Sie kaufen uns weg (#2)

10. August 2014

Etihad-Alitalia

Etihad-Chef Dimmi James Hogan (links) und Alitalia-Chef Dimmi Gabriele del Torchio unterzeichnen den Vorvertrag in Rom

Auf „FAZ.net“ berichteten Ulrich Friese und Tobias Piller vorgestern von einem weiteren Schachzug der Vogelscheichs aus den VAE in ihrem Wirtschaftsjihad gegen den Westen (1). Die Fluggesellschaft „Etihad“ des Emirats Abu Dahabi steigt bei Ali-talia ein.

_____

Etihad Airways erobert Europa

Alitalia wird arabisch

Monatelang hat die arabische Fluggesellschaft Etihad um den Einstig bei Alitalia gefeilscht. Jetzt sind die Scheichs endlich am Ziel. Sie haben es vor allem auf die Start- und Landerechte abgesehen.

Die Weichen für den Großeinstieg des Air-Berlin-Aktionärs Etihad Airways bei der verlustreichen Fluggesellschaft Alitalia sind gestellt. Am Freitag stimmten die Aktionäre von Alitalia dem Vertrag mit der arabischen Fluggesellschaft zu. Am späten Nachmittag haben die Vorstandschefs von Etihad und Alitalia, James Hogan und Gabriele Del Torchio, den Vorvertrag unterzeichnet.

Kurz zuvor erhielt Alitalia noch die Zustimmung von mehreren Gewerkschaften für den künftigen Tarifvertrag mit Gehaltskürzungen, während für den geplanten Umbau von Alitalia mit einer Reduzierung des Personals um 2251 Mitarbeiter die Zustimmung der wichtigsten Gewerkschaft für das Bodenpersonal noch aussteht. Nachdem fast eine Woche lang Passagiere von Alitalia teils ohne Gepäck reisen mussten, waren für Freitag massenhaft Krankmeldungen des Bodenpersonals angekündigt, doch startete der Flugbetrieb schließlich normal.

Nachdem über den Einstieg von Etihad von Alitalia – mit dem Erwerb von 49 Prozent des Kapitals für 560 Millionen Euro – seit Februar verhandelt wurde, sind für die endgültigen Verträge noch einmal mindestens zwei Monate veranschlagt worden. Bis zuletzt bemühten sich Etihad und Alitalia-Chef Del Torchio, mit Kapitalerhöhungen und Überbrückungskrediten der alten Aktionäre das finanzielle Überleben der Fluggesellschaft bis in den Herbst zu sichern. Kommt Etihad tatsächlich bei Alitalia zum Zuge, würde sich das europäische Streckennetz der – hinter Emirates – zweitgrößten Fluggesellschaft aus der Golfregion beträchtlich vergrößern.

Die aktuelle Palette der Beteiligungen in Europa umfasst den Anteil von rund 30 Prozent an Air Berlin ebenso wie 3 Prozent an der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus. Darüber hinaus ist Etihad am Einstieg in die Schweizer Regionalfluggesellschaft Darwin interessiert und kooperiert mit Air France, indem Flugpläne und Streckennetze aufeinander abgestimmt werden. Air France ist wiederum als Mitaktionär an Alitalia beteiligt.

Für Etihad sind vor allem die Start- und Landerechte von Alitalia in Rom und Mailand besonders wertvoll. Von dort aus lassen sich die Passagierströme nach Asien über einen Zwischenstopp an der Heimatbasis von Etihad in Abu Dhabi umleiten.

Da die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi nicht mit eigener Kraft die Größe europäischer Rivalen erreichen kann, muss das globale Streckennetz über eine Vielzahl an Partnern aufgebaut werden. Lufthansa-Managern ist dieses Vorgehen ein Dorn im Auge. Sie werfen den staatlichen Konkurrenten aus der Golfregion vor, bei der Expansion von Subventionen ihrer Eigentümer zu profitieren. Etihad-Chef James Hogan bestreitet das: „Wir arbeiten mit rund 70 nationalen und internationalen Finanziers zusammen, über die wir fast 9 Milliarden Dollar an frischem Kapital zu marktüblichen Konditionen beschaffen können“, sagte er vor kurzem.

_____

Time am 10. August 2014

_____

1) http://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/etihad-airways-erobert-europa-alitalia-wird-arabisch-13088296.html

Jetzt ist Schluss!

9. August 2014

NATO

Die sadistischen Schlächter der nazislahmischen Avantgarde IS(IS) sollen nur 5.000 Kämpfer unter Waffen haben. Es sollte doch möglich sein, 5.000 Schinder tot in eine Reihe zu legen, wo es kein Problem war, z.B. zehn Millionen nordamerikanischer Indianer auszurotten.

Der entmenschte Wahnsinn der Orks, die genau das tun, was ihnen der von ihnen als „bester Mensch aller Zeiten“ verehrte Klo H. Metzel aufgetragen und vorgelebt hat, bringt auch rot-grüne Dimmie-Schleimer zum Nachdenken. In der gestrigen „taz“ hat das Irrlicht Deniz Yücel seinen ersten akzeptablen Beitrag abgeliefert (1).

_____

Waffen für Kurdistan!

Es ist moralisch und politisch notwendig, den Kurden und Jesiden im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ zu helfen. Doch sie stehen allein.

YücelNeun Erklärungen von Außenminister Frank-Walter Steinmeier finden sich auf der Webseite des Auswärtigen Amtes aus den vergangenen sechs Wochen zu Gaza und Israel. Eine Erklärung zum Vormarsch der Miliz „Islamischer Staat“ (vormals Isis) im Nord-Irak, zu ihren Gräueltaten gegen Christen, Jesiden, Schiiten, Alawiten und säkulare Sunniten, zu den Flüchtlingen im Sindschar-Gebirge hingegen findet sich in diesem Zeitraum nichts. Keine einzige Erklärung des Ministers. Das heißt jedoch nicht, dass man im Auswärtigen Amt gar keine Meinung hätte. Eine Aufrüstung der kurdischen Truppen wäre falsch, sagte kürzlich eine Sprecherin auf Nachfrage eines Journalisten. „Isis wird geschwächt, wenn man es schafft, dass die Sunniten, die Isis unterstützen, Isis nicht mehr diese Rückendeckung geben.“

Klar. Man kann es sich gut vorstellen, wie bereitwillig sich diese Leute an den Runden Tisch setzen, und auf Wunsch schickt die Bundesregierung bestimmt gerne einen Vermittler, Heiner Geißler müsste doch verfügbar sein. (Schlichtervorschlag: Köpfen von Ungläubigen jetzt nur noch werktags zwischen 9 und 17 Uhr, Kreuzigungen nur freitags.)

Mit dieser Kaltschnäuzigkeit steht die Bundesregierung nicht allein. „Kuddelmuddel im Irak: Kurden, Sunniten, Schiiten, Stalaktiten, alle wollen jetzt ein Stück vom Staatskuchen“, heißt es in der aktuellen Titanic so schön. Oder, wie ein Kommentator der ARD bereits im Januar, aber ganz ernsthaft meinte und was immer noch so ziemlich alle Kommentatoren meinen: „Die tief sitzende und berechtigte Unzufriedenheit der irakischen Sunniten bereitet den Eiferern einen fruchtbaren Boden.“

Immer nur Völker und Stämme

Mag sein. Mag sein, dass bei einer integrativeren Politik des Zentralstaats Isis nicht so leicht so tief in den Irak hätte vordringen können. Aber glaubt man wirklich, die Dschihadisten aus Tschetschenien, Afghanistan oder Dinslaken hätten sich davon abhalten lassen? („Ach, die sunnitischen Araber werden im Irak nicht ausgegrenzt? Dann lassen wir das mit dem Dschihad, war eh nur so eine Idee.“)

Was für ein Blödsinn. Einmal mehr zeigt sich das Elend des politischen Denkens in Deutschland seit Johann Gottfried Herder, Johann Gottlieb Fichte und Peter Scholl-Latour: Immer von Kultur zu reden, wo es um Politik ginge. Über Stämme und Völker und ihre „uralten Konflikte“ zu sinnieren, wo es um eine Erscheinung der Moderne wie den Islamfaschismus ginge. Und partout nicht zu begreifen, was den Unterschied zwischen Kultur und Zivilisation ausmacht.

Doch genau darum, um die Verteidigung der Zivilisation, geht es im Irak. „Wir stehen vor einem Völkermord, der in seinen Ausmaßen nur vergleichbar ist mit den Massakern in Ruanda und Darfur“, schreibt die Gemeinschaft der Jesidischen Vereine in Deutschland. Auch die Kurdische Gemeinde spricht von einem „drohenden Völkermord“. Das klingt dramatisch. Aber nach allem, was bekannt ist, ist es nicht übertrieben.

Gegen diese Höllenbrut, die aus Dantes Inferno entsprungen sein könnte oder aus einem besonders blutigen Mel-Gibson-Film, gegen diese Rackets namens Isis aber stehen die Kurden allein, wie schon so oft in ihrer Geschichte. Sie demonstrieren in Berlin, unter sich, ohne deutsche, arabische oder türkische Unterstützer und fast unbemerkt von den Medien. Und sie kämpfen allein. Die irakisch-kurdischen Peschmerga bekommen nun – trotz aller internen politischen Differenzen – Hilfe von der türkisch-kurdischen PKK, der syrisch-kurdischen PYD und den Selbstverteidigungskräften der Jesiden, einer kurdischen Bevölkerungsgruppe mit eigener Religion.

Schneller zu den Jungfrauen

Im Gegensatz zu den Isis-Milizen verfügen diese Kämpfer über keine schweren Waffen und sind allenfalls für den Guerillakampf ausgebildet. Da auf die irakische Zentralregierung kein Verlass ist, benötigen sie Hilfe von außen: Waffen, Munition, Unterstützung aus der Luft. Denn antworten kann man diese Bande von Lynchmördern nur in der Sprache, die sie verstehen; das einzige Mittel, sie aufzuhalten, besteht darin, ihren Weg zu den ersehnten 72 Jungfrauen abzukürzen. Das klingt martialisch. Aber anders hat man noch keine faschistische Armee von ihrem Tun abhalten können.

Die moralische Pflicht und die politische Notwendigkeit, den Kurden in ihrem Kampf gegen die Dschihadisten zu helfen, haben alle. Hoffnung auf militärische Hilfe aus Deutschland und Europa haben die Kurden indes nicht. Ihre Hoffnung heißt Amerika, wieder einmal. Und die USA stehen tatsächlich besonders in der Pflicht. Denn derzeit prallen zwei Folgen des Irakkrieges aufeinander: Einerseits haben die USA die Dschihadisten, die sie im Irak zu bekämpfen vorgaben, erst ins Land geholt. (Zwischenzeitig verlagerten sich diese nach Syrien, nun kämpfen sie in beiden Ländern.)

Andererseits hat der Irakkrieg die Autonome Region Kurdistan geschaffen, das erste längerlebige staatliche Gebilde der Kurden, das, anders als der restliche Irak, kein failed state ist, und, im Vergleich zu den Nachbarstaaten, weniger repressiv und einigermaßen säkular. Dass die Christen und Jesiden dort Zuflucht suchen und nicht etwa im Zentralstaat, dürfte kein Zufall sein.

Keine internationale Beachtung

Ähnlich ist die Konstellation in Syrien: Einerseits hat die Isis ihren Aufstieg nicht nur Geldgebern aus Saudi-Arabien oder Katar zu verdanken, sondern auch der Unterstützung etwa der Türkei. Andererseits ist die von kurdischen Milizen kontrollierte Region Rojava wohl die einzige, in der es heute um die Menschenrechte besser bestellt ist als vor Beginn des Aufstands gegen das Assad-Regime. Internationale Beachtung finden sie aber nicht. Zu den – gescheiterten – Friedensgesprächen im Februar in Genf waren sie nicht einmal eingeladen. Vielleicht ist der Angriff der Isis der Moment, der einen eigenen kurdischen Staat notwendig erscheinen lässt.

Doch darum geht es zur Stunde nicht. Zur Stunde geht es um eins: Kurden und Jesiden brauchen Hilfe, humanitäre wie militärische. Für das eine hat der Zentralrat der Jesiden in Deutschland ein Spendenkonto errichtet. Das andere müssen Staaten leisten. Auch Deutschland. Geboten wäre es zudem, all jenen Leuten das Handwerk zu legen, die die Isis-Kämpfer mit ständig neuem Kanonenfutter beliefern. Und mit noch etwas kann sich Deutschland nützlich machen: das PKK-Verbot aufheben. Im Nahen Osten gibt es auf absehbare Zeit nicht viele Kräfte, mit denen Demokratie zu machen ist. Die Kurden gehören dazu.

_____

Time am 9. August 2014

_____

1) http://taz.de/Dschihadisten-und-Kurden/!143772/

Titanic zum Thema

8. August 2014

Tunnelmaut

Friedensdemos

Lachverbot

140728_Lampedusa_01

WM-Feeling

Sprachverlernkurs

_____

Time am 8. August 2014

_____

http://www.titanic-magazin.de/postkarten/kategorie/aktuelle-kartenstartcartoons/

Wegschauen geht nicht mehr

7. August 2014

Helnwein

Rainer Hermann hat heute auf „FAZ.net“ einen Kommentar zu den Auseinandersetzungen zwischen Yeziden und „Islamisten“ in Herford vorgelegt (1), dem in weiten Teilen zuzustimmen ist, der aber auch zeigt, dass Herr Hermann bei aller Detailkenntnis m.E. das Problem nicht wirklich verstanden hat (2).

_____

Krawalle zwischen Yeziden und Islamisten

Wegschauen geht nicht mehr

Die Auseinandersetzungen zwischen Islamisten und Yeziden in Herford zeigen, dass die Kämpfe in Syrien und im Nordirak auch uns betreffen. Die Gefahr durch islamistische Extremisten kann nicht mehr kleingeredet werden.

Wer geglaubt hatte, dass uns weder der Bürgerkrieg in Syrien etwas angehe noch die Barbarei des „Islamischen Staats“ im Irak, wird jetzt eines Besseren belehrt. Wie weit entfernt Karakosch, das bis Mitte der Woche das Zentrum der irakischen Christen war, und Sindschar, der Berg der Yeziden, auch liegen mögen: Was dort geschieht, wirkt sich auch in Deutschland aus. Seit Sympathisanten des „Islamischen Staats“ in Herford auf offener Straße Yeziden angegriffen haben, sind Karakosch, Sindschar und Herford nicht mehr zu trennen.

Viel zu lange haben hierzulande die Politik und die Verbände, vor allem die muslimischen, der Ausbreitung der salafistisch-dschihadistischen Hasskultur tatenlos zugesehen in der irrigen Annahme, dass daraus schon keine Gefahr erwachsen werde. Es war hanebüchen, wie Lokalpolitiker diese Gefahr kleingeredet haben, mit der die Sicherheitsbehörden zunehmend überfordert sind. Wegschauen hat sie nicht kleiner gemacht.

Auch die muslimischen Verbände haben sich nicht mit Ruhm bekleckert. Anstatt klar zu sagen, dass die Barbaren im Nordirak keine Muslime seien, flöten sie weiter, dass der Islam nur Frieden sei. Das wird in der Zukunft nicht reichen, wollen die Muslime, die auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, verhindern, dass auch sie für das Morden zur Verantwortung gezogen werden.

Die Propaganda wird den Propagandisten überleben

Der „Islamische Staat“ unter seinem Anführer Bagdadi wird nicht lange bestehen; dessen Propaganda vom Dschihad aber wird ihn überleben. Denn die Saat, die der „Kalif“ Bagdadi gesät hat, ist giftiger als jene von Bin Ladin. Auf Jugendliche, die aus der Bahn geraten sind, übt sie nicht nur in Herford große Anziehungskraft aus.

Gefordert ist die Innenpolitik, gefordert ist auch die Außenpolitik. Es reicht nicht, den vertriebenen Christen Asyl anzubieten. Je länger die Staatengemeinschaft untätig bleibt, desto weiter greift der Flächenbrand im Nahen Osten um sich. Die irakische Armee kann den „Islamischen Staat“, der durch erbeutete Waffen immer stärker wird, nicht aufhalten, die kurdischen Peschmerga können es auch nicht.

Mit Terroristen wie Bagdadi zu verhandeln ist keine Option. Jene Staaten sollten zur Rechenschaft gezogen werden, die frühe Paten des „Islamischen Staats“ in der Absicht waren, so das syrische Regime zu stürzen. Das Ergebnis dieser Fehleinschätzung ist heute zu besichtigen – in Karakosch, auch in Herford.

_____

„Anstatt klar zu sagen, dass die Barbaren im Nordirak keine Muslime seien, flöten sie weiter, dass der Islam nur Frieden sei.“, wirft Hermann den deutschen Mohammedanismusverbänden vor. Moooment mal, die Sadisten vom IS(IS) tun genau das, was ihr Religionsstifter ihnen befohlen hat zu tun und auch selbst getan hat. Es ist daher absurd, von den Orkverbänden zu verlangen, den IS(IS) als „unnazislahmisch“ oder „nichtnazislahmisch“ zu verurteilen.

Die abscheulichen Verbrechen des monströsen Klo H. Metzel sind jedem Mohammedanisten wohlbekannt. Sie werden nur eben nicht als Verbrechen sondern moralische Großtaten gewertet, weil sie sich gegen Gegner des Nazislahm oder Klo H. Metzels richteten.

„Der ,Islamische Staat’ unter seinem Anführer Bagdadi wird nicht lange bestehen; dessen Propaganda vom Dschihad aber wird ihn überleben.“, stellt Hermann zu Recht fest. Warum aber ist das so?

Das ist so, weil sich die mohammedanistische Welt, die sich in unzähligen Aspekten grundsätzlich und antagonistisch vom Rest der Menschheit unterscheidet, zu ihrem letzten Überlebenskampf sammelt. Der evident bösartige und perverse Humbug, der sich in den mohammedanistischen Grundlagentexten offenbart, lässt sich an keiner Stelle mehr mit einer global organisierten, aufgeklärten, kooperativen und der Zukunft zugewandten Menschheit vereinbaren. Unterdrückung der Frauen und Kinder, institutionalisierte Ausrottung von Minderheiten, Substitution eines befriedigenden Sexuallebens durch Gewalt und Mord, das Primat der Riten vor dem eigenen Verantwortungsbewusstsein – derlei „Säulen“ dieser Ideologie sind einfach nicht mehr akzeptabel – weder bei uns noch in der mohammedanistischen Sphäre selbst. Auch einen Tumor können wir ja nicht in unserem Körper akzeptieren.

Daher ist es unsinnig, die Unterscheidung zwischen „Islam“ und „Islamismus“ aus Angst vor Konflikten gegen jede Empirie weiter zu behaupten. Ebensowenig wie eine Frau „ein bisschen schwanger“ sein kann, und es einen Kreis mit Ecken gibt, gibt es einen Mohammedanismus ohne Jihad. Es geht nicht um die vollständige Dekonstruktion eines eingebildeten „Nazislahmismus“ sondern um die vollständige Dekonstruktion des real existierenden Nazislahm.

Es ist notwendig, in die mohammedanistischen Grundlagentexte zu schauen.

Wegschauen geht nicht mehr.

Das gilt auch für Rainer Hermann.

_____

Time am 7. August 2014

_____

1) http://www.pi-news.net/2014/08/islamischer-machetenangriff-auf-jesiden-polizeigrossaufgebot-bei-tumulten-in-herford/
2) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/krawalle-zwischen-yeziden-und-islamisten-wegschauen-geht-nicht-mehr-13086739.html

Sie – Wir

6. August 2014

Al-Baghdadi-Isis

Al-Baghdadi im Video: Der IS(IS)-Chef zeigt sich erstmals öffentlich. Er legt fest, welchen Bürgern die Köpfe abgeschnitten werden sollen. Sein Mikrophon haben wir hergestellt. Seine Kleider haben wir bezahlt. Der Ventilator hinter ihm basiert auf einem westlichen Patent. Das einzige, das nicht von uns ist, ist sein Hass und sein grenzenloser Sadismus. Der kommt aus dem Kloran. Baghdadi dient der Menschheit ungefähr genauso wie der Ebola-Virus.

esa-generaldirektor-jean-jacques-dordain-beobachtet-einen-kontrollbildschirm-in-darmstadt

ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain beobachtet einen Kontrollbildschirm in Darmstadt. Seine Wissenschaftlergruppe wird demnächst erstmalig einen Roboter auf einem Kometen landen und uns wesentliche Fragen nach der Entstehung des Lebens beantworten (1).

F*ck Nazislahm!

Hail Freedom!

Hail! Hail! Hail!

Freedom!

_____

Time am 6. August 2014

_____

1) http://www.faz.net/aktuell/wissen/weltraum/mission-rosetta/rosetta-erreicht-kometen-jagdglueck-im-all-13084974.html

Haaalllo, Frau Saufffrau!

6. August 2014

Kässmann

Eine ebenso fulminante wie pointierte Polemik gegen die unsägliche Margot Käßmann hat Gideon Böss vorgelegt (1).

_____

Wann stoppt Margot Käßmann endlich ISIS?

Margot Käßmann lässt keine Gelegenheit ungenutzt, sich als Pazifistin darzustellen. Darum ist sie auch gegen den Afghanistankrieg gewesen, an dem „nichts gut“ war, wie sie in einer Predigt feststellte und dafür bis heute von einem großen Teil der Bevölkerung gefeiert wird. Sie ist aus Prinzip gegen Krieg, weil der keine Probleme löst. Auch der Zweite Weltkrieg nicht, zu dem ihr nur einfällt, dass da „am Ende“ bei allen die Vernunft aussetzte.

Auch sonst ist sie gegen den Einsatz von Gewalt. Mit den Taliban hätte sie lieber gebetet, anstatt sie zu bekämpfen, erklärte sie, ohne aber den Weg nach Afghanistan gesucht zu haben, um ihren frommen Wunsch in die Tat umzusetzen. Auch dass Osama bin Laden erschossen wurde, macht sie wütend. Das hätte man anders lösen müssen, ärgert sie sich. Sie weiß immer, wie es nicht geht, nämlich mit militärischen Mitteln. Denn es gibt nur „gerechten Frieden“, keinen „gerechten Kriege“.

Und nun gibt es eine Situation, in der Käßmann die Überlegenheit ihrer pazifistischen Gesinnung wunderbar unter Beweis stellen könnte.

Seit Monaten mordet und vergewaltigt die islamistische Terrororganisation ISIS im Grenzgebiet zwischen dem Irak und Syrien und hat soeben ein Kalifat ausgerufen. Es gibt Videos von Massenerschießungen. Menschen werden deportiert und hingerichtet, wenn sie den falschen Gott anbeten oder den richtigen auf die falsche Weise. Es finden ethnische Säuberungen ganzer Städte statt. Für enthemmte Psychopathen, die sich für allmächtig halten, gibt es keine Perversion und kein Verbrechen, das sie nicht mit Begeisterung begehen würden, wenn man sie lässt. Die ISIS-Terroristen lässt man.

Dass sie so ungestört enthaupten, hängen, schlachten und verstümmeln können, liegt an der Abwesenheit von Feinden, die sie daran hindern würden. Keine Amis, keine Briten, keine NATO. Die irakische Armee ist zu schwach und die syrische noch mit anderen Dingen und eigenen Kriegsverbrechen beschäftigt. Von daher wäre das jetzt die Gelegenheit für Käßmann, in das ISIS-Kalifat zu reisen, mit den Islamisten zu sprechen und dann mit der frohen Kunde heimzukehren, dass sie das Massenmorden jetzt sein lassen.

Aber wenn sie nicht hinreist, wäre es zumindest interessant zu erfahren, was Käßmann denn aus der sicheren Entfernung für Möglichkeiten sieht, das Abschlachten zu beenden? Was hält man als Pazifistin für Trümpfe in der Hand, gegen eine von Gott beseelte Mörderbande? Man kann sie bitten, mit dem Töten aufzuhören. Das kann man machen. Und wenn diese Bitte ausgeschlagen wird? Sind dann alle Möglichkeiten erschöpft? Vermutlich. Der Einsatz von Gewalt scheidet ja aus pazifistischer Sicht aus, um die eigenen Interessen durchzusetzen, was ein Problem ist, wenn die Gegenseite das in Hinblick auf die eigenen Interessen ganz anders sieht.

Und genau das ist das Problem mit Pazifismus. Er ist eine feige Ideologie, die keine Verantwortung übernimmt, die Schwachen und Verfolgten dieser Welt im Stich lässt und sich dabei trotzdem als moralisch überlegen begreift. Den Preis für das porentief reine Gewisse der Pazifisten zahlen jene Menschen, die wehrlos einem Mob bewaffneter Psychopathen gegenüberstehen. So wie die Opfer von ISIS, die von den Käßmanns dieser Welt keine Hilfe erwarten können, denn Krieg kann nie und Dialog muss immer die Lösung sein. Auch dann, wenn der Dialogpartner keine Lust auf Dialog hat, weil er viel lieber seinem Gott ein weiteres Menschenopfer darbringen will. Und noch eines und noch eines, weil ihm das gefällt und ihn niemand aufhält, weswegen er auch nicht damit aufhören wird, bis ihn jemand aufhält. Und dieser Jemand wird mit Sicherheit kein Pazifist sein.

Käßmann wird das alles nicht irritieren. Sie ist ein guter Mensch, der nicht will, dass Menschen Gewalt angetan wird. Das reicht ihr. Wie man Menschen aufhält, die sehr wohl das Ziel haben, anderen Menschen Gewalt anzutun, kann und will sie nicht beantworten. Erwartet auch niemand von diesem moralischen Schwergewicht der deutschen Gesellschaft. Warum eigentlich nicht?

_____

Time am 6. Juli 2014

_____

1) http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wann_stoppt_margot_kaessmann_endlich_isis

Im Interview: Thomas von der Osten-Sacken

6. August 2014

Tagesshow

Ein erstaunliches Bild bot der Webauftritt der gestrigen „Tagesshow“. Der linke Counterjihadi Thomas von der Osten-Sacken durfte eine militärische Intervention des Westens zwecks Vernichtung des barbarischen IS(IS) fordern (1).

Thomas von der Osten-Sacken ist Geschäftsführer von Wadi, einem Verband für Krisenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Der 46-Jährige arbeitet seit 20 Jahren im Irak, zuletzt war er im Juni dieses Jahres dort. Außerdem arbeitet er als Publizist unter anderem für „Welt“, „Jungle World“ und „The European“. Er schreibt über den Nahen Osten und Nordafrika.

Bemerkenswert einerseits ist, wie sehr linke Stimmen in unseren MSM präsent sind, bemerkenswert andererseits ist, wie konkret sich teilweise der Counterjihad mittlerweile in ihnen artikulieren kann.

Lesen Sie nun das Interview von Anna-Mareike Krause mit Herrn von der Osten-Sacken.

_____

Interview zum Vormarsch der IS-Kämpfer im Irak

„Der Westen muss militärisch eingreifen“

Mit brutalster Gewalt ziehen IS-Kämpfer durch den Irak, töten und vertreiben Tausende. Wer sind die Kämpfer? Weshalb sind ihre Gegner so machtlos? Und was könnte der Westen tun? Darüber hat tagesschau.de mit dem Nahost-Experten von der Osten-Sacken gesprochen.

von der Osten-Sacken

tagesschau.de: Der Irak befindet sich nach dem IS-Vormarsch in einer tiefen poltischen Krise. Was passiert da gerade im Irak?

Thomas von der Osten-Sacken: Diese dschihadistische Terrororganisation kontrolliert Teile von Syrien und dem Irak. Dort bringt sie mit heftiger Brutalität Minderheiten um, Christen, Jesiden. Sie bringt Frauen dazu, sich zu verschleiern oder das Haus nicht mehr zu verlassen und regiert dort mit nacktem Terror.

tagesschau.de: Wie konnte es dazu kommen?

Von der Osten-Sacken: Nach dem sehr frühzeitigen Abzug der Amerikaner 2010 haben sich die vielen ungelösten Probleme im Irak zugespitzt. Es leben in dem Land in der Mehrheit schiitische Araber, die beiden anderen großen Gruppen sind sunnitische Araber im Nordwesten des Landes und Kurden im Nordosten des Landes. Der Iran als schiitisches Land hat sehr großen Einfluss auf die gegenwärtige Regierung von Nuri al-Mailiki. Dadurch wurde die Dominanz der Schiiten ausgebaut, was in den arabisch-sunnitischen Gebieten für großen Unmut gesorgt hat. Die Sunniten waren diejenigen, die die Diktatur von Saddam Hussein besonders gestützt und auch von ihr am meisten profitiert haben. Als IS im Juni den Nordirak überrollt hat, ist die irakische Armee dort, in Mossul, auseinandergebrochen. Das lag auch an der verfehlten Politik, schiitische Soldaten in diese sunnitischen Gebiete fast wie Besatzungstruppen zu schicken. Seitdem etabliert sich dort diese Terrororganisation und hat dort ein sogenanntes Kalifat ausgerufen. Seit Juni sind IS-Kämpfer auf dem Vormarsch im Irak. Sie haben bereits tausende Menschen getötet, hunderttausende sind auf der Flucht.

tagesschau.de: Ein Kalifat ausgerufen – was bedeutet das genau?

Von der Osten-Sacken: Die Grundidee aller islamischen Bewegungen – des IS, aber auch der Muslimbrüder oder der Hamas – ist zum einen, dass es in der islamischen Welt keine Trennung zwischen Staat und Religion geben soll. Zum anderen ist die gesamte islamistische Bewegung manisch besessen von der Vorstellung, dass die Schwächung und letztendlich alle Probleme der Region daher stammen, dass das Kalifat abgeschafft wurde, das bis 1922 aus Istanbul regierte. Deshalb soll nun ein neues Kalifat errichtet werden, das die Gesetze des Islam, also der Scharia, umsetzt und zumindest die ganze islamische Welt unter seine Regierung bringen muss. Diese Vorstellung bezieht sich stark auf die alten Kalifate, die es in Damaskus und Bagdad im frühen Mittelalter gegeben hat. Es ist also eine Rückkehr ins siebte oder achte Jahrhundert – bloß im Zeitalter von Chemiewaffen und Mobiltelefonen.

tagesschau.de: Mit welchen Methoden versucht IS das durchzusetzen?

Von der Osten-Sacken: Mit blankem Terror. Die Feier von brutalster Gewalt, mit der IS vorgeht, ist meiner Ansicht nach präzedenzlos, auch in der Geschichte des islamistischen Terrors. Ein Beispiel: In Mossul sind den IS-Kämpfern 1500 junge irakische Soldaten in die Hände gefallen. Man geht davon aus, dass diese alle exekutiert worden sind. Am Ende des Fastenmonats Ramadan wurde ein Video veröffentlicht, in dem diese Exekution regelrecht gefeiert wird. Das ist ein hochprofessionell gemachtes Video. Unterlegt mit Koransuren sieht man diese jungen Männer weinen und um ihr Leben betteln, sie werden auf Lastwagen verladen und in die Wüste gebracht, wo sie mit Kopfschüssen oder Maschinengewehrsalven hingerichtet werden. Ähnliche Videos gibt es von Steinigungen von Frauen, denen man Ehebruch vorgeworfen hat, oder von Kreuzigungen. Mit Kreuzigungen töten sie besonders häufig diejenigen Menschen, denen sie Abfall vom „richtigen Glauben“ vorwerfen. Diese Videos haben zum einen den Zweck, die eigene Anhängerschaft zu vergrößern. Sie dienen aber natürlich auch der Einschüchterung und Abschreckung der Gegner. Ein angebliches Video von IS-Kämpfern in Rakka. Solche Videos werden professionell produziert und dienen der Einschüchterung der Gegner.

tagesschau.de: Wer sind die IS-Kämpfer, von wem werden sie unterstützt?

Von der Osten-Sacken: In den Ländern selbst haben sie keine breite Unterstützung, dort regieren sie mit Terror. Sie haben aber international Unterstützung, auch in Europa und den USA. Das sind besonders junge Männer, die etwa zwischen 17 und 30 Jahre alt sind und relativ perspektivlos. Sie sind nicht unbedingt arm, aber in ihrem individuellen Leben vergleichsweise gescheitert. Auf diese Männer hat der radikale Islam eine hohe Anziehungskraft. Auch aus Deutschland, England, Frankreich und den USA stammen hunderte junge, muslimische Männer, die nun in Syrien und dem Irak kämpfen.

tagesschau.de: Hat die westliche Politik im Irak versagt?

Von der Osten-Sacken: Es gibt ja nicht die eine westliche Strategie für den Irak. Der Irakkrieg 2003 hat den Westen gepalten in die “Koalition der Willigen” und die Koalition aus Deutschland und Frankreich in Fundamentalopposition dazu. Die Demokratisierung des Irakes hat aber danach Fortschritte gemacht. Ich arbeite seit 20 Jahren im Irak, ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass sich die Lage dort in den Jahren 2008 bis 2010 dramatisch verbessert hat. Erst jetzt, nach dem Abzug der Amerikaner, hat sich die Lage wieder verschlimmert, was aber auch daran liegt, dass man in Syrien nicht interveniert und den Bürgerkrieg dort völlig aus dem Ruder hat laufen lassen.

tagesschau.de: Kann der Westen jetzt überhaupt noch etwas tun?

Von der Osten-Sacken: Natürlich müsste der Westen jetzt geschlossen alles unternehmen, um die Ausbreitung von IS zu stoppen.

tagesschau.de: Auch militärisch?

Von der Osten-Sacken: Ich sage das besonders als Geschäftsführer einer humanitären Organisation nur ungern. Aber zunächst hilft in dieser Situation nur militärisches Eingreifen. Vorgestern haben IS-Kämpfer im Nordirak etliche Angehörige der Religionsgemeinschaft der Jesiden getötet. Während wir hier reden, sind rund 200.000 Jesiden auf der Flucht. 100.000 weitere sind in die Berge geflüchtet, sie sitzen bei 40 Grad, ohne Nahrung und ohne Wasser auf dem Berg, wo sie sich vor den IS-Kämpfern verstecken. Es gibt keine Versorgung, keine Luftbrücke. Vor unseren Augen beginnen die ersten Frauen und Kinder zu verdursten. Das ist die aktuelle Lage. Das wichtigste ist also, dass die IS-Kämpfer zurückgedrängt werden. Außerdem sind in der Region knapp zehn Millionen Menschen auf der Flucht. 9,5 Millionen von ihnen sind noch in der Region, Europa hat sich regelrecht abgeschottet und nimmt kaum Flüchtlinge auf. Flüchtlingslager ohne Perspektive sind aber Radikalisierungsbrutstätten, das wissen wir aus Erfahrung. Die Taliban sind in Flüchtlingslagern entstanden. Es muss außerdem eine langfristige Perspektive für die Region geben, eine Art Marshall-Plan.

tagesschau.de: Was bedeutet die Entwicklung in Syrien und dem Irak für den gesamten arabischen Raum drei Jahre nach dem „Arabischen Frühling“?

Von der Osten-Sacken: Das ist jetzt ganz klar der Rückschlag. All diese Kräfte – ob es das Assad-Regime, der Iran oder IS ist – sind sich einig in ihrer panischen Angst davor, dass die Region sich demokratisieren könnte. All diese Forderungen nach Demokratie, nach rechtsstaatlichen Strukturen, nach Menschenrechten bedrohen all diese Machthaber in der Region – so zerstritten die Akteure untereinander auch sein mögen, in diesem Punkt sind sie sich einig. Diejenigen aber, die in diesen Ländern für etwas anderes stehen und eine Demokratisierung wollen, haben keine Unterstützung, keine Waffen, können sich nicht wehren. Damit sind sie die ersten Opfer dieser Entwicklung. Da liegt das komplette Versagen des Westens: Es gibt keinerlei Strategie, wie man Menschen helfen kann in Konflikten, die man mit Verhandlungen und netten Gesprächen nicht lösen kann.

_____

Time am 6. August 2014

_____

1) http://www.tagesschau.de/ausland/interview-osten-sacken-100.html

Bedrohung und Verhöhnung

5. August 2014

Lügazin

Ein aktueller Artikel im „Lügazin“ zeigt das völlige Unverständnis der afrikanischen und mohammedanistischen Invasoren für das Denken ihrer europäischen und deutschen Gastgeber (1). Jamie Schearer und Madina Mohamed sind nicht der Meinung, dass man für die Besetzung eines Führungspostens berufliche Qualitäten vorweisen können muss. Auschlaggebend sollte vielmehr die dunkle Hautfarbe sein:

„Haben Sie in letzter Zeit eine Schwarze Frau in einer Führungsposition gesehen, zum Beispiel eine schwarze Firmenchefin eines DAX-Unternehmens? Eine schwarze Politikerin in der Führungsriege? Eine schwarze Frau als Vorstandsmitglied einer internationalen NGO? Das ist kein Zufall, denn wir werden hinter geschlossenen Türen versteckt.“

Eine rassistische Verschwörung der deutschen Nazis – klarer Fall. Das lassen die „schwarzen Aktivist_innen“ aber nicht durchgehen. Ihre „marginalisierten Communities“ sollen „ermächtigt werden“, und sie möchten „Veränderung europaweit einfordern“. Sie haben dann „fünf Forderungen“ gestellt, über deren Inhalt sich der Artikel aber leider ausschweigt. Weiterhin möchten sie am (uralten?) „Erbe schwarzer Menschen in Europa… arbeiten“, was wohl eher bedeutet, dass sie die weißen Europäer beerben wollen.

Der Artikel schließt folgendermaßen:

„,Die Schwarze Frau ist die unbeschützteste, ungeliebteste Frau auf der Welt… Sie ist die einzige Blume dieser Welt, die unbewässert wächst.’ Wir mögen unbewässert wachsen, doch wir wachsen schnell.“

Eben das haben aber viele Westler als ein gravierendes und grundsätzliches Problem erkannt, dass sich Afrikaner und Orks nämlich scham- und hemmungslos vermehren.

Anstatt ihre Stellung in ihren Heimatländern zu verbessern, fliehen sie zu uns. Kaum hier angekommen, machen sie sich sodann mit aller Kraft daran, unsere Länder durch permanente Forderungen, Bildung von Parallelgesellschaften, Ausbeutung des Sozialsystems und kleinliche Opposition in die gleichen gewalttätigen, korrupten und ineffizienten Gesellschaften zu transformieren, denen sie grade entkommen sind. Was bei ihnen stets bleibt, ist die untergeordnete und machtlose Position der Frauen, und die führt zu den ungeheuerlichen Vermehrungsraten. Masse statt Klasse ist auch das Motto zahlreicher Tierarten, die die Menschheit gerne los wäre.

Ihr schnelles Wachstum erscheint uns als existenzielle Bedrohung, und ihren Stolz darauf nehmen wir als Verhöhnung wahr.

_____

Time am 5. August 2014

_____

1) http://www.migazin.de/2014/07/30/schwarze-frauen-in-deutschland-wir-moegen-unbewaessert-wachsen-doch-wir-wachsen-schnell/

Doch wieder da?

5. August 2014

AhluhSunna

Die Hardcore-Orks von „Ahlu Sunnah“ hatten die Schließung ihrer Seite angekündigt (1). Nun gibt es doch wieder einen Eintrag: Eine Liste von Jihad-Studenten, die nach Medina reisen werden (2). Ich hoffe, dass unsere Dienste ihnen vor ihrer Abreise gründlichst auf den Zahn fühlen werden.

_____

Time am 5. August 2014

_____

1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/08/01/was-macht-eigentlich-13/
2) http://www.ahlu-sunnah.com/threads/31584-Liste-der-Studenten-in-Medina-2010?p=529034#post529034

Nichts sonst!

4. August 2014

Nazislahm.de

Unabhängig davon, ob es einen neuen Fall gegeben hat, berichtet „islam.de“ immer wieder von Anschlägen gegen Moscheen, um daran anschließend die gesonderte Erfassung der „Islam- oder Muslimfeindlichkeit“ zu fordern (1).

Zum letzten Mal war das vor knapp sechs Wochen der Fall, als Mazyeks Propagandaorgan einen „dramatischen Anstieg von Übergriffen auf Moscheen“ beklagte (2). Seitdem hat es keinen neuen „Anschlag“ gegeben, wobei unter „Anschlag“ harmlose Wandbeschmierungen zu verstehen sind, die vermutlich von den Orks dort selbst angebracht wurden. Dennoch warnt und fordert man wieder.

Die Methode, mit dem ständigen Wiederholen der immer gleichen Meldung die Stimmung zu erzeugen, als ob es ständig Angriffe gäbe, wird natürlich von den Bolschewisten nach Kräften unterstützt. Sie haben offenbar der Ansicht ihres Propheten Karl Marx abgeschworen, dass „Religion Opium für das Volk“ sei, und den Mohammedanismus als Bündnispartner für sich entdeckt. Arme Irre: Das Beispiel der iranischen Kommunisten, die von den Mullahs ausgerottet wurden, nachdem sie geholfen hatten, den Schah zu stürzen, ist ihnen keine Lehre.

Interessanterweise unterscheiden sich die aktuellen Zahlen von denen des Juni:

„Wurden in den Jahren 2001 bis 2010 noch im Jahresschnitt 19 Übergriffe gezählt, waren es in den Jahren 2012 und 2013 schon fast doppelt so viele (36).“

Im Juni war also die Rede von einer Gesamtzahl von 190 Anschlägen 2001 bis 2010 gewesen, nun gibt es von 2001 bis 2011 eine Summe von 242 („22 Übergriffe pro Jahr“). Daraus muss geschlossen werden, dass 2011 eine Zahl von 52 Anschlägen verübt wurde. Demzufolge wäre das Jahr 2011 das Jahr mit den meisten Anschlägen, und die Zahl der Anschläge wäre in den Jahren 2012 (35) und 2013 (36) dramatisch ZURÜCKGEGANGEN. Für das Jahr 2013 wurde übrigens die Zahl 36 angegeben, nun sind es nur noch 35.

Gleich geblieben ist die Gesamtzahl 78 von 2012 bis März 2014, bzw., da gezeigt wurde, dass es seit dem März keine neuen Übergriffe gegeben hat, bis August 2014. Wenn von dieser Anzahl die (aktuellen) Zahlen von 2012 und 2013 abgezogen werden, erhalten wir ganze sieben „Anschläge“ für 2014. Wenn die Mohammedanisten da nicht ein bisschen nachhelfen, wird das Jahr 2014 mit einer Zahl von weniger als 20 oder gar weniger als zehn Vorfällen in die Geschichte eingehen.

Angesichts dieser marktschreierischen Informationspolitik der Orks ist natürlich die durch nichts belegte Behauptung, es gäbe bei Anschlägen gegen Moscheen eine wesentlich höhere „Dunkelziffer“, als absurde und völlig unglaubwürdige Lüge zu werten.

Ulkig ist die Empörung des großen Vorsitzenden über die derzeitig nicht vorgenommene gesonderte Ausweisung von Hassverbrechen als „antimohammedanistisch“: „Diese Differenzierung wird von uns seit Jahren gefordert“, mault Mazyek, aber die Bundesregierung spurt einfach nicht. Deshalb muss er kräftig drohen: „Noch hält der soziale Kitt, aber wie lange noch?“ Zweifellos hat er mit seiner Drohung die Verhältnisse von Mossul im Auge, das grade nach 2.000 Jahren vom ISIS christenfrei gemacht worden ist. „nazislahm.de“:

„Tatsächlich gibt es in Deutschland im Bereich der politischen Kriminalität bisher keine Kategorie für ,Islam- oder Muslimfeindlichkeit’. Beide werden offiziell als ,Hasskriminalität’ oder ,fremdenfeindlich’ eingestuft.“

Hasskriminalität und Fremdenfeindlichkeit reichen nicht, da muss die „Islam- oder Muslimfeindlichkeit“ dazu, die natürlich für ihn per se „rassistisch“ sind. Die Gleichschaltung von Islam- mit Muslimfeindlichkeit zeigt Mazyeks Interesse, jegliche Kritik am Mohammedanismus mit persönlichen Angriffen auf Mohammedanisten gleichzusetzen und derart zu kriminalisieren. Nicht erfasst werden sollen natürlich Verbrechen von Mohammedanisten an Nichtmohammedanisten, obwohl die zweifellos außerordentlich viel häufiger begangen werden.

Die Berufsrevolutionärin Jelpke (3) von der SED-Nachfolgepartei „die Linke“ – deren Namen korrekt zu schreiben „nazislahm.de“ offenbar nicht in der Lage ist – meint, zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können, indem sie behauptet, die Kritik am Mohammedanismus sei (fehlgeleiteter) Protest gegen den Kapitalismus.

„Islamfeindschaft sei ,das neue Gewand des Rassismus’“, so schließt der Hetzartikel.

So ein Unfug! Mohammedanismuskritik ist nicht Rassismus noch des Kaisers neue Kleider noch drei mal drei.

Mohammedanismuskritik ist Mohammedanismuskritik.

Nichts sonst!

_____

Zahl der Anschläge auf Moscheen in Deutschland gestiegen

78 Attacken zwischen 2012 und 2014 – Dunkelziffer wesentlich höher – Zentralrat der Muslime sehr besorgt und mit konkreten Vorschlägen, um antimuslimischen Rassismus zu bekämpfen

Die Zahl der Übergriffe auf Moscheen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag) unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. Demnach wurden zwischen 2001 und 2011 im Schnitt 22 Übergriffe pro Jahr gezählt, 2012 und 2013 stieg die Zahl auf 35 beziehungsweise 36 im Jahr. Von Anfang 2012 bis März 2014 wurden 78 Attacken registriert, davon 13 in Niedersachsen.

Für den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, ist dies ein Zeichen für die Zunahme anti-muslimischer Ressentiments. Im Gespräch mit der der (bitte „der streichen“, T.) „Neuen Osnabrücker Zeitung“ forderte er „die Einrichtung von eigenständigen und spezialisierten Fachabteilungen in den Verwaltungen der Länder, um anti-muslimische rassistische Tatbestände erfassen und beobachten zu können“. Mazyek verwies auf Nordrhein-Westfalen, wo diese separate Erfassung durch einen Landtagsbeschluss künftig gegeben sei. Sein Appell richtete sich an die Bundesregierung und die Innenministerkonferenz der Länder, diesen Beschluss für alle Bundesländer verbindlich festzulegen. „Diese Differenzierung wird von uns seit Jahren gefordert“, sagte er.

„Vor allem brauchen wir klare Signale der Politik – an die Betroffenen wie auch an alle anderen.“ In Deutschland lebten vier Millionen Muslime „integriert“. „Noch hält der soziale Kitt“, sagt der Zentralratsvorsitzende gegenüber der Deutschen Welle kürzlich, „aber wie lange noch?“

Tatsächlich gibt es in Deutschland im Bereich der politischen Kriminalität bisher keine Kategorie für „Islam- oder Muslimfeindlichkeit“. Beide werden offiziell als „Hasskriminalität“ oder „fremdenfeindlich“ eingestuft. So rügte die 1993 vom Europarat eingesetzte „Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz“ (ECRI) deutsche Defizite bei der Bekämpfung von Rassismus. Rassistische Motive, so der Vorwurf, würden „zu rasch“ ausgeschlossen. Das System zur „Erfassung und Definition von rassistischen, fremdenfeindlichen, homophoben Zwischenfällen“ sei zu reformieren.

Auch die innenpolitische Sprecherin der Linken-Bundestagsfraktion, Ulla Jelpe (die Hetzerin heißt Jelpke, T.), sprach sich dafür aus, islamfeindliche Straftaten statistisch genau zu erfassen, „wie dies etwa bei Straftaten von Nazis schon der Fall ist“. Im Gespräch mit der „Neuen OZ“ zeigte sie sich besorgt über die gestiegene Zahl der Übergriffe auf Moscheen: „Hier ist ein gefährlicher Mix aus Rassismus und Sozialdarwinismus am Gären, der sich zunehmend in Gewalt gegen Muslime äußert.“ In weiten Teilen der Gesellschaft sei es „leider normal geworden, Muslime zu Sündenböcken für eine ganze Reihe politischer und sozialer Missstände zu machen“.

Der aktuellen „Mitte“-Studie der Universität Leipzig zufolge hat die Islamfeindschaft in Deutschland zuletzt deutlich zugenommen. „Jeder dritte Deutsche findet, Muslimen sollte Zuwanderung nach Deutschland untersagt werden“, schreiben die Autoren. Islamfeindschaft sei „das neue Gewand des Rassismus“.

_____

Time am 4. August 2014

_____

1) http://www.islam.de/23993
2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/06/21/verharmlost-und-vertuscht/
3) http://de.wikipedia.org/wiki/Ulla_Jelpke


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 26 Followern an