Am 31. August hatte ich meiner Freude Ausdruck verliehen, dass FAZ-Türkei-Korrespondent Michael Martens nun, da er die großen Ungereimtheiten im Ergenekon-Prozess ansprach, von seiner bedingungslosen Türkei-Verehrung abgerückt sei (1). Am vergangenen Sonntag (6.12.09) jedoch brachte die FAZ einen widerwärtigen, gradezu ungeheuerlichen Artikel, der seinesgleichen sucht, und den ich also im allgemeinen Erkenntnisinteresse folgen lasse.
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EINLADUNG zum Gebet
Ein Besuch bei Bekir Büyükbas, dem bekanntesten Muezzin der Türkei
Die Liebe, sagt er, sei auf dem Heimweg über ihn gekommen, damals in Konya, als er von der Schule nach Hause ging und zur Zeit des Nachmittagsgebets an der Moschee vorbeikam. Wenn es wirklich so war, wie er sagt, dann war es ungefähr so: Ein Wochentag in einer zentralanatolischen Provinzstadt, Ende der sechziger Jahre. Unter den Schülern, die nach Hause gehen, ist auch der Viertklässler Bekir Büyükbas. Gleich wird es Zeit für das Nachmittagsgebet sein, und von den vielen hundert Minaretten der Stadt wird man die Gläubigen zu den Moscheen rufen. Tausende werden dem Ruf folgen, denn Konya ist eine fromme Stadt, von den Reformen Atatürks und seiner Nachfolger hält man hier wenig. Der Junge ist gerade in der Nähe einer Moschee, als der Ezan erschallt, der Gebetsruf. Er hat ihn schon oft gehört, viele tausend Mal, doch an diesem Tag hört er ihn wie nie zuvor. Denn heute folgt er ihm, geht mit den Männern auf den Hof der Moschee, nimmt die rituelle Waschung an sich vor und stapft auf den Gebetsraum zu. Und als er vor dem Tor steht, beginnt er, den Ezan zu singen. Der Imam wird auf den Jungen aufmerksam und ruft ihn nach dem Gebet zu sich. Schön habe er gesungen, sagt der Imam, er solle wiederkommen. Der Junge kam wieder, und der Imam überredete die Eltern, ihren Sohn auf eine Imam-Hatip-Schule zu schicken, in der besonders auf die religiöse Erziehung der Schüler geachtet wird.
Ein halbes Menschenleben ist das nun her, und kein einziges Mal habe er den Tag bereut, sagt Herr Büyükbas. “Ich liebe meinen Beruf. Ich habe auch nach 35 Jahren noch nicht genug davon.” Es ist kurz vor drei Uhr am Nachmittag, bis zum Abendgebet, dem Aksam, wird es noch einige Stunden dauern. Herr Büyükbas empfängt seine Gäste in einem dem Muezzin vorbehaltenen Seitenraum der Moschee. Er bietet sehr süße Süßigkeiten aus seiner Geburtsstadt an und bittet dann um etwas Geduld, er muss noch eine SMS beantworten. Unter der Kuppel der berühmten FATIH-MOSCHEE von Istanbul ist es zu dieser Stunde fast leer, nur wenige Betende knien auf den Teppichen. Natürlich ist auch die kleinwüchsige Alte da und geht geschäftig zwischen den Säulen hin und her, aber das darf sie, denn sie ist verrückt. Außerdem noch einige Handwerker, denn die Moschee, deren Bau von Mehmed dem Eroberer (Fatih) nach der Bezwingung Konstantinopels befohlen wurde, wird renoviert und hat sich hinter Gerüsten versteckt wie unter einem Kopftuch aus Stahl. Einst stand an dieser Stelle eine byzantinische Kirche, aber sie musste WEICHEN, um Platz für die Vorfahren von Herrn Büyükbas zu machen. BERÜHMT ist die Fatih-Moschee auch deshalb, weil Sultan MEHMED, der den Türken Istanbul eroberte, hier begraben liegt. Für Bekir Büyükbas war es schon in Konya ein Traum, eines Tages von einem der Minarette dieser Moschee zum Gebet zu rufen. Denn er wollte nicht nur Muezzin sein, er wollte Muezzin in Istanbul sein, in dieser großen Stadt DES ISLAM, in der seit dem 29. Mai 1453 kein Tag verging, an dem nicht der Ezan in ihren Gassen zu hören gewesen wäre. Deshalb fuhr er als junger Mann nach Istanbul, um den Mufti des Stadtteils zu bitten, ihm eine Stellung an der Fatih-Moschee zu verschaffen. Nach einigen vergeblichen Versuchen gelang ihm das auch, und seit 1987 ist es seine Stimme, die vom Minarett der Moschee des Eroberers von Konstantinopel die Gläubigen zum Gebet ruft.
Es hat etwas gedauert mit der SMS, aber nun ist Herr Büyükbas ganz bei der Sache und erzählt von der Schönheit des Ezan, vom vielstimmigen Mosaik der Gebetsrufe von Istanbul. “Der Ezan ist Auferstehung, Geburt, Leben. Er ist eine Annäherung an Allah. Er handelt von der Einheit der Gläubigen und bestätigt die Bedeutung des Propheten. Wenn ich zum Gebet rufe, muss ich den Ezan fühlen. Nur dann zeigt er Wirkung. Wenn man den Ezan nicht fühlt und ihn nur vorträgt, weil man ihn vortragen muss, wird er die Menschen nicht berühren.” Davon, wie der Ezan die Menschen berühren kann, erzählt Herr Büyükbas eine Geschichte, die er vor vielen Jahren erlebt hat. Er hatte gerade zum Morgengebet gerufen, das Goldene Horn lag noch in Dunst gehüllt, als ein Passant auf den Hof der Fatih-Moschee kam. Der Mann war angetrunken. Niemals habe er einen schöneren Ezan gehört, sagte der Mann, und es war offenbar nicht oder zumindest nicht allein der Rausch, der ihm diese Worte eingab, denn die Trunkenheit verflog, aber der Mann kam wieder. Heute ist Bekir Büyükbas mit ihm befreundet.
Natürlich sei das eine Ausnahme, und gewiss gebe es viele Menschen in Istanbul, die sich zwar an der Pracht des Gebetsrufs erfreuten, ihm aber nie folgten, rückt der Muezzin seine romantische Anekdote zurecht. Aber doch geschehe es immer wieder, dass ein Mensch die Einladung des Ezan erkenne und annehme. Damit so etwas geschehen kann, muss der Muezzin hart an sich arbeiten, denn eine schöne Stimme ist nicht genug. Zunächst müsse man ein Hafiz sein, also jemand, der den Koran auswendig kennt, sagt Herr Büyükbas. Dann erst stelle sich die Aufgabe, immer wieder an sich und seiner Stimme zu arbeiten, Tag für Tag. Von seiner Stimme spricht Herr Büyükbas, als sei sie ein lebendiges Wesen, auf das er Rücksicht nehmen muss, damit es ihn nicht verlässt. Herr Büyükbas wurde noch nie verlassen von seiner Stimme, aber einmal hat er, wie er verschämt zugibt, den Ezan verschlafen, und zwar den Ruf zum Morgengebet. Dabei liebt er seinen Beruf so sehr, dass er ihn am liebsten auch im Urlaub ausüben würde. Herr Büyükbas, der wie alle Muezzins in der Türkei Beamter der mächtigen Religionsbehörde Diyanet ist (und daher auch in Anzug und Krawatte zum Dienst erscheint), hat zwar Urlaub wie andere Beamte auch, aber es sieht nicht so aus, als könne er seinen Beruf wirklich hinter sich lassen. Denn wenn Herr Büyükbas in seinem Urlaubsort einen schlecht gesungenen Ezan hört, geht er in die Moschee und sucht den Muezzin auf. Da er manchmal auch im Fernsehen den Ezan singt und auf Youtube zu sehen ist, kennen ihn die jüngeren Kollegen und fürchten sich, wenn sie ihn kommen sehen. Dabei müsse sich niemand vor ihm fürchten, sagt Herr Büyükbas. Er spreche stets freundlich zu den Kollegen, bis sie selbst einsähen, dass sie an sich arbeiten müssen. Es gehe schließlich nicht um eine Kleinigkeit. “Der Ezan ist die wirksamste Methode der Verkündung des Islam. Im Ausland verstehe ich das noch besser als in Istanbul. Es ist sehr schwer für mich, in einer Stadt zu sein, wo der Ezan nicht zu hören ist. Dann ist es, als sei ich TOT.”
Bald wird er in einer SOLCHEN Stadt sein, in Wien, wo ein islamischer Abend gegeben wird. Als Muezzin einer der berühmtesten Moscheen der Welt nimmt er häufiger an solchen Aufführungen teil. Es gibt klassische türkische Musik, religiöse Oden, Gedichte, Passagen aus dem Koran, tanzende Derwische und eben einen echten Muezzin, nämlich Herrn Büyükbas, der den Abend mit einem Ezan einleitet. Wenn 1683 in der Schlacht am Kahlenberg ein paar KLEINIGKEITEN anders verlaufen oder Jan Sobieski und seine Polen zu spät gekommen wären, könnten die Wiener den Ezan vielleicht noch heute UMSONST hören, aber weil es damals eben so kam, wie es kam, müssen sie nun TEURE Eintrittskarten kaufen, um Herrn Büyükbas zu erleben, PECH GEHABT. Bekir Büyükbas freut sich auf Wien, auch wenn er schon ahnt, dass es nach der Vorstellung wieder dunkel werden wird in seiner Seele, wie immer, wenn er in einer Stadt der Christen ist – und seine Lebensmelodie fehlt. Das sei schrecklich, sagt Herr Büyükbas. “Ohne Ezan habe ich kein LEBEN, und ich MÖCHTE auch keines haben. Ins Ausland gehe ich NUR, um den Ezan vorzutragen.” Aber was ist mit dem Klang der Kirchenglocken, die doch auch zum Gebet rufen, zur Einkehr, zur Sammlung der Gläubigen? Empfindet nicht auch ein Muezzin die Poesie des Glockengeläuts, so wie viele Christen in Istanbul die Schönheit des Ezan erkennen und spüren? “Ich fühle ÜBERHAUPT NICHTS, wenn ich Kirchenglocken höre. Das gibt mir gar NICHTS. Es lässt sich mit dem Ezan NICHT vergleichen. Der Ezan richtet sich an das HERZ, er bedeutet die Auferstehung toter SEELEN, nicht nur muslimischer Seelen.” Er hält inne und schweigt. Vielleicht erscheint ihm sein Urteil über die Glocken zu harsch für ein Gespräch mit einem Gast aus einem als christlich GELTENDEN Land, oder er hat andere Zweifel, jedenfalls schränkt er seine Worte wieder ein: “Es hängt wahrscheinlich davon ab, was man aus seiner Kindheit kennt.”
Und wie steht es mit der FURCHT vieler Europäer, nicht nur der Schweizer, vor Moscheen und Minaretten? Kann er verstehen, warum sie den Ezan in Istanbul oder Kairo hören MÖGEN, aber nicht daheim in Zwickau oder Aarhus? “Vielleicht haben sie einfach ANGST, MUSLIME zu werden”, antwortet der Muezzin und lächelt. Dann scheint es ihm offenbar wieder so, als habe er sich missverständlich oder UNGÜNSTIG ausgedrückt, denn rasch erläutert er seine Worte: “Es gibt keinen ZWANG, den Islam anzunehmen. Deshalb wünsche ich mir, dass der Gebetsruf der Muslime auch in EUROPA zu hören sein wird. Schließlich sind auch in der Türkei KIRCHENGLOCKEN zu hören, und niemand hat etwas dagegen.” Kurz liegt die Möglichkeit einer unerquicklichen Wendung des Gespräches in der stillen Luft der Fatih-Moschee. Man KÖNNTE den Muezzin an die schlechte Lage der Christen in seinem Land erinnern und daran, dass es bis heute in vielen Städten nicht möglich ist, Kirchen zu bauen, von Kirchtürmen ganz zu schweigen.
Doch die Zeit für das Abendgebet ist nah, und Herr Büyükbas muss sich vorbereiten. Es sei Zeit, bedeutet der Muezzin, gestattet aber, ihn zu seinem Arbeitsplatz zu begleiten. Er betritt einen kleinen Raum neben dem Minarett, in dem ein Mikrofon aufgebaut ist, und schaut noch einmal auf die Uhr. Er räuspert sich, schließt die Augen, schluckt. Die Konzentration in seinem Gesicht erinnert an die Nahaufnahmen von Sprintern kurz vor dem Start zu einem Hundertmeterlauf. Er atmet tief durch, einmal, zweimal, dreimal. Dann tritt Bekir Büyükbas dicht an das Mikrofon und singt. Er singt, dass Gott groß sei und dass es keinen Gott gebe außer Gott, dass Mohammed sein Gesandter sei, dass nun alle rasch zum Gebet eilen sollen und zum Heil, denn Gott sei größer als alles und man könne ihn mit nichts vergleichen. Nur dass ein Gebet besser sei als der Schlaf, singt Herr Büyükbas nicht, denn diese Strophe wird nur am Morgen vorgetragen, wenn der Moloch sich aus überdrehten Großstadtträumen wälzt. Bis auf den letzten wird jeder Satz doppelt, die Strophe von der Größe Allahs sogar viermal gesungen, und schon lange bevor das letzte Wort erklungen ist, sind viele Hunderte Männer aus der Umgebung zur Moschee geströmt. Sie sind dem Lied von Herrn Büyükbas gefolgt, dem Lied, mit dem Milliarden Muslime auf allen Kontinenten zum Gebet gerufen werden. Nur seine beiden Söhne sind ihm nie gefolgt. Einer ist Buchhalter bei einer Baufirma, der andere verkauft Gebrauchtwagen. “Es ist in Ordnung so. Ich habe bei ihnen nie das nötige Talent gesehen”, sagt ihr Vater zum Abschied, während draußen die laut rufenden Brotverkäufer und die Altmetallhändler ihre Karren durch das buntscheckige Straßengewirr schieben und ihren eigenen Ezan vortragen, den profanen Ezan der Millionenstadt, der von Sesamkringeln handelt und von Blech und von Eisen zu zweieinhalb Piaster das Kilo.
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„Einladung zum Gebet“, „ Wenn 1683 in der Schlacht am Kahlenberg ein paar KLEINIGKEITEN anders verlaufen… wären“, „Pech gehabt…“, „ … in Istanbul sein, in dieser GROSSEN Stadt des ISLAM, in der seit dem 29. Mai 1453 kein Tag verging, an dem nicht der Ezan in ihren Gassen zu hören gewesen wäre,“ so flötet Martens, dabei ist die Eroberung Konstantinopels eine der ganz großen Tragödien seiner eigenen, der europäischen Geschichte, ein furchtbarer Sieg der mohammedanistischen Barbaren. Ihr Wüten steht dem der Deutschen im 2. WK z.B. in Russland kaum nach. Kann man sich vorstellen, dass ein deutscher Journalist der besten Zeitung Deutschlands derartig launig und verharmlosend darüber plaudern würde nach dem Motto „Wenn die Panzerschlacht um Kursk (2) anders verlaufen wäre, hätten wir heute alle Lampen aus Menschenhaut“? Wohl kaum.
Nicht einmal hundert Jahre ist es her, dass die mohammedanistischen Türken 1,5 Millionen armenische Christen ermordeten (3). 1922 folgten 120.000 bis 300.000 Griechen und Armenier in Smyrna (4). Damit nicht genug, Robert Spencer (5): „…the Turkish genocide of Assyrians in World War One, in which 750,000 (75%) Assyrians were killed between 1915 and 1918, as well as Armenians and Greeks, and the massacre of 3000 Assyrians in Simmele, Iraq in August, 1933.“ Die Assyrer sind Christen. Niemals ist je ein Wort des Bedauerns gefallen, kein einziger Cent Entschädigung ist für diese Genozide gezahlt worden. Es gibt keine Denkmäler in den Gebieten, wo sie einst lebten, keine „Stolpersteine“ (6), wer darüber redet wird vielmehr eingesperrt. Und wenn in christlichen Ländern an die ermordeten Glaubensfreunde erinnert wird, ruft das die Verärgerung der Mohammedanisten auf hoher diplomatischer Ebene hervor.
Dies soll mir nun Anlaß genug sein, hier noch mal die Eroberung Konstantinopels von der großen Oriana Fallaci (7) schildern zu lassen, die Eroberung der Stadt durch den perversen und blutrünstigen Mohammedanisten Mohammed (Mehmet/Fatih) II. (8):
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1453 belagerten sie erneut Konstantinopel, das am 29. Mai Mohammed II. in die Hände fiel. Einem blutrünstigen Unmenschen, der kraft des islamischen Brudermord-Gesetzes (dieses Gesetz ermächtigte einen Sultan, aus dynastischen Gründen seine nächsten Angehörigen zu ermorden) den Thron bestiegen hatte, indem er sein dreijähriges Brüderchen erdrosselte.
Und apropos: Kennst du die Schilderung des Falls von Konstantinopel, die uns der Schreiber Phrantzes hinterlassen hat? Vielleicht nicht. In einem Europa, das nur um Muslime weint, nie um Christen oder Juden oder Buddhisten oder Hinduisten, wäre es nicht politically correct, etwas über die Einzelheiten des Falls von Konstantinopel zu wissen.
(…) Die Bewohner, die sich bei Einbruch der Nacht, während Mohammed II. die von Theodosius errichteten Mauern mit Kanonen beschießt, in die Kathedrale Hagia Sophia flüchten und dort anfangen, Psalmen zu singen, um Gottes Barmherzigkeit zu erflehen. Der Patriarch, der im Kerzenschein die letzte Messe liest und den Ängstlichsten als Ermutigung zuruft: »Fürchtet euch nicht! Morgen werdet ihr im Himmelreich sein, und eure Namen werden bis ans Ende aller Zeiten überdauern!« Die weinenden Kinder, die Mütter, die schluchzen: »Still, mein Kind, still! Wir sterben für unseren Glauben in Jesus Christus! Wir sterben für unseren Kaiser Konstantin XI., für unser Vaterland!«
Die osmanischen Truppen, die trommelschlagend durch die Breschen in den einstürzenden Mauern eindringen, die genuesischen, venezianischen und spanischen Verteidiger überrennen, sie samt und sonders mit Säbelhieben niedermetzeln, dann in die Kathedrale stürmen und sogar die Säuglinge köpfen. Die Köpfchen nehmen sie zum Kerzenlöschen. (…) Es dauerte vom Morgengrauen bis zum Nachmittag, das Blutbad. Es verebbte erst in dem Augenblick, in dem der Großwesir auf die Kanzel der Hagia Sophia stieg und zu den Schlächtern sagte: »Ruht euch aus. Dieser Tempel gehört jetzt Allah.«
Unterdessen brannte die Stadt. Die Soldateska kreuzigte und pfählte. Die Janitscharen vergewaltigten die Nonnen und schnitten ihnen dann die Kehle durch (viertausend in wenigen Stunden) oder ketteten die Überlebenden aneinander, um sie auf dem Markt in Ankara zu verkaufen. Und die Höflinge rüsteten zum Siegesbankett.
Zu jenem Bankett, bei dem sich Mohammed II. (dem Propheten zum Trotz) mit zypriotischem Wein betrank, und da er eine Schwäche für junge Knaben hatte, ließ er sich den Erstgeborenen des griechisch-orthodoxen Großherzogs Notaras bringen. Einen für seine Schönheit bekannten Vierzehnjährigen. Vor allen vergewaltigte er ihn, und nachdem er ihn vergewaltigt hatte, ließ er die anderen Notaras herbeiholen. Die Eltern, die Großeltern, die Onkel, die Cousins des Jungen. Vor seinen Augen enthauptete er sie. Einen nach dem anderen. Er ließ auch alle Altäre zerstören, alle Glocken einschmelzen, alle Kirchen in Moscheen oder Basare verwandeln. Oh ja. So wurde Konstantinopel zu Istanbul…
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Kennen Sie die Hitlerkirche? Ich auch nicht. Hitler war ein scheußliches Monster, ein Ausrutscher, der uns peinlich ist. Keine noch so winzige Straße ist nach ihm benannt, geschweige denn eine Kirche. Aber in nahezu jeder deutschen Stadt gibt es ein “religiöses” Zentrum der Mohammedanisten, das auf den Namen des perversen Killers Mehmet II. getauft ist (9). Das ist kein Zufall und auch keine Unwissenheit, denn je perverser die Killer sind, um so authentischer verwirklichen sie vielmehr ihre Anti-Religion.
Wenn Sie die Nerven haben, können Sie in Kewils Archiv weiterlesen (10), aber vermutlich kennen Sie das alles schon. Auch Herrn Martens ist es mit Sicherheit bekannt. Seine jovialen Verharmlosungen sind daher ekelhaft und Verrat. So wie Hakenkreuze bei uns verboten sind, sollten wir umgehend alle Fatih-Moscheen schließen. Herrn Martens aber sollten wir in seine geliebte Türkei ausweisen. Wenn er sich von seinem Freund Bekir Büyükbas kastrieren ließe, wer weiß, vielleicht würde ja noch ein berühmter Turmkreischer aus ihm werden.
Time am 8. Dezember 2009
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(1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/08/31/carla-del-paulus-friends/
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Kursk
(3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/14/phonix-armenien-flieg/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/15/der-teilirian-prozess/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/16/die-turkei-orientiert-sich/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/18/wir-brauchen-die-turkei/
(4) http://www.pi-news.net/2009/12/tabu-der-tuerkische-voelkermord-an-den-griechen/
(5) http://www.jihadwatch.org/2009/12/turks-irks-by-oz-genocide-monument.html
(6) http://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine
(7) http://de.wikipedia.org/wiki/Oriana_Fallaci
(8) http://de.wikipedia.org/wiki/Mehmet_II.
(9) http://kewil.myblog.de/kewil/art/2720836
(10) http://kewil.myblog.de/kewil/art/2600619
http://kewil.myblog.de/kewil/art/31005116/
http://kewil.myblog.de/kewil/art/2576231
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Ergänzung 14. 12. 09, in der gestrigen FAZ gab es einen erfrischend pointierten Leserbrief von Berthold Fritz aus Duisburg mit gewagtem Selbstversuch:
“Ich habe versucht, die zehn Minuten Video auf Youtube durchzuhalten, um dem Ezan des besten Muezzins Istanbuls zu lauschen. Ich konnte es nicht. So gesehen, haben die Schweizer im Dezember 2009 eine kluge Entscheidung getroffen. Wenn man nicht schon mit der Muttermilch dieses in unseren Ohren unerträgliche Gejammer eingesogen hat und auch die Absicht des Rufers zum Nachmittagsgebet nicht versteht, zieht man das Glockengeläut unserer Kirchen als wesentlich harmonischeren Klang vor, obwohl die meisten von uns Aufgeklärten auch diesem Ruf nicht folgen.”
Tags: Bekir Büyükbas, Fatih, Mehmet II., Michael Martens, Mohammed II., Muezzin, Smyrna, Türkei
9. Dezember 2009 um 12:39
» Selim war blutrünstig und unerbittlich. Er ließ während seines Krieges gegen Ismail I. 40.000 Aleviten hinrichten, da er ein Bündnis der Aleviten mit Ismail befürchtete. «
http://de.wikipedia.org/wiki/Yavuz_Sultan_Selim
“Noch in Kairo ordnete er [Selim I.] die Hinrichtung von 50.000 Einwohnern an, nachdem zuvor etwa die gleiche Anzahl Schiiten von Todesschwadronen getötet worden war, die er ins gesamte Reich hatte ausschwärmen lassen.
Nicht genug damit, sollten auch alle im Reiche lebenden Christen liquidiert werden, eine Maßnahme, deren Undurchführbarkeit der agierende Wesir ihm nur mit äußerster Mühe – und natürlich unter Einsatz seines eigenen Lebens – verdeutlichen konnte.”
- Hans-Peter Raddatz, “Von Allah zum Terror ?”, S.140.
Massenmördermoschee:
“Yavuz-Sultan-Selim-Moschee” http://moschee-mannheim.de
9. Dezember 2009 um 13:12
Hallo Leon,
herzlich willkommen und vielen Dank für die Infos.
In der heutigen FAZ heißt es in einem Aufsatz, auf den ich später noch eingehen werde, über die Mannheimer Selim-Moschee: „… die 1995 eröffnete Yavus-Sultan-Selim-Moschee in Mannheim-Jungbusch, die mit Kuppel, Minarett und Halbmond als exotischer Bestandteil des Stadtbilds akzeptiert ist.“ Dass Selim ein Scheusal war, erfahren wir hier nicht.
Die Mohammedanisten benennen ihre „religiösen“ Zentren vielleicht übrigens auch deshalb üblicherweise nach Massenmördern, weil bei ihnen weithin nur Massenmörder im kollektiven Gedächnis aufbewahrt werden. Die Eröffnung einer Osama-Bin-Laden-Moschee scheint da nur noch eine Frage der Zeit zu sein bzw. unseres Willens, sie zu verhindern.
Ich grüße Sie,
Time