Archiv für Mai 2009

„Islam’s not for me“ von N.N.

31. Mai 2009

Lyrischer Counterjihad #4: Der folgende Song ist hitverdächtig und mit variierender Bebilderung rund 1000 mal im Netz abrufbar.

Hier ein Link: http://www.youtube.com/watch?v=p4yeq4JFg84

Und hier der Text:

Islam’s not for me

They try to tell me my religion is wrong
They try to tell me to follow Islam
They said their prophet was a righteous dude
But I found out none of their words were true
I read the Quran and I read the Hadith
And the sickness of Muhammad was apparent to me
He justified perversion in the name of Allah
When he married a girl too young for a bra
She was playing with dolls when the prophet came
Her childhood was stolen in Allahs name
Aisha was nine when he took her to bed
Dont tell me that fool’s not sick in the head
Aint gonna follow no child molester,
Sex offender, prophet pretender.
Aint gonna follow no child molester

Islam’s not for me.
Islam’s not for me.

The sickness of the Islamic mind
Has caused the Mullahs to be blind
To justify their prophet they would justify sin
So the sins of the prophet are repeated again
All over the world in Islamic states
Nine year old girls suffer cruel fate
Sold into marriage to twisted men
And Aishas sad story is repeated again
Aint gonna follow no child molester,
Sex offender, prophet pretender.
Aint gonna follow no child molester,

Islam’s not for me.
Islam’s not for me.

Do you care about women all over the world?
Do you care about those little girls?
Then stand up and fight for human rights
Speak out against the laws of Islam
Aint gonna follow no child molester,
Sex offender, prophet pretender.
Aint gonna follow no child molester,

Islam’s not for me.
Islam’s not for me.
Islam’s not for me.

Time am 31. Mai 2009

Damals waren alle einig

30. Mai 2009

Die heutige FAZ bringt eine interessante Arbeit von Leo Wieland über die Vertreibung der letzten Mohammedanisten aus Spanien, nein, damals, leider, vor genau 400 Jahren, 1609.

1492 konnten die „katholischen Könige“ Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragon, die durch ihre Hochzeit 1469 den Grundstein für das heutige Spanien legten, mit dem Sultanat von Granada nach einem zehnjährigen Krieg die letzte mohammedanistische Bastion in Spanien überwinden. Leider erließen sie anschließend das Alhambra-Edikt (1), welches die Vertreibung bzw. Zwangskonvertierung aller spanischen Juden vorsah (und bis 1968 Gültigkeit hatte). Gedacht zur Herstellung der inneren Einheit Spaniens wie auch zur Bereicherung am Eigentum der Juden, zeitigte der Exodus von 130.000 bis 300.000 gut gebildeten und aufgestellten Sepharden das Ende der entstehenden Mittelschicht, Wissenschaft und Kultur gingen bedeutender Köpfe verlustig. Die florentinischen Medici nahmen viele von ihnen mit offenen Armen auf, bittere Ironie der Geschichte: Der Krieg gegen Muhammad XII. „Boabdil“ (2) hatte nur durch die massive Unterstützung jüdischer Finanziers gewonnen werden können.

Nach dem Untergang des Sultanats zogen sich viele Orks, die sogenannten „Morisken“ (3), in die zerklüfteten aber fruchtbaren Alpujarras zurück (4). Von hier aus kam es schon 1500 zu Aufständen gegen die Christen. Philipp II. (5) verbot den Islam und das Arabische und ordnete Zwangskonvertierungen an, also Maßnahmen, die mittelfristig auch im Europa unserer Tage bedeutsam werden könnten. Infolge dieser brach von 1569 bis 1571 ein erneuter Aufstand los, nach dessen Niederschlagung viele Morisken nach Aragon und Kastilien umgesiedelt wurden, generell wurden alle zwangskonvertiert. Über ihre Treue zum neuen Glauben wachte das Santo Oficio, dass oftmals feststellen mußte, dass die neuen „Christen“ im Geheimen den Mohammedanismus weiterpraktizierten.

Leo Wieland: „Philipp III. tat, was Karl V. und Philipp II. schon erwogen, aus praktischen Gründen aber wieder verworfen hatten. Er ordnete an, dass ‘alle Morisken aus diesem Königreich vertrieben und in die Berberei geschickt’ werden sollten. Das Dekret datiert vom 9. April 1609. Es sollte aber Monate dauern, bis es allgemein bekannt, und sechs Jahre, bis es Schritt für Schritt von Region zu Region auf der Iberischen Halbinsel ausgeführt wurde. Damals verlor Spanien, das rund sieben Millionen Einwohner zählte, etwa fünf Prozent seiner Bevölkerung. Zugleich verloren mindestens 300.000 Morisken … ihre Heimat und ihr Hab und Gut.“

Außergewöhnlich (für ein MSM) die anschließende Passage: „Die spanischen Historiker machen in diesem Jahr, zum Teil begleitet (oder kontrolliert? T.) von Maghrebinern aus der Zunft…, rückblickende Bestandsaufnahme. Dabei mischen sich in das Bedauern ob der ‘großen Tragödie’ von damals mit all ihren gravierenden wirtschaftlichen, demographischen und kulturellen Konsequenzen VORSICHTIG AUCH gegenwartsbezogene Fragen. Sind mittelalterliche religiöse Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Ressentiments und Komplexe heutzutage SPIEGELVERKEHRT vorwiegend für die arabisch-islamische Welt kennzeichnend? Gibt es insbesondere nach den Madrider Terroranschlägen vom März 2004 VERSUCHE einer neuen ‘Dämonisierung’ von Muslimen? SIND die in den vergangenen Jahren mit schon einer Million zur stärksten Einwanderergruppe in Spanien gewordenen Marokkaner, Algerier und anderen Maghrebiner eine NEUE ‘fünfte Kolonne’ – wie Philipp III. einst seinen Ausweisungsentscheid begründete? Im Zeitalter der politischen Korrektheit ist derlei NOCH mehr Subtext als Gegenstand freimütiger Debatten. Historiker, wie Rafael Carrasco… weisen immerhin mit spitzen Fingern auf mögliche heikle Fragestellungen hin. Insgesamt halten sich die Aufräumungsarbeiten, die von Ausstellungen wie ‘Zwischen Land und Glaube’ an der Universität von Valencia (bis Ende Juni) angereichert werden, ABER EHER im Rahmen TRADITIONELLER Vergangenheitsbewältigung mit viel Sympathie für die verfolgte MINDERHEIT.“

Als Motive für die Vertreibung der Orks nennt Wieland zunächst die Tatsache, dass die Orks trotz Konversion als nicht-assimilierbar galten. Sie wurden auch als Gefahr für die Sicherheit des Staates gesehen, denn Spanien stritt mit Türken und Berberpiraten um die Herrschaft im Mittelmeer. Zudem war Philipp grade 1609 gezwungen, ein Abkommen mit den flämischen Protestanten zu schließen. Wieland vermutet deshalb auch eine Machtdemonstration als Hintergrund. „Dass der Monarch durch den Verlust einer fleißigen und erfolgreichen Minderheit, die neben dem bäuerlichen Gros auch zahlreiche Geschäftsleute und Verwaltungsfachleute einschloss, seinem Land erheblichen wirtschaftlichen Schaden zufügte und so den Boden für den allmählichen Niedergang des spanischen Imperiums bereiten half, wurde im Eifer nicht bedacht.“ Wiki berichtet zB., dass 270 von 400 Orten in den Alpujarras seit 1570 mit christlichen Bauern aus Galicien, León, Asturien und Kastilien neu besiedelt worden waren. Die neuen Bewohner hätten aber nicht das arabische Bewässerungssystem weiterführen können. Die Landwirtschaft sei verfallen und die Region in Vergessenheit geraten. Es lag also eine Situation vor, die wiederum quasi spiegelverkehrt zur heutigen war, da die Mohammedanisten die Gefängnisse und Sozialämter füllen oder wenn nicht durch Gewalttaten, dann durch perversen Sprechgesang auffallen.

Wieland: „Die spanischen Geschichtsforscher heben zugleich in breiter Front hervor, dass damals kein einziger aller christlichen Nachbarn, der französische König inbegriffen, protestiert oder wenigstens ein kritisches Wort geäußert habe.“ Eine einmalige Geschlossenheit in einer heutzutage als politisch inkorrekt geltenden aber sicher realistischen Einschätzung des Mohammedanismus bzw. des angemessenem Umgangs mit ihm also? Dem würde ich zustimmen und hoffen, dass wir im Westen diese Geschlossenheit wieder erreichen könnten.

Time am 30. Mai 2009

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(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Alhambra-Edikt
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_XII._(Granada)
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Morisken
(4) http://de.wikipedia.org/wiki/Alpujarras
(5) http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_II._(Spanien)

PS.: Was die praktische Ausgestaltung des Projektes „Trennen, was NICHT zusammengehört“ betrifft, so ist es für uns Europäer vielleicht billiger, wenn wir jeden einzelnen hiesigen Ork damit in den Orient zurücklocken, dass wir ihm dort auf unsere Kosten eine Existenz aufbauen. Lesen Sie diesbezüglich ein interessantes Interview mit dem dänischen Psychologen Nicolas Sennels auf europenews unter
http://europenews.dk/de/node/21875

Kreuzhype

29. Mai 2009

Wissen Sie, was eine „Hype“ ist? Diese englische Vokabel leitet sich von „Hyperbel“ ab und bezeichnet den deutschen Terminus (künstlicher) „Medienrummel“ (1). Einen solchen möchte die FAZ offenbar gerne um die hessische Kulturpreisdebatte entfachen, und das finde ich gut, weil sich eine mE. ausgezeichnete Möglichkeit bietet, christliche Glaubensinhalte darzustellen und gegen andere abzugrenzen, auf dass sich trenne, was NICHT zusammengehört.

In der heutigen FAZ meldet sich FAZ-Ali1, WG. Lerch zu Wort:

„Dass einmal CHRISTLICHE und MUSLIMISCHE Intellektuelle aus Anlass einer geplanten Preisverleihung über christologische Fragen… in einen DERART heftigen Streit geraten könnten… hätte man sich bis vor kurzem noch nicht TRÄUMEN lassen. Der Plan, den Preis um des religiösen DIALOGES und Friedens willen sozusagen „abrahamitisch“ zu vergeben, ist fürs Erste gescheitert.

Die Auseinandersetzung „über das Kreuz“ wird dabei nicht nur zwischen den ursprünglich zur Ehrung vorgesehenen Persönlichkeiten …, sondern auch deren jeweiligen „Hilfstruppen“ publizistisch geführt. Vor allem die christliche und muslimische Seite stoßen aufeinander. Was früher allenfalls Anlass für Dispute im ELFENBEINTURM der Wissenschaftler war, ist plötzlich öffentlich geworden, dazu noch zu einem Politikum, das dem interreligiösen Dialog einen Schlag versetzt.“

Zumindest in der FAZ ist die Debatte eher lau, es gibt nur wenig Zuschriften zu dem Thema. Auch habe ich nicht bemerkt, und auch bei Dr. Eussner, die sich einen sehr weiten Überblick verschafft hat (2), ist dies nicht der Fall, dass sich Mohammedanisten eingeschaltet hätten. So ist die Debatte eher eine zwischen überzeugten Christen und Westlern, denen das Christentum lästig ist. Immerhin gibt Ali1 nun keine synkretische Allgemeinposition zur Kenntnis, sondern er stellt mohammedanistische Auffassungen von Isa Bin Maryam vor, von dem die Orks in bekannter usurpatorischer Manier behaupten, dieser sei der christliche JESUS gewesen, obgleich jenes Geschichte völlig anders verlief als die von Jesus Christus. Lesen Sie einige der Ausführungen von Ali1 unter dem peppigen Titel

Das Kreuz mit der Kreuzigung

… Kermani als Schiit hat dabei, wie er selbst bekräftigte, durchaus „günstigere“ Voraussetzungen, als etwa sunnitische Muslime, eine Kreuzestheologie zu verstehen, da im Schiitentum das grausame Martyrium der Imame (Ali, Hussein und ihrer leiblichen Nachkommen) bis heute eine wichtige Rolle spielt; ebenso das Erinnern daran, das in seinen alljährlich am Aschura-Tag im Trauermonat Muharram geübten kollektiven Trauer-Riten sowie in den schiitischen Passionsspielen (taziyeh) in manchem an die Semana Santa, die Karwoche in Spanien (die allerdings natürlich orkisch beeinflußt ist, T.), erinnern mag. Die ermordeten schiitischen Imame werden vom schiitischen Volksglauben durchaus auch als „Erlöser“-Figuren verstanden…

Allerdings lehnt der Koran die Lehre von der Inkarnation, der Fleischwerdung Gottes in Jesus Christus, ab. Bis heute weisen Muslime die Auffassung, ja Bezeichnung Jesu als „Sohn Gottes“ zurück, und zwar als blasphemisch – unter Bezug auf Koran-Sure 112 (al-ikhlas), in der es heißt: „Gott ist der Eine, der Mächtige. Er hat nicht gezeugt und Er ist nicht gezeugt, und keiner ist Ihm gleich.“…

Die Kreuzigung wird im Koran zwar erwähnt, doch bezieht sie sich nicht auf Jesus in der Weise, wie die Evangelien es berichten. Die betreffende Stelle ist Sure 4, Verse 157-159, in denen es heißt: „… und weil sie (gemeint sind die Ungläubigen) sagten: Wir haben Jesus, den Sohn Marias, den Gesandten Gottes, getötet. Und sie haben ihn nicht gekreuzigt, sondern es erschien ihnen eine ihm ähnliche Gestalt. Diejenigen, die über ihn uneins sind, sind im Zweifel über ihn. Sie haben kein Wissen über ihn, außer dass sie Vermutungen folgen. Und sie haben ihn nicht mit Gewissheit getötet, sondern Gott hat ihn zu sich erhoben. Gott ist mächtig und weise…“ (Übersetzung von Adel Theodor Khoury, Themenkonkordanz Koran, Gütersloh 2009; enthält alle Stellen über Jesus, Anm. v. Ali1)…

Bis heute ist in der islamischen Welt eine Version von Jesu Ende verbreitet, die sich radikal von den Evangelien unterscheidet. Danach ist Jesus von Palästina aus nach Osten gewandert und hat predigend Indien erreicht. Vor allem die in Pakistan und Indien beheimatete Ahmadiyya-Bewegung des Islam lehrt, Jesus sei am Ende nach Kaschmir gelangt und dort hochbetagt gestorben. In der Stadt Srinagar zeigt man den Touristen das Grab von „Yuz Asaf“, der niemand anders gewesen sei als Jesus. Islamisch orthodox ist diese Lehre allerdings nicht.

Ich habe ein paar Quellen zusammen, erwarten Sie also demnächst einen Aufsatz von mir über die Bedeutung des Kreuzestodes Christus für den christlichen Glauben, aber lesen Sie nunmehr zunächst einen mE. treffenden Leserbrief von Gabriela Stephan:

Das Kreuz wird missdeutet

Mit Interesse las ich den Artikel „Kreuz in Krähwinkel“ von Lorenz Jäger in der F.A.Z. vom 14. Mai. Als jemand, der nicht weiß, welche Kriterien ein Kandidat erfüllen muss, um in den Auswahlkreis für die Auszeichnung des Hessischen Kulturpreises zu gelangen, hat es mich zunächst sehr verwundert, wie vehement Jäger für den Kandidaten zweiter Wahl, Navid Kermani, Partei ergreift. Umso erstaunlicher war es für mich, dass der Entschluss von Fuat Sezgin, den Preis auf Grund von inneren Bedenken seinerseits gegenüber dem Mitpreisträger jüdischer Herkunft, Salomon Korn, nicht anzunehmen, als selbstverständlich hingenommen wird und keiner weiteren Erläuterung bedarf.

Wenn Jäger meint, „diese kühne, dramatische Folge von Kermanis Gedanken, die für einen Muslim an der Schwelle zur Ketzerei liegen müssen… mündet in eine ganz andere Sicht des Kreuzes“, so hat er wohl recht, aber eben in eine antichristliche. Als Christ glaube ich nicht an ein Kreuz, an das zu glauben Kermani kurz davorstand. Ich glaube an den gekreuzigten Gottessohn, Jesus Christus, der von Gott nach drei Tagen von den Toten auferweckt wurde. An dieser Frage („Starb der Gottessohn für meine Sünden zu meiner Erlösung?“) scheiden sich die Geister. Geschickt wird um diesen Kern des christlichen Bekenntnisses herum manövriert, das Kreuz erwähnt, aber missdeutet.

Wir leben in einem demokratischen Land. Die Bürger muslimischen Glaubens und anderer Religionen haben das Recht auf freie Religionsausübung. Dies wird in vielen islamischen Ländern für Christen und religiöse Minderheiten nicht gewährt. So ist es doch mehr als anmaßend, wenn den beiden christlichen Würdenträgern ihr Recht in Frage gestellt wird, gemäß ihres Glaubens die Preisverleihung zusammen mit einem Mann abzulehnen, der provokant aus christlicher Sicht gotteslästerliche Äußerungen publiziert.

Time am 29. Mai 2009

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(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Medienrummel
(2) http://www.eussner.net/artikel_2009-05-17_19-30-41.html
außerdem Ausführungen von Daniel Deckers in der FAZ v. 27. Mai unter:
http://tinyurl.com/mbhcuo

Schade, Herr Rabbi!

28. Mai 2009

MONALISA hat im Kommentarbereich meines Beitrags „Die Kulturpreisdebatte…“ das Link zu einem furiosen Artikel von Dr. Eussner gelegt, welchen ich Ihnen dringend ans Herz legen möchte:
http://www.eussner.net/artikel_2009-05-17_19-30-41.html

Im Feuilleton der FAZ wird heute indessen deutlich, dass die Zeitung sehr daran interessiert ist, die Debatte am Laufen zu halten bzw. ggf. auch eskalieren zu lassen. Das Gepöbel des unsäglichen Friedrich Wilhelm Graf scheint nicht die intendierte Wirkung gehabt zu haben, jedenfalls gibt es bisher keine Reaktion darauf unter den Leserbriefen. Heute nun kann die Redaktion sich glücklich schätzen, den krawalligen Aufsatz eines Juden nachschieben zu können. Er ist von Rabbi Avraham Zeev Nussbaum, und der Spiegel nennt ihn „recht scharfzüngig“ (1).

Was Bischöfe unter Toleranz verstehen

Ich soll dankbar sein, weil sie mit mir reden, und vom Kreuz brav schweigen: Zur Affäre um den Hessischen Kulturpreis.

Es ist typisch, dass ein Preis für Toleranz eine Debatte über Toleranz hervorruft. Ungewöhnlich ist es aber, wenn die Debatte durch die Kandidaten ausgelöst wird, und dies noch bevor sie den Preis erhalten haben. Man hätte erwarten können, dass sich jemand weigert, einen Preis für Toleranz von einer Jury anzunehmen, deren Vorsitzender sich Bekanntheit und Stimmen durch einen intoleranten Wahlkampf verschaffte. Aber das ist nicht das Problem.

Es gibt hier erstens ein Problem des Umganges, das trotz der in dieser Zeitung publizierten Rechtfertigungsversuche von Kardinal Lehmann (F.A.Z. vom 20. Mai) und dem früheren Kirchenpräsidenten Steinacker (F.A.Z. vom 16. Mai) menschlich sehr bedenklich bleibt. Nun wollen die Herren in ihrer Großzügigkeit eine Verschiebung der Vergabe für ein weiteres Einander-Kennenlernen und Diskutieren. Zum Glück ist noch nicht bekanntgegeben worden, wer der eventuelle muslimische Ersatzkandidat ist. Es ist auch nicht auszuschließen, dass sich nach dem Ereignis Widerstand gegen die Vergabe an die christlichen Vertreter erheben wird. Aber dagegen ist das Kuratorium wohl abgehärtet.

Ein anderes Problem ist der Inhalt des Streits. Es scheint, dass manche christlichen Vertreter unter Toleranz die Überwindung verstehen, die es sie kostet, mit Leuten zu reden, die in ihren Augen im Irrtum befangen sind und nicht als gleichberechtigt anerkannt werden können. Die anderen sollen dieses Entgegenkommen zu schätzen wissen und sich entsprechend verhalten. WIR JUDEN UND MUSLIME dürfen in einem solchen Dialog nicht einmal aussprechen, was wir über das Christentum denken und damit assoziieren.

Als jemand, der an vielen Dialogen teilgenommen hat, möchte ich klarstellen: Ich habe – wie viele andere Juden auch – ein Problem mit dem Kreuz, sowohl theologisch-moralisch als auch emotional. Wer das nicht hören will, darf weghören, wäre aber wohl eher als Preisträger für den Monolog der Religionen geeignet.

Ein Jude, der weiß, wie viel jüdisches Blut im Namen des Gekreuzigten wegen der Kreuzigung vergossen wurde, kann schlecht positive Gefühle mit dem Kreuz verbinden. Die Tatsache, dass es auch geborene Juden gab, die an das Kreuz glaubten, wie Edith Stein, ändert nichts daran. Sie mussten oder wollten über diesen emotionalen Widerstand hinwegkommen. Aber auf die Ebene von Professor Spaemann sollte man doch nicht unbedingt hinunterrutschen.

Kleine Kinder mit dem Kreuz zu konfrontieren ist bestimmt für jeden fühlenden Menschen keine leichte Aufgabe, und so sollte es verständlich sein, dass diese Konfrontation auch einem Erwachsenen schwerfällt, der damit nicht aufgewachsen ist.

Theologen dürfte bekannt sein, dass Juden und Muslime kein Bildnis Gottes machen dürfen. Nach der Logik der christlichen Preiskandidaten könnte man also die Wahl des Kreuzes als Symbol des Christentums als respektlos gegenüber dem Judentum bewerten. Aber nicht nur das Bildnis als solches, auch der Glaube an die Dreifaltigkeit ist eine Abweichung vom reinen Monotheismus, die theologisch für das Judentum inakzeptabel ist.

Erst recht ist es im Judentum eine Verletzung der Unendlichkeit und Unbegrenzbarkeit Gottes, menschliches Leid Gott zuzuschreiben. Aber auch in moralischer Hinsicht kann das Judentum nicht akzeptieren, dass der Mensch durch Gottes Leiden entlastet werden soll. Im Judentum heißt es, dass jede Sünde des Menschen ein (göttliches) Leid da oben anrichtet. Wenn das Leid Gottes eine Entlastung für den Menschen darstellte, würde doch der Mensch gleich versöhnt, jedes Mal, wenn er sündigte.

Dies alles betrifft das Kreuz selbst als Gegenstand und Symbol. Es gibt natürlich noch andere Probleme für Juden mit dem Christentum. Hier ist vor allem das Projekt der Judenbekehrung zu erwähnen, aber zu diesem Thema hat gerade Kardinal Lehmann eine Theologie vertreten, die mutig, moralisch, kreativ, revolutionär und geschichtsbewusst ist. Im gleichen Sinne konsequent hat Kardinal Lehmann zuletzt in der Affäre um die Pius-Bruderschaft agiert und reagiert. Wenn es also jemanden gibt, der den Preis eigentlich verdient hätte, dann ist es der Kardinal. Man könnte sogar einen Preis nach ihm benennen! Umso mehr erstaunt es, dass er kein Verständnis für die Probleme anderer Religionen mit dem Kreuz zeigt. Denn wenn es diese Probleme gibt, gehört es auch zum Dialog, darüber sprechen zu können. Wie soll man den anderen verstehen, ohne über das zu sprechen, was man gegenüber der eigenen und der anderen Religion fühlt?

Was soll man daraus schließen, dass dieser Eklat ausgerechnet von zwei Verfechtern des Dialoges herbeigeführt worden ist? Wie denken dann erst diejenigen Christen, die den Dialog umgehen? Aber die geistlichen Preiskandidaten kennen diese Dialoggegner wohl besser als wir. Wenn man sich als Kardinal und früherer Kirchenpräsident gegen sie stellen soll, dann wird wohl der Friede der Kirche geschädigt, und dieser ist jetzt wahrscheinlich und logischerweise wichtiger als der Friede zwischen den Religionen.

Ich weigere mich, dankbar zu sein, wenn man bereit ist, mit mir zu sprechen. Es mag manche Christen bis heute Überwindung kosten, aber wer sich zusammenreißt und höflich ist, hat noch keinen Dialog eröffnet.

Eines muss man aber doch noch sagen: Die christlichen Kandidaten haben, blickt man zurück in die Geschichte, in der Verständigung große Fortschritte gemacht. BESONDERS GUT HAT ES DIESMAL UNTEREINANDER GEKLAPPT (Ja, das hat mich auch von Anfang an sehr an der ganzen Angelegenheit gefreut, T.).

Auch Nussbaum will wie die anderen Lehmann-Steinacker-Kritiker nicht zur Kenntnis nehmen, dass die beiden christlichen Theologen nicht gegen die jüdischen oder mohammedanistisch-schiitischen oder sonstige Glaubensvorstellungen intrigieren. Sie verlangen auch nicht, dass Kermani der Preis aberkannt wird. Sie sind aber nicht bereit, selbst einen Preis anzunehmen, der kulturellen Dialog auszeichnen soll, wenn dieser auch an Leute verliehen wird, die erwiesener Maßen auf raffinierte wie unflätige Art alles tun, damit dieser Dialog unterbleibt (indem sie zB. christliche Symbolik „pornografisch“ nennen oder feste Begriffe in typisch orkischer Weise mit eigenen Inhalten füllen, also usurpieren). Nussbaum eröffnet die theologische Diskussion, vor der Papst Benedikt gewarnt hat (2). Er verwandelt die Kulturpreisdebatte in eine Debatte über zentrale Glaubensinhalte verschiedener Religionen, doch diese sind wie sie sind und nicht verhandelbar. Die Debatte kann führen, wer will, aber faktisch führt der Rabbi mE. jetzt an der Seite der Orks einen Angriff gegen das Christentum. Das finde ich sehr schade!

Time am 28. Mai 2009

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(1) http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,627279,00.html
(2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/11/benedikt-is-allright/

An-Na’im’s Medicine Show

27. Mai 2009

Gestern hatte ich von einem neuen Star der Momo-Szene berichtet, von Abdullahi An-Na’im, Professor an der Emory Law School (Atlanta), geboren und aufgewachsen im Sudan.

Hier nochmal das (erweiterte) Zitat von Paul Tiedemann (1): “Das schließt für An-Na’im nicht aus, dass auch die PARTIKULAREN Traditionen auf ihren möglichen Beitrag zur Entwicklung eine universalen Menschenrechtsverständnisses hin befragt werden können. Was er dagegen ablehnt, ist der Gedanke an die Möglichkeit MUSLIMISCHER oder eben auch WESTLICHER Menschenrechte. Es komme darauf an, dass die Menschenrechte überall und unabhängig von der jeweiligen Kultur als etwas begriffen werden könnten, dass dem eigenen Denken und Fühlen der betroffenen Menschen entspringt und NICHT NUR fremder Indoktrination”.

Bei Hans Schelkshorn lesen wir (2): „… kommt mit Abdullahi Ahmed An-na’im ein ENTSCHIEDENER Kritiker der Ethik der HUMANITÄREN Intervention zu Wort… Unter dem Eindruck der Kolonialgeschichte und neokolonialer Interventionen sieht An-na’im in der Idee humanitärer Interventionen primär ein Rechtfertigungsinstrument westlicher Mächte für die Ausweitung ihrer Einflusszonen. Darüber hinaus wird nach An-na’im von der afrikanischen Landbevölkerung bereits der STAAT oft als eine fremde soziale Realität empfunden, eine Intervention fremder Staaten vergrößere daher noch die innergesellschaftliche Distanz zu staatlichen Ordnungsstrukturen.“

Ich denke, dass hiermit ein zentrales Motiv der Agenda von Na’im deutlich wird: Sie ist anti-westlich! Er kann sich in Bezug auf ein „universales Menschenrechtsverständniss“ zwar durchaus vorstellen, dass es LOKAL inspiriert ist. Was er jedoch ablehnt, ist der Export der ideellen Werte einer Kultur (Westen) in eine andere (Mohammedanismus). Dass humanitäre Interventionen eine neue Idee im Lichte unglaublicher Massenmorde (Khmer etc.) sind und stattfinden, wenn Staatlichkeit nicht gegeben oder aber pervertiert ist, tritt für ihn hinter den Motiven „Antikolonialismus“ (Anti-Westler) oder „Selbstbestimmung“ zurück. Er lehnt das westliche Engagement in Afghanistan zB. vehement ab. Einen Vergleich und eine anschließende Beurteilung der verschiedenen Vorstellungen nimmt er nicht vor. Alles ist gleich wertvoll, und ich nehme an, dass der von ihm zu findende „kleinste gemeinsame Nenner“ problemlos unter einem Teppich durchmarschieren kann, und zwar MIT aufgesetztem Zylinderhut.

Bei Qantara (3) erfährt man: „Menschenrechte und Säkularismus sichern den Raum für Widerspruch, sagt Ahmed An-Na’im. Überraschend: In der Scharia, der muslimischen Rechtslehre, sieht der aus dem Sudan stammende Jurist die dritte VERBÜNDETE für eine humane Zivilgesellschaft.“

Die Parolen „Menschenrechte“ (was immer das für ihn sei, jedenfalls nicht die westlichen Vorstellungen davon) und „Säkularismus“ dienen hier als trojanisches Pferd für die Scharia, die ihnen gleichgesetzt wird. Die allgemeine Gültigkeit der WESTLICHEN Menschenrechte wurde schon verworfen, nun wird uns die Scharia schmackhaft gemacht. „DIE“ (‘Verbündetete/Geliebte’) Scharia ist doch zumindest auch grammatikalisch weiblich…

Patrick Bahners schrieb am 22. Mai in der FAZ (4), An-Na’im habe „sich in der INTERNATIONALEN islamwissenschaftlichen DISKUSSION mit der These exponiert, der Staat sei seinem Wesen nach säkular und ein islamischer Staat daher ein Widerspruch in sich.“

Hier stellt Bahners einerseits unabsichtlich die Adressaten von Na’ims Bemühungen fest: Es sind wir Westler! Na’im predigt nicht den Vögeln und nicht den Orks (Diese haben ihn schon vertrieben)! Wenn er also zB. sagt, „die saudische Interpretation der Scharia ist nicht korrekt“, so ist das nicht zu den Saudis gesprochen mit der Intention, dass diese ihre „Fehler“ korrigieren, sondern es ist zu UNS gesprochen mit der Intention zu sagen: „DIE machen das zwar falsch, aber das Ding (SCHARIA) ist im Grunde ok, und ICH bin der, der DAS für euch RICHTIG steuern kann. ICH bin es WERT!“

Bahners bzw. Na’ims überaus interessante Aussage krankt andererseits an der Prämisse, dass der Fieslahm eine Religion sei. Tatsächlich ist er aber ein sehr säkularer, unheiliger Räuberbanden-Codex, dessen Regelwut auch die kleinsten menschlichen Belange nicht verschont hat. Wer in der Bande das große Wort führen will, kann dies nicht in Unkenntnis des Codex tun. Über dem Eierkocher steht der Obereierkocher Klomeini, der den Codex besonders gut beherrscht (und das Handwerk des Gangsterbosses ebenso). Seit 30 Jahren haben die Mullahs Iran in der Mangel, und ich denke, die Staatlichkeit dieses Landes ist nicht schwächer entwickelt als bspw. in Marokko. Es GIBT diesen Staat, und es gibt 56 weitere, die in der „unheiligen Allianz“ zusammengeschlossen sind, und in fast allen ist Religionsfreiheit nicht gegeben und Laizismus wenn dann nur zum Schein. Also ist es unsinnig, dort einen Widerspruch zu attestieren. Der Widerspruch besteht mE. allein in der VORSTELLUNG, die NA’im vom Mohammedanismus hat bzw. dem zwanghaften Festhalten daran (als notwendig zur „Verteidigung“ seines „Ichs“ gegen den bösen US-Imperialismus) im Gegensatz zur REALITÄT der Orkstaaten (wenn es sich denn bei Na’ims Agieren nicht um reine Takija handelt). Dieses lächerliche Muster ist von der europäischen Linken bekannt, von deren absurden Diskussionen um einen „wahren“ vs. einen „realen“ Sozialismus.

Auch An-Na’im beansprucht für seine Vorstellungen des Verhältnisses zwischen religiösen Normen und staatlichem Recht übrigens globale Gültigkeit, egal ob eine Mehr- oder Minderheit der Bürger mohammedanistisch ist. Wesentlichster Aspekt seines Modells ist die Trennung von Staat und Religion, und zwar deshalb, weil nur diese dem Wesen des Mohammedanismus gerecht werde, denn, so Bahners: „Das Prinzip des Islams ist nach Na’im individualistisch: Nur der einzelne Gläubige kann Gottes Gebote befolgen. Der Staat kann nicht religiös sein; die staatliche Kodifizierung der Scharia verformt das Religionsgesetz, weil staatliche Sanktionen das Wesen des religiösen Gehorsams verfehlen.In den Traditionen DER islamischen Rechtslehre finde die Parole „Einheit von Staat und Religion“ keine Stütze, so Na’im, „die Scharia (der Fieslahm? T.) sei ihrem Wesen nach staatsfremdes, im Disput und Konsens gelehrter Fortbildung entstandenes Recht – ein islamisches ‘common law’“.

Rolf Schwarz (5) bescheinigt Na’im „ein ANDERES Verständnis“ der Scharia, das diese nur als „normative Richtschnur“ ansehe und sich auf das „Idjtihad“-Konzept (auch Idschtihad oder Ijtihad) berufe. Dieses jedoch wurde im 10. Jahrhundert aus der mohammedanistischen Rechtsprechung eliminiert (6).

„Islamisches Recht, die Scharia, bedeutet in seiner Geschichte nicht die Indienstnahme der weltlichen Gewalt für geistliche Zwecke, IMMER gab es die Trennung von religiöser und politischer Sphäre. Die Scharia war die Sache der Gelehrten, NICHT der Herrscher“, weiß demgegenüber die Süddeutsche zu verkünden (7).

Die mit Berufung auf die Scharia konkret praktizierten Grausamkeiten und die Unterdrückung der Frau nennt Na’im „nur einen legitimierenden Diskurs für die bestehenden Machtverhältnisse.“ Er fordert: „… das Recht eines jeden einzelnen Muslims, mit der Scharia im Einverständnis zu leben, muss akzeptiert werden.“ Kühn postuliert er: „Eine muslimische Frau darf keinen christlichen Mann heiraten. Warum nicht? Es ist die Pflicht des Moslems zu hinterfragen. Wir akzeptieren nicht die eine religiöse Instanz als Autorität. Denn wir haben keine Kirche.“ (3)

Nein, eine Kirche haben sie nicht, aber eben Muschies, in die sie jeden Freitag reingehen, und Madrasen, „Kloranschulen“, in denen am Fließband die Fatwas laubgesägt werden. Und die Wirklichkeit in den meisten mohammedanistischen Staaten bedeutet für eine Orkfrau, die einen Christen heiraten will, eben den Tod beider. Das schreiben unzählige Fatwas ebenso vor wie der Kloran selbst. Nun kann man sagen, der Kloran sei un-mohammedanisch, die Sira und die Hadithe auch und Klo H. Metzel sowieso. Das ALLES sei falscher Mohammedanismus. Aber auch ein FALSCHER Hase stinkt nach ein paar Tagen vom Kopf her. Wird man nicht eher zu der Meinung kommen, dass IRGEND etwas an Na’im falsch ist, dass er evtl. ein hochbezahlter Scharlatan ist, der im Namen des „wahren“ Mohammedanismus spricht, aber zu faul ist, auch nur einen Blick in die Orkschriften zu werfen?

Was sagt denn zB. Wiki zum Thema Scharia (8)?
„Die Schari’a unterteilt die Menschen und Völker je nach ihrem Glauben und ihrem Verhältnis zum islamischen Staat in verschiedene rechtliche Kategorien, die den Rechtsstatus einer Person festlegen:
Bürger des islamischen Staates:
Muslime – sie haben alle Rechte und Pflichten.
Dhimmis – Schutzbefohlene (Juden und Christen, T.), die eingeschränkte Rechte haben, Sondersteuern zahlen müssen, aber staatlicherseits geschützt sind und keinen Kriegsdienst leisten müssen.
Bürger fremder, nicht-islamischer Staaten:
Harbis – Nicht-Muslime, die sich im Kriegszustand mit den Muslimen befinden. Die Scharia GEBIETET es, diese Menschen zu TÖTEN… RECHTE wie das Recht auf Eigentum HABEN Harbis NICHT, so darf beispielsweise ihr Eigentum als Kriegsbeute genommen werden.“ Wie Sie sehen, können Nicht-Juden und Nicht-Christen ihrer zwingend vorgeschriebenen Vernichtung durch die Orks nicht entgehen.

Wiki weiter: „Die Schari’a setzt sich aus den oben genannten verschiedenen Quellen zusammen. Dies führt dazu, dass leicht abweichende Schari’a-Versionen, je nach Region bzw. Land, im Gebrauch sind. Die genauen Regeln ergeben sich erst aus der Interpretation dieser Quellen. Lokale Traditionen, die in der Scharia integriert sind, gehen aber meist nicht so weit, dass sie im offenen Widerspruch zu den anerkannten Regeln der Scharia stehen.“

Im Qantara-Interview verkündet Na’im mit in Orkmanier stolzgeschwellter Brust: „Es gibt nichts, was in der 1.500 (! T.) -jährigen Geschichte des Islams nicht schon einmal gedacht, debattiert oder verworfen wurde. Ich stehe mit meinem Denken in einer langen Tradition.“ Schön und gut, aber der angebliche Klo starb angeblich am 8. Juni 632, und wir schreiben nicht das Jahr 2132! Tststs, soviel an Präzision muss man von einem Vorzeige-“Wissenschaftler“ doch eigentlich erwarten können. Aber meinen liebenswerten, doch leider etwas zu gutgläubigen Mitbürgern fällt sowas leider viel zu selten auf, und wenn doch, dann schweigen die meisten aus Höflichkeit und spendieren dem Quacksalber auch noch einen Drink, anstatt ihn geteert und gefedert aus der Stadt zu jagen.

Time am 27. Mai 2009

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(1) Paul Tiedemann, „Menschenwürde als Rechtsbegriff“, http://tinyurl.com/r6c968
(2) Hans Schelkshorn, http://www.polylog.net/index.php?id=119
(3) http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-451/i.html
(4) FAZ: http://tinyurl.com/qt3r5a
(5) Rolf Schwarz, „Staat, Macht und Menschenrechte in Algerien“, http://tiny.cc/QCNha
(6) WIKI: http://de.wikipedia.org/wiki/Ijtihad
(7) SZ: http://tiny.cc/SjoS1
(8) http://de.wikipedia.org/wiki/Scharia

außerdem:
http://www.dw-world.com/dw/article/0,,4113295,00.html

http://zettelsraum.blogspot.com/2009/05/zitat-des-tages-gerade-am.html

und: http://de.wikipedia.org/wiki/Medicine_Show

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PS.: Sekundiert wurde Na’Im auf der Veranstaltung, die Anlaß für Bahners Essay war, übrigens teilweise von dem Zivilrechtler und Orientalisten Mathias Rohe, welcher eine durchgehende Schwäche der Staatlichkeit in der gesamten mohammedanistischen Geschichte bis zum Osmanischen Reich ausmacht (4).

Ähnliches hatte auch Rainer Hermann in seinem FAZ-Artikel v. 22. Mai 2009 über das Verschwinden der orientalischen Christen festgestellt ( http://tiny.cc/FXsRi ). Erst mit der Konsolidierung der mohammedanistischen Staaten sei es zum Exodus gekommen: „Vor einem Jahrhundert waren es noch 20 Prozent (Christen zwischen Nil und Euphrat, T.). Dann begann das Jahrhundert der Nationalstaaten. In der Türkei schritten die Jungtürken mit ihrem rassistischen Nationalismus zu den ersten ethnischen Säuberungen des Jahrhunderts. Von den mehr als zwei Millionen Armeniern in Anatolien blieben 80 000, und mit einem von der Türkei angestoßenen Bevölkerungsaustausch schob die junge Republik alle griechisch-orthodoxen Griechen, bis auf jene in Istanbul, nach Griechenland ab. Die Jungtürken formten ihre türkische Nation, indem sie zu Türken erklärten, wer Muslim war.“

Dies könnte man nun gegen Na’im gewendet als Beleg dafür werten, dass der Mohammedanismus dann total wird (und sogar die Dimmis ermordet oder vertreibt), wenn seine Staatlichkeit stark ist, aber das ist wohl ein anderes Thema.

Du schaffst gut!

27. Mai 2009

Haben Sie schon mal mit pubertierenden Jugendlichen oder jungen Erwachsenen gearbeitet?

Wenn zum Beispiel ein Umzug anliegt, wird lang und breit darüber diskutiert, ob man besser eine Kette bildet oder die Kartons an Seilen herabläßt. Wenn dann aber einfach getragen werden soll, weil das die beste Lösung ist, meinetwegen mit stockwerkweisem Wechsel, fallen die ersten nach der zweiten Kiste um. Sie belehren die Profis, und ständig gibt es unsinnigsten Widerspruch. Wenn man dann sagt: „Junge, wenn du schon nichts zu tun hast, steh wenigstens nicht im Weg rum“, dann spielen sie Mimose! Können die nicht verstehen, dass der Meister Jahrzehnte länger als sie an seiner Selbstvervollkommnung gearbeitet hat? Halten sie alle anderen für Idioten? Meine Helden waren Waldläufer und Kung-Fu-Mönche, ihre sind Plusterputen und TV-Beaus!

Ganz ähnlich empfinde ich diejenigen Orientalisten, die in irgendeiner Weise irgendetwas vom Fieslahm retten wollen, ihn uns antragen als etwas in irgendeiner Weise Wertvolles. Herr Bassam Tibi, geben Sie auf, der Euroislam hatte nie eine Chance, und jetzt um so weniger, da Sie Europa verlassen haben! Er war von jeher ein Tibislam…

Es ist mE. so, dass ein paar intelligente Mohammedanisten ein Problem und mithin eine Geschäftsidee wahrgenommen haben (zB. kostete Tibi 2001 rund 2.000 Euro für eine zweistündige Lektion). In ihrem Geschäftsinteresse steht nicht die Lösung des Problems, sondern die Aufrechterhaltung der Bedrohung. WIR sind gefordert, zwischen den Zeilen zu lesen.

In den letzten Tagen bringt ein neuer Momo (Moderater Mohammedanist) den deutschen Blätterwald zum Rauschen. Es handelt sich um Abdullahi An-Na’im, Professor an der Emory Law School (Atlanta), geboren und aufgewachsen im Sudan. Sein Auftrag: Er möchte die Menschenrechte so begründen, dass sie universell und global akzeptiert werden können. Er diskutiert sogar mit unserem Innenminister Schäuble (1), was von FR über FAZ zur TAZ von allen registriert wurde.

„Was er … ablehnt, ist der Gedanke an die Möglichkeit MUSLIMISCHER (=mohammedanistischer, T.) oder eben auch (echt süß, AUCH, T.) WESTLICHER Menschenrechte. Es komme darauf an, dass die Menschenrechte überall und unabhängig von der jeweiligen Kultur als etwas begriffen werden könnten, dass dem eigenen Denken und Fühlen der betroffenen Menschen entspringt und NICHT NUR fremder Indoktrination,“ meint Paul Tiedemann über „Denker“ Na’im (2).

Ja, schon recht, aber die Relativitätstheorie wurde von dem Juden Einstein aufgestellt und bisher nicht falsifiziert, gleichwohl werden 99,9% der Mohammedanisten sie als „westlich-jüdische Propaganda“ abtun. Soll die Weltmoral sich also auf derlei informationshaltige Thesen gründen wie „Wasser ist NASS“? Sind Entenschnabelindianer befähigt, eine 30 Meter lange Druckmaschine zu steuern? Sind die Schwerkraftgesetze also FREMDE INDOKTRINATION? Müssen sich naturwissenschaftliche Erkenntnisse einem IDEOLOGISCHEN Diskurs unterziehen? Alle Rettungsversuche scheitern doch letztlich stets an der Wirklichkeit des abartigen Klorans.

„Rechtsexperte An-Na’im hält die Art, wie die Scharia benutzt wird für ‘unislamisch’ (What’s that? T.). ‘Ich glaube nicht, dass die Scharia irgendwo ehrlich und konsequent eingesetzt wird. Denn wenn das der Fall wäre, müsste sie für die mächtigen Herrscher genauso wie für die ärmere Bevölkerung gelten. Die herrschende Elite benutzt sie, um ihre Korruption zu vertuschen.“ (3) Arme, mißbrauchte Scharia, würde sie nur endlich KONSEQUENT eingesetzt, dann könnten wir auch endlich mal der Steinigung des einen oder anderen Ministers beiwohnen.

„Der moderne islamische Staat, in dem die hohen Geistlichen zugleich politische Führer sind, ist eine postkoloniale Idee, in Gang gesetzt von der europäischen Vorstellung des Staates und seines Verhältnisses zu Religion und Religionsgemeinschaften“, läßt die Süddeutsche An-Na’im plappern (4). Ey, klar, wenn auf dem Mars ein Scheißhaus umfällt, ist natürlich nur EINER Schuld daran, und das ist… natürlich George Bush II., denn er ist weiss. Eigentlich bist DU derjenige, der die 3.000 in NY abgeschlachtet hat! Es ist DEINE Schuld! Denn DU bist WEISS! DU bist an ALLEM Schuld! DU bist der KOLONIALIST!

Nein Leute – das ist MEINE Meinung – Ihr alle seid total ok! In all Eurer WEISSHEIT! Mit all EUREN Diplomen! Seht Ihr, was ich sehe? Der „Kaiser“ ist NACKT! Der Fieslahm ist eine blutige Farce! Der Kloran stinkt nach Verwesung! Lieber ein Ende mit Schrecken für diesen Zombie als ein Schrecken ohne Ende: END PISSLAHM! Let’s end it! NOW!!! Um jeden Preis!

Und noch was in Bezug auf Geplapper im Gegensatz zum deutschen Handwerk: Schau hin, wie es der Meister macht! Steh nicht unnütz im Weg rum, Du Kiffer, Du Mohammedanist! Erober Dir DIESES Urteil Deines Meisters: „Du schaffst GUT, KUMPEL!“ DARUM geht es! Wie SCHAFFST Du? DU schaffst GUT! Kumpel!!!

TIME am 27. Mai 2009

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(1) http://tinyurl.com/qt3r5a
(2) http://tinyurl.com/r6c968
(3) http://www.dw-world.com/dw/article/0,,4113295,00.html
(4) http://www.sueddeutsche.de/i5w38W/2900041/Der-Staat-soll-nicht-religioes-sein.html

„Neighborhood Bully“ von BOB DYLAN

25. Mai 2009

Lyrischer Counterjihad #3, wieder ein Oldie: der famose Onkel Bob. Heute brachte das famose PI einen Artikel über diesen großartigen 68′er, Musiker, Lyriker, Individualisten, Juden, Christen, Westler und Rüstungsaktionär Bob Dylan (1). Mr. Dylan hat 1983 auf „Infidels“ seinen Song “Neighborhood Bully” veröffentlicht, „nach dem Einmarsch der Israelis 1982 in den Libanon“, wie PI-Leser Zahal berichtet. Counterjihad, das ist ein Synonym für „Solidarität mit Israel“! Und deshalb ist dieses Lied für Israel unzweifelhaft ein COUNTERJIHAD-Song!

Hier die Musik:
http://www.youtube.com/watch?v=WlHlXHimo_g

Hier der Text:

Neighborhood Bully

Well, the neighborhood bully, he’s just one man,
His enemies say he’s on their land.
They got him outnumbered about a million to one,
He got no place to escape to, no place to run.
He’s the neighborhood bully.

The neighborhood bully just lives to survive,
He’s criticized and condemned for being alive.
He’s not supposed to fight back, he’s supposed to have thick skin,
He’s supposed to lay down and die when his door is kicked in.
He’s the neighborhood bully.

The neighborhood bully been driven out of every land,
He’s wandered the earth an exiled man.
Seen his family scattered, his people hounded and torn,
He’s always on trial for just being born.
He’s the neighborhood bully.

Well, he knocked out a lynch mob, he was criticized,
Old women condemned him, said he should apologize.
Then he destroyed a bomb factory, nobody was glad.
The bombs were meant for him.
He was supposed to feel bad.
He’s the neighborhood bully.

Well, the chances are against it and the odds are slim
That he’ll live by the rules that the world makes for him,
‘Cause there’s a noose at his neck and a gun at his back
And a license to kill him is given out to every maniac.
He’s the neighborhood bully.

He got no allies to really speak of.
What he gets he must pay for, he don’t get it out of love.
He buys obsolete weapons and he won’t be denied
But no one sends flesh and blood to fight by his side.
He’s the neighborhood bully.

Well, he’s surrounded by pacifists who all want peace,
They pray for it nightly that the bloodshed must cease.
Now, they wouldn’t hurt a fly.
To hurt one they would weep.
They lay and they wait for this bully to fall asleep.
He’s the neighborhood bully.

Every empire that’s enslaved him is gone,
Egypt and Rome, even the great Babylon.
He’s made a garden of paradise in the desert sand,
In bed with nobody, under no one’s command.
He’s the neighborhood bully.

Now his holiest books have been trampled upon,
No contract he signed was worth what it was written on.
He took the crumbs of the world and he turned it into wealth,
Took sickness and disease and he turned it into health.
He’s the neighborhood bully.

What’s anybody indebted to him for?
Nothin’, they say.
He just likes to cause war.
Pride and prejudice and superstition indeed,
They wait for this bully like a dog waits to feed.
He’s the neighborhood bully.

What has he done to wear so many scars?
Does he change the course of rivers?
Does he pollute the moon and stars?
Neighborhood bully, standing on the hill,
Running out the clock, time standing still,
Neighborhood bully.

Auszugsweise auf Deutsch von PI-Leser Zahal:

“Ja, der Störenfried der Nachbarschaft, er ist nur einer / Seine Feinde sagen, er ist auf ihrem Land. / Sie sind Millionen, er einer / kein Ort nimmt ihn, nirgends kann er hin. Er ist der Störenfried der Nachbarschaft.

Der Störenfried der Nachbarschaft versucht zu überleben, / dass er lebt, wirft man ihm vor. / Wehren soll er sich nicht, / eine dicke Haut soll er haben, / auf den Boden soll er sich legen und sterben, wenn sie ihm die Tür eintreten. Er ist der Störenfried der Nachbarschaft.

Der Störenfried der Nachbarschaft wurde aus jedem Land vertrieben, / als Exilant wandert er von Ort zu Ort. Vor seinen Augen wurde die Familie verstreut, seine Landsleute verfolgt und zerstört, / und immer wird ihm vorgehalten, dass er überhaupt geboren ist. Er ist der Störenfried der Nachbarschaft.

Und als er eine Mörderbande k. o. schlug, kamen die Kritiker, / alte Frauen verdammten ihn, er solle sich entschuldigen. / Dann vernichtete er eine Bombenfabrik, es freute sich niemand. / Die Bomben galten ihm. / Und er sollte sich schämen. / Er ist der Störenfried der Nachbarschaft.”

Der Störenfried der „ehrenwerten“ perversen Nachbarschaft zu sein – das ist doch auch der Traum des Rockers! ISRAEL rocks!

Ich grüße Sie herzlich,

Time

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(1) http://www.pi-news.net/2009/05/der-ehrenvolle-texaner/
(2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/29/israel-muss-gehalten-werden/
(3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/29/muss-jedes-problem-gelost-werden/
(4) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/30/der-anti-jude/
(5) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/30/iraelkritik/
(6) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/30/israelkritik-ist-orkismus/
(7) Unbedingt beachten: http://rightwingbob.com/
(8) Eine interessante Reflektion von RightwingBob-Betreiber Sean Curnyn über eine Begegnung zwischen Dylan, Ratzinger und Johannes Paul II. 1997 in Bologna unter http://tiny.cc/Buoxw

Orkparty im Shishashop

24. Mai 2009

Reden wir aus gegebenem Anlaß mal wieder über Hanky-Tank-Banky („Schlaf“) Moons Shishashop (UNO).

Wiki über das UNO-Budget (1): „Die größten Finanzierer in den Beitragsjahren 2004–2006 sind die USA mit 22 Prozent, Japan mit 19,5 Prozent, Deutschland mit 8,7 Prozent, Vereinigtes Königreich mit 6,1 Prozent und Frankreich mit 6 Prozent. Alle anderen Länder (Sie wissen schon, welche (2), T.) tragen weniger als 5 Prozent bei, etwa die Hälfte bezahlt nur den Mindestbeitrag von 0,001 Prozent.“

Dieser von uns finanzierte Debattierclub leistet sich den sogenannten „UN-Menschenrechtsrat“, dessen größter Block der der Orkstaaten mit rund einem Drittel der Mitglieder ist. Es folgt die Mitgliederliste. Region Afrika: Ägypten, Angola, Burkina Faso, Dschibuti, Gabun, Ghana, Kamerun, Madagaskar, Mauritius, Niger, Sambia, Senegal, Südafrika. Region Asien: Bahrain, Bangladesch, China, Indien, Indonesien, Japan, Jordanien, Katar, Malaysia, Pakistan, Philippinen, Saudi-Arabien, Südkorea. Region Osteuropa: Aserbaidschan, Bosnien und Herzegowina, Russland, Slowakei, Slowenien, Ukraine. Region Karibik und Lateinamerika: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Kuba, Mexiko, Nicaragua, Uruguay. Region Westeuropa und restliche Staaten: Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Niederlande, Schweiz, Vereinigtes Königreich.

Ganz große Klasse, in der Mehrheit der dem „UN-Menschenrechtsrat“ angehörenden Staaten werden die Menschenrechte mit Füßen getreten. Ach so, mit Menschenrechten gemeint sind allein die Rechte, Mohammedanist zu werden sowie nach Herzenslust Israel zu verwünschen.

Wiki (3): „Delegierte jener Staaten, die der Organisation der Islamischen Konferenz angehören… verhindern… regelmäßig (die) Diskussion über Menschenrechtsverletzungen in ihren Staaten. Sie berufen sich dabei darauf, dass das Rechtssystem der Scharia Bestandteil ihrer Religion und somit jeder Kritik enthoben sei. Demgegenüber beschäftigte sich der Rat allein im Jahr 2007 auf Betreiben der islamischen Mitglieder 120 Mal mit dem Nahostkonflikt und verabschiedete zahlreiche israelkritische Resolutionen, während der Antrag westlicher Staaten auf die Einbeziehung und Verurteilung palästinensischer Menschenrechtsverletzungen jeweils abgelehnt wurde. Die USA haben ihren Beobachterstatus im Rat mittlerweile aufgegeben. Die US-Außenministerin Condoleezza Rice sagte dazu, es bringe wenig, sich an einem Gremium zu beteiligen, welches nur Israel angreife. Unter der Regierung von Präsident Obama ließen sich die USA als Kandidat für die Wahlen am 12. Mai 2009 aufstellen und sind in den Rat gewählt worden.“ O-O-O-Obama… wohin wird der B. Hussein die (bisher) freie Welt führen?

Wenden wir uns nun einer der 16 Sonderorganisationen (4) der UNO zu, nämlich der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization), der UNO-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (5). Der Posten des Generaldirektors dieser Organisation ist zZ. vakant. Da der Bewerbungsschluß bereits auf den 30. Mai datiert, also Ende nächster Woche, es bisher nur einen Bewerber gibt und sich wohl kein anderer aufgrund der Bewerbung dieses Bewerbers traut, wird es wohl der Ork-Ägypter Faruk Hosni werden. Angesichts der Tatsache, dass die Orks zu den Erziehungswissenschaften bisher nichts beigetragen haben, zu den Wissenschaften kaum mehr als nichts, wenn man von den Leistungen der von ihnen unterdrückten Dimmis absieht, und dass sie unter Kultur vor allem „die Kunst des Ich-Bomben-Attentates“ verstehen (6), ist das eine impertinente Frechheit! Das ist mehr als dreist! Die bevorstehende Wahl Faruk Hosnis ist ein ungeheuerlicher Skandal!

Lesen Sie jetzt einen diesbezüglichen Aufruf von von Claude Lanzmann, Bernard-Henri Lévy und Elie Wiesel aus der heutigen FAZ aus dem Französischen übersetzt von Nils Minkmar:

Die Schande der UNESCO

Wer erklärte im April 2001: „Israel hat nie einen Beitrag zur Zivilisation geleistet, zu keiner Epoche; es hat sich immer nur die Güter anderer angeeignet“?

Und wer hat zwei Monate später nachgelegt: „Die israelische Kultur ist eine unmenschliche Kultur, eine aggressive, rassistische, überhebliche Kultur, die auf einem ganz einfachen Prinzip beruht: Zu stehlen, was ihr nicht gehört, um es anschließend als etwas Eigenes auszugeben“?

Wer hat bereits 1997 dargelegt und später überall wiederholt, er sei der „erbitterte Feind“ aller Versuche seines Landes, mit Israel normale Beziehungen zu pflegen?

Wer hat erst im vergangenen Jahr einem Abgeordneten des ägyptischen Parlaments, der sich sorgte, es könnten auch israelische Bücher in die Bibliothek von Alexandria aufgenommen werden, geantwortet: „Bring mir diese Bücher, und wenn es sie gibt, werde ich sie vor deinen Augen verbrennen“?

Wer hat 2001 in der Zeitung „Ruz al-Yusuf“ behauptet, dass Israel in seinem dunklen Streben von den internationalen Medien unterstützt werde, die von „Juden infiltriert“ seien, die dort „Lügen verbreiten“?

Wem also verdanken wir diese unsinnigen Aussagen, diese Blütenlese des Hasses, der Dummheit und der stumpfsinnigsten Verschwörungstheorien?

Faruk Hosni, seit mehr als fünfzehn Jahren ägyptischer Kulturminister und mit Sicherheit der nächste Generaldirektor der UNESCO – jedenfalls wenn vor dem Bewerbungsschluss am 30. Mai nichts unternommen wird, seinen bislang unaufhaltsamen Weg zu einem der für die globale Kultur wichtigsten Ämter zu stoppen.

Schlimmer noch: Die von uns zitierten Sätze geben nur einen kleinen Eindruck davon wieder, was Herr Hosni seit fünfzehn Jahren äußert. Es sind nicht einmal die widerwärtigsten seiner Aussagen. Sie holen ihn nun ein, da er sich auf einen entscheidenden Posten in der internationalen Kultur bewirbt.

Es ist offensichtlich: Herr Faruk Hosni ist nicht würdig, dieses Amt zu bekleiden. Herr Faruk Hosni steht nicht für Frieden, Dialog und Kultur, sondern für das Gegenteil dessen. Herr Faruk Hosni ist ein gefährlicher Mann, ein Brandstifter der Herzen. Es bleibt aber nur noch sehr wenig Zeit, um die Berufung von Herrn Faruk Hosni in dieses exponierte Amt zu verhindern.

Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, diese Wahl, die vom Kandidaten als so gut wie gelaufen dargestellt wird, zu verhindern. Alle Länder, die die Freiheit und die Kultur lieben, sind aufgerufen, diese Bedrohung abzuwenden und die notwendigen Schritte einzuleiten, um der Unesco diese Schande zu ersparen.

Wir laden auch den ägyptischen Präsidenten ein, sich in Gedenken an Nagib Machfus, den Literaturnobelpreisträger seines Landes, der sich im Grabe umdrehen dürfte, von Faruk Hosni zu distanzieren und diese Kandidatur zurückzuziehen.

Die UNESCO hat in der Vergangenheit manchen Fehler begangen, aber dieser wäre so enorm, ekelhaft und unverständlich, wäre eine so manifeste Provokation und den Idealen der Organisation so zuwider, dass sie sich davon nicht erholen dürfte. Wir haben keine Minute zu verlieren. Jeder ist aufgerufen zu verhindern, dass die UNESCO in die Hände eines Mannes gerät, der, wenn er das Wort Kultur hört, mit Bücherverbrennung antwortet.

Time am 24. Mai 2009

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(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinte_Nationen#Budget_und_Finanzierung
(2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/06/eine-unheilige-allianz/
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/UN-Menschenrechtsrat
(4) http://de.wikipedia.org/wiki/UN-Spezialorganisation
(5) http://de.wikipedia.org/wiki/United_Nations_Educational,_Scientific_and_Cultural_Organization

(6) http://www.welt.de/print-welt/article176827/Kunst_des_Maertyrertums.html

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Aktualisierung vom 25. Mai 2009:
Heute nimmt sich LIZASWELT des Skandalons an.
Unter
http://www.lizaswelt.net/2009/05/eine-schande-namens-uno.html
werde ich insofern korrigiert, als dass klar wird, das Hosni durchaus Gegenkandidaten hat. Es sind diese: „… eine Litauerin, eine Bulgarin und ein Kulturfunktionär aus Oman.“ Great! Really great! DIG IT!

Aktualisierung vom 26. Mai 2009:
Wie HC. Rößler heute in der FAZ berichtet, hat Israel seinen Widerstand gegen die Personalie Hosni eingestellt:

„Israel gibt offenbar seinen Widerstand gegen die Kandidatur des ägyptischen Kulturministers Faruk Hosni für das Amt des Unesco-Generalsekretärs auf. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu soll nach Presseberichten dem ägyptischen Staatspräsidenten Hosni Mubarak schon während ihres Treffens am 11. Mai in Scharm al Scheich zugesagt haben, die seit mehreren Monaten andauernde Kampagne gegen den Kandidaten aus Kairo zu beenden. Die israelische Zeitung ‘Haaretz’ berichtete am Montag über ein ‘Geheimabkommen’ zwischen beiden Politikern, von dem noch nicht klar sei, was Israel dafür im Gegenzug erhalten werde. Die Regierung in Jerusalem sei nicht mehr gegen eine Kandidatur Hosnis, sagte ein Sprecher des israelischen Außenministeriums am Montag dieser Zeitung. Hosni hatte sich selbst in der Vergangenheit mehrmals als ‘erbitterter Feind’ aller Bemühungen bezeichnet, normale Beziehungen mit Israel zu unterhalten.“

Wir Christen verschwinden aus Orkhistan

22. Mai 2009

In der heutigen FAZ gibt es einen mE. interessanten Artikel von dem meist ja sehr gut informierten FAZ-Ali2 Rainer Hermann über das Aussterben der orientalischen Christen:

„Die Reise Papst Benedikts XVI. in das Heilige Land war auch eine Reise zu christlichen Kirchen, deren Existenz bedroht ist. Die christlichen Araber waren in der Vergangenheit Garant dafür, dass arabische Nation und Islam nicht deckungsgleich waren. Solange Christen in Nordafrika, der Levante und Mesopotamien leben, ist die Region, in der das Christentum entstand, nicht der ‘islamische Nahe Osten’. Sollte der Exodus der Christen andauern, wird er es aber sein. Benedikt appellierte daher in Amman an die Christen, ‘stark im Glauben’ zu sein, um den ‘Schwierigkeiten und Unsicherheiten’ standzuhalten.“

Besonders beeindruckend sei die Vielfalt der christlichen Kirchen im syrischen Damaskus: „Nach Damaskus wurde der Sitz des historischen Patriarchats von Antiochien verlegt, einer der fünf Patriarchensitze der frühkirchlichen Pentarchie. Als Papst Johannes Paul II. 2001 Damaskus besuchte, begleiteten ihn gleich drei Patriarchen, die sich auf diese Tradition berufen: der Patriarch der syrisch-orthodoxen Kirche, der griechisch-orthodoxe Patriarch von Damaskus und der griechisch-katholische Patriarch der melkitischen Kirche.“

Orientalische Christen indentifizieren sich laut Hermann zunächst quasi ethnisch als „Christen“ und nicht als Angehörige einer bestimmten christlichen Kirche: „Die syrisch-orthodoxen Christen, deren Zentrum Damaskus ist, die aber auch im Tur Abdin in der Türkei ein historisches Siedlungsgebiet haben, sind Nachkommen der Assyrer. Sie sprechen Aramäisch und sind keine ethnischen Araber. Ähnliches gilt für die Kopten Ägyptens, die sich auf das ‘Volk der Pharaonen’ zurückführen, oder aber für die Christen des Libanon, die sich als Nachkommen der Phönizier verstehen. Die meisten Christen in der arabischen Welt sind keine ethnischen Araber. Eine weitere Besonderheit fällt auf: Nur wenige gehören der lateinischen Christenheit an, also der katholischen oder einer protestantischen Kirche. Die lateinische Kirche des Westens kam erst mit den Kreuzzügen in den Nahen Osten. Bis heute haben die orthodoxen Christen nicht vergessen, dass der vierte Kreuzzug 1204 Konstantinopel galt, ihren Patriarchen absetzte, nicht aber Jerusalem aus den Händen der Muslime befreite.“ Ja, diese Schande wird sicher ewig auf der (West-) Christenheit lasten.

Die beeindruckende Vielfalt christlicher Kirchen im Orient sei Resultat der Trennung der Welt in das Reich von Byzanz einerseits und das der persischen Sassaniden andererseits während der ersten christlichen Jahrhunderte: „Wer, wie die Armenier und Nestorianer, unter den Sassaniden lebte, konnte nicht an den frühen Konzilien von Nicaea und Chalkedon teilnehmen und entwickelte sich anders. Ferner sträubten sich die orientalischen Christen zunehmend gegen die byzantinische Reichskirche, deren Dogmen – etwa von der Lehre der zwei Naturen Christi – sie nicht folgen wollten.“

Hermann: „Viele der orientalischen Kirchen haben Liturgie, Theologie und religiöse Praktiken zu einem großen Teil aus der Frühzeit des Christentums bewahrt… Johannes Damascenus (1), der 754 im Kloster Mar Saba starb, (konnte) in seinem Hauptwerk „Die Quelle der Erkenntnis“ Überlegungen darüber anstellen, dass der Islam… eine Mischung aus der Gnosis, dem monophysitischen Glauben und dem Arianismus, einer frühchristlichen Häresie, gewesen sei.“

Noch seien die Christen die „einzige größere“ nicht-orkische Gruppe im Orient: Mit einem Anteil von nur 2 (!) Prozent. Das sind aber immerhin noch 15 Millionen. Vor einem Jahrhundert habe der Anteil der Christen noch bei 20% gelegen. Früher, so Herrmann, habe der Dimmi-Status vor allem Sicherheit für die Christen und Juden bedeutet (der erfahrene Counterjihadi winkt hier natürlich müde lächelnd ab). Immerhin erkennt Hermann: „Heute degradieren die Islamisten mit demselben Konzept Nichtmuslime zu Bürgern zweiter Klasse und verkehren das Konzept des Dhimmi in ein repressives Instrument. Folgen hat das in Gesellschaften, die sich – wie in Ägypten – im täglichen Leben islamisieren. In keinem arabischen Land besteht für Nichtmuslime eine wirkliche Religionsfreiheit, auch nicht in der Türkei, wo der laizistische, gegenüber Religionen restriktive Staat nur Glaubensfreiheit zulässt. Lediglich die autonome Region Irakisch-Kurdistan duldet christliche Mission.“

Besonders stark sei der Exodus aus dem Irak, den mit 500.000 seit 2003 die Hälfte der irakischen Christen verlassen habe. Ihr Anteil sei in den letzten 40 Jahren von sechs auf zwei Prozent der Bevölkerung gesunken, ebenso hoch sei beispielsweise nurmehr ihr Anteil in den Palliegebieten und in Israel.

Jedoch, so behauptet Hermann: „Einzig in Ägypten sind die Islamisierung der Gesellschaft und der damit verbundene Druck der wichtigste Grund für die Abwanderung der Christen. Unter dem Vorwand der Schweinegrippe hat die ägyptische Regierung alle Schweine, die von den koptischen Christen gezüchtet werden, töten lassen. Mit einem Anteil von einem Zehntel der 80 Millionen Einwohner leben in keinem anderen Land des Nahen Ostens so viele Christen wie in Ägypten. Im Libanon sind 1,5 Millionen Christen, das ist ein Drittel der Bevölkerung. Wie ihre Verwandten sind sie erst vor dem Bürgerkrieg geflohen, der 1990 endete, dann vor der schlechten Wirtschaftslage.“

Weitere Gründe für das Verschwinden der Christen beständen in der geringeren Geburtenrate und der besseren Ausbildung, insbesondere in Bezug auf Fremdsprachen, so dass sie eher bereit seien, auszuwandern.

Aber zurück nach Damaskus, Hermann konstatiert für Syrien: „Am wenigsten problematisch ist die Lage für die Christen im Syrien Assads, wo der Islam aus der Politik herausgehalten wird und die Menschen stolz sind auf eine lange Tradition des meist friedlichen Miteinanders der Religionen.“

Das ist interessant. Wiki (2): „Etwa 75 % der Bevölkerung sind sunnitische Muslime, 6 % sind Nusairier (Alawiten) und gut 1 % sind schiitische Ismaeliten oder seltener Imamiten. Um die 2 % sind Drusen, die vor allem im Süden Syriens leben. Etwa 15 % sind Christen verschiedener Konfessionen. Diese leben auch im Raum Damaskus, Homs und Aleppo traditionell in ihren Dörfern.“ Auch Staatschef Zippy-the-pinhead Al Arschab (3) ist übrigens Alawit. Was mag er gedacht haben, als er die höchste Auszeichnung seines Landes dem Kindermörder Samir Kuntar überreichte (4)?

Vielleicht sollte es strategisch gesehen ein wichtiges Ziel werden, Syrien aus der iranischen Umarmung zu lösen. Zwar dienen sich die Christen im Orient, was ich verabscheue, traditioneller Weise gerne ihren Orkherren gegen die Juden an, aber ihr hoher Anteil bietet Optionen, die woanders nicht gegeben sind. Auch ist das Land mit einem BIP/Einwohner von 1.946 US$ nicht völlig verrottet wie Bangladesh, Guinea-Bissau & Co. mit einem BIP von unter 500 US$. Sind die Golan-Höhen (5) ein unbezahlbarer Preis? Sie sind ur-israelisches Land, fruchtbar und strategisch wichtig, sie sind sehr wertvoll, keine Frage.

Die heutige FAZ meldet: „Netanjahu für Gespräche mit Syrien ‘Ohne Vorbedingungen’ – Nach seiner Rückkehr aus Washington hat sich der israelische Ministerpräsident Netanjahu zum ersten Mal bereit erklärt, ohne Vorbedingungen sofort mit Syrien zu verhandeln. Dabei dürften aber die Sicherheitsbedürfnisse Israels nicht außer Acht gelassen werden, sagte er, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.“

Schaun wir mal! Aber was die Christen dort unten betrifft, meine ich: Es wächst auseinander, was nicht zusammengehört!

Time am 22. Mai 2009

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(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Damascenus
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Syrien
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Baschar_al-Assad
(4) http://www.haaretz.com/hasen/spages/1040544.html
(5) http://de.wikipedia.org/wiki/Golan-Höhen

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Kewils Archiv zum Thema Kreuzzüge:
http://kewil.myblog.de/kewil/art/157875944
http://kewil.myblog.de/kewil/art/159173036
http://kewil.myblog.de/kewil/art/161123576

 

„Poor Mohammed“ von PROCOL HARUM

21. Mai 2009

Lyrischer Counterjihad #2, diesmal weit zurück in der Zeit: Manche Leute sind wirklich absolute Schnellchecker oder „Selbstdenker“ (L. Jäger). Die folgende großartige Bluesnummer haben PROCOL HARUM (1) 1971 (!!!) auf ihrem Album „Broken Barricades“ veröffentlicht, als alle Welt mit Blumen um sich warf. Das war acht Jahre vor dem Sieg von Eierkocher Klomeini im Iran.

Hier ein Link: http://www.youtube.com/watch?v=vP7Z_MTjBRw

Hier der Text:

Poor Mohammed

Poor Mohammed at the peep show
Kick the beggar down the stairs
Can’t keep guard, he’s old and feeble
Steal his books, burn his prayers

Poor Mohammed at the keyhole
Sit him by the kitchen door
Slop his food all around the table
Let him lick it off the floor

Put Mohammed in the cellar
Keep him there ’til half past ten
Ties some bacon to his beard
Let the rats out on him there

Time am 21. Mai 2009

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(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Procol_Harum


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