Futter für die Fingerfans

13. Oktober 2014

Futterfü diefingerfans

Die Fingerfans unter Ihnen mussten lange darben, aber jetzt ist es wieder soweit: Time wirft einen Meter Fingerfuchtler unters Volk. Indes wird niemand zu kurz kommen, die orkische Sphäre zählt 1,5 Milliarden (verdorbene) Geister, deren Zeigefinger beständig in der Luft herumfuchteln. Da ist für jeden Bürger was dabei!

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Time am 13. Oktober 2014

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– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/25/counter-funk/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/30/finger-zeigen-gegen-die-vernunft/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/01/finger-finger-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/03/vorsicht-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/06/unfunky-fingers/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/09/verfilzte-fingerfortsatze/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/13/an-den-fingern/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/16/fingerverbot/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/18/es-lebe-die-fingerpest/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/23/finger-der-finsternis/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/27/fingerreligion/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/29/„frische“-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/07/01/finger-fur-sie/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/07/04/von-den-fingern-nichts-neues/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/07/30/fingerfools/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/01/aus-den-fingern-gesaugt/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/04/fingerfanz/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/09/die-fanatischen-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/11/fingerfikher/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/20/verbrecherfinger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/09/14/neues-von-der-fingerfront/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/10/01/awful-anwar-the-finger-fuzzies/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/02/03/fiese-finger-fuchteln-viel/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/04/24/islam-ist-f-inger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/05/die-finger-der-faschisten/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/08/fantastillionen-von-fingern/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/17/flutschfinger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/24/feindliche-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/02/finger-der-verwechslung/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/05/fingerverruckt/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/16/aus-meinem-fingervorrat/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/21/voll-fette-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/29/forever-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/07/06/fingerfalle/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/07/20/verdammt-die-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/07/28/verliererfinger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/08/04/die-falschen-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/08/12/fingerviecher/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/09/24/frustrierte-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/09/30/vernagelte-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/04/ali-time-und-die-40-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/15/fingerfallout/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/21/filthy-fingers/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/28/fingerfreaks
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/09/fingerfidis-verpsst-euch/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/16/fragen-sie-die-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/29/finger-an-flaschen/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/12/08/fingerflops/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/12/21/fingerfixing/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/05/fallig-frische-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/12/die-finger-der-versager/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/26/fingerfracking/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/02/26/die-fingerphalli/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/03/12/finger-ohne-grenzen/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/17/diese-finger-sind-verflucht/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/05/01/finger-auser-facon/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/06/10/die-verachtenswerten-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/06/30/frankensteins-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/07/25/finger-voller-flausen/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/08/02/finger-im-fieber/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/08/26/fur-eine-handvoll-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/10/23/sie-finden-nicht-sie-fingern/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/01/04/freudlose-finger/
http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/02/17/pausenfullerfinger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/03/17/diese-finger-werden-verschwinden/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/06/06/zeigt-her-eure-finger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/07/06/der-nie-versiegende-fingerfluss/

– http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/08/28/foltererfinger/
– http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/09/18/vorrang-fingerzidforschung/

Faces of nazislam (#2)

12. Oktober 2014

PK zu Integrationsgipfel

Dr. Ali Sina (1):

Es gibt viele Wege zur Spiritualität. Mohammedanismus bietet keinen einzigen. Alles, was Sie zu einem besseren Menschen macht, ist ein spiritueller Pfad. Je tiefer Sie jedoch in den Mohammedanismus eintauchen, desto schwärzer wird Ihre Seele. Geboren, das Licht Gottes zu tragen, werden Sie dann böse, wenn Sie beginnen, Muhammad zu folgen. Ihre Gedanken werden dämonisch. Der Abscheu auf Ihre Mitmenschen erfüllt Ihr Herz und lässt keinen Platz mehr für Liebe. Sie werden zu einer Manifestation des Teufels. Sogar die Augen besonders frommer Mohammedanisten zeigen diese Bosheit. Erstaunlicherweise werden Menschen hässlich, wenn sie fromme Mohammedanisten werden. Ich weiß nicht, wie man das rational erklären kann, aber es ist eine beobachtbare Tatsache. Schauen Sie sich mal die Gesichter der Terroristen an. Das sind die allerfrömmsten Mohammedanisten. Oder schauen Sie sich die Gesichter von Führern mohammedanistischer Parteien an. Es gibt etwas zutiefst Böses in ihren Augen. Mohammedanismus ist ein antispirituelles Bekenntnis. Es macht Sie nicht zu einer besseren Person. Je weiter Sie ihm folgen, desto schlechter werden Sie. Es ist ein Bekenntnis, das aus Engeln Scheusale macht. Wenn ich an Satan glauben würde, würde ich sagen, dass der Mohammedanismus seine Verschwörung ist, um diese Welt zu zerstören und jeden in die Hölle zu bringen.“

Das Tork Kenan Kolat (2) ist Mitglied der Schariapartei Deutschlands (SPD) und war bis zu diesem Jahr viele Jahre lang Vorsitzender der „Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V.“, einer selbsternannten Interessenvertretung von Torks. Er engagiert sich dafür, den torkischen Genozid an den Armeniern zu leugnen.

Die Bosheit, die Menschenverachtung und der Hass sind in sein Gesicht geschrieben.

Das kann jeder sehen, der Augen hat.

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Time am 12. Oktober 2014

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/28/ali-sina-uber-spiritualitat-3/
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Kenan_Kolat

 

Sie können Gold zu Dreck machen

11. Oktober 2014

Fussel

Kommentator Loewe machte auf einen interessanten Text des Konvertiten Abu Bakr „Fussel“ Rieger aufmerksam (1), den wir mal genauer betrachten wollen (2).

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Weimar

(…)

Ohne die staatliche Identität droht uns nicht nur das „nackte Leben“, sondern auch der Verlust entsprechender Rechtsfähigkeit, die unsere Bürgerrechte im Kern ausmachen. Die Menschheit verfügt nicht über einen Klageweg. Der modische Begriff des „Verfassungspatriotismus“ darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass unsere politische Verfassung heute keineswegs stabil ist, sondern sich im Bereich von „Finanz- und Sicherheitstechnik“ vielmehr in einem dramatischen Wandel befindet.

(Das verstehe ich so, dass die Wertschätzung unserer Verfassung – hier quasi als Synonym für unsere Gesellschaft gebraucht – eher eine „Mode“ als ein tatsächliches Bekenntnis ist und insofern eher Lippenbekenntnis als Grundlage politischen Handelns, als dass sie durch die Wirkung des Finanzsektors – die Juden? – sowie die wachsende Kontrolle der Sicherheitsdienste gar nicht mehr das ist, was sie mal war, oder als das sie angesehen wird. T.)

In tiefere Sphären, weil über die Begrenzungen und Einschränkungen des Nationalen hinausweisend, führt für mich die Beschäftigung mit dem Werk Goethes. Der Begriff des Goetheaners wäre bei der Selbstfindung durchaus wegweisend und wird von mir nur aus Respekt vor dem großen Werk, das mir leider nur in kleinen Teilen bekannt ist, nicht wirklich beansprucht.

(Die deutsche Nation wird als „Begrenzung und Einschränkung“ angesehen. Goethe weist nach Ansicht Riegers den Weg aus diesem Gefängnis. T.)

Zweifellos symbolisiert Goethe den geschichtlichen Berührungspunkt zwischen „Projekt Mensch“ und „Projekt Technologie“. Im Faust erfährt die schicksalshafte Erfindung der Finanztechnologie, im Kern die Schaffung von endlos reproduzierbaren Papiergeldmengen, seine künstlerische Umsetzung. Goethe ahnt bereits, dass die „wundersame Geldvermehrung“ die Schaffung imperialer Ideologien – heute imperiale „Organisationen“ – begünstigt und das menschliche Projekt mit größter Gewalt in seinen Sog ziehen wird.

(Der Kapitalismus wird nicht als soziale Marktwirtschaft mit der Garantie freier Wissenschaft und Technologie gesehen, sondern als menschheitsvernichtender Imperialismus – Dr. „Schreck“ Yavuz Özoguz lässt grüßen. T.)

Es mag kein Zufall sein, dass Goethe auch in die Nähe des Islam gerät. Seine Vorliebe für die prophetische Losung „bevor Du Dies, nicht hast, dieses stirb und werde“ zeigt nicht nur Goethes Begeisterung für die Verwandlung an sich, sondern auch sein Glaube an das schöpferische Potential der Ich-Überwindung.

(In die Nähe des Mohammedanismus geraten wir wegen seiner territorialen Gier leider alle. Dem Wert und Schutz des Individuums, des Bürgers, setzt das Ork Rieger natürlich die „Ich-Überwindung“ und das Aufgehen im Kollektiv entgegen. Wie lächerlich, das große Ego, den extremen Individualisten Goethe für diese Auffassung zum Kronzeugen zu berufen. T.)

Zweifellos ist im Kern eines jeden gläubigen Muslims die Sehnsucht nach Auslöschung im Einen lebendig. Maulana Rumi hat seine „Selbstfindung“, besser „Selbstverlust“, in einem seiner Vierzeiler porträtiert: „Ich bin der Sklave des Qur’an so lange ich lebe. Ich bin Staub auf dem Wege Muhammads, des Auserwählten. Wenn jemand meine Worte auf eine andere Art und Weise auslegt, dann bedauere ich ihn und dessen Worte.“

(„Zweifellos“, „zweifellos“. Entweder Hafiz oder Rumi, weiteres Personal können die Orks und ihre Dimmi-Lakaien wohl nicht aufbringen. Glaubt Rieger wirklich, außer für Masochisten sei es attraktiv, ein „Sklave“ zu sein? Wir wissen doch genau und insbesondere dann, wenn wir die Lebenswirklichkeit der Menschen in der Orksphäre betrachten, dass „Sklaverei“ absolut wörtlich zu nehmen ist. Wen meint er mit einem qualvollen Leben in Unterdrückung gewinnen zu können? Indes wirft er das Rumi-Zitat ganz offensichtlich auch deshalb ein, um seine unbedingte und vollständige Zugehörigkeit zur Umma zu betonen, ein typisches Verhaltensmuster eines Konvertiten. Wenn der Kalif, also der Nachfolger Klo H. Metzels, von ihm fordert, die Hälse seiner fünf Kinder durchzuschneiden, bleibt ihm also keine Wahl. T.)

Es wird über das politische Klima Deutschlands mitentscheiden, ob diese Art des Bekenntnis des Liebenden künftig als „Islamismus“ diffamiert wird.

(Es gibt keinen „Islamismus“, es gibt nur einen Mohammedanismus. Seine Erscheinung ist bestimmt durch den Anteil der Bevölkerung, der ihm huldigt. Ist der Anteil klein, so ist der Mohammedanismus „moderat“, ist er groß, so ist die gesamte Gesellschaft eine sogenannte „islamistische“. T.)

Es steht für mich fest, dass eine Debatte über die Muslime, die geschichtslos ist, zu keinem anderen Ergebnis als der Feststellung der Irrelevanz dieser großen Lebenspraxis führen muss. Extremismus im Islam ist ebenso eine Form der praktizierten Geschichtslosigkeit. Tieferes Verstehen des Islam ist ohne eine genaue Vergegenwärtigung des Lebens des Propheten und der Geschichte seiner Gemeinschaft unmöglich. Naturgemäß sind Schriftsteller und Historiker also berufen, diese Geschichten der Muslime nachzuerzählen, so wie der muslimische Jurist nötig ist, die Eigenständigkeit und Eigentümlichkeit unserer Begriffe zu bewahren.

(Was für eine grandiose Takija, was für eine rotzfreche und schamlose Lüge. „Tieferes Verstehen des Islam ist ohne eine genaue Vergegenwärtigung des Lebens des Propheten und der Geschichte seiner Gemeinschaft unmöglich.“ Wodurch vergegenwärtigen wir uns „das Leben des Propheten“? Durch Kloran, Hadithe und Sira. Und als was wird uns Klo H. Metzel dort geschildert (3)? Als ein satanischer, verkommener Lump! T.)

Natürlich sind die Eigendefintionen „Deutscher, Muslim, Goetheaner“ somit kein Widerspruch, sondern existieren nebeneinander in ein schöpferischen Spannungsfeld. Wer allerdings zu reisen pflegt – sei es nach Weimar, Granada oder nach Mekka -, wird in einem erweiterten Heimatbegriff zu Hause sein und jede Form des „Nationalismus“ als eine beschämende Einschränkung erfahren. Mehr noch, das einfache Muslimsein wird jedem Reisenden genügen.

(Wie „beschämend“ ist es für Fussel, ein Deutscher zu sein. Dies meint er uns als Quintessenz seiner Beschäftigung mit Goethe vorlegen zu dürfen. Egal, was die Orks anfassen, am Ende kommt immer Mohammedanismus, also Dreck dabei heraus.

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Time am 11. Oktober 2014

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/10/09/its-no-wonder-its-just-nazislam/#comment-8124
2) http://www.abubakrrieger.de/weimar/
3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/20/der-beste-mensch-aller-zeiten/

Aus der Hauptstadt (#6)

10. Oktober 2014

Berlin

Hannes Heine vom „Tagesspiegel“ ist einigermaßen konsterniert über „die Linke“ in Berlin, die sich bei Nebensächlichkeiten auf’s Äußerste ereifern kann, aber zu Massenmorden schweigt (1).

Mein Tipp: Das ist ihr Sinn und Zweck. Die Bolschewisten haben keine Moral und keine Theorie mehr, sie sind Nihilisten und nurmehr Hilfstruppen der mohammedanistischen Invasion, und ihre Aufgabe ist es nun, von tatsächlichen Brennpunkten abzulenken, bis die Orks die Situation dort für sich entschieden haben.

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Wo ist die Linke in Berlin?

Proteste gegen Barbie-Haus, keine Unterstützung für die Kurden

Linke protestieren heute gern gegen Barbie-Häuser und Abtreibungskritiker – nicht aber gegen die islamistischen Massaker an den Kurden. Ein Kommentar.

Einige von ihnen gibt es auch in Berlin noch, einige Linke. Ein paar tausend von ihnen liefen in den vergangenen Jahren durch die Stadt und protestierten: gegen die Bebauung des Tempelhofer Feldes, gegen das Barbie-Haus am Alexanderplatz, zuletzt versammelten sie sich gegen einen Marsch von Abtreibungsgegnern.

Zugegeben, das Tempelhofer Feld kann eine Weile frei bleiben, der Senat jedenfalls hatte kein sinnvolles Baukonzept. Auch über das Barbie-Haus lässt sich streiten. Und ja, die rechtsesoterische Allianz der Abtreibungsgegner ist unangenehm.

Weshalb aber bewegen sich Linke dieser Tage nur für derlei Nebensächliches auf die Straße? Seit Wochen demonstrieren Kurden, aber auch linke Türken und christliche Syrer in deutschen Städten gegen den Terror der Islamisten. In Berlin gibt es täglich Kundgebungen im Zentrum der Stadt.

Doch während beispielsweise Gregor Gysi zu fast jedem Thema in fast jede Kamera spricht, scheint seine Partei intern kein Bedürfnis zu verspüren, ihre Mitglieder für Solidaritätsaktionen zu mobilisieren. Gleiches gilt selbstverständlich für Sozialdemokraten, Grüne und Gewerkschafter, letztlich für jeden Konservativen, für den Vernunft und Humanismus keine reinen Phrasen sind.

Bei allem Engagement der linken Reste: Ein leeres Feld, ein geschlossenes Barbie-Haus und ungestörte Abtreibungen sind kaum etwas, was draußen in der Welt mit dem Kampf für Fortschritt assoziiert wird. Das Verhindern von Massakern durch klerikalfaschistische Banden hingegen wäre es schon. Die Islamisten wurden zudem lange von den Öldespoten am Golf ausgerüstet, einer besonders brutalen Klasse, die beste Beziehungen zu Herrschern in aller Welt pflegt. Warum also geht die Linke nicht massenhaft auf die Straße?

In der Linkspartei, das sei erwähnt, wird seit einigen Wochen über den Kampf der Kurden debattiert. Die Pazifisten in der Partei stellen dabei fest (als bräuchte man dafür die Linke): Der Nahe Osten strotzt vor Waffen, neues Kriegsgerät in die blutige Region zu schicken, mache die Lage noch gefährlicher; deutsche Waffen könnten zudem in falsche Hände geraten.

Oberflächlich mag das stimmen. Nur erstens, im Nahen Osten haben brutale Despoten und blutrünstige Islamisten die Waffen, den Kurden in Syrien jedenfalls fehlen sie. Und zweitens hätte es dann nie Kampagnen geben dürfen wie: „Waffen für El Salvador!“ Hat es aber – und zwar mit großem Echo unter Linken weltweit. Der Befreiungskampf in Zentralamerika wäre ohne Waffen aus Europa wohl nie gewonnen worden.

Der andere Flügel der Linkspartei schielt auf die nächste Regierungsbeteiligung und biedert sich der SPD an, indem er signalisiert, dass man sich auch außenpolitisch arrangieren könne. Viel mehr bedeutet die aktuelle Rhetorik nicht, denn hätte es das Linken-Establishment ernst gemeint, dann hätte es schon vor Monaten, gar Jahren, die Chance gehabt, offensiv zu fordern: Waffen dorthin, wo sie gebraucht werden! Also zum kurdischen Widerstand in Syrien.

Die Kurden dort übrigens sind schon gegen Baschar al Assad aufgestanden, als der syrische Herrscher noch ein hofierter Partner der Bundesregierung war.

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Time am 10. Oktober 2014

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1) http://www.tagesspiegel.de/meinung/wo-ist-die-linke-in-berlin-proteste-gegen-barbie-haus-keine-unterstuetzung-fuer-die-kurden/10817484.html

IS-IS wird nicht übermorgen vernichtet

10. Oktober 2014

Kobane

Kreise des Counterjiad kritisieren die amerikanische Regierung für ihr zögerliches Engagement gegen den IS-IS bzw. für Kobane. Andreas Ross brachte gestern bei „FAZ.net“ einen anderen Standpunkt, den ich für sehr einleuchtend halte (1).

Um Widerspruch wird gebeten ;-)

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IS-Terror

Darum rettet Amerika Kobane nicht

Militärisch wäre der Fall von Kobane kein schwerer Schlag. Mit einem Sieg würden die Extremisten zwar an Prestige gewinnen. Aber es passt trotzdem nicht in die Strategie der der Anti-IS-Koalition, die Stadt zu retten.

„Wir müssen uns rüsten“, sagte der Sprecher des Pentagons, denn Kobane drohe den Dschihadisten in die Hände zu fallen. Die Worte von Konteradmiral John Kirby waren nicht etwa als Appell an die amerikanischen Streitkräfte zu verstehen, sich für eine große Schlacht zu stählen, um dem „Islamischen Staat“ (IS) die Eroberung der syrischen Kurdenstadt an der Grenze zur Türkei zu verwehren.

Vielmehr soll sich die Öffentlichkeit für Fernsehbilder wappnen, die eine Niederlage Amerikas und seiner arabisch-westlichen Koalition im Propagandakrieg gegen die Terrormiliz bedeuten. Und an die man sich wohl gewöhnen muss: „Es wird weitere Dörfer und Städte geben, die sie einnehmen“, sagte Kirby am Mittwoch. „Diese Realität müssen wir alle anerkennen.“

Die militärische und die politische Führung in Washington hatten sich nie der Illusion hingegeben, dass Bomben aus Kampfflugzeugen und Drohnen ein probates Mittel gegen eine agile Miliz sind – vor allem, solange Spezialkräfte am Boden fehlen, die Ziele markieren können. Die Amerikaner machen keinen Hehl daraus, dass sie dem IS in Syrien auf absehbare Zeit nicht Einhalt gebieten können.

In dem auf mehrere Jahre angelegten Einsatz gegen den IS in Syrien geht es zunächst darum, die Fähigkeiten der Miliz zu beschneiden, im Irak weiteres Gebiet unter ihre Kontrolle zu bringen. Deshalb wurden Gebäude zerstört, die der IS-Führung als Kommandozentralen dienten oder in denen sie mit Computern Geldgeschäfte abwickeln.

Außerdem versucht die von Washington geführte Koalition, die Dschihadisten etwa von Ölraffinerien fernzuhalten, um den IS von seiner wichtigsten Einnahmequelle abzuschneiden. Kobane dagegen, so beteuern Regierungsvertreter seit Tagen, habe für den IS wenig strategischen Wert. Die Grenze zur Türkei sei ohnehin durchlässig – gerade in Kobane ist sie es nicht mehr, weil die türkische Regierung nun Panzer auffahren ließ. „So schrecklich es auch ist, in Echtzeit das Geschehen in Kobane zu verfolgen“, sagte Außenminister John Kerry am Mittwoch, „so wichtig ist es, einen Schritt zurückzutreten und das strategische Ziel zu verstehen.“

Freilich wissen die Amerikaner, dass der IS in Kobane durchaus etwas zu gewinnen hat: Prestige. Denn wenn die Dschihadisten die Stadt einnehmen sollten, dann werden sie das vor den Augen der Welt tun. Anders als von den meisten Kriegsschauplätzen in Nordsyrien gibt es dramatische Fernsehbilder, weil das Geschehen zum Teil aus der Sicherheit hinter der türkischen Panzerlinie zu filmen ist.

Mit Luftangriffen versuchten sich deshalb auch die Amerikaner daran, den IS vom Marsch auf Kobane abzuhalten. Wenn die Extremisten diesen Kampf gewinnen, dürften sie damit neue Kämpfer anlocken. Doch Präsident Barack Obama wird sich von den Bildern nicht nötigen lassen, seine Strategie über den Haufen zu werfen und amerikanische Soldaten in die Stadt zu schicken. Bisher gehen die Amerikaner nicht einmal das Risiko ein, die Dschihadisten mit Kampfhubschraubern zu jagen. Um die Kritik zu dämpfen, bekunden amerikanische Regierungsmitarbeiter nun, es gebe kaum noch Zivilisten in Kobane. Die meisten seien in die Türkei geflohen.

Washingtons Ärger auf Ankara ist groß

Schon im Irak hatte Obama „humanitäre“ Operationen wie die Luftangriffe zur Befreiung der auf dem Berg Sindschar gefangenen Yeziden oder zur Rettung der Turkmenen in Amerli davon abhängig gemacht, dass Amerika das nahezu risikofrei tun könne – und dass es wegen seiner einzigartigen Fähigkeiten allein dazu fähig sei. In der aktuellen Lage schreiben die Amerikaner am ehesten den Türken einzigartige Fähigkeiten zu, den Fall von Kobane zu verhindern.

Manche in Washington sähen es gern, wenn sich die türkischen Panzer in die syrische Stadt begäben. Da sich andererseits die dortigen kurdischen Kämpfer offenbar nicht von einer Armee „helfen“ lassen wollen, die ihre Geschütze sonst auf sie richtet, soll es aber keine offizielle Aufforderung aus Washington an Ankara gegeben haben, das Mandat des türkischen Parlaments für eine grenzüberschreitende Militärmission auszunutzen. Der zum Koordinator der Anti-IS-Koalition ernannte frühere General John Allen dürfte in seinen Gesprächen am Donnerstag in der Türkei aber darauf gedrungen haben, dass die Türkei es den Kurden wenigstens ermöglicht, die Verteidiger von Kobane mit Nachschub zu versorgen.

Washingtons Ärger über Ankara ist groß. Allenfalls mit Ausnahme Irans zeigt sich kein anderes Land, das für den Kampf gegen den IS so wichtig ist, derart sperrig. Ankara sieht in dem Druck, der sich wegen Kobane aufbaut, offenkundig eine Chance, seine alte Forderung nach einer Flugverbotszone im nordsyrischen Grenzgebiet durchzusetzen. Missvergnügt wird Obama zur Kenntnis genommen haben, dass sich der französische Staatspräsident François Hollande dieses Anliegen zu eigen gemacht hat.

Da der IS keine Flugzeuge hat und Assads Luftwaffe jedenfalls östlich von Aleppo nicht mehr in das Grenzgebiet vordringe, sei der türkische Wunsch faktisch schon erfüllt, sagen ungehaltene Amerikaner. Die formale Ausrufung einer solchen Flugverbotszone würde Risiken bergen und Ressourcen binden, die für den Kampf gegen den IS gebraucht würden.

Schon wegen der Bedeutung der Türkei als Transitland für ausländische Dschihadisten muss Washington die Türkei freilich bei der Stange halten. Öffentlich bleibt die Regierung deshalb um einen konzilianten Ton bemüht. Die türkische Idee der Pufferzone verdiene es, „dass wir sie sehr, sehr gründlich anschauen“, sagte Kerry am Mittwoch. Doch aus dem Weißen Haus wie dem Pentagon kamen sofort Klarstellungen: Die Option werde derzeit nicht erörtert.

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Time am 10. Oktober 2014

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/is-terror-darum-rettet-amerika-kobane-nicht-13199437.html

It’s no wonder – it’s just nazislam!

9. Oktober 2014

IZ

Oben sehen Sie die Kopfzeile der „Islamischen Zeitung“ (1). Sie wird verziert durch den einigermaßen unanständigen Blick auf eine Statue von Ernst Rietschel, die Goethe und Schiller darstellt und in Weimar steht.

Was wollen die Orks damit ausdrücken?

Sind sie der Ansicht, dass der literarische Wert ihrer Texte mit dem der Texte der beiden deutschen Dichter vergleichbar sei? Streben sie nach denselben Idealen wie die beiden Freunde? Wollen sie sich als ganz besonders „deutsch“, als „urdeutsch“, als „untrennbar deutsch“ darstellen? Wollen sie die absurde mohammedanistische These zementieren, dass Goethe (und mit ihm gleichermaßen quasi mitgefangen auch Schiller) Mohammedanisten gewesen sei?

Usurpation ist nach der schrankenlosen Gewalttätig- und Skrupellosigkeit das dritte hervorstechende Merkmal des Mohammedanismus.

Wir wissen, dass seine Anhänger Systeme suchen, in die sie eindringen und die sie von innen heraus verändern können. Sie bedienen sich bekannter Termini, Sitten und Formen aber füllen sie mit ihren nazislahmischen Inhalten. Sie waiden ihre Opfer von innen aus.

Die „Islamische Zeitung“ folgt dieser sattsam bekannten Methode.

Die Redakteure dieses Organs möchten Leute an die Macht bringen, die kaum mehr als Kloran, Hadithe, die Sira und ggf. noch die Schriften des perversen Klomeni bzw. auf diese Texte bezogene Texte zulassen werden. Es gibt kein einziges Land der mohammedanistischen Sphäre mit freier Presse und mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung.

Wie pervers sind diese Typen, ausgerechnet Schiller und Goethe in ihre Kopfzeile zu stellen?

Moment mal: Für Leute, die Klo H. Metzel mehr lieben als ihre Eltern und ihre Kinder, für Leute, die für Klo H. Metzel zu den grauenhaftesten Verbrechen einschließlich des eigenen Endes als Ich-Bombe imstande sind, ist es doch wohl kein Problem, in lügenhafter Takija das Banner des Gegners auf’s Dach zu stellen.

It’s no wonder – it’s just nazislam!

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Time am 9. Oktober 2014

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1) http://www.islamische-zeitung.de/

Naipaul: Utopie „islamischer Staat“

9. Oktober 2014

Jihad-Clowns

Die Armee der grausamen Jihad-Clowns
zeigt ihre winzigen Pimmelsubstitute

Vidiadhar Surajprasad Naipaul stellt fest, dass es den „islamischen Staat“, den die mohammedanische Avantgarde zurückmorden will, tatsächlich nie gegeben hat.

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Pakistan 6

naipaulIm Islam und besonders dem Islam der Fundamentalisten sind Präzedenzfälle alles. Die Prinzipien des Propheten – wie sie aus dem Koran und den anerkannten Überlieferungen ersehen werden – gelten für alle Zeiten. Sie können so ausgedehnt werden, dass sie alle Disziplinen abdecken. Der Prophet soll angeblich gesagt haben (Anm., s.u., T.), dass seine Zeitgenossen die besten Moslems seien, die Generation danach die zweitbesten und so weiter und der Verfall sich bis zum Ende aller Zeiten fortsetze. Kann das als Verdammung des „Darwinismus“ ausgelegt werden? Das sagen jedenfalls die neuen gebildeten Fundamentalisten. Und das ist gleichzeitig fest verwurzelter Glaube und Teil ihrer Wut auf die Zivilisation, die sie umgibt, und die sie als Gemeinschaft nicht beherrschen können.

In der Weltanschauung der Fundamentalisten sinkt die Welt stetig ab und muss stetig neu geschaffen werden. Die einzige Funktion des Intellekts besteht darin, dieser Neuschaffung zu Hilfe zu kommen. Er interpretiert die Texte neu, er setzt die göttlichen Präzedenzen neu fest. So muss Geschichte der Theologie dienen, wird das Recht von der Idee der Unparteilichkeit getrennt und Lernen vom Lernen getrennt. Die Doktrin hat ihre vielleicht provinziellen oder bäuerlichen Hintergrund fällt der alte Glaube leichter als eine neumodische akademische Disziplin. So schlägt der Fundamentalismus Wurzeln in den Universitäten, und Bildung abzulehnen kann zur anerkannten Bildungsgroßtat werden. In den Tagen muselmanischer Glanzzeit öffnete der Islam sich den Lehren der Welt. Nun hält der Fundamentalismus einen intellektuellen Thermostat bereit, niedrig eingestellt. Er gleicht aus, tröstet, beschützt und erhält.

Auf diese Weise durchdringt der Glaube alles, und es wird möglich, zu verstehen, was die Fundamentalisten meinen, wenn sie sagen, dass der Islam eine vollkommene Lebensweise sei.

Aber was vom Islam gesagt wird, gilt auch und vielleicht aufrichtiger von anderen Religionen – wie dem Hinduismus oder Buddhismus oder unbedeutenderen Stammesreligionen -, die in einem Frühstadium ihrer Geschichte auch in sich geschlossene und mehr oder weniger isolierte vollkommene Kulturen waren, in denen Institutionen, Sitten und Überzeugungen sich zu einem Ganzen zusammenfügen.

Der Wunsch der islamischen Fundamentalisten ist es, wieder auf ein solches Ganzes, für sie ein gottgegebenes Ganzes, hinzuarbeiten, aber nur mit den Mitteln des Glaubens – Überzeugung, religiöse Praktiken und Rituale. Es ist wie ein Wunsch – mit unterdrücktem oder eingeschränktem Intellekt, mit verfälschtem historischem Empfinden – vom Abstrakten wieder auf das Konkrete zurückzukommen und die Stammesmauern wiederaufzurichten. Zu versuchen, etwas wie einen Stammes- oder Stadtstaat neu zu erschaffen, den es – außer in theologischen Phantasiegebilden – nie gegeben hat. Der Koran ist nicht das Gesetzbuch eines gefestigten goldenen Zeitalters, er ist die mystische oder orakelhafte Aufzeichnung eines ausgedehnten Aufstands, der sich vom Propheten über seinen Stamm auf Arabien ausweitete. In Arabien war Bewegung; der Islam mit all seinen jüdischen und christlichen Elementen war immer gemischt, eklektisch, sich entwickelnd. Fast gleich nachdem der Prophet seine Ge-meinschaft gesichert hatte, strebte er danach, seine Feinde zu unterwerfen. (…)

Der Westen, oder die Weltzivilisation, die er anführt, wird emotional zurückgewiesen. Er unterminiert‚ er ist bedrohlich. Gleichzeitig aber wird er gebraucht, wegen seiner Maschinen, Waren, Medikamente, Kampfflugzeuge, wegen der Überweisungen von den Emigranten, der Krankenhäuser, die vielleicht ein Mittel gegen Kalziummangel haben, der Universitäten, die Magisterabschlüsse in Massenkommunikation anbieten. Die ganze Zurückweisung des Westens ist gebunden an die Annahme, dass es dort draußen immer eine lebendige, schöpferische, seltsam neutrale Zivilisation geben wird, offen für alle, die sich an sie wenden. Die Zurückweisung ist deshalb keine absolute Zurückweisung. Für die Gemeinschaft als ganzes ist sie auch eine Art, intellektuelle Anstrengungen aufzugeben. Sie bedeutet, schmarotzerhaft zu sein; Schmarotzertum ist eine der uneingestandenen Früchte des Fundamentalismus. Und die Emigranten verlassen in Strömen das Land des Glaubens: 30.000 Pakistanis wurden von den Fachleuten für den Export menschlicher Arbeitskraft allein nach West-Berlin verfrachtet und beanspruchen dort das politische Asyl, das für die Menschen Ostdeutschlands gedacht war.

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Time am 9. Oktober 2014

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V. S. Naipaul, „Eine islamische Reise“ von 1981, DTV München 2002, S. 247 ff.

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Anmerkung: Naipaul bezieht sich auf das Hadith 26/5 von Buhari (Recl. S. 279), in dem dieser schreibt:

„Zahdam Ibn Mudarrib berichtet: Imran Ibn Husain (R a) erzählte, der Prophet (S) habe gesagt: ,Die besten Menschen sind die, die meiner Generation angehören. Und die zweitbesten sind die aus der Generation unserer Kinder, gefolgt von der Generation unserer Kindeskinder! … Nach euch werden Menschen leben, die treulos handeln und in keinster Weise vertrauenswürdig sind.’“

„Entschuldigt Euch!“

8. Oktober 2014

Kriecher

„Die Kriecher“ von Uwe Schloen

Einen beispiellos dümmlichen und frechen Aufsatz von Mustafa Esmer brachte das „Lügazin“ am 30. September (1). „Entschuldigt Euch! Bei den Muslimen“ titelte das Tork, und es forderte eine Entschuldigung „der deutschen Öffentlichkeit“ und „der“ Politik für ihren Wunsch, die Ork-Community möge „sich für die Gräuel der IS entschuldigen und sich von dieser Organisation distanzieren“. Dies sei ein „Diktat“. „Die“ Politik zeigte sich jedoch wie stets uneinsichtig, so Engin:

„Statt sich für die Hetze gegen die Muslime, für die verbreiteten Lügen über den Islam und den eigenen, lapidaren Umgang mit den Salafisten, kombiniert mit einer miserablen Sozial- und Bildungspolitik und der existierenden sozialen Ungleichheit, zu entschuldigen, werden die Opfer zu Tätern stilisiert!“

Mit dem Mohammedanismus hat der Jihadtourismus nichts zu tun:

„Die Radikalisierung der Jugendlichen, vorwiegend in den Problembezirken der Großstädte, ist ein generelles Problem in Deutschland und besitzt nichts Islamspezifisches.“

Dass etwas gegen die Jihadtouristen unternommen werden soll, denunziert das Tork als „Zementierung“ der angeblichen Benachteiligung der Mohammedanisten in Deutschland:

„Die Speerspitze dieser gelebten Doppelmoral in der deutschen Politik bildet unbestritten der Vorsitzende des Innenausschusses des Bundestages, Wolfgang Bosbach (CDU). Jüngstes Beispiel ist seine Forderung nach einer Kennzeichnung der Personalausweise von potenziellen Jihadisten, um diese an der Ausreise zu hindern. Es muss Herrn Bosbach die Absicht unterstellt werden, dass er die bereits existierende Ungleichheit deutscher Muslime, vor dem deutschen Gesetz, zementieren will.“

Dass Jihadisten ggf. sterben, ist für Engin eine Tragödie und natürlich Schuld der deutschen Dienste:

„Ihr Umgang mit diesen Extremisten trägt eine Mitschuld für jeden toten Jihadisten aus Deutschland. Und die weinenden Mütter dieser Fehlgeleiteten, die ein Produkt deutscher Ignoranz waren und leider immer noch sind, haben zumindest eine Entschuldigung verdient, anstatt zusätzlich zu ihrem Kummer auch noch beleidigt zu werden.“

Arme Jihadisten-Mamas! Da hat der Sprössling endlich klorankonform seine Bestimmung als Kopfabschneider gefunden, schon rafft eine westliche Drohne dieses allagefällige Leben dahin. Engin:

„Die seit Jahren andauernde, öffentliche Diskreditierung der Muslime und die ständige Beleidigung des Islam berechtigen die muslimischen Bürger dieses Landes dazu, eine ehrliche Entschuldigung für die Ausgrenzungserfahrungen der letzten acht Jahre zu fordern!“

Die Jihadisten sind also zusammenfassend formuliert für Engin erstens kein Problem, sie haben ihren Ursprung zweitens nicht im Mohammedanismus sondern in verfehlter deutscher Politik. Sie werden drittens seit acht Jahren (was geschah 2006?) dazu instrumentalisiert, um Mohammedanisten auszugrenzen. Das Vertrauen der Orks zur deutschen Politik ist deshalb viertens zerbrochen und kann fünftens nur dadurch zurückgewonnen werden, indem sich die deutsche Politik bei den Mohammedanisten für die Ausgrenzung entschuldigt.

Dabei darf es natürlich keine Halbheiten geben. Bundeskanzlerin und alle Bundesminister müssen angeführt vom Bundespräsidenten nackt zur Mevlana-Mosche kriechen, sich dort Asche auf die Häupter streuen und den Imamen Berlins die Füße abschlecken.

Dass die Mevlana-Moschee von einem Mohammedanisten angezündet worden ist, tut dabei nichts zur Sache!

Über kurz oder lang wird die Sache steigen, denn unsere derzeitigen Politiker sind ohne eine einzige Ausnahme Kriecher vor AllaHundseingesandter!

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LAUT KNIGGE

Entschuldigt Euch! Bei den Muslimen

EsmerDie deutsche Politik erkennt alle Jahre wieder reumütig ihre Versäumnisse in der Sozial- und Bildungspolitik an. Bei Debatten über Muslime in Deutschland ist jedoch die Meinung vorherrschend, sie hätten ihre Umstände alleine zu verantworten. Dass die beiden Themenfelder zusammengehören, wird vollständig ausgeblendet.

Nehmen wir beispielsweise die aktuelle Forderung der deutschen Öffentlichkeit, gerichtet an die Muslime, sie sollten sich für die Gräuel der IS entschuldigen und sich von dieser Organisation distanzieren. Dieses Diktat wird vorwiegend von der Politik forciert, mit Verallgemeinerung flankiert und durch periodische Wiederholung auf die Agenda der deutschen Leitmedien lanciert.

Wer auf die Einsicht der Politik hoffte, ist auch diesmal bitter enttäuscht worden. Statt sich für die Hetze gegen die Muslime, für die verbreiteten Lügen über den Islam und den eigenen, lapidaren Umgang mit den Salafisten, kombiniert mit einer miserablen Sozial- und Bildungspolitik und der existierenden sozialen Ungleichheit, zu entschuldigen, werden die Opfer zu Tätern stilisiert!

Deutsche Jihadisten – 60 Prozent in Deutschland geboren

Vor Kurzem veröffentlichte Die Welt eine Analyse, im Auftrag der Innenministerkonferenz, über die Islamisten, die aus Deutschland ausreisen, um sich im Ausland radikalislamischen Milizen anzuschließen. Laut Bundesamt für Verfassungsschutz weisen die deutschen Jihadisten ähnliche Merkmale und Lebensläufe auf.

Betrachtet wurden 378 Islamisten, die Deutschland seit Mitte 2012 Richtung Syrien verlassen haben: Nur sechs Prozent dieser Menschengruppe habe eine abgeschlossene Ausbildung und nur zwei Prozent einen Hochschulabschluss.

Jeder Dritte stamme aus der Gruppe der 21- bis 25-Jährigen. 20 Prozent sei erwerbslos gemeldet. Einer Beschäftigung sollen nur zwölf Prozent nachgegangen sein. Die meisten mit einem Job im Niedriglohnsektor.

Einen deutschen Pass sollen 233 der erfassten Ausgereisten haben und von 54 Personen sei bekannt, dass sie deutschstämmige Konvertiten, also Biodeutsche seien. Die Radikalisierung der Ausgereisten habe fast ausnahmslos in der Salafistenszene begonnen, etwa in Moscheen, die den Sicherheitsbehörden bekannt seien.

Es ist sofort erkennbar, dass die Ursachen für die Radikalisierung dieser vorwiegend Jugendlichen und Heranwachsenden in ihrer jeweiligen Sozialisation in Deutschland zu suchen sind und nicht in ihrer Herkunft. Die Tatsache, dass zwei Drittel der Personen, in dieser Problemgruppe, gebürtige Deutsche sind, legt diese Vermutung nahe.

Was den Blick für Fakten vernebelt
ist die Ethnisierung von sozialen Problemen

Bei einer ehrlichen Betrachtung der deutschen Zustände erkennen wir schnell auch eine Radikalisierung unter den biodeutschen Jugendlichen. Leicht nachweisbar durch Verweise auf den steigenden Zuspruch für rechtsextreme -, xenophobe – und antisemitische Positionen. Die Radikalisierung der Jugendlichen, vorwiegend in den Problembezirken der Großstädte, ist ein generelles Problem in Deutschland und besitzt nichts Islamspezifisches.

Weit bestimmender für das deviante Verhalten ist der Habitus der Menschen. In der Öffentlichkeit wird das Gleiche meist unterschiedlich dargestellt und dieser Umstand erklärt auch Deutschlands Problem mit der eigenen Realität. So werden die Taten von devianten, biodeutschen Jugendlichen individualisiert und ihre jeweilige Biografie bis hin zur Befruchtung der Eizelle ihrer Mutter durchleuchtet.

Deutsche, die dem islamischen Kulturkreis entstammen, erhalten das Label: „Muslim“ ohne die Vermittlung weiterer Details, die den Täter vielleicht zu einem Individuum machen könnten. Für die Mehrheitsgesellschaft ist dieses Etikett augenscheinlich vollkommen ausreichend, um das jeweilige normabweichende Verhalten zu erklären. Dass mit dieser Form der Kommunikation Einzeltaten zu kollektiven Zuschreibungen werden, scheint den Biedermännern unwichtig.

Es ist trauriger Alltag in Deutschland, dass auf der einen Seite ständig eine Integrationsbereitschaft von Fremdstämmigen eingefordert wird, auf der anderen Seite, dann alles Menschenmögliche unternommen wird, um sie auszugrenzen.

Deutschlands Verständnis von Gleichheit vor dem Gesetz

Die Speerspitze dieser gelebten Doppelmoral in der deutschen Politik bildet unbestritten der Vorsitzende des Innenausschusses des Bundestages, Wolfgang Bosbach (CDU). Jüngstes Beispiel ist seine Forderung nach einer Kennzeichnung der Personalausweise von potenziellen Jihadisten, um diese an der Ausreise zu hindern.

Es muss Herrn Bosbach die Absicht unterstellt werden, dass er die bereits existierende Ungleichheit deutscher Muslime, vor dem deutschen Gesetz, zementieren will. Die Paradoxie dieser rechtlich sehr schwierig umsetzbaren Gedankenspiele besteht darin, dass er damit seinen eigenen Ausführungen, dass der Erwerb des deutschen Passes ein Indikator für gelungene Integration sei, widerspricht.

Für Deutschlands systematische Ausgrenzungspolitik gegenüber Menschen, deren Herkunft im islamischen Kulturkreis liegt, gibt es mannigfaltige Belege, die aufgezählt werden könnten. Exemplarisch soll hier nur auf die Tatsache hingewiesen werden, dass speziell deutsche Staatsbürger mit einem türkischen Migrationshintergrund beim Standesamt, neben ihrem deutschen Personalausweis, auch ihre Einbürgerungsurkunde im Original beilegen müssen.

Die Frage, ob der deutsche Personalausweis am Kaugummiautomaten erhältlich ist und warum der legale Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft nicht ausreichend ist, drängt sich einem unweigerlich auf. Die juristische Andersbehandlung deutscher Muslime, gerade im deutschen Rechtssystem, einhergehend mit der unkritischen Hofberichterstattung der deutschen Leitmedien, sind die größten Hindernisse für ein friedliches, interkulturelles Zusammenleben in Deutschland.

Die Salafisten

Falls die Salafisten eine verfassungsfeindliche Gruppierung sind und die deutschen Sicherheitsbehörden lassen die trotzdem Wirken, dann sind nicht die Salafisten das Problem, sondern die untätige deutsche Justiz! Ihr Umgang mit diesen Extremisten trägt eine Mitschuld für jeden toten Jihadisten aus Deutschland.

Und die weinenden Mütter dieser Fehlgeleiteten, die ein Produkt deutscher Ignoranz waren und leider immer noch sind, haben zumindest eine Entschuldigung verdient, anstatt zusätzlich zu ihrem Kummer auch noch beleidigt zu werden. Es scheint, als gäbe es beim Entschuldigen ein hierarchisches Gefälle in diesem Land.

Der Eindruck entsteht, als wolle die deutsche Öffentlichkeit den Muslimen eine Form von Minderwertigkeit einreden, die ihnen verbietet ihre verfassungsmäßig garantierten Rechte einzufordern. Die ständige, öffentliche Wiederholung einer angeblichen Bringschuld, erinnert an Filme wie: „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ und andere Produktionen, die das Thema Apartheid und Rassismus behandeln.

Die Politik und speziell die führenden Bundespolitiker der Regierungsparteien scheuen keine Mühe, um den Muslimen bewusst zu machen, dass ihr Platz ganz unten in der deutschen Gesellschaft ist. Die ständige Wiederholung der Halbwahrheit, von einer jüdisch-christlichen Leitkultur in Deutschland erfüllt den gleichen Zweck: die gesellschaftliche Ausgrenzung der Muslime!

Deutschland muss sich
bei seinen muslimischen Bürgern entschuldigen

Eine Bitte um Entschuldigung ist in der Regel gleichbedeutend mit dem Eingeständnis, einen Fehler gemacht zu haben. Laut dem Knigge 2014, dem Standartwerk für Umgangsformen im deutschsprachigen Raum, ist eine Entschuldigung angebracht, wenn ich einen anderen Menschen verletzt oder gekränkt habe oder ihm auf irgendeine Weise Unannehmlichkeiten oder Schaden bereitet haben sollte. Ob ich das bewusst oder unbewusst getan habe, spiele da keine Rolle. Da ich diese Voraussetzungen nicht erfülle, gibt es für mich persönlich auch keinen Grund, mich zu entschuldigen. Die Politik hingegen erfüllt die Anforderungen in allen Punkten!

Die seit Jahren andauernde, öffentliche Diskreditierung der Muslime und die ständige Beleidigung des Islam berechtigen die muslimischen Bürger dieses Landes dazu, eine ehrliche Entschuldigung für die Ausgrenzungserfahrungen der letzten acht Jahre zu fordern! Nur mit einer solchen Entschuldigung kann die deutsche Politik, dass zerbrochene Vertrauen zurück und Muslime als Teil des deutschen Volkes für sich gewinnen, denn sie ist es, die den Rahmen unseres Zusammenlebens bestimmt.

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Time am 8. Oktober 2014

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1) http://www.migazin.de/2014/09/30/entschuldigt-euch-bei-den-muslimen/

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PS: Ich habe die fehlerhafte Orthographie Engins nicht korrigiert – Er kann sie behalten!

1,5 Mrd. potentielle Mörder

7. Oktober 2014

Mordopfer

Ein Mann findet zu AllaHundseingesandter zurück und köpft seine beiden Kinder. Dafür befindet man ihn als psychisch krank und „nicht schuldfähig“, wie „n-tv“ heute meldet (1). Die Berichterstattung ist ein Beispiel für das mutwillige Wegschauen über den wahren Charakter des Nazislahm.

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Kinder im religiösen Wahn getötet

Vater muss in Psychiatrie

Mitten in der Nacht tötet ein Mann seine beiden Kinder. Die Tat bleibt juristisch ungesühnt, der 39-Jährige wird in die Psychiatrie eingewiesen. Gutachter bescheinigen ihm Wahnvorstellungen – nach seiner Hinwendung zum Islam im Familienurlaub.

Ein Vater, der im religiösen Wahn seine beiden schlafenden Kinder brutal getötet hat, muss dauerhaft in die Psychiatrie. Der 39-Jährige aus Glinde bei Hamburg leide nach Aussagen eines Sachverständigen unter wahnhaften Störungen und sei für die Allgemeinheit gefährlich, sagte der Vorsitzende der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Lübeck, Christian Singelmann. Der Angeklagte sei nicht schuldfähig und könne daher nicht wegen des zweifachen Mordes zur Verantwortung gezogen werden.

Mit gesenktem Kopf und gefesselten Händen verfolgte der Angeklagte die Urteilsbegründung. Wie schon am ersten Verhandlungstag am 22. August verbarg er erneut seinen Kopf unter einem Tuch, als er von Justizbeamten und Pflegern aus der Psychiatrie in den Saal geführt wurde.

Vor Gericht hatte der Zahnarzt, der seit 2008 in Hamburg-Bergedorf praktizierte, geschwiegen. Bei der Polizei hatte er jedoch gestanden, im Januar seiner vierjährigen Tochter und seinem sechsjährigen Sohn im Schlaf die Kehlen durchschnitten zu haben. In den Monaten zuvor hatte der aus Afghanistan stammende Mann religiöse Wahnvorstellungen entwickelt, wie seine Ehefrau erklärt hatte. Kurz vor der Tat habe er ihr dann gesagt, Gott habe zu ihm gesprochen und ihm gesagt, er sei der letzte Prophet.

Die 30-jährige Ehefrau war in dem Prozess Nebenklägerin, hatte aber nach Angaben ihres Anwalts Hubert Schmid nicht an der Verhandlung teilgenommen. „Sie ist schwer traumatisiert und hat das Haus in Glinde seit der Tat nicht mehr betreten“, sagte Schmid.

Der Angeklagte hatte sich unmittelbar nach der Tat der Polizei gestellt. In seinen Aussagen dort hatte er sich zunächst auf wirre religiöse Motive berufen. Die hatten dazu geführt, dass ein Sachverständiger an seiner Schuldfähigkeit zweifelte und ihn ein Richter in eine psychiatrische Klinik einwies. Zwei Monate nach der Tat sprach er plötzlich davon, dass er die ebenfalls aus Afghanistan stammende Familie seiner Frau nicht mehr ertragen konnte und sie seine Kinder verdorben hätten. „Es war wohl ein Familienurlaub in Dubai Ende 2013, der bei dem bis dahin nicht religiösen Angeklagten die Hinwendung zum Islam ausgelöst hat“, sagte Singelmann.

Anders als bei einer Gefängnisstrafe gibt es bei einer Unterbringung in der forensischen Psychiatrie keine zeitliche Begrenzung. Ein psychisch kranker Straftäter muss dort bleiben, bis er keine Gefahr mehr für sich und die Allgemeinheit darstellt – notfalls also bis an sein Lebensende.

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Dass die „ntv“-Deppen behaupten, der Mörder habe gesagt, „Gott habe zu ihm gesprochen“, ist die typische Ineinssetzung aller Religionen. Der Gott der Mohammedanisten heißt nicht Gott sondern „Allah“.

Die Mordtat war zudem – anders als die Dimmies von „n-tv“ glauben machen wollen, keine Tat im „religiösen Wahn“. Sie ist vielmehr Glaubensbekenntnis einer wahnhaften Religion, einer Religion, die nur in unterdrückerischen, versklavenden, mordenden, raubenden und vergewaltigenden Kategorien denken lässt.

Die Motive für den Mord werden doch klar genannt: Der Mörder hielt sich für einen Nachfolger Klo H. Metzels, so wie dies viele Hundert Millionen Orkmännchen von sich ebenfalls glauben. Als Nachfolger von AllaHundseingesandter hat er natürlich die Pflicht, Nichtorks und Abtrünnige abzuschlachten, das fordert der Kloran an zahlreichen Stellen. „n-tv“:

„Zwei Monate nach der Tat sprach er plötzlich davon, dass er die ebenfalls aus Afghanistan stammende Familie seiner Frau nicht mehr ertragen konnte und sie seine Kinder verdorben hätten.“

Ob es sich um Fremde oder um Familienmitgleider handelt, ist dabei völlig irrelevant. Wie Buhari berichtete (Recl. II/6, S. 35), erklärte Klo: „Keiner von euch ist wirklich gläubig, bevor ich ihm nicht lieber bin als sein Vater, sein Sohn und alle Menschen miteinander.”

„Es war wohl ein Familienurlaub in Dubai Ende 2013, der bei dem bis dahin nicht religiösen Angeklagten die Hinwendung zum Islam ausgelöst hat“, zitiert „n-tv“ den Vorsitzenden der Kammer. Ich bitte Sie, der Mörder stammt aus Afghanistan und hat dort viele Jahre Gehirnwäsche und Konditionierung auf die Lehren Klo H. Metzels erleiden müssen.

Das prägt lebenslang und macht solcherart 1,5 Milliarden Menschen zu potentiellen Mördern.

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Time am 7. Oktober 2014

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1) http://www.n-tv.de/panorama/Vater-muss-in-Psychiatrie-article13738326.html

Wir bieten die vollständige Dekonstruktion

6. Oktober 2014

Mond

Mohammedanistischer Mustergarten:
der friedliche – weil tote – Mond,
den sie insgeheim als Gott und Paradies verehren

Markus Bickel lieferte in der heutigen FAZ einen ebenso langen wie seltsamen Kommentar ab (1). Ich kommentiere den Kommentar.

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Das Elend der arabischen Welt

(Hier hätte Bickel den Mut haben sollen zu schreiben: „Das Elend der islamischen Welt“. T.)

Im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ muss der Westen die bedrängten Rebellen unterstützen. Die arabischen Freiheitskämpfer sind trotz all ihrer Schwächen das glaubwürdigste Bollwerk gegen den mörderischen Wahn der Islamfaschisten.

(Teile des Counterjihad haben früh Vergleiche zwischen dem Mohammedanismus und anderen despotischen und totalitären Ideologien und insbesondere zwischen Mohammedanismus und Nationalsozialismus angestellt. Einerseits ist es erfreulich, dass der Terminus „Islamfaschisten“ mittlerweile akzeptiert ist, andererseits kann er nicht exklusiv auf Terror- und Massenmörderbanden wie Al Kaida und IS-IS beschränkt werden. Auch das naziranische Regime ist ein faschistisches Regime, das Regime Sudans, die Milizen Somalias und Nigerias usw. und vor allem: Die Grundlagentexte des Mohammedanismus sind faschistische Texte. T.)

Arabiens sunnitische Religionsführer sind der Herausforderung des „Islamischen Staats“ nicht gewachsen. Als „zionistische Verschwörung“ zur Zerschlagung der arabischen Welt bezeichnete unlängst der Großscheich der Al-Azhar-Moschee in Kairo absurderweise die Terrorgruppe, die auf ihrem Vernichtungsfeldzug vor keiner Minderheit haltmacht und neben amerikanischen und britischen Staatsbürgern auch einen Israeli enthauptet hat. Der Großmufti von Saudi-Arabien sieht in ihr den „Feind Nummer eins des Islams“ – obwohl Christen und Yeziden von den mordenden „Gotteskriegern“ ebenso bedroht werden wie Schiiten und sunnitische „Abweichler“.

(Auch die schiitischen Religionsführer Nazirans und des Irak „sind der Herausforderung des ,Islamischen Staats’ nicht gewachsen“, und zweifellos hat „der Großscheich“ recht, wenn er im IS-IS „Feind Nummer eins des Islams“ sieht. Denn diese Truppe wird durch ihre unbeschreibliche Grausamkeit eine vertiefte Beschäftigung der nichtorkischen Menschheit mit den Grundlagentexten des Nazislahm bewirken, und es wird sich für jeden ohne wenn und aber herausstellen, dass die Terrorbande mitnichten schlimmer wütet als Klo H. Metzel seinerzeit. IS-IS bereitet der Wahrheit den Weg. Die Wahrheit ist, dass Klo H. Metzel offenbar ein perverser, kleinkarierter, übellauniger Gierhals war, den man unmöglich zum Vorbild erwählen kann, es sei denn, man ist ein perverser, kleinkarierter, übellauniger Gierhals und glaubt, dass Gott so ein Verhalten liebt. T.)

Diese Selbstbezogenheit ist nicht neu; der sunnitische Islam steckt in einer tiefen Identitätskrise. Dass der wichtigsten sunnitischen Lehrinstanz und den Hütern der heiligen Stätten von Mekka und Medina außer leeren Formeln und kruden Verschwörungstheorien nichts zur Zurückdrängung der Dschihadisten einfällt, ist symptomatisch: Gut tausend Tage sind seit dem Aufbegehren von Ägyptern, Syrern, Libyern, Tunesiern, Bahreinern und Jemeniten vergangen – und doch kommt es einem so vor, als liege die Frühphase der Arabellion Jahrzehnte zurück. Das liegt nicht an den Aufständischen, sondern an den autoritären Herrschern, welche die Uhr auf null zurückgestellt haben. Die obersten sunnitischen Gelehrten segnen deren Vorgehen ab; als moralisches Korrektiv fallen sie aus.

(Auch der schiitische Mohammedanismus steckt in einer „tiefen Krise“. Nach dem Ende der großen modernen Totalitarismen vom deutschen Kaisertum über die russischen Bolschewisten bis zum perversen Mao ist der Totalitarismus insgesamt weltweit in einer Krise. Es ist evident, dass totalitäre Systeme die Bevölkerung nicht angemessen versorgen können, ihre geistige Beschränktheit ist für gebildete Leute unerträglich, und den Frieden nach außen können sie auch nicht halten. TV und Internet transportieren die Alternative in jeden Winkel der Erde: Die Alternative ist die offene, freie, rechtssichere Gesellschaft. Die Macht des Westens, seine Freiheit, sein Reichtum und die Reichweite der Partizipation aller an diesen ist beispiellos. Das weckt Begehrlichkeiten aber auch Ängste. Nicht jeder fühlt sich der neuen Welt gewachsen, empfindet Freude über Freiheit. Anders als Bickel es darstellt, haben die mohammedanistischen Massen sich bei „demokratischen“ Wahlen für die autoritärsten und rückwärtsgewandtesten Vertreter entschieden. Es sind nicht nur die „autotitären Herrscher, welche die Uhr auf Null zurückgestellt haben“, es ist die Mehrheit der mohammedanistischen Bevölkerung. T.)

Nicht auf die religiösen, sondern auf laizistische Kräfte kommt es deshalb an, um den Krieg in den Köpfen gegen die militanten Islamisten zu gewinnen. In Syrien, wo der „Islamische Staat“ 2013 zur stärksten Miliz aufstieg, waren es von Beginn an Leute aus der bedrängten Zivilgesellschaft, die den Dschihadisten entschieden entgegentraten. Dass die Aufständischen dem Terror des Regimes Assads und dem der Islamisten gleichermaßen ausgesetzt sind, zeigt, wie sehr beide Seiten sie fürchten. Der Opposition politisch und militärisch beizustehen wird den „Islamischen Staat“ schwächen; deren Kampf um Bürger- und Menschenrechte muss deshalb auch das Anliegen des Westens sein.

(Das Problem ist, dass es dort kaum laizistische Kräfte gibt. Die Kommunisten sind überall in der mohammedanistischen Welt ausgerottet worden – wo Bickel die angebliche „Zivilgesellschaft“ verortet, bleibt vollständig rätselhaft. Selbstverständlich hat er recht mit seinem Aufruf, die „Bürger- und Menschenrechte“ zu erkämpfen. Indes, wenn man etwas erkämpfen muss, ist es augenscheinlich nicht vorhanden. Ergo: Eine „Zivilgesellschaft“ muss in der mohammedanistischen Sphäre erkämpft werden, sie ist bis dato inexistent. T.)

Das gilt gleichermaßen in Libyen und Ägypten, wo Journalisten, Demokratieaktivisten und Arbeiterführer den Militärs, Geheimdienstlern und reaktionären Predigern ebenfalls ein Dorn im Auge sind. Die Kräfte des Wandels verdienen unseren Rückhalt, nicht die Regime und ihre religiösen Sprachrohre, die jene unterdrücken. Sanktionen wie das Einbehalten von Entwicklungshilfe bei Verletzung von Grundrechten wären Schritte in diese Richtung.

(Anstatt froh zu sein, dass Sisi die Notbremse gezogen hat, bezichtigt Bickel ihn der Komplizenschaft mit „reaktionären Predigern“. Aber die sind doch grade Muslimbrüder, welche das Land in Terror und Chaos stürzten und in letzter Sekunde entfernt wurden. Moment mal, vorhin war doch bei ihm die Rede von „säkularen Kräften“? Wer könnte das denn sein? Sind das nicht jene, die an keinen Gott glauben? Die Staat und Religion trennen wollen? Die Religion maximal als Sphäre persönlicher Spiritualität sehen? Was unterscheidet diese Menschen von der Mehrheit ihrer Mitbürger in Bezug auf den Mohammedanismus? Sie wollen vielleicht keine Scharia. Sie wollen die Hadithe und die Sira kritisch lesen. Sie möchten über die zweifellos absurden Sprüche der orkischen Grundlagentexte lachen können, ohne bestraft zu werden. Und da haben wir des Pudels Kern: 99,9% der Mohammedanisten trauen sich ein derartiges Denken nicht. Sie sind von der Wiege an darauf konditioniert, dass der Sklavenjäger, Folterer und Vergewaltiger Klo. H. Metzel „der beste Mensch aller Zeiten“ sei, darauf, dass das Wesen, welches angeblich das gesamte Universum geschaffen habe, die Vorhautamputation jedes Knaben verlange usw. Es ist die Konditionierung auf wahnsinnige und bösartige Texte, die das „Elend der islamischen Welt“ verursacht. T.)

Denn der Aufstieg des „Islamischen Staats“ ist Ausdruck des Elends der arabischen Welt; ein unbeschränkter „Krieg gegen den Terror“ wäre Wasser auf die Mühlen von Ägyptens Präsident Sisi, Saudi-Arabiens König Abdullah und Syriens Assad. Mit Verweis auf die Verbrechen der Dschihadisten kann die Koalition der Konterrevolutionäre stets neue Unterdrückungswellen rechtfertigen – und den Massen weismachen, die „Gotteskrieger“ seien Fremdkörper in einem ansonsten intakten islamischen Gemeinwesen.

(Wenn ich Bickel recht verstehe, möchte er keinen unbeschränkten Krieg gegen die „Islamfaschisten“ vom IS-IS. Er möchte ein bisschen Krieg gegen IS-IS, aber auch ein bisschen gegen Sisi & Co. Dann trifft er (ungewollt?) eine starke Aussage: „… den Massen weismachen, die ,Gotteskrieger’ seien Fremdkörper in einem ansonsten intakten islamischen Gemeinwesen.“ Das heißt, die „islamischen Gemeinwesen“ sind s.E. nicht intakt. Nur, warum sind sie das nicht? Hitlers „Mein Kampf“ ist verboten, keiner wird die Schuldhaftigkeit der bolschewistischen Textproduzenten Marx, Engels, Lenin, Stalin, Mao in Bezug auf den millionenfachen Massenmord an ideologischen Gegnern in Frage stellen. Nur sehr wenige Spinner erkennen nicht, dass die bolschewistischen und faschistischen Grundlagentexte ursächlich waren für millionenfaches Leid und den letztlichen Untergang der Unterdrückersysteme. Im Fall des Mohammedanismus sieht das anders aus. Da wird immer nach Rettungstüren gesucht, warum das Schwein Klo H. Metzel doch ein toller Typ sein soll, warum es damals ok gewesen sein soll, Menschen zu Tode zu foltern und Kinder zu vergewaltigen, warum es irgendwie doch ok ist, dass 1,5 Milliarden Menschen ein blutrünstiges Monster verehren. T.)

Dabei sind es keine Eindringlinge von außen, sondern mehrheitlich arabische Sunniten, die sich den Terroristen angeschlossen haben. Auf Sympathie stoßen sie von Marrakesch bis Manama. Der „Islamische Staat“ konnte nur deshalb so wachsen, weil all die Gründe, die zur Arabellion führten, weiterbestehen: Korruption, Intransparenz, Dysfunktionalität und Missachtung von Menschenrechten kennzeichnen weiterhin die arabischen Regime. Da die Repression unter Sisi abermals zur Staatsdoktrin erhoben worden ist, wächst in Ägyptens Gefängnissen schon die nächste Generation von Dschihadisten heran.

(Bickel hat recht damit, dass IS-IS ein inhärenter, genuiner Ausdruck des Mohammedanismus ist. Aber: Er wird nicht durch „Korruption, Intransparenz, Dysfunktionalität und Missachtung von Menschenrechten“ hervorgerufen. Dies ist vielmehr das, was die IS-IS-Killer durchsetzen wollen. Sie könnten an den Freiheiten der westlichen Gesellschaften partizipieren, aber sie reisen nach Syrien, um Köpfe abzuschneiden. Sie wollen KEINE Freiheit, KEINE Rechtssicherheit, KEINE Gleichberechtigung, KEINEN ehrlichen Job. Sie WOLLEN MORDEN und RAUBEN und VERGEWALTIGEN. Sie sind böse, verkommene und verdorbene Menschen, und die Verdorbenheit des Kloran – der dort realisiert wird – zieht sie an. T.)

Das ist deshalb so tragisch, weil die arabischen Freiheitskämpfer trotz all ihrer Schwächen das glaubwürdigste Bollwerk gegen den mörderischen Wahn der Islamfaschisten bilden. Sicherlich: Die Muslimbrüder gingen in Ägypten als Sieger aus der Revolution hervor, auch in Tunesien und Libyen gewannen Vertreter des politischen Islams die Oberhand. Doch viele liefen zu den militanten Kräften erst nach den Massakern über, zu denen es während des Putsches gegen Muhammad Mursis Islamisten kam. Seitdem brennt die Region, von Libyen im Westen über Syrien und den Irak bis zum Jemen im Südosten.

(Es gibt keine „arabischen Freiheitskämpfer“. Es gibt Mohammedanisten, und es gibt Counterjihadis. Die Counterjihadis werden den Mohammedanismus dekonstruieren und die Welt vor dieser entsetzlichen Gefahr retten. Wer dabei nichts zu tun hat, sollte wenigstens nicht im Weg rumstehen. T.)

Am Kampf für Menschen- und Bürgerrechte führt kein Weg vorbei, will sich die arabische Welt vom Elend des Dschihadismus befreien. Bis zu deren Durchsetzung mag noch eine Generation vergehen, wenn nicht länger, und dennoch gibt es dazu keine Alternative. Jeder Antiterrorkampf sei zum Scheitern verurteilt, hat der amerikanische Präsident Obama vor den Vereinten Nationen gesagt, wenn jungen Leuten keine Angebote jenseits der Vorgaben eines autoritären Staates oder der Verheißungen eines extremistischen Untergrunds gemacht würden. Die freie Welt muss jene Kräfte unterstützen, die sich dem „Islamischen Staat“ entgegenstellen und die es dennoch nicht akzeptieren, dass der „Kampf gegen den Terror“ für die innenpolitischen Zwecke autoritärer Regime missbraucht wird.

(Es gibt ein „Elend des Jihadismus“ – es ist deckungsgleich mit dem Elend des Nazislahm. Die nichtmohammedanistische Welt kann den Orks keine Verheißungen innerhalb des mohammedanistischen Kosmos machen, der sich um Unterdrückung, Erniedrigung und Sklaverei dreht. Die mohammedanistische Welt ist die Antimaterie der nichtmohammedanistischen Welt. Eine Welt schließt die andere aus, und die mohammedanistische Welt schließt letztlich ALLES Leben aus. Die nichtmohammedanistische Welt kann der mohammedanistischen Welt als Erlösung nur ihre vollständige Dekonstruktion – also das Leben ihrer Anhänger – bieten. T.)

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Time am 6. Oktober 2014

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/kommentar-das-elend-der-arabischen-welt-13190924.html


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