Milieustudien #17: Immer dasselbe

Al-Azhar-„Universität“, Kairo. Markiert sind die Gebäudespitzen, die jeweils ein Mond ziert: Hinweis auf den verborgenen Kern des Mohammedanismus, nämlich seine Herkunft und Verwurzelung im arabischen Mondkult und der Verehrung des menschenfressenden Mondgottes Hubal.

Christiane Hoffmann hat für die heutige FAZ Ahmed Al-Tayeb, den Scheich der Kairoer Al-Azhar-Universität interviewt. Wir erfahren, wer Schuld an der blutigen Verfolgung der Christen in Ägypten ist, nämlich die Amerikaner und Israelis. Es ist immer dasselbe, Schuld haben immer die anderen und vorzugsweise die Amerikaner und Juden. Das scheint bei den Orks so eine Art Gendefekt zu sein. Scharf ist folgender Spruch: „Muslime und Christen haben seit der Islamisierung vor 1400 Jahren friedlich zusammengelebt.“ Was hat man sich denn unter „Islamisierung“ vorzustellen? Eine Podiumsdiskussion?

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Der Groß-Imam in seinem Palast

Der Westen ist für uns kein Vorbild, sagt Ahmed Al-Tayeb,
Scheich der Kairoer Al-Azhar-Universität

Er ist so etwas wie der Papst der sunnitischen Muslime: der Groß-Imam der Kairoer Al-Azhar-Universität, der angesehensten religiösen Hochschule der arabischen Welt. Seit mehr als 1000 Jahren werden hier islamische Studien betrieben. Seit März vergangenen Jahres hat der 65 Jahre alte Ahmed Al-Tayeb das Amt des Groß-Scheichs oder Groß-Imams inne. Er residiert in einem modernen Palast auf einer Anhöhe in der Innenstadt von Kairo. Das Gespräch findet in der gediegenen Atmosphäre eines weitläufigen Empfangsraums statt, die Wände sind bis unter die hohe Decke mit Holz getäfelt. Steinmosaik ziert den Fußboden. Über der Freitreppe des Palasts prangt ein Zitat von Husni Mubarak. Die arabischen Lettern des Namenszugs sind getilgt worden, aber man kann ihren Abdruck im Stein noch lesen.

Al-Tayeb entstammt einer Familie von Geistlichen aus einem Dorf in der Nähe von Luxor, wo er wie ein Heiliger verehrt wird. Als Rektor der Universität trug er Anzug und Krawatte, jetzt, als Groß-Imam, empfängt er im langen Umhang und mit weißem Turban. Er gilt als moderat, vor allem in gesellschaftlichen Fragen. 2003 gab er das Amt des Groß-Muftis auf, weil er es, wie er sagt, “psychisch nicht ertragen konnte”, die von Mubarak vorgelegten Todesurteile zu unterzeichnen.

Die Al-Azhar-Universität ist heute nicht mehr nur eine religiöse Hochschule. Gelehrt wird an 62 natur- und geisteswissenschaftlichen Fakultäten. Fast die Hälfte der 420 000 Studenten sind Frauen, zumeist werden sie von den Männern getrennt unterrichtet.

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FRAGE: Als Groß-Imam sind Sie von Mubarak ernannt worden. Wie haben Sie seinen Sturz erlebt?

ANTWORT: Im Namen Allahs, des Gütigen und Gnädigen. Der Sturz Mubaraks war Ausdruck des Willens des ägyptischen Volks, und Al-Azhar unterstützt den Willen des Volkes nach Veränderungen.

FRAGE: Gab es da keinen Loyalitätskonflikt?

ANTWORT: Nein. Sonst wäre ich zurückgetreten.

FRAGE: Wie beurteilen Sie das Gerichtsverfahren gegen Mubarak?

ANTWORT: Ich erwarte einen gerechten Prozess. Für Mubarak und die Vertreter des alten Regimes sollte die Unschuldsvermutung gelten. Und man sollte berücksichtigen, dass Mubarak lange Zeit viel für Ägypten getan hat. Er ist ein alter und kranker Mann. Man sollte Gnade vor Recht walten lassen.

FRAGE: Welche Rolle spielte Al-Azhar während der Revolution?

ANTWORT: Al-Azhar hat von Anfang an die legitimen Forderungen nach Freiheit und sozialer Gerechtigkeit unterstützt. Einige Angestellte waren auf dem Tahrir-Platz. Al-Azhar hat zwischen den Demonstranten und dem Staat vermittelt. Als erste Institution hat Al-Azhar die Getöteten als Märtyrer bezeichnet.

FRAGE: Einige Demonstranten haben Ihren Rücktritt gefordert, weil Sie dem alten Regime zu nahe standen.

ANTWORT: Ihre Argumente waren lächerlich. Darunter waren Leute, die selbst von Mubarak ernannt wurden.

FRAGE: Warum sollte der wichtigste Geistliche des sunnitischen Islam vom ägyptischen Staat ernannt werden?

ANTWORT: Das ist so Tradition. Und in der jetzigen kritischen Phase ist es besser, dass der Staat den Groß-Scheich ernennt. Prinzipiell bin ich nicht dagegen, dass er in Zukunft aus dem Kreis der Rechtsgelehrten gewählt wird.

FRAGE: Für die jungen Leute auf dem Tahrir-Platz spielte der Islam keine Rolle. Viele fordern einen säkularen Staat.

ANTWORT: Die muslimischen Staaten im Orient können nicht säkulare Staaten im Sinne des Westens werden. Die Religion ist in unseren Gesellschaften zu tief verwurzelt, als dass es eine totale Trennung zwischen Religion und Alltagsleben wie im Westen geben könnte. Das moralische und spirituelle Vakuum im Westen infolge der Säkularisierung hat viel Leid mit sich gebracht. Deshalb wollen wir die Säkularisierung im westlichen Sinn nicht.

FRAGE: Also eine islamische Demokratie?

ANTWORT: Wir sind weder ein säkularer noch ein religiöser Staat. Wir haben unsere eigenen Vorstellungen, die von unserer Geschichte und Kultur ausgehen. Warum lässt der Westen uns nicht nach unseren Vorstellungen leben, warum erzählt er uns, dass wir nach seinem Vorbild einen säkularen Staat brauchen? Das westliche Wertesystem ist für uns im Orient kein Vorbild.

FRAGE: Sollte Paragraph 2 der Verfassung, der die Scharia zur Grundlage des Rechts in Ägypten macht, bleiben?

ANTWORT: Ich sehe darin kein Problem. Man sollte aber ergänzen, dass Nicht-Muslime nach den Gesetzen ihrer jeweiligen Religion leben. Der Glaube an eine Religion ist freiwillig. Aber der Glaube ist keine Privatangelegenheit. Er betrifft die Gesellschaft.

FRAGE: Sollte die Religionsfreiheit in der Verfassung verankert werden?

ANTWORT: Im Koran steht: Es gibt keinen Zwang in der Religion.

FRAGE: Dann müssten auch Muslime das Recht haben, sich vom Islam abzuwenden.

ANTWORT: Religion ist kein Kleid, das man jederzeit wechseln kann. Ob Muslimen, die sich vom Islam abwenden, die Todesstrafe droht, ist unter den Rechtsgelehrten umstritten. Ich bin nicht dieser Meinung.

FRAGE: Seit der Revolution gibt es immer mehr Übergriffe gegen Christen. Im Kairoer Stadtteil Imbada wurde eine Kirche niedergebrannt, es gab 15 Tote. Religiöse Würdenträger warnen vor der Gefahr eines Bürgerkriegs.

ANTWORT: Es wird nicht zu einem Bürgerkrieg kommen. Während der Revolution, als die Situation sehr unsicher war, gab es keine Feindseligkeiten gegen Christen. In dieser Zeit haben Muslime die Kirchen und Christen die Moscheen geschützt. Aber es gibt Spannungen zwischen Christen und Muslimen in Ägypten, die von interessierten Kräften innerhalb und außerhalb Ägyptens geschürt werden. Diese Spannungen haben keine Wurzeln in der ägyptischen Geschichte. Muslime und Christen haben seit der Islamisierung vor 1400 Jahren friedlich zusammengelebt.

FRAGE: Wer hat ein Interesse daran, die Spannungen anzuheizen?

ANTWORT: Der Westen will Chaos in Ägypten schüren. Was zur Zeit in der arabischen Welt passiert, in Ägypten, Libyen, Syrien, Jemen, Bahrein, wird nicht nur in dieser Region gekocht, sondern auch außerhalb. Der Westen will die Länder der Region zerstückeln. Das sieht man am Beispiel Libyens.

FRAGE: Viele Ägypter glauben, die Unruhen würden von Kräften des alten Regimes angeheizt.

ANTWORT: Nein. An erster Stelle haben Israel und die Vereinigten Staaten kein Interesse an einem stabilen Ägypten. Leider gibt es aber auch unter Muslimen und Christen destruktive Kräfte.

FRAGE: Die Kopten beklagen, dass sie diskriminiert werden, schlechteren Zugang zu Universitäten, zu führenden Posten haben.

ANTWORT: Die Christen haben keinen Grund zur Klage. Sie können hohe Ämter im Staat einnehmen. In der jetzigen Regierung gibt es zwei koptische Minister. Offiziere, Diplomaten, Gouverneure sind Christen.

FRAGE: Wie viele Gouverneure sind Kopten?

ANTWORT: In dieser Übergangszeit ist das schwer zu sagen, viele Posten sind nicht besetzt.

FRAGE: Sie haben dem Papst Einmischung in die inneren Angelegenheiten Ägyptens vorgeworfen, als er sich besorgt über die Lage der Christen in Ägypten äußerte.

ANTWORT: Ich habe als Einmischung kritisiert, dass der Papst die ganze Welt dazu aufrief, die Christen im Orient zu schützen. Was würde man sagen, wenn ich die Welt dazu aufriefe, die Muslime im Westen zu schützen? Wenn ich fordern würde, dass sie in der Schweiz das Recht bekommen, Minarette zu bauen? Würde man das nicht auch als Einmischung ansehen? (Anm. T.: Es gab unlängst 15 Tote in Ägypten.)

FRAGE: Die Muslimbrüder haben eine Partei gegründet. Es wird erwartet, dass sie bei den Parlamentswahlen im September die stärkste Partei sein werden.

ANTWORT: Es ist gut, dass die Muslimbrüder jetzt die Freiheit haben, eine Partei zu gründen. Sie sind offen für Christen, ihr Vizepräsident ist ein Christ. Je weiter sie sich von der Ideologie der Muslimbrüder entfernen, desto größer sind ihre Aussichten auf Erfolg.

FRAGE: Viele Ägypter befürchten, dass jetzt eine Zeit der „fitna“, des Chaos, ausbricht.

ANTWORT: In dieser Übergangsphase gibt es Chaos und Tote in Ägypten. Aber in der Französischen Revolution dauerte das Chaos sieben Jahre.

FRAGE: Die Revolutionäre warnen davor, dass die Armee die Macht nicht abgeben wird.

ANTWORT: Möglicherweise wird die kritische Situation das Militär dazu zwingen, an der Macht zu bleiben. (Die Demokratie interessiert ihn also im Grunde nicht wirklich, T.)

FRAGE: Sehen Sie Ägypten auf einem guten Weg?

ANTWORT: Ich bin optimistisch, weil ich großes Vertrauen habe, dass Gott (Alla, T.) Ägypten nicht im Stich lässt.

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Den heulsusigen Ork-Spinner „Aggromigrant“ habe ich Ihnen schon vorgestellt (s.u.). Vor kurzem brachte er einen bemerkenswerten Aufsatz ins Netz, in dem er die Faulheit und Ich-Bezogenheit der heutigen Jugend und ausdrücklich auch der orkischen beklagte (1):

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Die verzweifelte türkische Mutter

Machen wir uns nichts vor. Es ist so, wie ich das immer sage. Wir (Türken/Araber/Muslime) müssen uns auch an die eigene Nase fassen. Wir müssen unseren Kindern das beibringen, was der Islam uns vorschreibt. Nämlich neben den religiösen Dingen auch das was man für das Leben mit anderen braucht. Dazu gehören Dinge wie Höflichkeit, Hilfbereitschaft und Toleranz, genauso wie Bildung, Lesen, Arbeiten (zumindest sind das die Dinge, die mir gerade einfallen). Auch ich habe in meinem Bekanntenkreis Leute, die die aufgezählten Eigenschaften oder Aufgaben nicht oder nur unzureichend besitzen oder machen. Was mich besonders zum Kotzen bringt ist die Ziellosigkeit von Jugendlichen. Ich weiß nicht, wie sich diese Jugendlichen ihr Leben vorstellen, vermute aber, dass sie diese Überlegungen nie gemacht haben. Bei den meisten scheint das Leben nur aus Party, Alkohol und Sex zu bestehen. Und damit sind nicht nur türkische oder arabische Jugendliche gemeint, sondern auch Deutsche. Die Jugend ist wohl, ob der vielen Möglichkeiten im Internet- und Handyzeitalter, derart damit beschäftigt ihr Leben wegzuwerfen, dass sie noch nicht mal 3 Tage im Voraus denken können. Fragt einfach mal auch deutsche Eltern. Die sind genauso unruhig.

Die Jugendlichen, mit denen ich rede oder besser auf die ich einrede, bekommen von mir nur eins zu hören: Guckt zu, dass Ihr einen Schulabschluss bekommt und eine Ausbildung startet oder studiert. Und dann erkläre ich ihnen, was sie dabei beachten müssen , wie sie das anstellen können und biete ihnen Hilfe bei Hausaufgaben und/oder größeren Hindernissen an. Die Resonanz ist natürlich überschaubar. Unsere Eltern hatten vielleicht nicht die Zeit uns zu erziehen, weil sie arbeiten mussten, doch es gibt keine Entschuldigung für Eltern in meinem Alter. Es geht um unsere Kinder und um deren Zukunft. Einige haben es wohl immer noch nicht kapiert.

Die folgende Geschichte einer türkischen Mutter aus der ersten Generation wurde mir von einem Freund erzählt, der die Familie kennt. Sie hat 4 Söhne – alle arbeitslos. Alle beziehen Hartz-4. Der Ehemann ist auch arbeitslos. Die einzige, die arbeitet ist die Mutter. Und sie kriegt die eigenen Kinder nicht dazu zu arbeiten. Dabei versucht sie alles was in ihrer Macht steht, sie davon zu überzeugen, etwas aus ihrem Leben zu machen. Sprechen wir nicht über die Ursachen, sprechen wir über das was die verzweifelte Mutter gemacht hat.

(Und jetzt kommt’s, T.:)

Sie ist zum Arbeitsamt marschiert und dort in ein Großraumbüro gestürmt. In gebrochenem Deutsch rief sie:

Sie sind alle Arschlöcher! Sie sind dumm! Alle hier dumm und Arschloch! Warum Sie bezahlen Arbeitslosen Geld? Die faul werden und nie arbeiten! Meine Kinder kein Geld mehr geben! Arbeit schicken!

Ob eine Kürzung von Hartz-4 Abhilfe schaffen kann weiß ich nicht, aber die Mutter sieht keine andere Möglichkeit mehr. Und dafür, dass diese 4 Pseudosöhne die eigene Mutter zur Verzeiflung gebracht haben, sollte man sie verjagen.

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Ich hingegen weiß sehr genau, dass die komplette Abschaffung der Sozialleistungen unser Mohammedanistenproblem schlagartig lösen würde.

Wie nett übrigens zu erfahren, dass wir dumm sind und A*schlöcher. Das ist aus Mohammedanistenmund allerdings keine neue Botschaft. Nun allerdings noch für die Faulheit und schlechten Manieren der männlichen Familienmitglieder, welche hemmungslos das deutsche Sozialsystem ausplündern, schuldig gemacht zu werden, ist doch der vorläufige Gipfel der Dreistigkeit und hat seine Entsprechung z.B. in Pakistan, wo Mädchen hingerichtet werden, wenn sie vergewaltigt wurden, die Gewalttäter jedoch straffrei ausgehen.

Es sind Details wie die aufgezeigten, die es zur an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit werden lassen, dass ein Verständnis der Orks für die Gegebenheiten der Realität, der Vernunft und des guten Benehmens niemals erzielt werden kann. Aus ihren Mündern hören wir dasselbe, dasselbe, dasselbe.

Bis sie endlich verschwunden sind.

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Time am 22. Mai 2011

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http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/03/31/der-furchtlose-schwert/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/13/come-on-in-my-kitchen/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/01/22/milieustudien-10-wurm-mit-apfel/

1) http://www.aggromigrant.com/2011/05/17/die-verzweifelte-turkische-mutter/

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5 Antworten zu „Milieustudien #17: Immer dasselbe“

  1. Flash sagt:

    Erneut “bravo” für die ausführlichen Dokumentationen. Ich wünschte, es würden noch mehr Leser hier Dauergäste werden (was sich dann auich in steigenden Kommentaren niederschlagen sollte).

  2. Time sagt:

    Lieber Flash,

    hihihi, Sie machen mich ganz verlegen, vielen Dank.

    Ich habe ja manchmal bekannte Blogger oder auch außerhalb der Szene bekannte Personen als Kommentatoren gehabt und gelegentlich auch – für mich – schockierend hohe Zugriffsdaten, aber dies ist ein kleines verstecktes Blog und wird es vermutlich wohl auch bleiben.

    Ich denke, es ist relativ schwer zu verorten – in einigen Themen extrem konservativ, in anderen linksliberal.

    Außerdem habe ich seit dem Ende von „Acht-der-Schwerter“ und einem kurzen Gastspiel bei Mannies „Korrektheiten“ auch keine rechte Lust mehr, mich zu streiten. Ich finde es allerdings völlig o.k., wenn das andere tun.

    Ich selbst bin zufrieden, meine eigenen Gedanken ordnen zu können und damit anderen, wie zum Beispiel Ihnen, eine Freude oder eine Anregung geben zu können. Und übrigens, hier sind Kommentare vielleicht spärlich, aber sie sind m.E. gut.

    Bleiben Sie mir gewogen,

    Ihr Time

  3. Tangsir sagt:

    Lieber Flash,

    Der Anzahl der Kommentare ist noch lange kein Beleg für die Güte eines Blogs. Die Artikel von Time sind eben eine klasse für sich und wahrscheinlich trauen sich deshalb nicht so viele hier zu schreiben. Zudem ist es so, dass die meisten eher Streitgespräche schätzen und das eher ein Grund ist sich an einer Diskussion zu beteiligen.

    Ansonsten bleibt auch mir mich vor Time und seiner Arbeit zu verneigen. Dieser Blog ist meine regelmäßige Lektüre und ich bin froh, dass Time sich die Mühe macht, all diese kaum erheiternden Themen zu behandeln, damit wir es nicht tun müssen.

    Übrigens Time,

    Du hattest mich das letzte mal gefragt wieso Funk und nicht Heavy Metall. Die Frage ist leicht zu beantworten: Der Funk ist die Musik der Schwarzen und Ausdruck der Generation, die die Zeit nach der Segregation erlebt hat und mit der Musik auch die Freude über die neu erlangte Freiheit und Gleichheit zum Ausdruck bringt.

    Auch wenn die Zeit der Rassentrennung in den USA eine eher kurze Episode im Vergleich zum 1400 Martyrium und Sklavendasein der Iraner darstellt, ist der Funk, Soul und Jazz die Musik, die am ehesten den Moslemmenschen und Sklaven einen Vorgeschmack auf die Freiheit liefert, nach der er sich sehnen sollte.

    Ich grüße dich mein Freund.

    Dein Tangsir

  4. calvin sagt:

    Stimme Tangsir vollumfänglich zu. Masse ist nicht gleich Klasse.
    Ich kann natürlich nichts über die Besucherzahlen hier sagen, denke aber, dass es weit mehr Leser sind als die Kommentare vermuten lassen.
    Abgesehen davon sind sowohl hier als auch bei Tangsir und auf sonstigen Blogs die meist kommentierten Beiträge jene, die die im Kommentarbereich ein Streitgespräch versprechen. Ganz genau so wie Tangsir sagte.

    Ich persönlich lese Time’s Blog schon seit mehreren Monaten, kommentiere aber kaum. Die Beiträge sprechen für sich und sind dermassen pointiert, dass ihnen nichts mehr hinzuzufügen ist. Auf Kommentare wie “Alles super!” kann Time bestimmt auch verzichten. Viel interessanter sind die von Time erwähnten Kommentare von “Prominenten” Besuchern. Diese beweisen, dass das Blog keineswegs nur ein kleines unter tausenden ist, sondern etwas ganz besonderes.

    Fazit:
    Wenn Du Dir hier mehr Kommentare wünschst, wirst Du das Blog vermehrt auf Ork-Seiten verlinken müssen, da Time’s Beiträge einfach nur hieb- und stichfest sind und keiner Kritik bedürfen. Sei Dir gewiss, dass Ork-Kommentare hier ihr verdientes Echo bekommen werden.
    Gruss,
    calvin

  5. Time sagt:

    Das mit dem Echo müsst Ihr erledigen, Freunde!

    Ich rede prinzipiell nicht mit Nazis, Orks und den Steaks in der Pfanne – weil sie keine Ohren haben zu hören!

    Ansonsten bin ich dabei!

    T+I+M+E

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