
Reißen Witze über Klo H. Metzel:
Kelek und Sarrazin
Der geschätzte Blogger-Kollege Kewil dreht m.E. grade ein bißchen durch und schreibt (1):
„Wer die neuen Nazis im Lande sind, zeigt sich in Sachen Sarrazin eindrücklich! Von der Kanzlerin Ferkel angefangen über sämtliche Bundestagsparteien und die gesamte Systempresse sind sie alle einer Meinung! Sarrazin muß weg! Totalitarismus und Hexenverbrennung in Reinkultur wie in Goebbels’ besten Tagen. Keine einzige deutsche Zeitung bringt es fertig, Sarrazin zu verteidigen. Folgerichtig wird auch wieder wie zu Zeiten der terroristischen RAF zur Entführung von Sarrazin aufgefordert! Roter Nazistaat BRD in Action!“
Es ist für mich absolut indiskutabel, unsere großartige Nation und unseren effizienten Staat als „roten Nazistaat“ zu bezeichnen und unsere gewählte Kanzlerin als Ferkel. Wem es hier nicht passt, kann meinetwegen gerne nach Teheran oder Damaskus verschwinden oder meinetwegen in den Tessin wie Kewil. Good luck, babe!
Wer nicht versteht, was für eine großartige Errungenschaft das freie, demokratische, marktwirtschaftliche Deutschland und seine Freundschaftsbeziehung zu allen Demokratien der Welt ist, hat weniger als nichts verstanden und ist beim Kampf gegen den mohammedanistischen Totalitarismus so hilfreich wie ein Soldat, der gegen die eigenen Kameraden feuert.
Hexenverbrennung? Ich glaube nicht, dass Sarrazin Höllenqualen ausgesetzt ist. Jeder Islamkritiker aber hat es hin und wieder mit Morddrohungen zu tun, solche regelmäßig auszustoßen gehört ja zur Natur und religiösen Pflicht der Orks bzw. ist kloranisch, wie der verehrte Kollege Tangsir grade erfahren musste (2).
Die Kritik an Sarrazin ist in der Tat heftig, und von Seiten der „Eliten“ überwiegend dümmlich (3) oder frech-demagogisch (4), aber es ist falsch, dass in der deutschen Presse nur auf diese Weise über ihn und sein Buch berichtet würde. Vielmehr geben die meisten Medien ihm den Raum, seine Thesen darzustellen. Es gibt inzwischen etliche Interviews mit ihm, auch online, und er macht überwiegend eine gute Figur, weil er eben mehr Grips hat als seine Gegner, weil er sorgfältig recherchiert hat und weil er m.E. objektiv im Recht ist.
In der heutigen FAZ gab es in der Rubrik „Stimmen der anderen“ drei Beispiele:
Die „Augsburger Allgemeine“ richtete in der Manier Kewils und anderer sich selbst als solche bezeichnenden angeblichen „konservativen“ Blogs den Blick auf uns selbst und unsere angebliche „Verderbtheit“:
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Falsch verstandene Selbstverwirklichung
Wenn Sarrazin etwa beklagt, dass fast nur noch Migranten und die Unterschicht die Kinder bekommen, hat er zwar recht. Doch gibt es keinen Grund, Migranten oder anderen ihren Familiensinn und ihre Kinderliebe vorzuwerfen. Eher schon müsste einmal die gegenläufige Frage gestellt werden: Warum haben die gehobenen Schichten in Deutschland kein Interesse mehr oder keinen Mut, Kinder zu bekommen? Kein vernünftiger Mensch kann glauben, dass das an Kita-Plätzen und Kindergeld liegt; es liegt an einer seltsam resignierten psychischen Verfassung, an mangelndem Selbstvertrauen, tiefen Bindungsängsten und falsch verstandener Selbstverwirklichung.
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Gemeint sind letztendlich die Frauen, die sich nicht mehr bereitwillig im Alter von 17 von jedem dahergelaufenen Honk schwängern lassen wollen. Die „Berliner Morgenpost“ distanziert sich von Herrn Sarrazin durch Herabsetzung, stimmt mit ihm aber in der Problemanalyse überein und beklagt eher, dass sein Buch vermutlich nichts bewirken wird:
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Brav über das Stöckchen
Sarrazin macht keinen Hehl daraus, dass er große Freude empfindet, auf all jenen Knöpfen herumzuspielen, die in Deutschland automatisch Alarm auslösen. Und seit Jahren erhöht er die Dosis. Früher waren es die Hartz-IV-Menüs, dann die Kopftuchmädchen, jetzt wabert es völkisch durchs Buch. In seiner geradezu kindlichen Neugier darauf, wie Reflexe funktionieren, in seiner Lust am Aufmerksamkeitsspiel unterscheidet sich Sarrazin gar nicht groß von einem Aktionskünstler. Weil wir alle nach seinem Plan mitspielen, verspürt der Debatten-Regisseur Sarrazin derzeit so große Freude: Die einen jubeln, die anderen grollen – aber ganz Deutschland springt brav über Sarrazins Stöckchen. Das Kernproblem dieses Buches bleibt: Sarrazin wird vermutlich nichts bewegen.
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Die ziemlich bedeutende „NZZ“ stellt sich voll und ganz auf seiner Seite:
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Brennendes Thema Migration
Halb Deutschland diskutiert seit einer Woche erregt über das neue Buch von Thilo Sarrazin … Der Autor profitiert davon, dass es in kaum einem anderen Land so viele Sittenwächter über den politischen Diskurs gibt wie in Deutschland. Was nicht in der wattierten Begrifflichkeit der politischen Korrektheit daherkommt, gerät schnell unter Extremismusverdacht … Bei der Bevölkerung trifft sein Buch einen Nerv, wovon die vielen Vorbestellungen künden. Der Gestus der Empörung, mit dem das Gros der Eliten dem Buch entgegentritt, ist deshalb nicht nur langweilig, er ist kontraproduktiv. Statt Sarrazin reflexhaft mit Schimpfwörtern und Anzeigen einzudecken, würden die großen Parteien gescheiter Ideen entwickeln zum offensichtlich brennenden Thema Migration.
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Leider, so meine Kritik, meint auch Herr Sarrazin mal wieder, das Schreckgespenst „Genetik“ aus der Puppenkiste holen zu müssen. Nicht, dass er unbedingt falsche Daten diesbezüglich liefern würde, auch nicht, dass das Thema generell irrelevant wäre. Es ist aber in Deutschland extrem unklug, darüber in politischen Zusammenhängen zu reden. In unserer Heimat sind uns diesbezüglich tiefgehende Reflexe antrainiert worden, was in Anbetracht der gräßlichen, pseudogenetisch gerechtfertigten Verbrechen, die von Teilen unseres Volkes verübt worden waren, m.E. durchaus zu Recht geschah. Immer, wenn von Vererbung, Genetik, angeborenen Eigenschaften usw. geredet wird, ist die Gefahr, dass beim Gegenüber die Reflexe ausgelöst werden, extrem wahrscheinlich. Das reflexgesteuerte Wesen aber ist kein vernunftgesteuertes mehr und dem Dialog, der Diskussion entzogen. Daher ist es pädagogisch und politisch falsch, diesen Reflex auszulösen.
Es ist auch gar nicht notwendig. Es ist nämlich egal, wieviel nun vererbt wird, weil nur der von Herrn Sarrazin auf 20-50% geschätzte Anteil des Seins, der durch exogene Faktoren wie Umwelt, Bildung etc. bestimmt oder geformt wird, derzeit – bzw. in dem Zeitrahmen, der gegeben ist – überhaupt beeinflusst werden kann. In der Auseinandersetzung mit einer totalitären Ideologie ist die Betrachtung der genetischen Disposition der Menschen, die sie vertreten – z.Z. und besonders in unserem Land – kontraproduktiv, wichtig ist allein die Ideenwelt der Ideologie. Ja, diese bringt genetische Defekte in hohem Maße hervor, aber ihre Anhänger werden zu solchen nicht durch ihren Chromosomensatz.
Ich wiederhole meinen Spruch „Von Geert lernen heißt siegen lernen“ (5). Geert Wilders enthält sich dieser Frage und anderer, er kennzeichnet in erster Linie den Kloran als ein faschistisches Buch. Ein solches ist es (bzw. in meinen Augen ein Machwerk Satans), und es hält die Mohammedanisten wie die Nicht-Mohammedanisten auf unterschiedliche Art im Würgegriff. Es geht um dieses Buch, nicht um Chromosomen.
FAZ-Leser Professor em. Dr. Karl-Heinz Kuhlmann zielte am 28. August in die m.E. richtige Richtung.
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Der Koran und die unbedingte Verbindlichkeit
Der Artikel von Professor Tilman Nagel über „die einzige koranische Strafe, die nicht im Koran steht“ (F.A.Z.-Feuilleton vom 20. August) sowie die damit verbundene Kritik an der Haltung von Politikern zur Scharia reiht sich ein in eine Vielzahl seiner Veröffentlichungen, die bisher bei denen, die bei ihrer Amtseinführung geschworen haben, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, ohne Folgen verhallt sind. Im Gegenteil: Diese Politiker wollen der Öffentlichkeit immer noch weismachen, dass der Islam mit dem Grundgesetz vereinbar ist und somit auch allen anderen Religionen gleichzustellen sei. Am Beispiel der Stellung der Frau im Islam wird noch einmal auf erschütternde Art nachgewiesen, wie verantwortungslos die politisch Verantwortlichen hier handeln beziehungsweise nicht handeln.
Es ist ja gerade die Sure 4,34, die zusammen mit Mohammeds letzter Predigt die Frauen ihren Männern geradezu ausliefert. Und da helfen auch die „Klimmzüge“ nicht, die Murad Hofmann in seiner kommentierten Koranausgabe dieser Stelle beifügt, wenn er schreibt, dass dieses Schlagen nur „symbolisch“ gemeint sei. In einer anderen, gerade in deutscher Übersetzung erschienenen Koranfassung wird empfohlen, das Schlagen doch mit einem Taschentuch oder mit der Zahnbürste durchzuführen.
Aber den wohl „schlagendsten“ Beweis für die verfehlte Haltung der Politiker in dieser Frage liefert Sayyid Qutb in seinem Koran-Kommentar „Im Schatten des Koran“. Nach langen Ausführungen zur Sure 4,34 – man spürt ehrlicherweise sein Unbehagen – schreibt er dann doch: „Hier müssen wir daran erinnern, dass diese Maßnahmen (unter anderem das Schlagen) vom Schöpfer selbst festgelegt sind, der seine Schöpfung kennt. Kein Gegenargument ist gültig gegen das, was der eine, der alles weiß und alle Dinge kennt, sagt. Und in der Tat könnte ja, sich gegen das aufzulehnen, was Gott verfügt hat, zur Ablehnung des Glaubens überhaupt führen“ (Band 3, Seite 135 folgende). Es wäre interessant zu erfahren, was die Inhaber der Lehrstühle für islamische Religionspädagogik an den deutschen Universitäten hierzu sagen. Gilt auch für sie (und die muslimische Ministerin Özkan in Hannover) die unbedingte Verbindlichkeit aller Koranaussagen wie auch gerade dieser. Falls nicht, dann sollten sie das öffentlich bekennen – nicht nur vor Kommissionen, sondern vor der ganzen islamischen Welt.
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Es ist ein Fehler, sich von den Linken in die Genetik-Debatte treiben zu lassen. Sie lenkt von der Frage ab, um die es geht, und die lautet: Wie kann die Gewaltideologie Mohammedanismus vernichtet werden?
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Time am 30. August 2010
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1) http://fact-fiction.net/?p=4905
2) http://tangsir2569.wordpress.com/2010/08/30/basiji-droht-zum-qudstag-mit-blutbad-auf-den-strassen-berlins/
3) http://www.bild.de/BILD/politik/2010/08/29/thilo-sarrazin-schlacht/hg-streitgespraech-im-doener-restaurant/mit-hatice-akyuen.html
4) http://www.zeit.de/2010/35/Sarrazin
5) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/08/26/unser-geert-heist-thilo/
Hier ein paar Links von der FAZ zum Thema:
Frank Schirrmacher:
http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E1E30FB65E1E44794BFFEB5A2B73DE7EA~ATpl~Ecommon~Scontent.html
sowie http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E1CF2FB2E5DF1430CB5F02335C6043E62~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
- http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E2D9D0A4EBFC94069840F3DD85D9FC0EB~ATpl~Ecommon~Scontent.html
- http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~E3308B09D5D684A358D637A97B43583D5~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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PS.: Soundtrack „Genetix“ von den „Stranglers“.
Hier die Performance:
http://www.youtube.com/watch?v=PqUTerj-ifA
Hier der Text:
Gene regulation
„The first law of Segregation







