Von der Web-Seite „Migazin“ (1) war hier in der MoT schon häufiger die Rede. Es handelt sich um eine mohammedanistische Propagandaseite, die sich als migrationspolitisch tarnt. Auch Bulli (2) hatte dort bereits Auftritte als Gastautor. Ich habe mich gestern ein bisschen im Migazin umgeschaut.
Drei Artikel weckten mein Interesse. Dr. Sadi Aydin (Politikwissenschaft und Geschichte) befasst sich mit dem Misstrauen, das den Mohammedanisten entgegengebracht wird (3). Ultra-Orka Kübra Gümüschay, Mitbegründerin des Unterwanderernetzwerks „Zahnräder“ (4) schreibt zum Thema mohammedanistische Polygamie (5) und Lamya Kaddor, die Widersacherin von Sven Kalisch (6), versuchte sich einmal mehr an der Rettung der Scharia (7). Interessant sind nebenbei auch die jeweils dazugestellten Anzeigen.
Warum sind Nichtmohammedanisten den Orks gegenüber so misstrauisch? Wodurch wird das Misstrauen hervorgerufen? Dr. Aydin beantwortet diese Fragen bezeichnenderweise unter dem Titel: „Was Muslime tun müssen, um das Misstrauen zu BRECHEN“, wo sie ihm doch einfach z.B. entgegenwirken könnten.
„Allzu leicht entsteht hierbei ein einseitiges Bild der Verantwortung, ein Fehler, den es zu vermeiden gilt. Denn die Ursachen des Misstrauens liegen nicht nur in Problemfeldern des muslimischen Bereichs. Auf der einen Seite stehen freilich sowohl die Missstände in Teilen der islamischen Welt insgesamt, wie Mängel bei den Menschenrechten und eine unzureichende Stellung der Frau als auch die Defizite, die sich bei Muslimen in Deutschland feststellen lassen.“
Wenn „Missstände in Teilen der islamischen Welt“ gesehen werden, so gibt es offenbar auch Teile, die von Missständen frei sind. Mich würde interessieren, welche Teile das sein könnten. „Mängel bei den Menschenrechten“ gibt es überall, leider. Das Problem bei den Orkstaaten ist vielmehr, dass es in ihnen gar keine Menschenrechte gibt. Wenn Dr. Aydin jedoch die „unzureichende Stellung“ der Frau als Negativum anführt, entfernt er sich schon recht weit vom Pack, das uns einreden möchte, dass grade die Unterdrückung der Frau diese befreien würde. Leider bleibt dieses Eingeständnis Ausnahmeerscheinung, und wirklich schuldig sind wieder mal wir, denn wir zeichnen uns aus durch:
„… ein durchschnittlich geringes sowie häufig fehlerhaftes Wissen über den Islam, historisch begründete Ressentiments gegenüber den Muslimen und die insgesamt relativ niedrige Quote persönlicher Kontakte zu ihnen… von nichtmuslimischer Seite wird die Vertrauensbildung zum Beispiel durch Fälle von Diskriminierung behindert. Ohne einflussreiche Fürsprecher kann sie sich durchaus mühsam und für manche Akteure entmutigend gestalten. Daher ist neben der Hilfe durch einheimische Machtträger auch eine vielfältige, geistig-intellektuelle bis finanzielle Unterstützung durch bestimmte islamische Länder sowie durch international bekannte Organisationen wie die OECD und Projekte wie das der UNO namens ‚Allianz der Zivilisationen’ stärkstens zu wünschen.“
Dr. Aydin hält es für eine vertrauensbildende Maßnahme, den Mohammedanismus in Deutschland durch „einflussreiche Fürsprecher“, „einheimische Machtträger“, „islamische Länder“ sowie die UNO zu propagieren. Bescheidener geht’s nicht! Er verschweigt, dass das Misstrauen gegen die Orks weltweit verbreitet ist und von Beginn des Mohammedanismus an herrschte, was kein Wunder ist, da der Verkünder ganz offensichtlich ein perverser und sadistischer Verbrecher war. Der tiefere Sinn an den zwanghaften aber extrem leicht zu durchschauenden Lügen der Orks ist, dass der Adressat gezwungen werden soll, wider seine Erkenntnis die Wahrheit der Lüge zu behaupten, der Sinn ist Gehirnwäsche.
Wenden wir uns Frau Gümüschay zu. Sie ist angeblich auf der Suche nach „dem neuen muslimischen Mann“, der anders als der gewöhnliche mohammedanistische Mann, dessen Masse sich rasant vermehrt, rar ist. Hintergrund:
„Eine Single-Freundin beschrieb mir ihre Lage: ‚Muslimische Männer gehen immer ins Extreme. Entweder spielen sie den superstrengen Heiligen oder schmeißen ihren Glauben beim Verlassen der Haustür in die Tonne. Entweder sind sie studiert, erfolgreich, aber dafür hyperassimiliert und wollen um keinen Preis als ausländisch oder gar muslimisch erkannt werden; oder sie lassen die Uni links liegen und lassen stattdessen überall den Muslim oder den Ausländer raushängen. Kann es denn so schwer sein, sich in der goldenen Mitte zu bewegen?’“
Demgegenüber empfindet sich Frau Gümüschay, die nur in Kopftuch und langem Mantel das Haus verlässt, offenbar nicht als „ins Extreme gehend“. Na, „extrem“ ist natürlich ein relativer Begriff, und die vorgeschobene Suche nach neuen männlichen „Vorbildern“ hat auch nur einen Zweck. In Wirklichkeit nämlich soll die mohammedanistische Polygamie, die ein besonders schwerwiegender Aspekt von Ungleichheit und Unterdrückung ist, als begründete, logische und akzeptable Lebensform etabliert werden:
„’Die Nachfrage nach polygamen Ehen geht vor allem von Frauen aus, nicht von Männern’, sagt Mizan Raja, Organisator von muslimischen Partnervermittlungsveranstaltungen in der ganzen Welt.“
Es sind die Frauen selbst, die die Polygamie, die Unterdrückung wollen! „Lieber in Polygamie als ganz ohne Mann“ wird uns so als massenhaftes weibliches Denken vorgelogen. Ist es nicht seltsam, dass die Orks so derartig zwanghaft die gesamten 100% ihrer Glaubensregeln und -Vorstellungen durchsetzen wollen? Dass niemals, niemals, niemals ein Kompromiss sichtbar wird? Warum schreibt sie nicht einfach gegen die Polygamie, erklärt, warum sie für die Frauen entwürdigend ist? Nein, sie ist ja mohammedanistisch, und ALLES, was mohammedanistisch ist, ist im Grunde richtig. Und ALLE machen mit. Meryemdiegehirnamputierte z.B. hatte letztes Jahr ebenfalls ein Lob der Polygamie verfasst (8).
Kommen wir zum dritten Beitrag. Frau Kaddor beackert das gleiche Feld wie Frau Gümüschay. Sie nimmt sich einen besonders widerwärtigen Aspekt der mohammedanistischen Religion heraus, einen, der in hohem Maße geeignet ist, unser Misstrauen zu erregen. Verwirft sie ihn nun? Kritisiert sie ihn? Ist sie zur Empathie mit uns fähig? Nein, es geht ihr um die Scharia, und die gehört nun mal dazu. „Und ewig schreckt die Scharia…“, so der Titel ihres Textes, „und wird schrecken, wenn es nach Ihnen geht“, möchte man hinzufügen.
Zwar legt Frau Kaddor scheinbar bemerkenswerte Bekenntnisse ab, die in der mohammedanistischen Sphäre ziemlich sicher ihre Hinrichtung nach sich ziehen würden, das perverse Regelwerk aber generell abzulehnen, kommt ihr nicht in den Sinn. Sie schreibt z.B.:
„Würde sich Gott heute, in einer völlig veränderten Welt – verglichen mit der Arabischen Halbinsel vor 1.400 Jahren – noch einmal bspw. in Deutschland offenbaren, würde er es zu aller erst nicht in derselben Sprache machen, in der er es im Koran getan hat; er würde heute ja kaum verstanden. Warum sollte er auch heute vor dem Übel warnen, das von Leuten ausgeht, die auf Knoten spucken wie es in Koran 113/4 heißt? Und was sollte man auch mit der Aufforderung in Koran 4/92 anfangen, wonach man als Sühneleistung einen gläubigen Sklaven freilassen und Blutgeld bezahlen muss, wenn man aus Versehen einen Gläubigen getötet hat? Wenn Gott im Hier und Jetzt sprechen würde, müsste er sich adäquat ausdrücken, damit wir ihn überhaupt verstehen könnten. Aber er spricht heute nicht mehr. Uns bleiben also nur Koran und Sunna, und deren Wortlaut – das liegt ja in der Natur der Sache – bleibt nun mal immer gleich.“
„Alla hat uns verlassen“, das wäre ein bemerkenswertes Bekenntnis. Ist es nicht seltsam, dass sie aber nicht von ihrem Gott „Alla“ spricht, sondern die Bezeichnung für den christlichen Gott Jahwe wählt? Das bedeutet, dass ihr Text nicht an Mohammedanisten gerichtet ist, sondern an Nicht-Mohammedanisten. Und es bedeutet, dass sie sich zur Not immer wieder rausreden kann. Sie erwartet wohl, das nötig zu haben. Ihr Fazit:
„Dann muss man die islamischen Quellen vor dem jeweils neuen Hintergrund des Hier und Jetzt sehen. Aus meiner Sicht ermöglicht die Scharia das nicht nur, sondern sie fordert es geradezu.“
Also: Ohne Scharia geht es nicht, ohne Polygamie geht es nicht, ohne Verschleierung geht es nicht. Das erinnert mich an einen schwachsinnigen Spruch, der vor drei Jahrzehnten zum deutschen Allgemeinplatz zu werden drohte: „Frieden schaffen ohne Waffen!“ Das ist ungefähr so sinnvoll wie „Wald ohne Bäume!“, „Leben ohne Sterben!“ oder eben „Vertrauen schaffen ohne Kompromissbereitschaft!“
Oder auch „Mohammedanismus ist Frieden!“
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Time am 22. April 2012
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1) http://www.migazin.de/
2) http://initiativgruppe.wordpress.com/
3) http://www.migazin.de/2012/04/16/was-muslime-tun-mussen-um-das-misstrauen-zu-brechen/
4) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/22/999-sind-ihnen-nicht-genug/
5) http://www.migazin.de/2012/04/17/der-neue-muslimische-mann/
6) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/07/28/totgeburt-reform-mohammedanismus/
7) http://www.migazin.de/2012/04/20/und-ewig-schreckt-die-scharia/
8) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/09/30/milieustudien-22-lob-des-harems/
Schlagwörter: Kübra Gümüschay, Lamya Kaddor, Sadi Aydin, Sven Kalisch


24. April 2012 um 00:16
Sie surfen ohne Adblocker? Ich würde bekloppt werden, wenn ich keinen hätte. Alleine diverse große Nachrichtenprotale sind zugepflastert bis unter die Decke.
25. April 2012 um 13:21
Hallo Time,
ich empfehle Dir den Artikel von Lamya Kaddor noch einmal zu lesen, ihre Einsätze sind meiner Ansicht nach die einzigen die die Historisierung von Offenbarungen als gangbaren Weg für einen modernen Islam aufzeigen. Wären doch bloß mehr Moslems so wie ihresgleichen…
25. April 2012 um 17:02
Hallo Besucher,
ich stimme Ihnen zu, dass der Text gute Elemente enthält und auch recht weit geht.
Ich bin jedoch der Ansicht, dass eine fachgerechte Entsorgung des Mohammedanismus letztlich sicherer und günstiger ist als seine Restauration bzw. Uminterpretation. Warum ich glaube, dass Frau Kaddor sich in erster Linie an Nicht-Mohammedanisten wendet, habe ich festgestellt. Warum aber wendet sie sich mit Restaurationsvorschlägen an Nicht-Mohammedanisten? Weil sie diesen die Illusion vorspiegeln will, dass der Mohammedanismus reformierbar sei und dann eben doch „Teil Deutschlands“ sein könne.
So wie Pädophilie, sagen die Pädophilen. So wie Kannibalismus, sagen die Kannibalen.
Frau Kaddor verteidigt den Mohammedanismus mit einer ambivalenten Position, weil nur dies ihren Expertenstatus und somit ihr Einkommen begründet.
Aber die ganze Angelegenheit ist an sich ein Verbrechen, ein Katalog furchtbarer Grausamkeiten und Monstrositäten über einen Zeitraum von 1.400 Jahren mit mindestens 270 Millionen Opfern. Ist es nicht an der Zeit, davon endlich die Finger zu lassen? Und besteht der einzige Grund darin, nicht die Finger davon zu lassen, nicht ausschließlich in der Massenhaftigkeit der Menschen, die diesem Wahnsinn anhängen und ihrer Gewaltbereitschaft?
Ich grüße Sie,
Time
26. April 2012 um 12:33
Vielleicht sollte sich Frau Kaddor mal mit dem Arianismus auseinandersetzen das würde ihr Verständnis des Islams aus einer anderen Perspektive beleuchten und sie käme aus der mohammedanistischen Kriegsideologie aus.
Ich glaube übrigens schon dass jeder weiß dass mit Gott in diesem Kontext der Gott im Islam gemeint ist. Wenn sie mit Jesus reden wollte hätte sie vom Vater gesprochen
Auf Malta übrigens nennen die Christen Gott auch Allah, nur mal so am Rande.
26. April 2012 um 19:20
Interessanterweise sprechen die Salafisten demgegenüber offenbar konsequent von „Allah“:
http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/04/26/kairo-vs-teheran/
27. April 2012 um 00:22
weil deren Allah ein Onkelchen ist was in der Kaaba sitzt und Buch über jeden einzelnen Moslem führt.
Deren Problem ist die Vermenschlichung Gottes, vielleicht sollte das denen mal jemand sagen.
27. April 2012 um 00:23
Nachtrag:
Das bezog sich auf das strafende Onkelchen…von Vater und Sohn ist hier nicht die Rede