Bald wird es finster dort

Stambul by night. Bald wird es ganz finster werden.
Und noch mohammedanistischer.

Die Verhaftung zweier Journalisten durch die türkische Staatsanwaltschaft hat Karen Krüger sicher in ihren schon seit längerem bestehenden Zweifeln an der Entwicklung der Türkei bestärkt (1).

Und, man glaubt es kaum, auch Leo „Bulldog“ Brux wird allmählich hellhörig in dieser Angelegenheit, die natürlichnatürlichnatürlich nichts mit dem Mohammedanismus zu tun hat (2). Meryem hat ihrem vermeintlichen Weggefährten, der sich im Gegensatz zu ihr – die bekanntlich jeden noch so perversen Diktatoren anhimmelt, wenn er nur auf mohammedanistisch macht – einen Rest an Anstand und Vernunft bewahrt hat, bereits den Kopf gewaschen, und man darf gespannt sein, wann die Orkhexe Fatima Özoguz in seinem Blog auftaucht, um ihn wieder auf Linie zu bringen.

Die FAZ brachte heute einen von Wolfgang Riemann übersetzten Artikel des türkischen Schriftstellers Zülfü Livaneli, der den ewigen Dämmerzustand der Unterdrückung und Unwahrheit in seinem Land beklagt. „Das Sultanat wurde gestürzt, die Republik gegründet, die Demokratie eingeführt. Doch das Problem blieb: Es herrscht Dämmerung,“ ruft er am Ende seines Textes aus, was an  den „Pferch“ von Nikolai Leskow erinnert (3), und dabei demonstriert er die grundsätzliche Blindheit der Mohammedanisten für ihr Kernproblem: den Mohammedanismus.

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Ein Land im Dämmerzustand

Kehrt mit der Verhaftung zweier Journalisten
für die Türkei die Finsternis zurück?

Bis heute lebt die Türkei in der Dämmerung. Den Wechsel aus der Nacht ins Tageslicht, wie etwa in Spanien und Portugal, ist ihr nie gelungen: Demokratisierungsstreben und Menschenrechtsverletzungen verwoben sich und verdunkelten das Leben der türkischen Intellektuellen wie ein immerwährender Fluch.

Dass die Bevormundung durch das Militär abgenommen hat, dass eine Gruppe Putschbereiter im Zug der Ergenekon-Ermittlungen verhaftet wurde, dass auf dem Weg zur EU-Mitgliedschaft wichtige Reformen unternommen worden sind, hat viele liberale Intellektuelle mit Genugtuung erfüllt. Doch die Ergenekon-Verhaftungen haben ihr ursprüngliches Ziel aus den Augen verloren, und die Pressefreiheit wird massiv bedroht. Eine Welle der Besorgnis durchläuft das Land. Kehrt die Zeit der Finsternis zurück? Ist die Gedankenfreiheit erneut bedroht? Ist die Dämmerung, die wir für den aufziehenden Morgen hielten, ein Trugbild?

Während des Militärputsches wurden Intellektuelle ohne konkrete Beschuldigung verhaftet und jahrelang inhaftiert. Trotz der jetzigen Zivilverwaltung, der die Rigidität des Militärregimes fehlt, erneuert sich dies: Hunderte von Journalisten wurden schon verurteilt. Andere sitzen seit Beginn der Ergenekon-Ermittlungen, also seit drei Jahren, in Haft, ohne zu wissen, weshalb. Als sprachlos machende Zuspitzung wurde die Verhaftung der liberalen Journalisten Ahmet Sik und Nedim Sener vor zwei Wochen empfunden. Beide haben gegen die Putschisten angeschrieben, und recherchierten, nachdem Protokolle der Putschpläne auftauchten. Und sie fahndeten, wichtiger noch, nach den Mördern des getöteten armenisch-türkischen Journalisten Hrant Dink. Als die Polizei Nedim Sener festnahm, rief er: “Gerechtigkeit für Hrant!” Seine Familie gehört zu denen, die sich der Verhaftung der beiden Journalisten widersetzen. Hunderte bekannte Journalisten haben an dem Protestzug im Zentrum von Istanbul teilgenommen, Autoren, die für ihre liberale, aber auch solche, die für nationale und linke Gesinnungen bekannt sind.

In der Türkei herrscht zurzeit große Verwirrung und man ist enttäuscht. Den Intellektuellen gehen Fragen durch den Kopf, die ihre Gedanken vergiften. Selbst in liberalen Kreisen, die der Staatsführung nahestehen und deren Reformversuche von Anfang an unterstützten, ist man irritiert. Die Türkei ist ein Land, das verletzt ist durch Putsche, durch getötete Autoren, durch Menschenrechtsverletzungen, durch siebzehntausend unaufgeklärte Morde und durch die Benachteiligung der Frauen. Aber gleichzeitig ist es auch das Land von Millionen kultivierter Menschen, die für Demokratie und für Freiheit kämpfen.

Als ich als Vertreter der Unesco am 12. Mai an Gesprächen bei den Vereinten Nationen in New York teilnahm, wurde ich oft gefragt, was in der Türkei vorginge. Darauf konnte ich immer nur “Ich weiß es nicht” antworten. Es gibt niemanden, der die jüngsten Entwicklungen erklären kann. Lediglich die einander bekämpfenden religiösen und nationalistischen Kreise geben scharfe Kommentare ab. Die Regierungsanhänger erklären, alle, die gegen diese sind, seien Terroristen. Die Nationalisten unterscheiden nicht zwischen den Festgenommenen, für sie sind die Verhaftungen Ausdruck von Faschismus. Ich sehe die Wahrheit irgendwo in der Mitte: Nicht alle Verhafteten sind schuld, nicht alle unschuldig.

Ich weiß, was ich bisher erlebt habe und was das Land durchmachte. Doch die kommenden Jahre tragen ein großes Fragezeichen. Ein Gedicht von Tevfik Fikret, einem der großen Dichter des 19. Jahrhunderts, beginnt mit der Zeile: “Wenn in diesem Land einmal der Morgen heraufzöge”. Als sie einmal auf einer Lesung vorgetragen wurde, antwortete ein Zuhörer mit der Verszeile: “So wisse, trügerisch ist die Morgendämmerung!” Das Gedicht entstand zur Zeit des Osmanischen Reichs. Viel Zeit ist seitdem vergangen: Das Sultanat wurde gestürzt, die Republik gegründet, die Demokratie eingeführt. Doch das Problem blieb: Es herrscht Dämmerung.

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Ich finde es bezeichnend, dass Livaneli – anders als Karen Krüger – auf ein zentrales Thema der Arbeit Siks nicht kommt, und das sind die gegen die islamistische Fethullah-Gülen-Sekte gerichteten Untersuchungen.

Time am 28. März 2011

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/03/26/orktrain-is-a-coming/
2) http://initiativgruppe.wordpress.com/2011/03/28/ist-die-turkei-auf-dem-weg-zur-diktatur/#more-5581
3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/15/der-pferch/

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27 Antworten zu „Bald wird es finster dort“

  1. InitiativGruppe sagt:

    Nehmen wir mal an, ich wär ein Türke und hätte folgende (für mich naheliegenden) Überzeugungen:

    A) Ich wär ein Todfeind des autoritären türkischen Militärs und ihres Staates im Staate.

    B) Ich wär trotzdem ein Anhänger der Trennung von Staat/Politik und Religion und insofern eine Art demokratischer Kemalist.

    C) Ich wär dafür, dass die AKP dem türkischen Militär das Genick bricht und den religiös orientierten Menschen der Türkei es möglich macht, sich gleichberechtigt in Politik, Administration, Bildung und Kultur, Wirtschaft und Medien einzubringen, samt Kopftuch, wenn sie es wollen.

    D) Ich sähe zugleich immer die Gefahr, dass diese Bewegung politisch zu stark werden und die autoritäre Position und Macht des Militärs erben könnte.

    E) Nun stelle ich leider auch fest, dass die einzige in Frage kommende Oppositionspartei, die CHP, so säkular-dogmatisch, binnen-autoritär und nationalistisch verengt ist, dass sie für mich keine Alternative bietet.

    So, unter diesen Voraussetzungen finde mal als ein homo politicus, wie ich es bin, einen vernünftigen Weg, dich in der Türkei politisch zu betätigen!

    Ich war oft in der Türkei, ich habe viele (alevitische) Verwandte und Freunde. Politisch könnte ich in der Türkei in keiner Partei zu Hause sein. Ich könnte aber als Journalist oder Blogger mich sauber zwischen alle Stühle setzen. Die Militärs und Atatürkfanatiker würden mich als Islamistenfreund und Kurdenfreund und Türkenfeind attackieren und verhaften lassen – gleichzeitig würden mich die AKPler als militärfreundlich und Ergenekon-verdächtig mobben oder verhaften lassen.

    Blöde Situation. Das hat man davon, wenn man unabhängig und differenziert denken und auf dieser Grundlage handeln will.

    Und trotz alledem fühle ich mich wohl in der Türkei, nicht nur als Tourist. Ich komme mit den Menschen und ihren Verhältnissen schon zurecht,. Vielleicht deshalb, weil ich gut im Nehmen bin, wenn’s mal hart kommt, und weil ich die Herzlichkeit und Lebendigkeit der Menschen sehr genieße.

    Was ich aus meiner Beobachtung nicht bestätigen kann, ist: dass der Islam mit all diesem Negativen und Positiven viel zu tun hat.

    Die Türken sind überwiegend religiös – UND säkular eingestellt. Schau dir die das Fernsehen überschwemmenden Werbeeinblendungen oder die volkstümlichen Serien an: Kaum ein Kopftuch. Kaum ein Bezug zur Religion. Das spiegelt das wirkliche Bewusstsein der Menschen.

    Das Problem unter meinen geliebten und geschätzten Türken ist: Sie sind (in der Regel) relativ autoritär gesinnt. Nicht zu religiös oder zu islamisch, sondern zu autoritär. Sie verehren die unbestrittene Macht des “Vaters” = der “natürlichen”, “vorgegebenen” Autorität. Das ist ein kulturelles Phänomen, das sich nachträglich auch mit der Religion verbindet und von ihr her noch verstärkt werden kann. Aber die religiöse Problematik ist dabei sekundär.

    Wie wär’s mit einem Dschihad gegen den familiären und gesellschaftlichen Autoritarismus? – Der müsste aber auch schlau sein … Die direkte Konfrontation kommt nicht weit, verhärtet nur die Fronten.

    So sieht das
    Leo “Bulldog” Brux
    mit seinem kleinen “Rest an Anstand und Vernunft”.

  2. Time sagt:

    Hallo Leo,

    herzlich willkommen und vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar.

    Sie sind humorvoll, fleißig und engagiert – leider für die falsche Seite.

    Ich habe Ihre Debatte mit Vitzliputzli voll Interesse verfolgt. Den Kern des Kommunikationsproblems zwischen Ihnen beiden, das auch zwischen uns beiden vermutlich nicht gelöst werden wird, sehe ich in Ihrer Weigerung begründet, eine Ideologie-Analyse vorzunehmen.

    Statt dessen verweisen Sie überwiegend auf Ihre persönlichen Erfahrungen (s.o.) und schreiben z.B. über einen Counterjihadi in Ihrem Blog: „Er kennt im Grund Muslime nicht persönlich und phantasiert sich Monster herbei. Ein gläubiger Muslim ist für ihne keine reale Person, sondern etwas, das er aus Filmen und vielleicht auch Videospielen.“

    Dies zeigt Ihr Missverständnis des Counterjihad. Auch unter der Bezeichnung „Islamkritik“ bekannt interessiert dieser sich zunächst für die Texte, die der Ideologie zugrunde liegen. Er arbeitet Kloran, Hadithe, Sira und Scharia akribisch durch, vergleicht sie unter sich und mit denen anderer Religionen und Ideologien und versucht, eine Bewertung vorzunehmen. Er untersucht die Wirkung der Ideologie auf das Denken ihrer Anhänger und leitet ggf. deren Verhalten daraus ab. Wie Sie sehen, steht bei der Theorieanalyse der konkrete Mensch an letzter Stelle. Zunächst und vor allem geht es um Textanalyse.

    Der Counterjihad nutzt die Erkenntnisse und Methoden verschiedener Humanwissenschaften zur Erkenntnis seines fest umrissenen Gegenstandes, aber er stellt diese Erkenntnisse und Methoden nicht in Frage. Insofern nehme ich die Freud’sche Theorie von „Es“ – „Ich“ – „Über-Ich“ als gegeben hin, um hier festzustellen, dass das „Über-Ich“ eines Christen auf den Lehren Jesu beruht, der sich kreuzigen ließ und niemals gegen einen Menschen die Hand erhoben hat, das „Über-Ich“ des Mohammedanisten aber je nach Hingabe durch einen äußerst bösartigen Menschen geformt wird, der plünderte, mordete und vergewaltigte, wie aus den mohammedanistischen Schriften klar hervorgeht. Das macht nicht jeden Orientalen zwangsläufig zum Verbrecher, es erklärt aber, warum zwischenmenschliche Gewalt dort (vor allem gegen Frauen und Kinder), wie der Blick in den mohammedanistischen Alltag von der Türkei über Iran über Pakistan bis Indonesien zeigt, ein gesellschaftlich akzeptiertes Massenphänomen ist.

    Es geht nicht darum, ob Sie persönlich sich in der Türkei wohlfühlen, es geht darum, ob wir diese durchweg gewalttätige und unterdrückerische Lebensart erstrebenswert finden und unterstützen wollen. Denn die Ideologie gibt keine andere Vision her, ebenso wie aus „Mein Kampf“ keine Vision ohne die entsetzliche Massenvernichtung unserer jüdischen Mitbürger herausgefiltert werden kann.

    Auch das Verhalten ALLER mohammedanistischen Verbände bei uns ist doch eindeutig: Kopftuch? MUSS sein! Scharia? NOCH nicht! Der Mohammedanismus ist nicht mit fünf Prozent zufrieden, auch nicht mit 99,9%, er rast bis zur Agonie um das letzte 0,01%.

    Sie laufen in die Falle der mohammedanistischen Fundamentalisten (und deren Masterminds sind ausnahmslos Fundamentalisten), die behaupten, der Mensch sei grundsätzlich als Mohammedanist geboren. Aber kein Mensch ist doch mit einer Ideologie geboren. Sie ist ein geistiges Produkt, welches man analysieren und bewerten kann, gegen das man sich auch entscheiden kann. Warum ist es Ihnen denn so wichtig, dass die Mohammedanisten ihren Glauben so beleidigend, offensiv und verstörend durch sexuelle Markierung und Abschirmung der Frauen (Hijab) nach außen demonstrieren? Ich trage doch auch kein Kreuz mit mir herum. Warum sollte es nicht möglich sein, den Mohammedanismus ganz privat zu leben? Natürlich deshalb nicht, weil er einen expansiven politischen Anspruch hat. Haben Sie Ihre säkularen alevitischen Freunde mal nach der Vernichtung des jüdischen Stammes der Banu Quraiza durch Klo H. Metzel, den „vorbildlichsten aller Menschen“ gefragt? Dem mehrtägigen Schlachten? Was haben sie Ihnen entgegnet? Wer dominiert unter den Mohammedanisten – die Aleviten? Warum sind Ihre Freunde so autoritär gesinnt? Sie, Leo, sind es nicht, ich bin es nicht – WARUM Ihre Freunde? Und wie beurteilen Sie den Entwicklungstrend seit 1979?

    Mit freundlichen Grüßen

    von Time

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    1) http://initiativgruppe.wordpress.com/2011/03/27/pi-sendung-im-bayerischen-rundfunk/#comment-8022

  3. InitiativGruppe sagt:

    Time,

    in meinen jungen Jahren war ich Marxist, aktiver Jungsozialist, eifriger Leser der Heiligen Schriften des Marxismus. Schon damals bin ich meinen Genossen unangenehm aufgefallen. Ich war nämlich der Meinung, dass man Menschen immer als Menschen, so, wie sie tatsächlich handeln und so, wie sie tatsächlich für ihr Handeln motiviert sind, beurteilen sollte, und nicht nach irgendwelchen Theorien oder Ideologien, denen sie zu folgen meinen oder die wir ihnen andichten.

    Ich selber möchte auch gerne nach meinen Taten beurteilt werden und nicht danach, was für Theorien oder Rechtfertigungen hinter meinen Taten stehen.

    Nach drei, vier Jahren des marxistischen Mitmachens hatte ich die Theoretiker so weit durchschaut, dass ich sie nicht mehr ganz ernst genommen habe. Politik auf der Spielwiese, hab ich damals gesagt. Theorie, so scheint mir, ist in solchen Fällen (!) vor allem mal Selbsttäuschung. Ein Selbstschutz-Panzer und eine Kanone, um auf andere zu schießen. Außerdem auch ein unterhaltsames Konstrukt ohne viel Realitätskontrolle: eine Art Spiel.

    Ich bleibe dabei: Das Resultat Ihres Counter-Jihad ist pure Fantasterei. So, wie seinerzeit das Bild, das sich meine marxistischen Freunde von Bourgeoisie und Proletariat gemacht haben, pure Fantasterei war.

    Das Autoritäre oder Autoritär-Gesinnte in vielen Menschen, die aus Ländern kommen, in denen dieses Autoritäre noch nicht gebrochen worden ist durch den modernen Hedonismus und Individualismus, hat mit dem Islam wenig zu tun. Mein Vater und meine Mutter waren keine Muslime … meine Großeltern genau so wenig. Wenn ich in einer türkischen Familie in Ankara gelebt habe oder in einer öfters zu Besuch war, hab ich die Brux’sche Familienatmosphäre wieder erlebt – eine höchst vertraute autoritäre patriarchalische Welt, die mir – ich muss es gestehen – recht viel Vergnügen gemacht hat, grade weil ich sie in meiner Psyche gut verdaut und ausgeschieden habe.

    Eine bemerkenswerte Folge Ihrer Perspektive auf den Islam und die Muslime ist die Annahme einer Verschwörung. Hinter den einfachen Muslimen, mit denen ich also meine persönlichen Kontakte pflege, stehen böse Fundamentalisten, die sie dirigieren.

    Ogottogott.

    Schön, aus Ihrer Sicht bin ich naiv und merke nicht, was da – für Sie real – im Verborgenen dräut.

    Da ist nichts zu machen, Time.
    Ich halte das für glatt verrückt – und Sie halten mich für naiv, sträflich naiv, ja geradezu kriminell naiv.

    So gehen wir unsere getrennten Wege.

    Beide haben wir dabei aber doch unsere Sorgen.

    Sie: Wenn die Leute sich von der Bruxistischen Naivität überzeugen lassen, dann haben die islamistischen Fundamentalisten leichtes Spiel.

    Ich: Was für eine politische Praxis gegenüber den Muslimen in Deutschland würde aus einer Perspektive des Counter-Jihad folgen? – Praktisch etwas, das vergleichbar wäre mit dem, was die Nazis mit den Juden gemacht haben. Nein, ich meine jetzt nicht gleich den Holocaust. Ich meine die systematische Ausgrenzung aus dem deutschen Volk durch entsprechende Gesetze zwischen 1933 und 1939.

    Vorerst kann ich Ihre Counter-Jidad-Perspektive noch als marginale Spinnerei abtun und auf sich beruhen lassen. Würde sie aber Macht gewinnen, dann wären wir Todfeinde, und Sie müssten mich “aus dem Verkehr ziehen”, weil Sie mich anders nicht ruhigstellen könnten.

    Ihre Perspektive ist letztlich totalitär. Wie die meiner marxistischen Freunde es war, und wie die der Kommunisten, Nazis, Taliban und Wahhabiten.

    Was den Entwicklungstrend angeht: Die in Deutschland lebenden Muslime werden Generation für Generation deutscher, säkularer, individualistischer. In den Moscheen beim Freitagsgebet überwiegen die Älteren. Auch der Islam selber öffnet sich allmählich. Zögerlich noch, aber es gibt auch schon ziemlich dramatische Schritte in Richtung eines deutschen oder europäischen Islams. Penzberg ist da Pionier, in einer anderen Weise die eine oder andere DITIB-Moschee, und wie den Wandel bei Milli Görüs hat Werner Schiffauer genau beschrieben. Die jungen Kopftuchfrauen, mit denen ich zusammenarbeite oder sonst Kontakt habe, sind sehr viel “deutscher” als die jungen Einwandererfrauen, die ich früher oder in der Türkei in nicht-urbanen Umgebungen erlebt habe. Es passiert, was unvermeidlich ist: Der Mensch wandelt sich gemäß seiner Umwelt. Damit wandelt sich auch der Islam. Er hinkt noch ein bisschen hinterher, aber im Vergleich zu vor 10 Jahren hat sich auch da phänomenal viel getan. Der Islam wird sich als Religion dem Individualismus der heute jungen Generation anpassen. Ich hoffe, er wird sich besser anpassen als die papst-gebremste Katholische Kirche.

    Auch in Ägypten kann man diesen Trend beobachten. Olivier Roy hat dazu einen Artikel geschrieben … (ist auf meinem Blog zu finden).

    Der alte Fundamentalismus und Dschihadismus ist im Grunde schon tot. Counter-Jihad bekämpft eine Leiche. Oder, zugegeben, noch nicht eine Leiche, aber einen Tattergreis am Rande der Grube. Nur die grassierende Islamfeindschaft ist bei uns noch in der Lage, ein paar junge Wilde so wütend zu machen, dass sie Salafisten werden und dem Fundamentalismus eine winzige, letztlich hoffnungslose Bluttransfusion geben.

    Darum ein vorausschauender Tipp: Die Chinesen. Schaut euch mal die Chinesen an! DIE sind WIRKLICH gefährlich! Glaubt mir!

    Jetzt haltet ihr das für ein Ablenkungsmanöver. In 10 Jahren sprechen wir uns wieder.

    Dann werde ich euch verständlich zu machen versuchen, dass die Chinesen auch und zu allererst Menschen sind … und wir nicht jeden Chinesen, der in Deutschland herumläuft, für eine Triadefigur oder einen Spion halten sollten …

  4. Time sagt:

    Hallo Leo,

    dass Sie sich immer außerhalb der Ideologien gestellt haben und gegen den Strom geschwommen sind, ehrt Sie.

    Für Ihren Individualismus hat die Ideologie, von der Sie möchten, dass sie in Deutschland Fuß fasst und zu einer prägenden Kraft wird, allerdings kein Verständnis. Sie ist eine zutiefst kollektivistische Ideologie, in der der Einzelne nichts ist und nicht einmal Eigentümer seines Körpers, die Ideologie hingegen alles. Die Propaganda-Fuzzies von „Styleislam“ drücken das in einem Pictogramm so aus („Schmeiß Dein Ich weg“):

    http://www.styleislam.com/men/unisex-longsleeve-t-shirt.html?motif=ramadanego

    Das von Ihnen beschönigend genannt „Autoritäre“, welches ich das „Unterdrückerische“ oder „Sklavistische“ nennen würde, ist nicht der einzige Aspekt, den ich als westlicher Demokrat und Menschenfreund am Mohammedanismus abstoßend finde.

    Ganz besonders angeekelt bin ich z.B. durch die widerwärtige Behandlung der mohammedanistischen Frau durch den mohammedanistischen Mann. Wenn Sie „die höchst vertraute autoritäre patriarchalische Welt“ Ihrer katholischen Kindheit mit den millionenfachen Amputationen an Mädchen, Säureattentaten, Steinigungen, Auspeitschungen, mit der Tatsache vergleichen wollen, dass Mädchen im Iran ab elf Jahren verheiratet werden (unter absolut zulässiger Berufung auf die Ideologie, die eben dieses fordert), und wenn Ihnen – wenn auch nicht an diesen extremen Gewalttätigkeiten, die innerhalb der mohammedanistischen Sphäre eher die Norm als die Ausnahme darstellen – so doch dieser Autoritarismus „recht viel Vergnügen“ gemacht hat, brauchen wir nicht weiter über Gleichberechtigung, Demokratie und eine offene Gesellschaft reden.

    Reden wir also über die „Verschwörung“. Sie unterstellen mir, ich dächte, Ihr Kumpel Ali sei aus „Teheran ferngesteuert“. Das denke ich nicht. Ihr Kumpel Ali ist überhaupt nicht mein Thema.

    Mein Thema ist die Ideologie Mohammedanismus. Diese behauptet, dass der zutiefst menschenfeindliche, zwanghafte, unfreie, unterdrückerische Müll, der im Kloran steht, von dem einzig existierenden Gott Alla stammt. Sie sagt, dass der Verkünder dieser abartigen Worte, der von der Ideologie als ein sexuell perverser Killer ausgemalt wird, das größte Vorbild für alle Anhänger der Ideologie für alle Zeiten sei: Hitler war wenigstens Vegetarier.

    Es geht nicht um Verschwörung, es geht um etwas ungeheuerlich viel Größeres, um die Bildung eines gigantischen Schwarms. Nur Ideologien sind dazu in der Lage, über alle Grenzen und Sprachen hinweg Menschen zu einem Schwarm zu vereinigen. Das „Sudden-Jihad-Syndrom“: Ein Phänomen des Schwarms. Al Kaida: eine lose Gruppe innerhalb eines Schwarms, wie er in der Tierwelt durch chemische Signale, bei Menschen aber durch Ideologien geformt wird.

    Wollen Sie nach den Abermillionen Toten der Weltkriege und des Kommunismus in Frage stellen, dass eine Ideologie die Menschen zu den allerschlimmsten Taten treiben kann? Bezweifeln Sie, der sich aus dem Katholizismus befreit hat, die Wirkungsmacht von Ideologien? Fast scheint es so, denn Sie beschreiben, wie der Mohammedanismus sich angeblich öffnet, sich dem „Individualismus“ anpasst. Der Jihadismus, der Tag für Tag seine 50 – 100 Opfer fordert, ist für Sie eine „Leiche“. Mit dem Jihadismus, den der Counterjihad als den Kern des Mohammedanismus herausgearbeitet hat, wollen Sie also auch nichts zu tun haben. Aber was ist es denn eigentlich, was Sie am Mohammedanismus schätzen? Welchen Text kennen Sie, welcher hat Sie inspiriert? Aufgrund welchen Textes sollte der Mohammedanismus befördert werden?

    Wenn Sie aber die Texte lesen würden und zu der Ansicht kämen, dass diese bösartig sind, würden Sie Ihren Kumpel Ali, den Sie zutiefst schätzen, darin bestärken, an ihnen festzuhalten?

    Oder trauen Sie sich zu sagen, „Ali, du bist mein bester Kumpel, aber Mohammed hat persönlich eine Massenschlachtung geleitet und danach eine hinterbliebene Angehörige vergewaltigt, das ist doch nicht o.k., oder?“

    Bestärken Sie Ali in seinem Junkie-Dasein, oder helfen Sie ihm, von der Pumpe wegzukommen?

    Momentan ist Ihre Position m.E.: „Ist doch nicht so schlimm mit der Sucht, wird sich von selbst regeln.“

    Wenn das alles gar nicht so wichtig ist mit der Ideologie, warum setzen Sie sich so vehement für jede noch so kleine kultische Forderung dieser Ideologie ein? Sie glauben doch selbst nicht, dass es einen Blutsäufer namens Alla gibt, warum sollen ihm zu Ehren dann fünfjährige Mädchen im Kindergarten in Kopftücher eingeschnürt werden?

    Helfen Sie mit, Wissen, Freiheit und Freundschaft zu befördern.

    Und schauen Sie sich mal ein paar chinesische Filme an. Danach werden Sie verstehen, warum die unsere Freunde sein können, die sklavistischen Mohammedanisten aber nie und nimmer.

    Ich grüße Sie,

    Time

  5. InitiativGruppe sagt:

    Sie haben sich da ein Monster aufgebaut, das es nicht gibt.
    Es gibt allerlei kulturell Problematisches und Schlimmes überall auf der Welt, auch in Kulturen, in denen der Islam dominiert, aber das ist nicht schlimmer als im hinduistischen Indien, im kommunistischen Nordkorea, im christlichen Äthiopien (wo ebenfalls die Klitorisbeschneidung üblich ist), etc.

    Die übelsten Massenverbrechen des 20. Jahrhunderts haben säkulare Menschen und Bewegungen zu verantworten: Faschismus, Kommunismus (Stalinismus, Maoismus, Rote Khmer), die Hutubewegung in Rwanda …

    Der Islam ist für sich so wenig verbrecherisch wie das Christentum, und die Muslime von heute tendieren mehr und mehr in Richtung Moderne und weg vom Islamismus.

    Es gibt das Monster nicht, von dem Sie sprechen. Außer vielleicht in Ihnen selbst?

    Eine Brux’sche Weisheit: Beschreib du mir deinen Feind, und ich erkenne dich in ihm wieder!

    Das Feindbild, das wir entwickeln, charakterisiert uns selbst. Es zeigt uns, wie wir selbst sind.

    Man hat schon Feinde, und manchmal wird der Kampf existenziell – aber man braucht zu diesem Kampf kein Feindbild. Auch der übelste Feind ist ein Mensch wie du und ich.

    Und eine Ideologie und eine Religion gibt es nur in Form der Verkörperung von Konzepten in Menschen, nicht unabhängig davon. Mit der Anwesenheit in individualisierten Gesellschaften wandeln sich die Ideologien und die Religionen. Sogar in Ägypten geht es in diese Richtung.

    Das leugnen Sie rundheraus. Nun, bitte. Es dauert noch ein bisschen, aber der Tag wird kommen, an dem Sie etwas lächerlich dastehen werden, weil die Geschichte über den Islamismus hinweggegangen und Ihnen Ihr Monster abhanden gekommen sein wird.

    Natürlich, für Sie ist das ausgeschlossen. Also gut, betrachten wir mal eine der Konsequenzen aus dem von Ihnen als real angenommenen Islam-Monster.

    Versetze ich mich in einen Islam-Monster-Funktionär hinein, wie Sie ihn sich vielleicht denken — würde daraus nicht folgen, dass er SIE aus dem Verkehr ziehen muss? Denn SIE gehören doch zu den wenigen, die den Islam in seiner ganzen Monströsität durchschauen? (Andere ahnen es nur.)

    Da nun diese Islam-Monster von überragender Perfidie und Schlagkraft sind, werden sie Wege finden, SIE aus dem Weg zu räumen.

    Können SIE da noch ruhig schlafen? Das Monster ist hinter IHNEN her!

    — Natürlich ist das Unfug. Ich versuche nur, einen Ihrer Gedanken zu Ende zu denken. Sie haben auch gar keine Angst vor diesem Monster-Islam, weil Sie im Grunde wissen, dass Sie nur ein SPIEL betreiben. Es ist alles nur virtuelle Welt. Bühne. Realität gibt’s da nur als Versatzstück, Theaterkulisse, Schauspielergarderobe.

    Viel Vergnügen beim weiteren Spielen!

  6. Time sagt:

    Leo,

    bitte nennen Sie mir einen einzigen mohammedanistischen Text, der Sie persönlich berührt hat. Etwas von der Art des „verlorenen Sohnes“ (Luk.15/11), nennen Sie mir etwas am Mohammedanismus, das NICHT bösartig ist!

    Time

  7. Tangsir sagt:

    Time ich bewundere deine Geduld mit diesem Menschen zu diskutieren. Aber allein der Blick auf einer seiner Sätze offenbart sein intellektuelle Unbedarftheit:

    “Die übelsten Massenverbrechen des 20. Jahrhunderts haben säkulare Menschen und Bewegungen zu verantworten: Faschismus, Kommunismus (Stalinismus, Maoismus, Rote Khmer), die Hutubewegung in Rwanda … ”

    Wenn man nicht die geistige Schärfe besitzt zwischen atheistisch und säkular zu unterscheiden, dann kann das schon mal passieren, ganz davon abgesehen, dass Franco z.b. durch und durch katholisch war und keineswegs atheistisch oder säkular.

    Und bevor hier irgendwelche Missverständnisse entstehen: Nein, ich bin nicht an einer Diskussion mit dem Schnauzbartträger interessiert. Ich war bloß auf Besuch bei Time und fand ihn vor, wie er sich barmherzig mit einem geistig armen beschäftigt hat. :D

  8. Eugen, Prinz von Savoyen-Carignan sagt:

    Hmm…vielleicht wäre es möglich einfach mal wie Manfred Kleine-Hartlage es in seinem Buch gemacht hat über kulturelle Selbstverständlichkeiten zu diskutieren, den Code, den jeder in seinem Kulturkreis im Kopf hat und er nicht erst überlegen muss was er in welcher Situation zu tun hat.
    (und wenn es so etwas banales ist wie Hand-beim-Nießen-vor-die-Nase-halten).

    Darauf aufbauend könnte die Diskussion über den Islam weitergehen. Auch mit Leo “Bulldog” Brux.

  9. Eugen, Prinz von Savoyen-Carignan sagt:

    Noch ein Nachtrag Time,

    möglicherweise kommen die Orks aus ihrer Sackgasse heraus wenn Sie erst einmal für sich klären ob der Koran unerschaffen oder erschaffen ist.
    Haben Sie schon einmal etwas von den Mu’tazila gehört?

    Und was der Herr Brux hier als “Leiche” bezeichnet, würde ich eher einen angeschlagenen Boxer nennen, wozu der in der Lage ist, weiß man ja.

  10. calvin sagt:

    Uiuiui,
    da kann ich Tangsir nur beipflichten.
    Diese Geduld für jemanden mit “Scheuklappen-Tunnelblick-alles ist rosa-backe backe kuchen-Einstellung” aufzubringen ist schon beeindruckend.
    Deine Einstellung, lieber Time, grundsätzlich das Gespräch zu suchen und dieses mit Fakten zu untermauern gereicht Dir zur Ehre. Nur leider ist das Ergebnis mit solchen Einbahnstrassendenkern zu 100% immer das gleiche:
    Nein, nein, nein, ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!

    Sowas ist vergebene Liebesmüh und das Ergebnis ist, dass schöne Blogs und Beiträge wie dieser, oder Tangsir´s zerredet werden. Letztlich bleibt die Erkenntnis, dass Herr Brux viel Lärm um nichts macht. Seine Kommentare sind ellenlang, beinhalten allerdings nur heisse Luft.

    Und was Sie angeht, Herr Brux, Ihre welt- und menschenoffene Einstellung ehrt auch Sie. Doch gehen Sie mal in sich und rekapitulieren ein wenig. Tatsache ist, dass Türken (ich mache jetzt mal keine Unterteilung in Osmanen, etc.) sich seit jeher dadurch auszeichneten Krieg zu führen, zu erobern, zu töten, zu vergewaltigen. Einzig und allein mit dem Ziel den eigenen Herrschaftsbereich zu vergrößern und andere Menschen und Völker zu unterwerfen. Die Geschichte beweist eindeutig, dass DER Türke sich als eine Art Herrenmensch versteht. Siehe Erdowahn, den ich hier mal den legitimen Nachfolger Hitler´s nennen möchte. Dies können wir auch tagtäglich in beeindruckender Weise in allen europäischen Türken-Ghettos und deren näherem Umfeld beobachten. Die Geschichte wiederholt sich hier. Mit dem Unterschied, dass es derzeit noch kein offener Krieg ist. Über Armenier, Kurden, Besetzung von Land (auch die heutige Türkei ist nur Besetzt, Zypern), diskrimierung von nicht-Moslems, etc. müssen wir wohl nicht weiter reden. Auch die heute von Erdowahn so verpönte Zwangsassimilierung haben uns die Türken in der Historie beeindruckend vorgemacht. Letztes Beispiel waren leider die Armenier und Kurden, deren Männer umgebracht, die Frauen vergewaltigt -damit die türkischen Gene und das Türkentum fortbestehen- und die kurdische Sprache verboten wurde. Dass die Türken mehrheitlich ein Volk von faschistischen Nationalisten ist, belegt doch schon das Türkentum-Gesetz. Diese Attitüde schleppen die Türken bereits seit jahrhunderten mit sich rum und sind nicht in der Lage sich von ihr zu lösen. Allein das macht es schon unmöglich Türken mit Chinesen, oder anderen Menschen zu vergleichen.

    Ah, es gibt doch noch eine Gruppe die man mit Türken vergleichen kann. Es sind die Moslems! Nur diese teilen sich mit den Türken die Einstellung den Rest der Welt unterwerfen zu “dürfen”, weil es Ihr gottgegebenes Recht ist. Ja sogar ihre hochheilige Pflicht. Und so hat es ihnen ihre personifizierte Gutmütigkeit ja auch vorgemacht: Alle müssen sich anschliessen und unterwerfen. Wer sicht nicht unterwirft, wird einen Kopf kürzer gemacht. Unterwerfen musste aber nicht gleich konvertieren bedeuten. Oft reichte es nur seine Zusatzsteuern zu bezahlen, damit man am Leben blieb. Von irgendwoher mussten ja laufend neue Sklaven kommen, denn unsere arabischen Herrenmenschen waren sich für Arbeit abseits von Raubzügen, Morden, Vergewaltigungen und Versklavungen natürlich zu schade. Erstaunlicherweise gibt es noch eine Gemeinsamkeit: Die Zwangsassimilierung von geschlagenen Stämmen. Wieder das gleiche Töten von Männern und Vergewaltigen von Frauen um den eigenen Fortbestand und die Verbreitung der eigenen Ideologie zu sichern. Vermutlich haben alle Kriege der Geschichte nicht soviel Opfer gefordert wie die Verbreitung des Islam.
    Ein Beispiel:
    Opfer der beiden Weltkriege gesamt: ca. 70 Mio.
    Opfer der Islamisierung INDIENS: ca. 80 Mio.
    Zitat Tangsir: “Es geistern Zahlen von über 270,000,000 Menschen die alleine durch das Wirken des Islams, weltweit an Toten und Opfern zu beklagen sind.”
    Das lässt sich beliebig weiterführen.

    Diese Ähnlichkeiten sind schon ein wenig verwirrend, wenn man in allem immer nur das vermeintlich Gute sieht. Oft ist das Gute allerdings nur eine Autosuggestion, wie Mohammeds Erscheinungen eben auch nur Autosuggestion waren. (Da glaube ich einfach mal den weltweiten Psychologen, die Mohammed´s geistigen Zustand anhand aller Überlieferungen unter die Lupe genommen haben.)

    Meine o. g. Fakten sehen für mich hingegen nicht wie ein Monster basierend auf Autosuggestion aus. Meinungen können sehr unterschiedlich sein, Fakten hingegen nicht.
    So muss nicht in jedem Türken ein verkappter, judenhassender klein-Hitler stecken, ebensowenig wie in jedem Moslem. Die Tendez ist allerdings vorhanden.
    Solange weder Türken noch Moslems öffentlich Stellung dazu nehmen, sich von diesen Gräueltaten distanzieren und erst mal vor der eigenen Tür kehren, bevor man dem Westen Vorurteile, Türkenhass, Rassismus, Islamophobie, etc. vorwirft, solange hat der Counter-Jihad das Recht anzuprangern und auch unangenehme Fakten zu veröffentlichen. Die Deutschen müssen sich ja auch fast tagtäglich den Vorwurf anhören zwei Weltkriege ausgelöst zu haben und haben gefälligst die Schnauze zu halten, obwohl sie nachweislich pazifistisch sind, wie man pazifistischer nicht sein. (Siehe Irak, Libyen, etc.)

    Ach, bevor ich es vergesse:
    Ich war (leider) selber unzählige Male in der Türkei. Und türkische Staatsangehörige habe ich auch in der Familie. Unwissenheit zieht bei mir also nicht. Aus mir können Sie höchstens einen verbohrten Monsterjäger à la Don Quijote machen!

    In diesem Sinne,

    Calvin

  11. Time sagt:

    Hallo allerseits,

    was den ollen Leo betrifft: Für mich ist es gar nicht schlecht, meine Gedanken immer wieder neu zu ordnen. Letztendlich ist es ja genau dies, was wir Westler wollen, dass wir in einer Atmosphäre der Gewaltlosigkeit Sachargumente austauschen können. Ebenso sicher wie wir sind, dass wir durch diese Methode die Welt immer zutreffender beschreiben können, ebenso sicher ist, dass die Gegenseite daran kein Interesse hat, die Welt nur beherrschen will und dabei natürlich auf Gewalt letztlich nicht verzichten kann. Ich finde es daher schockierend aber nicht überraschend, wenn die offiziellen Vertreter der Orks und ihr Dimmi-Lakaien von den Grünen und der Schariapartei Deutschlands (SPD) dem Interesse unseres Innenministers, die Ork-Verbände zur Mitwirkung an der Verhinderung von Terror-Anschlägen zu bewegen, eine Absage erteilen. Solange man den Kloran als heilige Schrift verehrt, muss man sich zwangsläufig die Gewaltoption offen halten, denn er gebietet eben dieses. Bezeichnend finde ich, an welcher Stelle Herr Brux die Debatte abgebrochen hat… :-)

    Was die Mutazila betrifft, so spielten sie ihre große Rolle im 8. bis 9. Jahrhundert, also lange her ist das und währte auch nur kurz. Ausgerottet wurden sie von den Mainstream-Orks und den Mongolen schließlich um 1220 (Wiki). Wolfgang Günther Lerch von der FAZ pflegte sie, als er noch überzeugter Dimmie war, immer dann hervorzukramen, wenn die Gläubigen ihrem Blutsäufergott mal wieder einen besonders hohen Leichenberg als Opfer dargeboten hatten. Ich erwarte aus dieser Richtung nicht so arg viel. Eher schon aus der von Leo angedeuteten, welche er abwertend „Hedonismus und Individualismus“ nannte, womit er Wohlstand und Freiheit meinte. An Wohlstand und Freiheit partizipieren zu können wird immer mehr Mohammedanisten davon abbringen, ihren Glauben expansiv-aggressiv (worunter ich auch das Kopftuch verstehe) auszuleben.

    Ich grüße Sie,

    Time

  12. calvin sagt:

    Schade finde ich allerdings, dass jemand wie Herr Brux, der ja offensichtlich nicht dumm ist, sich so leicht für eine Sache vereinnahmen lässt.
    Er vertritt mit seiner Einstellung einen nicht unerheblichen Teil der deutschen Bevölkerung die sich selber dadurch beruhigt und ihre Handlungen legitimiert, indem sie sich sagt: “MIR HABEN DIE MOSLEMS UND TÜRKEN NICHTS GETAN. ICH KENNE, WENN ÜBERHAUPT, NUR NETTE. WARUM SOLLTE ICH WAS GEGEN DIE HABEN?”

    Aus diesen Sätzen leiten unsere Gutmenschen sogar ab, dass sie Türken und Moslems nicht nur in Ruhe lassen, sondern sie vor ihren bösen Mitmenschen in Schutz nehmen müssen.

    Es streiten sich zwar die Gelehrten über Gandhi, seine Absichten und sein Wesen, jedoch war auch er einer der “sein” Volk offenen Auges ans Messer der Moslems lieferte. Ob es in seinem Fall reine Gutmütigkeit, oder geplanter Machthunger war, soll an dieser Stelle egal sein. Fakt ist, dass sich Geschichte wiederholt und Menschen wie Herr Brux mit ihrer Gandhi-Haltung das Ende praktisch heraufbeschwören. Undzwar trotz mahnender geschichtlicher Gegenargumente.

    Schade, schade!

  13. calvin sagt:

    Ich bin zwar eigentlich gegen das Posten von Videos im Kommentarbereich, aber dieser “Einzelfall” dürfte Herrn Brux´ unkritische Haltung gegenüber unserer kritischen Haltung, sagen wir mal blauäugig erscheinen lassen. Hier wird unsere Zukunft ausgebildet:

  14. InitiativGruppe sagt:

    Also, Leute, schaun wir mal, wer von uns in der Realität lebt! Ich oder ihr!
    Ich schlage vor, in 10 Jahren sprechen wir uns wieder. Und blicken zurück auf diese Debatte.

    Schon der Umstand, dass ihr nichts TUT, dürfte allerdings ein Hinweis darauf sein, dass das hier auf MadrasaOfTime nicht ernst ist. Sondern eine Art Game, wie es heute per Internet 2.0 eben möglich ist.

    Sagt mir, was ihr in der politischen Realität für praktische Konsequenzen aus euren Analysen gezogen habt. Erzählt mir von euren politischen Handlungen gegen die Monster!

    Ohne der Gefahr angemessene Handlungen bleibt das, was ihr hier formuliert, Geschwätz.

    Also nun: Eure Taten, eure Strategien, eure Taktiken … wo sind sie? — Ah, ich verstehe, das bleibt natürlich streng geheim! – Aber peinlich ist es doch, nicht wahr? So viele Worte – und keine irgendwie sichtbaren Taten.

    Oder habe ich sie etwa nur übersehen?

  15. InitiativGruppe sagt:

    Zu dem Video hab ich hier was geschrieben:
    http://initiativgruppe.wordpress.com/2011/02/14/hassprediger-abou-nagie-salafistischer-islam-im-unterricht-mit-kindern/

  16. Time sagt:

    Leo,

    wir sind natürlich alle berufstätig und reflektieren NACH der Arbeit an der virtuellen Bar. Wir schwatzen, wenn Sie so wollen. Aber mit großer Kompetenz, angefüllt mit Bildern aus dem Arbeitsleben, freundlichen Visionen. Counterjihad versteht sich als eine Unterabteilung des Humanismus. Join it!

    Time

  17. calvin sagt:

    Nun, da muss ich gestehen, dass ich mich von dem Titel des Videos und dem für mich scheinbaren Klassenzimmer habe verwirren lassen. (Gab es zu dem Video einen Beitrag bei PI, so muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich ihn nicht gelesen habe.) Wenn Sie nun sagen, dass der gefilmte Hassprediger nicht an deutschen Schulen “unterrichtet”, muss ich das erstmal so hinnehmen. Ich kann das Gegenteil nicht beweisen. Ich verhalte mich in diesem Fall einfach mal wie ein Agnostiker: Könnte möglich sein, Beweise gibt es aber keine.

    Allerdings gibt es auch sonst noch zur Genüge Bildmaterial bei Youtube oder MahometTube, etc…
    (Undercover Mosque,……)

    Was mir allerdings bei ihrem verlinkten Beitrag aufgefallen ist:
    [Den Link hab ich direkt von meinem Agenten bei PI – ein Teufelchen hat das Engelchen gespielt und mir den Tipp gegeben,...]
    Na das schlägt doch dem Fass den Boden aus. Unser pazifistischer Herr Brux bedient sich Informanten. Da lässt er jeden Geheimagenten neben sich erblassen und alt aussehen. Unser lieber Herr Brux scheint mitten in einem Krieg. Welches Monster er wohl bekämpft? Oder hat er eine “gizli görev”? Haben Sie eine Geheimmission Herr Brux? Vielleicht sollten Sie Ihre Monsterthese nochmals überdenken. Evtl. wenn Sie morgen früh in den Spiegel schauen!? Sollte sich Ihr Monster als Seifenblase entpuppen, können nehmen Sie sich doch einfach Time´s Worte zu herzen:

    “Counterjihad versteht sich als eine Unterabteilung des Humanismus. Join it!”

    Jeder ist willkommen. Gesunder Menschenverstand vorausgesetzt!

  18. Time sagt:

    Hallo Calvin,

    ich denke, dass Leo als gestandener Deutschlehrer einfach keine Lust mehr hat, Texte zu analysieren, schon gar nicht so ein bösartiges Gebrabbel wie den Kloran. Er will Action, Undercover, rauchende Colts. Er versteht nicht, dass manche Menschen Texte intensiver und offener lesen als er dies von seinen curricularen Vorgaben kennt, wo in Bezug auf Kafka seit Jahrzehnten denn z.B. immer nur „Kafkas Judentum“ oder „Kafka und sein Vater“ von Bedeutung sind.

    Wenn jemand aber zu Meryem – welche das iranische Anti-Drogenprogramm lobt, dessen Spezialität an Baukränen erhängte „Dealer“ im Stadtbild sind – eine freundliche Beziehung unterhält und eine Ehefrau der Özoguz-Fundamental-Orks als regelmäßige Kommentatorin kritiklos in seinem Blog duldet, dann ist der Schluss auf eine „Geheimmission“ gar nicht so weit hergeholt. Vielleicht möchte Leo uns ja zur Preisgabe von persönlichen Informationen provozieren, die Meryem dann in der iranischen Botschaft abliefern könnte, eine Story, die Tangsir grade erlebte (1). Oder vielleicht möchte er uns dazu bringen, mit den von uns abgefackelten Moscheen zu prahlen, von denen wir ja täglich hören?

    Hallo Leo,

    wachen Sie auf. Schauen Sie mal öfter bei PI oder Ulfkotte (2) vorbei, dann können Sie sehen, von wem die Gewalt bei uns ausgeht, Sie können ihr bedrückendes Ausmaß auch in unserem Land erahnen, Sie verstehen, warum die meisten im Counterjihad einstweilen lieber anonym bleiben und zuletzt Sie über „Taten, Strategien und Taktiken“ aufklären wollen.

    Aber außer denen, die vor allem lesen und schreiben, gibt es bei uns durchaus auch andere Aktivitäten von der Parteigründung bis zur Ein-Mann-Demo (3). Unser Freund Markus tut sich z.B. immer wieder durch seine exzellente Präsenztaktik hervor (4). Sehen Sie, wie er sein Pappschild hochhebt, während in Afghanistan der Mob mordend durch die Straßen zieht, weil auf der anderen Seite der Erde ein Kloran gebrannt haben soll?

    Worum geht es Markus? Er möchte – wie wir alle – nicht, dass die Scharia in unserer Gesellschaft Fuß fasst, so wie dies von vielen „Islamwissenschaftlern“ und unserer Justizministerin betrieben wird. Er hat das Zeug zum Kanzler, ich bin der geborene Staatssekretär, so what? Wir sehen das Establishment in Politik und Medien jedenfalls gegen uns, da ist Vorsicht geboten.

    Aber am Beispiel Sarrazin und der enormen Zustimmung zu ihm sehen Sie, dass unsere Recherchearbeit Veränderung bewirken kann. Lesen Sie einfach mal Kloran, Hadithe und Sira, Leo, oder meine Texte dazu in diesem Blog („Grundlagentexte“). Der Counterjihad braucht gar nicht viel mehr zu machen, als diese mohammedanistischen Texte unter der in hohem Maße gebildeten Bevölkerung Deutschlands zu verbreiten. Der Rest ergibt sich von selbst, denn die Orktexte sind offensichtlicher Dreck, für den ein Streichholz noch zu schade ist.

    Time

    _____

    1) http://tangsir2569.wordpress.com/2011/03/27/abschwulrahim-fordert-den-kopf-von-tangsir/
    2) http://www.akte-islam.de/3.html
    3) http://www.pi-news.net/2011/04/osnabruck-angriff-auf-mutige-ein-mann-demo/
    4) http://zivilisationscourage.net/2011/03/islamkonferenz-teil-2-die-konferenz-tanzt/

  19. calvin sagt:

    Nothing left to add!
    Mehr kann ich dazu nicht sagen!

  20. InitiativGruppe sagt:

    Mit anderen Worten: Man schwatzt an der virtuellen Bar. Und attestiert sich dabei gegenseitig große Kompetenz.

    Ich bin voll damit zufrieden, euch in dieser Rubrik abhaken zu können.
    Harmlose Spinner.
    Virtueller Stammtisch.
    Reden bloß und haben keinen Sinn für Praxis und keinen für Realität.
    Solange kein charismatischer Führer sie mal alle hinter sich versammelt, kann man sie beruhigt ignorieren.

  21. Tangsir sagt:

    Pass mal auf Brux. Wieso bist du denn von deiner Frau verlassen worden? Ich sage dir wieso: Weil du ihr gegenüber genau dieselben leeren Sprüche gebracht hast und sie es eines Tages leid war mit einem Blender verheiratet zu sein. Jetzt wo du im Alter vereinsamt bist und dir klar geworden ist, dass du ein Verlierer bist und dein ganzes Leben vertan hast, hast du dir ein neues Betätigungsfeld gesucht und dich zum Anwalt der Muselmannern aufgeschwungen.

    Man braucht keinen charismatischen Führer um gegen Pädophilie, geistige Armut und Unterdrückung zu sein. Darüberhinaus ist Geert Wilders eine der vielen charismatischen Führer die diese Bewegung zu bieten hat.

    Für dich sind Literaten und Philosophen ebenfalls Schwätzer, aber sie haben die Welt nachhaltig beeinflusst. Was wir tun, tun wir im Geiste der Aufklärung und wir werden immer mehr.

    Über diese intellektuelle Arbeit hinaus gibt es natürlich andere Aktivitäten die wir nachhängen, aber bitte verwechsele uns nicht mit irgendwelchen Türken und Araber die sich von deinen Provokationen beeindrucken lassen und sich auf einen Schwanzlängevergleich einlassen. Apropos Schwanzlänge, wir beide wissen ja, dass du in dem Punkt lieber die Hose anlassen solltest du behäbiger, verbitterter, alter Mann.

    Und nun blicke auf die Ruinen deines Lebens zurück um dir klarzumachen, dass du nicht von Wert geschaffen hast und sich niemand an dich erinnern wird.

    Lass dir uhig von den Kopftuchmädchen und den Islamisten auf die Schulter klopfen, denn so wie ich vermute, brauchst du diese Art von Bestätigung mehr, als diejenigen die sich für Freiheit und Selbstbestimmung einsetzen.

  22. calvin sagt:

    Werter Leo,
    bislang schienen Sie mir ja recht sympatisch, wenngleich mir Ihr Standpunkt, wie bereits geschrieben, nicht gefällt. Wie heisst es doch so schön?: “Man muss nicht gut finden was andere tun, man muss es nur respektieren.” Nun haben Sie mein schönes Bild, welches ich mir selber von Ihnen gemalt habe, leider zerstört.

    Aus der Erklärung Time´s und meiner Zustimmung zu “Der Counterjihad braucht gar nicht viel mehr zu machen, als diese mohammedanistischen Texte unter der in hohem Maße gebildeten Bevölkerung Deutschlands zu verbreiten.”, ziehen Sie folgenden Schluss: “Man schwatzt an der virtuellen Bar. Und attestiert sich dabei gegenseitig große Kompetenz.”
    Das nenne ich ja mal immanente Kritik! Gosses Kino Herr Brux!
    Abgesehen davon, dass wir uns gegenseitig nicht attestiert haben.

    Des weiteren beschimpfen Sie uns als “Spinner”. Das passt so gar nicht zur Ethik, welcher Sie sich selber laut Ihres Blogs verschrieben haben:
    “Ethik: Relativist. Empathie statt Moral.”
    Also, mal relativ betrachtet: Gäbe es uns nicht, gäbe es Ihr Blog nicht. Relativ geht nunmal nur MIT Bezugspunkt. Und Empathie kann ich Ihren Worten auch nicht entnehmen. Denn sonst hätten Sie sich nicht zu folgenden Worten hinreissen lassen: “Reden bloß und haben keinen Sinn für Praxis und keinen für Realität.”

    Erstens habe ich weiter oben bereits geschrieben, dass ich durchaus meine Erfahrungen in Praxis und Realität sammeln “durfte”. Zweitens wissen Sie doch überhaupt gar nichts über uns. Sie wissen rein gar nichts über unsere Personen. Vielleicht sind wir alevitische Kurden, die vor dem Türkentum fliehen und sich eine neue Heimat suchen mussten. Vielleicht sind wir Exiliraner, die vor der Muslimischen Diktatur geflohen sind und es kaum erwarten können zurückzukehren, sobald das Regime dort gestürzt wird und der Zoroastrismus wieder Staatsreligion wird. Vielleicht sind wir Kopten, die gerne so schnell wie möglich wieder in ihr Heimatland zurück möchten, es aber nicht können, solange dort Arabische Moslems Herrschaftsansprüche in dem von ihnen eroberten Land stellen. Vielleicht sind wir Apostaten und sind nach Deutschland gekommen, weil unser Leben in unserer Heimat in Gefahr war. Vielleicht sind wir aber auch Armenier aus der Türkei, die einfach wöchentlich zur Messe gehen möchten und dafür nunmal Kirchen benötigen. Davon soll es drüben ja nicht viele aktive geben. Ach, was red ich? Sie kennen sich dort ja blendend aus. Dann wissen ja auch, dass Lokale neben Moscheen keinen Alkohol ausschenken, weil es der geistige “Führer” so angeordnet hat. Im Gegensatz zu uns Individualisten benötigen Moslems und Türken nämlich zwingend ihren Führer. Sie brauchen nunmal für alles eine Anweisung. Sogar zum A**** abwischen. Selber nachdenken ist im Islam bekanntlich haram.
    Aber vielleicht sind wir auch einfach nur Leute aus Duisburg-Marxloh, Dortmund-Nord, Köln-Mülheim, etc. die tagtäglich Praxis und Realität zu spüren bekommen. Überall und jederzeit. Im ÖNV, in Kindergärten und Schulen, in der Nachbarschaft, in der die Moslem-Gangs das Sagen haben und wenn Sie Lust haben einfach Leute verprügeln. Vielleicht haben wir eine Metzgerei mit Schweinefleisch in einem dieser Stadtteile und laufend beschmierte und zerstörte Schaufenster. Vielleicht sind unsere Töchter von “Südländern” vergewaltigt worden.
    Was wissen Sie denn schon über uns? GAR NICHTS!!!

    Ich würde mir wünschen, dass Sie mit Ihrer Frau, natürlich mit Kopftuch, ein Experiment in Istanbul-Kadiköy machen und Ihre Frau dort öffentlich, mit Kopftuch, eine Zigarette raucht. Anschliessend sollten Sie sich ganz ungezwungen leidenschaftlich in aller Öffentlichkeit ausgiebig küssen. Wie zwei jung verliebte. Ach, und natürlich haben Sie eine Flasche Rotwein dabei, die Sie GEMEINSAM geniessen. Natürlich mit Kopftuch! Den Rest können Sie sich denken. Stecken Sie vorsichtshalber eine Waffe ein, die gibt es dort ja so gut wie in jeder Wohnung.

    Einigen wir uns doch einfach darauf, dass wir uns uneinig sind. Sie bleiben auf Ihrem Blog mit Ihren Wolkenschiebern und wir jagen weiter unser Monster.

    Abgesehen davon möchte ich Ihnen hier mal einige Ihrer eigenen Kommentare von Ihrem Blog in Erinnerung rufen:
    “Eigentlich kein schlechter Ort, um über den Islam zu diskutieren. ”
    “Diskutieren können die Leute ja kaum. Dazu müsste man ja argumentativ auf seinen Partner eingehen.”
    “…meine Erfahrung zeigt mir, dass es in der Debatte wichtig ist, leidenschaftlich Position zu beziehen.”
    “Ein Drittes kommt hinzu: Die Fähigkeit, im Feind den Menschen zu erkennen, der eben nicht anders kann, als er handelt und spricht. Auch ein PI-Fan verdient meine Aufmerksamkeit, verdient mein Nachdenken, verdient eine Antwort.”

    Ja wo ist denn Ihr Hang zur Diskussion geblieben? Wohin sind denn die Argumente entschwunden? Wo sind denn die Antworten, welche wir verdienen?

    Solange Sie sich nicht an Ihre eigenen Richtlinien halten, kann man Sie beruhigt ignorieren.

    P.S.:
    Ich habe große Hoffnung in Sie gesetzt. Leider konnten Sie den Anspruch nicht erfüllen. Sie wurden gewogen, gemessen, getestet und für untauglich befunden. Ein Harmloser Spinner in seinem Luftschloss.

  23. Time sagt:

    Hallo Leo,

    das ist aber schade, dass Sie uns nun „abgehakt“ haben. Dabei hatten wir doch Sie als unseren „charismatischen Führer“ ausersehen und Ihnen unsere Fragen vorgelegt, um Sie auf die Probe zu stellen. Und nun rasseln Sie mit Pauken und Trompeten durch die Abschlussprüfung! Da ich es war, der meinen Freunden gegenüber immer ein gutes Wort für Sie eingelegt hat, stehe ich nun natürlich reichlich blöde da, und man bezweifelt tatsächlich sogar meine Kompetenz. Leo, ich bin sehr enttäuscht von Ihnen und erwarte in Zukunft etwas mehr Ernst und Engagement.

    Time

    _____

    Pssst… Calvin, Tangsir!

    Der Ork-Bot (1) Leo steht offenbar kurz vor seiner Demission und gibt nur noch kurze pejorative Statements von sich. Ich glaube nicht, dass der das hier noch lange mitmacht. Ich meine aber, dass wir bereits schon jetzt entscheidende Resultate vorlegen können.

    Denn Leo stimmt unserer These zu, dass der Kloran nur menschenfeindliche, bösartige und unterdrückerische Texte enthält, indem er sich konsequent weigert, das Gegenteil zu belegen, ja, indem er die Arbeit am Text generell verweigert. Dem entspricht seine Parole, den Menschen beachten zu wollen, nicht aber die Ideologie, und uns vorzuwerfen, wir würden gegen Menschen schreiben, wohingegen wir meinen, gegen den Text (die Ideologie) zu Felde zu ziehen. An dieser Stelle verneint Leo also die Verbundenheit der Ideologie mit dem Menschen, der an sie glaubt.

    Doch obwohl er die Bedeutung von Ideologie herabsetzt, und als unwesentlich bei der Beurteilung der Mohammedanisten erachtet, ist es ihm andererseits ein Herzensanliegen, das offensive Bekenntnis zum Mohammedanismus zu verteidigen. Er meint, für die Freiheit einer Orkfrau zu kämpfen, wenn er dafür streitet, dass sie als Lehrerin Kopftuch tragen kann (Aber tatsächlich streitet er für ihre Freiheit, bei uns eine Ideologie der Unfreiheit durchzusetzen, wie sie in sämtlichen mohammedanistischen Ländern herrscht). Er verneint die Bedeutung des Kopftuchs als Symbol einer totalitären Bewegung, verteidigt es andererseits als bedeutungsvoll für das Wohlbefinden mohammedanistischer Frauen. Leo (2):

    „Vitzliputzli und Co kapieren nicht, dass man Muslime meint, wenn man den Islam in die Pfanne haut.“

    Aber wer sagt denn, dass Mohammedanisten untrennbar mit dem Mohammedanismus verbunden sind, ja, dass jeder Mensch eigentlich sogar als Mohammedanist geboren ist? Fundamental-Orks sagen das, und, wie obiger Satz zeigt, Leo. Im Gegensatz zu den mohammedanistischen Ländern, wo regelmäßig Christen und andere Minderheiten physisch vernichtet werden, kann man bei uns aber doch sehr wohl den Mohammedanismus „in die Pfanne hauen“, ohne seinen Anhängern auch nur das allerkleinste Haar zu krümmen. Es sei denn, man setzt Kritik am Mohammedanismus oder seine Einschränkung in der Gesellschaft mit der für den einzelnen Mohammedanisten wesentlichsten Einschränkung seiner Lebensqualität und Freiheit gleich, was Hassprediger tun… und Leo. Für sie muss der ganze Klimbim auch zu 100% ohne die kleinsten Abstriche durchgezogen werden, da ist es dann eben nicht möglich, richtige Mohammedanistin zu sein ohne Kopftuch. Könnte man dies doch, könnte man ebensogut darauf verzichten, da man weiß, dass viele Menschen durch es gekränkt werden.

    So zeigt sich der zentrale Widerspruch in Leos Denken in dieser Frage. Er sieht die Orks mit dem Mohammedanismus nicht verbunden, wenn dieser als eine auf Texten basierende Ideologie beschrieben wird, er sieht sie sie aber mit ihm verbunden, wenn er als Lebensart beschrieben wird.

    Der Widerspruch resultiert aus Leos Unverständnis totalitärer Herrschaft und dem des Mohammedanismus als einer totalitären Ideologie. Aber woher sollte das Verständnis auch kommen, wenn man sich konsequent Texten verweigert, weil man prinzipiell nicht an die Wirkungsmacht von Ideologien glaubt? Während Leo so die Kopftuchproblematik auf der Ebene von Irokesenschnitt und Piercing verhandelt, geben orkische Politkommissare ihren Adepten den ideologisch-religiösen Hintergrund, um allmählich zur Eroberung der Öffentlichkeit, der Straße zu schreiten, ganz so wie dies Rotfront und SA in der Weimarer Republik betrieben. Kybeline zitierte gestern aus einem Orkforum (3):

    „Sucuk sucht Gleichgesinnte für ein Spontan-Treffen von “Massen”, die einen lauten “Allahu Akber” – Ruf ausstoßen. Wenn möglich, an mehreren Orten gleichzeitig, mit Webcam.“

    Kybelines Kommentar:

    „Solche Aktionen führen zu keinerlei Verbrüderung mit der Nichmoslemischen Welt der echten Europäer, das sind islamischen Eroberungsgehaben, die nur Feindschaft und Haß schüren. Keine Einheimische können solche Moslem Jugendlichen für sympathische Freunden halten. Da wachsen uns neue Feinde heran, mitten unten uns…“

    „Dumme-Jungen-Streiche“, wird Leo das nennen oder „legitime Religionspraxis“. Ich nenne es Nazislam.

    Ich grüße Sie,

    Time

    _____

    1) http://de.wikipedia.org/wiki/Bot
    2) http://vitzliputzli.wordpress.com/2011/03/18/noch-mehr-kostliches-warum-der-islam-von-uns-nicht-kritisiert-werden-darf-frisch-aus-der-dusselei/
    3) http://www.kybeline.com/2011/04/03/die-muslimische-jugend-in-der-parallelgesellschaft/#more-22264

  24. InitiativGruppe sagt:

    Na, da habt ihr’s mir aber gegeben!
    Da sitze ich hilflos vor dem Bildschirm.
    Zwei Welten – die nicht zusammen passen und kaum miteinander kommunizieren können, ohne aneinander vorbeizureden.

    Viel Spaß noch an der virtuellen Bar!
    Das wünscht euch
    Leo der Ork.

    Der dank eurer Untätigkeit unbehelligt sein bööses Werk fortführen kann.

  25. vitzliputzli sagt:

    es ist wirklich interessant, daß herr ig brux ständig, auch bei mir, nachfragt, was man denn mache. durchaus so ein bischen provozierend.

    es ist doch schon ein wenig beleidigend, für wie blöde er uns hält, käme es darauf an, uns auszuhorchen :-(

    gruß an alle hier! (ok, auch an brux :-) – zivilisierte menschen sind eben höflich)

  26. Time sagt:

    Hallo Leo,

    ich kann mir denken, dass Sie jetzt erst mal ein bißchen mitgenommen sind. Wir machen also eine Pause ohne Uhr, kein Problem.

    Sie wollten uns mitteilen, was am Kloran Sie so beeindruckt hat, dass sie der Meinung der Orks zustimmen, dass der Kloran das Wort des einzig existierenden Gottes „Alla“ ist, der der Ansicht ist, dass Frauen nur halb so viel wert sind wie Männer. Lassen Sie sich Zeit mit Ihrer Antwort, wir sind geduldig und haben immer jede Menge Projekte um die Ohren. Wir erwarten Sie nach getaner Arbeit zum Schwatzen an der „virtuellen Bar“.

    Viele Grüße

    von Time

  27. calvin sagt:

    @ vitzliputzli
    Der Mensch kann halt nicht aus seiner Haut. Er ist es nicht anders gewohnt. Die Lemminge auf seiner Seite erwarten nunmal von ihm, dass er sie in den Kampf gegen das böööööse Monster führt. Warum sollte er sich hier anders verhalten? Ein Schelm, wer ihm böse Hintergedanken unterstellt. :-)

    Mir ist zwar schleierhaft was an Time´s Satz -Der Counterjihad braucht gar nicht viel mehr zu machen, als diese mohammedanistischen Texte unter der in hohem Maße gebildeten Bevölkerung Deutschlands zu verbreiten.- nicht zu verstehen ist und warum er uns laufend zu irgendwelchen vermeintlichen GewaltAktionen drängen möchte, denn sowas ist doch eher die Baustelle seiner Schäfchen und Schutzbefohlenen.

    “Leo der Ork.
    Der dank eurer Untätigkeit unbehelligt sein bööses Werk fortführen kann.”
    Howgh, der Führer hat gesprochen!

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