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Die Religionsfreiheit abschaffen

21. Dezember 2009

Lange Zeit war ich unschlüssig darüber, ob der Mohammedanismus als Religion bezeichnet werden könne. Meine umfangreiche Lektüre verschiedener Grundlagentexte wie auch seine aktuelle globale Realisierung hatten allesamt dasselbe Resultat gezeitigt: Einem das menschliche Leben bis ins Kleinste regeln zu wollen sich anmaßenden Kult steht gähnende theologische Leere gegenüber. Die Gläubigen werden in ihrer Niedrigkeit abgeholt und ermuntert darinnen zu verharren. Der Aufruf zu schrankenloser Gewaltausübung durch die einen paart sich mit der Forderung an die anderen zur bedingungslosen Unterwerfung. Ist ein Junge religiös, der einem lebendigen Mann den Kopf abschneidet (1), oder ist er mental auf die Stufe eines Tieres oder einer Maschine herabgesunken? Jedenfalls schreien sie: „Alla ist der Größte!“ Eine verhinderte Pallie-Ich-Bombe sagt (2): „Seit ich klein war, träumte ich davon, eine Märtyrerin zu werden – um der Gnade Allas würdig zu sein. Als Allakämpferin.“ Der Charakter dieses „höchsten Wesens“ zeigt aber einen psychisch schwer kranken und debilen Geist, der in seiner Niedrigkeit, seiner Gier und Bosheit das Ego des Unruhestifters  abbildet. Könnte man also den Mohammedanismus nicht dadurch bekämpfen, dass man ihm die Religionshaftigkeit abspräche?

Wiki (3): „‚Religion’ (lat: religio, wörtlich ‚Rück-Bindung’) bezeichnet eine Vielzahl unterschiedlicher kultureller Phänomene des Glaubens an eine ‚ANDERE WELT’ der Gottheiten oder der Spiritualität, die menschliches Verhalten, Handeln, Denken und Fühlen prägen und Wertvorstellungen normativ beeinflussen.“

Insofern der Mohammedanismus mit Himmel und Hölle eine überirdische Sphäre und ein Dasein nach dem Tod behauptet, ist ein wesentliches Religionskriterium erfüllt.

„Religiöse Weltanschauungen und Sinngebungssysteme stehen oft in langen Traditionen und beziehen sich zumeist auf ÜBERNATÜRLICHE Vorstellungen. So gehen viele, aber NICHT ALLE Religionen von der Existenz eines oder mehrerer persönlicher oder unpersönlicher übernatürlicher WESEN (z. B. einer oder mehreren Gottheiten, von Geistern) oder Prinzipien (z. B. Dao, Dhamma) aus und machen Aussagen über die Herkunft und Zukunft des Menschen, etwa über das Nirwana oder Jenseits.“

Auch wenn Klo H. Metzel seinen eigenen niedrigen Charakter als Modell zur Beschreibung des persönlichen, überirdischen Wesens Alla nahm, so wird durch die Erklärung von dessen Allmacht und Unsterblichkeit ein zweites Kriterium erfüllt. Hinzu kommt die Tatsache, dass es einen ausgefeilten Kult mit einer Unzahl von Riten gibt, die – last but not least – von einer unübersehbaren Masse von Orks ausgeführt werden. Dies ist nämlich der Hauptunterschied zu den Raelianern (4) oder Scientology (5), die nur eine Handvoll Leute aufbringen können. Wichtiger als die Frage nach Sinn oder Unsinn von Glaubenssätzen erscheint die Frage, wie groß die Macht ist, die hinter ihnen steht. Ich bin daher dazu übergegangen, den Mohammedanismus nicht mehr als eine politische Ideologie anzusehen, die sich der Religion als Tarnkappe bedient, sondern als eine Anti-Religion, die anders ist als alle anderen, die den Unfrieden bringt und alle anderen Menschen und Religionen gefährdet – aber, wenn auch „anti“-, gleichwohl RELIGION ist. Wiki: „Es gibt keine wissenschaftlich allgemein anerkannte Definition des Begriffs ‚Religion’“. Die Frage, ob der Fieslahm eine ist, würde nur einer langwierigen und vermutlich erfolglosen Diskussion den Weg eröffnen.

Der Counterjihad muss m.E. also demgegenüber direkt die Einschränkung der FREIHEIT fordern, aber, anders als manche „konservativen“ Blogger andenken, nicht die unserer eigenen (6), sondern die der Feinde der Freiheit bzw. die der RELIGIONSFREIHEIT der Religionsfeinde. Dass diese oder jene Freiheit, die in der Vergangenheit für sehr wichtig erachtet wurde, in unseren Tagen vielleicht eingeschränkt oder gar abgeschafft wird, muss nicht heissen, dass wir insgesamt unfrei wären oder würden, im Gegenteil.

Die Umsetzung dieser Forderung würde übrigens vermutlich auch andere Religionen treffen, z.B. die der Massai, wie man Wiki entnehmen kann (7): „Engai, der Gott der Massai, der auf dem Gipfel des Ol Doinyo Lengai in Tansania thront, hat ihnen, nach dem Glauben der Massai, ALLE Rinder dieser Erde überlassen, woraus folgt, dass alle anderen Rinderbesitzer VIEHDIEBE sein müssen. Daraus leiten die Massai auch das Recht ab, anderen Völkern ihre Rinder GEWALTSAM abnehmen zu können… Dies war oft der Auslöser für kriegerische Auseinandersetzungen mit anderen Völkern.“

Time am 21. Dezember 2009

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(1) Achtung, dieses Video ist extrem grauenhaft:  http://www.answeringmuslims.com/2009/12/muslim-child-beheads-man.html

(2) http://europenews.dk/de/node/28617 (Ich habe hier „Gott“ durch „Alla“ ersetzt)

(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Religion

(4) http://de.wikipedia.org/wiki/Raelianer

(5) http://de.wikipedia.org/wiki/Scientology

(6) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/02/das-alte-lied-vom-konvertit/

(7) http://de.wikipedia.org/wiki/Massai#Religion

Hauptwaffe Bombe

21. Dezember 2009

In der heutigen FAZ berichtet Marco Seliger aus Afghanistan. Zur wichtigsten Waffe sind dort die selbstgebastelten Bomben geworden. Offenbar ist es unmöglich, den Besitz von Kunstdünger, der Hauptbestandteil dieser Bomben ist und in rauhen Mengen zur Verfügung zu stehen scheint, zu illegalisieren.

Die Taliban haben immer eine Antwort

Die Verluste der Nato-Staaten durch versteckte Bomben
in Afghanistan steigen

Es ist ein Hinterhalt, wie er im Handbuch für den Guerrillakrieg nicht besser beschrieben sein könnte. Am Morgen des 10. Juli 2009 erreicht eine britische Patrouille ein Dorf in der Nähe der afghanischen Stadt Musa Qala in der Provinz Helmand. Hier herrscht seit drei Jahren ein verlustreicher Kleinkrieg, das Gebiet ist Taliban-Land. Das Führungsfahrzeug ist weit in den Ort vorgedrungen, als es auf eine im Boden vergrabene improvisierte Bombe (IED, Improvised Explosive Device) auffährt. Als die Soldaten mit der Versorgung ihrer verwundeten Kameraden beginnen wollen, detoniert in unmittelbarer Nähe eine zweite, zielgenau ausgerichtete, mit Nägeln gespickte verdeckte Bombe. In das entsetzliche Chaos hinein wird anschließend aus den umliegenden Gebäuden mit Gewehren und Panzerfäusten gefeuert. Fünf britische Soldaten fallen, zahlreiche werden verwundet. „Unsere Armee“, resümieren britische Medien, „hat ihren schwärzesten Tag im Afghanistan-Krieg erlebt.“

Die Soldaten sind in eine Falle geraten, wie sie die Rote Armee während ihrer Invasion am Hindukusch in den achtziger Jahren hundertfach erlebt hat. „Im Prinzip“, sagt ein Nato-Offizier, „haben wir es in Afghanistan inzwischen mit der gesamten Bandbreite der Mudschahedin-Taktiken zu tun, nur dass sie verfeinert wurden.“ Insbesondere bei der Verwendung improvisierter Sprengladungen haben die Aufständischen Militärexperten zufolge innerhalb kurzer Zeit erhebliche Fortschritte gemacht. Die Bomben sind ausgereifter und werden gezielter als vor zwei, drei Jahren eingesetzt. Die Folgen sind verheerend. Mehr als zwei Drittel aller Verluste in Afghanistan in diesem Jahr gehen auf den Einsatz von IEDs zurück (280 von 500, 2008: 169 von 295), hinzu kommen mehrere hundert schwerverletzte und teilweise für immer entstellte Soldaten. Vor allem Amerikaner, Briten und Kandier in Süd- und Ostafghanistan sterben heute nur noch selten durch eine Gewehrkugel. In ihrem Einsatzgebiet zählten sie in diesem Jahr insgesamt knapp 1100 improvisierte Bomben einschließlich Selbstmordattentätern, von denen zirka 500 ihr Ziel trafen. Diese Menge ist beispiellos im nunmehr achtjährigen Afghanistan-Einsatz. „Das ist ein IED-Krieg“, sagt ein amerikanischer Offizier.

Infrastruktur und Geographie am Hindukusch sind wie geschaffen für den Einsatz von perfiden Sprengsätzen, wie etwa auch „gerichtete Hohlladungen“, EFP genannt. Auf den unbefestigten Staubpisten durch karge Wüsten oder schroffe Täler, welche die Patrouillen häufig befahren müssen, lassen sich die Bomben – meist Artilleriegranaten oder Panzerabwehrminen, aber auch mit Düngemittel oder Sprit gefüllte Plastikkanister – leicht vergraben. In den vergangenen drei Jahren zündeten die Taliban die Mehrzahl der IEDs mit Hilfe von Handys aus der Ferne (Remote Controlled). Die Koalitionstruppen reagierten darauf mit dem Einsatz von Jammern, Geräten, die starke elektromagnetische Wellen erzeugen, die den Funkverkehr in der Umgebung stören. Daraufhin kehrten die Aufständischen in diesem Jahr zu traditionellen Bauweisen zurück, wonach die Bombe mechanisch aus der Nähe, etwa durch eine Druckplatte oder einen Zugdraht, gezündet wird. „Wir stehen in einem ständigen technologischen Wettlauf mit einem minimalistischen, erfindungsreichen und listigen Gegner“, sagt ein früherer Bombenexperte der Bundeswehr. „Die Taliban wissen auf jede unserer Reaktionen eine Antwort. Es ist eine nie endende Spirale.“

Seit einiger Zeit setzen die Taliban verstärkt Zweit- und Dritt-IEDs ein, die erst dann detonieren, wenn die Rettungskräfte am Ort der ersten Explosion eingetroffen sind. Die Aufständischen bereiteten die Attacken außerordentlich professionell vor. Zielorte würden eingehend begutachtet und die Folge-IEDs so konstruiert und ausgerichtet, dass sie größtmögliche Zerstörungen anrichten. Dieses Vorgehen kennen die amerikanischen Truppen schon aus dem Irak. Wie im Zweistromland fordert der Bombenterror jedoch auch in Afghanistan die meisten Opfer unter den einheimischen Sicherheitskräften und unter der Zivilbevölkerung. Armee und Polizei beklagen in diesem Jahr mehr als eintausend Tote. Seit Sommer 2009 bringen die Taliban immer häufiger „Megabomben“ zum Einsatz. Sie bestehen aus mehreren hundert Kilogramm Ammoniumnitrat (Düngemittel), Metallspänen oder Glasscherben, die, etwa auf Lastwagen deponiert, in Menschenmengen oder Gebäude gesteuert und dort zur Explosion gebracht werden. Diese Bomben haben dann zwar nicht die Explosionskraft wie TNT-gefüllte Bomben, sind aber aufgrund ihrer Größe und der Anreicherung mit Splittern für Passanten tödlich.

Nato-Offiziere gehen davon aus, dass mit der Zahl der ausländischen Soldaten im kommenden Jahr auch die Zahl der durch IED verursachten Verluste in Afghanistan weiter steigen wird. Die Vereinigten Staaten ersetzen derzeit ihre schlecht gepanzerten Patrouillenwagen vom Typ HMMWV („Humvee“) durch minengeschützte Transporter. Dazu verlegen sie mehrere tausend Fahrzeuge vom Typ MRAP (Mine Resistant Ambush Protected Vehicle), die ursprünglich für den Einsatz im Irak entwickelt worden waren, an den Hindukusch. Doch den Taliban ist es inzwischen gelungen, MRAPs durch den Einsatz von Wirkladungen einer Vergleichsgröße von mehr als 200 Kilogramm Sprengstoff zu zerstören. „Ab einer gewissen Sprengstärke nützen Technik und Panzerung nichts mehr“, sagt ein Bombenentschärfer der Bundeswehr. Die Sprengsätze sind einfach gebaut, billig zu beschaffen – und von strategischer Wirksamkeit. Ihr massenhafter Einsatz kann zermürben. „Vor uns liegt ein langer Kampf“, sagt ein amerikanischer General.

Amerikas Speerspitze in dieser Auseinandersetzung ist die Task Force „Paladin“. Diese Spezialeinheit soll die Netzwerke, die hinter jedem IED stehen, enttarnen. Dazu untersuchen die Fachleute auch den Sprengstoff und den Schaltkreis einer Bombe, um ihre Funktionsweise besser zu verstehen. „Wir wollen wissen, wer was wie baut“, sagt ein amerikanischer General. „Das ist Forensik auf dem Schlachtfeld.“ Die Bundeswehr geht ähnlich vor. Auch sie hat Expertenteams für den Kampf gegen IEDs aufgestellt, die Informationen über IEDs sammeln und auswerten. Die Ergebnisse fließen in die Ausbildung der Soldaten ein. Das ist dringend notwendig. Nato-Offiziere berichten von einem Wissenstransfer zwischen den Kriegsschauplätzen: Was in Südafghanistan funktioniere und amerikanische Soldaten töte, tauche einige Monate später im Norden und Westen auf. Der verheerende Hinterhalt vom 10. Juli bei Musa Qala wurde in der Bundeswehr eingehend analysiert. In Kundus hatte sie es bereits in diesem Jahr mit einem Gegner zu tun, der darauf abzielte, ganze Einheiten zu vernichten. Er wird es im kommenden Jahr wieder versuchen.

Time am 21. Dezember 2009

We’ll Meet – On The Other Side

20. Dezember 2009

Mr. Hussein-Ali Montazeri!

Rest in peace!

We’ll meet

on the other side.

On the side of joy

and friendship!

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Time am 20. Dezember 2009

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http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EB1EF3D36DEE647D99D1E8E040DA61317~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Beruf: Israelhasser

20. Dezember 2009

In der gestrigen FAZ fuhr Leserin Santa Bitter aus Münster den Orkagenten Dr. Saggel und Hecht-Galinski in die Parade, und sie zeigte dadurch die Wachsamkeit des Counterjihad:

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Zu den Briefen von Leserin Evelyn Hecht-Galinski „Antizionismus ist nicht Antisemitismus“ und Leser Dr. Engelbert Saggel „Widersprüchlich“ (F.A.Z. vom 26. und 27. November): Falsche Behauptungen werden nicht dadurch richtig, dass man sie ständig wiederholt.

Leser Dr. Saggel behauptet, das Vorgehen der Staatengemeinschaft gegen den Terrorismus, der durch das Verhalten Israels ständig zunehme, verbrauche Ressourcen, die zur Rettung von drei Vierteln der Menschheit dringend benötigt würden. Aus dieser Behauptung lässt sich folgern, dass der Verfasser des Leserbriefes der Meinung ist, Israel sei maßgeblich für die Not in der Welt verantwortlich. Glaubt der Verfasser des Leserbriefes wirklich ernsthaft, dass es ohne die Politik Israels den 11. September oder die Anschläge von Bombay vor genau einem Jahr nicht gegeben hätte? Glaubt er wirklich, dass es ohne die Politik Israels keinen von Iran gesteuerten Terror zur Erlangung der Vorherrschaft in der islamischen Welt gäbe? Glaubt er, dass es keine Aufrufe selbsternannter fundamentalistischer Kalifen zum Terrorkrieg gegen die „Ungläubigen“ gäbe?

Nur einen Tag vor Erscheinen dieses Leserbriefes empörte sich Frau Hecht-Galinski in dieser Zeitung einmal wieder über eine Gleichsetzung von Antizionismus mit Antisemitismus. Der Antisemitismus macht „den Juden“ für alle Gebrechen dieser Welt verantwortlich. Ändert sich an dieser absurden Unterstellung wirklich etwas Wesentliches, wenn man „den Juden“ durch „den Judenstaat“ ersetzt?

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Anwalt Dr. Saggel aus Obertshausen ist ein rühriger Agent für die Sache der Palaraber und die des Fieslahms, wovon er im Internet beredt Zeugnis ablegt (1). Über Hecht-Galinski (2) sagte Henryk M. Broder: „Jeder kölsche Jeck mit zwei Promille im Blut würde sogar an Weiberfastnacht erkennen, dass Frau EHG eine hysterische, geltungsbedürftige Hausfrau ist, die für niemanden spricht außer für sich selbst und dabei auch nur Unsinn von sich gibt. Ihre Spezialität sind antisemitisch-antizionistische Gedankenlosigkeiten…“, wofür ihn der Galinski-Hecht mit einem Rechtsstreit überzog. Diese Hausfrau war es auch, die ihre Kumpanin und notorische Israelhasserin Felicia Langer (3) erfolgreich für das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse vorschlagen konnte.

Es ist wirklich erstaunlich, wie geschickt manche Menschen ihre (schändliche) Berufung zum Beruf machen können. Das wird mir leider überhaupt nie gelingen, denn die Freunde des Counterjihad besitzen keine Ölfelder. Aber gerne bleibe ich bei meinen Leisten sowie: anständig.

Time am 20. September 2009

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(1) http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Honestly_Concerned/watzal_ludwig_aktion.htm

http://www.taz.de/1/debatte/theorie/artikel/kommentarseite/1/radikal-antijuedisch/kommentare/1/1/

http://www.frblog.de/aly/

http://www.publik-forum.de/blog/?p=843

http://www.taz.de/index.php?id=start&art=5268&src=ST&id=kuenste-artikel&cHash=4ba6e50906

http://www.steinbergrecherche.com/08dielinke.htm

(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Hecht-Galinski

(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Felicia_Langer

Wie heißt der Kevin der Orks?

19. Dezember 2009

In der FAZ vom 16.12. stellte Gerald Wagner aktuelle Untersuchungen der Berliner Soziologen Jürgen Gerhards und Silke Hans zum Thema Integration/Assimilation vor. Er führte zunächst allgemein in die Fragestellung ein:

„Wenn sich die Soziologie mit Unterschieden beschäftigt, kann sie sich gegenüber deren Fortbestehen nicht indifferent zeigen. Einkommen werden daher beobachtet unter Maßgabe ihrer Angleichung. Bildung gilt als für alle Bildungsfähigen gleichermaßen verpflichtendes Ideal. Und Chancen können nur dann für Gerechtigkeit sorgen, wenn sie allen gleich zur Verfügung stehen. Warum sollte das beim Thema Einwanderung anders sein? Weil sich die Erwartung an Gleichheit mit dem Recht auf Verschiedenheit streitet, also mit der Erwartung, dass auch dieses Recht wiederum gleich verteilt sein muss. Die Gesellschaft realisiert beides, und darum verfügt auch die Immigrationsforschung über zwei entsprechende Theorien, also enttäuschungsresistente Erwartungen: Erfolgreiche Integration, so die eine Haltung, gelingt durch Assimilation an die neue Heimat. Pluralisierung dagegen, also die Zunahme von Vielfalt, gilt der anderen Position als der Schlüssel zum pfleglichen Miteinander in der Einwanderungsgesellschaft.“

Die Überlegungen Wagners leuchten mir nicht ein. Einwanderung bringt „Pluralisierung“ mit sich. Diese Pluralisierung kann dann zu Problemen führen, wenn sich Teile dieser „pluralisierten“ Gesellschaft nicht in das übergeordnete Ganze integrieren. Man kann für mehr oder weniger „Pluralisierung“ bzw. Vielfalt sein, aber sie ist Bedingung für das Entstehen des Problems, nicht seine Lösung. Die USA z.B. sind zweifellos eine besonders effektive Nation, deren Bürger bekanntermaßen aus der ganzen Welt abstammen. „Pluralisierung“ mag also ein Argument für Effektivität sein, aber es ist nicht automatisch ein Argument für erfolgreiche Integration. Andererseits bedeutet die von Wagner als Gegensatz zur Pluralisierung behauptete „Assimilierung“, mit der das Verschwinden der Kennzeichen der alten Heimat des Neubürgers gemeint ist, ganz unbedingt eine erfolgreiche Integration, denn je mehr Kennzeichen der Neubürger mit den Altbürgern teilt, desto weniger ist er von diesen unterscheidbar, desto mehr gehört er zu dieser Menge und ist also in sie integriert – was mathematisch gut durch die Mengenlehre abgebildet werden kann.

Es ist also m.E. falsch, einerseits die Ursache, andererseits einen Lösungsvorschlag als quasi gleichwertige, gleichberechtigte Ansätze zu dem einen Problem der Integration vorzustellen. Dass Wagner dies tut und also die „Pluralisierung“ in nicht zulässiger Weise einbringt und aufwertet, zeigt an, dass er ihm nicht als wissenschaftlicher Begriff wichtig ist, sondern als ideologischer in einem politischen Diskurs. „Pluralisierung“, diese Orientierung muss unbedingt gegeben werden, auch wenn der Zusammenhang ein völlig fremder ist, wie auch die folgenden Sätze zeigen. Wagner schreibt:

„Man sollte nicht erwarten, dass dieser Streit entscheidbar wäre. Schon gar nicht soziologisch. Denn wie misst man denn etwa Assimilation? Integration geschieht durch Recht, Ökonomie und Politik. Durch Zwang also. Assimilation dagegen müsste etwas mit Freiheit zu tun haben oder wenigstens mit einer Wahl, womit man bei der Kultur wäre.“

Während grade eben noch Assimilation und Pluralisierung als zwei Lösungsansätze im Sinne einer erfolgreichen Integration dargestellt wurden, erscheint das einstige Ziel jetzt als wenig attraktives Mittel („Zwang“) der nunmehr zum Ziel mutierten „Assimilation“, die wiederum durch Wahlmöglichkeit und Freiheit gekennzeichnet wird, mithin die „Pluralisierung“ meint. Dass dieser Streit nicht entscheidbar sei, ist eine ideologisch determinierte Setzung - die Geschichte, insbesondere die der USA und Israels, zeigt das Gegenteil. Nachdem nun also mehrmals das Mantra „Pluralisierung“ gebetet worden ist, kommt Wagner endlich auf die Arbeiten von Gerhard und Hans zu sprechen:

„Etwa Vornamen: Wenn Vater Hasan seinen hierzulande geborenen Sohn Herbert nennt oder Mutter Dragana ihre Tochter Ursula oder ihren Sohn Wilhelm – wären das nicht gelungene Beispiele erfolgreicher Assimilationen? Die Berliner Soziologen Jürgen Gerhards und Silke Hans jedenfalls GLAUBEN das („From Hasan to Herbert: Name Giving Patterns of Immigrant Parents between Acculturation and Ethnic Maintenance“, in: American Journal of Sociology, Jg. 114, Heft 4, 2009). Sie haben dabei mit dem Sozio-ökonomischen Panel gearbeitet. Diese seit 1984 in Deutschland durchgeführte Befragung von mittlerweile zwölftausend (!, T.) Haushalten enthält die Namen der Interviewten eigentlich nur aus technischen Gründen. Ihre Verwendung zu Forschungszwecken war gar nicht beabsichtigt. Könnte man aber nicht, so die Idee dieser Studie, aus den Vornamen der in Deutschland geborenen Kinder von Einwanderern etwas über die Assimilation ihrer Eltern lernen? Wer seinem Kind als Ausländer einen deutschen Namen gibt, so die Hypothese, verrät damit doch wohl ein Bekenntnis zur neuen Heimat, zum ANGEKOMMENSEIN und BLEIBENWOLLEN. Es scheint dabei aber im blinden Fleck dieser Frage zu liegen, ob der Immigrant eigentlich so etwas vorfindet wie „die“ deutsche Kultur. Erst damit hätte der Fremde die Wahl, sich dem Fremden anzupassen.“

Wagner will offenbar ausdrücken, dass es eigentlich gar keine („die“) deutsche Kultur gibt, an die man sich anpassen könnte.

„Die Ergebnisse der Studie sind jedenfalls eindeutig. Die Autoren sortierten 2492 Kinder nach dem Herkunftsland ihrer Eltern: Kinder aus romanischen Ländern, aus dem früheren Jugoslawien und aus der Türkei. Sie stellten fest, dass fast die HÄLFTE der Einwanderer aus Ländern wie Frankreich oder Kroatien ihren Kindern bereits deutsche Vornamen gegeben haben, aber nur SIEBEN Prozent der türkischen Eltern. Jungen werden dabei überall eher nach der Herkunftskultur getauft, bei Mädchen dagegen kann es ein deutscher Vorname sein. Bildung sowie Einbürgerung fördern ebenfalls die Neigung zu dieser Assimilationsleistung. So richtig überraschend ist das nicht. Da wäre zum einen der deutlich größere kulturelle, sprachliche und religiöse Abstand der Türkei zum deutschen Sprachraum. Umgekehrt teilen sich die romanischen und auch die Länder des Balkans ein altes Reservoir an Namen, die kulturübergreifend beliebt sind. Orient und Okzident hingegen haben einfach nicht genug gemeinsame Heilige. Wer demnach seine Tochter Eva nennt, mutet der Oma in Paris weniger zu als dem Großvater in Ankara, dessen Enkel auf den Namen Lukas hören soll. Das relativiert den türkischen Namenskonservativismus ein wenig, ändert am Gesamtbild aber nichts und bestätigt die Erwartung.“

Diese Ausführungen Wagners halte ich für sehr fragwürdig. Der kulturelle, sprachliche und religiöse Abstand zu Ostasiaten beispielsweise ist zweifellos sehr groß, dennoch: „…haben mehr als 70 Prozent der Angehörigen der zweiten Generation der koreanischen Einwanderer in Deutschland (die vor allem seit den 60er-Jahren ins Land kamen) Abitur. Andere asiatische Einwanderergruppen wie Vietnamesen und Chinesen zeichnen sich ebenso durch einen hohen Bildungswillen und eine hohe Erwerbsquote aus.“ (1) Jackie Chan, Bruce Lee, Jet Li, Andy Lau usw. usf.: Unsere schlitzäugigen Freunde haben anscheinend keine Probleme mit der Mischung der Namen. Andererseits haben die Orks ja reihenweise unsere religiösen Gestalten gekidnapped und zu Mohammedanisten erklärt, von Abraham über Moses bis zu Jesus. Die konsequente Verweigerung (sieben Prozent zu fünfzig) einer europäisch-westlichen Namensgebung muss also, anders als Wagner nahelegen will, andere Ursachen haben. Er schreibt weiter:

Aber was war eigentlich die Erwartung? Suchten die Autoren allen ERNSTES nach Uwe Ilmaz und Ursula Bugur? Müsste man solche Kinder nicht fast bedauern? Reicht dazu nicht schon ein Blick in ein deutsches Klassenzimmer? Kevin, Lara, Sophie, Lea, Luca und Tim – was seid ihr denn bloß für Assimilationsvorbilder? Nationalsprachliche bestimmt nicht. Beliebigkeit findet man aber auch nicht. Es ist eine Mischung aus Fernsehen, Popmusik, Kino und Sport – viel Mode, wenig Tradition.

Warum sollte ein Uwe Ilmaz zu bedauern sein, da es ein Bruce Lee nicht ist? Hat Wagner denn gar nicht begriffen, dass es – zumal im Zeitalter der Globalisierung – nicht um die Integration in einen Nationalstaat geht, sondern um die Integration in eine u.a. politische, kulturelle und ökonomische Sphäre? „Auch Spanier, Italiener und Portugiesen und europäische Zuwanderer aus vielen weiteren EU-Staaten zeigen sich gut integriert, wobei besonders die Spanier hervorragend abschneiden,“ so meldete PI im April. (2) Der „Spiegel“: „Die Gruppe der Aussiedler schneidet im Gegensatz zu den Türken bundesweit überraschend gut ab: Nur 3 Prozent sind ohne Abschluss, 28 Prozent haben sogar die Hochschulreife.“ (3) Kasachstan ist von Deutschland weiter entfernt als die Türkei, aber es nimmt eben stärker an der westlichen globalen Kultur teil als diese. Und darum geht es, um die Integration in diese Weltkultur, nicht um die in einen deutschen Kleinstaat von vor 200 Jahren als Wolfgrim oder Kunigunde. Wagner kommt zum Finale:

„Soziologisch ist sie nicht uninteressant. Und gewiss auch nicht für die Migrationsforschung. Da stellen sich doch ganz neue Fragen: Was verraten die Vornamen der türkischen Kinder? Geben sie Rückschlüsse auf Schichtungszugehörigkeit und Bildungsstand der Eltern? Gibt es Modenamen? Wie heißen die türkischen Kevins und Mandys? Findet man Regionalismen? Werden deutsche Türken anders gerufen als ihre Verwandten am Bosporus? Man sollte doch erwarten dürfen, dass sich hier in den vergangenen dreißig Jahren etwas in Bewegung gesetzt hat. Aufgabe der Migrationsforschung wäre es dann, etwas über die Kräfte zu erfahren, die dafür verantwortlich sind. Denn erst dann könnte das in Sicht kommen, was Einwanderer und Alteingesessenen verbindet, also gemeinsam integriert: Gesellschaft nämlich.“

Die recht lange Reihe von zweifellos interessanten Fragen, die Wagner den beiden Wissenschaftlern in launigem Ton zum Abschluss stellt, und die sie nach seiner Ansicht leider nicht beantwortet haben, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie einige Fragen sehr genau beantwortet haben: Kann man an der Namensgebung den Grad der Integration feststellen? Ja! Sind die Mohammedanisten demnach besonders schlecht integriert? Ja!

Dass ein geheimnisvolles ETWAS namens „Gesellschaft“, welches „die“ Einwanderer (tatsächlich geht es nur um Mohammedanisten) und die Autochthonen verbindet, dann erscheinen wird, wenn Wagner seine Fragen zur Namensgebung bei den Orks geklärt sieht, wage ich zu bezweifeln. Eine werde ich ihm aber doch beantworten. Der orkische Kevin heißt… OSAMA (= Usama = Asama = Besama).

Time am 19. Dezember 2009

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(1) http://www.pi-news.net/2009/04/die-gescheiterte-einwanderung-eine-bilanz/

(2) ebd.

(3) http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,603294,00.html

auch: http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonderthemen;art893,2723313

Deutschländer-Blues

18. Dezember 2009

Im aktuellen „Spiegel“ (#51) wurde ich durch einige Leserbriefe auf einen ausführlichen Artikel aus #49 aufmerksam, der ein weiteres Mal (1) das bedauernswerte Schicksal eines schwer geprüften sogenannten „Deutschländers“ bejammert und online steht (2). Deutschländer, das sind in Deutschland aufgewachsene Türken, die in die Türkei gehen, unfreiwillig im Fall des 21jährigen Mohammad Eke, was natürlich unsere PC-Idioten auf die Barrikaden treibt.

Unter der Headline „Erschreckend allgemeine Phrasen“ steht ein Foto mit Eke und der Bildunterschrift: „Abgeschobener Mohammad Eke in Istanbul – Die Humanität blieb auf der Strecke“. Darunter kondoliert Mara Fröhlich-Kirsch aus Berlin im Namen ihrer Familie: „Wir sind tief betroffen von der ausführlichen, fairen Dokumentation des Sachverhalts. Die deutsche Gründlichkeit hat wieder mal verheerend zugeschlagen. Versagt hat der Rechtsstaat nicht, aber die Humanität blieb auf der Strecke. Sind wir doch eine Welt! Wir dürfen junge Menschen nicht so verstören und ausgrenzen!“ Auch Uwe Delau aus Penig in Sachsen hetzt den deutschen Amtsschimmel: „Erschreckend ist, mit welch allgemeinen Phrasen die Instanzgerichte argumentieren.“

Erschreckend ist m.E. vor allem die faktenresistente, reflexartige Einstellung vieler Mitbürger, deren „Political Correctness“ inzwischen weitgehend schon das Stadium der „Political Corruptness“ erreicht hat.

Doch wo viel Schatten ist, ist auch viel Licht. Leser Johannes Deselaers aus Düsseldorf stellt die Hoheit der Vernunft wieder her: „Wie lange säße ein deutscher Bürger hinter Gittern, der wie diese Familie die Behörden 20 Jahre lang getäuscht, belogen und betrogen hat. Sollte es – wie geschildert – allein in Essen noch rund 1800 ähnliche Fälle geben, wo türkische Eltern sich als asylbedürftige libanesische Flüchtlinge ausgaben und seit 20 Jahren im Schoße der deutschen Sozialkassen ihre Großfamilien zeugen – dann errechne ich, dass das Land NRW mit diesen durch Asylmissbrauch gestohlenen Steuergeldern alle die dringend notwendigen zusätzlichen Ausgaben für Bildung, Wissenschaft und Forschung finanzieren könnte.“

Wohl wahr, und die Verhältnisse im Fall Eke sind, was die PC-Dackel selbst gelesen haben sollten, ganz und gar eindeutig. Hier ein paar Ausschnitte aus der Reportage von Jochen-Martin von Gutsch:

„Eke hatte 50 Euro Handgeld, die er als Abgeschobener bekommen hatte, im Portemonnaie und eine Tasche in der Hand. Die ersten WOCHEN schlief er nachts in einer Moschee… Tagsüber ging er rüber zur Abflughalle und schaute den Reisenden nach, wie sie ihre Rollkoffer zogen, vorbei an den gläsernen Kabuffs der türkischen Grenzbeamten. In einem Handygeschäft, das kostenlos Internet anbietet, verfolgte er die Bundesliga-Ergebnisse oder schrieb E-Mails an seine Freundin in Essen. Ansonsten hat er einfach gewartet.“

„Sitting on the dock of the bay“, ein paar, genauer gesagt 12 WOCHEN lang? But why? Worauf hat er gewartet?

Auf eine überraschende Wendung der Geschichte. Auf die Auflösung eines Irrtums. Denn was konnte es anderes sein? Er war ja KEIN Krimineller. Er war in Deutschland geboren. Er hatte 21 Jahre, sein ganzes Leben, in Deutschland verbracht. Deutschland war seine Heimat und Deutsch seine Muttersprache. Deutsch mit Ruhrpottsound. Wie also konnte man jemanden abschieben, der so DEUTSCH war wie er?“ SO deutsch? So deutsch wie Sie und ich? Wir werden sehen.

Von Gutsch: „Im Jahr 2001 erhielten die Eltern einen Brief von der Ausländerbehörde. Es gebe Hinweise, hieß es, dass sie falsche Angaben über ihre Herkunft gemacht hätten.“ Lange Rede, kurzer Sinn, die Eltern waren Türken, die wie „einige tausend Türken“ („1800 ähnliche Fälle gibt es allein in Essen“) rund zwanzig Jahre zuvor durch Betrug Aufnahme in Deutschland erreicht hatten. Der Vater tauchte monatelang unter, als der Schwindel aufflog. „Mohammad Eke verließ die Hauptschule nach der 9. Klasse. Seine Eltern sprachen kaum Deutsch. Um die Ausbildung der ELF Kinder kümmerten sie sich wenig. Wenn man Mohammad Eke fragt, welchen Beruf die Eltern hatten, womit sie Geld verdienten, sagt er, ‘mit nichts’. Eine Großfamilie, die von Sozialhilfe lebte. Was kann man von ihm verlangen, als ‘Integrationsleistung’?“ PC-Antwort: Von einem Ork darf man NICHTS verlangen.

„Stratenwerth (der verantwortliche Beamte, T.) sagt, dass alles von den ‚erbrachten Integrationsleistungen’ abhänge. So will es das Aufenthaltsgesetz. ‚Je mehr jemand integriert ist, umso größer sind seine Chancen.’ Die Abschiebung kann dann, rechtlich gesehen, als unzumutbar eingestuft werden. Es ist eine Ermessensentscheidung. Die Ausländerbehörde hat einigen Spielraum. Für Mohammad Eke begann damit eine Art Prüfung. Ein Integrationstest. Er wird ihn nicht bestehen. In der Akte von Mohammad Eke sind ein paar KRIMINELLE Zwischenfälle vermerkt. Schwarzfahren, Fahren mit einem frisierten Mofa, ein Diebstahl, Unterschlagung, weil er für 70 Euro eine geliehene Playstation verkauft hatte. Nichts Großes. JUGENDZEUGS. „Das war alles KEIN Hindernis“, sagt Stratenwerth. Mohammad Eke, das war die Forderung, sollte sich an die Anweisungen des Vormunds halten. Er sollte im Heim leben, er sollte zur Schule gehen. Er sollte auf diese Weise seine ‚Integrationsleistungen’ unter Beweis stellen.“

Wo sollte er sonst schlafen, wenn nicht im Heim, unter einer Brücke vielleicht? Aber was gilt einem Ork schon das Gesetz der Dimmies? Lernen? Arbeiten? Eke zieht es vor, in die Illegalität abzutauchen, was zeigt, dass ihm die Ordnung unserer Gesellschaft am A*sch vorbeigeht (Ebenso wie übrigens seine Familie: „Zu seinen Eltern hat Mohammad Eke keinen Kontakt, seit ihrer Abschiebung nicht, damals im September 2005“).

„Rückblickend, sagt Mohammad Eke, war das vielleicht ein Fehler.“ VIELLEICHT? „Damals erschien es ihm als die EINZIGE CHANCE. Er traute der Behörde nicht… Er traute seinem Vormund nicht.“ Trauen SIE etwa der Behörde? Dieses Kohlhaas-Gesülze hat nur einen realen Hintergrund: „Er trieb durch Essen“, heißt es – mit anderen Worten, er hing rum.

Stratenwerth: „Die Möglichkeit war da… Sein Fehler war, die Ausbildung abzubrechen, unterzutauchen. Die Konsequenzen muss er jetzt tragen.“ In der Tat!

„Er sieht noch immer ÜBERASCHT aus… Fragt man Mohammad Eke, ob er denkt, dass er integriert sei, sagt er, dass er nicht genau weiß, was das Wort bedeutet. Wahrscheinlich weiß das NIEMAND so genau.“ Sind SIE „niemand“, Herr von Gutsch? Es ist doch ganz einfach: Man muss sich an die Gesetze halten! „VIELLEICHT kann er ja ARBEITEN, sagt Stratenwerth, um etwas Versöhnliches einzubringen.“ Diese Selbstverständlichkeit für einen 21-Jährigen wird offenbar erst in der Türkei relevant. Sicher ist Mohammad Eke nicht der schlimmste Ork, aber so wie ich das sehe, hätte er in Deutschland als nächstes eine Karriere als Drogen-Dealer begonnen, die weitere Entwicklung: Gewaltverbrechen, Gefängnis, Erweckung, Jihad.

Das haben unsere effektiven Dienste nun erstmal gestoppt, aber der nächste Coup zusammen mit seiner Freundin in Deutschland ist schon in Planung: „Mehtap Sabah wäre zur Heirat bereit.“

Time am 18. Dezember 2009

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(1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/15/diskriminierung-bitte/

(2) http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-67963961.html

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PS.:

(SITTIN’ ON) THE DOCK OF THE BAY
von Otis Redding und Steve Cropper

Sittin’ in the mornin’ sun
I’ll be sittin’ when the evenin’ come
Watching the ships roll in
And then I watch ‘em roll away again, yeah

I’m sittin’ on the dock of the bay
Watching the tide roll away
Ooo, I’m just sittin’ on the dock of the bay
Wastin’ time

I left my home in Georgia
Headed for the ‘Frisco bay
‘Cause I’ve had nothing to live for
And look like nothin’s gonna come my way

So I’m just gonna sit on the dock of the bay
Watching the tide roll away
Ooo, I’m sittin’ on the dock of the bay
Wastin’ time

Look like nothing’s gonna change
Everything still remains the same
I can’t do what ten people tell me to do
So I guess I’ll remain the same, yes

Sittin’ here resting my bones
And this loneliness won’t leave me alone
It’s two thousand miles I roamed
Just to make this dock my home

Now, I’m just gonna sit at the dock of the bay
Watching the tide roll away
Oooo-wee, sittin’ on the dock of the bay
Wastin’ time

(whistle)

Hier der Song:

http://www.youtube.com/watch?v=UCmUhYSr-e4

Tragisch: „Lyrics as recorded by Otis Redding December 7, 1967, just three days before his death in a plane crash outside Madison, Wisconsin“

 

Nichts als Hetze

17. Dezember 2009

Vorgestern hatte ich Karen Krüger (1) von der FAZ kritisiert, weil sie mit einem riesigen mohammedanistischen Propagandabären durch Deutschland lief, den ihr eine Orkfamilie aufgebunden hatte (2). Scheinbar hat sie ihn aber schnell abwerfen können, denn gestern schon brachte die FAZ einen sehr passablen Bericht von ihr über das konsequente Misstrauen, die konsequente Ablehnung, die permanenten Schuldzuweisungen und Forderungen der türkischen Ork-Paschas in Deutschland.

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Allergisch sind immer die anderen

Es ist dieser Ton, der völlig unangemessen ist. Der sofort angreift und spaltet, anstatt sich um Verständigung zu bemühen. Ihn findet man leider häufig, wenn die in Deutschland erscheinenden türkischen Medien über das Thema Integration berichten. Denn dann wird meistens an Versäumnisse der deutschen Mehrheitsgesellschaft gedacht. Und wenn es um Veränderungen bei den in Deutschland bestehenden Möglichkeiten zur Pflege der türkischen Sprachkultur geht, dann heißt es gleich: erzwungene Assimilation. Mit dem Aufruf, sich gegen diese zur Wehr zu setzen, hatte auch der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan bei seiner Rede in Köln im vergangenen Jahr die Zuschauer begeistert.

Die Anzahl der in Deutschland erscheinenden türkischsprachigen Medien hat sich in den vergangenen zwölf Monaten verringert. Das ist tatsächlich sehr bedauerlich. Denn das Bedürfnis, auch in der Sprache der eigenen Herkunft informiert zu werden, einen Radio- oder Fernsehsender zu haben, in dem Themen von Menschen aufbereitet werden, deren Familien die Erfahrungen der Entwurzelung und Migration teilen, besteht bei vielen Deutschtürken noch immer. Überhaupt nicht akzeptabel ist jedoch, wie die türkische Gemeinde und ein Teil der türkischen Medien im Moment auf diese Entwicklung reagieren.

„Warum fürchtet sich Deutschland vor dem Türkischen?“, fragte die Zeitung „Türkiye“ Anfang dieser Woche nach einer Veranstaltung der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD), bei der es um die Situation der türkischsprachigen Medien in Deutschland gegangen war. Nach Angabe der Zeitung begründete Kenan Kolat, der Vorsitzende der TGD, die Einstellung türkischer Radiosendungen wie folgt: „Es wird offenkundig, dass es in Deutschland eine starke Allergie gegen Türken, die Türkei, den Islam und die türkische Sprache gibt.“

Noch einen Schritt weiter ging Zeynel Lüle in der Zeitung „Hürriyet“: „Mord-Spritze tötet Türkisch“ lautete die Überschrift seiner Kolumne, in der er die Einstellung verschiedener türkischsprachiger Medienangebote als eine Art deutschen Masterplan darstellte, mit dem nicht nur die Integration, sondern auch die Assimilation der türkischen Bevölkerung erzwungen werden soll: „Anfang des Jahres wurde Radio Multikulti eingestellt. Ab Anfang kommenden Jahres wird es keine türkischsprachige Sendung mehr im Hessischen Rundfunk geben. Der türkische Dienst der dpa wird eingestellt. Im Namen der ,Integration in Deutschland’ wird einer ,Assimilation’ der Weg geebnet. Diese Politik trifft die türkische Gesellschaft, die sowieso ihre Angewohnheit des Lesens verliert. Die Aktion zur ,Tötung des Türkischen’ wird mit Erfolg betrieben. Und die Spritze trifft auf eine ,unempfindliche Ader’.“

Stellen wir einmal richtig: Radio Multikulti wurde eingestellt, weil der RBB Millionen von Schulden hat und Radio Multikulti zu wenig Hörer. Auch der HR muss sparen – bis zum Jahr 2012 insgesamt mehr als 64 Millionen Euro – und schließt deshalb seine Mittelwelle. Die dort zu hörenden türkischsprachigen Sendungen werden aber wie bisher weiter vom WDR produziert und können auf dessen Frequenzen und im Internet gehört werden. Der Türkische Dienst der dpa wird ebenfalls aus finanziellen Gründen eingestellt – das Interesse von deutschen, aber auch von türkischen Medien war zu gering.

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Man sollte meinen, Konvertiten bzw. Verräter wie A-Jupp Köhler hätten ein verfeinertes Verständnis der Takija in die Kreise der Mohammedanisten getragen, aber das ist nicht der Fall. Ein Blick auf jede beliebige mohammedanistische Webseite belehrt den westlichen Leser eines Besseren. Offene Feindschaft dieser Minderheit ist der Grundtenor (auch eher arrivierter Organisationen wie des ZMD – 3), Jammern, Fordern und Drohen sind die Methoden. Es scheint so, als ob einer, der viele Jahrzehnte lang Deutscher und Westler war, nach der Konversion sein Gehirn und seine Manieren am Muschie-Eingang abgeben muss. Sie sind nicht mal im Lügen besonders gut, es ist nur so, dass unsere Eliten allesamt offenbar damals in der Deutschstunde grade dann gefehlt haben, als Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“ (4) durchgenommen wurde. Sonst würden sie merken, dass, wann immer ein Orkfunktionär den Mund zum Sprechen öffnet nur eines herauskommt: Hetze, Hetze, Hetze! Und glauben Sie mir, die Orks werden genau das tun, was ihre Worte nahelegen.

Time am 17. Dezember 2009

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(1)http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~EC2E113A4274942ADB1FCD2F81FC4E2F3~ATpl~Ecommon~Scontent.html

(2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/15/diskriminierung-bitte/

(3) http://www.islam.de/

(4) http://de.wikipedia.org/wiki/Biedermann_und_die_Brandstifter

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PS.: Auf http://www.islam.de/15011.php kann man übrigens unter der Überschrift „Muslime – Sündenböcke in der Krise“ eine beliebte mohammedanistische Propagandalüge begutachten. Unter der Abbildung einer Ausgabe der Nazipostille „Der Stürmer“ mit der Headline „Ritualmord“ findet man folgende Bildunterschrift: „Im ‘Stürmer’ wurde in schlimmster Form die Propaganda des Hasses gegen eine Minderheit verbreit“. „Eine Minderheit“? Wie hieß sie doch gleich? Die Orks schaffen es sogar, sich mit den Juden der Nazizeit gleichzusetzen, ohne sie zu erwähnen. PI machte heute auf einen Aufsatz von Henryk M. Broder aufmerksam, der sagt: „Muslime sind nicht die Juden von heute“ – http://www.pi-news.net/2009/12/broder-muslime-sind-nicht-die-juden-von-heute/

Geschlechtskrankheit Mohammedanismus

17. Dezember 2009

Ich erlaube mir, im Folgenden einen Gastbeitrag von REGINE VAN CLEEV zu veröffentlichen, den diese gestern im Kommentarbereich eingestellt hat. Sie kennzeichnet mit drastischen Worten den Mohammedanismus als von Männern getragene Perversion.

Necla Kelek: „Als Jugendliche fragte ich meine Mutter, wann ich frei sein würde, in dem Sinne, wann ich denn für mich entscheiden könne, was ich tun will. Sie antwortete: ‘Die Freiheit ist nicht für uns gemacht.’ Sie verstand meine Frage im Grunde auch gar nicht. Für sie war ‘frei sein’ gleichbedeutend mit ‘vogelfrei’, das heißt ohne Schutz zu sein. ‘Frei sein’ ist schutzlos, verlassen sein; die Frau ist im Zweifelsfall der Gewalt der Männer ausgeliefert. Die Männer schützen die Frauen vor der Gewalt fremder Männer. Ist der eigene Mann gewalttätig, so ist das Kismet. Männer, das sind in der Lebenswelt der muslimischen Frauen Beschützer und Bewacher. Und Männer sind die Öffentlichkeit, die Frauen deren Privatheit.“ (1)

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Der Islam ist eine männliche Geschlechtskrankheit einer Killer- und Schlägeraffen-Spezies, die sich in der arabischen Wüste des siebten Jahrhundert zu Raubnomadenhorden entwickelte und auf dieser Entwicklungstufe der Beutemacher stehenblieb. Mit dem Befall vom Islam bilden sich Wucherungen im männlichen Hirn, das zu Grössenwahnideen anschwillt. Der Islam ist auch mit Gewalt auf weibliche Wesen übertragbar, vorwiegend durch frühe Vergewaltigungen im Kindesalter, genannt „Ehe“, sowie Einsperrung in Stoffkäfige und regelmässiges Prügeln im Fall von mangelndem Respekt vor den Prügelprimaten, aber auch bei vorhandenem und bereits eingeprügeltem Respekt.

Im Westen wird dieser Epidemie vor allem durch eine Form der Hirnerweichung unter den intellektuellen Kriminellenfreunden Vorschub geleistet, die die Regression in die Blutrünstigkeit archaischer „Sitten&Bräuche“ als Thrill erleben, der ihnen die Befriedigung ihrer gutmenschlich verschleierten wahren Gelüste, die sie mit Deep Throat nur als Zuschauer ausleben können, live erlaubt. Mit Islam im Land ist das Kehlenaufschlitzen und das Abschlachten von Menschen auf offener Strasse greifbar nahe gerückt, hautnah erlebbar, was die Faszination dieser Gewaltreligion auf ihre westlichen Freunde ausmacht.

Auch stellt der Islam jedem Mann, der es sich leisten kann, sein kleines Privatbordell und Sex-KZ mit unbegrenztem Prügelrecht daheim gratis in Aussicht, inklusive Erfüllung aller pädosexuellen „Bedürfnisse“. (Jedem nach seinen Bedürfnissen, weshalb er auch bei linken Intellektuellen hohes Ansehen geniesst.) Die Folgen der Ausdehnung des Faustrechts im Haus und auf der Strasse sind die Verwüstung ehemals zivilisierter Gegenden und die Produktion einer verwahrlosten Massenpopulation, die wegen des Gewaltappeals, der an die übelsten Eigenschaften der Spezies appelliert und sie erfolgreich aktiviert, allen Reformversuchen standhält. Die Unterwerfung unter Allah fällt den Anhängern der Killerreligion um so leichter, als sie ihnen die Unterwerfung aller erlaubt, die Allah nicht wollen. Und das mit allen Mitteln, die den Prügelprimaten besonders gut gefallen.

Wie Kehlenaufschlitzen, mit dem Messer Abschlachten, Augen Ausstechen, Gesichter mit Säure Verätzen, Steinigen, Berauben und Beute zum sexuellen beliebigen Gebrauch einsperren. Ganz besonders attraktive Perspektiven eröffnen sich für Sadomasos, die sich nicht zu outen wagen, aber dank dem Islam entweder aktiv oder passiv an Auspeitschungen teilnehmen können. Auch die Aussicht auf Overkill wirkt animatorisch auf westliche Friedensmenschen.

Zudem bietet der Islam Ersatzbefriedigung für die Nostalgiker und Liebhaber der nicht mehr ganz aktuellen Gulag- und KZ-Systeme. Er bietet den Komfort der Sklavenbesitzer daheim.

Statt den Methoden des Vergasens verbindet das islamische Recht robustere Formen der körperlichen Ertüchtigung durch das Steinewerfen auf lebende Menschenköpfe mit dem Genuss des Erlebnisses der vorangehenden Gruppenvergewaltigung. Auch führt er den Zuschauern das Opfer in allen Stadien seines Sterbens vor Augen. Auch das eigenhändige Abhacken von Händen und Füssen, oder die vielseitige Aufgabe, rudelweise mit Schlagstöcken (fasces) auf den Strassen alles zur Räson zu bringen, was einem nicht gefällt, ermöglicht es den deutschen Professoren, die von der Islamophilitis befallen sind, eine ganz neue fascinierende Wirklichkeitserfahrung.

Dazu hält der Islam ein Heer von modernen Interpreten in allen Medien in Arbeit und Brot, die den noch Ungläubigen die ganze Schönheit dieser noch von keiner westlichen Dekadenz verdorbenen Religion erläutern und ihnen erklären, dass wer dieselbe nicht mag und hochschätzt, ernsthaft krank ist.

Regine van Cleev am 16. Dezember 2009

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(1) http://www.faz.net/s/Rub4521147CD87A4D9390DA8578416FA2EC/Doc~EAC62BF6E610D47E98790BF227E8EB577~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

aktuell (Gewalt gegen Frauen in moh. Ländern): http://www.tw24.info/?p=1757

Mammut on Tour

16. Dezember 2009

Ich kann Ihnen nur davon abraten, zu viele Libanesen bei sich aufzunehmen. Die meisten von ihnen sind Schiiten, und um die kümmern sich generell nicht die Präsidenten ihrer Länder, sondern die Führer Irans. Deshalb müssten sie damit rechnen, dass alle naselang ein einsames, räudiges Zwergmammut auf ihrer Matte steht um mit ihnen Händchen zu halten.

Die heutige FAZ bringt einen Aufsatz von Joseph Croitoru, der das Bemühen Mammut Gardinenstanges zeigt, ein globales antiwestliches Netz zu knüpfen und überall die Möglichkeit zur Mobilisierung schiitischer Hilfstruppen zu schaffen (siehe auch 1). Die Anthropologin Mara A. Leichtman, die dankenswerterweise den Schiismus in Senegal untersucht und auf den zunehmenden Einfluß Irans aufmerksam macht – ihre Arbeiten sind Grundlage für J. Croitorus Bericht – sieht jedoch keine Gefahr im Verzug.

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Iranische Revolution und afrikanisches Leben

Zur Strategie Irans gehört der Ausbau der Beziehungen zu südamerikanischen und afrikanischen Ländern. Unter dem Programm eines „antiimperialistischen Bündnisses“ (Man beachte die sozialistische Rhetorik, T.) versucht Iran Märkte für seine Öl- und Automobilindustrie zu erschließen. Illustriert hat dies kürzlich die Auslandsreise Mahmud Ahmadineschads, die den iranischen Präsidenten Ende November in zwei westafrikanische und drei lateinamerikanische Länder führte. In Begleitung einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation hatte er zunächst Gambia einen Staatsbesuch abgestattet und reiste dann nach Südamerika, wo er in Brasilien, Venezuela und Bolivien Station machte.

Anschließend besuchte Ahmadineschad noch Dakar, wo es bei dem Treffen mit seinem Amtskollegen Abdoulaye Wade nicht nur um den Ausbau des gemeinsamen Unternehmens Seniran ging, das in Senegal iranische Fahrzeugmodelle serienmäßig bauen und in Westafrika vertreiben soll. Wade nutzte die Gelegenheit, um seine Unterstützung für die iranische Atompolitik und für die Palästinenser zu bekräftigen; im Übrigen betätigt sich der senegalesische Staatschef neuerdings auch als Mittelsmann zwischen der säkularen palästinensischen Fatah und ihrer proiranischen Rivalin Hamas. Dem Ajatollah-Regime sind solche afrikanischen Partner willkommen, die unter seiner Ägide dem amerikanischen und – wie Teheran meint – israelischen Einfluss auf dem Kontinent entgegenwirken sollen (Senegal: 
Fläche 197.722 km² / 
Einwohnerzahl 12.853.259 /
 Bevölkerungsdichte 63 Einwohner pro km² /
 BIP 11.123 Mio. US$
/BIP/Einwohner: 910 US$ /
 94% Mohammedanisten, 
5% Christen, Mitglied der OIC, T.).

Dieser Kurs wird publizistisch begleitet, etwa durch die persischsprachige Halbjahresschrift „Afrika-Mitteilungen“ („Motaleat-e Afriqa“), die DIE außenpolitische DENKFABRIK des Regimes (offenbar haben sie nur eine, T.), das Teheraner „Institute for Political and International Studies“, seit 2002 herausgibt. Ein Blick auf die Beiträge der jüngsten Ausgabe (Heft 18) veranschaulicht, dass hier in erster Linie die Aktivitäten der Erzfeinde in Afrika ins Visier genommen werden – Titel wie „Der Einfluss Amerikas und des zionistischen Gebildes auf die politischen Beziehungen zwischen Iran und Ägypten nach der islamischen Revolution“ oder „Die außenpolitischen Prioritäten des zionistischen Gebildes im südlichen Afrika“ sprechen für sich (erinnert mich stark an das pseudowissenschaftliche Gequatsche in der „DDR“, T.).

Das ZUNEHMENDE Engagement Irans auf dem afrikanischen Kontinent ist von der FORSCHUNG bislang kaum wahrgenommen worden. Die Aufmerksamkeit richtet sich, wenn überhaupt, allenfalls auf die iranische Einmischung in Ostafrika, das Teheran offenbar als logistische Stütze für seine Waffentransporte in den Libanon und den Gazastreifen dient. Doch auch in Westafrika, wie Ahmadineschads kürzlicher Besuch in Gambia und Senegal zeigt, versucht das Teheraner Regime FUSS ZU FASSEN. Was Senegal betrifft, so liegen mittlerweile immerhin einige Arbeiten der amerikanischen ANTHROPOLOGIN Mara A. Leichtman vor, die sich sowohl mit den Beziehungen Irans zu dem afrikanischen Staat als auch mit dessen kleiner, aber wachsenden Schiiten-Gemeinde befassen. Wie viele islamische Länder blieb auch Senegal von den Revolutionsereignissen in Iran nicht unberührt. Bereits im August 1979 gründete der senegalesische Aktivist Ahmed Khalifa Niasse eine Partei mit dem Namen „Hizbullah“. Bald als der „Ajatollah von Kaolack“ – einer südöstlich von Dakar gelegenen Großstadt – bekannt, rief er zum Sturz des damals schon fast zwei Jahrzehnte regierenden ersten senegalesischen Präsidenten Léopold Sédar Senghor auf, der KATHOLIK war.

Wie Ahmed Khalifa hatte auch dessen Bruder Sidy Lamine Niasse kurz nach der islamischen Revolution Teheran besucht. Danach hatte Letzterer – mit Unterstützung iranischer REGIERUNGSKREISE – die islamistische Zeitschrift „Wal Fadjri“ gegründet, die regelmäßig über die Ereignisse im Iran und über das Wirken und die Schriften Ajatollah Chomeinis informierte. Impulse aus dem revolutionären Iran bezog damals auch der senegalesische Sunnit Muhammad Touré, der die aus seiner Sicht KONSERVATIV-ERSTARRTE sunnitische Konfession im Senegal – von Sufi-Orden und deren auch wirtschaftlich wie politisch mächtigen Anführern beherrscht – reformieren wollte.

Der jungen Islamischen Republik Iran kamen derartige Aktivitäten mehr als gelegen. Schon in den achtziger Jahren eröffnete Iran diplomatische Vertretungen in verschiedenen afrikanischen Ländern, so auch im mehrheitlich sunnitischen Senegal, wo die iranische Botschaft jedoch im Jahr 1984 wegen politisch-islamistischer Agitation wieder geschlossen wurde (Mara A. Leichtman, „[Still] Exporting the Islamic Revolution: Senegal’s Relationship with Iran“, in: Shi’a Affairs Journal, Bd. 1, London 2008).

Anfang der neunziger Jahre nahmen Senegal und Iran ihre diplomatischen Beziehungen wieder auf. Obgleich der amtierende senegalesische Präsident Wade den LAIZISTISCHEN Charakter des Staates seit jeher bewahren wollte, war er mehrere Male zu Staatsbesuchen nach Teheran gereist. Und 2008 hatte er bei einem Treffen mit dem religiösen Führer Chamenei verkündet, dass für Senegal die Islamische Republik Iran stets ein VORBILD gewesen sei und dies auch bleiben werde. Die iranische Botschaft in Dakar versucht heute zwar, politisch nicht aufzufallen, versteht sich aber dennoch als Schutzherrin des schiitischen Islam. So lädt sie muslimische Senegalesen und Vertreter der im Land seit Ende des neunzehnten Jahrhunderts ansässigen libanesischen Gemeinde regelmäßig zu Veranstaltungen ein, die der Glorifizierung der iranischen REVOLUTION dienen.

Iran scheint auch die kleine schiitische Minderheit im Land AKTIV zu unterstützen, die seit der Errichtung mehrerer Moscheen und der Gründung eines religiösen Schulnetzes durch den schiitischen libanesischen Scheich Abdul Monem al-Zayn in den siebziger Jahren langsam, aber stetig wächst. REISEN schiitischer wie sunnitischer senegalesischer Intellektueller zu islamischen Konferenzen in Iran werden vom Mullah-Regime subventioniert; von Teheran unterhalten wird auch ein schiitisches theologisches Seminar, das 2002 in Dakar in der Nähe der Universität eröffnet wurde und von senegalesischen Scheichs betrieben wird, die im Libanon oder in Iran studiert haben.

Bereits in den achtziger Jahren konvertierten, wie Mara Leichtman schreibt, mehrere Dutzend Senegalesen zur Schia. Der Grund für diesen Schritt liegt der Autorin zufolge zumeist in dem Bestreben der Konvertiten, sich von der Übermacht der Sufi-Orden zu befreien und ALTERNATIVE religiöse und soziale Netzwerke zu schaffen, die nicht an Frankreich beziehungsweise den sunnitischen arabischen Ländern und Saudi-Arabien orientiert sind, sondern an Iran und dem Libanon. Viele von ihnen seien aber auch aus intellektueller Neugier und nachdem sie bereits die arabische Sprache erlernt hatten vom sunnitischen zum schiitischen Bekenntnis gewechselt. Angezogen habe sie auch die – im Vergleich zur sunnitischen – größere FLEXIBILITÄT der juristischen Tradition des schiitischen Islam (Sunniten gegen Schiiten, supa! Wenn die Geisel Israel nicht wäre, sollte man Iran die Bombe SCHENKEN, T.)

Heute versuchen die schwarzafrikanischen senegalesischen Schiiten bei der BASISARBEIT Missionierung mit sozialen, medizinischen und agrarwissenschaftlichen HILFSANGEBOTEN zu verbinden, wobei neuerdings auch spezielle Angebote für FRAUEN konzipiert werden. Dass die Gemeindehäuser, wo die schiitischen Feiertage begangen werden, häufig Plakate mit den Konterfeis Chomeinis und Chameneis schmücken, bedeutet der Anthropologin zufolge nicht, dass es sich dabei um eine weitere MILITANTE Version des berüchtigten Exports der iranisch-islamischen Revolution handele (Nein, nein, die hängen da nur, weil die beiden so sagenhaft gut aussehen, T.).

Vielmehr scheinen die senegalesischen Konvertiten eine dialogbetonte religiöse REFORMKULTUR zu pflegen, die weder auf eine Revolution noch auf einen Umsturz des laizistischen Regimes im Land abzielt, sondern vielmehr auf eine MODERNISIERUNG der Gesellschaft (Eben genauso, wie dies Hamas und Hisballa im Sinn haben, T.). Einen militanten Islamismus nach dem Vorbild Irans strebten eher die seinerzeit von den dortigen Vorgängen beflügelten sunnitischen Aktivisten an, wie die erwähnten Brüder Niasse; dieser islamistische Extremismus gehört in Senegal heute allerdings längst der VERGANGENHEIT an. Für die Anthropologin stellt indes die senegalesische Schia ein bislang übersehenes Beispiel dafür dar, wie die Ideen der iranischen Revolution auch in abgewandelter, pragmatischer Form schiitische Gesellschaftsreformer in Afrika haben inspirieren können. So transformiert, sind sie bei den schiitischen Schwarzafrikanern in Senegal zum Bestandteil eines neuen, BETONT ISLAMISCHEN wie ANTIWESTLICHEN senegalesischen NATIONALbewusstseins geworden (Mara A. Leichtman, „Revolution, Modernity and [Trans]National Shi’i Islam: Rethinking Religious Conversion in Senegal“, im Journal of Religion in Africa, Bd. 39, Heft 3, Brill, Leiden 2009).

Es war VOR ALLEM der Revolutionsführer CHOMEINI, der auf die zur Schia konvertierten Senegalesen eine große FASZINATION ausübte. Er hatte die frankophonen Afrikaner schon zur Zeit seines kurzen, aber sehr medienwirksamen Aufenthalts in Frankreich Ende 1978 in seinen Bann gezogen. Allerdings war ihm die damalige Berichterstattung in den konservativ-sunnitischen Medien Senegals alles andere als wohlgesinnt. Die von der Verfasserin befragten ersten senegalesischen Konvertiten griffen deshalb begierig auf Informationen zurück, die in der iranischen Botschaft in Dakar leicht erhältlich waren. Französisch- und arabischsprachige Publikationen klärten über die islamische Revolution noch weiter auf, und die senegalesischen Anhänger der Schia ergänzten ihr Wissen durch Bildungsreisen nach Iran. Wie für viele in den islamischen Entwicklungsländern wurde Chomeini auch für sie bald zum Symbol einer gelungenen ANTIIMPERIALISTISCHEN BEFREIUNG.

Vom Erbe der iranischen Revolution, deren AUSGEPRÄGT ANTIWESTLICHE Haltung sie sich zu eigen machten, übernehmen die Senegalesen jedoch nur das, was mit ihrem Modernisierungskonzept übereinstimmt. So zwingen sie ihre Frauen nicht, sich zu verschleiern. Die in Iran gängige Institution der ZEITEHE dagegen wird in Senegal gerne praktiziert, weil sie bei heiratswilligen, aber sozial schwachen Männern und Frauen jene wirtschaftlichen Lasten, etwa das Brautgeld, zu mindern hilft, die mit einer traditionellen Eheschließung einhergehen. Eine solche selektive Adaption des iranischen Modells, so die Autorin, sei für die senegalesische Ausprägung der Schia typisch. Es handele sich dabei um einen transnationalen schiitischen Islam, der, von seinem iranisch-nationalen Kontext losgelöst, in Senegal durch die Anpassung an die politische Kultur des Landes renationalisiert werde. Der iranische Staat bleibt dennoch ein WICHTIGER Bezugspunkt. In welchem Umfang genau allerdings die Islamische Republik auf die Verbreitung der Schia in Senegal Einfluss nimmt, muss noch NÄHER untersucht werden.

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Ich meine, Frau Leichtman sollte vielleicht bis dahin mit eher wertenden Urteilen, die eine eindeutige Tendenz zur Verharmlosung haben, warten. Zumindest ist Irans Verhalten im Irak, im Libanon und bei den Palarabern alles andere als harmlos. Offenbar haben die Mullas jetzt sogar schon den Zünder für die Bombe (2), und dass die Schiiten in Senegal z.Z. noch friedlich sind, hängt wohl vor allem mit ihrer geringen Anzahl zusammen und kann sich bald ändern. Immerhin scheint sich jetzt ein Verhalten Europas gegen Iran anzubahnen, welches Amir Taheri (3) für entschiedener hält als Mr. Obamas Herumgeeier (4). Offenbar ist ein Hauptgrund darin zu sehen, dass Iran allmählich als Geschäftspartner uninteressant wird, so Taheri:

The fact that Iran is facing a major economic crisis may be another factor. European diplomats claim that Iran is running out of cash to finance current contracts.

Falling demand for oil, along with reduced prices, are affecting its public finances. And the economic meltdown of Dubai, the biggest magnet for private Iranian foreign investments, has shaken Iran’s private sector.

Doubts about Iran’s economic prospects have made most EU members to put stricter rules on guarantees for exports to Iran. Two of the three staunchly pro-Iran EU members, Spain and Greece, are going through economic crises and no longer can subsidize trade with Iran. The third, Austria (where mullahs have invested much of their money), has also withdrawn guarantees and indirect subsidies that have helped its companies secure a major share of the Iranian market.

The „pro-Iran trio“ has made another unexpected move – for the first time establishing direct contact with the Iranian opposition.

Germany, which accounts for 60 percent of EU-Iran trade, saw a 22 percent drop in that trade the first half of the year. Chancellor Angela Merkel’s new government has toughened its stance on the Islamic Republic. Merkel’s party, the Christian Democratic Union, has issued strong statements in support of Iran’s pro-democracy movement.

Zu den europäischen Maßnahmen gehört nicht nur die Stornierung hochrangiger politischer Kontakte sondern auch die Dutzender großer Geschäfte, wie z.B des Baus von 11 Raffinerien (Iran muß wegen Raffineriemangel Benzin einführen) oder die Einrichtung eines demokratisch-prowestlichen Satelliten-Fernseh-Senders. Sicher wäre es auch sinnvoll, Gardinenstanges händchenhaltenden Freunden in aller Welt dezente Hinweise zu geben oder ihnen zumindest zu verdeutlichen, dass Fotos wie das oben stehende nicht nur unendlich peinlich sind, sondern auch konkrete Resultate nach sich ziehen.

Time am 16. Dezember 2009

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(1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/11/20/iran-schafft-sechs-sieben-somalias/

(2) http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,667071,00.html#ref=rsshttp://madrasaoftime.wordpress.com/2009/11/23/iran-hat-fertig/

(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Amir_Taheri

(4) http://www.faithfreedom.org/islam/iran-europe-tougher-obama-administration

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PS.: Aktueller Bericht von Kermanis Ehefrau Katajun Amirpur über die iranische Künstlerin Parastou Forouhar unter http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-468/_nr-1284/i.html

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PS2, passt: http://www.youtube.com/watch?v=DYYMbUVZIA4

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PS3, passt auch: http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/24/die-orks-sind-schwul/

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PS4, Rezension eines aktuellen Buches von Taheri: http://www.lizaswelt.net/2009/12/regime-change-statt-dialog.html

Diskriminierung bitte

15. Dezember 2009

Am 12. Dezember hatte Karen Krüger in der FAZ über ein paar sogenannte „Deutschländer“ berichtet. So nennen Türken diejenigen ihrer Mitbürger, die in Deutschland aufgewachsen und in die Türkei zurückgekehrt sind. Aus ihrem Aufsatz lesen Sie jetzt die Geschichte von Aziz Tekin:

Als Aziz Tekin noch in Düsseldorf zur Schule ging, kannte er die Türkei nur aus den Sommerferien. Er wusste nicht, dass der türkische Winter ähnlich kalt ist wie der deutsche. Er konnte sich nicht vorstellen, dass die Aufmerksamkeit von Onkeln und Tanten abnimmt, sobald man nur der Nachbar und nicht mehr der Verwandte aus Deutschland ist, und er ahnte nicht, wie schwer ihm der Abschied von seinen Freunden fallen würde. Eines aber wusste Aziz Tekin genau: Er war vor sechzehn Jahren in Deutschland geboren worden, aber die Antwort auf die Frage, ob er Türke war oder Deutscher oder irgendetwas dazwischen, würde er dort nicht finden. Seit September lebt er mit Vater, Mutter und den beiden jüngeren Brüdern in der Türkei. „Ich will jetzt einfach mal versuchen, Türke zu sein“, sagt Aziz Tekin.

Er sitzt auf seinem Bett und schaut sich in seinem neuen Zimmer um. Es sieht aus wie sein altes: derselbe Schrank, dasselbe Bett, derselbe Schreibtisch. Die Familie hat die Möbel aus Düsseldorf mitgebracht. Draußen vor dem Fenster aber ist jetzt eine vierspurige Straße, ein Minarett, kleine Werkstätten und Lebensmittelläden. Es ist ein Arbeiterviertel, weit weg von der Istanbuler Glitzerwelt. Nicht jeder, der hier wohnt, hat schon einmal den Bosporus gesehen. Drei Stunden ist Aziz Tekin jeden Tag unterwegs, um seine Schule zu erreichen. Er läuft, sitzt im Dampfer, steht im Bus. In Düsseldorf dauerte der Weg zur Schule nur fünfzehn Minuten. Er ging dort in die zehnte Klasse eines Gymnasiums. „Ich laufe gern. Dabei kann man gut nachdenken“, sagt er.

Aziz Tekin ist ein zurückhaltender Junge. Einer, der einen siezt, auch man wenn ihm mehrmals das Du angeboten hat. Der beim Sprechen seine Hände knetet, als könne er damit seine Worte noch besser modellieren, die ohnehin schon fein formuliert sind. Obwohl er fließend deutsch spricht, wurde er in Deutschland nie für einen Deutschen gehalten. „Vor allem nicht, wenn ich mit meinen Eltern in Düsseldorf spazieren ging“, sagt er. Frau Tekin trägt Kopftuch und Schleier. Herr Tekin hat einen Bart, wie ihn nur besonders gläubige Muslime tragen. In dem Viertel, in dem sie damals wohnten, war das lange kein Problem, es gab viele Türken dort. Dann wurden die Häuser renoviert, und Deutsche zogen ein, die es schick fanden, Fladenbrot und Oliven „beim Türken“ einzukaufen, vorausgesetzt, er ist auch integriert. Der Stadtteil habe sich in den vergangenen Jahren „gemausert“, heißt es jetzt auf dessen Seite im Internet.

Für Aziz’ Eltern schienen sich die Dinge nach dem 11. September 2001 zu ändern. Davor musste sich seine Mutter nur bei Elternabenden für ihr Kopftuch rechtfertigen, jetzt rief man ihr „Bin Ladin“ auf der Straße hinterher. Herr Tekin fuhr damals Taxi, aber kaum jemand wollte in sein Auto steigen und wenn, dann wurde gleich mit ihm über Religion diskutiert. Als Herr Tekin eine Metzgerei aufmachen wollte, konnte er am Telefon jedes Ladenlokal haben. Sobald er sich persönlich vorstellte, wurde ihm abgesagt. Irgendwann blieb Herr Tekin einfach zu Hause oder stundenlang in der Moschee. An jedem Misserfolg waren bald nur noch die Deutschen schuld. Die Sätze, die Aziz Tekin jetzt von seinen Eltern hörte, fingen immer öfter mit den Worten „Was wäre wenn“ an. In seiner Schule wurde dagegen ständig über Integration diskutiert. „Diese ewigen Fragen, wie es denn mit meiner Familie ist, konnte ich irgendwann nicht mehr hören“, sagt er.

Anfang des Jahres geriet Herr Tekin wegen einer Kleinigkeit mit der Lehrerin seines jüngsten Sohnes in Streit. Ein Wort gab das andere. Irgendwann sagte die Direktorin: „Dann melden Sie ihr Kind doch ab.“ Das machte Herr Tekin dann auch. Aziz, der ahnte, dass es so kommen würde, hatte sich da schon über das türkische Schulsystem informiert. Sein Traum war ein Istanbuler Gymnasium, auf der man neben dem türkischen Abschluss auch das deutsche Abitur machen kann, denn ganz gleich, was seine Eltern vorhaben, studieren würde er gerne in Deutschland.

Doch Aziz scheiterte an der Aufnahmeprüfung für das Gymnasium; sein Türkisch war nicht gut genug. Jetzt geht er auf eine Schule, die immerhin einen deutschen Sprachzweig hat. Einen Einser-Schnitt wie in Düsseldorf wird Aziz Tekin in Istanbul aber nicht mehr schaffen. Am Wochenende besucht er eine Nachhilfeschule. „Freizeit wie in Deutschland, wo ich mich nachmittags mit Freunden getroffen habe, gibt es für mich hier nicht. Neue Freunde muss ich erst finden.“

Aziz Tekin schweigt für einen Augenblick. Dann holt er einen Brief, den ihm das Bundesverwaltungsamt per E-Mail geschickt hat, und liest ihn laut vor. Die Behörde möchte wissen, wie lange er in der Türkei bleiben will. Sollte es sich um einen Aufenthalt von länger als sechs Monaten handeln, müsse er dafür bei der Ausländerbehörde eine Genehmigung beantragen. Ansonsten werde ihm die Zusicherung zur Einbürgerung entzogen, schreibt das Amt. „Das hat mich verletzt“, sagt Aziz. „Ich bin in Deutschland geboren. Nur weil meine Eltern jetzt in der Türkei leben wollen, ändert das doch nichts an meiner Vergangenheit.“

Wenn Aziz Tekin nichts unternimmt, wird er die Aussicht verlieren, mit achtzehn Jahren die deutsche Staatsangehörigkeit zu bekommen. Die Frage, ob die Türkei tatsächlich seine neue Heimat werden soll, wäre damit entschieden. Dabei fühlt er sich hier genauso wenig richtig wie in Deutschland. Sein Vater will mit ihm zum Bundesverwaltungsamt gehen, um die Sache zu klären. Zuvor aber muss der Sohn noch ein paar Klassenarbeiten schreiben. Danach fliegen sie. Das hat Herr Tekin fest versprochen.

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Ich wundere mich besonders über den Abschnitt ab dem 11. September. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Mohammedanist auf der Straße, in einem öffentlichen Verkehrsmittel oder sonst wo auf Schleier, Kopftuch oder Läusematratze angesprochen worden wäre. Im Gegenteil sind die nichtmohammedanistischen Mitbürger nach meiner Beobachtung immer freundlichst bemüht, die grimmigen Orks in ihre Gemeinschaft zu integrieren. Dieses Blog ist voller absurder diesbezüglicher Beobachtungen, und besonders schamlos dabei verhält sich oftmals die evangelische Kirche.

Im Gegensatz dazu wird man ständig mit aggressiven Orks konfrontiert. Unlängst berichtete mir z.B. ein Freund, sein Sohn, der als Weihnachtsmann verkleidet vor einem Supermarkt im Auftrag der Geschäftsleitung Süssigkeiten an  die Kinder verteilte, sei von einer Horde Schleiereulen beschimpft und bedroht worden.

Ich kann übrigens auch nicht sehen, dass mohammedanistische Wohnviertel von Deutschen penetriert und die Mohammedanisten vertrieben werden, ich beobachte das Gegenteil. Die krallen sich zunehmend auch in bürgerlichen Stadtteilen fest, zuerst mit Kiosken und Feinkostläden, in günstigeren Immobilien an Kreuzungen und Bahngleisen, und von da kraken sie aus.

Selbst wenn man akzeptiert, dass dieser Irrglaube seine Anhänger mit größtem Unfug fest im Griff hält, gibt es doch auch in ihm Handlungsspielräume. Aber nein: „Frau Tekin trägt Kopftuch und Schleier. Herr Tekin hat einen Bart, wie ihn nur besonders gläubige Muslime tragen.“ Es muss immer die XXXXXXL-Variante sein, die, die Herrn Tekins tiefe Verbundenheit mit den Taliban und seine große Sympathie für den Jihad und also mithin seine abgrundtiefe Todfeindschaft zu uns zum Ausdruck bringt. Ich würde mich sehr freuen, wenn die eine oder andere Beleidigung hinter ihm hergerufen worden wäre, denn sein Auftritt und der seiner Frau sind eine Beleidigung für jeden freien westlichen Bürger, aber ich glaube es gar nicht. Ich sehe z.B. regelmäßig einen rollenden Hähnchengrill. Die Ware wird von einem Ork verkauft, der wie ein Taliban gekleidet ist, Käppchen und Rauschebart inklusive. Er steht in einem orkfreien Viertel, und der Laden brummt!

Herr Tekin scheint darüber hinaus auch zu den 99% der Orks zu gehören, die sehr jähzornig sind: „Anfang des Jahres geriet Herr Tekin wegen einer Kleinigkeit mit der Lehrerin seines jüngsten Sohnes in Streit…“, dies sagt alles. Das Schicksal seines Sohnes, der sich gut unter uns machen würde, ist ihm demgegenüber völlig egal. Und dies sagt auch viel: „Als Herr Tekin eine Metzgerei aufmachen wollte…“, vom Taxifahrer zum Metzger: Jeder Ork kann SCHLACHTEN.

Aziz war genervt: „In seiner Schule wurde dagegen ständig über Integration diskutiert. ‚Diese ewigen Fragen, wie es denn mit meiner Familie ist, konnte ich irgendwann nicht mehr hören’, sagt er.“ Erstens beobachte ich persönlich Anderes, die säkularen Orientalen sind völlig in die jugendlichen Freundschaftskreise integriert (die Fundies sind allerdings für sich). Zudem habe ich selbst im Ausland die Erfahrung gemacht, dass man diskriminierende Fragen recht einfach zurückweisen kann. Zum Beispiel entgegnete ich Fragen bezüglich des deutschen Nationalsozialismus immer mit dem Hinweis, dass Teile meiner Familie als Christen in der Bekennenden Kirche von den Nazis verfolgt worden waren (1). Ich denke, ein kurzes Statement, dass den Mitschülern ausdrückt, dass man mit ihnen zusammen sein will und nicht mit den Mohammedanokokken, wird im Allgemeinen ausreichen.

Daher denke ich, dass Karen Krüger sich da den ganz dicken fieslahmischen Propagandabären hat aufbinden lassen. Überhaupt scheint mir Familie Tekin bemerkenswert dünnhäutig zu sein, wenn schon solch eher harmlose Unannehmlichkeiten ihre Rückwanderung in die Türkei bewirkten. Echte Diskriminierung sieht etwas anders aus. Sie lässt auf sich warten, leider…

Time am 15. Dezember 2009

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(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Bekennende_Kirche