Mehr staatliche Religion?

16. November 2009 von Time

Die heutige FAZ enthält mal wieder (1) eine m.E. lesenswerte Rezension von Ernst-Wolfgang Böckenförde (2). Diesmal hat er sich „Religion und Bürgergesellschaft“ von Paul Nolte (3) vorgenommen. Dieser setzt sich dafür ein, dass sich der Staat von einem der Religion gegenüber neutralen zu einem ihr freundlichen wandeln solle.

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Gut aufgestellt für die postsäkulare Urszene

Betrachtungen über die vorgebliche oder wirkliche Wiederkehr der Religion (mit Religion ist m.E. aber hier wohl exklusiv das Christentum gemeint, T.) haben derzeit Konjunktur. Die Rede von der postsäkularen Gesellschaft breitet sich aus, das Interesse an Religion nimmt im öffentlichen Diskurs erheblich zu. Verlegerisch entsteht so eine thematische Situation, in der man unter funktionaler Perspektive noch einmal bei null anfangen kann – die Gunst der postsäkularen Urszene nutzend. Kein Verlag führt das so konsequent vor wie Berlin University Press. Hier nimmt der Anteil des theologisierenden Sachbuchs stetig zu. Nachdem im Frühjahr Wolfgang Schäubles Buch gefragt hatte, ob unsere Gesellschaft Religion „braucht“, fragt nun Paul Nolte, ob wir einen religionsfreundlichen Staat „brauchen“ („Religion und Bürgergesellschaft“. Brauchen wir einen religionsfreundlichen Staat? Berlin University Press, Berlin 2009. 140 S., geb., 24,90 EUR).

Der von Nolte verwendete Säkularisierungsbegriff bleibt unbestimmt und eher vieldeutig. Teilweise wird er mit der Privatisierung der Religion gleichgesetzt, was indes nur für die französische Spielart der laicité zutrifft, während in Deutschland – und verbreitet in Mitteleuropa – die Säkularisierung mit einem Rechtsrahmen für einen anerkannten Status und die öffentliche Wirksamkeit der Religion einhergeht. Nolte rührt an das Kernproblem, wie religiös engagierte Bürger sich unter den Bedingungen der säkularisierten Gesellschaft und politischen Demokratie verhalten sollen und können, um ihre Überzeugungen auch öffentlich zur Geltung zu bringen, ohne sich dabei in einen religiösen und säkularen Bürger aufzuspalten. Welche Voraussetzungen müssen dafür bei den Institutionen und den Bürgern selbst gegeben sein? Nolte expliziert das Problem unter Aufnahme Habermasscher Gedanken zutreffend, tut sich aber mit der Lösung eher schwer. Denn er will die notwendige Spannung zwischen dem religiösen und säkularen Bürger im Einzelnen selbst, die doch bestehen bleibt und auch bestehen bleiben muss, mehr einebnen als aushalten. Solche Differenz ist aber unerlässlich, soll Religion nicht auf eine Funktion für die Gesellschaft reduziert werden.

Deshalb sind auch Vorbehalte gegenüber dem von Nolte empfohlenen religionsfreundlichen Staat anzumelden. Die offene Neutralität des Staates gegenüber der Religion ist notwendig, aber auch ausreichend. Sie drängt religiöse Aktivitäten und Leistungen nicht zurück, gibt ihnen vielmehr Raum, unterstützt auch Leistungen religiöser, Träger, die einen unmittelbaren Gemeinwohlbezug aufweisen, etwa im Wohlfahrts-, Sozial- und Bildungsbereich, geht aber nicht im Sinne einer Erhaltungsfunktion darüber hinaus. Das ist schon um der Eigenständigkeit religiöser Institutionen und Aktivitäten willen geboten, die deren Vereinnahmung als gesellschaftliche Funktionsträger entgegensteht. Sie müssen, und das gilt auch für die religiösen Bürger selbst, aus ihrer transzendenten Sendung und Verwurzelung immer auch zum „Zeichen des Widerspruchs“ in der Gesellschaft und gegen ihre Lebensweisen werden können. Darin liegt eine Gewaltenteilung zwischen Religion und Gesellschaft, die stärker im Blick haben sollte, wer für die postsäkulare Urszene publizistisch gut aufgestellt sein will.

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Mich erinnert das ein wenig an eine Argumentationskette vieler Counterjihadis. Sie schließen von der Primitivität der Mohammedanisten bzw. des Mohammedanismus darauf, dass es denen nur durch Verrat und Sittenverfall auf unserer Seite gelungen sein kann, für den Westen zu einem Ärgernis zu werden. „Ein Übermaß an Freiheit“ und natürlich die Berufstätigkeit der Frauen seien schuld, so die Diagnose. Hier wird m.E. das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.

Ich persönlich habe nichts gegen Kreuze in den Klassenzimmern oder einen Gottesbezug in den Verfassungen, und ich freue mich, wenn Christen mal wieder selbstbewußter auftreten. Ich stimme aber Herrn Böckenförde zu, wenn er bei einem „mehr“ an staatlicher Religiosität auch ein „mehr“ an gesellschaftlicher Funktion der Religion und logischerweise ein „weniger“ an persönlicher „Spiritualität“ prognostiziert.

Außerdem würde ich vorschlagen, immer auch die fernere Entwicklung im Auge zu behalten. Wir sollten nichts auf den Weg bringen, was am Ende den Orks mehr nützt als uns. Die Vorstellung, dass der Staat Religion ist und die Religion Staat, die haben wir jetzt zweimal unter ungeheuren Opfern niederringen können, sie ist nichts, nach dem wir streben sollten – denn wir sind nicht wie sie und wollen auch nie so sein!

Time am 16. November 2009

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(1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/17/die-phalanx-aufstellen/

(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst-Wolfgang_B%C3%B6ckenf%C3%B6rde

(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Nolte

Angela Merkel und der Counterjihad

16. November 2009 von Time

Am 4. Mai hatte ich ein Interview der evangelischen Monatszeitschrift „Chrismon“ mit dem Angela-Merkel-Biografen Volker Resing gebracht (1), die damit sein Buch Buch „Angela Merkel – die Protestantin“ bewarb. Seinerzeit konnte man dies Buch beim Vivat-Versand um die Portokosten erhalten, heute kostet es 10 Euro plus (2). Meine Selbstverpflichtung, darüber Bericht zu erstatten, konnte ich bis heute nicht erfüllen – das Buch kam zwar umgehend, aber ich ließ es eine zeitlang liegen, und nach der Lektüre schoben sich andere Themen dazwischen…

Resing ist parteiisch für Dr. Merkel, aber er ist nicht unkritisch oder devot. Ich fand das Buch insgesamt sehr interessant und unterhaltsam, hätte auch 10 Euro gezahlt, und ich lasse im Folgenden ein paar Passagen folgen, die sich auf den Counterjihad beziehen.

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Vom Herbst 2002 bis zum 22. März 2003 – an dem Tag kam es zu der lange befürchteten (von mir persönlich ersehnten, T.) Invasion der Koalitionstruppen unter Führung der USA in den Irak – war Deutschland beherrscht von den Fragen um Krieg und Frieden. Angela Merkel wird nach der Wahl Oppositionsführerin und eckt mit ihrer pro-amerikanischen Haltung an.Vor allem bei den Kirchen, auch bei einigen Christen in der Politik. Und beim Papst. Johannes Paul II. setzt sich in den Monaten vor dem Waffengang als Person und mit seiner Funktion massiv für den Irak ein. Mit verschiedenen Initiativen versucht er, die USA von einer militärischen Lösung des Konflikts abzuhalten. Dazu sendet er einen Sondergesandten nach Bagdad, schreibt einen Friedensappell an George W. Bush und lässt seine Diplomaten in Washington und New York die Lage sondieren. Es war eine der größten politischen Aktionen, die der Heilige Stuhl in der jüngeren Geschichte unternommen hat. Dazu gehörten auch Treffen mit verschiedenen Politikern. Der britische Premier Tony Blair reiste nach Rom, der stellvertretende Premierminister Iraks besuchte den Papst. Auch der deutsche Außenminister Joschka Fischer war im Vatikan. Die Partei mit dem „C“ stand daneben und musste mit ansehen, wie der Papst zum Kronzeugen der rot-grünen vermeintlichen Friedenspolitiker wurde.

Auch die Deutsche Bischofskonferenz und der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland verurteilten die Haltung der USA und warnten vor einem möglich Präventivschlag der Amerikaner. In der Union verteidigten viele die Haltung der Vorsitzenden. Hermann Kues, damals Kirchenbeauftragter seiner Fraktion, warf den Kirchenvertretern vor, die Gefahrensituation im Irak nicht richtig einschätzen zu können. Doch von Mäßigung keine Spur: Der damalige Ratsvorsitzende der EKD, Manfred Kock, warf dem amerikanischen Präsidenten „religiösen Fundamentalismus“ vor und rückte so die religiöse Begründung seines Handels in die Nähe von islamistischen Terroristen, die ähnlich argumentieren würden. Der Evangelische Arbeitskreis der CDU verurteilte die Einlassung als einseitig. In vielen Städten finden Friedensgebete statt, in den Kirchen und auf kirchlichen Foren ist das Thema allgegenwärtig. Angela Merkel bleibt bei ihrer Haltung, auch unmittelbar nach dem Kriegsbeginn Ende März 2003 verteidigte sie die amerikanische Sichtweise. Da beginnen in ihrer Partei schon einige, Alarm zu schlagen. Die Distanz zu den Kirchen sei nicht günstig, wird in internen Diskussionen in der Bundestagsfraktion bemängelt. Ein völkerrechtswidriger Krieg könne nicht unkritisch hingenommen werden. Zum ersten Mal beziehe Angela Merkel deutlich Position, und gleich habe sie ihre Partei gegen sich, spottet der „Spiegel“.

Für sie ist es eine Frage von Grundsätzen, aber keine Angelegenheit des Glaubens. Vor allem die Emotionalisierung nach dem Motto „Christen sind für den Frieden“ ist ihr zuwider. In einem Interview mit den katholischen Kirchenzeitungen der Verlagsgruppe Bistumspresse sagt sie: „Es handelt sich ja um keine Glaubensfrage, sondern um eine konkrete sicherheitspolitische Frage.“ Da müsse es möglich sein, zu anderen Schlüssen zu kommen als die Kirchen. (…)

Angela Merkel widmet sich der Angelegenheit des Staates Israel und auch den Juden in Deutschland in besonderer Weise. Das zeigt sich an vielen Stellen auch in ihrer Kanzlerschaft. Und es wird auch außenpolitisch künftig hervortreten. Nach dem Irak ist der Iran aktuell die größte Bedrohung für Israel. Das dürfte nicht als „Privatproblem Israels“ gesehen werden, erklärte sie Ende 2008 bei der Entgegennahme der Josef-Neuberger-Medaille der jüdischen Gemeinde Düsseldorf. Merkel hält im März desselben Jahres eine Rede vor dem israelischen Parlament. Sie ist die erste Regierungschefin überhaupt, die vor der Knesset sprechen darf, normalerweise wird diese Ehre nur Staatsoberhäuptern zuteil. „Wir lassen Israel nicht allein“, erklärt sie. Sie setze sich für entschiedene Sanktionen gegen den Iran ein, wenn der nicht im Atomstreit einlenke. (…)

Angela Merkel in einem Interview 2007: „Wir können die Augen vor einer Gefährdung (durch das iranische Atomprogramm, T.) nicht verschließen. Ich trete mit Nachdruck dafür ein, dass wir das Problem auf dem Verhandlungswege lösen, aber dazu müssen wir auch bereit sein, weitere Sanktionen zu verhängen, wenn der Iran nicht einlenkt. Er bedroht die Sicherheit Israels, die für mich als deutsche Kanzlerin niemals verhandelbar ist. Er bedroht die Region, Europa und die Welt. Das müssen wir verhindern.“
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Ein deutscher Kanzler sollte sich, so meine Meinung, weder als Seeräuberkapitän vom Schlage Schröders profilieren noch als Showsternchen von Lude Bohlens Gnaden. Ich erwarte von unserer Führung nicht, dass sie an der Spitze des Counterjihad steht, denn an der Spitze steht natürlich die Avantgarde (also solche wie ich, hihihi). Ich erwarte aber, dass ein paar GRUNDSÄTZLICHE Thesen verinnerlicht und verteidigt werden. Unverbrüchliche Freundschaft zu den USA und Israel ist die vornehmste dieser Thesen. Die BEHAUPTUNG ISRAELS ist m.E. eine der wichtigsten Aufgaben des Counterjihad (3). Es gibt keinen hochrangigen deutschen Politiker, der dies je klarer ausgesprochen hätte als Dr. Merkel. Dies wurde in der Counterjihad-Zitalle-#1 Israel erkannt (s.o.).

Dr. Merkel ist wohl kein Vorkämpfer des Counterjihad, und das ist gut so, denn sie ist Kanzlerin ALLER Deutschen! Aber sie hat m.E. deutliche Signale gegeben, dass sie darauf wartet, durch einen MASSENHAFTEN Counterjihad einen counterjihadischen AUFTRAG zu bekommen.

Time am 16. November 2009
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(1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/04/evangel-merkel/
(2) http://tinyurl.com/ych658r
(3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/29/israel-muss-gehalten-werden/
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Volker Resing, „Angela Merkel – die Protestantin“, St. Benno-Vlg. Leipzig, 2009, S. 98ff.

Die 5. Kolonne

13. November 2009 von Time

Von Ratze Fuhrergan erhält die Welt eigentlich im Wochenrhythmus Belehrungen darüber, was der Fieslahm ist und was nicht. Man hat den Eindruck, the Fuhrergan hege den geheimen Berufswunsch, Mulla zu sein. Seine Lektionen sind ausnahmslos harsch und anti-westlich sowie zunehmend anti-jüdisch. Sie sind zwar an die mohammedanistische Welt adressiert, aber werden natürlich auch im Westen gehört. Dass sie auf die freien Bürger verstörend wirken, scheint Ratze nicht zu interessieren – er weiß deren Eliten und Funktionäre unverbrüchlich hinter der Türkei, die deutschen schon seit hundert Jahren (1).

Unlängst nahm er den sudanesischen Chef-Schlächter Omar al Baschir in Schutz. Die Süddeutsche am 8. November: „Ein Muslim könne keinen Völkermord begehen, erklärte Erdogan“ (2). Kathrin Hagemann präzisiert heute auf „alsharq“ (3): „Weiter ging Premierminister Erdogan, der in einer Fernsehsendung erklärte, als Muslim könne Omar al Bashir keinen Völkermord begangen haben: ‘Gaza und Darfur darf man nicht miteinander verwechseln. In Gaza wurden 1.500 Menschen umgebracht. Wenn so etwas in Darfur PASSIERTE, würden wir darauf reagieren’. Angesichts der UN-Schätzung von über 300.000 Toten im weiterhin andauernden Darfur-Konflikt, ist dieses Statement kaum als Argument, sondern als Unterstreichung der türkischen Position zu Israel zu lesen.“ Mehr noch, es ist eine ebenso widerwärtige wie zynische Lüge, es ist mohammedanistisch.

Moment mal, mohammedanistisch? „Ja“, sagen unsere Orkversteher, „mohammedanistisch, aber… MODERAT-mohammedanistisch!“ Ach ja? The Fuhrergan selbst: „Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.“ (4) Gut zu wissen!

Tja, die Momos, vielgestaltig ist ihre Erscheinung. Manche, wie Ratze und Tariq Rammeltag, betreiben Takija und warten auf den Tag X. Andere sind nur dem Namen nach noch Mohammedanisten. Sie wollen Mitglieder ihrer Community bleiben, aber ihr Mohammedanismus ist eher eine Mischung aus christlicher Ethik, orientalischer Kultur und ggf. einer mystischen Erfahrung. Eigentlich gehören sie schon fast zu uns, aber man weiß nie…

Bei Seyran Ates z.B. bin ich persönlich mir sicher (5), aber was ist zB. mit Navid Kermani (6)? Der war sehr unangenehm aufgefallen bei der Verleihung des Hessischen Kulturpreises (diverse Links siehe unten), welcher der interreligiösen Toleranz gewidmet war. Die christlichen Theologen Steinacker und Lehmann hatten es abgelehnt, den Preis gemeinsam mit Kermani anzunehmen, weil dieser „unversöhnliche Angriffe auf das Kreuz als zentrales Symbol des christlichen Glaubens“ unternehme, und darüberhinaus auch eine klärende Aussprache verweigerte. Der Preis wurde ihm daraufhin nicht zugesprochen. Wiki bringt ein paar seiner Positionen: „Kermani kritisiert die Verzerrung religiöser Texte. So werde etwa im schulischen Religionsunterricht aus der Bibel ein ‘Wohlfühlgott’ abgeleitet und ein Gott behauptet, ‘der alle lieb hat’. Tatsächlich jedoch sei bei einer Betrachtung von Bergpredigt und weiteren Teilen der Bibel deren Gewalttätigkeit zu erkennen. Eine ÄHNLICHE Verzerrung ERKENNT Kermani im Islam und den gewaltorientierten Passagen des Koran.“ Das ist m.E. eine ungeheuerliche, entweder sagenhaft dumme oder aber perfide Gleichsetzung – in jedem Fall ein fundamentaler Angriff auf Jesus und das Christentum. Andererseits: „Kermani setzt sich für die Trennung von Religionen und Staat ein. Religion dürfe nie zu einem Gesetz werden, das Unbeteiligte leiten darf.“ Das wendet er aber nun wieder gegen seine Kulturpreisgegner: „… es sei für einen SÄKULAREN Staat ‘nicht hinnehmbar, dass ein Ministerpräsident (Koch, T.) auf ANWEISUNG eines Kardinals so handelt’“.

Heute gibt es einen ausführlichen Aufsatz von Kermanis Frau Katajun Amirpur (7) in der FAZ. Sie berichtet von einer sen-sa-tionellen Fatwa des höchsten iranischen Geistlichen, Großeierkocher Montazeri. Daran finde ich u.a. interessant, mal einen Einblick in die ganzen iranischen Räte, obskuren „Rechts“-Prinzipien usw. zu tun, deren bei uns wahrnehmbare Wirkung trotz ihrer Zahl und angeblichen Ausgefeiltheit noch nie gegen mehr als gegen Null tendierte.

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Atomwaffen sind unislamisch

Im Krieg ist nicht  alles erlaubt: Ein aufsehenerregendes Rechtsgutachten des Großajatollahs Montazeri widerspricht der Doktrin des rettenden Notbehelfs.

Die Welt schaut gebannt auf die Verhandlungen mit Iran in der Atomfrage und fragt sich: Will Iran die Bombe, oder kann man den Beteuerungen der Staatsführung trauen, Atomwaffen seien unislamisch? Jetzt hat sich mit dem Großajatollah Hossein Ali Montazeri der ranghöchste Theologe Irans mit einer Fatwa, einem Rechtsgutachten, zu dieser Frage geäußert.

Der ranghöchste Theologe? Zwar ist Revolutionsführer Ajatollah Khamenei das religiös-politische Staatsoberhaupt der Islamischen Republik Iran, doch Montazeri steht in der klerikalen Hierarchie über ihm, da er ihn nach allgemein herrschender Auffassung an religiöser Gelehrsamkeit überragt. Da sich jeder Schiit eine „Quelle der Nachahmung“ suchen muss, der er in religiösen Fragen Folge leistet, sind dessen Äußerungen für Millionen von Gläubigen bindend. Nur Großajatollah Sistani, der im Irak lebt, genießt ein vergleichbar hohes Ansehen wie Montazeri.

In den achtziger Jahren war Montazeri als Nachfolger von Staatsgründer Khomeini vorgesehen. Doch als seine Kritik an den Menschenrechtsverletzungen der Islamischen Republik immer lauter wurde, hob Khomeini die Designation auf. Montazeri wurde unter Hausarrest gestellt, seine Söhne wurden verhaftet und viele seiner Anhänger hingerichtet. 1997 meldete sich Montazeri mit einer aufsehenerregenden Erklärung in der Öffentlichkeit zurück: In einem offenen Brief forderte er vom neu gewählten Präsidenten Mohammad Khatami, sich nicht von Khamenei in seine Politik hineinreden lassen, nur weil dieser als sogenannter „Oberster Rechtsgelehrter“ meine, er stehe über der Verfassung. Die Verfassungsväter hätten nie im Sinn gehabt, eine religiöse Diktatur zu installieren. 1979 habe das Volk für eine Islamische Republik votiert, eine Herrschaft, die zwar dem Islam verpflichtet sei, aber vom Volk ausgehe. Es seien Parteien vorgesehen gewesen und eine freie Presse. Daraufhin wurde Montazeris theologische Hochschule in Qom von einem Schlägertrupp verwüstet. Bis heute ist dort die Drohung zu lesen: „Tod den Gegnern der Herrschaft des Obersten Rechtsgelehrten“.

Teuer zu stehen kam Montazeri auch sein Einsatz für inhaftierte Oppositionelle: Nachdem im Jahre 2001 Dutzende von Mitgliedern der Freiheitsbewegung verhaftet worden waren, verurteilte er das Erpressen von Geständnissen als ein aus kommunistischen Diktaturen bekanntes Verfahren. Er warf den Herrschenden vor, genauso verbrecherisch zu handeln wie das Regime, das sie selbst einst beseitigt hatten. Und mahnt, Geschichte könne sich wiederholen. Auch bei dem Aufruhr gegen die offenkundigen Fälschungen der jüngsten Präsidentschaftswahlen beflügelte der greise Großajatollah die Demonstranten mit einer Reihe von unerhört scharf formulierten Fatwas, die allesamt die Autorität des Revolutionsführers untergruben. Zuletzt entschuldigte er sich beim Volk für sein eigenes Mitwirken beim Installieren des Systems und erklärte, das heutige iranische System sei weder islamisch noch republikanisch – und nicht einmal mehr eine „Herrschaft des Obersten Rechtsgelehrten“ (velayat-e faqih), sondern nur noch eine „Herrschaft der Sicherheitskräfte“ (velayat-e nezamiyan).

Nun hat ein Schüler Montazeris, der Theologe Mohsen Kadivar (8), der anderthalb Jahre im Gefängnis verbrachte und derzeit in den Vereinigten Staaten lebt, den Großajatollah um ein Rechtsgutachten zur Atomfrage gebeten. „Der Bau und der Einsatz von Atomwaffen und Massenvernichtungswaffen sind aus vernunftmäßigen und religionsgesetzlichen Gründen (aqlan wa shar’an- Ich gehe davon aus, dass Sie sich diese ganzen ulkigen Begriffe in Ihr Vokabelheft schreiben, liebe Leserinnen und Leser! T.) verboten“, antwortet Montazeri. Als Grund für das Verbot nennt er die verheerende Wirkung der Waffen und das generelle Tötungsverbot des Islams (Wo er das herhat, ist sein Geheimnis, jedenfalls nicht aus Kloran und Hadithen, T. – 9 + 10). Montazeri nimmt zudem die Muslime in die Pflicht, sich nicht nur für die Abschaffung von Atomwaffen einzusetzen, sondern für das weltweite Verbot ALLER Waffen.

Eine so grundlegend pazifistische Position ist neu: Die offizielle iranische Position – formuliert von Ali Khamenei – besagt nur, dass Massenvernichtungswaffen unislamisch seien. Sie geht zurück auf Ayatollah Khomeini, der im Iran-Irak-Krieg erklärte, dass ABC-Waffen gegen die Gebote des Islams verstießen, und deshalb KEINE biologischen und chemischen Waffen einsetzen ließ, obschon Saddam Hussein von ihnen Gebrauch machte. Während Khomeini diese Waffen für ein großes Übel hielt, deren Einsatz durch nichts zu rechtfertigen sei, erzeugte der Krieg ein iranisches Trauma. Denn man sah sich von der Weltgemeinschaft alleingelassen und zog die Konsequenz, nie wieder in gleicher Weise angreifbar sein zu wollen. Der frühere Präsident Akbar RAFSANDSCHANI (Ein angeblicher Momo und Reformer, der sich die Vernichtung Israels herbeisehnt, T.) plädiert daher für Abschreckung und hat für diese Zwecke durchaus eine Vereinbarkeit von Islam und Atombombe herzustellen vermocht, als er 2001 sagte: „Sollte der Tag kommen, an dem die islamische Welt gebührend ausgestattet ist mit den Waffen, die Israel in seinem Besitz hat, dann würde die Strategie des Kolonialismus in ein Patt münden.“ Außerdem lässt sich theoretisch mit dem Prinzip des sogenannten „Nutzens für das System“ (maslehat-e nezam), dem zuliebe die islamischen Grundsätze außer Kraft gesetzt werden dürfen, auch der Einsatz von Atomwaffen rechtfertigen. Während in der islamischen Tradition mit „System“ oder „Ordnung“, wie sich nezam auch verstehen lässt, die islamische Gemeinschaft gemeint war, bekam das Konzept Ende der achtziger Jahre einen rein nationalstaatlichen Charakter und bezog sich fortan auf den Nutzen für den Nationalstaat Iran.

Khomeini hatte auf Initiative von Rafsandschani hin das alte juristische maslehat-Prinzip 1989 als Mittel zur Rechtsfortbildung wiedereingeführt und den sogenannten „Rat zur Feststellung des Nutzens für das System“ installiert. Sein Vorsitzender ist auch heute noch Rafsandschani. Anlass für die maslaha-Fatwa Khomeinis waren seinerzeit die vermehrt zutage tretenden Konflikte zwischen dem Parlament und dem Wächterrat. Letzterer muss laut Verfassung bestätigen, dass die vom Parlament verabschiedeten Gesetze nicht im Widerspruch zum islamischen Recht stehen. Doch konfliktträchtig waren gerade die Gesetze, die die Wirtschaft betrafen. Der Pragmatiker Rafsandschani, damals noch Leiter der Exekutive, fürchtete tatsächlich um den Fortbestand des Systems: Die konservativen Wächter würden durch ihr starres Festhalten an islamischen Vorgaben die Wirtschaft ruinieren.

Rafsandschani konnte Khomeini überzeugen, der erklärte: „Wenn es der Nutzen für die islamische Ordnung gebietet, ist es sogar erlaubt, das Fasten auszusetzen und Moscheen zu zertrümmern.“ Damit stellte er den Primat des Systemerhalts über den Islam – was einer faktischen Säkularisierung des Rechts gleichkam. Zwar ist maslehat-e nezam ein altes islamisches Prinzip zur Rechtsfortbildung, doch die Anwendung, die Khomeini ins Spiel brachte, war spektakulär und eröffnete theoretisch den Raum für eine weitgehende Modernisierung des Rechts. Man nutzte diesen Raum allerdings nur an vereinzelten Punkten und gerade nicht, um gesellschaftliche Reformen herbeizuführen: Für die Verbesserung von Frauenrechten beispielsweise wandte man das Prinzip natürlich (wieso „natürlich“? T.) nicht an.

Hingegen wurde unter Berufung auf das maslehat-Prinzip in der jüngsten Vergangenheit die Unterdrückung von Opposition gerechtfertigt: Deshalb wurde an Montazeri im Juli, kurz nach den Wahlen, die Anfrage gerichtet: „Darf man sich auf das Prinzip ,Der Erhalt des Systems ist die höchste Pflicht’ berufen, um gegen die legitimen Rechte des Volkes zu verstoßen und zahlreiche moralische Grundsätze und klare religiöse Gebote, wie etwa Wahrhaftigkeit und Vertrauenswürdigkeit, MIT FÜSSEN zu TRETEN (Ohne Pathos läuft da nichts, T.)?“ Montazeris Fatwa diesbezüglich lautete: „Das System hat keinen Wert an sich, und sein Erhalt ist keine unbedingte Pflicht. Die Aussage bezieht sich nur auf ein System, das zur Gerechtigkeit beiträgt und den Rahmen für die Verwirklichung religiöser und vernunftgemäßer Gebote schafft. Außerdem ist es offensichtlich, dass ein islamisches System nicht mit Tyrannei oder mit Maßnahmen gerettet werden kann, die im Widerspruch zum Islam stehen.“

Diese Aussage bezog sich auf die Wahlen, aber sie lässt sich übertragen: Auch das Tötungsverbot ist ein solches Gebot, das nach Ansicht von Montazeri nicht außer Kraft gesetzt werden darf. Im Streit um das rechte Islamverständnis zwischen Reformern und Reformgegnern geht es also auch um einen moralphilosophischen Streit, um einen Utilitarismus, der Dynamik ins Rechtsdenken bringt, aber auch den Abbau rechtlicher Garantien rechtfertigen kann. Durch die Publikation von Montazeris Fatwa zu den Atomwaffen will Kadivar der Welt mitteilen, dass von der Grünen Bewegung, wäre sie an der Macht, keine Gefahr ausgehen würde. Das bedeutet nicht, dass er für einen gewaltsamen Regimewechsel von außen plädiert. Im Gegenteil. Er hat sich wie auch die anderen prominenten, zurzeit im Ausland aktiven Mitglieder der Bewegung, wie Shirin Ebadi, Akbar Ganji und Mohsen Makhmalbaf, stets gegen einen Militärschlag ausgesprochen. Sie fordern die Isolierung des Regimes durch internationale Ächtung und Einreiseverbote. Ein kriegerischer Angriff würde genau jene Kräfte stärken, die trotz gegenteiliger Beteuerungen kaum vor dem Bau der Atomwaffe zurückschrecken dürften.

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Ich vermute, dass sowohl bei Montazeri und Kadivar wie auch bei ihrer empathischen Heroldin Amirpur die Angst vor ernsten Konsequenzen Vater des Gedankens ist. Darauf deuten Amirpurs letzte Sätze. Das Beispiel Irak hat den Schurkenstaaten und ihren Freunden gezeigt, dass eine rote Linie nicht überschritten werden darf. Iran steht kurz davor. Die ganze Garde sogenannter iranischer „Momos“ und „Reformer“ treibt die Angst vor einem Regimewechsel um. Sie betonen immer, dass sie den „gewaltsamen“ meinen, aber bei den politischen wie kulturellen Verhältnissen im Iran bedeutet der Verzicht auf Gewalt leider auch den Verzicht auf den Wechsel. Iran ist ungleich brutalisierter als z.B. die DDR ihrerzeit, da erreicht man mit Friedensgebeten gar nichts. Das wissen diese Momos von Systemgrößen wie Abrakadabra Raffzahn über Montazeri bis zu Amirpur selbst auch ganz genau. Ihre Taktik ist Hinhalten und Verzögern – dieselbe wendet das Regime bei den Nuklearverhandlungen an. Ihr Publikum sind wir. Wir sind es, denen sie sagen: „Keine Gewalt“. Damit sich nichts ändert.

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Time am 13. November 2009

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(1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/18/wir-brauchen-die-turkei/
(2) http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/863805
(3) http://alsharq.blogspot.com/2009/11/ein-muslim-kann-keinen-volkermord.html
(4) http://www.pi-news.net/2007/08/erdogan-es-gibt-keinen-moderaten-islam/
(5) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/26/geistreich-glauben/
(6) http://de.wikipedia.org/wiki/Navid_Kermani
(7) http://de.wikipedia.org/wiki/Katajun_Amirpur
(8) http://de.wikipedia.org/wiki/Mohsen_Kadivar
(9) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/11/09/kein-martyrer-mordet/
(10) http://www.faithfreedom.org/2009/07/25/did-the-prophet-endorse-suicide-bombing/

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Kulturpreis:
http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/15/die-kunststunde-ii/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/16/steinackers-erklarung/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/19/1075/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/20/liberal-wollte-ich-immer-sein/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/28/schade-herrrabbi/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/29/kreuzhype/

Ein weiterer iranischer Momo:
http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/06/17/fordert-die-scharia-westliche-demokratie/

Der Plan des Weissen Ritters

13. November 2009 von Time

GEERT2

In meinem letzten Beitrag kam ich auf Geert Wilders zu sprechen. Unter http://europenews.dk/de/node/27307 ist sein „Zehn-Punkte-Plan zur Rettung des Westens“ abrufbar. Es folgen Geerts „Zehn Punkte“ mit kritisch-freundschaftlichen Anmerkungen meinerseits.

1. Lasst uns mit dem Kultur-Relativismus aufhören. Wir brauchen einen Artikel in unseren Verfassungen, in dem unsere jüdisch-christliche, humanistische Kultur festgeschrieben wird.

(Damit bin ich total einverstanden, denn die jüdisch-christlich-religiöse Sphäre ist genannt, ebenso wie die naturwissenschaftlich-aufklärerisch-atheistische. Dies ist schon völlig anders als die Situation in der damaligen DDR, wo von vornherein klar war, dass alles nur unter dem Dach der SED stattfand – ihre Führungsrolle war festgeschrieben. „Humanistisch“ ist in diesem Sinn ein wichtiger Antagonist zum „christlich-jüdischen RELIGIÖSEN“. Eine Demokratie bedarf der konkurrierenden Parteien, am Besten zweier. Je mehr Ideen, desto besser. Vielleicht sollte man aber auch zudem mit einem Nebensatz deutlich machen, dass jeder eingeladen ist, unter dieser LEITKULTUR, die eine der wenigen der Menschheit ist, die anderen Kulturen aufgeschlossen gegenübersteht, sein Bestes zu geben, sei es ein Sanjassin, sei es ein Anhänger Nanabozos (des großen, weißen Kaninchens) solange er das RECHT achtet.)

2. Lasst uns die politisch korrekte, aber falsche Vorstellung aufgeben, dass der Islam eine Religion sei. Islam ist keine Religion, sondern eine totalitäre Ideologie. Mit anderen Worten: Das Recht auf Religionsfreiheit sollte nicht mehr auf den Islam angewendet werden.

(Ich stimme 555,5%ig zu, aber hier wünsche ich einen internationalen wissenschaftlichen Kongress mit angemessener Medienbegleitung, der eben dieses Resultat in Wort und Bild und Schrift überzeugend niederlegt – unsere schärfste Waffe ist die Wissenschaft! Die Wissenschaft muss dem Nazislamismus die Möglichkeit nehmen, sich in UNSEREN Vorstellungen von Religion, Ethik usw. zu verbergen.)

3. Lasst uns endlich Al-Hijra stoppen, die moderne islamische Eroberungsstrategie durch Masseneinwanderung und Bevölkerungsvermehrung.

4. Lasst uns für eine freiwillige Rückführung von Muslimem in ihre Heimatländer einsetzen.

5. Wir müssen kriminelle Ausländer und Kriminelle mit doppelter Staatsbürgerschaft ausweisen, ihnen unsere Staatsbürgerschaft entziehen und in ihre arabischen Heimatländer zurückschicken. Das sollte auch für diejenigen gelten, die zum gewaltsamen Jihad aufrufen.

(Diesen Verwaltungsakten stimme ich ebenfalls unbedingt zu. Ich meine, man sollte Prämien für die damit befassten Beamten ausloben, welche ein Maximum an West-Hassern in ihre Herkunfts- oder Traumländer (oder auf den Friedhof) expedieren konnten. Die Jihadis, für die sich kein Aufnahmeland finden lässt, die sollte man mit einem Survival-Kit über ihrer geliebten Sahara, Kaaba oder sonstwo mit Fallschirm abwerfen, or as Elvis said: „Return to Sender.“

6. Wir brauchen eine Gesetzesänderung, die die Interessen und Werte der europäischen Völker benennt und die Meinungsfreiheit stärkt.

(Das ist mE. in dieser Form Blabla und den Stimmen der extremen Nationalisten (NPD, REP…) geschuldet. Aber aus diesem Sumpf lassen sich nur Torfleichen rekrutieren. Die Iren machen die beste Butter und hervorragenden Whiskey – mit oder ohne Gesetzesänderungen werden sie immer stolze Iren sein, so wie ich stolzer xxx bin und Kewil stolzer Schwabe ist. Please, das ist eine Charakterfrage, das hat nichts mit irgendwelchen Gesetzen zu tun, bitte streichen und ersetzen durch das unbürokratisch-selbstverständliche Recht jedes Bürgers, jederzeit und überall Handfeuerwaffen tragen zu dürfen!)

7. Alle, die einer nicht-westlichen Minorität angehören, sollten einen rechtlich bindenden Vertrag unterschreiben müssen, der sie zur vollständigen Integration im Sinne von Assimiliation (kultureller Anpassung) verpflichtet.

(Si, aber Du weißt GEERT, was IHRE Versprechen und Eide wert sind, oder? Und Du weißt, dass 90% von ihnen zu faul sind, um Lesen und Schreiben zu lernen, ‘das hat ein Ork doch gar nicht nötig’…, also streichen und ergänzen durch den Passus, dass das Recht des Bürgers nicht nur auf Handfeuerwaffen, sondern auch auf die entsprechende Munition besteht.)

8. In allen westlichen Ländern müssen wir einen bindenden Treue-Eid einführen.

(+ Fahnenappell, täglich, ab Grundschule, + Videokameras, die die gekreuzten Finger – dh. Meineide – dokumentieren,  + Sozialarbeiter, die in Begleitung von Cops die kritischen Fälle zuhause PRÄVENTIV aufsuchen, die Präsenz des demokratischen Rechtsstaates demonstrieren und aktive Jihadisten ausweisen – zB. solche, die ihren Sohn Jihad oder Osama nennen!)

9. Stoppt den Bau neuer Moscheen. Solange keine Kirchen oder Synagogen in Ländern wie Saudi-Arabien gebaut werden dürfen, werden wir nicht eine einzige neue Moschee in unseren westlichen Ländern genehmigen. Schließt alle Moscheen, in denen zu Gewalt aufgerufen wird. Schließt alle islamischen Schulen, denn sie sind nichts anderes als faschistische Institutionen. Kleine Kinder sollten nicht mit einer Ideologie von Hass und Gewalt aufwachsen.

(Genau: Nein, KEINE weiteren Wolfsschanzen hier mehr, EGAL wieviel Kirchen angeblich irgendwo in Orkhistan errichtet werden sollten. „Die Konferenz“ – s. Pkt. 2 – soll doch grade darlegen, warum JEDE Äußerung des FIESLAHM in der Öffentlichkeit STAATSFEINDLICH und ein VERBRECHEN ist. Let’s declare TOTAL WAR on the mullaman! Und die BESTEHENDEN Wolfsschanzen müssen auch alle, ALLE !!!- verschwinden! Darüberhinaus sollte man villeicht ein Angebot an Christen in aller Welt machen, zu uns zu kommen.)

10. Stürzt all die schwachen Politiker, von denen wir uns momentan regieren lassen. Wir haben das Recht, in einer Demokratie zu leben. Lasst uns dieses Privileg nutzen und Feiglinge durch Politiker mit Mut und Rückgrat ersetzen. Wir brauchen mehr Churchills und weniger Chamberlains…

(Stimmt schon, aber nicht jeder hat jedes Hosen an. Einer ist vielleicht talentiert aber nicht mutig – und umgekehrt. Ein bisschen weniger Pathos wäre mE. der bürgerlichen Gesellschaft angemessener: Bürger-Politiker werden nicht gestürzt, sondern überzeugt und ihrer Verantwortung zugeführt durch den SOUVERÄN – das VOLK – die Gemeinschaft intelligenter, engagierter, freundlicher BÜRGER – oder VERABSCHIEDET! Das etablierte, konservative Bürgertum hasst die Unruhe der Revolution. Wir schlagen keine Köpfe ab – nicht, wenn es nicht UNBEDINGT sein muss – wir wollen sogar nicht mal überreden, wir wollen ÜBERZEUGEN!. Also mE. diesen Punkt besser ersetzen durch „Abschaffung der staatlichen Sozialhilfe“ (denn 10 sollten es schon sein!)…

Time am 13. November 2009


Wir kriegen Dich!

12. November 2009 von Time

Thesame

Abu Graib meets Dresden

Wenn ein arabischer Mohammedanist mit dem Schlachtruf „Abrakadabra“ dreizehn Kameraden abschlachtet, fragen die MSM mitfühlend: „Terrorist oder VERZWEIFLUNGSTÄTER?“ (1) oder „Terrorist oder doch eher PSYCHOPATH?“ (2). Wenn eine Upper-Class-Mohammedanistin von einem systematisch in die Enge getriebenen, irren Unterschichtsa*schloch abgeschlachtet wird, gibt es keine Fragen. Die FAZ heute: „… das Gericht fand weder in der Vorgeschichte des Angeklagten noch im Tatgeschehen selbst Hinweise auf eine ‘wahnhafte Schizophrenie’“, die in Russland immerhin dazu geführt hatte, dass die Armee auf die Dienste des späteren Mörders verzichtete. So konnte das von den Orkverbänden und ihren Dimmis in Auftrag gegebene schärfstmögliche Urteil pünktlich abgeliefert werden. Die FAZ: „Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, der ägyptische Botschafter, der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, der Zentralrat der Muslime und die sächsische Regierung hießen den Schuldspruch gut.“ Wenn auch the Fuhrergan einverstanden ist, kann das Urteil somit umgehend in Kraft treten.

Der oben erwähnte aktuelle „Spiegel“ rätselt übrigens über das Erfolgsgeheimnis von „Teflon-Mann“ Geert Wilders, dem man absolut nichts anhängen kann – weshalb man daher dieses zu einem Makel erklärt. Das Rätsel ist leicht zu lösen: Geert ist unser Weiße Ritter, angetreten, der Hydra Mohammedanismus die Köpfe abzuschlagen.

Time am 12. November 2009

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(1) FAZ, 7.11., Matthias Rüb:  http://tiny.cc/GNgQG

(2) „Spiegel“ #46, S.105

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Kewil:

http://fact-fiction.net/?p=3231
http://fact-fiction.net/?p=3233
http://fact-fiction.net/?p=3234

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sehenswert: http://www.youtube.com/watch?v=Pz-PpummNsQ

Weltuntergang abgeblasen

11. November 2009 von Time

Die heutige FAZ brachte einen ausführlichen Leserbrief von Dr. rer. nat. Horst Hermann aus Essen zum Thema „Klimawandel“.

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Was in der Klimadebatte untergeht

Angesichts dramatischer Warnungen vor einer weiteren Zunahme der Kohlendioxidemissionen möchte ich auf einige beweisbare Tatsachen hinweisen.

Um nicht missverstanden zu werden: Auch ich bin selbstverständlich der Ansicht, dass wir mit den Ressourcen der Erde sorgsam umgehen müssen. In der öffentlichen Diskussion indes gilt das Kohlendioxid als der hauptsächliche Klimakiller. Das stimmt nicht: Selbst Klimapessimisten bestreiten nicht, dass der Wasserdampf, der von den Weltmeeren verdunstet, einen mehrfach größeren Treibhauseffekt hat als Kohlendioxid, nur ist er nicht zu beeinflussen.

Aus Messungen an Bohrkernen in Gletschereis und im Meeresboden weiß man, dass auch in geologisch früherer Zeit der atmosphärische Kohlendioxidgehalt geschwankt hat (Gebirgsbildungen, Vulkanismus und anderes). Es besteht kein systematischer Zusammenhang mit der globalen Temperatur, das heißt, manchmal folgte die Temperatur dem Kohlendioxid-Anstieg, mal gab es umgekehrt einen Kohlendioxid-Anstieg als Erwärmungsfolge. Eine Wärmeperiode wie die jetzige ist in den letzten 10000 Jahren, dem Holozän, nicht ungewöhnlich. Im Klimaoptimum vor zirka 7000 Jahren und dem Optimum vor 4500 Jahren war es mindestens so warm wie heute. Es folgten weitere Optima: Vor zirka 2000 Jahren die Römische Warmzeit und vor etwa 1000 Jahren die Mittelalterliche Warmzeit. Dazwischen lagen kältere Perioden, wie – nach dem Ende der Mittelalterlichen Warmzeit – die Kleine Eiszeit, die erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts endete.

Auch die heutige Alpengletscherschmelze ist nicht einmalig, wie oft dargestellt. In den letzten 10000 Jahren sind acht Zeiten von Eisvorstößen und Rückzug bekannt. Vordringendes Eis verdrängte die Vegetation und hinterließ beim Rückzug datierbares Holz. In der Warmzeit vor 7000 Jahren waren die Alpen bis auf kleine Reste eisfrei. Seit dem Höhepunkt der letzten Kaltzeit vor dem Holozän stieg mit dem Schmelzen der riesigen Eismassen der Meeresspiegel um ungefähr 120 Meter an, anfangs schneller, jetzt langsamer. Auch Klimapessimisten rechnen derzeit nur noch mit etwa 30 Zentimeter Anstieg pro Jahrhundert. Gelegentliche Horrormeldungen vom Untergang der Küstenregionen sind Phantasie.

Von Presse und Funk wird immer wieder von der drohenden Überschwemmung von Inselgruppen wie Tuvalu (Ellis Islands) und den Malediven im Pazifik berichtet. Die eigens zur Prüfung eingesetzte INAQUA Commission on Sea Level Changes and Coastal Evolution fand, dass der Meeresspiegel dort seit dreißig Jahren stabil steht. Die Inselbewohner propagieren jedoch die Gefahr weiter, denn sie befürchten Einbußen an Entwicklungshilfe und verlangen Beihilfe zu eventueller Umsiedelung nach Australien.

Der Einfluss der Sonnenaktivität auf das Erdklima wird gewöhnlich verschwiegen. Seit mindestens dreihundert Jahren ist die sehr hohe Korrelation zwischen der ständig schwankenden Sonnenfleckenaktivität und dem Klima bekannt. Bei größerer Aktivität wird es auf der Erde wärmer, bei geringerer kälter. Auf dem Höhepunkt der Kleinen Eiszeit gab es viele Jahre gar keine Sonnenflecken. Die Korrelation ist so hoch und die Beobachtungszeit so lang, dass es nicht leichtfällt, einen ursächlichen Zusammenhang auszuschließen. Man nimmt an, dass es sich um Zusammenwirken von Sonnenwind, Erdmagnetfeld und kosmischer Strahlung (Höhenstrahlung) handelt, mit dem die Wolkenbildung beeinflusst wird. Einen weiteren wesentlichen Klimaeinfluss haben periodische Veränderungen der Erdbahn um die Sonne (Milankovic-Effekt).

Der deutsche Anteil am Primärenergieverbrauch der Welt beträgt zurzeit weniger als vier Prozent, Tendenz fallend, wir sollen ja Energie sparen. Die Kohlendioxidmenge, die Deutschland einspart, wenn es seiner Verpflichtung von Kyoto folgt, beträgt 2020 zirka 396 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Hinsichtlich einer zu erwartenden Kohlendioxid-Weltemission von 55 Milliarden Tonnen für 2020 beziehungsweise 61 Milliarden Tonnen für 2030 beläuft sich der deutsche Sparanteil auf 0,7 bis 0,8 Prozent der Weltemission, also auf einen bedeutungslosen Wert.

Diese überprüfbaren Wahrheiten über das Klima sind von einer Mauer des Schweigens umgeben, abweichende Meinungen werden als Sakrileg angesehen. Die öffentliche Diskussion ist anscheinend unerwünscht.

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Sollte Herr Hermann Recht haben, wäre ich zugegebener Maßen zum Teil sogar ein wenig enttäuscht: Den Scharia-Maledivern zB. hätte ich schon nasse Füße gegönnt! Der Regisseur Wolfgang „Knallie“ Emmerich will das Ausbleiben der Akopalüze  übrigens so nicht hinnehmen, wie Michael Althen in der heutigen FAZ berichtet:

„Natürlich ist es für Jungs immer ein Ansporn, mit Bauklötzen den höchsten Turm zu bauen – aber der größte Spaß besteht doch darin, das Bauwerk wieder zum Einsturz zu bringen. Je höher, desto wumms! Insofern hat sich Roland Emmerich mit ‘2012′ erfüllt, wovon offenbar Jungs aus aller Welt, besonders aber in Hollywood träumen. Und weil er das in ‘Independence Day’ und ‘The Day After Tomorrow’ auch schon getan hat, hier Washington kaputtgemacht, dort New York schockgefrostet, musste es diesmal noch eine Nummer größer sein. In ‘2012′ geht die ganze Welt zu Bruch. Wummms! Es dürfte schwierig sein, sich selbst noch einmal zu überbieten. Das nächste Mal müsste er dann schon das ganze Weltall in ein schwarzes Loch stürzen lassen. (…)“

Offenbar ein wahres Fest für Zivilisationskritiker und Misanthropen aller Art: „Die Erde tut sich auf, in Yellowstone entsteht ein Vulkan, Las Vegas klappt zusammen, ein Flugzeugträger namens ‘John F. Kennedy’ plumpst aufs Weiße Haus, der Petersdom kippt um, ganze Küstenstriche rutschen ins Meer, und am Ende schwappt eine Riesenwelle über den Himalaja. Es ist schon was geboten, aber damit es auf zweieinhalb Stunden nicht zu eintönig wird, geht es darum, dass die G-8-Staaten beschlossen haben, ausgewählte Exemplare der Gattung Mensch in einer Flotte von Archen zu retten, um ihren Fortbestand zu sichern. Die Queen läuft da mit ihren Hunden rum, die deutsche Kanzlerin auch…“

Seltsam, ein Deutscher, der Aufnahme in den USA gefunden hat und ihnen seinen Aufstieg verdankt, zerfetzt Film für Film christliche, westliche und vor allem amerikanische Städte und Symbole. Sogar der aktuelle „Spiegel“ (#46) ist befremdet: „Im Jahr 2012 geht mal wieder die Welt unter. Das allein wäre nicht weiter beunruhigend. Aber die Begeisterung, mit der Apokalypse-Routinier Roland Emmerich… in seinem neuen Science-Fiction-Spektakel Millionen von… Statisten massakriert, irritiert dann doch. Ein technisch perfekter Overkill im Wortsinn: Erdbeben verschlingen ganze Städte, Vulkane explodieren wie Atombomben, eine riesige Flutwelle spült einen Flugzeugräger bis nach Washington, wo er das Weiße Haus und den schwarzen Präsidenten… unter sich begräbt. Da erscheint es nur konsequent, dass der Terrorpilot Mohammed Atta offenbar als künstlerischer Berater in Hollywood weiterlebt: In einer Szene stürzen zwei Hochhäuser in sich zusammen wie am 11. September 2001, ein Flugzeug jagt vorbei…“

PI hat übrigens ein interessantes Detail gefunden (1 + 2): „Angst vor Fatwa: Weltuntergang lässt Mekka aus – Im neuen Actionknaller ‘2012′ des deutschen Star-Regisseurs, Roland Emmerich, geht am 21. Dezember 2012, dem Tag an dem der seit Jahrtausenden absolut exakt präzise Mayakalender zu Ende geht, die Welt in imposanten Bildern unter. Die ganze Welt? Nicht wirklich. Emmerich wollte ursprünglich zeigen, wie die Kaaba zerstört wird, hat sich dann aber davor gescheut, den Untergang Mekkas zu zeigen. Die Muslime könnten schließlich beleidigt sein und eine Fatwa gegen ihn verfassen. Christliche oder andere religiöse Symbole oder Gebäude zu zerstören, ist jedoch kein Problem.“

Tja, die Mayas, die hatten es – anders als der Westen – wirklich drauf… Die feige Entscheidung „Knallies“ aber zeigt natürlich tatsächlich deutlich, welche Kräfte es sind, die auf Erden wirklich wirken, die einem „Star“-Regisseur vorgeben, was in seinem Film vorkommt, sie zeigt die Gefahren, die uns wirklich bedrohen. Und das unten stehende Bild gewährt einen Blick in unsere vermeintliche Zukunft, in das globale „Haus des Friedens“ des fiktiv global siegreichen Fieslahm, es zeigt, wie Städte aussehen, in denen der Fieslahm herrscht.

Kabul
Ein Blick auf Mordor nach zwanzig Jahren liebevoller Spezialbehandlung durch diverse echte, wahre und sonstige Mohammedanisten

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Time am 11. November 2009

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(1) http://www.pi-news.net/2009/11/angst-vor-fatwa-weltuntergang-laesst-mekka-aus/

(2) http://www.guardian.co.uk/film/2009/nov/03/roland-emmerich-2012-kaaba

Foto: http://www.dahw.de/hilfsprojekte/projektberichte/afghanistan-ruckblick-auf-den-11-september

Auch ein Aspekt von „2012″: http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/8305/eine-welt-ohne-islam/

Untrügliche Zeichen

10. November 2009 von Time

Wenn die Ratten das Schiff verlassen, sollte man baldestmöglich abheuern. Es gibt untrügliche Zeichen. Gibt es Zeichen für das Bevorstehen eines Klimawandels? Nun, es gibt einige, aber sind sie untrüglich? Einige kommen dem zumindest nahe. Anfang Oktober hatte ich von dem Plan des maledivischen Präsidenten Mohamed Nasheed berichtet, seinen Schariastaat nach Australien zu verlegen (1). Frank Seidlitz berichtete nun vor zwei Wochen in der „Welt“ vom 25. Oktober (2) über die Neuausrichtung der Geopolitik reicher Schwellenländer. Unter diesen verbreitet sich eine Entwicklungspolitik, die den weltweiten Erwerb von Land und Anbaulizenzen zum Ziel hat. In vorderster Reihe dabei: Saudi-Arabien und die Golfstaaten.

Die Welt: „Reiche Ölstaaten und boomende Schwellenländer sichern sich weltweit immer mehr Agrarflächen, Abbaugebiete für seltene Rohstoffe und exklusive Lizenzen für die eigene Ölversorgung. (…) Der Auftritt staatlicher Akteure ist in der Tat ein Novum. Bisher waren es allenfalls nur Unternehmen aus Industrienationen, die sich vereinzelt um Ackerflächen und Rohstoffabbau in Entwicklungs- und Schwellenländern bemühten. Doch mit dem wirtschaftlichen Aufstieg von Brasilien, China, Indien, Russland und den Golfstaaten hat sich nicht nur die Zahl der Käufer deutlich erhöht, die nun um knappe Ackerböden und Fördergebiete buhlen. ‘Der Unterschied zwischen dem Landkauf früher und heute ist, dass die neuen Geschäfte Teil einer regierungsgeführten Politik sind’, sagt David Hallam von der FAO. Landkauf ist längst Teil staatlicher Expansionspolitik.“

Auslöser für diese neue Politik seien u.a. die durch riskante Spekulationen, das Bevölkerungswachstum und den enormen Bedarf von Wachstumsriesen wie China ausgelöste Preisschocks bei Getreide (bis zu 240%) und Rohöl (350%) – offenbar nicht aber etwa der Jihad – gewesen.

Die Welt: „Gerade bei den zahlungskräftigen Importländern wie China, den Golfstaaten oder Südkorea setzte wegen der rasanten Preisentwicklung ein Umdenken ein. Reihenweise verabschiedeten diese Staaten nationale Versorgungsstrategien, die nun mit privaten Firmen oder staatlichen Konzernen umgesetzt werden. (…) Allein in Tansania übersteigen laut der Menschenrechtsorganisation Fian die Anfragen von Investoren die Ackerfläche um das Doppelte. Weltweit sind etwa 180 solcher Landgeschäfte erfasst – und das sind nur die, die veröffentlicht wurden. Laos etwa hat bereits zwei bis drei Millionen Hektar Land verpachtet – rund 15 Prozent des gesamten Staatsgebietes. (…) In anderen Ländern geht die Entwicklung in die gleiche Richtung. Saudi-Arabien etwa sicherte sich in Pakistan rund 500 000 Hektar Agrarland. LIBYEN kaufte sich in der UKRAINE 250 000 Hektar Land zusammen. (…) Im Sudan sicherten sich die Vereinigten Arabischen Emirate 400 000 Hektar, Saudi-Arabien kaufte sich rund 500 000 Hektar in Tansania für den Anbau von Agrarprodukten. Damit will das Königreich vorbauen, wenn es 2016 die EIGENPRODUKTION von Weizen wegen der Wasserknappheit AUFGEBEN wird. Gerade die Golfstaaten sind auf den Nahrungsmittelanbau im Ausland angewiesen, um die eigene Bevölkerung und die hohe Zahl von Arbeitsmigranten zu versorgen.“

Besonders beliebt bei den Staats-Agenten ist Afrika. Angola ist fest in der Hand Chinas, in Madagaskar wurde der Verkauf der Hälfte des fruchtbaren Ackerlandes an den Südkoreanischen Daewoo-Konzern grade noch durch die Entmachtung von Präsident Marc Ravalomanana verhindert.

„Für die Bevölkerung in den Entwicklungsländern bleibt dieser Ausverkauf nicht folgenlos. Schon jetzt sind etwa 43 der 53 afrikanischen Länder nicht in der Lage, für eine ausreichende Ernährungssituation zu sorgen. Auch wenn die ausländischen Investoren oftmals den Kauf von Land oder Abbaugebieten den jeweiligen Regierungen mit Gegenleistungen versüßen, etwa dem Aufbau der Infrastruktur, entpuppen sich solche Versprechungen meist als substanzlos. Oft werden eben nicht einmal einheimische Arbeiter eingestellt, um die Ackerböden zu bearbeiten, sondern ausländische Kräfte. Daewoo etwa wollte Feldarbeiter aus Südafrika nach Madagaskar holen. In Mosambik sollen einmal bis zu 10 000 chinesische Siedler die gepachteten Reisfelder bewirtschaften“, so Seidlitz. „Der Export von Rohstoffen und der Import von Arbeitskräften stellen daher auch die Entwicklungshilfe immer mehr infrage. Denn um die Hungersnot etwa in Subsahara-Afrika zu bekämpfen, pumpte allein die Uno rund 2,1 Milliarden Euro an Nahrungshilfe in die Region. Gleichzeitig verkaufen die Länder aber ihre wertvollsten Ackerflächen an ausländische Staaten und Firmen. Das extremste Beispiel dafür ist sicherlich der Sudan.“ Der Sudan nämlich – der, wie UNO-Mitarbeiter Kantor Oshidari meint, „die Kornkammer Afrikas“ sein könnte – hat Hunderttausende Hektar Ackerland an Südkorea, China und die Vereinigten Arabischen Emirate verscherbelt aber andererseits allein von den USA 283.000 Tonnen Hirse geschenkt bekommen.

Diese großzügigen Geschenke des Westens setzen nicht nur Ressourcen frei, die es den Despoten der jeweiligen Länder ermöglichen, noch mehr Bürger ihrer Länder noch effektvoller zu ermorden, nein, sie FÜHREN sogar zu KORRUPTION, wie die heutige FAZ berichtete: „(…) Karzai müsse die Korruption in seinem Land ‘ausmerzen’, forderte Frau Clinton nach einem Treffen mit Bundesaußenminister Westerwelle. Westerwelle verlangte von Karzai, dass er ‘gute Regierungsführung’ zu seinem Maßstab mache. Karzai hatte zuvor das AUSLAND mitverantwortlich für die KORRUPTION in seinem Land gemacht. Dem amerikanischen Sender PBS sagte er, das VIELE GELD aus dem Ausland habe eine bis dahin ungesehene Art von Korruption nach Afghanistan gebracht…“ Tja, so oder so, schuld ist immer der Westen. Können die sich denn gar nicht vorstellen, dass wir dieses Spiel irgendwann mal sowas von satt haben (3)?

Aber zurück zu der Frage, ob es untrügliche Zeichen für den Klimawandel gibt: Ich meine, dass das Verhalten der reichen Orkstaaten ein solches ist. Ihnen geht das Wasser aus. Die setzen nicht mehr nur auf die Landnahme durch Einwanderung, die wollen nicht von den „Launen“ der Gastgeberländer abhängig sein, die wollen Herren im Haus sein, und da sie zu schwach sind, es zu erobern, kaufen sie es. Die Ratten kaufen das Schiff…

Time am 10. November 2009

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(1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/07/maledivische-malaise/

(2) http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article4967889/Getreide-ist-das-neue-Gold.html

(3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/27/gewinnchance-0-spielen-sie/

Klimawandel? Ja bitte!

10. November 2009 von Time

Unter den Bürgerinnen und Bürgern, die sich in ihrer Sorge um die zunehmende Fieslahmisierung der Welt unter dem Dach des Counterjihad zusammenfinden, werden eine Reihe weiterer Themen diskutiert. Ein besonders prominentes darunter ist das Thema „Klimawandel“.

Dabei überwiegt dort augenscheinlich folgende Ansicht: „Um es vorwegzunehmen: Nach der Lektüre des Buches ist man wie der Autor davon überzeugt, dass die sogenannte Klimapolitik nichts anderes als ein weiterer Versuch ist, die Freiheitsrechte nichtsahnender Bürger einzuschränken und sie in ihrem finanziellen Bewegungsspielraum immer weiter einzuengen.“ (1)

Die Tatsache, dass in der wissenschaftlichen wie politischen Sphäre, also zwischen vielen Millionen Spezialisten, nahezu Einmütigkeit herrscht, wird auf eine Verschwörung „derer da oben“ gegen alle anderen, die Existenz einer quasi bolschewistischen Nomenklatura, zurückgeführt: „Fast alle Institute der Welt, die sich mit dem Studium des Klimas befassen, sind staatliche Institute. Die dort arbeitenden Angestellten sind Staatsdiener und liefern die Ergebnisse ab, die der Staat von ihnen erfordert. Die derzeitige ‘political correctness’ erwartet die Bejahung der angeblichen Klimakatastrophe.“ (2)

„Klimahysterie“, „Klimakatastrophe“, das sind recht schwammige Begriffe: Hysterisch sind immer die anderen, und was die Katastrophe betrifft, die des Schweines habe ich vorhin als Mettwurst genossen.

Über die Tatsache, dass die Gletscher kontinuierlich abtauen, wovon ich mich im Lauf der letzten 40 Jahre im Rahmen regelmäßiger Exkursionen selbst überzeugen konnte, sollte kein Zweifel bestehen, selbst wenn es gestern vor einem Jahr (oder war es vorgestern) mal wieder so früh wie nie in Kewils Vorgarten geschneit hat. Es hat in der Geschichte unserer alten Gaia in der Tat auch schon einen höheren Kohlendioxidgehalt in der Luft gegeben als heute. Wie die Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts für Polar und Meeresforschung, Karin Lochte, jedoch bemerkt: „… Veränderungen gab es auch immer wieder. Aber dass es jetzt so rasch passiert, ist tatsächlich ohne Beispiel (der CO2-Gehalts der Atmosphäre ist in den letzten 200 Jahren um 38% gestiegen, T.).Der KLIMAWANDEL ist FAKT! Use it!

Karin Lochte gehört mit Volker Moosbrugger, dem Direktor am Senckenberg-Forschungsinstitut und Museum in Frankfurt, und Reinhard Hüttl, dem Direktor am Deutschen Geoforschungszentrum GFZ in Potsdam, zu den Vertretern dreier großer deutscher Geoinstitute, die sich zur internationalen Klimapolitik querstellen (3). Ihre Ansicht ist – verkürzt gesagt – die, dass das Erdklima viel zu komplex und regional unterschiedlich sei, als dass man Erwartungen an die Konzentration auf eine Maßnahme (CO2) knüpfen sollte. Sie sprechen dafür, die Problematik umfassender zu begreifen, und sie plädieren demzufolge für ein globales „Erdsystemmanagement“.

Eine gute Idee, aber mindestens 20% der Menschheit, nämlich die Orks, stehen dagegen (sie stehen ja immer gegen alles), weil sie nicht der Vernunft oder wissenschaftlicher Erkenntnis folgen wollen sondern dem Traktat eines perversen Killers. Aber wo ist es andererseits geschrieben außer im Kloran, dem abartigen, dass auf der Erde auch nur ein einziger Mohammedanist wandeln sollte? Mosbrugger: „Ich glaube, es wird wie immer in der Evolution Gewinner und Verlierer geben, je nachdem wie drastisch das Klimasignal ausfällt. Da werden die Karten neu gemischt, und wer sich am besten adaptiert, ist langfristig Gewinner. Jetzt ausschließlich auf Emissionsreduktionen zu setzen, ist unklug. Wir müssen uns darauf einzustellen, dass sich das System immer verändert. Wenn wir die Einschnitte noch fünfzig Jahre aufhalten können, wird es eben in hundert Jahren passieren. Jetzt Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln, heißt, so etwas wie ein Erdsystemmanagement ernsthaft anzupacken.“

Hey, eine Erde ohne Orks ist machbar, Herr Nachbar! Und es gibt weitere positive Aspekte des Klimawandels, Hüttl: „(…) In Brandenburg wurde der Weinanbau tatsächlich revitalisiert. Die Anbaugrenze für Riesling verschiebt sich nach Norden. Wir werden irgendwann tollen Rieslinganbau in Dänemark haben, aber vielleicht nicht mehr im Rheingau. Wir müssen uns anpassen und Anpassung hat eben beides, negative wie positive Wirkungen.“

Karin Lochte: „Es gibt sowohl in Kanada als auch in Russland große Pläne für die Entwicklung des hohen Nordens. In beiden Ländern wird Geld investiert, um den Klimawechsel tatsächlich zu nutzen. Der Klimawandel ist ja per se nicht schlecht. Nur hat sich der Mensch in den letzten zehntausend Jahren auf ein relativ stabiles Klima eingestellt. Er hat sich da angesiedelt, wo es passte. Wenn sich jetzt die Anbauzeiten ändern, die Pflanzen schlechter wachsen oder wenn sich etwas verändert mit der Fischerei, muss sich der Mensch anpassen. INSGESAMT (es gibt aber DOCH aber ganz offensichtlich gar kein INSGESAMT, solange ein Fünftel der Menschheit Jihad-Mordbuben sind! T.) aber wird das Negative überwiegen (für DIE schon, aber ich gehöre nicht zu ihnen und wir sind K-E-I-N INSGESAMT, T.). Zum Beispiel in Bangladesh, in den Trockengebieten in Afrika und Mittelamerika, aber auch in Monsunregionen. Wenn sich der Monsun ändert, haben ganz viele Gebiete große Probleme.“ DIE haben vielleicht schon Probleme (vor allem mit ihrem Über-Ich Klo), but what the fuck is Muslimi-Desh? It is a nice country where they Iike to behead Christians for the glory of Alla and the purse of their own.

Je mehr Probleme DIE haben, desto weniger haben wir!

My name is TIME and I’m ready to wipe the dust out!

By the way: WIR haben viel Staub aber exakt 0,0% Probleme auf dem Mars! Warum? Keine Moschee dort!

Time am 10. November 2009

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(1) http://www.pi-news.net/2009/04/neuerscheinung-klimahysterie-was-ist-dran/

(2) http://www.pi-news.net/2009/07/klimakatastrophe-cui-bono/

(3) http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~EBEE835CC292B46E3812EB149EC8EF5D3~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Kein Märtyrer mordet

9. November 2009 von Time

Rauben und Stehlen ist etwas, das den Orks besonderes Vergnügen bereitet, und was sie auch besonders gut können. Wenn Sie mal jemand brauchen, der sie fachgerecht beraubt oder beklaut, wenden Sie sich an einen Mohammedanisten. Bekanntermaßen beraubte Unheilstifter Klo nicht nur Karawanen, er beraubte auch die Christen und Juden ihrer Mythologie und Terminologie, indem er ihre Vokabeln übernahm, aber diese mit neuem Inhalt füllte.

„Gebet“ ist so ein Wort: Bei Juden und Christen bedeutet es, den Geist zu reinigen und Gott um Hilfe anzurufen oder ihm zu danken. Die Mohammedanisten aber schmeißen sich fünfmal täglich in den Dreck und strecken ihren Popo in die Luft – was das wohl ausdrücken soll (vom Bekenntnis zur Gang mal abgesehen)? Na lassen wir das… „Fasten“, eine weitere Vokabel. Bei den Orks bedeutet sie nicht etwa nichts zu essen, sie bedeutet, am Tag nichts zu essen aber nachts zu schlemmen. Prof. Dr. Wolfgang Huber, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, hat für die aktuelle „Chrismon“ einen Aufsatz verfasst, in dem er die eigentliche Bedeutung des Wortes „Märtyrer“ untersucht, welches wir heutzutage fälschlicherweise vor allem mit den täglichen, fürchterlichen mohammedanistischen Massakern an Zivilisten durch Ich-Bomben assoziieren (1).

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Märtyrer

Es ist an der Zeit, dem Wort „Martyrium“ seine Würde zurückzugeben. Es gibt eine erstaunliche Unkenntnis, was des Wortes eigentliche Bedeutung ist. Muslimische Selbstmordattentäter werden als Märtyrer bezeichnet. Man sagt von ihnen, mit ihrem mörderischen Handeln verbinde sich die Sehnsucht nach dem Paradies. Doch es hat mit einem Martyrium im ursprünglichen Sinn nichts zu tun, andere und mit ihnen auch sich selbst in den Tod zu reißen. Die Sehnsucht nach dem Paradies kann keine Rechtfertigung für mörderische Gewalt sein – es gibt auch im Islam selbst Kritik an dieser Vorstellung.

Im Nordjemen wurden eine Koreanerin und zwei Frauen aus Deutschland entführt und ermordet; eine fünfköpfige Familie aus Deutschland und ein englischer Entwicklungshelfer befinden sich dort seit vielen Wochen in der Hand von Entfüh­rern.

In manchen Medien wird ihnen ein Vorwurf daraus gemacht, dass sie ihren Glauben bezeugt haben. Darüber hinaus werden sie auch noch mit sogenannten „Märtyrern“ verglichen. Sie werden mit muslimischen Fundamentalisten auf eine Stufe gestellt. Das erfordert deutlichen Widerspruch. Was ist mit Martyrium ursprünglich gemeint?

Sein Urbild liegt in dem inneren Kampf Jesu im Garten Gethsemane bei Jerusalem. Er betete: „Mein Vater, ist’s möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.“ Kurz vor seinem Tod am Kreuz hat Jesus diese Worte gesprochen. Seitdem haben immer wieder Menschen den Glauben an Gott und die Treue zum Evangelium höhergestellt als ihr eigenes Leben.

Märtyrer sind Glaubenszeugen. Nicht Lebensverachtung, nicht Todessehnsucht, nicht Visionen vom Paradies treiben sie in den Tod. Sie sterben durch die Gewalt ­derer, denen ihre Überzeugung ein Dorn im Auge ist. Zu Tode kamen Christen im alten Rom, weil sie dem Kaiser Anbetung verweigerten; im Mittelalter, weil sie ihrer Kirche das Evangelium vorhielten; in der Kolonialzeit, weil sie sich weigerten, das Schwert der Eroberer zu segnen. Zu Tode kommen sie bis heute, weil ihre Treue zu Gott und den Menschen der herrschen­den religiösen oder staatlichen Ideologie widerspricht.

Am Westportal der Londoner Westminster Abbey erinnert ein Fries an zehn Märtyrer des 20. Jahrhunderts. Unter ihnen sind Dietrich Bonhoeffer, Martin Luther King und Oscar Romero. Sie stehen für viele Namenlose, die ihre Treue zum Evangelium im Eintreten für die Rechte ihrer Mitmenschen bezeugten. Nicht aus Selbstherrlichkeit taten sie das; oft wurden sie  von Zweifeln verfolgt.

„Wer bin ich?“, fragte Dietrich Bon­hoeffer im Gefängnis Hitlers und vertraute dem Gedicht seine bohrenden Fragen an. Seine Sehnsucht galt dem Leben, nicht dem Tod. An der Schwelle zu einem neuen Jahr dichtete er: „Doch willst du uns noch einmal Freude schenken an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz, dann woll’n wir des Vergangenen gedenken, und dann gehört dir unser Leben ganz.“

Im letzten Buch der Bibel, der Offen­barung des Johannes, heißt es: „Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.“ Wenn Menschen heute aus Glaubenstreue in den Krisengebieten unserer Welt Dienst tun, wenn sie sich in Krankenstationen und Flüchtlingslagern, in Elendsvierteln und Notunterkünften für andere einsetzen, leuchtet diese Verheißung auf.

Das Martyrium ist nicht eine Verherr­lichung des Todes. Es bezeugt das Ja zum Leben. Wer so das eigene Leben einsetzt, ist ein Märtyrer.

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Auch der Apostat Ali Sina hat sich intensiv mit dem Märtyrerbegriff auseinandergesetzt, jedoch mit dem der Mohammedanisten. Unter anderem analysierte er eine Stellungnahme des Momo Dr. Mohammad Omar Farooq zur Behauptung von Jihadist Abu Kasem, der Fieslahm ermuntere zum Selbstmordbomben (2), welche jener mit einem Hadith von Buhari zu belegen trachtete (Sahih al-Bukhari, # 5, Buch 59, # 509).

Nein, so Faroooq, Kasem habe ja nur einen Teil des Textes zitiert. In Wirklichkeit gehe die Geschichte so: Klos Hofdichter Amir bin Al-Akwa zog mit Klo nach Chaibar, um mit Klos Bande die dortigen Juden abzuschlachten. Im Kampf aber tötete er sich versehentlich selbst durch sein eigenes Schwert. Klo segnete ihn – doppelt gar -, wiewohl es in Sure 4/33 (Recl. S. 93) heißt: „, … und begeht nicht Selbstmord; …“.  Farooq: “So, did Amir commit suicide and the Prophet praised his ‚suicidal‘ action? No. Amir DID NOT commit suicide and the Prophet DID NOT praise suicide. Such are the glaring misrepresentations and lies being spread about Islam!“

Diese typische takijaeske Windung Farooqs weist Ali Sina zurück. Es gehe ja gar nicht um das Thema Selbstmord, sondern um das Thema Selbstmord-MORDEN, also um den in Kauf genommenen Tod beim Morden. Und diesbezüglich bestehe kein Zweifel. Ali Sina: „The moral of the story is clear. If you kill yourself you will go to hell, but if you are killed while attempting to kill an infidel you will be rewarded.“

Ali Sina stellt fest, dass hier der allaische Auftrag Nicht-Mohammedanisten zu töten, schwerer wiegt, als die Möglichkeit, sein Leben im Kampf zu verlieren. Diesbezüglich hier ein paar (literarisch höchstallawertigste) Verse aus dem Kloran:

„Vorgeschrieben ist euch der Kampf, doch ist er euch ein Abscheu. Aber vielleicht verabscheut ihr ein Ding, das GUT für euch ist; und Allah weiß, ihr aber wisset nicht.“ (2. Sure „Die Kuh“, Vers 212+213; Recl. S. 52)

„… so ihr im Wege Allahs erschlagen werdet oder sterbet, wahrlich, Verzeihung von Allah und Barmherzigkeit ist besser, als was ihr zusammenscharrt. Und wahrlich, wenn ihr sterbet oder erschlagen werdet, werdet ihr zu Allah versammelt.“ (3. Sure „Das Haus ‘Imran“, Vers 151+152; Recl. S. 82/83)

„Und wähnet nicht die in Allahs Weg Gefallenen für tot; nein, lebend bei ihrem Herrn, werden sie versorgt: Freudig über das, was Allah von seiner Huld ihnen gab…“ (3. Sure „Das Haus ‘Imran“, Vers 163+164; Recl. S. 84)

„Und so wir ihnen vorgeschrieben hätten: „Tötet euch selber oder verlasset eure Wohnungen“, so hätten es nur wenige von ihnen getan. Hätten aber sie getan, wozu sie aufgefordert wurden, es wäre besser für sie gewesen und bekräftigender für ihren Glauben.“ (4. Sure „Die Weiber“, Vers 69; Recl. S. 97)

„Und so soll kämpfen in Allahs Weg, wer das irdische Leben verkauft für das Jenseits. Und wer da kämpft in Allahs Weg, falle er oder siege er, wahrlich, dem geben wir gewaltigen Lohn.“ (4. Sure „Die Weiber“, Vers 76; Recl. S. 98)

„Doch wenn der Kampf vorgeschrieben wird, dann fürchtet ein Teil von ihnen die Menschen, wie sie Allah fürchten, ja noch mehr, und sprechen: ‘Unser Herr, warum schriebst du uns den Kampf vor und verziehst nicht mit uns bis zum nahen Termin?’ Sprich: ‘Der Nießbrauch der Welt ist winzig, und das Jenseits ist besser für die Gottesfürchtigen…’“ (4. Sure „Die Weiber“, Vers 79; Recl. S. 98/99)

Kein Ork kann sich sicher sein, in den Himmel zu kommen. Auch wenn er strikt nach Kloran und Scharia lebt, dann kann es ihm immer noch passieren, dass Alla ihn  in die Hölle schickt, weil  der F*rz beim letzten Gebet etwas zu sehr nach Kümmel stank. Denn nur Alla ist allmächtig, er macht, was er will, und er liebt die Schmerzensschreie derer, die schwächer sind als er selbst. Es gibt jedoch EINE sichere Methode, sich einen Stammplatz in der Paradies-Bar zu verschaffen: Wer im KAMPF für Allas Sache stirbt, der kommt direkt in den Himmel, dem werden alle Sünden vergeben – ALLE (behauptete dirty Klo)!

Ali Sina: „Doesn’t this encourage suicide bombing? Many of the suicide bombers are frustrated people (genauer: junge, zornige Männer zwischen 15 und 40, T.). They are ordinary Muslims who face a life crisis. Then they are told that if they kill non-Muslims and in the process end their own miserable life, they will be rewarded handsomely and all their problems will go away.“

Ali Sina entlarvt Dr. Farooqs Schlusssentenz “Life is the most precious and sanctified thing in this world. That applies to our lives and others’ lives“ als Takija-Windung, indem er mit vielen Beispielen aus dem Kloran belegt, dass hier mit schützenswertem Leben keinesfalls menschliches Leben an sich, sondern allein das Leben der Mitglieder der Mohammedanisten-Gang gemeint ist. Sein Fazit: „Muslims are so engulfed in EVIL that they cannot see it. This hadith alone is enough to prove Islam is evil, but to a Muslim who has been exposed to such evil teachings since his childhood, it is normal.“

Kommen wir zur aktuellen Fort-Hood-Schlachtung (3): Ein Jihadist (im Alter von 39) hat nach langer Vorbereitung 13 Bürger hinterrücks und feige abgeschlachtet, nicht ohne den mohammedanistischen Schlachtruf „Abrakadabra“ zu schreien, nicht ohne zuvor im Internet eine Kriegserklärung zu veröffentlichen, nicht ohne Taliban-Kampfgewänder (inklusive Windel-Xtralarge) in der Öffentlichkeit zu tragen, nicht ohne vor Kollegen jihadistische Reden zu schwingen… all das ist zwar 100%ig deckungsgleich mit dem Kloran, mit den Hadithen, der Sira… aber das soll mal wieder GAR NICHTS mit dem Mohammedanismus als solchem zu tun haben.

Ali Sina heute (4): „Massacre of innocent people by a devout Muslim should not shock anyone. What is shocking is how the politically correct media is handling this news. The only questions that are asked are whether Major Nidal Malik Hasan was under stress or whether other soldiers hurt his religionus sensitivities. They are even saying the store that sold Hasan the guns legally is under investigation.  Everyone and everything seems to be responsible, except his religion that taught him to hate and kill the infidels.“

Die verlogene Sippe des feigen Mörders sabbelt von antiorkischem Mobbing, dem er ausgesetzt gewesen sei, sein Mulla Faisal Khan diagnostiziert Ehelosig- und Kinderlosigkeit als Ursache (schuldig: DIE Frau), aber Tatsache ist: Hasan-der-Meuchler ist den orkischen Texten zufolge DER Musterschüler KLOHAMETTS, ein „doppelt Gesegneter“. Wievielmehr ANTI braucht es, um den ANTI-Christen zu erkennen?

Begreift es, liebe gutmenschliche Mitbürger: IHR geht festtags in die Oper – SIE aber zwingen festtags den vierjährigen Sohn, einem LAMM den Hals durchzuschneiden und ihm beim STERBEN zuzugucken!

IHR seid NICHT wie SIE! In keinster Weise…

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Time am 9. November 2009

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(1) http://www.chrismon.de/Auf_ein_Wort.php

(2) http://www.faithfreedom.org/2009/07/25/did-the-prophet-endorse-suicide-bombing/

(3) http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E5F06AA264243456586111D9A90D097CE~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Dieser Artikel enthält übrigens eine für MSM selten deutliche Sentenz. Matthias Rüb darf schreiben: „Hinzu kommt die in den Medien weithin KOLPORTIERTE Vermutung, der Umgang als Psychiater mit Soldaten, die schwere seelische Verwundungen im Kriegseinsatz erlitten hatten, HABE in Hasan offenbar eine panische Angst vor dem Abflug nach Afghanistan wachsen lassen: SO ENTSTEHT DIE LEGENDE vom isolierten, beschimpften und bedrohten Verzweiflungstäter.“

(4) http://www.faithfreedom.org/islam/nidal-malik-hasan-hate-doctor

auch: http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/der-kloran-5-krieg/

Alla hasst Frauen

8. November 2009 von Time

In meinem gestrigen Beitrag hatte ich u.a. die These vertreten, dass die mohammedanistischen Frauen nur GEGEN die Aussagen des Klorans frei sein können (1). Dankenswerterweise machte 8dS-Veteran Helmut Zott gestern bei Sägefisch (2) noch mal auf einen Aufsatz von ARZU TOKER (3) von 2002 aufmerksam, in dem diese das krankhafte und bösartige Verhalten Klohametts Frauen gegenüber untersucht. Es wird deutlich, woraus Klos Hass vermutlich herrührte und wie unbändig er war. Da Alla das Alla-Ego von Klo ist, und da der Unheilstifter den Orks als bester Mensch aIla Zeiten gilt und ihr allagrößtes Vorbild ist, muss geschlussfolgert werden, dass nur der ein guter Mohammedanist ist, wer Frauen hasst und sie unten halten will. Im Folgenden bringe ich den vollständigen Aufsatz (4). Für die Aussagen in ihrem Artikel bezieht sich Arzu Toker auf die Schriften von Prof. Dr. Ilhan Arsel (5) und von Truan Dursun.

Mohammeds Rache
Eine Polemik zur Erinnerung an die Frauen von Hadramut

Im Osten des Jemen befand sich einst ein Ort namens Hadramut. Dort lebte ein Stamm, dessen Frauen ungeduldig auf eine Nachricht warteten. Als die Nachricht eintraf, malten sie ihre Hände mit Henna an, sie schmückten sich, musizierten und sie tanzten. Etwa 20 Frauen schlossen sich ihnen an. Diese ersehnte Nachricht lautete: Mohammed ist tot. Sie feierten nicht den Tod von Mohammed, der sich zum Propheten ernannt hatte. Sie feierten, weil sie hofften, dass somit die Zeit jenes Systems vorbei sei, das die Frau zum Sexualobjekt degradierte. Denn vor dem Islam besaß die arabische Frau mehr Rechte und Freiheiten, als die Orientalisten und Gläubigen uns weis machen wollen. Sie betrieb Handel, sie ging, wohin sie wollte. Sie zog an, was ihr gefiel. Sie wählte ihren Lebensgefährten selbst. Auch Mohammed wurde von seiner ersten, 14 Jahre älteren Frau zum Ehemann gewählt. Dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, begnügte er sich nicht damit, den Freiheiten der Frauen und der Gleichberechtigung ein Ende zu setzen. Er erhob die Versklavung der Frau zur göttlichen Ordnung. Den Frauen von Hadramut wurden von Abu Bekr, dem Nachfolger Mohammeds, zur Strafe die Hände und Füße kreuzweise abgehackt, die Zähne gezogen. Wer sie schützen wollte, fand den Tod.

Auch Mohammed hatte sich Frauen, die ihm nicht genehm waren durch Mord entledigt. Die Dichterin Esma aus dem Stamm Beni Evs kritisierte in ihrer Dichtung Mohammeds Politik der Unterdrückung und Zermürbung. Als Mohammed den kritischen Dichter Abu Akaf ermorden ließ, verschärfte sie ihre Verse. Mohammed fragte öffentlich: “Wer mag mich von dieser Frau befreien?” Schließlich fand sich ein Mann namens Hatmi, der sie ermordete. Mohammed lobte den Mörder als einen Untertan, der Gott und ihm, dem Propheten, diente.

Wer war Mohammed, der seine persönlichen Interessen mit denen Gottes gleichsetzte? Sein Vater starb zwei Monate vor seiner Geburt. Vermutlich war Mohammeds Familie nicht wohlhabend. Die Amme Halime nahm den Jungen, weil sie kein anderes Kind zum Stillen bekam. War es diese Verlassenheit, die Not, die ihn verführte, Frauen in alle Ewigkeit zu versklaven? Mit fünf Jahren kam Mohammed zu seiner Mutter zurück. Er war sechs Jahre alt, als sie starb. Ein Jahr lebte er bei seinem Großvater, dann hütete er die Schafe seines Onkels. Obwohl er als Prophet die ersten zehn Personen, die ins Paradies kommen würden, bekannt gab und verschiedentlich Müttern einen besonderen Wert zusprach, war seine eigene Mutter nicht unter den ersten Auserwählten.

Mit etwa 25 Jahren wurde Mohammed von Khadidscha, seiner Arbeitgeberin, einer 14 Jahre älteren Geschäftsfrau geheiratet. Sie war eine intelligente Frau, bekannt für ihren Reichtum und dafür, dass sie ihren Reichtum sehr klug vermehrte und verwaltete. Der Heiratsantrag wurde von Khadidscha gestellt. 28 Jahre lebte Mohammed monogam mit ihr. Durch ihren Reichtum wurde er ein einflussreicher Mann. Als Khadidscha mit ungefähr 67 Jahren starb, war Mohammed ein reicher Witwer. Aber auch Khadidscha war nicht unter den ersten Personen, die für das Paradies bestimmt waren. Wie stark Mohammeds Selbstwertgefühl unter der Ehe mit einer reichen Frau gelitten haben muss, könnte man aus dem Vers 38 der Sure vier schließen. Dort schreibt er fest, was zumindest auf sein Leben nicht zutraf: “Die Männer sind den Weibern überlegen … weil sie Geld für die Weiber auslegen … rechtschaffene Frauen sind sorgsam und gehorsam. Diejenigen aber, deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet, warnet sie, verbannet sie in die Schlafgemächer und schlagt sie …”

Auf eine Kränkung weist auch hin, dass Mohammed nach Khadidschas Tod viele Frauen nahm, um deren Zahl sich die Geister streiten. Schließlich besaß er, außer den Frauen, die er ehelichte, eine Reihe von Sklavinnen. Denn der Prophet und sein Allah waren nicht gegen die Sklaverei. Seine jüngste Frau war Aischa. Sie musste ihn mit sechs heiraten. Sie war neun Jahre alt, als er sie zur Frau machte.

Schließlich entschied Mohammed sich, übrigens unter dem Druck seiner jüngsten Frau Aischa, für vier Frauen. “… nehmt euch zu Weibern, die euch gut dünken zwei oder drei oder vier” (Sure 4,3). Welche Frauen sind die “gut dünkenden”? Diese Eigenschaften sind unmissverständlich: Reich, adelig, hörig, jungfräulich, gebärfähig, schön und auf alle Fälle eine gläubige Muslimin. Es ist besser, meint Mohammed, eine gläubige Muslimin zu heiraten, auch wenn sie eine Sklavin ist, als eine Ungläubige.

Von den gläubigen Muslimen wird die Vielweiberei damit erklärt, dass durch den kriegsbedingten Männermangel zu viele Frauen versorgt werden müssten. Dabei bleiben zwei Fragen offen: Warum hat Mohammed so viele Kriege angezettelt? Warum konnten die Frauen keinen Handel betreiben wie Khadidscha in der vorislamischen Zeit? Und, wenn dies für die islamische Frau nicht in Frage kam, warum konnte Allah nicht auf die Idee kommen, die Gemeinde zu verpflichten, einen Sozialfonds zur Ernährung der Frauen zu errichten? Sind die Väter und Mütter des Sozialhilfegesetzes Deutschlands weitsichtiger gewesen als die himmlischen Mächte? Vielleicht sollte in Deutschland nun ein Gesetz erlassen werden, das besagt, dass mittellosen gläubigen muslimischen Frauen keine Sozialhilfe zustehe, weil sie nach dem islamischen Recht als Zweit- oder Drittfrau geheiratet werden können?

Allah beschäftigt sich im Koran sehr viel mit dem Sexualleben Mohammeds. So schickt er eigens Suren herab, damit der Ziehsohn Mohammeds sich von seiner Frau scheiden lässt. Denn Mohammed war unangemeldet ins Haus gegangen und hatte dessen Frau badend gesehen. Allah ist allbarmherzig, gab den Befehl zur Scheidung und Mohammed die Erlaubnis sie zu ehelichen. Wenn auch all diese und andere Bestimmungen im Koran in erster Linie die Frau erniedrigen und unterdrücken, so sind sie zugleich eine Erniedrigung des Mannes. Schon die Bestimmung, dass die Frau sich bedecken solle, um den Mann sexuell nicht zu reizen, unterstellt dem Mann, ein Wesen zu sein, das seinen Instinkten nicht wiederstehen kann. Das heißt, er ist mit Zivilisation allein nicht dazu zu bewegen, nicht alles, was sich bewegt und reizend aussieht zu “besteigen”, zu belästigen. Die wichtigste Diskussion der vergangenen Jahre hätte nicht “Kopftuch ja oder nein?” sein müssen, sondern “Was ist das Menschenbild des Islam?” oder “Ist Islam demokratiefähig?”

Nein, der Islam ist nicht demokratiefähig. Er unterscheidet sich von anderen Religionen darin, dass er Religion und Staat vereint, die Suren Korans zum Grundgesetz der Gläubigen macht. Der Koran ist darin unmissverständlich: “Die Gesetzgebung gebührt niemandem ausser Allah!” (Sure Al Maida, Ayat 49). Allah beansprucht demnach die Gesetzgebung allein für sich. Die Muslime haben kein Recht, sich für oder gegen ein Gebot zu entscheiden. “Kein Gläubiger und keine Gläubige haben, wenn Allah und sein Gesandter eine Angelegenheit entschieden haben, in ihrer Angelegenheit noch eine Wahl…”(Sure Al Ahsab Ayat 36).

Deshalb schlage ich vor: Statt runde Tische zu veranstalten, die herausfinden sollen, was die Gemeinsamkeit zwischen Islam, Christentum und Judentum sei, sollten wir herausfinden, auf welche Menschenrechte wir uns einigen können. Und hier gilt die alte Weisheit: Menschenrechte sind ein Kind der Aufklärung, der humanistischen Philosophie contra Religion, Dogmen. Statt den Islam als eine weitere Religion zuzulassen, frage ich: Wo bleibt die Säkularisierung, und zwar für alle Religionen in Deutschland?

Time am 8. November 2009

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(1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/11/07/counterjihad-ist-klimaschutz/

(2) http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/11/07/153/#comment-526

(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Arzu_Toker

(4) http://www.freitag.de/politik/0203-prophet-gatte

(5) http://arzutoker.byteshift.de/2009/06/10/20/

Homepage Arzu Toker (leider vernachlässigt): http://arzutoker.byteshift.de/

Von mir zum Thema:
http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/kloran-10-das-ding-namens-frau/

http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/hadithe-2-ahem-sex/

http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/22/hadithe-8-frauen/

Die Taliban-Regeln für Frauen:

http://www.rawa.org/rules.htm

Interessant:

http://www.muslima-aktiv.de/forum/viewtopic.php?f=3&t=7659