Reden wir aus gegebenem Anlaß mal wieder über Hanky-Tank-Banky („Schlaf“) Moons Shishashop (UNO).
Wiki über das UNO-Budget (1): „Die größten Finanzierer in den Beitragsjahren 2004–2006 sind die USA mit 22 Prozent, Japan mit 19,5 Prozent, Deutschland mit 8,7 Prozent, Vereinigtes Königreich mit 6,1 Prozent und Frankreich mit 6 Prozent. Alle anderen Länder (Sie wissen schon, welche (2), T.) tragen weniger als 5 Prozent bei, etwa die Hälfte bezahlt nur den Mindestbeitrag von 0,001 Prozent.“
Dieser von uns finanzierte Debattierclub leistet sich den sogenannten „UN-Menschenrechtsrat“, dessen größter Block der der Orkstaaten mit rund einem Drittel der Mitglieder ist. Es folgt die Mitgliederliste. Region Afrika: Ägypten, Angola, Burkina Faso, Dschibuti, Gabun, Ghana, Kamerun, Madagaskar, Mauritius, Niger, Sambia, Senegal, Südafrika. Region Asien: Bahrain, Bangladesch, China, Indien, Indonesien, Japan, Jordanien, Katar, Malaysia, Pakistan, Philippinen, Saudi-Arabien, Südkorea. Region Osteuropa: Aserbaidschan, Bosnien und Herzegowina, Russland, Slowakei, Slowenien, Ukraine. Region Karibik und Lateinamerika: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Kuba, Mexiko, Nicaragua, Uruguay. Region Westeuropa und restliche Staaten: Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Niederlande, Schweiz, Vereinigtes Königreich.
Ganz große Klasse, in der Mehrheit der dem „UN-Menschenrechtsrat“ angehörenden Staaten werden die Menschenrechte mit Füßen getreten. Ach so, mit Menschenrechten gemeint sind allein die Rechte, Mohammedanist zu werden sowie nach Herzenslust Israel zu verwünschen.
Wiki (3): „Delegierte jener Staaten, die der Organisation der Islamischen Konferenz angehören… verhindern… regelmäßig (die) Diskussion über Menschenrechtsverletzungen in ihren Staaten. Sie berufen sich dabei darauf, dass das Rechtssystem der Scharia Bestandteil ihrer Religion und somit jeder Kritik enthoben sei. Demgegenüber beschäftigte sich der Rat allein im Jahr 2007 auf Betreiben der islamischen Mitglieder 120 Mal mit dem Nahostkonflikt und verabschiedete zahlreiche israelkritische Resolutionen, während der Antrag westlicher Staaten auf die Einbeziehung und Verurteilung palästinensischer Menschenrechtsverletzungen jeweils abgelehnt wurde. Die USA haben ihren Beobachterstatus im Rat mittlerweile aufgegeben. Die US-Außenministerin Condoleezza Rice sagte dazu, es bringe wenig, sich an einem Gremium zu beteiligen, welches nur Israel angreife. Unter der Regierung von Präsident Obama ließen sich die USA als Kandidat für die Wahlen am 12. Mai 2009 aufstellen und sind in den Rat gewählt worden.“ O-O-O-Obama… wohin wird der B. Hussein die (bisher) freie Welt führen?
Wenden wir uns nun einer der 16 Sonderorganisationen (4) der UNO zu, nämlich der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization), der UNO-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (5). Der Posten des Generaldirektors dieser Organisation ist zZ. vakant. Da der Bewerbungsschluß bereits auf den 30. Mai datiert, also Ende nächster Woche, es bisher nur einen Bewerber gibt und sich wohl kein anderer aufgrund der Bewerbung dieses Bewerbers traut, wird es wohl der Ork-Ägypter Faruk Hosni werden. Angesichts der Tatsache, dass die Orks zu den Erziehungswissenschaften bisher nichts beigetragen haben, zu den Wissenschaften kaum mehr als nichts, wenn man von den Leistungen der von ihnen unterdrückten Dimmis absieht, und dass sie unter Kultur vor allem „die Kunst des Ich-Bomben-Attentates“ verstehen (6), ist das eine impertinente Frechheit! Das ist mehr als dreist! Die bevorstehende Wahl Faruk Hosnis ist ein ungeheuerlicher Skandal!
Lesen Sie jetzt einen diesbezüglichen Aufruf von von Claude Lanzmann, Bernard-Henri Lévy und Elie Wiesel aus der heutigen FAZ aus dem Französischen übersetzt von Nils Minkmar:
Die Schande der UNESCO
Wer erklärte im April 2001: „Israel hat nie einen Beitrag zur Zivilisation geleistet, zu keiner Epoche; es hat sich immer nur die Güter anderer angeeignet“?
Und wer hat zwei Monate später nachgelegt: „Die israelische Kultur ist eine unmenschliche Kultur, eine aggressive, rassistische, überhebliche Kultur, die auf einem ganz einfachen Prinzip beruht: Zu stehlen, was ihr nicht gehört, um es anschließend als etwas Eigenes auszugeben“?
Wer hat bereits 1997 dargelegt und später überall wiederholt, er sei der „erbitterte Feind“ aller Versuche seines Landes, mit Israel normale Beziehungen zu pflegen?
Wer hat erst im vergangenen Jahr einem Abgeordneten des ägyptischen Parlaments, der sich sorgte, es könnten auch israelische Bücher in die Bibliothek von Alexandria aufgenommen werden, geantwortet: „Bring mir diese Bücher, und wenn es sie gibt, werde ich sie vor deinen Augen verbrennen“?
Wer hat 2001 in der Zeitung „Ruz al-Yusuf“ behauptet, dass Israel in seinem dunklen Streben von den internationalen Medien unterstützt werde, die von „Juden infiltriert“ seien, die dort „Lügen verbreiten“?
Wem also verdanken wir diese unsinnigen Aussagen, diese Blütenlese des Hasses, der Dummheit und der stumpfsinnigsten Verschwörungstheorien?
Faruk Hosni, seit mehr als fünfzehn Jahren ägyptischer Kulturminister und mit Sicherheit der nächste Generaldirektor der UNESCO – jedenfalls wenn vor dem Bewerbungsschluss am 30. Mai nichts unternommen wird, seinen bislang unaufhaltsamen Weg zu einem der für die globale Kultur wichtigsten Ämter zu stoppen.
Schlimmer noch: Die von uns zitierten Sätze geben nur einen kleinen Eindruck davon wieder, was Herr Hosni seit fünfzehn Jahren äußert. Es sind nicht einmal die widerwärtigsten seiner Aussagen. Sie holen ihn nun ein, da er sich auf einen entscheidenden Posten in der internationalen Kultur bewirbt.
Es ist offensichtlich: Herr Faruk Hosni ist nicht würdig, dieses Amt zu bekleiden. Herr Faruk Hosni steht nicht für Frieden, Dialog und Kultur, sondern für das Gegenteil dessen. Herr Faruk Hosni ist ein gefährlicher Mann, ein Brandstifter der Herzen. Es bleibt aber nur noch sehr wenig Zeit, um die Berufung von Herrn Faruk Hosni in dieses exponierte Amt zu verhindern.
Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, diese Wahl, die vom Kandidaten als so gut wie gelaufen dargestellt wird, zu verhindern. Alle Länder, die die Freiheit und die Kultur lieben, sind aufgerufen, diese Bedrohung abzuwenden und die notwendigen Schritte einzuleiten, um der Unesco diese Schande zu ersparen.
Wir laden auch den ägyptischen Präsidenten ein, sich in Gedenken an Nagib Machfus, den Literaturnobelpreisträger seines Landes, der sich im Grabe umdrehen dürfte, von Faruk Hosni zu distanzieren und diese Kandidatur zurückzuziehen.
Die UNESCO hat in der Vergangenheit manchen Fehler begangen, aber dieser wäre so enorm, ekelhaft und unverständlich, wäre eine so manifeste Provokation und den Idealen der Organisation so zuwider, dass sie sich davon nicht erholen dürfte. Wir haben keine Minute zu verlieren. Jeder ist aufgerufen zu verhindern, dass die UNESCO in die Hände eines Mannes gerät, der, wenn er das Wort Kultur hört, mit Bücherverbrennung antwortet.
Time am 24. Mai 2009
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(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinte_Nationen#Budget_und_Finanzierung
(2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/06/eine-unheilige-allianz/
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/UN-Menschenrechtsrat
(4) http://de.wikipedia.org/wiki/UN-Spezialorganisation
(5) http://de.wikipedia.org/wiki/United_Nations_Educational,_Scientific_and_Cultural_Organization
(6) http://www.welt.de/print-welt/article176827/Kunst_des_Maertyrertums.html
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Aktualisierung vom 25. Mai 2009:
Heute nimmt sich LIZASWELT des Skandalons an.
Unter http://www.lizaswelt.net/2009/05/eine-schande-namens-uno.html
werde ich insofern korrigiert, als dass klar wird, das Hosni durchaus Gegenkandidaten hat. Es sind diese: „… eine Litauerin, eine Bulgarin und ein Kulturfunktionär aus Oman.“ Great! Really great! DIG IT!
Aktualisierung vom 26. Mai 2009:
Wie HC. Rößler heute in der FAZ berichtet, hat Israel seinen Widerstand gegen die Personalie Hosni eingestellt:
„Israel gibt offenbar seinen Widerstand gegen die Kandidatur des ägyptischen Kulturministers Faruk Hosni für das Amt des Unesco-Generalsekretärs auf. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu soll nach Presseberichten dem ägyptischen Staatspräsidenten Hosni Mubarak schon während ihres Treffens am 11. Mai in Scharm al Scheich zugesagt haben, die seit mehreren Monaten andauernde Kampagne gegen den Kandidaten aus Kairo zu beenden. Die israelische Zeitung ‘Haaretz’ berichtete am Montag über ein ‘Geheimabkommen’ zwischen beiden Politikern, von dem noch nicht klar sei, was Israel dafür im Gegenzug erhalten werde. Die Regierung in Jerusalem sei nicht mehr gegen eine Kandidatur Hosnis, sagte ein Sprecher des israelischen Außenministeriums am Montag dieser Zeitung. Hosni hatte sich selbst in der Vergangenheit mehrmals als ‘erbitterter Feind’ aller Bemühungen bezeichnet, normale Beziehungen mit Israel zu unterhalten.“