Archiv für April 2009

Aurel Kolnai und der Counterjihad

30. April 2009

Am Freitag gab es in der FAZ einen Artikel von Raphael Gross, dem Direktor des Jüdischen Museums in Frankfurt sowie Leiter verschiedener Institute, in dem dieser an das Werk “The War Against The West” von Aurel Kolnai erinnerte.

Wiki (1): “Manche Denker, wie z.B. Karl Popper, zählten Kolnai zu den originellsten, aber auch herausforderndsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Kolnai wird heute besonders von Philosophen der analytischen Richtung rezipiert. Er gilt als einer derjenigen Denker, die früh den ‘Graben’ zwischen der so genannten kontinentalen Philosophie und der angelsächsischen Philosophie analytischer Prägung überwanden.”

Gross: “Schon vor siebzig Jahren, am Vorabend des Zweiten Weltkrieges, sagte eine wissenschaftliche Studie voraus, dass aus der Ideologie des Nationalsozialismus ein vernichtender Konflikt hervorgehen würde: ‘The War Against The West’ von Aurel Kolnai. Der Autor dieses siebenhundertseitigen Werkes ist praktisch vollständig vergessen. Vor kurzem wurden allerdings drei seiner beeindruckenden phänomenologischen Studien wiederaufgelegt: über EKEL, HOCHMUT, HASS. Die Arbeiten bilden den Hintergrund von Kolnais Analyse der nationalsozialistischen Ideologie.” Man wird sehen, dass Kolnais Analyse auf den Mohammedanismus gleichermaßen zutrifft.

Zentral in beiden Ideologien ist der HASS, der, so Kolnai, immer aus zwei Komponenten bestehe: einem Werturteil über das Gehasste und einer bestimmten NAHbeziehung. Was wir hassen, sei etwas, was UNS bedrohe, in UNSER Leben EINGREIFE. Kolnai 1935: “Wieweit wird im Hasse die VERNICHTUNG des Gegenstandes gewollt? Ausschaltung, Verbannung, Zugrunderichten, Tötung, metaphysische Entweihung des Gegners – etwa Vereitlung seiner ordnungsgemäßen Beisetzung (oder Köpfen, T.) – liegen in der Linie des hasserfüllten Willens.” Gross führt aus: “HASS ist demnach ein Gefühl, das uns im Gegensatz zu HOCHMUT, EKEL, WUT oder ZORN nicht wieder loslässt. Die hassende Person ist wesentlich tiefer und bindender in ihr Gefühl involviert: ‘Hass ist ein HISTORISCHER Aspekt des Menschenlebens – wie Geburtsumstände, Charakter, Bekehrung, Leidenschaft, Liebe, Werk, Krankheit. ANDERS als Ekel, Wut oder Hochmut kann der Hass so stark in den Vordergrund treten, dass er das ganze sonstige Beziehungsleben des Menschen DOMINIERT. Während wir uns bei Gefühlen der Angst oder des Ekels ABWENDEN oder AUSWEICHEN, erzeugt die Vernichtungsintention des Hasses einen geradezu unwiderstehlichen SOG.’”

Gross weiter: “1900 in Budapest als Aurél Stein geboren, war Kolnai einer der vielen ungarisch-jüdischen Intellektuellen, die nach 1918 nach Deutschland emigrierten… In Deutschland ist der Philosoph und Publizist Kolnai 1926 unter dem Einfluss der Schriften von Gilbert Keith Chesterton (’Pater Brown’, 2) zum KATHOLIZISMUS konvertiert. Kolnai wechselte nicht nur seine religiöse Zugehörigkeit, sondern auch seine philsosophische Orientierung. Während er in den frühen Jahren der Weimarer Republik für Freuds Zeitschrift ‘Imago’ schreibt, wendet er sich nun der Phänomenologie zu. Sein Interesse an der Analyse moralischer Gefühle prägte dann auch ‘The War Against the West’.

Als Erster hat er in dem Werk die BINDENDE Kraft von NEGATIVEN moralischen Gefühlen und Feindbildern analysiert. In zehn Kapiteln beschreibt Kolnai das DENKEN und HASSEN der politischen Nazi-Größen. Darüber hinaus diskutiert er mit präziser Kenntnis die sich als zentral herausstellenden intellektuellen Nazis oder dem Nazismus verbundenen Denker und Autoren: Paul Althaus, Alfred Bäumler, Werner Best, Hans Blüher, Houston Stewart Chamberlain, Artur Dinter, Arnold Gehlen, Walter Gross, Hans Günther, Franz Haiser, Martin Heidegger, Ludwig Klages, Ernst Krieck, Johann von Leers, Carl Schmitt, Wilhelm Stapel, Georg Usadel, Hans Zehrer. Einige davon sind heute wieder en vogue, manche sind vergessen. ALLE haben sie aber ihren intellektuellen Anteil an dem, was Kolnai als Kristallisationspunkt des Nationalsozialismus ausmacht: Sie sind antiliberal und beteiligten sich an der gedanklichen Vorbereitung oder Durchführung des nazistischen Kriegs. Kolnai hat schon 1938 darauf hingewiesen, dass nationalsozialistische Autoren vielfach auch auf deren Gegner eine große Faszination ausübten. Diese Faszination wich 1945 einem Gefühl der Ernüchterung. Sie bleibt aber abrufbar, wie der Antiliberalismus so der Hass auf alles Westliche.

Was ist denn nun aber der WESTEN? Kolnai nennt den Vorrang des RECHTS gegenüber dem Herrschaftsanspruch von einzelnen Personen, die historische Vormacht RATIONALER Ethik und eine SÄKULARISIERTE Politik, deren Führer Teile einer IRDISCHEN Gemeinschaft sind. Im Westen gilt Macht RELATIV, nicht absolut. Bedeutsam sind zudem das römische Recht und seine Rationalisierung von EIGENTUMSBEZIEHUNGEN. Wichtig auch: die Verneinung des MAGISCHEN. Das ÜBERWIEGEN des rationalen über das magische Moment führt zu einer größeren Bedeutung des Prinzips der KONSENSfindung, womit ZWINGEND die Existenz von politischer OPPOSITION (Rechts UND Links, T.) und von INDIVIDUELLEN FREIHEITSRECHTEN einhergehen muss. Es fördert auch die Fähigkeit zu experimenteller FORSCHUNG und die Entwicklung von WISSENSCHAFT überhaupt. Schließlich betont Kolnai den Zusammenhang von PERSÖNLICHER Würde, SEXUELLER Selbstbestimmung und GLEICHBERECHTIGUNG der FRAU.

Auch 1989 mit dem Ende des West-Ost-Konflikts ist diese Form der Ablehnung des Westens nicht verschwunden. Ian Buruma und Avishai Margalit haben dem von Kolnai beschriebenen Phänomen nach 9/11 den Namen ‘Okzidentalismus’ (ein mE. irreführender Terminus, T.) gegeben. Nur einen Aspekt haben sie hinzugefügt: Der Okzidentalismus ist zwar ein durch und durch europäisches Gebräu, aber wenn wir ihn in anderen Teilen der Erde wiederfinden, erscheint er uns plötzlich als gänzlich EXOTISCHES und unbekanntes Wesen: Wie Gauguin und andere Maler die von Frankreich nach Tahiti exportierten bunten Textilien dort plötzlich als Inbegriff tropischer Exotik betrachteten, so ergehe es uns mit dem okzidentalistischen KRIEG gegen den WESTEN.”

Mit anderen Worten, der HASS der Mohammedanisten auf unsere Gesellschaft erscheint uns barbarisch und absurd, jedoch ist er nicht allein eine exotische Erscheinung. Es gibt vielmehr eine Unzahl geistiger Produkte westlicher Denker, die in dieselbe Richtung zielen, und die ihrerseits wiederum den mohammedanistischen Hass von “uns” aus gedanklich unterfüttert haben. Und sehen Sie, diese Denker (s.o.) müssen, da sie keinesfalls “links” sind, wohl der (äußeren) Rechten zugerechnet werden. “Rechts” macht somit wohl nicht automatisch vor Westhass gefeit. Deshalb übrigens interessiert mich POLITIK im Sinn von “rechts” und “links” eigentlich überhaupt nicht! Ich bin Anfang 2002 durch Kloran-Lektüre zum COUNTERJIHAD gekommen. DEN verstehe ich, darum geht es mir! Ein sog. “konservatives Projekt” interessiert mich ebensowenig wie irgend ein anderes, und ich finde, dass Eva Hermann eine ziemlich gestörte egomanische Zicke ist (Gleichwohl bin ich übrigens seit jahrzehnten notorischer CDU-Wähler, sie wissen doch, liebe ehrenwerte “WAHRE” Konservative, diese neuerdings “neokommunistische” Partei, ihihihi!). Und deshalb sind zB. Jihad-Watch von Spencer oder TROP für mich ganz besonders herausragende Counterjihad-Seiten, weil sie sich auf das EINE (mE. WESENTLICHE) Problem konzentrieren können.

Kewil schreibt die Headline: “Wichtige Korrektur! WIR sind schuld, nicht die anderen!” (3) Er fährt SINNGEMÄSS fort: “Die Orks machen nur, was sie eben so machen, rauben, morden, vergewaltigen, da können die nichts für, die SIND eben so. SCHULD an diesen Verbrechen sind nicht die Täter, sind vielmehr die Opfer, WIR selbst! Denn wir haben ZUGELASSEN, dass SCHWULE und FEMINISTINNEN uns Männer so SCHWACH gemacht haben, dass wir den Orks keinen Einhalt mehr gebieten können!” Hier wird deutlich, dass sein Hauptproblem Schwule und Feministinnen sind (gegen die haben selbst “WAHRE” Männer keine Chance: Psst, Magie!), denn wenn es die nicht gäbe, gäbe es auch keine Probleme mit den Orks (die also eine Ebene tiefer verortet werden). Schaffen wir Schwule und Feministinnen ab, ihr Rederecht oä., dann, so deliriert er, ist auch das Orkproblem erledigt. Dass dann auch die demokratische Gesellschaft mit individuellen Freiheitsrechten, sexueller Selbstbestimmung uswusf. erledigt ist, ist ihm offenbar schei*egal. HASST er also im Grunde den für ALLE FREIEN Westen? Hmm…

Der „echte“ Time am 23. Februar 2009

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(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Aurel_Kolnai
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Gilbert_Keith_Chesterton
(3) http://fact-fiction.net/?p=1869

Fuhrergan räumt auf

30. April 2009

Die heutige FAZ berichtet über eine interessante Episode türkischer Steuerpolitik:

„STEUERHINTERZIEHUNG ist in der türkischen Unternehmerwelt nichts Besonderes. Auch deshalb hatte niemand mit einer so hohen Strafe gerechnet: Vierhundert Millionen Euro Strafe soll die Dogan-Holding, die zahlreiche Tageszeitungen, darunter auflagenstarke Titel wie ‘Hürriyet’ und ‘Milliyet’, sowie die Fernsehsender CNN Türk, Kanal D, und Star betreibt, an das türkische Finanzamt zahlen.“

„Gut so“, denkt der von den Finanzamts-Raubrittern geschröpfte Normalbürger, „ist zwar eine ziemlich HOHE Strafe, 400.000.000 Euro, aber endlich erwischt es mal einen Großen.“ Dann jedoch bringt die FAZ folgendes Detail: „Der Konzern hatte, als er vor drei Jahren fünfundzwanzig Prozent des Unternehmens an den deutschen Springer-Konzern verkaufte, seine dabei entstandene Steuerschuld statt im DEZEMBER 2006 erst im JANUAR 2007 gezahlt.“ Das ist ja UN-GE-HEU-ER-LICH! Einen GANZEN Monat SÄUMIGKEIT?

Die FAZ: „Die Spitze der Dogan-Medien indes vermutet ein POLITISCHES Motiv: Die kritische Presse solle rechtzeitig vor den Kommunalwahlen Ende März MUNDTOT gemacht werden. Denn besonders die Organe der Dogan-Holding haben in den vergangenen Jahren die AKP, die Regierungspartei von Ministerpräsident ERDOGAN, immer wieder KRITISIERT. Zuletzt machten sie die Affäre um den deutschtürkischen Wohlfahrtsverein ‘Leuchtturm e.V.’ publik, der hierzulande dreißig Millionen Euro SPENDENGELDER gesammelt hatte, diese aber NICHT in karitative Projekte steckte. Stattdessen und teilweise verschwanden sie in den Taschen von Unternehmern mit AKP-Parteibuch. Einige der beschenkten Firmenbesitzer sind enge VERTRAUTE Erdogans. Dieser hatte MEHRMALS zu einem Boykott der Dogan-Blätter aufgerufen.“

Willkommen in Europa, hail, hail Fuhrergan!

Time am 21. Februar 2009

Urlaub im Iran

30. April 2009

Wozu Medizinprofessoren alles gut sein können, berichtet N-TV heute unter (1): “Schröder folgt mit dem Besuch (in Iran) einer Einladung des iranischen Medizinprofessors Madschid Samii. Gemeinsam mit Samii, dem Gründer des International Neuroscience Institute in Schröders Heimatstadt Hannover, will der Altkanzler an der GRÜNDUNG einer WISSENSCHAFTLICHEN Stiftung in Teheran teilnehmen.”

Dachte ich mir’s doch, wenn einer unser Ex-Kanzler was tut, sei es in einer der abartigsten gegenwärtigen Diktaturen weltweit, dann ist das durch und durch ährenhaft. Dass Schröder auch den Ehrendoktor der Universität Damaskus angenommen hat, war sicher auch nur ein Trick (für den Frieden)…

Uups, was steht denn da, hatte ich überlesen: “Wie das Büro des Altkanzlers in Berlin mitteilte, reiste Schröder PRIVAT nach Teheran. Am Nachmittag bestätigte das Büro Berichte, wonach Schröder in Teheran auch PRÄSIDENT Mahmud Ahmadinedschad und WEITERE Regierungsvertreter treffen wird. Den Angaben seines Büros zufolge plante Schröder neben dem Gespräch mit Ahmadinedschad unter anderem auch ein Treffen mit Außenminister…” ja genau, Folks, mit Motorsäge! Und wo Motorsäge ist, da ist Larifari auch nicht weit: “Die ‘Süddeutsche Zeitung’ berichtete zudem von geplanten Begegnungen mit Parlamentspräsident Ali Laridschani”. Und dann kommt sogar noch Ol’ Raffzahn an die Reihe, bevor schließlich Nägel mit Köpfen gemacht werden: “Am Samstag will Schröder eine Rede vor der iranischen Industrie- und Handelskammer halten.”

Ist ja doll, was manche Leute in ihrer Freizeit so alles treiben, so rein PRIVAT, zB. auf Einladung eines alten KUMPELS! “Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes hatte gesagt, der Ex-Kanzler fahre auf EIGENE Rechnung (aber nicht doch, die GASTFREUNDSCHAFT der MULLAS ist doch sprichwörtlich, T.) und NICHT im Auftrag der Bundesregierung (wär ja noch schöner! T.). Es sei aber selbstverständlich, dass vorher der Sachverstand der Regierung eingeholt worden sei (nette Umschreibung für “F*ck you, die Regierung bin ICH – solange bis ihr mich teert und federt!” T.).

Übrigens GERD, wie die FAZ heute meldet, hat Larifaris Stellvertreter Wa-Hihi-Didi gestern mitgeteilt, dass Iran nun über eine ferngesteuerte Drohne mit einer Reichweite von mehr als 1.000 km verfüge, die also zB. Israel erreichen könnte. Komisch, grade vor vier Tagen hatte die Welt (2) gemeldet, dass eine Drohne der AMIS rd. 30 Killer-Orks in Pakistan zur Hölle geschickt hat. Und jetzt diese Meldung aus IRAN? Gerd, Du kennst doch die verdrehte, ääh, BLUMIGE Ausdrucksweise unser orientalischen Freunde. Vielleicht haben die noch gar keine Drohne… Frag sie doch einfach mal, ob sie eine GEBRAUCHEN können! Ist natürlich nicht ganz billig! Aber Du bist schließlich auch nicht irgendwer, sondern Exkanzler und die Garantie dafür, dass es klappt!

Time am 20. Februar 2009

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(1) http://www.n-tv.de/1106470.html
(2) http://www.welt.de/politik/article3204303/US-Drohne-feuert-auf-Islamisten-in-Pakistan.html

Buchmesse Jerusalem

30. April 2009

Machen sie mit der heutigen FAZ (bzw. HC. Rössler) und mir einen Sprung nach Jerusalem zur dortigen Buchmesse.

Rössler: “Er kam, aber auf das Ei wollte er nicht VERZICHTEN. Seit 1963 steht am Beginn der Jerusalemer Buchmesse die Verleihung des Jerusalem-PREISES. Doch zu dieser Tradition gehört jedes Jahr eine ZITTERPARTIE. Denn für die Jury ist nicht nur die literarische Qualität des Preisträgers entscheidend, sondern auch die Frage, ob er ihn überhaupt ANNIMMT und selbst kommt. Haruki Murakami reiste nach Jerusalem, obwohl der Gaza-Krieg gerade erst gut vier Wochen zurückliegt. Viele hätten versucht, ihn davon abzuhalten, sagt der diesjährige Preisträger aus Japan. Die Politik mied er in seiner Preisrede, mit literarischen Mitteln bezog er aber recht eigenwillig Position: ‘Wenn ich zwischen einer hohen und dicken Mauer und einem Ei entscheiden muss, das an ihr zerbirst, werde ich immer auf der Seite des Eis stehen’, stellt er fest. Wir seien letztlich alle zerbrechliche Eier, die an den Mauern von Menschen errichteter Systeme zerbrächen. Frühere Jerusalem-Preisträger wie Susan Sontag, Jorge Luis Borges und Graham Greene fanden einst deutlichere Worte: Arthur Miller etwa forderte das Ende des israelischen Siedlungsbaus.”

Soso, der Preisträger läßt den Dichterfürsten raushängen und gebiert eine Allegorie – ach, wäre es doch ein Ei gewesen! Die armenarmen Pallie-Terroristen als rohes Ei , das auf einer bösenbösen Mauer zerschellt, köstlich. Das hat mit Politik (die “mied er in seiner Preisrede” bekanntlich) natürlich rein GARNICHTS zu tun. Ich denke nicht, dass er die Orks beleidigen wollte, was aber zweifellos der Fall ist: Wer will schon gern ein Matschei auf einer Mauer sein? Übrigens, bei 1,5 Milliarden Orks gegen 7 Millionen Juden (das ist ein Verhältnis von 214,28 zu 1), WER ist da Ei und wer Mauer?

“Im Vergleich zu den europäischen Messen geht es in Jerusalem jedoch eher kleinstädtisch zu”, weiß Rössler. “Aus Deutschland sind in diesem Jahr NUR Holtzbrinck und der Jüdische Verlag von Suhrkamp SELBST vertreten. Andere lassen ihre Bücher am deutschen Stand des Goethe-Instituts ausstellen.” Das ist nicht ohne weiteres nachvollziehbar, denn: “Sieben Millionen Israelis kaufen jedes Jahr zwölf Millionen Bücher – sie gehören damit zu den eifrigsten Lesern auf der Welt.” Rössler weiter: “Die Auswahl der Verlage erscheint bisweilen EIGENWILLIG: Raul Teitelbaums neues Buch ‘Die biologische Lösung’, in dem er beschreibt, dass die meisten Holocaust-Überlebenden starben, bevor sie eine Entschädigung aus Deutschland erhielten, steht nicht weit entfernt von einem Nachschlagewerk zu ‘Giften und Vergiftungen.’”

Nein, Herr Rössler, SIE fallen weniger durch Ihre genaue Beobachtungsgabe auf als durch Ihre unglaubliche Geschmacklosigkeit – in einem Porzellanladen wären Sie vermutlich besser aufgehoben.

Jedoch: “Aus Deutschland reiste auch Najem Wali mit seinem Buch nach Jerusalem, das zeigt, dass Literatur im Nahen Osten LEBENSGEFÄHRLICH sein kann. Mit seiner ‘Reise in das Herz des Feindes’ brach der seit langem in Berlin lebende irakische Autor ein TABU: Er ist als Araber nach Israel gereist und erzählt, wen er dort getroffen hat: ‘Menschen, die Angst haben wie WIR, nicht Monster, wie OFT (nicht eher AUSSCHLIESSLICH? T.) in der arabischen Welt dargestellt. Von denen haben wir selbst GENUG.’ Sein Buch brachte ihn auf die TODESLISTE des irakischen ‘Widerstands’, arabische Verleger wagen aus Angst vor einem BOYKOTT (oder schlimmerem, nehme ich an, T.) nicht, es zu veröffentlichen; sogar FREUNDE in Deutschland wandten sich ab, ‘weil ich mit dem Buch ihren Vorurteilen widersprach’. In Israel hat Wali indes einen Verleger gefunden. An seinem Buchmessestand liegen schon die ersten Exemplare auf Hebräisch aus.”

Jaja, bald haben die kein Papier mehr, weil sie alles für ihre Todeslisten brauchen. Willkommen bei UNS, Najem, ich wünsche Ihnen alles Gute. Und mit der VERLEIHUNG des Unehrentitels “FAZ-Ali” an HC Rössler warten wir noch ein bißchen, der “Neue” muss sich erst mal reinfinden, und besser als der endlich von den FAZ-Lesern gegangene Jörg Bremer ist er allemal.

Time am 20. Februar 2009

Kein Erkenntnismangel in Afghanistan

30. April 2009

Klaus-Dieter Frankenberger kommentiert in der heutigen FAZ die Entsendung von 17.000 zusätzlichen Soldaten nach Afghanistan durch Obama (1):

“Kein Erkenntnismangel in Afghanistan – Wenn darüber geredet wird, was in Afghanistan im Argen liege und wie die Lage zu verbessern sei, sieht das Erklärungsangebot so aus: Militärisch allein sei der Konflikt nicht beizulegen; die afghanischen Sicherheitskräfte seien miserabel ausgebildet; es herrsche ein heilloses Koordinierungschaos, und überhaupt liege der Schlüssel zur Stabilisierung in Pakistan. Das hören wir nun seit Jahren – und es ist ja richtig. Aber warum wird nicht endlich Ordnung in den Koordinierungswildwuchs gebracht? Warum kommen die westlichen Staaten, denen die Ausbildung der Sicherheitskräfte obliegt, ihrer Aufgabe nur unzureichend nach? Entweder mangelt es an der Entschlossenheit oder an politischer Ernsthaftigkeit. Selbst wenn sich europäische Nato-Partner von der Entscheidung Präsident Obamas, zusätzlich 17.000 Soldaten an den Hindukusch zu entsenden, unter Druck gesetzt fühlen – die Anstrengungen in Afghanistan müssen endlich optimiert und, wenn nötig, verstärkt werden. Und Ausgangspunkt bleibt die Verbesserung der Sicherheit. Ohne Sicherheit wird das Land wieder zur Beute der Taliban.”

In der Tat! Aber welchen Beitrag leistet Deutschland? Die Welt (2):

“Deutschland stockt seine Militärpräsenz in Afghanistan um 600 (!, T.) Soldaten auf, um die für den 20. August geplante PRÄSIDENTENWAHL abzusichern. Nach Angaben von Nato-Diplomaten in Brüssel ist dies Teil einer VORÜBERGEHENDEN Verstärkung der Afghanistan-Schutztruppe Isaf durch sämtliche Nato-Staaten. Die Isaf muss nach Ansicht der militärischen Nato-Führung wegen der Wahl in den fünf Regionen Afghanistans um jeweils ein Bataillon – also insgesamt mindestens 3000 (WOW! T.) Soldaten – verstärkt werden. Die zusätzlichen 600 deutschen Soldaten sollen unter anderem die bisher 200 Mann starke Schnelle Eingreiftruppe (Quick Reaction Force/QRF) der Bundeswehr in Nordafghanistan verstärken. Auch eine Verstärkung der ZIVIL-MILITÄRISCHEN Zusammenarbeit und der MEDIZINISCHEN Versorgung sei geplant. Sofern es bei dem Wahltermin bleibt, rechnen Nato-Militärs mit der Entsendung der zusätzlichen deutschen Soldaten Mitte Juli. Sie sollen dann DREI bis VIER Monate in Afghanistan bleiben, weil auch mit einer Stichwahl gerechnet werden müsse.”

Und DANN, dann wird ALLES gut, und wir können die Amis wieder ALLEIN lassen in dem verdammten, satanischen Schlamassel, in dem die gnadenlosen Killer ausgebrütet werden, die den Jihad in unsere Städte tragen! WIR sind beeindruckt von UNS, wirklich beeindruckt!

Time am 19. Februar 2009

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(1) http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~EB81E4C585E3D43D89F626D3A39D2238D~ATpl~Ecommon~Scontent.html
(2) http://www.welt.de/politik/article3215316/600-zusaetzliche-deutsche-Soldaten-fuer-Afghanistan.html

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PS: Hier noch ein paar Support-Our-Troops-Clips

- Damn Yankees (T. Nugent) mit “Don’t Tread on Me” unter http://www.youtube.com/watch?v=pZ_yDiXW9Qg&NR=1

- Dave Evans (ACDC-Sänger vor Bon) mit “Back on the firing line”: http://www.youtube.com/watch?v=68IDyTHBelE&feature=related

- Breaking Benjamin’s “Blow me away” genutzt unter http://www.youtube.com/watch?v=-L2vpiwvPYI&feature=related

- Kid Rock mit “Warrior” unter http://www.youtube.com/watch?v=xHzSBEVbXtM&feature=related

Integration

30. April 2009

Unbescheiden, wie die Orks nunmal so sind, hatte sich uns vor etwas mehr als zwei Wochen in voller Obamania die SPD-Hinterbänklerin Lale Akgün als erste türkischstämmige Bundespräsidentin Deutschlands in der FAZ anempfohlen (1). Dazu hat FAZ-Leser Hartmut Klöckner heute einen großartigen Gegenvorschlag, er schreibt:

„Lale Akgün ist zu entgegnen, dass in unserer OFFENEN Gesellschaft jeder Staatsbürger die unterschiedlichsten (Partizipations-) Möglichkeiten (aktives und passives Wahlrecht, Mitgliedschaft in Parteien, Bürgerinitiativen, Vereinigungen, Gewerkschaften, Kirchen, Vereinen, um nur wenige zu nennen) hat, an den Entscheidungsfindungen unserer Institutionen AKTIV mitzuwirken. Es kommt nur auf das ENGAGEMENT des Individuums an; Hautfarbe, soziale und ethnisehe Herkunft spielen dabei KEINE Rolle. Unserem auf MITWIRKUNG angelegten Gemeinwesen fehlen allerdings die Ressourcen, nach Bekanntmachung und Einladung zur Teilhabe seine Mitbürger zur Jagd zu TRAGEN. Als WERTKONSERVATIVER DEMOKRAT sehe ich den Inthronisierungsforderungen und -versuchen für die Bundespräsidentenwahl 2014 doch gelassen entgegen; auch die Parteien jenseits der bürgerlichen Mitte wählen keinen Türken zum Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland, es sei denn, sie HABEN sie: die MEHRHEIT in der Bundesversammlung. Und wenn DORT nach allen Regeln der demokratischen Kunst Konsens darüber besteht, dass die Zeit reif sei für eine türkische Bundespräsidentin, dann kann es auch nur eine Kandidatin geben: NECLA KELEK. Keine andere Frau hat sich in den letzten Jahren so verdient um die Integration gemacht. SIE ist eine moderne, mutige, wissenschaftlich ausgebildete, emanzipierte, tolerante, intelligente und in ihrem Urteil ausgewogene Persönlichkeit, an deren Sozialisation und Werdegang sich Eingewanderte aus aller Herren Ländern orientieren können. Allen persönlichen Anfeindungen, Verunglimpfungen und Schmähungen zum Trotz wagt sie es nach wie vor, auch unbequeme Wahrheiten in der Öffentlichkeit auszusprechen; solch eine Präsidentin erfüllt alle von Frau Akgün aufgeführten Forderungen. Sie ist die legitime Testamentsvollstreckerin von Johannes Raus ‘Versöhnen-statt-spalten-Mantra’ – ihr allein passen denn auch die BP-Schuhe Horst Köhlers.“

Auch Leser Joachim Burkart darf Frau Celek loben:

„Warum freue ich mich immer, warum wird mir immer warm ums Herz, wenn ich die Artikel von Necla Kelek lese? Dass sie eine dieser mutigen türkischen Frauen ist (Wo sind eigentlich die mutigen Männer dazu? Cem Ozdemir höre ich nur nach Türkischunterricht rufen.), die ihrer eigenen Community den Spiegel vorhalten, anstatt zu relativieren und zu beschwichtigen oder gar die Realität interessiert umzulügen, ist es nicht allein. Wie sie jetzt in ihrem Artikel ‘Der große Bruder wird’s schon richten’ im Feuilleton der F.A.Z. vom 3. Februar das Gutachten des Berliner Instituts für Bevölkerung und Entwicklung ‘Ungenutzte Potenziale. Zur Lage der Integration in Deutschland’ analysiert und daraus wie immer auch in hochdifferenziertem und schönem Deutsch – ihre Kritik an der Politik der herrschenden Türkenvertreter in Deutschland entwickelt, ist analytisch brillant und sehr ehrlich (2). Sie benennt die Realität der türkischen Community ohne jede Schminke und zugleich mit einer spürbaren Zuneigung zu ihren türkischen Mitmenschen, die mich sehr anrührt. Ihre Kritik an den Özdemirs, Demirbüken-Wegners, Akgüns und natürlich den Kolats und deren ‘Mündelpolitik’ verstehe ich so, dass sie, indem sie die türkischen Migranten zu Opfern verklären, ihnen zwar auch keine Opfer abverlangen – zugleich ihnen damit aber auch offensichtlich gar nichts zutrauen. In dieser Haltung des ewigen von der deutschen Gesellschaft Einforderns, anstatt von den Migranten Selbstverantwortung, eigene Anstrengung, Selbstkritik zu verlangen, und sie so in ihrer Entwicklung zu fördern, werden sie infantilisiert und zur Bequemlichkeit und zur Ansprüchlichkeit erzogen. Die Folgen dieser Haltung der türkisch-deutschen Politikprofis kann man im Bericht Keleks nachvollziehen und in den diversen Vierteln und Parallel-Stadtteilen in Deutschland besichtigen. Jeder, der in Berlin lebt und nicht ideologisch oder romantisch verblendet ist, glaubt dem Gerede von den ausschließlich sozialen Gründen kein Wort. Ich bin überzeugt, dass Frau Kelek zur Integration unserer türkischen Mitbürger einen wesentlich größeren Beitrag leistet als die zuvor genannten, die migrationspolitische Szene beherrschenden Politiker beziehungsweise ihre Geisteshaltungen.“

Tja, warum nicht türkischstämmig? Hauptsache counterjihadisch, Hauptsache tüchtig, finde ich. Lesen Sie auch noch einen sehr einfühlsamen Leserbrief von Maria Soecknick, aus dem die ungeheure EIGENLEISTUNG unser ostdeutschen Mitbürger bei ihrer Integration in die Bundesrepublik nach dem Krieg hervorgeht. Sie hatten alles verloren und waren noch dazu ungeliebte Sündenböcke (vor allem in der sog. „DDR“). Hut ab, es wird Zeit, endlich darüber zu sprechen!

„Zu dem Bericht ‘Mehr Hilfe für traumatisierte Soldaten. Jung sichert Eingehen auf Forderungen des Bundestags zu’ in der F.A.Z. vom 13. Februar: Die Zeitungen sind auf einmal voll von ‘posttraumatisehen Belastungsstörungen’. Voller Kummer denke ich bei diesem Stichwort an die Generation vor mir, an meine Großeltern in Ostpreußen, meine Tanten dort, an meinen Vater an der Front und an seine Kameraden. Kaum jemand hat die ‘posttraumatischen Störungen’ dieser Generation beachtet, das Leid, die inneren Verletzungen, die sie zeitlebens in sich trugen und derentwegen sie nachts aus ihren Albträumen hochschreckten. Man wollte es nicht hören. Es war nicht opportun. Eher wurden diese Menschen noch als Reaktionäre gesehen, weil sie den Verlust ihrer Heimat unter unmenschlichen Umständen nicht verwinden konnten, oder sie wurden als Wehrmachtsangehörige mit ‘Nazi’ gleichgesetzt. Dabei wollten sie nur ihrem Schmerz Ausdruck verleihen: die Soldaten, die den Weg der Flüchtlinge nicht freikämpfen konnten, die Flüchtlinge, die ihre erfrorenen Kinder am Wege liegenlassen mussten, die Soldaten, die an der bayerischen Grenze auf die Elendszüge der KZ-Häftlinge stießen und entsetzt erkannten: Also ist es doch wahr, ist es keine Feindpropaganda! Wofür, um Gottes willen, haben wir gekämpft und unser Leben eingesetzt? Der seelische Bruch ist unvorstellbar. Von Hilfe war keine Rede. Sie haben ihren Schmerz verschlossen. Sie trauten sich nicht mehr, davon zu reden. Sie haben sich stattdessen in den vielleicht lebensrettenden Wiederaufbau gestürzt. Erst jetzt darf man wohl wieder etwas sagen, da man merkt, dass es kaum noch Zeitzeugen gibt, dass Geschichtswissen verlorengeht. Wer diese Seite der Geschichte nicht auch weiß neben der Schuld, die unser Volk auf sich geladen hat, wird nie gerecht urteilen können.“

Time am 18. Februar 2009

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(1) http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E3404566E664441BCA5071ED3FE0FA621~ATpl~Ecommon~Scontent.html
(2) ein aktueller Beittrag von Necla Celek auf PI: http://www.pi-news.net/2009/02/necla-keleks-bericht-an-die-islamkonferenz/

Bombengeschäfte mit Iran

30. April 2009

Mit Freuden nahm ich gestern in der FAZ zunächst zur Kenntnis: „Auch das LEGALE Iran-Geschäft wird schwieriger – Die Handelssanktionen gegen Iran zeigen kaum Wirkung, wohl aber die FINANZsanktionen…“ Weshalb sie, so will uns FAZ-Ali3 Rainer Hermann nahelegen (wie ich leider umgehend feststellen mußte), am besten AUCH gecancelt werden sollten. „Der deutsche Export nach Iran hat sich 2008 nach deutlichen Rückgängen in den Jahren zuvor bei rund 3,7 Milliarden Euro stabilisiert. ‘Das ist alles legales Geschäft’, sagt Daniel Bernbeck, Geschäftsführer der Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer ZU Teheran.“ HOFFEN wir das Beste! „Er kritisiert die BUNDESREGIERUNG,“ so Hermann, „dass sie legale Exporteure VERUNSICHERE (die da immerhin 3,7 Mrd. rausholen, T.). Anstatt sich VOR diese Unternehmen zu stellen, wolle sie die Firmen von Lieferungen nach Iran ABHALTEN.“ Unerhört! Bernbeck: „Es gibt aber KEINEN KausalZUSAMMENHANG zwischen der Lieferung von Wasserhähnen und Bleistiften nach Iran und der Sicherheit ISRAELS“. Ach nee, und ich Dummie dachte, Iran wolle mit den Wasserhähnen Israel überschwemmen, alle Juden ertränken und anstelle der Kassams jetzt einen Bleistifthagel auf das Land schießen. Der direkte Zusammenhang ist doch völlig wurscht, der ist doch sowieso allenfalls bei eindeutiger Militärtechnologie gegeben, es geht doch vielmehr um die totale Isolierung eines faschistischen Menschenquäler-Regimes!

Hermann: „… aufgrund des sanften Drucks der Bundesregierung und des weniger sanften Drucks des amerikanischen Finanzministeriums auf die deutschen Banken, sich aus dem Iran-Geschäft zurückzuziehen, stellen die großen Finanzinstitute keine Akkreditive mehr bereit und haben die Konten von iranischen Privatpersonen mit Wohnsitz in Iran aufgelöst. Einen Teil der entstandenen Lücke füllen KLEINE Banken in Deutschland (keine Unterbanken der großen Banken? T.) und in anderen Staaten der Europäischen Union, die kein AMERIKA-Geschäft haben (ohne the USA würden die bedenkenlos weiter die Mullas bedienen, T.).“ Aber so soll es nicht weitergehen, wie die Drohungen aus dem Iran nahelegen: „Die deutsche Sanktionspolitik treffe PRIVATE Kunden, die über lange Zeit gute Beziehungen zu Deutschland unterhalten hätten und bei denen ALLMÄHLICH ein MISSTRAUEN und eine ABNEIGUNG (!, T.) gegen DEUTSCHLAND entstehe, BEOBACHTET (!, T.) Ali Ghazanfari, Leiter des Teheraner Büros des Röhrenproduzenten Bergrohr. Wem NUTZE es denn, wenn in Iran der Strom ausfalle, fragt Ghazanfari UNGEHALTEN. ‘Die Bundesregierung macht MEHR, als die EU-Sanktionen erfordern, und AKZEPTIERT dabei die HEUCHELEI der Vereinigten Staaten’, kritisiert der in Deutschland ausgebildete Ingenieur. Im Jahr 2008 hätten AMERIKANISCHE Unternehmen über DRITTSTAATEN Waren im Wert von mehr als 1 Milliarde Dollar nach Iran geliefert (immerhin 3,7 mal weniger als die deutschen, T), darunter High-Tech-Produkte (MP3-Player? T.).

So sehr wir uns nun auch anstrengen, wir kommen einstweilen nicht um die Drohkulisse herum: „Die (böseböse, T.) Bundesregierung hat zu Jahresbeginn in einer weiteren Entscheidung zum Iran-Geschäft festgelegt, dass der Exportkreditversicherer Hermes KEINE Bürgschaften für Neugeschäfte mit Iran übernehmen dürfe. Das treffe VOR ALLEM den deutschen MITTELSTAND (also AUCH DICH! T.), sagen deutsche Wirtschaftsvertreter in Teheran. Ghazanfari (der iranische Wirtschaftsweise, der Kronzeuge, T.) erwartet, dass im Falle einer Normalisierung der Beziehungen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten AMERIKANISCHE Unternehmen SOFORT die Lücke füllen werden, die durch den Rückzug DEUTSCHER Firmen entsteht. ANDERE EU-Staaten seien WEIT weniger restriktiv. Automobilhersteller aus Frankreich und Anlagenbauer aus Italien hätten ihr Iran-Geschäft nicht eingeschränkt (wie durchsichtig intrigant, T.).“

„Tja“, meint die FAZ also quasi im Chor mit den Mullahs, „wenn IHR das Geschäft nicht machen wollt, dann machen wir es mit euren hinterlistigen Freunden, die euch betrügen. Und seht mal. Es nützt sowieso alles nichts!“ Hermann: „TROTZ der amerikanischen Finanzsanktionen führe Iran weiter nahezu ALLES ein, der Import habe sich NUR (NUR! T.) verteuert, beobachtet Bijan Khajehpour, Chef des Beratungsunternehmens Atieh Bahar. Private Importeure zahlen meist über Devisenhändler und nutzen deren globale Vernetzung. Dabei fließt kein Geld, Banken sind also immer weniger erforderlich. Einen anderen Weg beschreiten die iranischen Staatsunternehmen. So koordiniert die „Naftiran Intertrade Company“ (Nico) die Bezahlung aller Ölgeschäfte Irans. Das Land ist der drittgrößte Öllieferant CHINAS (ohoh, mal WIEDER die KINESEN! T.). Bei chinesischen Banken in Peking unterhält die Nico Konten für die Bezahlung der Öllieferungen an China. Die Überweisungen tauchen daher nicht im internationalen Zahlungsverkehr auf. Über diese Konten wiederum zahlt Iran chinesische Großprojekte wie den Bau von Raffinerien und Kraftwerken.“

Und weiter geht’s: „Wegen des hohen Ölpreises im vergangenen Jahr, der Iran einen Überschuss in der Handelsbilanz von 35 Milliarden Dollar bescherte, könne das Land den Import gewünschter Waren finanzieren… Die Sanktionen träfen deshalb die westlichen Lieferanten HÄRTER als die iranischen Abnehmer. WO Iran getroffen werde, investiere es in die lokale Produktion, um AUTARK zu werden… ZUDEM nehme sich Europa die CHANCE, eine alternative Gasversorgung zu Russland aufzubauen, denn Teheran habe sich MOSKAU angenähert und stimme NUN seine Gaspolitik mit Russland ab.“

Wirklich, das ist eine ganz tolle Regierung da im Iran. So vorrausschauend und tatkräftig. Jetzt werden sie sogar autark und haben mit China und Russland neue starke Freunde gefunden (BSP Russland = BSP Spanien), schlotter! Wir sind tief beeindruckt! Da sollten wir jetzt aber schnellstens die völlig kontraproduktiven Sanktionen einstellen!

Wie sich die FAZ ohne den leisesten kritischen Unterton sich mal wieder zum Sprachrohr von Gardinenstanges Mediasection gemacht hat, das ist ALLERDINGS beeindruckend, fast so beeindruckend wie die desaströse Bilanz der Mullas nach 30 Jahren iranischem Islamo-Faschismus, die Sie unter (1) einsehen können.

Time am 17. Februar 2009

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(1) http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/4583/dreisig-jahre-horror/

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PS.: Sehr anrührend fand ich es, die Portraits (von ihren männlichen Angehörigen) ermordeter Orkfrauen und -Mädchen anzuschauen, die Pamela Geller unter http://atlasshrugs2000.typepad.com/atlas_shrugs/2009/02/losing-our-heads-.html zusammengestellt hat.

Die Rushdie-Fatwa

30. April 2009

Zwanzig Jahre und zwei Tage ist es her, dass der iranische Diktator Klomeni am 14. Februar 1989 zur Ermordung des britischen Staatsbürgers und Dichters Salman Rushdie aufrief (1). Zwar hatte Rushdie in den “Satanischen Versen” ua. auch ebenso treffende wie unvorteilhafte Bilder des greisen Scheusals gezeichnet, weniger als um Sühne für eine beleidigte Leberwurst ging es jedoch um die Formulierung des globalen Geltungsanspruch der Scharia – auch in christlichen Ländern – und um die Ausrufung des dritten großen Jihad. Dass, was seine fanatischen Anhänger von Klo II. noch übrig ließen, nachdem sie seinen Leichnam bei seiner Beerdigung in die Mangel genommen hatten (2), das fressen heute die Würmer. Rushdie aber lebt noch, und die Queen schlug ihn im Juni 2008 trotz der üblichen orkischen “Proteste” zum Ritter. Ganz offensichtlich hat die Lady mehr Mumm als die britische Regierung, welche Geert Wilders auf Druck der Mohammedanisten unlängst die Einreise verweigerte. In der heutigen FAZ gibt Tobias Döring einen Rückblick:
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Satanische Sicherheiten – Der “Fall Rushdie” ist noch längst nicht abgeschlossen

Es war eine der bizzarsten Wendungen im “Fall Rushdie”. Im Februar 1995, zum sechsten Jahrestag des Mordaufrufs gegen den Autor der “Satanischen Verse” durch Revolutions- und Religionsführer Chomeini, verbreitete die iranische Nachrichtenagentur Irna die Ausschreibung zu einem Literaturwettbewerb. Prämiert werden sollte die beste Kurzgeschichte zum Thema “Augenblicke der Angst und Sorge” im Restleben von Salman Rushdie. Die Todesangst des verfolgten Erzählers selbst zum Gegenstand literarischer Gestaltung zu erheben sollte wohl sadistische Genugtuung über alle Qualen, die er im Untergrund erleiden musste, anregen. Womöglich aber haben seinerzeit die Mullahs unterschätzt, welche Identifikations- und Empathiekräfte das Literarische freisetzt. Über das Ergebnis des Wettbewerbs ist jedenfalls nie Näheres bekanntgeworden.

Kein Zweifel, die vergangenen zwanzig Jahre waren lehrreich. Die Vokabel “fatwa” war in nichtislamischen Gesellschaften bis dato weithin unbekannt. Erst als sie der greise Ajatollah am Valentinstag 1989 in Umlauf brachte, fiel uns auf, dass andernorts auch die Semantik eines Wortes wie “satanisch” grundsätzlich sehr anders gedeutet wurde. Zu lernen war im großen Wendejahr auch, dass keineswegs als einheitlich zu gelten hat, was gern als “die” islamische Welt bezeichnet wird. Denn nirgends wurde kontroverser und erbitterter über die Fatwa und ihre Berechtigung gestritten als in den intellektuellen Zentren arabischer wie auch islamischer Gelehrsamkeit, wo Gehorsam gegenüber fundamentalistischen Positionen keineswegs geltender Maßstab ist.

Am meisten allerdings ließ sich daraus über das eigene Selbstverständnis lernen. Spätestens seit den Mordanschlägen auf Rushdies japanischen (Hitoshi Igarashi starb, T.) und italienischen Übersetzer sowie auf seinen norwegischen Verleger (Ettore Caprioli und William Nygaard überlebten, T.) - von zahlreich fehlgegangenen Attentaten nicht zu reden – kam es immer häufiger zu einer peinlichen Verquickung opportunistischer Interessen mit kulturrelativistischer Rhetorik. Feierlich erklärte Grundsätze wurden angeblichen Rücksichtnahmen oder Sicherheitsbelangen hintangestellt. Während rituell zum Jahrestag der Fatwa das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung bekräftigt wurde, gingen Fluggesellschaften wie Lufthansa dazu über, Rushdie den Transport zu verweigern. Britische Wahlmatadore überlegten laut, wie viel der Staat sich den Personenschutz aus Steuergeldern denn noch kosten lassen solle. Die Frankfurter Buchmesse hofierte lieber iranische Verlage, als dem Autor ein Forum zu bieten. Und Islamexpertin Annemarie Schimmel warb im “Tagesthemen”-Interview mitfühlend um Verständnis für erwachsene Männer, denen bei Nennung von Rushdies Namen Tränen in die Augen traten (Nicht nur das: “Im Rahmen der Unterschriften-Aktion ‘In unserem Namen nicht!’ protestierten 270 Verlage und knapp 300 Buchhandlungen gegen die Verleihung des Friedenspreises an Schimmel, da sie u.a. in einem Fernsehinterview Verständnis für die Empörung in der islamischen Welt über die Satanischen Verse des britisch-indischen Schriftstellers Salman Rushdie geäußert hatte. (Wiki)”, T.) Der Fall Rushdie war so endgültig zum Fall der Zivilgesellschaft geworden – und hat sich daher auch nach zwei Jahrzehnten längst noch nicht erledigt. Die ständigen Argumente, aufgrund vordringlicher Sicherheitsinteressen Freiheitsrechte aussetzen zu müssen, sind uns in letzter Zeit ebenso erschreckend vertraut geworden wie die vorauseilenden Akte künstlerischer Selbstzensur.

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So weit so gut. Ich meine aber, dass Herr Döring grade jetzt aus aktuellem Anlass auf den og. recht ähnlichen Fall der Abweisung Geert Wilders hätte hinweisen sollen. Denn so, wie Rushdie zum Tod verurteilt wurde, weil er die WAHRHEIT über den Kloran schrieb, so soll Geert zum Schweigen gebracht werden, weil sein Film “Fitna” die WAHRHEIT über den Kloran in dessen eigenen Worten zeigt (3). Die Thematisierung der rätselhaften Existenz der “satanischen Verse”, welche Klohamett zunächst aussprach, weil sie die Bedingung für seine Anerkennung als Prophet durch die Mächtigen seines Volkes waren (”Was meint ihr drum von Allat und El-Uzza, und Manat, der dritten daneben? Dies sind die zwei hochfliegenden Schwäne, und ihre Fürsprache werde erhofft.“), die er am nächsten Tag jedoch widerrief, da sie vom Satan eingegeben seien (und die fortan lauteten: “Was meint ihr drum von Allat und El-Uzza, und Manat, der dritten daneben? Sollen euch Söhne sein und ihm nur Töchter? Dies wäre dann eine ungerechte Verteilung. Siehe, nur Namen sind es, die ihr ihnen gabt, ihr und eure Väter. Allah sandte keine Vollmacht für sie hinab. Sie folgen nur einem Wahn und ihrer Seelen Gelüst, und wahrlich, es kam zu ihnen von ihrem Herrn die Leitung“ – 53. Sure „Der Stern“, Vers 19 bis 23; Recl. S. 501), kann doch leicht zu Zweifeln an der Unfehlbarkeit des Buches führen, ebenso wie zu Zweifeln an der Macht Allas, der nicht verhindern konnte, dass „Satan“ durch den Mund des “Propheten” sprach, ebenso wie hier die Machtgeilheit (Klos) als zentraler Glaubensinhalt des Fieslahm evident wird. Geert wiederum läßt den Kloran für sich sprechen und illustriert die Worte mit dokumentarischen Bildern, und was wir sehen, ist nichts als Gewalttätigkeit, wir sehen ein faschistisches Buch und seine Wirkungen, die Ideologie der Unterwerfung und Unfreiheit.

Geert sagt jedoch treffend (4): “Wir werden uns niemals dafür entschuldigen, frei zu sein. Wir werden niemals nachgeben. Wir werden niemals aufgeben. Die Freiheit muss sich durchsetzen, und die Freiheit wird sich durchsetzen.”

Time am 16. Februar 2009

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(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Rushdie
(2) http://www.youtube.com/watch?v=628Jd4qJDaM
(3) http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/920301/
(4) http://www.pi-news.net/2009/02/geert-wilders-ungehaltene-rede/
PS.: Ebenfalls lesenswert ist mE. Bernard-Henri Lévy unter http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EBD3E5327913949E08FB66509B15924FA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Profiling

30. April 2009

Daniel Pipes hat in der Vergangenheit in vielen Artikeln versucht, seine Leser an das „Profiling“ heranzuführen.

„Profiling ist ein Prozess der Generalisierung mit dem Ziel, die Liste der möglichen Verdächtigen zu verringern, indem man einen Bereich von Interaktion zwischen einer Vielzahl von Generalisierungen feststellt“, so lautet die Definition von Harvard-Professor F. Schauer. „Die Wurzeln des Profiling sind in den 1950er Jahren zu finden, als die Polizei in New York den PSYCHIATER James Brussel in der Hoffnung um Hilfe bat, die Person zu finden, der mehr als dreißig Bomben gelegt hatte. Brussel überprüfte die Anhaltspunkte und schloss, dass der Bomber ein Katholik mittleren Alters osteuropäischer Herkunft sei, der einmal für die Consolidated Edison Company arbeitete, in Connecticut lebte, vermutlich bei seiner Familie lebte und eine ernste Herzkrankheit hatte. Diese und andere Details erwiesen sich als so unheimlich GENAU, dass damit George Metesky beschrieben wurde; die Wissenschaft des Profiling war geboren. Profiling erfreute sich eines hohen Ansehens, bis heraus kam, dass Polizisten Brussels sorgfältiges Konstrukt vereinfacht hatten und sich grob auf einen einzigen Faktor konzentrierten – Rasse“, berichtet Pipes (1).

Trotzdem bleibe Profiling für viele US-Regierungseinrichtungen ein routinemäßiges und absolut akzeptiertes Vorgehen – so lange die Rasse keine Rolle spiele. Pipes: „Was passiert aber, wenn sich die Rasse als echter Faktor heraus stellt? Was, fragt Schauer, wenn Terroristen, die Bomben legen, amerikanische Flugzeuge entführen oder auf andere Weise angreifen, ‘überproportional jüngere muslimische Männer mit nahöstlichem Hintergrund’ sind? Ein effektives Profil, betont er, muss aus Dutzenden Elementen bestehen; einen nahöstlichen Hintergrund mit einzubeziehen bedeutet also, ihn einer langen Liste anderer Merkmale hinzuzufügen,… nicht, ihn zum einzigen oder entscheidenden FAKTOR zu machen.“

Amnesty International ist natürlich kategorisch GEGEN Profiling (ebenso wie – NUR – 29% der Briten, was eine Umfrage 2006 ergab). Pipes: „Es (Amnesty, T.) behauptet in einem… Bericht, dass die Benutzung von ‘Rasse, Religion, Herkunftsland oder ethnischem und religiösen Erscheinungsbild als Vollmacht für einen Verdacht’ durch die Gesetzeshüter rund 32 Millionen Menschen in den USA Schaden zugefügt hat. Es behauptet gar, dass dieses Vorgehen ‘die nationale Sicherheit untergräbt’.“ (2)

Ich persönlich bin natürlich uneingeschränkt FÜR Profiling, und ich hoffe, dass es nation- und worldwide als scharfes Schwert erkannt wird. Ich glaube, dass Mr. Pipes sich irrt, wenn er voraussagt, „dass effektives Profiling ERST dann eingeführt wird, wenn eine weitaus größere Zahl westlicher Toter – sagen wir 100.000 – zu beklagen ist.“ (3) Daniels Waage mißt bekanntlich in 100.000er-Einheiten (was u.a. einen Präsidentenberater von einem anonymen Blogger unterscheidet), jedoch bin ich der Ansicht, dass die FAKTOREN präzisiert werden könnten. So meine ich zwar, dass „nahöstlich“ ein wichtiger (und quasi „rassischer“) Faktor ist, halte jedoch den Faktor „mohammedanistisch“ (=Ideologie) für einen wichtigeren, und der ist keinesfalls Rasse-bezogen.

In Deutschland zB. ist der „rassische“ Faktor weit weniger relevant als der ideologische, wie aus der heutigen FAZ (150209) hervorgeht:

„Er kam wie GERUFEN. Sermet I. LANDETE am Freitag vor einer Woche auf dem Stuttgarter Flughafen. Dort wurde er von Beamten des Landeskriminalamtes FESTGENOMMEN. Der 30 Jahre alte Deutsche, der als Kind aus der Türkei in die Bundesrepublik kam, ist dringend verdächtig, Mitglied von Al Qaida zu sein… WARUM aber kommt Sermet I. nach Deutschland, wenn der Kopf seiner Gruppe vor GERICHT steht, sein Freund Ömer Ö. in U-HAFT sitzt? Vielleicht dachte er, es sei unbeobachtet geblieben, als er die Ausrüstungsgegenstände bei drei Treffen übergeben hat. Vielleicht hat er es EINFACH darauf ankommen lassen“, rätselt die FAZ.

„Was die Ermittler immer wieder überrascht, ist die Reaktion der militanten Islamisten auf Schritte der Polizei. Eine Einschüchterung, etwa durch sogenanntes präventives Ansprechen, gelingt in der Regel NICHT. Selbst offene Observationen, Vernehmungen oder Durchsuchungen der Wohnung führen nicht dazu, dass die Täter von ihren Plänen ablassen. So war es bei der Sauerland-Gruppe. Selbst als über ihr Treiben im ‘Focus’ zu lesen war, ließen die Konvertiten Fritz Gelowicz und Daniel Schneider und der Türke Adem Ylmaz keinesfalls von ihrem Plan ab, Bomben für den großen Anschlag gegen amerikanische Ziele in Deutschland zu bauen. Sie änderten nicht einmal ihren Zeitplan. PLANUNGSTREUE nennen das die Fachleute. Die ‘Sauerland-Gruppe’ stand unter dem Druck der IJU-Führung, die darauf drängte, den Anschlag bald auszuführen. Ursprünglich hatten Gelowicz, Schneider und Ylmaz in Pakistan und Afghanistan bleiben wollen und dort den Märtyrertod suchen wollen. Der Dschihad und die Anweisungen des EMIRS waren entscheidend für sie – nicht die Schritte der Polizei, Justiz oder etwa die deutsche Rechtsordnung (oder etwa physikalische Gesetze, T.)… Islamistische Täter sind bisher nicht in die Illegalität, in ein Leben im Untergrund abgetaucht. Während die RAF konspirative Wohnungen mietete, meldet sich mancher militante Islamist nach seiner Rückkehr nach Deutschland wieder bei der ARBEITSAGENTUR (der Agentur, welche NICHT-Arbeit finanziert, T.). Ihr religiöses („Religiös“? Hähähä, T.) Bekenntnis dokumentieren die Dschihadisten durch ihre Lebensführung nach außen. Die BEKENNERMENTALITÄT verhindert ein Abtauchen. Dass die Umwelt die Metamorphose eines jungen Mannes zum Jünger des Dschihads miterleben kann, gibt den Behörden die Möglichkeit, aufmerksam zu werden. Bisher ist das jedenfalls so. (By the way, es sind UNSERE Sicherheitsdienste, die bisher ein verheerendes mohammedanistisches Schlachtopfer unter UNS verhindert haben, T.).“

Dass der Profiling-Faktor „mohammedanistisch“ zumindest unter der Hand in Deutschland eine besondere Beachtung erfährt, wird aus der Reaktion des ZdM-Komissars Aiman Mazyek zum Mord an Bürgerin Morsal deutlich (4). NTV: „‘WIR dichten sehr viel Islam in Sachen hinein, wo er eigentlich gar nicht hingehört’“, lügt Mazyek. „‘Es gibt nicht den leisesten VERDACHT, dass Mord aus Ehre oder sonstigen Gründen zu rechtfertigen ist. Mord bleibt Mord.’ Der Verweis auf die unterschiedlichen Kulturen sei lediglich eine vorgeschobene ARGUMENTATION gewesen.“

NATÜRLICH macht DAS ORK BLABLABLA, NATÜRLICH macht ES TAKIJA, aber beachten Sie bitte Folgendes: Es gibt eine Menge Morde, aber Mazyek MUSS neuerdings zu DIESEM Mord als MOHAMMEDANIST Stellung nehmen. Er kann nicht mehr sagen, „Morde gibt es überall, was habe ich, zumal als Ork, damit zu tun?“ Es ist klar, DIES ist ein MOHAMMEDANISTISCHER Ritualmord (=Alladienst). Es ist KLAR, das es der Mohammedanismus ist, der dieses ganze Blut auf uns spült.

Ich glaube, dass wir Deutschen eine ziemlich großartige Armee haben! Ich glaube, dass wir außerordentlich intelligente  und unaufgeregte Sicherheitsdienste haben und eine kluge Führung. Ich glaube, dass wir fast so gut sind wie die Juden! Um wieviel besser wären unsere Dienste, wenn sie nicht nur unter der Hand sondern ganz selbstverständlich „Profiling“ betreiben dürften?

DEUTSCHLAND wird jedenfalls NIEMALS orkisch werden! NIEMALS!!!

Time am 16. Februar 2009

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(1) http://de.danielpipes.org/1387/ein-intelligentes-profiling-ist-gefragt
(2) http://de.danielpipes.org/2093/profiling-praktizieren-oder-nicht
(3) http://de.danielpipes.org/3893/zeit-fuer-ein-profiling-der-fluggaeste
(4) http://www.n-tv.de/1103217.html – kein Unrechtsurteil

Jihad und Counterjihad

30. April 2009

Was ist JIHAD? Jihad – der Krieg für Alla bis zum kosmischen Endsieg – ist mE. der KERN des Mohammedanismus. Manch Ork, sei er Sufi oder Schiiet oder beides, behauptet den Jihad als “spirituelle Anstrengung”, so wie dies auch mancher Orkkommissar in Feindesland tut, um die “Ungläubigen”, also uns, zu täuschen. Der Kloran indes ist völlig eindeutig, hier ein paar Beispiele:

“Und sprechet nicht von denen, die erschlagen wurden in Allahs Pfad: ‘Sie sind tot.’ Nein, sprechet: ‘Sie sind lebendig.’“ (2. Sure “Die Kuh“, Vers 149; Recl. S. 44) +++ “Vorgeschrieben ist euch der Kampf, doch ist er euch ein Abscheu. Aber vielleicht verabscheut ihr ein Ding, das gut für euch ist; und Allah weiß, ihr aber wisset nicht.“ (2. Sure “Die Kuh“, Vers 212+213; Recl. S. 52) +++ “… so ihr im Wege Allahs erschlagen werdet oder sterbet, wahrlich, Verzeihung von Allah und Barmherzigkeit ist besser, als was ihr zusammenscharrt. Und wahrlich, wenn ihr sterbet oder erschlagen werdet, werdet ihr zu Allah versammelt.“ (3. Sure “Das Haus ‘Imran“, Vers 151+152; Recl. S. 82/83) +++ “Und wähnet nicht die in Allahs Weg Gefallenen für tot; nein, lebend bei ihrem Herrn, werden sie versorgt: Freudig über das, was Allah von seiner Huld ihnen gab…“ (3. Sure “Das Haus ‘Imran“, Vers 163,164; Recl. S. 84) +++ “Und so wir ihnen vorgeschrieben hätten: ‘Tötet euch selber oder verlasset eure Wohnungen’, so hätten es nur wenige von ihnen getan. Hätten aber sie getan, wozu sie aufgefordert wurden, es wäre besser für sie gewesen und bekräftigender für ihren Glauben.“ (4. Sure “Die Weiber“, Vers 69; Recl. S. 97) +++ “Und so soll kämpfen in Allahs Weg, wer das irdische Leben verkauft für das Jenseits. Und wer da kämpft in Allahs Weg, falle er oder siege er, wahrlich, dem geben wir gewaltigen Lohn.“ (4. Sure “Die Weiber“, Vers 76; Recl. S. 98) +++ “Doch wenn der Kampf vorgeschrieben wird, dann fürchtet ein Teil von ihnen die Menschen, wie sie Allah fürchten, ja noch mehr, und sprechen: ‘Unser Herr, warum schriebst du uns den Kampf vor und verziehst nicht mit uns bis zum nahen Termin?’ Sprich: ‘Der Nießbrauch der Welt ist winzig, und das Jenseits ist besser für die Gottesfürchtigen…’“ (4. Sure “Die Weiber“, Vers 79; Recl. S. 98/99) +++ “… den Eifernden hat er vor den daheim Sitzenden hohen Lohn verheißen.“ (4. Sure “Die Weiber“, Vers 97; Recl. S. 101) +++ “Und das irdische Leben ist nur ein Spiel und ein Scherz.“ (6. Sure “Das Vieh“, Vers 32; Recl. S. 132) +++ “Und wer ihnen (den Orks, T.)… den Rücken kehrt,… der hat sich den Zorn von Allah zugezogen und seine Herberge ist Dschehennam… “ (8. Sure “Die Beute“, Vers 16; Recl. S. 173/174) +++ “So rüstet wider sie, was ihr vermögt an Kräften und Rossehaufen, damit in Schrecken zu versetzen Allahs Feind und euern Feind und andere außer ihnen, die ihr nicht kennt, Allah aber kennt.“ (8. Sure “Die Beute“, Vers 62; Recl. S. 178) +++ “Und Allah ist mit den Standhaften.“ (8. Sure “Die Beute“, Vers 67; Recl. S. 179 u.v.m.) +++ “Die Gläubigen aber, welche auswanderten und in Allahs Weg stritten… das sind die Gläubigen in Wahrheit.“ (8. Sure “Die Beute“, Vers 75; Recl. S. 180) +++ “Wollt ihr nicht kämpfen wider ein Volk, das seinen Eid brach, und das plant, den Gesandten zu vertreiben, und die zuerst mit euch den Streit angefangen haben? Fürchtet ihr sie etwa?“ Doch Allah ist würdiger, von euch gefürchtet zu werden… Bekämpfet sie, Allah wird sie strafen durch eure Hände…“ (9. Sure “Die Reue“, Vers 13+14; Recl. S. 182) +++ “So ihr nicht ausziehet, wird er euch strafen mit schmerzlicher Strafe und ein anderes Volk an eure Stelle setzen.“ (9. Sure “Die Reue“, Vers 39; Recl. S. 186) +++ “Ziehet aus, leicht und schwer, und eifert mit Gut und Blut in Allahs Weg. Solches ist besser für euch, so ihr es begreifet.“ (9. Sure “Die Reue“, Vers 41; Recl. S. 186) +++ “Es freuten sich die in ihren Wohnungen Zurückgebliebenen, dem Gesandten Allahs zuwider gehandelt zu haben, und hatten keine Lust, mit Gut und Blut in Allahs Weg zu eifern und sprachen: ‘Ziehet nicht aus in der Hitze’. Sprich: ‘Dschehennams Feuer ist heißer.’ … Und so mögen sie wenig lachen und viel weinen zum Lohn für ihr Tun.“ (9. Sure “Die Reue“, Vers 82+83; Recl. S. 191) +++ “Und es kamen Ausflüchte machend einige der Steppenaraber, auf daß ihnen Erlaubnis würde, daheim zu bleiben. Und sitzen blieben daheim diejenigen, die Allah und seinen Gesandten belogen hatten. Wahrlich, treffen wird die Ungläubigen unter ihnen schmerzliche Strafe.“ (9. Sure “Die Reue“, Vers 91; Recl. S. 192) +++ “Siehe, Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft. Sie sollen kämpfen in Allahs Weg und töten und getötet werden. Eine Verheißung hierfür ist gewährleistet in der Tora, im Evangelium und im Koran; und wer hält seine Verheißung getreuer als Allah? Freut euch daher des Geschäfts, das ihr abgeschlossen habt;…“ (9. Sure “Die Reue“, Vers 112; Recl. S. 195) +++ “O ihr, die ihr glaubt, kämpfet wider die Ungläubigen an euern Grenzen, und wahrlich, lasset sie Härte in euch verspüren.“ (9. Sure “Die Reue“, Vers 124; Recl. S. 196) +++ “Und wahrlich, wir wollen euch heimsuchen, bis wir die Eifernden im Kampf unter euch erkennen und die Standhaften;…“ (47. Sure “Muhammad“, Vers 33; Recl. S. 483) +++ “Werdet daher nicht matt und ladet sie nicht ein zum Frieden, während ihr die Oberhand habt;…“ (47. Sure “Muhammad“, Vers 37; Recl. S. 483) +++ “Nicht ist’s ein Verbrechen auf dem Blinden oder dem Lahmen oder dem Kranken, wenn er zuhause bleibt.“ (48. Sure “Der Sieg“, Vers 17; Recl. S. 486) +++ “Er ist’s, der seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um sie über jeden anderen Glauben siegreich zu machen.“ (48. Sure “Der Sieg“, Vers 28; Recl. S. 487/488) +++ “Wir verleugnen euch, und zwischen uns und euch ist Feindschaft und Haß für immerdar entstanden, bis ihr an Allah allein glaubt.“ (60. Sure “Die Geprüfte“, Vers 4; Recl. S. 527) +++ “Allah verbietet euch nur mit denen, die euch in Sachen des Glaubens bekämpft und euch aus euren Wohnungen vertrieben und bei eurer Vertreibung geholfen haben, Freundschaft zu machen.“ (60. Sure “Die Geprüfte“, Vers 9; Recl. S. 528) +++ “O ihr, die ihr glaubt, schließet nicht Freundschaft mit einem Volk, gegen das Allah erzürnt ist.“ (60. Sure “Die Geprüfte“, Vers 13; Recl. S. 529)

Zwar sind um dieses in allen Eventualitäten und Variationen dargelegte Gebot “Du sollst TÖTEN” zur Tarnung und Erleichterung der Akzeptanz allerlei Pseudogebote und sinnentleerte rituelle Handlungen drapiert, wie zB. die sogenannten “5 Säulen” des Fieslahms (1. Glaubensbekenntnis, 2. 5maliges Gebet, 3. Almosenspende, 4. Tagfastennachtsschlemmenzeit, 5. Pilgerfahrt nach Mekka), und der Anbau von Datteln ist auch nicht direkt strafbar, mit nichts aber nimmt es der Mohammedanismus so genau wie mit dem Jihad. Und wenn der Aufruf zum Jihad ergeht, dann läßt der Ork – wie Sie oben sehen – die Datteln besser an der Palme, steigt schleunigst von der Leiter und wirft sich (Abrakadabra-Schreie nicht vergessen!) vor die Knarren unserer Blackwater-Boys.

Was ist nun COUNTERJIHAD? Counterjihad ist mE. der Antagonist des Jihad, ist Denken und Handeln mit dem Ziel der Eliminierung des Jihad. Ein Counterjihadi versucht, den Jihad voll und ganz zu verstehen, in allen Aspekten, auch in Vergangenheit und Zukunft. Er wird nicht behaupten, daß der Jihad das einzige Problem der Menschheit sei. Er mißt ihm aber ungeheure wenn nicht zentrale Bedeutung bei, und für ihn ist er nicht Teilaspekt eines anderen oder größeren Problems.

So wie der Jihad auch eine große soziale Bewegung ist, ruft er früher oder später eine große Gegenbewegung hervor. Über den wahren Sozialismus hieß es seinerzeit, es gäbe soviel wahre Sozialismen, wie es Sozialisten gäbe. Das ist bei der noch kleinen Bewegung des Counterjihad nicht anders. Das Problem betrifft alle Nicht-Orks, also sind viele unterschiedliche Leute betroffen und müssen bei der Problemlösung zusammenwirken.

Was aber ist dann davon zu halten, wenn bei PI (1) in einem mE. irrwitzigen Artikel, der sich nicht recht zwischen Coulter und McCarthy entscheiden kann, letzterer als “Retter Amerikas” gefeiert wird? McCarthy, UNSER (”kleiner”) Uncle Joe, ruinierte Hunderte von Leben, ohne daß er jemals einen einzigen Beweis gegen irgendjemanden hatte vorlegen können, er war der einzige Demagoge mit landesweiter Wirkung, den die USA zum Glück je erleben mußten (vergl. zB. R. H. Rovere, „McCarthy oder die Technik des Rufmordes“, Mohn Vlg., 1959).

Oder was ist davon zu halten, wenn Kewil seine Liebe zum Monarchismus entdeckt (2), konstatiert: “Es gibt vielleicht noch fünf deutsche Konservative” (einer davon vermutlich er selbst), und von unserer Bundeskanzlerin ganz gewohnheitsmäßig nur als “Ferkel” spricht, eine impertinente Frechheit, die sich nicht mal Oberjihadi Gardinenstange leistet?

Unlängst hatte der geschätzte Kollege Thatcher (Ich grüße Sie!), der sich für Deutschland (welches für wieder andere keine Demokratie und keine Heimat, sondern nurmehr eine “EU-Provinz” ist) eine Militärdiktatur wünscht, einen Gastauftritt bei Kewil (3), in welchem er als eine wesentliche Ursache für das Eindringen der Orks und ihres Jihad in Europa die Bemühungen um die Gleichberechtigung der Frauen ausmacht. Er sieht die Frauen in unsere Sicherheitssysteme eindringen und diese ruinieren, er preist das letzte Viertel des 19. Jahrhunderts als Deutschlands goldene Zeit, er spricht dafür, Frauen in ihren Freiheitsrechten wieder drastisch zu begrenzen.

Ich habe nun nichts dagegen, zB. über den Feminismus zu reden und ihn kritisch zu sehen. Ich bin auch damit einverstanden, unsere Demokratie zu prüfen und zu verbessern. Ich bin aber mit dreierlei nicht einverstanden:

1.) Ich bin nicht damit einverstanden, die freien westlichen Demokratien in unfreie westliche Diktaturen, Monarchien oder sonstige Zwangssysteme zu verwandeln. So problematisch Demokratien sind, es gibt zu ihnen keine Alternative. Konservatismus heißt für mich die Verteidigung dieser bürgerlichen Gesellschaften, nicht ihre Destruktion und Rückentwicklung in unterentwickeltere Systeme vergangener Epochen. All jene Systeme sind den orkischen weit ähnlicher als unser derzeit bestehendes, und ihre Propagandisten sollten besser versuchen, beim JIHAD Gehör zu finden.

2.) Ich bin nicht damit einverstanden, daß Probleme welcher Art auch immer an den Counterjihad “angehängt” werden. Wer ein Problem mit Feminismus oder keiner Frau hat, soll DARÜBER reden, aber keinen Zusammenhang zum Counterjihad konstruieren. Der Jihad ist ein 1400-jähriges Problem, hervorgerufen durch ein satanisches Buch, nicht durch den Wunsch von Frauen, einen Kran zu lenken, an einem Marathon teilnehmen zu können oder ganz einfach eigenes Geld zu verdienen. Möglicherweise bereitet die Gleichberechtigung von Mann und Frau, der Rassen usw. ein günstiges Umfeld für den Jihad, aber die Freiheit und Gleichheit aller vor dem Gesetz hat sich als unser unabänderliches Attribut entwickelt, und ohne dieses sind wir eben auch nicht mehr wir. Die Orks unterdrücken ihre Frauen, und sie hassen uns, weil wir das nicht tun (s. A.H.Ali) – soll Counterjihad also so aussehen, daß wir vorbeugend auch unsere Frauen unterdrücken? Ich, der ich mich als Counterjihadi sehe, finde es notwendig, daß sich meine Mitbürger auf diese größte aktuelle Gefahr konzentrieren (weshalb ich zB. Ulfkottes Idee von der Gründung einer christlich-ÖKOLOGISCHEN Partei absurd fand), und deshalb andere, kleinere Probleme warten lassen. Ich finde es zudem notwendig, eine Massenbewegung zu initiieren, und hierbei ist es mE. kontraproduktiv, den Mitstreitern weitreichende und/oder extreme Anschauungen aufzunötigen, die im Grunde andere Themen mehr verhandeln als den Jihad, oder die geeignet sind, Bürger abzustoßen.

3.) Ich bin mit dem rüpelhaften Ton, wie er in manchen Blogs gegenüber den von uns gewählten Vertretern, insbesondere wenn sie weiblich sind, angeschlagen wird, grundsätzlich nicht einverstanden. Aus ihm spricht eine tiefe Verachtung gegenüber dem Erreichten, gegenüber unseren fein balancierten Institutionen, gegenüber unserem Volk, gegenüber unserer Heimat, auch gegenüber unseren Frauen, die Wert auf Gleichberechtigung legen, gegenüber dem was wir nunmal sind. Es spricht der gleiche unfrohe Nihilismus, der auch die Orks umtreibt.

Aus meiner Sicht sind die genannten Positionen also nicht nur nicht counterjihadisch, sie arbeiten tatsächlich sogar den Orks zu, indem sie die Mitte, die Mehrheit – auf die es ankommt – abstoßen. In diesem Zusammenhang finde ich es interessant, wie Robert Spencer kürzlich auf einen erneuten Vorwurf von Langeweiler Charles Johnson (LGF), er mache sich mit “Nazis” gemein, reagierte (4): Er nahm die Kritik an, robbte zurück in die Mitte und machte ebenso die konkreten Umstände deutlich wie seine einzige Mission glaubhaft: “… warning about the global jihad”. In der Tat, Robert ist mE. ein herausragender Counterjihadi. Dagegen sehe ich zB. Susanne Winter ob ihres zerfahrenen Auftritts vor Gericht (5) ebenso skeptisch wie Kewil, man wird sehen, ob sie nur eine Trittbrettfahrerin ist oder mehr. Aber über alle Zweifel erhaben ist für mich zZ. natürlich Geert Wilders, unser weißer Ritter! Danke Geert!

Eins noch: Israel markiert mE. das eingeleitete Ende des Jihad und letztlich des Orkismus. Deshalb sind Positionen, die Israel und die Juden bestärken, GRUNDSÄTZLICH counterjihadisch, ok? Hau, ich habe gesprrrochen!

Time am 15. Februar 2009

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(1) http://www.pi-news.net/2008/11/joseph-raymond-mccarthy-von-gott-gesandt/#comments
(2) http://fact-fiction.net/?p=1731
(3) http://fact-fiction.net/?p=1823
(4) http://www.jihadwatch.org/archives/024805.php#respond
(5) http://fact-fiction.net/?p=1742

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Nachtrag (300909), lesenswert zum Thema McCarthy: http://newsrealblog.com/2009/09/29/the-sins-of-joe-mccarthy/


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