Archiv für Mai 2011

Thilo hat Recht

31. Mai 2011

Der Bildungssektor ist ein wesentliches Schlachtfeld des Counterjihad. Leider ist der vorherrschende Eindruck, den man von dort in Bezug auf die Anteile der Politik gewinnen kann, der von großer Inkompetenz und Verwirrung.

Munter wird an den Kindern auf der Basis windiger „wissenschafticher“ Erhebungen herumexperimentiert und Geld verpulvert, das an anderer Stelle dringend gebraucht wird. Besonders idiotisch: Muttersprachlicher Unterricht, der nach negativen Erfahrungen in avantgardistischen Ländern Europas von eben diesen wieder angeschafft worden ist. Grund genug für die Schariapartei Deutschlands (SPD) bzw. die sie dirigierenden Orkverbände, den gescheiterten Versuch auch in Deutschland durchzuziehen. Dabei ist längst offensichtlich, dass auch die deutsch-deutschen Schüler immer mehr an Kompetenzen zu wünschen übrig lassen, grade so, wie es Thilo Sarrazin beobachtet hat.

„Alle Kinder lernen lesen, Indianer und Chinesen…“ heißt es in einem Kinderlied. Ja klar doch, das sind DIE Grundfertigkeiten, die den Bürger der modernen Demokratie auszeichnen. Aber wer sagt denn, dass die Kinder in Deutschland Chinesisch lernen oder die Kinder in China Türkisch? Nein: Die Chinesen lernen, Chinesisch zu lesen und zu schreiben, und in Deutschland sprechen und lesen und schreiben wir alle DEUTSCH!

Lesen jetzt Sie einen Aufsatz von Heike Schmoll aus der heutigen FAZ.

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Versuchsfeld Sprachförderung

Beim Spracherwerb und bei den entsprechenden Förderprogrammen
fehlt das Grundlagenwissen

Soeben hat die neue baden-württembergische Kultusministerin Warminski-Leitheußer (SPD) ein neues Sprachexperiment angekündigt: Sie will den muttersprachlichen Unterricht ins reguläre Schulangebot einführen. Andere Länder, allen voran die Niederlande, haben den muttersprachlichen Unterricht wieder abgeschafft, weil er vor allem jene Halbkenntnis in mehreren Sprachen hervorgerufen hat, die Frau Warminski-Leitheußer zu bekämpfen glaubt. Künftige Schüler aus eingewanderten Familien stammen aus der dritten oder vierten Einwanderergeneration. Sie sprechen häufig nicht mehr die Landessprache ihrer Eltern, sie wären dringend darauf angewiesen, möglichst gut Deutsch zu lernen. Sprechen sie zu Hause die Landessprache ihrer Eltern, muss alle Kraft auf Deutsch als Zweitsprache gelenkt werden.

Das hat die Kommission unter Jürgen Baumert gerade Baden-Württemberg nahegelegt. Wenn das Land überhaupt mit einem Ausländeranteil von 50 bis 70 Prozent in der Grundschule vorankommen will, wäre es am besten, auf Fremdsprachen zu verzichten und alle Energie ins Deutschlernen zu stecken. Der Effekt des Fremdsprachenlernens von der ersten Klasse an ist ohnehin zu vernachlässigen. Viele Lehrer an weiterführenden Schulen hatten große Probleme, die in der Grundschule eingeübten Fehler wieder auszumerzen. Nun aber hat die Regierung in Stuttgart gewechselt. Der nächsten Schülergeneration droht ein Sprachexperiment mit ungewissem Ausgang.

Solche Versuche auf dem Gebiet des Spracherwerbs sind gang und gäbe. In 16 Ländern gibt es mindestens 17 Sprachtests, deren Wirksamkeit kaum untersucht ist. Aber das ist nicht alles. Das Konzept eines koordinierten Forschungsprogramms „Sprachdiagnostik und Sprachförderung“, das von renommierten Sprachwissenschaftlern und Bildungsforschern im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erarbeitet wurde und seit Februar vorliegt, zeigt, dass Bildungspolitiker zwar unaufhörlich von Sprachförderung reden, es aber so gut wie keine Grundlagenforschung gibt. Wir wissen also nicht, welche Programme, welche Konstellationen (Gruppengröße, Fortbildung der Erzieher), welche Lehrverfahren wirken und welche nicht.

Stattdessen werden neue Sprachförderprogramme kreiert, deren Wirksamkeit durch sogenannte Evaluationen getestet wird. In Wirklichkeit handelt es sich meist nicht um wissenschaftliche Evaluationen mit Langzeitstudien und Kontrollgruppen, sondern um eine punktuelle Messung geförderter und nicht geförderter Kinder. Es gibt eine Reihe von Stiftungen, die dabei nicht einmal einen Kompetenzunterschied zwischen geförderten und nicht geförderten Kindern erkennen konnten. Nur wenige hatten den Mut wie die Baden-Württemberg Stiftung, das auch zuzugeben. Die meisten anderen haben ihre Berichte lieber in den Schubladen verschwinden lassen. Selbst die Überlegenheit geförderter Kinder über nicht geförderte zu einem bestimmten Zeitpunkt ist kein Beweis für die Wirksamkeit einer Sprachförderung. Getestet werden müsste die Langzeitwirkung. Dazu aber fehlt es den Förderern häufig am Geld. Ganze Schülergenerationen müssen dafür herhalten, die gröbsten Fehler im Trial-and-Error-Verfahren zu erproben.

Die derzeit in Deutschland eingesetzten Sprachtests erfassen im Wesentlichen phonische und morphosyntaktische Basisqualifikationen, aber kaum semantische, literale und diskursive Sprachfähigkeit. Genau das wäre aber für deutschsprachige Kinder, die auch immer mehr Sprachdefizite aufweisen, wichtig. Zu den gesicherten Erkenntnissen gehört, dass die Sprachförderung früh beginnen und möglichst die ganze Bildungsbiographie begleiten soll. Denn viele Kinder und Jugendliche können nicht selbst sprechen und lesen, es fehlt ihnen auch die Fähigkeit, Sinn beim Zuhören zu entnehmen, es fehlt also die elementare Voraussetzung, dem Unterricht folgen zu können.

Die Forscher, darunter auch Psychologen und Naturwissenschaftler, verweisen darauf, dass nicht einmal klar ist, ob frühkindliche Sprachförderung während des gesamten Kindergartenalltags oder außerhalb des üblichen Gruppengeschehens zu bestimmten Zeiten wirkungsvoller ist. Unklar ist auch, wie groß eine Fördergruppe sein darf, wie die Erzieherinnen aus- und weitergebildet werden sollen. Viel zu wenig beachtet wurde bisher auch, um welche Adressaten es sich handelt: um Kinder mit Deutsch als Zweitsprache, deutschsprachige Kinder, Risikokinder, Kinder in einer bestimmten Altersgruppe. „Mit Bezug auf die Mehrsprachigkeit gilt es herauszufinden, welche Instrumente sich eignen, die Sprachlichkeit mehrsprachiger Kinder – mit Blick sowohl auf den Erwerbsprozess als auch auf die sprachlichen Anforderungen in der Schule aussagekräftig zu erfassen“, heißt es im Forschungskonzept. Sprachförderprogramme ohne vorhergehende, begleitende und nachfolgende Diagnostik sind ebenso wenig erfolgversprechend wie Sprachstandsfeststellungen ohne Bezug auf spezifische Fördermaßnahmen (das ist die Wirklichkeit in vielen Bundesländern). Bevor der Wildwuchs der Förderprogramme fortgesetzt wird, gilt es, deren Wirksamkeit zu untersuchen. Dann, so schlagen die Wissenschaftler vor, müsste es in jedem Bundesland eine zentrale Stelle geben, die über wirksame Tests und Fördermethoden Auskunft geben kann. Es könnte in Deutschland ruhig mehrere Tests und Fördermethoden geben, aber keine mehr, die allenfalls beschäftigungstherapeutische Qualitäten erreichen.

Unklar ist auch, wie Sprachentwicklung und Sprachdefizite in der Sekundarstufe I zu diagnostizieren sind. Genauso düster steht es um das Wissen über bildungssprachliche Fähigkeiten. Dabei geht es um die typische Schulsprache von der Grundschule an, die Kindern aus bildungsnahen Elternhäusern selbstverständlich vertraut ist, anderen aber nicht. Die Forscher schlagen deshalb konkrete Forschungs-Verbünde vor, die vorliegende Forschungsergebnisse etwa zu Deutsch als Zweitsprache und den frühkindlichen Spracherwerb einarbeiten, dann aber möglichst rasch die Defizite aufarbeiten. Von der Verwirklichung dieses koordinierten Forschungsprogramms hängt nicht nur die Ausbildung und Weiterbildung von Erziehern und Lehrern ab, sondern auch die Sprachfähigkeit künftiger Schülergenerationen. Bisher jedoch scheint es im Bundesministerium für Bildung und Forschung noch keinen Beschluss zur Verwirklichung zu geben.

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Time am 31. Mai 2011

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Lustig: http://www.youtube.com/watch?v=qwGWXyO9Gfc

Finger zeigen gegen die Vernunft

30. Mai 2011

Weil sie nichts in der Hose haben, rennen die Orks mit ständig eregierter Zeigekralle durch die Gegend.

Wie die wissenschaftlichen Abteilungen unserer Madrasa nunmehr übereinstimmend festgestellt haben (1), steht dahinter auch der Versuch, mit Alla Funkkontakt aufzunehmen. Da Alla jedoch den Funk, ja Musik überhaupt hasst (2), ist dieses Unterfangen zum Scheitern verurteilt, was festzustellen den Orks in 1.400 Jahren noch nicht gelungen ist.

Ich glaube nicht, dass man ihnen dazu weitere 1.400 Jahre Zeit lassen sollte.

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Time am 30. Mai 2011

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/25/counter-funk/
2) http://www.guardian.co.uk/world/2010/aug/02/iran-supreme-leader-music-islam
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siehe auch:
http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/25/counter-funk/ 

Counterjihad und Feminismus

29. Mai 2011

Polizistinnenausbildung in L.A., anno dunnemals

Es ist nicht möglich, die griechische Grenze zur Türkei zu schließen, aber für Ägypten und Tunesien sollen 28 Milliarden Euro bereit gestellt werden, nur weil eine mohammedanistische Clique die andere mohammedanistische Clique von der Macht vertrieben hat (1). Seltsam!

Demokratie und westliche Werte sollen dort angeblich Einzug halten, aber dass das wohl nur ein Wunschtraum westlicher Technokraten bleiben wird, zeigen schon die Aussagen intellektueller Orks à la Hamid Dabashi (2) und Cem Özdemir (3). Diesen geht es zuallererst um eines: um den Mohammedanismus. Mit diesem werden die Mohammedanisten geboren, und ihn dürfen sie nicht verlassen. Sie stellen nicht die Frage, warum man sich überhaupt zu dieser Ideologie zählen sollte, sie nennen keine Textstellen, die es wert wären, gelesen zu werden. Hat denn der Sohn eines Nazis die Pflicht, immer Nazi bleiben zu müssen? Warum darf an die Mohammedanisten nicht die Frage gerichtet werden, warum sie überhaupt Mohammedanisten bleiben müssen? Wenn man diese Frage nicht stellt, wenn man nicht grundsätzlich die Notwendigkeit für einige Menschen, den Kloran zu verehren, verneint, bejaht man die mohammedanistische These, alle Menschen seien als Mohammedanisten geboren und alle Nicht-Orks seien Verräter. Ahmed Al-Tayeb,
 Scheich der Kairoer Al-Azhar-Universität (4):

FRAGE: „Dann müssten auch Muslime das Recht haben, sich vom Islam abzuwenden.“
ANTWORT: „Religion ist kein Kleid, das man jederzeit wechseln kann. Ob Muslimen, die sich vom Islam abwenden, die Todesstrafe droht, ist unter den Rechtsgelehrten umstritten. Ich bin nicht dieser Meinung.“ Oh, das ist ja reizend, sie dürfen zwar nicht konvertieren, aber sie dürfen am Leben bleiben: Wir haben offenbar ein Reformork vor uns.

„Können Muslime überhaupt überzeugte, vertrauenswürdige Demokraten und gute deutsche Staatsbürger sein?“ fragt Özdemir scheinheilig und listet Menschen mit Orkhintergrund auf als da wären:

„Darunter sind Gläubige mit und ohne Kopftuch, Kulturmuslime, Säkulare, Laizisten und Atheisten, Schwule, Lesben und Naturschützer.“

Moment mal, „Säkulare, Laizisten und Atheisten, Schwule, Lesben und Naturschützer“ mögen vielleicht eine Orkvergangenheit haben, aber sie sind mit Sicherheit keine Mohammedanisten, da die orkischen Grundlagentexte für sie – Naturschützer ausgenommen – nur die Todesstrafe bereithalten. Diese aber mischt Özdemir mit den „Gläubigen mit und ohne Kopftuch“, mit den Fundamentalisten zusammen, d.h. er fordert mehr Spielraum für die verbrecherische Ideologie im Namen derer, die sich von ihr abgewendet haben. Das ist parasitisch und verdreht – und also typisch mohammedanistisch.

„Denn die Debatte kann nicht mehr geführt werden, ohne dabei auch an die Revolutionen in Ägypten und Tunesien zu denken. Der laute Ruf nach Demokratie, Freiheit und Teilhabe am Wohlstand in diesen muslimischen Ländern bringt die radikalen Islamkritiker mit ihrer Konstruktion eines vermeintlich unveränderlichen Wesens gehörig in die Bredouille.“ Ach, woher denn, eben grade nicht! Die Öffnung nach Gaza, die Vergewaltigung der amerikanischen Journalistin, die Hasstiraden gegen Israel und die Juden, die abgeschlachteten Christen, Anschläge auf Synagogen usw. bestätigen die Skepsis der Islamkritiker, die alles andere als radikal sind – außer in ihrer Gegnerschaft zum Nazislahm. Dass Özdemir hier entgegen den Tatsachen den Sieg westlicher Werte behauptet, zeigt, dass er im Dienst des Mohammedanismus bewusst verschleiern und lügen will.

So erklärt er auch eine Reihe Orks, die der Islamkritik bereits mehrfach als intellektuelle Wegbereiter des Nazislahms aufgefallen sind, zu Erfolgstypen, die alles andere als „statistische Ausreißer“ seien, während in Wirklichkeit „die Fundamentalisten“ die Ausreißer seien.

„Nach diesem Muster sind Navid Kermani, Katajun Amirpur, Fatih Akin und Feridun Zaimoglu bloß statistische Ausreißer, während die Fundamentalisten das angeblich unveränderliche Wesen des Islam abbilden.“

Aber nicht doch, Kermani und Co. SIND Fundamentalisten, denn entweder ist man fundamentalistischer Mohammedanist oder kein Mohammedanist. Feridun Zaimoglu beispielsweise verspürte den dringenden Wunsch, einem lebendigen Schaf den Kopf abzuschneiden, kaum dass er nach längerer Zeit türkischen Boden betreten hatte (5) - und wie Özdemir sich in die Bresche wirft, sagt alles.

„Ork forever“ ist eine grundlegende These des Mohammedanismus, die Unterdrückung der Frauen eine andere. Ich habe bereits vieles dazu geschrieben, lesen Sie mal, was ein namenloser schiitischer Blogger zum Besten gibt (6):

„Die Irrlehren der Taliban haben nichts mit dem Islam zu tun. Sie erinnern uns viel eher an die vorislamische Zeit. Damals begruben die unwissenden Araber ihre Töchter bei lebendigem Leib, weil sie sich für sie schämten. Die Männer verkauften, vermieteten und verschenkten ihre Frauen, nach Lust und Laune. Vor einigen Jahrhunderten betrachtete man in Europa die Frau ebenfalls als minderwertig. Die Frauen wurden mit Ausnahme von Maria (die Mutter des Propheten Isa) als halbmenschliche Wesen betrachtet, ohne eine ewige Seele. Sie besaßen kein Wahlrecht und lebten wie Haustiere.“

Ich halte diese Ausführungen für falsch und verlogen. Vor Klo H. Metzel hatten die Frauen Rechte, während und im Anschluss an seine Herrschaft wurden diese immer weiter eingeschränkt (7). Die Geschichte mit den eingegrabenen Mädchen ist ein Fake nach dem Motto „Haltet den Dieb!“ Den Verkauf von Menschen, die Sklaverei sieht der Mohammedanismus nach wie vor vor, weil er eine Sklavenhalterideologie ist. Deshalb ist er auch eine primitiv-physische Gewaltideologie für Männer, und deshalb muss es unten am Boden der Gesellschaft jemand geben, auf dem herumgetrampelt werden kann. Das sind naturgmäß die Frauen (8), weil sie physisch schwächer sind (9).

„Der Islam versah die Frauen mit Macht, er hat sie den Männern gleichgestellt, so dass diese gleichberechtigt sind wie diese. Allerdings betrifft eine Reihe von Anordnungen speziell die Frau, da sie für diese günstig sind und nicht etwa, weil…“ Ja, ABER! Die Lage der Frauen in allen mohammedanistischen Ländern ist erbärmlich, aber das hat mit dem Mohammedanismus natürlich nichts zu tun. Interessanterweise wurde der Iranerin Ameneh Barami kürzlich denn doch das Recht abgesprochen, die Augen des Mannes zu veröden, der sie mit Säure übergossen hatte (10). Warum? Weil eine mohammedanistische Frau eben nicht die Hand an einen mohammedanistischen Mann legen darf. Weil sie prinzipiell weniger wert ist als er. Weil dies ein Grundpfeiler des Mohammedanismus ist, den außer der Existenz Israels nichts so stört wie die Freiheit der westlichen Frauen.

Diese wiederum, die u.a. durch die Emanzipationsbewegung durchgesetzt wurde, ist nicht nur Counterjihad – was sie ist! Sie ist m.E. auch eine Ursache für unseren phänomenalen Erfolg!

Lesen Sie jetzt diesbezügliche Betrachtungen von Claudius Seidl, die durch einen ausführlichen Aufsatz von Jörg Albrecht über den Machtmissbrauch von Chefs, ein Männerproblem, ergänzt werden.

Der November kommt

Ist Männlichkeit ein bedrohtes Kulturgut? Und was nutzt all das Zürnen und Jammern? Die Ökonomie wird schon dafür sorgen, dass die Frauen immer männlicher und Männer weiblicher werden Wenn die Hälfte der Menschheit sich von den Angewohnheiten der anderen belästigt fühlt, wird es Zeit, sich ein paar Dinge abzugewöhnen.

Waren das tatsächlich die Nachrichten der vergangenen Woche – oder haben die Zeitungen womöglich einen Roman aus dem Paris des ancien régime nacherzählt, eine Novelle aus dem Wien der vorletzten Jahrhundertwende, einen fiktionalen Text also, bisschen trivial und schwülstig: eine sehr, sehr altmodische Männerphantasie, welche, wenn man sie sich bildhaft vorzustellen versuchte, noch nicht einmal das Format von Pasolinis „Decamerone“ hätte. Eher sähe sie so aus wie der Maskenball in Stanley Kubricks „Eyes Wide Shut“, so falsch und pompös, verklemmt und ungeheuer altherrenhaft.

Da sind also hundertfünfzig deutsche Handelsvertreter nach Budapest gefahren, haben sich, wie eine Frau, die dabei war, einer Zeitung berichtet hat, zwischen den eklektizistischen Säulen des Gellért-Bades erst Mut angetrunken, dann aber, erhitzt vom Alkohol und den Dämpfen des Thermalbads, alle Hemmungen abgelegt – und bei der Orgie, die dann gefeiert worden sei, habe man, dank gelber, roter und weißer Armbänder, sehen können, welche der Damen zu welchem Dienste bereit war. Man habe sich in Himmelbetten mit Vorhängen drum herum zurückziehen können; davor habe jedes Mädchen noch schnell einen Stempel auf die Haut bekommen.

Kann es wirklich sein, denkt sich beim Lesen der Zeitungskunde, dass diese Männer und die Leute in den Chefbüros der Versicherung, wo das alles organisiert und schließlich auch gezahlt wurde, kann es wirklich sein, dass sie alle glaubten, man müsse nur nach Budapest fahren, um die Zeit, das Genre und die Realitätsebene zu wechseln? Haben sie, bloß weil es vier Jahre dauerte, bis sich die Sache herumsprach, wirklich geglaubt, sie kämen damit davon? Hat ihnen keiner gesagt, dass dies das 21. Jahrhundert ist – jene Gegenwart also, in der man, so als halbwegs erwachsener Mann, zwar noch immer die Versuchung spürt, jene riesigen Plakate anzuglotzen, auf welchen in diesen Tagen sehr hübsche, sehr junge Frauen für sehr knappe Bikinis der Marke H&M werben? Was man aber selbstverständlich bleiben lässt, weil so ein Starren und Glotzen ungefähr so unangemessen wäre, wie wenn man rauchte in der U-Bahn oder sich zur morgendlichen Lagebesprechung im Chefbüro eine Flasche Bier mitbrächte: Es wäre blöder male chauvinism, der Blick allein etablierte schon das falsche Machtverhältnis. Und eine verdammte Unhöflichkeit gegenüber all den Frauen, die, während sie an diesen Plakaten vorübergehen, Schuhe, Hosen und ein Jackett tragen, wäre es sowieso.

Früher hätte man sich beim Anblick dieser Plakate gedacht: Was für eine Verschwendung, diese Bilder in den schönen Mai hineinzuhängen. Im grauen November wären diese Farben, die Formen und das Lächeln doch ein viel wertvollerer Trost.

Heute wissen wir, dass wir im November der Männer leben.

Es in den vergangenen Wochen ziemlich viel durcheinandergeraten im Gespräch über Sex und Macht, Zwang und Käuflichkeit – und weil die meisten und die Lautesten, die dazu eine Meinung hatten, Männer waren, klang es so oft wie Verschleierung und Verharmlosung, wie Erklärung und Entschuldigung. Vor allem aber klang es so, als wären die Männer noch immer an der Macht; und als ob diese Macht sich noch retten ließe.

Man sieht aber nicht ganz klar, wenn man mittendrin steht – und schon deshalb muss man ganz genau lesen, was in diesen Tagen die Frauen schreiben, und einen ganz besonders bösen und verdrossenen, einen ganz besonders starken Text hat die Schriftstellerin Sibylle Berg geschrieben, in ihrer Kolumne bei Spiegel Online, die sie „Männer, ich habe es satt!“ überschrieben hat. Zu diskutieren und zu argumentieren, schreibt Sibylle Berg, habe sie keine Lust mehr, und wer ihre Kolumne gelesen hat, versteht auch, warum das so ist. „Ich habe es aufgegeben, Männern erklären zu wollen, warum mich verschleierte Frauen demütigen, warum nackte Frauen in Schaufenstern mich demütigen, warum Frauen, die sich nackig für Hefte fotografieren lassen, um ihre Karriere als Schauspielerin-Schrägstrich-Model-Schrägstrich-Moderatorin anzukurbeln, mich demütigen. Ich werde Männern nicht erklären können, dass es mir ist, als ob ich ein Schwarzer wäre, der an seinen Kumpels mit Fußfesseln vorbeispaziert, die auf Baumwollfeldern ihren Job machen.“

Es wäre lächerlich, im Archiv der üblichen Argumente nach der Gegenrede zu suchen – auch wenn der Umstand, dass Frau Berg sich vom Schleier wie von der Nacktheit gleichermaßen belästigt fühlt, schon die Frage provoziert, was dann zu tun wäre: Brauchen wir eine Kleidungsnorm, eine Anstands-Uniform, welche die sexistischen Blicke zurückweist, aber noch nicht unter Vermummungsverdacht fällt?

Es geht nicht darum, Sibylle Berg zu widersprechen, es geht darum, gefälligst zur Kenntnis zu nehmen, dass die meisten Frauen ihr zustimmen, wenn sie schreibt: „Ich will das alles nicht. Ich will nicht, dass die Hälfte der Erdbevölkerung zur Lustbefriedigung der anderen bereitsteht, ich will keine nackten Frauen auf Tageszeitungen, ich will keine Pornos, ich will den ganzen Dreck nicht, der nahelegt, mich als Ware zu betrachten.“

Die Freiheit, die man diesen Sätzen intuitiv entgegenhalten möchte, wäre die Freiheit, „Neger“ zu sagen, obwohl der so Benannte sich davon belästigt fühlt, es wäre die Freiheit, sich seinen Mitmenschen gegenüber gehen zu lassen, es wäre eine Freiheit, auf welche man, im Namen der Höflichkeit und der Rücksichtnahme, gerne verzichten darf, ohne dass der liberale Rechtsstaat aufhörte, liberal zu sein. Wenn die Hälfte der Menschheit sich von den schlechten Angewohnheiten der anderen Hälfte belästigt fühlt, dann wird es einfach Zeit, sich ein paar Dinge abzugewöhnen.

Dieses Feuilleton hat sich an diesem Platz schon vom Rauchen und dem Trinken verabschiedet – und dass demnächst die Prostitution und die Pornographie dran sind, ist da nur konsequent. Zwar fordert eigentlich nur die Zeitschrift „Emma“ ein strenges Verbot von beidem. Zwar steht selbst im Programm der Grünen, deren Tugendherrschaft ja, wie die letzten Wahlergebnisse zeigen, nicht nur in den gentrifizierten Städten kommen wird, nur die Forderung nach härteren Strafen für die Kunden von Zwangsprostituierten. Aber wahrscheinlich braucht es gar keine Verbote, vermutlich ist die Forderung nach Abschaffung von Pornographie und Prostitution ungefähr so dringend, wie wenn man Ende November die baldige Abschaffung des alten Jahres forderte.

Sie wird kommen, ob das jemand fordert oder nicht.

Pornographie ist allseits verfügbar, dank des Internets, und genau das wird ihr die materielle Grundlage entziehen – weil kein Mensch mehr dafür zahlen will. Und wenn die Stars des Genres wie Jessica Drake und Alektra Blue in den Videos von Lady Gaga mitspielen, dann ist das nicht die Pornographisierung der Popmusik; eher schon die Flucht heraus aus der Pornographie.

Und der Absturz der Hamburg-Mannheimer, sagen kluge Frauen, wäre nie passiert, wenn es in den Führungsetagen deutscher Unternehmen eine Frauenquote gäbe. Sibylle Berg geht so weit und behauptet, eben deshalb gebe es dort oben keine Frauen: Damit die Männer weiter ungestört herumsauen können.

Mag sein, ist aber auch so eine Aussage, die im November der bestehenden Verhältnisse formuliert wird. Es sind nicht nur die Mädchen und die jungen Frauen, die ja an den Schulen und in den Universitäten so erfolgreich sind, dass sie, in zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren die Führungspositionen unter sich verteilen werden, ob das den letzten Chauvinisten dort oben nun passt oder nicht. Es ist schon der Kapitalismus, es ist der Produktionsstandort Deutschland, der, angesichts des Bevölkerungsschwunds, nicht nur auf all die Frauen nicht verzichten kann. Er strebt ganz generell nach der Einebnung der Geschlechterdifferenzen, er braucht männlichere Frauen und weiblichere Männer, er wird den Männern die Bordelle abgewöhnen, so wie er es ihnen abgewöhnt hat, attraktiven Kolleginnen in den Hintern zu kneifen.

Die Kulturtechniken, die uns dabei verlorengehen werden, sind nicht die Pornographie und die Prostitution. Beides gab es zwar jahrtausendelang, aber das gilt auch für die Pest, den Aussatz oder die Angewohnheit, Menschen wegen ihrer Hautfarbe zu hassen und wegen ihrer Religion zu töten. Oder umgekehrt.

Das Kulturgut, das dabei verlorengeht, ist jene Männlichkeit, die in der Differenz der Geschlechter ihre Grundlage hat. Nein, es ist nicht unbedingt so besonders männlich, sich vorher Mut anzutrinken und hinterher den Sex mit einer ungarischen Prostituierten als Spesen abzurechnen.

Es ist eher eine Haltung, es ist das Bewusstsein einer Entfernung zu den Frauen, die niemals leicht zu überwinden ist und manchmal gar nicht, einer Ferne, die wir vielleicht zu oft nur mit unserem Schweigen füllen, weil wir darauf horchen, ob auf der anderen Seite jemand ruft. Manchmal rufen wir auch selber hinein, manchmal machen wir uns auf den Weg, und wenn er weit ist, füllen wir die Leere mit unseren Bildern.

Seltsam, und irgendwie paradox, dass uns so viel liegt an dieser Ferne. Seltsam, dass wir ihr Verschwinden so fürchten.

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Die dunkle Seite  der Macht

Kann es sein, dass Chefs dazu neigen, komplett die Kontrolle über sich zu verlieren? Im Experiment haben Psychologen untersucht, was in den Köpfen menschlicher Alphatiere vorgeht.

Wer das wahre Gesicht der Macht studieren will, muss ihr erst einmal nahekommen. Für Politikjournalisten ist und bleibt das eine Herausforderung. Der „Spiegel“-Redakteur Cordt Schnibben, vormals bei der „Zeit“, beschrieb einmal rückblickend, wie sich der Altkanzler Helmut Schmidt geriert haben soll, als er, zum Herausgeber der Wochenzeitung berufen, an den Führungskonferenzen teilnahm: Er habe endlos monologisiert, sei allen ins Wort gefallen und habe vor allem, was im Hause nicht üblich war, hemmungslos den Teller mit den Konferenzkeksen geplündert. Schnibben wurde daraufhin vorgeworfen, er sei doch gar nicht dabei gewesen. Immerhin fanden sich genügend Augenzeugen, die das mit den Keksen bestätigen konnten; wenigstens als „szenische Rekonstruktion“ wird die Beobachtung gestimmt haben.

Plausibel wäre sie ohnehin. Die Psychologin Deborah Gruenfeld von der Stanford School of Business hat eine ähnliche Situation experimentell nachgestellt. Jeweils drei ihrer Studenten sollten zusammen eine Arbeitsgruppe bilden und ein politisches Problem diskutieren. Einem davon fiel die Aufgabe zu, die Qualität der Argumente zu bewerten. Er durfte sich als Chef fühlen. Mitten in der Diskussion wurde zur Stärkung ein Teller mit vier Keksen hereingereicht. Die allgemeine Höflichkeit gebot, wenigstens einen übrig zu lassen. Doch wer von den drei Studenten nahm den vierten? Stets der Chef. Filmaufnahmen zeigten, dass der zum Vorgesetzten beförderte Teilnehmer obendrein schlechte Manieren entwickelte: Er kaute demonstrativ mit offenem Mund und ließ ungeniert Krümel fallen.

Das kann man in jedem Büro beobachten: Wer legt die Füße auf den Schreibtisch und nimmt sie auch dann nicht herunter, wenn ein anderer den Raum betritt? Wer darf Anwesende ignorieren, sie ohne Entschuldigung warten lassen, ihnen jovial auf die Schulter klopfen, sie nicht ausreden lassen, Witze auf deren Kosten reißen, dies und das für Blödsinn oder das Ende der Diskussion erklären? Immer der, der das Sagen hat.

„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, gib ihm Macht“, soll Abraham Lincoln gesagt haben. Offenbar existiert eine dunkle Seite der Autorität, die umso stärker hervortritt, je absoluter die Verfügungsgewalt ist, die ein Mensch über andere besitzt. Macht verändert vor allem den Mächtigen. Ehemals Gleichrangige stehen staunend dabei, wenn ein Kollege beim Marsch auf den Chefsessel rücksichtslos alle Moralvorstellungen über Bord wirft, die er eben noch wortreich verteidigt und vielleicht sogar besonders rigoros vertreten hat. In der Literatur ist vom „Paradox der Macht“ die Rede: Gerade jene Eigenschaften, die einen Menschen dazu qualifizieren, andere zu leiten, also beispielsweise soziale Kompetenz, Motivationskraft, intuitives Erfassen komplexer Zusammenhänge, scheinen wie von Zauberhand zu verschwinden, sobald die angestrebte Führungsposition erreicht ist.

Wer wird Chef? Und warum? Wie schafft er es nach oben, was passiert dann mit ihm? Wollte man das empirisch ergründen, müsste man die Erfolgreichen über längere Zeiträume hinweg beobachten und befragen. Nun gehört es aber zu den wesentlichen Strategien einer Angela Merkel oder eines Dominique Strauss-Kahn, sich nicht in die Karten schauen zu lassen. Die eigenen Motive verborgen zu halten zählt zum Tagesgeschäft der Machthaber. Was es der Wissenschaft nicht eben leicht macht: Objektive Feldforschung ist nicht möglich an der Spitze der Gesellschaft.

Ersatzweise haben Sozialpsychologen Modelle entwickelt, das Innenleben der Mächtigen zu simulieren. Gibt es bei ihnen mentale Prozesse, die quasi automatisch ablaufen? Ein experimenteller Ansatz dazu wurde in den neunziger Jahren in den Vereinigten Staaten entwickelt. Beim sogenannten priming wird den Versuchspersonen ein kurzer Reiz präsentiert, der sie in eine bestimmte Richtung prägen soll. Das scheint erstaunlich gut zu funktionieren: Der Psychologe John Bargh von der Yale University beispielsweise legte seinen Probanden einen Sprachtest vor, ohne dass sie eine Ahnung hatten, worum es in Wahrheit ging. Die Sätze, die sie zusammenstellen sollten, enthielten unter anderem Wörter wie „dreist“, „ärgerlich“ oder „unverschämt“. Nachdem sie die Aufgabe erledigt hatten, wurden sie in den Nebenraum gebeten, wo ein Gespräch mit anderen Versuchsteilnehmern stattfand. Zwei Drittel der Kandidaten mischten sich sofort und ungefragt in die Unterhaltung ein. Hatte man sie aber zuvor mit Wörtern wie „Respekt“, „zuvorkommend“ oder „höflich“ eingestimmt, störte nur ein Sechstel von ihnen.

Solche subliminalen Techniken der Beeinflussung waren eigentlich schon in Verruf geraten, nachdem Marktforscher vierzig Jahre zuvor fälschlich behauptet hatten, sie hätten Kinobesucher durch unterschwellige Werbebotschaften wie „Iss Popcorn, trink Coca-Cola!“ zu höherem Konsum angestachelt. Tatsächlich waren Experimente dieser Art nie unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt worden. John Bargh und andere konnten nun in sorgfältig arrangierten Versuchen zeigen, dass sich Sozialverhalten sehr wohl aus unbewussten Quellen speist. Wie jemand agiert, hängt weniger vom freien Willen ab, sondern eng mit der allgemeinen Verfassung zusammen, in der er sich gerade befindet.

Suggeriert man Teilnehmern eines psychologischen Experiments zum Beispiel, sie hätten Kontrolle über andere und könnten nach Gutdünken Belohnungen verteilen, sind sie eher geneigt, die Welt nur noch durch die eigene Brille zu betrachten. Adam Galinsky von der Management School der Northwestern University forderte seine Kandidaten nach entsprechender Einweisung auf, sich den Buchstaben E auf die Stirn zu malen. Die Untergebenen führten ihn spiegelverkehrt aus, damit ihr Gegenüber ihn richtig erkennen konnte. Die Chefs hielten es genau andersherum.

Objektiv betrachtet würde man die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, im Falle einer Führungskraft für unverzichtbar halten. Doch das scheint das Erste zu sein, was frischgebackenen Vorgesetzten abhandenkommt. „Macht banalisiert unser Denken“, hat der Sozialpsychologe Dacher Keltner von der University of California in Berkeley festgestellt. „Wir betrachten die Dinge dann nur noch aus dem Blickwinkel unserer Eigeninteressen.“ In Keltners Experimenten waren die Schwachen stets besser darin, die Ansichten und Motive ihrer Mitmenschen korrekt einzuschätzen. Weil Untergebene aber dazu neigen, derartige Erkenntnisse nicht nach oben weiterzureichen, entsteht auf diese Weise ein noch größeres Informationsdefizit für den Anführer.

Quasi zum Ausgleich greifen Chefs dann gern zum Vorurteil. Die Sozialpsychologin Stephanie Goodwin beispielsweise hat in ihrer Doktorarbeit herausgefunden, dass Führungskräfte sehr viel mehr Zeit und Aufmerksamkeit investieren, wenn ihnen Informationen über Mitarbeiter vorgelegt werden, die bestimmten Stereotypen entsprechen (zum Beispiel Urteile wie „gebildet und ehrgeizig“ oder „unzuverlässig und emotional“). Differenziertere Einschätzungen werden beiseitegeschoben. Dazu passt eine Analyse Deborah Gruenfelds, die mehr als eintausend Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten unter die Lupe genommen hat: Je höher ein Richter in der Hierarchie stand, desto simpler waren seine Begründungen.

Die eingeschränkte Kognitionsfähigkeit des Chefs hat Konsequenzen für alle. Sein schlecht begründeter Optimismus („Das schaffen wir!“) ist bei ehrgeizigen Projekten ein schwacher Trost, wenn die übrigen Beteiligten wissen, wie schwierig es in Wahrheit wird. Für den Entscheidungsträger ist dagegen nur wichtig, dass endlich etwas geschieht; Power und Action gehen bei Führungskräften Hand in Hand, fasst Adam Galinsky von der Northwestern University seine Befunde zusammen.

Wie weit die Egozentrik des Chefs führt, ist andererseits auch eine Frage des Charakters. Menschen, denen ihre Omnipotenz täglich vor Augen geführt wird, gelangen irgendwann vielleicht zu der Ansicht, dass Regeln bloß für die Mehrheit gelten, nicht für Ausnahmeerscheinungen wie sie. In Dacher Keltners Experimenten waren die Führungspersonen beispielsweise unisono der Ansicht, Schummeleien bei Reisekostenabrechnungen seien ein ernstes Vergehen. Gab man ihnen jedoch die Chance, die Höhe der Spesenabrechnung insgeheim auszuwürfeln, reklamierten sie zwanzig Prozent mehr, als herausgekommen war – eine Kühnheit gegen die Statistik, die Untergebene nicht wagten. Bei einem ähnlichen Versuch, in dem es darum ging, illegal Geld beiseite zu schaffen, konnte die Managementforscherin Dana Carney von der Columbia Business School sogar physiologische Effekte messen: Erhöhte Stresshormonwerte zeigten sich nur beim Fußvolk, nicht aber bei den Häuptlingen.

Das Gefühl, einsam aus der Masse heraus zu ragen, kann schlimmstenfalls zum totalen Kontrollverlust führen. „Es ist immer derselbe“, berichtet Dacher Keltner, „kaum sind solche Leute an die Macht gekommen, benehmen sie sich wie Deppen. Sie fangen an, in unangemessener Weise zu flirten, machen sich über andere lustig, werden total impulsiv.“ Sie legen ein enthemmtes Verhalten an den Tag, dass in der Fachliteratur ansonsten typischerweise bei Patienten beschrieben wird, die Läsionen im präfrontalen Bereich der Großhirnrinde erlitten haben.

Der Schritt zum angriffslustigen Triebtäter ist dann nicht mehr allzu weit. Psychologen der Universität Würzburg haben das getestet. Männliche Teilnehmer, unbewusst geprägt durch ein sexuelles Vokabular, wählten anschließend aggressivere Worte, waren eher bereit, mit Pfeilen auf menschliche Porträts zu werfen und wählten aus einer Reihe von Photos besonders schockierende Beispiele aus, wenn sie wussten, dass diese anschließend von einer Frau betrachtet würden. Die weiblichen Versuchsteilnehmer hingegen waren immun gegen solches priming.

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Time am 29. Mai 2011

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1) http://www.n-tv.de/ticker/G8-stuetzen-mit-Milliarden-Reformen-in-der-arabischen-Welt-article3441951.html
2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/28/wir-werden-weiterhin-fuhren/
3) http://www.faz.net/artikel/C30297/integrationsdebatte-wir-sind-doch-keine-statistischen-ausreisser-30376659.html
4) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/22/milieustudien-17-immer-dasselbe/
5) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/10/26/mah-lammchen-mah/
6) http://islamicrevolutionservice.wordpress.com/2011/05/28/die-stellung-der-frauen-im-islam/
7) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/11/08/alla-hasst-frauen/
8- http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/kloran-10-das-ding-namens-frau/
9) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/22/hadithe-8-frauen/
10) http://www.n-tv.de/ticker/Iranerin-wuetend-ueber-Aufschub-ihrer-Racheaktion-article3333841.html
weitere Überlegungen dazu unter:
http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/10/08/es-geht-nicht-um-rache/

Wir werden weiterhin führen

28. Mai 2011

Zum gegenwärtigen Kanon der MSM und der Dimmies in den Orientinstituten gehört der ständige Verweis auf die Unruhen in einigen Ländern der arabischen Welt, die mit einem allgemeinen Streben nach Demokratie und westlichen Werten gleichgesetzt werden. Diesem Gesabbel erteilte heute mein Kollege Flash eine treffende Absage (1). Er schrieb:

„Weder existieren Verfassungen noch gab es freie Wahlen, noch gibt es unabhängige Parteien noch ist die Macht der Militärs beschnitten noch ist der folternden Polizei irgendwie Einhalt geboten. Es existiert kein Rechtsstaat, es existiert nichts, was ‚demokratisch’ zu nennen wäre. Und eins ist doch klar: in Ländern mit muslimischer Mehrheit wird es keine Religionsfreiheit geben, und die Hälfte der Bevölkerung wird immer rechtlich zweitklassig bleiben: die Frauen. Die Staaten, denen wir jetzt Milliarden an ‚Aufbauhilfe’ spenden wollen (Irrsinn!), sind in Wirklichkeit keine Demokratien, sondern anarchistische Gebilde mit Militärmachthabern. Was, bitte, sollen solche Staaten mit Milliardengeldern?“

Auf „Quantara“ nimmt denn auch der amerikanisch-iranische Intellektuelle Hamid Dabashi kein Blatt vor den Mund (2). Er verachtet die westlichen Demokratien und träumt wie viele westliche, nicht-stalinistische Kommunisten zur Zeit des „Kalten Krieges“ vom sogenannten „dritten Weg“ zwischen West und Ost:

„(…) Es zeigt, dass selbst in demokratischen Gesellschaften Demokratie zu einem einfachen Lippenbekenntnis verkommen ist.“

Frage: „Wie haben diese Entwicklungen das Bild des ‚Arabers’, ‚Moslems’ oder ‚Iraners’ verändert?“

Dabashi: „Meiner Ansicht nach haben die demokratischen Aufstände in der arabischen und muslimischen Welt, aufgrund ihrer tatsächlichen demokratischen Natur, gezeigt, dass die Bezeichnungen ‚arabische’ und ‚islamische Welt’ obsolet sind. Wir benutzen diese Begriffe irrtümlicherweise. Jetzt erleben wir die Bedeutung der Demokratie neu, wir definieren ihre Idee neu und zeigen dies der Welt. Europäer und Nordamerikaner, die sich einmischen und versuchen, dies zu interpretieren, zu überinterpretieren oder zu manipulieren, sollten besser innehalten und erkennen, dass ein anderes Volk nun dabei ist, die Idee der Demokratie neu zu definieren.“

Ein dritter Weg zwischen westlichen Demokratien und Scharia-Diktaturen? Träumen Sie weiter, Herr Dabashi. Wie lächerlich und arrogant von einem Ork, das in den USA alle Freiheiten genießt, das westliche Modell zu verurteilen und zu verwerfen und ein originär mohammedanistisches zu behaupten, obwohl es in diesem Teil der Welt noch niemals ansatzweise Demokratie gegeben hat, wenn man von den vormohammedanistischen, rechtsstaatlichen Ansätzen der Perser absieht (3). Noch dazu liegen sie alle im Dreck, und nur Afrika, das auch schon ziemlich mohammedanistisch ist, geht es noch schlechter. „Wir definieren Demokratie gegen den Westen neu“, was soll das denn bedeuten, und warum denn nur?

Aber auch Joschka Goebbels hatte ja 1934 über das Nazi-Terrorregime zu Protokoll gegeben: “Trotzdem können wir erklären, dass unsere Regierung den Gesetzen einer veredelten Demokratie entspricht.” Demokratie, das ist ein dehnbarer Begriff. Wie nannte sich doch die deutsche Stasi-Diktatur? „Deutsche Demokratische Republik“, wie lächerlich!

Die demokratischen Systeme des Westens sind recht unterschiedlich, aber eine „Scharia-Demokratie“ wird unter ihnen mit Sicherheit keinen Platz finden. Natürlich sind sie allesamt verbesserungswürdig, aber Kloran, Hadithe und Sira können dafür unmöglich Inspiration sein. Und noch etwas: Der Westen wird auch weiterhin die Welt führen.

Diese Meinung teilt auch Klaus-Dieter Frankenberger mit mir und Präsident Obama in einem wie stets prägnanten Aufsatz in der heutigen FAZ.

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Die unersetzliche Allianz

Obama sieht die westliche Welt nicht im Abstieg begriffen

London ist offenkundig ein guter Ort für amerikanische Präsidenten, um in die Ideengeschichte der angelsächsischen Welt einzutauchen und die Werte, die Amerikaner und Briten teilen und die sie die großen Bewährungsproben bestehen ließen, gegen das Licht der Herausforderungen von heute und morgen zu halten. Offenbar inspiriert sie die demokratiegeschichtlich beeindruckende Kulisse von Westminster ganz unpragmatisch zu einem Pathos des Heroischen und zur Beschwörung von Waffenbruderschaft, Idealen und Prinzipien.

Im November 2003 verkündete George W. Bush in der britischen Hauptstadt, die Ausweitung der Demokratie sei das Gegenmittel zu Instabilität, Hass und Terror: „Dauerhafter Frieden wird dadurch erreicht, dass Gerechtigkeit und Demokratie voranschreiten.“ Siebeneinhalb Jahre später verteidigt Barack Obama die Intervention gegen den Diktator Gaddafi mit einem Idealismus, wie man es von ihm so oft nicht gehört hat: „Unser Idealismus wurzelt in den Realitäten der Geschichte – dass Unterdrückung nur ein falsches Versprechen von Stabilität zu bieten hat, dass Gesellschaften dann erfolgreich sind, wenn ihre Bürger frei sind, und dass Demokratien die engsten Verbündeten sind, die wir haben.“ Und, mit Blick auf das Aufbegehren und die Revolution in den arabischen Ländern, machte sich Obama wie selten zuvor einen Werte-Universalismus zu eigen – die Idee, dass alle Menschen von „unserem Schöpfer mit bestimmten Rechten ausgestattet sind, die nicht verwehrt werden können“. Das war „Amerikanismus“ in Reinkultur, verbunden mit dem Glauben an die besondere Verantwortung der Vereinigten Staaten in der Welt. Bush hatte sicher seine Freude an dieser Rede.

Dem Vorgänger hat vermutlich noch ein weiterer Passus in der Westminster-Rede seines Vorgängers gefallen: dessen entschiedener Widerspruch zu der gängigen Behauptung, Amerika und Europa seien auf dem absteigenden Ast, während andere Länder ihnen erfolgreich die Pole-Position in der Welt streitig machten. Aber der – relative – Machtgewinn Chinas, Indiens und Brasiliens bedeutet eben nicht zwangsläufig, dass der alte Westen künftig machtpolitisch nurmehr kleine Brötchen backen müsse und Führung in der Welt nicht mehr ausüben könne. Obama, der ansonsten viel Sympathie für „nichtwestliche“ Länder bekundet, beanspruchte die Führung für den Westen jetzt und in Zukunft. Damit hat er natürlich auch seinen britischen Gastgebern geschmeichelt, schließlich rühmte er mehrfach die gestaltende Kraft von Briten und Amerikanern in der Geschichte, aber immerhin: „Unsere Allianz wird unersetzbar bleiben, um das Ziel zu erreichen, dieses Jahrhundert friedlicher, prosperierender und gerechter zu machen.“

Frieden, Wohlstand, Gerechtigkeit – mag die Welt auch künftig eine andere Topographie der Macht aufweisen, es bleibt an den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten, diese Ziele zu verwirklichen. Daraus spricht nicht Hybris, sondern Realismus. Denn es ist zwar nicht zu bestreiten, dass sich globale Wirtschaftskraft zum asiatisch-pazifischen Raum hin verschiebt und aufsteigende Mächte Mitsprache und Status verlangen. Aber die wenigsten sind bereit, auch die Verantwortung wahrzunehmen, die mit dem Macht- und Einflusszugewinn verbunden ist; im Gegenteil, sie verknüpfen ihren Aufstieg, der sich auch institutionell niederschlagen soll, mit der Absicht, jene Regeln zu ändern, denen sie ihren Aufstieg mitzuverdanken haben. So müssen auch künftig in erster Linie diejenigen weltpolitisch die Hauptlast tragen, die sie auch bisher getragen haben: die atlantische Gemeinschaft und ihre Partner.

Obama hat das so formuliert: Angesichts der Bedrohungen und Herausforderungen „bleiben wir der größte Katalysator für globales Handeln“; „unsere Tradition freier Märkte“ biete die größte Chance für Wohlstand; „wir sind die Nationen, die am ehesten willens sind, für die Werte der Toleranz und der Selbstbestimmung einzutreten, die zu Frieden und Würde führen“. Nicht zuletzt angesichts leerer Kassen und den Ursachen der Finanzkrise ist das eine überraschend selbstbewusste, optimistische Beschreibung der Bedeutung und der Leistungsfähigkeiten der Staaten des Westens. In Sack und Asche gehen sie danach jedenfalls nicht. Und so wird die europäische Abteilung des Westens, zum Beispiel, ihren Anspruch nicht aufgeben, auch künftig den Geschäftsführenden Direktor des Internationalen Währungsfonds zu stellen. Darin kann sie sich vom amerikanischen Präsidenten sogar bestärkt fühlen.

Die Führungsfähigkeit des – um neue demokratische Partner erweiterten – Westens hängt freilich mindestens von zwei Dingen ab: Die Staaten, die sich ihm zugehörig fühlen, müssen ihre Staatsfinanzen in Ordnung bringen; ohne deren Konsolidierung wird ihre Handlungsfähigkeit langfristig abnehmen. Und sie müssen ihre Wirtschaften dynamisieren. Selbst wenn sie nicht die Wachstumsraten asiatischer Länder erreichen, müssen sie produktiv, innovativ und wettbewerbsfähig werden – damit attraktiv -, so gut es geht.

Auf den zweiten Punkt hat die frühere Außenministerin Rice hingewiesen: Selbst wenn Amerikaner und Europäer verschiedene Prioritäten verfolgen und sich ihre Agenden nicht gänzlich decken, so ist die transatlantische Verbindung essentiell. Vielleicht ist sie sogar wichtiger als jemals zuvor, einfach deshalb, weil die Liste der Herausforderungen für die internationale Ordnung und damit für den Westen immer länger wird. Amerikaner und Europäer sollten sich also nicht ihre Verschiedenheit und ihre Versäumnisse vorhalten; die sind hinreichend bekannt. Sie sollten zusammenstehen und gemeinsam vorkehren, von Libyen bis zum Hindukusch, vom IWF bis zur Energiepolitik. Tun sie das nicht, entsteht ein Vakuum. Es sollte nicht von jenen gefüllt werden, deren ordnungspolitische Vorstellungen den unseren zuwiderlaufen. Obamas Satz gilt: Unser Bündnis ist auch im 21. Jahrhundert der Schlüssel zu Sicherheit und Wohlstand. Wird das auch in Berlin verstanden?

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Time am 28. Mai 2011

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1) http://faaanblogg.blog.de/2011/05/28/barer-unsinn-11226807/
2) http://de.qantara.de/Die-Idee-der-Demokratie-wird-jetzt-von-anderen-neu-definiert/16260c16460i1p8/index.html
3) http://tangsir2569.wordpress.com/iranian-heroes/kouroshe-bozorg/

Leserbrief-Counterjihad (#16)

27. Mai 2011

In der Druckerei

In der heutigen FAZ lobt Cem Özdemir das Buch seines Kumpels Paddel Pahners, des Feuilletonchefs der FAZ und mutmaßlichen Ork-Konvertiten, über den grünen Klee (1). Er beantwortet nicht die Frage, warum so viele der unglaublich vielen neugebauten Moscheen (2) in Deutschland den Namen des perversen Türken-Hitlers und Christen-Schlächters „Fatih“ (Mehmet II.) tragen (3), und er macht den Brux, und beantwortet nicht die Frage, was denn nun am Kloran so wahnsinnig toll ist, dass Menschen von Geburt an diesem Text zugeordnet werden und ihm auch immer treu bleiben müssen, welche Textstelle ihn ganz persönlich denn nun angesprochen hat, und was eigentlich die Unterschiede zwischen „Mein Kampf“, „Die 120 Tage von Sodom“ und dem „Kloran“ sind, da doch die Gemeinsamkeiten so augenfällig sind. Die Reflexhaftigkeit seiner Reaktion beleuchtet den Charakter dieser Ideologie, der er anhängt, und deren Name lautet: „Unterwerfung“! Cem ist ihr ganzganz braver Kettenhund, „aus Cem, AUS!“

Zumindest die Mehrheit der FAZ-Online-Kommentatoren durchschaut Cems Gefasel und hat, anders als Prof. Dr.Dr.Dr.Dr.Dr.Dr. Bades „Erhebungen“ nahelegen, die Faxen dicke: Der Tenor ist eindeutig. Nicht nur sie: In der gestrigen FAZ-Druckausgabe gab es vier Zuschriften counterjihadischen Inhalts. Lesen Sie zunächst einen Text mit angenehm pragmatischer Ausrichtung von Dr. Ezhar Cezairli zum Thema Bildung und sodann drei kurze Briefe zur Causa „Kelek vs. Bade“ (4) von Professor Dr. Lorenz Fischer, Albrecht Wild und Wolfgang Stockhaus in eben dieser Reihenfolge.

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Unabhängig von Herkunft, Kultur und Religion

Zu „Neuer Integrationsbeirat tagt im Kanzleramt“ (F.A.Z. vom 21. Mai): Wozu brauchen wir noch einen „neuen Integrationsbeirat, der über Grundsatzfragen der Integration beraten soll“? Seit der „Deutschen Islamkonferenz“, die 2006 von dem damaligen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble initiiert wurde und deren Mitglied ich war, gab es neben mehreren Integrationsgipfeln den nationalen Integrationsplan, Integrationsvereinbarungen auf lokaler Ebene, Integrationsbeiräte auf Landesebene, eine Vielzahl von Foren für interkulturellen und interreligiösen Dialog und vieles mehr.

Inzwischen sind sechs Jahre vergangen, ohne sich über klare und verbindliche Grundsätze geeinigt zu haben. Gerade deshalb sollten wir uns angesichts der Vielfalt unserer Bevölkerung und der demographischen Entwicklung mit einer steigenden Zahl von Menschen aus dem islamischen Kulturkreis endlich Gedanken darüber machen, was uns in Zukunft zusammenhalten soll und wie wir die Kinder und Jugendlichen, die hier aufwachsen, für unsere moderne freiheitlich-demokratische Gesellschaftsordnung gewinnen, ja begeistern können. Ebenso brauchen wir eine „Entkonfessionalisierung der Integrationsdebatte“, das heißt, wir sollten aufhören, über Integration – fast immer – im Zusammenhang mit dem Islam zu diskutieren. Die meisten „Migranten“ können das nicht mehr hören! Außerdem brauchen wir ehrliche Integrationsbemühungen und klare Vorgaben mit dem Ziel, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration zu schaffen. Diese sind unabhängig von Herkunft, Kultur oder Religionszugehörigkeit für alle gleich: Sprachkompetenz, gute Bildung und Berufsausbildung, Chancengerechtigkeit; aber auch: eigenes Engagement und aktives Nutzen von Chancen, Leistungsbereitschaft und Verantwortung für sich selbst und die Gesellschaft.

Wir dürfen kein Kind zurücklassen, keine Potentiale verschwenden, müssen Talente fördern und dafür sorgen, dass Kinder unabhängig von ihrer sozialen Herkunft vor der Einschulung möglichst die gleichen Startchancen haben. Das erreichen wir unter anderen Maßnahmen durch Kindergartenpflicht – nach einem Sprachtest – ab dem vierten Lebensjahr.

Wir sollten Kindergärten und Schulen (nicht Moschee-Vereine und Schülerwohnheime von islamischen Organisationen) als zentrale Orte der Bildung, der Entwicklung sozialer Kompetenzen, der Integration und der Vermittlung von Grundsätzen unserer Demokratie erkennen und diese sowohl strukturell als auch qualitativ verbessern. Eine gelungene Integration möglichst aller hier lebenden Menschen sollte das Ziel für eine gemeinsame Zukunft in unserer Gesellschaft sein und bedeutet nicht nur die Akzeptanz des Grundgesetzes, sondern: sich damit zu identifizieren und das auch zu leben.

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Forschergruppendenken

Zur Leserzuschrift „Necla Kelek kennt offenbar die Forschung nicht“ (F.A.Z. vom 16. Mai): Zweifellos ist Necla Keleks Darstellung der Arbeit des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration polemisch. Andererseits ist es in der Sozialforschung keine seltene Erscheinung, dass ein (gutgemeintes) Forschungsprogramm dem „Groupthink“ unterliegt und dabei in großen Teilen an der Realität vorbeiforscht. Wie dies zu vermeiden ist, kann aus dieser Theorie abgeleitet werden. Wenn der Kollege Ostendorf jedoch die Darstellungen von Thilo Sarrazin oder Frau Kelek als hysterische Schwarzweißmalerei pauschal zu diskreditieren versucht, drängt sich dem interessierten Beobachter im Umkehrschluss die Vermutung auf, dass Frau Kelek auch hier ins Schwarze getroffen haben könnte.

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Die Presse ist lästig

Als interessierter Leser der Veröffentlichungen von Necla Kelek (zuletzt ihres Buchs „Himmelsreise“) und Thilo Sarrazin bin ich entsetzt über die Zuschrift von Leser Professor Dr. Berndt Ostendorf „Necla Kelek kennt offenbar die Forschung nicht“ (F.A.Z. vom 16. Mai). Insbesondere die Schlussbemerkung, wonach für Ostendorf die Veröffentlichung des Artikels von Necla Kelek im Feuilleton Ihrer Ausgabe vom 9. Mai („Professor Bade gibt den Anti-Sarrazin“) nicht nachvollziehbar erscheint, lässt klar das gestörte Verhältnis zur Öffentlichkeit erkennen, das für ein elitäres Elfenbeinturmdenken charakteristisch ist. Offenbar weiß man sich nicht besser zu helfen, als schlussendlich die Presse zu maßregeln. Dies lässt tief blicken und erklärt anschaulich die Ausführungen von Necla Kelek. Ich für meinen Teil bedanke mich ausdrücklich für die Berichterstattung in Ihrer Zeitung.

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Migranten würden wieder gehen

Professor Dr. Dieter Oberndörfer (F.A.Z. vom 13. Mai) verwendet in seinem Leserbrief „Absurde Behauptungen zur Migrationsforschung“ zum Artikel von Necla Kelek über den „Sachverständigenrat“ der „Migrationsforscher“ (F.A.Z. vom 9. Mai) mehrfach den Begriff Wissenschaft, offensichtlich um die Leser damit zu beeindrucken und die nicht anzuzweifelnde Kompetenz des Rates zum Thema Immigration, also Einwanderung, zu begründen. Die Frage, ob die Wissenschaftler völlig falschliegen könnten, stellt sich somit nicht, da deren Auffassung als alternativlos hingestellt wird. Peinlich ist es, sich nach wie vor des Begriffs „Migration“ zu bedienen. Migranten sind Wanderer ohne festen Wohnsitz, also Nomaden. Um die geht es aber nicht. Diejenigen, die hier einwandern, wollen hier bleiben und sind Immigranten. Der Begriff „Migranten“ wurde von einer bestimmten politischen Richtung in den Sprachgebrauch eingeführt, um die Öffentlichkeit darüber zu täuschen, um wen es sich tatsächlich handelt. Grotesk wird die Bezeichnung derjenigen, die als Ausländer einwanderten, die deutsche Staatsbürgerschaft erwarben, mittlerweile in dritter Generation hier leben und nun als Bürger mit Migrationshintergrund bezeichnet werden.

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Time am 27. Mai 2011

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1) http://www.faz.net/artikel/C30297/integrationsdebatte-wir-sind-doch-keine-statistischen-ausreisser-30376659.html
2) http://www.kybeline.com/2011/05/26/petition-gegen-die-geplante-zentralmoschee-in-karlsruhe-mitmachen/
3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/08/kennen-sie-die-hitlerkirche/
4) http://www.faz.net/s/Rub31A20177863E45B189A541403543256D/Doc~E3112174FCF3D4B698EFF251E5F66B9C3~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Kein Counterjihad ohne Israel

26. Mai 2011

Dass es das Gebot der Stunde für den Westen ist, Israel mit aller Kraft gegen den mohammedanistischen Jihad zu unterstützen, davon konnte „Bibi“ Netanjahu die überwältigende Mehrheit aller amerikanischen Abgeordneten überzeugen (1 + 2). Warum auch nicht, haben es diese doch nicht nötig, mit den lächerlichsten Verrenkungen die monströse Schuld ihrer Vorväter, wie eine solche unsererseits in der industriellen Vernichtung unserer jüdischen Mitbürger besteht, zu relativieren – und wie man dies Gebaren in etlichen rechtsgerichteten Blogs, die sich „konservativ“ und „counterjihadisch“ nennen, obgleich sie nur rassistisch und judenfeindlich, neurotisch-fixiert und rückwärtsgewandt sind, beobachten kann.

Oben sehen Sie eine Meldung der Nachrichten des „Kopp-Verlages“ (3), süffisant vorgetragen von der strunzdummen und selbstverliebten Eva Herman (4 + 5). „Kronzeuge“ ist der Judenhasser Richard A. Falk, der den 11.9. für eine CIA-Inszenierung hält (6). Starautor des „Kopp-Verlages“ aber ist Dr. Udo Ulfkotte, der vor etwa zehn Jahren regelmäßig exzellente Aufsätze für die FAZ verfasste und hinter der counterjihadischen Webseite „Akte Islam“ steht. So eine primitive, antijüdische Kindermord-Meldung aber geht m.E. gar nicht, und ich habe „Akte Islam“ aus meiner Liste entfernt. Es würde mich freuen, wenn diese Sache von Ulfkotte und Kopp-Verlag geklärt werden würde.

Die Juden sind Jahwes auserwähltes Volk, und nach 2.000 Jahren haben sie endlich ihre Heimat zurückerhalten. Sie kämpfen den gleichen Kampf wie wir, aber sie sind mitten drin und von Feinden umgeben. Wenn es ein „heldisches Volk“ auf der Erde geben sollte, dann wären das zuallererst die Juden. Die Existenz Israels auf zeitweise mohammedanistisch besetztem Boden ist tagtäglicher Beweis für die Nicht-Existenz Allas.

Israel ist reiner Counterjihad.

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Time am 26. Mai 2011

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1) http://www.pi-news.net/2011/05/heimspiel-fur-bibi-netanyahu-vor-us-kongress/
2) http://www.pi-news.net/2011/05/netanyahu-in-den-usa/
3) http://info.kopp-verlag.de/nachrichten/un-bericht-israel-hat-13-palaestinensische-kinder-vorsaetzlich-getoetet.html
4) http://politik-news.net/israel-hat-uber-1300-kinder-getotet/ 
5) http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Herman
6) http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Falk 

Counter-Funk

25. Mai 2011

Liebe Leserinnen und Leser, was sehen Sie auf den oben stehenden Bildern? Hab’ ich mir gedacht: Eine Versammlung schockierend hässlicher Kretins, wie man sie selten auf einem Haufen versammelt sieht. Aber das meine ich nicht, Sie dürfen nicht gleich an das Augenfälligste denken! Pst, ich gebe Ihnen einen Hinweis: Beachten Sie die Pfeile. Was sehen Sie? Rrrichtig, einen Wald aus emporgereckten Zeigefingern mit jeweils einem Oberork anhängend, also einem Anhänger der Religion des erhobenen Zeigefingers.

Und was bedeutet das nun? Das habe ich mich auch gefragt und die Beobachtungen an die Forschungseinrichtungen der Madrasa weitergeleitet. Dort ging man in der  Anfangsphase der Untersuchungen davon aus, dass die mohammedanistischen Chefkläffer in Ermangelung eines Schwanzes zur Triebabfuhr mit dem Finger wedeln. Diese Position wurde insbesondere vom Leiter der Abteilung „Tiere in Haus und Garten“ verfochten, der lange an Asselbanden geforscht hatte (s. Abb. u., 1).

Die Arbeitsgruppe „Innovative Elektronik“ unseres Nachrichtendienstes war es dann, die unseren Blick in eine völlig andere Richtung lenkte. Sie konnte auf Erkenntnisse zurückgreifen, die die mit uns befreundeten „Navy-Seals“ (2) durch die Analyse des Rest-bin-K*ckens gewonnen hatten. Bei den ebenso obszön wie inflationär gereckten Zeigefingern handelt es sich demnach um Versuche der elektromagnetischen Datenübermittlung per Counter-Funk!

Wie mein Freund und Kollege Prof. Dr. Tangsir pointiert ausführte, ist Funk

„die Musik der Schwarzen und Ausdruck der Generation, die die Zeit nach der Segregation erlebt hat und mit der Musik auch die Freude über die neu erlangte Freiheit und Gleichheit zum Ausdruck bringt.“ (3)

Der Versuch, mit dem unterdrückerischen Blutsäufer- und Sklavenhaltergott Alla mittels Radiowelle Kontakt aufzunehmen, wird daher in Fachkreisen als „Counter-Funk“ bezeichnet. Der korrekte Terminus für die Sende- bzw. Empfangsapplikation Zeigefinger lautet „Allaantenne“.

Blieb die Frage, wie Alla angesichts der unzähligen mit permanent erigiertem Zeigefinger herumrennenden Mohammedanisten die Datenflut verarbeiten und ein Informationschaos verhindern kann. Die kleine Tochter des Leiters „Innovative Elektronik“ brachte die Lösung, als sie fragte: „Alla? Ist das was zum Essen?“ Zunächst verblüfft rollten wir uns Sekunden später über den Teppichboden. Mensch, manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht! Alla, den gibt’s doch gar nicht – außer in der Fantasie des perversen Klo H. Metzel und seiner Nachfolger. 

Aber gibt es Heilung für die grausamen Clowns mit ihren ausgefahrenen Allaantennen? Kann der Counter-Funk geheilt werden? Prof. Dr. Tangsir, bitte übernehmen Sie:

„Auch wenn die Zeit der Rassentrennung in den USA eine eher kurze Episode im Vergleich zum 1400(jährigen) Martyrium und Sklavendasein der Iraner darstellt, ist der Funk, Soul und Jazz die Musik, die am ehesten dem Moslemmenschen und Sklaven einen Vorgeschmack auf die Freiheit liefert, nach der er sich sehnen sollte.“

Die Medizin gegen Counter-Funk ist Funk!
(und, pst, Heavy Metal :-) !)

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Time am 25. Mai 2011

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/02/22/milieustudien-5-die-asselbande/
2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/05/you-have-the-right-to-die/
3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/22/milieustudien-17-immer-dasselbe/#comment-1409

Krähen-Club

24. Mai 2011

Die gestrige FAZ setzte die Debatte um Frau Keleks Kritik an der mohammedanistischen Unterwanderungsorganisation „Sachverständigenrat für Migrationsforschung“ und ihrem Generalsekretär Klaus J. Bade mit zwei Leserbriefen fort. P. Dr. Jörg Alt sj (was immer DIESER ominöse Titel nun bedeuten mag) warf sich mächtig für seinen Bademeister in die Bresche, ist dieser doch auch ein mächtiger Förderer seiner Forschungen gewesen, bei denen, wen wundert’s, genau das herauskam, was von Bade erwünscht war, nämlich dass „Migranten“ viel besser seien als ihr Ruf.

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Klaus J. Bades Offenheit für Außenseiter

Zum Beitrag von Necla Kelek (1): Auch ich war einst, wie Necla Kelek, als Außenseiter in der Migrationsforschung tätig und möchte aufgrund meiner Erfahrung Frau Keleks Kritik an Professor Bade und ihrer Theorie des undurchdringlichen, intoleranten Wissenschafts-Politbüros entschieden widersprechen.

Ich versuchte seinerzeit, Licht in den Problemkomplex der illegalen Migration zu bringen: Woher kommen sie, warum kommen sie, wer beschäftigt sie, und wie gelingt es, dass sie trotz Grenzkontrollen zu uns kommen und bei uns leben können? Ich begann meine Arbeit zu einer Zeit, als Illegale noch pauschal mit Kriminellen gleichgesetzt wurden. Ich beendete meine Arbeit, als man immerhin zur Kenntnis nahm, dass viele dieser Menschen lieber zu Hause bleiben würden, dies aber nicht können. Innerhalb weniger Jahre nahmen Wissenschaft, Politik, Verbände und zunehmend auch die breite Öffentlichkeit ein Problem zur Kenntnis, welches man mit bloßer Kriminalisierung nicht wird lösen können.

Diese erstaunliche Entwicklung wäre nicht möglich gewesen, wenn Klaus J. Bade und andere Professoren sich meiner Forschung und meinen Argumenten verschlossen hätten. Vielmehr haben sie maßgeblich dazu beigetragen, dass wir in Deutschland heute auf diesem Gebiet eine deutlich verbesserte Diskussionskultur haben. Eine Stärke von Professor Bade ist, dass er in seiner Politikberatung Dinge kurz und knapp auf den Punkt bringt und dass er seine Meinung nicht, wie andere Wissenschaftler, hinter wolkigen Abwägungen versteckt. Das macht angreifbar, kann aber nicht als Beleg für Dogmatismus, undifferenziertes Denken oder gar Dummheit missbraucht werden. Dass Professor Bade differenziert argumentieren kann und sich mit den internationalen Diskussionen bestens auskennt, belegen Quantität, Qualität und internationale Anerkennung seiner Publikationen.

Dass mit den hier vorgetragenen unbelegten Angriffen versucht wird, ein großartiges und mutiges Lebenswerk zu diffamieren und zu demontieren, finde ich schändlich.

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Das Schimpfen der Rohrspatzen bzw. das Zetern der alten Krähen ist offenbar das Markenzeichen der zauseligen Truppe um Bade. But because of „running too long with the wrong crowd“ (ACDC) haben die intellektuellen Fähigkeiten des „Außenseiters“ reichlich nachgelassen, und Mister „very“ Old merkt gar nicht, dass er mit seinem Brief Necla Keleks Aussagen zu 110% bestätigt.

Haaallo! … Haaalllooo!!! Es geht nicht um „Migranten“! Es geht ausschließlich und allein um Mohammedanisten!!! Und wer immer das Wort „Migranten“ benutzt, betreibt mutmaßlich viel eher verräterisch als aus Dummheit das Geschäft der Orks!

Eine intellektuelle Wohltat war demgegenüber das Schreiben von Günter Scheibel.

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Necla Kelek sollte mundtot gemacht werden

Der Versuch von Leser Professor Dr. Dieter Obemdörfer (2), die Vorwürfe von Necla Kelek gegen den Sachverständigenrat für Migrationsforschung zurückzuweisen, scheint mir gänzlich misslungen zu sein. Ich lese den Leserbrief eher als Bestätigung der Vorwürfe von Frau Kelek denn als deren Widerlegung. Es fällt doch sofort auf, dass Professor Oberndörfer an keiner Stelle handfeste, rationale Argumente vorbringt, mit denen man allein Vorwürfe widerlegen kann. Er streitet nur ab und behauptet ohne Belege immer das Gegenteil: Mit der Finanzierung hat der Sachverständigenrat „nichts zu tun“, wichtige Themen der Integration sind ihm nicht aus dem Blickfeld geraten.

Kräftig schwenkt Professor Oberndörfer das Weihrauchfass, um den Rat und dessen Mitglieder in einen Nebel der Unangreifbarkeit einzuhüllen: So ist der Vorsitzende des Rats „ein international hoch anerkannter Wissenschaftler“. Wer verleiht eigentlich ein solches Prädikat? Der Rat ist ein „honoriges Gremium“, die einzelnen Ratsmitglieder ebenfalls „international anerkannt“, schließlich sind sie allesamt „Leiter von entsprechenden Institutionen oder Lehrstuhlinhaber“. Wer abweichende Meinungen vorträgt, ist deshalb „als Wissenschaftler nicht oder nur wenig bekannt“ und seine Aussagen müssen wissenschaftlich „nicht ernst genommen“ werden. Das ist die Logik der Klippschule.

Doch jetzt das Wichtigste: Warum übergeht Professor Oberndörfer vornehm die Aussage von Frau Kelek, ein Mitglied des genannten Rats habe ihren Verlag aufgefordert, keine Bücher mehr von ihr zu verlegen, sie also mundtot zu machen? Wenn er Frau Kelek offensichtlich nicht der Unwahrheit bezichtigen kann, warum kann er dann nicht wenigstens der Öffentlichkeit berichten, dass sich der Rat von diesem seinem Mitglied entschieden distanziert oder es gar ausgeschlossen habe?

Weil dies eben nicht geschehen ist und der Rat es hinnimmt, dass seine Reputation beschädigt ist und bleibt. Nach der Lektüre dieses Leserbriefs kommt mir der berühmte Satz von der Krähe in den Sinn, die einer anderen kein Auge aushackt. Zusammen wollen die Krähen mit allen Mitteln einem so schrägen Vogel wie Frau Kelek den Zugang zum Revier verstellen.

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Time am 24. Mai 2011

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1) http://www.faz.net/s/Rub31A20177863E45B189A541403543256D/Doc~E3112174FCF3D4B698EFF251E5F66B9C3~ATpl~Ecommon~Scontent.html
2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/13/sprachliche-grenzmarkierung/

Milieustudien #17: Immer dasselbe

22. Mai 2011

Al-Azhar-„Universität“, Kairo. Markiert sind die Gebäudespitzen, die jeweils ein Mond ziert: Hinweis auf den verborgenen Kern des Mohammedanismus, nämlich seine Herkunft und Verwurzelung im arabischen Mondkult und der Verehrung des menschenfressenden Mondgottes Hubal.

Christiane Hoffmann hat für die heutige FAZ Ahmed Al-Tayeb, den Scheich der Kairoer Al-Azhar-Universität interviewt. Wir erfahren, wer Schuld an der blutigen Verfolgung der Christen in Ägypten ist, nämlich die Amerikaner und Israelis. Es ist immer dasselbe, Schuld haben immer die anderen und vorzugsweise die Amerikaner und Juden. Das scheint bei den Orks so eine Art Gendefekt zu sein. Scharf ist folgender Spruch: „Muslime und Christen haben seit der Islamisierung vor 1400 Jahren friedlich zusammengelebt.“ Was hat man sich denn unter „Islamisierung“ vorzustellen? Eine Podiumsdiskussion?

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Der Groß-Imam in seinem Palast

Der Westen ist für uns kein Vorbild, sagt Ahmed Al-Tayeb,
Scheich der Kairoer Al-Azhar-Universität

Er ist so etwas wie der Papst der sunnitischen Muslime: der Groß-Imam der Kairoer Al-Azhar-Universität, der angesehensten religiösen Hochschule der arabischen Welt. Seit mehr als 1000 Jahren werden hier islamische Studien betrieben. Seit März vergangenen Jahres hat der 65 Jahre alte Ahmed Al-Tayeb das Amt des Groß-Scheichs oder Groß-Imams inne. Er residiert in einem modernen Palast auf einer Anhöhe in der Innenstadt von Kairo. Das Gespräch findet in der gediegenen Atmosphäre eines weitläufigen Empfangsraums statt, die Wände sind bis unter die hohe Decke mit Holz getäfelt. Steinmosaik ziert den Fußboden. Über der Freitreppe des Palasts prangt ein Zitat von Husni Mubarak. Die arabischen Lettern des Namenszugs sind getilgt worden, aber man kann ihren Abdruck im Stein noch lesen.

Al-Tayeb entstammt einer Familie von Geistlichen aus einem Dorf in der Nähe von Luxor, wo er wie ein Heiliger verehrt wird. Als Rektor der Universität trug er Anzug und Krawatte, jetzt, als Groß-Imam, empfängt er im langen Umhang und mit weißem Turban. Er gilt als moderat, vor allem in gesellschaftlichen Fragen. 2003 gab er das Amt des Groß-Muftis auf, weil er es, wie er sagt, „psychisch nicht ertragen konnte“, die von Mubarak vorgelegten Todesurteile zu unterzeichnen.

Die Al-Azhar-Universität ist heute nicht mehr nur eine religiöse Hochschule. Gelehrt wird an 62 natur- und geisteswissenschaftlichen Fakultäten. Fast die Hälfte der 420 000 Studenten sind Frauen, zumeist werden sie von den Männern getrennt unterrichtet.

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FRAGE: Als Groß-Imam sind Sie von Mubarak ernannt worden. Wie haben Sie seinen Sturz erlebt?

ANTWORT: Im Namen Allahs, des Gütigen und Gnädigen. Der Sturz Mubaraks war Ausdruck des Willens des ägyptischen Volks, und Al-Azhar unterstützt den Willen des Volkes nach Veränderungen.

FRAGE: Gab es da keinen Loyalitätskonflikt?

ANTWORT: Nein. Sonst wäre ich zurückgetreten.

FRAGE: Wie beurteilen Sie das Gerichtsverfahren gegen Mubarak?

ANTWORT: Ich erwarte einen gerechten Prozess. Für Mubarak und die Vertreter des alten Regimes sollte die Unschuldsvermutung gelten. Und man sollte berücksichtigen, dass Mubarak lange Zeit viel für Ägypten getan hat. Er ist ein alter und kranker Mann. Man sollte Gnade vor Recht walten lassen.

FRAGE: Welche Rolle spielte Al-Azhar während der Revolution?

ANTWORT: Al-Azhar hat von Anfang an die legitimen Forderungen nach Freiheit und sozialer Gerechtigkeit unterstützt. Einige Angestellte waren auf dem Tahrir-Platz. Al-Azhar hat zwischen den Demonstranten und dem Staat vermittelt. Als erste Institution hat Al-Azhar die Getöteten als Märtyrer bezeichnet.

FRAGE: Einige Demonstranten haben Ihren Rücktritt gefordert, weil Sie dem alten Regime zu nahe standen.

ANTWORT: Ihre Argumente waren lächerlich. Darunter waren Leute, die selbst von Mubarak ernannt wurden.

FRAGE: Warum sollte der wichtigste Geistliche des sunnitischen Islam vom ägyptischen Staat ernannt werden?

ANTWORT: Das ist so Tradition. Und in der jetzigen kritischen Phase ist es besser, dass der Staat den Groß-Scheich ernennt. Prinzipiell bin ich nicht dagegen, dass er in Zukunft aus dem Kreis der Rechtsgelehrten gewählt wird.

FRAGE: Für die jungen Leute auf dem Tahrir-Platz spielte der Islam keine Rolle. Viele fordern einen säkularen Staat.

ANTWORT: Die muslimischen Staaten im Orient können nicht säkulare Staaten im Sinne des Westens werden. Die Religion ist in unseren Gesellschaften zu tief verwurzelt, als dass es eine totale Trennung zwischen Religion und Alltagsleben wie im Westen geben könnte. Das moralische und spirituelle Vakuum im Westen infolge der Säkularisierung hat viel Leid mit sich gebracht. Deshalb wollen wir die Säkularisierung im westlichen Sinn nicht.

FRAGE: Also eine islamische Demokratie?

ANTWORT: Wir sind weder ein säkularer noch ein religiöser Staat. Wir haben unsere eigenen Vorstellungen, die von unserer Geschichte und Kultur ausgehen. Warum lässt der Westen uns nicht nach unseren Vorstellungen leben, warum erzählt er uns, dass wir nach seinem Vorbild einen säkularen Staat brauchen? Das westliche Wertesystem ist für uns im Orient kein Vorbild.

FRAGE: Sollte Paragraph 2 der Verfassung, der die Scharia zur Grundlage des Rechts in Ägypten macht, bleiben?

ANTWORT: Ich sehe darin kein Problem. Man sollte aber ergänzen, dass Nicht-Muslime nach den Gesetzen ihrer jeweiligen Religion leben. Der Glaube an eine Religion ist freiwillig. Aber der Glaube ist keine Privatangelegenheit. Er betrifft die Gesellschaft.

FRAGE: Sollte die Religionsfreiheit in der Verfassung verankert werden?

ANTWORT: Im Koran steht: Es gibt keinen Zwang in der Religion.

FRAGE: Dann müssten auch Muslime das Recht haben, sich vom Islam abzuwenden.

ANTWORT: Religion ist kein Kleid, das man jederzeit wechseln kann. Ob Muslimen, die sich vom Islam abwenden, die Todesstrafe droht, ist unter den Rechtsgelehrten umstritten. Ich bin nicht dieser Meinung.

FRAGE: Seit der Revolution gibt es immer mehr Übergriffe gegen Christen. Im Kairoer Stadtteil Imbada wurde eine Kirche niedergebrannt, es gab 15 Tote. Religiöse Würdenträger warnen vor der Gefahr eines Bürgerkriegs.

ANTWORT: Es wird nicht zu einem Bürgerkrieg kommen. Während der Revolution, als die Situation sehr unsicher war, gab es keine Feindseligkeiten gegen Christen. In dieser Zeit haben Muslime die Kirchen und Christen die Moscheen geschützt. Aber es gibt Spannungen zwischen Christen und Muslimen in Ägypten, die von interessierten Kräften innerhalb und außerhalb Ägyptens geschürt werden. Diese Spannungen haben keine Wurzeln in der ägyptischen Geschichte. Muslime und Christen haben seit der Islamisierung vor 1400 Jahren friedlich zusammengelebt.

FRAGE: Wer hat ein Interesse daran, die Spannungen anzuheizen?

ANTWORT: Der Westen will Chaos in Ägypten schüren. Was zur Zeit in der arabischen Welt passiert, in Ägypten, Libyen, Syrien, Jemen, Bahrein, wird nicht nur in dieser Region gekocht, sondern auch außerhalb. Der Westen will die Länder der Region zerstückeln. Das sieht man am Beispiel Libyens.

FRAGE: Viele Ägypter glauben, die Unruhen würden von Kräften des alten Regimes angeheizt.

ANTWORT: Nein. An erster Stelle haben Israel und die Vereinigten Staaten kein Interesse an einem stabilen Ägypten. Leider gibt es aber auch unter Muslimen und Christen destruktive Kräfte.

FRAGE: Die Kopten beklagen, dass sie diskriminiert werden, schlechteren Zugang zu Universitäten, zu führenden Posten haben.

ANTWORT: Die Christen haben keinen Grund zur Klage. Sie können hohe Ämter im Staat einnehmen. In der jetzigen Regierung gibt es zwei koptische Minister. Offiziere, Diplomaten, Gouverneure sind Christen.

FRAGE: Wie viele Gouverneure sind Kopten?

ANTWORT: In dieser Übergangszeit ist das schwer zu sagen, viele Posten sind nicht besetzt.

FRAGE: Sie haben dem Papst Einmischung in die inneren Angelegenheiten Ägyptens vorgeworfen, als er sich besorgt über die Lage der Christen in Ägypten äußerte.

ANTWORT: Ich habe als Einmischung kritisiert, dass der Papst die ganze Welt dazu aufrief, die Christen im Orient zu schützen. Was würde man sagen, wenn ich die Welt dazu aufriefe, die Muslime im Westen zu schützen? Wenn ich fordern würde, dass sie in der Schweiz das Recht bekommen, Minarette zu bauen? Würde man das nicht auch als Einmischung ansehen? (Anm. T.: Es gab unlängst 15 Tote in Ägypten.)

FRAGE: Die Muslimbrüder haben eine Partei gegründet. Es wird erwartet, dass sie bei den Parlamentswahlen im September die stärkste Partei sein werden.

ANTWORT: Es ist gut, dass die Muslimbrüder jetzt die Freiheit haben, eine Partei zu gründen. Sie sind offen für Christen, ihr Vizepräsident ist ein Christ. Je weiter sie sich von der Ideologie der Muslimbrüder entfernen, desto größer sind ihre Aussichten auf Erfolg.

FRAGE: Viele Ägypter befürchten, dass jetzt eine Zeit der „fitna“, des Chaos, ausbricht.

ANTWORT: In dieser Übergangsphase gibt es Chaos und Tote in Ägypten. Aber in der Französischen Revolution dauerte das Chaos sieben Jahre.

FRAGE: Die Revolutionäre warnen davor, dass die Armee die Macht nicht abgeben wird.

ANTWORT: Möglicherweise wird die kritische Situation das Militär dazu zwingen, an der Macht zu bleiben. (Die Demokratie interessiert ihn also im Grunde nicht wirklich, T.)

FRAGE: Sehen Sie Ägypten auf einem guten Weg?

ANTWORT: Ich bin optimistisch, weil ich großes Vertrauen habe, dass Gott (Alla, T.) Ägypten nicht im Stich lässt.

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Den heulsusigen Ork-Spinner „Aggromigrant“ habe ich Ihnen schon vorgestellt (s.u.). Vor kurzem brachte er einen bemerkenswerten Aufsatz ins Netz, in dem er die Faulheit und Ich-Bezogenheit der heutigen Jugend und ausdrücklich auch der orkischen beklagte (1):

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Die verzweifelte türkische Mutter

Machen wir uns nichts vor. Es ist so, wie ich das immer sage. Wir (Türken/Araber/Muslime) müssen uns auch an die eigene Nase fassen. Wir müssen unseren Kindern das beibringen, was der Islam uns vorschreibt. Nämlich neben den religiösen Dingen auch das was man für das Leben mit anderen braucht. Dazu gehören Dinge wie Höflichkeit, Hilfbereitschaft und Toleranz, genauso wie Bildung, Lesen, Arbeiten (zumindest sind das die Dinge, die mir gerade einfallen). Auch ich habe in meinem Bekanntenkreis Leute, die die aufgezählten Eigenschaften oder Aufgaben nicht oder nur unzureichend besitzen oder machen. Was mich besonders zum Kotzen bringt ist die Ziellosigkeit von Jugendlichen. Ich weiß nicht, wie sich diese Jugendlichen ihr Leben vorstellen, vermute aber, dass sie diese Überlegungen nie gemacht haben. Bei den meisten scheint das Leben nur aus Party, Alkohol und Sex zu bestehen. Und damit sind nicht nur türkische oder arabische Jugendliche gemeint, sondern auch Deutsche. Die Jugend ist wohl, ob der vielen Möglichkeiten im Internet- und Handyzeitalter, derart damit beschäftigt ihr Leben wegzuwerfen, dass sie noch nicht mal 3 Tage im Voraus denken können. Fragt einfach mal auch deutsche Eltern. Die sind genauso unruhig.

Die Jugendlichen, mit denen ich rede oder besser auf die ich einrede, bekommen von mir nur eins zu hören: Guckt zu, dass Ihr einen Schulabschluss bekommt und eine Ausbildung startet oder studiert. Und dann erkläre ich ihnen, was sie dabei beachten müssen , wie sie das anstellen können und biete ihnen Hilfe bei Hausaufgaben und/oder größeren Hindernissen an. Die Resonanz ist natürlich überschaubar. Unsere Eltern hatten vielleicht nicht die Zeit uns zu erziehen, weil sie arbeiten mussten, doch es gibt keine Entschuldigung für Eltern in meinem Alter. Es geht um unsere Kinder und um deren Zukunft. Einige haben es wohl immer noch nicht kapiert.

Die folgende Geschichte einer türkischen Mutter aus der ersten Generation wurde mir von einem Freund erzählt, der die Familie kennt. Sie hat 4 Söhne – alle arbeitslos. Alle beziehen Hartz-4. Der Ehemann ist auch arbeitslos. Die einzige, die arbeitet ist die Mutter. Und sie kriegt die eigenen Kinder nicht dazu zu arbeiten. Dabei versucht sie alles was in ihrer Macht steht, sie davon zu überzeugen, etwas aus ihrem Leben zu machen. Sprechen wir nicht über die Ursachen, sprechen wir über das was die verzweifelte Mutter gemacht hat.

(Und jetzt kommt’s, T.:)

Sie ist zum Arbeitsamt marschiert und dort in ein Großraumbüro gestürmt. In gebrochenem Deutsch rief sie:

Sie sind alle Arschlöcher! Sie sind dumm! Alle hier dumm und Arschloch! Warum Sie bezahlen Arbeitslosen Geld? Die faul werden und nie arbeiten! Meine Kinder kein Geld mehr geben! Arbeit schicken!

Ob eine Kürzung von Hartz-4 Abhilfe schaffen kann weiß ich nicht, aber die Mutter sieht keine andere Möglichkeit mehr. Und dafür, dass diese 4 Pseudosöhne die eigene Mutter zur Verzeiflung gebracht haben, sollte man sie verjagen.

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Ich hingegen weiß sehr genau, dass die komplette Abschaffung der Sozialleistungen unser Mohammedanistenproblem schlagartig lösen würde.

Wie nett übrigens zu erfahren, dass wir dumm sind und A*schlöcher. Das ist aus Mohammedanistenmund allerdings keine neue Botschaft. Nun allerdings noch für die Faulheit und schlechten Manieren der männlichen Familienmitglieder, welche hemmungslos das deutsche Sozialsystem ausplündern, schuldig gemacht zu werden, ist doch der vorläufige Gipfel der Dreistigkeit und hat seine Entsprechung z.B. in Pakistan, wo Mädchen hingerichtet werden, wenn sie vergewaltigt wurden, die Gewalttäter jedoch straffrei ausgehen.

Es sind Details wie die aufgezeigten, die es zur an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit werden lassen, dass ein Verständnis der Orks für die Gegebenheiten der Realität, der Vernunft und des guten Benehmens niemals erzielt werden kann. Aus ihren Mündern hören wir dasselbe, dasselbe, dasselbe.

Bis sie endlich verschwunden sind.

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Time am 22. Mai 2011

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http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/03/31/der-furchtlose-schwert/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/13/come-on-in-my-kitchen/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/01/22/milieustudien-10-wurm-mit-apfel/

1) http://www.aggromigrant.com/2011/05/17/die-verzweifelte-turkische-mutter/

Tarnfaktor 0

21. Mai 2011

Dass sie unser bester Freund sein wollen, nimmt man Krokodilen im allgemeinen einfach nicht ab. Ihr Gebiss ist denn doch zu verräterisch. 

Wie bei Krokodilen tendiert das Vermögen der Islamkritikkritiker (Dimmies), sich zu tarnen, gegen Null. Zwanghaft ist ihr kreischendes Geschimpfe, welches sie stets verrät. Hier ein Leserbrief von Dr. Lothar Lempek, dem „Präsidenten der Otto Benecke Stiftung Bonn“ (1), der meint, dass es reicht, wenn er seinen eher dürren Ausführungen seine Ehrentitel anhängt, aus der heutigen FAZ:

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Verwertbares

Zu „Professor Bade gibt den Anti-Sarrazin“ (2): Wie gut ist es doch, dass es in diesem Land einflussreiehe Menschen gibt, die den „Anti-Sarrazin“ machen. Diese Erkenntnis ist das einzig Verwertbare aus beschämenden und entlarvenden Artikel von Necla Kelek. Denn für weitere Erkenntnisse fehlen Frau Kelek die Argumente – und offensichtlich auch die Daten. Die hat allerdings Professor Klaus Bade, der diese auch richtig bewertet.

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Vergleichen Sie dieses sehr uninformative Gepöbel mit dem zweifellos deftigen aber zugleich eben auch interessanten Brief von Herbert F. Witzel aus der heutigen FAZ, der Frau Kelek zustimmt. Diese ist es, die die Großgebissträger aus ihren Elfenbeintürmen hervorlockt und das Ausmaß des Meinungsbildungskartells, des Netzwerks der mohammedanistischen Kaderschmieden aufdeckt.

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Farbenblinde warnen vor Schwarzweißmalerei

Zum Leserbrief „Necla Kelek kennt offenbar die Forschung nicht“ von Professor Dr. Berndt Ostendorf (F.A.Z. vom 16. Mai):  Es  ist gewiss arg traurig für den „Sachverständigenrat Deutscher Stiftungen für Integration“, dass diese sachverständigen Räte eine hergelaufene Autorin wie Neela Kelek nicht einfach steinigen oder mit Schreibverbot belegen oder wenigstens ausbürgern können, denn sie will anscheinend hier in Mitteleuropa leben und schreiben und veröffentlichen wie eine Deutsche. Als Neuköllner weiß ich durch gelungene Ehrenmordversuche in der Nachbarschaft, dass das für Frauen mit Migrationshintergrund schon problematisch werden kann.

„Necla Kelek kennt offenbar die Forschung nicht“, argumentiert Leser Professor Dr. Berndt Ostendorf, indem er sich über ihre „Unterstellungen“ empört. Eines seiner Forschungsergebnisse ist, dass die Debatte zur Integration und Inetgration „dank Thilo Sartazin und Necla Kelek allzu häufig in hysterische Schwarzweißmalerei verfällt“. Bei der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gibt es inzwischen fünf schöne bunte deutsch-sprachige Arbeitshefte für die Schule zum Thema „Islam“, und zwar nicht speziell für den Koran-Unterricht sondern für jeden Bedarf.

Auf häufigere Nachfrage, was es an Infomaterial gibt, um Migrantenkindern nahezubringen, wes Geistes Kind die Erbauer des Kölner Domes, des Straßburger oder Ulmer Münsters und unserer Verfassung gewesen sind, lautete jedesmal die Antwort: „Dazu haben wir nichts.“ Wenn hier kein Schwarzweiß vorherrscht, dann ist der Sachverständigenrat vor lauter Stiftungsgeldern eben farbenblind; vorausgesetzt natürlich, diese Leute gucken überhaupt einmal über ihren Tellerrand. Müssen sie ja schließlich nicht.

Necla Kelek schrieb: „Ein Mitglied des Sachverständigenrats war sich nicht einmal zu schade, meinen Verlag in einem Brief aufzufordern, doch bitte keine Bücher mehr von mir zu verlegen.“ Solch fiese Hinterhältigkeit konnte ich mir kaum vorstellen, ehrlich gesagt.

Leser Ostendorf half mir dann dadurch auf die Sprünge, dass er Richtung Ihrer Zeitung den gleichen Wunschbefehl in Grün formulierte: „Was ich nicht nachvollziehen kann, ist die Tatsache, dass Ihre Zeitung, die für sich eine gewisse Bonität in Anspruch nimmt, diese unseriösen Unterstellungen druckt.“ Nun denn. Ich lese Ihre Zeitung übrigens gerade deswegen, weil hier nicht nur geförderte und durchfinanzierte „Forschungsergebnisse“ nach ISO-Norm abgedruckt werden.

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Time am 21. Mai 2011

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1) http://www.obs-ev.de/
2) http://www.faz.net/s/Rub31A20177863E45B189A541403543256D/Doc~E3112174FCF3D4B698EFF251E5F66B9C3~ATpl~Ecommon~Scontent.html
s. auch: http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/13/sprachliche-grenzmarkierung/


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