Wirtschaftsjihad (#2)

Saudisches Mastermind: Turki al Faisal

Weil der Mohammedanismus eine supremazistische Ideologie ist, die ihren Anhängern Kooperation mit anderen nur dann erlaubt, wenn diese in der Mehrheit sind, sie aber andernfalls unterdrückt, sollte m.E. auch in ökonomischen Fragen bei Orks absolute Vorsicht geboten sein.

Ich selbst bin in ferner Vergangenheit gelegentlich das Opfer von Lüge, Nepp und Betrug durch Mohammedanisten gewesen, was ich damals politisch korrekt aber nicht mit der Ideologie und der daraus resultierenden Soziologie und Psychologie in Verbindung brachte.

In diesem Blog, das sich als counterjihadisch versteht, habe ich wiederholt davor gewarnt, mit Orks Geschäfte zu machen (1). Es gibt unzählige Beispiele dafür, dass wir unser Geld besser gleich verbrannt hätten (2), weil uns das zumindest den Ärger erspart hätte.

Keine Frage ist, dass die Orks umso mehr Entscheidungen bei uns fällen werden, je größer ihre Beteiligung an unserer Wirtschaft ist (3). Und diese Entscheidungen werden nicht in unserem sondern im Sinne des Psychopathen Klo H. Metzel fallen (4), getreu dem angeblichen „Projekt“ der Orkbrüder (5).

Lesen Sie einen Bericht von Rainer Hermann aus der FAZ vom 26. Januar über das Weltwirtschaftsforum von Davos und das saudische Mastermind Turki al Faisal.

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Saudi-Arabien will in Weltwirtschaft mitentscheiden

Ein Vordenker der Regierung kritisiert die Dominanz des Westens. In zwanzig Jahren seien die sieben größten Schwellenländer wichtiger als die westlichen G 7.

Saudi-Arabien will Finanzhilfen des Königreichs an den Westen an mehr Mitsprache bei der Regelung der Weltwirtschaft knüpfen. Das kündigte Turki al Faisal an, der strategische Vordenker Saudi-Arabiens. Die Finanzkrise und die Rezession der Weltwirtschaft hätten ihren Ursprung im Westen, sie hätten aber die ganze Welt hart getroffen, sagte der frühere saudische Botschafter in London und Washington. Daher müssten aufstrebende Länder wie China, Indien und Saudi-Arabien mehr Mitsprache in Institutionen wie den größten Volkswirtschaften (G 20) und dem Financial Stability Board haben. Diese hätten die neuen Wirklichkeiten aber noch nicht zur Kenntnis genommen. Ziel müsse sein, zu den wirtschaftlichen Grundlagen zurückzukehren, so dass Gläubiger und Schuldner wieder direkt mit der Realwirtschaft verbunden seien, wie das bei Islamic Finance der Fall sei.

Turki al Faisal erwartet, dass die größten sieben Volkswirtschaften der aufstrebenden Nationen in 20 Jahren größer als die sieben westlichen Größten (G 7) sein werden. Die saudische Zentralbank Sama halte im Ausland 650 Milliarden Dollar an Guthaben, davon 360 Milliarden Dollar in ausländischen Wertpapieren, wovon amerikanische Staatsanleihen den größten Teil stellten. Zudem hielten die saudi-arabischen Banken bedeutende Summen an amerikanischen Staatsanleihen. Das trage zur Stärkung des Dollar bei, sagte Turki al Faisal in Riad auf der jährlichen Konferenz der saudischen Investitionsbehörde Sagia, dem „Globalen Forum für Wettbewerbsfähigkeit“, der wichtigsten Kontaktbörse für Unternehmen in Saudi-Arabien.

Paul Polman, der Vorstandsvorsitzende des Konsumgüterherstellers Unilever, warnte, in Europa habe eine zehnjährige Stagnation begonnen, ähnlich wie zuvor in Japan. Auch die demographische Entwicklung trage dazu bei. Die Vereinigten Staaten könnten ihre Schuldenkrise nur durch eine Inflation lösen. Der Dollar werde dann nicht mehr die Reservewährung der Welt sein, wenn mehr als 85 Prozent der Weltbevölkerung außerhalb der Vereinigten Staaten und Europas leben werden. Polman forderte einen Kapitalismus, der langfristig angelegt sei und auf sozialer Verantwortung gründe, um ein nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. So werde Unilever in seiner Lieferantenkette 500 000 Arbeitsplätze schaffen, überwiegend bei kleinen Landwirten. Das sei Teil einer „neuen Vision für die Landwirtschaft“, um die Lebensbedingungen auf dem Land zu verbessern, Frauen Arbeit zu verschaffen und die Nahrungsmittelversorgung zu sichern.

Viele Unternehmen hätten weiter einen negativen Ausblick auf die Entwicklung der Weltwirtschaft. Für ihr eigenes Geschäft rechnen sie indes mit Wachstum, beobachtete Dennis Nally, der Vorstandsvorsitzende der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Price Waterhouse Coopers. Die Befragung von 1200 Unternehmenslenkern rund um die Welt habe ergeben, dass wegen der Volatilität der Märkte und der Staatsschuldenkrisen eine Mehrheit über die kommenden zwölf bis 18 Monate besorgt sei. Dennoch äußerten sie sich zu den Wachstumsperspektiven ihrer Unternehmen zuversichtlich.

Gegen Iran seien die Sanktionen die einzige Strategie, selbst wenn sie nicht rasch wirkten, sagte der frühere kanadische Ministerpräsident Jean Chretien. Robin Niblett, der Direktor der englischen Denkfabrik Chatham House, hält die zunehmende globale Vernetzung für das größte Risiko. Denn inzwischen greife jede Störung auf alle Staaten über.

Die größte Herausforderung für Saudi-Arabien wird es in den kommenden Jahren sein, möglichst viele Arbeitsplätze zu schaffen. 60 Prozent der Bevölkerung sind jünger als 30 Jahre, sie brauchen am Arbeitsmarkt eine Perspektive. Der saudische Arbeitsminister Adel Fakeih erwartet, dass 6 Millionen Arbeitsplätze für Saudis bis zum Jahr 2030 geschaffen werden müssten, davon 5 Millionen für neu in den Arbeitsmarkt eintretende Jahrgänge und 1 Million allein für Frauen. Sein Ministerium ist derzeit damit beschäftigt, 50 Arbeitsvermittlungsstellen nur für Frauen zu errichten. Gegenwärtig sind 4 Millionen Saudis beschäftigt und 8 Millionen ausländische Arbeitskräfte. Saudi-Arabien gebe mit einem Anteil von 25 Prozent am Staatshaushalt 2012 so viel wie nie zuvor für Bildung und Erziehung aus, sagte Turki al Faisal.

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Time am 28. Januar 2012

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/20/ich-weiss-ich-weiss/
2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/11/26/macht-besser-keine-geschafte-mit-orks/
3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/07/29/sie-kaufen-uns-weg/
4) http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/01/18/wirtschaftsjihad/
5) http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/01/27/to-know-him-is-to-hate-him-2/

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