Archiv für Dezember 2009

Es kann nicht sein, was nicht sein darf

31. Dezember 2009

Rumi schenkt einem Bettler seinen Gürtel

In der heutigen FAZ berichtet Gustav Falke über eine misslungene Übersetzung von zweihundert Liebesgedichten des bedeutenden mohammedanistischen Mystikers und persischen Dichters (Maulana) Dschalal ad-Din ar-Rumi (1) durch den Iraner Ali Ghazanfari.

Rumi lebte von 1207 bis 1273. Sein Dasein als mohammedanistischer Geleerter erfuhr eine grundlegende Wendung, als er sich mit dem Derwisch Schams-e Tabrizi (2) anfreundete, der wiederum ein Schüler von Hadschi Baktasch Wali (3) gewesen war, eines anti-orthodoxen Mystikers, welcher die Scharia vollkommen ablehnte.

Mit Schams unterhielt Rumi eine vierjährige Liebesbeziehung, deren Intensität mutmaßlich die Eifersucht seiner Schüler hervorrief. Wahrscheinlich entführten und ermordeten sie Schams 1248. Wiki: „Die Sehnsucht nach dem Freund inspirierte… Rumi zu dem bis heute nachgeahmten Reigentanz und zum Dichten seiner ebenfalls bis heute vielzitierten Verse (4).“

Wie für den Mystizismus typisch verwischte sich auch in Rumis Vorstellungen die Liebe zu Gott mit der irdischen (in diesem Fall homosexuellen) Liebe, und er entfernte sich dabei weit von mohammedanistischen Grundsätzen. Wiki:

„Rumi bezeichnete seinen Todestag als große Hochzeit, da er an diesem Tag mit Allah vereint würde. (…) Die Lehre Maulanas (Rumis) basierte darauf, dass er die Liebe als die Hauptkraft des Universums ansah. Genauer gesagt ist das Universum ein harmonisches Ganzes, in dem jeder Teil mit allen anderen in einer Liebes-Beziehung steht, die wiederum einzig und allein auf Gott gerichtet ist und nur durch seine Liebe überhaupt Bestand haben kann.

(…) Der Grund für seine Berühmtheit ist, dass er die Fähigkeit besaß, diese Lehre in Poesie unübertroffener Schönheit wiederzugeben:

‚Komm, wer du auch seiest! 
Wanderer, Anbeter, Liebhaber des Loslassens, komm.
 Dies ist keine Karawane der Verzweiflung.
 Auch wenn du deinen Eid tausendmal gebrochen hast,
 komm nur und noch einmal: komm.’

Er beschrieb mit derselben Eloquenz die Freude, Gott näher zu kommen, wie die Trauer, von Gott getrennt sein zu müssen. Wie andere mystische Dichter bezeichnete er Gott als den Geliebten und die menschliche Seele, die auf der Suche nach Gott ist, als den Liebenden.“

Die Folge von Misogynie und Geschlechtertrennung ist m.E. immer die massive Ausbreitung der Homosexualität, das war im klassischen Griechenland nicht anders als im Persien vergangener Tage bis heute. Wiki (5): „Homosexualität war seit den Anfängen der persischen Dichtung im 9. bis zum 20. Jahrhundert der Haupttopos in der persischen Liebesdichtung.“ Diese Orientierung betrifft ebenso den hochgerühmten Hafes (6) wie den nicht minder geehrten Farrokhi (7). Objekte der Anbetung waren dabei meist Türken, die damals noch in rauhen Mengen die persischen Sklavenmärkte bevölkerten. Wiki: „Die türkischen Schönheiten waren derart beherrschend, dass die Bezeichnung ‚Türke’ zum Synonym männlicher Schönheit wurde. Es waren türkische Sklaven, die man auf Sklavenmärkten erwarb, militärisch ausbildete und in den Armeen oder im Haus einsetzte. (…) Farrokhi verzehrt sich in seinen Gedichten vor Sehnsucht nach einem türkischen Soldaten und bezeichnete ihn als ‚Abgott’.“

Es ist nun grade insbesondere die Verleugnung dieser Homosexualität, die die Ursache für die oben angesprochene, misslungene Übersetzung ist. Das Wort hat nunmehr endlich Gustav Falke:

Auf in die Welt der Trunkenheit

Der Knabe wird zur zierlichen Dame: Eine gescheiterte Übersetzung der persischen Liebesgedichte von Rumi offenbart die Problematik digitaler Druckwerke.

Die vorliegende Übersetzung ausgewählter Liebesgedichte Rumis ist misslungen und gerade darin interessant. In gewisser Weise interessant sind sogar die vielen Deutschfehler, die dem Iraner Ali Ghazanfari unterlaufen. Rechtschreibfehler, falsche Deklinationsendungen, eine Zeichensetzung, die manchmal wohl rhythmisieren soll, jedenfalls quer zum Satzgefüge steht, Objektbezüge, die erst aus dem Blick ins persische Original klarwerden und manche Zeilen zu bizarrem Nonsens, einer Parodie von Mystik machen. Daran zeigt sich auch die Problematik von Digitaldruckwerken, hat doch der Leiter des Engelsdorfer Verlags, Timo Hemmann, die Fehler Ghazanfaris nicht einmal in dem von ihm unterzeichneten Vorwort korrigiert.

Interessanter jedoch sind die inhaltlichen Vorentscheidungen. So wird der Angeredete der Gedichte als „Geliebte“, nicht als „Geliebter“ übersetzt, ja die Angst vor einem Missverständnis lässt den Übersetzer sogar vom Erzengel „Gabriele“ und von „meine Liebling“ reden, obwohl Engel und Lieblinge geschlechtsneutral sind. Grammatisch ist das Geschlecht des Geliebten auch im Persischen nicht zu unterscheiden. Allerdings hat Rumi seine geistige Initiation der Begegnung mit Shams-e Tabriz zugeschrieben und auch seine eigene Gedichtsammlung, den „Diwan“, unter dessen Namen herausgegeben. Es wird heute weithin angenommen, dass Rumis Schüler Shams umgebracht und an unbekanntem Ort verscharrt haben, weil ihr Lehrer durch diese sinnlich-unsinnliche Liebe zu sehr vom Schulgeschäft abgelenkt wurde.

Gewiss darf man die lyrische Stilisierung nicht einfach ins Biographische herunterrechnen. Angesichts der deklarierten Verehrung für den betrauerten Lehrer scheint die Sprechsituation immerhin klar, dass Shams als Liebender in der von Platon vertrauten asymmetrischen Konstellation den jüngeren Rumi als Geliebten anredet, so wie Rumi später Schüler als Geliebte hatte. Im Übrigen sprechen die Gedichte abwechselnd vom Geliebten und vom Freund, und indem er den Freund männlich sein lässt, bringt der Übersetzer mit der Trennung von Liebe und Freundschaft nicht nur ein konventionelles Geschlechterrollenbild zum Ausdruck, sondern zerstört auch die Einheit des Gedichtzyklus.

Im Russischen gibt es den Witz „Stimmt es, dass Tschaikowsky schwul war?“ „Ja, aber nicht deshalb lieben wir ihn.“ Die Feststellung der Homosexualität Rumis hat einen gewissen provokativen Wert, ist doch sein großes Lehrgedicht, der Mathnawi, nicht nur für den Orden der tanzenden Derwische, sondern überhaupt für dem Sufismus zugeneigte Muslime das zweite Buch gleich nach dem Koran. Aber in der Provokation liegt keine tiefere Bedeutung, ja man könnte die Feminisierung der Übersetzung liebesgeschichtlich so rechtfertigen, dass in damaligen Zeiten ein geistiges Verhältnis zu Frauen nicht denkbar war. Zeigte sich nicht durchgehend die Biederkeit des Übersetzers! Da geht das lyrische Ich abends nicht in die Schenke, sondern betritt die „Welt der Trunkenheit“, wo der Wein, wenn sich die Erinnerung an Reales nicht vermeiden lässt, nicht von dem von Omar Khayyam oder Hafis bekannten Schenkenknaben, sondern von einer „zierlich Dame“ eingeschenkt wird. Schließlich haben wir es hier mit Rein-Geistigem zu tun.

Dabei liegt die poetische Pointe der Gedichte gerade darin, das Hohe mit dem Niedrigen zu verbinden. Und sufistisch sind sie, weil sie nicht einfach eine Weltanschauung präsentieren, sondern von Erfahrungen ausgehen, die jeder machen kann. Rumi wird kein Säufer und kein Lüstling gewesen sein, doch im Rausch liegt für ihn ein Anfang der Weisheit. Ghazanfari hat von den 1995 Rubajat des „Diwan“ zweihundert übersetzt. Rubajat sind Vierzeiler, die eine Situation zeichnen und in der letzten Zeile verallgemeinern oder zuspitzen. Der körperliche Eindruck, den die Spannung zwischen den tänzerischen quantitierenden Metren und den schweren, möglichst vollständigen Reimen in der ersten, zweiten und vierten Zeile nebst vielen Wortwiederholungen macht, ist kaum in Übersetzung wiederzugeben. Doch indem Ghazanfari auch die elementare Anschaulichkeit der Gedichte in Wolken tropisch geschwollener Rede hüllt, bleibt endgültig unverständlich, warum Rumi, der bei uns der Römer heißt, weil er sich am oströmischen Hofe der Seldschuken in Konya aufhielt, von den Iranern Maulana und von den Türken Mevlana genannt wird – unser Meister.

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Hier kann man sich nur wundern, wie dreist und mit welchem Aufwand ein Ork versucht, die Wahrheit zu unterdrücken. Und ist es nicht bemerkenswert, dass ein deutscher Verlagsleiter unserer Tage ihm darin bereitwillig folgt? Das gleiche Schema zeigt übrigens auch der Wiki-Eintrag über Rumi, wenn er die Bedeutung des Alkohols für diesen unerwähnt lässt und stattdessen von „mystischer Trunkenheit“ fabuliert (die Diktion weist ohnehin auf einen Ork). „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“ lautet das Motto (8), dabei sind von Klo H. Metzel selbst homoerotische Szenen in Hadithen überliefert (9) und in der Mulla-Hochburg Ghom grassiert AIDS (10). Was das soll? Etwas zu verbieten und die Menschen gleichzeitig dazu zu verführen, das macht sie zu Sündern, Mitwissern, es macht sie angreifbar und beherrschbar – und um nichts anderes als Herrschaft geht es dem Mohammedanismus.

Time am 31. Dezember 2009

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/Maulana_Rumi

2) http://de.wikipedia.org/wiki/Schams-e_Tabrizi

3) http://de.wikipedia.org/wiki/Hadschi_Baktasch_Wali

4) http://de.wikipedia.org/wiki/Diwan-e_Schams-e_Tabrizi

5) http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualität_in_der_persischen_Liebesdichtung

6) http://de.wikipedia.org/wiki/Hafes

7) http://de.wikipedia.org/wiki/Farrokhi

8) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/24/die-orks-sind-schwul/

9) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/hadithe-2-ahem-sex/

10) http://www.pi-news.net/2008/01/unterm-mullahgewand-pulsiert-das-leben

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PS.: (Dschalaladdin Mohammad) Rumi: Gipfel der  Liebe. Ausgewählte Vierzeiler. Zweisprachige Ausgabe. Aus dem Persischen von Ali Ghazanfari. Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2009. 212 S., geb., 16,- [Euro].

Mohammedanisten sind Vaterlandsverräter

30. Dezember 2009

Ich bin der Ansicht, dass eine der möglichen Zukünfte der Menschheit im Kloran geschrieben ist. Wenn der Mohammedanismus nicht vernichtet werden kann, so wie vor ihm Karthago, der Nationalsozialismus und der Kommunismus vernichtet wurden, wird die zukünftige Erde das Gesicht der afghanischen, sudanesischen oder somalischen Wüstenlandschaften tragen. Dies ist im Kloran geschrieben, ebenso wie die Ermordung der europäischen jüdischen Mitbürger von Hitler schriftlich niedergelegt wurde, lange bevor er seinen teuflischen Plan verwirklichen konnte.

Der Hund liegt im Kloran begraben, und sein Name ist „AllaHundseingesandter“. Die Position der vollständigen Ablehnung dieses nach Verwesung stinkenden Konvoluts, die ich für die erste des Counterjihad halte, wird leider nur von wenigen meiner Mitbürger geteilt, wie auch ein eigentlich recht passabler Leserbrief aus der gestrigen FAZ zeigt. Professor Dr. Thomas Sternberg aus Düsseldorf schreibt zu einem Artikel von Dieter Bartetzko (1):

„(…) Die Synagogen passen sich sehr gut in die Architektursprache der Gegenwart ein, während das für viele der unbeholfenen Kopien von Elementen traditioneller Istanbuler Moscheen nicht gilt. Die Tatsache, dass sich die Kölner Ditib-Zentrale entschlossen hat, einen Architekten aus der Familie der bedeutendsten Kirchenbaumeister Deutschlands für ihren Neubau zu beschäftigen – der allerdings die traditionellen Erwartungen an die Formensprache einer türkischen Moschee geschickt mit einer Orientierung an der Moderne zu verbinden weiß -, ist ein deutliches und gutes Zeichen des Integrationswillens.

Dem Artikel muss allerdings in einer wesentlichen Voraussetzung widersprochen werden: Die Synagogen und die Moscheen sind nicht so einfach zu vergleichen. Der Fehler liegt in der Ineinssetzung von Kultur und Religion, die aber nicht dasselbe sind. Bei den Synagogen handelt es sich um Bauten einer Glaubensgemeinschaft, die selbst ein integraler Bestandteil der Kultur Europas, die allerdings in ihrer Mehrheit auf christliche Ansätze zurückgeht, ist und war. Die Integration und Assimilation der Juden in die christliche Gesellschaft im 19. Jahrhundert bezog sich vor allem auf rechtliche Fragen und solche der Bräuche und Gewohnheiten, nicht eigentlich einer fremden Kultur.

Kulturen können geprägt sein von einer Religion, aber sie sind nicht identisch mit ihr. Religionen „inkulturieren“ sich in unterschiedlichen Kulturen. Und genau da liegt das Problem der islamischen Gemeinden, die eine heimatliche Kultur nach Europa übertragen und hier von einer Moschee das gleiche Aussehen erwarten, wie dies in den arabisch-osmanischen Traditionen seine Blütezeiten gehabt hat. Für die türkischstämmigen Menschen – ob sie nun muslimischen Glaubens sind oder nicht (99,9% sind es, T.) – stellt sich die Frage nach dem Grad der Anpassung an die sie umgebende Kultur auch deshalb besonders nachdrücklich, weil es so viele Unterschiede gibt. Dass dies alles wiederum sehr viel mit Religion zu tun hat, ist offensichtlich, aber nicht der einzige Faktor, der viel eher in den Formen des Verhaltens, der Künste, der Gewohnheiten und eben auch des Ausdrucks in Architektur zu suchen ist.

Insofern haben es die Muslime viel schwerer, sich mit ihren Bauten in das Stadtbild moderner europäischer – oder besser: westlicher – Städte einzufügen, als es die Mitbürger jüdischen Glaubens haben. Diese sind immer schon zu Hause in diesen Formen gewesen, haben sie selbst wesentlich mitgeprägt, jene müssen den Weg zu einem europäischen Islam über den einer neuen Inkulturation gehen.“

Das ist sicher alles nicht ganz falsch, das Beispiel der kulturell extrem weit von uns entfernten aber hervorragend integrierten Ostasiaten zeigt jedoch, dass eben nicht die Entferntheit oder Eigenart einer Kultur maßgeblich ist (2). Wird den Kindern beigebracht, zuerst zuzuschlagen oder den Streit nicht eskalieren zu lassen (3)? Ist jeder vor Gott und dem Gesetz gleich, oder sind Frauen und Kinder weniger wert? Ist Sklaverei o.k.? Wie wird Recht legitimiert? Die Antwort auf verstörendes Verhalten so unglaublich vieler Mohammedanisten ist stets: „… doch so steht es geschrieben“ – im Kloran nämlich.

Fast alle Türken sind Mohammedanisten überwiegend der aus meiner Sicht fundamentalistischen Art (4). Der von Herrn Sternberg geforderte Weg der „Inkulturation“ ist ihnen gegenüber eine ebenso fromme wie unrealistische Vision, denn ihre unheilige Schrift VERLANGT Segregation und Gewalttätigkeit. Dass die DITIB in Köln eine architektonisch „moderne“ Moschee hinsetzen lässt, ist alles andere als beruhigend, es ist vielmehr Takija und zeigt den unbedingten Willen, sich in unserer Heimat festzukrallen.

Im Gegensatz zu den Arabern, die kein Vaterland kennen, sondern sich in panarabischen Träumen ergehen (5), sind die Türken sehr nationalistisch. Sie träumen vom „Panturkismus“ (6), aber das Kraftzentrum ist die Türkei, ein mohammedanistischer Staat auf ehedem christlichem Gebiet. Bei den Türken ist meist schwer zu sagen, was ihnen wichtiger ist, der Turkismus oder der Mohammedanismus. Der Mohammedanismus aber passt zu diesem grausamen Volk, das an Feiertagen seine Städte mit dem Blut der Schlachtopfer zu überschwemmen pflegt. Die Versuche der türkischen Religionsbehörden, die Hadithe zu reformieren (7), sollten daher als Versuch gedeutet werden, die Araber von ihrer Hoheit über den Mohammedanismus zu vertreiben.

Wenn ein Nichtork amerikanischer Staatsbürger wird, stirbt er als Ami, und seine Kinder sind stolze Amis durch und durch. Nicht so ein Türke in Deutschland. Selbst wenn er hier geboren und aufgewachsen ist, selbst wenn er von der Wiege an von seinen urdeutschen Mitbürgern alimentiert wurde, wird er die mohammedanistische und die türkische Sache befördern. Dass er gern den deutschen Pass nimmt, heisst nicht, dass er den türkischen abgibt. Sein Vaterland ist auf ewig die Türkei. Arme Konvertiten, was sollen sie außer dem Mohammedanismus befördern, für wen sich entscheiden? Für welche Seite sie auch immer sich entscheiden, es ist nicht die deutsche Sache, nicht die europäische, nicht die westliche.

Mit den Aussprüchen „So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott was Gottes ist“ (Mark. 12/14-17) und „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ (Joh. 18/36) machte Jesus klar, dass er kein Politiker oder Revolutionär sei. Anders Klo H. Metzel, dem es nur um die weltliche Macht ging, und der die Loyalitäten eindeutig festlegte, im Kloran („Wer dem Gesandten gehorcht, der gehorcht Allah…“ – 4. Sure, Vers 82; Recl. S. 99) wie in den Hadithen („Keiner von euch ist wirklich gläubig, bevor ich ihm nicht lieber bin als sein Vater, sein Sohn und alle Menschen miteinander.“ Buhari II/6, Recl. S.35). Die daraus resultierende grundsätzlich immer vorhandene Bereitschaft zum Verrat an unserem Vaterland und die primäre Gebundenheit an Mohammedanismus bzw. Arabismus oder Türkismus zeigt so gut wie jede mohammedanistische Internetseite.

Mein Spezi Akif Sahin (8) beispielsweise macht aus seinem Herzen keine Mördergrube und pöbelt (9):

„Mal im Ernst. Da titelt das ehemalige Nachrichtenmagazin (gemeint ist der Spiegel, T.) über die VERSTÄNDLICHE Aufregung der Türkei über die neue Visum-Freiheit für die Balkanländer und schreibt: ‚Türkei mault’. Da möchte man glatt als Türke dem Texter dieses Titels zurückrufen: ‚Halt dein Maul!’ (Der Kontakt mit der Zivilisation trägt Früchte, Sahin droht immerhin keinen „auf’s Maul“ an, T.) Denn die Türkei mault nicht, sie kritisiert ZU RECHT das VORGEHEN eines CLUBS von CHRISTEN. Die EU erlaubt eben nicht ALLEN Bürgern der Balkan-Länder die Visum-Freie Einreise für 90 Tage. Profitieren tun NUR die Christen.

Mazedonien, Serbien und Montenegro können sich seit gestern FREUEN. Für ihre Bürger gilt seit gestern, dass diese für 90 Tage in die EU einreisen können, ohne ein Visum.

Natürlich REGT sich da die Türkei ZU RECHT auf. Denn ANDERS als es dargestellt wird, profitieren von dieser Regelung nur Christen. Bosnien ist nicht in diesem Kreis der AUSERWÄHLTEN Länder, obwohl es das längst hätte VERDIENT. Auch die Türkei wird außen vor gelassen, obwohl ES seit mehr als 50 Jahren um einen Beitritt in die EU bemüht ist und seit einigen Jahren offiziell als Beitrittskandidat geführt wird.

Dies mit dem Titel: ‚mault’ zu umschreiben zeigt nur wieder einmal, dass der SPIEGEL, in diesem Fall Spiegel Online, einfach nur das vorherrschende UNRECHT versucht zu KASCHIEREN.“

Vorherrschendes UNRECHT ist nach Ansicht Sahins, dass die EU in Bezug auf das von ihr beherrschte und genial entwickelte Territorium SOUVERÄNE Entscheidungen trifft, die nicht von der Türkei gutgeheißen worden sind. Er findet es ungerecht, dass die Christen ihre Länder nicht bereitwillig den türkischen Mohammedanisten zum Zertrampeln zur Verfügung stellen und das Sichaufregen eine normale Reaktion. Sahins Bildunterschrift zu einem monströsen Fotoportrait lautet übrigens: „Es kommt nur selten vor, dass ich mit KINDERN gut umgehen kann. Entweder sind sie UNDISZIPLINIERT, oder haben einfach ANGST vor mir.“ (10) Wen wundert’s? Aber dass Sahin das nicht als großes Problem sieht sondern die Kinder schuldig erklärt, spricht Bände.

Die Konvertitin Meryem ist auch völlig durchgeknallt (11): „In der Berichterstattung, auch der ‘seriösen’ Medien, wird so getan, also ob im Iran ein Umsturz im Gange wäre. Dabei wird gänzlich ignoriert, welche gewaltige Mehrheit des Volkes hinter seinem Präsidenten und hinter seinem geistlichen Oberhaupt steht.“ Egal wie hoch die Leichenberge sind: Wer immer grade im Iran von ganz oben die anderen in den Dreck tritt, hat in ihren Augen Recht. Sie ist intelligent und fleißig, aber sie war vermutlich sooo allein (12). Leider ist ihr wohl deshalb ein Auftraggeber mit Ziegenfuß lieber als die Einsamkeit. Wie kann man freiwillig so tief sinken? Armes Ding!

Und der ZMD? Wie gehabt: Der Westen ist angeblich dem Untergang geweiht (13)! Freie Wiedergabe der Webseite: „Kopenhagen legt drastisch die Krise des westlichen Systems offen - Quaradwis Weihnachtsfatwa ist Fehlübersetzung – rechtsextreme Straftaten und Vorratsdatenspeicherung bedrohen uns – Ende der Moscheenkontrolle gefordert – Muslime, Sündenböcke in der Krise – Schweiz gegen Religionsfreiheit – Muslime, je religiöser desto toleranter – Europaweite Diskriminierung der Muslime – radikale Israelis verwüsten Moschee – Serbe wegen Kriegsverbrechen verurteilt – Brandanschlag auf Moschee – Juden und Christen sollten ermordet werden, um Fuhrergan zu stürzen – Orthodoxer Patriarch segnete Kriegsverbrecher“ und in Bezug auf Flight 253: „Bloß KEIN Profiling!“.

Vaterlandsverrat hat für Deutsche einen Vornamen und einen Nachnamen, und die lauten: MOHAMMEDANISMUS TÜRKISMUS.

Time am 30. Dezember 2009

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/09/sie-wollen-es-nicht-verstehen/

2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/19/wie-heist-der-kevin-der-orks/

3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/29/mohammedanismus-gewalt-0/

4) http://www.pi-news.net/2009/09/tuerkei-christen-und-juden-unerwuenscht/

5) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/29/uber-den-arabischen-ubermenschen/
http://de.wikipedia.org/wiki/Watan

(6) http://de.wikipedia.org/wiki/Panturkismus

7) http://tiny.cc/Zk8Vt

8) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/01/drei-totalitarismen-in-folge/

9) http://www.dunia.de/2009/12/20/blog-die-eu-erlaubt-nur-christen-die-visum-freie-einreise/

10) http://www.flickr.com/photos/akifsahin/3219667990/

11) http://meryemdeutschemuslima.wordpress.com/2009/12/29/fundburo-zu-den-aktuellen-ereignissen-im-iran/

12) http://meryemdeutschemuslima.wordpress.com/salam-aleikum/

13) http://www.islam.de/

Über den arabischen Übermenschen

29. Dezember 2009

In ihrem Hass auf Juden und Christen sind sich die Mohammedanisten einig (1), aber ansonsten fliegen die Fetzen. Schiiten gegen Sunniten, Araber gegen Türken, wer soll die Welt beherrschen? Für den Kloran ist dies keine Frage.

Seine 106. Fluse lautet: „Für die Vereinigung von Koreisch. Für ihre Vereinigung zur Winter- und Sommerkarawane. So mögen sie dienen dem Herrn dieses Hauses, der sie mit Speise versieht gegen den Hunger und sie sicher macht vor Furcht (Recl., S. 593).“ Empfänger der Botschaft war Klo H. Metzels arabischer Nomaden-Klan, der sich dem Führer unterwerfen sollte um sodann vereint zur Unterwerfung der Welt zu schreiten. Der angebliche Universalismus des Mohammedanismus bedeutet die Unterwerfung der gesamten Menschheit als Sklaven unter die Macht Klos und seines Klans, nicht die Teilhabe an einem göttlichen Geschenk (2). Dies wird u.a. auch durch die „Türken-Hadithe“ (3) klar belegt, die zur Ausrottung derselben aufrufen. Nicht vorhergesehen hatte Klo, dass es mit Türken und Mongolen noch grausamere Psychos als seine eigenen Leute gäbe, die deren Räubercodex attraktiv fanden und übernahmen und die letztlich die arabischen „Übermenschen“ unterwarfen (4, s.u.).

Die lange und schmachvolle Unterjochung der Araber durch die Türken, die, Mohammedanisten wie jene, durch ihre grausame Herrschaft eine weitgehende „Einheit“ der islamischen Gemeinschaft (der „Umma“) erzwingen konnten, kollidierte mit dem im Kloran festgelegten Übermensch-Bewußtsein der Araber. Arabische „Denker“ schlugen daher einige – wie für Araber üblich – luftige Gedankenzelte auf: Eines für den „arabischen Nationalismus“, ein weiteres für den „Panarabismus“. Dem syrischen Christen und Baathisten Michel Aflaq (5, s.u.) mag es dabei um die Entwicklung seiner Heimat Syrien gegangen sein, andere wollten einfach nur eine Umma ohne Türken. Aff-Affie, der sich eigentlich bequem in seiner Privatbesitzung Libyen eingerichtet hat, geriert sich unser Tage mal als panarabischer, mal als panafrikanischer, mal als panislamischer Vorkämpfer, aber es reicht bei ihm doch nur zu einem bei lebendigem Leib verfaulendem Pan, denn, so Wiki (6): „Nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 geriet der arabische Nationalismus mehr und mehr in eine Krise und musste über weite Strecken dem islamischen Fundamentalismus Platz machen.“ Die bösenbösen Juden sind auch hieran schuld: Weil sie so frech waren, die Truppen Ägyptens, Jordaniens und Syriens zu schlagen, haben wir jetzt den Salat, will der Autor nahelegen. Tatsächlich ist das letzte (und wie alle seine unzähligen  Vorgänger gescheiterte) Vereinigungsprojekt erst 15 Jahre her: eine Union zwischen Libyen und Sudan (7).

Die lange Liste des Scheiterns zeigt ebenso die Unfähigkeit der orkischen Staatschefs wie den unbedingten Wunsch, zu einer arabisch-sunnitischen Vereinigung zu kommen – nicht etwa zu einer panmohammedanistischen. Diese Perspektive ist vor allem ethnisch basiert bzw. rassistisch. Für viele nicht-arabische Mohammedanisten heißt es daher, den Arabern den Mohammedanismus „abzujagen“ und vor allem, nur den Kloran als alleinige Autorität anzuerkennen, wie die Webseite „Al Rahman“ beispielhaft zeigt (8):

„Turbane, Roben mit langen Ärmeln und Schürzen zu tragen, Bärte wachsen zu lassen, mit der rechten Hand zu essen und am Boden zu sitzen bis zu den Einschränkungen der Rechte der Frauen sind unter den zahlreichen, arabischen Bräuchen zu reihen, die in die Köpfe der Öffentlichkeit eingeimpft wurden, als wären sie die Wege des Propheten. Einer der Gründe dieser Gehirnwäsche war die Arabisierung der Muslime, die keine Araber waren, durch die Indoktrination der Heiligung arabischer Bräuche und Lebensweisheit.“

Weitere Positionen dieser offenbar „moderaten“ deutsch-türkischen Seite, die natürlich auch gegen die o.g. „Türken-Hadithe“ zu Felde zieht, ist die Ablehnung des Heiratsverbots zwischen Arabern und Nichtarabern (Türken, „Neger“) sowie die des Primats der arabischen Sprache:

„Einer der Gründe für die Ausbreitung der Unwissenheit unter dem größeren Teil der muslimischen Bevölkerung, war das Verbot, den Koran in andere Sprachen zu übersetzen. Das machte die Religion zu einer Exklusivität einer Minderheit. Dem Volk wurden eher Bücher über Islamischen Katechismus gelehrt, anstatt der Koran. Andererseits wurden die Deserteure von etablierten Sekten zu harten Strafen verurteilt und der arabisierte und verzerrte Islam wurde auf diese Weise geschützt.“

Hm, wie heißt es doch im Kloran:

„Und demzufolge sandten wir ihn als ARABISCHEN Koran nieder und durchsetzten ihn mit Drohungen…“ (20. Sure, Vers 112; Recl. S. 301) – „Und demgemäß sandten wir ihn als eine Vorschrift in ARABISCHER Sprache nieder.“ (11. Sure, Vers 37; Recl. S. 238) – „Und Allahs Worte ÄNDERT niemand ab…“ (6. Sure, Vers 34; Recl. S. 133). Aber das ist eine innermohammedanistische Diskussion… Als Fazit wird hier jedenfalls die Konsequenz gezogen, die Hadithe allesamt für ungültig zu erklären:

All das zielte darauf ab, den Sitten und Gebräuchen der Araber einen religiösen Charakter zuzuschreiben, die arabische Sprache zu heiligen, dem arabischen Geschlecht Heiligkeit zuzusprechen und die Türken und andere Menschenrassen zu verunglimpfen, indem abfällige Ahadith erfunden wurden. Ahadith wurden erfunden, welche die arabische Rasse über alle anderen Menschen stellen (siehe Ibn Arrak, Tenzihuz Saharia Fil Marfua 2/36).“

Da man schon mit dem Ungültigerklären angefangen hat, warum erklärt man nicht auch gleich den Kloran für ungültig und tritt der Gemeinschaft freundlicher Mitmenschen bei?

So unangenehm einem türkischen Ork die offenkundige Wahrheit ist, dass die Juden das auserwählte Volk Gottes sind (der auch der Gott der Christen ist), so unangenehm ihm die bornierte Hochnäsigkeit der persischen Schiiten ist, so unangenehm ihm der brutale Rassismus der Araber ist, so möchte er doch offenbar gerne in dem Glauben leben, er sei von Alla auserwählt und berechtigt, Christen, Juden und andere Nichtorks zu versklaven und zu erniedrigen. Hadithe und Scharia sind in der Tat abartig und bösartig, der Kloran jedoch ist es gegenüber Nichtmohammedanisten nicht minder (9, s.u.). Das ist evident und eindeutig.

Egal ob nazideutscher, arabischer, türkischer oder mohammedanistischer „Übermensch“ – so einer ist vollkommen überflüssig in unserer freien Bürgergesellschaft und sollte seine Heimat in der Psychiatrie finden.

Time am 29. Dezember 2009

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(1) http://bpeinfo.wordpress.com/2009/12/26/systematische-christenverfolgung-in-der-turkei/

(2) http://www.faithfreedom.org/islam/turks-cant-be-muslims-even-if-they-want-be

(3) ebd. und http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/28/alla-fordert-turkenvernichtung/

(4) http://de.wikipedia.org/wiki/Mamelucken

http://de.wikipedia.org/wiki/Turkvölker

http://de.wikipedia.org/wiki/Osmanisches_Reich

(5) http://de.wikipedia.org/wiki/Michel_Aflaq

http://de.wikipedia.org/wiki/Watan

(6) http://de.wikipedia.org/wiki/Panarabismus

(7) http://de.wikipedia.org/wiki/Arabisches_Einheitsstreben

(8) http://islam.alrahman.de/17_arab.nation.htm

(9) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/der-kloran-4-hass-auf-juden-und-christen/

http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/kloran-6-abtrunnige-unglaubige-widersacher-sunder/

Alla fordert Türkenvernichtung

28. Dezember 2009

Wie FaithFreedom am 15. Dezember berichtete (1), bestimmte Alla via Klo H. Metzel nicht nur, dass die Türken keine Mohammedanisten sein könnten, er erklärte sie zu Feinden, gar zu Todfeinden, die ausgerottet werden müssten. „Der Tag des jüngsten Gerichts“ könne erst anbrechen, wenn die Mohammedanisten jeden einzelnen Türken getötet hätten. Die Türken werden dabei nicht nur beim Namen genannt, sondern auch in Hinblick auf ihre Physiognomie beschrieben, mithin aus rassistischem Ressentiment abgelehnt.

Dies geht aus einigen Hadithen (2) hervor, die zu den anerkanntesten überhaupt gehören, und die nahezu gleichlautend bei mehreren Hadith-Sammlern (Buhari, Dawod, Tirmizi, Maja, Hajjaj) in jeweils eigenen Kapiteln präsentiert werden.

Hier sind einige dieser Hadithe:

„Muslims! The doomsday won’t come until the war with is fought Turks. Their faces are like shields, their skins are thick… they wear bristle shoes. (Muslim, e’s-Sahih, Kitabu’l-Fiten/62-65, hadith #:2912; Abu Dawod, Sünen, Kitabu’l-Melahim/9 Babun fi Kıtali’t Türk, hadith #: 4303; Nesei, Sünen, Kitabu’l-Cihad/ Babu Gazveti’t-Türk)

If you (Muslims) don’t fight with these little eyed, pug nosed, shield faced, thick skinned people, the doomsday won’t come. (Bukhari, e’s-Sahih, Kitabu’l-Cihad/96; Muslim, e’s-Sahih, kitabu’l-Fiten/62 hadith #: 2912; Abu Dawod, Sünen, hadith #: 4304; Tirmizi, hadith #: 2251; Ibn Maja, hadith #: 4096-4099)

From the „KITALUT-TURK“ („WAR WITH TURKS“) hadiths: “War with Turks will certainly occur.” (Bukhari, e’s-Sahih, Kitabu’l-Cihad/96)

“This is a sign for the doomsday, too: You will fight the people who wear shoes which are
made of bristle and kill them. The fight against the people with wide shield faces is a sign for the doomsday. The doomsday won’t come until you kill the little eyed, red faced, pug nosed, shield faced, thick skinned Turks…“ (Bukhari, e’s-Sahih, kitabu’l-Cihad/95; Muslim, e’s-Sahih, Kitabu’l-Fiten/66, hadith #: 2912; İbn Maja, hadith #: 4097-4098).

“You (Muslims) and the little eyed people, Turks are going to fight. You are going to run after them 3 times. Finally you are going to meet them in the Arabic peninsula. At first, whoever can run away will survive. In the second time, some will escape and some will be killed. In the third time, all of them will be destroyed. (Abu Dawod, sünen, hadith #: 4305)“

In der deutschen Ausgabe der Hadithe Buharis, Reclam 1991, heißt es (XXVIII/19, S.311): „Die Stundes des Gerichts wird nicht eintreten, bevor ihr die Türken bekämpft habt. Das sind Menschen mit kleinen Augen, bräunlichen Gesichtern und platten Nasen. Ihre Gesichter sehen aus wie ein Schild, das mit Leder überzogen ist.“

Das sind deutliche Worte, wie ich meine. Meine mohammedanistisch-türkischen Leser haben nun die Wahl. Wollen sie es machen wie die türkische Religionsbehörde DIB (3), die die Hadithe-Waschmaschine angeworfen hat (siehe auch 4) und bei der „Reformation“ der Hadithe tatkräftig voranschreitet (wobei sehr vermutlich das eine oder andere Türken-Hadith verschwinden wird)? Oder wollen sie behaupten, dass es sich nur um Fehlübersetzungen handelt? Oder sehen sie vielleicht ein, dass ihre Vorfahren vor vielen Jahrhunderten einem bösartigen Geist aufgesessen sind, dessen Macht sie noch immer umklammert? Oder werden sie aus Rücksicht auf die den „Tag des jüngsten Gerichts“ sehnsüchtig erwartenden Mitmohammedanisten kollektiven Selbstmord begehen? Wir erwarten eine Entscheidung mit Interesse.

Time am 28. Dezember 2009

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(1) http://www.faithfreedom.org/islam/turks-cant-be-muslims-even-if-they-want-be
(2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/hadithe-1-einleitung/
(3) http://www.turkdunya.de/de/forum/rf37_t33486_dib-reformiert-die-hadithe.html
(4) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/11/26/projekt-kloranwasche/

Wir sind keine Opferlämmer

24. Dezember 2009

Zum Fest geschmückter Seitenaltar in der syrisch-orthodoxen Bischofskirche in Bagdad

Bei Bombenanschlägen auf zwei christliche Kirchen im Irak sind drei Menschen gestorben, zwei von ihnen Mohammedanisten, wie Robert Spencer gestern berichtete (1). Die heutige FAZ bringt einen umfangreichen Report von Rainer Hermann über die Christen im Irak. Anders als der Architekturhistoriker Augustin Ioan glauben machen will, der behauptet hatte, dass unter der Herrschaft der Türken in Europa  „dort, wo die türkisch-muslimische Bevölkerung besonders dicht war, auch gegenüber den Christen die größte Toleranz herrschte“ (2), nimmt zumindest im Irak die Toleranz, die bekanntlich in Toleranziten gemessen wird, mit dem sinkenden Anteil der Christen an der Bevölkerung ab.

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Die Afghanisierung des Iraks

Im Zweistromland stehen uralte christliche Gemeinden vor der Auflösung. Für die verbleibenden wird das Zusammenleben mit den Muslimen immer schwieriger. Der Exodus christlicher Minderheiten hat den religiösen Fanatismus nicht besänftigt, sondern eher noch verstärkt. Deshalb geht er weiter.

Im schwarzen Ornat betritt Priester Thair den Hof der Bischofska­thedrale. Hinter ihm schließt sich das Portal, das die blau uniformierten Sicherheitsleute dem selbstsicher auftretenden Geistlichen geöffnet hatten. Draußen spült der dichte Bagdader Verkehr weiter eine lärmende und nie endende Blechlawine an der Kirche mit dem weithin sichtbaren Kreuz vorbei. Kurz hält der hochgewachsene junge Seelsorger vor der Mariengrotte inne. Vor ihr verharren eine kleine Weile auch Schüler aus der Schule neben der Kirche. Dann rennen sie fröhlich nach draußen in den freien Nachmittag hinein.

Die Schule der syrisch-katholischen Kirche nimmt achthundert Schüler auf. Lange waren die Christen mit zwei Dritteln in der Mehrheit. Heute ist nur noch jeder fünfte Schüler getauft. Ein Exodus hat eingesetzt, und er hält an. „Als Christen haben wir aber immer Hoffnung, und diese Hoffnung geben wir unseren Kindern weiter“, sagt Vater Thair unverdrossen. „Hätten wir keine Hoffnung mehr, wie sollten die Kinder sie dann haben?“ Es blieben wohl nur wenige im Irak.

Wie jedes Jahr nehmen die christlichen und die muslimischen Schüler am Tag vor Weihnachten an einem Gottesdienst teil. Einwände dagegen habe es nie gegeben. Auch in diesem Jahr sei das nicht anders. Und doch spricht auch der junge Seelsorger davon, dass sich etwas verändert habe. Es gebe heute Fanatismus, Banden trieben ihr Unwesen. Die Regierung sei unfähig, die Politiker seien bloß Egoisten, schimpft er. Doch das Schlimmste sei wohl überstanden. Vor zwei Jahren, auf dem Höhepunkt des Bürgerkriegs, hatte Vater Thair Morddrohungen erhalten. Das hielt ihn aber nicht davon ab, weiterhin im Ornat auf die Straße zu gehen. „Jesus ist am Kreuz gestorben, da darf auch ich mich nicht fürchten.“

Die „Kirche des Herrn“ fällt weniger auf. Etwas versteckt liegt der Backsteinbau aus dem Jahr 1931 in einer Seitengasse. Hinter der Kirche öffnet sich die grüne Oase eines Klosters. Schwester Therese Helene, eine irakische Katholikin und Vizeprovinzialin der Dominikanerinnen im Nahen Osten, steht den 21 Nonnen vor und leitet die angegliederte Schule. Im Hof rennen die Kinder am Weihnachtsbaum mit der Krippe vorbei zurück in die Klassenräume. Erstklässler werden nun in den Gebrauch des Computers eingeführt, ein Stockwerk darüber beginnt der Ballettunterricht. Auch hier lernen christliche und muslimische Schüler gemeinsam. „Ist das nicht ein Exempel für ein friedliches Zusammenleben und Miteinander?“, will die betagte Nonne wissen. Die Freude über ihren Dienst am Nächsten, gerade in dieser armen Gegend, steht ihr ins Gesicht geschrieben. Doch als sie auf der Straße den Fremden entdeckt, der die Kirche fotografiert, blickt auch sie zunächst misstrauisch.

Von der hellblauen Kuppel herunter hängt das Kruzifix, das zum Fest mit blinkenden Glühlämpchen geschmückt ist. Das Altarbild im süßlichen Nazarenerstil zeigt den Gekreuzigten. Der Priester wendet sich der Gemeinde zu und malt das Kreuzzeichen in die Luft. Wie alle Geistlichen der syrisch-orthodoxen Kirche trägt er während des Gottesdienstes eine schwarze Kopfbedeckung, den Fir, über den er den Heiligen Geist empfängt. Wie seine zahlreichen Gehilfen im Chorraum trägt auch er auf dem Teppich keine Schuhe, gemäß dem Bibelwort aus dem zweiten Buch Mose, Kapitel 3 zum brennenden Dornbusch: „Gott sprach: Ziehe deine Schuhe von den Füßen; denn der Ort, auf dem du stehst, ist heiliger Boden.“ Die syrisch-orthodoxe Kirche führt sich als altorientalische Kirche auf das Patriarchat von Antiochien zurück. Noch heute ist sie dem frühen Christentum verpflichtet und steht ihm näher als den modernen Kirchen des Westens. Immer wieder wird der schwere Vorhang vor dem Altarraum zugezogen, und das Geschehen am Altar entzieht sich den Blicken der Gemeinde.

Der Mädchenchor setzt ein. In seinen Reihen herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Es wird getuschelt. Wie die meisten Frauen in der Kirche bedecken die Mädchen ihr Haar mit einem Spitzentuch. Im Wechsel intonieren der Priester und der Kantor, auch sie a cappella. In westlichen Ohren mag ihr Gesang monoton klingen. Hier führt er in eine mystische Versenkung, die lateinischen Christen abhandengekommen ist. Einmal steigert der Kantor Lautstärke und Rhythmus. Vom Rufen eines Muezzins ist er dann nicht mehr weit entfernt.

Ein Einpeitscher wie die muslimischen Freitagsprediger seines Landes ist der Priester nicht. Ruhig verkündet er die Botschaft, dass der Glaube stark mache. Beim Friedensgruß ergreift jeder die Hände des Nachbarn und fährt sich dann – wie die Muslime beim Gebet – mit beiden Händen über das Gesicht. Bei vielen Gebeten erhebt man die Arme, wie es die Muslime tun (Die Mohammedanisten werfen sich hin und strecken ihren Hintern in die Luft, T.) und es die frühen Christen wohl getan haben. Der Chorraum ist von zwei Tafeln mit dem Credo auf Arabisch eingerahmt. Die syrisch-orthodoxen Christen hatten im siebten Jahrhundert zwar die Sprache der muslimischen Eroberer übernommen, ihren christlichen Glauben aber behalten.

Die Adventsgottesdienste feierte die Gemeinde noch nachmittags zur Zeit des Sonnenuntergangs. Auf den mitternächtlichen Weihnachtsgottesdienst verzichtet sie wegen der Sicherheitslage schon lange. Stattdessen wird er am frühen Morgen des 25. Dezember um sieben Uhr dreißig beginnen und mehrere Stunden dauern. Jedes Jahr feiern im Irak aber weniger Christen Weihnacht. Vor dem Schicksalsjahr 2003 hatten im Irak noch 1,25 Millionen Christen gelebt. Heute bekennen sich noch 500.000 zu einer der 14 Kirchen im Irak. Und jeden Tag werden es weniger. Jeden Tag verlassen zehn christliche Familien den Irak, klagt Severious Hawa, der Erzbischof der syrisch-orthodoxen Kirche für Bagdad und Basra. Keine Hilfe westlicher Kirchen könne dies ändern.

Zwar wolle die Kirche nicht, dass ihre Söhne und Töchter den Irak verließen, sagt der Erzbischof mit dem vollen weißen Bart und dem mit Rubinen besetzten Kreuz auf der Brust. Da es für Christen keinen Frieden und keine Hoffnung gebe, keinen Respekt und keine Arbeit, akzeptiere sie die Entscheidung des Einzelnen, zu gehen oder zu bleiben. Der junge Geistliche Thair verbreitet Hoffnung, Bischof Severious resigniert.

Auch von der halben Million Christen, die dem Irak geblieben sind, haben viele ihre Heimat verlassen. Wie der Apotheker Bashar, der den besonders unruhigen Stadtteil Dora aufgegeben und sich der Gemeinde der Peter und Paul geweihten Bischofskathedrale angeschlossen hat. In Dora wurde im vergangenen Jahr ein Priester getötet. Seither hat die Kirche für ihre sieben Gotteshäuser in der Hauptstadt noch sechs Geistliche und in Basra nur noch einen.

In Bagdad hat sich seit 2003 die Zahl der syrisch-orthodoxen Familien auf 3.000 Familien halbiert. In Mossul, einer Hochburg von Al Qaida, wurde am Tag vor Heiligabend ein Anschlag auf die im Jahr 770 erbaute Kirche verübt. Ein Passant kam dabei ums Leben. Zuletzt waren dort am 15. Dezember zwei Bomben explodiert, die christlichen Kirchen galten. Vier Menschen wurden getötet, vierzig verletzt. Die Zahl der tätlichen Übergriffe auf Christen geht zwar zurück, doch der Exodus dauert an. In Basra lebten 2003 noch tausend christliche Familien, heute sind es gerade noch hundert. Anders als in der syrisch-orthodoxen Kirche wandern in der mit dem Vatikan unierten chaldäischen Kirche auch die Priester aus. Sie verlor in sieben Jahren allein in Bagdad dreißig Priester und muss mit nur noch 14 auskommen.

In zwei Schüben habe sich der Aderlass der irakischen Christen vollzogen, erläutert der Abgeordnete Yonadam Kanna. Er vertritt die „Assyrisch-Demokratische Bewegung“ im Parlament. „Im ersten Schub verließen in den neunziger Jahren 300.000 Christen den Irak, seit 2003 als Folge der Politik des amerikanischen Präsidenten nochmals etwas mehr als 300.000″, sagt Kanna. Scharf kritisiert er die Aufnahmepolitik der Vereinigten Staaten, Kanadas und Australiens, auch Deutschlands und Frankreichs. Sie nähmen irakische Christen ja deswegen auf, weil sie leicht zu integrieren seien. „Sie töten damit aber eine Nation und eine Religion.“ Die Folge sei die Afghanisierung des Nahen Ostens. Ohne religiöse und ethnische Vielfalt nehme der Fanatismus zu. „Diese Länder sollten uns vielmehr helfen, hierzubleiben.“ Etwa mit einer Politik der Versöhnung, mit der Forderung nach gleichen Rechten, mit einer Stabilisierung des Iraks. Nach wie vor seien Christen von hohen Posten im Staat ausgeschlossen. Und das Land, das ihnen Saddam Hussein weggenommen habe, werde ihnen auch nicht zurückgegeben. Vielmehr gingen die Enteignungen weiter.

„Dennoch entwickelt sich der Irak in die richtige Richtung“, glaubt der Abgeordnete. Unter Saddam Hussein habe sich jeder Iraker als Araber oder Kurde identifizieren müssen. Heute garantiere die Verfassung in Artikel 2 die Religionsfreiheit von Christen, Jesiden und Mandäern. Artikel 3 garantiert die ethnische Vielfalt, Artikel 4 neben dem Arabischen und Kurdischen die Sprachen von drei Minderheiten als offizielle Sprachen, die auch Unterrichtssprachen sein dürfen. Das aramäische Syrianisch ist eine von ihnen. Nicht zufrieden ist Kanna aber mit dem neuen Wahlgesetz, das die großen Parteien begünstigt. Das bisherige Gesetz sicherte den Christen 16 Mandate zu. Im neuen sind es nur noch fünf, neben jeweils einem für die Jesiden, Mandäer und den nordirakischen Schabak.

Im Gotteshaus des Stadtteils Qadissiya beten keine Christen, sondern Mandäer, Anhänger von Johannes dem Täufer. Sie lehnen Jesus als falschen Propheten ab, da er die Botschaft des Täufers verfälscht habe. Dennoch begehen die wenigen Nachfahren einer der letzten gnostischen Gemeinschaften des Nahen Ostens Ende Dezember die Taufe Jesu durch den Täufer, den sie als den letzten Propheten verehren. Zwei Hölzer sind auf dem Turm ihres Gotteshauses zu einem Kreuz zusammengebunden. Über dem Kreuz hängt das weiße Leinentuch des Täufers. Im Innern des Gotteshauses, das einem Schiff nachgebaut ist, zeigt das Altarbild Jesu Taufe im Jordan.

Davor ist das heilige Buch der Mandäer aufgeschlagen, das Kenza Rabba. Es ist in ihrer Kultsprache verfasst, dem ostaramäischen Mandäisch. Das Kirchenschiff füllt sich mit Gläubigen, die sich zum Gottesdienst für ein verstorbenes Gemeindeglied versammeln. Der Geistliche, Scheich Ala Aziz, betritt mit seinem wallenden braunen Talar und einem um den Kopf gebundenen weißen Turban das Schiff. Die Bänke sind nicht auf den Altarraum ausgerichtet, die Trauernden sitzen einander gegenüber. Ein Kirchendiener serviert starken arabischen Kaffee. Auf den Beistelltischen stehen alkoholfreie Getränke in Dosen und Zigarettenschachteln. Es darf geraucht werden.

Auch diese Gemeinde bröckelt. Vor zehn Jahren lebten in Bagdad und Basra noch 150.000 Mandäer, ein Zehntel ist geblieben. Unvermindert hält die Abwanderung an. Im September sind in Basra drei mandäische Goldschmiede ermordet worden, im April zuvor in Bagdad fünf Goldschmiede. Es waren „gewöhnliche Raubüberfälle“, sagt der Scheich.

Ausgewandert sind auch viele Verwandte des syrisch-orthodoxen Christen Faris Sami: in den Libanon, nach Nordamerika, nach Australien. Der Dozent für Sportwissenschaften aber will bleiben. Seinen Platz sieht er im Irak. Was seit 2003 geschehen sei, bezeichnet er als Folge davon, dass es keine Regierung gebe und jeder sein wahres Gesicht zeige. Gewiss gebe es in einigen Stadtteilen Druck auf Christen. Er aber lebe doch Tag für Tag in einem muslimischen Umfeld, und das fechte ihn nicht an. Er gebe keinen einzigen seiner christlichen Grundsätze auf, und das werde auch akzeptiert, sagt er.

Seine Kirche führt sich auf die Christianisierung durch den Apostel Thomas zurück. Der war, zwei Jahrzehnte nachdem er seine Hand in die Seite des Auferstandenen gelegt hatte und sehend zum Glaubenden geworden war, in Indien angekommen. Auf dem Weg dorthin wirkte er in Mesopotamien. In Indien bekennen sich heute 2,5 Millionen Christen zur syrisch-orthodoxen Kirche, die weiter das Syrianische als liturgische Sprache verwendet. Ihr Eigenname „Suroyo“ war einst ein Synonym für Christen. Im Zweistromland aber feiern Jahr für Jahr weniger „Suroyo“ die Geburt des Heilands.

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Ich bin anderer Ansicht als Herr Kanna. Ich finde nicht, dass Christen dafür verantwortlich sind, einer ihnen feindschaftlichen Umgebung ein menschliches Antlitz zu verleihen. Ich meine, wir sollten ihnen helfen, von dort zu gehen und zu uns zu kommen. Unser Land nimmt Verbrecher und Gesindel aus der ganzen Welt auf, aber die irakischen Christen wirft leider auch die deutsche Regierung, die von der „Christlich Demokratischen Union“ dominiert wird, den Orks zum Fraß vor. In der Angela-Merkel-Biografie von Volker Resing (3) heißt es dazu:

Ein Thema im Gespräch zwischen Merkel und Johannes Paul II. war die Lage der christlichen Minderheit im Irak. Es ist ein Thema, das in die Gegenwart weist. Katholische Kirche und evangelische Kirche werben im Jahr 2008 massiv für die Aufnahme von christlichen Flüchtlingen aus dem Zweistromland. Im Mai 2008 hatte sich Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble dieses Anliegens angenommen. Von den 1,2 Millionen Christen, die einst in dem Land lebten, soll schon die Hälfte vor der Diskriminierung und Verfolgung geflohen sein. Viele hausen unter elendigen Bedingungen in Flüchtlingslagern der Nachbarländer. Der Minister sagt, das christlich geprägte Deutschland könne mehr Christen die Einreise gewähren, andere könnten dann anderen helfen. An Schäubles Vorstoß gibt es Kritik, man dürfe nicht nur Christen aufnehmen. Das wäre eine unzulässige Bevorzugung, auch andere Minderheiten würden verfolgt. Das Vorhaben wurde auf die europäische Ebene geschoben, dort gab es keine Einigung. Bis zum Ende des Jahres gab es kein Flüchtlingskontingent für irakische Christen.

Die Kirchen sind enttäuscht. Bischof Huber spricht von einem „Völkermord“, die ältesten Christen der Menschheit seien bedroht. Und die christliche Kanzlerin hilft nicht? Merkel vor allem wird unterstellt, sie habe die Hilfsaktion vereitelt. Unter anderem auch, weil der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki sie bei seinem Deutschlandbesuch im Sommer 2008 darum gebeten hatte. Eine solche Hilfsaktion würde eine Sogwirkung auslösen, möglicherweise mit dazu bedragen, dass bald gar keine Christen mehr im Irak leben. Außerdem könnte weiterer Hass durch eine solche religiös begründete Bevorzugung entstehen. Auch unter Christen wird diese Befürchtung laut. Der irakische Kardinal Emmanuel Delly, Oberhaupt der chaldäischen Christen, warnt etwa vor einer Unterstützung der Abwanderung. Vielmehr müsste der Westen den Christen helfen, im Irak zu verbleiben.

Angela Merkel trifft sich mit einigen Bischöfen zu einem Gespräch über diese Frage. Sie suche die Diskussion darüber und sei auch interessiert an der Meinung der Kirchenführer, berichtet eine enge Vertraute. Doch scheint es wieder mal eine Art Kulturunterschied zu geben über die Frage, wie man mit einem solchen Thema umgeht. Während sich die Bischöfe so etwas wie ein klares Bekenntnis wünschen, eine deutliche Aussage gegen die Christenverfolgung und für Flüchtlingshilfe, will die Kanzlerin ganz nüchtern Argumente hören. Und sie liefert auch selbst welche, unter anderem, dass es den Christen im Irak möglicherweise schade, wenn man sie bevorzuge… Der kurzfristige Effekt eines „Christen helfen Christen“ sei ihr zu wenig. Sie hat sich inzwischen für die Aufnahme von Flüchtlingen ausgesprochen, jedoch nicht speziell für Christen. Nach dem Gespräch sind die Bischöfe enttäuscht.

Ehrlich gesagt, auch ich bin enttäuscht. Christliche Glaubensbrüder und -Schwestern vor der Ermordung zu schützen ist nur ein „kurzfristiger Effekt“? Ich hoffe, dass unsere Regierung ihre Haltung in nicht zu ferner Zukunft noch mal überdenkt. Es trennt sich, was nicht zusammengehört, und es ist furchtbar genug, dass die Orks ihrem Alla Orks opfern, aber doch auf gar keinen Fall Christen! Wir stecken vieles ein, aber wir sind doch keine Opferlämmer. Keiner von uns!

Time am 24. Dezember 2009

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(1) http://www.jihadwatch.org/2009/12/iraq-three-dead-in-jihad-attacks-on-christian-churches.html

(2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/22/tschechien-last-hoffen/

(3) Volker Resing, „Angela Merkel – die Protestantin“, St. Benno-Vlg. Leipzig, 2009, S. 102f.

Tschechien läßt hoffen

22. Dezember 2009

In der heutigen FAZ berichtet Joseph Croitoru über Reaktionen auf das Schweizer Minarettneubauverbot in Bulgarien, Rumänien und Tschechien. Er beginnt seine Betrachtungen in Tschechien:

Minarett und Kirchturm, die Ostgrenze der Toleranz

Tschechen und Rumänen zum Schweizer Volksentscheid

Auch in Osteuropa sorgt das Schweizer Minarettverbot für Schlagzeilen. Die tschechische Tageszeitung „Mlada fronta dnes“ brachte die Nachricht Ende November auf ihrer Titelseite, auf der allerdings eine andere orientbezogene Sensation den Aufmacher bildete: „Saddam Hussein plante einen Anschlag in Prag“. Der tschechische Geheimdienst BIS habe jedoch, wie erst jetzt bekanntgeworden sei, das 2000 auf die Prager Zentrale des amerikanischen Rundunkgenders „Radio Freies Europa“ geplante Attentat rechtzeitig vereiteln können.

Orient und Muslime als potentielle Gefahr – diese Einschätzung wird auch im Kommentar des Blattes zum Minarett-Votum der Schweizer KOLPORTIERT. Der Autor Viliam Buchert stuft die Zustimmung zur Minarettverbotsinitiative keineswegs als rechtsextremen Akt ein. Er sieht sie vielmehr als Botschaft an die Muslime im Land, dass die Toleranz der MehrheitsgeselIschaft ihre Grenzen habe und dass man sich gegen die Intoleranz von Islamisten zur Wehr setzen werde. Zwar hält auch Buchert den Alarmismus der Initiatoren der Verbotskampagne, denen zufolge der Alpenrepublik die Islamisierung drohe, für übertrieben. Aber der Volksentscheid macht, wie der Kommentator meint, „auf etwas aufmerksam, was die Mehrheit der europäischen Poliker nicht hören und womit sie sich nicht auseinandersetzen will: dass der alte Kontinent einem systematischen und kontinuierlichen Druck von Seiten unterschiedlichster islamistischer Gruppen ausgesetzt ist, die sich in Europa niederlassen, und Grundsätze wie Toleranz und Demokratie nicht respektieren.“

Im Kern gehe es nicht um Minarette, sondern darum, einen möglichen Einfluss radikaler Islamisten, die in anderen europäischen Ländern bereits die Koexistenz von Christen und Muslimen gefährdeten, in der Schweiz von vornherein zu verhindern. Die dortigen Vorgänge betrachtet Buchert als „konstruktive Kontroverse“, die die Debatte intensivieren könnte. Schöne Worte reichten in diesem Fall wohl kaum aus, die europäische Zivilisation müsse sich mit Taten verteidigen. Doch werde die Diskussion über dieses brennende Thema verhindert. Ein Beispiel sei der Vortrag des holländischen Populisten (dieser Terminus scheint mir eher von Croitoru als von Buchert zu stammen, T.) Geert Wilders, der aufgrund von Protesten kurzfristig abgesagt wurde. In diesem Zusammenhang ZITIERENSWERT erscheinen Buchert auch die sehr TENDENZIÖSEN Äußerungen desPrager Erzbischofs Miloslav Vlk, die er jüngst in einem Interview mit derselben Zeitung machte: „Sie betrachten unseren Lebensstil als heidnisch. Sie überschwemmen Europa. Das, was ihnen nicht mit militärischer Kraft gelungen war, als sie im siebzehnten Jahrhundert vor den Toren Wiens standen, ermöglicht ihnen heute das Einfallstor Menschenrechte.“ Übrigens wurde in der Tschechischen Republik, wo sie nur eine verschwindend kleine Minderheit sind, Muslimen der Bau von Minaretten von den Lokalbehörden bislang UNTERSAGT (F.A.Z. vom 3. August).

Nach diesem erfrischenden Aufenthalt in der Tschechischen Republik scheint es nun dringend geboten, ein paar Dimmies aus anderen osteuropäischen Ländern zu Wort kommen zu lassen. Der rumänische Architekturhistoriker Augustin Ioan beginnt zwar mit der völlig richtigen Charakterisierung der Minarette, zieht jedoch überraschenderweise völlig falsche Schlüsse:

Während in Mittel- und Ostmitteleuropa muslimische Gemeinden in der Regel ein relativ neues Phänomen sind, ist das Islambild in Ländern wie Rumänien und Bulgarien vor allem durch die jahrhundertelange osmanische Herrschaft gepräg. Ehe der rumänische Architekturhistoriker Augustin Ioan in der Bukarester Zeitschrift „Dilema Veche“ in einem Kommentar zum Minarettverbot an diese regionalgeschichtliche Spezifik erinnert, verweist er darauf, dass, rein von der architektonischen Evolution des Moscheebaus her gesehen, das Minarett keineswegs immanenter Teil der auf einem Zentralbau basierenden Grundform des islamischen Gebetshauses sei.

Als Zusatzbau falle das Minarett durch seine panoptische Funktion auf, die klar auf eine BEHERRSCHUNG des öffentlichen Raums abziele. Im Hinblick auf die akustische Funktion des Minaretts hält Ioan es für angebracht, in diesem Zusammenhang auch auf die schwierige Situation rumänisch-orthodoxer Kirchen in nichtorthodoxen westlichen Ländern hinzuweisen. Dort verzichte man bisweilen auf eigenes Glockengeläut, um in der nichtorthodoxen Nachbarschaft Irritationen zu vermeiden. Stattdessen greife man auf eine Bandaufnahme mit Glockenläuten zurück, die zu Beginn des Gottesdienstes in der Kirche abgespielt werde. Tatsächlich mache der Glockenbetrieb hier ebenso wenig Sinn wie der Muezzinruf in schweizerischen Ortschaften, in denen die Muslime ja lediglich eine kleine Minderheit seien. Nicht von dieser Pragmatik jedoch werde die Diskussion in der Schweiz geleitet. Dort sei das Minarett vielmehr zum Symbol einer angeblich drohenden islamischen Überfremdung des Landes stilisiert worden – es gehe dabei offenbar nicht nur um Religion, sondern auch darum, dass sich viele Schweizer auch ethnisch von den Muslimen abgrenzen wollten.

Dass die Orthodoxen – da sie eine extreme MINDERHEIT sind – aus pragmatischen Gründen darauf verzichten, ihre Präsenz zu demonstrieren, erklärt Ioan zum vorbildlichen Verhalten für die extreme MEHRHEIT der nichtmohammedanistischen Schweizer. Leider hielten die sich nicht an diese Unlogik, sondern wollten sich offenbar, so Ioan, gar ETHNISCH – gemeint ist rrrassistisch – von den Orks abgrenzen.

Religiöse wie ethnische Abgrenzungsprozesse im Zusammenhang mit dem Islam haben, anders als in Mitteleuropa, in Rumänien und Bulgarien eine längere Geschichte, die sich auch auf den Sakralbau auswirkte. So durften zur Zeit der Osmanenherrschaft rumänische Kirchtürme nicht höher als die Minarette umliegender Moscheen sein.Auch galten für die Türme von auf Anhöhen gebauten Kirchen, die höher lagen akls die benachbarten islamischen Allahäuser, besondere Einschränkungen. Aus der den Christen gegenüber, insgesamt relativ toleranten Politik der Osmanen erklärt sich für Ioan indes, weshalb, als die Türkenherrschaft längst vorüber war, manches Minarett nicht als Störung empfunden wurde, sondern bei der Errichtung neuer Kirchenbauten sogar inspirierend wirkte.

So korrespondiert im rumänischen Konstanza der Kirchturm einer in der Zwischenkriegszeit erbauten orthodoxen Kirche in Material und Farbigkeit mit dem Minarett einer unweit davon gelegenen Moschee. In Bulgarien hingegen ist Ioan zufolge ein solches Vorgehen eher die Ausnahme. Denn dort war der Umgang der Osmanen mit christlichen Gotteshäusern, sofern diese nicht zerstört oder überhaupt geduldet wurden, weit restriktiver: Ihre Außenansicht durfte keine christlichen Symbole zeigen. Die bulgarische Unabhängigkeit im Jahr 1877/78 hatte denn auch vor allem Folgen für die Sakralarchitektur.

Nun erhielten auch ältere Kirchen Türme, während zahlreiche Minarette und mit ihnen auch ganze Moscheen der ZERSTÖRUNGSWUT der Bulgaren zum Opfer fielen. So folgte, schreibt Ioan, ein EXZESS auf den anderen. Insgesamt aber, so sein Fazit, ließen die Osmanen EHER Toleranz walten, auch wenn diese aus ethnischen oder auch militärischen Gründen von Land zu Land variierte. Eines falle auf: Dort, wo die türkisch-muslimische Bevölkerung besonders dicht war, herrschte auch gegenüber den Christen die größte Toleranz.

Na, das ist ja nun doch noch ein fulminanter Schluss geworden, the Fuhrergan wird zufrieden sein. Nicht nur, dass die nicht nur allseits bekannte sondern gar sprichwörtliche Zerstörungswut des Bulgaren gebrandmarkt wird, wir erfahren auch, dass uns Christen gegenüber immer dann die größte Toleranz geübt wurde, wenn der Bevölkerungsanteil der Mohammedanisten besonders übermächtig war. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es war sooo schön die Türkenzeit!

Time am 22. Dezember 2009

Die Religionsfreiheit abschaffen

21. Dezember 2009

Lange Zeit war ich unschlüssig darüber, ob der Mohammedanismus als Religion bezeichnet werden könne. Meine umfangreiche Lektüre verschiedener Grundlagentexte wie auch seine aktuelle globale Realisierung hatten allesamt dasselbe Resultat gezeitigt: Einem das menschliche Leben bis ins Kleinste regeln zu wollen sich anmaßenden Kult steht gähnende theologische Leere gegenüber. Die Gläubigen werden in ihrer Niedrigkeit abgeholt und ermuntert darinnen zu verharren. Der Aufruf zu schrankenloser Gewaltausübung durch die einen paart sich mit der Forderung an die anderen zur bedingungslosen Unterwerfung. Ist ein Junge religiös, der einem lebendigen Mann den Kopf abschneidet (1), oder ist er mental auf die Stufe eines Tieres oder einer Maschine herabgesunken? Jedenfalls schreien sie: „Alla ist der Größte!“ Eine verhinderte Pallie-Ich-Bombe sagt (2): „Seit ich klein war, träumte ich davon, eine Märtyrerin zu werden – um der Gnade Allas würdig zu sein. Als Allakämpferin.“ Der Charakter dieses „höchsten Wesens“ zeigt aber einen psychisch schwer kranken und debilen Geist, der in seiner Niedrigkeit, seiner Gier und Bosheit das Ego des Unruhestifters  abbildet. Könnte man also den Mohammedanismus nicht dadurch bekämpfen, dass man ihm die Religionshaftigkeit abspräche?

Wiki (3): „‚Religion’ (lat: religio, wörtlich ‚Rück-Bindung’) bezeichnet eine Vielzahl unterschiedlicher kultureller Phänomene des Glaubens an eine ‚ANDERE WELT’ der Gottheiten oder der Spiritualität, die menschliches Verhalten, Handeln, Denken und Fühlen prägen und Wertvorstellungen normativ beeinflussen.“

Insofern der Mohammedanismus mit Himmel und Hölle eine überirdische Sphäre und ein Dasein nach dem Tod behauptet, ist ein wesentliches Religionskriterium erfüllt.

„Religiöse Weltanschauungen und Sinngebungssysteme stehen oft in langen Traditionen und beziehen sich zumeist auf ÜBERNATÜRLICHE Vorstellungen. So gehen viele, aber NICHT ALLE Religionen von der Existenz eines oder mehrerer persönlicher oder unpersönlicher übernatürlicher WESEN (z. B. einer oder mehreren Gottheiten, von Geistern) oder Prinzipien (z. B. Dao, Dhamma) aus und machen Aussagen über die Herkunft und Zukunft des Menschen, etwa über das Nirwana oder Jenseits.“

Auch wenn Klo H. Metzel seinen eigenen niedrigen Charakter als Modell zur Beschreibung des persönlichen, überirdischen Wesens Alla nahm, so wird durch die Erklärung von dessen Allmacht und Unsterblichkeit ein zweites Kriterium erfüllt. Hinzu kommt die Tatsache, dass es einen ausgefeilten Kult mit einer Unzahl von Riten gibt, die – last but not least – von einer unübersehbaren Masse von Orks ausgeführt werden. Dies ist nämlich der Hauptunterschied zu den Raelianern (4) oder Scientology (5), die nur eine Handvoll Leute aufbringen können. Wichtiger als die Frage nach Sinn oder Unsinn von Glaubenssätzen erscheint die Frage, wie groß die Macht ist, die hinter ihnen steht. Ich bin daher dazu übergegangen, den Mohammedanismus nicht mehr nur als eine politische Ideologie anzusehen, die sich der Religion als Tarnkappe bedient, sondern als eine Anti-Religion, die anders ist als alle anderen, die den Unfrieden bringt und alle anderen Menschen und Religionen gefährdet – aber, wenn auch „anti“-, gleichwohl RELIGION ist. Wiki: „Es gibt keine wissenschaftlich allgemein anerkannte Definition des Begriffs ‚Religion’“. Die Frage, ob der Fieslahm eine ist, würde nur einer langwierigen und vermutlich erfolglosen Diskussion den Weg eröffnen.

Der Counterjihad muss m.E. also demgegenüber direkt die Einschränkung der FREIHEIT fordern, aber, anders als manche „konservativen“ Blogger andenken, nicht die unserer eigenen (6), sondern die der Feinde der Freiheit bzw. die der RELIGIONSFREIHEIT der Religionsfeinde. Dass diese oder jene Freiheit, die in der Vergangenheit für sehr wichtig erachtet wurde, in unseren Tagen vielleicht eingeschränkt oder gar abgeschafft wird, muss nicht heissen, dass wir insgesamt unfrei wären oder würden, im Gegenteil.

Die Umsetzung dieser Forderung würde übrigens vermutlich auch andere Religionen treffen, z.B. die der Massai, wie man Wiki entnehmen kann (7): „Engai, der Gott der Massai, der auf dem Gipfel des Ol Doinyo Lengai in Tansania thront, hat ihnen, nach dem Glauben der Massai, ALLE Rinder dieser Erde überlassen, woraus folgt, dass alle anderen Rinderbesitzer VIEHDIEBE sein müssen. Daraus leiten die Massai auch das RECHT ab, anderen Völkern ihre Rinder GEWALTSAM abnehmen zu können… Dies war oft der Auslöser für kriegerische Auseinandersetzungen mit anderen Völkern.“

Time am 21. Dezember 2009

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(1) Achtung, dieses Video ist extrem grauenhaft:  http://www.answeringmuslims.com/2009/12/muslim-child-beheads-man.html

(2) http://europenews.dk/de/node/28617 (Ich habe hier „Gott“ durch „Alla“ ersetzt)

(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Religion

(4) http://de.wikipedia.org/wiki/Raelianer

(5) http://de.wikipedia.org/wiki/Scientology

(6) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/02/das-alte-lied-vom-konvertit/

(7) http://de.wikipedia.org/wiki/Massai#Religion

Hauptwaffe Bombe

21. Dezember 2009

In der heutigen FAZ berichtet Marco Seliger aus Afghanistan. Zur wichtigsten Waffe sind dort die selbstgebastelten Bomben geworden. Offenbar ist es unmöglich, den Besitz von Kunstdünger, der Hauptbestandteil dieser Bomben ist und in rauhen Mengen zur Verfügung zu stehen scheint, zu illegalisieren.

Die Taliban haben immer eine Antwort

Die Verluste der Nato-Staaten durch versteckte Bomben
in Afghanistan steigen

Es ist ein Hinterhalt, wie er im Handbuch für den Guerrillakrieg nicht besser beschrieben sein könnte. Am Morgen des 10. Juli 2009 erreicht eine britische Patrouille ein Dorf in der Nähe der afghanischen Stadt Musa Qala in der Provinz Helmand. Hier herrscht seit drei Jahren ein verlustreicher Kleinkrieg, das Gebiet ist Taliban-Land. Das Führungsfahrzeug ist weit in den Ort vorgedrungen, als es auf eine im Boden vergrabene improvisierte Bombe (IED, Improvised Explosive Device) auffährt. Als die Soldaten mit der Versorgung ihrer verwundeten Kameraden beginnen wollen, detoniert in unmittelbarer Nähe eine zweite, zielgenau ausgerichtete, mit Nägeln gespickte verdeckte Bombe. In das entsetzliche Chaos hinein wird anschließend aus den umliegenden Gebäuden mit Gewehren und Panzerfäusten gefeuert. Fünf britische Soldaten fallen, zahlreiche werden verwundet. „Unsere Armee“, resümieren britische Medien, „hat ihren schwärzesten Tag im Afghanistan-Krieg erlebt.“

Die Soldaten sind in eine Falle geraten, wie sie die Rote Armee während ihrer Invasion am Hindukusch in den achtziger Jahren hundertfach erlebt hat. „Im Prinzip“, sagt ein Nato-Offizier, „haben wir es in Afghanistan inzwischen mit der gesamten Bandbreite der Mudschahedin-Taktiken zu tun, nur dass sie verfeinert wurden.“ Insbesondere bei der Verwendung improvisierter Sprengladungen haben die Aufständischen Militärexperten zufolge innerhalb kurzer Zeit erhebliche Fortschritte gemacht. Die Bomben sind ausgereifter und werden gezielter als vor zwei, drei Jahren eingesetzt. Die Folgen sind verheerend. Mehr als zwei Drittel aller Verluste in Afghanistan in diesem Jahr gehen auf den Einsatz von IEDs zurück (280 von 500, 2008: 169 von 295), hinzu kommen mehrere hundert schwerverletzte und teilweise für immer entstellte Soldaten. Vor allem Amerikaner, Briten und Kandier in Süd- und Ostafghanistan sterben heute nur noch selten durch eine Gewehrkugel. In ihrem Einsatzgebiet zählten sie in diesem Jahr insgesamt knapp 1100 improvisierte Bomben einschließlich Selbstmordattentätern, von denen zirka 500 ihr Ziel trafen. Diese Menge ist beispiellos im nunmehr achtjährigen Afghanistan-Einsatz. „Das ist ein IED-Krieg“, sagt ein amerikanischer Offizier.

Infrastruktur und Geographie am Hindukusch sind wie geschaffen für den Einsatz von perfiden Sprengsätzen, wie etwa auch „gerichtete Hohlladungen“, EFP genannt. Auf den unbefestigten Staubpisten durch karge Wüsten oder schroffe Täler, welche die Patrouillen häufig befahren müssen, lassen sich die Bomben – meist Artilleriegranaten oder Panzerabwehrminen, aber auch mit Düngemittel oder Sprit gefüllte Plastikkanister – leicht vergraben. In den vergangenen drei Jahren zündeten die Taliban die Mehrzahl der IEDs mit Hilfe von Handys aus der Ferne (Remote Controlled). Die Koalitionstruppen reagierten darauf mit dem Einsatz von Jammern, Geräten, die starke elektromagnetische Wellen erzeugen, die den Funkverkehr in der Umgebung stören. Daraufhin kehrten die Aufständischen in diesem Jahr zu traditionellen Bauweisen zurück, wonach die Bombe mechanisch aus der Nähe, etwa durch eine Druckplatte oder einen Zugdraht, gezündet wird. „Wir stehen in einem ständigen technologischen Wettlauf mit einem minimalistischen, erfindungsreichen und listigen Gegner“, sagt ein früherer Bombenexperte der Bundeswehr. „Die Taliban wissen auf jede unserer Reaktionen eine Antwort. Es ist eine nie endende Spirale.“

Seit einiger Zeit setzen die Taliban verstärkt Zweit- und Dritt-IEDs ein, die erst dann detonieren, wenn die Rettungskräfte am Ort der ersten Explosion eingetroffen sind. Die Aufständischen bereiteten die Attacken außerordentlich professionell vor. Zielorte würden eingehend begutachtet und die Folge-IEDs so konstruiert und ausgerichtet, dass sie größtmögliche Zerstörungen anrichten. Dieses Vorgehen kennen die amerikanischen Truppen schon aus dem Irak. Wie im Zweistromland fordert der Bombenterror jedoch auch in Afghanistan die meisten Opfer unter den einheimischen Sicherheitskräften und unter der Zivilbevölkerung. Armee und Polizei beklagen in diesem Jahr mehr als eintausend Tote. Seit Sommer 2009 bringen die Taliban immer häufiger „Megabomben“ zum Einsatz. Sie bestehen aus mehreren hundert Kilogramm Ammoniumnitrat (Düngemittel), Metallspänen oder Glasscherben, die, etwa auf Lastwagen deponiert, in Menschenmengen oder Gebäude gesteuert und dort zur Explosion gebracht werden. Diese Bomben haben dann zwar nicht die Explosionskraft wie TNT-gefüllte Bomben, sind aber aufgrund ihrer Größe und der Anreicherung mit Splittern für Passanten tödlich.

Nato-Offiziere gehen davon aus, dass mit der Zahl der ausländischen Soldaten im kommenden Jahr auch die Zahl der durch IED verursachten Verluste in Afghanistan weiter steigen wird. Die Vereinigten Staaten ersetzen derzeit ihre schlecht gepanzerten Patrouillenwagen vom Typ HMMWV („Humvee“) durch minengeschützte Transporter. Dazu verlegen sie mehrere tausend Fahrzeuge vom Typ MRAP (Mine Resistant Ambush Protected Vehicle), die ursprünglich für den Einsatz im Irak entwickelt worden waren, an den Hindukusch. Doch den Taliban ist es inzwischen gelungen, MRAPs durch den Einsatz von Wirkladungen einer Vergleichsgröße von mehr als 200 Kilogramm Sprengstoff zu zerstören. „Ab einer gewissen Sprengstärke nützen Technik und Panzerung nichts mehr“, sagt ein Bombenentschärfer der Bundeswehr. Die Sprengsätze sind einfach gebaut, billig zu beschaffen – und von strategischer Wirksamkeit. Ihr massenhafter Einsatz kann zermürben. „Vor uns liegt ein langer Kampf“, sagt ein amerikanischer General.

Amerikas Speerspitze in dieser Auseinandersetzung ist die Task Force „Paladin“. Diese Spezialeinheit soll die Netzwerke, die hinter jedem IED stehen, enttarnen. Dazu untersuchen die Fachleute auch den Sprengstoff und den Schaltkreis einer Bombe, um ihre Funktionsweise besser zu verstehen. „Wir wollen wissen, wer was wie baut“, sagt ein amerikanischer General. „Das ist Forensik auf dem Schlachtfeld.“ Die Bundeswehr geht ähnlich vor. Auch sie hat Expertenteams für den Kampf gegen IEDs aufgestellt, die Informationen über IEDs sammeln und auswerten. Die Ergebnisse fließen in die Ausbildung der Soldaten ein. Das ist dringend notwendig. Nato-Offiziere berichten von einem Wissenstransfer zwischen den Kriegsschauplätzen: Was in Südafghanistan funktioniere und amerikanische Soldaten töte, tauche einige Monate später im Norden und Westen auf. Der verheerende Hinterhalt vom 10. Juli bei Musa Qala wurde in der Bundeswehr eingehend analysiert. In Kundus hatte sie es bereits in diesem Jahr mit einem Gegner zu tun, der darauf abzielte, ganze Einheiten zu vernichten. Er wird es im kommenden Jahr wieder versuchen.

Time am 21. Dezember 2009

We’ll Meet – On The Other Side

20. Dezember 2009

Mr. Hussein-Ali Montazeri!

Rest in peace!

We’ll meet

on the other side.

On the side of joy

and friendship!

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Time am 20. Dezember 2009

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http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EB1EF3D36DEE647D99D1E8E040DA61317~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Beruf: Israelhasser

20. Dezember 2009

In der gestrigen FAZ fuhr Leserin Santa Bitter aus Münster den Orkagenten Dr. Saggel und Hecht-Galinski in die Parade, und sie zeigte dadurch die Wachsamkeit des Counterjihad:

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Zu den Briefen von Leserin Evelyn Hecht-Galinski „Antizionismus ist nicht Antisemitismus“ und Leser Dr. Engelbert Saggel „Widersprüchlich“ (F.A.Z. vom 26. und 27. November): Falsche Behauptungen werden nicht dadurch richtig, dass man sie ständig wiederholt.

Leser Dr. Saggel behauptet, das Vorgehen der Staatengemeinschaft gegen den Terrorismus, der durch das Verhalten Israels ständig zunehme, verbrauche Ressourcen, die zur Rettung von drei Vierteln der Menschheit dringend benötigt würden. Aus dieser Behauptung lässt sich folgern, dass der Verfasser des Leserbriefes der Meinung ist, Israel sei maßgeblich für die Not in der Welt verantwortlich. Glaubt der Verfasser des Leserbriefes wirklich ernsthaft, dass es ohne die Politik Israels den 11. September oder die Anschläge von Bombay vor genau einem Jahr nicht gegeben hätte? Glaubt er wirklich, dass es ohne die Politik Israels keinen von Iran gesteuerten Terror zur Erlangung der Vorherrschaft in der islamischen Welt gäbe? Glaubt er, dass es keine Aufrufe selbsternannter fundamentalistischer Kalifen zum Terrorkrieg gegen die „Ungläubigen“ gäbe?

Nur einen Tag vor Erscheinen dieses Leserbriefes empörte sich Frau Hecht-Galinski in dieser Zeitung einmal wieder über eine Gleichsetzung von Antizionismus mit Antisemitismus. Der Antisemitismus macht „den Juden“ für alle Gebrechen dieser Welt verantwortlich. Ändert sich an dieser absurden Unterstellung wirklich etwas Wesentliches, wenn man „den Juden“ durch „den Judenstaat“ ersetzt?

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Anwalt Dr. Saggel aus Obertshausen ist ein rühriger Agent für die Sache der Palaraber und die des Fieslahms, wovon er im Internet beredt Zeugnis ablegt (1). Über Hecht-Galinski (2) sagte Henryk M. Broder: „Jeder kölsche Jeck mit zwei Promille im Blut würde sogar an Weiberfastnacht erkennen, dass Frau EHG eine hysterische, geltungsbedürftige Hausfrau ist, die für niemanden spricht außer für sich selbst und dabei auch nur Unsinn von sich gibt. Ihre Spezialität sind antisemitisch-antizionistische Gedankenlosigkeiten…“, wofür ihn der Galinski-Hecht mit einem Rechtsstreit überzog. Diese Hausfrau war es auch, die ihre Kumpanin und notorische Israelhasserin Felicia Langer (3) erfolgreich für das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse vorschlagen konnte.

Es ist wirklich erstaunlich, wie geschickt manche Menschen ihre (schändliche) Berufung zum Beruf machen können. Das wird mir leider überhaupt nie gelingen, denn die Freunde des Counterjihad besitzen keine Ölfelder. Aber gerne bleibe ich bei meinen Leisten sowie: anständig.

Time am 20. September 2009

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(1) http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Honestly_Concerned/watzal_ludwig_aktion.htm

http://www.taz.de/1/debatte/theorie/artikel/kommentarseite/1/radikal-antijuedisch/kommentare/1/1/

http://www.frblog.de/aly/

http://www.publik-forum.de/blog/?p=843

http://www.taz.de/index.php?id=start&art=5268&src=ST&id=kuenste-artikel&cHash=4ba6e50906

http://www.steinbergrecherche.com/08dielinke.htm

(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Hecht-Galinski

(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Felicia_Langer


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