Nur für Araber

Wenn man das Wort „Araber“ googelt, kriegt man fast nur Pferde angeboten. Irgendwie beleidigend, oder? Bei „Deutscher“ gibt’s ein Tier, ‘nen Boxerhund, und ein paar Stahlhelme, aber erfreulicherweise nicht mal ein Hakenkreuz – und ansonsten Menschengesichter. So wird im Internetzeitalter der „arabische Übermensch“ (1) nurmehr durch seine Gäule repräsentiert – ein wahrlich tiefer Fall dieses Wüstennomadenvolkes – bzw. zweifellos eine jüdische Verschwörung.

Apropos „Volk“. Meryemdiegehirnamputierte hat folgende Textstelle aus dem Kloran aufgetan (2):

Da haben wir wohl mal wieder eine jener „dunklen“ – heißt unverständlichen – Textstellen vor uns, aus denen der Kloran – von den Mordbefehlen mal abgesehen – zu 99,9% bestehen soll. Kann die „Lage eines Volkes“ denn überhaupt eine Seele haben? Und kann „die Lage“ denn überhaupt etwas oder sich selbst ändern? Oder… ist etwa gemeint: „Allah ändert die Lage eines Volkes nicht, ehe ES nicht SEINE eigene Seele ändert“?

Bei ihrer Quelle „eslam.de“ steht der Spruch genau so (3), und das ist schon ziemlich hart, wenn deutsche Konvertitinnen derartig schlampig und sinnentstellend mit ihrer Muttersprache umgehen und dadurch an der Verfälschung des unheiligen Klorans mitwirken. Ich habe Meryem d.g.a. schon häufiger vor Ärger mit der Religionspolizei gewarnt, aber dieses leichtfertige Ding schlägt meine offensichtlichen Warnungen in den Wind.

Wenn übrigens die Orks und ihr Bundespräsident bisher forderten, dass der „Islam zu Deutschland“ gehören solle, so sollen nun wohl auch noch der „Eslam“ und mit Sicherheit demnächst auch noch „Aslam“, „Oslam“ und „Uslam“ dazugehören. Jajaja, er ist so ungeheurer vielgestaltig, der Mohammedanismus.

„eslam.de“ („Bei uns wird der eslam klein geschrieben“) bringt eine Auslegung der Textstelle:

Wir erfahren, dass die Mohammedanisten ihre globale Glaubensgemeinschaft als „Volk“ sehen und können viel von der außergewöhnlichen Gastfreundschaft und erstaunlichen Multikulturalität von Klo H. Metzels Horde erfahren, denn:

„So bestand das erste Volk des Propheten Muhammad (s.) neben Arabern wie Imam Ali (a.) und Chadidscha (a.) auch aus dem Iraner Salman al-Farsi und dem Abbesinier Bilal.“

Erstaunlich, sie leisteten sich nicht nur EINEN Iraner sondern SOGAR auch noch EINEN Abessinier als Mitbürger mit Migrationshintergrund.

Wenn aber die gesamte „islamische Weltgemeinschaft“ EIN Volk ist, warum spricht man dann nicht EINE Sprache?

Und wenn man verschiedene Sprachen spricht, warum gibt es dann keine korrekten Kloranübersetzungen, sondern nur so einen unterirdischen Schrott wie den von Meryem d.g.a. zitierten?

Dr. Ali Sina ist übrigens anderer Ansicht als „eslam.de“ (4). Lesen Sie im Folgenden die Übersetzung seines aktuellen Textes (Ich zitiere überwiegend aus dem Kloran in der Übersetzung Max Henning, Recl. 1981).

_____

Ist der Mohammedanismus für die gesamte Menschheit?
Laut Kloran nicht!

Unermüdlich werben die Mohammedanisten für den Mohammedanismus und behaupten, dass er bald die ganze Welt beherrschen wird. Dieses Verhalten aber ist gegen den Kloran. Und deshalb ist es angemessen, sie als „Kafir“ (Ungläubige, T.) zu bezeichnen.

Der Kloran sagt in 10/48 (Recl. S. 203):

„Und jedes Volk hat seinen Gesandten.“

Und in 14/4 (Recl. S. 239):

„Und nicht entsandten wir einen Gesandten, es sei denn mit der Sprache seines Volkes, um ihnen (unsere Offenbarung) deutlich zu machen.“

Wenn diese Verse wahr sind, ist der Mohammedanismus nicht für für Nicht-Araber. Der Kloran (das originale Wort Allas, T.) bezeugt, dass jedes Volk die göttliche Botschaft in seiner eigenen Sprache erhalten habe, so dass es sie verstehen konnte, und der Kloran ist für die Araber. Diese Konzeption ist so wichtig, dass sie mehrfach wiederholt wird.

In 16/38 (Recl. S. 254):

„Und wahrlich, wir entsandten zu jedem Volke einen Gesandten …“

In 5/52 (Recl. S. 119):

„Und wir sandten hinab zu dir das Buch in Wahrheit, bestätigend, was ihm an Schriften vorausging und dieses schützend.“

In 32/2 (Recl. S. 390):

„… auf dass du warnest ein Volk, zu dem vor dir kein Warner kam.“

Oder in 36/5 (Recl. S. 413):

„Auf dass du ein Volk warnest, deren (dessen, T.) Väter nicht gewarnt worden, und die sorglos sind.

Diese Verse lassen keinen Interpretationsspielraum zu. Alla sagt, dass jedes Volk seinen eigenen Gesandten habe, der es in seiner eigenen Sprache warnte, und dass Klo H. Metzel der für die sei, die bisher keine Führung erhalten hätten, und deren Väter nicht gewarnt worden seien, also die Araber. Auf diese Weise sollten sie keine Entschuldigung haben und nicht sagen können: „Aber wir haben doch gar keine Botschaft erhalten.“

Der Kloran erklärt in 6/157 (Recl. S. 148):

„Und dass ihr nicht sprächet: ‚Siehe, die Schrift ward (vor uns, T. – Henning lässt das im Gegensatz zu allen anderen weg) nur auf zwei Gemeinden (= Völker, T.) herabgesandt, und wahrlich, wir waren zu unwissend, um sie zu begreifen.’“

Und in 6/158 (Recl. S. 148):

„Oder dass ihr nicht sprächet: ‚Wäre die Schrift auf uns herabgesandt, wir hätten uns besser leiten lassen als sie.’ Und nurmehr kam zu euch eine deutliche (Sina: „offensichtliche“, T.) Lehre von euerm Herrn und eine Leitung und Barmherzigkeit.“

Der Kloran ist allein für Araber deutlich bzw. offensichtlich. Nicht-Araber verstehen ihn nicht. Mohammedanisten bestehen darauf, dass es keine präzise Übersetzung des Kloran geben könne. Daher kann er Nicht-Arabern also auch niemals verständlich sein. Das macht Sinn, denn er war nicht für Nicht-Araber vorgesehen.

Eine weitere Bekräftigung, dass der Kloran nur zu den Arabern gesandt wurde, ist in den Versen 26/198 und 199 (Recl. S. 353) enthalten:

„Hätten wir ihn hinabgesandt zu einem der Barbaren (Sina u.a.: „Nicht-Araber“, T.), und hätte er ihn ihnen verlesen, sie hätten nicht an ihn geglaubt.“

Genauso, wie die Araber keinen Grund haben, an ein Buch zu glauben, dass in einer nicht-arabischen Sprache verfasst ist, haben Nicht-Araber keinen Grund, an ein Buch zu glauben, dass in Arabisch geschrieben wurde. Deshalb hat Alla ja Gesandte zu jedem Volk mit dessen eigener Sprache geschickt, damit sie verstehen. Das ergibt vollständig Sinn.

Um kein Missverständnis zuzulassen, wiederholt der Kloran in 5/19 (ich wechsle jetzt und vermutlich auch in Zukunft häufiger zu „Kloran online“ (5), weil der erheblich näher an Dr. Sina liegt, – auch in der Nummerierung – und nüchterner zu sein scheint als die Übersetzung von Henning. T.):

„O ihr Leute des Buches, unser Gesandter ist nunmehr zu euch gekommen, um euch in einer Zeit, in der die Propheten ausgeblieben sind, Klarheit zu bringen, damit ihr nicht sagt: ‚Zu uns ist kein Freudenbote und kein Warner gekommen.’ Zu euch ist ein Freudenbote und ein Warner gekommen. Und Gott hat Macht zu allen Dingen.

Laut Kloran haben alle Völker eine Offenbarung empfangen. Das oben Stehende sagt, dass der Kloran für diejenigen ist, die nie zuvor eine Offenbarung empfangen haben, damit sie nicht sagen: „Zu uns ist kein Freudenbote und kein Warner gekommen“.

Die Angelegenheit ist eigentlich klar, aber Alla will, dass auch die größte Dumpfbacke das kapiert. Er benennt den exakten, geografischen Ort, zu dem Klo H. Metzel geschickt wurde. Kloran, Vers 6/92 (6):

„Und dies ist ein Buch, das Wir hinabgesandt haben, ein gesegnetes (Buch), das bestätigt, was vor ihm vorhanden war, damit du die Mutter der Städte und die Menschen in ihrer Umgebung warnest.“

Die „Mutter der Städte“ (Umul Qura) ist Mekka. Der Vers sagt ausdrücklich, dass der Mohammedanismus gesandt wurde, um Mekka und seine Umgebung zu warnen. Wie sollte er daher für die gesamte Menschheit sein?

Dieser Punkt sollte nun für die allergrößten Dumpfbacken klar sein, aber Alla weiß, dass es ein paar Leute gibt, die RICHTIG hohl sind, und sogar die sollen diese Angelegenheit kapieren. Deshalb hat er das Gleiche noch mal in Vers 42/7 wiederholt (7):

„Und so haben Wir dir einen arabischen Koran offenbart, damit du die Mutter der Städte und die Menschen in ihrer Umgebung warnest… “

Ich habe ein paar Mohammedanisten sagen hören, „Umgebung“ meine „überall“, aber das ist nicht die Definition von „Umgebung“. Wenn wir sagen „Rom und Umgebung“ schließen wir darin nicht Paris, London, Tokio und New York als „Roms Umgebung“ ein. Die, die dieses Argument bringen, behaupten, dass Alla das eine sage, aber etwas ganz anderes meine. Mit anderen Worten: die Menschen täusche. Der Kloran aber behauptet immer wieder, er sei ein „offensichtliches Buch“ (5/15), „leicht zu verstehen“ (44:58, 54:22, 54:32, 54:40), „ausführlich erklärt“ (6:114), „offensichtlich erklärt“ (5:16, 10:15) und „ohne Zweifel in ihm“ (2:1).

Nun bin ich mir sicher, dass einige Mohammedanisten andere Verse zitieren können, die sagen, dass der Mohammedanismus für die gesamte Menschheit sei. Wenn sie aber solches tun, beweisen sie damit nur, dass die oben stehenden Verse falsch sind.

Entweder ist der Kloran ein Bündel von Lügen und Widersprüchen – oder er ist allein für die Araber aus „Mekka und Umgebung“.

Entscheiden Sie, was er ist!

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Time am 5. Juli 2012

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/29/uber-den-arabischen-ubermenschen/
2) http://meryemdeutschemuslima.wordpress.com/2012/07/03/gefahr-fur-israel-iran-testet-mittelstrecken-raketen/
3) http://www.eslam.de/begriffe/v/volk.htm
4) http://alisina.org/is-islam-for-all-mankind/
5) http://de.knowquran.org/koran/5/
6) http://de.knowquran.org/koran/6/
7) http://de.knowquran.org/koran/42/

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 PS.: Hier noch zwei Textstellen:

„Und demgemäß sandten wir ihn als eine Vorschrift in arabischer Sprache nieder.“ (11. Sure, Vers 37; Recl. S. 238)

„Und demzufolge sandten wir ihn als arabischen Koran nieder und durchsetzten ihn mit Drohungen…“ (20. Sure, Vers 112; Recl. S. 301)

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Eine Antwort zu „Nur für Araber“

  1. Hildesvin sagt:

    Dein Wort in der Kameltreiber Gehörgang, die schnöde Wirklichkeit sieht halt aber anders aus.

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