Mit ‘ACDC’ getaggte Artikel

Grenze? Find’ ich gut!

16. Mai 2011

Für die gestrige FAZ verfasste Wilfried von Bredow, emeritierter Professor  für Politikwissenschaft an der  Philipps-Universität Marburg, allgemeine Betrachtungen zum Thema Grenze, die ihren konstruktiven Charakter herausstellen.

_____

Lob der Grenze

Sie hat einen schlechten Ruf und erscheint vor allem als Hindernis. Aber sie ist ein wichtiges politisches Ordnungsinstrument

Weil sie mit Vorstellungen von Zäunen, Mauern und mit als demütigend empfundenen Personenkontrollen verbunden werden, haben Grenzen bei uns keine gute Presse. In Deutschland erinnert man sich nur mit Gänsehaut an die innerdeutsche Grenze. Aber auch aus der post-nationalen Perspektive unregulierten Wirtschaftsverkehrs über alle Kontinente hinweg erscheinen Grenzen vor allem als Hindernisse. Viele hoffen, dass Grenzen früher oder später keine Bedeutung mehr haben. Nichts könnte irriger sein.

Wenn wir dieser Tage in manchen Ländern der Europäischen Union eine unerwartete politische Sehnsucht nach verstärkten Grenzkontrollen bemerken, dann irritiert das, weil wir uns an das barrierefreie Reisen innerhalb des Schengen-Raums gewöhnt haben. Mit dem Schengener Abkommen wurde eine zweigleisige Entwicklung vorangetrieben: Erstens die Verringerung von Grenzkontrollen zwischen den Mitgliedstaaten, zweitens die Sicherung der gemeinsamen Außengrenze entsprechend, wie das Bundesministerium des Innern sich ausdrückt, “den hohen Schengen-Standards”. Um diese Standards zu verbessern, wurde 2004 die “Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen” (Frontex) eingerichtet. Damit soll ein “Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts” entstehen, der durch aufgewertete, ja aufgerüstete Außengrenzen gesichert werden soll. Wenn diese Außengrenzen nicht so funktionieren, wie es von den Unterzeichnern des Schengener Abkommens gewünscht wird, dann bleibt die Möglichkeit zur Revitalisierung der eben nur scheinbar ganz verschwundenen Staatsgrenzen.

Grenzen sind ja nicht nur, was die innerdeutsche Grenze war und heute in ähnlicher Form die Grenze zwischen Nord- und Südkorea ist, also ein Instrument zur möglichst vollständigen Abschottung, zur möglichst kompletten Überwachung aller und selbst der geringsten Bewegung über die Grenze hinweg. Beides war beziehungsweise ist die Grenze ja auch nur aus der Sicht eines der beteiligten Staaten, nämlich der DDR und Nordkoreas. Die Bundesrepublik hat seinerzeit unermüdlich versucht, der Grenze wenigstens ein bisschen von ihrem Abschottungscharakter zu nehmen, und Südkorea verfolgt heute dieselbe Politik.

Grenzen haben normalerweise andere Funktionen – sie sind Einrichtungen, Bewegungen in das eigene Land hinein und aus dem eigenen Land heraus zu kanalisieren. Der Kontrollaspekt spielt dabei zwar immer eine Rolle, aber in der Regel bleibt er deutlich eingeschränkt. Bewegungen über die Grenzen hinweg werden nämlich gewünscht und gefördert, wenn sie sich nicht zu potentiellen oder akuten Gefährdungen der eigenen Sicherheit entwickeln. Dabei wird Sicherheit im weitestmöglichen Sinn definiert. Als die heute typischen Gefährdungen der Sicherheit gelten neben ungewollter Immigration vor allem die organisierte Kriminalität und der transnationale Terrorismus. Eine Politik der Grenzbefestigung soll erreichen, dass diese Gefährdungen eingedämmt oder eigentlich ausgesperrt bleiben.

In den vergangenen Jahren wurden deshalb in großer Zahl Grenzen befestigt, ausgebaut und aufgerüstet. Die addierte Länge von staatlichen Grenzen hat in den vergangenen Jahrzehnten erheblich zugenommen. Das ist nicht nur ein quantitatives Argument. Viel ist berichtet worden über die israelische Sperranlage, einen etwa 750 Kilometer langen Grenzzaun, der mehrere Elemente miteinander kombiniert: Metallzaun mit Stacheldraht, Graben, Zaun mit Bewegungsmeldern, Sandstreifen, asphaltiertem Patrouillenweg. Der Zaun soll das Eindringen palästinensischer Attentäter nach Israel verhindern. Aus israelischer Perspektive war diese Maßnahme auch erfolgreich.

Von dem Ausbau der mexikanisch-amerikanischen Grenze, die insgesamt etwa 3200 Kilometer lang ist, hat man gehört, dass damit in erster Linie der illegale Grenzübertritt von Mexikanern und anderen mittelamerikanischen Migranten in die Vereinigten Staaten verhindert werden soll. Dieser Zweck scheint jedoch ebenso wenig erreicht zu werden wie der, den Drogenschmuggel zu unterbinden.

Weniger bekannt ist, dass Indien an der Grenze zu Pakistan einen etwa 500 Kilometer langen Zaun durch Kaschmir fertiggestellt hat. Die indische Regierung plant, die gesamte Grenze zu Pakistan, das sind 2900 Kilometer, durch einen Doppelzaun mit Stacheldraht, Bewegungsmeldern und Infrarotkameras abzuriegeln. Außerdem will Indien die 4000 Kilometer lange Grenze zu Bangladesch künftig durch einen Zaun sichern.

Saudi-Arabien grenzt sich mit einer Mauer aus Beton vom Jemen ab und plant ein entsprechendes Bauwerk für die etwa 900 Kilometer lange Grenze zum Irak. Es gibt weitere Grenzverstärkungen in verschiedenen Teilen der Welt, die teils in Planung, teils schon ausgeführt sind. Selbst die Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada, im Verlauf des 20. Jahrhunderts immer durchlässiger geworden, erhielt nach dem 11. September 2001 eine neue Trennschärfe, sehr zum Verdruss der meisten in ihrer Nähe lebenden Bewohner und der dort angesiedelten Wirtschaftsunternehmen, von denen viele auf einen reibungslosen Grenzverkehr angewiesen waren.

Das Vertrackte an Grenzen ist, was man ihre Beiderseitigkeit nennen könnte. Ihre Funktionen und ihre Bedeutung wechseln, je nachdem, ob sie von innen oder von außen betrachtet werden. Je größer die Unterschiede in der politischen Ordnung und in den wirtschaftlichen Lebensverhältnissen zwischen innen und außen sind, je asymmetrischer ihre Beiderseitigkeit wird, desto größer ist die Neigung in mindestens einem der beteiligten Staaten, die Grenze schärfer zu überwachen.

Politische Asymmetrien zwischen demokratischen und unfreien Ländern bewirken eine starke Anziehungskraft der Demokratien als Zufluchtsorte von Opfern politischer Unterdrückung und systematischer Menschenrechtsverletzungen. Wirtschaftliche Asymmetrien zwischen reichen und armen Staaten verursachen einen Migrationsdruck von Bewohnern des armen Landes (oder anderer armer Länder) auf die Grenze des reichen Staates.

Ein Nebeneffekt solcher Asymmetrien ist die gewissermaßen strukturelle Ermunterung zu grenzüberschreitenden Transaktionen außerhalb der Legalität: Schmuggel von harmlosen und gefährlichen Waren und von Personen. Wenn solche Aktivitäten hohe Gewinne einbringen, werden sie für die organisierte Kriminalität interessant.

Nicht übersehen werden darf auch, dass viele Menschen aus den reichen Ländern die Grenze auch in entgegengesetzter Richtung überqueren, allerdings nur in Ausnahmefällen als Migranten, meist als kurzfristige Besucher auf der Suche nach günstigeren Lifestyle-Vergnügungen.

Seit gut einer Generation beobachten wir in manchen Teilen der Welt, vor allem in Europa, die schleichende Herabstufung der traditionellen Funktionen von Grenzen. Zugleich rücken die lokalen und miniregionalen Auswirkungen derartiger Grenzen ins Blickfeld. In den vergangenen Jahren hat sich die Grenzenforschung vermehrt auf solche lokalen Auswirkungen konzentriert.

Die Prämisse der meisten so entstandenen Borderland-Studien besagt, dass freundliche Staatsgrenzen auf mannigfache Weise die jeweiligen Gebiete beiderseits der Grenze und die Lebensumstände der dort lebenden Menschen positiv beeinflussen können. Sie ermöglichen routinemäßig einen kleinen oder auch gar nicht mehr so kleinen Grenzverkehr und mehren so den beiderseitigen Nutzen. Der kommt vor allem deshalb zustande, weil die Menschen hüben und drüben es nicht mehr mit einem großen Gefälle zwischen ihren jeweiligen Ländern zu tun haben, aber durchaus mit kleinen Asymmetrien, die den Alltag erleichtern können, von den unterschiedlich hohen Mieten und Benzinpreisen bis zum Zugang zu kubanischen Zigarren, die zum Beispiel den Bürgern der Vereinigten Staaten von Amerika in ihrem eigenen Land verwehrt werden, aber in Kanada erhältlich sind. Bleiben wir beim Tabak: Kanadische Staatsbürger erfreuen sich an niedrigeren Preisen für Zigaretten in den Vereinigten Staaten, weil sie dort geringer besteuert werden. Freundliche Grenzen trennen und durchschneiden nicht, sondern stellen attraktive Verbindungen her.

Verallgemeinernd kann man also festhalten: Demokratien verwenden Grenzen nicht zur Abschottung, sondern zur politischen Kanalisierung grenzüberschreitender Bewegungen von Waren und Menschen. Gefährdungen der eigenen Ordnung, die von außen kommen, lassen sich an der Grenze zwar nicht mit hundertprozentiger Sicherheit ausschließen. Fielen Grenzen fort, würden solche Gefährdungen jedoch drastisch zunehmen. Kurz: Grenzen sind wichtige politische Ordnungsinstrumente, die auch und gerade unter dem Vorzeichen dynamischer Globalisierung durch nichts zu ersetzen sind.

_____

Time am 16. Mai 2011

_____

PS, Soundtrack: „On the Borderline“ von ACDC. Hier die Performance:
http://www.youtube.com/watch?v=OHggI1Eiiy4

Hier der Text:

On the Borderline

She‘s an idle child, high society
Never pushed a broom, not physically
Her eyes are down on you, her nose is up
Never spill your whiskey when she fill your cup

I‘m on the borderline

She can spread them round and she shows them off
With a neon sign saying don‘t you touch
Between the devil and the deep blue sea
She use me like a begger to get a hold on me

On the borderline, she‘s a danger sign
On the borderline, getting out of line
On the borderline, but it feels so good
On the borderline, on the borderline
On the borderline, borderline

You know I shoot the dice to claim my dream
You pull them in without a thought to me
She‘s come to watch you and your pocket is dry
The queen of hearts will kill you when the ace is high

On the borderline

She‘s an idle child, high society
Never pushed a broom, not physically
Her eyes are down on you, her nose is up
Never spill your whiskey when she fill your cup

Gonna meet you there
If you want me, meet me on the borderline

Back in Black

25. April 2011

Rev. Terry (1) keeps on rollin’ and so I’ll do!

Hallo allerseits,

ich habe meine Projekte erfolgreich abgeschlossen und werde die Tätigkeit in diesem Blog wieder aufnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

von Time

_____

Time am 25. April 2011

_____ 

1) http://www.pi-news.net/2011/04/us-verfassungsrechtler-terry-jones-hat-recht/

_____

PS, Soundtrack „Back in Black“ von ACDC unter:
http://www.youtube.com/watch?v=hkkL_aDrIyU 

Live-Performance: 
http://www.youtube.com/watch?v=PdEENKf42Ck

Hier der Text:

Back in Black

Back in black
I hit the sack
I‘ve been too long I‘m glad to be back
Yes I‘m, let loose
From the noose
That‘s kept me hanging about
I keep looking at the sky
‘Cause it‘s gettin‘ me high
Forget the herse ’cause I‘ll never die
I got nine lives
Cat‘s eyes
Usin‘ every one of them and running wild

‘Cause I‘m back
Yes, I‘m back
Well, I‘m back
Yes, I‘m back
Well, I‘m back, back
(Well) I‘m back in black
Yes, I‘m back in black

Back in the back
Of a Cadillac
Number one with a bullet, I‘m a power pack
Yes, I‘m in a bang
With a gang
They‘ve got to catch me if they want me to hang
Cause I‘m back on the track
And I‘m leadin‘ the pack
Nobody‘s gonna get me on another rap
So look at me now
I‘m just makin‘ my play
Don‘t try to push your luck, just get out of my way

‘Cause I‘m back
Yes, I‘m back
Well, I‘m back
Yes, I‘m back
Well, I‘m back, back
(Well) I‘m back in black
Yes, I‘m back in black

Well, I‘m back, Yes I‘m back
Well, I‘m back, Yes I‘m back
Well, I‘m back, back
Well I‘m back in black
Yes I‘m back in black

Back in black
Yes I‘m back in black

Outta sight

Milieustudien #14: Deep in the Hole

7. April 2011

Die Beknacktheitsskala des Mohammedanismus ist bekanntlich nach unten hin offen. Am Mittwoch denkt man noch, mit weniger Hirn als Meryem kann ein Mensch keinen PC bedienen (1), da wird man am Donnerstag von der „Dienerin Allahs“ überrascht (2), die derartig bescheuert ist, dass es einem den Atem raubt – und die gleichwohl ein Blog führt. Hier ihre Tipps an die Frau für eine gute Ehe (3):

_____

(…)

2. Wenn dein Mann nach Hause kommt, grüße ihn mit einem wundervollen Gruß. Stell Dir Deinen Mann Vor, wenn er nach Hause kommt und ein sauberes Haus, eine hübsch gekleidete Frau,
ein Mittagessen, saubere und wohlriechende Kinder vorfindet. – was für Auswirkungen hätte dies auf seine Liebe Dir gegenüber?
- Nun stell Dir vor, was das Gegenteil bei ihm bewirkt.

3. Finde die Eigenschaften der Hur al Ayn heraus und versuche, sie zu imitieren. Der Quran und die Sunnah beschreiben die Frauen des Paradieses mit bestimmten Eigenschaften,
 wie z.B. die Seide, die sie tragen, ihre großen dunkeln Augen usw.
Probiere es aus!
 Trag Seide für deinen Mann,
 trage Kohl auf Deinen Augen auf usw. („Liebling, du siehst fan-tas-tisch aus… mit dem Kohl auf den Augen!“ T.)

4. Trage zuhause immer Schmuck und ziehe Dich schick an. Schon kleine Mädchen schmücken sich mit Ohrringen und Armbändern und tragen hübsche Kleider.
 Fahre als Ehefrau damit fort, den Schmuck und die hübschen Kleider, die Du hast, für Deinen Mann zu tragen.

5. Scherze und spiele mit Deinem Mann. Das Geheimnis eines Mannes: Sie suchen Frauen, die fröhlich sind und einen Sinn für Humor haben.
 So wie der Gesandte Allahs (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) jabir riet, eine Frau zu heiraten,
 die ihn zum Lachen bringt und die er zum Lachen bringt.

6. Bedanke Dich immer wieder bei Deinem Mann für die netten Dinge, die er tut. Dann danke ihm nochmals. Dies ist eine der wichtigsten Methoden,
 da das Gegenteil eine Eigenschaft der Frauen der Hölle ist.

7. Ein Streit ist ein Feuer im Haus. Lösche es mit einem einfachen „Es tut mir leid“, selbst wenn es nicht Deine Schuld ist.
 Wenn Du Dich zur Wehr setzt, fügst Du den Feuer nur Brennstoff hinzu. 
Sieh nur, wie schön ein Streit endet,
 wenn Du einfach nur aufrichtig „Schau mal, Es tut mir Leid. Lass uns wieder Freunde sein “ sagst.

8. Bemühe dich immer, Deinem Mann zu gefallen, da er Dein Schlüssel zum Paradies ist. Der Gesandte Allahs (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) lehrte uns, dass jede Frau, die in einem Zustand stirbt, wo ihr Mann mit ihr zufrieden ist, ins Paradies eingehen wird. Daher: erfreue ihn. (Dumm, wenn der Mann VOR ihr stirbt, dann gibt es so gesehen ja gar keine Hoffnung mehr für sie, T.)

9. Höre und gehorche! Das Gehorchen Deines Ehemannes (gemeint ist natürlich: Deinem Ehemann zu gehorchen…, T.) ist Fard (Pflicht)!
 Dein Mann ist der Amir des Haushalts.
 Gib ihm dieses Recht und bringe ihm den nötigen Respekt entgegen. (…)“

_____

Aber nein, mit Unterwerfung und Masochismus hat das rein gar nichts zu tun. Auch nicht mit einer untergeordneten und unfreien Stellung der Frau. Und auch nicht mit archaischer Gewaltgesellschaft. Alla und der Ehemann wissen vielmehr einfach viel, viel besser als die Frau, was gut für die Frau ist.

Wie steht’s mit der Kleidung? „Dienerin Allahs“, mutmaßlich eine deutsche Konvertitin, die sich wie Leo (4) ihren Platz in der Umma erobern will, indem sie von oben herab ihre orientalischen Glaubensgenossen beleert, weiß ganz genau Bescheid.

„Kamelhöcker“ geht gar nicht, die mohammedanistische Frau hat sich unter 30 Kilo Stoff zu verbergen (s.u.) und wie ein plumpes Walross durch die Straßen zu robben (5). Dieses peinliche, aggressive und ungesunde Auftreten nennt Dienerin Allahs dann: „Die Kleidungsvorschriften im Islam dienen dazu die Würde und Achtung zu schützen.“ (6) Oben ist unten, rechts ist links, und Mohammedanismus ist Frieden: Ich vergaß!

Uuups, wie ist das eigentlich mit dem Jihad? Ob der auch Counterjihad ist? Ach, egal, man kann sich wirklich nicht um alles kümmern!

Jedenfalls wird deutlich, was uns erwartet, wenn der Mohammedanismus die Welt vollständig beherrscht: Der Krieg „jeder gegen jeden“, wie wir ihn jetzt schon gut in den Orkstaaten beobachten können. „Allah… den Herrn der Stufen“ (70. Sure, Vers 10; Recl. S. 548) verehren sie (7), und sie verpetzen sich gegenseitig und klagen die Nächste an, sie sei weniger verschleiert, und den Nächsten, er habe beim Gebet sein Gesicht nicht tief genug in den stinkenden Teppich der Moschee gegraben.

Dabei ist Alla in den Augen der Mohammedanisten ein ziemlicher Idiot. Das sieht man daran, dass sie glauben, ihre schändlichen Taten würden von ihm verziehen, wenn sie nur eine bestimmte Anzahl Zaubersprüche hersagen würden (8):

_____

„Sag’: subhan Allah wa bihamdihi
subhan Allahi-l-^athim. Der Gesandte sagte über dieses Dhikr:
 Zwei Worte, leicht auf der Zunge, schwer auf der Waage, beliebt beim Erbarmer.

Er sagte:
 Wer ‘subhan Allah wa bihamdihi’ hundertmal am Tag ausspricht, 
dem werden seine Sünden vergeben,
 selbst wenn sie soviel wären wie der Meeresschaum. Sag’ es auf, egal wo Du bist! 
Ob im Auto oder Bus, beim Gehen oder Sitzen, in der Moschee oder Zuhause – 
dieses Dhikr löscht Sünden!

…und sag’: astaghfirullah wa atubu ilaih. Der Gesandte sagte:
 Ich spreche jeden Tag hundertmal ‘astaghfirullah wa atubu ilaih’ aus.“

_____

So ein offensichtlicher Lügner, der Klo H. Metzel: Da wär er aus dem Zauberspruchbrabbeln gar nimmer herausgekommen und hätte wohl kaum Zeit für seine Sklavenjagden gefunden.

Für „Allahs Dienerin“ ist das übrigens alles noch lange nicht genug, sie fordert ihre Leser auf, auch 100 mal am Tag „astaghfirullah wa atubu ilaih“ zu sagen sowie „la haula wa la quwatta illa billah“ in höchst möglicher Anzahl, denn:Al-Hauqala hat auch vielerlei Nutzen für das Diesseits. In einem Hadith heißt es, dass es ein Heilmittel gegen 90 Krankheiten ist…“ – Animismus und Aberglaube in reinster Form!

Die „Checkliste – Erlangen und Beibehaltung von ‚kushu’ im Gebet“ möchte ich Ihnen noch vorlegen (9). Hier erinnert „Dienerin Allahs“ an mittelalterliche, christliche Mystiker und Mystikerinnen, deren religiöse Texte, die eine sehr persönliche Gotteserfahrung beschreiben, oft einen erotischen Unterton zeigen und darauf schließen lassen, dass hier eine Sublimierung der Libido vorliegt, die unterschwellig auf Jesus übertragen wird. Im Fall „Dienerin Allahs“ ist die Ausrichtung dieser unterdrückten Sexualität erwartungsgemäß sadistisch-masochistisch: masochistisch im Gegenüber mit „Allah“ oder dem Ehemann, sadistisch gegenüber den zu belehrenden Mitgläubigen.

Was aber ist Kushu?

_____

Kuschu bedeutet Ruhe, Stille, Bescheidenheit und Demut. Was eine Person dazu bringt.
Kuschu zu haben, ist die Ehrfurcht vor Allah`u te´ala und das Gefühl,
 dass Er immer und alles sieht ( s.a. Tafsir Ibn Kathir. 6/414).
 Es bedeutet also, dass Körper und Geist in voller Demut und Unterwerfung vor Ihm steht und ganz genau weiß, was es sagt und was es tut. Allah´u te´ala sagt im Qur`an: ‘Wahrlich, erfolgreich sind die Gläubigen (23:1), die in ihren Gebeten voller Demut sind. (23:2).’ Je mehr man die Süße des Gebetes schmeckt, desto mehr wird man sich davon anziehen lassen.
 Je bewusster wir unsere Gebete verrichten, desto bewusster und zufriedener werden wir Leben, inshaAllah.“

Ok, ok,ok, und jetzt geht’s los:

_____

Die richtige Vorbereitung auf das Gebet:

• Richtige Gebetszeit? Das rechtzeitige Beten (je pünktlicher, desto besser)?
• Ausgiebig gründliche und schöne Waschung genommen?
• Bittgebete während der Waschung aufgesagt?
• Miswak benutzt? Parfüm benutzt? Haare und ggf. Bart gekämt?
• Angemessene, saubere und schöne Kleidung angezogen?
• Richtige Bedeckung beachtet? Kopfbedeckung? Keine zu engen, kurzen Sachen?
Ezan aufgesagt bzw. gehört? Ikamet aufgesagt?
• Nach dem Ezan das Ezanbittgebet aufgesagt?
• Vor dem Eintritt in das Pflichtgebet still gestanden? Durchgeatmet?
• Bewusstwerden, was man jetzt vor hat? Vor Wem man eigentlich steht?
• Bewusstwerden, dass Allah`u Te`ala auf die Gebete antwortet?
• Den Blick auf den Ort der Niederwerfung gerichtet?

Das „kuschu“ -volle Gebet:

• Im Gebet sich mit Ruhe, Andacht und bescheidenheit bewegt?
• Im Gebet sich an den Tod erinnern?
• Im Gebet sich an die eigenen Sünden erinnert?
• Im Gebet an die Größe, Allmacht und Pracht von Allah`u Te`ala gedacht?
• Im Gebet über die Bedeutung der Verse und Bittgebete, die man liest, nachgedacht?
• Im Gebet am Ende einer Sura eine kurze Pause eingehalten?
• Im Gebet in langsamen rythmischem Ton (tartil) gelesen, Simme verschönert?
• Im Gebet die Rezitationen (Verse) variiert? Lebenssituationsbedingte (Wow, bildungsnaher Hintergrund! T.) Verse?
• Im Gebet, in der Secde, mit besonderer Andacht und Lobpreisung verbracht?
• Am Ende des Gebetes in Ruhe Tesbih gemacht? Jede Silbe des Tesbihs ausgesprochen?
• Am Ende des Gebetes das Bittgebet gemacht?
• Allah`u Te`ala lobpreisen? Salavat an den Gesandten (sas) und die Gefährten?
• An die Eltern, Familie, Gemeinde und Ummah gedacht?
• Für die Rechtleitung der Nachbarn, Arbeitskollegen und Mitmenschen gebetet?
• Für den Frieden, das Wohl der gesamten Menschheit und Schöpfung gebetet?
• Für das eigene Wohl im Diesseits, wie auch im Jensseits gebetet?
• Kein perfektes Gebet möglich: Allah`u Te`ala für die Annahme des Gebetes gebeten?

Was zu meiden ist:

• Nicht beten, wenn Essen bereit steht (außer: Gebetszeit wird zu knapp)!
• Nicht beten, wenn man auf die Toilette gehen muss!
• Vermeiden von Ablenkungen, die Kuschu beeinträchtigen!
• Bei Vesvese: Die obere Hand fester auf die untere Hand drücken!
• Andere nicht mit der eigenen Rezitation stören!
• Nicht während des Gebetes umher schauen!
• Nicht während des Gebetes gähnen! (Abhilfe: Erinnere dich, dass der Gesandte (sas) nie gähnte! Das hilft. Garantiert!)
• Nicht mit der Kleidung oder sonstigem spielen!
Kuschu verbergen bzw. nicht zur schau stellen!

_____

Heftig, oder? Was für eine in ritueller Hinsicht enorm komplizierte Ideologie. Man meint, sie bestehe fast vollständig aus absurden Kulthandlungen. Erstaunlich, mit welcher Dreistigkeit mutmaßlich deutsche Konvertiten sich den Mohammedanismus aneignen und ihn nochmals tiefer in das tiefe, tiefe Loch der psychotischen Zwanghaftigkeit stoßen, dessen Grund noch niemand je gesehen hat. Erstaunlich, wie die Konvertitin ihr wahres Expertentum abstecken will, indem sie mit rabiatischen „Fachbegriffen“ um sich schmeißt. Erstaunlich, wie sich diese Leute anmaßen, zu behaupten, sie würden mit ihren Worten und Taten Allah oder sonst wem dienen. Woher wissen sie das? Hat Allah etwa zu ihnen gesprochen? Oder wenigstens, wie bei Klo, der Erzengel Gabriel? Oder wenigstens sonst wer?

Schwer zu sagen, was da schwerer wiegt, ihre Dummheit oder ihre Anmaßung, beides liegt jedenfalls millionenfach über den bisherigen Grenzwerten.

Kleines Trostpflaster zum Schluss: „Dienerin Allahs“ Webseite ist seit Ende Mai 2009 erst 24.655 mal aufgerufen worden.

_____

Time am 7. April 2011

_____

1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/03/10/milieustudien-13-the-story-of-m/
2) http://dienerinallahs.wordpress.com/
3) http://dienerinallahs.wordpress.com/category/10-tipps-fur-die-erfolgreiche-ehefrau/
4) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/04/06/der-wirt-bist-du/
5) http://dienerinallahs.wordpress.com/category/frauen-die-sich-nicht-islamisch-anziehen/
6) http://dienerinallahs.wordpress.com/2009/05/27/wach-auf-schwester/#comment-89
7) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/kloran-7-uber-despotismus-rang-und-herrschaft/
8- http://dienerinallahs.wordpress.com/2011/03/01/drei-gewaltige-dhikr/
9) http://dienerinallahs.wordpress.com/2011/03/28/checkliste-erlangen-und-beibehaltung-von-kuschu-im-gebet/

_____

PS, Soundtrack: „Deep in the Hole“ von ACDC, mit etwas deutlicherer Lyrik als die der deutschen Mystiker und Mystikerinnen unter
http://www.youtube.com/watch?v=AzGdQgwC-aM

Hier der Text:

Deep in the Hole

I‘ve been enchained
She got shackles on me
That woman to blame
For the hell and misery
Can‘t find my way outta here
Shoot me down in a burnin‘ fear
Goin‘ down for a stretch of years
Way down below

I‘m deep in, deep in, deep in the hole
Deep in, deep in, deep in the hole
I‘m down in, down in, down in the hole
Well I‘m deep in, deep in
That woman got me deep in the hole

I‘m sinking down
She got me down on the floor
Can‘t touch both walls
The further down I go
Pulls the strings on my violin bow
Makes me sing when she fire my load
Ain‘t no slave, you do what you‘re told
You sold your soul

I‘m deep in, deep in, deep in the hole
Deep in, deep in, deep in the hole
I‘m down in, down in, down in the hole
I‘m down in, down in, down in the hole
Deep in the hole, firing your load
Deep in the hole, sell your soul
Deep in, deep in, deep in the hole
Deep in, deep in
That woman got me deep in the hole
Deep in the hole, down in the hole, I‘m deep in the hole

Dog Eat Dog

22. März 2011

Erst war alle Welt gegen George W. Bushs Idee, Völker von ihren schurkischen Herrschern zu befreien und die Demokratie zu exportieren, kaum aber rumorte es in den arabischen Staaten, da wurden die Aufstände gleich zu Demokratiebewegungen erklärt und mit den osteuropäischen Befreiungsbewegungen vom Kommunismus gleichgesetzt (1). An George W. Bush dachte keiner mehr. Der irakischstämmige, deutsche Schriftsteller Abbas Khider verstieg sich in der FAZ vom 12. März gar zu folgender These:

_____

FRAGE: Sie sind also gegen ein Eingreifen des Westens?

ANTWORT: Ja, absolut. Man muss diese Menschen ihre eigene Revolution machen lassen. Es tut mir unendlich weh zu sehen, was in Libyen passiert, ich habe dort auch viele Freunde und erreiche leider keinen am Telefon. Wenn ich die Nachrichten von dort sehe, weine ich. Aber das müssen die Menschen dort selbst regeln.

FRAGE: Sie sagen, dass die Amerikaner den Irakern ihre Revolution gestohlen haben.

ANTWORT: Wären sie 2003 nicht einmarschiert, dann wäre dort jetzt wahrscheinlich auch Revolution. Es macht für die Psyche eines Landes einen großen Unterschied, ob eine Veränderung von außen herbeigeführt wird oder von den eigenen Bürgern. Und Demokratie lässt sich nicht herbeibomben.

FRAGE: Was für ein Gefühl hatten Sie an dem Tag, an dem Saddam Hussein gehängt wurde?

ANTWORT: Ich war noch ein kleiner Junge, als Saddam Hussein an die Macht kam. Aber ich erinnere mich, wie mein Vater am nächsten Tag losrannte, um ein großes Bild von ihm zu kaufen. Das hing dann im Wohnzimmer. Immer musste ich sein Gesicht sehen, zu Hause, auf der Straße, in jedem Schulbuch auf der ersten Seite. Ich kannte sein Gesicht besser als das meines Vaters. Und alle hatten Angst, seinen Namen zu erwähnen. Man musste sagen: der Führer, der Präsident Saddam Hussein, Gott schütze ihn. Auch in Privatgesprächen musste das immer vollständig so gesagt werden. Und dann sah ich im Fernsehen, wie er aus diesem Loch gezogen wurde. Er sah wie ein Penner aus. Das war ein komisches Gefühl. Ich hatte diesen Tag immer herbeigesehnt, als er dann kam, habe ich eine ganze Flasche Wodka getrunken und gelacht und geweint dabei. Ja, diesen Tag wollte ich erleben. Aber ich hätte mir gewünscht, die Iraker hätten ihn herbeigeführt. In keinem anderen Land wurde so gegen die Diktatur gekämpft, es gab Tausende von Opfern, Tausende saßen in Gefängnissen. Und dann dieses Ende. Ich hatte das Gefühl, mir wurde etwas gestohlen.

_____

A*schl*ch < Obera*schl*ch < Ork! So eine undankbare, aufgeblasene kleine Kröte! Wenn die Amerikaner die Nazis nicht besiegt hätten, wäre jetzt wahrscheinlich auch Revolution in Deutschland, oder halt morgen um halb drei.

Womit ich Herrn Khider Recht gebe, ist, dass es einen großen Unterschied macht, „ob eine Veränderung von außen herbeigeführt wird oder von den eigenen Bürgern.“ Nur ist beim Mohammedanismus leider seit 1.400 Jahren keine Veränderung festzustellen, und der mörderische Nationalsozialismus wurde nicht reformiert sondern ausgelöscht. Den beknackten Orks geht es doch immer nur um ihren Jihad und ihre Scharia und darum, zu den „Goldenen Zeiten“ des Mohammedanismus zurückzukehren, zu den Zeiten Klo H. Metzels, zu den Zeiten, als die Araber noch keine Straßen, keine Siebe und keine Toiletten kannten… und stolz darauf waren (2). Auch Dr. Gunnar Heinsohn will die Begeisterung unseres Außenministers für die nordafrikanischen Aufständischen nicht teilen und gab sich in der heutigen FAZ eher pessimistisch.

_____

Da schweigt Gaddafi

Wer sind die Aufständischen?

Wenn bei Aufständen das “Brüder zur Freiheit” erklingt, geht uns das Herz auf. Doch zuverlässige Erhebungen über Gesinnung und Ehrgefühl der so Rufenden stehen nur selten zur Verfügung. Für den arabischen Raum einigermaßen zuverlässig belegt ist lediglich ein weitverbreiteter Judenhass. Anekdotischer, deshalb aber nicht weniger wahrscheinlich wirken die Befunde über die Haltung gegenüber Schwarzafrikanern.

Wenig weiß man deshalb auch über die Rebellen gegen Gaddafi. Zuschreibungen wie Menschenrechtskämpfer und Verfechter der Zivilgesellschaft können sich deshalb in den Medien schnell durchsetzen. Für die Gegenseite bleiben dann fast zwangsläufig nur noch Termini wie Schläger (“thugs”), Söldner, Fanatiker und Handlanger des Diktators. Dadurch erscheinen sie wie Geschöpfe einer anderen Spezies.

Bekanntlich versucht Gaddafi wie kein anderer regionaler Führer, das Image des arabischen Rassismus zu durchbrechen. In vielen Nationen südlich der Sahara steckt libysches Ölgeld in Gebäuden und Bewegungen. Gaddafis Bemühungen um Schwarze kommt diese jetzt allerdings teuer zu stehen, wie etwa Farai Sevenzo schon Ende Februar berichtet: “Weil vermutlich Söldner aus dem Tschad und Mali für ihn kämpfen, sind eine Million afrikanischer Flüchtlinge und Tausende afrikanischer Wanderarbeiter in Gefahr, ermordet zu werden. Ein türkischer Bauarbeiter sagte zu BBC: ,Wir hatten siebzig bis achtzig Leute aus dem Tschad in unserer Firma. Sie wurden mit Baumscheren und Äxten niedergemetzelt und von den Angreifern beschuldigt, für Gaddafi Truppen zu stellen. Auch die Sudanesen wurden massakriert. Wir haben es selbst gesehen.’”

Es gehört zum Standardwissen der Genozid-Forschung, dass in Bürgerkriegen Minderheiten angegriffen werden, weil mindestens eine Konfliktpartei sie der Kollaboration mit dem Gegner verdächtigt. Positionen und Vermögen, die angeblich nur durch Nähe zum Machthaber errungen wurden, können so guten Gewissens – und auch unter dem Beifall einer Gerechtigkeit liebenden Weltöffentlichkeit – übernommen oder “für das Volk” geraubt werden. Um Positionen aber geht es bei gewaltsamen Konflikten so gut wie immer, weshalb alle Beteiligten die Rechtfertigungen ihrer Begehrlichkeiten so nobel wie möglich ausmalen.

Wer mit Gewalteinsatz Verbrechen gegen die Menschheit unterbinden will – auf Deutsch wird das durch unzulängliche Übersetzung von humanity zu “Menschlichkeit” verharmlost -, steht immer in Gefahr, einer Seite bei der Ausschaltung oder gar Austilgung der anderen zu helfen. Gegenüber den Beschützten wird dann schnell ein Auge zugedrückt. Die UN-Resolution 1973 (2011) vom 17. März gegen Libyens Regierung liefert dafür ein Musterbeispiel. Gegen die blutig ihre Macht Verteidigenden werden alle Register des internationalen Strafrechts gezogen. Die einzuziehenden Vermögen werden penibel aufgelistet. Doch weder im Resolutionstext noch in den Reden der amerikanischen Außenministerin Clinton oder des französischen Präsidenten Sarkozy gibt es Mahnungen und Gerichtsdrohungen an die Aufständischen.

Ausdrücklich wird der Einsatz “von Söldnern durch die libysche Führung” verurteilt. Doch womöglich unter solchem Vorwand erfolgte Völkermordakte bleiben unerwähnt. Im Ungefähren und ganz allgemein wird zwar der “Sorge um die Sicherheit von Ausländern” Ausdruck gegeben. Aber sie steht im Kontext von Verbrechen des Regimes, dem auch hier gewiss vieles zuzutrauen ist. Über Taten seiner Gegner wird geradezu eisern geschwiegen.

Doch spätestens bei Exhumierung der Opfer der Revolutionäre wird sich einmal mehr erweisen, dass beim bewaffneten Aufstand derselbe Menschenschlag am Werke ist wie beim hochgerüsteten Machterhalt.

_____

Time am 22. März 2011

_____

1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/19/ein-traum/
2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/03/17/aus-meinem-giftschrank-20/

„Dog eat dog – eat cat too!“

Soundtrack: „Dog Eat Dog“ von ACDC. Hier der Originalsong:
http://www.youtube.com/watch?v=HtwlTyqvd0g
Hier eine Liveperformance mit Brian:
http://www.youtube.com/watch?v=yevb_PA5RcQ

Hier der Text:

Dog Eat Dog

Well it‘s a dog eat dog
Eat cat too
The french eat frog
And I eat you
Businessman, when you make a deal
Do you know who you can trust?
Do you sign your life away?
Do you write your name in dust?

Hey, hey, hey
Every dog has his day
It‘s a dog eat dog
Dog eat dog

Dog eat dog‘
Read the news
Someone win
Someone lose
Up‘s above and down‘s below
limbo‘s inbetween
Up you win, down you lose
It‘s anybody‘s game

Hey, hey, hey
Every dog has his day
It‘s a dog eat dog
Dog eat dog

And it‘s a eye for eye
Tooth for tooth
It‘s a lie
That‘s the truth
See the blind man on the street
Looking for something free
Hear the kind man ask his friends
hey, what‘s in it for me? ‚

Hey, hey, hey
Every dog has his day
It‘s a dog eat dog
Dog eat dog

Uebel läuft frei rum

29. Mai 2010

In den Redaktionsstuben der MSM wimmelt es von Piratenverehrern (1), Mohammedanistenverstehern und Zivilisationshassern. Mancher vermutet dahinter eine bolschewistische Verschwörung mit dem Ziel, den Deutschen das Gehirn windelweich zu waschen. Ich glaube das nicht, ich glaube eher, die handeln nach dem Motto “Give the people what they want” (2). Die Abbildung links z.B. zeigt eine Umfrage des “Tagesspiegels” heute um 13:00 Uhr, die nahelegt, dass fast die Hälfte unser Mitbürger von einem gravierenden unpolitisch-emotionalen Pazifismus befallen sind, von schlimmeren Geisteskrankheiten mal ganz abgesehen. Lesen Sie diesbezüglich nun den schockierenden Leserbrief von Jochen F. “Nomenestomen” Uebel aus der heutigen FAZ, einem kritischen Geist, der des ewigen Atmens leid ist und den Sinn des Wassers hinterfragt, da doch so viele Menschen und noch viel bessere Geschöpfe in ihm ertrinken.

_____

Ist das “Abendland” überhaupt erhaltenswert?

In der Zuschrift von Leser Dr. Unerkannt (Name geändert, T.)… finden sich Denkfehler, die mit den Wurzeln der Kreuz-, Burka- und sonstigen Religionsdebatten zu tun haben. Deutsche (Staats- und Länder-)Verfassungen bekennen sich nicht deswegen zu christlicher Religion, weil sie sich in ihren Präambeln auf Gott berufen. Das Bekenntnis zu Gott wurde von den Autoren der Gesetzeswerke klugerweise freigehalten von einer Koppelung an diese oder jene Religion. Sollte sich in einzelnen Gesetzen, im Widerspruch zu dieser säkularen Zurückhaltung, dann doch das “Christliche” niedergeschlagen haben, dann stehen diese Gesetze im Widerspruch zur grundgesetzlich festgeschriebenen Religions- und Bekenntnisfreiheit und müssen korrigiert werden. Zwar haben sich die Väter der Verfassung nicht die laizistische Aufgabe gestellt, Religion aus dem öffentlichen Raum hinauszudrängen – aber sie standen zu seiner säkularen Neutralität. Insofern kann aus dem grundgesetzlichen Bekenntnis zu Gott keineswegs das Recht für öffentliche Institutionen abgeleitet werden, Symbole spezifischer Religionen zur Schau zu stellen.

Weiter heißt es, die deutsche Verfassung stehe für Religionsunterricht an öffentlichen Schulen ein, also gebe es ein Recht zu christlicher Symbolik in Klassenzimmern. Jedoch ist Religionsunterricht nicht gleichzusetzen mit Unterweisung in christlicher Religion. Die Geburt auf Scholle A verpflichtet nicht zur Treue zu Religion A. Dass wir vornehmlich Erdenbürger sind und damit ein Nutzungsrecht besitzen an allen geistigen Überlieferungen, wird von solch eingeengter Sicht auf “den” Westen und “das” sogenannte Abendland geleugnet.

Sind ohne Bekenntnis zum Christentum die abendländischen Werte in Gefahr? Nein, Freiheit, Gerechtigkeit, Staatlichkeit, Menschlichkeit sind selbstverständlich auch ohne Christentum denkbar. Das zu verneinen wäre nicht nur ein ignoranter Affront gegenüber anderen Kulturen, die sich nicht auf das Christentum berufen und diese Werte trotzdem anstreben, sondern auch ein Affront gegen die Geschichte des “Abendlands” selbst. Unser modernes Recht ist im Wesentlichen ein Kind des nichtchristlichen Roms, unsere Staatlichkeit ein Kind des nichtchristlichen Griechenlands, und das Streben nach Freiheit und Menschlichkeit als vom Christentum gepachteter, singulärer Wert ist eine so absurde These, dass sie keiner Diskussion würdig ist. Menschen haben schon seit jeher geliebt und sich nach Freiheit gesehnt. Propheten und Heilige haben an diese Werte immer nur erinnert – sie aber keinesfalls erstmalig in die Welt gebracht.

Was, wenn das “Abendland” mit seiner Geschichte furchterregender Abscheulichkeiten vielleicht gar nicht erhaltenswert wäre? Dann fiele die behauptete Notwendigkeit, es mit christlichen Werten zu stützen, in sich zusammen. Wollen wir wirklich weiter eine Kultur unterstützen, die für Unterjochung und Ausbeutung fremder Völker steht, für das Herstellen und Handeln mit Waffen, für das Hohelied einer chemieorientierten Medizin, für eine sich immer weiter steigernde Lust auf Geschwindigkeit, Menge und Höchstleistung und für den nicht nachlassenden Willen, schädigend in Naturkreisläufe einzugreifen? Und das alles zum Preis stetig nachlassender Zuwendung zu Familie, Gemeinde, Land? Es ist an der Zeit, säkular und religionsneutral zu denken und zu fragen, wie eine Welt beschaffen sein müsste, wenn in ihr der gesunde Menschenverstand und ein mitfühlendes Herz regieren.

Ob in solch einem visionären Gesellschaftsentwurf bestehende Religionen einen Platz haben werden, ist sekundär und für den Erfolg des notwendigen Neuaufbruchs irrelevant. Versagt haben alle instutionalisierten Religionen. Also müssen wir ohne sie auszukommen lernen.

_____

Uebel läuft frei rum nach dem Aufstand in Zellenblock Nummer neun. Bleibt die Frage, warum Herr Evil Walks (3) meint, aus dem warmen Sanatoriums-Stübchen Leserbriefe an die FAZ schreiben zu müssen, da seine Idealvorstellungen in Kambodscha (4) doch längst verwirklicht worden sind. Sein Leiden in der s.E. nach scheußlichen westlichen Zivilisation begreift er wohl als Geschenk an uns. Nach getaner Arbeit wird er sich dann sicher auf’s Altenteil nach Iran, Sudan oder Nordkorea zurückziehen. Und dort dann und wann weiter an seiner Schädelpyramide werkeln… He’s so bad!

_____

Time am 29. Mai 2010

_____

1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/05/28/counter-jihad-zur-see/
2) The Kinks: http://www.youtube.com/watch?v=e22hdJ1wwKg
und: http://www.youtube.com/watch?v=hGcwpJgge6g
3) ACDC: http://www.youtube.com/watch?v=qtmgHKAwxM0
4) Dead Kennedys: http://www.youtube.com/watch?v=t1TGUv33DUY
und: http://www.youtube.com/watch?v=-KTsXHXMkJA

Titelbild: Die Apotheose des Kriegs von Wassili Wassiljewitsch Wereschtschagin, 1871
http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/1376720

_____

PS.: Hier der Text von AC’s “Evil Walks”:

Evil Walks

Black shadow hangin‘ over your shoulder
Black mark up against your name
Your green eyes couldn‘t get any colder
There‘s bad poison runnin‘ thru your veins
Evil walks behind you
Evil sleeps beside you
Evil talks arouse you
Evil walks behind you

Black widow weavin‘ evil notion
Dark secret‘s bein‘ spun in your web
Good men goin‘ down in your ocean
They can‘t swim cos their tied to your bed
Evil walks behind you
Evil sleeps beside you
Evil talks arouse you
Evil walks behind you
You‘re just crying wolf
I sometimes wonder where you park your broom
Oh black widow

C‘mon weave your web
Down in your ocean
You got ‚em tied to your bed
With your dark dark secret‘s
And your green green eyes
You black widow

Evil, walks behind you
Evil, sleeps beside you
Evil, talks arouse you
Evil, walks behind you
Evil walks behind you
Evil sleeps beside you
Evil talks arouse you
Evil walks behind you

Evil sleeps beside you
Evil talks arouse you
Evil walks behind you
Evil walks

You‘re so bad

_____

“The Thunder Down Under” von DAVE EVANS

4. Juni 2009

Lyrischer Counterjihad #5: AC/DC’s erster Sänger Dave Evans (1) erklärt mit diesem Song von seiner CD “Sinner” (2004), WAS wir GEGEN den JIHAD verteidigen.

Hier (leider nur) ein paar Sekunden Musik bei Amazon (bitte runterscrollen):

http://tinyurl.com/pdaywj

Hier der Text:

The Thunder Down Under

Can you hear the thunder?
The thunder down under.
We are the thunder.
The thunder down under.

We come from a land, a land of opportunity.
A golden island, surrounded by a jewelled sea.
Men and women all know that they are free.
So don’t try to take that away from me.

Or you’ll hear the thunder.
The thunder down under.
We are the thunder.
The thunder down under.

Wo are a nation governed by democracy.
Where the people believe in equality.
We stand as one in the face of adversity.
So don’t try to take that away from me.

Or you’ll hear the thunder.
The thunder down under.
We are the thunder.
The thunder down under.

Time am 4. Juni 2009

_____

(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Dave_Evans

Cyberspace

29. April 2009

von AC/DC

Oh yeah!
High tail in your face
Black hole rockin’ the place
Hong Kong videos
Big bang mad to blow

Into cyberspace
Look out I’m gonna race

Eight ball in the pack
Big bone juke box jack
Hot star burnin’ it up
Full moon runnin’ amok

Into cyberspace
Look out I’m gonna race

Blow you into cyberspace
Blow you all into cyberspace

Gotta get out, get out of this place
Blow a big hole into cyberspace

Octane down the track
Flat chat smash the mach
Blow out burnin’ hot
Mile high take you right to the top

Into cyberspace
Look out I’m gonna race

Blow you into cyberspace
Blow you all into cyberspace

http://www.youtube.com/watch?v=jM-8BuUgq58&feature=related

Time am 8. Dezember 2008
_____

Sehenswerte Slideshow: www.faz.net/secondlife

Highway to Hell

27. April 2009

Als wir heute durch den Park spazierten, kam uns auf einem schicken, sportlichen Damenrad eine weiß gewandete Gestalt in rascher Fahrt entgegen, deren Gesicht bis auf die Augen vermummt war. Sie hatte aber doch arg mit dem Fetzen zu kämpfen (neu im Team?), dessen unterer Teil ihr immer wieder vor die Augen flatterte (ohne jedoch die Kinnspitze freizugeben). Ein skuriler Anblick, wir lachten schallend, und unser dreijähriger Begleiter krähte aufgeregt: “Was ist denn DAS?”. Da wäre DAS fast gestürzt. “Dit is ‘ne Mumie”, meinte ein Passant.

Aber wissen Sie was? Diese arme, arme Mu-Slima, die nun alles richtig machen will und mit einem Schleier herumsaust, der auch noch sitzen wird, nachdem sie gegen eine Lok geplatscht ist, die ist mit zwei Rädern auf dem Highway gradewegs zur Musel-Hölle. Denn Fahrradfahren ist für die Mohammedanistin haram, arschab, verboten:

Gemäss der arabischsprachigen Webseite elaph.com verbietet eine Fatwa Mohammedanistinnen, Fahrrad zu fahren. “… Weil es die Frau sexuell erregt, einen Fahrradsattel zwischen den Beinen zu haben, und so wird das Fahrrad, unter diesem Winkel betrachtet, ein verbotenes Objekt. Kamal Al-Fady, ein Kommentator dieser Fatwa, schätzt ein, dass die Frau, selbst wenn sie korrekt verschleiert ist, riskiert einige Teile ihres Körpers sichtbar werden zu lassen, wenn sie auf dem Fahrradsattel sitzt… Darüber ist es eine Tatsache, dass es für die Frau erregend ist ihre Beine zu spreizen, um Fahrrad zu fahren, darum soll die Frau davon Abstand nehmen…” (1).

Wenn Sie dieses Thema weiter interessiert, können Sie unter (2) eine mitreißende Diskussion verfolgen. Aber wissen Sie was? WIR haben doch häufig und mE. nicht zu Unrecht das Gefühl, dass DIE sich bei UNS breit machen, dass wir von denen penetriert werden. Aber die, die werden auch von UNS penetriert, vielleicht auch durch solche Gespenster wie DAS auf dem Fahrrad, das unbedingt dazugehören will, aber permanent unbewußt deren Regeln verletzt und aufweicht. Denn es sind einfach zuviele und dazu überwiegend willkürliche, schwachsinnige Regeln, als dass man nicht ständig irgendwelche von ihnen verletzen würde. Als einziger Schutz davor bleibt dann folgender Weg (den deren Frauen allerdings unmöglich gehen können): Ungeistlicher werden, eine Armee aufstellen und dann SELBST gegen alles und alle anderen Fatwas erlassen. Vielleicht deshalb erleben wir zur Zeit ein globales Wettzaubern mit Sprüchen nie gekannter Wirkungslosigkeit, welches sich jedoch in den Büchern der Waffenhändler positiv bemerkbar macht.

By the way, hat jemand Sadr gesehen? Der hat sich in die aidsverseuchte Schwulenstadt Bubblegomm im Iran abgesetzt, die Armee ist futsch, jetzt heißt es Verse büffeln, Verse, die literarisch so ungeheuer komplex sind, dass es sogar Kinder geben soll, die den ganzen Kloran auswendig können (3+4), WOW!

Time am 28. August 2008

_____

(1) http://groups.google.com/group/ch.talk/msg/5d794ab4e3fa7ebc
(2) http://www.shia-forum.de/index.php?showtopic=15226&st=0
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Hafiz
(4) http://www.evangelium.de/1029.0.html

ACDC’s HIGHWAY TO HELL: http://www.youtube.com/watch?v=PqwFfGgLPzM

_____

220710, aktuelle Fatwa zum Thema: http://islamizationwatch.blogspot.com/2010/07/india-top-islamic-authority-darul.html


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.