Von seiner nicht vorhandenen unendlichen Weisheit hat der nicht vorhandene Madi den klerikalfaschistischen Machthabern des Naziran nichts abgegeben… und so beschlossen sie, das erste schiitische Kernkraftwerk genau auf der Linie zu bauen, an der die eurasische und die arabische Kontinentalplatte aneinanderstoßen. Dieses Gebiet ist extrem erdbebengefährdet, und es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Welt bald den ersten schiitischen Supergau erleben wird – falls die Honks das AKW überhaupt dauerhaft zum Laufen kriegen, was Stuxie verhindern möge. Der von mir sehr geschätzte Journalist Detlef zum Winkel berichtet über die Angelegenheit in der aktuellen Ausgabe der linksradikalen Monatszeitschrift „konkret“.
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Das Buschehr-Desaster
Das iranische AKW Buschehr steht in einem
extrem erdbebengefährdeten Gebiet.
Siemens wird für seine nukleare Zusammenarbeit mit Rußland bestraft. Ein Schiedsgericht der Internationalen Handelskammer verurteilte den Konzern zur Zahlung von 648 Millionen Euro an den französischen Kraftwerksbauer Areva. Siemens hat zehn Jahre lang ein Drittel der Anteile an dem Joint Venture Areva gehalten. Gegen dessen vertragliche Grundlage verstießen die Münchner, als sie Anfang 2009 eine neue Partnerschaft mit der russischen Rosatom ankündigten und punktuell auch schon realisierten, noch bevor die Trennung von den Franzosen besiegelt war.
Mittlerweile gibt es das deutsch-französische Gemeinschaftsunternehmen nicht mehr. Siemens erhielt von Areva 1,6 Milliarden für seine Anteile. Zieht man die Strafzahlung davon ab, so bleibt dem Technologiekonzern knapp die Hälfte dessen, was man ursprünglich als Wert der Beteiligung veranschlagt hatte. Damit kann er sich noch glücklich schätzen. Denn die Einigung erfolgte zeitlich vor dem Multi-GAU in Japan. So blieb es den Atommanagern auf beiden Seiten erspart, darüber zu streiten, was Nuklearunternehmen nach Fukushima noch wert sind.
648 Millionen sind etwas mehr als die berühmte Mücke, die sich an einem bayerische Elefantenhintem vergeht. Sicherlich gibt es bei Siemens einigen Erklärungsbedarf. Der Vorstand wird nicht müde werden, gegenüber dem Aufsichtsrat, den Aktionären, den Betriebsräten darzulegen, was da alles passiert ist, wie es dazu kommen konnte und warum man trotzdem alles richtig gemacht hat. Der Vorstandsvorsitzende Peter Löscher könnte es sich einfach machen, wenn er sagen würde: „Leute, gemessen an dem, was wir uns im Iran geleistet haben, ist das ein sensationelles Schnäppchen!“ Das darf er natürlich nicht, obwohl es tatsächlich so ist.
Bereits vor zweieinhalb Jahren, als Löscher mit Putin die neue russisch-deutsche Atomallianz feierte, gab es die wohlbegründete Vermutung, Rosatom brauche das Know-how der Deutschen, um seinen Auftrag erfüllen zu können, dem Iran in der Küstenstadt Buschehr ein Atomkraftwerk zu bauen, das erste kommerzielle AKW des Nahen und Mittleren Ostens und der Auftakt einer neuen Ära des dortigen Mullah-Regimes. Peinlich klingt aus heutiger Sicht die Kraftmeierei, gefährlich der Größenwahn, der in den Chefetagen von Rosatom und Siemens um sich griff. Löscher rechnete sich 1.000 Milliarden Euro an Investitionen zusammen, die bis 2030 weltweit für 4oo neue Reaktoren ausgegeben werden würden. Rosatom-Direktor Kirijenko verkündete, zusammen wolle man Weltmarktführer beim nuklearen Anlagenbau werden. Dabei habe man Mittel- und Osteuropa, Nordafrika, Asien und den Mittleren Osten im Visier. (…)
Es dauerte anderthalb Jahre, bis sich die Verstrickungen von Siemens in das iranische Atomprogramm nicht mehr übersehen ließen. Verantwortlich dafür war das Bekanntwerden des spektakulären Computervirus Stuxnet, der ersten Schadsoftware, die es nicht auf gewöhnliche PCs, sondern auf industrielle Steuerungssysteme abgesehen hatte, und zwar ausschließlich auf solche von Siemens. Im Iran grassierte der Virus am heftigsten, und in mindestens einer iranischen Atomanlage richtete er auch physische Schäden an: Bei der Urananreicherting in Natanz wurden 1.000 Zentrifugen durch Manipulationen ihrer Rotationsgeschwindigkeit zerstört. Somit steht fest, daß der Iran deutsche Steuerungs- und Automatisierungstechnik einsetzt, es steht fest, daß dies besonders für seine Atomanlagen gilt, und es steht sogar fest, daß die Uranfabrik von Natanz, das deutlichste Indiz für die nicht-friedlichen Absichten der Mullahs, der deutlichste Hinweis auf ihr Streben nach der Atombombe, ohne Siemens-Technik nicht arbeiten könnte.
Als die „New York Times“ zu Beginn dieses Jahres enthüllte, Stuxnet sei von US-amerikanischen und israelischen Geheimdiensten als Alternative zu militärischen optionen entwickelt worden, fragte man sich, wie das Projekt über derart intime Kenntnisse von Siemens Produkten verfügen konnte. Denn die Software von München-Perlach hat bei industriellen Kunden einen sehr guten und in der IT-Branche einen sehr spezifischen Ruf: Sie kann nur von Siemens selbst verstanden werden. Eine der Fragen, die den IT-Security-Experten am häufigsten gestellt werden, lautet denn auch, ob Siemens nicht selbst – in irgendeiner Weise – an Stuxnet beteiligt gewesen sei. Sie wissen es nicht. Aber sie gehen eigentlich alle davon aus.
So weit Siemens in Natanz, aber da fängt die Geschichte von Siemens in Buschehr erst an. Bereits zu einem frühen Zeitpunkt machte der Leiter des AKW Buschehr das Eingeständnis, einige PCs von Angestellten seien von Stuxnet infiziert worden. Man habe das Problem schnell erkannt und beseitigt. Kraftwerkskomponenten seien davon nicht betroffen gewesen, erst recht nicht im nuklearen Bereich. Doch in den folgenden Monaten wurde die Inbetriebnahme, die damals eigentlich unmittelbar bevorstand, immer wieder verschoben.
In Wikipedia findet sich die folgende Zusammenfassung: „Ab dem 21. August 2010 wurde der Reaktor erstmals mit Brennstäben bestückt, bis zum 5. September 2010 war die Installation aller 163 Brennstäbe in den Reaktor vorgesehen. Die Installation der Brennelemente begann am 26. Oktober 2010. Am 25. Februar 2011 wurde bekannt, daß alle 163 Brennelemente wieder ausgebaut werden müssen.“ Dieser eigenartige Ablauf erklärt sich teilweise dadurch, daß es Konflikte zwischen den iranischen Auftraggebem und dem russischen, von Rosatom angeführten Konsortium gab. Die Iraner bestanden auf den vereinbarten Terminen, die Russen hatten gravierende Sicherheitsbedenken. Es habe ein mechanisches Problem gegeben, das von den einen heruntergespielt, von den anderen dagegen ziemlich emstgenommen wurde. Mit Stuxnet habe das aber nichts zu tun. Das klingt plausibel. Auch ohne Computerviren ist der Betrieb eines Atomkraftwerks, zumal des ersten eines Landes, problematisch und gefährlich genug.
Inzwischen lautet die offizielle Darstellung, die der Iran der Internationalen Atomenergiebehörde übermittelte, im primären Kühlkreislauf sei eine Pumpe geborsten. Dadurch seien Metallteile in den Reaktorkern geraten, die möglicherweise Brennelemente beschädigt hätten. Das wäre tatsächlich ein gravierender Schaden, der die Entladung und Überprüfung aller Brennelemente erfordern würde. Doch der russische Botschafter bei der Nato setzte noch einen drauf: Der Computerwurm Stuxnet hätte im AKW Buschehr, das mit russischer Hilfe gebaut wurde, zu „ernsten Folgen“ und einem „neuen Tschemobyl“ führen können, erklärte Dimitri Rogosin Ende Januar. Das war ein offizielles Statement. Rosatom hat offensichtlich zu Hause berichtet, daß mehr als einige PCs von Angestellten in Buschehr vorübergehend infiziert wurden.
So oder so bedeutet die Entladung des Reaktorkerns von Buschehr, daß es einen ernsten Zwischenfall und beträchtliche Schwierigkeiten gegeben haben muß und noch gibt. Der gesamte Fahrplan ist durcheinander, und es kann nicht überraschen, daß die iranischen Offiziellen nervös auf eine schnelle Inbetriebnahme drängen. Schon längst wollte Ahmadinedschad ein abgeschlossenes Programm präsentieren, für sein Land den Status einer Atommacht ausrufen und die Unbesiegbarkeit des Irans, die Größe Allahs und die bevorstehende Wiederkehr des zwölften Imam feiern. Letzteres ist nicht ironisch, sondern ernst zu nehmen. Die teils messianische, teils apokalyptische Vision der Rückkehr des Religionsstifters der Schiiten, Muhammad ihn Hasan al-Mahdi, spielt eine zentrale Rolle in den Glaubensgrundsätzen der derzeitigen iranischen Elite. Der zwischen dem geistlichen Oberhaupt Chamenei und Präsident Ahmadinedschad schwelende Machtkampf beispielsweise drückt sich auf der ideologischen Ebene so aus, daß der eine sich darüber empört, wenn der andere behauptet, al-Mahdi sei ihm im Traum erschienen.
So sieht das explosive Terrain aus, auf dem Siemens, unter dem Dach von Rosatom, Geld verdienen wollte: ein Land, das technologisch weit davon entfernt ist, hochgefährliche und hochkomplexe Kraftwerke betreiben zu können; das dies auch nur deswegen tut, um den Status einer militärischen Großmacht zu erzwingen; von dem sich die gesamte Region bedroht fühlt, beileibe nicht nur Israel, sondern vor allem die arabischen Nachbarstaaten, wie Wikileaks enthüllte; das seine Reformbewegung brutal unterdrückt hat, (das) von unkontrollierbaren Rivalitäten in der Führungsspitze getrieben wird und dessen ideologischer Fanatismus fatale Folgen haben kann.
Es gibt ein wichtiges Detail, das diese Geschichte aus Besessenheit und Gier, aus Ahnungslosigkeit, Verantwortungslosigkeit und schierer Dummheit auf den Gipfel treibt. Nach Fukushima haben sich einige Zeitgenossen Gedanken darüber gemacht, welche anderen Atomkraftwerke auf erdbebengefährdeten Standorten errichtet wurden oder geplant sind. Man studierte seismische Statistiken und Karten von Japan, China, Kalifomien, Chile. Man stellte Weltkarten mit gefährdeten Regionen und AKW-Standorten ins Internet. Wenn man sich dieser Mühe unterzieht, stößt man auch auf Buschehr. Punktgenau.
„Focus Online“ („Gefährdete AKW – Tickende Zeitbomben“, s. 1) gibt eine Karte von Google Maps wieder, auf der man nicht lange suchen muß. Am Persischen Golf ist ein kleiner Abschnitt rot markiert. Dort liegt Buschehr mit seiner neuen, empfindlichen Errungenschaft. Hier treffen drei verschiedene seismische Risikofaktoren zusammen. Denn entlang der iranischen Küste verläuft die Linie, an der die eurasische und die arabische Kontinentalplatte aneinanderstoßen. Das ist ein klassisches Gefahrenpotential. Auch „Spiegel Online“ („AKWs in Erdbebengebieten weltweit“, s. 2) klassifiziert das Risiko in dieser Region als sehr hoch.
Entsprechend häufig rumpelt es dort, zuletzt Anfang Juli zweimal in Buschehr selbst, zum Glück in verhältnismäßig geringer Stärke. Allerdings ereignete sich im September 2010 im nahegelegenen Shiraz ein Erdbeben der Stärke 6,1 auf der Richter-Skala, das sicher auch in Buschehr zu spüren war. Und, wer weiß: Vielleicht ist dabei die Pumpe geborsten, weswegen sich die Inbetriebnahme des AKWs bis heute verzögert hat. Zeitlich würde es zu den ersten Meldungen über einen „kleinen mechanischen Schaden“ passen.
Man kann sagen, daß sich die Erde nicht unbedingt an die Berechnungen der Geologen hält und daß das letzte verheerende Beben im Iran weit östlich passierte, im Dezember 2003 in Bam. Man kann einwenden, daß sie das im Fall von Fukushima aber doch getan hat. Man kann es drehen und wenden, wie man will: Dieses Atomkraftwerk, das größte Prestigeobjekt des iranischen Regimes, wurde genau am falschen Platz errichtet. Es darf, spätestens nach den Erkenntnissen des 11. März, nie in Betrieb gehen.
Leider unterwerfen sich Regime dieses (und nicht nur dieses) Typs fast nie der Macht von Fakten und Argumenten. Mindestens in Teilen der Klerikaldikatur wird derzeit heftig darüber nachgedacht, den komplizierten Umweg über die zivile Atomenergie abzukürzen, mit der IAEO zu brechen und direkt einen Atomtest anzusteuern. Auch die Regierung Ahmadinedschad tendiert in diese Richtung, indem sie das Thema Buschehr öffentlich meidet und statt dessen den Bau weiterer Urananlagen mit einer Anreicherung auf 20 Prozent spaltbaren Materials verkündet. Schließlich gibt es dunkle Andeutungen Chameneis über den Kampf gegen die westlichen Teufel, die sich so deuten lassen, als rufe er zu einer nationalen Kraftanstrengung auf, die in einen Atomtest münden soll.
Was die Mullahs umtreibt, ist auf einer provozierenden Webseite der Revolutionsgarden nachzwesen (gerdab.ir), auf welcher fiktiv der Tag nach einem iranischen Atomtest beschrieben wird. Alle Welt werde darüber berichten, heißt es dort, die Freunde gratulierend, die Feinde bewundernd, und es werde ein schöner Tag werden, aber doch ein ganz normaler Arbeitstag, an dem die Arbeiter und Angestellten pünktlich ihre Arbeit beginnen und die Bäkker wie an jedem Tag Brot backen. „Aber die Augen mancher Menschen werden auf eine neue Art und Weise strahlen. Ihre Augen werden aus Gründen des nationalen Stolzes und der nationalen Macht strahlen.“
Ignorieren wir die übersetzungsbedingte, vielsagende Mehrdeutigkeit des Verbs „strahlen“ an dieser Stelle, und halten wir zunächst nur fest: Inschallah, so Gott will! Aber wo ist er eigentlich? Brauchen ihn die Revolutionsgarden noch? Am Tag nach dem Atomtest kommt Allah nicht vor. Der zwölfte Imam übrigens auch nicht.
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Wie tief sind Alla und der Madi in den Augen der „gläubigen“ schiitischen Elite gesunken, wenn diese es nicht für nötig hält, den beiden für die Bombe zu danken, so sie in ihrer Hand ist? Wenn nicht mal die Elite noch an den mohammedanistischen Hokuspokus glaubt, warum sollen westliche Blogger diesem psychopathischen Gedankenschrott den Respekt entgegenbringen, den zuallerletzt und noch nach „mein Kampf“ und den „120 Tagen von Sodom“ der bösartige Kloran, die lächerlichen Hadithe und die peinliche Sira verdienen?
Der Mohammedanismus stinkt. Er muss entsorgt werden – weltweit!
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Time am 31. Juli 2011
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1) http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/geowissenschaft/gefaehrdete-akw-tickende-zeitbomben_aid_611294.html
2) http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,751896,00.html
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PS, Frau Bahrami hat offiziell ihren Verzicht auf die Blendung des perversen Irren, der sie mit Säure schwer verletzt und geblendet hat, bekannt gegeben:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,777543,00.html
vgl.: http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/10/08/es-geht-nicht-um-rache/














