Vorrang Fingerzidforschung

18. September 2014

Fingerzidforschung

Die Belästigung durch den Mohammedanismus der Fingerfuchtler kann nicht länger hingenommen werden. Ebola ist verglichen damit eine leichte Unpässlichkeit.

Hier ist die Fingerforschung gefordert, der Menschheit ein wirksames Fingerzid zur Verfügung zu stellen. Die MoT geht beispielhaft voran und wird den Etat „Fingerforschung“ drastisch aufstocken.

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Time am 18. September 2014

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– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/25/counter-funk/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/30/finger-zeigen-gegen-die-vernunft/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/01/finger-finger-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/03/vorsicht-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/06/unfunky-fingers/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/09/verfilzte-fingerfortsatze/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/13/an-den-fingern/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/16/fingerverbot/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/18/es-lebe-die-fingerpest/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/23/finger-der-finsternis/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/27/fingerreligion/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/29/„frische“-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/07/01/finger-fur-sie/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/07/04/von-den-fingern-nichts-neues/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/07/30/fingerfools/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/01/aus-den-fingern-gesaugt/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/04/fingerfanz/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/09/die-fanatischen-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/11/fingerfikher/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/20/verbrecherfinger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/09/14/neues-von-der-fingerfront/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/10/01/awful-anwar-the-finger-fuzzies/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/02/03/fiese-finger-fuchteln-viel/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/04/24/islam-ist-f-inger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/05/die-finger-der-faschisten/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/08/fantastillionen-von-fingern/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/17/flutschfinger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/24/feindliche-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/02/finger-der-verwechslung/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/05/fingerverruckt/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/16/aus-meinem-fingervorrat/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/21/voll-fette-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/29/forever-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/07/06/fingerfalle/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/07/20/verdammt-die-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/07/28/verliererfinger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/08/04/die-falschen-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/08/12/fingerviecher/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/09/24/frustrierte-finger/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/09/30/vernagelte-finger/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/04/ali-time-und-die-40-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/15/fingerfallout/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/21/filthy-fingers/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/28/fingerfreaks
http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/09/fingerfidis-verpsst-euch/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/16/fragen-sie-die-finger/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/29/finger-an-flaschen/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/12/08/fingerflops/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/12/21/fingerfixing/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/05/fallig-frische-finger/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/12/die-finger-der-versager/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/26/fingerfracking/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/02/26/die-fingerphalli/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/03/12/finger-ohne-grenzen/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/17/diese-finger-sind-verflucht/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/05/01/finger-auser-facon/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/06/10/die-verachtenswerten-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/06/30/frankensteins-finger/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/07/25/finger-voller-flausen/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/08/02/finger-im-fieber/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/08/26/fur-eine-handvoll-finger/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/10/23/sie-finden-nicht-sie-fingern/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/01/04/freudlose-finger/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/02/17/pausenfullerfinger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/03/17/diese-finger-werden-verschwinden/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/06/06/zeigt-her-eure-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/07/06/der-nie-versiegende-fingerfluss/

http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/08/28/foltererfinger/

Je mehr Islam desto weniger Islam

17. September 2014

Ü-ber-flüssig

Dass der Mohammedanismus eine paradoxe und perverse Angelegenheit ist, haben zwei amerikanische Wissenschaftler mit mohammedanistischem Hintergrund unlängst einmal mehr festgestellt. Das „Deutsch Türkische Journal“ berichtet (1):

„Studie: Islamische Werte in nicht-islamischen Staaten besser umgesetzt als in islamischen“.

Das ist doch eine klare Aussage: Je weniger Mohammedanismus es gibt, desto islamischer sind die Zustände. Und deshalb gibt es für die 1,5 Milliarden Orks auch nur eine mögliche Konsequenz. Sie müssen dem Counterjihad beitreten und an der vollständigen Dekonstruktion des Mohammedanismus mitwirken, bis dieser nur noch eine böse, vage Erinnerung ist.

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(…) In ihrer 2010 in der Zeitschrift Global Economy Journal erschienenen Studie „How Islamic are Islamic Countries?“ arbeiten die beiden Professoren daher zunächst einen Katalog an Indikatoren aus, also an Merkmalen und Eigenschaften, die der Islam für das Handeln eines Staates vorgibt. Als Quelle verwenden sie hierbei ausschließlich den Koran und die Sunna. Diese Indikatoren teilen die Autoren in vier Kategorien ein: (1) Wirtschaft, (2) Recht & Staatsführung, (3) Menschen- und Bürgerrechte und (4) Internationale Beziehungen. (…)

Anhand dieses Indexes bewerten sie insgesamt 208 Länder danach, wie konform ihr staatliches Handeln mit den islamischen Werten ist und erstellen so ein Ranking. Das Ergebnis überrascht: Islamische Werte werden in nicht-islamischen Staaten viel besser umgesetzt als in islamischen Ländern, denen es misslingt, die Werte ihres eigenen Glaubens in Politik, Wirtschaft, Recht und Gesellschaft umzusetzen.

Das Ranking wird angeführt von Neuseeland (1.), Luxemburg (2.) und Irland (3.). In den Top 10 taucht kein einziges Land mit einer mehrheitlich muslimischen Bevölkerung auf. Deutschland befindet sich auf Platz 17, noch vor den USA (Platz 25) und allen „islamischen“ Staaten. Das erste „islamische“ Land in der Liste ist Malaysia auf Platz 33, gefolgt von Kuwait auf Platz 48. Die Türkei befindet sich weit abgeschlagen auf Platz 103 – ganze 42 Plätze hinter Israel (Platz 61). Staaten wie der Iran (Platz 163) oder Saudi Arabien (Platz 131), die sich gerne als Inbild eines islamischen Staates präsentieren, versagen, geht es nach der Studie, gänzlich darin, die islamischen Standards einzuhalten.

Es sind jedoch nicht nur einzelne „islamische“ Staaten, die schlecht abschneiden. Islamische Länder scheinen ihr Handeln ausnahmsweise einmal aufeinander abgestimmt zu haben, denn sie versagen im Kollektiv. Das durchschnittliche Ranking eines OIC-Staates ist Platz 139. Das durchschnittliche Ranking eines der 30 Mitgliedsstaaten der OECD, also der Gemeinschaft der Industrienationen, ist hingegen Platz 25.“

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Die OECD-Staaten sind überwiegend christliche Staaten, Japan gehört dazu, Südkorea und Israel. Wenn diese Staaten islamischer sind als die islamischen, wozu brauchen wir denn dann bloß den Islam? Er ist so was von überflüssig, so was von ü-ber-flüssig!!!

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Time am 17. September 2014

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1) http://dtj-online.de/islamische-welt-studie-islamische-werte-36731

Drei Satanismen, von denen zwei leben

16. September 2014

Francisco Goya

Francisco Goya: Saturn frisst eines seiner Kinder

Nazislahm (400 Mill. Opfer), Kommunismus (100 Mill. Opfer) und Nationalsozialismus (60 Mill. Opfer) sind die mörderischsten Ideologien, die die Menschheit hervorgebracht hat.

Zwischen allen dreien sehen weite Teile des Counterjihad wesentliche Übereinstimmungen (Führerkult, Terrorherrschaft, Verfolgung von Minderheiten, territoriales Expansionsverhalten usw.) und sie erklären vielfach das Wesen der beiden Verbrechercodices des 20. Jahrhunderts mit Anleihen aus dem Nazislahm.

Auf FAZ.net gibt es einen Beitrag von James Kirchick Er hatte bereits einen – unfreiwilligen ;-) – Auftritt in der MoT (1)). Darin plädiert er dafür, den Kommunismus nicht als „mystisches Relikt“ sondern als Unterdrückerideologie mit verheerenden Folgen zu sehen, als das eben, was er ist (2).

Während sich die Welt mit Ausnahme der nazislahmischen Sphäre über den verabscheuenspflichtigen Charakter des deutschen Nationalsozialismus einig ist, und an der Ächtung des Kommunismus gearbeitet wird, tut der gigantische Leichenberg, den der Mohammedanismus aufgetürmt hat, der Reputation dieses Satanismus bisher eher keinen Abbruch. Interessanterweise ist der Kommunismus, der sich einstmals als strikter Gegner des Religionsgedankens präsentierte, heutzutage einer der willfährigsten Lakaien des Nazislahm. Hierfür mag die Bewunderung der psychisch gestörten Anhänger bolschewistischer Gedanken für die noch despotischeren, grausameren und mordgierigeren Ideen des Kloran ein Grund sein. Die Bolschewisten haben jetzt ihren Meister erkannt.

Wie auch immer, die Dekonstruktion des Mohammedanismus wird Hand in Hand gehen mit der Dekonstruktion des Kommunismus, und was hier über den Kommunismus gesagt wird, das könnte man m.E. fast genauso über den Nazislahm sagen.

Wie auch immer, die Zukunft der Menschheit ist Freiheit!

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Die Opfer des Kommunismus verdienen ein Denkmal

Der Kommunismus ist die tödlichste Ideologie der Geschichte. Es ist an der Zeit, endlich mit dem linken Mythos aufzuräumen, er sei nur falsch verstanden worden – und könne nichts für die Millionen Toten, die er gefordert hat.

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich das Denkmal für die Opfer des Kommunismus gegenüber einem Bekannten erwähnt. Es ist ein Bronzemodell der Statue, die chinesische Studenten 1989 auf dem Tiananmen-Platz errichteten, kurz bevor die Volksbefreiungsarmee dort tausende friedliche Demonstranten hinrichtete. Diese Statue steht auf einem kleinen Fleckchen in der Nähe der Union Station in Washington, D.C. Zahllose Menschen laufen jeden Tag daran vorbei. Wahrscheinlich nehmen sie das Denkmal aber gar nicht wahr oder wissen nicht, warum es dort steht. „Der Kommunismus war nicht für irgendjemandes Tod verantwortlich“, sagte mein Gesprächspartner. „Sondern die beknackten Anführer.“

Wie oft haben Sie diese Aussage schon in anderen Formulierungen gehört? „Der Kommunismus ist eine großartige Theorie, er funktioniert nur in der Praxis nicht.“ Ich wünschte, das wäre die einzige Meinung dazu, die mir noch aus Diskussionsrunden im Studentenwohnheim in Erinnerung ist. („Gut“, antwortete ich ungläubig, „wie viele Menschen müssen denn noch sterben, bevor wir das kapieren?“)

Weltweites Wiederaufleben des Marxismus

Die Auffassung, dass marxistisch-leninistische Ideologie nicht für die 100 Millionen Toten verantwortlich sei, die durch kommunistische Regime angeordnet wurden, gehörte unglücklicherweise lange zum guten Ton in breiten Teilen der intellektuellen Elite. Wie die Bemerkung meines Freundes und zahlreiche andere Beispiele beweisen, hält sich diese Weltanschauung auch unter den Millenials (den jungen Menschen, die zwischen dem Ende der 80er und den 2000er Jahren geboren wurden).

Zwangsarbeit für die sozialistische Rekonstruktion Moskaus: Die Häftlinge des Lagers Dmitlag beim Bau des Moskau-Wolga-Kanals. Er war eines der größten Vorhaben im Fünfjahresplan 1932-1937. Das Lager Dmitlag war damals das größte innerhalb des Gulag.

Das Wiederaufleben des Marxismus ist schwer in Zahlen zu fassen. Dennoch kann man es deutlich sehen: an den populistischen Reaktionen auf die weltweite Finanzkrise, am Aufstieg der Parteien des äußeren linken Spektrums rund um den Globus (zum Beispiel die Entwicklung der Linken zur Oppositionspartei in Deutschland), und an der wachsenden Popularität einst obskurer Figuren wie Slavoj Zizek, einem marxistischen Kultur-Kritiker aus Slowenien. Im vergangenen Jahr schrieb die New York Times über eine Zeitschrift mit dem passenden Namen „Jacobin“: „ein Magazin, das sich der Aufgabe widmet, neomarxistisches Denken frei von Jargon unter die Massen zu bringen“. Im Januar veröffentlichte der Rolling Stone – herrlich ahnungslos gegenüber seiner eigenen Rolle in der Verbraucherwirtschaft – ein Stück, das überall diskutiert wurde. Darin wurde die Regierung aufgefordert, die Jobs für jedermann zu sichern, Privateigentum abzuschaffen und „das Land zurückzuerobern“. Das einzige, was in diesem Gesetzentwurf noch fehlte, war die Auslöschung der Bourgeoisie.

FAZ

Gedächtnisschwund einer ignoranten Gesellschaft

Die steigende Sorge über die Einkommensungleichheit in Amerika, die sich in Form von Occupy Wall Street und Präsident Barack Obamas Herumreiten auf diesem Thema ausdrückt, ist allein noch kein Anzeichen dafür, dass sich eine Generation nach dem Kommunismus sehnt. Trotzdem spielt sich all dies schon auf der Skala ab, die im Extremfall dazu führen kann, dass die Schrecken des Kommunismus vergessen werden. „Der Schlüssel dazu, die Wiedergeburt des Marxismus im Westen zu verstehen“, hieß es 2012 in einem Artikel des „Guardian“, liegt darin, dass er „für junge Menschen nicht mit den Assoziationen von Stalins Gulags befleckt ist“. Dieser rückblickende Gedächtnisschwund offenbart zum einen die Ignoranz einer Generation gegenüber der Ideologie und Natur des Kommunismus, zum anderen zeigt sie die Notwendigkeit, die Öffentlichkeit über dessen Schrecken zu unterrichten.

Genau das ist das Ziel der „Stiftung zum Gedenken an die Opfer des Kommunismus“(„Victims of Communism Memorial Foundation“). Sie will 2017, zum 100. Jahrestag der bolschewistischen Revolution, die Errichtung eines „Weltklasse“-Museums in der Nationalpromenade in Washington in die Wege leiten. Das Museum soll Zeugenaussagen, Exponate und interaktive Ausstellungen vereinen und so aufzeigen, welchen Tribut der Kommunismus in rund 40 Ländern seit seinem Bestehen gefordert hat. Ähnlich dem Holocaust-Gedenkmuseum der Vereinigten Staaten soll auch dieses Museum zukünftigen Generationen beibringen, in welchem Ausmaß die Menschheit zur Unmenschlichkeit fähig ist.

Tödlichste Ideologie der Geschichte

„Es ist vielleicht die größte Lüge, die in unserer Kultur heutzutage besteht, dass die tödlichste Ideologie der Geschichte nicht für die Regime verantwortlich ist, die sie hervorgebracht hat – geschweige denn für die Todesopfer“, sagt Marion Smith, die Geschäftsführerin der Stiftung. „Ideen haben Konsequenzen. Es gab bisher noch kein kommunistisches Regime, das nicht mit dem Ziel endete, das eigene Volk umzubringen.“

Smith hat recht. Von Stalins Gulags über die Schlachtfelder Kambodschas bis hin zu den Hungernöten unter Mao gab es nicht eine einzige kommunistische Regierung, die nicht sowohl tyrannisch gewesen wäre als auch Tod und fürchterliche Zerstörung mit sich gebracht hätte. Nach dem Schwarzbuch des Kommunismus sind die vom Marxismus-Leninismus inspirierten Regime verantwortlich für den Tod von rund 100 Millionen Menschen (diese Zahl ist noch nicht endgültig). Das macht den Kommunismus zur fatalsten Ideologie des 20. Jahrhunderts.

Immer noch Trottel mit Che-Guevara-T-Shirts

Dennoch bleibt der Mythos bestehen, dass es von Natur aus nichts Böses an einer Ideologie gebe, die zum Diebstahl von Privateigentum aufruft und einen Einparteienstaat, die Diktatur des Proletariats und die wirtschaftliche Gleichheit aller Bürger erzwingen will (wobei diese Bürger, wie Smith sagt, eher als „Nebensächlichkeit beim Streben nach der ideologischen Mission“ gesehen werden). Diese Doppelmoral im Umgang mit dem Kommunismus zeigt sich auch in der großen Zahl von Universitätsprofessoren, die sich stolz das Etikett Marxist anheften. Professoren, die sich freiwillig als „Faschist“ bezeichnen, finden sich hingegen nicht. Man sieht es auch an den Trotteln, die Che-Guevara-T-Shirts tragen. Ihnen ist es entweder nicht bewusst oder aber gleichgültig, dass der Mann ein Soziopath war, der Massenmord beging (Er soll 500 Todesurteile eigenhändig vollstreckt haben, T.).

„Es wäre unentschuldbar zu sagen, (…) dass Faschismus als Idee nichts mit den Regimen zu tun hatte, die der Faschismus hervorgebracht hat“, merkt Smith an. „Trotzdem ist es eine akzeptierte Meinung, dass Marxismus nicht für die Sowjetunion oder Maos China verantwortlich ist.“

Es sollte überall Denkmäler für die Opfer des Kommunismus geben

Als Hauptstadt eines Landes, das den Kommunismus niemals erlebt hat, mag Washington als seltsamer Ort für ein Museum erscheinen, das sich mit der Geschichte des marxistisch-leninistischen Glaubensbekenntnisses beschäftigt. Dass so eine Institution dort aufgebaut wird, hat mit der amerikanischen Neigung zu tun, sich selbst als alleiniger „Bezwinger“ des Kommunismus zu sehen. Es hängt aber auch mit dem wenig triumphalen, sondern eher idealistischen Impuls zusammen, der Not der leidenden Menschen auf der Welt zu gedenken. Ein weiterer Grund für die amerikanischen Wurzeln dieses Museums lässt sich aus dem einzigartigen Status unseres Landes als Nation von Einwanderern erklären. Es waren Emigranten der früheren „gefangenen Nationen“, die den kommunistischen Panzertruppen entkamen und in den Vereinigten Staaten Zuflucht fanden. Ein Großteil des amerikanischen Selbstverständnisses – und seiner finanziellen Säulen – geht auf sie zurück.

Im Idealfall sollte es auf der ganzen Welt Denkmäler für die Opfer des Kommunismus geben, so wie es sie für den Holocaust gibt. Berlin, wo der Kampf zwischen kommunistischem Totalitarismus und liberaler Demokratie von Angesicht zu Angesicht stattfand, wäre ein idealer Ort für solch einen Gedenkplatz. Sicher, die Stadt brüstet sich bereits mit zwei hoch angesehenen Museen, die die Verwüstungen der Stasi aufzeigen (eines ist im ehemaligen Hauptquartier der Geheimpolizei eingerichtet worden, das andere im alten Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen). Außerdem gibt es das kitschige „DDR Museum“, das jedoch mehr Ostalgie-Gefühle hervorruft als Abscheu vor der Unterdrückung in Ostdeutschland. Doch diese kollektiven Bemühungen, an die DDR-Zeit zu erinnern, zeigen die Toten eher als Opfer einer Regierung – des SED-Regimes – denn als Opfer der kommunistischen Ideologie selbst. Die andauernde Unsicherheit gegenüber dem Erbe des Kommunismus zeigt sich auch darin, dass eine große Straße im ehemaligen Ostberlin noch immer den Namen von Karl Marx trägt. Straßen nach Hitler oder Goebbels zu benennen, ist hingegen illegal.

Kein Wettkampf um die Opfer

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Wenn es darum geht, die Verbrechen des Kommunismus zu dokumentieren und seiner Opfer zu gedenken, darf niemals der Gedanke an einen Wettkampf zwischen den Opfern beider totalitärer Regime aufkommen. Auch sollte ein Denkmal nicht dazu dienen, den Holocaust zu „minimieren“ oder „verschleiern“, so wie es einige nationalistische, revisionistische Geschichtswissenschaftler und Politiker (meistens aus Zentral- und Osteuropa) versuchen, die die Untaten der Sowjetunion mit dem einmaligen Verbrechen gleichsetzen, das den Namen Endlösung trägt.

Deutschland und besonders die deutschen Historiker haben solchen Trends bisher immer standgehalten, besonders im akademischen Bereich und in der Politik. Dennoch geht eine große Wachsamkeit für gewöhnlich damit einher, die Verbrechen der Sowjetunion herunterzuspielen. Solche Ansichten sind zum Teil für das große „Putin-Verständnis“ verantwortlich, das auf die Ukraine-Krise folgte.

Deutschland sollte seine historische Schuld wegen des Nationalsozialismus einer ehrlichen Bewertung der DDR nicht im Weg stehen lassen. Das würde den längst überholten ostdeutschen Ideologen einen späten Sieg verschaffen, die, immerhin, die antisemitische Natur der Nazi-Verbrechen ihrer eigenen Leute verschleierten, während sie für sich den Deckmantel des „Antifaschismus“ beanspruchten.

Kommunismus als mystisches Relikt

Wir Amerikaner, die sich selbst als Gewinner des Kalten Krieges sehen, tendieren wiederum dazu, den Kommunismus als vergangen zu betrachten; als mystisches Relikt des 20. Jahrhunderts, das die Menschheit längst auf der Müllhalde der Geschichte abgeladen hat – zusammen mit Magnettonbändern und Asbest. Nun ist der Kommunismus keine Gefahr mehr für den Weltfrieden wie noch zu Zeiten der Sowjetunion. Doch die modernen Vertreter seiner revolutionären Ideologie ziehen von Afghanistan bis Zimbabwe noch immer bewaffnet umher und machen so das Leben von rund 1,5 Milliarden Menschen elender. Noch immer regiert die Kommunistische Partei in China, dem bevölkerungsreichsten Land der Welt. Chinas fast marktorientierte Ökonomie kann nicht überdecken, welche Rolle die marxistischen Ideologie, die gegenüber den Rechten des Individuums gänzlich respektlos ist, in der Verwaltung der chinesischen Gesellschaft spielt. Nur 90 Meilen vor der amerikanischen Küste herrscht die Castro-Familie über die Gefängnisinsel Kuba und lässt sich dabei von kommunistischen Grundsätzen leiten. Und das kommunistische Nordkorea schließlich bleibt ein riesengroßes Gefängnislager.

„Es ist beschämend, dass wir nicht mehr dafür getan haben, die wichtige Rolle Amerikas bei der Überwindung des Kalten Krieges zu erkennen“, sagt Arch Puddington, der Vizepräsident der Forschungsabteilung von Freedom House. Er hat über die Geschichte von Radio Free Europe/ Radio Liberty geschrieben und eine Biographie über Lane Kirkland verfasst, den antikommunistischen Führer der AFL-CEO (American Federation of Labor and Congress of Industrial Organizations, der Gewerkschaftsdachverband der Vereinigten Staaten und Kanadas, Anm. des Übersetzers). Über Jahrzehnte war der Antikommunismus das Glaubensbekenntnis der zwei Parteien Amerikas. Er war das moralische Bindeglied zwischen ideologisch so unterschiedlichen Personen wie Kirkland und dem republikanischen Revolutionär Ronald Reagan. Trotz ihrer Differenzen erkannten beide, dass der Kommunismus die Rechte der Arbeiter erdrückt und unterstützten jeder für sich die polnische Gewerkschaft „Solidarnosc“.

Demokraten waren die größeren kalten Krieger

In den ersten Jahrzehnten des zwielichtigen Kampfes gegen die Sowjetunion waren die Demokraten die restriktiveren kalten Krieger. Es war der Demokrat Harry Truman, der erkannte, welche Gefahren der Kommunismus für die Zivilisation mit sich brachte. Das ließ ihn die Erschaffung der Nato überwachen und jene Doktrinen verfassen, die es ermöglichten, dass die Vereinigten Staaten die Freiheitskämpfer in Griechenland und in der Türkei mit Waffen für den Kampf gegen die kommunistische Zersetzung kämpften. Auch John F. Kennedy zog in seiner Außenpolitik noch rechts an Richard Nixon vorbei.

Umso mehr fällt beim Blick auf den Stiftungsrat und Beirat für ein Museum der Opfer des Kommunismus auf, dass fast ausschließlich konservative Menschen und Stiftungen ihre Kraft in die Kampagne stecken. Prominente Liberale oder Demokraten sucht man hingegen vergebens – und es bleibt unklar, ob das daran liegt, dass sich die Stiftung nicht genügend ins Zeug gelegt hat oder ob die Liberalen keine Lust haben, für ein Thema zu kämpfen, das man heutzutage für eine ausschließlich rechte Sache hält.

Selbst Carter erkannte spät die sowjetische Bedrohung

Vielleicht kann das Fehlen von Liberalen in der Debatte über ein Denkmal für die Opfer des Kommunismus aber auch dadurch erklärt werden, dass die Konservativen die Lorbeeren für den Sieg über den Kommunismus selbst einheimsen wollen. Nach dieser Lesart geht der ganze Ruhm an Reagan und die Zuarbeit der Demokraten wird vernachlässigt. Dabei hat selbst Jimmy Carter in seinem letzten Jahr als Präsident sein Bild von der sowjetischen Bedrohung revidiert, die er vorher als überbewertet abgetan hatte. Nach dem Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan erhöhte er seine Verteidigungsausgaben massiv, erhob ein Getreide-Embargo und ordnete den Boykott der Olympischen Spiele in Moskau 1980 an.

Auf der anderen Seite unterschätzten auch viele Republikaner lange die Sowjet-Macht oder hatten einfach keine Ahnung von ihr. Dafür muss man sich nur Gerald Fords unerklärlichen Fauxpas bei einer Debatte im Jahr 1976 in Erinnerung rufen. Damals bestand er darauf, dass es „in Osteuropa keine sowjetische Vorherrschaft“ gebe. Und das zu einer Zeit, als dort bereits Hunderttausende Sowjettruppen stationiert waren.

Einige der eloquentesten antikommunistischen Intellektuellen waren sozialistische Demokraten; sie waren die ersten, die in den kommunistischen Regimen vor das Erschießungskommando kamen. Auch ehemalige Kommunisten waren darunter; Männer und Frauen, die um die Arbeitsweisen und Rücksichtslosigkeit ihrer ehemaligen Kameraden wussten, aber nie völlig zum politischen Konservatismus übertragen. Jede Beschäftigung mit dem amerikanischen Antikommunismus muss diese Nuancen mit berücksichtigen.

Wo sind die Kämpfer gegen die kommunistische Unterdrückung?

Ob das fehlende liberale Engagement für ein Museum für die Opfer des Kommunismus nun Auftrag oder Unterlassung ist, bleibt derweil ungeklärt. Wo sind die Arbeiterführer, die die kommunistische Zersetzung zuhause und die kommunistische Unterdrückung im Ausland bekämpften? Wo sind die jüdischen Anführer, die eine ökumenische Kampagne für ein freies sowjetisches Judentum führten, die Menschen weltweit inspirierte? Wo sind die Autoren, die dabei halfen, Samisdat aus den Ländern des Eisernen Vorhangs hinaus zu schmuggeln?

„Die Mehrheit der Stifter des Museums hat eine Beziehung zu einem kommunistischem Regime“, sagt die Geschäftsführerin der Stiftung, Marion Smith. „Sie wünschen sich, ihr Heimatland hätte einen ähnlich gesunden politischen Diskurs wie wir in Amerika.“

Angesichts des Stillstands und des Gezänks in der Debatte um das Museum für die Opfer des Kommunismus verwundert diese Bewunderung für das amerikanische System. Es wäre eine Schande, wenn etwas so Monumentales, so durch und durch Amerikanisches wie die Erinnerung an den Widerstand gegen den kommunistischen Totalitarismus ein Opfer von politischer Parteinahme würde.

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Time am 16. September 2014

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/07/11/ein-unzuverlassiger-kantonist/
2) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/james-kirchick-die-opfer-des-kommunismus-verdienen-ein-denkmal-13147364.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Mehr Jizia für mehr Scharia

16. September 2014

GeldGeldGeld

„Geld! Geld! Geld!“ Mazyek sagt in klaren Worten, worum es den Mohammedanisten geht (1). Sie wollen mehr Schutzgeld – sonst gibt es Terror!

Arme, global schwer verfolgte Minderheit, die sie angeblich sind, brauchen sie auch in Deutschland „Schutzräume“.

Was da so modern und mondän mit „Sozialarbeitern und Psychologen“ daherkommt, verfolgt tatsächlich nicht das Ziel, gegen den Terrorismus des Kloran zu wirken.

Jugendverhetzung

Mazyeks „islam.de“ selbst macht ohne viele Worte deutlich, dass es vielmehr darum geht, in die freiheitliche Kultur des Westens abgleitende mohammedanistische Jugendliche wieder fest an die Umma zu binden (2). Dafür steht die minderwertigkeitsmarkierende Verhüllung, welches das kleine Mädchen auf der Abbildung tragen muss, und die über ein einfaches Kopftuch weit hinausgeht.

Das Gesicht in der Mitte ist in Bewegung und scheint nach links und rechts zu schauen. Es hat die Wahl zu treffen zwischen minderwertigkeitsmarkierender Frauenkleidung und minderwertigkeitsmarkierender Frauenkleidung.

Mohammedanistische „Jugendarbeit“, bei der die Dimmi-Schleimer vom Arbeitersamariterbund gerne assistieren, ist ohne Vermummung der Frauen nicht zu haben, nicht ohne Halal-Folter-Schlachtung, nicht ohne Kinderverstümmelung und letztlich nicht ohne Scharia.

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Time am 16. September 2014

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1)  http://www.migazin.de/2014/09/12/moscheegemeinden-wollen-geld/
2) http://www.islam.de/24164

Naipaul: Zur Vernichtung von Sind

15. September 2014

Sind

Heute möchte ich ihnen eine weitere Passage aus V.S. Naipauls „Eine islamische Reise“ vorlegen:

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Pakistan 3

naipaulIn der Vorstellung des Islams strömen die Araber des siebten Jahrhunderts, von der Botschaft des Propheten entflammt, aus Arabien und verbreiten sich nach Osten und Westen, werfen in Verfall geratene Königreiche nieder und setzen den neuen Glauben durch. Sie rücken schnell vor. Im Westen dringen sie in das westgotische Spanien ein, im Osten ziehen sie im selben Jahr über Persien hinaus, um das große hinduistisch-buddhistische Königreich Sind zu überfallen. Die Symmetrie der Expansion untermauert die Vorstellung von einer elementaren Energie, einem Lavafluss des Glaubens. Aber die arabische Darstellung der Eroberung Sinds – enthalten in dem Buch Schah-Name, das ich in einem neuaufgelegten Taschenbuch der englischen Übersetzung (erstmals I901 in Karatschi erschienen) in Pakistan las – erzählt eine weniger apokalyptische Geschichte.

Die Araber mußten hart kämpfen. Sie wandten irgendwann zwischen 634 und 644, während der Herrschaft des zweiten Kalifen oder Nachfolgers des Propheten, ihre Aufmerksamkeit Sind zu und unternahmen in den nächsten sechzig oder siebzig Jahren zehn Versuche, es zu erobern. Das Ziel der letzten Invasion war, wie das Schah-Name klarmachte, nicht die Verbreitung des Glaubens. Die Invasion war ein kommerziell-imperialistisches Unternehmen, das Profit zeigen musste. Religion war ein untergeordnetes Motiv, aber erst einmal wurde von den eroberten Völkern nicht die Bekehrung zum Islam verlangt, sondern Zoll und Steuern, Schätze, Sklaven und Frauen.

Die Invasion wurde von Kufa aus von Hadjdjadj, dem Provinzgouverneur des Irak, überwacht. Als er während des Feldzugs den Kopf des geschlagenen Königs von Sind zusammen mit sechzigtausend Sklaven und dem für den Herrscher bestimmten fünften Teil der Beute aus Sind erhielt, „legte er seine Stirn auf den Boden und brachte Dankgebete dar, beugte zweimal die Knie vor Gott, pries ihn und sagte: ,Nun habe ich alle Schätze, ob offen oder verborgen, und sämtlichen anderen Reichtum und das Weltreich. Er bestellte die Einwohner Kufas in die berühmte Moschee dieser Stadt und teilte ihnen von der Kanzel aus mit: ,Gute Nachrichten und Glück für die Menschen Syriens und Arabiens, die ich zur Eroberung Sinds und dem Besitz der ungeheuren Reichtümer beglückwünsche… die der große und allmächtige Gott ihnen verliehen hat.’“ Den Islam anzunehmen stand den bezwungenen Menschen frei. Aber die Eroberer waren Araber, und das Weltreich war ihres.

Es gibt Ähnlichkeiten mit der Eroberung Mexikos und Perus durch die Spanier, und sie sind nicht zufällig. Die arabische Eroberung Spaniens, die zur selben Zeit vonstatten ging wie die Eroberung Sinds, prägte Spanien. Achthundert Jahre später verhielten sich die spanischen Conquistadores in der neuen Welt mit ihrem Glauben, Fanatismus, ihrer Zähigkeit, Armut und Gier wie die Araber. Das Schah-Name ist in vieler Hinsicht wie „Die wahrhafte Geschichte und Eroberung von Mexiko“ von Bernal Diaz‚ dem spanischen Soldaten, der im hohen Alter über seine Feldzüge mit Cortez in Mexiko 1520 und später schrieb. Das Thema beider Werke ist dasselbe: Eine imperialistische Macht mit einem starken Sendungsbewusstsein und einer umfassenden Kenntnis der Welt zerstört eine abgelegene Kultur, die nur sich selbst kennt und noch nicht einmal andeutungsweise versteht, gegen was sie kämpft. Die Welt-Eroberer, Errichter langlebiger Systeme, haben einen größeren Überblick; die Menschen sind durch umfassendere Ideen aneinandergebunden. Die Menschen, die unterworfen werden sollen, sehen weniger, wissen weniger; ihre abgestuften oder zersplitterten Gesellschaften sind bereit zur Übernahme. Und interessanterweise waren sowohl 1520 in Mexiko wie 710 in Sind die Menschen durch Prophezeiungen von Eroberung geschwächt.

Es gibt einen Unterschied zwischen der Eroberung von Mexiko und dem Schah-Name. Bernal Diaz, der Spanier, schrieb über Ereignisse, an denen er teilgenommen hatte. Das Schah-Name

ist arabische oder moslemische Genredichtung – eine „vergnügliche Geschichte der Eroberung“ – und wurde fünfhundert Jahre nach der Eroberung Sinds geschrieben. Der Autor war ein Perser, seine Quelle ein arabisches Manuskript, das von der Familie des Eroberers Bin Qasim aufbewahrt worden war.

Die dazwischenliegenden fünf Jahrhunderte haben der persischen Schilderung keine zusätzliche moralische oder historische Perspektive hinzugefügt, kein neues Verwundern oder Mitleid, keine Vorstellung von dem, was grausam und was nicht grausam ist, wie selbst Bernal Diaz, der Spanier, sie hatte. Für den Perser, der 1216 schrieb, sind die arabischen Eroberungen „die Eroberungen von Khurasan, Adscham (Persien), Irak, Scham (Syrien), Rum (Byzanz) und Hind (Indien) etwas Ruhmvolles, sie stellen die Geschichte der Ausbreitung der wahren Zivilisation dar. Über die Eroberung zu lesen ist vergnüglich, weil die Eroberung auf geistiger Redlichkeit und weltlicher Vorzüglichkeit beruht… auf die gelehrte Philosophen und edelmütige Könige stolz wären, denn alle Menschen gelangen zu einer Annäherung an die Vollkommenheit, indem sie den Glauben der Menschen Arabiens als den wahren anerkennen.“

In dieser Lobpreisung der Eroberung steckt eine Ironie: nicht viele Jahre nach der Niederschrift dieser Worte sollten die vorrückenden Mongolen in Persien und dem Irak eintreffen, und die arabische Zivilisation, die das Schab-Name feierte, sollte zerstört, auf Jahrhunderte zum Schweigen gebracht werden.

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Time am 15. September 2014

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V.S. Naipaul, „Eine islamischer Reise“ von 1981, DTV München 2002, S. 197ff.

Man möchte nicht Muslim sein…

14. September 2014

Saphira

TherapieHund Prof. Dr. Saphira mit Klient Uwe

Bei „Chrismon“ gibt es einen langen Artikel über einen psychisch kranken Afghanistan-Veteranen (1). Stark finde ich folgende Passage:

„Hauptfeldwebel Heiland, in blauem Bundeswehrpulli, Soldatenmütze und der gelben Solidaritätsschleife der Bundeswehr, wird angekündigt wie ein Veteran. Fünf Einsätze! Schwere Krankheit! Uwe, wir sind stolz auf dich! Uwe ist aufgeregt, hat Angst sich zu verhaspeln, vor einem Jahr hätte er sich das noch nicht zugetraut, vor einem vollen Saal zu referieren. Bevor er seine Powerpoint-Präsentation startet, sucht er die Sitzreihen ab, keine Alex da. Nur Saphira, sein Therapiehund, sitzt brav neben dem Beamer. Ohne Saphira, das erklärt er in seinem Vortrag, wäre er vielleicht schon nicht mehr da. Saphira hilft ihm, seine Aggressionen zu beherrschen. Wenn er verschleierte Menschen sieht zum Beispiel, dann sieht er rot. Seine Psychologin hat lange mit ihm geübt. Türkischer Supermarkt – geht inzwischen. Dönerbude – geht gar nicht. ,Ich bin kein Rassist’, sagt er, ,aber ich kann mich schwer beherrschen.’ Er hat in Kundus zusehen müssen, wie die Taliban eine Frau gesteinigt haben. Zu Tode gesteinigt. Er durfte nicht eingreifen (WARUM NICHT? WARUM DURFTE EIN DEUTSCHER SOLDAT DIESES VERBRECHEN NICHT VERHINDERN? T.), er konnte die Frau nicht retten. Das sind die Bilder, die ihm hochkommen, wenn er heute in Mannheim oder Ludwigshafen Menschen arabischen Aussehens trifft. Zufällig sind das Städte, in denen bis zu 40 Prozent der Menschen einen Migrationshintergrund haben, die größte Gruppe sind Türken, hier steht auch die größte Moschee Deutschlands. Man möchte nicht Muslim sein, wenn demnächst viele Uwe Heilands mit solchen Bildern im Kopf zurückkommen.

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Time am 14. September 2014

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1) http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2014/eine-liebe-ein-krieg-ein-erdbeben-22074?page=all

Ein generationenlanger Krieg

13. September 2014

Verteidiger

Einen lesenswerten Leitartikel veröffentlichte Klaus-Dieter Frankenberger bei FAZ-net am 11. September.

Er schrieb, dass die USA in einem „Krieg“ ständen – gegen einen „mächtigen Gegner“. Er schrieb: „Der Antiterrorkampf wird Generationen in Atem halten.“

Generationen? Zwei, also 50 Jahre? Zehn, also 250 Jahre? Wann wird er enden? Die frauenunterdrückende mohammedanistische Sphäre produziert überflüssige männliche Nachkommen ohne Ende, die kein konstruktives Ziel und keinen Plan und keinen Platz auf der Erde haben. Die sich logischerweise vollständig ihrer von der Krippe an eingeimpften Wahnsinnsideologie Mohammedanismus verschreiben und sich natürlich dem Jihad zuwenden.

Der Krieg wird enden, wenn der Mohammedanismus als Philosophie, Kultur und Lebensweise vollständig dekonstruiert sein wird. Wenn man sich seiner mit Schrecken, Ekel und voller Scham erinnert.

Dies weiß Frankenberger auch, wenn er „Antiterrorkampf“ schreibt aber Counterjihad = Antimohammedanismus meint.

Aber was soll das? „Man kann Zweifel an der Geradlinigkeit einer Politik hegen, die den Stimmungsschwankungen der Bevölkerung zu folgen scheint.“ In unseren Demokratien ist es doch wesentlich, dass die Regierung den Willen der Mehrheit exekutiert. Es gibt eben keinen jahrtausendealten Generalplan, dem die Menschen zu folgen haben, wie im Fall des Klorans und Klo H. Metzels, sondern es gibt den immer wieder neu zu eruierenden Willen der Mehrheit der freien Bürgerinnen und Bürger.

Das ist unsere Lebensart – die wir auch in Kriegen verteidigen werden!

Generationenlang!

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Die Bedrohung bleibt

Seit dem 11. September 2001 kämpfen die Vereinigten Staaten im Krieg gegen einen mächtigen Gegner. Dessen Anführer konnten sie ausschalten, doch die Bedrohung nicht. Der Gegner bildet ständig neue Metastasen.

An diesem Donnerstag jähren sich die Terroranschläge von New York, Washington und Pennsylvania zum dreizehnten Mal. Seit jener Zeit stehen die Vereinigten Staaten im Krieg – gegen einen Gegner, dessen Anführer sie töten konnten, der als Ganzes aber nicht auszuschalten war, sondern neue Metastasen bildete.

Präsident Obama wollte diesen Krieg nicht ad infinitum führen, so wie die Bevölkerung genug hatte von Afghanistan und vom Irak. Doch neues Unheil ist heraufgezogen, der „Islamische Staat“, dessen Brutalität angeblich sogar Al Qaida zuwider ist. Wieder sehen sich die Vereinigten Staaten provoziert, und anders als noch im vergangenen Jahr, als die Amerikaner von Luftangriffen gegen Einrichtungen des Assad-Regimes nichts hielten, ist eine beachtliche Mehrheit heute für ein militärischen Vorgehen, genauer: für Luftangriffe gegen die islamistische Terrormiliz nicht nur im Irak, sondern auch in Syrien.

Es ist offensichtlich, was den Meinungsumschwung bewirkte und was auch den wie so oft zögernden Präsidenten beeinflusste: die Enthauptung zweier Landsleute durch Dschihadisten, dazu Berichte über andere Greueltaten der Terroristen. Man kann Zweifel an der Geradlinigkeit einer Politik hegen, die den Stimmungsschwankungen der Bevölkerung zu folgen scheint. Aber es ist richtig, sich der neuen islamistischen Bedrohung entgegenzustellen, die bis nach Europa und nach Südostasien ausstrahlt. Das Regime, das der „Islamische Staat“ errichten will, beruht auf Terror und ungezügelter Mordlust.

In seiner Ansprache an die Nation musste Obama somit nicht mehr die Bevölkerung für eine Ausweitung und Intensivierung der Luftschläge gewinnen. Die ist da ganz auf seiner Seite, selbst wenn im Allgemeinen nur eine Minderheit mit seiner Amtsführung zufrieden ist. Auch der Kongress stellt kein allzu großes Hindernis dar.

Obamas Hauptaufgabe besteht darin, eine starke internationale Koalition zusammenzustellen, die die Schlüsselländer der arabisch-islamischen Welt einschließt. Die müssen den Kampf gegen islamistischen Terrorismus zu ihrer Sache machen, anstatt die Milizen heimlich zu fördern. Doch ohne die Vereinigten Staaten geht es offenkundig nicht, ohne einen entschlossenen Präsidenten mit überzeugender Strategie auch nicht. Die Vorhersage bewahrheitet sich: Der Antiterrorkampf wird Generationen in Atem halten.

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Time am 13. September 2014

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http://www.faz.net/aktuell/politik/11-september-die-bedrohung-bleibt-13146532.html

Mein extremster Ekel

12. September 2014

Islam.iq.idiot

Die Mohammedanisten hatten pünktlich zum Jahrestag des 11. September auch etwas zu sagen. Sie stellten fest, dass sie die eigentlichen Opfer des grauenerregenden Massenmordes seien.

Aha: Wenn christliche Frauen an IS-IS-Killer als Sexsklavinnen verkauft werden, trifft dies vor allem den Mohammedanismus.

Merke: Wann immer ein Mohammedanist einem Nicht-Mohammedanisten Leid zufügt, ist jeder Mohammedanist auf Erden das eigentliche Opfer.   

Ich möchte hiermit zur Kenntnis geben, dass ich nichts Infameres, nichts Gotteslästerlicheres und nichts Böseres in meinem Leben kennengelernt habe als den Mohammedanismus.

Das Problem mit den Mohammedanisten ist nicht nur, dass sie glauben, dem angeblichen Schöpfer des gesamten Universums zu dienen, indem sie lügen, morden, vergewaltigen und versklaven. Sie sind auch ein ästhetisches Problem. Sie erzeugen Ekel und innere Unruhe. Sie sind wie ein Strom Fäkalien, der sich über einen Rosengarten ergießt.

G+tt, bitte hilf Deiner Menschheit, dass sie sich von diesem ihr innewohnenden Schmutz und dieser ihr innewohnenden Niedrigkeit befreien kann – so wie der deutsche Nationalsozialismus vernichtet werden konnte!

Infiltrationsblogger

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Time am 12. September 2014

Jeder ist willkommen gegen den Nazislahm

11. September 2014

DeutscheNazislahmisten

Die Mohammedanisten
sind die größte Neo-Nazi-Gruppe Deutschlands

Mein ehemaliger Weggefährte und derzeit kritischster Kritiker Tangsir hat mir vorgeworfen, auf einen Text eines Mitgliedes der katholischen Kaderschmiede „Opus Die“ verlinkt zu haben (1). Die sei reaktionär – was wohl stimmt, aber nichts über den Text aussagt.

Ich bin sogar zu noch größeren „Schandtaten“ bereit!

Ich würde auch auf einen Text von Depp Rotz von A*sch der Nazis verlinken (2), wenn er den teuflischen Charakter des Mohammedanismus beleuchten würde, auf einen Text Flausifussels, wenn er counterjihadisch wäre (3), und ich verlinke sogar auf die Texte der Bulldogge (4) und der Schwabbelbacke Mazyek (5). Ich verlinke auf alles, was das wahre, mörderische und satanische Gesicht des Mohammedanismus enthüllt!

Ich verlinke auch auf die Nazibande von Dr. „Schreck“ Javuz Özoguz und seiner deutsch-konvertierten, blutgierigen, nazi-judenhassenden Gattin Hexe Özoguz (s.o).

In der MoT werden Mosaiksteine aus jeder möglichen Quelle zusammengetragen, die letztlich sehr vermutlich ein klares Bild ergeben und nur ein Urteil zulassen werden:

Der Mohammedanismus muss dekonstruiert werden!

Vollständig!

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Time am 11. September 2014

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ES GESCHAH VOR 13 JAHREN!

UND JETZT?

NACH WIE VOR:

DER NAZISLAHM MUSS DEKONSTRUIERT WERDEN!

VOLLSTÄNDIG!!!

AUCH, WENN ES 1.000 JAHRE DAUERN WIRD!

DAS IST DIE AUFGABE UNSERER ZIVILISATION!

DAS IST DEINE AUFGABE!

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1) http://tangsir2569.wordpress.com/2014/09/11/die-widerwartigkeit-des-christenmenschen-2/
2
http://schwertasblog.wordpress.com/
3)
 http://vitzlisvierter.wordpress.com/
4) http://blog.initiativgruppe.de/
5) http://www.islam.de/

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Soundtrack: Rory Gallager „Out of my mind“ unter 

http://www.youtube.com/watch?v=64JRwQ5uCPI

Satan erkennen

10. September 2014

Banuqurayza

Bei der Abschlachtung der 900 Männer des jüdischen Stammes Banu Quraiza soll Klo H. Metzel – der von den Mohammedanisten als „bester Mensch aller Zeiten“ vergöttert wird – selbst mit Vergnügen Hand angelegt haben, bevor er eine jüdische Prinzessin, deren männliche Angehörige grade geköpft worden waren, in seinem Zelt vergewaltigte.

Immer mehr Bürger des freien Westens erkennen den Nazislahm als die Bedrohung der menschlichen Zivilisation schlechthin. Martin Rhonheimer ist Professor für Ethik und politische Philosophie an der Päpstlichen Hochschule Santa Croce in Rom. Er hat den folgenden Aufsatz verfasst (1).

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Gewalt und theologische Tradition im Islam

Töten im Namen Allahs

Islamistische Terroristen berufen sich zur Rechtfertigung ihrer Untaten auf ihre Religion. Geben Gründungsgeschichte und Gründungsidee des Islam eine Handhabe, um im Namen Allahs begangene Gewalttaten theologisch prinzipiell zu verurteilen? Nein – der Islam müsste sich erst in seiner religiösen Substanz wandeln.

Der Terror der Miliz Islamischer Staat (IS) gegen «Ungläubige» und Christen entsetzt und verängstigt die westliche Öffentlichkeit. Offizielle muslimische Stimmen, die diesen Terror verurteilen, sind wenige zu hören. Und wenn, dann richten sie sich nur gegen die schockierende und für den Islam imageschädigende Brutalität des Vorgehens, nicht gegen dessen Prinzip, oder sie verwickeln sich, wie unlängst eine wenig überzeugende Fatwa von britischen Imamen, in Widersprüche. Der IS ist keine Häresie, wie diese Fatwa behauptet, sondern handelt genau nach dem in der Geschichte wiederkehrenden Muster kriegerischer islamischer Expansion. Das Vorbild ist Mohammed selbst. Legitimationsgrundlage sind der Koran und das islamische Recht, die Scharia.

Eine politische Religion

Der IS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi hat sich bekanntlich zum Kalifen ernannt. In einem von dem zum Islam konvertierten Amerikaner Nuh Ha Mim Keller ins Englische übersetzten Kompendium der Scharia – es wurde von der Al-Azhar-Universität in Kairo als authentisch zertifiziert – kann man nachlesen, was Aufgabe eines Kalifen ist: «Der Kalif führt gegen Juden, Christen und Zoroastrier Krieg, nachdem er sie zuerst eingeladen hat, sich der sozialen Ordnung des Islam zu fügen, indem sie die Kopfsteuer zahlen.“ Exakt das geschieht heute im Herrschaftsgebiet des IS. Die dort lebenden Christen sollen gedemütigt und unterworfen und durch die Kopfsteuer zur wirtschaftlichen Ressource islamischer Herrschaft werden. Mohammed hatte zunächst die Juden aus Medina vertrieben, dann liess er sie massenhaft köpfen. Später wurden Christen und Juden zu „Schriftbesitzern“ erklärt: Sie durften nun unter islamischer Herrschaft ihre Religion weiter ausüben – sofern sie die Kopfsteuer zahlten und sich diskriminierenden Demütigungen aller Art unterwarfen. So steht in Sure 9, 29: „Kämpft gegen diejenigen, die [. . .] nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben – kämpft gegen sie, bis sie kleinlaut Tribut entrichten.“

Zu Beginn waren die Muslime im muslimischen Herrschaftsgebiet meistens eine Minderheit. Ihre Herrschaft gründete auf der grossen Zahl der „dhimmis“, der „Schutzbefohlenen“. Juden, Christen und andere „Schriftbesitzer“ galten nicht als „Ungläubige“: Sie konnten als „dhimmis“ ihr Leben behalten, auch wenn sie keine Muslime wurden. Die heute vom IS gejagten Jesiden gelten nicht als „Schriftbesitzer“, für sie gibt es daher nur die Alternative: Konversion zum Islam oder Tod. Die islamische Theologie besitzt keine argumentativen Ressourcen, um das Vorgehen des IS als „unislamisch“ zu verurteilen. Es gibt im Islam nämlich kein generelles Tötungsverbot. Es gibt hingegen eine generelle Tötungslizenz: „Ungläubige“, die sich der Konversion zum Islam widersetzen, sollen getötet werden. So heisst es in Sure 9, 5: „. . . tötet die Heiden, wo immer ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, lasst sie ihres Weges ziehen! Gott ist barmherzig und bereit zu vergeben.“

Der Islam ist seinem Wesen nach mehr als eine Religion. Er ist ein kultisches, politisches und soziales Regelwerk, will religiöse und politisch-soziale Ordnung in einem sein. Und er war von Anfang an kriegerisch. Der Islam will das „Haus des Islam“ auf der ganzen Welt verbreiten. Es geht ihm dabei nicht so sehr um religiöse Bekehrung der Nichtmuslime als um ihre Unterwerfung unter die Scharia. In Sure 2, 256 heisst es: „In der Religion gibt es keinen Zwang.“ Glaube lässt sich eben nicht erzwingen, Unterwerfung unter das islamische Recht aber sehr wohl. Sich diesem Zwang zu widersetzen, kann tödlich sein. Historisch war die islamische Einheit von Politik und Religion zwar meist nur Programm und selten Realität. Andere politische Machtzentren entstanden, die sich nicht unter der geistlichen Führung eines Kalifen befanden. Und gemäss islamischer Lehre konnte der Kampf (Jihad) gegen die Nichtmuslime genau dann unterbrochen und mit den Ungläubigen ein Waffenstillstand geschlossen werden, wenn für weitere Expansion keine Aussicht auf Erfolg bestand. Das führte zu langen und oft friedlichen Perioden der Koexistenz. Zudem sind muslimische Minderheiten in nichtmuslimischen Ländern verpflichtet, sich an die lokale Rechtsordnung zu halten.

In unseren westlichen Gesellschaften gibt es unzählige integrierte Muslime, die nichts vom Jihad wissen wollen; und selbst in Ländern mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit lässt sich nur ein kleiner Teil für ihn begeistern. Die meisten Leute kämpfen um ihr tägliches Brot und sind oft selber Opfer von Gewalt. Doch gerade sie sind auch anfällig für Radikalisierung – und zwar genau dann, wenn sie die Quellen ihrer Religion genauer studieren und angesichts der Erstarkung des politisch radikalen Islam auf den Gedanken kommen, die Zeit der Waffenruhe könnte vorbei und Gewaltanwendung wieder Pflicht sein.

Christliche Parallelen?

Natürlich gibt es den „gemässigten“ und reformerischen Islam. Seine Vertreter sind meist gutbezahlte Professoren an amerikanischen und europäischen Universitäten. Doch auch sie sind mit dem zentralen Problem ihrer Religion konfrontiert: Gehen sie zu ihren Ursprüngen zurück, stossen sie auf den kriegerischen, expansiven Islam von Medina, die Legitimierung des Tötens zur Ehre Allahs und einen gewalttätigen Mohammed. Hier gibt es einen wesentlichen Unterschied zum Christentum. Auch in seiner Geschichte spielte Gewalt eine gestaltende Rolle und wurde als «gerechter Krieg» oder zur Verteidigung der religiösen Wahrheit gegen Ketzer legitimiert. Auch Christen haben in der Vergangenheit gemordet und gebrandschatzt. Kriegsrecht und Foltermethoden waren brutal. Beschäftigt man sich jedoch mit den ursprünglichen Quellen des Christentums, etwa den Evangelien, findet man Sätze Jesu wie „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört“ oder „Alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen“. Zur Gründungsidee des Christentums gehören die Scheidung von Religion und Politik – von geistlicher und weltlicher Macht –, die Ächtung physischer Gewalt und das Gebot der Feindesliebe. Das Christentum hat aus seinen heiligen Texten auch keine Rechts- und Sozialordnung abgeleitet, sondern römisches Recht und heidnisch-antike Kultur assimiliert. Die mannigfachen Verbindungen von Politik und Religion gingen meist nicht von der Kirche, sondern von den weltlichen Machthabern aus. Gerade der dem Christentum in die Wiege gelegte Dualismus von „geistlich“ und „weltlich“ provozierte immer wieder innerkirchliche Reformbewegungen, die zu Prozessen der institutionellen Differenzierung und Selbstreinigung führten.

In der jüdisch-christlichen Tradition ist Gewalt rechtfertigungsbedürftig. „Du sollst nicht töten“, heisst es im Dekalog. Ein solch grundsätzliches Tötungsverbot ist dem Islam unbekannt. In der jüdischen und christlichen Bibel erscheint Gott als der alleinige Herr über Leben und Tod. Kein Mensch kann sich das Recht zum Töten anmassen. Oft wird das Alte Testament – auch in antisemitischer Absicht – als Beispiel für Grausamkeit und Gewaltlegitimation angeführt. Das Gegenteil ist wahr: Der Gott Israels entzieht dem Menschen die Kompetenz zum eigenmächtigen Töten. Im Christentum führte die Erfahrung des Unglaubens nicht zum Aufruf, die Ungläubigen zu töten, sondern zum Missionseifer und – nach der Entdeckung Amerikas – zu Gestalten wie Vitoria und Bartolomé de las Casas: In der christlichen Tradition stehend machten sie geltend, dass Ungläubige als Menschen die gleichen grundlegenden Rechte besitzen wie Christen. Dabei wurden sie von päpstlichen Verlautbarungen unterstützt (obwohl die spanischen Könige deren Verbreitung zu verhindern suchten).

Und hier liegt der entscheidende Punkt: Für den Islam sind Nichtmuslime keine vollwertigen Menschen. Denn islamischer Lehre gemäss ist der Mensch von Natur aus Muslim, die menschliche Natur selbst, die „fitra“, ist muslimisch. Nichtmuslime sind folglich Abtrünnige, „denaturierte“ Menschen. Im Islam kann es deshalb keine prinzipielle Gleichheit aller Menschen aufgrund ihrer Natur und kein für alle – unabhängig von der Religionszugehörigkeit – geltendes Naturrecht geben. Der Islam akzeptiert die modernen Menschenrechte immer nur unter dem Vorbehalt der Bestimmungen der Scharia. Deshalb kann sich gerade der „wahre Islam“ nicht in die Moderne integrieren.

Schwierige Selbstreinigung

Die modernen Menschenrechte sind eine Frucht der jüdisch-christlichen Zivilisation. Deren Vermächtnis ist die Anerkennung einer allen Menschen, unabhängig von ihrer Religion, gemeinsamen Menschennatur und Würde. Ihr Ethos von Recht und Barmherzigkeit führte, in einem stetig fortschreitenden Lernprozess, zu einer allmählichen Überwindung der Legitimation von Gewalt – auch ihrer theologischen Legitimation. Analoge Aufklärungsprozesse sind im Islam unbekannt oder haben zumindest noch kaum Wirkung entfaltet. Die Barmherzigkeit Allahs gilt nur den Bekehrten, gegen die Ungläubigen befiehlt er, mit dem Schwert vorzugehen. Darin gründet die theologische Not muslimischer Intellektueller: Sie können aufgrund ihrer religiösen Tradition den IS-Terror nicht prinzipiell verurteilen. Die christlichen Kirchen konnten für Prozesse der Selbstreinigung immer auf ihre Ursprünge rekurrieren und, sich an ihre Gründungsidee erinnernd, historischen Ballast abwerfen. Der Islam müsste sich für solche Selbstreinigung – gerade umgekehrt – von seiner Gründungsidee distanzieren, sein politisch-religiöses Doppelwesen aufgeben und sich damit in seiner religiösen Substanz verändern. Solange das nicht geschieht, wird es immer nur eine Frage der konkreten politischen Konstellation sein, ob und in welcher Form er sein gewalttätiges Gesicht zeigt.

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Time am 10. September 2014

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1) http://www.nzz.ch/feuilleton/toeten-im-namen-allahs-1.18378020


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