Prophet des Herrn der Fliegen?

Faust

Wenn jemand zu Ihnen sagen würde: „Ich verehre Adolf Hitler als den bedeutendsten Klaviervirtuosen des 19. Jahrhunderts,“ würden Sie davon ausgehen, dass Ihr Gegenüber eine Vollmeise hat oder einem Paralleluniversum entsprungen ist. Seltsamerweise liegt der Fall anders, wenn die Mohammedanisten ihre beleidigenden Lügen über Jesus verbreiten. Da gibt es in ihrem Pantheon einen Propheten namens Isa, der von seiner Mutter Meryem geboren wurde. Weder hieß er also Jesus, noch hieß seine Mutter Maria, trotzdem nimmt ihnen ein Großteil der Christen ihre Lüge der Gleichsetzung ab, ebenso wie sie unter Gewaltandrohung wohl auch zustimmen würden, dass eins plus eins drei sei.

Vielleicht ist nur der Name unterschiedlich, die Lehre, das Leben und die Worte aber sind dieselben? Unter der Überschrift „Ein Muslim denkt über den Propheten des Christentums nach – Jesus und ich“ liefert Lügenork Dr. Hesham A. Hassaballa in der „Islamischen Zeitung“ (1) hierzu den klaren Gegenbeweis wie auch den Beweis dafür, dass Mohammedanismus und Denken einander fremd sind:

„(…) Tatsächlich reflektiere ich sehr häufig über ihn – und seine Mutter. Während ich durch die Gänge des Krankenhauses gehe, in dem ich arbeite, sehe ich die verschiedenen, hier ausgestellten Krippenszenen. Mich bringen sie dazu, über ihn zu reflektieren und ich werde daran erinnert, was für ein faszinierender Prophet und Gesandter er war.

Die Geschichte seiner Geburt wird im Qur’an zwei Mal erzählt. Darüber hinaus erfahren wir, wie er im Säuglingsalter sprach, Blinde und Aussätzige heilte sowie die Toten zum Leben erweckte. In der qur’anischen Offenbarung finden wir einen Bericht davon, wie Jesus Vögel aus Ton formte und ihnen – mit Erlaubnis von Allah, dem Allmächtigen – Leben einhauchte.

Im Qur’an beschreibt Allah Seinen Propheten Jesus als ‚geehrt in der Welt und dem Jenseits, einer der Allah Nahestehenden’ und er gehört ‚wahrlich zu den Rechtschaffenden’. Im 171. Vers der Sura An-Nisa findet sich folgende Beschreibung von ihm: ‚Isa, der Sohn Mariams, ist nur Allahs Gesandter und Sein Wort, das Er Mariam entbot, und Geist von Ihm.’ Die klassischen (Qur’an-)Kommentatoren haben diesen ‚Heiligen Geist’ entweder als Göttliche Inspiration oder als den Engel Gabriel (Dschibril) interpretiert.“

Dr. Hassaballa behauptet zu Unrecht, dass Isa laut Kloran lebendige Vögel aus Ton schuf, er schuf vielmehr angeblich einen einzigen (5/110; Recl. S. 127):

„(…) und als du aus Ton etwas wie eine Vogelgestalt mit meiner Erlaubnis schufest und dann hineinbliesest und es mit meiner Erlaubnis zu einem Vogel wurde…“

Über die Predigten Jesu, in denen er seine Theologie häufig in Gleichnissen darstellte,  erfahren wir rein gar kein Wort, und wir erfahren praktisch nichts über sein Leben. Das ist so, als wenn man behauptet, man wäre Stones-Fan, aber man hat noch keinen ihrer Songs gehört und auch nichts von Keiths langjähriger Heroinsucht. Das ist nichts als anmaßendes, dummes und beleidigendes Geschwätz und alles andere als „Reflexion“.

Und es ist definitiv auch eine schwere Beleidigung, wie die Mohammedanisten in ihren dürren und inhaltsleeren Aussagen über ihren Isa diesen auf die Gestalt eines Jahrmarktzauberers reduzieren und gleichermaßen die Personalidentität mit unserem Herrn Jesu behaupten. Erstaunlich und schade finde ich es, dass außer Reverend Terry Jones und meiner Wenigkeit kaum mal ein Christ gegen diese ungeheuerliche Schmähung unserer Religion protestiert.

Konkret wird Dr. Hassaballas Denken, der gnädigerweise zu Weihnachten gut bezahlte Sonderschichten im Krankenhaus schiebt, an einer einzigen Stelle:

„Das einzige Problem ist, dass diese Tage so langweilig sind. Nichts hat auf! Das wird zu einer Herausforderung, wenn man essen will. Im letzten Jahr hatte ich die Nachtschicht während Weihnachten und es gab beinahe kein Restaurant, das geöffnet hatte, um meinen Hunger zu stillen. Selbst die chinesischen Restaurants hatten zu! Gott sei dank gab es noch muslimische Lokale.“

Ist es nicht so, dass Christen massiv von den Orks bedroht werden, wenn sie den Rammeltag nicht mitmachen wollen? Hassaballa aber dankt Gott (gemeint ist sicher Alla) dafür, dass es Orkrestaurants gibt, die sich nicht an die christlichen Regeln der Mehrheit halten und sie solchermaßen schmähen. Über Meryem schreibt er:

„Maria (Mariam) ist die einzige Frau, die namentlich im Qur’an Erwähnung findet. Nach ihr ist die 19. Sure (Abschnitt) der Offenbarung gewidmet.“

Dies ist aber keine Ehrung für Meryem, da ihre Gestalt völlig konturlos und inhaltsleer bleibt, sondern dies ist nur ein Beleg dafür, für wie bedeutungslos Frauen im System des Mohammedanismus erachtet werden. Hassaballa lästert ungerührt und dümmlich-überheblich weiter:

„Wir Muslime erleuchten unsere Häuser nicht mit Adventskränzen, haben keine Weihnachtsbäume in unseren Wohnzimmern, arbeiten am ‚Heiligabend’ – womöglich in der Nachtschicht – und streifen auf der Suche nach einem offenen Restaurant durch die Straßen. Aber das heißt nicht, dass wir Jesus und Maria nicht in unseren Herzen haben, denn die Liebe zu ihnen gehört zu unseren Glaubensüberzeugungen. In vielen Moscheen werden die Verse, in denen Allah über den besonderen Rang von Jesus und seiner Mutter spricht, in den rituellen Gebeten rezitiert. Nur, weil wir kein Weihnachten feiern, bedeutet das nicht, dass uns dieser Prophet nicht am Herzen liegt.“

Jesus war kein Prophet, und er hat auch rein gar nichts mit dem Isa der Orks zu tun. Dies geht ganz offensichtlich aus den mohammedanistischen Schriften hervor, die viele Jahrhunderte nach den christlichen entstanden sind und diese ganz offenbar revidieren sollten (2). Ein großes Blabla um einen Zauberer zu machen, über den kaum eine relevante Aussage getroffen wird, bedeutet nicht, die zentrale Gestalt der größten Religion der Menschheit „im Herzen zu haben“ oder sie zu „lieben“. Auf so eine derartig dahingeschwafelte Lippenbekenntnis-Liebe kann sicher jeder Mensch und wohl erst recht Jesus verzichten. Aber so sind die Orks: Ihre Religion ist eine Scheinreligion, ihr Bekenntnis ist ein Scheinbekenntnis, ihre Spiritualität ist eine Scheinspiritualität, ihre Frömmigkeit ist eine Scheinfrömmigkeit, ihr Glauben ist ein Scheinglauben – die Kinder der Lüge verehren den Vater der Lüge, den manche auch den „Herrn der Fliegen“ (Hu-ba-al-la) nennen.

Bevor die Orks daher nicht mit ihrem beleidigenden Lügen-Geschwafel einhalten, ist ein interreligiöser Dialog vollkommen undenkbar.

Und danach auch.

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Time am 17. Dezember 2012

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1) http://www.islamische-zeitung.de/?id=16342
2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/01/12/wir-sind-nicht-wie-sie-2/

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