Passen Sie bitte auf sich auf, Herr Sahm! Wir brauchen Sie!
In der heutigen FAZ wundert sich Günther Nonnenmacher über den nach Albanien und Bosnien dritten „souveränen“ Orkstaat in Europa, der vielleicht von Europa unabhängig sein möchte, nicht jedoch von Saudi-Arabien.
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Seltsamer Staat
Eine seltsame Souveränität ist es, die das Kosovo jetzt erhält: die fehlende Justiz wird bis auf weiteres von einer EU-Rechtsstaatsmission ersetzt, die internationale Schutztruppe Kfor soll weiterhin für Sicherheit sorgen, ein Teil der Einwohner – die Serben im Norden – erkennt den neuen Staat nicht an, die politischen Institutionen sind schwach, die Politiker nicht über alle Zweifel erhaben, was ihre Verstrickung in illegale Geschäfte angeht. Es könnte sein, dass im Kosovo ein weiteres „unlösbares Problem“ entsteht, wie es Europa an anderer Stelle, in Zypern, bereits hat. Die Hoffnung, dass sich auf dem Balkan mit der Zeit die Wunden schließen werden, die nicht erst die jugoslawischen Erbfolgekriege geschlagen haben, sondern die seit Jahrhunderten schwären, hat bisher getrogen. Die Lage ist beruhigt, aber von „selbsttragender Stabilität“ – ein Lieblingswort der internationalen Gemeinschaft – kann nicht die Rede sein. Vor dem Allheilmittel europäischer Integration kann nur gewarnt werden: In ihrem gegenwärtigen Zustand würde die EU nicht Stabilität exportieren, sondern Instabilitäten importieren.
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Der Hinweis auf das „unlösbare Problem“ Zypern ist gut, aber die Schlussfolgerung fehlt: Ursache der Probleme ist in beiden Fällen der Mohammedanismus. Denn: Der Mohammedanismus ist nicht denkbar ohne Probleme mit ihm – selbst dann nicht, wenn man selbst Mohammedanist ist. Dies zeigt ein weiterer Bericht von Robert von Lucius aus Deutschlands bester Zeitung:
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Bis Juni 75 Reporter getötet
Jahr des Schreckens
Sollte sich das Jahr wie bisher entwickeln, wird es das schlimmste bisher für Journalisten. Seit Jahresbeginn sind 75 Journalisten bei ihrer Arbeit getötet worden, davon allein 23 in Syrien, zuletzt drei am vergangenen Mittwoch bei einem Angriff auf einen privaten Fernsehsender. Seit das Internationale Presse-Institut (IPI) in Wien, ein der Pressefreiheit zugewandter Dachverband von Verlegern und Journalisten, vor fünfzehn Jahren mit der Zählung begann, war 2009 das bisher gefährlichste Jahr mit 110 Todesfällen, gefolgt vom Vorjahr mit 102 getöteten Journalisten.
Zum Weltkongress des IPI in Port of Spain sagte die Leiterin des IPI, Alison Bethel McKenzie, die beiden gefährlichsten Weltregionen für Berichterstatter und Fotografen seien der Nahe Osten und Asien. In Syrien seien Auslandskorrespondenten ebenso wie örtliche Journalisten ermordet und gefoltert worden. In Libyen und dem Irak habe sich die Lage verbessert. In Pakistan sind, so das IPI, seit Jahresbeginn schon fünf Journalisten, teils nach Folter, erschossen worden, weil sie mutig berichtet hatten. In Mexiko wurden innerhalb von fünfzig Tagen sechs Berichterstatter ermordet, weil sie Rauschgiftschmuggel aufgedeckt hatten. In Afrika sind Somalia und Nigeria die gefährlichsten Länder für couragierte Journalisten. Sie werden zudem bedrängt durch Einschüchterung und Verleumdungsklagen, vor allem in Äthiopien und Eritrea. Zur Eröffnung des Kongresses sagte der Präsident von Trinidad, George Maxwell Richards, es sei Zeit, Journalisten einen ähnlichen international anerkannten Schutzmantel zuzugestehen wie Mitarbeitern etwa des Roten Kreuzes.
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Ja, auch Mexiko wird erwähnt. Aber alle anderen Gebiete sind Orkstaaten, oder sie sind in Konflikte mit Orks verstrickt.
Mohammedanismus ist nicht denkbar ohne Konflikt.
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Time am 3. Juli 2012
Schlagwörter: Alison Bethel McKenzie, Günther Nonnenmacher, George Maxwell Richards, Robert von Lucius, Ulrich Sahm
