Archiv für April 2011

Aus meinem Giftschrank (#24)

30. April 2011

Das ist doch eigentlich nicht zu fassen: Das mohammedanistische Abu Dhabi betreibt Touristenwerbung mit Schleiereulen (aus: „Spiegel“ #17).

Mhm, naja, warum eigentlich nicht. Bei uns wimmelt es ja von Dimmies und Knallköpfen mit zuviel Geld in der Tasche, die sich gerne mal z.B. in einem marokkanischen Cafe in die Luft sprengen lassen – auf moderate Weise, versteht sich.

Der Pfeil zeigt auf einen heißen Spruch: „Sanddünen in der Liwa-Oase“. Tja, die Oasen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren und was wir glauben, was sie sind… heutzutage bestehen sie nur noch aus Sanddünen. Aber die sind nun natürlich, weil sie das einzige sind, was den Orks geblieben ist, „unentdeckte Schätze“. Doch wie gesagt, es gibt ja tatsächlich einen Haufen Leute bei uns, die so einen Schmarrn glauben. Meinetwegen können die Orks diese Penner behalten.

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Time am 30. April 2011 

Die Naziran-Krake

29. April 2011

Dass der Counterjihad an Boden gewinnt, ist nicht zuletzt daran zu sehen, dass ein FAZ-Redakteur nach dem anderen beginnt, in seine Richtung zu tendieren. Heute beschuldigte Joseph Croitoru die iranischen Machthaber, das syrische, alevitische Minderheitenregime zu unterstützen.

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Heimliche Helfer

Hinweise auf iranische  Unterstützung für Syrien

Die Zeichen mehren sich, dass das Assad-Regime in Syrien, dessen Ende die Oppositionsbewegung am heutigen Freitag in zahlreichen angekündigten Demonstrationen wieder fordern wird, zunehmend in Bedrängnis gerät. Das Land ist der arabische Schlüsselverbündete von Iran, also würde Assads Sturz auch die persische Demokratiebewegung stärken. Aber genau dieses Szenario will man in Damaskus wie in Teheran um jeden Preis verhindern. Deshalb gilt es jetzt offenbar, bei der Unterdrückung der Proteste möglichst viel voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen.

In den letzten Tagen häuften sich die Hinweise darauf, dass sich Assad die Erfahrungen seines Bündnispartners Iran zunutze macht und er bei der Zerschlagung der Demonstrationen womöglich direkte Hilfe aus Teheran bekommt. So führt derzeit das syrische Staatsfernsehen wiederholt geständige „Terroristen“ vor, die angeblich Anschläge auf Angehörige der Sicherheitskräfte verübt haben. Derartige Inszenierungen, über die die syrische Regierungspresse dann ausführlich berichtet, sind vor allem aus dem iranischen Fernsehen bekannt. Festgenommene demokratische Aktivisten wurden dort nach größeren Protestwellen dem Volk als reuige Verschwörer präsentiert.

In der syrischen Version lässt man die Geständigen sagen, sie seien von einem radikalislamischen „Scheich“ zum Dschihad gegen das Regime mobilisiert worden. Als Mitverschwörer und Drahtzieher werden aber nicht nur religiöse „Extremisten“ angeführt, sondern den Aussagen der Verhafteten zufolge sollen an den subversiven Aktionen auch nicht näher bezeichnete „Intellektuelle“ beteiligt gewesen sein, womit man diese Gruppe ebenfalls pauschal zu Staatsfeinden erklärt.

Wie es zu solchen Geständnissen kommen kann, schilderte jüngst ein anonymer Teilnehmer des oppositionellen arabischsprachigen Internetforums „Shababsyria“ (Syriens Jugend). Geheimpolizisten hätten ihn ohne Vorwarnung am Arbeitsplatz aufgegriffen und verhaftet. Er habe dann mehrere Tage in verschiedenen Gefängnissen zugebracht, wo Offiziere der Staatssicherheit auch unter Anwendung verschiedener Foltermethoden versucht hätten, ein Geständnis aus ihm herauszupressen. Er sollte zugeben, dass er islamischer Terrorist sei; an zweiter und dritter Stelle stand die Option, amerikanischer oder zionistischer Spion zu sein. Nach eigenem Bekunden leistete der wiederholt Gefolterte konsequent Widerstand und wurde schließlich entlassen. Ihm war während seiner Tortur etwas aufgefallen, was besonderen Mitteilungswert hat: Unter den Folterknechten hätten sich einige befunden, die mit libanesischem und iranischem Akzent sprachen. Man darf hier Hilfskräfte aus den Reihen der proiranischen libanesischen Hizbullah und aus der berüchtigten Gefängniswelt von Iran vermuten.

Dass das syrische Regime bei den Repressionen gegen die Demokratiebewegung Handlanger aus dem Libanon und Iran einsetzt, dafür spricht auch die jüngste Protesterklärung syrischer Studenten der Universität Damaskus. Wo immer einheimische Studenten sich versammelten, da seien bald auch libanesische und iranische Kommilitonen zur Stelle, die den Demonstrierenden handgreiflich begegneten. Die syrischen Studenten, die auf freie Meinungsäußerung pochen, sind davon überzeugt, dass es sich bei den gewalttätigen libanesischen Hochschülern um Anhänger der schiitischen Hizbullah handelt.

Ähnliches wird mittlerweile über die Zerschlagung der landesweiten Protestkundgebungen berichtet. Laut Augenzeugenberichten werden die Sicherheitskräfte bei ihrem gewaltsamen Vorgehen immer wieder von iranischen Helfern unterstützt. Auf den Internetseiten der Opposition, etwa „Syrianrevolution“, hat man dafür eine plausible Erklärung: Weil sich syrische Soldaten weigerten, auf demonstrierende Landsleute zu schießen, übertrage das Regime diese Aufgabe zunehmend der iranischen Verstärkung, die weniger Hemmungen habe. Bestätigen lassen sich solche Berichte, mit denen die Aktivisten das Verhalten der Regierung als skrupellos und verräterisch entlarven wollen, allerdings nicht. Auffälligerweise begannen solche Beobachtungen zu kursieren, als die amerikanische Regierung verlauten ließ, ihr lägen konkrete – wenn auch nicht weiter spezifizierte – Beweise für eine aktive Einmischung von Iran in Syrien vor. Auch sollte man den triumphierenden Unterton, der in den Meldungen über Hilfsdienste der Iraner mitschwingt, nicht übersehen – wird doch als Grund für diese Maßnahme gern suggeriert, dass immer häufiger syrische Sicherheitsleute Befehle aus moralischen Gründen verweigern.

Fest steht, dass die syrischen Machthaber, anders als die iranischen, kaum auf das Szenario geographisch breitgestreuter Massendemonstrationen vorbereitet waren. Mit dem verstärkten Einsatz von Panzereinheiten versucht man nun wohl die unzureichenden Kapazitäten der eigenen Schlägertrupps zu kompensieren. Dass Assad dabei auf die Hilfe der damit sehr erfahrenen iranischen Basidsch zurückgreift, ist allemal plausibel.

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Time am 29. April 2011 

Der Haupttäter entkam

28. April 2011

Anders als sein Freund, der Verräter Adam Neuser, der zum Mohammedanismus konvertierte, konnte der Antitrinitarier Johannes Sylvanus nicht fliehen. Er wurde 1572 in Heidelberg hingerichtet.

Martin Mulsow ist Direktor des Forschungszentrums Gotha der Universität Erfurt und bereitet eine Edition der Materialien zum Fall Neuser vor. Neuser war ein prominenter Orkfreund und Verräter im 16. Jahrhundert. In der gestrigen FAZ legte Mulsow den Fall dar.

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Ein Fall religiöser Doppelspionage und Koranverehrung

Der Sultan soll sich ganz Europa nehmen, die Christen verdienten es nicht anders. So schrieb ein deutscher Theologe am Ende des 16. Jahrhunderts an das Oberhaupt des Osmanischen Reichs. Seitdem wird gerätselt, was in Adam Neuser gefahren war. In Gotha ist nun die lateinische Fassung seines Briefes entdeckt worden, die zwar auch nicht das Original ist, aber das Rätsel Neuser zu lösen erlaubt.

Im März 1570 setzt ein deutscher Theologe in Heidelberg einen Brief an den Sultan von Konstantinopel auf. Er schreibt ihm, er halte den Islam für besser als das Christentum, und der Sultan, Selim II., solle ruhig Europa erobern, dann würden die Christen schon sehen, wohin sie mit ihrer Götzendienerei und ihrer Zwietracht gekommen sind. Adam Neuser, der Verfasser des aberwitzigen Briefes, spielte mit dem Feuer. Er wusste, dass ihm eine Anklage wegen politischen Hochverrats drohte, sollte der Brief je in die Hände der Behörden fallen. Zu dieser Zeit beherrschten die Türken den ganzen Balkan. Die Grenze verlief durch Ungarn und Siebenbürgen zum Schwarzen Meer, und der Islam war eine stete Bedrohung für den Westen.

Der Fall Neuser ist einer der großen Skandale des sechzehnten Jahrhunderts. Über die Jahrhunderte haben sich Lessing und viele andere Gelehrte an ihm abgearbeitet; dennoch ist er nie restlos aufgeklärt worden. Warum in aller Welt hat Neuser diesen verhängnisvollen Brief geschrieben? Auch wenn er ihn nicht abgeschickt hat, so ist der Text doch bei einer Hausdurchsuchung an den Pfälzer Kurfürsten gekommen, Neuser wurde zum Tod verurteilt, konnte fliehen, versuchte sich nach Siebenbürgen durchzuschlagen, musste umkehren, wurde ergriffen und verhört. Er floh ein zweites Mal, versuchte es in London und Paris, wandte sich dann aber wieder Richtung Osten. Von Polen und Ungarn aus landete er schließlich – Ironie der Geschichte – als Gefangener im Osmanischen Reich. Er konvertierte zum Islam, kam dadurch frei und fristete danach sein Leben noch einige Jahre mit Dolmetscherarbeiten am Hof in Istanbul.

Warum also hat er den Brief geschrieben? Neuser war wütend. Er war in Heidelberg kaltgestellt worden, weil er der falschen Partei angehörte, zu denen, die die Züricher Variante des Reformiertentums bevorzugten und nicht die strenge Kirchenzucht nach Genfer Vorbild, die in Heidelberg durchgesetzt werden sollte. Das hat ihn radikalisiert. Er freundete sich mit antitrinitarischen Ideen an, also solchen, die das Dogma der Trinitätslehre ablehnten und Jesus nicht für einen Gott erachteten. Daher der Abscheu vor der „Götzendienerei“ seiner Mitbürger. Irgendwann muss Neuser die Koranausgabe in die Hände gefallen sein, die Bibliander 1543 veröffentlicht hatte, und er hat fasziniert angefangen, die Nähe zwischen Judentum, Christentum und Islam zu sehen, wenn man denn nur von einem puren Monotheismus ausging. Es gab Schriften, die der Koranausgabe beigebunden waren – etwa die „Cribratio Alcorani“ von Nikolaus von Kues -, die eher die Gemeinsamkeiten als die Unterschiede der Religionen betonten.

Doch all das hätte nicht gereicht, Neuser dazu zu bewegen, den Sultan einzuladen, ganz Europa zu erobern. Dazu war noch die Gewissheit nötig, geschichtlich auf der richtigen Seite zu stehen. Liest man den Brief an den Sultan, so fällt ein Bezug zu Daniel 2 und 7 auf, also zur politisch so einflussreichen Vier-Reiche-Prophetie. Neuser deutet die vierte und endgültige verheißene Monarchie nicht auf das Heilige Römische Reich, sondern auf die Osmanen: „und wann die Christen verstehen, daß Ew. Majestät Reich eben diß sey, (wie es in der Wahrheit ist) davon Daniel im 2. und 7. Capitel sagt, welches die gantze Welt einnehmen, über alle Kayser und Könige herrschen soll, werden sie sich nicht mehr ungehorsam erweisen, sondern gutwillig ergeben“.

Kurz zuvor, 1566, hatte es einen markanten Einschnitt in den Debatten um die Danielsprophetie gegeben. Jean Bodin hatte in seiner Schrift „Methodus ad facilem historiarum cognitionem“ einen Angriff auf die deutsche Reichsideologie lanciert und massive Zweifel angemeldet, ob denn mit dem vierten Reich wirklich das gegenwärtige Heilige Römische Reich Deutscher Nation gemeint sei; es gäbe doch auch andere große Reiche, besonders das derzeitige türkische. Diese ketzerische Anfrage ist nicht ohne Wirkung geblieben, auch nicht in Heidelberg. Dass man aus ihr aber solche Konsequenzen ziehen konnte wie Neuser es tat, war unerhört.

Um Neusers Motivation wirklich zu erhellen, ist es nötig, auf die Einzelheiten des Briefes an den Sultan einzugehen. Doch dieser Brief ist ein Mysterium. Man kannte bisher nur eine deutsche Übersetzung, obwohl er ursprünglich auf Latein geschrieben war. Die deutsche Fassung wurde von Jakob Beyrlin in seinen „Antiquitates Palatinae“ mitgeteilt, einem Text aus dem frühen 17. Jahrhundert, der aber erst 1701 gedruckt wurde. Das Original ist niemals gefunden worden, seit mehr als vierhundert Jahren hat es niemand gesehen. Lessing war der Erste, der daran zweifelte, dass alles in dem deutschen Text den ursprünglichen Worten Neusers entspräche. Einiges könnte aufgebauscht worden sein, um die harte Strafe an Neusers Freund Johannes Sylvanus, der geköpft wurde, zu rechtfertigen.

Nun aber ist der lateinische Text aufgetaucht. Er liegt in der Forschungsbibliothek Gotha. Daniel Gehrt hat ihn bei Katalogisierungsarbeiten an einem Briefkonvolut von Stephan Gerlach gefunden, einem Gesandtschaftsprediger, der Neuser in Istanbul kennengelernt hatte. Und es zeigt sich, dass die authentische, mit Neusers Hand geschriebene Gothaer Version nicht identisch ist mit der bisher bekannten deutschen Fassung. Diese fängt so an: „Ich Adam Neuser, ein gebohrner Christ in Teutschland, und verordneter Lehrer und Prediger des gemeinen Volcks zu Heydelberg, (an welchem Ort jetztmahls die Gelehrtesten des ganzen teutschen Landes sich unterhalten) fliehe zu Seiner Majestät gantz unterthänigst, um Gottes und eures Propheten willen (über welchen sey der Friede GOttes), bittend, Seine Majestät wolle mich in die Zahl der Gott-Gläubigen eures Volcks, und für einen Unterthanen aufnehmen.“

Die Gothaer Version aber, übersetzt man sie aus dem Lateinischen, beginnt so: „Ich, Adam Neuser, Heidelbergischer Prediger und zum Doktor promoviert in der Universität Heidelberg beim pfälzischen Fürsten, der den zweiten Rang im Reich nach dem Kaiser hat, habe die prophetischen und apostolischen Schriften gelesen, mit den besten Interpretationen aller alten Kirchenväter und modernen Ausleger. Durch Beiwohnung des allmächtigen Gottes habe ich gesehen, dass alle Christen in ihrer Idolatrie verfangen sind, dass sie selbst nicht richtig über die Grundsätze ihrer Religion urteilen, ja der Religion überhaupt.“ Es handelt sich also um einen ganz anderen Text, der nur gelegentlich mit der bisher bekannten Version übereinstimmt.

Wie lässt sich das erklären? Meine These: Die lateinische Version ist nicht derjenige Text, der in Neusers Haus konfisziert wurde und dann in die Hände des Kurfürsten gelangte. Dieser Originaltext ist möglicherweise für immer verschwunden. Nein, die Gothaer Version ist der Versuch Neusers, den Wortlaut seines Briefes aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren. Wie anders sollte es auch möglich sein, dass Stephan Gerlach diese Blätter aus dem Besitz des toten Neuser erhalten hat? Neuser konnte ja unmöglich von seinem Exil in Istanbul aus an das im Heidelberger Schloss verwahrte Dokument gekommen sein. Und dass Gerlach bei seinen Nachforschungen über Neuser nach seiner Rückkehr aus Istanbul 1578 die Heidelberger Behörden hat dazu bewegen können, ihm den Originalbrief auszuhändigen, ist äußerst unwahrscheinlich. In diesem Falle müsste der Text, der der deutschen Übersetzung zugrunde liegt, gefälscht oder erfunden sein, was auch aus textlichen Gründen unplausibel ist. Vielmehr scheint Neuser auf seiner langen Flucht das Bedürfnis gehabt zu haben, sich den Brief, der die Grundlage seiner ganzen Kalamität war, möglichst genau zu vergegenwärtigen. „Soweit das, was ich an Argumenten in aller Eile aufgreifen kann (,possum arripere’)“, notiert er sich hinter seine Rekonstruktion.

Und es spricht für meine Hypothese noch ein anderer Umstand. Die beiden lateinischen Fassungen des Sultan-Briefes sind nicht die einzigen Blätter, die von Neuser im Gothaer Konvolut enthalten sind. Sie werden umrahmt von einigen weiteren Blättern Neusers, auf denen er zum einen Einzelheiten seines Verhörs in Heidelberg und der Argumente darstellt, die er damals vorgebracht hat, und zum anderen seine Gründe für die Ablehnung der Trinität als solche anführt.

Alles in allem scheint es sich bei den sehr unvollständig erhaltenen Texten um Materialien für eine autobiographisch gehaltene Rechtfertigungsschrift zu handeln. Man weiß, dass Neuser sich während seiner Siebenbürger Zeit rechtfertigen und den üppig ins Kraut schießenden Spekulationen und Denunziationen über seine Flucht mit einer Apologie begegnen wollte. Ferenc Dávid, der ungarische Antitrinitarier und Freund, riet ihm dringend dazu. Die Apologie hat offenbar die Form einer Mischung aus Dokumentation (insbesondere des Sultanbriefes), Bericht über seine Reisen und theologischem Traktat angenommen.

In Siebenbürgen hielt sich Neuser auf, weil dort (wie sonst kaum in Europa, von einigen Teilen Polens abgesehen) der Antitrinitarismus eine geduldete Religion war. Von Heidelberg aus hatte der schlecht informierte Neuser noch gedacht, sein Glaube wäre dort sogar Staatsreligion. Nun musste er erfahren, dass es selbst in dieser Randzone des christlichen Europa noch schwierig war, den Häschern des Kaisers und des Kurfürsten zu entkommen. Wenn er seine Apologie drucken lassen wollte, musste er sich auf türkisch kontrolliertes Territorium wagen.

Das tat Neuser dann auch, denn dort – in Símand – gab es eine fahrbare provisorische Druckerei von „Herrn Paul“ Karádi, von der er gehört hatte. Doch auf der Suche nach dieser Druckerei wurde er in Temesvár gefangen genommen und nach Istanbul abtransportiert. Auf seiner Irrfahrt, noch in Siebenbürgen oder schon im Osmanischen Reich, scheint er in ziemlicher Eile die Fragmente für die Apologie aufs Papier gebracht zu haben.

In Istanbul angekommen, hat Neuser seine Materialien bei sich behalten und wohl weiter an ihnen gearbeitet. Zugleich machte er sich Gedanken, wie er den Hochverratsvorwurf abschwächen könne. Als er im April 1574 an seinen Freund Caspar Baumann in Deutschland schreibt, weist er ihn daher auf eine Marginalie hin, die er am Ende des Originalbriefes gemacht hatte und die er auch in seinem Gedächtnisprotokoll an gleicher Stelle notiert: ein „Hoc potest omitti“ („Das kann weggelassen werden“). Er erkärt Baumann, dass er sich die Klausel aus Vorsicht ausgedacht hatte, kurz nachdem er den Brief im März 1570 verfasst hatte: „Ich gedachte bey mir selbst, ,wenn vielleicht aus sonderm Unglück deine Mißgönner diesen Brief sollten überkommen, so möchten sie dich in groß Unglücke bringen; es wird dirs keiner glauben, daß du in proposito et fine, nehmlich die Wahrheit zu erfahren, geschrieben hattest; was willst du anfangen, gedacht ich, so viel dich bemühen der Religion halben, in weite unbekannte Lande dich zu begeben? Beschloß diese ganze Sache ruhen zu lassen, nichts anzuheben, und zu einem Zeugniß deß schrieb ich neben an den Brief an die Seite, ,Hoc potest omitti’; das ist, diß mein Vornehmen, dieser Brief, dieses Geschäft mag wohl unterlassen werden: und diß sind die letzten gewesen, die ich an diesen Brief geschrieben habe, nachdem ich ihn überlesen habe.“

Dass die Klausel den ganzen Brief ungültig machen sollte, halte ich für zweifelhaft. Sie war neben die letzten Zeilen gesetzt und kann lediglich den Absatz gemeint haben, in dem es – in Neusers rekonstruierter Fassung – heißt: „Ich komme nicht als Schurke, ich komme nicht als Bandit, ich werde wie gesagt nicht gezwungen: Ich tue nicht wenig, um zur Vermehrung Deines Reiches beizutragen – ich würde nämlich meine Kinder, meine Frau und meine Eltern hintansetzen. Ich bitte also darum, daß Du mich mit meiner Frau und den Kindern gnädig aufnimmst und verteidigst.“ Neuser wollte also die Absicht aufgeben, in das Osmanische Reich zu übersiedeln, er wollte nur noch seine Glaubensüberzeugung ausdrücken.

Tatsache ist aber, dass es Neuser im April 1574 offenbar noch ausreichend schien, auf die Auslassungsklausel als sein Hauptargument zur Verteidigung zu bauen – wie wir gesehen haben, ein recht windiges Argument. Nun gibt es aber noch eine zweite Fassung des Briefes im Gothaer Material. Diese unterscheidet sich im Text in einigen Varianten und in einem längeren Einschub über weitere Suren, der in der ersten Rekonstruktion noch fehlt. Dass diese Fassung etwas später auf der Grundlage der ersten hergestellt wurde, ist aus dem Umstand zu erschließen, dass sie umfangreicher ist und Wörter ausbuchstabiert, die in der ersten Fassung nur abgekürzt waren. Am Rand ist sie sorgfältig durchkommentiert, durchaus auch mit etwas kritischen Akzenten. So korrigiert sich Neuser in dem Satz, der darin schwelgt, dass die Lehre Mohammeds in allen Punkten mit der übereinstimme, die er für sich selbst entwickelt hatte. „Nein“, sagt Neuser am Rand, nicht in allen.

Aber etliche dieser Kommentare sind nicht auf den ersten Blick entzifferbar. Immer wieder stechen dem Leser unsinnige Buchstabenfolgen ins Auge. Der Grund: Neuser hat eine Geheimschrift ersonnen, um seine Bemerkungen für einen ungebetenen Leser unverständlich zu machen. Mit Geheimschriften hatte er in seiner täglichen Arbeit am Hof Erfahrung, denn er war als Dolmetscher angestellt worden. Er wusste, wie man Buchstaben vertauschte und in anderer Reihenfolge einfügte.

Das Schlüsselwort, das hier zu entziffern ist, lautet „labudge“, richtig entziffert: „zopirus“. Zopyrus war ein vornehmer Perser in Diensten von König Darius, der sich selbst verstümmelte, um dadurch das Vertrauen der gegen die Perserherrschaft aufständischen Babylonier zu gewinnen. Er erzählte ihnen, er sei von Darius bestraft worden und wolle zu ihnen ins Exil gehen. Auf diese Weise wurde er bei den Babyloniern der Kommandierende der Streitkräfte, und es gelang ihm, die Armee so zu schwächen, dass Darius Babylon wieder erobern konnte. Neuser will also suggerieren, dass seine Konversion zum Islam und seine Übersiedlung nach Konstantinopel ein Trick gewesen sei, sich bei den Türken einzuschleichen, um von dort aus Informationen an die Christen geben zu können. So wie Zopyrus sich Nase und Ohr selbst abgeschnitten hatte, so hat sich Neuser, das möchte der Vergleich sagen, selbst der Tortur der Beschneidung unterzogen, gleichsam im Dienste der kaiserlichen Majestät.

Warum musste Neuser diese Passagen in Geheimschrift notieren? Offenbar doch wohl, weil sonst lateinkundige Männer am Sultanshof hätten erkennen können, was er in seiner Apologie erklärte: dass er nämlich dissimuliere und in Wirklichkeit für die christliche Seite arbeite. Als Neuser in den Jahren um 1575 als Doppelagent abgefangene Briefe der kaiserlichen Seite, die er für den Sultan entziffern sollte, heimlich den Deutschen gab, auf dass sie sie gegen unverfängliche Schreiben eintauschen konnten, war es sinnvoll, die eigene Apologie so zu gestalten. Er betrieb die Spionage, um eine Chance auf straffreie Rückkehr in die Heimat zu erhalten, wo seine Frau wartete, aber auch deshalb, um seinen in Wien gefangengehaltenen Sohn freizubekommen.

Neuser hat seine Apologie nie vollendet. Der Kuhhandel mit der Kaiserlichen Delegation – Spionage gegen Rückkehr – ging nicht auf; man hat ihn ausgenutzt und dann fallengelassen. Neuser ist in der Fremde zum Alkoholiker geworden. In seinen aktiven Phasen aber suchte er weiterhin nach frühchristlichen Manuskripten, in denen er das ursprüngliche, noch nicht von der Trinitätstheologie bestimmte Christentum finden wollte. Antitrinitarier sind aus dieser Motivation zu Vorläufern der kritischen Bibelphilologie geworden. In Istanbul gab es Klöster und andere Orte, an denen man uralte Texte ergattern konnte. Einige Funde schickte Neuser an Freunde nach Polen und Siebenbürgen. Er schrieb fieberhaft dogmatische Überlegungen in sein Koranexemplar. Als Neusers Freund Jakob Palaeologus ihn im Sommer 1573 besucht, kritisiert Neuser die Koranübersetzung Biblianders und lässt durchblicken, wenn man den Koran so adäquat übersetze, wie er selbst es jetzt könne, wäre er noch sehr viel überzeugender. Er ist also weit davon entfernt, nur den Muslim zu simulieren, vielmehr ist er weiterhin begeistert vom Islam und versucht, den antitrinitarischen Freund zur Konversion zu überreden. Nebenbei beschäftigen ihn chemische und technische Gedanken, er hat die Idee, eine Art Automobil zu bauen. Er habe „angefangen einen Wagen zu machen / der geschwind und selbsten für sich lauffe“, schreibt Gerlach über Neuser in sein Tagebuch. Vielleicht hatte sich Neuser schon in Heidelberg zu solchen waghalsigen technischen Spekulationen anregen lassen, denn dort gab es etliche Paracelsisten, die sich ursprünglich um den Pfalzgrafen Ottheinrich geschart hatten. So hat Adam von Bodenstein 1560 den Dogen von Venedig damit gelockt, er wisse „durch natürliche Magie Instrumente herzustellen, die mittels himmlischer und elementarer Kräfte in dauernder Bewegung kreisen und herumgetrieben werden.“

Dann aber ist Neuser an der Roten Ruhr erkrankt und im Oktober 1576 unter erheblichen Qualen gestorben. Für die Bestattung wollte er kein Geld reservieren, denn er glaubte nicht an die Unsterblichkeit der Seele. Er kaufte sich davon Alkohol, um seine Schmerzen zu ertränken.

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Time am 28. April 2011
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- http://en.wikipedia.org/wiki/Adam_Neuser
http://en.wikipedia.org/wiki/Johann_Sylvan
- http://de.wikipedia.org/wiki/Adam_Neuser

Nicht im Geringsten

27. April 2011

Sklavenmarkt in Bagdad anno 1237

Aufsätze von Thomas Speckmann lese ich in der FAZ meist mit großem Interesse. So auch heute, obwohl ich seinen aktuellen Text diesmal nicht unwidersprochen präsentieren will. Hier ist er:

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Verbrechen an der Zivilbevölkerung als neues Mittelalter?

Gaddafis Kriegführung in Libyen ist kein epochenspezifisches Phänomen, sondern ein historischer Export Europas

Mitte April verabschiedeten Barack Obama, Nicolas Sarkozy und David Cameron eine gemeinsame Erklärung zur Lage in Libyen: Eine „mittelalterliche Belagerung“ erleide Misrata, mit der Libyens Machthaber Muammar al Gaddafi die Bevölkerung „zur Unterwerfung“ zwingen wolle. Kehrt das Mittelalter in der Kriegführung zurück? Ist das Zeitalter der „neuen Kriege“, die mit ihren Warlords und Söldnern an die Waffengänge des Dreißigjährigen Krieges erinnern, schon wieder vorbei? Bewegen sich die heutigen Kriegstypen bereits weiter zurück auf der Zeitachse? Von der Neuzeit zum Mittelalter? Als Maßstab für diese Einordnungen dient meist die Intensität kriegerischer Gewaltakte, außerordentlicher Gewaltanwendung und von Kriegsverbrechen. Der Blickwinkel wird dabei von wissenschaftlichen Arbeiten aus der jüngeren Zeit geprägt, die sich größtenteils mit Gewalt im zwanzigsten Jahrhundert beschäftigen, unabhängig davon, ob die dort beobachteten Phänomene im eigentlichen Sinne Bestandteil direkter militärischer Auseinandersetzungen waren oder nicht.

Ein Weg, der mehr Erfolg verspricht bei dem Versuch, aktuelle Konflikte wie den libyschen Bürgerkrieg in die Kriegsgeschichte einzuordnen, ist die epochenübergreifende Untersuchung von „Entgleisungen“ innerhalb kriegerischer Konflikte. Denn sie ermöglicht nicht nur eine Dekonstruktion von Normabweichungen, die sich in gewalttätigen Exzessen und einem Übermaß an Gewalt ausdrücken. Eine solche Untersuchung vermeidet auch das Risiko, mit allzu zeitgenössischen Worten auf die Greuel der Vergangenheit zurückzuschauen – mit fassungslosen Blicken auf eine Gewalt, die heute unhaltbar erscheint.

Studien, wie sie Frédéric Rousseau und Burghart Schmidt für das Centre de Recherches Interdisciplinaires en Sciences Humaines et Sociales de l’Université de Montpellier versammeln, erlauben es, dem Vorwurf anachronistischer Betrachtungen entgegenzutreten, der Historikern früherer Zeiten oft und nicht selten vorschnell begegnet („Kriegsverbrechen vom sechzehnten Jahrhundert bis zur Gegenwart“, Dobu Verlag, Hamburg 2009). Solche Untersuchungen zeigen, dass es beispielsweise nicht notwendig war, bis zum zwanzigsten Jahrhundert zu warten, um zu sehen, dass die Gewalttätigkeiten gegen die Indianer des amerikanischen Kontinents entschieden verurteilt wurden: Trotz der Rechtfertigungen des spanischen Eroberers Hernán Cortés unterstrich der Dominikaner Bartolomé de Las Casas schon im sechzehnten Jahrhundert den illegitimen Charakter der Gewalttaten der Konquistadoren in Mexiko und hob diese Frage auf eine ethische Ebene.

Auch die Verantwortlichen der Geschehnisse, die als Massaker der Waldenser bis in die Gegenwart überliefert wurden, standen schon Mitte des sechzehnten Jahrhunderts „außerhalb der Menschlichkeit“. Der Wortschatz der Gewalt folgte immer rascher der faktischen Gewalt. So erhielt auch der Begriff „Massaker“ – wie er erneut im Fall Bengasis als Argument für die westliche Militärintervention verwendet wurde – im sechzehnten Jahrhundert seine bis heute gültige Bedeutung als Umschreibung für den Mord an einer großen Zahl wehrloser, in den meisten Fällen ziviler Personen. Der Gebrauch dieses Begriffs unterstrich schon in der damaligen Epoche ein Abnehmen der Toleranz gegenüber Greueltaten und eine größere Empfindsamkeit gegenüber „Entgleisungen“ im Krieg.

Rousseau und Schmidt wenden sich gegen die gerade heute weitverbreitete Neigung, das Ereignis der „Entgleisung“ in eine in diesem Sinne konstruierte Rationalität einzubetten, eine Ordnung an die Stelle einer Unordnung zu setzen. Denn dieses Bemühen kann sich als illusorisch erweisen. So ist es oftmals problematisch, den Anteil an Entgleisungen auszumachen, der impulsiven Reaktionen zukommen kann. Ferner erscheint ein asymmetrisches Kräfteverhältnis oft als ein Element, das Entgleisungen erleichtert. Hinzu kommt die entscheidende Bedeutung der Art und Weise militärischer Führung. Die besonderen Bedingungen einer Kriegführung auf fremden Territorien durch isolierte Truppenverbände, die von ihrer Basis getrennt oder zumindest weit entfernt sind, öffnen vielen Arten von Entgleisungen Tür und Tor. Oft führen Schwierigkeiten der Truppenversorgung zu einer Vielzahl von Kontakten mit wehrlosen Zivilisten und damit zur Vervielfältigung von Gewalttätigkeiten am Rande der Kriegsschauplätze.

Bereits die Kriege des sechzehnten Jahrhunderts in den Niederlanden haben gezeigt, dass Ausschreitungen gegen die Zivilbevölkerung von der militärischen Führung immer wieder als ausnahmsweise Überschreitung der Disziplin betrachtet wurden, die es zu kontrollieren galt, dass sie oft aber auch als eine Art Sicherheitsventil für fehlende Soldzahlungen betrachtet und entsprechend toleriert wurden, und dass sie ebenfalls in Zusammenhang mit der feindlichen Haltung der Bevölkerung standen und aus den Leiden resultierten, die die Feldzüge den Soldaten auferlegten. Nicht selten wurden diese Verbrechen als ein „notwendiger“ Ausgleich für die Schärfe der militärischen Disziplin innerhalb des Dienstes und der Kämpfe betrachtet.

Mit Blick auf die berechtigte Empörung über die Verbrechen von Gaddafis Truppen an der eigenen Bevölkerung muss sich der Westen zugleich den historischen Spiegel von Rousseau und Schmidt vorhalten lassen. Denn infolge der ständigen Verletzung des europäischen Kriegsrechts in den Kolonialkriegen in Afrika bildeten die dortigen Entgleisungen beinahe schon selbst wieder eine Norm und eine Art der Kriegführung, die von Europa aus exportiert wurde. So war auch Lateinamerika im Unabhängigkeitskampf Schauplatz eines schmutzigen Krieges, dessen grausamste Elemente bereits während der Kämpfe gegen die napoleonischen Truppen in Spanien zu beobachten gewesen waren. Und was die französische Kriegführung in Algerien und das britische Vorgehen im Kongo betraf, so schienen hier Kriegsverbrechen geradezu Bestandteil politisch-militärischer Kolonialstrategien. Somit trifft der Westen heute in Libyen keinesfalls auf spezifisch „mittelalterliche Belagerungen“, sondern auf eine Kriegführung, die nicht nur epochenübergreifend Anwendung findet, sondern auch ein historischer Export Europas ist.

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Zunächst finde ich es ein wenig schade, dass Speckmann in seinen Ausführungen das Mittelalter, welches im Titel angekündigt wird, gänzlich unerwähnt lässt – das hätte mich doch auch sehr interessiert.

Aber was sollen denn diese Sätze: „Gaddafis Kriegführung in Libyen ist kein epochenspezifisches Phänomen, sondern ein historischer Export Europas (…) in Afrika bildeten die dortigen Entgleisungen beinahe schon selbst wieder eine Norm und eine Art der Kriegführung, die von Europa aus exportiert wurde. (…) Und was die französische Kriegführung in Algerien und das britische Vorgehen im Kongo betraf, so schienen hier Kriegsverbrechen geradezu Bestandteil politisch-militärischer Kolonialstrategien. Somit trifft der Westen heute in Libyen keinesfalls auf spezifisch ‘mittelalterliche Belagerungen’, sondern auf eine Kriegführung, die nicht nur epochenübergreifend Anwendung findet, sondern auch ein historischer Export Europas ist.“

Ich bin über die Geschichte Algeriens und Kongos nicht besonders im Bilde, aber kann mir vorstellen, dass die Kolonialmächte tatsächlich oft grausam und verabscheuenswürdig vorgegangen sind. Ich möchte jedoch fragen, was dort vor sich ging, bevor die Europäer erschienen? 

Na klar, der mohammedanistische Sklavenhandel grassierte, ein Sklavenhandel, der in 1.400 Jahren Mohammedanismus niemals und auch heutzutage noch nicht zum Erliegen gekommen ist. Dem von jeher jeglicher Gedanke an ein „Kriegsrecht“ fremd ist.

Die Orks versklavten in Afrika, so Dr. Egon Flaig (1), insgesamt 50 Millionen Menschen und nochmals – vor allem von den Maghreb-Staaten aus – 1,2 Millionen Europäer. Da pro Sklave von fünf damit verbundenen Toten ausgegangen werden muss (Jagd, Flucht, Tod des Ernährers), ist eine Todeszahl von 250 Millionen Afrikanern sowie 6 Millionen Europäern nicht unwahrscheinlich. Die Gesamtzahl der Opfer des Mohammedanismus müsste demzufolge von 270 Millionen auf 400 Millionen korrigiert werden (2).

Wie dem auch sei, die genannten Regionen waren mit ziemlicher Sicherheit auch schon vor der Ankunft der Europäer die Hölle, und zwischen 1988 und 2004 hatten die Jugendlichen des unabhängigen Algeriens denn auch nichts besseres zu tun, als sich 150.000-fach die Kehlen durchzuschneiden. Michael Mannheimer (s. 1):

„Vom ersten Tag des transatlantischen Sklavenhandels an führten die Europäer in der Alten wie in der Neuen Welt eine erregte Debatte über die Sklaverei. 1794 wurde sie von der französischen Nationalversammlung in allen französischen Territorien verboten. 1833 folgte das britische Parlament dem französischen Beispiel. Auf dem Wiener Kongress beschlossen 1815 die europäischen Monarchen, den Sklavenhandel zu unterbinden. Von da an machte die britische Marine Jagd auf Sklavenschiffe, blockierte die westafrikanische Küste und würgte den transatlantischen Sklavenhandel ab. Der jahrzehntelange Einsatz als maritimer Weltpolizist kostete London viel Geld.“

Apropos Mittelalter, Mannheimer:

„Gar so finster war Europas Mittelalter doch nicht: Vor tausend Jahren waren die Territorien nördlich und westlich der Alpen die einzige Region auf der Welt, in der es keine Sklaven gab. Adlige Güter wurden hier von Bauern bewirtschaftet, die in unterschiedlichen Stufen abhängig und unfrei waren. An die Stelle der Sklaverei trat die Leibeigenschaft. Anders als Sklaven gehörten Leibeigene zur Gesellschaft und fristeten, zwar am unteren Ende der sozialen Leiter, ein halbwegs menschenwürdiges Dasein. Niemand durfte sie verkaufen oder verschleppen. Als die (christlich geprägten) Normannen  1066 England (durch Herzog Wilhelm II. aus der Normandie (Nordfrankreich)) eroberten, unterdrückten sie dort die Reste der Sklaverei rigoros. Im ‘Sachsenspiegel’, dem (ältesten) Gesetzeswerk (Rechtsbuch) des deutschen Mittelalters, wurden Mitte des 13. Jahrhunderts sowohl Leibeigenschaft als auch Sklaverei aufgehoben. Frankreichs König Philipp der Schöne schenkte 1299 allen Leibeigenen auf seinen Krongütern die Freiheit, weil ‘jegliches menschliche Geschöpf, welches nach dem Bild unseres Herrn geformt ist, kraft des natürlichen Rechts frei sein muss’. Da war es schon, das ‘natürliche Recht auf Freiheit’, fast 500 Jahre vor der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, mitten im sogenannten finsteren Mittelalter.“

Wir brauchen uns absolut nicht zu schämen, und wir brauchen keine Verantwortung übernehmen für etwas, das wir nicht zu verantworten haben. Wir haben nicht zu verantworten, was Aff-Affie und all die anderen mohammedanistischen Unmenschen von Marokko bis Indonesien verbrechen. Nicht im Geringsten!

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Time am 27. April 2011

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1) http://michael-mannheimer.info/2011/04/22/der-islam-und-die-weltgeschichte-der-sklaverei/
2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/mohammedanismus-und-sklaverei/

Contra Laizismus = Pro Nazislahm

26. April 2011

Den unsäglichen Aufsatz eines evangelischen Gemeindepfarrers hatte Paddel Pahners am 18. April in der FAZ lancieren können (1). Jochen „nomen est omen“ Teuffel hatte u.a. geschrieben:

„In der Auseinandersetzung um die gesellschaftliche Anerkennung des Islam in Deutschland ist häufig von einer christlichen Leitkultur die Rede. Wo damit ein abendländisch-christlicher Gesinnungsvorbehalt gegenüber Muslimen ins Spiel gebracht werden soll, ist dies der sicherste Weg, das Evangelium und das Kreuz Christi gesellschaftlich zu diskreditieren. An Stelle der kruziformen Toleranz tritt hier ein menschenmächtiger Religionsanspruch, der mit politischen Mitteln außerhalb des persönlichen Glaubens geltend gemacht wird. Da mögen sich für wertkonservative Christen kurzfristig Allianzen mit kirchendistanzierten oder gar atheistischen Islamkritikern ergeben. Auf Dauer kann jedoch die Propagierung einer abendländisch-christlichen Erbengemeinschaft nicht anders denn als „postsäkularer“ Versuch verstanden werden, eine partikulare, kirchliche Traditionsbindung gesellschaftspolitisch nach­zubilden. (…)“

Etwas später ließ er die Katze scheinbar aus dem Sack:

„So kann die gegenwärtige Islamdebatte nur die Entwicklung hin zu einem laizistischen Staat befördern, was einer Verdrängung der Kirchen aus der Öffentlichkeit gleichkäme.“

Viele schreiben so etwas, aber es ist Unsinn, denn die christlichen Kirchen haben – im Gegensatz zum globalen Mohammedanismus in jeder einzelnen seiner Erscheinungsformen – längst den Anspruch aufgegeben, politische und staatsbetreffende Ziele zu verfolgen, weshalb vermutlich die meisten Christen, in Übereinstimmung mit den Worten Jesu, die Teuffel selbst zitiert („Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen.“ – Johannes 18,36), einem laizistischen Staat nicht nur gelassen entgegensehen, sondern ihn sogar begrüßen.

Ich vermute dringend, dass es Teuffel auch gar nicht darum geht, die „Verdrängung der Kirchen aus der Öffentlichkeit“ aufzuhalten, das ist nur ein Vorwand dafür, für den Mohammedanismus eine Bresche zu schlagen. Darauf deutet die offensichtliche Konfusion in seinem Text. So will er einerseits, dass die Kirchen mehr Gewicht in der Öffentlichkeit haben, andererseits schreibt er gegen „das voraufklärerische Corpus Christianum“. Was in seinem ganzen Geschwurbel allein ziemlich deutlich wird, ist seine Ansicht, dass jegliche Kritik am Nazislahm zu unterbleiben habe. Ein Ork-Agent im Talar.

Der unermüdliche Thilo Sarrazin kam in seinem diesbezüglichen Leserbrief in der FAZ vom 23. April zu ähnlichen Schlussfolgerungen:

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Kein Wunder, dass unsere Kirchen leerer werden

Bereits von einem „normalen“ Patrick-Bahners-Text verstehe ich beim erstmaligen Lesen oft nur die Hälfte. Vom Artikel des evangelischen Gemeindepfarrers Jochen Teuffel „Man höre doch mal dem Heiland zu“ habe ich fast gar nichts verstanden, obwohl ich in theologischen Fragen einmal gut geschult war. Der Autor fürchtet offenbar, dass eine säkulare Islamkritik auch eine von ihm erhoffte Wiederbelebung des Christentums behindern und für eine weitere Verbreitung eines laizistischen Staatsverständnisses sorgen könnte.

Diese in den Kirchen weitverbreitete Einstellung sieht anscheinend im Islam, auch in seinen fundamentalistischen Ausprägungen, einen willkommenen Verbündeten gegen Agnostizismus und Heidentum beziehungsweise gegen die von der Aufklärung geprägte Moderne überhaupt. Das scheint mir der rationale Kern dieses weitgehend unverständlichen Textes zu sein, der den Gipfel der Unverständlichkeit dort erreicht, wo offenbar mein Buch kritisiert werden soll: „Wer dieser Zusage  glaubt, für den ist die eigene Toleranz eben kein resignatives Sichabfinden mit einer pluralistischen Schicksalsgemeinschaft. Im Glauben an das ,Es ist vollbracht!’ entgehen Christen vielmehr einer bürgerlichen Identitätsfalle, wo sich eigene Lebens- beziehungsweise Todesangst in gesellschaftlichen Untergangsprophetien – ,Deutschland schafft sich ab’ – zur Sprache bringt.“

Mit anderen Worten: Am Ende der Welt beim Jüngsten Gericht ist es doch sowieso egal, ob sich Deutschland abgeschafft hat oder nicht. Kein Wunder, dass Deutschlands Kirchen immer leerer werden, wenn solche Pfarrer predigen.
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Es ist nicht der Laizismus, der die christlichen Kirchen bedroht, es sind die strohdummen, bequemen und selbstgerechten Pfaffen! Aber Teuffel gehört nicht zu ihnen, denn Teuffel ist ja ein Agent der Mohammedanisten, ein stiller Muslimbrüter, und seine debile Erscheinung ist nichts als Tarnung.

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Time am 26. April 2011

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1) http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E73581F3495124DEDBFC54D6EAC4A984B~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Back in Black

25. April 2011

Rev. Terry (1) keeps on rollin’ and so I’ll do!

Hallo allerseits,

ich habe meine Projekte erfolgreich abgeschlossen und werde die Tätigkeit in diesem Blog wieder aufnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

von Time

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Time am 25. April 2011

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1) http://www.pi-news.net/2011/04/us-verfassungsrechtler-terry-jones-hat-recht/

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PS, Soundtrack „Back in Black“ von ACDC unter:
http://www.youtube.com/watch?v=hkkL_aDrIyU 

Live-Performance: 
http://www.youtube.com/watch?v=PdEENKf42Ck

Hier der Text:

Back in Black

Back in black
I hit the sack
I‘ve been too long I‘m glad to be back
Yes I‘m, let loose
From the noose
That‘s kept me hanging about
I keep looking at the sky
‘Cause it‘s gettin‘ me high
Forget the herse ’cause I‘ll never die
I got nine lives
Cat‘s eyes
Usin‘ every one of them and running wild

‘Cause I‘m back
Yes, I‘m back
Well, I‘m back
Yes, I‘m back
Well, I‘m back, back
(Well) I‘m back in black
Yes, I‘m back in black

Back in the back
Of a Cadillac
Number one with a bullet, I‘m a power pack
Yes, I‘m in a bang
With a gang
They‘ve got to catch me if they want me to hang
Cause I‘m back on the track
And I‘m leadin‘ the pack
Nobody‘s gonna get me on another rap
So look at me now
I‘m just makin‘ my play
Don‘t try to push your luck, just get out of my way

‘Cause I‘m back
Yes, I‘m back
Well, I‘m back
Yes, I‘m back
Well, I‘m back, back
(Well) I‘m back in black
Yes, I‘m back in black

Well, I‘m back, Yes I‘m back
Well, I‘m back, Yes I‘m back
Well, I‘m back, back
Well I‘m back in black
Yes I‘m back in black

Back in black
Yes I‘m back in black

Outta sight

No Time

14. April 2011

„Persistance of Time“ von Salvatore Dali

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde,

ich bin in den folgenden Tagen (es könnten mehr als zehn werden) in Projekten engagiert, die mir keine Zeit zum Bloggen lassen werden. Ich hoffe, dass Sie mir gewogen bleiben und grüße Sie herzlich,

Ihr Time

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PS, Soundtrack: „No Time“ von J. J. Cale.

Hier der Song (Ausschnitt):
http://www.amazon.de/No-Time/dp/B001SO7SRA/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=dmusic&qid=1277324688&sr=8-1

Live-Performance:
http://www.youtube.com/watch?v=hemrseR4qtA

Hier der Text:

No Time

No time for making my moves, no time
No time for hitting the grooves, no time

Summer comes and summer’s gone
Winter sings it‘s very sad song
The saddest part of all it seems
How we lose most of our dreams

No time for making my moves, no time
I got no time for hitting the booze, no time

The clock it turns at a rapid pace
And takes us to another place
The train it goes from here to there
Just left me standin‘ here

No time for making my moves, no time
I got no time for hitting my grooves, no time

I had the blues this mornin‘
I cried all day
I guess you lose the blues in the mornin‘
If you cry the blues away

I got no time for hitting my grooves, no time
No time for making my moves, no time
No time and nothin‘ to lose
I got no time for hittin‘ the booze, no time

Lets go man, hmmm I got no time
I got no no no no n n n no no time, no time

Lange Leitung – kurze Liste

13. April 2011

Mein Freund Tangsir war vor kurzem auf ein Ork aufmerksam geworden, das Alla aufforderte, Tangsir „schnurstracks“ in die Hölle zu befördern (1). Abdulrahim, dessen wirklicher Name, anders als Tangsir vermutete, nicht Abschwulrahim sondern Abspritzdahin lautet, sieht sich offenbar als legitimer Erbe des Privatflaschengeistes von Klo H. Metzel, so dass er meint, jenem Mord-Befehle geben zu können.

Abspritz fordert seine Glaubensgenossen auf, Tangsir bei der iranischen Botschaft zu denunzieren. Skurrilerweise zeigt sein Logo es mit einer Strumpfhose über dem Kopf vor dem PC. Offenbar hat es Angst, durch die integrierte Webcam beim Onanieren gefilmt und identifiziert zu werden.

Dumm wie es ist, hat es jede Menge strafbare Drohungen und Schmähungen ausgestoßen, und dazu viele Spuren gelegt, die in Kürze zu seiner vollständigen Enttarnung führen werden. Es ist kurdischer Herkunft, Sunnit, 25 Jahre alt und studiert – vielleicht im Ausländerkontingent, für das ein gefälschter Befähigungsnachweis, z.B. aus Bagdad, ausreichend ist – auf Kosten der Deutschen vermutlich Informatik, worin er allerdings zu Recht keine Perspektive sieht.

Dass es mit dem Jihad besser klappen wird, darf bezweifelt werden. Ich habe den Eindruck, der wird für ihn schneller beendet sein als gedacht. Mit Onanieren zu Hinrichtungsclips der Hamas vor dem PC ist es nicht getan, Abspritzdahin! Schau mal auf Deine Hits, Ork! 2.660 in dreieinhalb Monaten, das ist absolut erbärmlich!

Ich schreibe über diesen Idioten denn auch aus einem anderen Grund, nämlich aufgrund seiner obigen Seite, die in dramatischem Ton die „Verbrechen der Kuffar“ zu listen verspricht (2). Sie lesen richtig, seine Liste enthält ganze zwei Ereignisse, nämlich „Gaza“ und „Irak“. In Gaza wurden die Terroristen der Hamas durch die IDF empfindlich getroffen, nachdem sie Tausende von Raketen und Granaten auf Israel gefeuert hatten. Im Irak wurde ein blutrünstiger Diktator gestürzt, der u.a. Tausende von Kurden abgeschlachtet hatte, was dieses Gelumpe nicht daran hindert, über seine Befreier herzuziehen.

Hier zeigt sich einmal mehr, dass Mohammedanismus eine Geisteskrankheit ist, die mit starken Wahrnehmungsstörungen und einer extrem verlangsamten Auffassungsgabe verbunden ist. Der Fall meines Privat-Dimmies Leo Brux scheint übrigens den Verdacht zu erhärten, dass Mohammedanismus doch ansteckend sein kann, denn der schrieb kürzlich (3):

„Ähnlich sehe ich es, wenn in Deutschland Deutsche Migranten umbringen – Mölln, Solingen, Ludwigshafen, etc.. Ich spüre meine Mitverantwortung und reagiere entsprechend – mit politischem Engagement. Das ist ein patriotischer Zug in mir.“

In Mölln (4) waren 1992 bei einem Brandanschlag zweier Nazis drei Türkinnen umgekommen, in Solingen 1993 bei einem Anschlag vierer Nazis fünf türkische Frauen und Kinder (5). Das ist schon recht lange her, aber für Leo geschieht es jeden Tag. Und natürlich auch 2008 in Ludwigshafen. Für Leo war das ein Pogrom. Der „Spiegel“ (6):

„Auch sei eine vorsätzliche Brandstiftung oder gar ein Brandanschlag mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen. Als Ursache müsse vielmehr ein bisher nicht geklärtes fahrlässiges Verhalten angenommen werden.“

Die Ermittlungen haben zwar etwas völlig anderes ergeben, aber Leo bleibt bei seiner Meinung. So konstruieren sie sich ihre angst- und hasserfüllte Welt, in der sie wie fixiert den Jihad führen müssen, anstatt dass sie die Vorlesungen aufmerksam verfolgen. Ein Blick auf seine absurden Texte, auf seine extrem kurze Liste sollte Abspritzdahin doch die Augen öffnen, aber nein… Ob es hilft, wenn ich ihm unsere Liste als Vorlage hinstelle?

Hier ist sie, die unvollständige Liste des mohammedanistischen Jihad:

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Unvollständige Liste des mohammedanistischen Jihad

632: Tod Mohammeds. Der Islam hat zu Mohammeds Lebzeiten durch Angriffskriege weite Teile der Arabischen Halbinsel unterjocht und verwüstet. Das riesige Gebiet ist jetzt juden- und christenfrei. Auch nach Mohammeds Tod wird der „Djihad“ fortgesetzt und verwandelte den gesamten Mittelmeerraum für über 1300 in einen Schauplatz permanenter Kriege.

635: Ein muslimisches Heer erobert Damaskus, die Hauptstadt des byzantinisch-christlichen Königreichs Syrien. Stadt und Land werden ausgeraubt und niedergebrannt, die Einwohner getötet oder versklavt. Sofort beginnt die Zwangsislamisierung. Das bedeutet: Nichtmuslime müssen eine Kopfsteuer zahlen und sind praktisch aller Rechte und Schutzes beraubt. Nur wer kollaboriert (konvertiert) wird verschont.

636: Schlacht von Kadesia. Eroberung Mesopotamiens samt der sassanidischen Hauptstadt Ktesiphon. Sofort nach dem Gewaltsieg beginnen ausgedehnte Plünderungen. Khalif Umar ließ bei der Eroberung als Maßnahme der Zwangsislamisierung die große Bibliothek von Madâin (vergleichbar der Bibliothek zu Alexandria) verbrennen, und auch später noch suchte der mohammedanische Fanatismus alle antiken Schriften zu vernichten, wo er ihrer nur habhaft wurde.

637: Ein muslimisches Heer erobert das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Jerusalem.
 Sofort beginnt die Zwangsislamisierung. Kirchen und Synagogen werden ausgeraubt oder geschleift, männliche Einwohner getötet, Frauen und Kinder vergewaltigt und versklavt. Priester werden zum Teil gekreuzigt.

638: Eroberung Jerusalems durch Kalif Omar

640: Eroberung und Brandschatzung Kairos. Fast die gesamte männliche Einwohnerschaft wird niedergemetzelt, Frauen und Kinder vergewaltigt und versklavt. Die antike Bibliothek von Kairo geht in Flammen auf. Die Zwangsislamisierung beginnt umgehend.

642: Entscheidungsschlacht bei Hamadan (Ekbetana) gegen das Sassanidenreich. Große Teile des heutigen Iran fallen in die Hand der muslimischen Eroberer. Das prachtvolle Ekbetana, die vermutlich älteste Stadt der Welt, wird fast vollständig zerstört. Unwiederbringliche Kunst- und Kulturschätze gehen verloren. Sofort beginnen ausgedehnte Strafaktionen, Plünderungen, Versklavungen und Zwangsislamisierung, die erst um das Jahr 900 abgeschlossen sind.

642: Ein muslimisches Heer erobert und zerstört das christlich-byzantinische Alexandria, die Hauptstadt des christlichen Ägyptens. Stadt und Land geraten unter den Furor der Eroberer. Schon in den ersten Monaten werden Hunderttausende Christen ermordet, Millionen versklavt. In einem beispiellosen Feuersturm vernichten die Eroberer nicht nur die ältesten christlichen Zeugnisse sondern auch alles, was das antike Rom und Ägypten errichteten. Die Bibliothek von Alexandria, Juwel der antiken Welt (restauriert nach dem versehentlichen Brand während der römischen Expansion) wird nun systematisch und gewollt vernichtet. Mehr als 4000 Jahre geschriebener Geschichte, früher Wissenschaft und Poesie gehen in Flammen auf.

645: Ein muslimisches Heer erobert das christliche Barka in Nordafrika (Libyen). Sie vernichten die uralte griechisch-römische Stadt vollständig. Die Einwohner gehen geschlossen in die Sklaverei.

650: Die letzten Gebiete des Königreichs Armenien werden überrannt, geplündert und zwangsislamisiert.

652: Ein Angriff moslemischer Piraten (Corsaren) auf die Insel Sizilien wird zurückgeschlagen. Die Küstendörfer aber liegen in Ruinen. Viele Einwohner sind tot oder wurden versklavt.

667: Weitere Angriffe moslemischer Piraten (Corsaren) auf die Insel Sizilien sind an der Tagesordnung, werden aber zurückgeschlagen. Küstendörfer und Kirchen müssen mehr und mehr befestigt werden. Trotzdem werden immer wieder Einwohner verschleppt.

674: Ein muslimischer Angriff auf Konstantinopel (Hauptstadt des christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers) wird abgewehrt. Auf dem Rückzug des islamischen Heeres werden die Ländereien östlich des Bosporus dem Erdboden gleichgemacht, die Einwohner in die Sklaverei verschleppt.

700: Die italienische Insel Pantelleria wird von Moslem erobert und die Einwohnerschaft versklavt. Die Insel entwickelt sich zu einem moslemischen Piratennest.

708: Sizilien wird kurzfristig von Muslimen erobert kann jedoch unter schwersten Verlusten und Verwüstungen entsetzt werden.

708: Der muslimische Feldzug zur Eroberung des christlichen Nordafrikas erreicht die Atlantikküste. Auf seinem Vormarsch wurden sämtliche Städte und Siedlungen Nordafrikas geplündert und niedergebrannt. Mehr als 50% aller Einwohner Nordafrikas sind am Ende des Feldzuges tot. Millionen werden vergewaltigt, gefoltert und versklavt
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710: mit der Eroberung der letzten christlichen Stadt Nordafrikas ist das gesamte ehemals christliche Nordafrika islamisiert. Fast alle der 400 christlichen Bistümer in Nordafrika gehen unter. Nordafrika war eine einstmals blühende christliche Welt, die bedeutende Theologen des christlichen Altertums hervorgebracht hat.

711: Muslimische Heere überschreiten die Meerenge von Gibraltar und fallen in Europa ein. Beginn der Eroberung der iberischen Halbinsel (heute Spanien und Portugal). Sofort beginnt die grundlegende Zwangsislamisierung der eroberten Gebiete. Die Kopfsteuern sind höher und die Leibstrafen härter als sonstwo unter dem eisernen Stiefel des Islam.

711: Qutaiba ibn Muslim beginnt im Auftrag der arabischen Umayyaden Herrscher von Chorasan aus die Unterwerfung von Transoxanien. Er erobert die bedeutenden Städte Samarkand und Buchara welche restlos geplündert und beinahe entvölkert werden. Die Überlebenden enden in der Sklaverei oder werden zwangsislamisiert. Auch Choresmien und das Ferghanatal werden unterworfen.

711: Entweihung der auf dem Tempelberg befindlichen Basilika Santa Maria zur al-Aqsa-Moschee (die „entfernteste“) durch Abd el-Wahd. Heute gilt diese Moschee als drittwichtigste im Islam, weil Muhammad dort auf seiner „himmlischen Reise“ gebetet habe, obwohl er zu diesem Zeitpunkt schon 79 Jahre in Medina begraben war. Diese prächtige Kirche war einst von Kaiser Justinian (527-565) erbaut worden. Für den Islam bedeutet die Umwandlung einer berühmten Kirche zugleich immer auch Sieg über das Christentum. Und Legendenbildungen sind in dieser Ideologie wichtiger als historische Tatsachen.

712: Islamische Eroberer erreichen die Grenzen Chinas und Indiens. Hinter ihnen (so zeitgenössische Chronisten) stehen sämtliche eroberten Gebiete in Flammen Bald unternehmen die Araber auch erste Vorstöße nach Sindh. Ströme von Sklaven gelangen auf die Märkte des nahen Ostens.

712: Die muslimische Eroberung und Zwangsislamisierung Südspaniens ist annähernd abgeschlossen.
 Die nordafrikanischen Sklavenmärkte bersten über von europäischen Sklaven.

713: Die Muslime erobern und plündern Barcelona, überschreiten die Pyrenäen und fallen sengend und raubend in das Gebiet des heutigen Südfrankreichs ein. Rund neunzig Jahre nach Mohammeds Tod und rund 380 Jahre vor dem Beginn der christlichen Kreuzzüge stehen muslimische Heere (nicht etwa muslimische Missionare!) im christlichen Reich der Franken (heute: Frankreich).

717: Ein weiterer muslimischer Angriff auf Konstantinopel (Hauptstadt des christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers) wird abgewehrt. Auf dem Rückzug des islamischen Heeres werden die Ländereien östlich des Bosporus dem Erdboden gleichgemacht, die Einwohner in die Sklaverei verschleppt.

720: Die Muslime fallen in Südfrankreich ein, erobern Narbonne und belagern Toulouse. Der Feldzug dient weniger der Zwangsislamisierung als dem Raub und der Beschaffung von Sklaven
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720: Erneuter Landungsversuch moslemischer Truppen auf Sizilien bei dem es zu ausgedehnten Gefechten und Verwüstungen kommt.

723: Abwehrschlacht fränkischer Truppen bei Tours und Poitiers (heute: Frankreich) Sieg des fränkischen Heeres über ein muslimisches Heer. Die Muslime werden hinter die Pyrenäen zurückgeworfen, behalten aber weite Teile der iberischen Halbinsel (heute Spanien und Portugal) in ihrem Besitz.

731: Plündernd brechen islamische Heere in Südfrankreich durch. Von Dijon bis Sens nahe der Loire, sowie Langres und Luxeuil fällt ihnen faktisch ganz Frankreich südlich der Loire in die Hände.

732: Die Plünderung des reichen Klosterstadt Tours scheiterte durch die Niederlage in der Schlacht von Tours und Poitiers. Trotzdem verwüsteten und plündern die moslemischen Invasoren das Umland. Auf dem Rückzug können sie tausende Gefangene in die Sklaverei führen.

735: Muslime greifen erneut Südfrankreich mit starken Heeren an. Zwar gelingt es ihnen nicht die angestrebten Städte und Länder zu erobern, doch alle Einwohner die ihnen in die Hände fallen werden versklavt, Frauen und Kinder zudem vergewaltigt.

751: In der Schlacht am Talas besiegt ein muslimisches Araberheer erstmalig ein chinesisches Heer.

810: Islamische Truppen besetzen Korsika und benutzen es von nun an als Basis für Angriffe auf die Südküste Frankreichs
.

831: Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Palermo.

832: Muslimische Einheiten überfallen und plündern Marseille, wobei große Mengen Sklaven und Waren erbeutet werden.

835: Von Sizilien setzten die Muslime auf das Festland über und verwüsteten Kalabrien

838: Islamische Truppen überfallen erneut Südfrankreich und das Rhonetal, um zu plündern
.

840: Tarent und Bari fallen in die Hände moslemischer Invasoren. Beide Städte werden aufs schwerste geplündert und gebrandschatzt. Tausende geraten in Sklaverei.

840–847: Das unter fränkischem Schutz stehende Benevent wird von islamischen Angreifern besetzt.

841: Brindisi fällt nach heftigen Kämpfen in die Hände moslemischer Invasoren.

841: Capua wird nach kurzer Belagerung vollständig zerstört und geplündert.

843: Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Messina
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843: Arabische Eroberungsversuche auf Rom scheitern.
 Die Stadt und das Umland werden geplündert bzw. gebrandschatzt, die Bevölkerung sofern gefangen versklavt.

848: Im August wird die Stadt Ragusa auf Sizilien von den Arabern geplündert und zerstört, trotz der Tatsache (laut Ibn al-Athir), dass die Bewohner mit den Arabern Frieden geschlossen und ihnen die Stadt überlassen hatten.

848: Muslimische Einheiten überfallen und plündern Marseille, das Umland wird schwer verwüstet. Geiseln und Sklaven werden genommen.

851–852: Das kurzfristig befreite Benvent wird erneut von den Muslimen besetzt.
 Die Besatzer richten ein Blutbad unter der Bevölkerung an.

856: Arabische Invasoren attackierten und zerstörten die Kathedrale von Canossa in Apulien. Die Stadt wird geplündert und Sklaven genommen.

859: Muslimische Truppen überfallen und plündern erneut in Südfrankreich.

868: Die Araber erobern die Stadt Ragusa auf Sizilien endgültig.

870: Die Araber erobern die Insel Malta und zerstören dort die fast 700 Jahre ungebrochen existierende christliche Kultur.

878: Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Syrakus.

880: Muslimische Truppen erobern und plündern Nizza
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882: Muslimische Invasoren errichten an der Mündung des Garigliano zwischen Neapel und Rom, eine Basis von dem sie aus Kampanien sowie Sabinia im Latium angegriffen.

888: Muslimische Truppen errichten in der Provence mit Fraxinetum einen neuen Brückenkopf, der sich den spanischen Mauren unterstellte. Von dort unternehmen sie Plünderungen im Westen bis nach Arles (Hauptstadt des Königreich Burgund) sowie entlang der Rhone bis Avignon, Vienne (bei Lyon) und Grenoble.

902: Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Taormina.

911: Der Bischof vom Narbonne ist nicht in der Lage von Frankreich nach Rom zu gelangen, da Muslime die Alpenpässe besetzt haben. Wegelagerei, Sklaverei und Plünderungen sind an der Tagesordnung.

918: Moslemische Truppen erobern und brandschatzen von Sizilien aus das auf dem benachbarten Festland liegende Reggio in Kalabrien
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920: Muslime stoßen aus Spanien über die Pyrenäen vor, verwüsteten ungehindert die Gascogne und bedrohten Toulouse.

934: Genua und La Spezia werden von Muslimen überfallen, ausgeraubt und niedergebrannt.

935: Genua und La Spezia werden erneut von Muslimen überfallen, ausgeraubt und niedergebrannt.

939: Moslemhorden stoßen im Norden über Genf bis zu den Schweizer Alpenpässen vor. Die Stadt wird ausgeraubt und Sklaven genommen.

942: Moslemische Truppen marschieren sengend und mordend durch den Südosten Frankreichs und stoßen nach Oberitalien vor.

942: Nizza wird von Muslimen überfallen, ausgeraubt und niedergebrannt.

952–960: Ausgehend von den Alpenpässen erobern muslimische Truppen für annähernd 8 Jahre die Schweiz.
 Sie plünderten und zerstörten in den folgenden Jahren das Wallis, Teile Graubündens und der Ostschweiz. Zwischen 952 und 960 beherrschten die Araber nach der Schlacht bei Orbe weite Teile im Süden und Westen der Schweiz einschließlich des Grossen St. Bernhard-Passes und stießen im Nordosten ebenfalls bis St. Gallen vor, im Südosten bis Pontresina.

942–965: Moslemische Truppen erobern das Herzogtum Savoyen.

906–972: Moslemische Truppen erobern die Provence.

964: Moslemische Truppen erobern und brandschatzen von Sizilien aus das auf dem Festland liegende Rometta.

979-988: Sebük Tegin erklärt den “heiligen” Krieg gegen die Hindu-Schahis, deren König Djaypal (965-1001) er 979 und 988 besiegt. Alle Festungen innerhalb Afghanistans bis an die indische Grenze fallen in die Hand seiner Moslemkrieger.

997-1029: Mahmud von Ghazni führt allein gegen Indien 17 Feldzüge.

1002: Bari wird erneut von Arabern erobert und zerstört.

1002: Genua wird von Arabern erobert und geplündert.

1004: Pisa wird von Arabern erobert und geplündert.

1009: Kalif Al-Hakim ordnete die systematische Zerstörung sämtlicher christlicher Heiligtümer in Jerusalem an. Auch die Grabeskirche (einschließlich des Heiligen Grabes) wird zerstört.

1018: Mahmud von Ghazni erobert die indische Stadt Mathura, tötet 50.000 ihrer Bewohner und versklavt den Rest.

1025: Mahmud von Ghazni  erobert die indische Stadt Somnat, tötet 50.000 ihrer Bewohner und versklavt den Rest.

1070: Die Seldschuken, ein Nomadenvolk aus Innerasien, das sich im 10. Jh. n. Chr. zum Islam bekehrt hatte, gewinnt die Kontrolle über Jerusalem. Die friedliche Pilgerfahrt von Christen zu den heiligen Stätten wird zunehmend behindert. Überfälle auf Pilger bis hin zu Mord und Versklavung nehmen zu.

1071: Schlacht bei Mantzikert – ein christliches byzantinisches Heer wird durch ein muslimisches Heer vernichtend geschlagen. Die muslimischen Seldschuken erobern das Kerngebiet des christlichen byzantinischen Reiches: Kleinasien.

1194: Der mohammedanistische General Aibak erobert die indische Stadt Anahilwar Patan, tötet 50.000 ihrer Bewohner und versklavt weitere 20.000.

1099: Nach annähernd 470 Jahren militärischer Expansion und Aggression des Islam beginnen als Gegenreaktion die christlichen Kreuzzüge
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1202: Der mohammedanistische General Aibak erobert die indische Stadt Kalinjar und versklavt 50.000 ihrer Bewohner .

1206: Sultanat Delhi. General Qutb-ud-Din Aibak übernimmt durch Meuchelmord des Herrschers die Macht im Land am Indus und gründete die so genannte Sklavendynastie (1206-1290) Das ganze Land wird zwangsislamisiert. Das Sultanat geht später als „Konkursmasse“ über ins ebenfalls islamische Mogulreich.

1389: Schlacht auf dem Amselfeld. Ein christliches Heer der Serben, Bosnier und Bulgaren wird von einem muslimischen Heer vernichtend geschlagen. Die Balkanstaaten werden muslimische Vasallen.

1453: Eroberung von Konstantinopel (heute: Istanbul), des Zentrums des oströmischen Reiches und der Orthodoxen Kirche. Der christliche Kaiser Konstantin XI. Palaiologos fällt bei der Verteidigung der Stadt. Ende des christlichen byzantinischen Reiches. Die Stadt wird 3 Tage und Nächte geplündert. In allen Straßen herrscht unvorstellbares Grauen. Mord, Folter, Verstümmelung und Vergewaltigung sind an der Tagesordnung. Sultan Mehmed II. lässt den gesamten byzantinische Adel vorführen und samt ihren Familien öffentlich enthaupten. Zehntausende Zivilisten enden als Sklaven auf den muslimischen Sklavenmärkten.

1479: Osmanische Truppen erobern nach heftigen Kämpfen die venezianische Insel Euböa. Ein Großteil der Einwohnerschaft wird massakriert, Überlebende in die Sklaverei verkauft.

1480: Ein muslimisches Heer erobert Otranto in Italien. Die Stadt wird besetzt (bis 1481) und der Willkür der muslimischen Eroberer preisgegeben. Zurück bleiben ausgebrannte Mauern und Straßen voller Gebeine.

1492: Nachdem die Spanier 1492 mit Granada das letzte muslimische Königreich in Westeuropa erobert hatten, siedelten sich aus Spanien geflohene Morisken im Maghreb an. Zusammen mit einheimischen Arabern und Mauren rüsteten sie große Flotten aus und begannen von ihrer Basis Nordafrika aus als Korsaren einen permanenten Krieg gegen das christliche Europa, insbesondere gegen deren Schifffahrt und Küsten. Die Raubzüge der moslemischen Korsaren führten während der nächsten vier Jahrhunderte bis an die Küsten Flanderns, Dänemarks, Irlands und sogar Islands, wo sie aus küstennahen Dörfern und Städten Einwohner verschleppten und später als Sklaven verkauften. Häufigstes Ziel der Sklavenrazzien waren jedoch die Küsten Italiens, Spaniens und Portugals.

1499–1503: Türkische Einheiten dringen ins oberitalienische Friaul ein und bedrohen sogar Vicenza. Die apulische Hafenstadt Otranto (ca. 100 Kilometer südöstlich von Brindisi) wird erobert und zum Brückenkopf für weitere Raub- und Kriegszüge ausgebaut.

1521: Ein muslimisches Heer erobert Belgrad. Alle Kirchen werden zerstört oder in Moscheen umgewandelt. Priester werden gepfählt oder bei lebendigem Leib verbrannt, Männer niedergehauen, Frauen und Kinder vergewaltigt und/oder als Sklaven verkauft.

1526: Schlacht von Mohács – ein christliches Heer wird durch ein muslimisches Heer vernichtend geschlagen. Muslimische Heere erobern den größten Teil Ungarns und bedrohen Wien.
 Die Osmanen hausen in Ungarn mit bis dahin unbekanntem Furor.

1526: Die Stadt Ragusa (heute Dubrovnik) wird von osmanischen Truppen erobert. Was folgt, sind Plünderungen, Vergewaltigungen und Zwangsislamisierung oder Sklaverei.

1526-1530: Großmogul Babur eroberte ausgehend vom Gebiet der heutigen Staaten Usbekistan und Afghanistan das Sultanat von Delhi sowie das indische Kernland rund um die nordindische Indus-Ganges-Ebene und die Städte Delhi, Agra und Lahore. 100 bis 150 Millionen Menschen geraten in die Fänge dieses muslimischen Usurpators.

1529: Die erste Belagerung Wiens durch ein muslimisches Heer scheitert. Auf dem Vormarsch aber gehen die Städte Komorn und Preßburg (heute Bratislava) in Flammen auf. Die gesamten umliegende Lande werden stark verwüstet. Abertausende geraten in muslimische Gefangenschaft und enden auf den Sklavenmärkten Istanbuls.

1534: Mit insgesamt 84 Galeeren überfallen und brandschatzend muslimische Piraten die südliche Westküste Italiens bei Reggio beginnend nordwärts durch das Tyrrhenische Meer bis hin nach Sperlonga, um anschließend beladen mit Tausenden Sklaven und unermesslicher Beute nach Istanbul zu fahren.

1537: Moslemische Piraten erobern die venetianischen Insel Naxos, Kasos, Tinos und Karpathos.

1543: Moslemische Berberpiraten belagern und plündern die Stadt Nizza.

1544: Chair ad-Din (Barbaros Hayreddin Pa?a) überfällt die Insel Ischia (vor der Küste Italiens), nimmt 4.000 Geiseln (welche nur gegen Lösegeld entlassen werden) und versklavt weitere 9000 Einwohner (fast die gesamte Restbevölkerung).

1551: Turgut Reis versklavt die gesamte Bevölkerung der maltesischen Insel Gozo. Es werden 5.000 – 6.000 Menschen auf den libyschen Sklavenmärkten verkauft.

1554: Moslem-Piraten überfallen die italienische Stadt Vieste. Die Stadt wird geplündert, und es werden 7.000 – 10.000 Sklaven gemacht, die auf den Märkten von Istanbul verkauft werden.

1555: Turgut Reis überfällt Bastia auf Corsica. Er versklavt 6.000 – 7.000 Menschen die auf den libyschen Sklavenmärkten verkauft werden. Beim Rückzug lässt er zahlreiche Küstenorte in Flammen aufgehen.

1558: Piraten der Berberküste erobern die Stadt Ciutadella (Minorca). Sie zerstören alle Gebäude nehmen 3.000 Sklaven (die in Istanbul verkauft werden) und schlachten ansonsten die gesamte Stadt ab.

1563: Turgut Reis landet an der Küste der Provinz Grenada (Spanien). Er erobert und plündert sämtliche Küstenorte. Darunter Almuñécar, wo er 4.000 Sklaven nimmt und eine weitaus größere Anzahl niedermetzelt. In den Folgejahren werde die Baleren so häufig angegriffen, dass die gesamte Küste schließlich mit Wachtürmen und Wehrkirchen befestigt werden muss. Inseln wie Formentera werden durch Sklaverei, Massaker und Flucht vollständig entvölkert.

1565: Die Belagerung Maltas durch ein osmanisches Heer begann am 18. Mai und dauerte bis zum Abzug der Truppen am 8. September 1565. Dabei wurde die Insel fast vollständig zerstört, die Befestigungen zu Trümmern geschossen und über 42.000 Soldaten und Zivilisten getötet.

1658–1707: Südexpansion des Mogulreiches und Zwangsislamisierung der eroberten Gebiete.

1609-1616: England allein verliert 466 Handelsschiffe (zwischen 15.000 und 40.000 Menschen) an die muslimischen Berberpiraten. Die Besatzungen werden massakriert oder enden in der Sklaverei.

1617-1625: Attacken der Berberpiraten sind an der Tagesordnung. Überfälle ereignen sich im südlichen Portugal, Süd- und Ost Spanien, die Balearen, Island, Sardinien, Korsika, Elba, die italienische Halbinsel (Besonders in Ligurien, Toskana, Lazio, Campagnien, Kalabrien und Apulien) Weitere Überfalle und Raubzüge (inklusive Vergewaltigungen und Versklavung) ereignen sich auf Sizilien und Malta. Größere Überfälle im Format richtiger Kriegszüge richten sich gegen die iberische Halbinsel. Diesen Attacken der Berberpiraten fallen die Städte Bouzas, Cangas, Moaña und Darbo zum Opfer.

1627: Island wird mehrfach von türkischen Piraten geplündert und ein Großteil der Bevölkerung als Sklaven an der Berberküste verkauft. Jene, die Widerstand leisten, werden in einer Kirche zusammengetrieben und dort bei lebendigem Leib verbrannt.

1631: Murat Reis überfällt mit algerischen Piraten und auch regulären osmanischen Soldaten Irland. Sie stürmen die Küste nahe Baltimore (County of Cork). Sie brandschatzen und plündern die gesamte Stadt, nehmen beinahe alle Einwohner von Baltimore als Sklaven und verkaufen sie auf den Sklavenmärkten der Berberküste. Nur zwei kehren jemals wieder lebend heim.

1677-1680: Weitere 160 britische Handelsschiffe (zwischen 8.000 und 20.000 Menschen) werden von algerischen Moslempiraten gekapert, die Besatzung massakriert bzw. versklavt.

1683: Zweite (erfolglose) Belagerung Wiens und Bedrohung Mitteleuropas durch muslimische Heere. Beim Vormarsch des osmanischen Heeres gehen die umliegende Lande in Flammen auf. Alle Ortschaften werden restlos geplündert und entvölkert (Versklavung), soweit die Bewohner nicht bereits geflohen waren. Die abrückenden Osmanen hinterlassen ausschließlich verbrannte Erde.

1700-1750: Über 20.000 europäische Gefangene (nicht Sklaven) schmoren in algerischen Kerkern und warten auf Freikauf. Darunter nicht nur Mittelmeeranrainer sondern auch Dänen, Deutsche, Engländer, Schweden und sogar Isländer.

1822: Auf den Inseln Chios und Psara schlachten die Türken 50.000 Griechen ab und versklaven weitere 50.000.

1842-1846: Ermordung von 10.000 christlichen Assyrern durch die Türken.

1894-1896: Ermordung von 150.000 armenischen Christen durch den türkischen Sultan Abdul Hamid.

1914-1923: Genozid an 300.000 bis 730.000 Griechen durch die Türken vor allem in der nordtürkischen Pontus-Region.

1915-1918: Genozid an den Armeniern. Die islamische Regierung der Türkei nutzt die Wirren des 1. Weltkriegs zur Auslöschung der christlichen Armenier. 1,5 – 2 Millionen Armenier werden in Todesmärschen, Gefangenenlagern und bei örtlichen Massakern abgeschlachtet. Zudem werden 750.000 christliche Assyrer im Irak von den Türken ermordet.

1922: Beim Massaker von Izmir werden 25.000 Christen (Armenier und Griechen) ermordet, 200.000 vertrieben.

1933: Beim Massaker von Simmele/Irak ermorden die Türken 3.000 christliche Assyrer.

1955: „Pogrom von Istanbul” (plus Izmir und Ankara), angeblich nur 15 Tote, Sachschaden bis zu 500 Mill. US-Dollar, Exodus von rund 100.000 Griechen aus der Türkei (Es verblieben 2.500).

1955-2011: Fast 50 Jahre dauert der Unabhängigkeitskrieg des christlichen Südsudan gegen die mohammedanistische Kolonialmacht Nordsudan, der ca. 2 Millionen südsudanesische Zivilisten abschlachtet. Rund 1.400 Jahre lang war der Süden Jagdgebiet arabischer Sklavenjäger.

1969: Völkerrechtswidrige Annexion West-Papuas durch Indonesien mit nachfolgender Zwangsislamisierung und schweren Menschenrechtsverletzungen gegen die Urbevölkerung bis heute – und geduldet durch die UNO Umbenennung des Landes in Irian Jaya. Militärs verschleppen und ermorden über 100.000 Menschen und sind aktiv beteiligt am illegalen Holzeinschlag, der den Lebensraum der indigenen Bevölkerung zerstört. Durch Umsiedlungen ist ein großer Bevölkerungsteil heute indonesisch. 2003 wird die Provinz Papua-Barat gegen den Willen der Papua von West-Papua abgetrennt.

1974: Ermordung von 4.000 christlichen Zyprioten im Auftrag des türkischen Präsidenten Fahri Koroturk.

1988: Bei dem Anschlag auf ein amerikanisches Flugzeug durch libysche Agenten sterben 270 Menschen im schottischen Lockerbie.

1990 bis heute: In Kashmir wurden bis heute ca. 10.000 Hindus von Ork-Fundamentalisten ermordet.

1993: In Sivas in der Türkei wurde ein Hotel in Brand gesteckt, in dem alevitische Intellektuelle aus Anlass eines Festes logierten. 37 verbrennen, während draußen Tausende von Sunniten ihren qualvollen Tod feiern.

1975-2000: Neun Tage nach der Unabhängigkeitserklärung der ehem. portugiesischen Kolonie Osttimor wird das Land von indonesischen Invasiontruppen überfallen. Im Verlauf von 25 Jahren werden rund 23% der überwiegend christlichen Bevölkerung bzw. 183.000 Menschen abgeschlachtet, unzählige vergewaltigt, gefoltert, zwangsumgesiedelt, eingesperrt, verbannt oder zwangssterilisiert.

2001: Selbstmordattentäter kidnappen vier Flugzeuge, fliegen zwei davon in die New Yorker Twin Towers, einen ins Pentagon – während das vierte von Mitbürgern zum Absturz gebracht wird – und ermorden dadurch rund 3.300 Menschen (inkl. Rettungsdienste).

2002: Rund 50 Bewaffnete bringen im Moskauer Dubrowka-Theater 850 Menschen in ihre Gewalt. 129 Geiseln sterben bei der Erstürmung des Theaters.

2004: Durch zehn Bombenexplosionen mohammedanistischer „Aktivisten“ sterben 191 Menschen in Madrid.

2004: Bei der Geiselnahme von Beslan/Russland im September 2004 bringen tschetschenische Terroristen mehr als 1100 Kinder und Erwachsene in einer Schule in Nordossetien in ihre Gewalt. Die Geiselnahme endet nach drei Tagen in einer Tragödie – bei der Befreiung durch russische Einsatzkräfte sterben nach offiziellen Angaben 331 Geiseln.

2005: Selbstmordattentäter töten durch drei Anschläge in U-Bahnzügen sowie einen in einem Bus 52 Menschen in London.

2006: Sieben Bomben in Nahverkehrszügen töten 207 Bürger in Mumbai (Bombay).

2008: Zehn Mörder ziehen vier Tage lang in kleinen Grüppchen durch Mumbai, töten, kidnappen, foltern und verstümmeln wahllos, wen sie erwischen können. 174 Menschen sterben.

2010: Selbstmordattentäter zünden zwei Bomben in der Moskauer U-Bahn und töten 40 Bürger.

2011: Ein Selbstmordattentäter zündet eine Bombe im Moskauer Flughafen Domodedovo und tötet 36 Bürger.

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Time am 13. April 2011

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1) http://tangsir2569.wordpress.com/2011/03/27/abschwulrahim-fordert-den-kopf-von-tangsir/
2) http://www.kalimattauhidmedia.net/main/node/28
3) http://initiativgruppe.wordpress.com/2011/04/04/was-unsere-islamfeinde-mit-den-mordern-von-masar-i-sharif-gemeinsam-haben/
4) http://www.welt.de/print-welt/article644490/Die_Brandnacht_bleibt_in_Moelln_unvergessen.html
5) http://www.n-tv.de/politik/Gedenken-an-Solingen-article108395.html
6) http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,567550,00.html

 

Aus meinem Giftschrank (#23)

12. April 2011

Es ist schon nervig mit Deutschland. Nicht nur, dass hier viel zu viele Deutsche wohnen, das Land begreift einfach nicht seine Bringschuld gegenüber den Mohammedanisten und legt eine mangelnde Kooperation mit ihnen an den Tag.

Ist doch klar, wenn man „Ja“ zur Religionsfreiheit sagt, dann muss man den Orkverbänden, die nur einen kleinen Bruchteil der Orks repräsentieren, welche wiederum nur einen kleinen Bruchteil der Bevölkerung stellen, und dies in wahrnehmbarer Größe seit weniger als 50 Jahren, die gleichen Rechte einräumen wie den beiden großen christlichen Kirchen, die seit mehr als 1.200  bzw. 450 Jahren die konstituierende Religion Christentum repräsentieren. Und da muss man ihnen die Vorzüge kirchlicher Strukturen geben, ohne dass sie diese Strukturen selbst annehmen. Überhaupt gibt es in Deutschland, so UN-Sondergericht-und-Bestatter Bielefeldt, ja leider keinen religiösen und weltanschaulichen (Beachten Sie die Kopplung) Pluralismus, zu diesem muss sich unser Vaterland erst noch „öffnen“. Welche aber sind denn die Länder, die sich bereits geöffnet haben, so dass bärtige Experten nicht mit dem Finger mahnend auf sie zeigen müssen? Vielleicht Iran? Die Türkei? Woahahihihi, so ein Vollhonk!

Da hat der mohammedanistische Schwanz mal wieder mit dem deutschen Hund gewackelt, und die Dimmies applaudieren begeistert.

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Time am 12. April 2011

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http://www.islam.de/17766.php

Irrweg? Wo willst Du denn hin?

11. April 2011

Eigentlich wollte er zum Angeln

In der heutigen FAZ kritisiert Prof. Dr. jur. Christian Hillgruber (1) ein Buch von Prof. Dr. jur. Karl Albrecht Schachtschneider (2) mit dem Titel „Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam“ (Verlag Duncker & Humblot, Berlin 2010. 140 S., 18,- Euro).

In seinem Text zeigt Hillgruber neben begrifflicher Verwirrung ein bemerkenswertes Missverständnis von Religion und Politik sowie von dem Verhältnis zwischen beiden, so wie es Herr Schachtschneider darstellt. Wenn so ein grundsätzliches und bewusstes Aneinandervorbeireden auch der psychologische Verdrängungsmechanismus der Dimmies vom Schlage Leo Brux’ (3) sein mag und natürlich von dem mutmaßlichen Ork-Konvertiten und FAZ-Feuilletonchef Paddel Pahners (4) mit aller Kraft gefördert wird, so spricht es nicht für das Niveau der Zeitung. Lesen Sie dennoch Hillgrubers Text mit Anmerkungen meinerseits.

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Irrweg

Religionslose Republik

Die durch starke Zuwanderung aus muslimischen Ländern erfolgte Ausbreitung des Islam stellt eine Bewährungsprobe für die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland dar. Denn im Islam hat sich bis heute keine prinzipielle Trennung von Staat und Religion vollzogen, wie sie für die geschichtliche Entwicklung des christlichen Abendlandes prägend geworden ist und den Weg zum modernen säkularen Staat geebnet hat. Es besteht daher Anlass, die Grenzen der Religionsfreiheit noch einmal zu vermessen.

(Soweit ist die Bestandsanalyse zutreffend. Warten wir auf das „Ja, aaaaber…“, auf die „Ja-aber-Methode“ (5), T.)

Das haben schon vor Karl Albrecht Schachtschneider viele getan und sind dabei zum Teil wie er zu einer stärkeren Konturierung der einzelnen Schutzbereiche und zu einem allgemeinen Gesetzesvorbehalt als Schranke dieser Freiheit gelangt.

(Ja, ja, ja…, T.)

Aber (!!! T.) Schachtschneiders Begründung der Begrenzung der Religionsfreiheit gibt ihr eine andere Tragweite. Er postuliert eine säkulare Pflicht religiöser Menschen zu religionsneutraler Politik: „Diese Neutralität muss jeder Bürger als Gesetzgeber, also durchgehend bei allen Handlungen, beachten.“ Religiosität dürfe nicht in die Politik eindringen. Den Bürgern wird vielmehr „um der allgemeinen Freiheit willen“ abverlangt, „dass sie sich politisch verallgemeinern“. Religionen, die grundrechtlichen Schutz in Anspruch nehmen wollen, müssten nicht nur äußerlich, sondern vor allem innerlich entpolitisiert sein. Weil dies beim Islam nicht der Fall sei, entfalle hier der religionsspezifische Grundrechtsschutz.

(Schon bevor er die Begründung liefert, wissen wir, was wir nach Hillgruber von Schachtschneiders Vorstellungen zu halten haben. Hillgruber lehnt sie ab. Was aber ist an Schachtschneiders Vorstellungen eigentlich so ungewöhnlich, und wer könnte mit ihnen ein Problem haben?

Schachtschneider möchte Staat und Religion trennen, und zwar in der Weise, dass religiöse Argumente, Forderungen und Gebote nicht relevant bei der Gesetzgebung sein sollen. Er möchte den Religionen und ihren Anhängern das Bekenntnis abverlangen, Forderungen der Religion nicht politisch durchzusetzen, sondern das Primat säkularer, religionsfreier Politik über den Staat und seine Angelegenheiten anzuerkennen. Im Gegenzug erkennt der Staat die Freiheit der verschiedenen Bekenntnisse an und fördert sie in ihrem kirchlichen und privaten Rahmen.

Im Bezug auf den Mohammedanismus bedeutet dies z.B., dass sich die mohammedanistischen Gemeinden und die einzelnen Orks dazu bekennen müssten, dass Mord in jedem Fall ein schweres Verbrechen ist, AUCH WENN der Ermordete einen Kloran verbrannt und AUCH WENN er Klo H. Metzel (der mohammedanistischen Überlieferung gemäß) als perversen Gewaltherrscher bezeichnet hat, denn der Schutz der Unversehrtheit seiner Mitbürger ist Staatspflicht. Es bedeutet auch, dass die Orks auf ihre widerlichen Schächtungen verzichten, auf Vermummung, auf Minarettgekreisch u.v.m. Sie müssten anerkennen, dass gewisse Bereiche der Religion entzogen und der Politik zugeschlagen würden. Sie müssten anerkennen, dass die persönliche Interpretation religiöser Texte für niemand anderen als sie selbst ganz persönlich verbindlich sein kann.

Nur zur Erinnerung: In ALLEN mohammedanistischen Ländern haben religiöse Minderheiten, so sie denn nicht blutig verfolgt werden, WEDER in kirchlich-privater NOCH politischer Sphäre gleiche Rechte wie die Orks.

Im Übrigen habe ich als Christ, wie hier schon oft dargelegt, gar kein Problem mit einer drastischen Trennung von Staat und Religion, im Gegenteil, sie ist eine Forderung Jesu (6). So erhebt sich die Frage, für wen sich Hillgruber im Namen der Religionsfreiheit so leidenschaftlich in die Bresche wirft. Es wird gleich deutlicher werden. T.)

Schachtschneiders Forderung nach strikter Entpolitisierung des Religiösen wird dem umfassenden Anspruch aller Religionen nicht gerecht – und seine Republik, in der es keine Trennung oder auch nur Unterscheidung von Staat und Gesellschaft gibt, nimmt totalitäre Züge an: Ein Staat, in dem jeder nicht nur das Recht des säkularen Staates befolgen, sondern sich auch „innerlich säkularisieren“ muss, um dessen Bürger sein zu können, und jedem, der sich durch seine Religion politisch gebunden fühlt, die Demokratiefähigkeit abgesprochen wird, erhebt selbst einen absoluten Herrschaftsanspruch.

(Typisch ist für Dimmies das unpointierte Herumwerfen mit emotional starken Begriffen. „Totalitär“ sind denn die Vorstellungen Schachtschneiders für Hillgruber auch sogleich – da schalten die Dimmies gern vom zweiten in den vierten Gang. Mit „innerlich säkularisieren“ meint Schachtschneider doch nicht mehr, als dass der Gläubige den Anspruch aufgeben muss, nach Maßgabe seiner Religion politische Gestaltungsmöglichkeit zu erhalten. Es reicht z.B. in den vielen Debatten um Sex, Fortpflanzung, Abtreibung, PID nicht aus, mit Bibelzitaten zu kommen.

Die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissse müssen ebenso berücksichtigt werden, der Charakter unserer Gesellschaft, demografische Aspekte usw. Wir haben Tierschutz- und Kinderschutzgesetze, die auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse erlassen wurden. Wir wollen nicht, dass Tiere übermäßig leiden, und wir wollen nicht, dass Kinder mit diesem Leid konfrontiert werden. Deshalb muss das Schächten in der Öffentlichkeit, wie es in der Türkei  seit der mohammedanistischen Renaissance in einer Weise praktiziert wird, der niemand mehr entrinnen kann (7), im gesamtstaatlichen wie im Kinderinteresse strikt verboten werden, OBWOHL es eine religiöse Forderung der orkischen Politkommissare ist.

Dieser Anspruch ist NICHT totalitär und absolut, denn der säkulare Staat lässt die Religionen außerhalb seiner Sphäre, also im Kirchlichen und Privaten ja in Ruhe, während der theokratische Staat – und alle Ork-Staaten sind mehr oder weniger theokratische Staaten – Andersgläubige überall benachteiligt, bis ins Kleinste verfolgt und zum Verschwinden bringen will. Hillgruber ist ein bedeutender Jurist, kein Dorftrottel, seine Ausführungen sind daher nur infam zu nennen. T.)

Der Staat des Grundgesetzes will gerade dadurch Heimstatt aller seiner Bürger sein, dass er ihnen Religions- und Weltanschauungsfreiheit gewährleistet und sie instand setzt, in ihrer religiösen oder weltanschaulichen Gebundenheit gute Bürger zu sein, ohne dass dieser Staat selbst einem jenseitigen oder diesseitigen absoluten Wahrheitsanspruch und dessen Einlösung verpflichtet ist.

(Hillgruber konstruiert einen Gegensatz zwischen Schachtschneider und Grundgesetz, der nicht gegeben ist. Schachtschneider sagt, anders als dargestellt, gar nichts gegen das zuvor Gesagte sondern eben dies. Der Staat soll sich grade nicht anmaßen oder dafür hergeben, religiöse Forderungen zu vollziehen. Er soll vielmehr allen Bürgern Teilhabe ermöglichen. Wie aber soll das möglich sein, wenn die Anhänger des Mohammedanismus zum jeweils weitmöglichsten gewalttätigen Jihad verpflichtet sind? T.)

Eine religiöse Selbstaufgabe mutet unsere Verfassung niemandem zu.

(Die Verfassung nicht, und Schachtschneider, anders als es Hillgruber darstellt, auch nicht. Schachtschneider will religiöse Argumente in politischen Diskussionen unzulässig machen, nichts sonst. Diese Methode der Unterstellung aber ist typisch und daher mittlerweile sehr durchschaubar. Sie zeigt auf ein Kernproblem von Hillgrubers Klientel, auf eines der Orks. Denn für sie hat es ja mit ihrem höchsten Wesen, mit Alla zu tun, wie man uriniert, ob man in der Moschee unter den rechten oder den linken Fuß spuckt usw. usf., d.h. der Anspruch des Mohammedanismus ist total, und er wird letztlich immer dann bedroht, wenn ihm nur die allerkleinste Schranke gesetzt wird. Die Sphäre dieser „Religion“ ist insbesondere grade das Politische. Dass Hillgruber diese Forderung des Mohammedanismus, nur religiös sein zu können, indem in das Politische hineingewirkt wird, offenbar verinnerlicht hat (so wie Leo nicht die Behauptung in Frage stellt, dass ein mohammedanistisch aufgewachsener Mensch für immer Mohammedanist bleiben muss), ist natürlich schockierend. Und es ist auch unangenehm, zu sehen, wie alle Welt auf einmal die Wichtigkeit der Religionsfreiheit entdeckt, in dem Moment, da es um die Anti-Religion Mohammedanismus geht. T.)

Die Verdrängung des Religiösen aus dem Politischen ist keine Antwort auf die „Rückkehr der Religion“, auch in einer vor-aufgeklärten Form.

(Moooment mal, war das vorhin nicht umgekehrt? „Religionen, die grundrechtlichen Schutz in Anspruch nehmen wollen, müssten nicht nur äußerlich, sondern vor allem innerlich entpolitisiert sein.“ Ähem, tja, ist zwar irgendwie auch dasselbe, Trennung halt,  ist als Resümee aber doch ziemlich heftig. Wenn die Verdrängung des Religiösen aus dem Politischen, was wie gesagt eigentlich nur in Bezug auf den Mohammedanismus gegeben ist, ein Irrtum sein soll, dann soll man laut Hillgruber offenbar das Religiöse nicht aus der Politik verdrängen, und, so könnte man schließen, eher noch befördern. Aber für mich als Christen ist das gar nicht relevant, und so bleibt, dass Hillgruber den Anteil des Mohammedanismus in der Politik erhöhen möchte. T.)

Schachtschneiders säkularistische Republik ist ein Irrweg, der sich von der mit Religion rechnenden Vernunft des Grundgesetzes entfernt.

(Ein Irrweg? In Bezug auf welches Ziel? In Bezug auf die Verstärkung des Jihad und die Durchsetzung des Schariastaats sind Schachtschneiders Ausführungen mit Sicherheit ein Irrweg. Aber dort wollte ich eigentlich gar nicht hin. Und deshalb gebe ich persönlich Schachtschneider Recht, und ich werde auf dem von ihm vorgeschlagenen Weg gehen! T.)

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Time am 11. April 2011

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Hillgruber
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Albrecht_Schachtschneider
3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/03/28/bald-wird-es-finster-dort/
4) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/03/16/muslimbruter-patrick-bahners/
5) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/12/sie-haben-keine-chance/
6) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/03/18/das-recht-auf-ruhe/
7) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/10/26/mah-lammchen-mah/


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