Selbst Schuld

Blutiger Jihad und mörderische mohammedanistische Attentate im Westen haben bekanntlich nichts mit dem Fieslahm, seinen abartig gewalttätigen Grundlagentexten oder der kranken Psyche von Klo H. Metzel zu tun, sondern sie werden von Menschen ausgeübt, die den Mohammedanismus „missverstehen“ und ihn „gekidnappt“ haben.

Anders in Israel. Am Terror gegen die Juden haben sie selbst Schuld, ääh, die Zionisten (“gegen Juden dürfen WIR ja nichts mehr haben”), also die Juden, die in einem jüdischen Staat Israel leben wollen, und die der Ansicht sind, dass dieser Staat seine Existenz militärisch verteidigen darf bzw. sollte. Völlig unverständlicherweise bestehen die Zionisten z.B. darauf, für Bürger ihres Staates Wohnhäuser in ihrer Hauptstadt bauen zu wollen, die doch bekanntlich von den Mohammedanisten zu ihrer drittheiligsten erklärt wurde. Es ist natürlich völlig logisch, dass es dann Ärger gibt, und dass das Ansinnen der Zionisten also eine Provokation und die Ursache für die Gewalttaten der Orks ist.

Auch die Kinesen sind für ihr provokantes Auftreten bekannt. Wie das Erdoganferkel kürzlich feststellte (1), haben sie kürzlich mal wieder einen Völkermord an den türkstämmigen Uiguren vollzogen, von denen etliche (ebenso wie etliche Nicht-Orks) im Verlauf von blutigen Unruhen zwischen ihnen und Han-Chinesen zu Tode kamen, insgesamt soll es 197 (offiziell – 2) bis 800 (nur Uig. nach uig. Ang. – 3) Opfer gegeben haben.

Mindestens ebenso provokant wie die Zionisten sind übrigens die Iwans, wenn nicht provokanter. Zwei weibliche Ich-Bomben haben heute in Moskau z.Z. mindestens 37 Menschen ermordet und 102 verletzt (4). N-TV macht erstmal 70 Verletzte daraus und berichtet dann (5):

„Experten in Moskau vermuten, dass es sich um einen Racheakt islamistischer Untergrundkämpfer aus dem Nordkaukasus handelte. Russische Sicherheitskräfte hatten in der Konfliktregion, in der auch das frühere Kriegsgebiet Tschetschenien liegt, zuletzt Dutzende Rebellen getötet.“ So was aber auch, bewaffnete Rebellen wurden getötet, wenn DAS keine Provokation ist…

N-TV fährt sodann den „Terrorismus-Experten“ Michael Lüders auf:

„Lüders (vermutet) das Schlimmste: ‚Es wird Vergeltungsmaßnahmen geben, militärische Exkursionen mit vermutlich vielen Toten, auch auf ziviler Seite, was dann wiederum den Terror derer, die glauben, Widerstand zu leisten, erneut beflügeln wird. Es ist ein endloser Kreislauf der Gewalt’, so Lüders weiter. Dieser könne nur unterbrochen werden, wenn die Regierenden und die demokratische Opposition, die nicht im Untergrund wirkt im Nordkaukasus, miteinander Verhandlungen aufnähmen über eine andere Zukunft des Kaukasus. ‚Aber dazu ist die Regierung in Moskau in der Vergangenheit nie bereit gewesen.’” Einmal mehr erscheint der russische Staat als Ursache wenn nicht als der eigentliche Verbrecher.

Die FAZ hat einen Verdacht: „Es werden SEPARATISTEN hinter der Tat vermutet“, und wer würde für Separatismus im Fall Russlands kein Verständnis haben. Kerstin Holm schaut dem Volk im Auftrag der Zeitung aufs Maul (6):

„Für ein aus Tschetschenien, das mit gewaltigen russischen Finanzmitteln unter dem Putin-Freund Ramsan Kadyrow befriedet wurde, gesteuertes Attentat bestand diesmal eigentlich kein Anlass, sagt die Kunsthistorikerin Selfira Tregulowa.“ Aha, keine Orks? Wer könnte das besser beurteilen als eine “Kunsthistorikerin”!

„Auch der Journalistin Nina Kurijewa scheint die Versicherung von Geheimdienstchef Bortnikow, die Auftraggeber des Verbrechens säßen im Nordkaukasus, allzu vorhersehbar.“

Mhm, ob, nein wirklich, sollte nicht eigentlich die Regierung das Massaker eigenhändig gesteuert haben? So eine absurde und perverse These ist von Mohammedanisten und Bolschewisten immer wieder in Bezug auf den 11. September und gegen die Regierung Bush geäußert worden: auf obskuren Internetseiten. Bei uns wird so etwas noch am Tag des Attentats auf der Seite des renommiertesten Presseorgans Deutschlands verbreitet:

„Doch viele trauen ihrer Regierung, gegen die sich in jüngster Zeit immer mehr Volksproteste mobilisieren, beinahe jeden Schachzug zu, um den Zorn der verarmenden und entrechteten Leute in eine andere Richtung zu lenken. Wie viele Moskauer muss Frau Kuriewa an die Sprengstoffanschläge von 1999 denken, die dabei halfen, Putin an die Macht zu bringen und von denen gemäß den Nachforschungen des ermordeten Ex-Spions Alexander Litwinenko zumindest ein Teil von den Diensten selbst gelegt wurde, um Angst zu säen. (…) Das Verhalten der Miliz, die in erhöhte Bereitschaft versetzt wurde, nährt die Verschwörungstheorien und hilflosen Hass. Der Moskauer Andrej Kirpitschnikow, der kurz nach den Anschlägen an einer Metroticketkasse anstand, hörte, wie ein dicker Polizist mit kugelsicherer Weste einer betagten U-Bahn-Mitarbeiterin beinahe triumphierend zuschrie, es würden jetzt noch mindestens drei Explosionen folgen. Kirpitschnikow fragte den Beamten, was das zu bedeuten habe. Doch statt einer Erklärung drohte der ihm nur, er würde ihn festnehmen und aufs Geheimdienstquartier der Lubjanka verfrachten.“ Enorm glaubwürdige Story, meine ich.

Aber irgendwie hat der Iwan das  alles auch verdient, kleingeistig und geldgierig wie er ist:

„Von der teilweise lahmgelegten Metro und der Angst, sie zu benutzen, profitierten aber auch etliche Fahrer staatlicher Busse, die von Fahrgästen Summen von fast hundert Euro verlangten, um für sie ihre Türen aufzumachen.“

So sind es wieder einmal – neben den Orientalisten und „Experten“ – Journalisten und Schriftsteller, geistige Elite des Westens wie Russlands, die exzellente Lösungen anzubieten haben, z.B. die, den Mohammedanisten Russland zu überlassen und sich nach Franz-Joseph-Land (7) zurückzuziehen:

„Dass Premier Putin lapidar ankündigte, die Schuldigen an dem Terrorakt würden liquidiert, lasse vor allem eine weitere Verhärtung des politischen Kurses befürchten, meint Viktor Jerofejew. Das wäre aber genau das FALSCHE in dieser Situation, so der Schriftsteller, der zugleich den Terroristen den tiefsten Hass ausspricht. Sein Kollege Wladimir Sorokin erblickt in Putins Erklärung die reflexhafte Drohgeste eines politischen Führers, der das Unabwendbare aufhalten will. Das russische Imperium zerfalle weiter, davon ist Sorokin überzeugt. Der Nordkaukasus, an dem der Kreml – wie schon im neunzehnten Jahrhundert – so verzweifelt festhält, sei auf Dauer nicht zu halten.“

Auch die „Süddeutsche“ empfiehlt die Kapitulation (8): „Wenn also Präsident Dmitrij Medwedjew den Kaukasus Russlands schlimmstes innenpolitisches Problem nennt, wenn er von ‚beispielloser’ Korruption, Gewalt und Clanwirtschaft spricht, dann ist das auch die Folge einer Politik, die zu lange auf Härte gesetzt hat.“

Bei der SZ erscheinen die Meuchelmörder als Freiheitskämpfer, indes: „sie wollen MEHR als NUR ein FREIES Tschetschenien.“ Sie wollen, was für die SZ kein Widerspruch ist, ein “freies” Scharia-Tschetschenien innerhalb eines Kalifats “vom Kaspischen bis zum Schwarzen Meer”.

Die SZ resümiert: „Eines aber ist unübersehbar: Die wichtigsten Spieler sind an einer Lösung des Kaukasus-Konfliktes nicht interessiert.“

Mit anderen Worten: Die russische Regierung hat am Konflikt Schuld.

So werden die Orks uns holen, einen nach dem anderen, die Deutschen, die auf die Russen herabschauen, die Russen, die auf die Chinesen herabschauen, die Chinesen, die auf die Juden herabschauen – anstatt dass wir alle begreifen, dass wir allesamt von den Mohammedanisten absolut nichts zu erwarten sondern exakt das gleiche Problem mit ihnen haben.

Am Ende werden von allen Nicht-Orks nur die Juden als Nicht-Orks übrig bleiben, denn sie sind Gottes auserwähltes Volk.

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Time am 29. März 2010

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1) http://www.asbarez.com/78534/erdogan-accuses-armenians-of-‘exterminating’-turks/

2) http://de.wikipedia.org/wiki/Uiguren#Unruhen_von_2009

3) http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,635078,00.html

4) http://www.jihadwatch.org/

5) http://www.n-tv.de/politik/meldungen/Medwedew-kuendigt-harten-Kampf-an-article798576.html

6) http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EEC7B3CBE0E7C432CBBF4B1D5441243E7~ATpl~Ecommon~Scontent.html

7) http://de.wikipedia.org/wiki/Franz-Joseph-Land

8- http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/politik/168/507328/text/

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