Archiv für September 2009

Fort „Pointing Man“

30. September 2009

Am 25. September hatte Klaus-Dieter Frankenberger in der FAZ einen Überblick über unsere Afghanistan-Mission gegeben:

Die Aufgabe bleibt

(…) Was auf die neue Koalition in Berlin zukommt, das ist in den vergangenen Tagen in der Lagebeurteilung des amerikanischen Oberkommandierenden in Afghanistan und in der auch in Amerika immer heftiger werdenden Debatte über Ziele, Strategie und Truppenstärken angedeutet und vorweggenommen worden. General McChrystal verlangt noch mehr Soldaten, noch mehr Ausbilder, noch mehr Aufbauhelfer – kurz: noch mehr Ressourcen -, um die Taliban niederzuringen und die Lage für die einheimische Bevölkerung zu verbessern. Andernfalls drohe der Einsatz in einer Niederlage zu enden. Der General verlangt überdies ganz unverblümt, dass die ausländischen Soldaten ein größeres Risiko eingehen sollten, um die Afghanen zu schützen. Damit stößt er bei seiner eigenen Regierung auf Widerstand, die der anfängliche Kampfesmut wieder zu verlassen scheint und die schon die nächste strategische Kehrtwendung erwägt, sowie bei den Demokraten im Kongress; die amerikanischen Wähler sehen den Krieg ebenfalls mit wachsendem Verdruss. Und natürlich schreckt Washingtons Partner die Vorstellung, fortan noch höhere Verluste zu riskieren, selbst wenn ihre eigenen Militärs der Analyse des amerikanischen Befehlshabers zustimmen.

Wie will man schließlich die Taliban bezwingen, wie verhindern, dass sie ganze Landstriche übernehmen und die Bevölkerung terrorisieren, wenn die internationale Truppenpräsenz zu dünn ist und westliche Soldaten, auch die deutschen, wie befohlen immer seltener ihre Lager verlassen – mit der Begründung, Aufständische hielten sich in den Dörfern auf? Das sollen die Isaf-Truppen ja gerade verhindern. Zweifellos wird die Präsenz der Taliban zunehmen, wenn ihnen das Land überlassen wird, zumal das afghanische Militär auf absehbare Zeit nicht selbst für Sicherheit wird sorgen können. Dessen Ausbildungsdefizite sind übrigens schon lange bekannt.

Präsident Obama fragt zu Recht: Tun die Vereinigten Staaten und auch die Nato-Staaten das Richtige, führt ihre Strategie zum Ziel? Es ist Unsinn, das Gespenst an die Wand zu malen, dass die Taliban und ihre terroristischen Spießgesellen demnächst in Kabul einrückten, wenn die Nato dieses oder jenes nicht tue. Aber acht Jahre nach dem Sturz der Taliban-Regierung muss der Westen sich endlich darüber klarwerden, WAS ER EIGENTLICH ERREICHEN WILL UND WAS DIE PRIORITÄTEN SIND. Geht es darum, zu verhindern, dass Al Qaida Afghanistan wieder zu ihrer regionalen Operationsbasis macht? (Ja, T.) Geht es um die Bekämpfung lokaler Aufständischer (Ja, T.) und um den Aufbau halbwegs stabiler staatlicher Strukturen (Nein, T.)? Oder geht es vor allem um die Festigung Pakistans (Nein, T.)? An dem Ziel hat sich die Strategie, an der Bedeutung des Ziels der Einsatz zu orientieren. Wenn unsere Sicherheit am Hindukusch verteidigt wird, kann der Betrieb nicht nachts eingestellt werden.

Es ist wiederholt besorgt gemutmaßt worden, die Regierung Obama werde von ihren europäischen Partnern verlangen, eine größere Last zu tragen, letztlich also mehr Soldaten zu entsenden. So richtig laut ist diese Forderung bislang nicht vorgetragen worden; in der Einschätzung General McChrystals ist sie implizit vorhanden. Die künftige Bundesregierung sollte nicht darauf warten, ob Forderungen dieser Art gestellt werden oder nicht. Sie sollte selbst handeln: indem sie die lange Mängelliste ihrer eigenen Offiziere ernst nimmt und manche widersinnige Einsatzbeschränkung aufgibt. Wird darüber hinaus in der Nato Einvernehmen darüber erzielt, dass tatsächlich Anstrengungen aller Art in Afghanistan zu verstärken sind, dann sollte sie sich nicht verweigern.

Eine Niederlage, wie immer sie verbrämt würde, hätte gravierende Folgen für das Bündnis und die Sicherheit seiner Mitglieder. Getrennt kämpfen, vereint verlieren – das ist eine unheilvolle Perspektive. Weiter so wie bisher kann es nicht gehen. Dafür sind die Kosten zu hoch. Das gegenwärtige (gedrosselte) Engagement führt aber nicht dazu, unsere Ziele zu erreichen.

In der heutigen FAZ präzisiert Leser Volker Rockel diese Situation mE. sehr eingängig:

Die Bundeswehr als Papiertiger in Afghanistan

Zu den Berichten über den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan: Die offensichtlich orientierungslos geführte Debatte der politischen Führung um den Bundeswehreinsatz in Afghanistan erschreckt. Man führe sich bitte noch einmal vor Augen: Der Norden Afghanistans, also der deutsche Verantwortungsbereich des Regionalkommandos Nord, hat eine Größe, die ungefähr 50 Prozent der Landfläche Deutschlands entspricht.

Ein Kontingent von derzeit 4240 deutschen Soldatinnen und Soldaten (davon übrigens 310 Reservisten) hat also den Auftrag, in dieser Fläche gemeinsam mit den weiterhin mäßig ausgebildeten und ausgerüsteten afghanischen Sicherheitskräften den Schutz der afghanischen Bevölkerung vor Übergriffen der Taliban sicherzustellen. Es soll ein „robustes“ Mandat sein, das die Bundeswehr in Afghanistan für die UN umsetzen soll. Doch ein Blick auf die zur Verfügung stehenden militärischen Kräfte der Bundeswehr im Norden des Landes ernüchtert: Die Masse des derzeitigen deutschen Kontingents sind „Unterstützungskräfte“ (zur Entschärfung von Bomben und Sprengfallen), Militärisches Geologiewesen, Wehr- und Truppenverwaltung. Nach eigener optimistischer Schätzung bleiben dann noch etwa 800 bis 1000 deutsche Soldatinnen und Soldaten übrig, die zur Verfügung stehen, um unter Berücksichtigung des Schichtbetriebs an sieben Tagen der Woche tatsächlich operative Aufgaben wahrzunehmen, die annähernd dem eigentlichen Auftrag dienen: Unterstützung der vorläufigen Staatsorgane Afghanistans und ihrer Nachfolgeinstitutionen bei der Aufrechterhaltung der Sicherheit.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Sicherheitslage in Afghanistan und der damit verbundenen Herausforderungen ist klar: Dieser Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan ist im Ergebnis ein politischer Papiertiger. Denn das, was diese wenigen deutschen Soldaten tatsächlich operativ im militärischen Sinne ihres Auftrages (friedenserzwingender Einsatz) erreichen können, ist wegen der eskalierenden Bedrohungslage durch die Taliban faktisch null. Die jüngste Kritik des Nato-Oberbefehlshabers in Afghanistan, General McChrystal, ist berechtigt: Das deutsche Kontingent ist derzeit nicht in der Lage, seinen Auftrag militärisch angemessen auszuführen.

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Vor einigen Jahren las ich in der FAZ einen Bericht ihres mE. hervorragenden Afrika-Korrespondenten Thomas Scheen über irgendeinen Bürgerkrieg in irgendeinem der dortigen Müllhaufen. Die Audienz bei dem Chef einer größeren Soldatentruppe ließ auf sich warten. Thomas Scheen vertrat sich ein wenig die Beine und gelangte an einen Fluß, der die Grenze zwischen zwei der verfeindeten Parteien darstellte. Über den Fluß führte eine Brücke. Auf der Mitte der Brücke hampelte ein Junge in zerrissenen Militärklamotten herum, ein Gewehr in der einen Hand, in der anderen einen fetten Joint. Er verspottete die Feinde und versuchte, sie zu Fehlern zu verleiten und vor die Visiere der Scharfschützen zu bringen. Seine eigenen Leute feuerten ihn lautstark an. Nach meiner Erinnerung kam er kurz ans Ufer, weil der Joint alle war, und Thomas Scheen konnte ein paar Worte mit ihm wechseln, wobei er feststellte, dass der Junge völlig stoned war. Er sei der „Pointing Man“, erfuhr der Korrespondent, und das sei ein sehr cooler Job. Nach dem Interview mit dem Warlord zog es Herrn Scheen erneut zur Brücke, aber es stand nicht derselbe Junge auf der Brücke sondern ein neuer „Pointing Man“. Der andere war tot – „Berufsrisiko“.

In Bezug auf die Frage, „was wir in Afghanistan eigentlich erreichen wollen und was die Prioritäten sind“ (Frankenberger) schlage ich nun vor, dass unser Engagement in diesem verlorenen Land das eines „Pointing Man’s“ sein sollte. Damit meine ich nicht, dass das Leben unserer Mitbürger leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden sollte, im Gegenteil. Ich bin bei allem Respekt nicht General McChrystals Ansicht, „dass die AUSLÄNDISCHEN Soldaten ein größeres Risiko eingehen sollten, um die AFGHANEN zu schützen“, es sei denn, die Kinesen machen mit und verleihen uns 2-3 Millionen gut ausgebildete und ausgerüstete Volksarmisten zu einem akzeptablen Preis.

Ich meine, dass es für uns reicht, ein großes Fort auf einem Höhenzug zu errichten, von dem aus relativ risikoloser Flugverkehr gewährleistet werden kann (1). Sicher kann man mit 5.000 Mann nicht ein Areal von der Größe der halben Bundesrepublik verteidigen (s.o.), ein Fort aber und dessen nähere Umgebung wären für die Läusematratzenträger nicht zu knacken und sicher auch ein starker Magnet für uns wohlgesonnene Kräfte, die wir in die Fähigkeit versetzen könnten, die Verteidigung ihres Lebens in die eigenen Hände zu nehmen. Wie die Irren würden die Orks aus aller Welt gegen unser „Fort Pointing Man“ und die Forts unserer Freunde (also insgesamt 30 – 50) anrennen und darüber ganz vergessen, den Jihad zu uns zu tragen. Sicher könnten wir so auf komfortable Weise außerordentlich viele von ihnen zur Strecke bringen. Das ganze Land könnte man aus der Luft mit Waren, Druckerzeugnissen usw. zus*heissen. Vermutlich wäre gelegentlich die eine oder andere Strafexpedition fällig, Drohnenoperationen die Regel. Unsere eigenen notorischen Verbrecher könnte man vor die Wahl stellen, entweder im Zuchthaus zu versauern, oder aber sich in der deutschen Afghanistan-Legion zu bewähren. Die Perspektive der Operation „Pointing Man“ ist zwar langfristig und könnte zu einem festen Kulturgut unserer Gesellschaft werden (die Kreuzfahrer konnten bspw. Akkon ca. 200 Jahre halten (2) – jedoch warum nicht in Tausendern rechnen?), aber die Kosten würden vermutlich relativ gering sein. In unseren Kulturbetrieb (der auch eine wirtschaftliche Bedeutung hat) integriert würde die „Pointing Man“-Mythologie dort sicher einen bedeutenden Platz einnehmen, dh. „was abwerfen“. Auch wäre ein Abenteuer-Tourismus vorstellbar, der zB. den Weltraumtourismus weit in den Schatten stellen würde.

Aber besonders eins dürfen wir von unserem afrikanischen Vorbild auf keinen Fall übernehmen: die Drogen! Denn „The War on Terror“ ist weitgehend identisch mit „The War on Drugs“!

Time am 30. September 2009

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(1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/06/24/entweder-oder-aber-nicht-weder-noch/

(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Akkon

weitere Links:

http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/09/14/wir-sollten-bleiben-fur-immer/

http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/08/04/nachher-weis-mans-immer-besser/

http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/07/05/toten-nicht-ohne-lizenz/

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PS1.: Unter
http://weblog-sicherheitspolitik.info/2009/10/08/afgpak-meldungen-08-10-2009/ berichtet das „Weblog Sicherheitspolitik“ am 8.10.2009 von der neuen amerikanischen Strategie, Außenposten aufzugeben und die Präsenz auf wenige aber starke Basen zu beschränken.

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PS2.: OT, aber aktuell sehr lesenswert: „Wozu SPD?“
http://www.faz.net/s/RubE60152C79A424CDD91E9268CF021D4A0/Doc~E9C59FC4DF1404B74BF56F4A529475A47~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

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PS3.: Lesenswert, über die Wirkung des Drohneneinsatzes bei den Läusematratzenträgern: http://weblog-sicherheitspolitik.info/2009/10/22/drohneneinsatze-in-nordwest-pakistan-psychologische-wirkung/

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PS4.: Dieser ist offenbar mein 200. Beitrag! Cheers!

„Warrior“ von SKYLA TALON / KID ROCK

28. September 2009

Lyrischer Counterjihad #9, diesmal wieder der ersten Kategorie, insofern der Song unsere Gesellschaft in Aspekten als verteidigenswert darstellt, die für den Mohammedanismus ein Gräuel und inakzeptabel sind: „Warrior“ von SKYLA TALON (1), letztes Jahr zu Bekanntheit gekommen durch KID ROCK (2), offenbar bevor Talon es auf seiner CD „Off The Radio (2009)“ selbst veröffentlichte.

Hier die Performance von Kid Rock:

http://www.youtube.com/watch?v=xHzSBEVbXtM&feature=related

Hier der Text:

Warrior

So don’t tell me who’s wrong and right
When liberty starts slipping away
And if you ain’t gonna fight
Get out of the way

‘Cause freedom ain’t so free
When you breathe red, white and blue
I’m giving all of myself
How ’bout you?

And they call me warrior
They call me loyalty
And they call me ready to provide relief and help
I’m wherever you need me to be

I’m an american warrior
Oh
I’m an american warrior
Citizen soldier

Ahhhhh yeahhhhh!

Citizen soldier

I’ll never leave another behind
I will never accept defeat
I’m a soldier in war
Civilian in peace

‘Cause freedom ain’t so free
When you breathe red, white and blue
I’m giving all of myself
Cause that’s what I do

And they call me warrior
They call me loyalty
And they call me ready to provide relief and help
I’m wherever you need me to be

I’m an american warrior
Citizen soldier

Time am 28. September 2009

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(1) http://en.wikipedia.org/wiki/Skyla_Talon
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Kid_Rock
http://www.amazon.de/Warrior-made-famous-Kid-Rock/dp/B002NNJKF8/ref=sr_1_11?ie=UTF8&s=dmusic&qid=1254165829&sr=8-11

Bravo Bibi!

26. September 2009

Bibi
Nachdem zunächst die spätpubertierenden Orks Aff-Affie (1) und Mammut Gardinenstange (2 + 3) von der UNO Gelegenheit erhalten hatten, unter den Augen der Welt ihre abartigen Lügen über die Juden und Verwünschungen des Westens auszustoßen und sich obendrein physisch rüpelhaft zu benehmen, reagierte der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu (4), der auch rein äußerlich einen höchst angenehmen Kontrast zu dem durch seine vielen Ausschweifungen verlebten Aff-Affie und dem zotteligen Zwergmammut bot, am 24. September mit einer furiosen Gegenrede. Er kennzeichnete, so N-TV (5):

„… die Weltorganisation in New York der Parteilichkeit und Ungerechtigkeit. ‘Wollen Sie an der Seite Israels stehen oder an der Seite von Terroristen?’, rief er den Vertretern der 192 Mitgliedsländer zu… der Goldstone-Bericht zur israelischen Offensive in Gaza sei einseitig und ungerecht. ‘Das ist eine Verdrehung der Wahrheit, eine Perversion der Gerechtigkeit.’“

Sodann griff Netanjahu die UN-Vertreter an, die Gardinenstanges Rede nicht boykottiert hatten. N-TV: „‘Haben Sie keine Scham? Haben Sie keinen Anstand?’, rief er. Die Delegierten hätten damit einem Mann das Podium überlassen, der den Tod von sechs Millionen Juden während des Holocaust leugne. Zum Beleg hielt der Regierungschef einen Plan des NS-Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau hoch, in dem eine Million Menschen dem Naziterror zum Opfer gefallen waren. ‘Sind diese Pläne eine Lüge? Sind die Häftlingsnummern, die viele von uns noch auf dem Arm eintätowiert haben, eine Lüge?’“

In der Tat sollte man vielleicht mal versuchen, sich ein bißchen in das Denken eines der wenigen Menschen hineinversetzen, die den Nazi-Wahnsinn überlebt hatten, die mit ihren Lieben alles andere verloren hatten, und die jetzt miterleben müssen, wie Adolf in seiner Inkarnation als struppiger Halbaffe erneut dieselben Lügen wie damals verbreitet, nur dass er jetzt die UNO als Podium nutzen darf. Wem da nicht die Tränen aufsteigen, der gehört mE. zu den Lumpen, mit denen Mr. Netanjahu ins Gericht geht.

Darüberhinaus bin ich der festen Überzeugung, dass die Holocaustleugner von Gardinenstange bis Williamson (6) allesamt ganz genau wissen, dass der Judenmord furchtbare Tatsache ist. Die Leugnung ist so bizarr wie die These, die Erde sei eine Scheibe, die auf dem Rücken einer gigantischen Schildkröte ruhe. Die Leugnung dient nicht dem Zweck, eine vermeintliche Unwahrheit zu korrigieren. Ursache für die Leugnung ist vielleicht vielmehr ein so leidenschaftlicher Hass auf die Juden, der ihnen nicht einmal die Größe dieses in der Weltgeschichte einmaligen Leidensweges gönnt. Manch ein Leugner mag auch von der Niedertracht erschüttert sein, und er versucht nun, in animistischer Manier die Untat klein zu reden und vor Gott und den Menschen zu verstecken. Die Lüge ist letztlich ein politisches Glaubensbekenntnis – zu einer satanischen ANTI-Ideologie. Und politische Desperados wie Aff-Affie brauchen einfach einen Sündenbock (einen „Neighborhood Bully“ – 7), auf dem ihr geknechtetes Volk herumtreten kann, zur Not nehmen sie sogar Schweizer. Aber diese notorischen Lügner und Verbrecher sind mE. auch nicht die Empfänger von Netanjahus Ausführungen. Empfänger sind die eigenen Leute, die Amerikaner, die Westler und die Unentschlossenen. Dies stellt Hans-Christian Rößler in der heutigen FAZ heraus:

Die Woche Netanjahus
Israel feiert den Ministerpräsidenten für seine New-York-Reise

Am Donnerstagabend hatte Benjamin Netanjahu in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung noch vage vor den ATOMPLÄNEN IRANS gewarnt – WENIGE Stunden später kamen die ersten Meldungen, wonach Teheran eine ZWEITE (aktuell enttarnte, T.) Anlage für die Anreicherung von Uran baut. Aber die Mitglieder von Netanjahus Regierung, die sonst nicht um eine schnelle Stellungnahme verlegen sind, zogen es vor, vorerst zu schweigen. Sie überließen die erste Empörung den in Pittsburgh versammelten Staats- und Regierungschefs. Aus israelischer Sicht waren die Neuigkeiten vom Freitag auch nur eine Bestätigung für das, was Netanjahu schon vor der Vollversammlung gesagt hatte.

Mit der „besten Show in der Stadt“ meinte am Freitag ein prominenter Kommentator der Zeitung „Maariv“ dann auch nicht das Konzert von Leonard Cohen in Israel, sondern den Auftritt des Ministerpräsidenten in New York. „Er sprach in unserem Namen. Er verteidigte unseren Stolz und unsere Ehre.“ Für Netanjahu selbst war die Rede schlicht „der Kern dessen“, woran er glaube. Dabei fiel auf, dass neue Friedensverhandlungen mit den Palästinensern nur eine Nebenrolle spielten. Das iranische Atomprogramm und die Leugnung des Holocausts durch Ahmadineschad sind die Themen, die Netanjahu beschäftigen – und das Versagen der Vereinten Nationen.

(…)

Die Angriffe auf die UN, wo Netanjahu einst Israel als Botschafter vertrat, waren nach Ansicht von Nahum Barnea, Kommentator der Zeitung „Yediot Ahronot“, ebenso wenig zufällig wie die ausführlichen Ausführungen zum Holocaust. In Amerika zeige eben die Erwähnung des Holocausts ähnliche Wirkung wie die Kritik an den unbeliebten UN.

Als Netanjahu am Donnerstagabend in New York aufs Podium trat, waren Präsident Obama und Außenministerin Clinton schon nach Pittsburgh weitergereist. Der Vertreter Irans verließ vorher den Saal. DIE DELEGIERTEN SAUDI-ARABIENS, DES IRAKS, DER VEREINIGTEN ARABISCHEN EMIRATE UND PAKISTANS BLIEBEN DAGEGEN AUF IHREN PLÄTZEN.

Nice job, Bibi! Hope to see you later – at starside!

Time am 26. September 2009

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PS.: Wadinet (a) machte übrigens auf die diesbezügliche Berichterstattung der Süddeutschen (b) aufmerksam. In der SZ hieß es: „Netanjahu hielt während seiner Rede einen Plan des NS-Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau hoch, in dem eine Million Menschen dem Naziterror zum Opfer gefallen waren. ‘Sind diese Pläne eine Lüge?’, GEIFERTE Netanjahu in New York.“

Daraufhin meint Kommentator Guerreiro mE. treffend: „Die Süddeutsche ist doch nicht zum Lesen da! Eher für die Notfälle beim Picknick.“

a) http://www.wadinet.de/blog/?p=2198

b) 250909, http://www.sueddeutsche.de/politik/379/488772/bilder/?img=1.0

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(1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/09/23/tra-tra-trallalla/

(2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/09/25/obsolet-and-out-of-time/

(3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/06/15/arme-iraner-flieht/ s.u.

(4) http://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Netanjahu

(5) http://www.n-tv.de/politik/Netanjahu-attackiert-UNO-article519717.html

(6) http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Williamson

(7) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/25/neighborhood-bully-von-bob-dylan/

Ein komplettes Transskript der Rede unter : http://www.mfa.gov.il/MFA/Foreign+Relations/Israel+and+the+UN/Speeches+-+statements/Address_PM_Netanyahu_UN_General_Assembly_24-Sep-2009.htm

Obsolet And Out Of Time

25. September 2009

Manch einer hinterläßt Werke, die größer sind als er selbst. Das räudige Zwergmammut Gardinenstange, Chef des Iran, arbeitet hart an dieser Vision und setzt Mammutschiss um Mammutschiss in die Welt, einen größer als den anderen, alle größer als es selbst, indes: Auch ein Mammutschiss… stinkt.

Gardinenstange kann nicht den Mund aufmachen, ohne den Holocaust zu leugnen oder die Vernichtung Israels zu fordern. Allmählich ist das ein wenig langweilig, ebenso wie beispielsweise die Theorie, dass die Erde eine Scheibe sei. Die orkischen Dumpfbacken waren zwar zur Zwangsakklamation abkommandiert, aber mindestens die (ungekaufte aber gewählte) Hälfte der Teilnehmer der UN-Vollversammlung nutzte die Gelegenheit verständlicherweise für Wichtigeres (1).

Chrchr
Dabei hatte das Oberork so fleißig geübt, und man hatte ihn, damit so alles richtig schön flutscht, die Generalprobe in der original nachgebauten Puppenstube seiner Kindheit durchführen lassen, mit ihm selbst in der Rolle seiner Lieblingsbarbie (2).

Puppenstube

Als Souffleuse hatte man sogar den bösen Zaubererrr Grrrrrausegrimm gewinnen können:

Grausegrimm
Alle Anwesenden hatten Mammut mit „Tod Israel“-Rufen angefeuert (sicherheitshalber waren Schreivorschläge an die Kanzel gemalt worden), so wie vor kurzem das iranische Brüllament.

Vielleicht lag es daran, dass man vergessen hatte, das arme Ding zu windeln? Jedenfalls kam in der UNO so absolut gar keine Stimmung auf, und das Gerede der MSM davon, nun stände „der Iran wieder einmal im Zentrum der Weltpolitik“, ist mE. völliger Humbug, denn Iran steht am Abgrund, nirgendwo sonst.

2005 hatte das Zwergmammut vor der Uno eine Rede gehalten, von der es berichtete:

„Einer von uns sagte mir, als ich begann zu sagen „Im Namen Gottes des Allmächtigen und Barmherzigen“, da sah er ein Licht um mich und ich befand mich innerhalb dieser Aura. Ich spürte es selbst. Ich fühlte, wie sich die Atmosphäre plötzlich veränderte und diese 27 oder 28 Minuten lang zwinkerten die Führer der Welt nicht einmal… Und sie hielten den Atem an. Es schien, als ob eine Hand sie dort fest hielt und ihre Augen geöffnet hätte, um die Botschaft der Islamischen Republik zu erhalten.“ (3)

Wirklich 27 Minuten? Oder 28? Oder 28,53 Minuten? Alle waren diesmal jedenfalls ziemlich gespannt. Würde Mammut sich erneut als Lösung der weltweiten Energieprobleme, gewissermaßen als globale Ökolampe, offenbaren? Würde sich eine Fassung finden lassen, klein genug für diesen Zwerg? Aber nichts geschah! Außer Gähnen nichts zu erwähnen! Wenigstens hat er nicht ganz solange gebrabbelt wie Aff-Affie.

Ich bin der Ansicht, dass in der bürgerlichen Gesellschaft eine MordDROHUNG zu Recht polizeilich-juristisch verfolgt wird. Ich kann nicht verstehen, dass ein Staat, dessen Parlament und Regierungschef die Vernichtung eines anderen Staates fordern, das Recht hat, in der UNO zu erscheinen. Ich meine, dies ist der kleinste gemeinsame Nenner, der es ja sogar dem Latifundista Aff-Affie ermöglicht, als Staatschef hier aufzutreten, dass er die Existenz der anwesenden anderen Staaten respektiert. Staatsprivatbesitzer Aff-Affie darf hier auftreten, und niemand fordert im Plenum seine (zweifellos verdiente) Exekution. Daran sollte sich auch Iran halten – oder aber ausgeschlossen werden. Ein Mitglied der UNO sollte nicht die Vernichtung eines anderen fordern dürfen, das ist mE. die minimalste Regel für ein Zusammensein, die aber offenbar das Vermögen der iranischen Zombies übersteigt wie auch den Gestaltungswillen der UNO oder ihre Kraft. Präsident Bush hatte schon Recht mit seiner Theorie der „Achse des Bösen“…

Und es scheint so, dass die Orks die Erodierung jeder einzelnen bestehenden Regel fortführen wollen. Affie zerreißt das Gründungsdokument und bekritzelt den Tisch des Vorsitzenden: Das ist pupertär – Das ist Punk! Schmeißt sie raus, oder laßt sie die UNO fressen – und uns Erwachsene eine neue Convention gründen – aber so geht es nicht weiter! NICHT mit all diesen greinenden, brüllenden und stinkenden Riesenbabies beim Pow-wow!

Hau!

Die Momaden scheinen zu glauben, dass der Rest der Welt in irgendeiner Weise Interesse an ihnen hätte, aber das ist ein – für sie – fataler Irrtum. Mit ihren langen Nasen, flachen Hinterköpfen und dem durch 1.400 Jahre Diktatur erzeugtem unsteten, hastenden Blick sind sie denkbar unattraktiv. Niemand braucht sie: Sie sind unfreundlich, undekorativ, unterirdisch – Sie sind obsolet, out of time! Und in 20 Jahren können sie ihr Öl selbst trinken – aber das Wasser haben wir!

Genug Wasser, um auch den allergrößten Mammutschiss wegzuspülen!!

Time am 24. September 2009

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(1) http://www.faz.net/s/Rub0D783DBE76F14A5FA4D02D23792623D9/Doc~E10F9B51F9BF44D4580E76038EF17921F~ATpl~Ecommon~SMed.html

(2) http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~ED85536617718438E85CE3312627FD0A5~ATpl~Ecommon~SMed.html#CA17A56DF8274028938E24A8FEE07361

(3) http://de.danielpipes.org/3261/mystische-bedrohung-durch-mahmud

und natürlich:

http://www.youtube.com/watch?v=FGMfrmVgbbI

Tra-Tra-Trallalla…

23. September 2009

… der Muammar ist wieder da. Salami-aus-Einhorn, liebe Rinder, Einhorn-aus-Salami. Allas Hut ist achtbar, und Klohamett ist sein Prolet.

Ich haben großes Sack mitbrachtge, nee, eines Beutel, denn die Säcke sitzen ja vor mir, hähähä. Ich hoffen, es groß genug sein für die 777.000.000.000.000.000 Dollar und 77 Cent, die das Westen MIR Afrikanern schulden. Alles stimmen, ich es selbst bezechnet haben. Tja, in das Ölkonomie, da ich mich wörtlich auskennen. Und jetzt her mit die Kohlen, sonst… ich holen… böses Krokodil.

Und auf Fisch von Vo’sitzende’ hiel ich schleiben mit eines dickes Filzfisch „Aff-Affie was here!“, hihihi. Ich mußte nämlich bei meines Offiziersausbildung in Kloßblitannien mal alle Fische in die Klassenzimme’ saube’machen, weil beim Fischk’itzeln ich e’wischt ich w’oden waa!

So! Das habt ihr jetzt davon!

Und nun trage ich euch mal meine neuesten Gedichte vor!

Hey, was soll das, hiergeblieben! Lauft doch nicht weg, das war doch bloß ein SCHERZ! Bitte, bitte, laßt mich nicht allein! Ich libye euch doch alle!

Waaaas, DU hier, Großmutter? Jaja, ich komme ja schon…

Time am 23. September 2009

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http://www.faz.net/s/Rub8ABC7442D5A84B929018132D629E21A7/Doc~EBC73CC2A6E4B44F9B97DDF422C66976A~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Muammar_al-Gaddafi

http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/mohammedanismus-und-sklaverei/

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,650853,00.html

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Next Episode: The No-Madhi-Stiptease

Hilfe! Neuer Klo-Cartoon aufgetaucht!

23. September 2009

 

Time am 23. September 2009

Die Döner-Connection

21. September 2009

Vielleicht ist Ihnen folgende Szene vertraut: Vor einem größeren Gebäudeteil, der als „Kulturverein e.V.“ gekennzeichnet ist, halten mit quietschenden Bremsen schwarze Limousinen, aus denen jene fürchterliche Geräuschkulisse ertönt, die sie ihre „Musik“ nennen. Unter Gehupe und Gejohle eilen junge männliche Orientalen oder Afrikaner durch einen Eingang ins Innere, über dem ein Schild angebracht ist „Krötzömötzöabrakadabra – nur für Herren“. Es gibt auch einen weiteren mit dem Schild „Krützümützüabakadabra – nur für Damen“, und da gehen vereinzelt Schleiereulen rein. Bei den als Kulturverein getarnten Räumlichkeiten handelt es sich um eine jener üblichen, sogenannten, erstaunlich raumgreifenden „Hinterhof“moscheen, die mit ihrer zutiefst staatsfeindlichen Bestimmung auf Kosten des deutschen Steuerzahlers vom Schutz durch das Vereinsrecht profitiert.

An den Lenkrädern der Limousinen sitzen übrigens meist junge männliche Orks, deren Fahrverhalten und Gebaren sie als Eigentümer der schicken Karren ausweist. Das Geld dafür haben sie sicher in der Frühschicht im Straßenbau und danach noch bis Mitternacht als Verkäufer in Opis Dönerladen zusammengekratzt… Naja, das mit dem Straßenbau wohl eher nicht, das mit dem Dönerladen schon eher doch – und Opi ist wohl auch irgendwie im Spiel, nämlich als Opi-um.

Leoluca Orlando (1), von 1985 bis 2000 Bürgermeister von Palermo sowie auch Abgeordneter des sizilianischen, italienischen und europäischen Parlamentes, der durch seinen Kampf gegen die Mafia international bekannt wurde, schreibt (2):

„(Buscetta erklärte) uns im Einzelnen, wie die Corleonesi groß geworden waren. Er erzählte uns, wie der Drogenmarkt der Vereinigten Staaten durch die ‘Pizza Connection’ (3) von Sizilien aus aufgerollt worden war; dadurch bekam auch eine Äußerung Gaetano Badalamentis einen Sinn, die er einem seiner Männer in New York gegenüber gemacht hatte und die wir aus einem Telefongespräch mitgeschnitten hatten: ‘Sie brauchen uns, weil wir die Importlizenz haben.’ Buscettas Insiderwissen über die Beziehungen der Mafia zu den Gambinos und anderen Familien, die die amerikanischen Banden lenkten, und darüber, wie sie unter Rückgriff auf die PIZZERIEN im mittleren Westen ein Netzwerk des Drogenhandels geschaffen hatten, führte Falcone zu enger Zusammenarbeit mit Rudolph Giuliani (dem späteren Bürgermeister von New York), Louis Freeh (dem späterem FBI-Chef) und anderen Strafverfolgern in den Vereinigten Staaten.“

Falls Sie sich gefragt haben, wie es sein kann, dass es in Straße XY Ihrer Heimatstadt einen Dönerladen neben dem anderen gibt, und sogar in IHREM Nobelviertel einer nach dem anderen eröffnet wird, falls Sie sich fragten, wo die Esser dieser unüberschaubaren Dönermenge herkommen sollten, falls Sie sich wunderten, dass die Fleischspieße am Freitag noch genauso groß waren wie am Montag, nur erheblich dunkler, falls Sie das Überleben der Läden darauf zurückführten, dass bei den Orientalen eben die ganze Familie zu Hungerlöhnen von früh bis spät schuftet, haben Sie hier eine neue Erklärung, eine Erklärung für die wahnsinnig teuren Schlitten in der Hand orientalischer Jugendlicher. It’s just JIHAD!

Aber die Dönerläden, die unser Land mittlerweile wie ein engmaschiges Spinnennetz überziehen, sind nicht nur ideale Tankstellen für die vielen Heroinsüchtigen, zu denen die Orks viele unser Bürger gemacht haben (deren vielleicht kleinerer Teil zahnlos herumsteht und „Shore, Shore“ raunt, während die meisten von ihnen eine scheinbar bürgerliche Existenz führen), sie sind auch ideale Geldwaschanlagen.

Geldwäsche (4), diesbezüglich bin ich Laie. Ein Freund hat mir das so erklärt: Ein Drogenbaron hat in Heroinanbau, -Transport und -Verkauf 10 Dollar investiert. Er hat damit dann zwar 10.000 Dollar verdient. Dieses Geld kann er aber nicht am Stück investieren und für größere Ziele arbeiten lassen, weil das zu auffällig wäre, denn die staatlichen Detektive sind ziemlich wiff und viele. Er muss deshalb versuchen, den Eindruck zu erwecken, dass das Geld legal erwirtschaftet worden sei.

Er kauft deshalb zB. Rohstoffe bei verschiedenen Produzenten für 2.500 Stück Döner zum Preis von 1.000 Euro. Diese Summe wird verteilt und ist nicht mehr so arg auffällig. Für die Rohstoffe kriegt er legale Rechnungen. Die Rohstoffe wirft er in den Müll (oder spendet sie zur Rammelnacht der örtlichen Muschie). Seine Bandenmitglieder läßt er 2.500 angeblich verkaufte Döner à 4 Euro buchen und somit Einnahmen von 10.000 Euro minus 1.000 Euro Ausgaben gleich 9.000 Euro Gewinn. Dafür muß er an den Staat Umsatzsteuer und Einkommensteuer latzen. Letztere wird umso geringer sein, auf je mehr Bandenmitglieder (Dönerbudenunternehmer) der gesamte Gewinn verteilt wird, denn bei uns gibt es keine Flattax, was für den Ork-Paten ein weiteres Argument für ein möglichst dichtes Netz von vielen Läden mit jeweils eher geringem Gewinn ist. Nach der Einkommenssteuererklärung ist der Rest, und das werden 70 bis 80 % sein, also in meinem Beispiel um die 6.000 Euro, LEGAL. Klar, der Staat hat zwar über die Steuern (auf die vermeintlich verkauften Döner) einen Teil für sich abgezweigt, aber bei Gewinnmargen von 1.000% und mehr fällt das nicht so sehr ins Gewicht, und ein erheblich größerer Teil ist nunmehr nachweisbar „gesetzlich“ erworben, GEWASCHEN, SAUBER.

Lebensmittelhandel, Restaurants, Rosenverkäufer, Wettbüros, Hotels… all dies sind Unternehmungen, in denen die Orks stark engagiert sind, weil sie auf unkontrollierbaren Parametern, Verderblich- oder Vernichtbarkeit der Rohstoffe usw., beruhen.

Unser Staat wiederum, der auch Nutznießer dieser Art von Geldwäsche ist (es gibt sicher weitere), mag sich deshalb mit tiefschürfenden Investigationen schwertun. Da müssen verschiedene Statistiken gegeneinandergehalten werden, bevor Handlungsbedarf besteht, da muß nachgewiesen werden, ob die Kosten für die Herointoten usw. die Einnahmen aus der orkischen Geldwäsche übersteigen.

Bleibt abschließend darauf hinzuweisen, dass auch die teuflische „Mafia“ (5) sehr wahrscheinlich eine mohammedanistische „Erfindung“ ist.

Leoluca Orlando: „Lange Zeit war die Frage tabu, doch heute stehen Sprachwissenschaftler endlose Spekulationen über den Ursprung des Wortes ‘Mafia’ an. Einige glauben, es leite sich von mahias ab (arabisch für ‘kühn’ oder ‘prahlerisch’). Andere sehen seine Wurzeln in Muafirr, dem Namen eines sarazenischen Stammes, der einstmals Palermo beherrschte… Nach der Theorie, die mir immer als die einleuchtendste erschien, ist ‘Mafia’ eine Verballhornung der arabischen Wörter mu (‘Kraft’) und afah (‘beschützen’).“ (6)

Wie dem auch sei: My natural dislike is turning into hate, and I’ve to remember to be nice cause we want to identify the bodies after!

Time am 21. September 2009

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(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Leoluca_Orlando
(2) Leoluca Orlando, „Ich sollte der nächste sein“, Herder 2002, S. 111
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Pizza_Connection
„Pizza Connection beschreibt einen Drogenring in den USA, über den verschiedene ‘Familien’ der sizilianische Cosa Nostra jahrelang Drogen – insbesondere Heroin – von Sizilien nach Amerika schmuggelten. Es dienten einfache Pizzerien als Tarnung. Dies verlieh dem Drogenring seinen Namen. Das Heroin wurde u.a. in Tomatendosen geschmuggelt. Über die Konten der Pizzerien konnten teilweise die Einnahmen aus dem Heroingeschäft gewaschen werden.“
(4) http://de.wikipedia.org/wiki/Geldw%C3%A4sche
(5) http://de.wikipedia.org/wiki/Mafia
(6) Leoluca Orlando, „Ich sollte der nächste sein“, Herder 2002, S. 13
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PS.: Die legendäre „French Connection“ wurde Mitte der 70er gekappt: http://de.wikipedia.org/wiki/French_Connection_II (Film mit Gene Hackman in einer Glanzrolle).

Du bist erleichtert – aber warst Du mutig?

21. September 2009

Ein Amerikaner in Paris, Schweine im Weltraum… warum nicht debattieren über „Mohammedanisten in den Medien“?

Es lief zunächst alles nach Plan, in Potsdam, mit den üblichen Beleidigten. Die FAZ vom 17. September:

„Nach einer Weile schienen Worte nicht mehr auszureichen, es mussten Taten folgen. Gerade noch hatte Flemming Rose, der Feuilletonchef der dänischen Zeitung ‘Jyllands-Posten’, versucht, die Debatte etwas zu vereinfachen, hatte sogar, um den Unterschied von Bildern und Aktionen zu veranschaulichen, die schöne Anekdote von dem Gestapo-Offizier erzählt, der Pablo Picasso in dessen Wohnung besucht hatte und, als er ‘Guernica’ an der Wand hängen sah, fragte, ob der Hausherr das denn gemacht habe, woraufhin der Künstler geantwortet habe: ‘Nein, Sie’, als sich plötzlich eine junge Dame, die Berliner Journalistin Mely Kiyak, von ihrem Platz erhob, weil sie es nicht mehr ertragen konnte, von Rose NACHHILFE in Sachen DEMOKRATIEtheorie zu erhalten. ‘Sind Sie gekommen, um MIR eine Lektion zu erteilen?’, fragte sie und verließ den Raum. Am Ende war ihr Protest natürlich auch vor allem ein Bild, und wer bis dahin noch nicht verstanden hatte, dass nicht nur fundamentalistische Flaggenverbrenner in der arabischen Welt eine andere Vorstellung von Meinungsfreiheit haben als die Provokateure in den westlichen Medien, sondern AUCH moderne Euro-Musliminnen, der wusste es nun besser.“

Die Orks und ihre Lektionen… unter dem Auspeitschen läuft es bei denen nicht, auch nicht bei „modernen Euro-Orkas (was immer DAS sein soll, was an denen MODERN sein soll)“.

„‘Muslime in den Medien’ lautete das Thema, dem sich in diesem Jahr das Potsdamer Medienforum M100 widmete. Und weil auch Rose, dessen Zeitung vor vier Jahren mit der Veröffentlichung größtenteils schlechter (waren die eigentlich wirklich SOOO WAHNSINNIG SCHLECHT? T.) Mohammed-Cartoons den sogenannten Karikaturenstreit ins Rollen gebracht hatte, zu einem Referat geladen wurde, ließen es sich viele der knapp siebzig Teilnehmer nicht nehmen, die Debatte von damals noch einmal zu führen. Da half es auch nichts, dass sich Rose bemühte, das Thema im größeren Kontext zu erörtern, indem er ein paar Thesen vorstellte, ‘wie man in einer globalen Welt zusammenlebt, in der alles überall veröffentlicht wird’. Das tägliche Aufeinandertreffen von Kulturen ist für ROSE kein Grund, auf publizistischen Kuschelkurs zu gehen: ‘Pluralismus beinhaltet, dass man von Zeit zu Zeit beleidigt wird.’ Allenfalls Individuen verdienten einen Schutz vor Verleumdung und Diskriminierung. Religionen und Kulturen aber’ sind da, um kritisiert und lächerlich gemacht zu werden“.

Die FAZ weiter: „Erwartungsgemäß fand fast jeder Einwand gegen eine derart ‘absolute Meinungsfreiheit’ jemanden, der ihn formulierte (Sorry, aber wie könnte es anders sein? Gibt es denkbare unformulierte Einwände? T.). Die zum Islam konvertierte ehemalige MTV-Moderatorin Kristiane Backer gab sich GENÜGSAM („WIR BRAUCHEN keine absolute Meinungsfreiheit. Man KANN den Propheten nicht SO in den Schmutz ziehen“), – Interessant: Das Wort ‘brauchen’ wird hier gebraucht als ‘haben wollen’, ‘können’ als ‘dürfen’. Von orkischer Verdrehung gereinigt lautet Frau Backers Satz: ‘Wir wollen keine absolute Meinungsfreiheit, denn man darf nicht über den Propheten schmunzeln’, T. – der britische Journalist Peter Kellner wies auf die miese QUALITÄT der Karikaturen hin, die man schon aus professionellem Ethos hätte verhindern müssen (und wer könnte das beurteilen außer olle Pete, der sicher FÜR die Klohamed-Karikaturen eingetreten wäre, wenn nur Pinke-Pinke-Casso-Casso sie gezeichnet hätte, T.), und der Al-Dschazira-Moderator Jasim Al-Azzawi versuchte sich mit dem originellen Einwand, das Problem nach seinem publizistischen Erfolg zu beurteilen, und stellte in Frage, ob die Karikaturen an der Problematik der Selbstzensur, die sie illustrieren sollten, überhaupt etwas geändert hätten.

Welch fremdes Verständnis von Journalismus Al-Azzawi dabei zugrunde legt, hatte er schon vorher angedeutet, als er sich ein wenig über den westlichen Glauben an die Wirkungsmacht des investigativen Journalismus lustig machte: Die Aufregung um den Watergate-Skandal beispielsweise sei für ihn kaum nachvollziehbar: ‘Es gab keinen Mord, keine Vergewaltigung, keine Veruntreuung öffentlicher Gelder – für arabische Verhältnisse gab es gar kein Verbrechen.’ Und obwohl diese Berufsauffassung eher irritierte, war man schon froh, dass auch einmal ein wenig Polemik zurückkam.

Das Symposion demonstrierte eindrucksvoll, wie viel BEWEGUNG (Ironie ???, T.) mittlerweile in die Debatte gekommen ist. Der Grund dafür ist, dass die vermeintlich gradlinigen Frontverläufe inzwischen längst die Form eines Labyrinths angenommen haben: Wo der Westen ist und wo der Nahe Osten, wo „wir“ stehen und wo „sie“, ist dabei kaum noch zu erkennen (Ich empfehle, den Blick vom Bauchnabel auf den Horizont zu richten, da wird einiges sichtbar, und WIR und SIE werden auch SEHR DEUTLICH sichtbar,T.). Es waren am Ende eben auch Muslime und Musliminnen, die sich, als es dann um ihre Repräsentation in den Medien ging, am deutlichsten gegen eine Sonderbehandlung wehrten. (Nein, im Gegenteil, sie FORDERTEN eine Sonderbehandlung, Du hirntoter Dimmi, T.) „Wir brauchen nicht nur mehr Muslime in den Medien“, STELLTE etwa die pakistanistämmige Riazat Butt KLAR, die beim „Guardian“ für das Ressort „religious affairs“ (und damit eben für alle Religionen) zuständig ist, „wir brauchen AUCH mehr FRAUEN oder mehr Menschen aus der WEISSEN Unterschicht.“ Die alte mohammedanistische Taktik der Nutzung Unbeteiligter und anderer Minderheiten als Schilde, der Trick der Jihadisten, sich mit anderen Minderheiten gleichzusetzen, und deren Vorteile auch für sich zu reklamieren, wird hier überdeutlich.

Wenn ich übrigens die Zeitung aufschlage, sind links Mohammedanisten, rechts auch, oben sind welche und unten, vorne und hinten. Wir werden belehrt, dass Hisbolla „Partei Gottes“ heißt, wir werden aufgefordert, in Dubai Urlaub zu machen, wir lernen Falafel zuzubereiten. In den Medien scheinen die Orks prozentual noch viel weit verbreiteter zu sein, als sie in der Realität schon unsere Gesellschaften unterwandert haben. Das, was ich zuletzt brauche, sind nochmehr Orks irgendwo, schon gar nicht in den Medien. Heute z.B. machte die FAZ (210909) mit der Headline „Muslime in Feierstimmung“ und folgendem, obskuren Foto auf:

MannimMond

Bei dem debilen Mann im Bild handelt es sich laut FAZ um einen mohammedanistischen „Religions“-Geleerten auf der Suche nach dem Mann im Mond zwecks Bestimmung des Monatsbeginns. Okay, echt luschtik, aber gehört eine Grußadresse an diese mörderischen Spinner auf die Titelseite einer angesehenen westlichen Zeitung? Wer nun meint, das Foto sei ein Beispiel für den ebenso sinistren wie subtilen Humor der FAZ-Redaktion, kann damit durchaus richtig liegen, sollte aber bemerken, wie außerordentlich hintergründig und codifiziert Scherze über die Orks heutzutage offenbar sein müssen.

Riazat Butt weiter: „Der einzige Grund, warum Konferenzen wie diese stattfinden, ist, dass wir am Ende eine BEDROHUNG für die Sicherheit darstellen.“ Da läßt sie nun die Katze aus dem Sack: Der Kern des Problems ist mal wieder die scheinbar unvermeidliche BEDROHUNG, ist die Tatsache, dass man aufgrund des Mohammedanismus mit dem vorzeitigen Tod durch Bombenanschlag rechnen muß, nur weil man eine Dose Tomatenmark aus dem Supermarkt braucht. Um diese Bedrohung zu vermeiden, ist die Gesellschaft nach Ansicht der Orks und ihrer masochistischen Hilfstruppen verplichtet, die Lebensbedingungen exklusiv für die Orks unabhängig von deren Nutzen für die Gesellschaft drastisch zu verbessern, d.h. Schutzgeld zu zahlen.

„Und Shaded Amanullah, der Chefredakteur des Onlinemagazins ‘Altmuslim.com’ pflichtete ihr bei: ‘Medien sind unausgewogen. Wer fühlt sich schon fair behandelt?’“ Genau, im Westen ist alles schlecht, wir ALLE werden MISSHANDELT, in der Welt der Ungläubigen, im Haus des Krieges, welches vernichtet werden muß, meint dieser Jihadi und „Fachmann für Fairnis“, born in Orkhistan.

Aber eine derartige Kriegserklärung an den freien, demokratischen Westen kommt bei deutschen Feuilletonisten natürlich nur als „Medienkritik“ an, da sie sich in ihrem komfortablen Medienbeinturm eine fundamentalere Kritik als Medienkritik ohnehin nicht herbeidenken können.

„Im Zeitalter meinungsfreudiger Blogs und unzensierbarer Internet-Foren ist es längst kein Privileg der Umma mehr, beleidigt zu werden. Und so war es vielleicht das beruhigendste Zeichen, dass die Debatte sich am Ende tatsächlich nicht mehr dafür interessierte, was nun die dezidiert muslimische Komponente sei an all den Parallelgesellschaften und Nischen, die in den digitalen Medien ihren Platz finden. Und ob die islamischen Minderheiten im Westen im Speziellen von den ganz allgemeinen emanzipatorischen Chancen profitieren, die das Internet verspricht. Zwar warnte der renommierte Islamwissenschaftler Tariq Ramadan vor allzu großen Hoffnungen und dem Glaubwürdigkeitsmangel im Netz, erreichte als Medientheoretiker damit aber auch nicht unbedingt die gedankliche Komplexität, die er gefährdet sah. So verlief sich der Streit um Religion und Repräsentation, um Freiheit und Toleranz am Ende in den handelsüblichen Argumenten einer allgegenwärtigen Mediendebatte. Ausnahmsweise war das in diesem Fall sehr ermutigend.“

„ErMUTigend“? Wie bitte? Ermutigend soll gewesen sein, dass die mohammedanistischen Resthirne sich in Ermangelung interessanter Ideen nunmehr in der allgemeinen Medienkrititik ausgewälzt haben? Aber muß dieser Müllhaufen der Geisteswissenschaft nun auch noch eine Domäne der Orks werden – so wie Schutzgelderpressung, Kidnapping und Drogenhandel? Nein, nein! „Erleichternd“ würde ich deshalb maximal sagen, erleichternd deshalb, weil mal wieder die Debilität und Inkompetenz der Orks incl. Panic Satanic Mastermind Tarik Rammeltag demonstriert wurde. Mut aber ist etwas anderes!

MUT, den geben mir meine Frau, meine Kinder, meine Mitbürger. Mut kriege ich nicht durch die Erbärmlichkeit meiner Feinde, Mut kriege ich durch den Stolz auf mein Volk, meine Familie, meine Freunde! Mut entsteht durch das Bewußtsein, dass es etwas Größeres gibt als man selbst. Mut entsteht durch LIEBE! Wenn man weiß, dass man FÜR etwas kämpft, dann bekommt man Mut!

Dass die Mohammedanisten auf der Tagung in Potsdam erwartungsgemäß eine so eine peinliche Nummer abgaben, macht mich nicht mutig – die sind niemals je etwas anderes als peinlich gewesen. Mutig machen mich Flemming Rose und seine Zeichner, macht mich Geert Wilders, macht mich der Counterjihad!

Die Krankheit Mohammedanismus ist eine sehr schwerwiegende Krankheit der Menschheit. Sie kann nicht durch Kompromisse eingehegt werden. Sie muß ausgerottet werden! Und wir müssen wohl lieber nicht ERLEICHTERUNG suchen sondern MUTIG sein!

Time am 21. September 2009

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Ergänzung, 2.10.2009: In der heutigen FAZ wurde zum obenstehenden Foto der Leserbrief von Professor Dr. Armin Geus aus Marburg veröffentlicht, der es gar nicht lustig fand:

Die islamophile F.A.Z.

Zum Titelbild „Muslime in Feierstimmung“: Die latente Islamophilie Ihrer Zeitung und der vorauseilende Gehorsam gegenüber den Interessen inländischer wie ausländischer Muslime sind längst ein Ärgernis geworden. Der sternguckende Imam auf der Titelseite übertrifft aber alle bisherigen Anbiederungen. Wen unter den Lesern der F.A.Z. mag es interessieren, was das Fasten tagsüber und die Völlerei während der Nacht bedeuten soll? Es fehlt nur noch, dass Sie für eine Kalenderreform plädieren; Sie können ja einstweilen damit beginnen, das Datum auf der Titelseite mit der islamischen Zählung zu ergänzen.


Die Judenverschwörung

18. September 2009

Drei Bücher sind in den mohammedanistischen Staaten – in denen meist nur eine Minderheit lesen und schreiben kann – einschließlich der Türkei besonders beliebt. Es sind dies „Der Kloran“ von A. Hitler, „Die Protokolle der Weisen von Zion“ von Klo H. Metzel und „Mein Krampf“, eine Fälschung, die auf russische Agenten sowie zahlreiche weitere Mitgestalter zurückgeht (1). Allen Werken ist gemein, dass sie gemein sind, dass sie totalitäre Gesellschaftsformen anstreben oder bewahren wollen, und dass sie für jedes noch so kleine Problem auf der Welt in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ein kleines Völkchen verantwortlich machen, und das ist das Volk der Juden. Sie behaupten eine Verschwörung der Juden gegen das Leben, gegen das Gute und gegen Gott. Sie behaupten oftmals, wie zB. Adi der Schwule, dass die Juden als Verschwörer und Feinde aller anderen Menschen geboren seien, dass sie eine genetische Disposition hierzu hätten.

Die Juden, die vermutlich, so Wiki, vor rund 4.000 Jahren anfingen, sich als solche zu definieren, waren an Zahl mal mehr und mal weniger: „Als eigentlicher Begründer des heutigen Judentums gilt Esra (um 440 v. Chr.). Esra war in der Zeit der Babylonischen Gefangenschaft Hohepriester und durfte mit seinem verschleppten israelischen Volk, das aus vermutlich etwa 20.000 Menschen bestand, auf Erlass des Perserkönigs Artaxerxes zurück nach Jerusalem.“ (2+3)

Nicht nur unter der Gewalt der Perser hatten sie zu leiden, auch die Ägypter, die Assyrer, die Babylonier und Griechen verfolgten sie, und die Römer zerstörten schließlich ihren Staat für fast 2.000 Jahre. Wiki: „Der letzte jüdische Aufstand in Israel gegen die römische Herrschaft (Bar-Kochba-Aufstand) wird 135 n. Chr. niedergeschlagen. Die Juden werden über die ganze Welt verstreut (Diaspora). Das Land selbst wird seitdem „Palästina“ genannt. Diesen Namen, der auf das seinerzeit bereits verschwundene Volk der Philister zurückgeht, erhielt das Land aufgrund eines Erlasses von Kaiser Hadrian, um die Erinnerung an die judäischen Bewohner zu tilgen, deren Aufstand er niederschlug.“ (4)

Vor allem die strikte Weigerung, jemand anderen denn Gott als Gott anzuerkennen, was dem Polytheismus und Gottkönigtum der Großreiche zuwiderlief, hatte ihnen bis dahin die unversöhnliche Feindschaft der Herrscher eingebracht. Schändlicher Weise widerfuhr ihnen aber auch in den Ländern des christlichen Europas oftmals nichts Gutes. Jedoch blieben sie, solange sie den Glauben an den einen Gott nicht verloren, als das jüdische Volk intakt, egal auf welchem Teil des Globuses und unter welcher Herrschaft sie lebten.

Denn Gott hatte ihnen gesagt, dass sie sein auserwähltes Volk seien und dass durch sie auch alle anderen Menschen gesegnet seien (s. zB. 1. Mose 18,18). Die Juden brachten ihr großes Talent und die Aufmerksamkeit des einen Gottes in das jeweilige Gemeinwesen ein. Wenn sie frei waren, waren sie gut auf jedem Gebiet – wenn sie aber zB. nur auf dem Finanzsektor tätig sein durften, entwickelten und vervollkommneten sie eben diesen. Die Gastgesellschaften waren jedoch häufig abweisend, unfreundlich, ja sogar eliminatorisch. Neid auf die Tüchtigkeit der Juden, auf ihren Zusammenhalt, auf ihren Stolz darauf, dass sie den einen Gott als solchen erkannt hatten und ihm unbedingt treu blieben, lösten bei dem die Juden umgebenden, weit weniger entwickelten Personal zT. entsetzliche Verhaltensweisen aus.

Vor etwa hundert Jahren gewann dann endlich die Idee Gestalt, dass es gut sei, wenn die Juden die Möglichkeit hätten, in ihre von Gott schon seit 4.000 Jahren immer wieder versprochene, immer wieder gegebene und immer wieder verlorene Heimat zurückzukehren. Vespasian, Titus, Hadrian und all die anderen Diktatoren geistern ja nur noch in den Geschichtsbüchern herum. Das einstige Land der Juden lag darnieder, und nur sehr wenige Menschen mochten sich dort aufhalten – es stand unter englischer Sachwalterschaft. Juden kauften sich dort ein, entwickelten das Land, führten ihre Besitzungen zusammen und definierten sich letztendlich als ein neuer Staat, der aber – wie gezeigt – tatsächlich einer der allerältesten der Menschheit ist. Die Hitler-Deutschen hatten unterdessen in nur zwölf Jahren mindestens ein Drittel von ihnen, die unfaßbare Zahl von sechs Millionen Menschen, abgeschlachtet. Die Idee der UNO, das Land unter Juden und Arabern, die dieses vor Jahrhunderten besetzt hatten, aufzuteilen, lehnten die Araber ab. Die Armeen Jordaniens, des Irak, des Libanon, Ägyptens und Syriens eröffneten umgehend den Krieg gegen Israel, sobald die Unabhängigkeitserklärung ausgesprochen war (5).

Jahrhunderte zuvor war nicht nur der Glauben durch das Erscheinen des Messias reformiert worden, was die Entstehung des Christentums und die Verbreitung des Glaubens in den finstersten Winkel der Erde bedeutete. Auch Satan hatte sein Haupt erhoben und den Antichristen Klo H. Metzel gezeugt, ein gieriges kleines heißes Tier, das sich auf alles stürzte, was Juden und Christen, Griechen, Römer, Perser, Inder und alle Menschen bis dahin an Großem hervorgebracht hatten, um es mit seiner Gewalttätigkeit, seiner Übellaunigkeit und seinem schlechtem Atem zu beschmutzen und zu erniedrigen. Zu den bevorzugten Objekten seiner Begierde, die er bezwingen und auswaiden wollte, erkor sich der Antichrist naturgemäß das Judentum und das Christentum (6).

Kein Strauch, kein Baum, an dem der räudige Mohammedanismus nicht zwanghaft das Bein heben mußte, um seinen übelriechenden Strahl abzusondern. Streunende Hunde und Nomaden: Ihr wichtigstes Ziel ist die Kontrolle von möglichst viel Territorium. Und da die reichste, wichtigste und am weitesten entfernte Stadt im ungebildeten aber gierigen Bewußtsein Klo H. Metzels Jerusalem, die Hauptstadt des vorübergehend mal wieder untergegangenen jüdischen Reiches war, ebenso wie sie natürlich Hauptstadt der jüdischen Häresie „Christentum“ ist, erhob er Anspruch auf diese Stadt und erklärte sie zur drittheiligsten Stadt (was immer eine heilige Stadt sein mag) des Mohammedanismus.

Und genau hier liegt der Kern des Problems. Den Mohammedanisten ist durch die Staatsmacht Israels seit ein paar Jahrzehnten eine ihrer zentralen Kultstätten abhanden gekommen. Nicht, dass die Orks sich dort nicht in gewohnter Manier in den Dreck werfen können, und ihren Popo zu Alla strecken können, damit der die ganze schwule Bande mal wieder so richtig durchnudelt – rein virtuell natürlich, nein, das können sie nach wie vor. Aber es geht um die Macht, um die Tatsache, dass es Juden sind, die Herren dieses Territoriums sind. Und wenn Alla die drittheiligste Stadt offenbar nicht verteidigen kann, wie steht es dann mit der zweitheiligsten und der allerwertesten? Was kann Ba-al-la denn überhaupt? Die faschistische, nomadische Rotte, die die ganze Welt fressen will, die aber zugrunde geht, wenn sie in der Bewegung innehält, wurde bei Jerusalem von den Juden gestoppt und der Götze schwankt bedrohlich. Die Existenz Israels beweist so den in ihrer Masse animistischen Orks die Nicht-Existenz Allas.

Wichtiger als die Einnahme New Yorks ist den Orks daher die Kontrolle Jerusalems, denn New York kommt in ihren Kochbüchern gar nicht vor, wohl aber Zion (Natürlich ist nach mohammedanistischer Ansicht auch New York ursprünglich eine mohammedanistische Gründung, ebenso wie Moskau, Paris, Rom, Berlin und Peking – so wie wir alle, ob wir das wollen oder nicht, eigentlich geborene Mohammedanisten sind, die entweder beim Kult bleiben oder aber ungläubige Verräter werden (zB. alle Christen und Juden). Ein Kult jedenfalls, der anordnet: „Hütet euch davor, während des Gebets nach rechts auszuspucken, sondern spuckt unter euren linken Fuß! (Buhari IX/5, Recl. S.125)“, und dies zu Aussagen Gottes erklärt, der also zu 99,999% aus obskuren Geboten oder Verboten besteht, nimmt die Frage „seiner“ „heiligen“ Städte mutmaßlich sehr, sehr ernst.

So verwundert es nicht, dass den ohnehin notorisch unfairen Orks jedes Mittel Recht ist, den Judenstaat zu zerstören, und da es ihnen schon vor längerer Zeit gelungen ist, die UNO zu kapern, setzen sie auch diese zum Kampf gegen Israel ein.

Für diejenigen von ihnen, welche der Propaganda der arabischen Staaten Folge leisteten und 1948 im Rahmen des Krieges der Araber gegen Israel aus dem Land flohen (viele von ihnen blieben und sie stellen heutzutage 20% der Bevölkerung Israels), wurde eine exklusive UNO-Organisation (UNRWA – United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East) geschaffen mit dem Ziel, ihre Eingliederung in arabische Staaten zu verhindern, und so ein Menschenpotenzial zu schaffen, das den Anspruch auf den mohammedanistischen Besitz an Israel aufrecht erhält (7). Aus diesem Grund setzten die Orks in gewohnter Lügenmanier auch eine skurile Maßnahme durch. Sie bestimmten nämlich, dass nicht nur die ca. 750.000 Orks, die damals geflohen waren, Flüchtlinge seien, sondern auch deren Kinder und Kindeskinder. So kommt es, dass die übergroße Mehrheit dieser Menschengruppe, die sich selbst als „Palästinenser“ bezeichnet und in einigen Israel umgebenden arabischen Ländern in eigenen, geschlossenen und selbstverwalteten Städten lebt, tatsächlich niemals Flüchtling war. Über ihre Anzahl besteht keine Einigkeit, 4,5 Millionen registrierte sowie 1,5 Millionen „unregistrierte“ sind es nach Angaben der UNRWA, Orks und ihre Helfer reden sogar von 7,5 Millionen. Damit sind die Pallies ein interessantes biologisches Phänomen, denn sie sind die einzige Lebensform, die sich trotz des angeblich an ihr begangenen „Völkermordes“ stetig in astronomischen Dimensionen vermehrt, eben um das Zehnfache in 50 Jahren.

Der UNRWA, die von der mutmaßlichen Konvertitin Dr. Karen Koning Abuzayd (8) geleitet wird, stehen übrigens gigantische Geldbeträge zu Verfügung. 2009 beträgt ihr reguläres Budget 545 Millionen US-Dollar, dazu kommen sogenannte „projektbezogene“ Geldmittel, die in manchen Jahren dieselbe Größenordnung erreichten. Die UNRWA verfügt über ein Personal von fast 30.000 Leuten, die meisten davon sind Pallies, viele von ihnen Mitglieder von Terrorgruppen. Das UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees - 9), hingegen, das weltweit alle anderen, nämlich derzeit über 20 Millionen Flüchtlinge versorgt, hat nur 6.300 Mitarbeiter, und sein jährliches Budget beträgt etwa eine Milliarde US-Dollar. Pro Kopf kümmern sich also zwanzigmal so viele UN-Betreuer um die palästinensischen Flüchtlinge wie um alle anderen, und sie haben dafür – wiederum pro Kopf – mindestens den zweieinhalbfachen Betrag zur Verfügung. Um die Hunderttausende von Juden, die von den Orks aus den mohammedanistischen Ländern vertrieben wurden, kümmert sich übrigens kein UNO-Hilfswerk.

Wie Hans-Christian Rößler in der gestrigen FAZ berichtete, ist vielmehr die Kommission des UN-Menschenrechtsrates, in dem ua. Algerien, Aserbaidschan, Bangladesch, Pakistan, Saudi-Arabien und Tunesien stimmberechtigt sind, und die das israelische Vorgehen gegen die Hamas untersuchen sollte, mal wieder zu dem erwarteten Ergebnis gekommen: „Nur die Hamas war mit dem Bericht zufrieden, auch wenn sie nicht glücklich darüber war, dass auch ihr Kriegsverbrechen vorgehalten wurden. Die auf israelisches Gebiet abgefeuerten Raketen dienten der ‘Selbstverteidigung’ und sollten eigentlich nur militärische Einrichtungen, aber keine Zivilisten treffen, sagte ein Sprecher. Deutlich härtere Worte als für die Hamas fand die Kommission unter der Leitung Goldstones… jedoch für die israelische Militäraktion: Es handele sich um einen ‘absichtlichen und unverhältnismäßigen Angriff, mit dem Ziel, die Zivilbevölkerung zu bestrafen, zu erniedrigen und zu terrorisieren’“. (10)

Wie Sie also sehen, ist das kleine, tapfere Volk der Juden für und mit Gott immer wieder durch die Hölle gegangen. Viele Völker, unter ihnen auch Feinde der Juden wie die Philister, nach denen sich die Pallaraber benennen, sind verschwunden, aber die Juden gibt es immer noch, und jetzt haben sie nach 2.000 Jahren sogar wieder einen eigenen Staat, und sie halten darin für uns alle dem Ansturm der Orks stand. Die größte Nationengemeinschaft der Erde, die Orkländer, wollen Israel wieder vernichten, und viele Westler und unter ihnen sogar solche, die sich Christen nennen, möchten ihnen dabei behilflich sein. Sie benutzen alle Mittel und Wege, und sie setzen auch die UNO für ihr Ziel ein. Ist das etwa keine Verschwörung?

Ja, es gibt eine Judenverschwörung!

Das ist die Verschwörung von ein paar Milliarden Lumpen auf diesem Planeten gegen Israel und die Juden, gegen Gottes auserwähltes Volk.

Time am 18. September 2009

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(1)

http://www.netzeitung.de/politik/ausland/329167.html?Mein_Kampf_Bestseller_in_der_Tuerkei

http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~ED043AD0843BD4E2798E24F7D5EE89AF6~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.pi-news.net/2007/11/antisemitische-hetze-in-der-tuerkei/

http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-1047/i.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Protokolle_der_Weisen_von_Zion

(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Juden

(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Jerusalem

(4) http://de.wikipedia.org/wiki/Israel#Entwicklung_bis_zum_20._Jahrhundert

(5) http://de.wikipedia.org/wiki/Pal%C3%A4stinakrieg

(6) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/der-kloran-4-hass-auf-juden-und-christen/

(7) http://de.wikipedia.org/wiki/UNRWA

(8) http://www.blinkx.com/video/interview-mit-karen-koning-abu-zayd-chefin-des-un-hilfswerkes-f-r-pal-stina-fl-chtlinge-im-nahen-osten-unrwa/zo4FN9eNseYiDnbPjcYmoA

(9) http://de.wikipedia.org/wiki/UNHCR

(10) Hinzufügung am 2. Oktober: Eine lesenswerte Analyse und sehr kritische des Goldstone-Reports gibt es in er NZZ vom 18. September unter
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/beschaedigte_glaubwuerdigkeit_der_uno_1.3591313.html

Zum Thema lesenswert, 021009: http://pajamasmedia.com/blog/the-dirty-little-secret-about-the-palestinians/

081009:

http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/2Steinberg091008.html

Werkstatt der Lügen

15. September 2009

Im März hatte ich einen Beitrag des Journalisten Karl Rössel für den SWR vorgestellt, in dem dieser die Verbindungen zwischen deutschen Nazis und den (Pallie-) Muschlimmbrüdern bzw. dem Fieslahm als solchem in der Hitlerzeit sowie die Vertuschungsversuche dieser Beziehungen durch die deutsche Orientalistik beleuchtete (1).

Heute berichtet Regina Mönch in der FAZ von weitergehenden Forschungen einer Gruppe um Karl Rössel, die sich mit dem Thema „Die außereuropäische Welt im Zweiten Weltkrieg“ befassen. Wir lesen zunächst:

„Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg bewegt Europa. Dass er die Welt auch außerhalb verheerte, in China, in Afrika, in Polynesien, ist nicht unbekannt, doch zum Erinnerungskanon gehört dieses Wissen nicht. Eine Gruppe von Rechercheuren um den Journalisten Karl Rössel hat diesen blinden Fleck zum Gegenstand einer umfassenden Untersuchung gemacht; zehn Jahre lang wurden in allen Teilen der Welt Zeitzeugen befragt, die Forschungen auf diesem Gebiet zusammengetragen und ein Buch herausgegeben haben (‘Unsere Opfer zählen nicht – die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg’, Berlin 2005 – 2), das nicht nur viele Fakten versammelt, sondern auch eine große Literaturliste zum Thema enthält. Dieser Wechsel der Perspektive in der Weltkriegserinnerung erbringt überraschende Erkenntnisse.

Es geht nicht um ein paar kleine Ergänzungen, sondern um Millionen von Kolonialsoldaten, freiwilligen und zwangsrekrutierten, um Zwangsprostituierte, um Millionen zivile Opfer, deren genaue Zahl zuverlässig nicht zu benennen ist, weil sich niemand die Mühe machte, nichtweiße Opfer allzu genau zu registrieren. Zwar ist bekannt, dass dieser Krieg in China mehr Menschen das Leben kostete als in den Ländern der Achsenmächte Japan, Deutschland und Italien zusammen, zur britischen Armee fünf Millionen Kolonialsoldaten gehörten und für die Äthiopier der Krieg schon 1935 begann, als Mussolini das Land überfiel und nicht nur Panzer, Soldaten und Bomben, sondern auch Giftgas einsetzte, dem vor allem Zivilisten zum Opfer fielen. Aber wenn an den letzten Weltkrieg erinnert wird, sind meist nicht einmal die schwarzen Soldaten, die auf europäischem Territorium kämpften, eine Erwähnung wert. Aber auch hier gilt wie immer: Die anderen erinnern sich auch. Sie erinnern sich an ihren unwürdigen Kriegsdienst, den geringen Sold, die ausgebliebene Veteranenrente, an Charles de Gaulles ‘blanchissement’ beim feierlichen Einzug seiner Truppen in Paris, an dem nur weiße Soldaten teilnehmen durften.

Diese andere Dimension eines Krieges, über dessen Ausmaß und Verbrechen in Deutschland jedes Schulkind vermeintlich gut aufgeklärt ist, haben die Gruppen ‘Aricavenir’ und ‘Recherche international’ um Karl Rössel zum Thema einer Wanderausstellung gemacht, die jetzt zum ersten Mal in Berlin gezeigt wird. Zwölf andere Städte, darunter Tübingen, Aachen, Köln, Hamburg, Wuppertal und Hannover, werden sie in den nächsten Monaten zeigen. So weit, so verdienstvoll, möchte man meinen.“

In der Tat, aber jetzt kommt eine interessante Wendung:

„Doch wenige Tage bevor die Schau mit ihren 96 Texttafeln, Video- und Hörstationen eröffnen konnte, kam es zum Eklat. Die Berliner ‘Werkstatt der Kulturen’ (3), ein gemeinnütziger, GUT SUBVENTIONIERTER Verein, zog ihre Zustimmung zurück. Man habe eine Gedenkausstellung erwartet, nun aber etwas GANZ ANDERES bekommen. Der gesinnungsethische Streit dreht sich um ZWEI UNTERKAPITEL der Ausstellung, die (Sie ahnen es bereits, T.) sehr differenziert die KOLLABORATION mit den Achsenmächten und die JUDENVERFOLGUNG außerhalb Europas behandeln. Am heftigsten EMPÖRT die Erwähnung des Palästinenserführers Hadj Amin al-Husseini, der sich von Himmler zum SS-Gruppenführer ernennen ließ und wenig später, 1943, im ‘Islamischen Zentral-Institut’ zu Berlin an die arabische Welt appellierte, eine ‘endgültige Lösung’ für die Judenfrage zu finden und alle Juden ‘aus allen arabischen und mohammedanischen Ländern’ zu vertreiben. Nach dem Krieg war er lange der höchste Repräsentant der arabischen Palästinenser.

Die Leiterin der ‘WERKSTATT DER KULTUREN’ (von dort wird an prominenter Stelle auch zu einer sogenannten ‘Muslimische Akademie’ verlinkt, T. – 4) warf ausgerechnet Karl Rössel vor, er agiere RASSISTISCH, von Relativierung der Opfer war die Rede. Ein KOMPROMISS, vom Migrationsbeauftragten des Berliner Senats vermittelt, RETTETE zwar die Ausstellung. Sie zog kurzfristig in den Wedding um, in die recht abgelegenen UFERHALLEN (5), wo sie sich aber dank dieses Skandals nun vieler aufmerksamer Zuschauer erfreut. Doch der Konflikt zwischen den selbsternannten Erinnerungsverwaltern und den Ausstellungsmachern ist keineswegs beigelegt. In der Neuköllner ‘Werkstatt der Kulturen’ wird nun die Schulversion der Schau gezeigt, kein Plakat weit und breit, das Besucher darauf aufmerksam macht. Wer sie doch findet, wird zuerst einmal mit einer klaren Distanzierung des Hauses konfrontiert und einigen ABERWITZIG anmutenden GEFÄLLIGKEITSADRESSEN. Darunter fällt zumindest die des Berliner MIGRATIONSRATES (6) ins Gewicht, der den Ausstellungsmachern „PUREN KOLONIALRASSISMUS“ vorwirft, was immer das sei. KEINE Anfrage an diesen GRÖSSTEN Verbund von VOR ALLEM TÜRKISCHEN und ARABISCHEN Migrantenvereinen wurde beantwortet.

Die anderen Absagebefürworter verstärken mit ihren WIRREN Begründungen zuerst einmal den Eindruck, dass sie die Ausstellung nicht kennen und an einem neuen Mythos stricken, der Kollaboration mit dem „Feind deines Feindes“ moralisch grundsätzlich akzeptabel findet. Dass diese Kollaboration meist mit einer unverkennbaren Judenfeindschaft verbunden war, scheint sie nicht zu stören.

Im Internet toben sich derweil Radikale aller Couleur von ganz links bis ganz rechts gegen die Ausstellung und ihre Kuratoren aus. Da, im Wedding, tobe der „antideutsche und muslimfeindliche Mob“, heißt es etwa in einem Blog, der viele Kommentare enthält, die von einem Keil raunen, den Rössel „zwischen Schwarze und Araber“ treibe. Der Vorfall erinnert an ältere Beispiele von Geschichtsrevisionismus, gegen die nur Aufklärung etwas auszurichten vermag. Und so ist die gute Nachricht nach einem befremdlichen Skandal, dass sich inzwischen viele Lehrer für Rössels Unternehmen interessieren.“

Die Wahrheit sagen kann man in Deutschland offenbar nur noch im Keller, oder man muss tausenderlei „Kompromisse“ eingehen. Die Orkverbände bestimmen, was in Ausstellungen gezeigt werden darf, was Wahrheit ist, was Rassismus ist, was oben und unten ist. Die Vereine, welche den Jihad in unsere Gesellschaft tragen, und welche Jihad-Kritiker zunächst noch nur mundtot, schon bald aber mausetot machen, finanzieren wir selbst.

Das Projekt ist offenbar ein tendenziell linkes, gleichwohl sollte man mE. seine counterjihadischen Anteile unterstützen. Ich bitte meine Berliner Leser daher, sich des Falles anzunehmen und zumindest zahlreich bei der Veranstaltung zu erscheinen, der Eintritt ist frei.

Time am 15. September 2009

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(1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/02/nazislamisten/
(2) http://www.amazon.de/Unsere-Opfer-zählen-nicht-Weltkrieg/dp/3935936265

(3) http://www.werkstatt-der-kulturen.de/wissmannstrasse.html
(4) http://www.muslimische-akademie.de/„Die Muslimische Akademie in Deutschland will durch ihre verschiedenen Aktivitäten einen Beitrag zur offenen Gesellschaft leisten“ heißt es dort, und da ist es ja nur folgerichtig, dass man die Wahrheit unterdrücken will, dass der jahrzehntelang ranghöchste Pallie ein eingefleischter Judenhasser und SS-Scherge aus Leidenschaft war…
(5) http://www.uferhallen.de/ – Uferhallen, „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“, 01. – 30. September 2009, täglich von 11:00 – 19:00 Uhr, Uferstraße 8-11, 13357 Berlin

(6) http://www.migrationsrat.de/

außerdem:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Weltkriegsschau;art270,2890146 (mit Kommentaren)

http://www.lernen-aus-der-geschichte.de/?site=ne20060501074050

http://www.assoziation-a.de/gesamt/Unsere_Opfer_zaehlen_nicht.htm


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