Menschenrecht auf Erdöl

Der Kommetator  Joel machte vor kurzem auf ein Hadith (Hadith 816 – im Sahih Muslim 2599) aufmerksam (1). Es geht so:

„Abu Sa`id Al-Khudriy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Wir unternahmen mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, den Feldzug von Banu Al-Mustaliq und nahmen einige edle arabische Frauen gefangen. Da wir unsere Ehefrauen nicht dabei hatten, wollten wir mit ihnen geschlechtlich verkehren und `Azl üben (Abziehen des männlichen Sexualorgans vor dem Samenerguß, um die Empfängnis zu vermeiden). Wir aber sagten: Wieso machen wir so etwas, ohne den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu fragen? So fragten wir den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm. Er erwiderte: Es ist nicht notwendig, daß ihr das tut (Das Abziehen des Gliedes vor dem Erguß). Es gibt kein Lebewesen bis zum Jüngsten Tag, das nicht ins Leben gerufen wird.

Ich entgegnete:

„Das Hadith behauptet die Erlaubnis des höchsten Wesens, welches angeblich das gesamte Universum geschaffen hat, ‚edle’ Frauen zu vergewaltigen und zu schwängern. Es ist außerdem ein Hadith gegen die Empfängnisverhütung generell und selbst durch eine relativ unsichere Methode. Das Resultat ist die Vermehrung der Orks von 140 Millionen im Jahr 1900 auf derzeit 1,5 Milliarden, eine Rate von 1070%. Aber das ist ihre letzte Waffe, die stumpf wird, wenn wir aufhören zu glauben, dass wir jeden von ihnen durchfüttern müssten so wie den Pallie-Abschaum.“

Heute las ich in der FAZ in einem Bericht von Christian Schubert, dass in Marseille in der nächsten Woche 30.000 (!) Experten zusammenkommen werden, um darüber zu debattieren, wie man der stetig anschwellenden Unterschichtsbevölkerung der Erde dabei helfen kann, länger zu überleben, noch mehr zu poppen und noch mehr Unterschichtskinder zu produzieren. Eine ganze Stadt bewegt sich über den Globus, um auf westlichem Territorium die Boshaftigkeit des Westens zu deklarieren und Forderungen an ihn zu stellen.

Keineswegs wird man sich selbst kritisch sehen. Man wird nicht darüber reden, ob es o.k. ist, seine Ehefrau zu v*geln, wenn die keine Lust dazu hat, denn: „Eure Weiber sind euch ein Acker. Gehet zu euerm Acker, von wannen ihr wollt.“ (Kloran, 2. Sure, Vers 223; Recl. S. 54). Das hat angeblich das höchste Wesen, welches das gesamte Universum geschaffen hat, so bestimmt, und wer wollte daran zweifeln, und ganz sicher schon gar nicht einer der uNO-Lumpen.

Ich persönlich bin daher nicht mehr bereit, über Umweltzerstörung und angrenzende Themen zu reden, solange nicht der Kampf gegen den mörderischen Selbstvermehrungskult der Orks, der eine Umwelt-Katastrophe ersten Ranges für die Menschheit bedeutet, ganz oben auf die Agenda der uNO gesetzt wird.

Im Übrigen fordere ich das Menschenrecht auf Erdöl!

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Das Ringen um bessere Wasserversorgung

In Marseille sprechen 30. 000 Fachleute
über den Umgang mit der knappen Ressource

Regierungen aus 140 Ländern wollen in der kommenden Woche die Weichen für einen besseren Umgang mit der knappen Ressource Wasser stellen. In Marseille kommen rund 30.000 Fachleute von Regierungen, Kommunen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen zum sechsten Weltwasserforum zusammen, das für den nächsten Umweltgipfel der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro im Juni wesentliche Anstöße geben soll. In einer gemeinsamen Erklärung, über die weitgehend Einigkeit besteht, geloben die Regierungen einen schonenden Umgang mit den Wasserreserven, Anstrengungen zur Wiederaufbereitung und soziale Maßnahmen für den Zugang zu einer besseren Wasserversorgung.

Inwieweit die hehren Worte jedoch befolgt werden, ist völlig offen. Dem Vernehmen nach sträuben sich etwa die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Kanada gegen eine bindende Verpflichtung des 2010 ausgerufenen „Menschenrechts auf Trinkwasser“, weil sie befürchten, dass dies zu einklagbaren Forderungen der Entwicklungsländer nach Hilfsleistungen führen könnte.

Über den Handlungsbedarf besteht dagegen keinen Zweifel, denn die Weltbevölkerung wächst ebenso rapide wie die wasserschluckende Verstädterung und Industrialisierung. Konkrete Lösungen scheitern jedoch häufig an anderen politischen Prioritäten, nationalen Eifersüchteleien und Geldmangel. „Wir schätzen, dass im Jahr 2050 rund 40 Prozent der Weltbevölkerung in Gebieten leben, die unter Wasserstress stehen“, sagt der OECD-Fachmann Xavier Leflaive. Das heißt, dass eine kürzere Dürreperiode die Gegend schon in eine Krisenregion verwandeln kann. Heute leben nach Schätzungen der OECD 1,6 Milliarden Menschen in solchen Gebieten, im Jahr 2050 werden es 3,9 Milliarden sein. „Zwischen 2000 und 2050 wird die Nachfrage nach Wasser um 55 Prozent zunehmen“, sagt Leflaive.

Das stellt die Welt vor gewaltige Herausforderungen. Größter Wasserverbraucher ist mit rund 70 Prozent weltweit die Landwirtschaft. Nicht nur die wachsende Bevölkerung, sondern auch der steigende Wohlstand in etlichen Schwellenländern verschärft den Wasserbedarf, weil die Menschen beispielsweise mehr Fleisch essen, wodurch die Viehzucht mehr Wasser braucht. Nach Schätzungen des deutschen Helmholtz-Instituts wird die Futter- und Lebensmittelproduktion bis zum Jahr 2050 um 70 Prozent wachsen müssen, um die Weltbevölkerung von dann neun Milliarden Menschen ernähren zu können. „Wasser wird einer der wichtigsten limitierenden Faktoren auf dem Weg zu diesem Ziel sein“, sagen die Helmholtz-Forscher. Der von vielen Regierungen geförderte Anbau von Biokraftstoffen erhöhe den Wasserbedarf zusätzlich. Obendrein erschwere der Klimawandel das Wassermanagement. „Während einige Regionen von Überschwemmungen betroffen sein werden, werden andere – meist jene, die schon heute unter Wasserknappheit leiden – mit noch größerem Wassermangel konfrontiert sein“, heißt es in einer Helmholtz-Studie.

Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, erwartet, dass „in Marseille eine Richtschnur mit gewisser bindender Kraft für weitere Verhandlungen in Rio de Janeiro festgelegt wird“, wie sie im Gespräch mit dieser Zeitung sagte: „Nach unseren Schätzungen haben noch rund 900 Millionen Menschen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser.“ Vor allem in Afrika bestehe viel Bedarf. Dabei müsse man das Thema Wasser eng mit verwandten Herausforderungen sehen, vor allem dem Zugang zu Toiletten und anderen Hygieneeinrichtungen, Unterernährung und Elektrizitätsversorgung: „Man muss auch Abwasser als Ressource sehen. Behandeltes Brauchwasser kann für die Bewässerung genutzt werden.“ In jedem Fall wird sich die Konkurrenz um die Ressource Wasser verschärfen. Das Wachstum der Schwellenländer wird laut OECD bis zum Jahr 2050 zu einer Vervierfachung der Wassernachfrage durch die Industrie führen. Die Stromerzeugung, besonders in Kohle- und Gaskraftwerken, schluckt für den Zweck der Kühlung ebenfalls viel Wasser. Länder, die Verschmutzung durch Pestizide der Landwirtschaft oder Gifte der Industrie hinnehmen, werden besonders getroffen. Immer stärker werden heute schon die Grundwasserspeicher angezapft, die dadurch schrumpfen. Kontraproduktive Subventionen wie etwa für den Stromverbrauch in der Landwirtschaft schaffen Anreize, dass die Bauern Grundwasser abpumpen und damit aufgrund eines geringen Preises verschwenderisch umgehen.

„Man geht in die richtige Richtung, doch nicht schnell und nicht weit genug“, sagt OECD-Experte Leflaive. Er fordert zum Kampf gegen Lecks in Wasserleitungen und -tanks auf. Außerdem müsse Wasser mit einem Preis versehen werden, um sorglosen Umgang damit zu vermeiden. Für die Armen sollten soziale Maßnahmen für Ausgleich sorgen. Schließlich müssten die vielen Akteure im Wassergeschäft besser zusammenarbeiten. Innerhalb eines Landes sind es oft verschiedene Verwaltungsebenen, die sich nicht richtig abstimmen. Noch schwieriger wird es, wenn Wasserreservoirs von mehreren Ländern geteilt werden, so dass die Eigentumsrechte nicht richtig definiert sind. Hier könnten Schwellen- und Entwicklungsländer häufig von den Erfahrungen in Europa lernen, sagen Wasserexperten. Die Industrieländer müssen sich aber auch an die eigene Nase fassen. „Dass Europa für seinen eigenen Lebensmittelbedarf auch Flächen und Wasser außerhalb Europas beansprucht, ist problematisch“, sagt Staatsseketärin Kopp: „Wir haben hier allen Grund, kritisch auf uns selbst zu blicken.“

Es gab durchaus Forschritte. Die Vereinten Nationen meldeten unlängst die Erfüllung des „Millenniumsziels“, nach dem die Zahl der Menschen ohne Wasserversorgung halbiert werden sollte. Allerdings hat man die Definition entschärft und misst jetzt nur noch den Zugang zu einer „aufbereiteten, verbesserten Wasserquelle“ anstelle des ursprünglichen Ziels einer Versorgung mit „Trinkwasser“, berichtet Gérard Payen, ein Berater der Vereinten Nationen.

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Time am 12. März 2012

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/02/15/der-obereierkocher-und-die-freiheit/#comment-2859

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Eine Antwort to “Menschenrecht auf Erdöl”

  1. umzingelnde tuerken Says:

    Du schreibst echt nur Scheiße.

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