Ich habe die Debatte um Kirsten Heisig abwesenheitsbedingt erst spät verfolgt und zunächst insinuiert, sie sei vielleicht auch im Auftrag der Neuköllner Drogenbarone ermordet worden (1). Gestern habe ich mich durch Kewils Artikel “Was spricht gegen Selbstmord von Kirsten Heisig?” und den langen Kommentarstrang (399) gearbeitet und dabei eine Reihe von Hinweisen gefunden (2), die einen Selbstmord der Richterin plausibel und m.E. wahrscheinlicher machen als einen Mord.
Dr. Ali Sina antwortet auf die Frage, warum er den Mohammedanismus verlassen habe, Folgendes (3): “Der Grund, warum ich den Islam verlassen habe ist einfach. Ich fand nicht die kleinste Wahrheit in ihm.” In diesem Sinne geht es nicht darum, eine counterjihadische Märtyrerin aufzubauen sondern um die Wahrheit. Die Wahrheit ist fröhlich und entspannt. Der Mohammedanismus ist eine einzige Lüge, und der Counterjihad ist der Kampf für die Wahrheit.
Folgende Hinweise von Kewils Kommentatoren lassen mich zur offiziellen Selbstmordthese neigen:
- Fritz (5.7., Zitat Wiki): Männer griffen 2006 in 52,6 % der Fälle zu so genannten harten Suizidmethoden wie Erhängen, Erdrosseln oder Ersticken, Sturz in die Tiefe, Schienen- oder Straßensuizid und Erschießen und damit häufiger als Frauen (34,5 %), die weiche Methoden wie eine Vergiftung mit einer Überdosierung von Medikamenten etc. bevorzugten. (Immerhin 34,5% der Frauen wählen also ebenfalls “harte” Methoden, T.)
- dingsbums (5.7.): Vor einer Ewigkeit hat sich ein Abiturient im Wald in Heiligensee erhangen. Es wurde ewig gesucht (Sommer) und er wurde nicht gefunden. Im Winter hat ihn ein Spaziergänger entdeckt weil die Bäume kein Laub mehr hatten. Er muss mehrere Meter in den Baum geklettert sein um sich zu erhängen. (Als Argument auf die Frage, warum der verwesende Leichnam spät entdeckt wurde, T.)
- Heiner (11.-13.7.): Sorry dass ich mich jetzt erst hier einklinke. Nachdem ich schon am vergangenen Sonntag vor Ort war, um mich dort mal umzusehen, war ich heute wieder dort. Mit den frei verfügbaren Fotos aus dem Netz (Zeitungsberichte) war es diesmal überhaupt kein Problem, den fraglichen Baum zu finden. Es handelt sich um eine nicht besonders große Buche in sehr dichtem Unterholz, eine der dichtesten Stellen in dem ganzen Gebiet, vom nächsten Weg ca. 50 m entfernt und wirklich sehr versteckt. Der Baum weist mehrere “geeignete” Äste auf. Einer davon hing in 2,10 m Höhe und ist jetzt abgesägt. Offenbar der Ast, an dem Frau Heisig hing. Der Ast selbst ist nicht mehr dort, nur offenbar von diesem Ast abgesägte Zweige. Andere Besucher haben inzwischen Blumen dort hingestellt. In den Stamm ist R.I.P. K.H. geritzt…
Für mich persönlich ist damit der Selbstmord ein großes Stück plausibler geworden. Sie hatte eine Überdosis Schlafmittel genommen (Packungen fand man später im Wagen) und brauchte nach Einnahme lediglich noch bewusstlos zu werden und aus dem Stand in die Schlinge zu Fallen – damit ging sie auf Nummer sicher und es war kein grausamer Todeskampf. Sie dürfte genügend Autopsieberichte gelesen haben um zu wissen, wie das geht…
Schlafmittel sind in der Tat nicht immer tödlich. Das dürfte sie gewusst haben. Um sicherzugehen, hat sie sich an dem 2,10m hohen Ast erhängt. Dazu musste sie nicht klettern oder sich gar auf einen Ast setzen. Alles war erreichbar. Sie brauchte sich den Strick lediglich im Stehen stramm um den Hals legen und sich dann fallen lassen – das reichte und sie wird durch die Wirkung des Schlafmittels automatisch zusammengesunken sein. Keine minutenlange Strangulation – bewusstlos und weg. Das Schlafmittel hat sie gewiss nicht schon im Wagen genommen sondern vor Ort, um kein Risiko einzugehen…
Das Handy wurde überhaupt nicht geortet. Es war ausgeschaltet. Das stand schon am Freitag, 2.7. z.B. im Tagesspiegel. Daher hat das Auffinden des Autos bis Mittwochnachmittag gedauert. Die SMS hat sie vor dem Ausschalten des Handys geschrieben. Alles plausibel…
Die Inkompetenz der Polizei maße ich mir nicht an zu kommentieren. Sie spricht aber nicht für einen Mord. Ein Suchtrupp mit 60 Mann ist doch schon eine ganze Menge. Hubschrauber, Wärmebildkamera, Hunde. Dass Hunde bei dem sehr warmen Wetter nicht gut riechen können, ist nicht nachvollziehbar? Das gilt nicht nur für Suchhunde, sondern erst recht für nicht trainierte Haushunde. Übrigens ist mir auf beiden Besuchen vor Ort, jeweils etwa eine Stunde, auch nur ein einziger Hund und/oder Herrchen begegnet. Auch keine Passanten, trotz Sonntag! Wer hätte die Leiche zumal in dem dichten Unterholz also zufälligerweise finden sollen?
Dann gibt es da noch zwei Links (4), aus denen die persönliche und psychische Situation bzw. Verfassung von Frau Heisig hervorgeht. Demnach hatte sie bereits (1 Jahr zuvor?) einen Selbstmordversuch unternommen. Aus “Akutmedizin der ersten 24 Stunden” (von Christian Madler, Karl-Walter Jauch u.a., Urban und Fischer, 2009): “Im Laufe eines 10-Jahres-Zeitraums versterben ca. 10% an weiteren Suizidversuchen. Zirka 20 – 30% aller Suizidanten wiederholen ihren Suizidversuch (Bronisch 2002).” Mit anderen Worten, ein Fünftel bis ein Drittel aller Selbstmörder versuchen es ein zweites Mal, die Hälfte von ihnen ist dann erfolgreich.
Familiär war Frau Heisig gescheitert. Ihre Ehe war ein Trümmerhaufen, ihre Töchter hatten sich von ihr losgesagt und wohnten beim Vater, was höchst selten vorkommt und Rückschlüsse zuläßt. „Ich mache bei euch alles falsch“, lautete ihre letzte SMS-Nachricht an eine ihrer Töchter. Frau Heisig war depressiv und nahm Psychopharmaka, sie war starke Raucherin.
Warum sie sich kurz vor der Veröffentlichung ihres Buches getötet hat, wo sie doch quasi “siegreich” war? Hier könnte man an den depressiven italienischen Schriftsteller Cesare Pavese erinnern, der sich 1950 das Leben nahm, kurz nachdem er den bedeutenden Literaturpreis “Premio Strega” gewonnen hatte (5). Vielleicht meinten beide erreicht zu haben, was sie wollten oder was möglich schien.
All dies macht in meinen Augen Selbstmord plausibel. Was wiederum ist an einem Mord wahrscheinlich? Wie Vitzliputzli in zwei sehr lesenwerten Beiträgen herausarbeitet (6), ist die Motivation dazu bei jedwedem anderen sehr unwahrscheinlich. Frau Heisig war keine Geheimnisträgerin, von ihr waren keine Enthüllungen zu erwarten, die durch einen Mord verhindert worden wären. Ihr “Neuköllner Modell” war längst in der Diskussion und die Publicity dafür ist, wie sich erwiesen hat und vorauszusehen gewesen wäre (7), durch ihr tragisches Schicksal immens. Ihr Mann hatte den Ehekrieg gewonnen und die Töchter, als Staatsanwalt ist er wirtschaftlich völlig auf der sicheren Seite.
Und die mohammedanistischen Clanchefs? Die hätten vielleicht schon ein Interesse daran, ein Zeichen zu setzen. Und weil sie noch zu schwach sind, den Kampf mit der geballten Macht der deutschen Exekutive aufzunehmen, könnten sie zu dem Mittel greifen, den Mord, der die Berliner Justiz in Schrecken versetzen soll, so dass sie die Clanmitglieder stets ungestraft davonkommen läßt, als Selbstmord hinzustellen, also ein Zeichen zu geben, das nur von den wenigen, für die es gesetzt wird (den Richtern und Staatsanwälten), verstanden wird. Aber so ein luzid-verdrehtes Vorgehen ist reichlich schwer kalkulierbar sowie unmohammedanistisch, und auch die italienische Mafia setzte eher auf Bombenanschläge großen Ausmaßes als auf feinsinnige Intrigen (8). Denn in dem Maße, in dem der Fall nicht als Mord verstanden wird, nimmt auch seine Wirkungsmacht als bedrohendes Zeichen ab. Der geringste Hinweis aber darauf, dass es sich beim Fall Heisig um einen von den Clans begangenen Mord handelt, würde doch eher die Selbstschutzreflexe der staatlichen Institutionen und ihre gewaltige Kraft provozieren. Wie das Beispiel der RAF-Terroristen eindrucksvoll gezeigt hat, hat dagegen niemand eine Chance.
Die große Sympathie und Achtung und das enorme Interesse, welches die Deutschen Kirsten Heisig und ihren Thesen entgegenbringen, werden durch Selbstmord nicht abgeschwächt, wie das umgehend vergriffene Buch zeigt.
Ob oder in welchem Maße ihre Thesen richtig und im Sinn des Counterjihad zielführend sind, ist eine andere und noch zu klärende Frage (9). Schade, dass Frau Heisig nicht mehr dabei sein kann.
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Time am 29. Juli 2010
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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/07/20/kirsten-heisigs-vermachtnis/
2) http://fact-fiction.net/?p=4562
3) http://www.faithfreedom.org/features/letters/i-need-your-help/
4) http://www.bild.de/BILD/regional/berlin/aktuell/2010/07/05/jugend-richterin-kirsten-heisig/das-haerteste-urteil-faellte-sie-gegen-sich-selbst.html
http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/wie-ich-kirsten-heisig-erlebte-article907489.html
5) http://de.wikipedia.org/wiki/Cesare_Pavese
6) http://vitzliputzli.wordpress.com/2010/07/26/zur-verschworungstheorie-betr-richterin-kerstin-heisig/
http://vitzliputzli.wordpress.com/2010/07/27/verschworungstheorie-heisig-teil-ii-–-qui-bono/
7) http://www.welt.de/aktuell/article8667668/Buch-von-Jugendrichterin-Heisig-sofort-vergriffen.html
8- http://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Falcone
9) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/07/26/es-geht-nicht-um-diese-kinder/
Mehrere Links von Kewil zum Thema unter http://fact-fiction.net/?p=4565 (730 Kommentare, habe ich nicht gelesen)
Mehrere Links von Judith: http://www.deutschland-kontrovers.net/?p=23255
Tags: Ali Sina, Cesare Pavese, Kirsten Heisig

30. Juli 2010 um 11:09
Der wichtigere Strang bei Kewil ist dieser:
Richterin Heisig und ihre Henker!
http://fact-fiction.net/?p=4565
Die größte Ungereimtheit ist, dass eine fünf Tage lang bei hohen Temperaturen an einem Baum hängende und verwesende Leiche extrem riecht.
Schon Menschen riechen so etwas auf viele dutzende vom Metern, Hunde, die ja auf verwesendes Fleisch programmiert sind, über noch wesentlich weitere Strecken.
Dass das in fünf Tagen kein Hund gerochen und darauf reagiert hat, ist so gut wie ausgeschlossen.
Das ist der Hauptknackpunkt, der gegen die allgemein verbreitete Selbstmordstory spricht.
30. Juli 2010 um 13:21
Hallo Marti,
herzlich willkommen und vielen Dank für Ihren Hinweis.
Ich fand die Überlegungen von Kewils Kommentator Hallowach, der dazu viel geschrieben hat, auch sehr bedenkenswert. Andererseits hat Kommentator Heiner, der auch vor Ort war, darauf aufmerksam gemacht, dass der betreffende Waldteil schwer begehbar ist. Er schrieb zudem (s.o.): “Übrigens ist mir auf beiden Besuchen vor Ort, jeweils etwa eine Stunde, auch nur ein einziger Hund und/oder Herrchen begegnet. Auch keine Passanten, trotz Sonntag! Wer hätte die Leiche zumal in dem dichten Unterholz also zufälligerweise finden sollen?”
Das Wetter war wegen der enormen Hitze kein Spaziergehwetter (die Polizeihunde konnten deshalb nur jeweils sehr kurz eingesetzt werden). Wer den Geruch wahrgenommen hat, konnte ihn vielleicht nicht unbedingt interpretieren und für so wichtig erachten, dass er sich in Ausgehgarderobe durch das Dickicht schlagen wollte. Wann die Polizei wo mit oder ohne Hunden gesucht hat, weiß ich nicht, aber ich gehe davon aus, dass die Beamten planvoll und systematisch vorgegangen sind.
Vitzliputzli schreibt (1): “Das Nichtauffinden ist etwas verwunderlich, zugegeben. Andererseits: Wie lautet die Alternative? a) die Leiche wurde absichtlich übersehen (auch von Passanten mit Hunden, die sie dort nach der Verschwörungstheorie hätten „erriechen müssen“! Eingeweihte Polizei guckt absichtlich weg?) Alle, Passanten und Polizisten in die Verschwörung eingeweiht? Warum haben die weggeguckt? b) die Leiche wurde später dort aufgehängt. (Keine Spuren oder Spuren wurden von eingeweihten Beamten übersehen oder verwischt?) Wo war die Leiche in der Zwischenzeit? In einem Polizeikühlhaus? Bei einem bekannten Tiefkühlkosthersteller? im Garten verscharrt? Warum sollte jemand mit dem Hinhängen der Leiche ein paar Tage warten? Damit Hundertschaften beim ergebnislosen Herumsuchen ein paar Überstunden anhäufen können? Hatte der Mörder zwischen Tat und Aufhängen einen Kurzurlaub gebucht? Musste er zwischendurch den Rasen mähen? (…) Der Vergleich zu der entführten Bankiersgattin ist völlig absurd und zeigt große Ahnungslosigkeit. Dort lag unzweifelhaft ein Verbrechen vor und die entführte Frau befand sich (unfreiwillig) in akuter Lebensgefahr. Das andere war ein ungeklärter Vermisstenfall.” Für diesen Vermisstenfall ist der Polizeieinsatz, worauf Heiner hinwies, wohl angemessen. Ich bin kein Fachmann, aber könnte man nicht auch sagen, dass die Polizei mit vier Tagen Suche relativ schnell zum Erfolg kam?
Ich meine, dass man als ferner und laienhafter Beobachter zwangsläufig Wissenslücken hat (Warum z.B. wurde der Ast abgesägt? Vielleicht, um etwas zu vertuschen? Oder um ihn im Labor zu untersuchen?). Deshalb geht es m.E. eher um Evidenz oder Wahrscheinlichkeit als um den Aufbau einer Theorie auf dem einen Detail, das fragwürdig ist. Dieses klären Spezialisten vor Ort. Wer das Vertrauen in unsere staatlichen Dienste und Institutionen so weit verloren hat, dass er glaubt, sie wären völlig unfähig oder könnten im Rahmen einer Verschwörung instrumentalisiert werden, sollte erklären können, warum sie dann andererseits im globalen Vergleich so ungeheuer gut funktionieren.
Vitzliputzli stellt auch die Frage nach dem Motiv (2). Ich bin der Ansicht, dass keiner auszumachen ist, der ein Motiv für ihren Tod gehabt haben kann außer ihr selbst. Er kann für sie einen konkreten Sinn gehabt haben, für alle anderen jedoch nicht. Frau Heisig ist Exponent einer gesamtgesellschaftlichen Debatte, aber die wird auch ohne sie weitergeführt. Sie wußte nichts und hatte nichts getan, was für irgendwen einen derart raffiniert als Selbstmord vorgetäuschten Mord praktisch notwendig gemacht hätte.
Wenn sie andererseits benutzt wurde, um der Berliner Justiz oder der deutschen Bevölkerung ein Zeichen des Schreckens zu geben, ist die Vorgehensweise ebenfalls verdreht und nicht stimmig (s.o.), denn warum sollte man einerseits ein Zeichen geben wollen aber andererseits alles dafür tun, damit es nicht als solches wahrgenommen wird?
Ich bin zusammenfassend also der Ansicht, dass Heiners Selbstmordszenario schlüssig ist und warte auf ein ebenso komplexes Mordszenario.
Mit freundlichen Grüßen
von Time
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1) http://vitzliputzli.wordpress.com/2010/07/26/zur-verschworungstheorie-betr-richterin-kerstin-heisig/
2) http://vitzliputzli.wordpress.com/2010/07/27/verschworungstheorie-heisig-teil-ii-–-qui-bono/
30. Juli 2010 um 16:27
Ich habe einmal vor Jahren bei ähnlichen Temperaturen in einem Wald plötzlich verludertes Wild gerochen. Entsetzlich. Nach Benachrichtigung der Polizei über den Geruch, erschien neben den Polizisten auch der Förster. Vom Ort der Geruchswahrnehmung waren es bis zur Fundstelle der Wildsau ungefähr 500 m. Der erfahrene Förster ging von einer Liegezeit der toten Sau von allerhöchstens 3 Tagen aus. Das gibt mir zu denken.
30. Juli 2010 um 21:24
Hallo Quer,
herzlich willkommen und vielen Dank für Ihren Kommentar.
Ihr Einwand benennt auch in meinen Augen eine große Unklarheit in dem Fall. Dennoch steht diese eine Unklarheit, auf die sich die These “Mord” stützt, einer großen Zahl von Klarheiten, auf die sich die These “Selbstmord” stützt, gegenüber. Ich meine, man sollte Argumente, Fakten und Indizien gegeneinander abwägen. Einzelne Unklarheiten sind naturgemäß in Kauf zu nehmen, es geht darum, welche Theorie insgesamt schlüssiger ist. Die Mordtheorie auf eine einzelne Unklarheit zu gründen kann leicht als Interesse interpretiert werden, diese um jeden Preis bewahrheitet zu wissen wollen.
Sie impliziert ein gigantisches Verschwörungsnetz und Bedrohungspotential, denn nicht nur die Spaziergänger mit Hunden, von denen Heiner (s.o.) allerdings nur jeweils einen pro Stunde gesehen hat, hätten (mund-)tot gemacht oder eingeschworen werden müssen, sondern auch eine Hundertschaft der Polizei u.v.a. Dies ist angesichts der relativ geringen Bedeutung von Frau Heisig unsinnig und angesichts der allgemeinen Mediengeilheit und Käuflichkeit zum Scheitern verurteilt (s. Abu Graib).
Vielleicht hat Frau Heisig ihrem Leben erst am Dienstagabend ein Ende gesetzt. Vielleicht hat die Polizei ihre Suche Mittwoch nachts im Umkreis ihres Wagens begonnen, jedoch die genaue Inspektion des schwer zugänglichen Waldstücks ausgelassen, an den folgenden Tagen dann andere Teile des Waldes durchkämmt und ist erst am Wochenende nochmals von vorne angefangen.
Die Vertretung der Mordthese aufgrund einer einzigen Unklarheit ohne die Bereitschaft, ein schlüssiges Gesamtszenario zu liefern, zeigt m.E. das Interesse, unsere deutschen Institutionen und Dienste schlecht oder gar verschwörerisch-verbrecherisch darzustellen. Nichts anderes tun die Jihadisten, und man sieht eine seltsame Frontlinie, in der Kewil, Fatima Özoguz und der Bolschewist und Mammut-Schwanzlutscher Elsässer Schulter an Schulter stehen.
Wer aber meint, dass unsere Gesellschaft eine verbrecherische ist, hat m.E. beim Counterjihad nichts verloren, sondern ist bei Al Kaida viel besser aufgehoben.
Womit ich nicht Sie meine, lieber Quer.
Ich grüße Sie,
Time
31. Juli 2010 um 11:41
Hallo Time,
ich versuche mal eine Entgegnung:
“impliziert ein gigantisches Verschwörungsnetz”
Ich glaube, es geht auch ohne gigantisches Verschwörungsnetz. Dass beispielsweise die kurdisch-libanesischen Clans (KLC) nicht nicht lange fackeln und kein Problem damit haben einen Mord zu begehen, weiß in der Berliner Polizei und Justiz mittlerweile wohl so gut wie jeder.
Kirsten Heisig sagt selbst: „Man kann kein Kind zwangsweise aus einem arabischen Clan nehmen. Die Familien erschießen jeden, der das versuchen sollte. Angst ist ein schlechter Ratgeber.“
Dazu kommt der soziale Druck sich nicht gegen Kollegen und Vorgesetzte zu wenden, so nach dem Motto: “Spielen Sie doch nicht den Helden, Frau Heisig machen sie damit sowieso nicht wieder lebendig und dass wir sie, wenn Sie das tun, nicht werden schützen können, wissen Sie doch selbst. (Außerdem würden Sie damit die ganze Mannschaft bloßstellen und sich das weitere Berufsleben zur Hölle machen).”
Ich sehe täglich an der Uni wie sozialer Druck genügt um Dinge die relativ leicht zu eruieren sind, zu unterdrücken. Jeder kann in der Encyclopaedia of Islam, dem renommiertesten Nachschlagewerk der Islamwissenschaft unter dem Stichwort “nikah”, also Ehe, nachlesen, dass der Vater die Tochter auch gegen ihren ausgesprochenen Willen als “wali mudschbir” in die erste Ehe mit einem beliebigen Muslim zwingen kann.
Dennoch hält sich heute auch unter Islamwissenschaftlern hartnäckig der Mythos, dass der Islam die Zwangsehe verbiete. Keiner hat den Mut sich gegen die Kollegen und die Öffentlichkeit zu stellen, zumal man sofort in die Rassisten und Islamophobiker-Ecke gestellt würde. Und dabei haben die Islamwissenschaftler keine Morddrohung im Hintergrund.
Also, wie könnte es gewesen sein?
Nachdem man am Mittwoch, den 30. Juni, die Leiche gefunden hat und das auch kurzzeitig von der Presse gemeldet wurde, wird einigen Leuten klar, was das bedeutet, dass Heisig beispielsweise mit aufgeschlitzter Kehle gefunden wurde.
Also sagt man, man habe sich getäuscht und denjenigen, die an der Auffindung direkt beteiligt waren, der Fall sei so brisant, da könne man im Moment keine Informationen an die Presse geben. Allen anderen sagt man, es war eine Falschmeldung und sucht weiter. Außerdem bastelt man an der Selbstmordgeschichte. Schon ab Mittwoch weiß man ja, obwohl man ja angeblich noch keine Leiche hat, dass es Selbstmord war.
Erst am Samstag sagt man dann, man habe die Leiche gefunden, weil man merkt, dass die Informationssperre nur die Gerüchteküche anheizt.
Man hängt die Leiche von Heisig natürlich nicht vorher an einen Baum, man tut gar nichts dergleichen, veilleicht sägt einer irgendwo irgendeiner einen Ast ab, mehr nicht.
Alle Beteiligten sind instruiert einfach nichts Gegenteiliges zu sagen, einfach mundhalten. Man hat ihnen klargemacht, was der Mord an Heisig bedeutet, schließlich hat ja auch ein Mord, nämlich der an Theo van Gogh, in den Niederlanden das gesamte Establishment zutiefst erschüttert und wohin das mit Wilders noch führt, wer weiß das schon.
“Wollen Sie dafür die Verantwortung übernehmen, wenn hier Kirchen und Moscheen brennen?” Dieser Satz, die Morddrohung der kurdisch-libanesischen Clans im Hintergrund und die Angst in Zukunft von den Kollegen und Vorgesetzte geschnitten, vielleicht sogar gemobbt zu werden, reicht, das so gut wie jeder schweigt.
Und selbst wenn einer was sagt, würde man sofort kommen und sagen, der will sich nur wichtig machen. Damit es wirklich ein Skandal wird, bräuchte man einen sehr mutigen und prominenten Journalisten oder Verleger, der das durchzieht
Gruß
Marti
31. Juli 2010 um 13:36
„impliziert ein gigantisches Verschwörungsnetz“
Das ist doch schon einmal gelaufen. Erinnert irgendwie an Barschel. So, wie der in der Wanne lag, ist er gewiß nicht von selbst hineingekommen.
Die Gegner des Volkes befinden sich nicht nur ganz unten bei den Orks, sondern auch ganz, ganz oben. Man wird sich ihrer erinnern, wenn die Stunde gekommen ist. Von meiner Warte als Historiker erwarte ich diese Stunde innerhalb der nächsten 10 Jahre. Ich möcht’s gerne erleben dürfen……
31. Juli 2010 um 22:13
Hallo Marti, hallo Quer,
vielen Dank für Ihre Entgegnungen.
Quer, ich glaube auch, dass in der nächsten Zeit gravierende Veränderungen stattfinden werden. Darum bemühe ich mich ja auch selbst. Ich will, dass die “schleichende Islamisierung” beendet wird und unser Volk in den offenen und entschlossenen Counterjihad eintritt, so wie wir im Wesentlichen geschlossen gegen den Kommunismus eingetreten sind, so wie die alliierten Völker den Nationalsozialismus vernichteten.
Klar gibt es Gegner Deutschlands, der Demokratie, der Freiheit, des Westens auch in den höchsten Rängen. Eine ganz destruktive Truppe hatte es 1933 bis ganz nach oben geschafft und in 12 Jahren dafür gesorgt, die Fläche des Deutschen Reichs von 633.786 qkm auf 357.112 qkm zu verkleinern, also in etwa zu halbieren.
So etwas ist, Barschel hin – Watergate her, heute m.E. nicht mehr möglich. Wir Deutschen haben die Lektion gelernt und eine extrem gut funktionierende Demokratie, einen exzellenten Staat aufgebaut.
Der Westen: Ob ein US-Präsident mit einer Praktikantin fremdgeht, ob in irakischen Gefangenenlagern Sexspielchen veranstaltet werden, es bleibt nichts mehr verborgen. Es gibt immer jemanden, der das Geld braucht, jemanden, der die Wahrheit veröffentlicht, jemanden, der kein Risiko scheut, es gibt die Kanäle und Medien, die die Öffentlichkeit mobilisieren. Bisher ist noch jeder Foto-Fälschungsversuch der Pallies aufgeflogen, grade hat Wikileaks eine Unmenge an Daten veröffentlicht. In unserer Gesellschaft sind auch extreme Positionen geschützt. Niemand braucht Angst zu haben. Es ist extrem schwer oder gar unmöglich, den notwendigen Druck zu erzeugen, dass hundert Menschen die Klappe halten. Das war in der Sowjetunion z.B. anders, wo es in der Stalinzeit praktisch keine Familie gab, wo nicht irgendwer in einem Gulag saß oder hingerichtet worden war, wo ein allgegenwärtiges Klima der Angst und Bedrohung herrschte.
Marti, Ihr Szenario finde ich sehr überzeugend. So in etwa hatte ich es mir auch anfangs vorgestellt. Ich gebe Ihnen auch Recht, dass es sicher – und besonders in Deutschland, wo z.B. von oben sehr entschieden ein Burkaverbot abgelehnt wird – eine Tendenz gibt, keine schlafenden Hunde wecken zu wollen.
ABER: Man kann im Westen nicht hundert Menschen (die Polizisten usw.) zum Schweigen bringen. Man kann nicht ernsthaft damit rechnen, dass man damit durchkommt. Man kann keine Bedrohung aufbauen, die die Menschen zum Schweigen bringt. Irgendein “Märtyrer”, ein Käuflicher wird sich finden. Auch die Elite ist keineswegs geschlossen. Ich habe Freunde, die z.B. Richter sind, und die die Lage wie ich beurteilen. Sie würden nie bei einem Komplott mittun. Sie warten darauf, neue juristische Vorgaben zu erhalten, um den Jihad effektvoller bekämpfen zu können. Dies hat Frau Heisig – und insofern ist auch sie eine Märtyrerin – angestoßen und beschleunigt. Wir haben Legionen von (echten) Märtyrern.
Die Selbstmordthese gründet sich schlicht auf viel mehr Fakten: Der Baum ist da, der starke Ast in 2,4 m Höhe, das Verfahren ist klar, das Dickicht ist da, der erste Selbstmordversuch, die statistisch hohe Wahrscheinlichkeit für einen zweiten und dessen Erfolg, die gescheiterte Ehe, die Abwendung beider (!) Töchter (!), die Medikamentenabhängigkeit, der destruktive, extreme Tabakkonsum, der persönliche Erfolg (vergl. Pavese).
Mohammedanisten legen Wert auf Symbolik, Morde sind religiöse Pflicht und werden rituell geregelt durchgeführt, Waschung, Schlachtruf, Kopf ab und auf den Körper legen, Bekenntnis zum Mord (Alla könnte ihn sonst übersehen und alles wäre umsonst). Sie hätten sich gemeldet, wenn sie es gewesen wären, drei oder vier konkurrierende Gruppen von ihnen hätten versucht, den Mord als ihren Sieg zu deklarieren.
Aber vielleicht bin ich einfach nur zu “optimistisch”.
Hold the line!
Ich grüße Sie,
Time
1. August 2010 um 11:49
Hallo Time,
“nicht hundert Menschen (die Polizisten usw.) zum Schweigen bringen.”
Es müssen nicht hundert Menschen zum schweigen gebracht werden, sondern vielleicht nur ein paar Dutzend.
Ein Beispiel, wo das mit dem Schweigen wunderbar funktioniert hat, ist der Fall Mannichl. Das gesamte Ärzte-Team des Krankenhauses und die gesamte Station, auf der er lag, muss gewusst haben, dass er keine wirklich ernsthaften Verletzungen hatte, schon gar keine lebensgefährlichen.
Die ganze Sonderkommission, die Zeichner des Phantombildes, sie alle haben doch gemerkt, dass das alles nur Lug und Trug war und keiner ist an die Öffentlichkeit gegangen. Und da gab es keine kurdisch-libanesischen Clans im Hintergrund mit ihrer Mord- und Gewaltdrohung und das Ganze geschah im vergleichsweise rechts-konservativen Bayern.
“der erste Selbstmordversuch”, “die Medikamentenabhängigkeit”
Wirklich? Ich halte beides für Teil der inszenierten Selbstmord-Story.
Ich kann verstehen, dass man nicht glauben will, dass unsere Gesellschaft schon so zersetzt ist. Ich wollte auch lange nicht glauben, dass Professoren an der Uni offen lügen, sogar Theologen. Ich dachte, die wissen dass alles nicht oder täuschen sich nur.
Aber heute weiß ich, dass gelogen wird, dass sich die Balken biegen, weil man ja für ein hehres Ideal lügt, die Verhinderung von “Faschismus”, für ein “friedliches Zusammenleben”.
Diejenigen, die da lügen, fühlen sich jedes mal so wie jemand, der einen SS-Mann anlügt um so Anne Frank in ihrem Versteck zu retten.
Dazu kommt die Angst. Das gestehen sich viele nicht ein, wie sehr sie Angst haben und machen sich vor, dass sie es aus hehren und lauteren Motiven lügen, aber sie machen das Lügenspiel mit, weil sie Angst haben.
Wer klar die Wahrheit sagt und sich auch durch soziale Ausgrenzung nicht zum Schweigen bringen lässt, wird früher oder später gemobbt, weil diejenigen, die mitlügen, jedes mal daran erinnert werden, wie mies und feige sie sind.
Liebe Grüße
Marti
1. August 2010 um 15:00
“Aber heute weiß ich, dass gelogen wird, dass sich die Balken biegen, weil man ja für ein hehres Ideal lügt, die Verhinderung von „Faschismus“, für ein „friedliches Zusammenleben“….”
Gut beobachtet.
Vor einigen Jahren habe ich in meiner Bibliothek eine Abteilung “Dissidenten und Querdenker” eröffnet. Neben den bekannten antisozialistischen Klassikern stehen da auch Autoren wie z.B. v.Arnim, Roth, Faust, Luzius, Groth, Szezesny, Ederer, Baader, Röhl, Kirchof, Mewes, Luft, Broder, Rosenkranz, Wagner, Linder und jetzt Heisig. Sowie viele andere mehr und solche, die sich mit dem System Islam auseinandersetzen. Es wird in Kürze auch Sarrazin hinzukommen, falls sein Buch nicht schon vorher verboten wird und der Zensur zum Opfer fällt. Ebenso, wie es bereits einem Buch von Ulfkotte in der 2. Auflage geschehen ist.
Der einschlägigen Literatur ist soviel, daß – anders als 1945 – niemand mehr behaupten kann und darf, “nichts gewußt” zu haben.
Die Zersetzung unserer Traditionen und Kultur, die schrittweise Auslöschung des ganzen Volkes unter aktiver und passiver Mitwirkung desselben, sowie die gleichzeitige Landnahme einer völlig fremden Barbaren”kultur” wird apokalytischen Charakter annehmen.
Der danach erzwungene Blick auf die ganz offenbaren Zeugnisse der Gegenwart wird nachhhaltiger wirken, als der seinerzeit erzwungene Besuch der KZ’s. Und die Rache wird furchtbar ausfallen. Das Wort Gnade wird zum Unwort einer Epoche werden.
1. August 2010 um 20:30
Hallo Marti, hallo Quer,
in Ihnen habe ich ja einigermaßen pessimistische Begleiter!
Wenn unser Volk und die von ihm bestimmten Führer so verkommen, dekadent und satanisch sind, wenn sie bzw. die Mehrheit der Deutschen so schwach, dumm und korrupt sind, wäre es dann nicht ein Segen für die Welt, wenn diese Schande der Menschheit endlich verschwände? Eben das meint Al Kaida.
Quer,
Sie können nicht im Ernst behaupten, irgendeiner unser politischen Führer (von ein paar Irrlichtern vielleicht mal abgesehen) würde die Jihadpiraten begünstigen. Sie müssen einfach akzeptieren, dass in Demokratien Entscheidungen nach längeren Findungsprozessen gefällt werden, weil mehr Interessen berücksichtigt werden und mehr Leute mitreden. In der Frage der Piraterie – die eine junge Erscheinung ist – sind das z.B. auch die Reedereien, die höhere Kosten (für Sicherheitskräfte, Bewaffnung, Versicherung etc.) scheuen, und die natürlich auch an politischen Entscheidungen mitwirken. Sie schreiben:
“Die Zersetzung unserer Traditionen und Kultur, die schrittweise Auslöschung des ganzen Volkes unter aktiver und passiver Mitwirkung desselben, sowie die gleichzeitige Landnahme einer völlig fremden Barbaren“kultur“ wird apokalytischen Charakter annehmen.”
Ich glaube, dass das cooler laufen wird. Es wird Gesetze geben, die den Mohammedanismus unter Strafe stellen werden wie jede Verbindung oder Sympathiebekundung zur RAF seinerzeit. Es wird massenhaft Filme geben, die den wahren Charakter dieser perversen Ideologie enthüllen und ihn lächerlich machen werden. “Moslem” wird ein Schimpfwort werden. 99% der europäischen Orks werden konvertieren, der Rest wird erschossen oder deportiert werden. Es wird eine Apokalypse in dem Sinne geben, dass der Mohammedanismus verschwinden wird wie Kommunismus und Faschismus vor ihm.
Marti,
ein paar Dutzend Mitwisser sind da schon viel zu viele. Sie schreiben: “‘der erste Selbstmordversuch’, ‘die Medikamentenabhängigkeit’ Wirklich? Ich halte beides für Teil der inszenierten Selbstmord-Story.”
Aber Frau Heisig war nicht isoliert, sie hatte Familie und Freunde, viele von ihnen waren einflussreich. Die würden ihre Stimme erheben, wenn die Behauptung lügenhafterweise verbreitet würde, sie habe den Selbstmordversuch unternommen usw. Warum tritt Buschkowsky dem nicht entgegen, gehört der mit zu dem Komplott? Und Sarrazin? Und Stefan Herre?
Es gibt rechts und links Unmengen staatskritischer und auch staatsfeindlicher Medien in Deutschland, Konkret, Junge Freiheit, Junge Welt, Neues Deutschland, Altermedia usw. Klare Fakten für die Mordthese würden mit Sicherheit irgendwo auftauchen und sich verbreiten. Es gibt sie offenbar nicht.
Die Bedeutung von Frau Heisig besteht also m.E. nicht darin, dass sie ein Mordopfer der Mohammedanisten und eine Märtyrerin ist, sie besteht in der Prägnanz und vermutlichen Richtigkeit vieler ihrer Thesen. Um diese geht es. Damit hat sie unsere Sache gewaltig nach vorn gebracht. Dafür danke ich ihr.
Ich grüße Sie,
Time
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P.S., Julia Encke in der heutigen FAZ:
Heisig
Als Kirsten Heisig, die Berliner Jugendrichterin, die sich Anfang Juli das Leben nahm, kurz vor ihrem Tod das Manuskript ihres Buches “Das Ende der Geduld- Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter” fertigstellte, setzte sie ans Ende ein persönliches Nachwort: Ihr gehe es darum, schrieb sie, eine ehrliche Debatte jenseits von Ideologien zu führen. Eine Debatte, die kontrovers und wahrscheinlich auch schmerzhaft sein werde. Doch “wird Deutschland sie aushalten – und mich auch”. Kirsten Heisig war zu diesem Zeitpunkt in der Öffentlichkeit vor allem als angebliche “Richterin Gnadenlos” bekannt. Sie hatte in Interviews und Talkshows die Zunahme von Gewaltdelikten beklagt, die “vor allem die türkisch- und arabischstämmigen Jugendlichen” begingen, und gefordert, dass es in diesem Land Autoritäten und Regeln gebe, die für alle verbindlich seien. Man kritisierte sie als ausländerfeindlich und denunzierte sie als Islam-Hysterikerin.
Wie falsch diese Kritik war, wie hysterisch ihrerseits und wie ideologisch-reflexhaft, zeigt jetzt die Lektüre ihres Buchs, das unerwartet zu Kirsten Heisigs Testament geworden ist: “Das Ende der Gewalt” nämlich, das vom Alltag der Jugendrichterin erzählt, sehr sachlich, ein wenig sarkastisch manchmal, aber niemals polemisch, ist das Buch einer erklärten Anhängerin des liberalen Jugendstrafrechts. Heisig sah die Lösung gerade nicht in immer höheren Strafen und strengeren Gesetzen. Sie plädierte für die “konsequente Anwendung des geltenden Rechts” und für die “strikte und zügige Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen”. Liest man die Kapitel über die rechte Szene in Brandenburg, über radikale 1.-Mai-Demonstranten, die bereitwillig Tote in Kauf nehmen; liest man die anonymisierten Fallschilderungen von Intensivtätern, die sich das enthemmende Medikament Tilidin einwerfen und dann “klatschen gehen”, oder ihre bemerkenswerte Analyse der arabischen Clans – dann staunt man, wie es zu einer so undifferenzierten Einschätzung ihrer Person überhaupt kommen konnte. Und man gibt ihr recht: Dieses Land hält diese Debatte aus. Nur hat sie es, aus Gründen, die wir nicht kennen, hier nicht mehr ausgehalten.
1. August 2010 um 20:55
“…hallo Quer,
in Ihnen habe ich ja einigermaßen pessimistische Begleiter!”
Time,
Nee, Pessimismus ist nicht angesagt, sondern Hoffnung. Hoffnung nämlich, daß sich unser Volk, die Völker Europas, vom Joch der EU-Selbstherrschaft und der mohamedanistischen Kolonisation befreien wird/werden. Allerdings in einem zwangsweise mit aller Brutalität und Rücksichtslosigkeit geführten Befreiungskrieg, weil die Mohamedaner ihre als sicher geglaubte Beute nicht loslassen wollen werden.
Zum anderen Beitrag Piraterie führen Sie aus:
“In der Frage der Piraterie – die eine junge Erscheinung ist – sind das z.B. auch die Reedereien, die höhere Kosten (für Sicherheitskräfte, Bewaffnung, Versicherung etc.) scheuen,….”
Es ist ziemlich wurscht, was Reeder zum internationalen Seerecht meinen und was sie scheuen. Es steht jeder seefahrenden Nation das Recht zu, internationales Seerecht zu exekutieren, ohne die versammelte Kaufmannschaft zu konsultieren. Es bedarf neben ein oder zwei richtigen Kriegsschiffen (besser U-Booten) lediglich einer klaren und unmißverständlichen Order an die oder den Kommandanten. Und schon könnte nach den ersten zwei oder fünf (je nach dem Grad der Brgriffsstutzigkeit) versenkten Booten oder Schiffen mit Totalverlusten der Mannschaften die Piraterie ein vorläufiges Ende haben. Man muß halt nur wollen. Man will aber nicht. Piraterie ist eine alte (Pest der Meere) Erscheinung.
2. August 2010 um 07:52
Time,
lesen Sie mal bei Kopp-Info, wie die Justiz mit dem Auskunftsersuchen (Heisig, Teil 6) des Gerhard Wisnewski umgeht. Wie auch immer die Realität des Falles sein mag: Die Justiz in Berlin tut alles, um jede Spekulation anzuheizen.
2. August 2010 um 11:11
Hallo Quer,
ich gebe Ihnen Recht, die Verantwortlich sollten den vielen Zweifeln begegnen anstatt sie zu ignorieren. Kewil-Kommentator Hallowach fordert einen Untersuchungsausschuss. Dieser müßte alle Fragen aufnehmen und restlos klären. Ich fände eine Fernsehdokumentation hilfreich. Diese wäre auch ein würdiger Nachruf für Frau Heisig. Ihr Arzt sollte dort zu Wort kommen, wenn sie dazu bereit ist auch ihre Familie usw.
Was die Piraterie betrifft, hihihi, sie wollen, ich will, die Russen wollten auch und lösten ihr Problem. Aber die haben ja auch nur eine sog. “gelenkte Demokratie”. Bei uns dauert alles eben etwas länger. Dafür wird es in der Regel besser.
Deshalb glaube ich auch nicht so sehr an Ihr Daniel-Pipes’sches Blutszenario. Der Mohammedanismus wird als das erkannt werden, was er ist: eine kriminelle Vereinigung. Er wird illegalisiert und ebenso konsequent verfolgt werden wie die kommunistischen RAF-Terroristen. 99% der Orks werden konvertieren, der Rest wird inhaftiert, deportiert oder erschossen.
Unsere westlichen Staaten haben zwei verheerende Kriege gegeneinander geführt. Jetzt sind wir alle Demokratien. Wir sind die stärksten und besten menschlichen Gesellschaften aller Zeiten. Wir sind vereint. Russland, China und Indien sind nicht unsere Feinde. Wir sind unschlagbar, und wir werden siegen.
Ich grüße Sie,
Time
2. August 2010 um 12:42
Hallo Time,
ich habe kein Vertrauen in Organisationen, deren Spitze nicht integer ist und das ist sowohl bei der Berliner Justiz als wohl auch bei der Berliner Polizei der Fall.
Ich habe in einem Altenheim meinen Zivildienst abgeleistet, in dem erschreckenden Zustände herrschten. Das das Heim aber von der Arbeiterwohlfahrt geführt wurde, wurde das von der in dieser Stadt regierenden SPD und den Gewerkschaften gedeckt.
Das erste was man mit Zivildienstleistenden gemacht hat, war zu versuchen sie dazu zu verleiten, Dinge, wie allgemein üblich, zu stehlen. Da wurde man in ein Warenlager geführt und gefragt, ob man nicht irgend etwas bräuchte. Wer etwas genommen hat, wurde so zum Teil des korrupten Systems und damit ungefährlich. Jeder andere stand permanent unter Beobachtung.
Ein Stationsleiter hat versucht etwas dagegen zu machen aber man hat ihm den Krieg erklärt und ihm angehängt er habe Heimbewohner geschlagen. Damit hat er nicht nur seine Job verloren, er wird wohl kaum noch eine Stelle als Altenpfleger gefunden haben.
In der Mainstream-Islamwissenschaft begann man man schon vor dreißig, vierzig Jahren die Integrität zu verlieren.
Berühmte Wissenschaftler, beispielsweise Clifford Geertz und Ernest Gellner, haben schon in den 1960er Jahren beobachtet, wie die Bewegung in Richtung islamischem Fundamentalismus bzw. islamischer Orthodoxie, die schon Ende des 19. Jahrhunderts begonnen hatte, immer stärker wurde.
Aber spätestens seit der iranischen Revolution von 1978/9 wurde in der gesamten Mainstream-Islamwissenschaft zurükgerudert und man begann den Islam zu verharmlosen und schönzureden.
Je klarer die Anzeichen wurden, umso stärker hat man dagegen angeschrieben. Zuletzt ist der Ton immer schriller geworden. Wer gegen den Strom schwimmt wird als Rassist und Islamophobiker geschmäht und seines Lebens nicht mehr froh.
Wie konnte man soweit kommen? Ich glaube ein Teil der Antwort ist, dass am Anfang so gut wie alle mitgemacht haben. Man war sich sicher, das das nicht so weitergehen kann, der Islam MUSSTE sich doch liberalisieren.
Also hat man angefangen mit bestem Wissen und Gewissen, den Islam schönzureden.
Aber je klarer es wurde, dass man sich getäuscht hat, umso dicker wurde aufgetragen. Man war ja Teil des Lügensystems geworden.
Das ist wie bei einer Familie, wo der Vater Alkoholiker ist: der sagt er habe alles im Griff und je klarer es ist, dass es nicht so ist, umso krasser wird die Lüge und der Selbstbetrug.
Am Ende führt das oft in die kollektive Katastrophe.
Die westliche Gesellschaft ist einem ähnlichen Strudel des Selbstbetrugs.
Man wollte doch unbedingt dem Faschismus entgehen und das Ideal, das alle Kulturen und Religionen gleichwertig seinen, klang ja so schön.
Wen man heute zugeben würde, wie schlimm es schon steht, würden nicht wenige die Krise kriegen, aber schlimmer noch, die Legitimation unserer gesamten Deutungseliten wäre dahin.
Sie müssten zugeben, dass sie völlig daneben lagen und ohne Not unsere gesamte Kultur an den Rand des Untergangs gebracht haben.
Hier geht es nicht um Marginalien wie die “menschengemachte globale Erwärmung”, es geht ums Ganze.
Und das macht die Umkehr so schwer!
Liebe Grüße
Marti
2. August 2010 um 20:38
zu:
“Marti sagt:
1. August 2010 um 11:49
Hallo Time,
„nicht hundert Menschen (die Polizisten usw.) zum Schweigen bringen.“
Es müssen nicht hundert Menschen zum schweigen gebracht werden, sondern vielleicht nur ein paar Dutzend.
Ein Beispiel, wo das mit dem Schweigen wunderbar funktioniert hat, ist der Fall Mannichl. Das gesamte Ärzte-Team des Krankenhauses und die gesamte Station, auf der er lag, muss gewusst haben, dass er keine wirklich ernsthaften Verletzungen hatte, schon gar keine lebensgefährlichen.
Die ganze Sonderkommission, die Zeichner des Phantombildes, sie alle haben doch gemerkt, dass das alles nur Lug und Trug war und keiner ist an die Öffentlichkeit gegangen….”
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mit verlaub, marti, es hat nicht funktioniert. in den blogs war schnell vom personal aus dem krankenhaus die rede, die äußerten, es sei eine harmlose stichwunde gewesen. das sprach sich schnell rum.
wer auf copzone die artikel und kommentare von polizeibeamten liest, merkt schnell, daß die wie in der gesellschaft auch, das linke bis konservative meinungsspektrum abbilden. die sind sich NICHT einig. das habe ich anhand der “splitterbombe” bei der berliner demo vor einigen wochen lesen können.
bei den mannichl-beamten bleibt zu berücksichtigen, daß natürlich niemand wagt, gegen den vorgesetzten eine , wenn auch sehr begründete, VERMUTUNG (!) ins spiel zu bringen, für die es nur zwei zudem verbündete tatzeugen gibt, die allen grund zum standfesten lügen haben.
time hat oben völlig zu recht geschrieben, daß es bei dutzenden beteiligten immer jemanden gibt, der aus der reihe tanzt. und das würde das karriereende für viele bedeuten, einschließlich pensionsverlust.
das riskieren die nicht.
vp.
2. August 2010 um 20:42
die geschichte mit dem altersheim und dem “komplizenmachen” sowie das schicksal des früheren heimleiters fand ich übrigens ausserordentlich interessant. sowas erfährt man ja normalerweise nicht.
gruß
vp
3. August 2010 um 12:13
Hallo Marti,
vielen Dank für Ihren ebenso beeindruckenden wie bedrückenden Bericht. Ich hoffe nur, dass Sie ihn nicht verallgemeinern – die Mehrzahl der Gruppen bei uns arbeitet effektiv, die meisten Bürger sind loyal und korrekt. Deshalb stehen wir auch so fantastisch gut da, eben nicht am Abgrund, da stehen die Mohammedanisten mit ihren Terror- oder gescheiterten Staaten, mit ihrer debilen Bevölkerung, die sich ungehemmt vermehrt, mit dramatisch schwindenen Ressourcen. Sie wollen uns mit in den Untergang ziehen, aber das wird ihnen nicht gelingen.
Hallo Vitzliputzli,
herzlich willkommen und vielen Dank für Ihre nüchterne Position im Fall Heisig, die mich nicht unwesentlich beeinflusst hat.
Hallo Biker,
herzlich willkommen und vielen Dank für den Tip. Die fleißige Liz leistet ganze Arbeit.
Ich grüße Sie alle herzlich,
Time
4. August 2010 um 18:10
Hallo Time,
je länger die Antworten auf die Fragen des Publizisten Gerhard Wisnewski daueren, obwohl er dagegen klagt, dass er keine Auskunft erhält, umso mehr erscheint mir das ein weiteres Indiz zu sein, dass die Selbstmordstory nicht stimmt.
Die seit 6. Juli 2010 nicht beantworteten Fragen sind die folgenden:
* Können Sie mir bitte den genauen Fundort der Leiche von Frau Heisig mit Skizze nennen?
* Können Sie mir bitte die Auffindesituation der Leiche schildern und wie lange sich die Leiche dort bereits befunden hat?
* Können Sie mir bitte die genaue Todesursache von Frau Heisig nennen? In den Medien wurde berichtet, die Polizei habe Kettensägen und Leitern angefordert. Wozu wurden diese gebraucht? Was wurde durchgesägt?
* In den Medien war von einer letzten SMS die Rede. Können Sie mir bitte deren Wortlaut und den Adressaten mitteilen?
* Können Sie mir bitte sagen, wodurch Selbstmord erwiesen ist.
Ich bin sehr gespannt ob und wann die Fragen beantwortet werden und wie die Antworten lauten.
Haben Sie eine Idee warum diese Fragen nicht beantwortet werden, wenn ein Selbstmord erwiesen ist und die Story, die die Medien verbreitet haben, stimmt?
Gruß
Marti
4. August 2010 um 21:20
Hallo Marti,
ich finde es sehr in Ordnung, wie Sie an der Sache dranbleiben, und vielleicht wird “die Geschichte” Ihnen Recht geben.
Ich finde wie gesagt die Selbstmordthese schlüssig genug und sehe Ihre Fragen eigentlich beantwortet. Hier noch mal ein kurzer Überblick.
Kommentator Heiner hat den Fundort der Leiche gesehen und so beschrieben wie es oben auf dem Bild zu sehen ist. Die Blumen sind da, das “RIP”, der abgesägte Ast in 2,40m Höhe. Skizzen habe ich auch schon en gros gesehen. Die Leiche wird sich nach Heiners Szenario mit den Füßen auf dem Boden in nahezu aufrechter Position befunden haben. Die Todesursache sind demnach Vergiftung mit Schlaftabletten sowie Ersticken durch Erhängen im Tiefschlaf. Die Kettensägen wurden benötigt, um den Ast zur Laboruntersuchung abzutrennen sowie den Leichnam aus dem Dickicht hinaus zu schaffen. Die Leitern waren kurz (s. Link oben BILD, Fotostrecke), zur sorgfältigen Arbeit in ca. 3m Höhe. Die letzte Nachricht an eine ihrer Töchter soll „Ich mache bei euch alles falsch“, gelautet haben. Die Anhaltspunkte für Selbstmord habe ich oben aufgelistet. Vitzliputzli hat noch etliche mehr. Alle zusammen ergeben sie ein schlüssiges Bild. Es gibt eine große Zahl von Hinweisen, die auf Selbstmord deuten, aber es gibt keinen, das auf Mord deutet. Deshalb ist Selbstmord m.E. vorerst erwiesen. Dies gilt solange, bis neue Fakten bekannt werden wie z.B. Zeugenaussagen, Fundstücke usw.
Mit vielen Grüßen
von Time
5. August 2010 um 02:21
marti,
der wisnewski hatte auch seinerzeit mit der mondlandung und anderem so seine probleme:
“Wisnewski wurde bekannt mit seinen Büchern über die Rote Armee Fraktion, die Terroranschläge vom 11. September 2001 und zur angeblich nicht stattgefundenen Mondlandung. Er legt in diesen Büchern die Deutung nahe, die RAF-Anschläge von 1985-1991 seien nicht von der RAF verübt worden; die Anschläge vom 11. September 2001 seien nicht bzw. nicht nur von al Qaida geplant worden; und es habe 1969 keine Mondlandung gegeben. Hinter diesen Ereignissen stecke vielmehr jeweils ein Komplott (also eine Verschwörung) von Regierungen und Geheimdiensten….” (wikipedia)
wie ernst kann man so eine figur nehmen?
gruß
vp.
5. August 2010 um 12:51
Hallo Vitzliputzli,
ganz egal wie unseriös Wisnewski ist, das entbindet die Staatsanwaltschaft nicht von ihrer Auskunftspflicht.
Ich bin übrigens überhaupt kein Fan von Wisnewski, aber ich finde die fünf Fragen, die er gestellt hat, durchaus sinnvoll.
Gruß
Marti
5. August 2010 um 14:55
hallo marti,
die staatsanwaltschaft hat meiner meinung nach keine auskunftspflicht gegenüber dem herrn wisnewski.
aus der nichtbeamtwortung kann man also keine schlüsse ziehen. im gegenteil: sie darf wegen drohender persönlichkeitsrechtsverletzungen vermutlich über vieles gar keine auskunft geben.
gruß
vp.
13. August 2010 um 21:20
[...] meinem freiwilligen Abtreten in diesem Thread folgenden Link zur allgemeinen Begutachtung ein: Selbstmord wahrscheinlich, m.E. Madrasa of TIME Tschauuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu [...]
14. August 2010 um 04:14
vitzliputzli sagt:
5. August 2010 um 02:21
marti,
der wisnewski hatte auch seinerzeit mit der mondlandung und anderem so seine probleme:
„Wisnewski wurde bekannt mit seinen Büchern über die Rote Armee Fraktion, die Terroranschläge vom 11. September 2001 und zur angeblich nicht stattgefundenen Mondlandung. Er legt in diesen Büchern die Deutung nahe, die RAF-Anschläge von 1985-1991 seien nicht von der RAF verübt worden; die Anschläge vom 11. September 2001 seien nicht bzw. nicht nur von al Qaida geplant worden; und es habe 1969 keine Mondlandung gegeben. Hinter diesen Ereignissen stecke vielmehr jeweils ein Komplott (also eine Verschwörung) von Regierungen und Geheimdiensten….“ (wikipedia)
wie ernst kann man so eine figur nehmen?
gruß
vp.
Vitzliputzli, nur mal auf 9/11 bezogen – haben Sie sich wirklich schon einmal mit den Einwendungen der Kritiker – oder ‘Truther’ – auseinandergesetzt? Haben Sie etwa den Vortrag von Prof. Harrit auf dem ASR-Themenabend zu 9/11 gehört?
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/05/vortrag-von-professor-dr-niels-harrit.html
… das Interview mit D.R.Griffin dazu?
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/05/interview-mit-david-ray-griffin.html
… oder diese Nachbetrachtung zum ‘Pentagon-Angriff’ (im Rahmen des 9/11-Geschehens)?
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/search/label/9%2F11?updated-max=2010-02-18T00%3A05%3A00%2B01%3A00&max-results=20
… oder die Hauptargumente gegen den offiziellen Ablauf gelesen?
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/09/911-die-hauptargumente-gegen-die.html
Es stimmt so gut wie nichts an der offiziellen Darstellung. Die beiden ‘Boeings’ etwa können die angegebene Endgeschwindigkeit mit der sie angeblich in die Türme krachten, auf dieser Höhe technisch gar nicht erreichen – sie würden auseinnderbrechen (es gibt einen Extraartikel dazu auf ASR, aber ich hab jetzt keine Lust ihn herauszusuchen); die ausgelaufene und in Brand geratene Treibstoffmenge reicht nicht aus eine Temperatur zu erreichen, bei der der Stahl des Trägerskeletts ‘weich’ werden würde (auch dazu gibt es einen Extraartikel, den ich jetzt allerdings auch nicht mehr extra ausgraben mag – ist alles in den 173 Artikeln zu 9/11 auf ASR enthalten und jeder ist eingeladen sich selber ein Bild zu machen … bzw. die Einwände der Kritiker zu widerlegen. Aber bitte nicht einfach nur ‘Augenbrauen hochziehen’, ‘Nase rümpfen’ …. ‘Waas – soo einer sind Sie??’ Das ist angesichts der Tragweite des Geschehens (die BRD nimmt an einem Krieg teil, der mittlerweile länger dauert als der zweite Weltkrieg) einfach nicht genug!