Naipaul: Teil einer Weltbewegung

21. Oktober 2014

KualaLumpur

Kuala Lumpur, Hauptstadt Malaysias

Nach der historischen Entwicklung im ersten berichtet Vidiadhar Surajprasad Naipaul zur aktuellen Situation in den 80er-Jahren im folgenden Textabschnitt.

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Malaysia 2

naipaulUnd sie begreifen auch langsam, dass in den letzten hundert Jahren, während sie oder ihre Eltern schliefen, ihr Land – eine neue Idee: ein Zusammenschluss von Königreichen und Sultanaten – im kolonialen Sinne neu geschaffen wurde, dass das reiche Malaysia von heute auf kolonialen Fundamenten wächst und eine britisch-chinesische Schöpfung ist. Die Briten entwickelten die Bergwerke und Plantagen. Sie schafften die Chinesen (die emsigen wurzellosen Bauern des Jahrhunderts davor) und eine geringere Anzahl Inder herbei, damit sie die Arbeit taten, die die Malaien nicht tun konnten. Nun herrschen die Briten nicht mehr. Aber die Malaien stellen nur die Hälfte der Bevölkerung.

Die Chinesen sind aufgestiegen; mit ihrer Energie und Begabung geht es weiter. Von der politischen Macht sind die Chinesen ausgeschlossen. Malaien herrschen; das Land ist offiziell moslemisch, mit moslemischen Zivilgesetzen; geschlechtliche Beziehungen zwischen Moslems und Nicht-Moslems sind ungesetzlich, und es gibt eine Art herumspähender religiöser Polizei; die rechtliche Diskriminierung der Nicht-Moslems ist empörend. Aber die Malaien an der Herrschaft sind etabliert oder stammen aus alten oder königlichen Familien, die einige Generationen zuvor in die neue Welt wechselten.

Die neuen Männer der Dörfer, die das Gefühl haben, bereits so viel verloren zu haben, finden ihren Weg an jeder Biegung versperrt. Geld, Entwicklung, Bildung haben sie nur zu dem Wissen erwecken lassen, dass die Welt anders ist als ihr Dorf, dass die Welt nicht ihnen gehört. Ihre Wut – die Wut ländlicher Menschen, deren Fähigkeiten, Geld und Begreifen der Welt begrenzt sind – ist allumfassend. Nun haben sie eine Waffe: den Islam. Er ist ihre Art, mit der Welt abzurechnen. Er dient ihrem Schmerz, ihrem Gefühl der Unterlegenheit, ihrer gesellschaftlichen Wut und ihrem rassischen Hass.

Dieser Islam ist mehr als die alte Religion ihres Dorfes. Der Islam, den die Missionare bringen, ist eine Religion, die Veränderung und Triumph mit sich bringt, sie kommt als Teil einer Weltbewegung daher.

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Time am 21. Oktober 2014

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V. S. Naipaul, „Eine islamische Reise“ von 1981,
DTV München 2002, S. 331 f.

Enthauptungen als Massenspektakel

20. Oktober 2014

PierreVogel

Pierre Vogel in seinem IS-IS-Pullover. Das Foto stammt angeblich von seiner eigenen Facebookseite und ist demnach keine Montage (1). Indes bestehen Zweifel darüber, ob Vogel ein gemäßigter oder ein moderater SA-lafist ist.

Frederike Haupt geht heute auf „FAZ.NET“ der Frage nach, inwieweit die Massenhinrichtungen des IS-IS als Volksbelustigung goutiert werden (2).

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Terrormiliz „Islamischer Staat“

Soziale Netzwerke als Waffen

Die Dschihadisten des „Islamischen Staat“ zeigen, wie soziale Netzwerke zum Medium des Terrorismus werden: Sie inszenieren Hinrichtungen nicht maximal blutrünstig – sondern als makabere Unterhaltungsshow.

Die IS-Terroristen lieben die sozialen Netzwerke. Sie benutzen sie als Waffe – und treffen damit Menschen auf der ganzen Welt. Es ist sogar so, dass diese Menschen sich freiwillig vom Terror treffen lassen.

Die Terroristen enthaupten Geiseln und stellen Videos davon ins Netz. Allein die Hinrichtung von James Foley wurde auf einer Internetseite, die solche Filme duldet, bisher 1,3 Millionen Mal angesehen. Plus die Klicks bei anderen Portalen. Warum wollen so viele Menschen so etwas Schreckliches sehen?

Menschen haben schon immer gern bei Enthauptungen zugeschaut – unter bestimmten Bedingungen. Uns gefällt alles, was eine „besondere Dramatik“ hat, deswegen muss heute alles „besonders dramatisch“ sein: Dschungelcamps, Autodesign, Joghurt. Eine sehr dramatische Hinrichtungsart ist das Köpfen. Nicht nur das Opfer steht im Mittelpunkt, sondern auch der Henker. Jemandem den Kopf abzuschlagen kostet eigentlich übermenschlich viel Überwindung, außerdem enorme Körperkraft. Erschießen, Vergiften, Ertränken oder Steinigen sind anders – man macht sich die Hände nicht blutig. Die Belohnung für den Henker ist der Kopf. Eine krassere Trophäe gibt es nicht.

Hinrichtungen sind ein altbewährtes Mittel

Menschen köpfen einander, seit sie das Werkzeug dafür haben. Erst nahmen sie das Beil, später, als sie schmieden konnten, auch das Schwert. Im alten Rom war es ganz normal, Verurteilte zu köpfen. Deswegen hält Justitia, die Göttin der Gerechtigkeit, das Richtschwert in der Hand. Es hat allerdings einen guten Grund, dass es gerade ein Schwert ist und nicht, nur zum Beispiel, eine Säge. Die öffentliche Enthauptung sollte möglichst schnell geschehen, mit einem einzigen Streich. Wie das Publikum reagierte, wenn das nicht gelang, beschreibt der Autor Karl Bruno Leder in seinem Buch über die Todesstrafe: Die Leute quengelten, randalierten oder warfen Steine auf den Henker. Wer sich eben noch auf die Show gefreut hatte, fühlte nun das verdrängte Mitgefühl in sich aufsteigen. Man wollte sich keine unberechenbaren Grausamkeiten zumuten. Es konnte schon reichen, dass der Henker den Todgeweihten grob schubste.

Die Henker wiederum machten Fehler, weil sie Angst hatten, Fehler zu machen. Sie soffen sich vor den Hinrichtungen Mut an, und so besoffen hauten sie gelegentlich daneben. Leder erwähnt einen Fall aus dem Jahr 1641, bei dem der Henker fast gesteinigt worden wäre. In Nürnberg sollte er eine Frau köpfen. Doch er verfehlte den Hals und schlug ihr stattdessen „ein Stück so groß wie ein Taler von dem Kopf weg“. Schwer verwundet begann die Sünderin auf einmal, um ihr Leben zu betteln. Aber es half nichts. Der Henker schlug sie auf den Boden und schnitt ihr den Kopf auf der Erde ab. Das Volk raste vor Wut. So hatte es sich die „besondere Dramatik“ nicht vorgestellt. Die Erfindung der Guillotine wurde euphorisch gefeiert, weil das Fallbeil Unfälle unwahrscheinlicher machte.

Zu brutale Videos schrecken ab

Terroristen wollen ihre Opfer nicht schonen. Sie wollen Schrecken verbreiten. Allerdings konzentrierten sie sich bisher stärker auf den Schrecken als auf dessen Verbreitung. Sie begingen zwar die grausamsten Verbrechen – aber bedachten oft nicht, dass vielen Menschen der Anblick zu brutal war. So war es zum Beispiel bei der Enthauptung des israelisch-amerikanischen Journalisten David Pearl vor zwölf Jahren. Er war in Pakistan entführt worden. In Internetforen warnen Leute bis heute davor, das Video seiner Hinrichtung anzuschauen. Nicht, weil da ein Mensch vor aller Augen ermordet wird. Sondern, weil es „extrem gewalttätig und grausam“ sei und vor allem mit verstörenden Geräuschen. So beschreibt es ein Nutzer auf der amerikanischen Seite Reddit. Andere berichten von kaum bekannten Hinrichtungsfilmen, bei denen die Geräusche das Schlimmste gewesen seien.

Ein Mann schildert, wie es war, sich die Enthauptung von Eugene Armstrong 2004 im Irak anzugucken. „Zehn Jahre ist das her, und ich sehe immer noch vor mir, wie das Blut aus seinem Hals strömt, höre immer noch das dumpfe Stöhnen.“ Sein Fazit: Wer das anklickt, wird seines Lebens nicht mehr froh. Ein paar Freaks klicken dann natürlich erst recht. Aber viele, die solche Videos gucken, ticken so wie die Leute im Mittelalter: Sie wollen eine Show sehen, aber keine Todesqualen. Das haben die IS-Terroristen verstanden.

Schwester Tooba ist keine Kriegerin

Vor zwei Wochen verbreitete sich auf Twitter die Nachricht, dass die IS-Leute ein neues Hinrichtungsvideo ins Netz gestellt haben. Darin werde der Brite Alan Henning geköpft. Auch Schwester Tooba las davon. Sie ist 20, studiert Anglistik in London und zeigt als Profilbild bei Twitter eine Burka. „Alhamdulillah“, twitterte sie, das heißt Gott sei Dank. Außerdem schrieb sie, dass die meisten Muslime heute viel zu weich zu den Ungläubigen seien. Schwester Tooba suchte den Film im Internet. „Ist das neue Material verfügbar?“, fragte sie einen anderen Twitterer. Der antwortete: „Wenn ich es poste, wird mein Profil gesperrt.“ Wo könne sie es denn sonst finden, fragte Schwester Tooba. Auf Youtube war es auch schon gesperrt worden. Sie suchte weiter.

Das ist eigentlich irrsinnig, denn wenn man sich anguckt, was Schwester Tooba sonst schreibt, steht da nichts von Folter und Mord. Sie träumt von Kindern und twittert ein Foto von kulleräugigen Zwillingen. Dazu einen Smiley mit Herzchenaugen. Oder sie schreibt auf der Seite ask.fm. Da können Leute ihr anonym Fragen stellen: ob man als Muslima Piercings haben darf (Ohren und Nase, aber nur unter der Bedingung, dass sie in der Öffentlichkeit verhüllt bleiben) oder wie man über den Tod der Mutter hinwegkommt (Geduld und Gebet).

Schwester Tooba ist keine Kriegerin. Die meisten anderen, die sich solche Videos anschauen, auch nicht. Viele der Millionen Zuschauer verabscheuen die Terroristen und können auf einen „Islamischen Staat“ gut verzichten; das schreiben sie in die Nutzerkommentare unter die Videos. Aber es fasziniert sie, wie die IS-Kämpfer das Köpfen inszenieren. Nicht maximal blutrünstig, sondern als Unterhaltungsshow.

Wie ein Bösewicht aus einem Comic

Der Henker tritt als eine Art Popstar auf. Man nennt ihn „Jihadi John“, nach John Lennon. Ja, genau: Imagine all the people, living life in peace. Seine Terrorzelle heißt „The Beatles“. Das haben sich ehemalige Geiseln ausgedacht, die lebend davongekommen sind, wegen des britischen Akzents ihrer vier Peiniger. John, Paul, Ringo, George. Mehr als die Stimmen kannten die Geiseln nicht, die „Beatles“ waren vermummt. Ringo Starr, der echte, sagte der Zeitung „Daily Mail“, die Spitznamen seien Bullshit. Was die IS-Terroristen täten, verstoße gegen alles, wofür die Beatles stünden. Die Terroristen konnten sich freuen: Ein Weltstar hatte sie zu seinen größten Feinden erklärt. Als wären die Namen nicht schlimm genug, schrieben Journalisten später noch das „Jihadi“ vor „John“. Nun klang es wie der Böse in einem Superheldencomic.

In den Videos steht dieser Mann irgendwo in der Wüste; wahrscheinlich in Syrien, in der Nähe der Stadt Raqqa. Er trägt schwarze Kleidung, und auch sein Kopf ist schwarz verhüllt, nur ein Sehschlitz bleibt frei. In der Hand hält er die Mordwaffe: ein schlichtes Messer. Neben ihm kniet sein Opfer. Immer trägt es ein orangefarbenes Gewand, so wie die Muslime in Guantánamo. Diese Kostümierung nützt dem IS vor allem in den sozialen Netzwerken. Sie hilft dabei, den Terror zu verbreiten.

Hunderte Fans der Terroristen veröffentlichen täglich die immergleichen alten Bilder aus den Gefängnissen Guantánamo und Abu Ghraib. Besonders beliebt sind die Horrorfotos, die zeigen, wie amerikanische Soldaten ihre Gefangenen folterten und demütigten. Nackt an der Wand, angeleint auf dem Boden, blutend, kotverschmiert. Ein Bild kommt besonders oft: das World Press Photo von 2003. Es wurde in einem Lager der Amerikaner in Nadschaf aufgenommen. Ein gefangener Iraker sitzt auf dem Boden, sein Kopf steckt in einem schwarzen Plastiksack. Die Arme hat er tröstend um seinen kleinen Sohn geschlungen. Völlig erschöpft lehnt der Vierjährige an der Brust des Vaters. Wenn wieder ein neues Hinrichtungsvideo aufgetaucht ist, posten die Leute noch mehr solcher Bilder.

Kein Blutvergießen und kein Todeskampf

Die IS-Kämpfer tun so, als seien die Hinrichtungen eine gerechte Strafe. Sie zwingen ihre Geiseln sogar dazu, kurze Texte zu sprechen. Alle müssen sagen, dass Barack Obama oder David Cameron verantwortlich seien für ihren Tod. Die Terroristen sorgen dafür, dass ihre Opfer sie öffentlich von jeder Schuld freisprechen. Und sie bringen noch etwas zusammen, was nicht zusammenpasst: Ihre Mordvideos zeigen den Mord nicht. Sie wissen schon, warum.

Die Enthauptung mit einem Messer ist äußerst qualvoll für das Opfer. Viele Zuschauer wären empört, wenn sie das sehen müssten – so wie das Publikum bei den misslungenen Enthauptungen mit dem Schwert. Deswegen zeigen die IS-Terroristen in ihren Filmen zwar, wie der schwarze Mann das Messer an die Kehle des Opfers setzt. Jeder begreift sofort, wie kalt der Mörder ist. Aber dann wird der Bildschirm schwarz. Kein Blutschwall, kein Ton, kein Todeskampf. Kürzlich postete ein IS-Mann auf Twitter ein schwarzes Bild. „Imagine“, schrieb er.

Ein Kind mit einem abgeschlagenen Kopf

Am Ende der Videos kommt doch noch ein Bild: der Kopf des Ermordeten. Das ist grauenvoll genug. Aber für viele nicht zu grauenvoll. Für alle anderen hat sich einer der Terroristen etwas Besonderes ausgedacht. Vor einigen Wochen twitterte er ein Foto. Der Mann, ein Australier, war zum Islam konvertiert und IS-Kämpfer geworden. Seinen siebenjährigen Sohn hatte er mit nach Syrien genommen. Das Twitterfoto zeigt das Kind: ein süßer, dunkelblonder Junge mit Schirmmütze und bunter Plastikuhr. In den Händen hält er den abgeschlagenen Kopf eines syrischen Soldaten. Der Vater textete dazu: „Das ist mein Junge!“

Zeitungen verbreiteten das Foto, zum Beispiel die „Bild“ und die „Daily Mail“. Den Kopf des Toten überdeckten sie zwar mit einem schwarzen Rechteck. Doch dem Motiv konnten sie nicht widerstehen. Millionen Menschen auf der ganzen Welt sahen, dass die Terroristen wieder jemanden geköpft hatten. Diesmal keinen Ausländer, sondern einen Syrer. Diesmal ohne Video, dafür mit einem Foto. Und doch zeigten die Terroristen, was sie immer zeigen: ihren Willen, Unschuldige zu vernichten. Und sie zeigten es wie immer: so, dass die Welt es sieht. Das Schlimmste stand im Gesicht des kleinen Jungen. Er lächelte fast.

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Time am 20. Oktober 2014

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1) https://www.facebook.com/1455782671361187/photos/p.1458823204390467/1458823204390467/?type=1&theater
2) http://www.faz.net/aktuell/politik/is-nutzt-soziale-netzwerke-als-medium-des-terrorismus-13216504.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Ein sadistischer, ehrloser Gegner

19. Oktober 2014

Mideast Iraq

Auf „FAZ.NET“ berichtet Marco Seliger heute über den IS-IS (1).

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Kampf gegen IS

Ein listiger, schlauer Gegner

Warum bomben die Amerikaner die IS-Kämpfer nicht einfach weg? Weil das eben nicht so einfach ist. Die Gruppen sind autonom und extrem beweglich. Der Westen antwortet jetzt mit dezentral organisierten Spezialkräften.

Die Soldaten ritten auf Pferden und trugen Kleider wie die Kämpfer der Nordallianz, die sie zu den Stützpunkten der Taliban führten. Zusätzlich zu ihren Waffen hatten sie Gegenstände dabei, die aussahen wie Videokameras auf einem Dreibein. Wenn sie hineinschauten, konnten sie das Ziel noch in vier Kilometer Entfernung klar erkennen. Dann drückten sie einen Knopf, und das Gerät projizierte einen Laserstrahl auf einen Stützpunkt der Taliban. Die zurückgeworfene Strahlung wurde vom Suchkopf einer 40.000 Dollar teuren lasergelenkten Bombe empfangen. Die Bombe war an einem Flugzeug befestigt, das in 10.000 Meter Höhe flog. Der Pilot des Flugzeugs drückte auf den Auslöser. Die Bombe raste entlang dem Laserstrahl aus dem Himmel und explodierte im markierten Ziel. Anschließend blickten die Soldaten wieder in das Gerät und bestätigten vom Boden aus, dass der Stützpunkt zerstört worden war.

Das war im Herbst 2001, die Vereinigten Staaten führten einen Luftkrieg gegen die Taliban in Afghanistan. Entschieden wurde der Krieg aber am Boden, durch amerikanische und britische Spezialaufklärungsteams, unterstützt von Kämpfern der Nordallianz. In kleinen Gruppen von vier bis sechs Soldaten spionierten die Elitesoldaten die Stellungen der Taliban aus und sorgten für ihre Zerstörung. Innerhalb weniger Wochen kollabierte das Regime in Kabul.

Zu klein und unbedeutend für 40.000-Dollar-Bomben

Dreizehn Jahre später führen die Vereinigten Staaten wieder einen Luftkrieg. Doch anders als in Afghanistan finden die Bomber diesmal kaum Ziele. Das liegt daran, dass die Amerikaner bisher keine Spezialaufklärungsteams im Einsatz hatten. Präsident Barack Obama will sich nicht in einen Bodenkrieg hineinziehen lassen. Und es liegt am Gegner. Die Milizen des „Islamischen Staats“ sind im Guerrillakampf geschult und militärtaktisch äußerst flexibel.

Ein Beispiel dafür ist die Schlacht um Kobane. Die Stadt ist auf syrischer Seite weithin von Ödland umgeben. Die Fahrzeugkonvois, in denen die Milizen bisher andere Orte mit auf Pickups montierten Maschinenkanonen angriffen, wären aus der Luft leicht zu erkennen. Also sind die Kämpfer auf Motorräder umgestiegen, mit denen auch die Einheimischen unterwegs sind. Weil sie so weniger Waffen und Munition transportieren können, legten sie in der Umgebung Depots an, jedes für sich klein und unbedeutend, in der Summe aber die Garanten für ungebremsten Nachschub. Weder die Motorräder noch die Waffendepots sind aus großer Höhe eindeutig für die amerikanische Luftwaffe zu identifizieren. „Und selbst wenn“, sagt ein deutscher Spezialkräftesoldat, „dann ist ein einzelnes Motorrad oder ein Waffenversteck mit ein paar Kalaschnikows und Munitionsgurten noch lange kein lohnendes Ziel für eine 40.000-Dollar-Bombe.“

Die Bomberpiloten suchen andere Ziele. Zum Beispiel Kommandozentralen, von denen die Kämpfer an der Front ihre Befehle erhalten. Doch diese Zentralen gibt es bei den Dschihadisten in Syrien und im Irak nicht immer. Sie haben selten einen Stab, so wie ein Bataillon der irakischen oder syrischen Armee, das orientierungslos ist, wenn die Führungsebene bei einem Bombenangriff ausgeschaltet wird. Ihre Kampfverbände in Kobane etwa bestehen aus autonomen Gruppen ohne gemeinsame Kommandobasis, die nur ihr Ziel verbindet, den Gegner zu besiegen. Die Dschihadisten haben über flache Hierarchien und lassen ihre Führer am Ort des Geschehens entscheiden, wie, wann und wo sie angreifen. Somit bedienen sie sich erfolgreich der Auftragstaktik, die einmal das Markenzeichen deutscher Streitkräfte war. Weil die Amerikaner und ihre Verbündeten Aufklärungsflugzeuge einsetzen, die Telekommunikationssignale orten können, stimmen die IS-Führer ihre Angriffe inzwischen meist nur noch durch Boten oder über lokale Funksysteme ab.

Taktik des Partisanenkampfs

Für einen Gegner, der in befestigten Stützpunkten sitzt, so wie es die irakischen und syrischen Soldaten oft tun, oder für Aufklärungsflugzeuge sind die IS-Zellen schwer auszumachen. Die Zahl der Kämpfer kann je nach Angriffsziel zwischen fünf und hundert variieren. Wie ein Schwarm fallen die Gruppen plötzlich von allen Seiten gleichzeitig über Kasernen und Kontrollposten her, mitunter unterstützt von erbeuteten Panzern, Artilleriegeschützen und Aufklärungsdrohnen, bewaffnet mit Kalaschnikows, Scharfschützengewehren, schweren Maschinengewehren, Granatwerfern und panzerbrechenden Waffen. Ihr Vorgehen ist gnadenlos. Im Internet gibt es Hunderte Filme, die zeigen, wie Soldaten, Polizisten oder kurdische Sicherheitskräfte niedergemetzelt werden, wenn sie den Dschihadisten nach der Einnahme eines Stützpunktes lebend in die Hände fallen. Der bloße Kopfschuss ist dabei noch die harmlosere Form der Exekution. Ein Video von der Einnahme der Luftwaffenbasis Tabqa nahe der syrischen Stadt Raqqa im August zeigt zudem, dass nach den Al-Nusra-Rebellen, die diese Systeme schon im Frühjahr erbeutet hatten, nun auch den IS-Kämpfern deutsche Panzerabwehrwaffen vom Typ „Milan“ in die Hände gefallen sind. Die Bundesregierung hatte vor Jahren den Verkauf von 50 Systemen an das syrische Regime in Damaskus genehmigt. Vor kurzem erhielten nun auch kurdische Peschmerga aus Deutschland „Milan“-Waffen für ihren Kampf gegen IS im Irak.

Die Methode des „Swarming“ ist nicht neu. Die Partisanen wendeten sie gegen Napoleons Armee und die deutsche Wehrmacht in Russland an, die Vietcong bekämpften auf diese Weise die Amerikaner in Vietnam und die Hisbullah vor acht Jahren die israelischen Streitkräfte im Libanon. „Swarming“, sagt der amerikanische Militäranalyst John Arquilla, „ist die beliebteste Kampfmethode von Aufständischen und Terroristen.“ Der Revolutionär schwimme im Volk wie ein Fisch im Wasser, hatte der chinesische Militärstratege Mao Tsetung seinen Kämpfern eingeimpft. Die IS-Dschihadisten tauchen in der Bevölkerung unter, weichen dem Gegner aus und greifen an anderer Stelle an. Sie konzentrieren sich auf größere Städte, in die sie sich zurückziehen können, verstecken dort ihre Fahrzeuge und Panzer in Wohnvierteln. Die Bevölkerung gibt ihnen Schutz vor den amerikanischen Flugzeugen, die Bomberpiloten sind angewiesen, einen Angriff im Zweifel abzubrechen, bevor sie ein bewohntes Haus treffen. Der amerikanische Präsident Barack Obama will zivile Opfer um jeden Preis vermeiden, da, wie John Arquilla sagt, jedes sunnitische Bombenopfer der Amerikaner ein Propagandasieg für den IS ist. Es gebe, so der amerikanische Militärexperte, nur eine einzige Chance, die Terroristen zu besiegen: Man müsse sie mit ihren eigenen Waffen schlagen.

Blutige Lektion

Doch das erfordert eine gut organisierte Gegenwehr. Mit 30.000 Kämpfern kontrolliert der IS ein Gebiet, das von der Provinz Raqqa im Westen Syriens bis nach Anbar im Osten des Iraks reicht. Die Stärke der Terrormiliz besteht in ihrer Beweglichkeit, Geschwindigkeit und darin, den Gegner zu überraschen. Doch je größer ihre Geländegewinne sind, desto häufiger bietet sie selbst ein statisches Ziel, da sie die Gebiete nun verteidigen muss. Seit einiger Zeit nimmt der Widerstand gegen die Dschihadisten zu. Doch sie erweisen sich als hartnäckiger und verschlagener Gegner, der einen militärisch anspruchsvollen Zweifrontenkrieg erfolgreich führen kann. Das zeigte sich Mitte September in der Nähe der irakischen Stadt Falludscha.

Während Tausende IS-Kämpfer in Kobane angriffen, war ein Elitebataillon der irakischen Armee auf die 60 Kilometer von Bagdad entfernte Stadt vorgerückt. Die von amerikanischen Beratern unterstützten Militärs hatten angenommen, der IS habe nur geringe Kräfte in Falludscha zurückgelassen. Das erwies sich als tödlicher Irrtum. Eine mit dem IS verbündete sunnitische Stammesmiliz griff das Bataillon an, während es zugleich von IS-Truppen vom Nachschub abgeschnitten und eingekreist wurde. Während die Welt in Kobane ein Massaker befürchtet, hat es am Rande von Falludscha gerade stattgefunden. Nachdem den 600 Soldaten die Munition ausgegangen war, wurden sie von der Terrormiliz niedergemetzelt. Amerikanische Medien berichten, dass die Dschihadisten dabei auch giftiges Chlorgas eingesetzt haben sollen. Mit der Vernichtung des Bataillons hatte der IS seinen Gegnern eine blutige Lektion erteilt und potentiellen Widerstand sunnitischer Stämme in Anbar erstickt.

IS lernt aus Fehlern

Militärischer Kopf des Erfolges in der strategisch wichtigen und größten irakischen Provinz ist ein ehemaliger Soldat der georgischen Armee, der vor sechs Jahren gegen die russischen Truppen in Südossetien gekämpft haben soll. Wie viele Feldkommandeure des „Islamischen Staats“ ist der erst 28 Jahre alte Abu Umar al-Shishani tschetschenischer Herkunft. Amerikanische Medien berichten, er sei der Planer mehrerer erfolgreicher Großangriffe auf irakische und syrische Armeestützpunkte gewesen. In den IS-Milizen kämpfen Extremisten aus der ganzen Welt neben Bauernsöhnen aus irakischen und syrischen Provinzen. Ihre Führer sind ehemalige Offiziere der irakischen und syrischen Armee oder islamistische Söldner, die auf dem Balkan, in Tschetschenien, in Afghanistan und im Irak gekämpft haben. „Darunter gibt es militärisch hervorragend geschulte Leute“, sagt der Militäranalyst John Arquilla. Die wüssten, wie sie einem technisch überlegenen Gegner entgegentreten müssen.

Und sie sind in der Lage, schnell aus Fehlern zu lernen. Bei der Schlacht um den Mossul-Staudamm im August hatten die IS-Milizen von der irakischen Armee erbeutete Panzer und Geländewagen eingesetzt. Die Fahrzeuge waren für die Bomberpiloten der amerikanisch geführten Koalition aus der Luft gut auszumachen, die Dschihadisten erlitten empfindliche Verluste und mussten den Staudamm aufgeben. Beim Kampf um die kurdische Stadt Jalula Anfang Oktober nutzten sie dann wieder ihre bewährte Taktik der List und Tücke. Sie täuschten auf der einen Seite einen Angriff vor und lockten die zahlenmäßig überlegenen Verteidiger aus der Stadt, um sie von der anderen Seite zu attackieren und einzunehmen. Dabei nutzten sie die Panik und die Verwirrung unter den kurdischen Peschmerga, die durch den synchronisierten Einsatz von 14 Selbstmordattentätern gegen Stützpunkte der Verteidiger entstanden war, um den Gegner niederzumachen. Wie in allen von den Dschihadisten eroberten Orten wurden auch hier keine männlichen Gefangenen gemacht.

Krieg könnte Jahre dauern

In modernen Armeen gibt es nur wenige Truppen, die für den Einsatz gegen Guerrillamilizen geeignet sind. Das mussten die Amerikaner während der Besatzung des Iraks nach 2003 erfahren, als ihre konventionellen Einheiten in Hinterhalten und Sprengfallen immer wieder blutige Verluste erlitten. Präsident Obama hat ausgeschlossen, einen solchen Krieg noch einmal zu führen. Die militärische Antwort des Westens auf die Terrorkommandos des IS sind Spezialkräfte wie die Navy Seals in den Vereinigten Staaten, der Special Air Service in Großbritannien oder das Kommando Spezialkräfte und die Fernspäher in Deutschland. Sie arbeiten in kleinen, autonomen, aber kampfstarken Gruppen und können eingesetzt werden, um Kampfflugzeugen am Boden ein Ziel zuzuweisen oder Informationen zu gewinnen.

Die amerikanische Luftwaffe vermeldete zuletzt wachsende Erfolge gegen den IS im Irak und in Syrien. Militärexperten führen das darauf zurück, dass inzwischen Spezialaufklärungsteams im Einsatz sind. Verteidigungsminister Chuck Hagel sagte vor kurzem, es werde „ein bisschen Zeit“ brauchen, bis der „Islamische Staat“ wirksam bekämpft werden könne. Präsident Obama sprach vorsichtshalber schon mal von Jahren, die der Krieg dauern könnte. In Afghanistan sind es inzwischen dreizehn.

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Time am 19. Oktober 2014

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/is-der-westen-kaempft-gegen-einen-listigen-gegner-13216565.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Zwischen Auflösung und Liquidation

18. Oktober 2014

Hafiz Malik del Pozo

Die „Islamische Zeitung“ brachte gestern eine Ansprache des mutmaßlichen Imams Hafiz Malik del Pozo, in der dieser vermeintlich über die Ursachen des IS-IS-Rterrors reflektiert (1).

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Eine Khutba (2) von Hafiz Malik del Pozo über die Khawaridsch, die historischen Vorläufer der IS-Bewegung

Die Abweichungen vom Din (3)

Es liegt in der Natur des Menschen, dass er sich entweder auf einem richtigen oder einem falschen Weg befindet. Für den Muslim ist es notwendig, dass er herausfindet, was die Wahrheit und das Richtige ist. Und wenn er sie findet, muss er ihnen entsprechen. So, wie der Gesandte Allahs zu Harisa sagte: „Oh Harisa, da du nun Bescheid weißt, erfülle.“

Wir können nicht die Wahrheit und das Richtige erkennen, wenn wir sie nicht in den Gründen suchen – das heißt, (bitte einfügen „in“, T.) ihren Quellen suchen. Und wie finden wir das Richtige? Man könnte die Sache als zwei Schneiden eines Schwertes beschreiben (Schwerter, Metzeln und Blut, andere Bilder liegen den Orks fern. T.). Beide Seiten sind Extreme und die Wahrheit liegt in der Mitte. Eines dieser Extreme ist die Gruppe, die vom Siratu’l-Mustaqim abgewichen ist, weil sie die Anordnungen Allahs und seines Gesandten ihrem Verstand anpassen – das heißt, (bitte Komma streichen, T.) unterstellen – wollen.

Allah der Erhabene sagt: „Es ziemt sich nicht für die gläubigen Männer und gläubigen Frauen, dass, wenn Allah und sein Gesandter eine Sache anordnen, sie dann ihrer eigenen Meinung in der Sache folgen. Und wer Allah und seinem Gesandten ungehorsam ist, der ist ganz klar in der Irre.“

Die ersten, die in diese Art der Abweichung abirrten, sind die Khawaridsch. Sie tauchten in der Zeit Ali ibn Abi Talib (bitte streichen„Talib“, bitte schreiben „Talibs“. T.) auf, im Zusammenhang mit der Ernennung von Befehlshabern. Sie erklärten Imam Ali und einige der anderen Sahaba zu „Kuffar“ [arab. jene, welche die Wahrheit bedecken]. Sie sagten zu ihnen: „Warum ernennt ihr Leute als Verantwortliche über Menschen, wo doch das Urteil darüber Allah gehört?“ Und sie beriefen sich auf den Qur’anvers: „Das Urteil ist bei Allahs“ (bitte Punkt einfügen. T.) Wenn wir die Aussage in dem Vers betrachten, dann sehen wir, dass sie korrekt ist. Doch sie legen sie so aus, dass sie ihren Gedanken entspricht, und nicht dem, was im Buch Allahs damit gemeint ist (aha, aber wer legt fest, wer „Entsprecher“ und wer „Meiner“ ist? T.). Und deswegen sagte Imam Ali: „Sie wollen das Falsche durch das wahre Wort.“

Warum dieser Rückblick in jene Zeit? Damit keiner sich über das, was in unserer Zeit um uns herum geschieht, wundert. Denn die Geschichte wiederholt sich. Wenn wir über die Abweichung und das Entgleiten vom Siratu’l-Mustaqim sprechen, glauben die Menschen, dass allein Unwissenheit und der Mangel an Quellentexten dazu führen. Doch wenn wir die Geschichte betrachten, sehen wir dass das Gegenteil der Fall ist (je mehr Grundlagentextkenntnis, desto mehr Abweichung! Das ist eine exklusiv mohammedanistische und wahnsinnige Position. T.). Diese Leute waren bekannt als solche, die das Buch Allahs am meisten rezitierten und am meisten damit vertraut waren, und sie wurden von den Sahaba als die „Rezitatoren“ bezeichnet. Und sie waren auch solche, die im Vergleich mit anderen sehr viel Ibada [Handlungen des Gottesdienstes] verrichteten.

In einer milderen Form erschienen sie bereits in der Zeit des Gesandten Allahs, als Ali mit Beute aus dem Jemen kam und diese vom Gesandten Allahs, gemäß dem, was Allah ihm als gut für den Din gezeigt hatte, verteilt wurde. Einer von diesen Leuten erhob sich und sagte: „Habe Furcht vor Allah, Oh Gesandter Allahs!“ Und das hört man heute oft. Jemand kommt daher und sagt, dass man Allah nicht fürchte und zitiert Verse, die mit der Sache nichts zu tun haben. Jener Mann sagte: „Sei gerecht, Oh Muhammed. Schäm dich. Wenn du nicht gerecht bist, dann ist das befremdlich und enttäuschend. Das ist eine Aufteilung, mit der Allah nicht zufrieden ist.“

Kann man zum Gesandten Allahs so etwas sagen, der der gerechteste und der barmherzigste aller Menschen war (den Chef AllaHundseingesandter darf niemand kritisieren, niemand darf zweifeln – sonst: Kopf ab! T.)? Dieser Mann ging dann davon und Umar ibnu’l-Khattab – oder gemäß einer anderen Überlieferung Khalid ibnu’l-Walid – sagte: „Oh Gesandte Allahs, lass mich ihn mit dem Schwert niederstrecken.“ Doch der Gesandte Allahs erklärte: „Er gehört zu einer Gruppe, die wenn ihr eure Gebete mit ihren vergleicht, dünkt ihr eure gering, und ebenso euer Fasten. Sie rezitieren den Quran, doch er passiert nicht ihren Hals, und sie haben keinen Nutzen von ihm. Sie verlassen den Din, so wie ein Pfeil das Wild durchdringt.“ Diese Extremisten (es gibt für del Pozo „Extremisten“ jenseits des Mörders, Räubers, Sklavenjägers, Vergewaltigers und Tierquälers Klo H. Metzel. T.) erklärten einige der Sahaba (4) als Kafirun, indem sie Verse des Quran zitierten, die sie aber ihrem Gutdünken entsprechend auslegten.

Das andere Extrem übertreibt in ihrer Wertschätzung einiger Sahaba, und erheben sie auf den Rang von Propheten und die Stufe der Unfehlbarkeit im Din. Und auch diese Position wird mit Versen aus dem Quran erklärt, die, was ihren Sinn betrifft, mit der Sache nichts zu tun haben. Und so, wie sie in ihrer Liebe zu einigen Sahaba übertreiben, so erklären sie manche andere unter ihnen als Kafirun.

Die Mitte jedoch liegt darin, dass wir den Din so verstehen, wie ihn die Sahaba verstanden haben. Nämlich so, wie er ursprünglich zu seinem Beginn war (als Klo H. Metzel massenhaft Köpfe abschneiden ließ, wie selbst die weichgespülte Biografie von Rotter nicht verschweigen kann. T.), bevor sich Abweichungen bildeten. So handelnd gelangen wir zur Weite und Einfachheit dieses Din. Der Din ist in seiner Ursprünglichkeit weit und leicht umzusetzen. Doch im Laufe der Zeit wurde er durch Erfindungen von Menschen verengt.

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Das sind nun viele Worte und auch eine Menge Zitate, die allesamt ohne Quellenangabe daherkommen. Ich persönlich habe den Kloran und die Hadithe von Buhari in den Ausgaben des Reclam-Verlages sowie die (verharmlosend-verfälschte) Sira-Ausgabe des Orks Gernot Rotter gründlich studiert, aber ich kann mich an die gebrachten Passagen nicht erinnern. Sie können durchaus selbst erfunden sein.

Überdies erhellen sie den behandelten Gegenstand nicht wirklich.

Zwei Konflikte werden genannt. Einmal ist eine Gruppe von Spießgesellen Alis mit der Ernennung der Kommandeure unzufrieden, die andere Begebenheit schildert die Unzufriedenheit einiger Anhänger Klos aufgrund einer zu geringen Beteiligung an der Kriegsbeute bzw. (mutmaßlich) aufgrund der übermäßigen Gier Klo H. Metzels.

Das Problem der Mehrheit bestand darin, dass die aufmüpfige Minderheit buchstabengetreu mit den Grundlagentexten argumentierte, ebenso wie dies die IS-IS-Sadisten heutzutage tun. Der Text von Hafiz Malik del Pozo folgt nun exakt dem historischen Vorbild, indem er der textbasierten Argumentation der Minderheit keine ebenfalls textbasierte Argumentation entgegenstellt, sondern lediglich seinen Willen bzw. eine pure Machtentscheidung.

Ali findet nur folgende Worte: „Sie wollen das Falsche durch das wahre Wort.“ Und Klo H. Metzel äußert das folgende, völlig abstruse Bild: „Sie verlassen den Din, so wie ein Pfeil das Wild durchdringt.“ Die Abweichler werden als tödlicher Pfeil geschildert, der durch den Körper des erlegten Wildes (soll das die Umma sein?) hinausdringt (soviel nebenbei bemerkt zum literarischen Wert der orkischen Grundlagentexte).

Ich kann mir nicht denken, dass del Pozo der Ansicht ist, dass die Abweichler (der Pfeil) das Ende des Mohammedanismus (das Wild) bewirken werden (er bringt das Bild nur als Illustration des „Verlassens“), aber vermutlich hätte er, wenn er diese Ansicht vertreten würde, eben damit vollkommen recht. Denn die barbarischen Gräueltaten des IS-IS zeigen der nichtorkischen Welt überdeutlich den wahren Charakter des Mohammedanismus. Solcherart tragen sie zur globalen Mobilisierung des Counterjihad bei. Die IS-IS-Schlächter sind es, die AllaHundseingesandter nachfolgen, sie sind es, die die mohammedanistischen Grundlagentexte kennen und befolgen, und sie sind es, die schlüssig und konsequent argumentieren.

Der Rest der Orks kann ihnen nur sinnlose und unbelegte Behauptungen entgegenstellen. Er wird sich auflösen zwischen den IS-IS-Orks und dem Counterjihad, und IS-IS wird physisch liquidiert werden.

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Time am 18. Oktober 2014

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1) http://www.islamische-zeitung.de/?id=18436
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Chutba
3) http://de.wikipedia.org/wiki/Dīn
4) http://de.wikipedia.org/wiki/Sahāba

Was fehlt hier wohl?

18. Oktober 2014

Was fehlt?

Ist doch klar: Leos Adresse!

Der will nicht!

Andere sollen wollen!

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Time am 18. Oktober 2014

Mal wieder dumm gelaufen

17. Oktober 2014

Jihadtrottel

Im Hadith 34/15 (Recl. S. 404) schrieb Buhari: „Abu Huraia (R a) berichtet: Der Prophet (S) sagte: ,Der böse Blick ist Realität!’ Und er verbot das TÄTOWIEREN.”

Jetzt bleibt Dir nur noch das Ende als Ich-Bombe (1), Du kleines Ork-A*schl*ch!

Oder Du lässt Dir halt den Arm amputieren…

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Time am 17. Oktober 2014

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/der-ich-bomben-markt-2/

Naipaul: eine noch heftigere Leidenschaft

17. Oktober 2014

Malaysia_Karte

Von Pakistan reiste Vidiadhar Surajprasad Naipaul weiter nach Malaysia. Hier erste Betrachtungen:

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Malaysia 1

naipaulVon Indien oder dem indo-pakistanischen Subkontinent aus verbreitete sich die Religion nach Südostasien. Hinduismus und Buddhismus entwickelten sich zuerst. Sie regten die großen Zivilisationen von Kambodscha und Java an, deren Monumente – Angkor‚ Borobudur – zu den Weltwundern gehören. Diese indischen Religionen, lehrt man uns, wurden nicht durch Armeen oder Kolonialisten verbreitet, sondern durch Händler und Priester. Und solcher Art waren die indischen Reisenden, die im vierzehnten oder fünfzehnten Jahrhundert, nachdem der Islam in den Subkontinent gelangt war, begannen, den Islam nach Indonesien und Malaysia zu bringen.

Nach Südostasien kam der Islam als weitere Religion Indiens. Eine arabische Invasion wie in Sind fand nicht statt; die einheimische Kriegerkaste wurde nicht systematisch abgeschlachtet; keine arabischen Militärkolonien wurden errichtet; keine Beute wurde verteilt; weder Schatz noch Sklaven wurden an einen Kalifen im Irak oder in Syrien geschickt; es gab keinen Zoll, keine Steuern für Ungläubige. Es gab keine Katastrophe, die gefestigte Weltordnung wurde nicht über Nacht abgeschafft. Der Islam verbreitete sich als Idee – ein Prophet, eine göttliche Offenbarung, Himmel und Hölle, eine von Gott gut geheißene Gesetzessammlung – und vermischte sich mit älteren Ideen. Heute kommen die Missionare, um diese Mischreligion zu reinigen, und immer noch kommen vorn Subkontinent – und besonders aus Pakistan – die eifrigsten Missionare.

Sie bringen keine Nachricht von der Militärherrschaft, der auf Auslandsüberweisungen fußenden Wirtschaft, vom Verlust des Gesetzes, von der Tragödie der Bihari-Moslems‚ die nun weder von Bangladesh noch von Pakistan erwünscht sind. Diese Ereignisse haben mit dem Islam nichts zu tun, und diese Männer bringen nur Nachricht vom Islam und den Feinden des Islams. Sie bieten Leidenschaft, und zwar die besondere Leidenschaft der Moslems vom Subkontinent: die Leidenschaft von Menschen, die sich trotz Pakistan als bedrohte Minderheit fühlen, die Leidenschaft von Menschen, die mit ihrer Ansicht von Geschichte als „vergnüglicher Geschichte der Eroberung“ längst aufgehört haben, sich als Eroberer zu fühlen, und vor allem die Leidenschaft von Moslems, die sich am Rand der wahren moslemischen Welt fühlen. Die Entfernung Persiens von Arabien schuf den Schia-Glauben und die Überzeugung der Perser, dass ihr Islam reiner sei als der der Araber. Die Distanz der indischen Moslems von Arabien ist noch größer als die der Perser, und ihre Leidenschaft ist genauso heftig, wenn nicht noch heftiger.

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Time am 17.  Oktober 2014

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V. S. Naipaul, „Eine islamische Reise“ von 1981,
DTV München 2002, S. 247 ff.

IS-IS: ein Öl-, Wasser- und Strommagnat

16. Oktober 2014

mossul-staudamm

Der Mossul-Staudamm ist zurück in kurdischer Hand 

Die „Deutsch Türkische Nachrichten“ brachten am 13. Oktober einen interessanten Artikel über den Zugriff des IS-IS auf die regionalen Wasservorräte (1).

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Irak: Islamischer Staat steigt ins Wasser-Geschäft ein

Der Islamische Staat hat in einigen Gebieten des Iraks die Kontrolle über die Wasser- und Stromversorgung erlangt. Die Menschen sind nun Energie-Kunden der Terror-Gruppe geworden. Zahlreiche Bauern müssen Strom und Wasser über den Islamischen Staat beziehen.

Der Islamische Staat (IS) hat im Irak mehrere Staudämme und Wasserspeicher unter seine Kontrolle gebracht. Die IS-Milizen möchten das Wasser als Waffe gegen die Bevölkerung einsetzen, um die Menschen gefügig zu machen und Geld zu verdienen.

„Wir befinden uns in einem Wasser-Konflikt mit dem Islamischen Staat. Dieser will die Wasser-Ressourcen um jeden Preis kontrollieren“, zitiert die Washington Post Abdul Majid Satar, Minister für Landwirtschaft und Wasserressourcen der Autonomen Region Kurdistans (KRG).

Die kurdischen Peschmergas hatten im August mehrere Gebiete zurückerobert, die zuvor vom IS eingenommen wurden. Doch die Terror-Organisation schnitt die aufgegebenen Ortschaften von Wasser und Strom ab. Denn der IS kontrolliert die Stadt Mossul. Dort befinden sich zentrale Wasser- und Stromnetzwerke, an die auch andere Ortschaften angebunden sind.

„Wir kamen zurück in unsere Dörfer und sahen, dass wir weder Strom noch Wasser haben. Also mussten wir wieder gehen (…) Selbst wenn sie sich zurückziehen, sind sie noch an der Macht“, sagt der kurdische Bauer Mazoot Shaqer Mohammad .

Im Dorf Gwer verfolgte der IS einen rein finanziellen Ansatz. Die IS-Milizen zogen sich aus dem Weizenanbaugebiet Weiler Talkhaneim zurück. Doch sie machten zwei Brunnen unbrauchbar, indem sie den benötigten Strom für die Generatoren kappten. Anschließend kontaktierten sie die örtlichen Beamten. „Sie forderten 4 Millionen Dinar [3.500 US-Dollar], um den Strom wieder anzuschalten.“, berichtet der kurdische Landwirt Ibrahim Ismail Rasool.

Die kurdische Regionalregierung ist nicht im Stande, den Bauern in ihrer Not auszuhelfen. Also wenden sich viele an den IS, um entgeltlich Strom und Wasser zu beziehen. „Es ist nur fair, dass ich zahle, wenn sie mich mit Strom versorgen“, so Rasool.

Der IS kontrolliert derzeit vier Staudämme entlang der Flüsse Euphrat und Tigris. Die Macht über das Wasser beschert dem IS auch einen großen Einfluss in der Agrarwirtschaft. Denn die Dämme dienen im fruchtbaren Zweistromland der Bewässerung.

Die Wasserstände im Irak sind in den vergangenen Jahren aufgrund verminderten Niederschlags zurückgegangen. Nach Angaben der UN wird die Strömung des Euphrat bis 2025 voraussichtlich um mehr als 50 Prozent sinken.

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Time am 16. Oktober 2014

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1) http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2014/10/505818/irak-islamischer-staat-steigt-ins-wasser-geschaeft-ein/

Er weigert sich

15. Oktober 2014

Weigerung

Mohammed Belal el-Mogaddedi weigert sich in der „Islamischen Zeitung“ (1).

„Ich weigere mich“, titelt er, und er meint damit die den Mohammedanisten gegenüber erwartete Distanzierung von „Salafisten“, „Jihadisten“ und den Mordbrennern des IS-IS, die er aber nicht aussprechen will.

Von „Jihadisten“ will er sich nicht distanzieren, weil die s.E. fälschlich die eigentliche Bedeutung des Begriffs („die Bemühung um die positive Charakterentwicklung des Menschen“) als Aufforderung zur Gewaltausübung auslegen. AllaHundseingesandter sah das allerdings anders als Herr el-Mogaddedi, aber bekanntlich haben weder Alla noch Klo H. Metzel auch nur das geringste mit dem Mohammedanismus zu tun:

„Ziehet aus, leicht und schwer, und eifert mit Gut und Blut in Allahs Weg. Solches ist besser für euch, so ihr es begreifet.“ (9. Sure, Vers 41; Recl. S. 186)

„Es freuten sich die in ihren Wohnungen Zurückgebliebenen, dem Gesandten Allahs zuwider gehandelt zu haben, und hatten keine Lust, mit Gut und Blut in Allahs Weg zu eifern und sprachen: ,Ziehet nicht aus in der Hitze’. Sprich: ,Dschehennams Feuer ist heißer.’ … Und so mögen sie wenig lachen und viel weinen zum Lohn für ihr Tun.“ (9. Sure, Vers 82+83; Recl. S. 191)

„Und es kamen Ausflüchte machend einige der Steppenaraber, auf daß ihnen Erlaubnis würde, daheim zu bleiben. Und sitzen blieben daheim diejenigen, die Allah und seinen Gesandten belogen hatten. Wahrlich, treffen wird die Ungläubigen unter ihnen schmerzliche Strafe.“ (9. Sure, Vers 91; Recl. S. 192)

Realitätsverweigerer el-Mogaddedi bekennt sich schon zum Kalifat, also einem totalitären und despotischen Staat, indes hält er die Sadisten vom IS-IS für Usurpatoren:

„Ich weigere mich, das von ihnen kontrollierte Territorium mit einem den islamischen Geboten im Einklang stehendes ,Kalifat’ anzusehen, egal wie oft sie selbst und andere es als solches bezeichnen.“

Auch die Bezeichnung „Gottesstaat“ stößt ihm sauer auf – Klar, denn der Gott der Orks heißt ja auch Alla, weshalb der Staat „Allastaat“ genannt werden müsste.

„Ich weigere mich, dieses Gebilde als ,Gottesstaat’ zu bezeichnen, weil es in meiner Religion nie ein Konzept eines Gottesstaat gegeben hat noch geben wird, egal wie oft dieser Denkweise im Zusammenhang mit meiner Religion Vorschub geleistet wird, um eine bereits verängstigte Allgemeinheit weiter in geistiger Verwirrung über Muslime und Islam zu halten.“

Obwohl sie in jeder Hinsicht das Verhalten und die Politik Klo H. Metzels – den die Orks als „besten Menschen aller Zeiten“ verehren – nachvollziehen, behauptet el-Mogaddedi, sie seien von den Fundamenten „seiner Religion“ weit entfernt. Nun ja, besonders weit entfernt war von ihnen dann offenbar auch Klo H. Metzel. Warum el-Mogaddedi einen Menschen als „besten Menschen aller Zeiten“ verehrt, der so extrem im Widerspruch zu seiner heißgeliebten Religion steht, bleibt extrem rätselhaft:

„Ich weigere mich, diese Leute als Fundamentalisten zu bezeichnen, weil sie von nichts weiter entfernt sind als den Fundamenten meiner Religion, egal wie oft sich so manch ein medienversessener Kulturmuslim oder manch eine medienversessene Kulturmuslima daran versuchen, die Fundamente meiner Religion zu problematisieren und zu pathologisieren, nur um sich damit bei dem so genannten politischen Mainstream brav und leider auch sehr erfolgreich anzubiedern.“

Und so geht das endlos und gebetsmühlenartig weiter mit dem „ich weigere mich ich weigere mich ich weigere mich“, aber dann kommt doch klar zum Vorschein, dass er natürlich auch Details wie Zottelbärte und minderwertigkeitsmarkierende Frauenkleidung für unbedingt unverzichtbar hält:

„Ich weigere mich, einen Muslim als extrem, konservativ, reaktionär, orthodox, radikal brandmarken zu lassen, nur weil er als Bartträger einer prophetischen Tradition Folge leisten will. Ich weigere mich, eine Muslima als extrem, orthodox, radikal, rückwärtsgewandt, unterdrückt und als unaufgeklärt zu bezeichnen, nur weil sie sich an ein Bekleidungsgebot hält.“

Wenn er schon die Fusselbärte für unverzichtbar hält, kann man sich denken, wie er zur Folterschlachtung und zur Knabenverstümmelung steht: Unverzichtbar wie alle Orkrituale inklusive der Steinigung – kommt halt auf die Machtverhältnisse an. Schließlich geht es richtig zur Sache, nämlich zur Denunzierung jeglicher Kritik am Mohammedanismus:

„Ich weigere mich zu akzeptieren, dass unter dem Deckmantel der so genannten Islamkritik gegen meine Religion und Geschwister im Glauben unwidersprochen gehetzt und Hass gepredigt werden darf, nur weil einige Stimmungsmacher in ihrem geradezu atemberaubenden Größenwahn glauben, dass sie den Islam mittels ihrer vermeintlichen Aufgeklärtheit längst überholt haben.“

Seine unbedingte Kompromisslosigkeit stellt er zurecht als Resultat seiner Religion dar:

„Ich weigere mich, mich in eine Distanzierungsorgie zu ergehen, nur weil ich Muslim bin, denn ich verurteile Schändliches immer als Mensch, der ich bin, und als Mensch folge ich meinem inneren Maßstab, der in meinem Fall durch meine Überzeugung, meine Religion geprägt ist.“

Diese unbedingte Kompromisslosigkeit ist ein inhärentes Attribut des Mohammedanismus, und deshalb hat der Rest der Welt so riesige Probleme mit ihm:

„Als Muslim fordere ich die Gesellschaft gelegentlich heraus, warum eigentlich nicht? Und in der Tat werde ich die Gegenwart konstruktiv und positiv herausfordern, denn nur so kann ich als Muslimischer Bürger die Zukunft mit aufbauen und mit gestalten, weil es in einer freien Gesellschaft immer um den Wettbewerb der Ideen geht. Diesem Wettstreit verweigere ich mich nämlich nicht, und exakt das ist auch gut so.“

Aber den Mohammedanismus kritisieren, das geht bei diesem „Wettstreit“ für den Kompromissverweigerer natürlich gar nicht.

Der „Wettstreit“, der beginnt für Mohammedanisten nämlich erst, wenn alle potentiellen Gegner im Vorfeld beseitigt sind.

Sonst könnten die Orks ja verlieren!

Psssssst: Und genau das wird geschehen!

Denn: Eine Welt ohne Orks ist machbar, Herr Nachbar!

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Time am 15. Oktober 2014

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1) http://www.islamische-zeitung.de/?id=18422

Faces of nazislam (#3)

14. Oktober 2014

Emine erdogan

Dr. Ali Sina (1):

Es gibt viele Wege zur Spiritualität. Mohammedanismus bietet keinen einzigen. Alles, was Sie zu einem besseren Menschen macht, ist ein spiritueller Pfad. Je tiefer Sie jedoch in den Mohammedanismus eintauchen, desto schwärzer wird Ihre Seele. Geboren, das Licht Gottes zu tragen, werden Sie dann böse, wenn Sie beginnen, Muhammad zu folgen. Ihre Gedanken werden dämonisch. Der Abscheu auf Ihre Mitmenschen erfüllt Ihr Herz und lässt keinen Platz mehr für Liebe. Sie werden zu einer Manifestation des Teufels. Sogar die Augen besonders frommer Mohammedanisten zeigen diese Bosheit. Erstaunlicherweise werden Menschen hässlich, wenn sie fromme Mohammedanisten werden. Ich weiß nicht, wie man das rational erklären kann, aber es ist eine beobachtbare Tatsache. Schauen Sie sich mal die Gesichter der Terroristen an. Das sind die allerfrömmsten Mohammedanisten. Oder schauen Sie sich die Gesichter von Führern mohammedanistischer Parteien an. Es gibt etwas zutiefst Böses in ihren Augen. Mohammedanismus ist ein antispirituelles Bekenntnis. Es macht Sie nicht zu einer besseren Person. Je weiter Sie ihm folgen, desto schlechter werden Sie. Es ist ein Bekenntnis, das aus Engeln Scheusale macht. Wenn ich an Satan glauben würde, würde ich sagen, dass der Mohammedanismus seine Verschwörung ist, um diese Welt zu zerstören und jeden in die Hölle zu bringen.“

Emine Erdogan (2), die Gattin von Ratze Tippex Fuhrergan. Der Ekel vor allem steht ihr im Gesicht geschrieben

Das kann jeder sehen, der Augen hat.

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Time am 14. Oktober 2014

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/28/ali-sina-uber-spiritualitat-3/
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Emine_Erdoğan


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