
Nachdem zunächst die spätpubertierenden Orks Aff-Affie (1) und Mammut Gardinenstange (2 + 3) von der UNO Gelegenheit erhalten hatten, unter den Augen der Welt ihre abartigen Lügen über die Juden und Verwünschungen des Westens auszustoßen und sich obendrein physisch rüpelhaft zu benehmen, reagierte der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu (4), der auch rein äußerlich einen höchst angenehmen Kontrast zu dem durch seine vielen Ausschweifungen verlebten Aff-Affie und dem zotteligen Zwergmammut bot, am 24. September mit einer furiosen Gegenrede. Er kennzeichnete, so N-TV (5):
“… die Weltorganisation in New York der Parteilichkeit und Ungerechtigkeit. ‘Wollen Sie an der Seite Israels stehen oder an der Seite von Terroristen?’, rief er den Vertretern der 192 Mitgliedsländer zu… der Goldstone-Bericht zur israelischen Offensive in Gaza sei einseitig und ungerecht. ‘Das ist eine Verdrehung der Wahrheit, eine Perversion der Gerechtigkeit.’”
Sodann griff Netanjahu die UN-Vertreter an, die Gardinenstanges Rede nicht boykottiert hatten. N-TV: “‘Haben Sie keine Scham? Haben Sie keinen Anstand?’, rief er. Die Delegierten hätten damit einem Mann das Podium überlassen, der den Tod von sechs Millionen Juden während des Holocaust leugne. Zum Beleg hielt der Regierungschef einen Plan des NS-Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau hoch, in dem eine Million Menschen dem Naziterror zum Opfer gefallen waren. ‘Sind diese Pläne eine Lüge? Sind die Häftlingsnummern, die viele von uns noch auf dem Arm eintätowiert haben, eine Lüge?’”
In der Tat sollte man vielleicht mal versuchen, sich ein bißchen in das Denken eines der wenigen Menschen hineinversetzen, die den Nazi-Wahnsinn überlebt hatten, die mit ihren Lieben alles andere verloren hatten, und die jetzt miterleben müssen, wie Adolf in seiner Inkarnation als struppiger Halbaffe erneut dieselben Lügen wie damals verbreitet, nur dass er jetzt die UNO als Podium nutzen darf. Wem da nicht die Tränen aufsteigen, der gehört mE. zu den Lumpen, mit denen Mr. Netanjahu ins Gericht geht.
Darüberhinaus bin ich der festen Überzeugung, dass die Holocaustleugner von Gardinenstange bis Williamson (6) allesamt ganz genau wissen, dass der Judenmord furchtbare Tatsache ist. Die Leugnung ist so bizarr wie die These, die Erde sei eine Scheibe, die auf dem Rücken einer gigantischen Schildkröte ruhe. Die Leugnung dient nicht dem Zweck, eine vermeintliche Unwahrheit zu korrigieren. Ursache für die Leugnung ist vielleicht vielmehr ein so leidenschaftlicher Hass auf die Juden, der ihnen nicht einmal die Größe dieses in der Weltgeschichte einmaligen Leidensweges gönnt. Manch ein Leugner mag auch von der Niedertracht erschüttert sein, und er versucht nun, in animistischer Manier die Untat klein zu reden und vor Gott und den Menschen zu verstecken. Die Lüge ist letztlich ein politisches Glaubensbekenntnis – zu einer satanischen ANTI-Ideologie. Und politische Desperados wie Aff-Affie brauchen einfach einen Sündenbock (einen “Neighborhood Bully” – 7), auf dem ihr geknechtetes Volk herumtreten kann, zur Not nehmen sie sogar Schweizer. Aber diese notorischen Lügner und Verbrecher sind mE. auch nicht die Empfänger von Netanjahus Ausführungen. Empfänger sind die eigenen Leute, die Amerikaner, die Westler und die Unentschlossenen. Dies stellt Hans-Christian Rößler in der heutigen FAZ heraus:
Die Woche Netanjahus
Israel feiert den Ministerpräsidenten für seine New-York-Reise
Am Donnerstagabend hatte Benjamin Netanjahu in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung noch vage vor den ATOMPLÄNEN IRANS gewarnt – WENIGE Stunden später kamen die ersten Meldungen, wonach Teheran eine ZWEITE (aktuell enttarnte, T.) Anlage für die Anreicherung von Uran baut. Aber die Mitglieder von Netanjahus Regierung, die sonst nicht um eine schnelle Stellungnahme verlegen sind, zogen es vor, vorerst zu schweigen. Sie überließen die erste Empörung den in Pittsburgh versammelten Staats- und Regierungschefs. Aus israelischer Sicht waren die Neuigkeiten vom Freitag auch nur eine Bestätigung für das, was Netanjahu schon vor der Vollversammlung gesagt hatte.
Mit der “besten Show in der Stadt” meinte am Freitag ein prominenter Kommentator der Zeitung “Maariv” dann auch nicht das Konzert von Leonard Cohen in Israel, sondern den Auftritt des Ministerpräsidenten in New York. “Er sprach in unserem Namen. Er verteidigte unseren Stolz und unsere Ehre.” Für Netanjahu selbst war die Rede schlicht “der Kern dessen”, woran er glaube. Dabei fiel auf, dass neue Friedensverhandlungen mit den Palästinensern nur eine Nebenrolle spielten. Das iranische Atomprogramm und die Leugnung des Holocausts durch Ahmadineschad sind die Themen, die Netanjahu beschäftigen – und das Versagen der Vereinten Nationen.
(…)
Die Angriffe auf die UN, wo Netanjahu einst Israel als Botschafter vertrat, waren nach Ansicht von Nahum Barnea, Kommentator der Zeitung “Yediot Ahronot”, ebenso wenig zufällig wie die ausführlichen Ausführungen zum Holocaust. In Amerika zeige eben die Erwähnung des Holocausts ähnliche Wirkung wie die Kritik an den unbeliebten UN.
Als Netanjahu am Donnerstagabend in New York aufs Podium trat, waren Präsident Obama und Außenministerin Clinton schon nach Pittsburgh weitergereist. Der Vertreter Irans verließ vorher den Saal. DIE DELEGIERTEN SAUDI-ARABIENS, DES IRAKS, DER VEREINIGTEN ARABISCHEN EMIRATE UND PAKISTANS BLIEBEN DAGEGEN AUF IHREN PLÄTZEN.
Nice job, Bibi! Hope to see you later – at starside!
Time am 26. September 2009
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PS.: Wadinet (a) machte übrigens auf die diesbezügliche Berichterstattung der Süddeutschen (b) aufmerksam. In der SZ hieß es: “Netanjahu hielt während seiner Rede einen Plan des NS-Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau hoch, in dem eine Million Menschen dem Naziterror zum Opfer gefallen waren. ‘Sind diese Pläne eine Lüge?’, GEIFERTE Netanjahu in New York.”
Daraufhin meint Kommentator Guerreiro mE. treffend: “Die Süddeutsche ist doch nicht zum Lesen da! Eher für die Notfälle beim Picknick.”
a) http://www.wadinet.de/blog/?p=2198
b) 250909, http://www.sueddeutsche.de/politik/379/488772/bilder/?img=1.0
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(1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/09/23/tra-tra-trallalla/
(2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/09/25/obsolet-and-out-of-time/
(3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/06/15/arme-iraner-flieht/ s.u.
(4) http://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Netanjahu
(5) http://www.n-tv.de/politik/Netanjahu-attackiert-UNO-article519717.html
(6) http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Williamson
(7) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/25/neighborhood-bully-von-bob-dylan/
Ein komplettes Transskript der Rede unter : http://www.mfa.gov.il/MFA/Foreign+Relations/Israel+and+the+UN/Speeches+-+statements/Address_PM_Netanyahu_UN_General_Assembly_24-Sep-2009.htm
Tags: Benjamin Netanjahu, Uno
23. November 2010 um 00:32
IMMERNOCH SEID IHR HURENSÖHNEEEE
23. November 2010 um 00:38
Ein Ork, das lesen kann!
Herzlich willkommen!
Ich bin erstaunt und erfreut, denn die meisten von euch können es nicht!
Weil eurer Gott Klo. H. Metzel und sein Flaschenjinn Alla es nicht wollten, dass ihr klug werdet.
Bleibe eine Weile, mein Freund, lies die 720 Kapitel dieses Buches, und versuche, klug zu werden, bevor du stirbst.
T+I+M+E