Naipaul: eine noch heftigere Leidenschaft

17. Oktober 2014

Malaysia_Karte

Von Pakistan reiste Vidiadhar Surajprasad Naipaul weiter nach Malaysia. Hier erste Betrachtungen:

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Malaysia 1

naipaulVon Indien oder dem indo-pakistanischen Subkontinent aus verbreitete sich die Religion nach Südostasien. Hinduismus und Buddhismus entwickelten sich zuerst. Sie regten die großen Zivilisationen von Kambodscha und Java an, deren Monumente – Angkor‚ Borobudur – zu den Weltwundern gehören. Diese indischen Religionen, lehrt man uns, wurden nicht durch Armeen oder Kolonialisten verbreitet, sondern durch Händler und Priester. Und solcher Art waren die indischen Reisenden, die im vierzehnten oder fünfzehnten Jahrhundert, nachdem der Islam in den Subkontinent gelangt war, begannen, den Islam nach Indonesien und Malaysia zu bringen.

Nach Südostasien kam der Islam als weitere Religion Indiens. Eine arabische Invasion wie in Sind fand nicht statt; die einheimische Kriegerkaste wurde nicht systematisch abgeschlachtet; keine arabischen Militärkolonien wurden errichtet; keine Beute wurde verteilt; weder Schatz noch Sklaven wurden an einen Kalifen im Irak oder in Syrien geschickt; es gab keinen Zoll, keine Steuern für Ungläubige. Es gab keine Katastrophe, die gefestigte Weltordnung wurde nicht über Nacht abgeschafft. Der Islam verbreitete sich als Idee – ein Prophet, eine göttliche Offenbarung, Himmel und Hölle, eine von Gott gut geheißene Gesetzessammlung – und vermischte sich mit älteren Ideen. Heute kommen die Missionare, um diese Mischreligion zu reinigen, und immer noch kommen vorn Subkontinent – und besonders aus Pakistan – die eifrigsten Missionare.

Sie bringen keine Nachricht von der Militärherrschaft, der auf Auslandsüberweisungen fußenden Wirtschaft, vom Verlust des Gesetzes, von der Tragödie der Bihari-Moslems‚ die nun weder von Bangladesh noch von Pakistan erwünscht sind. Diese Ereignisse haben mit dem Islam nichts zu tun, und diese Männer bringen nur Nachricht vom Islam und den Feinden des Islams. Sie bieten Leidenschaft, und zwar die besondere Leidenschaft der Moslems vom Subkontinent: die Leidenschaft von Menschen, die sich trotz Pakistan als bedrohte Minderheit fühlen, die Leidenschaft von Menschen, die mit ihrer Ansicht von Geschichte als „vergnüglicher Geschichte der Eroberung“ längst aufgehört haben, sich als Eroberer zu fühlen, und vor allem die Leidenschaft von Moslems, die sich am Rand der wahren moslemischen Welt fühlen. Die Entfernung Persiens von Arabien schuf den Schia-Glauben und die Überzeugung der Perser, dass ihr Islam reiner sei als der der Araber. Die Distanz der indischen Moslems von Arabien ist noch größer als die der Perser, und ihre Leidenschaft ist genauso heftig, wenn nicht noch heftiger.

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Time am 17.  Oktober 2014

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V. S. Naipaul, „Eine islamische Reise“ von 1981,
DTV München 2002, S. 247 ff.

IS-IS: ein Öl-, Wasser- und Strommagnat

16. Oktober 2014

mossul-staudamm

Der Mossul-Staudamm ist zurück in kurdischer Hand 

Die „Deutsch Türkische Nachrichten“ brachten am 13. Oktober einen interessanten Artikel über den Zugriff des IS-IS auf die regionalen Wasservorräte (1).

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Irak: Islamischer Staat steigt ins Wasser-Geschäft ein

Der Islamische Staat hat in einigen Gebieten des Iraks die Kontrolle über die Wasser- und Stromversorgung erlangt. Die Menschen sind nun Energie-Kunden der Terror-Gruppe geworden. Zahlreiche Bauern müssen Strom und Wasser über den Islamischen Staat beziehen.

Der Islamische Staat (IS) hat im Irak mehrere Staudämme und Wasserspeicher unter seine Kontrolle gebracht. Die IS-Milizen möchten das Wasser als Waffe gegen die Bevölkerung einsetzen, um die Menschen gefügig zu machen und Geld zu verdienen.

„Wir befinden uns in einem Wasser-Konflikt mit dem Islamischen Staat. Dieser will die Wasser-Ressourcen um jeden Preis kontrollieren“, zitiert die Washington Post Abdul Majid Satar, Minister für Landwirtschaft und Wasserressourcen der Autonomen Region Kurdistans (KRG).

Die kurdischen Peschmergas hatten im August mehrere Gebiete zurückerobert, die zuvor vom IS eingenommen wurden. Doch die Terror-Organisation schnitt die aufgegebenen Ortschaften von Wasser und Strom ab. Denn der IS kontrolliert die Stadt Mossul. Dort befinden sich zentrale Wasser- und Stromnetzwerke, an die auch andere Ortschaften angebunden sind.

„Wir kamen zurück in unsere Dörfer und sahen, dass wir weder Strom noch Wasser haben. Also mussten wir wieder gehen (…) Selbst wenn sie sich zurückziehen, sind sie noch an der Macht“, sagt der kurdische Bauer Mazoot Shaqer Mohammad .

Im Dorf Gwer verfolgte der IS einen rein finanziellen Ansatz. Die IS-Milizen zogen sich aus dem Weizenanbaugebiet Weiler Talkhaneim zurück. Doch sie machten zwei Brunnen unbrauchbar, indem sie den benötigten Strom für die Generatoren kappten. Anschließend kontaktierten sie die örtlichen Beamten. „Sie forderten 4 Millionen Dinar [3.500 US-Dollar], um den Strom wieder anzuschalten.“, berichtet der kurdische Landwirt Ibrahim Ismail Rasool.

Die kurdische Regionalregierung ist nicht im Stande, den Bauern in ihrer Not auszuhelfen. Also wenden sich viele an den IS, um entgeltlich Strom und Wasser zu beziehen. „Es ist nur fair, dass ich zahle, wenn sie mich mit Strom versorgen“, so Rasool.

Der IS kontrolliert derzeit vier Staudämme entlang der Flüsse Euphrat und Tigris. Die Macht über das Wasser beschert dem IS auch einen großen Einfluss in der Agrarwirtschaft. Denn die Dämme dienen im fruchtbaren Zweistromland der Bewässerung.

Die Wasserstände im Irak sind in den vergangenen Jahren aufgrund verminderten Niederschlags zurückgegangen. Nach Angaben der UN wird die Strömung des Euphrat bis 2025 voraussichtlich um mehr als 50 Prozent sinken.

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Time am 16. Oktober 2014

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1) http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2014/10/505818/irak-islamischer-staat-steigt-ins-wasser-geschaeft-ein/

Er weigert sich

15. Oktober 2014

Weigerung

Mohammed Belal el-Mogaddedi weigert sich in der „Islamischen Zeitung“ (1).

„Ich weigere mich“, titelt er, und er meint damit die den Mohammedanisten gegenüber erwartete Distanzierung von „Salafisten“, „Jihadisten“ und den Mordbrennern des IS-IS, die er aber nicht aussprechen will.

Von „Jihadisten“ will er sich nicht distanzieren, weil die s.E. fälschlich die eigentliche Bedeutung des Begriffs („die Bemühung um die positive Charakterentwicklung des Menschen“) als Aufforderung zur Gewaltausübung auslegen. AllaHundseingesandter sah das allerdings anders als Herr el-Mogaddedi, aber bekanntlich haben weder Alla noch Klo H. Metzel auch nur das geringste mit dem Mohammedanismus zu tun:

„Ziehet aus, leicht und schwer, und eifert mit Gut und Blut in Allahs Weg. Solches ist besser für euch, so ihr es begreifet.“ (9. Sure, Vers 41; Recl. S. 186)

„Es freuten sich die in ihren Wohnungen Zurückgebliebenen, dem Gesandten Allahs zuwider gehandelt zu haben, und hatten keine Lust, mit Gut und Blut in Allahs Weg zu eifern und sprachen: ,Ziehet nicht aus in der Hitze’. Sprich: ,Dschehennams Feuer ist heißer.’ … Und so mögen sie wenig lachen und viel weinen zum Lohn für ihr Tun.“ (9. Sure, Vers 82+83; Recl. S. 191)

„Und es kamen Ausflüchte machend einige der Steppenaraber, auf daß ihnen Erlaubnis würde, daheim zu bleiben. Und sitzen blieben daheim diejenigen, die Allah und seinen Gesandten belogen hatten. Wahrlich, treffen wird die Ungläubigen unter ihnen schmerzliche Strafe.“ (9. Sure, Vers 91; Recl. S. 192)

Realitätsverweigerer el-Mogaddedi bekennt sich schon zum Kalifat, also einem totalitären und despotischen Staat, indes hält er die Sadisten vom IS-IS für Usurpatoren:

„Ich weigere mich, das von ihnen kontrollierte Territorium mit einem den islamischen Geboten im Einklang stehendes ,Kalifat’ anzusehen, egal wie oft sie selbst und andere es als solches bezeichnen.“

Auch die Bezeichnung „Gottesstaat“ stößt ihm sauer auf – Klar, denn der Gott der Orks heißt ja auch Alla, weshalb der Staat „Allastaat“ genannt werden müsste.

„Ich weigere mich, dieses Gebilde als ,Gottesstaat’ zu bezeichnen, weil es in meiner Religion nie ein Konzept eines Gottesstaat gegeben hat noch geben wird, egal wie oft dieser Denkweise im Zusammenhang mit meiner Religion Vorschub geleistet wird, um eine bereits verängstigte Allgemeinheit weiter in geistiger Verwirrung über Muslime und Islam zu halten.“

Obwohl sie in jeder Hinsicht das Verhalten und die Politik Klo H. Metzels – den die Orks als „besten Menschen aller Zeiten“ verehren – nachvollziehen, behauptet el-Mogaddedi, sie seien von den Fundamenten „seiner Religion“ weit entfernt. Nun ja, besonders weit entfernt war von ihnen dann offenbar auch Klo H. Metzel. Warum el-Mogaddedi einen Menschen als „besten Menschen aller Zeiten“ verehrt, der so extrem im Widerspruch zu seiner heißgeliebten Religion steht, bleibt extrem rätselhaft:

„Ich weigere mich, diese Leute als Fundamentalisten zu bezeichnen, weil sie von nichts weiter entfernt sind als den Fundamenten meiner Religion, egal wie oft sich so manch ein medienversessener Kulturmuslim oder manch eine medienversessene Kulturmuslima daran versuchen, die Fundamente meiner Religion zu problematisieren und zu pathologisieren, nur um sich damit bei dem so genannten politischen Mainstream brav und leider auch sehr erfolgreich anzubiedern.“

Und so geht das endlos und gebetsmühlenartig weiter mit dem „ich weigere mich ich weigere mich ich weigere mich“, aber dann kommt doch klar zum Vorschein, dass er natürlich auch Details wie Zottelbärte und minderwertigkeitsmarkierende Frauenkleidung für unbedingt unverzichtbar hält:

„Ich weigere mich, einen Muslim als extrem, konservativ, reaktionär, orthodox, radikal brandmarken zu lassen, nur weil er als Bartträger einer prophetischen Tradition Folge leisten will. Ich weigere mich, eine Muslima als extrem, orthodox, radikal, rückwärtsgewandt, unterdrückt und als unaufgeklärt zu bezeichnen, nur weil sie sich an ein Bekleidungsgebot hält.“

Wenn er schon die Fusselbärte für unverzichtbar hält, kann man sich denken, wie er zur Folterschlachtung und zur Knabenverstümmelung steht: Unverzichtbar wie alle Orkrituale inklusive der Steinigung – kommt halt auf die Machtverhältnisse an. Schließlich geht es richtig zur Sache, nämlich zur Denunzierung jeglicher Kritik am Mohammedanismus:

„Ich weigere mich zu akzeptieren, dass unter dem Deckmantel der so genannten Islamkritik gegen meine Religion und Geschwister im Glauben unwidersprochen gehetzt und Hass gepredigt werden darf, nur weil einige Stimmungsmacher in ihrem geradezu atemberaubenden Größenwahn glauben, dass sie den Islam mittels ihrer vermeintlichen Aufgeklärtheit längst überholt haben.“

Seine unbedingte Kompromisslosigkeit stellt er zurecht als Resultat seiner Religion dar:

„Ich weigere mich, mich in eine Distanzierungsorgie zu ergehen, nur weil ich Muslim bin, denn ich verurteile Schändliches immer als Mensch, der ich bin, und als Mensch folge ich meinem inneren Maßstab, der in meinem Fall durch meine Überzeugung, meine Religion geprägt ist.“

Diese unbedingte Kompromisslosigkeit ist ein inhärentes Attribut des Mohammedanismus, und deshalb hat der Rest der Welt so riesige Probleme mit ihm:

„Als Muslim fordere ich die Gesellschaft gelegentlich heraus, warum eigentlich nicht? Und in der Tat werde ich die Gegenwart konstruktiv und positiv herausfordern, denn nur so kann ich als Muslimischer Bürger die Zukunft mit aufbauen und mit gestalten, weil es in einer freien Gesellschaft immer um den Wettbewerb der Ideen geht. Diesem Wettstreit verweigere ich mich nämlich nicht, und exakt das ist auch gut so.“

Aber den Mohammedanismus kritisieren, das geht bei diesem „Wettstreit“ für den Kompromissverweigerer natürlich gar nicht.

Der „Wettstreit“, der beginnt für Mohammedanisten nämlich erst, wenn alle potentiellen Gegner im Vorfeld beseitigt sind.

Sonst könnten die Orks ja verlieren!

Psssssst: Und genau das wird geschehen!

Denn: Eine Welt ohne Orks ist machbar, Herr Nachbar!

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Time am 15. Oktober 2014

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1) http://www.islamische-zeitung.de/?id=18422

Faces of nazislam (#3)

14. Oktober 2014

Emine erdogan

Dr. Ali Sina (1):

Es gibt viele Wege zur Spiritualität. Mohammedanismus bietet keinen einzigen. Alles, was Sie zu einem besseren Menschen macht, ist ein spiritueller Pfad. Je tiefer Sie jedoch in den Mohammedanismus eintauchen, desto schwärzer wird Ihre Seele. Geboren, das Licht Gottes zu tragen, werden Sie dann böse, wenn Sie beginnen, Muhammad zu folgen. Ihre Gedanken werden dämonisch. Der Abscheu auf Ihre Mitmenschen erfüllt Ihr Herz und lässt keinen Platz mehr für Liebe. Sie werden zu einer Manifestation des Teufels. Sogar die Augen besonders frommer Mohammedanisten zeigen diese Bosheit. Erstaunlicherweise werden Menschen hässlich, wenn sie fromme Mohammedanisten werden. Ich weiß nicht, wie man das rational erklären kann, aber es ist eine beobachtbare Tatsache. Schauen Sie sich mal die Gesichter der Terroristen an. Das sind die allerfrömmsten Mohammedanisten. Oder schauen Sie sich die Gesichter von Führern mohammedanistischer Parteien an. Es gibt etwas zutiefst Böses in ihren Augen. Mohammedanismus ist ein antispirituelles Bekenntnis. Es macht Sie nicht zu einer besseren Person. Je weiter Sie ihm folgen, desto schlechter werden Sie. Es ist ein Bekenntnis, das aus Engeln Scheusale macht. Wenn ich an Satan glauben würde, würde ich sagen, dass der Mohammedanismus seine Verschwörung ist, um diese Welt zu zerstören und jeden in die Hölle zu bringen.“

Emine Erdogan (2), die Gattin von Ratze Tippex Fuhrergan. Der Ekel vor allem – einschließlich sich selbst – steht ihr im Gesicht geschrieben.

Das kann jeder sehen, der Augen hat.

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Time am 14. Oktober 2014

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/28/ali-sina-uber-spiritualitat-3/
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Emine_Erdoğan

Futter für die Fingerfans

13. Oktober 2014

Futterfü diefingerfans

Die Fingerfans unter Ihnen mussten lange darben, aber jetzt ist es wieder soweit: Time wirft einen Meter Fingerfuchtler unters Volk. Indes wird niemand zu kurz kommen, die orkische Sphäre zählt 1,5 Milliarden (verdorbene) Geister, deren Zeigefinger beständig in der Luft herumfuchteln. Da ist für jeden Bürger was dabei!

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Time am 13. Oktober 2014

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– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/25/counter-funk/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/30/finger-zeigen-gegen-die-vernunft/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/01/finger-finger-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/03/vorsicht-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/06/unfunky-fingers/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/09/verfilzte-fingerfortsatze/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/13/an-den-fingern/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/16/fingerverbot/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/18/es-lebe-die-fingerpest/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/23/finger-der-finsternis/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/27/fingerreligion/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/29/„frische“-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/07/01/finger-fur-sie/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/07/04/von-den-fingern-nichts-neues/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/07/30/fingerfools/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/01/aus-den-fingern-gesaugt/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/04/fingerfanz/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/09/die-fanatischen-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/11/fingerfikher/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/20/verbrecherfinger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/09/14/neues-von-der-fingerfront/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/10/01/awful-anwar-the-finger-fuzzies/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/02/03/fiese-finger-fuchteln-viel/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/04/24/islam-ist-f-inger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/05/die-finger-der-faschisten/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/08/fantastillionen-von-fingern/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/17/flutschfinger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/24/feindliche-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/02/finger-der-verwechslung/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/05/fingerverruckt/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/16/aus-meinem-fingervorrat/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/21/voll-fette-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/29/forever-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/07/06/fingerfalle/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/07/20/verdammt-die-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/07/28/verliererfinger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/08/04/die-falschen-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/08/12/fingerviecher/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/09/24/frustrierte-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/09/30/vernagelte-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/04/ali-time-und-die-40-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/15/fingerfallout/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/21/filthy-fingers/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/28/fingerfreaks
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/09/fingerfidis-verpsst-euch/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/16/fragen-sie-die-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/29/finger-an-flaschen/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/12/08/fingerflops/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/12/21/fingerfixing/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/05/fallig-frische-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/12/die-finger-der-versager/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/26/fingerfracking/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/02/26/die-fingerphalli/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/03/12/finger-ohne-grenzen/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/17/diese-finger-sind-verflucht/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/05/01/finger-auser-facon/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/06/10/die-verachtenswerten-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/06/30/frankensteins-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/07/25/finger-voller-flausen/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/08/02/finger-im-fieber/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/08/26/fur-eine-handvoll-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/10/23/sie-finden-nicht-sie-fingern/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/01/04/freudlose-finger/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/02/17/pausenfullerfinger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/03/17/diese-finger-werden-verschwinden/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/06/06/zeigt-her-eure-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/07/06/der-nie-versiegende-fingerfluss/

– http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/08/28/foltererfinger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/09/18/vorrang-fingerzidforschung/

Faces of nazislam (#2)

12. Oktober 2014

PK zu Integrationsgipfel

Dr. Ali Sina (1):

Es gibt viele Wege zur Spiritualität. Mohammedanismus bietet keinen einzigen. Alles, was Sie zu einem besseren Menschen macht, ist ein spiritueller Pfad. Je tiefer Sie jedoch in den Mohammedanismus eintauchen, desto schwärzer wird Ihre Seele. Geboren, das Licht Gottes zu tragen, werden Sie dann böse, wenn Sie beginnen, Muhammad zu folgen. Ihre Gedanken werden dämonisch. Der Abscheu auf Ihre Mitmenschen erfüllt Ihr Herz und lässt keinen Platz mehr für Liebe. Sie werden zu einer Manifestation des Teufels. Sogar die Augen besonders frommer Mohammedanisten zeigen diese Bosheit. Erstaunlicherweise werden Menschen hässlich, wenn sie fromme Mohammedanisten werden. Ich weiß nicht, wie man das rational erklären kann, aber es ist eine beobachtbare Tatsache. Schauen Sie sich mal die Gesichter der Terroristen an. Das sind die allerfrömmsten Mohammedanisten. Oder schauen Sie sich die Gesichter von Führern mohammedanistischer Parteien an. Es gibt etwas zutiefst Böses in ihren Augen. Mohammedanismus ist ein antispirituelles Bekenntnis. Es macht Sie nicht zu einer besseren Person. Je weiter Sie ihm folgen, desto schlechter werden Sie. Es ist ein Bekenntnis, das aus Engeln Scheusale macht. Wenn ich an Satan glauben würde, würde ich sagen, dass der Mohammedanismus seine Verschwörung ist, um diese Welt zu zerstören und jeden in die Hölle zu bringen.“

Das Tork Kenan Kolat (2) ist Mitglied der Schariapartei Deutschlands (SPD) und war bis zu diesem Jahr viele Jahre lang Vorsitzender der „Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V.“, einer selbsternannten Interessenvertretung von Torks. Er engagiert sich dafür, den torkischen Genozid an den Armeniern zu leugnen.

Die Bosheit, die Menschenverachtung und der Hass sind in sein Gesicht geschrieben.

Das kann jeder sehen, der Augen hat.

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Time am 12. Oktober 2014

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/28/ali-sina-uber-spiritualitat-3/
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Kenan_Kolat

 

Sie können Gold zu Dreck machen

11. Oktober 2014

Fussel

Kommentator Loewe machte auf einen interessanten Text des Konvertiten Abu Bakr „Fussel“ Rieger aufmerksam (1), den wir mal genauer betrachten wollen (2).

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Weimar

(…)

Ohne die staatliche Identität droht uns nicht nur das „nackte Leben“, sondern auch der Verlust entsprechender Rechtsfähigkeit, die unsere Bürgerrechte im Kern ausmachen. Die Menschheit verfügt nicht über einen Klageweg. Der modische Begriff des „Verfassungspatriotismus“ darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass unsere politische Verfassung heute keineswegs stabil ist, sondern sich im Bereich von „Finanz- und Sicherheitstechnik“ vielmehr in einem dramatischen Wandel befindet.

(Das verstehe ich so, dass die Wertschätzung unserer Verfassung – hier quasi als Synonym für unsere Gesellschaft gebraucht – eher eine „Mode“ als ein tatsächliches Bekenntnis ist und insofern eher Lippenbekenntnis als Grundlage politischen Handelns, als dass sie durch die Wirkung des Finanzsektors – die Juden? – sowie die wachsende Kontrolle der Sicherheitsdienste gar nicht mehr das ist, was sie mal war, oder als das sie angesehen wird. T.)

In tiefere Sphären, weil über die Begrenzungen und Einschränkungen des Nationalen hinausweisend, führt für mich die Beschäftigung mit dem Werk Goethes. Der Begriff des Goetheaners wäre bei der Selbstfindung durchaus wegweisend und wird von mir nur aus Respekt vor dem großen Werk, das mir leider nur in kleinen Teilen bekannt ist, nicht wirklich beansprucht.

(Die deutsche Nation wird als „Begrenzung und Einschränkung“ angesehen. Goethe weist nach Ansicht Riegers den Weg aus diesem Gefängnis. T.)

Zweifellos symbolisiert Goethe den geschichtlichen Berührungspunkt zwischen „Projekt Mensch“ und „Projekt Technologie“. Im Faust erfährt die schicksalshafte Erfindung der Finanztechnologie, im Kern die Schaffung von endlos reproduzierbaren Papiergeldmengen, seine künstlerische Umsetzung. Goethe ahnt bereits, dass die „wundersame Geldvermehrung“ die Schaffung imperialer Ideologien – heute imperiale „Organisationen“ – begünstigt und das menschliche Projekt mit größter Gewalt in seinen Sog ziehen wird.

(Der Kapitalismus wird nicht als soziale Marktwirtschaft mit der Garantie freier Wissenschaft und Technologie gesehen, sondern als menschheitsvernichtender Imperialismus – Dr. „Schreck“ Yavuz Özoguz lässt grüßen. T.)

Es mag kein Zufall sein, dass Goethe auch in die Nähe des Islam gerät. Seine Vorliebe für die prophetische Losung „bevor Du Dies, nicht hast, dieses stirb und werde“ zeigt nicht nur Goethes Begeisterung für die Verwandlung an sich, sondern auch sein Glaube an das schöpferische Potential der Ich-Überwindung.

(In die Nähe des Mohammedanismus geraten wir wegen seiner territorialen Gier leider alle. Dem Wert und Schutz des Individuums, des Bürgers, setzt das Ork Rieger natürlich die „Ich-Überwindung“ und das Aufgehen im Kollektiv entgegen. Wie lächerlich, das große Ego, den extremen Individualisten Goethe für diese Auffassung zum Kronzeugen zu berufen. T.)

Zweifellos ist im Kern eines jeden gläubigen Muslims die Sehnsucht nach Auslöschung im Einen lebendig. Maulana Rumi hat seine „Selbstfindung“, besser „Selbstverlust“, in einem seiner Vierzeiler porträtiert: „Ich bin der Sklave des Qur’an so lange ich lebe. Ich bin Staub auf dem Wege Muhammads, des Auserwählten. Wenn jemand meine Worte auf eine andere Art und Weise auslegt, dann bedauere ich ihn und dessen Worte.“

(„Zweifellos“, „zweifellos“. Entweder Hafiz oder Rumi, weiteres Personal können die Orks und ihre Dimmi-Lakaien wohl nicht aufbringen. Glaubt Rieger wirklich, außer für Masochisten sei es attraktiv, ein „Sklave“ zu sein? Wir wissen doch genau und insbesondere dann, wenn wir die Lebenswirklichkeit der Menschen in der Orksphäre betrachten, dass „Sklaverei“ absolut wörtlich zu nehmen ist. Wen meint er mit einem qualvollen Leben in Unterdrückung gewinnen zu können? Indes wirft er das Rumi-Zitat ganz offensichtlich auch deshalb ein, um seine unbedingte und vollständige Zugehörigkeit zur Umma zu betonen, ein typisches Verhaltensmuster eines Konvertiten. Wenn der Kalif, also der Nachfolger Klo H. Metzels, von ihm fordert, die Hälse seiner fünf Kinder durchzuschneiden, bleibt ihm also keine Wahl. T.)

Es wird über das politische Klima Deutschlands mitentscheiden, ob diese Art des Bekenntnis des Liebenden künftig als „Islamismus“ diffamiert wird.

(Es gibt keinen „Islamismus“, es gibt nur einen Mohammedanismus. Seine Erscheinung ist bestimmt durch den Anteil der Bevölkerung, der ihm huldigt. Ist der Anteil klein, so ist der Mohammedanismus „moderat“, ist er groß, so ist die gesamte Gesellschaft eine sogenannte „islamistische“. T.)

Es steht für mich fest, dass eine Debatte über die Muslime, die geschichtslos ist, zu keinem anderen Ergebnis als der Feststellung der Irrelevanz dieser großen Lebenspraxis führen muss. Extremismus im Islam ist ebenso eine Form der praktizierten Geschichtslosigkeit. Tieferes Verstehen des Islam ist ohne eine genaue Vergegenwärtigung des Lebens des Propheten und der Geschichte seiner Gemeinschaft unmöglich. Naturgemäß sind Schriftsteller und Historiker also berufen, diese Geschichten der Muslime nachzuerzählen, so wie der muslimische Jurist nötig ist, die Eigenständigkeit und Eigentümlichkeit unserer Begriffe zu bewahren.

(Was für eine grandiose Takija, was für eine rotzfreche und schamlose Lüge. „Tieferes Verstehen des Islam ist ohne eine genaue Vergegenwärtigung des Lebens des Propheten und der Geschichte seiner Gemeinschaft unmöglich.“ Wodurch vergegenwärtigen wir uns „das Leben des Propheten“? Durch Kloran, Hadithe und Sira. Und als was wird uns Klo H. Metzel dort geschildert (3)? Als ein satanischer, verkommener Lump! T.)

Natürlich sind die Eigendefintionen „Deutscher, Muslim, Goetheaner“ somit kein Widerspruch, sondern existieren nebeneinander in ein schöpferischen Spannungsfeld. Wer allerdings zu reisen pflegt – sei es nach Weimar, Granada oder nach Mekka -, wird in einem erweiterten Heimatbegriff zu Hause sein und jede Form des „Nationalismus“ als eine beschämende Einschränkung erfahren. Mehr noch, das einfache Muslimsein wird jedem Reisenden genügen.

(Wie „beschämend“ ist es für Fussel, ein Deutscher zu sein. Dies meint er uns als Quintessenz seiner Beschäftigung mit Goethe vorlegen zu dürfen. Egal, was die Orks anfassen, am Ende kommt immer Mohammedanismus, also Dreck dabei heraus.

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Time am 11. Oktober 2014

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/10/09/its-no-wonder-its-just-nazislam/#comment-8124
2) http://www.abubakrrieger.de/weimar/
3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/20/der-beste-mensch-aller-zeiten/

Aus der Hauptstadt (#6)

10. Oktober 2014

Berlin

Hannes Heine vom „Tagesspiegel“ ist einigermaßen konsterniert über „die Linke“ in Berlin, die sich bei Nebensächlichkeiten auf’s Äußerste ereifern kann, aber zu Massenmorden schweigt (1).

Mein Tipp: Das ist ihr Sinn und Zweck. Die Bolschewisten haben keine Moral und keine Theorie mehr, sie sind Nihilisten und nurmehr Hilfstruppen der mohammedanistischen Invasion, und ihre Aufgabe ist es nun, von tatsächlichen Brennpunkten abzulenken, bis die Orks die Situation dort für sich entschieden haben.

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Wo ist die Linke in Berlin?

Proteste gegen Barbie-Haus, keine Unterstützung für die Kurden

Linke protestieren heute gern gegen Barbie-Häuser und Abtreibungskritiker – nicht aber gegen die islamistischen Massaker an den Kurden. Ein Kommentar.

Einige von ihnen gibt es auch in Berlin noch, einige Linke. Ein paar tausend von ihnen liefen in den vergangenen Jahren durch die Stadt und protestierten: gegen die Bebauung des Tempelhofer Feldes, gegen das Barbie-Haus am Alexanderplatz, zuletzt versammelten sie sich gegen einen Marsch von Abtreibungsgegnern.

Zugegeben, das Tempelhofer Feld kann eine Weile frei bleiben, der Senat jedenfalls hatte kein sinnvolles Baukonzept. Auch über das Barbie-Haus lässt sich streiten. Und ja, die rechtsesoterische Allianz der Abtreibungsgegner ist unangenehm.

Weshalb aber bewegen sich Linke dieser Tage nur für derlei Nebensächliches auf die Straße? Seit Wochen demonstrieren Kurden, aber auch linke Türken und christliche Syrer in deutschen Städten gegen den Terror der Islamisten. In Berlin gibt es täglich Kundgebungen im Zentrum der Stadt.

Doch während beispielsweise Gregor Gysi zu fast jedem Thema in fast jede Kamera spricht, scheint seine Partei intern kein Bedürfnis zu verspüren, ihre Mitglieder für Solidaritätsaktionen zu mobilisieren. Gleiches gilt selbstverständlich für Sozialdemokraten, Grüne und Gewerkschafter, letztlich für jeden Konservativen, für den Vernunft und Humanismus keine reinen Phrasen sind.

Bei allem Engagement der linken Reste: Ein leeres Feld, ein geschlossenes Barbie-Haus und ungestörte Abtreibungen sind kaum etwas, was draußen in der Welt mit dem Kampf für Fortschritt assoziiert wird. Das Verhindern von Massakern durch klerikalfaschistische Banden hingegen wäre es schon. Die Islamisten wurden zudem lange von den Öldespoten am Golf ausgerüstet, einer besonders brutalen Klasse, die beste Beziehungen zu Herrschern in aller Welt pflegt. Warum also geht die Linke nicht massenhaft auf die Straße?

In der Linkspartei, das sei erwähnt, wird seit einigen Wochen über den Kampf der Kurden debattiert. Die Pazifisten in der Partei stellen dabei fest (als bräuchte man dafür die Linke): Der Nahe Osten strotzt vor Waffen, neues Kriegsgerät in die blutige Region zu schicken, mache die Lage noch gefährlicher; deutsche Waffen könnten zudem in falsche Hände geraten.

Oberflächlich mag das stimmen. Nur erstens, im Nahen Osten haben brutale Despoten und blutrünstige Islamisten die Waffen, den Kurden in Syrien jedenfalls fehlen sie. Und zweitens hätte es dann nie Kampagnen geben dürfen wie: „Waffen für El Salvador!“ Hat es aber – und zwar mit großem Echo unter Linken weltweit. Der Befreiungskampf in Zentralamerika wäre ohne Waffen aus Europa wohl nie gewonnen worden.

Der andere Flügel der Linkspartei schielt auf die nächste Regierungsbeteiligung und biedert sich der SPD an, indem er signalisiert, dass man sich auch außenpolitisch arrangieren könne. Viel mehr bedeutet die aktuelle Rhetorik nicht, denn hätte es das Linken-Establishment ernst gemeint, dann hätte es schon vor Monaten, gar Jahren, die Chance gehabt, offensiv zu fordern: Waffen dorthin, wo sie gebraucht werden! Also zum kurdischen Widerstand in Syrien.

Die Kurden dort übrigens sind schon gegen Baschar al Assad aufgestanden, als der syrische Herrscher noch ein hofierter Partner der Bundesregierung war.

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Time am 10. Oktober 2014

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1) http://www.tagesspiegel.de/meinung/wo-ist-die-linke-in-berlin-proteste-gegen-barbie-haus-keine-unterstuetzung-fuer-die-kurden/10817484.html

IS-IS wird nicht übermorgen vernichtet

10. Oktober 2014

Kobane

Kreise des Counterjiad kritisieren die amerikanische Regierung für ihr zögerliches Engagement gegen den IS-IS bzw. für Kobane. Andreas Ross brachte gestern bei „FAZ.net“ einen anderen Standpunkt, den ich für sehr einleuchtend halte (1).

Um Widerspruch wird gebeten ;-)

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IS-Terror

Darum rettet Amerika Kobane nicht

Militärisch wäre der Fall von Kobane kein schwerer Schlag. Mit einem Sieg würden die Extremisten zwar an Prestige gewinnen. Aber es passt trotzdem nicht in die Strategie der der Anti-IS-Koalition, die Stadt zu retten.

„Wir müssen uns rüsten“, sagte der Sprecher des Pentagons, denn Kobane drohe den Dschihadisten in die Hände zu fallen. Die Worte von Konteradmiral John Kirby waren nicht etwa als Appell an die amerikanischen Streitkräfte zu verstehen, sich für eine große Schlacht zu stählen, um dem „Islamischen Staat“ (IS) die Eroberung der syrischen Kurdenstadt an der Grenze zur Türkei zu verwehren.

Vielmehr soll sich die Öffentlichkeit für Fernsehbilder wappnen, die eine Niederlage Amerikas und seiner arabisch-westlichen Koalition im Propagandakrieg gegen die Terrormiliz bedeuten. Und an die man sich wohl gewöhnen muss: „Es wird weitere Dörfer und Städte geben, die sie einnehmen“, sagte Kirby am Mittwoch. „Diese Realität müssen wir alle anerkennen.“

Die militärische und die politische Führung in Washington hatten sich nie der Illusion hingegeben, dass Bomben aus Kampfflugzeugen und Drohnen ein probates Mittel gegen eine agile Miliz sind – vor allem, solange Spezialkräfte am Boden fehlen, die Ziele markieren können. Die Amerikaner machen keinen Hehl daraus, dass sie dem IS in Syrien auf absehbare Zeit nicht Einhalt gebieten können.

In dem auf mehrere Jahre angelegten Einsatz gegen den IS in Syrien geht es zunächst darum, die Fähigkeiten der Miliz zu beschneiden, im Irak weiteres Gebiet unter ihre Kontrolle zu bringen. Deshalb wurden Gebäude zerstört, die der IS-Führung als Kommandozentralen dienten oder in denen sie mit Computern Geldgeschäfte abwickeln.

Außerdem versucht die von Washington geführte Koalition, die Dschihadisten etwa von Ölraffinerien fernzuhalten, um den IS von seiner wichtigsten Einnahmequelle abzuschneiden. Kobane dagegen, so beteuern Regierungsvertreter seit Tagen, habe für den IS wenig strategischen Wert. Die Grenze zur Türkei sei ohnehin durchlässig – gerade in Kobane ist sie es nicht mehr, weil die türkische Regierung nun Panzer auffahren ließ. „So schrecklich es auch ist, in Echtzeit das Geschehen in Kobane zu verfolgen“, sagte Außenminister John Kerry am Mittwoch, „so wichtig ist es, einen Schritt zurückzutreten und das strategische Ziel zu verstehen.“

Freilich wissen die Amerikaner, dass der IS in Kobane durchaus etwas zu gewinnen hat: Prestige. Denn wenn die Dschihadisten die Stadt einnehmen sollten, dann werden sie das vor den Augen der Welt tun. Anders als von den meisten Kriegsschauplätzen in Nordsyrien gibt es dramatische Fernsehbilder, weil das Geschehen zum Teil aus der Sicherheit hinter der türkischen Panzerlinie zu filmen ist.

Mit Luftangriffen versuchten sich deshalb auch die Amerikaner daran, den IS vom Marsch auf Kobane abzuhalten. Wenn die Extremisten diesen Kampf gewinnen, dürften sie damit neue Kämpfer anlocken. Doch Präsident Barack Obama wird sich von den Bildern nicht nötigen lassen, seine Strategie über den Haufen zu werfen und amerikanische Soldaten in die Stadt zu schicken. Bisher gehen die Amerikaner nicht einmal das Risiko ein, die Dschihadisten mit Kampfhubschraubern zu jagen. Um die Kritik zu dämpfen, bekunden amerikanische Regierungsmitarbeiter nun, es gebe kaum noch Zivilisten in Kobane. Die meisten seien in die Türkei geflohen.

Washingtons Ärger auf Ankara ist groß

Schon im Irak hatte Obama „humanitäre“ Operationen wie die Luftangriffe zur Befreiung der auf dem Berg Sindschar gefangenen Yeziden oder zur Rettung der Turkmenen in Amerli davon abhängig gemacht, dass Amerika das nahezu risikofrei tun könne – und dass es wegen seiner einzigartigen Fähigkeiten allein dazu fähig sei. In der aktuellen Lage schreiben die Amerikaner am ehesten den Türken einzigartige Fähigkeiten zu, den Fall von Kobane zu verhindern.

Manche in Washington sähen es gern, wenn sich die türkischen Panzer in die syrische Stadt begäben. Da sich andererseits die dortigen kurdischen Kämpfer offenbar nicht von einer Armee „helfen“ lassen wollen, die ihre Geschütze sonst auf sie richtet, soll es aber keine offizielle Aufforderung aus Washington an Ankara gegeben haben, das Mandat des türkischen Parlaments für eine grenzüberschreitende Militärmission auszunutzen. Der zum Koordinator der Anti-IS-Koalition ernannte frühere General John Allen dürfte in seinen Gesprächen am Donnerstag in der Türkei aber darauf gedrungen haben, dass die Türkei es den Kurden wenigstens ermöglicht, die Verteidiger von Kobane mit Nachschub zu versorgen.

Washingtons Ärger über Ankara ist groß. Allenfalls mit Ausnahme Irans zeigt sich kein anderes Land, das für den Kampf gegen den IS so wichtig ist, derart sperrig. Ankara sieht in dem Druck, der sich wegen Kobane aufbaut, offenkundig eine Chance, seine alte Forderung nach einer Flugverbotszone im nordsyrischen Grenzgebiet durchzusetzen. Missvergnügt wird Obama zur Kenntnis genommen haben, dass sich der französische Staatspräsident François Hollande dieses Anliegen zu eigen gemacht hat.

Da der IS keine Flugzeuge hat und Assads Luftwaffe jedenfalls östlich von Aleppo nicht mehr in das Grenzgebiet vordringe, sei der türkische Wunsch faktisch schon erfüllt, sagen ungehaltene Amerikaner. Die formale Ausrufung einer solchen Flugverbotszone würde Risiken bergen und Ressourcen binden, die für den Kampf gegen den IS gebraucht würden.

Schon wegen der Bedeutung der Türkei als Transitland für ausländische Dschihadisten muss Washington die Türkei freilich bei der Stange halten. Öffentlich bleibt die Regierung deshalb um einen konzilianten Ton bemüht. Die türkische Idee der Pufferzone verdiene es, „dass wir sie sehr, sehr gründlich anschauen“, sagte Kerry am Mittwoch. Doch aus dem Weißen Haus wie dem Pentagon kamen sofort Klarstellungen: Die Option werde derzeit nicht erörtert.

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Time am 10. Oktober 2014

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/is-terror-darum-rettet-amerika-kobane-nicht-13199437.html

It’s no wonder – it’s just nazislam!

9. Oktober 2014

IZ

Oben sehen Sie die Kopfzeile der „Islamischen Zeitung“ (1). Sie wird verziert durch den einigermaßen unanständigen Blick auf eine Statue von Ernst Rietschel, die Goethe und Schiller darstellt und in Weimar steht.

Was wollen die Orks damit ausdrücken?

Sind sie der Ansicht, dass der literarische Wert ihrer Texte mit dem der Texte der beiden deutschen Dichter vergleichbar sei? Streben sie nach denselben Idealen wie die beiden Freunde? Wollen sie sich als ganz besonders „deutsch“, als „urdeutsch“, als „untrennbar deutsch“ darstellen? Wollen sie die absurde mohammedanistische These zementieren, dass Goethe (und mit ihm gleichermaßen quasi mitgefangen auch Schiller) Mohammedanisten gewesen sei?

Usurpation ist nach der schrankenlosen Gewalttätig- und Skrupellosigkeit das dritte hervorstechende Merkmal des Mohammedanismus.

Wir wissen, dass seine Anhänger Systeme suchen, in die sie eindringen und die sie von innen heraus verändern können. Sie bedienen sich bekannter Termini, Sitten und Formen aber füllen sie mit ihren nazislahmischen Inhalten. Sie waiden ihre Opfer von innen aus.

Die „Islamische Zeitung“ folgt dieser sattsam bekannten Methode.

Die Redakteure dieses Organs möchten Leute an die Macht bringen, die kaum mehr als Kloran, Hadithe, die Sira und ggf. noch die Schriften des perversen Klomeni bzw. auf diese Texte bezogene Texte zulassen werden. Es gibt kein einziges Land der mohammedanistischen Sphäre mit freier Presse und mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung.

Wie pervers sind diese Typen, ausgerechnet Schiller und Goethe in ihre Kopfzeile zu stellen?

Moment mal: Für Leute, die Klo H. Metzel mehr lieben als ihre Eltern und ihre Kinder, für Leute, die für Klo H. Metzel zu den grauenhaftesten Verbrechen einschließlich des eigenen Endes als Ich-Bombe imstande sind, ist es doch wohl kein Problem, in lügenhafter Takija das Banner des Gegners auf’s Dach zu stellen.

It’s no wonder – it’s just nazislam!

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Time am 9. Oktober 2014

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1) http://www.islamische-zeitung.de/


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