Come On In My Kitchen

Ich habe mich in Bezug auf den Counterjihad immer dagegen gewandt, politisch anders denkende Mitbürger als eigentliche Gefahr noch vor dem Mohammedanismus hinzustellen (1). Die Linken, Grünen, Sozialdemokraten sind zweifellos meine politischen Gegner, aber in Bezug auf den Kampf gegen den Mohammedanismus sind sie zunächst Verbündete oder potentielle Verbündete. So gibt es z.B. eine Reihe von Blogs, die ich als links aber ebenso auch als counterjihadisch einstufen würde (M. Küntzel, Lizas Welt, Wadi Blog usw.).

PI brachte heute einen Youtube-Clip, der uns zeigt, was im deutschen Islamunterricht gelehrt werden wird (2), nämlich Hass und Überheblichkeit allen Nicht-Mohammedanisten gegenüber. Aber am erschreckendsten ist doch die unglaubliche intellektuelle Primitivität, die sich dabei offenbart. Man kann noch froh sein, wenn sich der Diskurs auf dem Niveau des Bloggers „Aggromigrant“ bewegt (3), denn die Abartigkeitsskala des Mohammedanismus ist bekanntlich nach unten hin offen:

_____

Sarrazin, der faule Sack

Irgendwie werden wir diese Krankheit namens Sarrazinitis nicht los. Kaum waren wir ihn endlich, kam seine Frau ins Spiel und jammerte. Nun kommt wieder die Hackfresse himself. Von der FDP eingeladen sollte er über Integration und Zuwanderung sprechen, hatte davon aber die Schnauze voll und pauderte stattdessen aus dem Nähkästchen. Er hatte keine Zeit ein Buch zu schreiben bis er Bundesbanker wurde:

„Das änderte sich offenbar, als er im April 2009 vom Berliner Senat in den Vorstand der Bundesbank wechselte. „Als Bundesbanker war die Arbeit der Woche nach eineinhalb Tagen dienstagmittags getan“, erzählt Sarrazin, weiterhin ohne sich zu regen. „Am Montag gibt man Anweisungen und bereitet sich ein bisschen vor, am Dienstagvormittag diskutiert man intelligent in der Vorstandssitzung mit und am Dienstagnachmittag fragt man sich, was man den Rest der Woche tun soll.“ Also habe das Buch plötzlich große Fortschritte gemacht. (4)“

Da sieht man für was unsere Steuergelder draufgehen. Ein Halbgesicht mit nur einer funktionierenden Gehirnhälfte soll der deutschen Bundesbank vorstehen und sagt mal eben, was er in seiner gut entlohnten Zeit für Deutschland geschafft hat. Nämlich, dass das Hartz-4 eines Alis oder Ahmets der deutschen Gesellschaft mehr weh tun, als die Milliarden Euros, die die politische und wirtschaftliche Elite jährlich in die eigenen Taschen wirtschaftet.

Ich habe mir auch die Kommentare zum Welt-Artikel gelesen. Die braune Parallelgesellschaft und alle anderen Sarrazin-Arschritzen-Lecker sind  zwar etwas irritiert finden Sarrazin aber immer noch sympatisch, weil er die Wahrheit sagt. Wie krank ist das denn?

Einige fordern ein weiteres Buch von ihm, diesmal über die politschen und wirtschaftlichen Machenschaften in Deutschland. Die Hälfte des Buches müsste er über sich selber schreiben, aber das verstehen die beschränkten Sarrazinjünger nicht.

Ja, Deutschland schafft sich ab. Nicht weil Türken oder Araber Sozialleistungen bekommen, sondern weil inkopetente und faule Gesichtsfotzen auf Steuerzahlerkosten auf der faulen Haut rumliegen können.

_____

Ganz offensichtlich ist es also reine Zeitverschwendung, mit Orks zu debattieren. Sie sind dumpf, demagogisch, „inkopetent“ und unhöflich. Sie haben i.E. immer recht. Sie sind bereit, permanent die Ebenen bis zur finalen Eskalation zu wechseln, welche den Gegner dann ohne Kopf zurücklässt. Dies erleben wir seit 1.400 Jahren und weltweit, ausnahmslos.

Während es also einerseits völlig sinnlos ist, sich mit Mohammedanisten auseinanderzusetzen, so gilt dies m.E. in Bezug auf ihre westlichen Unterstützer, Agenten und Dimmies nicht. Diese sind „Fleisch von unserem Fleisch“, irregeleitet – aber von unserer Welt. Sie teilen mit uns bestimmte Konventionen, z.B. jene, nicht zuzustechen, nur weil man argumentativ am Ende ist. Zwar schreibe ich manchmal, der oder jener sei bestimmt gekauft, aber im Grunde glaube ich eher, dass das Verhalten von Schnarre & Co. z.B. (5) intellektuell-psychisch motiviert ist. Ja, sie sind Verräter, aber sie sind auch Leidende.

Und hier sind Gespräche und eine ernsthafte, zugewandte Auseinandersetzung therapeutisch sinnvoll – sinnvoll vielleicht nicht unbedingt mit der Hoffnung, die schwer Kranken retten zu können, aber doch durch ihre Betrachtung das Wissen zu erlangen, um präventiv wirken zu können oder die nicht ganz so schwer Geschlagenen heilen zu können.

In der heutigen FAZ erhielt einmal mehr der „Donaldist“ Patrick Bahners (6) die Gelegenheit, sein verworrenes und angsterfülltes Weltbild darzustellen. Seine Ausführungen sind beispielhaft für jenen Teil der Besatzung, der unser Schiff versenken will, weil er das Leben an Bord nicht erträgt.

_____

Die Panikmacher

Sie predigen in apokalyptischem Ton, sie schreiben dem Islam eine kriegerische Natur zu, die ein friedliches Zusammenleben mit Muslimen unmöglich macht. Islamkritiker schüren Panik. Und die Politiker beteiligen sich am Aufwiegeln, um abzuwiegeln. Aus Angst vor der Angst.

(„Sie“ ist eine demagogische Formel, die alle Nuancen verwischen und den Gegner monolithisch und eindeutig markieren soll. „Sie“ schreiben etwas zu? Etwas, was ohne Zuschreibung nicht existieren würde? Die Gewalttätigkeit des Mohammedanismus bloße Zuschreibung, Erfindung „der“ Islamkritiker? Brandstifter schüren Feuer, Islamkritiker schüren Panik, so B. Die rund hundert Morde täglich im Namen des Mohammedanismus überall in der mohammedanistischen Welt nicht als Folklore zu sehen setzt B. mit „Panik schüren“ gleich. Und „die“ Politiker machen mit. Warum tun sie das? Weil sie korrupt oder psychisch defekt sind: Bahners denkt über mich das Gleiche wie ich über ihn. Wer wird die besseren Argumente haben? T.)

Kritik an den Offenbarungen und Lehren des Propheten Mohammed begleitet die Geschichte des Islam von Anfang an: die Anklage kriegerischer Methoden der Verbreitung des Glaubens, der Zweifel an der Neuartigkeit und dem Reichtum der koranischen Botschaft, die Frage nach der Anthropologie hinter dem Gottesbild. Eine reichhaltige Literatur beschreibt den Zustand der muslimischen Länder in der Neuzeit pathologisch und macht als Ursachen der Entwicklungsrückstände Grundphänomene der islamischen Kultur namhaft, von der Abwesenheit einer verfassten Kirche über die Autorität der Rechtsgelehrten bis zur Verehrung des Korans.

(ACHTUNG! Die ist die „Ja-aber-Methode“ (7) par Excellence.  Bis hier war „Ja“, jetzt folgt „aber“…)

Von dieser Kritik am Islam ist die Islamkritik zu unterscheiden, die sich in neuester Zeit als politische Bewegung formiert hat. Sie ist eine Reaktion auf die massenhafte Einwanderung von Muslimen nach Europa. Diese Islamkritik deutet die sozialen Probleme der Eingliederung der Einwanderer als Indizien einer politischen Gefahr. Die Souveränität der demokratischen Staaten werde untergraben, ihre Rechtsordnungen würden unterwandert. Dem Islam wird eine unbezähmbare kriegerische Natur zugeschrieben, die ein friedliches Zusammenleben mit Muslimen unmöglich mache.

(„… ist zu unterscheiden“ lässt keinen Zweifel, dass die Deutungshoheit s.E. nach PB unterliegt. „… in neuester Zeit“: Islamkritik als flüchtige Mode. T.)

Die Radikalität des Konzepts sticht ins Auge. Alle Irritationen und Friktionen, die entstehen, wenn sich in großer Zahl Menschen hier ansiedeln, die unsere Sprache mühsam lernen müssen, oft nur eine rudimentäre Schulbildung genossen haben und keine Formen für die Befriedigung ihrer religiösen Alltagsbedürfnisse vorfinden, werden auf eine Wurzel zurückgeführt, den Machtanspruch des Islam. Die Dynamik des Prozesses, den die Islamkritik an die Wand malt, ergibt sich aus der Annahme der Korrelation von religiöser Bindung und sozialer Entfremdung. Frömmigkeit ist Index der Desintegration. Da fromme Muslime angeblich mehr Kinder zeugen, Thilo Sarrazins “Kopftuchmädchen”, folgt: Je mehr Muslime es hier gibt, desto weniger passt der einzelne hierher. Diese Hochrechnung gibt dem Vorbringen der Islamkritik die Dringlichkeit, ihrer Predigt den apokalyptischen Ton: In der Zukunft ist es, natürlich, zu spät.

(PB unterschlägt die Tatsache, dass sich in großer Zahl Menschen aus allerlei Kulturräumen  mit allerlei Religionen bei uns ansiedeln, dass aber die Gefängnisse überproportional mit Mohammedanisten gefüllt sind, dass an 100% der Vergewaltigungen von Orks (s. Oslo) begangen werden usw. PB agiert mit einem Begriff von „Frömmigkeit“, der in Bezug auf die Orks irrelevant ist. Ja, sie sind Mohammedanisten. Ja, sie sind besonders gewalttätig. Ja, sie vermehren sich überdurchschnittlich. Dies sind verifizierbare Aussagen. T.)

Gerade die Einrichtungen, mit denen wir die Eingliederung erleichtern wollen, dienen in der Sicht der Islamkritik dem Feind als Brückenköpfe. Der Verteidigung unserer Lebensform steht unsere Liberalität im Weg. Die Religionsfreiheit, auf den Islam angewandt, wird zur Garantie für eine Fremd-Religion, einen Gottesstaat im Staate. So muss die Islamkritik gegen unsere Intuitionen, unseren Stolz, unsere besseren Geister argumentieren. Sie ist die Ausgeburt einer Gesellschaft, die an ihre eigene Integrationskraft nicht mehr glaubt.

(Diese Tendenz ist m.E. richtig beobachtet, aber auch wenn sie z.B. von Mannis Putztruppe im Wesentlichen so vertreten wird, ist sie eine – aber nicht „die“ Position „der“ Islamkritik. Mannis Truppe ist eine Putztruppe, nicht eben mehr. T.)

Die Islamkritik ist global und provinziell zugleich. Ihre Sätze bilden einen Code, der universell verwendbar und benutzerfreundlich ist. Amerikanische Staatsmänner bestreiten mit den Elementarsätzen welthistorische Vorlesungen, französische Starphilosophen bebildern mit ihnen eine sophistische Ethik. Dem Islamkritiker macht es nichts aus, wenn er zeitweise allein auf weiter Flur zu stehen scheint. Die Gleichgültigkeit weiter Teile der Gesellschaft bestätigt das islamkritische Weltbild: Es macht den Islam so gefährlich, dass seine Gefährlichkeit verkannt wird.

(Indem PB „die“ Islamkritik monolithisch verallgemeinert und die einzelnen detaillierten Überlegungen „amerikanischer Staatsmänner“ ebenso wie die „französischer Starphilosophen“ subsummiert und in Bausch und Bogen verwirft, verweigert er sich einer detaillierten, sachlichen Auseinandersetzung. Er verspottet Thilo Sarrazins statistische Argumentation, und gegen die counterjihadischen französischen Philosophen kann er nicht mehr als seinen Neid ins Feld führen, dass diese internatonale Bedeutung haben, er jedoch keine. Ist es nicht er selbst, der allein auf weiter Flur steht? Die Kritiker des Mohammedanismus aber argumentfrei zu verdammen, bedeutet auf der anderen Seite, den Mohammedanismus ebenso argumentfrei zu rechtfertigen. T.)

Im November 2010 sagte der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier der “Frankfurter Rundschau”: “Man muss verstehen: Wenn von Islam die Rede ist, erfahren unsere Bürger aus den Medien das in den letzten Jahren in der Regel mit Blut, mit Terror und Tod. Die friedliche Religion des Islam ist nicht das, was unsere Bürger wahrnehmen. Wenn Menschen ständig Angst davor haben, dass sie irgendwo hochgebombt werden im Namen Allahs, dass sie dann eine kritische Haltung zu diesem Thema einnehmen, ich glaube, das kann jeder verstehen.” Bouffier war elf Jahre lang Polizeiminister. Er weiß, dass es sehr unvernünftig ist, wenn Pendler in der S-Bahn nach Frankfurt ständig Angst vor Bombenanschlägen haben – obwohl das Frankfurter Bankenviertel zweifellos seinen festen Platz in den Szenarien islamischer Terroristen hat. Diese Angst ist schon dann unvernünftig, wenn man sich nicht von jeder islamfeindlichen Schlagzeile der “Bild”-Zeitung zusätzlich in Unruhe versetzen lässt. Ständige Angst begünstigt die Kurzschlussreaktionen und den Fehlalarm, sie zerstört das Alltagsvertrauen und das Selbstbewusstsein. Dass die Bürger aber den Kreis der Angstobjekte auch noch ausdehnen auf die Moschee, den türkischen Kulturverein und den arabischen Gebrauchtwagenhandel, dazu sagt Bouffier nur, dass man es verstehen müsse.

(Ich habe keinen einzigen Menschen kennengelernt, der persönlich Angst vor einem Jihad-Attentat gehabt hätte. Das ist Unsinn, pure Unterstellung, da projeziert PB von sich auf andere. Niemand ist gegen den Mohammedanismus, weil er persönlich Angst hat. Alle sind dagegen, weil sie Klo H. Metzel ekelerregend finden, weil sie das „Böse Buch“ gelesen haben, weil sie die perverse mohammedanistische Theorie durchschaut haben. T.)

Man stolpert darüber, dass Bouffier die instinktive Abwehr und das überschießende Misstrauen der verängstigten Bürger zur kritischen Haltung nobilitiert.

(Nach zehn Jahren Auseinandersetzung mit dem Kloran und dem Mohammedanismus ist die Ablehnung nicht tierhaft-instinktiv, wie PB pejorativ feststellen möchte. Es gibt auch keine „verängstigten“ Bürger, die kleinen Kaninchen gleich auf die Erleuchtung und Errettung durch einen heldenhaften PB warten würden, aber es gibt tatsächlich nüchterne und vor allem fleißige Bürger, die sich tagtäglich die Mühe machen, mohammedanistische Schriften und Äußerungen zu analysieren. Die Ablehnung ist fundiert und begründet. T.)

Haltung setzt doch ein gewisses Maß an Ruhe voraus, ein Minimum an Selbstdistanz. Bouffier nimmt die Panik der Zeitungsleser und Fernsehkonsumenten als gegeben hin, als die Grundtatsache der Islamdiskussion, der Politiker ihre Beiträge anpassen müssen. Muslimischen Repräsentanten würde ein solcher Defätismus gegenüber den Befindlichkeiten ihrer Klientel nicht nachgesehen. Wir verstehen zwar, dass algerische Zeitungsleser, die in breitester Ausführlichkeit über die Kämpfe in Afghanistan und die Lage in den Palästinensergebieten unterrichtet werden, einen Groll auf den Westen kultivieren, den sie in der Regel mit Blut, Krieg und Tod zusammenbringen.

(Eine Schlüsselpassage: PB hält es für verständlich, wenn Araber aller Länder die Beseitigung von Terroristen und Massenmördern in Afghanistan als gegen sich selbst gerichtet begreifen. Diese Empathie jedweden Orks zu irgendwelchen anderen Orks, und seien sie auch Verbrecher, über jedes andere Kriterium denn den Mohammedanismus hinweg, kommuniziert der Counterjihad jedoch grade als zentrales Problem der Auseinandersetzung mit dem Mohammedanismus – was PB verwirft. Aber woher kommt denn das, dass wir so viele Osamas und Mohammeds in den Kindergärten haben? Hat das denn gar nichts mit dem Mohammedanismus und der unter Orks weit verbreiteten Sympathie für orkische Massenmörder zu tun? Und nichts mit dem gewalttätigen Jihad? Ist das denn nur dem Sprachproblem geschuldet? Letztlich ist für PB eben „der“ imperialistische Westen schuld, er spielt immer noch Cowboy und Indianer und ist dabei der edle Wilde. T.)

Aber wir erwarten von den Muslimen wenigstens im Westen, wo die Presse frei ist, dass sie Anstrengungen unternehmen, die Indoktrinierung zu überwinden (Nein, sie sollen nur die Gesetze einhalten! T.). Und wenn muslimische Leser deutscher Zeitungen sich darüber beschweren, dass über den Islam fast nur im Zusammenhang mit Terrorismus, Ehrenmorden und Zwangsehen berichtet werde, dann erinnern wir daran, dass Medien immer schlechte Nachrichten in den Vordergrund stellen, und weisen die Beschwerde zurück. Mit wie gutem Gewissen eigentlich?

(Ist das unsere Schuld, dass die Orks global immer nur mit Unsinnigkeiten wenn nicht Grausamkeiten in die Öffentlichkeit treten? Lesen Sie bitte in den Ork-Blogs, Herr B., machen Sie sich mit deren Gedanken vertraut. Finden Sie etwas Attraktives, Freundliches! Oben hatte ich Ihnen den ordinären Rohrspatz „Aggromigrant“ präsentiert, aber vielleicht möchten Sie lieber von der Klomenie-Verehrerin „Meryem“ „geköpft“ werden? Oder Weisungen von „Ahlu-Sunnah“ erhalten? Oder mit „Muhabbetci“ in den Sufismus einsteigen? Es ist doch alles offenbar, die verstecken sich nicht, es ist so offenbar wie „Mein Kampf“, also zeigen Sie mir, Herr Bahners, wo das Gute im Mohammedanismus, im Denken seiner Anhänger ist, welches mir verloren ginge, wenn ich ihn austreiben würde. Bringen Sie die „guten Nachrichten“. T.)

Die Behauptungen (! T.) der Islamkritik haben den Weg in die gute Gesellschaft und in die republikanische Öffentlichkeit gefunden (teilweise haben sie das, aber noch bei weitem nicht ausreichend, T.), sind salonfähig geworden, agorafähig und fernsehtauglich. Wie ist der Widerstand überwunden worden, den der Alltagsverstand, die instinktive Liberalität des mitbürgerlichen Daseins, den schrecklichen Vereinfachungen entgegensetzen müsste?

(Es sind keine Behauptungen, es sind Überlegungen. T.)

Henryk M. Broder, früher “Spiegel”-Autor, neuerdings bei Springer (uiuiui, T.), ist der wichtigste Vermittler zwischen den Sonderwelten der Islamkritik (sie sind irre, T.) und der allgemeinen Öffentlichkeit. Der Betreiber des Blogs “Die Achse des Guten” ist ein Stratege des Meinungskampfes, der sich selbst in die Schlacht wirft und mit den Exzessen seines unermüdlichen Wortwitzes Bewunderung auf sich zieht wie ein Extremsportler.

Durch seine Hingabe an den Krawall (! T.) entsteht der Eindruck, er nehme sich nicht zu ernst. Seinen Überspitzungen wird eine zweigeteilte Rezeption zuteil. Als Berserker der reinen, inkorrekten, hässlichen Wahrheit ist Broder das Idol in den Schattenboxclubs der Bloggerszene. Ein urbanes Publikum goutiert die artistischen Volten der maßlosen Polemik als symbolische Übersprungshandlungen einer zeitgemäßen Liberalität. “Ich halte Toleranz für keine Tugend, sondern für eine Schwäche – und Intoleranz für ein Gebot der Stunde.” Die Umwertung aller Werte ist ein bewährtes Verfahren der Aphoristik. Mit Paradoxien werden konventionelle Begriffe von Gut und Böse attackiert. Aber soll die Moral dadurch über sich aufgeklärt werden? Oder soll sie weichen?

(Bahners unterstellt hier Broder und der Islamkritik, dass sie eine Beseitigung „der“ Moral betrieben. T.)

Seit einem Jahrzehnt wird die deutsche Öffentlichkeit regelmäßig von Reprisen der Leitkultur-Debatte heimgesucht. Das Vulgäre des Begriffs hätte abschrecken müssen, die Verdopplung des Vorbildlichen, das zur Definition der Kultur schon gehört, durch die auftrumpfende Vorsilbe. Einstweilen ist die Prägekraft der christlichen Tugend der Dezenz noch so stark, dass noch kein Leitkultur-Kongress zu Papier gebracht hat, worum die Debatte insgeheim kreist: eine Theorie der inneren Barbaren.

(Das ist heftig: „Islamkritik ist Barbarei“, meint Bahners. Das bedeutet: „Islambegrüßung ist Zivilisation“. Aber was ist mit der Nationalsozialismusbegrüßung? Mit der Kommunismusbegrüßung? Sind die auch Zivilisation? Müssen wir hier Mörder und Kindervergewaltiger begrüßen, um als zivilisiert zu gelten? T.)

Auch der Parteivorstand der CDU brachte mit seinem Leitantrag über die Leitkultur für den Karlsruher Parteitag im November 2010 kein echtes leitwölfisches Zähnefletschen zustande: “Unsere kulturellen Werte, geprägt durch die Philosophie der Antike, die christlich-jüdische Tradition, die Aufklärung und historischen Erfahrungen sind die Grundlage für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und bilden die Leitkultur in Deutschland, der sich die CDU besonders verpflichtet weiß.” Der Nachsatz klingt erst recht nach einer Kreidemahlzeit: “Wir erwarten von denjenigen, die zu uns kommen, dass sie diese respektieren und unter Wahrung ihrer persönlichen Identität auch anerkennen.” Wenn’s weiter nichts ist!

Das Verdruckste der Leitkultur-Politik aus dem Phrasenkatalog hat etwas Komisches, das beim ersten Lesen beruhigen mag. Aber lässt man den unfreien Duktus auf sich wirken, muss er trübsinnig stimmen. Wir haben ein Bekenntnis vor uns, mit dem die CDU aufschließen möchte zur republikanischen Tradition Frankreichs und Amerikas. Doch jedes einzelne Wort dient einzig und allein der Beschwichtigung. Der Muslim muss sich unterordnen, raschelt es beim Schnelldurchgang durch die Philosophiegeschichte im Antragspapier. Warum sagt man’s ihm dann nicht direkt?

Die Ängste (tststs, T.) der Menschen ernst nehmen: Das ist seit dem Schweizer Minarettvotum die Losung einer Integrationspolitik, die Desintegrationserscheinungen an der Basis des politischen Systems verhindern will. Aus den Augen hat man mit der Zeit verloren, dass man den Menschen die Ängste nehmen sollte, wo sie unbegründet oder maßlos sind. Im Streit um die dänischen Mohammed-Karikaturen hat man den Muslimen verdeutlicht, die republikanische Weltöffentlichkeit könne auf ihre Empfindlichkeiten keine Rücksicht nehmen, wenn sie den Zusammenhang von Religion und Terror verhandele. Des Weiteren hat man ihnen zu verstehen gegeben, sie redeten sich ihre Verletzungen doch nur ein, um sich beschweren zu können. Mittlerweile gilt in den Islamdebatten das Prinzip der Rücksichtnahme auf die Nichtmuslime, deren Sorgen zu beachtlichen Anteilen eingebildet sind. Nach pragmatischen Regeln eines schier endlosen Anhörungsprozesses, die sich in der Lokalpolitik bei der Moderation von Moscheebauverfahren schlecht und recht bewährt haben, wird inzwischen die nationale Öffentlichkeit behandelt, die in einen dauerhaften psychischen Ausnahmezustand abzurutschen droht.

(Neinneinnein, es geht nicht um die Ängste der Menschen. Die Bürger sind keine Schafe, die die warmen Worte des Schäfers ersehnen. Es geht um die Erkenntnisse denkender Menschen, die fleißig – im Gegensatz zum denk- und lesefaulen PB – die mohammedanistischen Schriften gelesen, verglichen und bewertet haben. Die sich täglich den Schreckensmeldungen aus der mohammedanistischen Welt und vor allem auch von deren blutigen Grenzen aussetzen. T.)

Das “offene Reden” über die “Tatsachen” des Zusammenlebens mit Eingewanderten (es geht nicht um „Einwanderer“ sondern ausschließlich um Mohammedanisten. T.) reproduziert ein pawlowsches System von Reizwörtern. Vielleicht überblicken die Politiker nicht, welche Bedeutungen ein Publikum mit diesen Vokabeln unweigerlich assoziiert, das über viele Jahre in Bestsellern, Internetforen und Zeitungsreportagen wieder und wieder dasselbe gelesen hat. Die Kernthese der Islamkritik, dass die Religion der Muslime der wahre Grund aller Probleme muslimischer Einwanderer ist, wird von Politikern gelegentlich ausdrücklich verneint. Doch das fällt kaum ins Gewicht neben dem durchgehenden Rückgriff auf ein Ensemble von Gemeinplätzen, das von dieser These zusammengehalten wird.

(PB kritisiert „die“ Politiker, weil sie die genannte These nicht zurückweisen. Er selbst hat allerdings noch nicht den allerkleinsten Versuch unternommen, Argumente und Daten gegen sie zusammenzustellen. T.)

Es widerspricht der Erfahrung (Welcher „Erfahrung“ „widerspricht“ „es“? Was für eine widerlich überheblich-unbescheidene Diktion! T.), dass Asozialität und Frömmigkeit korrelieren, dass also gerade die Phänomene des zerstörerischen und selbstzerstörerischen Verhaltens in Milieus der Chancenarmen, die auch die Öffentlichkeit jenseits des Fanpublikums der Islamkritiker beunruhigen, Folgen religiöser Disziplinierung sein sollen. Aber die islamkritische These bezwingt durch ihre Simplizität, und die Kautelen, mit denen Politiker islamkritische Topoi versehen, steigern in den Augen der Überzeugten als klägliche (! T.) Reste der einstmals herrschenden politischen Korrektheit noch einmal die Evidenz der These.

Wie sollen Christdemokraten, die sich vom Wortlaut des Leitantrags von Karlsruhe leiten lassen, die 58,4 Prozent der Deutschen ernst nehmen, die nach einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung der Aussage zustimmen, dass für Muslime die Religionsausübung erheblich eingeschränkt werden sollte? Indem sie ihnen sagen: “Schlagen Sie sich das aus dem Kopf. Lesen Sie noch einmal im Grundgesetz nach, studieren Sie die Klassiker der Aufklärung und bedenken Sie unsere historischen Erfahrungen, insbesondere was die Behandlung der Juden durch die Christen betrifft. Und wenn Sie einen Philosophen der Antike zitieren wollen, dann erinnern Sie sich daran, dass die Stadtstaaten des Altertums Staatsreligionen hatten und der eigentliche Gegenstand der Verehrung der Staat selbst war. Das wollen wir in Deutschland nicht.”

Wenn die („die“, T.) Politiker meinen, die Wunschbilder eines Deutschland ohne Muslime würden schon wieder verfliegen, wenn nur weiterhin hierzulande kein großer Terroranschlag geschehe und irgendwann die Imamausbildung an hiesigen Universitäten beginne, dann nehmen sie die Bürger nicht ernst. Wo Ernstnehmen bedeutet, Vorurteile stehenzulassen, schwelen zu lassen, wuchern zu lassen, da schließt sich ein rhetorischer Teufelskreis: Die Politiker beteiligen sich am Aufwiegeln, um abzuwiegeln, aus Angst vor der Angst.

_____

Hier mein Befund:

PB ist „antifaschistisch“ konditioniert. Das wäre o.k., wenn keine Konditionierung vorläge, sondern eine auf Erkenntnis beruhende antifaschistische Entscheidung. Antifaschistische Konditionierung aber beinhaltet unserer Tage nicht nur die Aversion gegen den perversen deutschen Nationalsozialismus, sondern auch die Idee, dieser sei eine Spielart des Kapitalismus und der westlichen Demokratie. Die Eroberung des amerikanischen Westens, Kolonialismus, Arbeitslosigkeit, Umweltverschmutzung und die Tatsache, dass es demnächst keine Eisbären mehr geben wird, die Sie fressen könnten, werden als (westlich-christlich-jüdisches) Komplott interpretiert.

PB ist viel zu bequem, um den Kloran zu lesen, er hat auf seinen vielen Partys weit Wichtigeres zu tun, als mit Orks zu reden. Er fährt auch nicht im Regen mit dem Fahrrad nach Hause, sondern bestellt seinen Chauffeur. Wann immer ein Verbrechen im Namen des Mohammedanismus begangen wird, sagt er „Ja, aber… das hat nichts mit dem M. zu tun“.

Die Sache ist doch die: Zu faul, um mal wirklich was zum Thema Mohammedanismus zu lesen, reagiert er dressiert auf den Reflex „verfolgte Minderheit“, aber er ist zu faul, das Thema „verfolgende Minderheit“ zu bedenken. Auch die SS war doch eine Minderheit. War sie deshalb edel? Sie war Abschaum! Minderheit ist kein Qualitätsmerkmal. And by the way: Hier hat niemand ANGST!

Hier in Mammies Küche…

_____

Time am 13. Februar 2011

_____

1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/01/22/milieustudien-10-wurm-mit-apfel/
2) http://www.pi-news.net/2011/02/islamunterricht-an-deutschen-schulen/
3) http://www.aggromigrant.com/2011/02/13/sarrazin-der-faule-sack/
4) http://www.welt.de/wirtschaft/article12512068/Als-Bundesbanker-war-die-Arbeit-dienstags-getan.html
5) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/12/sie-haben-keine-chance/
6) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/03/01/islamkritik-und-donaldismus/
7) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/12/sie-haben-keine-chance/

_____

“Die Panikmacher. Die deutsche Angst vor dem Islam. Eine Streitschrift”. Verlag C. H. Beck, München 2011

_____

Soundtrack: Die Allman Brothers mit „Come on in my kitchen“
unter http://www.youtube.com/watch?v=MquKxlcoJZw

Hier der Text:

Come On In My Kitchen

You better come on into my kitchen,
cause it’s sure to be raining outdoors.
When a woman’s in trouble,
everybody puts her down
she look for her good man,
Lord he can’t be found.
You better come on
into my kitchen,
cause it’s going to be raining outdoors.

There’s a cold wind blowin’,
leaves tremblin’ on the trees,
don’t you know that that good girl
ya she’s leaving me.
You better come on
into my kitchen,
cause it’s going to be raining outdoors.

The woman I’ve been lovin’
left with my best friend,
that joker got lucky,
stole her back again.
You better come on
into my kitchen,
cause it’s going to be raining outdoors.

Well that good girl’s leaving,
she ain’t coming back,
took her last nickel from her notion sack
You better come on
into my kitchen,
cause it’s going to be raining outdoors.

Mama’s dead and gone,
father’s no wheres to be,
I ain’t got nobody
to love and care for me.
You better come on
into my kitchen,
cause it’s going to be raining outdoors.
Yes, it’s going to be raining outdoors.
Yes, it’s going to be raining outdoors.

Schlagwörter: , ,

13 Antworten to “Come On In My Kitchen”

  1. L. Says:

    Auch Ihnen wir noch erinnerlich sein, was Joker und Rafterman in Full Metal Jacket nach der Wiedereinnahme von Hue über die Behandlung der Kollaborateure durch die nordvietnamesischen Einheiten berichten: Sie wurden höflich gebeten, sich an einem Sammelpunkt einzufinden – und dort erschossen (wie es tatsächlich auch geschehen ist).

    Es wurde eben nicht versucht, sie in einer therapeutisch sinnvollen, ernsthaften und ihnen zugewandten Auseinandersetzung zu heilen.

    Es ist immer gut sich anzusehen, wie es erfolgreiche Praktiker gemacht haben.

  2. L. Says:

    Haben sie eigentlich einen belastbaren Beleg dafür, daß “die Gefängnisse zu 75% mit Mohammedanisten gefüllt sind”?

    Diesen gibt es wegen der Art der statistischen Erhebungen (die Religion wird nciht mitgeführt) nicht. Es gibt immer nur mittelbare Schätzungen.

  3. Time Says:

    Hallo L.,

    über Frankreich behauptet die „Washington Post“ 60-70% Mohammedanisten unter den Gefängnisinsassen (1).

    Hier eine Pressemitteilung der Islamischen Religionsgemeinschaft K.d.ö.R. (2) vom 7. Februar 2010 zum Mangel an muslimischen Seelsorgern in den Berliner Haftanstalten: „Ungerechtigkeit im Berliner Justizvollzug – Islamische Religionsgemeinschaft fordert Seelsorger für muslimische Häftlinge – Rund 90 Prozent der Häftlinge, die zur Zeit in Berliner Haftanstalten einsitzen, sind Muslime. Sie haben bislang nicht die Möglichkeit, sich mit einem Seelsorger ihrer Konfession zu besprechen. (…) Av. Mehmet Ayhan
Pressesprecher“.

    In der Schweiz sollen 72% ohne Schweizer Pass einsitzen (3), aber die meisten von ihnen werden sicher Gastarbeiter aus Sachsen sein…

    „Gegenstimme“ (4): „Sarrazin: In Berlin werden 20% aller Gewalttaten von nur 1.000 türkischen und arabischen jugendlichen Tätern begangen.
 BZ-Experte Roman Reusch (früherer Berliner Oberstaatsanwalt): 80% aller Intensivtäter haben einen Migrationshintergrund. Davon entfallen 46% auf Araber und 33% auf Türken.“

    Nicolai Sennels über Dänemark (5): „Zwei Drittel der Inhaftierten im Kopenhagener Jugendgefängnis haben muslimischen Hintergrund.“

    Ich gebe Ihnen aber Recht, dass das bei mir zu flappsig hingeworfen ist und werde es ändern.

    Viele Grüße

    von Time
    _____

    1) http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/04/28/AR2008042802560.html?hpid=topnews
    2) http://www.islamische-religionsgemeinschaft.de
    zit. nach: http://www.charttec-server.de/aktienforum/index.php?mode=thread&id=37788
    3) http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/inhaftierte_schweiz_hoechststand_1.9059338.html
    4) http://www.gegenstimme.net/2010/08/30/sarrazin-und-kein-ende/
    5) http://felix-struening.de/neues-vom-danischen-psychologen-nicolai-sennels/

  4. Kto Says:

    ISLAMISCHE RELIGIONSGEMEINSCHAFT – Körperschaft des öffentlichen Rechts

    – Presseabteilung –
    Pressemitteilung vom 07.02.2010
    zum Mangel an muslimischen Seelsorgern in den Berliner Haftanstalten
    Ungerechtigkeit im Berliner Justizvollzug
    Islamische Religionsgemeinschaft fordert Seelsorger für muslimische Häftlinge

    Rund 90 Prozent der Häftlinge, die zur Zeit in Berliner Haftanstalten einsitzen, sind Muslime. Sie haben bislang nicht die Möglichkeit, sich mit einem Seelsorger ihrer Konfession zu besprechen. [...]

    http://www.islamischereligionsgemeinschaft.org/index.php/IRG/IRG-Pressemitteilung-2010-02-07

    Zum Vergleich:

    Criminaliteitscijfers jonge Marokkanen
    Geplaatst op: 04-06-2009 om 9:15

    Van de Marokkaans-Nederlandse jongens in Rotterdam in de leeftijd van 18 tot 24 is bijna 55 procent met de politie in aanraking gekomen op verdenking van een strafbaar feit. Volgens een andere publicatie zou dat cijfer in Amsterdam zelfs 70% van de Marokkaanse jongens onder de 24 jaar beteffen. [...]
    http://www.crimelink.nl/nieuws/criminaliteitscijfers-jonge-marokkanen

  5. L. Says:

    Ihre Links sind mir bekannt – als unbrauchbar.

    “über Frankreich behauptet die „Washington Post“ 60-70% Mohammedanisten unter den Gefängnisinsassen (1). ” Das ist auch nur eine Schätzung “according to Muslim leaders, sociologists and researchers”. Gerade in Frankreich wird sehr darauf geachtet ethnische Merkmale bei Statistiken NICHT mitzuführen.

    Und wie solche Schätzungen entstehen sehen wir hier:

    Die Info in der “Pressemitteilung der Islamischen Religionsgemeinschaft” wurde von denen inzwischen wieder zurückgezogen, weil sie gemerkt haben wie sie sich damit ins Knie geschossen haben. Begründung übersetzt: “Wir wollten halt Geld für einen Imam aber Fakten haben wir auch nicht” (wie denn auch) .

    Schätzungen von solchen Leuten und Sozialpädagogen geht es immer um die Generierung von projektbezogenen Finanzmitteln, die sie sich dann in die eigene Tasche schieben wollen.

    “In der Schweiz sollen 72% ohne Schweizer Pass” Hier geht es um Untersuchungsgefangene. Natürlich werden Ausländer die keinen festen Wohnsitz haben im Gefängnis gehalten im Gegensatz Inländern. Daher für eine Aussage völlig unbrauchbar.

    Bei den Sarrazin Zahlen geht es nur um die Intensivtäter (die man früher Berufsverbrecher nannte). Das ist eine sehr kleine (eher überschaubare) Zahl, die eben keinen Schluß auf die gesamte Ethnie erlaubt. Darüber hinaus handelt es sich in Berlin um eine Handvoll Familien kurdisch-libanesischer Abkunft (es gibt übrigens handfeste Indizien, daß diese Familien in Berlin mit der Partei die LINKE zusammenarbeiten(ich habe das in meinem Blog dargestellt)). In Bremen ist es die Miri Familie und in anderen Großstädten sind es ebenfalls geschlossene Clans, die überwiegend sogar die muslimischen Geschäftsleute (durch Schutzgelderpressung u.ä.) terrorisieren. Die Familienclans zeigen eher ein Versagen der deutschen Strafverfolgung (vermutlich mit Schmiegeldzahlungen und Bedrohung von Richtern) als eine übergeordnete durchgehende Kriminalität der Ethnie.

    Zu (5): Der zugrundeliegende Artikel ist http://frontpagemag.com/2010/05/05/among-criminal-muslims/ und dort sagt Sennel: “About two thirds of all teenagers accused for criminal actions in Copenhagen have a Muslim background. ” und “They were all between 15 and 17 years old, most of them showed antisocial behaviour and a big part of both groups came from homes with a certain lack of emotional support.”
    Das ist nicht nur keine handfeste Statistik sondern Sennel arbeitete auch noch in einem Gefängnis für Jugendliche aus “schlechten” Elternhäusern. NIEMAND wird ihnen diese Aussage als Hinweise für Verhaltensweise der übergeordneten Ethnie oder Religion abnehmen.
    Was Sennel immer wieder sagt ist doch dies” Wenn man jungen Leuten keine Disziplin abfordert, werden sie Chaoten” Wußten wir das nicht vorher? Und: Was hat das mit der Religion zu tun?
    Sennel hat seine Untersuchungen (die im übrigen das Ziel der Resozialisierung hatten) nur und ausschließlich im Gefängnis gemacht und die Kontollgruppe waren nichtmuslimische Gefängnisinsassen. Was soll denn bitte dabei rauskommen?

    Im übrigen handelt es sich bei muslimischen Jugendlichen so gut wie immer um Gewaltkrimininalität und (eher geringfügige) Raubstraftaten (halt zu dumm für Banküberfälle und Steuerstraftaten :) ). Dafür landet man in Europa generell nicht im Gefängnis – und mit Migrantenbonus schon mal gar nicht.

    Sie müssen sich darüber im klaren sein, daß hinter diesen Links keine handfesten Beweise für höhere Kriminalität bei Muslimen steckt. In einer kontroversen Diskussion werden sie damit ausgelacht (bestenfalls).

    Es ist im übrigen mehr als normal, daß junge Leute ohne Bock auf Schule und Weiterbildung und mit zu viel Zeit auf dumme Gedanken kommen.

    Time:
    Der Islam ist an sich eine Bedrohung und die Protagonisten, die Leute verprügeln oder Bomben werfen, gehören zum dümmeren und damit harmloseren Teil dieser Gattung. Und genau dies – das haben sie ja bei dem Prantl Artikel durchdekliniert – macht es so schwierig darüber zu diskutieren.

    Es ist eben nicht einfach zu vermitteln, daß die Gewalttätigen harmlos und die (scheinbar) Friedlichen die richtig gefährlichen sind.
    Daraus erklärt sich ja auch der Charme der von mir empfohlenen bleihaltigen Abkürzung der Diskussion.

  6. vitzliputzli Says:

    zu sarrazin

    ich denke, deine kritik an ihm ist ungerecht.

    klar hat er die viele zeit als bundesbänker für sein buch genutzt. das ist mir auch unangenehm aufgestoßen. aber: alternativ hätte er däumchen drehen oder spazierengehen können.

    die verantwortlichkeit für solche kostenintensive überflüssige oder überbezahlte posten liegen aber ganz klar nicht bei denen, die sie ausfüllen, sondern denen, die sie (parallel zur abschaffung der D-Mark) nicht abschaffen. keine ahnung, wer das ist, aber der/diejenigen sind verantwortlich, nicht sarrazin.

    ich lese gerade sein buch, es ist wirklich “hilfreich” für die notwendigen debatten in deutschland. das ist sein verdienst.

    die steuerverschwender und schuldigen würde ich bei den politikern suchen, die den job nicht gestrichen haben.

  7. L. Says:

    vitzliputzli
    Vielleicht hat ja Sarrazin auch “nur” in 1 1/2 Tagen geschafft wozu Andere 1 Woche (oder mehr) brauchen.

    Oder er hat halt angegegeben.

  8. vitzliputzli Says:

    zu L.

    wohl kaum.

    btw.: bezweifeln Sie wirklich ernsthaft, daß unsere knäste voll mit (kultur-)moslems sind? gehen Sie mal zu einem gericht und gucken Sie sich die terminzettel bei den strafgerichten an. die sind jedenfalls voll mit den entsprechenden namen.

  9. L. Says:

    “btw.: bezweifeln Sie wirklich ernsthaft, daß unsere knäste voll mit (kultur-)moslems sind?”
    Nein

    “gehen Sie mal zu einem gericht und gucken Sie sich die terminzettel bei den strafgerichten an. die sind jedenfalls voll mit den entsprechenden namen.”
    Und?
    Was hilft das?
    1. Es gibt keine belastbaren Statistiken dazu (wobei wir hier uns im klaren sind, daß da Absicht hinter steckt).
    2. Terminzettel bei Strafgerichten sind für nichts aussagekräftig
    3. Es ist nicht weiter merkwürdig, daß junge Leute, die nichts zu tun haben, auf dumme Gedanken kommen.

    Der Informationsgewinn ist gleich 0 und ein Verweis auf das Verhalten der Gläubigen einer Religion so nicht sinnvoll und in einer (kontroversen!) Diskusssion nicht haltbar.

  10. vitzliputzli Says:

    nun, ich vertraue meinen augen und meiner wahrnehmung.

    das, was an statistiken und gutachten durch die medien geistert samit der “experten” ist in einer diskussion erstrecht nicht haltbar (siehe naika foroutan und pfeiffer und co)

    unsere “wissenschaft” erzählt uns jeden tag mehr blödsinn – klima etc. wer nimmt das noch ernst?

  11. L. Says:

    Richtig!
    Zeitung und Fernsehen sind immer ein guter Kontrainikator bezüglich dessen was wirklich ist.
    Umso mehr müssen die Statistiken mit denen man dagegenhält tauglich sein.

  12. Time Says:

    Hallo L., hallo Vitzliputzli,

    vielen Dank für Ihr interessantes Gespräch. Hierzu möchte ich folgendes beisteuern:

    Ich finde es richtig, Quellen zu bewerten, aber ich bin nicht der Ansicht, dass „minderwertige“ keine Rolle spielen. Wenn zu wenig Fakten bekannt sind, stützt man sich halt auf die dürftigen, die man hat. Sie unterstützen in unserem Fall eine Tendenz, auf die man schon mit dem gesunden Menschenverstand gefolgert hatte, nicht mehr aber auch nicht weniger. Auf jeden Fall ist es diesbezüglich unwidersprochen natürlich sinnvoll, jenseits der „Desinformationsmauer“ weiter Daten zusammenzutragen – wie z.B. die Studie von Pfeiffer (1) uvam. – bzw. am besten die Mauer einzureißen.

    Aber egal, wie „wahr“ die Daten sind, das Beispiel „Schnarre“ zeigt, dass die Hardcore-Dimmies und Orkagenten ohnehin gegen sie gefeit sind. Die anderen Mitbürger aber lachen mich sicher nicht aus, sondern die suchen mit mir zusammen einen Weg aus der Krise, soweit es gelingt, sie für das Thema zu interessieren. Es geht ja nicht darum, hier eine vierte „abrahamitische“ Religion mit mir als Unruhestifter zu schaffen, sondern ich bin ein Durchschnittsbürger (der hier ein zugegebermaßen etwas exzentrisches Hobby verfolgt), was kein Argument gegen Wahrheit und Exaktheit sein soll, aber doch gegen übertriebenen Leistungsdruck.

    In den letzten zehn Jahren hat der Counterjihad sich selbst und auch sein theoretisches Gebäude in beachtlicher Weise auf- und ausgebaut. Durch das anonyme Bloggen und Kommentieren haben wir z.B. die Möglichkeit, uns sehr frei zu äußern, was die Erkenntnis sehr voranbringt. Dabei werden viele Gedanken unterschiedlicher Qualität zusammengeführt und der Gegenstand wird von allen möglichen Seiten und Fachgebieten her beleuchtet. Nicht nur die Stimmen von Nagel, Flaig, Heinsohn, Raddatz usw. sind wichtig, sondern alle und auch diejenigen der Leute, welche alles weiterverbreiten, neu mischen, uminterpretieren usw. Dies noch mal als Anregung, auch relativ ungesicherte Daten und vor allem viele Gedanken zuzulassen.

    Was wir jetzt schon haben, ist jedenfalls eine Sach- und Quellenkenntnis (Kloran, Hadithe usw.), die auf der anderen Seite niemals je erreicht werden wird. Die Religionszugehörigkeit der Strafgefangenen ist dabei ein interessantes Indiz, aber wir haben jetzt schon so viel gesammelt und in Beziehung gesetzt, dass die Gesamttheorie nicht in Frage gestellt wird. Dazu kommt die tägliche, blutige Realität in nahezu allen Orkstaaten.

    Könnte die Theorie theoretisch falsifiziert werden? Jede gute Theorie kann theoretisch falsifiziert werden. Hier ein paar Vorschläge: Pakistan verzichtet auf Kashmir oder die Türkei gibt Konstantinopel zurück oder wenigsten die Hagia Sophia oder die Orks erkennen Israel an oder Mazyek verzichtet auf weitere Moscheebauten oder Köhler begrüßt Profiling oder Saudi-Arabien schenkt den christlichen Kirchen Land zum Kirchenbau.

    Mit Blick auf den Feind, schreiben Sie, L.: „Es ist eben nicht einfach zu vermitteln, daß die Gewalttätigen harmlos und die (scheinbar) Friedlichen die richtig gefährlichen sind.“ Warum hier die „SA“ und das „Führerhauptquartier“ auseinanderdividieren? „Es ist im übrigen mehr als normal, daß junge Leute ohne Bock auf Schule und Weiterbildung und mit zu viel Zeit auf dumme Gedanken kommen.“ Völlig richtig, aber wir sehen m.E. auch, wie etwas geschieht wie seinerzeit bei der Machtübernahme durch die Bolschewisten und Nationalsozialisten, dass nämlich Massen von überflüssigen jungen Männern (2) durch eine komplexe Ideologie und deren Prediger angeleitet werden, die bestehende Ordnung (in allen drei Fällen eine bürgerlich-demokratische) gewaltsam umzustürzen. Die Planer und die Schläger bedingen und bedürfen einander, unser Einsatz muss sich m.E. gegen beide richten.

    Ich habe aber keine Zweifel, dass wir erfolgreich sein werden.

    Ich grüße Sie beide herzlich,

    Time

    _____

    1) http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~EAA59363F5B9243F3A4A6C5926B177271~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    2) http://fact-fiction.net/?p=5872

  13. Carlos Spicywiener Says:

    Kleine-Hartlage: Wir müssen den Islam als soziales System auffassen. Und dieses System ist in sich differenziert. Es gibt also Gewalttäter und Menschen, die durchaus friedlich sind. Es gibt Fromme und weniger Fromme. Aber durch die gemeinsame Bezugnahme auf die islamischen Grundlagen wirken sie alle zusammen in einem Spiel mit verteilten Rollen, das den einzelnen Akteuren gar nicht bewusst sein muss. So wird beispielsweise ein U-Bahnschläger, der mit Gewalt Dominanz demonstrieren muss, dabei nicht unbedingt an Allah denken. Aber dass die Minderwertigkeit der Ungläubigen in seinem islamischen Normensystem verankert ist, ermöglicht es ihm überhaupt erst, dies zu tun. Dass Gewaltanwendung nicht als falsch oder böse stigmatisiert ist, jedenfalls nicht von vornherein und schon gar nicht gegen Nichtmuslime, sondern im Erfolgsfall sogar als moralische Überlegenheit interpretiert wird, das ist eine Implikation des Korans und leistet einem solchen Verhalten Vorschub.

    Es kommt also nicht darauf an, dass alle es tun, sondern darauf, dass Gewaltandrohung durch Muslime sozial gebilligt wird und daher häufig genug vorkommt, dass sie die potenziell Betroffenen zur Unterwerfung motiviert.

    http://www.citizen-times.eu/alles-was-ein-muslim-zur-verbreitung-oder-vertiefung-des-islams-tut-ist-dschihad/

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 25 Followern an

%d Bloggern gefällt das: