Leserbrief-Counterjihad (#18)

„Briefschreiber“ von Gabriel Metsu

Lesen Sie zwei Leserbriefe aus der gestrigen FAZ. Sowohl Herbert Friedrich Witzel als auch Philipp-Rainer Fäth setzen sich mit den Zuständen in Neukölln auseinander, die Ork-Agent Leo „Bulldog“ Brux möglichst rasch in ganz Deutschland verwirklicht sehen will.

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Aus Neukölln

Zu “Mann kommt nach Überfall in Berliner U-Bahn um” (1): Ich bin Neuköllner, lebe also im “Täterbezirk” und bin von diesem Bericht mitbetroffen, weil Sie die Täter als “Neuköllner” bezeichnen und den türkischen Migrationshintergrund unerwähnt lassen. Hier leben inzwischen Menschen aus über hundert Nationen zusammen. Ärger gibt es fast nur mit türkischen und arabischen “Neuköllnern”. Im “böhmischen Dorf” Rixdorf steht übrigens ein Migrantendankeschön aus Bronze für Friedrich Wilhelm I., ein Denkmal, gestiftet von den “dankbaren Nachkommen der hier aufgenommenen Böhmen”. Von den Nachkommen der hier aufgenommenen Türken und Araber kriege ich schon ganz schön viel mit, mehr, als mir lieb ist, heute eben auch durch die F.A.Z., doch ein solches Denkmal aus Dankbarkeit habe ich noch nie entdecken können, nicht mal vor dem Jobcenter. Wenn Ihre Zeitung in Zukunft über Neukölln genauso differenziert berichten könnte wie über die Finanz- und Schuldenmärkte, dann wäre ich als Leser – ja, ich wäre Ihnen dankbar.

Ross und Reiter

Zu “Mann kommt nach Überfall in Berliner U-Bahn um” (1): In dem Artikel berichtet die F.A.Z. von “aggressiven jugendlichen Schlägern, die in der Berliner U-Bahn andere Passagiere bedrohen”, was in diesem Fall mit dem Tod einer der Angegriffenen endet, als er flüchten will. Die Identität von zwei später festgenommen Verdächtigen, die bereits wegen anderer Gewaltdelikte vorbestraft sind, wird von der F.A.Z. politisch korrekt verschwiegen. Aus anderen Zeitungen ist freilich zu erfahren, dass die beiden (Ali und Baris) einen “Migrationshintergrund” aufweisen. Haben die Leser nicht auch das Recht, die ganze Wahrheit zu erfahren? Gewalttaten jugendlicher Ausländer an Deutschen (auch mit tödlichen Folgen) sind ja heutzutage in unserem Land keine Seltenheit mehr und zu einem brennenden Problem für die öffentliche Sicherheit geworden. Da haben die Medien im Sinne einer vollständigen Information der besorgten Bevölkerung meiner Meinung nach sogar die Pflicht, bei Feststehen der Täterschaft Ross und Reiter zu nennen, anstatt Nebelkerzen zu werfen.

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Time am 27. September 2011

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1) http://www.faz.net/artikel/C30857/berliner-u-bahn-toedliche-flucht-vor-schlaegern-30688622.html

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