Als ein einziger typografischer Aufschrei und für die beste deutsche Zeitung ungewöhnlich erscheint die erste Seite des heutigen FAZ-Feuilletons (s.o.): FAZ goes „Bild“. Gegeben wird ein weiteres unsägliches Machwerk aus der Feder von Paddel Pahners, welches auch bereits online steht (1).
Völlig argumentfrei wiederholt er darin seine Grundthese, dass Deutschland aufgrund des Counterjihads, den er „Islamkritik“ nennt, auf dem Weg in eine „intolerante Gesellschaft“ sei, was langfristig meint: auf dem Weg in den Nazismus. Die Islamkritiker leiden Bahners zufolge an einer fixen Idee: „Es ist ein islamkritischer Glaubenssatz, dass der islamische Glaube die Lüge erlaubt und sogar gebietet, wenn es um seine Ausbreitung geht. Für diese fixe Idee steht das Wort Taqiya – die wirkungsvollste Parole der Islamkritik.“ Diese Methode hatte schon Klo H. Metzel angewandt: Den anderen etwas Selbsterfundenes unterstellen, und dann dagegen zu Felde ziehen. Was bei Klo die Behauptung war, er sei es, der die Araber davon abgebracht habe, ihre weiblichen Säuglinge lebendig zu begraben, ist bei Bahners also die angeblich zentrale Bedeutung der Takija für den Counterjihad. Ich denke, die zentrale Bedeutung für den Counterjihad ist der Jihad.
„Ihn (Giordano, T.) empört, dass muslimische Verbandsfunktionäre ‘hier auf dem Bildschirm’ sagen, die Scharia sei vereinbar mit dem Grundgesetz. Das sei ‘Taqiya in Reinkultur’, ein Anschlag auf die Verfassung durch Verbreitung einer evidenten Unwahrheit über sie.“ Im Wesen hat PB Giordano nichts entgegenzusetzen. Die Scharia als mit dem Grundgesetz vereinbar zu erklären, traut er sich denn doch nicht. Also benörgelt er die Konsequenzen, die Giordani ziehen würde, als zu drastisch: „Meine Auffassung von Demokratie ist: am Kragen gepackt, raus aus Deutschland. Das ist meine Auffassung von Demokratie.“
Einmal mehr zeigt Bahners die linksgeprägten Reflexe, die sein Denken dominieren, und die ihn immer und überall die Gefahr wittern lassen, dass Deutschland erneut eine nationalsozialistische Diktatur wird, während er sich andererseits einer Analyse der Argumente des Counterjihad bzw. des Mohammedanismus entzieht, mutmaßlich deshalb, weil sie ihm zu anstrengend ist (denn das ist sie, wie jeder weiß, der das „Böse Buch“ gelesen hat). Ich glaube nicht, dass PB wirklich an Zuständen in Deutschland interessiert ist, die jenen gleichen, die in einem beliebigen mohammedanistischen Land herrschen. Aber da er zu bequem ist, die mohammedanistischen Grundlagentexte zu lesen, da sein Urteil schon vorgefertigt und fest zementiert ist, da er die mohammedanistische Realität in den Orkländern nicht mit der Lehre und dem, was auch die Orks bei uns letztlich steuert, in Beziehung setzen will, wird er zum Handlanger des erstarkenden Nazislamismus.
Später wird er dann sagen, er habe das nicht gewollt oder sei ja immer schon dagegen gewesen. Wenn ihn aber Kollege „L.“ (2) in die Finger kriegt, wird er für lange Reden nicht viel Zeit haben.
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Time am 16. Februar 2011
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1) http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~E84DCAB5ADB6D43FDB88B6FEE9E4333B1~ATpl~Ecommon~Scontent.html
2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/13/come-on-in-my-kitchen/#comment-1087
Schlagwörter: Paddel Pahners

19. Februar 2011 um 16:46
[...] Time treffend schreibt: Einmal mehr zeigt Bahners die linksgeprägten Reflexe, die sein Denken [...]
19. Februar 2011 um 22:44
Der Typ ist sogar so doof, dass er nicht mal erkennt, dass er gegen den falschen Feind zetert!
Die “Weiße Rose” im Jahr 2011 sind genau die Islamkritiker.
Der Koran dagegen hat faschistoide Tendenzen und unterdrückt die Meinungsfreiheit, die Gleichberechtigung der Frauen, die Religionsfreiheit etc. Er ist gar nicht mit dem Grundgesetz vereinbar!
So ein Machwerk – vergleichbar mit “Mein Kampf” – unterstützt Paddel Pahners dagegen.