Es geht nicht um Rache

Eine Geschichte beschäftigt mich seit Tagen. Der geschätzte Bloggerkollege “L.” hatte sie am 5. Oktober aufgespürt und einen ausführlichen Text dazu geschrieben (1). Auch der geschätzte Kollege “Tangsir” hat das Thema bereits aufgegriffen (2). Ein guter Einstieg ist ein “Spiegel”-Artikel (3).

Die Iranerin Amene Bahrami war zwei Jahre lang von einem Mann mit Heiratswünschen verfolgt worden, der ihr schließlich Säure ins Gesicht goß, welche es völlig verbrannte und sie erblinden ließ. Sie forderte vor einem mohammedanistischen Gericht ihr mohammedanistisches Recht ein (also Rache, Auge um Auge). Sie wurde zunächst kategorisch zurückgewiesen, dann gestand man ihr mit der Begründung, sie sei als Frau zwar nur ein halber Mensch aber immerhin die Verödung eines der beiden Augen des Attentäters zu. Da seine Familie Schulden bei Frau Bahramis Familie hatte, die dem “Wert” des zweiten Auges entsprachen, erhielt sie nach deren Erlass im Gegenzug das Recht, beide Augen abzutöten. Die Schwester riet ihr zu, den Vorschlag des Attentäters anzunehmen, ihn doch noch zu heiraten, der Großvater bekniete sie auf dem Sterbebett, von ihrem Recht keinen Gebrauch zu machen.

Jesus sagte: “Liebet eure Feinde (Matth. 5/44).” Ist also für Christen der Fall klar? Soll Frau Bahrami ihrem Peiniger vergeben? Muss sie ihn nicht gar heiraten, “die andere Wange hinhalten (Matth. 5/39)?”  Ich meine nein, denn Jesus sagte auch: “Mein Reich ist nicht von dieser Welt” (Joh. 18/36) und erteilte damit Vorstellungen, ihm gehe es um konkrete politische Macht und Gestaltung, eine Absage. Auch erlöste er seine Anhänger durch die Unmöglichkeit, seine extrem hoch gesetzten, völlig selbstlosen Kategorien erfüllen zu können (bei gleichzeitiger Betonung der Güte und Vergebung Gottes) von der Verpflichtung und der Angst, jedes kleine Detail der Lebenswirklichkeit “richtig” leben zu müssen. Er erkannte das Mühen der Menschen an und trennte die Sphäre des schönen Ideals, das angestrebt wird, von dem tatsächlich Erreichten bzw. Erreichbaren. Das ist m.E. auch ein Grundmuster moderner westlicher Pädagogik. Im Fall Bahrami heißt dies, die Fakten ganz konkret zu betrachten. Der “Spiegel”:

“‘Es geht mir nicht um Vergeltung, es geht um Abschreckung’, sagt Bahrami, die selbst tief gläubig ist. Jeden Tag würden in Iran Frauen eingesperrt, vergewaltigt und mit dem Tode bedroht, ihre eigenen Männer behandelten sie wie Dreck. ‘Leute wie Madschid Mowahedi sollen wissen, dass sie so etwas nie tun dürfen, dass es Frauen wie mich gibt und dass wir nicht wenige sind.’ Eindringlich fordert sie ihre Geschlechtsgenossinnen auf, nicht klein beizugeben. ‘Wenn sie nicht kämpfen, werden sie enden wie ich.’ (…) Tatsächlich hat Bahrami Angst, in letzter Sekunde zu versagen. Auch, weil sie sich in der gesellschaftlichen Verantwortung sieht, es längst nicht mehr um eine Privatfehde oder den Schrei nach Gerechtigkeit geht.”

Dies ist es m.E., um was es in diesem Fall geht: Um eine gesellschaftliche Steuerungsmaßnahme. Frau Bahrami hat durch unendliches Leid und enorme Kraft einen extrem schwer zu findenden Punkt erreicht, von dem aus sie der verrottenden iranische Gesellschaft ein Steuerungssignal senden kann. Aus der Sicht des Counterjihad ist nicht zu befürchten, das dieses Signal Veränderungen nach sich ziehen könnte, die systemstabilisierend wirken. Tangsirs Kommentator “Turandocht” schreibt: “Wie wird wohl die iranische Regierung reagieren, wenn Frau Bahrami tatsächlich von diesem barbarischen Recht Gebrauch macht und damit zeigt, daß Frauen nicht ewig Opfer sein wollen?”

In der Tat, jeder Schritt gegen Gewaltherrschaft, Unterdrückung und Ungerechtigkeit kann nur ein richtiger sein. Frau Bahramis Signal kann nur ein die Diktatur destabilisierendes sein. Und da das wichtigste Projekt von Klo H. Metzel noch vor der Judenvernichtung die völlige Unterwerfung der Frauen war, ist Frau Bahramis mutige Forderung auch ein den Mohammedanismus destabilisierendes Signal, mithin reiner Counterjihad. Dass ich unendlich dankbar bin, dass ich nicht dort an der Front stehe, steht auf einem anderen Blatt.

Der Attentäter ist zwar ein Mensch, aber mit dem Verlust seines Augenlichtes, diesen Preis hat Frau Bahrami bereits bezahlt, kann erreicht werden, dass viele Tausende Augenlichter von versklavten Frauen im Iran gerettet werden können. Sowohl das Orkmonster als auch Frau Bahrami sind in diesem Fall weniger Einzelindividuen als vielmehr Symbole oder “Feldstandarten”. Frau Bahrami steht dabei nicht für den Rachegedanken, der ist universell und ein so tiefes und nicht aktuelles Problem, dass es “nicht von dieser Welt” zu sein scheint. Frau Bahrami ist eine Standarte im Kampf gegen die Sklaverei, gegen die Vorstellung, es gäbe “wertvollere” Menschen als andere, welche Gott mehr liebe als die andern. Sie ist eine Standarte für die gleichberechtigte, freie, demokratische Bürgergesellschaft, für das Primat des Geistes. Welcher Ami hat damals schon “Spaß” daran gehabt, “Krauts” zu töten? Wir waren eine Bedrohung für die Menschheit geworden, und der Nazismus musste mit allen Mitteln vernichtet werden, es ging nicht um Spaß und nicht um Rache, es ging darum, ein konkretes Problem zu lösen. Frau Bahrami ist eine “Elite-Soldatin mit einem Spezialauftrag”.

Frau Bahrami hat es geschafft, in die Steuerzentrale zu gelangen und ein paar Schalter umzulegen. Ein paar Fenster werden aufgehen. Etwas Luft wird in den Pferch (4) Iran strömen. Eine Reihe Leute werden auf neue Gedanken kommen. Als Märtyrerin des Counterjihad MUSS sie die Waffe, die ihr in die Hand gelegt worden ist, anwenden. Wenn sie ihr Recht nicht in Anspruch nimmt, wird das nicht als Beispiel christlicher Nächstenliebe verbucht werden, zumal sie sich als tiefgläubige Mohammedanistin bezeichnet. Es wird ihr nur als die seit 1.400 Jahren behauptete Minderhaftigkeit der Frauen ausgelegt werden.

Bei aller Ablehnung der iranischen Mullas: Der Iran ist natürlich nicht ohne Grund ein Jihad-Zentrum (seit Klomenis Machtergreifung hat der Jihad ja extrem an Fahrt gewonnen und Iran unterstützt jetzt ziemlich offen Jihadarmeen in vielen Ländern). Und dieses makabre Augen-Urteil ist wohl auch nur im Iran denkbar. L.:

“Diese Zwei Augen für eines ist übrigens keine ‘islamische’ Rechtssprechung sondern eine iranische (schiitische?). In anderen islamischen Rechtssystemen hätte die Frau überhaupt keinen Anspruch (um auch mal endlich was gutes über den Iran zu sagen). Das hier – einer Frau – zugebilligt wurde, beide Augen des Täters zu blenden, ist – so abstrus sich das anhört – aus iranischer Sicht ein Fortschritt ein Fortschritt im Sinne der Gleichberechtigung der Frau. Damit hat Sie die gleichen Rechte, die ein Mann in solch einem Fall auch gehabt hätte!”

Ich meine, selbst die mohammedanistische Invasion und tausendjährige Knechtung des Iran haben seine grandiose Vorgeschichte nicht vergessen und wirkungslos machen können. Die Iraner sind genauso verrückt wie die Pakis, die eigentlich Inder sind, so verrückt wie viele Konvertiten, so besonders fanatisch. Aber das alte Erbe ist doch immer noch wirksam. Und so sind sie seltsamerweise die Avantgarde, einstige Hochkulturen, die die türkische und arabische NoMADENgesellschaft hinter sich herziehen.

Schade, dass sie nicht da sind, wo sie hingehören – bei uns!

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Time am 8. Oktober 2010

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1) http://parisi1.livejournal.com/57599.html
2) http://tangsir2569.wordpress.com/2010/10/07/die-tragodie-eine-iranische-frau-zu-sein/#more-5905
3) http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,721058,00.html
4) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/15/der-pferch/

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6 Antworten zu „Es geht nicht um Rache“

  1. L. sagt:

    Wir können Frau Bahrami die Entscheidung nicht abnehmen und wahrscheinlich macht sie sich die Entscheidung auch nicht leicht. Ihr Leben ist in jeden Fall zerstört.

    Die Frage, die ich mir stelle – in meinem Post gestellt habe – ist auch eine etwas andere. Können wir eine Rechtsordnung, die zu solchen Ergebnissen führt als Rechtsordnung anerkennen und können wir eine Religion als Religion anerkennen, die für so eine Rechtsordnung den philosophischen Überbau liefert?

    Natürlich sind diese Fragen strenggenommen gar nicht erlaubt. Eine Religion ist nun mal das was sich selbst als Religion bezeichnet und ein Minimum an Anhängern vorweisen kann.
    Trotzdem und mit hartnäckigem Beharren auf der Beantwortung von Fragen gilt natürlich:
    Gemessen am Koran ist der Islam eine religionsphilosophische Nullnummer ohne jeden Content. Und die im vorliegenden Fall als “juristische” Basis verwendete Scharia beruht auf zusammengestoppelten Aussagen, Forderungen und Handlungen eines Mannes, der nach normalen Maßstäben als analphabetischer und neurotischer Berufsverbrecher aber kaum als Vorbild oder gar Rechtsphilosoph gesehen würde.

    Wenn eine Religion das ist was sich selber so bezeichnet ist ein Rechtssystem nun einmal das was das von ihm judifizierte Recht durchsetzen kann. Das gilt nun mal ganz unzweifelhaft für die Scharia.

    Entzieht nun unter diesen Umständen Frau Bahrami der Scharia und dem Islam Legitimität?
    Nein, da stimme ich in dieser Frage Time nicht zu. Was auch immer Frau Bahrami macht, so bewegt sie sich doch immer im von ihrer (!) Religion gesetzten Rahmen ganz im Gegensatz zu Frau Bachmeier die erfolgreich den Rahmen unseres Justizsystems durchbrochen hat und sich eine relativ kurze Haftstrafe mit einer Menge Geld vom STERN hat versüßen lassen (es wäre ja denkbar gewesen alle Einnahmen aus ihrem Mord an den Staat fallen zu lassen, wie das ja bei anderen Verbrechen auch so gehandhabt wird).
    Auch das Buch von Frau Bahrami sprengt wahrscheinlich nicht den Rahmen des Scharia Justizsystems. Es ist in dieser Beziehung wahrscheinlich völlig irrelevant (wenn es im Iran überhaupt verkauft werden kann).

    “Frau Bahrami hat es geschafft, in die Steuerzentrale zu gelangen und ein paar Schalter umzulegen.”
    Leider nein! Bislang hat sie noch gar nichts umgelegt. Nach der im Iran herrschenden Rechtsordnung sind die Entscheidungen der Richter und ihre Entscheidungsmöglichkeiten konsequent und im Rahmen der Ordnung. Auch wir kennen – sogar im Übermaß – richterliche Entscheidungen, die vollständig den Anforderungen unserer Rechtsordnung genügen aber mit normalem Menschenverstand nicht nachvollzogen werden können. Sind das dann unsere Rechtsordnung “destabilisierende Signale”? Nein, sicher nicht.

    Ist die vor kurzen in den USA hingerichtete geistesschwache Mörderin eine “Elite-Soldatin mit einem Spezialauftrag“ gegen die westliche Rechtsordnung oder auch nur gegen die in den USA geltende Todesstrafe? Nein, auch nicht.

    Um überhaupt – im Sinne des Counterjihad – dem Islam ein Legitimitätsdefizit nachzuweisen, müßte sie – wahrscheinlich um den Preis ihres Leben – den Islam verlassen und einer anderen Religion öffentlichkeitswirksam beitreten (wenn sie Christin würde, hätte sie ein gute Begründung ihr “Blendungsrecht” nicht wahrzunehmen).

    Und nur auf dieser Ebene – Islam raus aus den Muslimen – kann massenwirksamer Counterjihad funktionieren (einige besonders störende oder widerspenstige Subjekte müssen natürlich nach wie vor umgebracht werden).

    Noch kurz eine ganz praktische Frage zu den Säureattentaten. Warum sind diese in Pakistan und Bangla-Desh so häufig und woanders eher selten? Nun in Baumwollanbaugebieten stehen zu bestimmten Jahreszeiten für die Weiterverarbeitung derartige Säuren kostengünstig und in ausreichen Mengen zur Verfügung. Selbst in Entwicklungsländern – schon gar nicht bei uns – sind starke Säuren ohne weiteres im Handel erhältlich.
    Ehrenmorde sind generell nicht saubere Morde vom Typ “Warnschuß zwischen die Augen” sondern fast immer mit Torturen und gräßlichen Verstümmelungen verbunden, weil es eigentlich nicht um die Tötung an sich sondern um die Vernichtung des Bildes der widerspenstigen Frau geht. Das Ziel ist ja eben nicht der Tod sondern ein pädagogischer Effekt nach dem Motto von Mao Tse Tung “Bestrafe Einen – Erziehe Hundert”. Und wohl nur bei Säureattentaten ist es möglich die für diese Art der Erziehung notwendigen Verstümmelungen auch zu überleben.

    Auch und gerade die Steinigung ist ja eine Strafe, die ja das der Nachwelt erhaltene Bild der sexuell ungehorsamen Frau aus der Erinnerung löscht und durch eine amorphe blutige Masse ersetzt..

  2. Time sagt:

    Hallo L.,

    vielen Dank für Ihren profunden und ausführlichen Kommentar.

    Sie schreiben: “Entzieht nun unter diesen Umständen Frau Bahrami der Scharia und dem Islam Legitimität?” und meinen, dies sei meine Ansicht. Dies ist nicht der Fall. Ich stimme Ihnen zu, dass Frau Bahrami, die sich ja auch als tiefgläubig bezeichnet, die Scharia vor der Hand nicht in Frage stellt. Tatsächlich aber ist neben seiner Gewalttätigkeit die Unterdrückung die zweite wesentliche Grundeigenschaft des Mohammedanismus. Er ist eine Sklavenhalterideologie. Er organisiert die menschlichen Beziehungen mit Hilfe von Gewalt nicht nur hierarchisch sondern ausschließlich als Master-Slave-Beziehung. Ich habe keine echte Freundschaft bei Mohammedanisten feststellen können, es gibt immer einen “größeren” und einen “kleineren” Bruder.

    Wesentlich in jeder Gewaltherrschaft ist die schon rein biologisch bedingte Anfälligkeit der Frauen für männliche Gewalt (Schwangerschaft, kleinerer Wuchs etc). Dies prädestiniert sie dazu, in den geistlosen Orkgesellschaften ganz unten zu stehen. Wenn Frau Bahrami, die nicht zufällig in der Situation gelandet ist, wo sie ihre schwere Entscheidung treffen muss, sondern die sich bis dahin vorgekämpft hat, sich jetzt das Recht nimmt, einen Mann zu verletzen, so stellt das nicht die Gewalttätigkeit der Scharia in Frage. Deren Abschaffung ist ebenso wie die Überwindung des Rachegedankens ein Fernziel. Frau Bahrami kann aber vielleicht im Bewußtsein der iranischen Öffentlichkeit mit ihrer konkreten Geschichte das Bewußtsein verankern, dass sich auch Frauen rächen können, dass auch Frauen Gerichte anrufen und Recht bekommen können, dass auch Frauen Gewalt ausüben können, dass Frauen nicht so inferior und anders sind als die “anderen Menschen”. Zwar wird nicht den Aspekt der Gewalttätigkeit untergraben aber das zweite wesentliche Axiom des Mohammedanismus, nämlich dass die Gesellschaft auf der Ungleichheit, Unterdrückung und Unterordnung der Menschen beruhen soll. Jede Maßnahme, die die Rechte der Frauen aber auch die der Nichtmohammedanisten vermehrt, ist daher m.E. counterjihadisch, ebenso wie es jede Maßnahme ist, die die Gewalttätigkeit des Mohammedanismus einschränkt. Dies hat die Konvertitin Meryem sehr wohl begriffen, und daher reicht es ihr nicht, Propaganda für den Wüstenräuber zu machen, nein, sie muss auch noch ihrer Verehrung des Faschisten Ahmadineschad Ausdruck geben (1). Sie hat begriffen, dass der Mohammedanismus nur in seiner gesamten Totalität eine Chance hat, jeder minimalste Dissenz bedroht ihn.

    Sehr interessant finde ich es, wenn Sie diese Wendung geben:

    “Um überhaupt – im Sinne des Counterjihad – dem Islam ein Legitimitätsdefizit nachzuweisen, müßte sie – wahrscheinlich um den Preis ihres Leben – den Islam verlassen und einer anderen Religion öffentlichkeitswirksam beitreten (wenn sie Christin würde, hätte sie ein gute Begründung ihr ‘Blendungsrecht’ nicht wahrzunehmen).”

    In der Tat könnte sie so ein Zeichen gegen den Gewaltaspekt setzen. Dieses aber hätte doch wohl eher eine Wirkung auf Nichtmohammedanisten, speziell Christen. Der Unterdrückungsaspekt bliebe dann jedoch unberücksichtigt. Ich bin durchaus unentschlossen, welcher der richtige Weg ist. Ich meine aber, sie sollte jetzt vielleicht eher soldatisch als persönlich denken. Mir jedenfalls scheint das (gewalttätige) anti-unterdrückerische Zeichen wichtiger zu sein als ihr persönlicher Seelenfrieden.

    Was die Legitimität oder Illegitimität des Mohammedanismus und seiner verfluchten Scharia betrifft, so möchte ich mich mit dieser Frage nicht auseinandersetzen. Dieser ganze verbrecherische Schrott gehört ins Endlager.

    Herzlich,

    Time

    _____

    1) http://meryemdeutschemuslima.wordpress.com/2010/09/26/ahmadinejad-die-zweite/

    _____

    PS.: Hallo Anti3anti, hallo Mathieu! Herzlich willkommen!

  3. L. sagt:

    “Er organisiert die menschlichen Beziehungen mit Hilfe von Gewalt nicht nur hierarchisch sondern ausschließlich als Master-Slave-Beziehung.”

    interessanter Gesichtspunkt

    “Was die Legitimität oder Illegitimität des Mohammedanismus und seiner verfluchten Scharia betrifft, so möchte ich mich mit dieser Frage nicht auseinandersetzen. Dieser ganze verbrecherische Schrott gehört ins Endlager.”

    Über diese Frage sollte man sich schon aus 2 Gründen Klarheit verschaffen.

    Zum einen steht der Islam in den westlichen Ländern unter dem Schutzschirm der Religionsfreiheit und benutzt dies als Waffe. Dieser Schutzschirm muß ihm früher oder später (besser früher) entzogen werden und das geht nur über die Frage ob er überhaupt eine Religion ist. Wenn ich in Diskussionen darauf hinweise, daß der Islam religionsphilosophisch nicht satisfaktionsfähig ist und bezüglich seiner spirituellen und ethischen Leistungen gar nicht mit dem Christentum und (noch weniger!) mit dem Buddhismus auf Augenhöhe gesehen werden kann, ernte ich beim Gegenüber immer wütende Hilflosigkeit. Sehen sie mal im Koran nach: Es gibt da nichts- eine philosophische Nullnummer. Deshalb müssen Muslime zwangsläufig so aggressiv auf Koranverbrennungen und Karikaturen reagieren, weil sie im Grunde wissen, daß nach Einreißen der potemkischen Religionsfassade nichts mehr da ist. Und genau deswegen müssen Linke Einschränkungen der Meinungsfreiheit zugunsten des Islam fordern, weil sonst ihre Lieblingsreligion völlig nackt dastehen würde.

    Das zum einen.
    Neben ihrer Dekadenzkritik am Westen stellen muslimische Philosophen (ich weiß: ein schwarzer Schimmel) sowohl das Christentum als auch die philosphischen Grundlagen des Westens in Frage. Das darf man ihnen nicht durchgehen lassen sondern muß sofort auf die Leichtgewichtigkeit muslimischer philosophischer Grundlagen hinweisen. Das geht natürlich nur, wenn der Islamkritiker sich von dem Gedanken verabschiedet hat, daß das Ziel seiner Bemühungen eine Religion ist.

    Und da komme ich auf den von Ihnen gefundenen (von mir eingangs zitierten) Gesichtspunkt, daß eine muslimische Gesellschaft im wesentlichen auf Gewaltandrohung basiert. Letztendlich spiegelt sich das in den Zuständen in muslimischen dominierten Ländern ja auch wieder.

    Es ist eben keine Religion sondern das geistige Konstrukt einer Räuberbande, deren Jenseitsvorstellung auch noch eine klare Analogie zu einer Bordellumgebung vermittelt.

  4. Time sagt:

    Hallo L.,

    ich gebe Ihnen recht, es kann sinnvoll sein, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen, z.B. dann, wenn man mit Mohammedanisten Gespräche führen will. Ich will das nicht, aber es ist sicher gut, wenn manche das tun.

    Meine Familie ist von jeher eng an das Christentum gebunden. In der Nazizeit gab es unterschiedliche Verhaltensweisen. Einige konnten die Gebundenheit an Nation, Gesetz und Ordnung nicht überwinden und kooperierten mit den Nationalsozialisten, obwohl sie diese ablehnten, andere gingen im Rahmen der “Bekennenden Kirche” in den Widerstand. Wie auch immer spielte die Frage Legitimität/Illegitimität eine große Rolle.

    Ich grüße Sie,

    Time

  5. L. sagt:

    Linke Islamverteidiger wissen i.A. gar nicht was eine Religion ist und das es Unterschiede zwischen Islam und Christentum gibt. An dieser Stelle erwischt man sie kalt – deswegen sind sie ja auch so wütend.

    Gegenüber Mohammedanern spielt die Wahl des Argumentes nicht so eine große Rolle. Jede beliebige noch so unsinnige Infragestellung von Mohammed und Allah bringt sie aus der Spur. Weiter kommt man eh nicht und das hat ja schon Uterhaltungswert.

    Haben sie mitgekriegt wie am Freitag in Berlin beim Qualifikationsspiel Detuschland-Türkei ein Mythos zerplatzt ist?
    Und sehen Sie mal wer hier : http://www.tagesspiegel.de/images/merkeline/1952732/2.jpg wer nicht mitsingt und wer besonders belämmert (oder frustiert) guckt.

  6. Time sagt:

    Die, die Sie (leider) wirklich hassen, kennt das Lied und singt aus voller Kehle. Aber bitte, “erschiessen” Sie die beiden links von vorn von ihr. Sie haben meinen Segen!

    Time

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