Frustrierte Finger

Es ist wieder Zeit für „die Finger“. Die mohammedanistischen Pogrome haben meine Fingerlager prall gefüllt.

In der heutigen FAZ verdichtete Berthold Kohler in seinem Leitartikel verschiedene Gedanken, die in den letzten Tagen in diesem Blog formuliert worden waren. Anders als er sehe ich jedoch nicht die Welt in viele Sphären auseinanderfallen sondern vielmehr nur in zwei: Die eine, die die Vernunft schätzt und vorwärts schaut und die andere, die dem Irrsinn huldigt und sich aus eigener Sicht in den letzten 1.400 Jahren stetig zurückentwickelt hat.

Dieser antagonistische Dualismus ist ganz anders als der globale Konflikt zwischen dem Westen und dem Kommunismus, denn wenn das kommunistische Individuum auch ein kollektivistisches war, so war es doch ein Individuum, das nach vorne schaute in eine bessere Zukunft. Der Kommunismus hat bei aller Grausamkeit, Schwäche und Misswirtschaft enorme Leistungen auf allen Gebieten menschlicher Zivilisation von der Wissenschaft bis zur Kunst vollbracht und die Menschheit reich beschenkt. Er zeigte oftmals hysterische Züge, aber er gründete vor allem auf Vernunft – weshalb die Politik des Gleichgewichts des Schreckens funktionieren konnte. Nichts von all dem zeichnet den Mohammedanismus aus, und so ist davon auszugehen, dass er mit einem sehr großen Knall von der Bildfläche verschwinden wird und leider nicht mit dem Winseln der Selbsteinsicht.

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Verschiedene Welten

Die in dieser Woche beginnende Generaldebatte werde mehr Stoff denn je haben, sagt UN-Generalsekretär Ban Ki-moon: die Zeiten seien „tumultartig“. Da hat er zweifelsohne recht, auch wenn man sich fragen kann, wann es je anders zugegangen sein soll im internationalen Geschäft. Wegen ein paar Felsen im Meer führte selbst eine europäische Demokratie einmal einen Krieg. Der Nahe Osten ist nicht erst seit ein paar Tagen ein einziger Krisenherd. In den Diktaturen Afrikas zählten Menschenleben noch nie viel. Und doch plagt nicht nur Politiker das Gefühl, es gehe zu Beginn des dritten Jahrtausends noch chaotischer zu als früher. Die Meinung, es gebe immer weniger, was die Welt zusammenhält, ist weit verbreitet.

Schon die Globalisierung des ökonomischen Wettbewerbs erzeugt Ängste bei jenen, die sich von neuen Konkurrenten übertroffen sehen. Wirtschaftliche Kraft aber stützt und beflügelt, wie im Falle Chinas zu beobachten, Ambitionen zur Projektion politischer Macht, die wiederum bei anderen Bedrohungsängste nähren. Zu der Befürchtung, gewohnte Ordnungsstrukturen würden von Unsicherheit und Chaos abgelöst, trägt vor allem auch der Umbruch in der arabisch-islamischen Welt bei. Die (naive) Hoffnung, die „Arabellion“ verwandele Despotien in tausendundeiner Nacht in friedliebende Demokratien, mit denen man dann, wie zwischen Deutschen und Franzosen, über alles vernünftig reden könne, musste begraben werden. Der Aufruhr wegen des Mohammed-Videos hat abermals gezeigt, wie verschieden die Welten und Zeiten sind, die hier aufeinanderprallen. In Europa setzen Minister seit längerem nicht mehr Kopfgelder auf Menschen aus, die ihre Religion verunglimpft haben sollen.

Und doch sehen sich die Europäer nicht nur vor ihrer Haustür, sondern auch schon im eigenen Haus wieder mit radikalen Geisteshaltungen und totalitären Ideologien konfrontiert, die man auf diesem Kontinent für längst überwunden hielt, selbst wenn das nicht in jedem Fall stimmte. Auch im Zentrum der Debatte um das Mohammed-Video steht eine Machtfrage: Wer bestimmt, was (Meinungs-) Freiheit ist und wie weit sie reicht? Europa, das den Sonntagsreden nach auch deswegen eins werden will, um seine Werte in der Welt durchzusetzen, befindet sich auf diesem Feld derzeit auf dem Rückzug. Es mutet wie eine Ironie der Geschichte an, dass dieser auch noch im Namen der Vernunft angetreten wird.

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Kommentator Sophist X schrieb heute (1):

„’Die größte Beleidigung für eine Religion ist es, in ihrem Namen Gewalt auszuüben’, sagte er der „Bild“-Zeitung (Samstag). Damit relativiert der zitierte Innenminister (CSU…) das Ausmaß der Beleidigung einer Religion durch zum Beispiel einen angeblichen Film (von dem vermutlich bis auf den Trailer nichts existiert).Wenn nun, wie Friedrich (CSU) halluziniert, die Gewalt die größte Beleidigung wäre und nicht der angebliche Film, wo bleiben dann die noch wütenderen Proteste, die noch zahlreicheren Morde und Brandstiftungen als Reaktion auf diese ‚größte Beleidigung’?“ (2)

Das ist eine sehr interessante Frage, denn es kann kein Zweifel daran bestehen, dass das Abbrennen eines einem Gott geweihten Hauses und die Ermordung der Menschen, die ihn verehren, eine ungleich größere Beleidigung für diesen Gott ist, als wenn sich irgendwo irgendwer mal über ihn lustig macht.

Logischerweise muss auf eine Beleidigung eine harte Protestaktion folgen, zumindest sehen die Orks das so. Wenn dann noch ein pakistanisches Regierungsmitglied einen weltweiten Mordaufruf gegen einen unserer nach unseren Gesetzen unschuldigen Mitbürger ausspricht und ein hohes Kopfgeld aussetzt, wie müssten nach der Logik der Mohammedanisten die „Reaktionen und Demonstrationen“ der „zutiefst in ihrer Würde verletzten“ (3) Christen und anderen Westler aussehen?

Reicht die vollständige nukleare Zerstörung Islamabads da aus? Es muss ja auch bedacht werden, dass die Orks behaupten, sie würden Jesus verehren, obwohl sie Jesus nur fortwährend ihre Lügen in den Mund legen und solchermaßen unseren Heiland Tag für Tag schmähen. Sie behaupten, der Mohammedanismus integriere Juden- und Christentum und vollende diese, obwohl er für jeden Lesekundigen die primitive Antithese zu beiden Religionen ist. Ich könnte mir denken, dass diese ungeheuerliche Beleidigung, die von den Orks seit 1.400 Jahren ganz selbstverständlich Tag für Tag geäußert wird, auch mit der Vernichtung von Mekka, Teheran, Istanbul und vielleicht 10, 12 weiteren Ork-Städten nicht wirklich gesühnt wäre.

Dazu kommt das pausenlose Lügen. „islam. de“ (4):

„Einige Demonstranten hielten Deutschlandfahnen hoch und zeigten Bilder, auf denen Muslime und Christen gemeinsam religiöse Schriften lesen. Sie riefen: ‚Respekt für alle Religionen. Stoppt den Film, stoppt den Spott!’“

Nein, wie infam! Sie riefen nicht: „Stoppt die Gewalt, stoppt die Pogrome!“ Sie zeigen weltweit Tag für Tag vielmehr, dass sie überhaupt keinen Respekt vor Andersgläubigen haben. Sie haben auch keinen Respekt vor der demokratischen und egalitären Ordnung des Westens. Die gesamte Welt arbeitet an einem verbindlichen, allgemeingültigen Regelwerk, einer globalen Ethik. Nicht so die Orks. Sie wollen zwanghaft ihre religiösen Vorstellungen, die zugleich politische Vorstellungen sind, und die ihnen herrenmenschliche Vorrechte einräumen sollen, für alle zur Norm machen. Die Massai z.B. glauben, dass ihr Gott Engai ihnen alle Rinder der Erde geschenkt hat, weshalb sie alle anderen Rinderbesitzer für Diebe halten (5), aber sie sind wenigstens in Kenia/Tansania geblieben.

Stolz verkündet „islam.de“:

„Männer und Frauen liefen in jeweils eigenen Demonstrationszügen.“

Solchermaßen behaupten die Orks ihren Anspruch, die Geschlechterapartheid und Minderwertigkeitsfestsetzung der Frau, also Vorstellungen, die für uns unerträglich sind, auch bei uns durchzusetzen.

Sie betonen immer wieder, dass sie „friedlich“ demonstriert hätten, so als ob dies keine Selbstverständlichkeit wäre, was sie im Fall der Mohammedanisten tatsächlich leider auch nicht ist.

Nun sagen viele: „Ja, das kommt, weil der Westen ihr Selbstbewusstsein durch den Kolonialismus gekränkt hat, das kommt, weil die so arm und perspektivelos sind, da sind sie halt frustriert.“

Stopp! Früher hießen sie Mauren oder Barbaresken oder sonstwie, aber das war nur dem Namen nach etwas anderes als heute – es war damals Jihad, und es ist heute Jihad. Vielleicht waren die Orks damals weniger frustriert, weil sie ihrer Grausamkeit eher freien Lauf lassen konnten. Heutzutage zeigen wir ihnen, wo der Hammer hängt, und außer Pogromen kriegen sie nichts auf die Reihe. Sie sind frustriert, weil sie nicht mehr ungehindert morden können. Aber bitte, das ist ein langes Spiel. Wir hatten einen sehr langen Atem, und jetzt fahren wir die Ernte ein. 

Ob die Orks frustriert sind, interessiert uns letztlich nicht mehr, wir haben jetzt genug von ihnen. Jeder Kontakt mit ihnen ist unerfreulich und daher völlig überflüssig.

Die Orks sollten aber aufpassen, dass sie nicht zu frustriert sind. Zur Zeit sind sie hässlich und peinlich, aber wenn sie im Frust gefährlich werden sollten, könnten unsererseits mal mehr Leute als ein kleines Filmteam sehr beleidigt sein und versuchen, sie gemeinsam zu frustrieren – und zwar richtig!!!

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Time am 24. September 2012

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/09/23/totales-spottverbot/#comment-3678
2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/09/23/totales-spottverbot/
3) http://www.islam.de/21142
4) http://www.islam.de/21142
5) http://de.wikipedia.org/wiki/Massai#Religion

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- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/25/counter-funk/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/30/finger-zeigen-gegen-die-vernunft/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/01/finger-finger-finger/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/03/vorsicht-finger/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/06/unfunky-fingers/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/09/verfilzte-fingerfortsatze/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/13/an-den-fingern/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/16/fingerverbot/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/18/es-lebe-die-fingerpest/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/23/finger-der-finsternis/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/27/fingerreligion/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/29/„frische“-finger/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/07/01/finger-fur-sie/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/07/04/von-den-fingern-nichts-neues/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/07/30/fingerfools/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/01/aus-den-fingern-gesaugt/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/04/fingerfanz/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/09/die-fanatischen-finger/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/11/fingerfikher/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/20/verbrecherfinger/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/09/14/neues-von-der-fingerfront/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/10/01/awful-anwar-the-finger-fuzzies/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/02/03/fiese-finger-fuchteln-viel/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/04/24/islam-ist-f-inger/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/05/die-finger-der-faschisten/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/08/fantastillionen-von-fingern/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/17/flutschfinger/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/24/feindliche-finger/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/02/finger-der-verwechslung/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/05/fingerverruckt/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/16/aus-meinem-fingervorrat/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/21/voll-fette-finger/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/29/forever-finger/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/07/06/fingerfalle/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/07/20/verdammt-die-finger/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/07/28/verliererfinger/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/08/04/die-falschen-finger/
- http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/08/12/fingerviecher/

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3 Antworten to “Frustrierte Finger”

  1. Isley Constantine Says:

    Ich hoffe Mosab Hassan Yousef macht wirklich auch einen Mohammed-Film, wie er im Juni mal angekündigt hat. Wenn das ganze noch besser produziert wird und vielleicht etwas besser rübergebracht wird, dann tanzen die Orks wieder auf den Strassen und unseren Politikern gehen langsam die Ideen aus, wie sie die dumme Masse noch verarschen soll.

  2. Time Says:

    Hallo Isley,

    schön von Ihnen zu hören.

    Herzliche Grüße von

    Time

  3. Sophist X Says:

    Wie schön, dass meine rhetorische Frage zu der kruden These von Innenminister Friedrich (immer wieder gern: CSU) vielleicht ein wenig zur Erhellung beitragen konnte.
    Etwas ganz anderes, da es Leser der FAZ und vielleicht auch hier als Nebenthema überlesen könnten:
    Berthold Kohler: „Wegen ein paar Felsen im Meer führte selbst eine europäische Demokratie einmal einen Krieg.“
    Ich bin sicher, dass sich diese leichtfertige Bemerkung auf den Falklandkrieg 1982 bezieht, bei dem es ganz und garnicht nur um ein paar Felsen ging.
    Es genügt ein flüchtiges Überfliegen des Wikiartikels, um die Sache in ein anderes Licht zu rücken:
    „In Argentinien führte der Ausgang des Krieges zum Sturz der Militärjunta und zur Wiederherstellung des demokratischen Systems.“
    Krieg ist nicht gut, angeblich will nie jemand Krieg (Mohammedaner außen vor), aber Hoheitsgebiet einer anderen Nation zu überfallen ist keine Bagatelle. Details:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Falklandkrieg

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