Necla Kelek ist zweifellos eine verdiente Streiterin des Counterjihad. Sie befindet sich jedoch in dem Dilemma, einerseits den Counterjihad zu vertreten, andererseits als Mohammedanistin angesehen werden zu wollen. So schreibt sie z.B. in einem aktuellen Aufsatz in der „Welt“ (1):
„Das Kopftuch ist nicht islamisch Es gibt keine religiöse Verpflichtung, ein Kopftuch zu tragen. Ich kann mich dabei auf den Koran und die Überlieferungen berufen. Man(n) kann so tun, als sei das Kopftuch im Islam religiös geboten, aber der Koran lässt auch andere Interpretationen zu.“
Dazu bemerkte (der mutmaßliche Konvertit) Lynx im „Lügazin“ in fehlerhaftem Deutsch (2):
„Frau Kelek ist allein schon auf ihrer mangelnden Kenntnis der arabischen Sprache inkompetent zu beurteilen, ob etwas vom ‚Kopftuch’ im Koran steht oder nicht. In Sure 24, 31 heißt es: ‚Und sag den gläubigen Frauen, sie sollen… ihre Kopftücher auf den Brustschlitz ihres Gewandes schlagen.’ Das arabische Wort ‚khimār’, das hier in der Mehrzahl ‚khumur’ steht, bedeutet ein Tuch, das den Kopf bedeckt. In der Variante einer prophetischen Überlieferung, in der davon die Rede ist, daß der Prophet bei der rituellen Teilwaschung nach Überstreichen des vorderen Teiles des Kopfes dieses über den Turban fortsetzte, steht anstelle des gewöhnlichen ´imāma’ das Wort ‚khimār’ für den Turban, das Kopftuch des Mannes (dessen Tragen im Islam für diesen jedoch nicht Pflicht ist). Der koranische Wortlaut ‚sie sollen… ihre Kopftücher auf den Brustschlitz ihres Gewandes schlagen’ impliziert, daß die muslimischen Frauen bereits solche tragen, bzw. wird dies als selbstverständlich vorausgesetzt. (…)“
Ich habe durch vergleichende Quellenstudien (Grigull, Henning) den Eindruck gewonnen, dass Klo die Vorschrift erlassen hat, Frauen sollten ihre Brüste und den Intimbereich verdecken, dass das Kopftuch bzw. der Schleier jedoch noch nicht als minderwertigkeitsmarkierendes Kleidungsstück vorgeschrieben waren (3). Insbesondere die Hadithe von Buhari machen ja deutlich, wie unglaublich primitiv die damalige arabische Gesellschaft war. Wie auch immer, die Frage des Kopftuchs ist aber angesichts der Fülle der Grausamkeiten, Niedrigkeiten und Gemeinheiten, die der Kloran androht oder anordnet, absolut nebensächlich.
Vor vier Jahren hatte ich zunächst Frau Kelek kritisiert (4), dass sie den Spagat zwischen Counterjihad und Mohammedanismus versuche. Dann versuchte ich, ihr Verhalten als Counter-Takija zu interpretieren (5), nach dem Motto „meine counterjihadischen Thesen werden nur gehört, wenn ich mich weiterhin als Mohammedanistin behaupte“.
Ich bin aber nunmehr zu der Meinung gekommen, dass Frau Kelek die Schutzbehauptung, sie sei nach wie vor Orka, nach den vielen Jahren nun endlich aufgeben sollte. Klo H. Metzel war nach allem, was wir wissen, ein grausamer Perverser, und die mohammedanistischen Grundlagentexte sind in ihrer Boshaftigkeit und Niedrigkeit einmalig unter den religiösen Texten der Menschheit. Sie verdienen nichts als Verachtung. Frau Keleks Texte aber sind in jedem Fall erhellend, und deshalb sollte sie jetzt den Schritt wagen, aus dem Mohammedanismus auszutreten.
Indem Frau Kelek die Kopftuchfrage im Kloran hervorhebt, lenkt sie den Blick von dem satanischen Rest des Konvoluts ab. Indem sie den „Islam“ vom „Scharia-Islam“ unterscheidet, macht sie glauben, es könne einen positiven Mohammedanismus geben. Aber das ist fast schon eine jihadische Lüge. Es gibt keinen positiven Kommunismus, keinen positiven Nationalsozialismus und keinen positiven Nazislahm, und es wird sie auch nie geben.
Nochmals Lynx:
„Frau Keleks Äußerung: ‚In Deutschland gehört er damit zu der Minderheit von Muslimen, die diese Religion nicht spirituell, sondern als Gesetz begreifen und einen ‚Scharia-Islam‘ vertreten’ ist ein weiteres Zeugnis für ihre Ingoranz und Inkompetenz in Sachen Islam. Die islamische Scharī´a ist das umfassende Gebäude von Regelungen für die gottesdienstlichen Handlungen, zwischenmenschlichen Beziehungen u. a. Bereiche des menschlichen Lebens, auch wenn manche Regelungen, wie bspw. solche des Strafrechts, nicht überall und zu jeder Zeit angewandt werden können. Aus der Selbstdefinition der islamischen Religion geht unmißverständlich hervor, daß es keinen ‚Islam ohne Scharī´a’ gibt noch geben kann. (…)“
Für einen Mensch mit Bildung und Anstand gibt es daher m.E. nur eine Konsequenz: Abschwören!
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Time am 18. Mai 2013
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1) http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article116111788/Legt-das-Kopftuch-ab.html
2) http://www.migazin.de/2013/05/17/und-taeglich-gruesst-frau-kelek/
3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/04/18/no-sports-no-no-sharia-sports/
4) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/13/die-nadel-rausziehen/
5) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/09/14/ware-lugen/









