Ich habe grade an einer Umfrage bei N-TV teilgenommen (1), deren bisheriges Ergebnis Sie oben sehen können. Die Frage lautet: „Soll es an Schulen Gebetsräume geben?“. 5703 bzw. 92% der Abstimmenden sind GEGEN die Gebetsräume. Gegen die GEBETSRÄUME? Ah was, sie sind natürlich gegen MOHAMMEDANISTISCHE Gebetsräume, nur werden wir nicht nach unserer Meinung zum MOHAMMEDANISMUS gefragt (weshalb wir anonym bloggen).
In der heutigen FAZ referierte Andreas Rossmann eine Diskussion in Köln zum Thema „interkulturelle Architektur“. Schon wieder diese Verschleierung! Leute, es geht NICHT um „Interkulturalität“, da hat doch niemand was dagegen, es geht um den MOHAMMEDANISMUS, der eine totalitäre Ideologie ist, die unsere mühsam errungene Freiheit bedroht, es geht um den NAZISLAHM (engl.: nazislam)!!!
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Moschee als Eigenheim
Eine Kölner Diskussion: „Das andere Gotteshaus“
Der Konflikt um die Kölner Großmoschee hat dazu geführt, dass das Thema kurzfristig auf die Agenda gesetzt wurde: „Das andere Gotteshaus“ rutschte in die Reihe „Montagsgespräch“ des Bundes Deutscher Architekten (BDA) im Domforum. „Welche spezifischen Schwierigkeiten und welche Bereicherungen ergeben sich in der Zusammenarbeit mit interkulturellen Bauherren?“ war die Frage. Doch die beiden aktuellen Kontrahenten, die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) und der Architekt Paul Böhm, nahmen aus Rücksicht auf das laufende Mediationsverfahren nicht teil.
Die Suche nach vergleichbaren Erfahrungen führte zu weniger prominenten Projekten. Drei Beispiele wurden vorgestellt: Im oberbayerischen Penzberg hat der Augsburger Architekt Alen Jasarevic, ein Bosnier der zweiten Einwanderergeneration, das Islamische Zentrum gebaut, das, auch weil es ohne Kuppel auskommt, für einen neuen, mitteleuropäischen Moscheetyp steht; in Moers hat das Kölner Büro Lorber + Paul für eine kleine türkisch-islamische Gemeinde die Diyanet-Moschee entworfen; und in Bochum hat ihr Kölner Kollege Peter Schmitz für die Jüdische Gemeinde die neue Synagoge an der Castroper Straße realisiert. Alle drei Architekten haben sich in Wettbewerben durchgesetzt und mit knappen Budgets klare, kubische Baukörper in der Formensprache der Moderne errichtet, die sich zum Stadtraum öffnen und ihn aufwerten.
Und alle drei berichteten, dass sie wie auch die Bauherren mit dem Ergebnis zufrieden sind, obwohl die Vorstellungen am Anfang weit auseinanderlagen. In Penzberg, wo eine relativ junge Gemeinde sich von der Tradition absetzen wollte, verlief die Annäherung wohl nicht ganz so kompliziert, in Moers wurde der Architekt erst nur als verordnetes Übel akzeptiert, um eine Baugenehmigung zu erhalten. In Bochum hieß es zunächst: „Das Einzige, was uns gefällt, ist der Grundriss.“ „Die Gemeinde wäre“, so Peter Schmitz, „am liebsten in einem vier Meter hohen Bungalow hinter den Büschen geblieben.“ Die Folgen waren heftige Auseinandersetzungen, die „in immer neuen Runden“ (Schmitz) einvernehmliche Lösungen anbahnten: Die Identifikation mit dem Vorhaben sei, so die übereinstimmende Auskunft, fast so stark gewesen wie bei dem Bauherrn eines Einfamilienhauses. Sich aufs Urheberrecht zu berufen wäre da nur peinlich geworden.
Alle mussten Abstriche machen. In Moers hat die Gemeinde, sagte Gert Lorber, „aus Unerfahrenheit viel Geld verbrannt“. In der Gestaltung musste der Architekt Verluste hinnehmen. „Man darf dann nicht in Urlaub fahren“, wendete er den Übergriff der Bauherrin zum eigenen Versäumnis, denn als er zurück war, stand er vor vollendetem Minarett: „Die haben plötzlich eine Schalung geschenkt bekommen, und dann wurde betoniert, was in Stahl geplant war.“ Was Lorber und Jasarevic in einer so großen Organisation wie der Ditib vermissen, ist ein Bauamt, das den Vereinen Kompetenz anbietet und im Konfliktfall vermittelt. Schmitz sieht das anders: Gerade dass die Partner aufeinander angewiesen waren und Probleme nicht delegieren konnten, habe sie zusammenwachsen lassen.
Und die Innengestaltung? Wird sie den Bauherren überlassen, geht sie die Stadtgesellschaft nichts an? Die Analogie mit dem Einfamilienhaus wurde weitergeführt, in dem das Wohnzimmer vor Kitschorgien ja auch nicht sicher sei. Eine Architektin aus dem Publikum hielt dagegen: „Wie weich kann der Umgang mit dem eigenen Werk sein?“ Die Frage stellt sich bei dem Prestigeobjekt in Köln, wo die Ditib wie ein öffentlicher Bauherr auftritt und die Medienaufmerksamkeit hoch ist, auch deshalb noch einmal anders, weil der Innenraum des Gebetsraums von außen einsehbar ist. An dieser Stelle wird sich der Konflikt entscheiden.
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Time am 30. November 2011
Tags: Andreas Rossmann

