Deutschland, ein Terrorstaat?

Unsere demokratisch gewählte Kanzlerin wird von der kommunistischen Internationale als Nationalsozialistin beschimpft.

Für mich ist ein Terrorstaat ein Staat, der gewalttätig Terror verbreitet und Terror im Inneren ausübt wie z.B Nazideutschland oder Naziran.

Ratze Fuhrergan hat vorgestern den demokratischen Staat Israel als „terroristischen Staat“ bezeichnet (1), und dadurch sein Verständnis von Demokratie dargelegt, das darin besteht, dass jeder Mensch frei sei, den Mohammedanismus anzunehmen oder aber den Mohammedanismus anzunehmen.

Die Genossen von der ARD stimmen ihm in seiner Einschätzung Israels zu:

Ein ganz „kluger Kopf“ ist FAZ-Leser D.N. aus Eppstein, dessen Leserbrief meine Lieblingszeitung heute veröffentlichte:

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Die Angriffe und die Wahl in Israel

Zur Leitglosse von Klaus-Dieter Frankenberger „Bomben und Raketen“ (2): Frankenberger mag sich offenkundig nicht mit dem „unheimlichen Gedanken, der vielen kommt“, anfreunden, dass nämlich Zeitpunkt und Ausmaß der israelischen Angriffe auf Gaza etwas mit den bevorstehenden Wahlen in Israel zu tun haben könnten. Manche israelische Politik-Kommentatoren haben an diesem Zusammenhang keinerlei Zweifel mehr.

So erinnerte Uri Avnery jüngst daran, dass Israels letzter großer Krieg gegen Gaza („Gegossenes Blei“) ebenfalls wenige Wochen vor den Wahlen in Israel begann. Und es gibt eine weitere beunruhigende Gemeinsamkeit zwischen dem Krieg vom Winter 2008/09 und dem jetzigen Krieg: Am 4. November 2008 brach Israel die mit der Hamas vereinbarte Waffenruhe durch die gezielte Tötung mehrerer Mitglieder der Al-Qassam-Brigaden. In der darauf folgenden Eskalation kamen im Gaza-Streifen etwa 1400 Menschen zu Tode. Und in diesem Jahr? Am 5. November erschossen israelische Soldaten einen 20 Jahre alten geistig behinderten Palästinenser, der sich in der Nähe des Grenzzauns aufhielt. Kurz darauf, am 8. November, kam ein palästinensischer Junge durch eine israelische Granate ums Leben: Er spielte Fußball vor seinem Haus.

Der aktuelle Krieg dürfte manche Sorgen um Israels Zukunft weiter verstärken: Der jüdisch-israelische Nahost-Experte Gershom Gorenberg hat jüngst in seinem bemerkenswerten Buch „Israel schafft sich ab“ (Besprechung in der F.A.Z. vom 12. November) den vielsagenden Schlusssatz geschrieben: „Wir können Israel erlauben, mit seiner Selbstdemontage fortzufahren, oder wir können uns dafür entscheiden, es neu zu gründen.“ Es sieht angesichts der jüngsten Entwicklung nicht so aus, als ob Gorenbergs Hoffnung auf ein anderes, ein besseres Israel in Erfüllung gehen würde: Ein Israel ohne Besatzung, ohne Unterdrückung der Palästinenser und ohne die verhängnisvolle Symbiose von Staat und Synagoge.

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… und natürlich OHNE JUDEN, meint der Terroristenfreund aus Eppstein insgeheim.

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Ist „Terror“ also nur ein Synonym für Israel und die Juden?

Oh nein, Leo „Bulldog“ Brux, der Kettenhund des Nazislahm, plädiert für einen erweiterten Terrorbegriff:

Eine 62-jährige Torkin wurde aufgrund nicht existenter Deutschkenntnisse sowie Lese- und Schreibunfähikeit vom Verwaltungsgericht Karlsruhe verpflichtet, einen Integrationskurs zu besuchen. Dort könnte sie in einer Kleingruppe auf Staats- also Bürgerkosten grundsätzliche Kompetenzen eines Mitglieds unserer Zivilisation lernen. Dagegen hat sie geklagt nach dem Motto, „ich habe 30 Jahre in eurem Land gelebt, ohne eure eklige Sprache zu lernen, und ich habe daher das Recht, auch weitere 30 Jahre hier zu leben, ohne euch zu verstehen. Und außerdem bin ich Mohammedanistin, und eigentlich gehört dieses Land uns.“

Das „Orkazin“ protestierte erwartungsgemäß an der Seite der Mohammedanistin und zog in Zweifel, dass sie, obwohl Analphabetin (was das „Orkazin“ verschwieg), in „besonderer Weise integrationsbedürftig“ sei (3).

Auch Leo, der sich an den Fall anhängte, verschwieg das mit dem Analphabetismus, verplapperte sich aber insofern, als dass er von einem „Alpha-Kurs“ schrieb (4), und der dient eben offenbar der Alphabetisierung (5).

Während das „Orkazin“ aber eher quasi kopfschüttelnd vor der Auffassung einer deutschen Behörde stand, in der Informationsgesellschaft sei lebenslanges Lernen auch für Orks zumutbar, legte Leo in bekannter Manier die ganz harten Bandagen an – und haute sich erstmal ordentlich auf’s Auge? Nein, aber er pöbelte:

„Es ist eine Art Staatsterror, was da passiert. Behördlicher Sadismus. Abgesehen davon, dass es idiotisch ist.“

Leo, der durch und durch Staatsfeind ist, kann trotz gegenteiliger Beteuerungen gar nicht anders, als seine wahre Gesinnung immer wieder preiszugeben. Er findet es „idiotisch“, dass eine Frau im besten Alter Lesen und Schreiben lernt. Das ist für ihn „Staatsterror“ und „behördlicher Sadismus“. In einem Kommentar präzisiert er:

„… ein Fall von Amtsterror und Justizterror.“

Aha, in Deutschland wird von Staats wegen Terror ausgeübt. Behörden, so Leo, leben ihren Sadismus aus. Auch Ämter und die Justiz üben Terror aus.

Klarer Fall, für Leo ist Deutschland also ein Terrorstaat. Aber, darüber sind wir uns von Ratze über Bulli bis zu Time einig, Terrorstaaten haben kein Existenzrecht.

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Time am 21. November 2012

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1) http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article111307258/Erdogan-Israel-ist-terroristischer-Staat.html
2) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/kommentar-bomben-und-raketen-11961677.html
3) http://www.migazin.de/2012/11/19/verwaltungsgericht-karlsruhe-wieso-ist-emine-nicht-integriert/
4) http://initiativgruppe.wordpress.com/2012/11/20/emine-62-soll-jetzt-noch-schnell-mal-lesen-schreiben-und-deutsch-lernen/
5) http://www.lern-planet.de/3.html

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2 Antworten to “Deutschland, ein Terrorstaat?”

  1. Sophist X Says:

    „Bildungsterror“ ist eine interessante Sichtweise, und die passt prototypisch zum Wesen des Mohammedanismus. Man könnte dann auch jede andere Verpflichtung, die der Staat solchen Empfängern seiner Sach- und Geldgeschenke auferlegt, als Terror bezeichnen.
    Ein Entkommen aus diesem Terrorsystem wäre aber einfach, man braucht sich nur einen Job zu suchen, der ein entsprechendes Einkommen sichert, und könnte dann unbehelligt nach seinen Interessen und Bedürfnissen leben wie jeder normale Mensch in jedem normalen Land.
    Nebenbei sollte man die Verpflichtungen, zu denen das mohammedanische Kollektiv speziell seine weiblichen Mitglieder nötigt, nicht weiter beleuchten, das ergäbe ein zu unschönes Bild.

    Sind aber eigentlich Leute, die wie Leo Brux solchen Mohammedanern Wissen in Kursen vermitteln, dann auch schon Terroristen oder selbst eher Opfer? Er sollte mal in sich gehen, ob er seinen Freunden weiter zumuten kann, in dieser terrornahen Branche tätig zu sein.

  2. mathieu Says:

    @Sophist X:
    Guter Einwand. Jene, die “das Wissen haben”, dass wir eigentlich in einem Terrorsystem leben, erklären bisweilen auch, dass es in einem Unrechtssystem eben keine Unschuldigen gebe (außer sie selbst natürlich).
    Oder, wie es ein Kommentator nach dem Mord an der Arbeitsamtsmitarbeiterin ausdrückte:
    “Die Arbeitsamtmitarbeiter mögen zwar die asozialen Gesetze(bürgerlich nicht gewollte Gesetze) einer nicht gewählten Regierung als Befehlsempfänger umsetzen müssen, aber sind als ausführendes Organ gleichzeitig Täter. Ich kann daher gut nachvollziehen, dass Mitarbeiter eines „Unrechtssystem“ für „ihre Taten“ entsprechend zur Verantwortung gezogen werden.”
    (gefunden hier: http://menschenrechtsfundamentalisten.de/page8.php?post=1096)

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