Drohnendrohung zieht

Wenn etwas die Orks so richtig nervt, ist dies der neue und immer weiter ausgebaute Einsatz von Kampfdrohnen. Die amerikanische Armee hat hier nicht nur ein effektives Kriegsgerät, sie vermag darüber hinaus etwas vor aller Augen zu realisieren, was die Mohammedanisten über ihren angeblichen Gott Alla nur behaupten können: Sie straft zielgenau aus heiterem Himmel.

Was für ein schwacher und erbärmlicher Gott, dieser Alla, der von seinen Anhängern Mord und Selbstmord fordert (1), aber sie regelmäßig wie die Moskitos sterben läßt (2), ohne auch nur den kleinen Finger krumm zu machen. FAZ-Leser Wolfgang Illauer würde dem FAZ-Stamm-Ork Ali Arschab (3) denn auch gern ein paar diesbezügliche Fragen stellen:

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Ewig gültige, zu erfüllende Wahrheiten im Koran

Necla Kelek zitiert (“Gewaltbereitschaft als Kultur” in der F.A.Z. vom 14. Juni) aus dem Bericht des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen den folgenden Satz: “Je höher die religiöse Bindung (von jungen Muslimen) ausgeprägt ist, umso niedriger ist der Stand der Integration.” Kein Wunder, möchte ich ergänzen. Denn für fromme Muslime gilt der Koran, und im Koran steht auch diese Forderung (Sure 5, 51): “Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden! Sie sind untereinander Freunde (aber nicht mit euch). Wenn einer von euch sich ihnen anschließt, gehört er zu ihnen (und nicht mehr zu der Gemeinschaft der Gläubigen).” Die Übersetzung mit zwei das Verständnis erleichternden Ergänzungen stammt von Rudi Paret. Es würde die Integration muslimischer Jugendlicher bedeutend erleichtern, wenn die Sprecher der Muslime in Deutschland (und die Imame in ihren Predigten) solche Koranstellen als zeitgebundene, heute nicht mehr gültige Aussagen interpretierten.

Aber hier taucht eben eine schier unüberwindliche Schwierigkeit auf. Die frommen Muslime haben nämlich “den unerschütterlichen Glauben… an den Koran als ewig gültige göttliche Rede” (Leser Ali Ashraff in der F.A.Z. vom 12. Juni). Der Koran wurde dem Propheten Mohammed “geoffenbart”, wurde herabgesandt. Gerne würde ich Ali Ashraff und andere gläubige Muslime fragen, ob sie der festen Überzeugung sind, dass Verse wie der zitierte eine ewig gültige, unveränderliche Wahrheit und eine wörtlich zu erfüllende göttliche Forderung enthalten.

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Hahaha, das Ergebnis der Befragung steht doch fest: Alla, diesen kleinen Wicht, Alla, Alla gibt es gar nicht!

Was bleibt, sind ideologisch verhetzte, lebensunfähige, sadistische, mohammedanistische junge Männer, die es voll Schei**e finden, wenn sich Juden nicht ermorden lassen, sondern zurückschlagen, und die überhaupt nicht darauf klar kommen, dass Alla nicht mal einen F*rz läßt, während ihnen die US Airforce noch in unwegsamstem Gelände eine Missile in den A*sch pfeffert, wie Matthias Rüb in der heutigen FAZ nahezulegen schien.

Aber wenn ich Alla wäre, würde ich angesichts derartig peinlicher Anhänger natürlich auch nichts von mir hören lassen. Kann einem schon fast leid tun, dieser Götze, den es gar nicht gibt. Er sollte zum Christentum konvertieren…

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Geständnis als Schlachtruf

Der Terrorist vom Times Square erklärt den Krieg

“Hundert Mal schuldig” bekannte sich Faisal Shahzad. Offenbar hatte der Mann, der im Vergnügungsviertel von Manhattan eine Bombe zünden wollte, es kaum erwarten können, bis er sich am Montag vor einem New Yorker Bundesgericht äußern konnte. Die Staatsanwaltschaft ahnte nichts. Vor seinem umfassenden Schuldbekenntnis hatte der 30 Jahre alte Amerikaner pakistanischer Herkunft keine Absprache mit der Anklage getroffen. Ihm ging es nicht darum, das Gericht milde zu stimmen. Ihm ging es um einen Schlachtruf.

Dem Sohn eines pakistanischen Luftwaffenoffiziers, der mit 18 Jahren zum Studium nach Amerika kam, sechs Jahre lang in der Buchhaltung und der Finanzabteilung eines amerikanischen Kosmetikunternehmens arbeitete, eine Familie gründete und für sich, seine Frau und die beiden kleinen Kinder ein Häuschen in Connecticut kaufte, wird zur Last gelegt, am Abend des 1. Mai versucht zu haben, am Times Square eine selbstgebaute Bombe zur Explosion zu bringen. Der in einem Auto versteckte Sprengsatz zündete aber nicht und konnte dank eines Straßenverkäufers, der die Polizei auf das qualmende Auto aufmerksam gemacht hatte, entschärft werden. Zwei Tage später wurde Shahzad nach einer Großfahndung am New Yorker Kennedy-Flughafen in einem startbereiten Linienflugzeug mit Ziel Dubai festgenommen.

Richterin Miriam Cedarbaum machte Shahzad unmissverständlich klar, dass sein Schuldbekenntnis die Verhängung einer lebenslangen Haftstrafe zur Folge haben werde. Darauf antwortete Shahzad: “Ich will mich schuldig bekennen, und ich werde mich hundert Mal schuldig bekennen. Denn bis zu der Stunde, da die Amerikaner ihre Truppen aus dem Irak und aus Afghanistan abziehen, bis sie ihre Drohnenangriffe in Somalia, im Jemen und in Pakistan einstellen, bis sie nicht länger muslimischen Boden besetzt halten, bis sie aufhören, Muslime zu töten, werden wir Amerika angreifen. Und dazu bekenne ich mich schuldig.”

Auf die Nachfrage der Richterin, warum er unschuldige Mitbürger, dazu Frauen und Kinder habe töten wollen, antwortete Shahzad: “Sie greifen mit ihren Drohnen Frauen und Kinder in Afghanistan an. Was ich getan habe, ist meiner Ansicht nach kein Verbrechen. Ich weiß, dass es gegen die Gesetze der Vereinigten Staaten verstößt, aber mich interessieren die Gesetze der Vereinigten Staaten nicht.” Und er fuhr fort: “Ich betrachte mich als Mudschahid, als muslimischen Soldaten. Amerika und die Nato haben muslimisches Land angegriffen. Dies ist ein Krieg, und ich nehme daran teil.” Deshalb werde es weitere Anschläge in Amerika geben.

Shahzad behauptete, allein und ohne ausdrücklichen Befehl seiner Hintermänner in der pakistanischen Nordwestprovinz Wasiristan gehandelt zu haben. Ankläger und Terrorfachleute bezweifeln das. Shahzad gab zu, Anfang Juni 2009 nach Pakistan geflogen zu sein, um sich der Tehrik-e-Taliban anzuschließen. Von Dezember an ließ er sich 40 Tage lang in einem Lager in Wasiristan im Umgang mit Sprengstoff ausbilden. Die Anklage geht zudem davon aus, dass Shahzad von einem unbekannten Komplizen in Pakistan zwei Zahlungen über zusammen 12 000 Dollar erhielt, um sich Waffen, das Tatfahrzeug und Material für den Bombenbau zu beschaffen. Nach Jahren der Diskussion über heimischen, “homegrown” Terrorismus hat dieser für die Amerikaner nun ein Gesicht. Shahzad sagte in fast akzentfreiem Englisch aus. Er war es, der den Dialog mit der Richterin vorantrieb, um seine Botschaft zu übermitteln.

Dass das Oberste Gericht in Washington am gleichen Tag, da ein amerikanischer Terrorist pakistanischer Herkunft vor einem anderen Gericht zu weiteren Anschlägen aufrief, ein Grundsatzurteil zum Kampf gegen den Terrorismus fällte, ist vielleicht mehr als ein Zufall. Mit sechs zu drei Richterstimmen entschied das Gericht, dass nicht nur Finanzhilfen oder aktive Mitarbeit in einer Terrorgruppe als “materielle Unterstützung” einer terroristischen Organisation gewertet und verfolgt werden können, sondern auch zivile Hilfsleistungen wie juristische Aufklärung über die Rechte von Angeklagten oder Seminare zur friedlichen Konfliktlösung. Terrorgruppen könnten solche Kenntnisse als “Teil einer langfristigen Strategie zur Förderung des Terrors” nutzen, begründeten die Richter die Verfassungskonformität eines entsprechenden Antiterrorgesetzes, das Menschenrechtsgruppen angefochten hatten. Neben den konservativen Richtern schloss sich auch der linksliberale Richter John Paul Stevens dieser “harten” Haltung an.

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Time am 23. Juni 2010

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/der-kloran-5-krieg/
2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/27/churchill-1-the-river-war/
3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/06/12/des-einen-freud-des-anderen-leid/

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PS.: Lesenswerte Rezension von Beatrice Heusers Geschichte des strategischen Denkens “Den Krieg denken” unter
http://www.faz.net/s/RubC17179D529AB4E2BBEDB095D7C41F468/Doc~E8AE7F1ED912F4EF28D74C10A74866CC2~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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