Archiv für Februar 2010

Pragmatismus versus Prinzipientreue

28. Februar 2010

Prof. Dr. Renate Köcher, Co-Geschäftsführerin des „Instituts für Demoskopie Allensbach“ (1), präsentierte am Mittwoch, den 24. Februar, in der FAZ die Ergebnisse einer Umfrage, die klären wollte, welche Ansprüche die Bürger Deutschlands an die von ihnen gewählten Politiker stellen. Interessant sind insbesondere die Differenzen zwischen den Erwartungen an christliche und an konservative Politiker, die mir u.a. zu demonstrieren scheinen, dass die Kirche bzw. der Anspruch an sie heutzutage auch zu einem wesentlichen Teil von linkem Denken inspiriert ist.

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Politik in der pragmatischen Gesellschaft

Den Parteien und insbesondere den Volksparteien wird seit einigen Jahren vorgeworfen, sie verlören an innerer Substanz und an Profil und mutierten zu pragmatisch agierenden Zweckverbänden, ausgerichtet am Machterwerb und -erhalt. Die SPD hat ihre Niederlage bei der Bundestagswahl auch als Strafe für pragmatisches Regierungshandeln gedeutet, das ihre ideologische Position nahezu unkenntlich machte. Auch in der Union führte das Wahlergebnis trotz des Wahlsieges zu Fragen, ob das Ergebnis weit unterhalb der angestrebten 40 Prozent auf den Verlust eines eindeutig konservativen Profils zurückzuführen ist. Der Vorwurf lautet, man wisse heute kaum noch „wofür die Parteien stehen“.

Auf den ersten Blick stimmt die große Mehrheit dieser Einschätzung zu. 57 Prozent der Bürger, auch 54 Prozent der politisch Interessierten ziehen die Bilanz, dass sie nur ein diffuses Bild von den Zielen der Union haben. In Bezug auf die SPD bekennen sogar 66 Prozent der Bevölkerung und 69 Prozent der politisch Interessierten, dass ihre Vorstellungen von der Programmatik der Sozialdemokraten nur diffus seien. Die Frage ist jedoch, ob die Profile der Parteien wirklich bis zur Unkenntlichkeit verschwommen sind.

Dieselben Personen nämlich, die mit breiter Mehrheit bekunden, sie wüssten nicht, wofür die Volksparteien stehen, zeichnen ein sehr klares und trennscharfes programmatisches Profil, wenn sie gebeten werden, den Volksparteien bestimmte politische Ziele zuzuordnen. So steht die CDU nach den Vorstellungen der großen Mehrheit für Wachstum und die Stärkung der Wirtschaft, für innere Sicherheit und für christliche Werte. Die Mehrheit ihrer Anhänger sieht die Unionsparteien auch als Anwalt junger Familien und einer modernen Familienpolitik sowie als Garant politischer Stabilität.

Der SPD werden alle diese Ziele lediglich von einer Minderheit zugeschrieben. Sie gilt als Anwalt sozialer Gerechtigkeit und fairer Löhne, als Verteidiger des Sozialstaats, als Verfechter einer Umsteuerung der Energieversorgung auf regenerative Energien, sie steht für Toleranz gegenüber anderen Kulturen und für Chancengleichheit. Die Vorstellungen von den Zielkatalogen beider Volksparteien fallen weit auseinander: So ordnen 66 Prozent der gesamten Bevölkerung die Förderung des Wirtschaftswachstums der CDU zu, nur 29 Prozent dem Zielkatalog der SPD. 61 Prozent sehen Kriminalitätsbekämpfung als einen Schwerpunkt der Unionsparteien, 31 Prozent als Anliegen der SPD. 59 Prozent halten die CDU für einen Anwalt christlicher Werte, ganze 6 Prozun die SPD. Umgekehrt sehen 62 Prozent der Bevölkerung die SPD als Anwalt sozialer Gerechtigkeit, nur 26 Prozent die CDU; 59 Prozent sind überzeugt, dass die SPD auf die Verteidigung des Sozialstaats aus ist, ein Ziel, das nur 28 Prozent der CDU zuschreiben. Faire Löhne halten 52 Prozent für ein Anliegen der SPD, nur 18 Prozent für ein Ziel der Unionsparteien.

Die Vorstellungen von den Zielkatalogen der Volksparteien unterscheiden sich damit weitaus stärker als die Unterstützung dieser Ziele durch die Anhänger beider Parteien. Es ist schwierig, anhand ideologischer Positionierungen und ihrer politischen Agenda die Anhänger von CDU und SPD zu identifizieren. Zwar liegen SPD-Anhängern soziale Ziele etwas stärker am Herzen als den Anhängern der Union, den Anhängern der CDU/CSU dagegen tendenziell stärker Ziele des Wirtschaftswachstums und der inneren Sicherheit. Die Abweichen sind jedoch überwiegend marginal. Während die Mehrheit darin übereinstimmt, dass die Politik der CDU und SPD auf Wirtschaftswachstum ausgerichtet ist, bewerten die Anhänger der SPD dieses Ziel annähernd so hoch wie Anhänger der CDU: 55 Prozent der CDU/CSU, 52 Prozent der SPD halten es für besonders wichtig, die Politik in den nächsten Jahren auf mehr Wirtschaftswachstum auszurichten. Die Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus halten 54 Prozent der CDU/CSU, 48 Prozent der SPD für vordringlich. Auch die Förderung von Familien und die Sicherung der Renten werden von den Anhängern der Volksparteien ähnlich hoch bewertet. Etwas stärker differiert die Überzeugung, dass die Politik in den nächsten Jahren auch besonders auf die Verringerung der sozialen Unterschiede ausgerichtet sein muss. Auch hier gibt es jedoch keine eindeutige Trennung zwischen den Anhängern von CDU/CSU und SPD.

(…)

Auch die religiöse Verankerung und der Rang christlicher Werte trennen die Anhänger der verschiedenen Parteien heute weniger als früher. Mitte der achtziger Jahre beschrieben sich 73 Prozent der Anhänger der CDU/CSU als religiös, 47 Prozent der Anhänger der SPD. Bis heute ist dieser Anteil unter den westdeutschen Unionsanhängern auf 61 Prozent zurückgegangen, in den Reihen der westdeutschen SPD-Anhänger auf 43 Prozent. Die deutsche Einheit hat das Gewicht des Religiösen in der Gesellschaft weiter vermindert. In Gesamtdeutschland stufen sich heute 57 Prozent der CDU-Anhänger als religiös ein, 40 Prozent der Anhänger der SPD. In den jüngeren Altersgruppen liegt dieser Anteil für die Union bei 32, für die SPD bei 12 Prozent. 41 Prozent der Bevölkerung, 54 Prozent der Anhänger der CDU/CSU sind christliche Werte wichtig; in der Generation über 60 Jahre liegt dieser Anteil bei 57 Prozent, bei denen, die unter dreißig Jahren sind, bei 21 Prozent.

Daraus wird zum Teil die Frage abgeleitet, ob das im Namen der beiden Unionsparteien enthaltene Bekenntnis zu christlichen Werten in der heutigen säkularen Gesellschaft nicht allmählich eher Hürden für die Identifikation aufbaut, als Bindekraft zu entwickeln. Die Bindekraft des „C“ ist schwächer geworden. Es deutet jedoch wenig darauf hin, dass durch die Identifikation mit den christlichen Wurzeln Barrieren aufgebaut werden. 56 Prozent der Bevölkerung reagieren auf den Begriff „christlich“ mit spontaner Sympathie, nur 26 Prozent mit Antipathie. Ost- und Westdeutschland unterscheiden sich hier allerdings grundlegend. Während 60 Prozent der westdeutschen Bevölkerung auf den Begriff „christlich“ mit Sympathie reagieren und nur 22 Prozent mit Antipathie, überwiegen in den neuen Bundesländern mit knappem Abstand die Antipathien. Trotzdem überwiegt auch in den neuen Ländern die Auffassung, dass das Attribut „christlich“ eher für als gegen eine Partei spricht.

Ganz anders fällt die Reaktion auf die Bezeichnung „konservativ“ aus. Schon auf den bloßen Begriff reagieren 55 Prozent der Bevölkerung mit Antipathie, nur 26 Prozent mit Sympathie. Nur 22 Prozent der Bevölkerung, auch nur 41 Prozent der Anhänger der CDU/CSU meinen, dass es für eine Partei spreche, wenn sie als konservativ eingeordnet wird. Diese emotionale Abwehrreaktion ist erklärungsbedürftig. Die überwältigende Mehrheit der Bürger hat klare Vorstellungen von der Agenda eines konservativen Politikers. Konservativ ist für sie gleichbedeutend mit der Verteidigung von Recht und Ordnung, den vielzitierten „Sekundärtugenden“ wie Disziplin und Pünktlichkeit, der Betreuung von Kleinkindern durch die (nicht berufstätige) Mutter, der Forderung nach Orientierung an der deutschen Leitkultur, der Ablehnung von Schwangerschaftsabbrüchen und von Gleichstellung homosexueller Paare, der Stärkung der Familie und ausgeprägtem Patriotismus. Diese Vorstellungen erklären nur begrenzt die spontane Abneigung, die dem bloßen Begriff „konservativ“ entgegenschlägt. Die große Mehrheit der Bevölkerung sieht das Eintreten für Recht und Ordnung durchaus positiv genauso die Forderung nach einer Orientierung an der deutschen Leitkultur. Sie wünscht auch eine Stärkung der Familie und steht einer völligen Gleichstellung homosexueller Paare eher skeptisch gegenüber. Noch am ehesten liegen das Familienbild, die Bewertung der Berufstätigkeit von Müttern kleiner Kinder und die Haltung zu Schwangerschaftsabbrüchen quer zu den gesellschaftlich vorherrschenden Ideen. Aufschlussreicher ist, welche Positionen die Bevölkerung nicht mit einer konservativen Position in Verbindung bringen kann: Es sind Weltoffenheit und Toleranz, Einsatz für Umweltschutz, Engagement für sozial Schwache und Freiheitsorientierung.

Die Vorstellungen vom Wertesystem eines christlichen Politikers unterscheiden sich auffallend von dem Bild des konservativen Politikers. Von einem christlichen erwartet die Mehrheit Einsatz für sozial Schwache, für die Stärkung der Familie, für die Länder der Dritten Welt sowie Freiheitsorientierung und Toleranz.

Das Problem des Konservativen ist die Assoziation mit einer gewissen Enge und einem Rigorismus, gegen den sich die moderne Gesellschaft sträubt. Der Wunsch der Gesellschaft, sich viele Möglichkeiten offenzuhalten und jeweils aus der Situation heraus zu optimieren, steht quer zu einer klaren ideologischen Positionierung. Der pragmatische Politikstil, der heute in Deutschland und weit darüber hinaus herrscht, ist ein Spiegelbild der Gesellschaft. Die von Regierung und Parteien betriebene Politik wird nicht nur als pragmatisch wahrgenommen, sondern von der überwältigenden Mehrheit genauso gewünscht: 69 Prozent der Bürger ist es wichtiger, dass Politiker so rasch wie möglich pragmatische Lösungen für anstehende Probleme finden; nur 16 Prozent fordern, dass die Politiker ihren Prinzipien treu bleiben. Der Abschied vom Prinzipiellen ist keine Sonderentwicklung der Politik, sondern entspricht der Erwartung der Gesellschaft an gesteigerte Effizienz.

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Time am 28. Februar 2010

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/Renate_Köcher

Die Malediven, madig gemacht

28. Februar 2010

Normalerweise bin ich von den penetranten Aufforderungen der Reiseteile deutscher Zeitungen und Zeitschriften genervt, nun endlich verdammt nochmal in einem mohammedanistischen Land Urlaub zu machen. Heute gibt es in der FAZ jedoch einen Bericht von den Malediven (1), der auf mich so beklemmend wirkte, dass ich ihn dem Undercover-Counterjihad (2) zurechne. Lesen Sie den Text von Anne-Dore Krohn:

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Gut getrennt

Es ist nicht leicht, sich auf den Malediven unter Einheimische zu mischen. Drei Annäherungen im „Island Hideaway“ auf Dhonakulhi

Am Anfang, sagt Fathima, habe sie sich vor den Touristen gefürchtet. Sie hatte gehört, dass sie laut sind, fast nackt herumlaufen, Mengen von Alkohol trinken und stundenlang nichts anderes tun, als in der Sonne herumzuliegen. Gesehen hatte Fathima noch keinen einzigen Touristen, als sie nach Dhonakulhi kam. Dabei liegen zwischen der Hotelinsel, auf der vor fünf Jahren das „Island Hideaway“ eröffnete, und der Heimatinsel der zwanzigjährigen Kindergärtnerin nur fünfzehn Minuten mit dem Motorboot. Aber das ist eben nur die geographische Distanz.

Wir dagegen haben eine Reise um die halbe Welt hinter uns, als wir auf Dhonakulhi, einen Begrüßungscocktail trinkend, unsere Zehen in den Sand bohren. Einen Flug nach Male, einen Flug nach Hanimaadhoo, und eine turbulente Fahrt mit dem Motorboot. Das „Island Hideaway“ liegt da, wo die Malediven fast schon wieder aufhören, im Haa-Alifu-Atoll ganz im Norden. Dhonakulhi ist maledivenuntypische anderthalb Kilometer lang, was bedeutet, dass man auf Fahrrädern zwischen Spa, Tauchbasis und Strandvilla herumfährt. Außerdem kann man sich hier nicht nur wunderbar vor der Welt verstecken, sondern auch sehr gut vor den anderen Gästen. Es ist ein Ort, an dem wir sofort genau das tun wollen, wovon Fathima schon gehört hatte, dass Touristen es tun würden: laut lachen, Mengen von Alkohol trinken, halbnackt schnorcheln gehen und vor allem stundenlang einfach herumliegen.

Die Einzigen, die uns dabei zusehen, sind die Hotelangestellten. Fathima fürchtet sich schon lange nicht mehr vor Touristen, sie ist seit über einem Jahr hier, auch ihre Verwunderung hat sich gelegt. Dennoch hält sie lieber Abstand zu den Ausländern, anders als einige ihrer maledivischen Kollegen. Nur wenige einheimische Frauen arbeiten in den Hotels, viele Familien möchten ihre Töchter von den freizügigen Touristen fernhalten. Und weil ausländische Arbeitskräfte billiger und oft besser ausgebildet sind, machen Malediver in den meisten Hotels ohnehin nur die Hälfte der Angestellten aus. So viele müssen es sein, das ist Gesetz.

Eine Indonesierin massiert uns balinesisch, ein Deutscher begleitet beim Tauchen, ein italienischer Sommelier legt uns nahe, dass „Zimmertemperatur“ auf den Malediven ein anderes Wort für „kühlen“ ist. Es ist eine globalisierte Hotelwelt wie an vielen Orten in der Welt, aber mit dem Unterschied, dass man im Land der 1200 Inseln nicht einfach aus dem Hotel hinauslaufen kann, um die einheimische Lebensart anzuschauen. Und in Male werden Touristen sofort zum Anschlussflug zum Hotel geschleust, ohne die Hauptstadt zu sehen.

Jahrzehntelang hat die maledivische Regierung unter Gayoom streng zwischen Einheimischen- und Touristeninseln getrennt. Nur die Malediver, die in Male leben oder in den Hotels arbeiten, bekamen bisher die freizügigere Parallelwelt der Ausländer zu sehen. Das soll sich jetzt ändern: Im letzten Jahr kündigte der neue demokratisch gewählte Tourismusdirektor an, dass die 300 bewohnten Inseln mit Fähren verbunden werden sollen, auch Unterkünfte für Touristen sind geplant. Doch es geht nur langsam voran, auch weil die zu hundert Prozent muslimische Bevölkerung selbst ihre Zweifel hat, wie nah sie den Touristen kommen möchte.

Fathima erzählt, dass sie jetzt einen Freund habe. Einen Malediver aus dem Wassersportzentrum, in dem man Bananaboats und Katamarane ausleihen kann. Wenn sie heiraten, wird Fathima ihre Arbeit kündigen und zu ihrer Schwiegermutter ziehen. Sie wird dann eine der vielen Frauen sein, deren Männer Gastarbeiter im eigenen Land sind und ihre Familien nur alle paar Monate sehen können. Männer, die den Sand von einer Seite der Inseln auf die andere karren gegen die Erosion, Männer, die Zigarettenstummel aus den Sandaschenbechern ziehen, die Oberfläche glattstreichen und einen Hotelstempel hineindrücken.

Oder Männer, die all das tun und noch viel mehr. Im „Island Hideaway“ hat jede der 43 Villen einen eigenen Butler. Wir müssen auf dem Telefon nur den „But-ler“-Knopf drücken, wenn uns etwas einfallen sollte, das uns noch fehlt. Obwohl doch eigentlich sowieso schon alle Wünsche erfüllt sind, allein durch die Tatsache, dass man einfach nur da ist.

Wenn man den Butler Ali bittet, von sich zu erzählen, setzt er sich auf die vorderste Stuhlkante und beantwortet die Fragen mit der gleichen höflichen Geflissenheit, wie er Tee serviert oder einem alles aus der Hand nimmt, was man selber tragen wollte. Er ist jetzt 21, bald wird er heiraten. Bis dahin möchte er zum Senior Butler aufsteigen, dann könnte er mehr Geld nach Hause schicken. Er würde sich gerne mit Weinen auskennen, danach fragen die Gäste oft. Es ist ein Glück, dass Luigi, der Sommelier, viele und treffende Worte verlieren kann über Geschmack und Fülle und Konsistenz, denn für die muslimischen Butler ist die Degustation eine trockene Angelegenheit, offiziell probieren dürfen sie nicht.

Nur wenn Ali betet, stellt er sein Handy lautlos. Sonst ist er immer erreichbar, holt die Gäste ab, bringt Handtücher, hütet Kinder, lässt Badewasser ein, trägt einen Schnorchel herbei. Es gibt nichts, das er nicht tun würde, sagt er. Er überlegt eine Weile, bis er vorsichtig korrigiert: einer Touristin den Rücken eincremen, das würde er ablehnen. Aber er würde schnell die Frauen aus dem Spa zu Hilfe holen.

Sein Kollege Hussain ist einer der wenigen Malediver, die ihre Familie etwas öfter sehen, denn Hussains Frau und seine Töchter wohnen auf der Nachbarinsel Utheem. Wenn Touristen den „Ausflug auf die Einheimischeninsel“ buchen, ein Programmpunkt wie Schnorcheln oder Cocktailfahrten, dann führt Hussain sie herum. So ein Ausflug ins echte Leben der Malediver ist meist eine seltsame Veranstaltung: Eine Insel pro Atoll kann zu bestimmten Öffnungszeiten von den umliegenden Hotels besichtigt werden, die Einheimischen schließen ihre Souvenirläden auf, die Gäste machen Fotos, und nach einer Stunde ist der Kulturaustausch wieder vorbei.

Doch wenn man das Glück hat, mit Hussain nach Utheem zu fahren, kommt man der maledivischen Lebensart etwas näher. Ein bisschen zumindest. Auf Utheem hat Hussain einen Rundgang vorbereitet, der den kulturellen Höhepunkt, die Palastruinen des Volkshelden Mohammed, gleich am Anfang abhakt, um dann zu einer Privatführung durchs Inselleben der Gegenwart zu werden. Er nimmt uns mit zu den Frauen, die aus Palmstroh Kordeln rollen, und zu den Jungen, die das traditionelle Bodu Beru trommeln.

Auch Hussains Familie wird besucht, drei Töchter und seine Frau, die sich scheu fotografieren lassen. Hussain lässt uns sogar auf sein Moped aufsteigen, für eine Spritztour über die 850-Einwohner-Insel. Und als hätte er gewusst, wann der Regen wieder einsetzt und die Straße zu einem Muster aus braunen Rinnsalen aufweicht, dirigiert er an einen Plastiktisch in einem Café, auf dem innerhalb von Minuten maledivische Tapas stehen, Teigtaschen mit Fisch, Kokos und vor allem mit viel Chili und Curry gefüllt.

Auf dem Rückweg zum Boot riecht es nach nassen Blättern, langsam sinkt die Sonne. Am Strand spielen die Frauen der Insel Volleyball. Barfuß stehen sie im Sand, in Kopftüchern und Gewändern bis zu den Handgelenken und Knöcheln. Zwei Frauen aus unserer Gruppe werden von ihnen eingeladen, mitzuspielen. Unsere Röcke und T-Shirts fliegen, die Tücher, die wir uns für den Ausflug über die Schultern geworfen haben, liegen schnell im Sand. Aber so sehr wir uns auch anstrengen: Fast jeder unserer Bälle landet auf dem Boden oder im Netz.

Später, als das Motorboot zur Hotelinsel zurückbraust, brennen unsere Münder und Zungen vom Chili und unsere Hände vom Volleyballspielen. Noch vom Meer aus können wir die dunklen Silhouetten der Volleyballspielerinnen sehen, die vor dem hellen Strand in die Höhe springen. Die Frauen auf Utheem fürchten sich jedenfalls nicht vor den Touristen. Eher umgekehrt.

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Time am 28. Februar 2010

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/07/maledivische-malaise/
2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/01/17/undercover-counterjihad/

Die Nazis seid Ihr!

27. Februar 2010

Antifaschistischer Held und Anti-Mohammedanist:
Gunnar Sønsteby

Vor kurzem hatte ich im Rahmen meiner regelmäßigen „Milieustudien“ den Rapper Azad mit einem seiner recht blutrünstigen Songs vorgestellt (1). Mein Beitrag stößt heute auf Ablehnung des Blogs „Blogicide“ (2), der meint: „So etwas darf es in Deutschland nie wieder geben“. Damit sind aber nicht etwa die Hasszeilen von Azad a la „Axt in deinen Schädel, bis dein Schädel auseinanderfällt“ gemeint, der nach Ansicht von Blogicide ein multikulturelles, interreligiöses Freundschaftprojekt betreibt, sondern meine Assoziation des verschwuchtelten Aso-Haufens mit dem Durcheinanderpurzeln einer Kellerasselgemeinschaft. Sami G. von Blogicide nennt sein wortreiches Gestammel „Analyse“ und will Azad persönlich auf mich hetzen sowie ein paar Anwälte, da mein Beitrag vermutlich §130 StGb der Volksverhetzung erfülle. Ich gehe davon aus, dass Azad dann außer den Anwälten seine ganze Asselbande mitbringen wird und auch die ganzen Schießeisen, Hackebeilchen und Flammenwerfer, ohne die sich Typen wie er nackt vorkommen. Darauf freue ich mich schon. „Das letzte Wort hat Azad“, faselt Sami G. Na, meinetwegen, denn ich werde der sein, der zuletzt lacht!

Meine Assoziation wird aber mit antijüdischer, nationalsozialistischer Propaganda gleichgesetzt. Dies zeigt einerseits, wie wenig der deutsche Nazismus im allgemeinen begriffen wird. Es weist weiterhin auf eine m.E. zentrale Aufgabe des Counterjihad hin. Dieser, der absolut gewaltlos ist, wenn man vom „heißen Counterjihad“ gegen die Taliban etc. absieht, muss m.E. die fatale Ähnlichkeit zwischen gewalttätigem Nazismus und Mohammedanismus als Kernbotschaft herausarbeiten – weil sie den Tatsachen entspricht. Sie sind es, die die Nazis sind, nicht wir vom Counterjihad. Ein großartiger Veteran im Kampf gegen den deutschen Nationalsozialismus hat das mit klarem Blick erkannt. Lesen Sie einen, wie ich meine, poetischen und teilweise etwas wehmütigen Bericht über den Norweger Gunnar Sønsteby von Matthias Hannemann aus der heutigen FAZ.

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Wäre ich jung, würde ich Bin Ladin jagen

Seine letzte Mission: Gunnar Sønsteby war im Zweiten Weltkrieg einer der führenden Köpfe des norwegischen Widerstands gegen die deutschen Besatzer. Jetzt hat er noch einmal die Hauptstadt der früheren Feindmacht besucht.

Ihr Name, bitte? Ach ja. Er legt den Stock ab, lächelt und greift nach dem Stift. Ein Name. Wie oft ist er früher nach seinem Namen gefragt worden, und wie häufig nannte er einen falschen, um sich zu schützen. Sieben Jahrzehnte ist das her. Damals war Gunnar Sønsteby zweiundzwanzig und stand an Karl Johan, Oslos Flaniermeile, als deutsche Soldaten im April 1940 das Land überfielen und ihn zum Widerstandskämpfer werden ließen. Jetzt ist Sønsteby zweiundneunzig. Er gilt als höchstdekorierter Staatsbürger des Königreiches. Selbst die Geburtstagsfeier auf der Festung Akershus liegt hinter ihm, bei der König Harald einem Reporter gestand, er kenne Sønsteby „seit ich ein Kind bin und er uns 1945 zum Schloss zurück eskortierte“.

Ihr Name? Ach ja. Der Mann im Mantel schreibt seinen Namen auf den Zettel, den ihm der Hotelier gereicht hat, und geht zügig ins Restaurant, um ein Bier zu bestellen. Es sei ihm wichtig, hieß es, noch einmal mit den Deutschen zu reden. Max Manus, Sønstebys Freund aus der „Oslogjengen“, die mit Sabotageaktionen die deutschen Besatzer in Atem hielt, machten Filmemacher unlängst zum Mittelpunkt eines Films (in dem auch Sønsteby von einem Schauspieler verkörpert wird). Manus starb 1996, auch andere Weggenossen sind längst verstummt. „Ich will mich da nicht aufdrängen“, sagt Sønsteby, „aber ich rede, wenn ich gefragt werde, und im Rahmen dieses Films ist das Interesse gewaltig.“

In Norwegen sahen 1,2 Millionen Besucher „Max Manus“. Dass mit Sønsteby noch ein Veteran der sogenannten „Oslogang“ lebt, bescherte dem Büro, über das Sønsteby noch immer verfügt, mehr als doppelt so viele Anrufe wie üblich. Aber Deutschland? Ob in Berlin nun auch das Radio kommen würde, das deutsche Fernsehen, wie Sønsteby hoffte? Die Organisatoren seiner Reise mühen sich redlich. Sie hofieren ihn, als sei der König persönlich nach Berlin gereist. Das Interesse ist trotzdem gering.

Wir schlugen Sønsteby vor, am Führerbunker zu ihm zu stoßen, dem ersten Programmpunkt seines Besuchs. Sønsteby kommt, auch der Militärattaché der Botschaft stößt dazu, und eine Gruppe Schüler, die vom Holocaust-Mahnmal zur Gertrud-Kolmar-Straße läuft, fragt neugierig, wer dieser Mann sei. Ein norwegischer Widerstandskämpfer, antworten wir. Aha, sagen sie, mit leerem A. Über ihn und seine Leute gebe es jetzt auch einen Kinofilm, schieben wir hinterher. Da packen sie die Handy-Kameras aus, mit denen sie eben noch den Parkplatz über Führers Bunker fotografiert haben. So ist das.

Sønsteby will weiter. Womöglich hat das damit zu tun, dass sich die versprochene Geschichtsstunde einer Praktikantin auf Datenreihen aus dem Wikipedia-Fundus beschränkt. Na ja, sagt die Frau entschuldigend, so wichtig war dieser Ort dann ja auch nicht für Hitler. Na ja, entgegnet Sønsteby, so wichtig eben ein Ort ist, an dem man sich versteckt, erschießt und verbrannt wird. Der Militärattaché lässt den Wagen anwerfen, um ins Hotel zu fahren.

Gibt es eigentlich Dinge, die unausgesprochen sind? Abends, im Kinosaal der nordischen Botschaften, wird Sønsteby zwischen Historikern und Filmbesuchern sitzen. Sie werden Fragen zum Krieg stellen, wie sie in Norwegen erst seit den neunziger Jahren gestellt werden. Zumindest in der Öffentlichkeit pflegte man dort zuvor das Schwarzweißmuster des Sommers 1945: einen Mythos, über den sich die Nation definierte. Was aber war mit den vielen Norwegern, die passiv blieben oder kollaborierten? Wo überschritt auch der Widerstand, der Menschen tötete, die Grenzen der Moral? Die Wissenschaft ist bei der Arbeit, unterstützt von Zeitzeugen wie Sønsteby, der sich für einen Dokumentarfilm zum Thema zur Verfügung stellte, der für neuen Wirbel sorgen wird. An diesem Abend in Berlin sagt er trotzdem bloß Sätze wie: „Wir hatten unsere Befehle aus London, wo der König und die Alliierten saßen.“ Und Punkt.

Im Hotel kommt das Bier, ohne dass die Bedienung verschwände. Egal. „Irgendwie sind wir“, sagt Sønsteby, als er eines seiner Bücher aus der Tüte zieht, „zu Historikern unserer eigenen Geschichte worden.“ Zu dieser Geschichte zählen nicht nur der Aufbau eines Kontaktnetzes und die Sprengung von Waffenfabriken. Sønsteby erzählt, wie er vor dem Krieg Langhoffs „Moorsoldaten“ und Meldungen über die Novemberpogrome von 1938 las. Wie seine Leute Juden vergeblich zur Flucht zu überreden versuchten. Wie er vor Kriegsende, unter Einsatz seines Lebens, die Archive der Besatzer vor der Vernichtung rettete, um Prozesse zu ermöglichen. Und wie er den Landesverräter Quisling nach der Kapitulation davor zu schützen hatte, noch vor Prozessbeginn erschossen zu werden. „Wir im Widerstand fühlten, dass achtundneunzig Prozent der Bevölkerung hinter uns standen.“ Jeder Satz sitzt. Auch diese letzte Mission ist eben präzise geplant.

„In Deutschland fragen sich die Zeitzeugen, wie es sein wird, wenn keine Zeitzeugen mehr vom Krieg erzählen können“, sagen wir. Wie soll das schon sein, antwortet Sønsteby. Von Napoleon habe er auch erfahren, ohne mit ihm gesprochen zu haben, und was an Emotionen mit Büchern schwer erklärbar sei, werde durch Filme wie „Max Manus“ transportiert. Das Leben wird weitergehen.

Dann freilich lehnt er sich herüber: „Wir haben für die Demokratie gekämpft“ sagt er, „Ich habe gleich 1945 dafür geworben, nach vorn zu schauen und Deutschland aufzubauen. Ich bin als Geschäftsmann, als Papierhändler, sofort auf die Deutschen zugegangen. Ohne böse Gefühle. Das verstand sich von selbst.“ Einige in Norwegen, scheint er sagen zu wollen, verstehen das bis heute nicht. Dort gibt es eine Stiftung, die das Deutschland-Bild von mehr als hunderttausend Schülern geprägt hat; sie fährt mit „weißen Bussen“ ausschließlich von KZ zu KZ, als sei ein anderes Deutschland immer noch nicht existent. „Es ist wichtig, über die Lager zu reden“, sagt Sønsteby, „aber was kann die junge Generation in Deutschland dafür? Diese Touren sollten mal aufhören.“ Überhaupt, klagt er, diese Unfähigkeit vieler Zeitgenossen, endlich nach vorn zu schauen, auch in Deutschland: „Einmal muss doch Schluss sein. Eines Tages muss dieser Krieg doch mal zu Ende sein. Die Demokratie hat längst andere Feinde.“

Womit wir offenbar beim Thema wären. Vor Jahren erzählte Sønsteby schon dem Autor Ari Behn: „Wenn ich zwanzig wäre, hätte ich Bin Ladin mit einem meiner Männer gefunden.“ Das sagt er diesmal nicht; auch Sønsteby wird älter. Über die Muslime aber, über den fortwährend notwendigen „Einsatz für die Demokratie“, spricht er trotzdem, wenn auch leise. Während die Teller, Gläser und Bestecke im Hotel immer lauter klappern.

Ein merkwürdig zeitverrückter Termin? Nein, nicht so merkwürdig wie das, was der Produzent von „Max Manus“ am Abend erzählen wird: Als das Filmteam in Oslo, nachdem es das Stortinget mit Hakenkreuz-Fahnen geschmückt hatte, auch noch Freiwillige suchte, um einmarschierende Deutsche zu spielen, habe man sich vor Anfragen kaum retten können. Ein großer Spaß? Wohl kaum.

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Time am 27. Februar 2010

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/02/22/milieustudien-5-die-asselbande/
2) http://blogicide.wordpress.com/2010/02/27/so-etwas-darf-es-in-deutschland-nie-wieder-geben/

„Freunde“

26. Februar 2010

Gestern hatte ich einen Text von Ali Sina gebracht, der sich mit den Beziehungsproblemen zwischen einem Hindu und einer Mohammedanistin befaßte (1). Dr. Sina hatte geschrieben: „Muslims verstehen Liebe nicht. Solange sie unter der Kontrolle des Islam stehen, muss man sie ansehen wie eine außerirdische Art. Was für eine Art von Menschen tötet die eigenen Kinder? Selbst Tiere tun das nicht – aber Muslims (s.z.B. 2).“

Mit der Freundschaft verhält es sich kaum anders, jedenfalls ist das meine persönliche Erfahrung. Die eine Art von Freundschaft mag die homoerotische Liebe sein, die ja bekanntermaßen unter den Orks weit verbreitet ist (3). Diese ist eine emotionale und sexuelle Liebe (4) im Gegensatz zu der Beziehung zur Frau, welche lediglich in Bezug auf das Gebären und die Aufzucht der Brut für bedeutsam gehalten wird. Insofern kommt die homosexuelle „Liebe“ vielleicht noch am ehesten unserem Verständnis von Liebe nah (5). Die andere Art von Freundschaft ist die Geschäftsfreundschaft, die mit vielen Gesichtern daherkommen kann. „Wir sind Freunde“ oder noch schlimmer „Brüder“ bedeutet aber im allgemeinen, dass man dem neuen Freund jeden Wunsch von den Lippen ablesen muss. Er wiederum beherrscht einen mit Beweisen seiner Freundschaft, um die man nicht gebeten hat. Kaum hat man die Zigarette ausgedrückt, wird man umgehend genötigt, sich die nächste von ihm dargereichte anzustecken. Klar, dass Freunde gemeinsame Kassen haben, nur sind Sie es, der 99% der Einzahlungen vornimmt. Grad hat sich ihr „Freund“ einen Batzen Geld von Ihnen geliehen, aber dass er wirklich ein „echter Freund“ ist, sehen Sie daran dass er Sie umgehend zum Essen einlädt, vermeintlich auf seine Kosten, tatsächlich von Ihrem verliehenen Geld, das Sie nie wiedersehen werden.

Betrachten wir das räudige Zwergmammut aus Teheran: Mit dem dicken Homo-Hugo pflegt es eine Freundschaft der ersten Kategorie, wie den gemeinsamen Auftritten unschwer zu entnehmen ist. Keine Gelegenheit wird ausgelassen, um sich in die Arme zu fallen usw. Bei seinen Gesinnungsgenossen hingegen überwiegt der geschäftliche Anteil, was angesichts deren Häßlichkeit auch nicht überraschend ist. In Damaskus traf sich der orientalische Teil der Achse des Bösen: Mammut Gardinenstange, Assel, Kottlett Meschal von der Hassmass und Malla Nasralla van dar Hasballa aus Ballaballa gaben sich ein Stelldichein. Die heutige FAZ berichtete:

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Assad und Ahmadineschad schwören einander Treue

Der iranische Präsident in Damaskus
„Gemeinsame Interessen, gemeinsame Feinde“

Der syrische Präsident Assad und der iranische Präsident Ahmadineschad haben demonstrativ versichert, die Beziehungen beider Länder zueinander auszubauen. „Wir haben nicht nur gemeinsame Interessen und Ziele, sondern auch gemeinsame Feinde“, sagte Ahmadineschad während einer gemeinsamen Pressekonferenz in der syrischen Hauptstadt Damaskus. Zuvor hatten beide Staatschefs ein Abkommen unterzeichnet, dass die Visumspflicht für die Bürger beider Staaten abschafft.

Assad und Ahmadineschad kritisierten die Vereinigten Staaten, die versuchten, ihr Bündnis zu spalten. Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton hatte am Mittwoch gefordert, Syrien müsse von Iran abrücken. Assad kommentierte die Äußerungen Frau Clintons mit den Worten: „Wir müssen Clinton wegen der schlechten Übersetzung und wegen unseres begrenzten Verstandes missverstanden haben. Deshalb unterzeichneten wir den Vertrag über die Visafreiheit.“ Es sei befremdlich, dass Frau Clinton über Stabilität und Frieden im Nahen Osten spreche und zugleich zwei Länder der Region auffordere, auf Distanz zueinander zu gehen. Er, Assad, erwarte, „dass andere uns keine Lektion über unsere Region und unsere Geschichte erteilen“.

Der syrische Präsident verteidigte zudem das iranische Atomprogramm. Heute solle Iran daran gehindert werden, diese Technologie zu nutzen, morgen treffe es die Araber, sagte er. Ahmadineschad forderte Amerika auf, „seine Sachen zu packen und zu gehen“. Der iranische Präsident erneuerte seine Drohungen, Israel zu vernichten. Iran, Syrien, der Irak und der Libanon stünden gemeinsam gegen Israel.

Washington hat sich jüngst um eine Verbesserung der Beziehungen zu Syrien bemüht, um es aus der engen Verbindung mit Iran zu lösen. In der vergangenen Woche wurde der Diplomat Robert Ford zum neuen Botschafter in Damaskus ernannt. Der letzte Botschafter war 2005 wegen der Verwicklung des syrischen Regimes in den Mord an dem damaligen libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri abgezogen worden.

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Leute, begreift es, diese Typen verstehen nur die Sprache der Gewalt und der Stärke, jedes Wort ist vergebens. Köstlich das Statement von Zippi-the-pinhead-al-Assel, das hat ihm, wie die blasierte Diktion verrät, bestimmt das Mammut vorgesagt. Dieser verdrehte Pseudo-Humor, der ist typisch iranisch. FAZ.net schreibt außerdem (6):

„(…) Nach seinem Treffen mit Assad konsultierte Ahmadineschad erst mit Vertretern der in Damaskus ansässigen radikalen Palästinensergruppen. Danach kam es zu einem Dreiertreffen von Assad und Ahmadineschad mit dem Generalsekretär der libanesischen Hizbullah, Nasrallah. Die drei hätten über die „wiederholten Drohungen“ Israels gegenüber dem Libanon und Syrien beraten, berichtete Manar TV, der Sender der Hizbullah. In den vergangenen Wochen hatten die meisten libanesischen Spitzenpolitiker vor einem israelischen Angriff gewarnt. Seither haben die Spannungen im Nahen Osten zugenommen, die durch Meldungen über neue Raketen der Hizbullah hervorgerufen worden waren.(…)“

Wiederholte Drohungen Israels? Es ist doch Iran, der fortwährend Israel bedroht, und am Beginn der erneuten Anspannung standen Meldungen über neue Hisballah-Raketen, die ja sehr wahrscheinlich aus Iran stammen. Wieder einmal machen Gardinenstange und Assel ganz ungeniert deutlich, dass sie mit Terroristen paktieren und sie ausrüsten und also im Grunde die Auftraggeber der Mörderbanden sind.

Übrigens möchte ich nochmals anmerken, dass die Bezeichnung der HisbALLA (der „Partei Allas“) seltsamerweise im deutschen Sprachraum in der Regel als Hisbolla wiedergegeben wird. Aber auch wenn sich Hisballa lächerlich anhört: Es geht denen nicht um Ulla oder Olla – sondern um ALLA.

Obwohl man sich also einig war und Freundschaft demonstrierte, funkte es nicht so recht. Umarmungen wurden angedeutet, aber sie blieben distanziert. (s.o.) Man zeigte sich den Weg (s.o.), das war höflich, und er führt ja auch für alle Beteiligten offensichtlich in dieselbe Richtung, dorthin, wo Satan Hussein schon sehnsüchtig wartet. Doch mehr war nicht drin, und deshalb sehnt sich das räudige Mammut natürlich in die starken Arme seines Latino-Gorillas zurück.

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Time am 26. Februar 2010

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/02/25/verschwinden-sie/
2) http://www.kybeline.com/2010/01/22/so-uberreden-pakistanische-muslime-ihre-kinder-zum-selbstmord-milch-und-honnig-und-jungfrauen/
3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/24/die-orks-sind-schwul/
4) http://islamizationwatch.blogspot.com/2010/02/95-percent-of-pak-truckers-indulge-in.html
5) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/31/es-kann-nicht-sein-was-nicht-sein-darf/
6) http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E08278BAFD568485292D13564A7839B4A~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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Soundtrack:

Friends

(von Led Zeppelin)

Bright light almost blinding,
black night still there shining,
I can’t stop, keep on climbing,
looking for what I knew.

Had a friend, she once told me,
„You got love, you ain’t lonely,“
Now she’s gone and left me only
looking for what I knew.

Mmm, I’m telling you now,
The greatest thing you ever can do now,
Is trade a smile with someone who’s blue now,
It’s very easy just…

Met a man on the roadside crying,
without a friend, there’s no denying,
You’re incomplete, they’ll be no finding
looking for what you knew.

So anytime somebody needs you,
don’t let them down, although it grieves you,
Some day you’ll need someone like they do,
looking for what you knew.

Mmm, I’m telling you now,
The greatest thing you ever can do now,
Is trade a smile with someone who’s blue now,
It’s very easy just…

Performance (laut stellen):

http://www.youtube.com/watch?v=7c1KCCXD7bw&p=F60560ACE70905CC&playnext=1&index=15

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Hier ein aktueller interessanter Beitrag von Kybeline:
http://www.kybeline.com/2010/02/27/der-schwule-und-der-schwulenfeindlichen-imam-der-aids-und-andere-schwulen-sachen/
Um es klar zu sagen, ich bin gegen die Diskrimminierung von Schwulen oder Lesben und erst recht gegen die furchtbaren Verfolgungen, denen sie in der mohammedanistischen Welt ausgesetzt sind. Mich ekelt die ideologieimmanente Bigotterie und Hypokrisie der Orks an, nicht die Homosexualität, die gegeben ist.

Aus meinem Giftschrank (#9)

26. Februar 2010

Leser Jürgen P. aus Hamburg hat mir eine freundliche Mail geschickt und zwei Bilder angehängt. Sie zeigen ein Schild, das vor einem Altkleider- und Altglascontainer steht. Entsorgt werden können alle Kleider von der Bundfaltenhose über das Nachthemd bis zur Burka. Burka??? Aber ja doch, das ist doch ein gaaanz NORMALES Kleidungsstück, Sie rechter Spießer!

Oder ist gemeint „Schmeiß die Burka weg und Du wirst frei sein“, wie dies die Feministinnen der 68er-Jahre mit ihren BH-Verbrennungen ausdrücken wollten? Die „taz“ berichtete: „Bei der Wahl zur Miss America am 7. September 1968 krönten Protestlerinnen stellvertretend ein Schaf zur Schönheitskönigin! Dann schmissen sie BHs, High Heels und Lippenstift in einen „Freiheits-Mülleimer“ – ob er wirklich brannte, ist allerdings umstritten. Die Legende vom Unterwäschefeuer wird von mehreren Quellen genährt, von Historikerinnen jedoch angezweifelt.“ (1)

Schön wär’s, aber dann würde natürlich nicht praktisch jedes Kleidungsstück der Welt auf dem Schild genannt werden. Nein, nein, das ist ein toxischer Dimmi-Schiss. Aber wo ist die Burka denn nun eigentlich? Ich gebe Ihnen einen Tip (s. kleines Foto).

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Time am 26. Februar 2010

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1) http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/weg-damit/

Verschwinden Sie!

25. Februar 2010

Ein Leser des Apostaten Dr. Ali Sina fragte diesen gestern um Rat in Bezug auf seine Beziehung zu einer mohammedanistischen Frau. Hier meine Übersetzung:

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Wie soll ich mich meiner muslimischen Freundin gegenüber verhalten?

Hi Mr. Sina,

ich bin ein Hindu aus Indien. Ich habe eine Freundin, und die ist Muslim. Wir beide wollen heiraten, aber sie sagt, dass ich den Islam annehmen muß. Ich habe Ihre Debatten mit anderen Muslims und viele andere Texte gelesen. Ich habe daher eine klare Vorstellung davon, wie gefährlich der Islam ist. Ich habe mit meiner Freundin schon oft über Ihre Webseite geredet. Einmal haben wir sogar „faithfreedom.org“ zusammen besucht, aber sie wurde ärgerlich und hat mich beschuldigt, ihren Glauben zu beleidigen. Sie weiß über Ihre Webseite Bescheid. Ich habe keine Ahnung, ob sie sie besucht oder nicht, denn wann immer ich darüber rede, wird sie sauer. Jetzt wollen wir heiraten. Ich habe ihr gesagt, dass ich nicht konvertieren kann, aber sie sagt: „Du liebst mich nicht.“ Manchmal sagt sie: „Konvertier doch einfach meinen Eltern zuliebe, damit die unsere Heirat akzeptieren.“ Ich möchte, dass sie den Islam verläßt. Ich möchte sie nicht dazu drängen, meine Religion anzunehmen, sondern sie soll nur diesen Kult verlassen. Ich habe nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie zu verlassen oder sie davon zu überzeugen, den Islam zu verlassen. Sie haben vielen Menschen geholfen, bitte helfen Sie auch mir.

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Dr. Ali Sina:

Meine Antwort an Sie besteht aus zwei Worten: Verschwinden Sie!

Sagen Sie ihr „Sayonara“, „Arrivederci“, „Good bye“, „A Dios“ und schauen Sie nicht zurück. Diese Frau liebt Sie nicht. Warum glauben Sie, dass sie das tut? Liebe ist bedingungslos. Wenn sie Bedingungen stellt ist klar, dass sie Sie nicht liebt. Bitte täuschen Sie sich nicht selbst. Dies ist eine Einbahnliebe. Sie sind der, der sich um sie sorgt. Sie sorgt sich nicht um Sie. Sie ist verliebt in einen Psychopathen aus dem siebten Jahrhundert.

Muslims verstehen Liebe nicht. Solange sie unter der Kontrolle des Islam stehen, muss man sie ansehen wie eine außerirdische Art. Was für eine Art von Menschen tötet die eigenen Kinder? Selbst Tiere tun das nicht – aber Muslims.

Die Welt ist voll von guten Frauen. Warum sich plagen mit der Heirat eines Muslims? Sind Sie Masochist? Mögen Sie Schmerz und Leid? Nehmen wir mal an, Sie wären ein Masochist: Haben Sie das Recht, auch das Leben ihrer Kinder zur Hölle zu machen? Nein, diese Frau besucht nicht „faithfreedom.org“. Ihr wurde befohlen, diese Website nicht zu besuchen, und sie wird sie nicht besuchen. Wenn sie sagt, dass Sie ihren Eltern zuliebe konvertieren sollten, sagen Sie ihr, dass sie konvertieren sollte um Ihren Eltern zu gefallen. Wenn sie der Ansicht ist, dass solches nicht annehmbar ist, warum muß sie Sie dazu bringen etwas zu tun, das sie nicht selbst tun wird?

Gib niemals einem Muslim nach. Heute bittet sie Sie, zu ihrem Kult überzutreten. Morgen wird sie wollen, dass Sie ihren Namen ändern und dass Sie nicht vergessen, dass Sie auch ihre Vorhaut abschneiden müssen. Wenn das alles nicht klappt, was höchstwahrscheinlich der Fall sein wird, und Sie sich entschließen, den Islam wieder zu verlassen, gehören Sie zu den Apostaten, und ihr Kopf kann genauso abgeschnitten werden. Erst verlieren Sie ihre Vorhaut und dann ihren Kopf. Kein gesunder Mensch würde so ein irrsinniges Geschäft akzeptieren.

Sie haben wirklich nur die erste Möglichkeit, und das ist die, diese Frau zu verlassen. Die zweite Möglichkeit haben Sie nicht. Denn die hängt allein von der Frau ab und ich gebe Ihnen mein Wort drauf: Sie wird nie ihren Kult verlassen. Sie ist nicht nur hirngewaschen, sie ist hirntot.

Verschwinden Sie aus dieser kranken Beziehung. Die ist giftig und wird Ihnen beiden nur Leid bringen. Ihre Kinder werden die Hauptopfer sein. Seitdem Sie die Wahrheit kennen und sich nicht selbst dazu verwirren können, den Islam anzunehmen, können Sie doch nie mehr glücklich werden, einen Muslim zu heiraten, der Sie für einen „Ungläubigen“ hält. Diese Frau könnte Sie sogar töten. Das ist eine Realität. Lesen Sie mal dies:
http://www.faithfreedom.org/content/understanding-muslims-freedom-guilt-jihad

Sie befinden sich nicht in einer besonders schweren Situation. Alles, was Sie tun müssen ist lediglich sie zu verlassen. Finden Sie eine gute nicht-muslimische Frau und genießen Sie Ihr Leben. Das Leben ist zu kurz um es für einen Muslim wegzuschmeißen.

Alles Gute

Ali Sina

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Time am 25. Februar 2010

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PS.: Lesen Sie unter
http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/03/03/einzige-hoffnung-totaler-entzug/
was die Freundin des Hindu daraufhin an Ali Sina geschrieben hat.

Don’t mess with the Mossad

25. Februar 2010

In Bezug auf die Ausschaltung des palarabischen Hamas-Terroristen, Waffenbeschaffers und Mörders zweier israelischer Soldaten in Gefangenschaft, Mahmud al-Mabhuh, in Dubai waren sich schnell alle einig: Verantwortlich sei der israelische Geheimdienst Mossad. Grund genug, um landauf-landab mal wieder die Trommel gegen Israel zu rühren und sich mit Verurteilungen der Tat zu überbieten. Hierzu schrieb „Heute in Israel“ gestern (1):

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(…) Viel besser macht es sich, einen ganzen Monat gegen den bösen Mosad und nicht weniger bösen Israel zu wettern, der sich – egal wie die Beweislage ist, wer schaut da schon genau hin? – erdreistet, für seine Kommandoaktionen im Rahmen des Antiterrorkrieges – und was ist das noch mal? – Pässe zu fälschen. Da konnten sich die Systemmedien so prächtig auslassen, und nun, alles umsonst? Und nun, nachdem der Anfall vorbei ist und man wieder einigermassen bei Sinnen ist, stellt man fest, dass die der ganzen Welt aus  Dubai vorgespielten Videos mit den Amateur-Tennisspielern gepaart mit der Behauptung des lokalen Polizeichefs, dass das Mosadagenten im Liquidierungseinsatz sein sollen, nicht ausreicht, um darauf zu schliessen, ob und welcher Geheimdienst hinter der Aktion steckt. Die zuvor mit Schaum vorm Mund Protestierenden mussten zurückkriechen und sich zähneknirrschend die Erwähnung Israels bei ihrem Abschlusskommunique verkneifen. Der österreichische Außenminister Michael Spindelegger war der einzige, der sich zu einer ehrlichen Aussage durchgerungen hatte: „Ich will Israel keine Vorhaltungen machen – worauf soll sich das gründen?“

Hinter dem peinlichen Rückzieher der EU-Ausseniminster steht aber weder ein plötzlich entdecktes Verständnis für Israel, noch die Einsicht, dass die Beweislage dürftig ist – sondern das Eingreifen der eigenen Geheimdienste. Laut Debka mussten die wichtigen europäischen Geheimdienste, darunter MI-6 und BND, die Notbremse ziehen und die aufgeheizten Politiker darauf hinweisen, dass eine weitere Aufbauschung dieser Routine-Operation im Rahmen des Antiterrorkrieges die Arbeit aller westlichen Geheimdienste, und nicht nur des gescholtenen Mosad, gefährden könnte, weil Papierfälschungen und gestohlene bzw. erfundene „Identitäten“, Agenten und V-Männer nun mal zu ihrem gewöhnlichen Rüstzeug gehören. Und dann könnten andere laufende oder geplante Operationen anderer Geheimdienste ebenso spektakulär „auffliegen“, was im Interesse von Terroristen und den ihnen sympatisierenden Systemmedien wäre, die die Agentenkrimis wochnlang zerkauen könnten, aber auf keinen Fall im Interesse der Sicherheit. Das sind wohl schon eher die Gründe dafür, weshalb die EU-Ausseniminister eine „abgemilderte“ Erklärung verabschiedeten (…)

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Trotz „Abmilderung“ blieb die EU-Erklärung ausreichend antiisraelisch, um einen Schulterschluss zwischen Europa und den Orkstaaten hinzuzaubern, wie N-TV am Dienstag, den 23. Februar, berichtete (2):

Arabisch-europäische Einigkeit

Der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Scheich Abdullah bin Said al-Nahjan, hatte die EU- Erklärung zum Mordfall Al-Mabhuh begrüßt. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur WAM sagte er, die Tatsache, dass sich die Mörder auf illegalem Weg Pässe beschafft hätten, sei eine Verletzung der nationalen Souveränität und des internationalen Rechts. Er wolle den EU-Außenministern dafür danken, dass sie ihre Unterstützung und ihren Willen zur Zusammenarbeit bekundet hätten, fügte der Scheich hinzu. Die Regierung der Emirate sei, genau wie die Staaten der Europäischen Union, der Auffassung, „dass dieser Mord dem Frieden und der Stabilität im Nahen Osten nicht dienlich war“. Die EU-Außenminister hatten die Ermordung des Funktionärs scharf verurteilt. Missbilligend äußerten sie sich auch über die „die betrügerische Verwendung von Pässen der EU-Staaten“ bei der Operation, hinter der Israels Geheimdienst Mossad vermutet wird. (…) Die Behörden in Dubai gehen von mindestens 18 Tätern aus, bei denen es sich um Agenten des israelischen Auslandsgeheimdiensts Mossad handeln soll. Zwei Palästinenser, die den Anschlag logistisch unterstützt haben sollen, befinden sich bereits in Gewahrsam.

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Laut heutiger FAZ sind inzwischen noch 15 weitere Verdächtige „identifiziert“ worden. Somit müßten insgesamt 33 Menschen beteiligt gewesen sein. Die FAZ kommt jedoch nur auf 26, aber auch das ist m.E. ganz schön viel (und mindestens unfair: 26 gegen einen, tststs) für ein „professionelles“ Unternehmen.

Neue Verdächtige im Mordfall von Dubai

Die Polizei in Dubai hat einen Monat nach dem Mord an dem Hamas-Funktionär Mabhuh 15 weitere Verdächtige identifiziert. Sie teilte mit, die zehn Männer und fünf Frauen seien mit gefälschten Pässen aus Großbritannien, Frankreich, Irland und Australien eingereist. Damit stehen nun insgesamt 26 Personen im Verdacht, an dem Mordkomplott beteiligt gewesen zu sein. Die Dubaier Polizei vermutet Israels Auslandsgeheimdienst Mossad hinter der Tat.

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Wie „Elder of Ziyon“ heute berichtet (3), wird die Affäre immer verworrener. Ein dritter Palästinenser ist aufgegriffen worden. Mittlerweile sind zwei der Verdächtigen Frauen. Zwei oder drei der Verdächtigen sollen in den IRAN abgereist sein.

In Israel jedenfalls hat die Dubai-Aktion zu einem dramatischen Anstieg des Verkaufs von T-Shirts mit „Mossad“-Thematik geführt, was Mark Weiss gestern für die „Irish Times“ herausfand (4):

Die Verkäufe von T-Shirts mit Mossad-Themen, die man per Post bestellen kann, haben sich verzehnfacht, seitdem der israelische Geheimdienst mit dem Mord in Dubai im letzten Monat in Verbindung gebracht wird. Ungeachtet der Tatsache, dass Israelische Führer es ablehnen, die Beteiligung des Mossad zu bestätigen oder zu verneinen, sind Bestellungen der Kleidungsstücke sowohl von Israelis als besonders auch ausländischen Juden in den letzten Wochen förmlich hereingeflutet. Eran Davidov, Marketingchef eines Versandhauses, das israelische Produkte verkauft, sagte der „Irish Times“, dass sie von der Nachfrage überwältigt wurdden, seit sie die Spezial-Kampagne „Zeig Deinen Solz auf Israel und den Mossad“ initiiert hätten. „Leg dich nicht mit dem Mossad an“ neben einer Pistole ist das beliebteste Motiv (Ja, das ist wirklich gut – aber „UZI does it“ finde ich auch ziemlich cool, T.) … Herr Davidov sagte, dass seine Firma seit Beginn der Kampagne Dutzende von E-Mails und Blogkommentaren erhalten habe, die den Solz darauf zum Ausdruck brachten, dass es dem Mossad möglich sei, ungestraft in der gesamten arabischen Welt zuzuschlagen. Mossad-Souveniers sind jetzt ganz zweifellos „in“. Israelische Army-T-Shirts oder solche mit pro-Israelischen Slogans sind seit Jahren bei jüdischen Touristen, die Israel besuchen, beliebt und ganz besonders bei jüdisch-amerikanischen Teenagern. Ironischerweise werden sie oft von palästinensischen Händlern angekauft, die in den windigen Gassen von Jerusalems Altstadt handeln.

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Die Seite des israelischen Unternehmens (5) verliert ein paar Worte über den Mossad (6), den „Mosad Merkazi leModi’in uLeTafkidim Mejuchadim“ („Allgemeiner Nachrichten- und Sicherheitsdienst“).

In der ganzen Welt bekannt als einer der besten und geheimsten Geheimdienste, ist der Mossad tief in der israelischen Gesellschaft verwurzelt und rekrutiert nur die Besten der Besten. Ausländische Bürger werden selten angeworben – wenn, dann aufgrund ihrer Spezialkenntnisse von Kulturen und Ländern. Alle Agenten müssen Hebräisch sprechen und höchstwahrscheinlich noch eine oder zwei weitere. Gegenwärtig sind von sieben Millionen Israelis nur ungefähr 1200 dort angestellt. Viele Männer und Frauen bewerben sich, aber nur sehr wenige dürfen an dem harten Trainingsprogramm teilnehmen. Es gibt regelmäßig etliche, die aufgenommen werden aber das Training aus den verschiedensten Gründen nicht durchstehen. Die Agenten werden auf absolute Geheimhaltung eingeschworen bis dahin, dass sie eher Selbstmord begehen, als dass ihre Zugehörigkeit zum Mossad bekannt wird… Es gibt keine militärischen Ränge, weil die meisten Mitarbeiter Armeeoffiziere waren. Es wird vermutet, dass es acht unterschiedliche Abteilungen in der Organisation gibt.

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Wie schön, das es den Mossad gibt!
Und der Counterjihad, der kann so chic sein!

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Time am 25. Februar 2010

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1) http://heute-in-israel.blogspot.com/2010/02/der-fall-mabhuh-oder-was-sind-die.html
2) http://www.n-tv.de/politik/Mehr-Taeter-mit-EU-Paessen-article743797.html
3) http://elderofziyon.blogspot.com/2010/02/mabhouh-circus-update.html
4) http://www.irishtimes.com/newspaper/world/2010/0224/1224265091657.html
5) http://www.israeli-t.com/Israel-Army-t-shirts/Mossad-t-shirts/
6) http://de.wikipedia.org/wiki/Mossad

Aus der Meckerecke zur Avantgarde

25. Februar 2010

Der New Yorker Journalist und Jude Robert B. Goldmann schlägt in der heutigen FAZ dem Zentralrat der Juden in Deutschland vor, seine Aufmerksamkeit von dem kleinen Häuflein deutscher Neonazis auf den Jihad zu lenken. Dies gilt, wie ich meine, für alle Deutschen.

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Für einen „Zentralrat deutscher Juden“

Der Rücktritt von Charlotte Knobloch vom Vorsitz des Zentralrats der Juden in Deutschland sollte Gelegenheit sein, über die Beziehung der Juden zur Bundesrepublik nachzudenken. Als in Amerika lebender, aus Deutschland stammender Jude will ich mich „einmischen“.

Ich glaube, dass Deutschlands jüdische Bürger sich ungenügend am Leben und den Problemen ihrer Umgebung beteiligen. Vom Zentralrat hört man fast ausschließlich Klagen über angebliche Diskriminierung oder antisemitische Vorfälle. Selten berichtet wird darüber, was Juden in Berlin, München, Frankfurt oder Dresden als Bürger und Steuerzahler zu wirtschaftlichen, sozialen und politischen Entwicklungen in der Bundesrepublik zu sagen haben. Juden in Nachkriegsdeutschland sollten jedoch nicht nur jüdische Interessen fördern, sondern im öffentlichen Dialog über innen- und außenpolitische Probleme, einschließlich der Beziehung Deutschlands zu Israel, mitreden.

Ignatz Bubis hat sich im Stadtrat Frankfurts und in der Freien Demokratischen Partei führend beteiligt. Auch wenn er am Ende seines Lebens sich in Israel begraben ließ, bleibt seine Tatkraft als Jude und Bürger ein Vorbild. Wo sind die jüdischen Mitglieder des Bundestages, wo findet man Juden in einflussreichen Rollen in der Wirtschaft oder in der Kultur?

Zweifeln jüdische Deutsche immer noch daran, dass die Bundesrepublik, von Adenauer und seiner historischen Begegnung mit David Ben Gurion bis zu Angela Merkel, etwas grundsätzlich Neues in Europa und der Welt ist, dass die Erinnerung an den Holocaust in Deutschland weit mehr gepflegt wird als irgendwo sonst, mit der möglichen Ausnahme Israels? Deutschland hat viele Gründe, sich zu erinnern, und tut es in Berlin, in Schulen, in Universitäten und zahllosen privaten und öffentlichen Institutionen.

Diskussionen mit Juden in Deutschland über ihre Pflichten und ihren potentiellen Einfluss als Bürger enden oft mit Schulterzucken. Oder es gibt Gegenargumente wie: „Warum sollten wir uns einmischen? Die deutschen Juden vor Hitler haben das getan, und schauen Sie, wohin es führte!“

Wohl gab es Antisemitismus vor 1933. Doch trotz rechter Extremisten wird er nicht unvermeidlich neu aufleben. Die deutsch-israelischen Verbände in Gemeinden und Städten oder Organisationen wie „Gesicht Zeigen“, die gegen Antisemitismus und Xenophobie ankämpfen, gab es vor dem Krieg nicht. Die Welt braucht neue Mendelssohns, Einsteins, Paul Ehrlichs und Walter Benjamins, und die können sich nicht im selbstauferlegten Getto entwickeln. Es geht nicht um Ruhm, sondern um Beiträge nicht nur zur deutschen, sondern zur Weltwissenschaft und Kultur.

Der Zentralrat sollte künftig als Vertretung „deutscher Juden“ umbenannt werden. Einige Rechtsfanatiker am Rande von Politik und Gesellschaft sollten nicht der Hauptgegenstand des Interesses des Zentralrats sein. Es geht um mehr als darum, Neo-Nazis zu bekämpfen. Wir müssen gemeinsam gegen alle Fanatiker kämpfen, insbesondere gegen die iranischen Theokraten und Al-Qaida-Terroristen, deren Ziel es ist, Israel „von der Landkarte zu tilgen“, oder der Welt den Krieg, möglicherweise mit Atombomben, aufzuzwingen. Auch zur Abwehr dieser Gefahr kann man nur wirksam beitragen, wenn man das eigene Schicksal gemeinsam mit Menschen anderen Glaubens verteidigt.

Schließlich sollte sich der Zentralrat viele Pressemitteilungen sparen. Er sollte sprechen, wenn die Medien es der Mühe wert finden, seine Stellungnahmen zu drucken oder auf den Bildschirm zu bringen. Es tut gut, wenn seine Vorsitzende oder Ratsmitglieder angesehen sind. Aber sprechen sollten sie auch als deutsche Bürger, als Europäer und als Juden, die die Tradition und Ethik unserer Religion ehren. Es ist aller Deutschen Pflicht, sich einzumischen.

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Time am 25. Februar 2010

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PS.: Über einen zum Christentum konvertierten Sohn von Hamas-Gründer Jassin, Mosab Hassan Jusuf, der über viele Jahre hinweg erfolgreich mit dem israelischen Geheimdienst zusammengearbeitet hat, gibt es einen lesenswerten Artikel unter
http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~ED419177ACFF24648AAFCCC885422E3BA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

PS2, 040310: Barbara Nitsche ergänzt in einem Leserbrief in der heutigen FAZ: „Robert Goldmann teilt im Artikel ‘Für einen Zentralrat deutscher Juden’ (s.o.) mit, dass es vor dem Krieg in Deutschland keine Organisationen gegeben habe, die gegen den Antisemitismus ankämpften. Während der Nazi-Zeit war mein Vater Richter, und er war seit 1933 aktives Mitglied der ‘Bekennenden Kirche’, die gegen den Antisemitismus war. Ich erinnere in diesem Zusammenhang auch an den Pfarrer Dietrich Bonhoeffer. Hitler hatte befohlen, dass jüdische Kinder, die damals von Christen adoptiert worden waren, ebenfalls ins KZ kommen sollten. Um das zu verhindern, ist mein Vater nachts in Küstrin ins Gerichtsgebäude gegangen und hat alle Adoptionsunterlagen verbrannt. Meine Tante stand damals vor dem Gerichtsgebäude und passte auf, dass er seiner Tätigkeit ungestört nachgehen konnte. Somit ist vielen jüdischen Kindern das Leben gerettet worden. Mein Vater ist 1945 wieder von den Amerikanern als Richter für drei Städte eingestellt worden.“

Europas Sieg von Marathon

24. Februar 2010

Dieses Jahr können die Europäer das 2.500-jährige Jubiläum ihres Sieges über das persische Invasionsheer bei Marathon feiern. Harald Schulze erinnert in der heutigen FAZ daran und an die archäologische Sensation, dass deutsche Forscher 1940 den Helm des griechischen Feldherrn Miltiades fanden (während f*ckin Klo H. Metzel nach wie vor wenig mehr als ein Gerücht geblieben ist).

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Der Helm des Miltiades: Was vom Siege übrig blieb

Ein auratisches Objekt im Blick der Archäologie: Am 11. September 490 v. Chr. siegten die Griechen bei Marathon über die Perser. Sofort begannen Mythos und Kult der Schlacht.

1940 kam bei den deutschen Ausgrabungen in Olympia ein griechischer Helm aus der Zeit des frühen fünften Jahrhunderts vor Christus zutage. Die einst hoch aufragende Helmkalotte war verloren, die Oberfläche stark verwittert und völlig mit Sinter überzogen. Da in dieser Grabungskampagne zahlreiche bedeutende Funde gemacht wurden, legten die Archäologen den Helm zunächst beiseite. Hätte man ihn gereinigt, wäre er vermutlich zu einem Kultobjekt des „Dritten Reiches“ avanciert. So aber blieb er dreizehn Jahre in einer Fundkiste, bis deutsche Archäologen unter Leitung von Emil Kunze wieder in Olympia arbeiten durften und Hans-Volkmar Herrmann den Helm schließlich reinigte. Über dem Rand erschien eine in attischen Lettern eingravierte Inschrift: „MILTIADES ANETHEKEN TOI DI“: Miltiades hat (diesen Helm) dem Zeus geweiht.

Heuer kann das zweitausendfünfhundertjährige Jubiläum der Schlacht von Marathon gefeiert werden: Anfang September des Jahres 490 vor Christus standen sich in der Ebene von Marathon bei Athen ein vom persischen Großkönig entsandtes Heer unter dem Kommando der Feldherren Datis und Artaphernes und ein zahlenmäßig deutlich unterlegenes griechisches Aufgebot gegenüber. Dieses bestand aus etwa 10.000 schwerbewaffneten Athener Bürgern sowie Sklaven, denen die Freilassung versprochen war, als leichter Infanterie. Ihnen zur Seite standen 1.000 Krieger aus dem verbündeten Platäa. Die Kommandostruktur der Athener war an den demokratischen Staatsregeln ausgerichtet: Zehn Strategen (Feldherren) teilten sich den Befehl, wobei der Oberbefehl täglich wechselte. Im Kriegsrat hatte sich Miltiades durchgesetzt, der für einen überraschenden Sturmangriff auf die persische Streitmacht plädierte. Unter seinem Oberbefehl gelang es am Morgen des 11. September 490 mit taktischem Geschick und durch die Schlagkraft der schwerbewaffneten griechischen Infanteristen, die persische Streitmacht vernichtend zurückzuschlagen.

Der sechzigjährige Miltiades war erst nach dem ionischen Aufstand in seine Heimatstadt Athen zurückgekehrt, nachdem er zuvor als Tyrann ein kleines Fürstentum im persischen Einflussbereich beherrscht hatte. Offenbar war er schon vor der Schlacht von Marathon derjenige gewesen, der den Persern in einer offenen Feldschlacht entgegentreten wollte. Seine Kenntnis der persischen Taktik befähigte ihn, die richtigen Entscheidungen zu treffen, um die überlegene persische Reiterei auszuschalten. Das Ende des Miltiades war dagegen tragisch, dabei nicht untypisch für das wechselhafte Glück in der Welt der attischen Demokratie: Ein Jahr nach Marathon führte Miltiades einen Feldzug gegen die Insel Paros an. Dieser scheiterte, der Feldherr erlitt eine schwere Verwundung. In Athen wurde er auf Betreiben seiner Gegner und Neider wegen Hochverrats verurteilt und starb im Gefängnis an seiner Verletzung. Sein Sohn Kimon allerdings spielte in den kommenden Jahrzehnten eine wichtige Rolle und sorgte für den Nachruhm des Vaters.

Schon die griechische Geschichtsschreibung hat, einsetzend mit der Schilderung bei Herodot, die Perserkriege glorifiziert. Zunächst ist festzuhalten, dass zu den Problemen der Lokalisierung und des Ablaufs der Schlacht auch von archäologischer Seite bisher keine vollständige Klarheit erbracht werden konnte, was mit den Schwierigkeiten der Schlachtenarchäologie im Allgemeinen und der Geländesituation sowie der heute dichten Besiedelung in der Ebene von Marathon im Besonderen zusammenhängt. Sehr viel aber kann die Archäologie beitragen zum Verständnis der Inszenierung des Sieges, der auch den Zeitgenossen schon historisch erschien. Durch die spezifischen Formen dieser Inszenierungen und den archäologischen Zufall sind dabei Gegenstände erhalten geblieben, die durch ihre unmittelbare Verbindung mit dem Geschehen eine fast sakrale Aura umgibt.

Da ist der hoch aufragende Grabhügel in der Ebene von Marathon, den man als das Gemeinschaftsgrab gefallener Athener Bürger identifizieren konnte, der der Überlieferung nach zu ihren Ehren am Ort der Schlacht errichtet wurde. Ihre Namen waren in marmorne Tafeln gehauen, die auf dem Hügel standen. An diesem Staatsgrabmal wurden sie durch jährliche Opfer geehrt. In dem Hügel ließ im späten achtzehnten Jahrhundert der französische Konsul und Antiquar Louis Fauvel Ausgrabungen durchführen, wobei er Pfeilspitzen fand, die er aufgrund ihrer unterschiedlichen Form Griechen und Persern zuwies. Später setzte Heinrich Schliemann mit wenig Erfolg hier den Spaten an. Es blieb umstritten, ob es sich wirklich um den Grabhügel für die gefallenen Marathonkämpfer handelte, bis 1890 eine Grabung der griechischen Antikenbehörde im großen Grabhügel in 13 Metern Tiefe eine ausgedehnte Schicht aus Asche, Holzkohle und menschlichen Knochenresten aufdeckte, dazu 30 Tongefäße aus dem Grabkult sowie ein großes, mit Knochenasche gefülltes Gefäß. Der Befund ist eindeutig: Es handelt sich um die Überreste der eingeäscherten und gemeinsam bestatteten 192 athenischen Marathonkämpfer und ihres Polemarchen. Bei der Bergung zerfielen die Skelettreste zu Staub. Auch der kleinere Grabhügel für die gefallenen Platäer ist in der Ebene von Marathon lokalisiert worden, nur die Gräber der gefallenen Sklaven kennen wir nicht. Die zahlreichen gefallenen Perser wurden in einem einfachen Massengrab auf dem Schlachtfeld beigesetzt, ihre Überreste kamen in der Neuzeit in großer Zahl beim Pflügen zutage.

Außerdem haben sich Waffen erhalten, die Bestandteil von sogenannten Waffenmalen waren, die nach der Schlacht von Marathon in Heiligtümern errichtet wurden. Seit dem späten achten Jahrhundert ist in Griechenland die Sitte der Waffenweihung verbreitet: Man stiftete den zehnten Teil der erbeuteten Waffen jenen Göttern, die den Sieg gesichert hatten. Die erhaltenen Inschriften zeigen, dass es sich nicht um die Gaben einzelner Kämpfer, sondern um eine Stiftung der Gemeinschaft handelt. Dies entspricht sowohl dem Gemeinschaftsgefühl der griechischen Polis-Gesellschaft als auch der ganz auf gemeinschaftliches Agieren abzielenden Taktik der Hopliten-Phalanx, wie sie seit früharchaischer Zeit in Griechenland üblich war.

Unmittelbar nach der Schlacht von Marathon sammelten die Griechen Waffen und Rüstungsteile auf. Sie errichteten an dem Punkt, an dem das persische Heer die Flucht ergriffen hatte, ein hölzernes Gerüst, auf dem sie die Beutestücke so anbrachten, dass sie an einen überdimensionalen Krieger erinnerten. Triumph und Abschreckung manifestierten sich in diesem Waffenhaufen, den die Griechen Tropaion (Wendepunkt; auch das Fremdwort „Trophäe“ leitet sich davon ab) nannten und der eine Tradition des Kriegsdenkmals begründete, die bis in die Neuzeit andauerte. Nach einiger Zeit ersetzten die Athener den Waffenhaufen in der Ebene von Marathon durch ein Staatsdenkmal in Form einer hohen marmornen Siegessäule, deren Fragmente heute im Archäologischen Museum von Marathon zu sehen sind. Auch im Heiligtum des Zeus von Olympia und auf der Akropolis waren aus den Beutestücken der Schlacht Waffenmale errichtet worden.

Dagegen kam der Helm des Miltiades als private Weihung nach Olympia: Der siegreiche Feldherr dankte dem Göttervater Zeus, indem er seinen Helm nach Olympia stiftete! Nachdem er jahrhundertelang bewundert werden konnte, wurde er mit anderen Weihgeschenken in den Wällen des Stadions deponiert. Durch diesen Glücksfall ist dieses einzigartige Stück der Nachwelt erhalten geblieben.

Es handelt sich beim Helm des Miltiades um das Fragment eines spätarchaischen Helmtyps, der die Bezeichnung „korinthischer Helm“ trägt. Der Typus des korinthischen Helms wurde nach den Perserkriegen zum Symbol dieser ruhmreichen Zeit – so zeigten ihn die Ehrenstatuen der griechischen Feldherren, der Strategen, ebenso wie die zahlreichen Denkmäler der Stadtgöttin Athene, obwohl er aus waffentechnischen Gründen bald nach Marathon und Salamis aus der Mode gekommen war. Die Formschönheit dieser Helme mit ihrer maskenhaften Ausstrahlung macht sie bis heute zu einem Symbol des antiken Griechentums. Wer Sinn für die großen Gestalten der Weltgeschichte hat, den vermag die Begegnung mit dem Helm des Marathonsiegers mit einem Schauer zu erfüllen, den man früher als „heilig“ bezeichnet hätte.

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Time am 24. Februar 2010

Asche in Asche

24. Februar 2010

Konkurrierende Islamisten in Pakistan tragen ihre Meinungsverschiedenheiten aus. Wenn der Fieslahm so fundamental friedfertig wäre, müßten dann nicht seine Fundamentalisten die friedfertigsten aller Mohammedanisten sein? (Bild & Bildtext: TROP)

Wie kann es sein, dass die  Welt ein ungeheuer großes Gemeinwesen wie Indien binnen weniger Jahre als Partner akzeptiert, die abgespaltenen Teile Pakistan und Bangladesch jedoch ausschließlich als Unruheherde und Problemzonen wahrnimmt, obwohl die ethnische und kulturelle Verfassung der Bevölkerung überwiegend homogen ist?

Der genetisch interessierte Dr. Farrukh Saleem (Pakistan) schrieb im Dezember 2007 (1): “Twenty-five thousand years ago, haplogroup R2 characterized by genetic marker M124 arose in southern Central Asia. Then began a major wave of human migration whereby members migrated southward to present-day India and Pakistan. Indians and Pakistanis have the same ancestry and share the same DNA sequence.” Er beschrieb die indische Erfolgsstory: “… 12 percent of all American scientists are of Indian origin; 38 percent of doctors in America are Indian; 36 percent of NASA scientists are Indians; 34 percent of Microsoft employees are Indians; and 28 percent of IBM employees are Indians…. For the record: Azim Premji, the richest Muslim entrepreneur on the face of the planet, was born in Bombay and now lives in Bangalore. India now has more than three dozen billionaires; Pakistan has none (not a single dollar billionaire)… usw.” und schloß: “Indians and Pakistanis have the same Y-chromosome haplogroup. We have the same genetic sequence and the same genetic marker (namely: M124). We have the same DNA molecule, the same DNA sequence. Our culture, our traditions and our cuisine are all the same. We watch the same movies and sing the same songs. What is it that Indians do and we don’t: Indians elect their leaders.”

Ist es wirklich die Errungenschaft der Demokratie, der freien Wahl, die den Unterschied zwischen Indien und Pakistan bedingt, wie Dr. Saleem darlegt? Ich glaube das nicht. Ich folge Dr. Ali Sina in seiner Betonung der verheerenden Wirkung der mohammedanistischen Ideologie.

Auf „FaithFreedom“ brachte er gestern einen Aufsatz über die besonders unglückliche Geschichte Pakistans (2). Diese ist maßgeblich beeinflußt durch den persischsprachigen mohammedanistischen Dichter und Mystiker Muhammad Iqbal, der indischer Abstammung war, sich engagiert für die Abspaltung eines rein mohammedanistischen Staates von Indien einsetzte, und der solchermaßen einer der geistigen Väter Pakistans ist (3). Hier die Übersetzung einiger Partien des Textes von Dr. Sina:

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Shikwa: Des Weisen Iqbals Klage

Allama (arab.: Weiser, Gelehrter, T.) Iqbal wird von den Pakistanern als größter Dichter angesehen, der die Muslims (d.s. Mohammedanisten, T.) Indiens dazu anregte, den Krieg gegen ihre hinduistischen Landsleute zu führen und die Nation in zwei zu spalten: Pakistan und Indien. Sie feiern die Teilung und nennen sie „Unabhängigkeit“ gegen Unterdrückung. In Indien aber leben immer noch Millionen von Muslims, die sich nicht unterdrückt fühlen. Es gibt keine Berichte darüber, dass indische Muslims jemals unterdrückt wurden. Wahr ist vielmehr das Gegenteil. Muslims überfielen Indien, schlachteten 80 Millionen Inder und beraubten sie. Viele indische Frauen warfen sich selbst ins Feuer, um nicht zu Sexsklavinnen der marodierenden Muslims zu werden. Ironischerweise waren die Vorfahren Iqbals ebenso wie die der übrigen indischen Muslims Hindus und Opfer des Islam (d.i. Mohammedanismus, T.). In seinem (legendären, T.) Gedicht „Shikwa“ (Klage, T.) bejammert Iqbal die verflossenen Tage des Überflusses und Reichtums. Dabei mißachtet er bewußt die Tatsache, dass der Wohlstand eben jener war, den die eindringenden Muslims seinen eigenen Vorfahren raubten, und dass er ein Nachfahre jener Opfer ist und nicht einer der muslimischen Eroberer. Dieses verblüffende Durcheinander in Bezug auf die eigene Identität ist verwirrend. Anstatt die Niederlage und die Ermordung seiner eigenen Vorfahren zu beklagen, erfreut sich Iqbal an dem Sieg derer, die sie besiegten, ermordeten, vergewaltigten und ausraubten. Dies ist der Intelligenzgrad jenes Mannes, den die Pakistaner „Allama“ nennen: einen Mann von von großartigem Wissen.

(Es folgt das Zitat einer E-Mail an Dr. Sina, die auch zwei Fragmente des Gedichtes enthält, T.)

(…)

Wer führte das Schwert in Deinem Namen?
Wer zerstörte die Götzenbilder der Ungläubigen in Deinem Namen?
Wer riß die Tore von Khaibar heraus in Deinem Namen?
Wer eroberte die Stadt des Kaisers in Deinem Namen?
Wer schickte die Ungläubigen zur Hölle in Deinem Namen?

Du sagst, wir hörten Dir nicht zu;
Du sagst, wir seien Dir nicht treu;
Nachdem wir all dies für Dich getan haben,
werden wir immer noch für Meer Jaafars (Verräter, T. – 4) gehalten
Wenn wir Meer Jaafars sind, dann bist Du aber auch nicht gut!

(Goethe wäre zweifellos begeistert… Es folgt ein längerer Abschnitt Dr. Sinas, der die Grausamkeit der Mohammedanisten beschreibt (siehe 2) und die Identität zwischen „Allah“ und dem dämonisch-sadistischen urorientalischen Mondgott „Hubal“ bekräftigt, T. – 5)

(…)

Heutzutage verehren die Pakistaner Iqbal. In dem Moment, wo sie verstehen, dass er die Ursache für ihren Niedergang war, werden sie ihn verachten. Iqbal und Jinnah (Gründer Pakistans, T. – 6) brachten den Ruin für die verrückten Leute, die an sie glaubten.

Pakistan ist das dreckigste Land, das ich je besucht habe. Mein Vater nannte es Dreckistan… (Ali Sina ist gebürtiger Iraner, T.). Er kommentierte nur das, was er sah, aber ich wußte, das weitaus mehr Dreck in den Geistern der Pakistaner ist. 30 und ein paar Jahre später sieht die ganze Welt diesen Dreck. Jetzt habt Ihr Euer Land der „Reinheit“. Und was habt Ihr damit erreicht? Atombombenproduktion, Terroristenproduktion, Aufstände, einer tötet den anderen, und ihr schickt Mörder aus, um Eure eigenen indischen Brüder zu töten. Das ist es, was Ihr erreicht habt.

Sowohl Iqbal als auch Jinnah waren Narren. Sie sind die Ursache Eures Ruins, und Ihr verehrt sie noch. Ich bin Euer Freund und sage Euch, dass Ihr aus der Asche auferstehen werdet, in die Euch diese zwei Idioten geworfen haben, sobald Ihr den Islam verlaßt. Ihr werdet den Ruhm wiedererlangen, den Ihr verloren habt, nachdem der Islam in Eurer Mutterland Indien eingefallen war. Aber Ihr haßt mich und wollt mich töten. Ihr armseligen, beklagenswerten Leute, Ihr seid so blind, dass Ihr nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden könnt. Jemand, der Euch süße Lügen erzählt um Euch zu gefallen und Euch irreführt ist kein Freund. Ein Freund sagt Euch die Wahrheit, die Ihr nicht gern hören möchtet, weil er weiß, dass nur die Wahrheit Euch befreit.

Ihr wurdet von Iqbal und Jinnah betrogen, und Ihr seht das Ergebnis. Nun laßt diese Irren zurück und hört mir zu. Verlaßt den Islam, und Ihr werdet sehen, wie schnell Ihr Euch erheben und an den Segnungen Anteil haben werdet, die Euch zu verweigern Iqbal Gott anklagte. Gott hat Euch seine Segnungen nicht verweigert, Ihr selbst verweigert Euch seinen Segnungen. Verlaßt den Islam, und die Tore zu den Segnungen werden sich auch für Euch öffnen.

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Der Kommentator Kushagra kann Interessantes beisteuern. Er schreibt:

„Sahaj Ram Sapru war der Großvater von Muhammad Iqbal… Laut R.K. Parimu und Ram Nath Kak hatte Sapru Staatsgelder veruntreut und wurde, als seine Schuld offensichtlich wurde, vom Gouverneur (Afghanistans, T.) Khan vor die Wahl gestellt entweder zu sterben oder zu konvertieren. Sahaj Ram Sapru wählte das Leben, er und seine Familie nahmen neue Namen an und zogen nach Sialkot im Punjab um… Jinnahs Vorfahren waren Hindu-Rajputen.“

Die Rajputen sind eine indische Krieger-Kaste mit heute etwa 12 Millionen Mitgliedern, die fast ausnahmlos Hindus sind (7). Kushagra weiter: „Die Frage schmerzt mich, auf welche Weise die Nachkommen der ‘durchgedrehten’ Rajputen (die es vorzogen, bis zum letzten Mann zu sterben, denn sich den Mogulen zu unterwerfen) und der tapferen Rajput-Frauen (die es vorzogen, sich selbst auf Scheiterhaufen zu werfen, um nicht von unkeuschen muslimischen Plünderern berührt zu werden) sich mit der Tatsache abfinden können, dass sie alles verloren haben: den Glauben ihrer Ahnen, ihre Traditionen, ihre Kultur, ihre Sprache, sogar ihre Geschichte. Und die jetzt, aus freier Entscheidung, die elenden Sklaven einer fremden, imperialistischen Religion sind, die sie zwingt, ihrer wahren Herkunft abzuschwören und sich fünfmal am Tag vor den Sandhaufen von Mekka niederzuwerfen, nur weil ein Kamelhändler behauptet hat, Gottes ‘Prophet’ zu sein, in den gottverlassenen Wüsten Arabiens vor 1.400 Jahren.

Aber nicht nur das, sie schämen sich des Blutes, das durch ihre Adern fließt! Sie versuchen zu verleugnen, dass ihre Vorfahren indische Hindus waren, die genau die Religion bekämpften, die sie heutzutage versklavt und die die Zersplitterung dessen verursachte, was einmal EIN Land war, bewohnt von EINEM Volk. Sie werden kaum das nicht existierende Verbindungsglied zum Quraischi-Stamm (Klo H. Metzels Klan, T.) finden und einen gefälschten Familiennamen, sondern vielmehr, dass diese Religion ihnen alles genommen hat, ihr tiefstes Sein, und ihnen nichts dafür gegeben hat – außer Sorgen und die Angst, überall angegriffen oder in die Luft gesprengt zu werden. Sie haben lieber das Blut ihrer leiblichen Brüder an ihren Händen, als dass sie diese FREMDE Religion zurückweisen, die ihre Vorfahren bedrohte – sie laufen lieber mit den Arabern, mit denen sie nichts teilen außer einer ‘Herr-und-Sklaven-Beziehung’, die sie ‘Brüder des Islam’ nennen.

Ihr habt doch 3.000 Jahre Geschichte hinter Euch, Leute, erkennt Euch selbst! Wenn die barbarischen Anhänger dieser Religion (der Ihr heutzutage so leichtgläubig folgt), nicht geraubt, nicht geplündert und nicht Eure Vorfahren ermordet hätten, wäret Ihr heutzutage immer noch Hindus.“

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Das Elend des Konvertiten, der ganz besonders fanatisch die neu übernommene Ideologie verfolgt, wird im übertragenen Sinn auch an den „Konvertiten“-Staaten deutlich. Hier wurde der pakistanische Furor erläutert, aber nicht weniger destruktiv ist der maledivische (8) usw.usf. Der Mohammedanismus lobt quasi einen Wettbewerb darüber aus, wer am bereitwilligsten sein Gehirn bzw. sich selbst amputieren oder füsilieren will. Er folgt dem Mondgott – sein Paradies ist der Mond: Eine staubige, leblose Wüste – Asche in Asche.

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Time am 24. Februar 2010

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1) http://www.individualland.com/index.php?option=com_content&view=article&id=151&Itemid=214
2) http://www.faithfreedom.org/islam/shikwa-allama-iqbal-complaint
3) http://de.wikipedia.org/wiki/Iqbal
4) http://en.wikipedia.org/wiki/Mir_Jafar
5) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/02/11/ist-der-mensch-als-mohammedanist-geboren/
6) http://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_Ali_Jinnah
7) http://de.wikipedia.org/wiki/Rajputen
8) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/07/maledivische-malaise/

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PS.: Was da oben brennt, ist übrigens eine Moschee.


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