Sie sind so laaangweilig

Heute wollen wir uns wieder ein paar Bilder anschauen. Ich habe die Kunst verschiedener Kulturräume bei Google eingegeben und möchte Ihnen das Ergebnis präsentieren. Den Anfang machen wir mit „indianischer Kunst“.

Kraftvolle Versuche, Tradition und Moderne zu verbinden, würde ich mal sagen. Starke Abstraktionstendendenzen aber überwiegend figurativ. Ein Künstler bei der Arbeit ist zu sehen. Aber was erwartet uns wohl bei „amerikanischer Kunst“?

Außerordentlich abwechslungsreich mit bedeutenden Repräsentanten aus allen Epochen, was man von den Japanern interessanterweise nicht sagen kann.

Da sind die Chinesen ein wenig „moderner“ und abwechslungsreicher, obwohl sie im Gegensatz zu den Japanern erheblich weniger der westlichen Sphäre zuzurechnen sind und zudem unter einem kommunistischen Zwangsregime ächzen.

Und die Inder?

Sehr abwechslungsreich, mitunter Trends setzend. Sehr schön! Ein wenig wie die Südamerikaner, die farbenfroh und heiter wirken, indigen-traditionell aber auch modern.

Und die Afrikaner?

Tendenziell jungsteinzeitlich, aber heiter und durchaus formenreich. Kommen wir zu den Russen

Ein relativ starkes traditionelles Element gepaart mit Experimenten auf dem Feld der Malerei. Die für den Westen bedeutsame ständige Weitertreibung der Mittel und des Diskurses schein den Russen nicht so wichtig zu sein, Malerei hingegen schon… und Humor auch. Und jetzt Vorhang auf für die „europäische Kunst“.

Nennen Sie mich einen europäischen Nationalisten, aber das gefällt mir bisher am besten. Die größte Zivilisation Europas aller Zeiten waren die Römer. Was treiben ihre italienischen Nachfahren?

Oja, das ist wirklich gut. Der Hauch der Geschichte weht uns an. Grandiose Leistungen über einen Zeitraum von mehr als 2500 Jahren. Da können wir Germanen nicht so ganz mithalten, aber wir haben, denke ich, auch einiges zu bieten.

Interessant ist u.a., dass wir den Adolf wohl nie loswerden (3. Reihe von unten, 2.v.l.).

So das war’s. Äh… fehlt da nicht noch ein ZIEMLICH großes Territorium? Ach ja, rrrichtig! Auch unsere Feinde, die Orks, unternehmen Bemühungen, die man im weitesten Sinn als Kunst bezeichnen könnte. Das schaut dann so aus:

Ornamente, Ornamente, Ornamente und… Ornamente. Null Geist, null Experiment, null Herausforderung. Da ist die Sahara interessanter. Die Gewalttätigkeit der Mohammedanisten ist ein Problem, das wir mit ihnen haben, die Langeweile, die sie auslösen, das zweite – kaum weniger große.

_____

Time am 25. April 2012 

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11 Antworten zu „Sie sind so laaangweilig“

  1. Sophist X sagt:

    Mal sehen, was die Fachleute von der Die Zeit dazu zu sagen hatten:
    „Islamische Ornamente ziehen das Auge magisch an und betören den Verstand.“
    Na also.
    h t t p://www.zeit.de/online/2007/09/bildergalerie-islam-mathematik

    Tatsächlich sind Ornamente oder Parkettierungen kein triviales Thema und Gegenstand ernster mathematischer Forschung (allerdings habe ich noch nie von Mohammedanern gehört, die zu dieser Forschung etwas beizusteuern hätten).

    Unbestritten sei, dass der künstlerische Wert der Ornamente nicht über eine leere Dekorfunktion hinausgehen kann.

  2. vitzliputzlisresterampe sagt:

    in dem neuen GEO epoche kunstband (mittelalter) wird die kunst des islam auch als “großartig” bezeichnet und gleichwertig einsortiert (“wird uns gesondert beschäftigen …”

    linke hühner finden kein korn.

  3. besucher sagt:

    @sophist x:

    Eben!
    Nur weil man auf einen ganz anderen Bereich der Darstellung das Hauptaugenmerk legt (das Ornament) sollte man seine Kritik auch an einem solchen abarbeiten und nicht die Darstellung als solche abkanzeln.

    Das ist einfach nur arm und billig.

  4. ORK? sagt:

    Ha,ha,ha…
    Das ist so grossartig! Die Leute hier -Ich will nicht sagen, dass sie “keine Ahnung von Kunst” haben, jeder verhält sich in einer ihm eigenen Weise irgendwie zu Kunst- aber ich fürchte, ein ehrliches Interesse liegt über weite Strecken eben nicht vor.

    Dann wird hier doch tatsächlich das Vehikel der europäischen Kunst benutzt, um wieder mal die “eigene” Überlegenheit abzufeiern.

    Ich verlange ja keine Indifferenz. Es ist Ihr gutes Recht Präferenzen zu formulieren, das zeugt davon, dass zumindest ein Ansatz von interesse vorhanden ist, oder wenigstens gewisse Wahrnehmungsreflexe.

    Die Art wie das hier dann aufgezogen ist, mit der islamischen Kunst ganz am Schluss, quasi als das dumme Kind, über das man sich jetzt lustig machen kann…

    Und Menschen als Orks zu bezeichnen, na ja.

  5. Time sagt:

    Hallo allerseits,

    ich denke, es geht um etwas anderes.

    Ebenso wie Dr. Yavuz Özoguz den Mohammedanismus völlig korrekt als „Ideologie“ bezeichnet (und dann natürlich nachbessert, 1), und damit Religion zur Ideologie verflacht und die Ideologie wiederum zu einem Instrument reiner Herrschaftssicherung (aktuell: des naziranischen Regimes), ebenso degradiert der Mohammedanismus das weite Feld menschlicher Kunst zur Einhegung der Geister der Anhänger der Ideologie. Der Mohammedanismus agiert hier wie in jeder Sphäre: primitiv, grausam, rückwärtsgewandt, total. Das Ornament umgibt wie ein Maschendrahtzaun das kreative Denken der Orks, es begrenzt die Menschen. Expansion ist nur territorial erlaubt, in Razzien und Pogromen gegen Juden und Christen, in Eroberungszügen.

    Es geht mir nicht darum, das Ornament abzuwerten. Es geht mir darum festzustellen, dass ein bedeutender Teil der Menschheit sich von einem Gespräch, das der weit überwiegende Rest führt, abgekoppelt hat – seit 1400 Jahren.

    Das westliche Kunstprojekt entspricht unserer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaftsform. Der wichtigste Aspekt der Kunst ist der, das sie frei sein soll – daher die unendlich differenzierten künstlerischen Äußerungen. Von mittelalterlicher Manier (z.B. Tübke) über Popart (Warhol) bis zu Pornografie (Koons) ist alles erlaubt. Kunst soll sagen: Ich bin frei, über mich kann man nachdenken/sprechen, ich sehe so wertvoll aus, dass sich jemand findet, mich zu schützen.

    Klo H. Metzel verbot die Malerei, weil er aufgrund diverser Krankheiten unglaublich verunstaltet war, wie Dr. Ali Sina vermutet (vergl. Sira und Hadithe) und nicht sein Antlitz überliefern wollte. Ob es überhaupt einen Klo H. Metzel gegeben hat, ist fraglich. Was sicher ist: Es gibt keine mohammedanistische Kunst!

    Ich grüße Sie herzlich,

    Time

    _____

    1) http://www.muslim-markt-forum.de/t73f2-Syriens-Situation-hilft-der-Entwicklung-zur-Wahrheit.html

  6. ORK? sagt:

    Sie haben eine differenzierte Antwort formuliert. ich verstehe folgenden Absatz nicht ganz, trotzdem ist es für mich der interssanteste Teil:

    “Es geht nicht darum, das Ornament abzuwerten. Es geht darum, dass ein bedeutender Teil der Menschheit sich von einem Gespräch, das der weit überwiegende Rest führt, abgekoppelt hat – seit 1400 Jahren.”

    Der kulturelle Austausch -so wie wir ihn heute kennen- ist noch nicht so alt. Die Impressionisten Bspw. stiessen auf japanische Holzschnitte, womit sich ihnen eine völlig neue Form der Ästhetik erschloss. Dasselbe bei den Expressionisten anfangs des 20.Jh und ihrer Auseinandersetzung mit der afrikanischen Skulptur.

    Das Bilderverbot im Islam ist natürlich dasjenige Element, welchem man als Europäer grundsätzlich kritisch gegenübersteht, Ich nehme mich da nicht aus. Die europäische Kunst war aber auch lange Zeit nicht völlig undogmatisch. Man könnte sehr vereinfachend sagen, dass hier das umgekehrte Dogma galt -es musste abgebildet werden.

    Wenn Sie sich mit dem Islam auseinandersetzen, empfehle ich Ihnen sehr, sich auch mit islamischer Kunst, und vor allem auch der Architektur, auseinanderzusetzen (p.s. ich bin kein Moslem).
    Es gibt in der islamischen Architektur eine sehr interessante Verschränkung zwischen Raum und Ornament, etwas was man naturgemäss in der dritten Dimension wahrnehmen muss.
    Google-Bildersuche ist ein tolles Tool, aber z.t. versperrt es den Blick auf die Tatsache, dass gerade in der Kunst das Ganze mehr ist, als die Summe seiner Teile.

    Versuchen Sie doch einfach mal, das was Ihnen fremd, oder vielleicht auch einfach “uninteressant” erscheint, bewusst wahrzunehmen, sich zumindest ansatzweise darauf einzulassen.

  7. Time sagt:

    Hallo Ork,

    wenn ich durch die Google-Shots belege, dass es keine mohammedanistische Kunst gibt, „empfehlen“ Sie mir, mich mit mohammedanistischer Kunst auseinanderzusetzen, um sodann die mohammedanistische Architektur anzupreisen.

    Es scheint Ihnen wichtig zu sein festzustellen, dass der Mohammedanismus Beiträge zur Weltzivilisation geleistet hat, dass er „dazugehört“, und wenn schon nicht auf dem Gebiet der bildenden Kunst, so doch zumindest auf dem Gebiet der Architektur.

    Aber ist es fair, Menschen, die einem gefährlichen Irrglauben anhängen, in diesem Irrglauben zu bestätigen, nur damit sie nicht beleidigt sind? Soll man sie nicht lieber über ihren Irrtum aufklären und ihnen dabei helfen, sich davon zu befreien?

    Ich habe kein Problem damit, mich auf Dinge, Situationen oder Menschen einzulassen, die mir „fremd“ sind. Ich habe Probleme mit Bosheit, Unfreiheit und Beschränktheit. Auf den Mohammedanismus lasse ich mich seit Anfang 2002 in ganz besonderem Maße ein, indem ich z.B. täglich ein Zeugnis über ihn in diesem Blog ablege. Er ist böse, unfrei und beschränkt, und er gehört auf den Müll.

    Mit freundlichen Grüßen

    Von Time

  8. vitzliputzlisresterampe sagt:

    Ich kann Time nur zustimmen.

    Erst vorhim im TV schwafelte der unsägliche NRW-Jäger, der Islam sei friedlich – wo doch jeder Aufgeklärte (incl. Karl Marx) die Mordaufrufe gegen Ungläubige im Koran kennt – und verbot, die Karikaturen von Westergaard vor islamischen Moscheen zu zeigen (was PRO im Rahmen einer Aktion wollte).

    Dieser SPD Politiker macht die “Entartete Kunst!” – Verbote der Nazis wieder salonfähig.

    Manchmal, aber neuerdings immer öfter, denke ich, ich lebe im Dritten Reich unter den Nazis!

    (Aber am Beknacktesten sind grüne Schwule wie der Volker Beck, die den Islam knuddeln und die für sie bereitstehenden Baukräne zum Aufhängen ignorieren)

  9. Karsten sagt:

    Er verbot die Karikaturen von Westergaard mit der woertlichen Begruendung, dass Anschlaege aus dem islamischen Spektrum zu befuerchten seien. Wie kann er sich da ein paar Stunden spaeter hinstellen und behaupten, das islamische Spektrum waere friedlich?
    Dieser Mann ist ganz einfach ein Idiot.

  10. In Deutschland werden neuerdings wieder Kunstwerke verboten. Die Älteren kennen das noch von den Nazis (NationalSOZIALISTEN) « Erzkonservativers Reste sagt:

    [...] Kunst und Islam schreibt auch Time of Madrasa aktuell lesenswertes Share this:TwitterFacebookLike this:LikeBe the first to like this [...]

  11. besucher sagt:

    Bei den Schiiten gibt es kein Bilderverbot.
    Sollte man vielleicht auch mal erwähnen. Da gibt es sogar Mohammed-Bilder…ebenso bei Aleviten, Alawiten, Ismaeliten, Drusen etc…

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