Mit ‘Barack Obama’ getaggte Artikel

Leserbrief-Counterjihad (#33)

16. April 2013

Zeitungen

Die Bundestagsabgeordnete Bettina Kudler (CDU) hat der FAZ einen Leserbrief zum Thema „Israel und seine Freunde“ geschrieben, den Deutschlands beste Zeitung gestern druckte.

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Verheerende Wirkung

Zu Ihrer Berichterstattung über den Besuch des amerikanischen Präsidenten in Israel (F.A.Z. vom 23. März): Wie wurde Israel international wegen seiner Zurückhaltung gegenüber dem arabischen Frühling kritisiert. Heute zeigt sich, dass Israel die Lage von Beginn an richtig eingeschätzt hat, während die Europäer erst jetzt zu merken scheinen, wohin die Reise geht und von einem „arabischen Winter“ sprechen. Jahrelang wurde der israelisch-palästinensische Konflikt von den Europäern – und vor wenigen Wochen noch von einem Redner der SPD im Deutschen Bundestag – als der zentrale Konflikt im Nahen Osten bezeichnet. Die Vereinigten Staaten – das hat der Besuch des amerikanischen Präsidenten gezeigt – nehmen erst jetzt, in Anbetracht, dass der Nahe Osten brennt (Bürgerkrieg in Syrien, Islamisierung von Ägypten, Instabilität in fast allen Nachbarstaaten Israels), eine andere Haltung ein. Die EU-Staaten sind von dieser Auffassung noch weit entfernt. Oder warum hielt zum Beispiel die EU-Außenbeauftragte Ashton es nicht für notwendig, dass die EU-Staaten eine einheitliche politische Linie im Hinblick auf den einseitigen Gang der Palästinenser vor die UN in Sachen eigener Staat entwickeln?

Die Siedlungspolitik Israels im Westjordanland und in Ostjerusalem wird international immer wieder kritisiert und als Hindernis für die Zwei-Staaten-Lösung bezeichnet. Dabei muss man den Kritikern vorhalten, dass sie wesentliche historische Fakten ausklammern. Die Eigentumsfrage des Westjordanlandes und Ostjerusalems ist bis heute nicht geklärt. Die Palästinenser lehnten im Jahr 1948 die Staatsgründung Israels ab; ebenso lehnten sie einen eigenen Staat in den Grenzen gemäß dem UN-Teilungsbeschluss ab. Der Zugang zu Ostjerusalem wurde den Israelis bis zum Sechs-Tage-Krieg 1967 verwehrt. Das Westjordanland war fast zwanzig Jahre lang unter jordanischer, der Gazastreifen bis 1956 unter ägyptischer Verwaltung. Die Antwort auf die fehlende Anerkennung Israels war ebendie Siedlungspolitik. Wenn man schon Forderungen nach einem Siedlungsstopp erhebt, dann sollte man die Forderungen so erheben, dass es wirkliche Fortschritte gibt. Fortschritte im Hinblick auf das friedliche Zusammenleben wird es nur geben, wenn die Israelis keine Angst mehr vor Selbstmordattentätern haben müssen und wenn die Palästinenser auch akzeptieren, dass Israelis im Westjordanland leben. Denn wie bitte soll eine Zwei-Staaten-Lösung funktionieren, wenn der eine Staat gegenüber dem anderen so feindlich eingestellt ist, dass er keinerlei Bewohner des Nachbarstaates in seinem Staat dulden will? Ebenso muss der Flüchtlingsstatus der Palästinenser, der sich abweichend von allen anderen Regelungen in der Welt bereits seit mehreren Generationen vererbt, aufgehoben werden.

Die israelische Bevölkerung ist aufgrund der internationalen Kritik an der Siedlungspolitik und der schwierigen Entwicklung in den Nachbarstaaten Israels so verunsichert, dass sie einen smarten Fernsehmoderator wählt, der mit der Gitarre für den Frieden werben will und der jetzt Israels neuer Finanzminister ist. Schon allein wegen des Bürgerkriegs in Syrien scheint diese Haltung völlig naiv. Im Übrigen sind Israels Finanzen die Grundlage seiner Verteidigungsfähigkeit. Das macht deutlich: Die ausländische Kritik an der Siedlungspolitik hat verheerende Wirkungen für Israel.

Barack Obama zwang den israelischen Ministerpräsidenten zu einer Entschuldigung gegenüber dem türkischen Ministerpräsidenten. Benjamin Netanjahu hatte sich jedoch aus gutem Grund nicht entschuldigt; so wurde zum Beispiel der deutsche Zweig der türkischen Organisation IHH, die die Mavi Marvara finanziert hatte, in Deutschland wegen illegaler Spendenpraxis verboten. Mit einer erzwungenen Entschuldigung setzt man an, den israelischen Ministerpräsidenten zu demontieren. Alle Freundschaftsbekundungen und militärischen Unterstützungsmaßnahmen relativieren sich dadurch.

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Time am 16. April 2013

An den besten Stellen

16. Februar 2013

MUslimbrotherhood

Der Bevölkerungsanteil der Mohammedanisten an der Bevölkerung der USA beträgt nur 0,6 Prozent (1). Trotzdem meinen die Eliten, sich in einer Weise an die Orks anschleimen zu müssen, die das Fassungsvermögen jeder nur denkbaren Quallenfarm um ein Vielfaches übersteigt.

Obama_Abdullah

Vielleicht ist Obama wirklich ein Mohammedanist, vielleicht hat er wirklich sechs Muschlimmbrüder als enge Berater (2), vielleicht ist der neue CIA-Direktor Brennan Mohammedanist (3)? Absurde, peinliche und ekelhafte Unterwerfungen unter den intellektuellen Müll des Mohammedanismus sieht man jedenfalls allerorten.

Die „Islamische Zeitung“ berichtet hocherfreut von einem weiteren Erfolg der Nazislamisten, in Harvard, in der bedeutendsten Universität der Welt (4):

Harvard

Harvard sieht in Qur’anvers
einen der höchsten Ausdrücke für Gerechtigkeit

Eine Eliteuniversität und die Offenbarung

Die Harvard Law School, einer der prestigeträchtigsten Einrichtungen ihrer Art, hat einen Vers des Edlen Qur‘an am Eingang seiner Bibliothek angebracht. Dieser Vers wurde als einer der größten Ausdrücke für Gerechtigkeit in der Menschheitsgeschichte beschrieben.

Der 135. Vers der Sure An-Nisa (Die Frauen) (Nr. 4 in der Standardausgabe von Uthman, Nr. 100 in chronologischer Reihenfolge, T. ) wurde an einer Wand gegenüber dem Haupteingang der Fakultät angebracht. „Oh, die ihr glaubt, seid Wahrer der Gerechtigkeit, Zeugen für Allah, auch wenn es gegen euch selbst oder die Eltern und nächsten Verwandten sein sollte! Ob er (der Betreffende) reich oder arm ist, so steht Allah beiden näher. Darum folgt nicht der Neigung, dass ihr nicht gerecht handelt! Wenn ihr (die Wahrheit) verdreht oder euch (davon) abwendet, gewiss, so ist Allah dessen, was ihr tut, Kundig („kundig“ bitte klein schreiben, T.).

Nach Angaben einer saudischen Tageszeitung wies ein saudischer Student zuerst auf die Plakette hin. Er veröffentlichte ein Bild auf seinem Twitter-Konto. „Ich entdeckte, dass die Rechts-Fakultät den Vers anbrachte, den sie als einen der größten Ausdrücke für Gerechtigkeit in der Menschheitsgeschichte bezeichnete“, sagte Abdullah Jumma.

Gegründet im Jahre 1817 ist Harvard die am längsten arbeitende juristische Fakultät in den Vereinigten Staaten und gleichzeitig Heimat der größten akademischen Bibliothek auf diesem Gebiet in der Welt. Zu ihren Absolventen gehört Präsident Barack Obama sowie viele einflussreiche Journalisten, Autoren, Medien- und Geschäftsführer – und sogar führende Sportler.

Nach Angaben der offiziellen Webseite ist die Ausstellung „The Words of Justice“ ein Zeugnis für die Beständigkeit der menschlichen Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Würde mit Hilfe des Rechts. „Die Worte an jenen Mauern bestätigen die Macht und Unwiderstehlichkeit der Idee von Gerechtigkeit.“ Neben dem Qur’anvers sind noch zwei weitere Zitate – eines aus der Magna Charta und eines von Augustinus – an den besten Stellen angebracht worden.“

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Der zitierte Spruch hat einen Informationsgehalt, der gegen Null tendiert. Was aber unter mohammedanistischem Recht zu verstehen ist, ist klar: Das ist die Scharia.

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Time am 14. Februar 2013

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/USA#Religion
2) http://www.rightwingwatch.org/content/gohmert-obama-administration-bunch-muslim-brotherhood-members-advice
3) http://www.barenakedislam.com/2013/02/12/tom-trento-digs-up-more-dirt-on-john-brennan-outed-convert-to-islam-and-muslim-brotherhood-operative/
4) http://www.islamische-zeitung.de/?id=16488

Mit einem Winseln

4. Januar 2013

Naziran13

In der FAZ vom 3. Januar erhielt Ali Fathollah-Nejad Gelegenheit, einen ausführlichen und flammenden Appell gegen die Naziran-Sanktionen vom Stapel zu lassen, den er in kürzerer Form bereits im „Deutschlandradio“ zum Besten gegeben hatte (1). Der deutsch-iranische Autor studierte in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden Politologie. Zurzeit stellt er seine Promotion an der School of Oriental and African Studies (SOAS) der Universität London fertig, was für Feuilleton-Chef Nils Minkmar in Bahnerscher Tradition offenbar als Qualifikation für die Besetzung des wertvollen Platzes in Deutschlands bester Zeitung ausreichend war.

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Warum Sanktionen den Tyrannen helfen

Seit dreißig Jahren sieht der Westen in Sanktionen ein Wundermittel gegen Despoten. Doch das Beispiel Iran zeigt, dass so deren Macht noch gefestigt wird.

Fathollah-NejadSeit Jahrzehnten werden Sanktionen mit einem Narrativ begründet: Sie sollen widerspenstige Gewaltherrscher zur Vernunft erziehen, ihren Missetaten nach außen wie nach innen ein Ende bereiten. Mit chirurgischer Präzision ziehen sie die Schlinge um den Hals des Tyrannen immer enger, so dass dieser in taumelnder Aussichtslosigkeit zu außenpolitischer Vernunft angehalten und zugleich schwächelnd seine blutbeschmierten Hände von der Gurgel seines geknechteten Volkes nimmt. Schön wäre es, denn man könnte auf einen Schlag zweierlei Gutes bewirken: Der Übeltäter wird zur Strecke gebracht, das malträtierte Volk befreit und auf den Weg in die Demokratie entlassen. Doch so wirken Sanktionen in der Realität nicht.

Bei jeder neuen Sanktionsrunde beeilen sich westliche Politiker zu betonen, dass die Sanktionen nicht auf die iranische Bevölkerung abzielen, die ein besseres Leben verdiene als unter dem gegenwärtigen Regime. Was mögen aber Iraner selbst denken, die die Sanktionsfolgen erfahren?

Stellen wir uns einen Moment lang vor, wie es ist, in einem Land zu leben, das unter einem schweren Sanktionsregime steht. Wie es ist, wenn die Kosten für Miete, Kleidung und Nahrungsmittel, die Lebenshaltungskosten unaufhörlich steigen, wenn die eigene Währung fast nichts mehr wert ist, wenn der Arbeitsplatz gefährdet ist, da der notwendige Handel mit dem Ausland immer stärker unterbunden wird? Wenn Banken Iraner im In- und Ausland als Ausgestoßene behandeln, jegliche Bankgeschäfte mit dem Ausland, zu privaten oder geschäftlichen Zwecken, gegen höhere Gebühr nur über Drittländer auszuführen sind, wenn man bei jeder Flugreise wegen der sanktionsbedingten Alterung der Flugzeuge um sein Leben bangen muss. Wenn Lebensmittellieferungen aus dem Ausland ihre Fracht nicht ausladen dürfen und eine humanitäre Katastrophe bei Krebs- und anderen Schwerkranken wütet.

Bei alldem stellt der beispiellose Ausschluss des Landes vom internationalen Banken- und Finanzsystem das Auge des Sturmes dar, in dessen Zuge sämtliche, also auch rein zivile Branchen der Wirtschaft gelähmt werden. Dies ist nur ein Ausschnitt aus dem gigantischen Ausmaß unserer „gezielten Sanktionen gegen das Regime“. Ähnliche Meldungen aus Iran mehren sich von Tag zu Tag, es sind Stimmen der Verzweiflung von Menschen, denen die Luft zum Atmen in einem repressiven System durch Sanktionen noch dünner wird.

Aber Freiheit verlange nun einmal Opfer, hallt der laute Zwischenruf aus Teilen des iranischen Exils von Los Angeles bis nach London. Der Preis sei zwar hoch, aber es sei nun an der Zeit, ihn zu zahlen, beschwört auch ein Ramin auf Facebook. Nahezu fauchend erwidert Sara: „Wir zahlen den Preis unserer Freiheit: Wenn du es vergessen haben solltest, das Evin-Gefängnis ist überfüllt!“ Andere erinnern daran, dass die Revolutionäre in Ägypten zu keinem Zeitpunkt Sanktionen gegen ihren Tyrannen gefordert haben und ihn schließlich aus eigenen Stücken zu Fall brachten.

Die positive Einschätzung von Sanktionen beruht auf der Annahme eines begünstigenden Verhältnisses zwischen Sanktionen und Demokratisierung. Hinzu kommt eine leise, aber dennoch deutlich zu vernehmende Hoffnung, die manche westliche Politiker und Exil-Iraner zu einen scheint: Die ökonomische Not werde den Volkszorn gegen das Regime richten und den Weg für seinen endgültigen Sturz ebnen.

Vom komfortablen Ausland aus mag diese faschistoide Züge tragende Vorstellung à la „Je größer die Not, desto größer die Hoffnung!“ einen gewissen Reiz ausüben. Ihr liegt nichts weniger als die Annahme zugrunde, dass es akzeptabel sei, die iranische Gesellschaft als Geisel einer Gewaltherrschaft zu behandeln.

Dabei vergessen wir einen Zusammenhang, der uns im Westen selbstverständlich ist: Eine gesunde und prosperierende Mittelschicht bildet das Rückgrat einer demokratischen Gesellschaft. Just diese aber wird gerade in Iran zugrunde sanktioniert. Wie zudem eine Studie der Harvard University gezeigt hat, treffen die Sanktionen zuvörderst die jungen Menschen in Iran, jene Bevölkerungsmehrheit also, für die man bereits die Rolle des Fahnenträgers einer Demokratie nach westlichem Vorbild vorgesehen hat. Anders ausgedrückt: Ein vom wirtschaftlichen Überlebenskampf geplagter Mensch wird kaum die Muße besitzen, als Bürger in den demokratischen Kampf zu ziehen.

Auch ist das obige Szenario der sanktionsbedingten Revolte seit über dreißig Jahren – also seit Errichtung der Islamischen Republik – nicht eingetroffen. Und was sagt das über unser Bild der kognitiven Fähigkeit der Iraner aus, bei Schuldzuweisung für ihre zusehends desolater werdende wirtschaftliche Situation nicht unterscheiden zu können zwischen den Raubzügen eines kleptokratischen Regimes und dem Sanktionsregime des Westens?

Zieht man die Erkenntnisse der Wissenschaft über Sanktionsfolgen in Betracht, stellt der Fall Iran ein Negativbeispiel dar: In die Enge getriebene autoritäre Regime erhöhen die Repression gegen die Opposition und sind zudem in der Lage, die Kosten von Sanktionen auf das Volk abzuwälzen, wodurch ihre Herrschaft eher verlängert wird. Den sanktionierenden Regierungen dürfte indes kaum entgangen sein, dass systemnahe Organe, wie die Revolutionsgarden, von den Sanktionen sogar profitieren. Das Regime baut dank der Sanktionen seinen technologischen und wirtschaftlichen Vorsprung gegenüber der Zivilgesellschaft sogar noch weiter aus.

Darum haben sich Vertreter der iranischen Zivilgesellschaft und führende Oppositionspolitiker gegen Sanktionen ausgesprochen. Der Westen hat es jedoch vorgezogen, diese Stimmen einfach zu überhören.

Für die politische Klasse des Westens genießt das, was Außenminister Guido Westerwelle bei einer weiteren Verschärfung der Sanktionen verkündet hat, Priorität: „Es geht darum, dass wir nicht akzeptieren können, dass Iran nach der Atombombe greift.“ Als die Sanktionen mehr als dreißig Jahren begannen, drehte sich keine einzige Zentrifuge in Iran, heute sind es Tausende. Außerdem hat das Atomprogramm viel mit einem Gefühl der Unsicherheit angesichts der Instabilität der Region und der Feindseligkeit der Nachbarn zu tun – eine Wahrnehmung, die man nicht wegsanktionieren kann.

Zudem sollen Sanktionen von Iran Zugeständnisse erzwingen. Was in der Vergangenheit ausgeblieben ist, dürfte auch in Zukunft ausbleiben. Denn Sanktionen füttern die Propagandamaschinerie des Regimes über den bösartigen Westen, der das iranische Volk unterjochen will.

Auch aus dem Beispiel Irak wurde nichts gelernt. Es scheint sogar, als hätte es die irakische Tragödie nie gegeben. Schon in den neunziger Jahren aber fiel diese Wiege der Zivilisation auch einem Sanktionsprogramm zum Opfer. Die von Washington vorgeschlagenen Sanktionen des UN-Sicherheitsrats wurden von einem UN-Sanktionskoordinator (Denis Halliday) zum nächsten (Hans von Sponeck) als genozidäre Maßnahme verurteilt. Nichts weniger als Iraks soziales Gefüge wurde zerschmettert, die Nahrungsmittelversorgung, das Gesundheits- und Bildungswesen brachen zusammen, ebenso die Infrastruktur. Während Frauen und Kinder als schwächste Glieder der Gesellschaft am meisten zu leiden hatten, blieb Saddam jedoch fest im Sattel. Es war „eine andere Art von Krieg“, wie Hans von Sponeck, der damals zweite für die UN-Sanktionen zuständige Koordinator, der aus Protest zurücktrat, später in seinem Buch schrieb.

Dass der Begriff der „gezielten“, „intelligenten“ Sanktionen so unkritisch gesehen wird, ist ein Zeugnis unserer Selbstgefälligkeit. So ziehen wir eine bequeme Lüge einer unbequemen Wahrheit vor. Es ist ein Selbstbetrug, denn de facto sind unsere Sanktionen ein brutaler Angriff auf ein ganzes Land. Sie schwächen den hundertjährigen Kampf der Iraner um Demokratie, weil sie jene, die ihn zu führen haben, im Alltag plagen, während die Unterdrücker sich ungehindert bedienen und ausstatten können. Sanktionen wirken wie ein langsam verabreichtes Gift gegen die Zivilgesellschaft.

Nun sind derzeit zwei Entwicklungen zu befürchten: Entweder muss eine notleidende Bevölkerung auf Jahre hinaus in einem durch die äußere Drohkulisse und Sanktionen gefestigten, sich in Richtung einer Militärdiktatur entwickelnden Regime um das schiere Überleben kämpfen. Oder ein Krieg wird jegliche Perspektive auf Demokratie und menschenwürdiges Leben begraben.

Alles in allem hat sich der Westen mit der Idee der gezielten Sanktionen ein Narrativ erfunden, mit dem sowohl er wie das iranische Regime bequem leben können, die Menschen in Iran aber kaum. Zwei Fragen sollten wir uns ehrlicherweise stellen: Genießen nicht alle, egal unter welchem noch so brutalen System sie leben, die gleichen Menschenrechte? Und: Wenn also Sanktionen den Tyrannen am Leben halten – was geschähe, wenn man sie einfach aufhöbe?

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Was wäre geschehen, wenn man Hitler nicht in den Weg getreten wäre? Was wäre geschehen, wenn man die Bolschewisten mit Computern beliefert hätte und ihre Mittelstreckenraketenaufrüstung unbeantwortet gelassen hätte? Was wäre geschehen, wenn sich die Weltgemeinschaft nicht gegen die Apartheid in Südafrika gewendet hätte? Was wäre geschehen, wenn damals schon Obama anstelle des grandiosen Ronald Reagan Präsident gewesen wäre, oder Lafontaine Kohl geschlagen hätte?

Ali Fathollah-Nejad, ein Freund Feridun Zaimoglus (2), gehört zu den Leuten, die ihre Herkunft zum Beruf gemacht haben und ihr Brot als Spezialisten für ihre Heimat oder ihre ekelerregende Religion verdienen (3). Gleichzeitig lebt er fern von der Heimat. Man kann ihm sicher nicht vorwerfen, dass er eine mental besonders innige und sehnsuchtsvolle Beziehung zu ihr hat. Allerdings steht diese einer nüchternen Betrachtung des Problems, das wir hier im Westen mit Naziran haben, im Wege (4). Insofern möchte man der FAZ empfehlen, die Zusammenarbeit mit Subjekten einzustellen, denen das Wohl Nazirans mehr am Herzen liegt als unser eigenes.

Der von Sanktionen betroffene krebskranke Iraner ist ja nicht unser Problem, sondern die fortwährende Unterstützung so vieler Iraner für das Terrorregime. Die permanente Bedrohung, die von diesem Land für unseren Freund Israel ausgeht, seine ständigen Stellvertreterkriege im Irak, in Afghanistan, Libanon usw., sein fortwährender und umtriebiger revolutionärer Gestus sind die Probleme.

Nichts zu tun, käme einer Anerkennung des Regimes gleich. In einer Welt voller Diktaturen ist nicht leicht, Übereinstimmung darüber herzustellen, dass das Agieren des Mulla-Regimes inakzeptabel ist. Die Lage ist zurzeit noch zu kompliziert, als dass man über gezielte Enthauptung bzw. einen Krieg nachdenken könnte, den ohnehin niemand will. Vielleicht sind Wirtschaftssanktionen nicht besonders zielführend, aber Nichtstun, das geht gar nicht.

„Wadi“ fand zudem schon 2008 Folgendes heraus (5):

„Besagter Herr Fathollah-Nejad firmierte noch bis vor kurzem als deutscher Ansprechpartner der Organisation CASMII, die seit langem in begründetem Verdacht steht, eng mit dem iranischen Mullahregime verbandelt zu sein und als dessen Sprachrohr in Europa und den USA aufzutreten.“

Ein Agent Teherans also.

Übrigens: Das Sowjetimperium ging mit einem Winseln.

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Time am 4. Januar 2013

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1) http://www.zmag.de/artikel/die-iran-sanktionen-treffen-die-falschen
2) http://www.eurozine.com/articles/article_2007-11-16-zaimoglu-de.html
3) http://wind-in-the-wires.blogspot.de/2007/12/irans-willige-helfer-ali-fathollah_02.html
4) http://www.heise.de/tp/artikel/30/30375/1.html
5) http://www.wadinet.de/blog/?p=927

Final Stage

18. Dezember 2012

Bibi

Der CDU-Politiker Jürgen Todenhöfer muss irgendwann in den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts zum Mohammedanismus konvertiert sein, den er heutzutage in jeder seiner Erscheinungsformen, sei sie schiitisch, sei sie talibanisch, verteidigt. Am 11. Dezember durfte er sich in der FAZ vor das naziranische Terrorregime stellen. Er schrieb u.a. (1):

„(…) Am nächsten Nachmittag stehe ich im Teheraner Atomreaktor. Für diesen medizinischen Forschungsreaktor wird in Natanz Uran auf 20 Prozent angereichert. Für die Bombe würde man über 90 Prozent benötigen. Mit Hilfe des angereicherten Urans werden hier Isotope zur Krebsbekämpfung gewonnen. Der Reaktor wurde vor 45 Jahren von den USA erbaut. Damals herrschte in Iran noch der Schah. Und die USA waren noch der Auffassung, man müsse Iran wie anderen Länder bei der Krebsbekämpfung auch mit Nukleartechnologie helfen.

Der hochgewachsene Leiter des Forschungsreaktors lehnt Nuklearwaffen für Iran entschieden ab. Der nationale Konsens von Regierung und Opposition laute: Atombombe nein, friedliche Nutzung der Nukleartechnologie ja. Der Nichtverbreitungsvertrag garantiere das allen Unterzeichnerstaaten ausdrücklich.

Mein jüdischer Freund Ciamak Moresadegh, Parlamentsabgeordneter der 25.000 Juden Irans, sowie der greise jüdische General Homajun Mohaver sehen das genauso. Beide sind stolz, seit Urzeiten Juden und Iraner zu sein. Wenn es zu Militärschlägen komme, würden sie ihr Land verteidigen. Gegen jeden Angreifer. Auch gegen Israel.

Doch sie hoffen, dass Barack Obama jetzt auf seine Pläne vom Mai 2008 zurückkommt. Vor allem die Chancen, das Nuklearproblem zu lösen, sind riesengroß. (…)“

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Diesem Dimmigesäusel entgegnete in der heutigen FAZ-Leser und Professor i.R. für theoretische Physik, Werner Weber:

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Die wahre Botschaft aus Iran

Die „Fremde Feder“ von Jürgen Todenhöfer „Frieden mit Iran – Yes we can“ (F.A.Z. vom 11. Dezember) ist für mich als Physiker sehr lehrreich. Jetzt verstehe ich nämlich, wie der Iran praktisch unaufhaltsam zu seiner Bombe kommen wird. Er gibt nämlich laut Todenhöfer im Iran einen alten Forschungsreaktor, den die Vereinigten Staaten damals dem Schah überlassen hatten, etwa zur gleichen Zeit als Indien und Pakistan Forschungsreaktoren erhielten. Solche Reaktoren haben eine viel geringere Leistung als solche für die Stromerzeugung, entsprechend kleiner sind die Reaktorkerne. Daher müssen sie mit höher angereicherten Uran betrieben werden als die Leistungsreaktoren. So ist beim Münchner Forschungsreaktor FRM 2 die Anreicherung sehr hoch, weit über 50 Prozent. Der Reaktor in Iran braucht offensichtlich 20 Prozent Anreicherung des Isotops 235-Uran. Er war wohl nach Ende des Schah-Regimes nicht mehr weiter mit Brennstäben versorgt worden. Jetzt wurden mit der Zentrifugentechnik trotz Stuxnet wohl genügend viele neue Brennstäbe hergestellt, so dass der Reaktor wieder in Betrieb ist – so verstehe ich Todenhöfer.

Und wie Todenhöfer weiter schreibt, erfüllt er jetzt die segensreiche Aufgabe, bestimmte Isotope herzustellen, die in der Krebsbekämpfung eingesetzt werden können. Übrigens ist dies eine völlig veraltete medizinphysikalische Technologie. Wie Todenhöfer weiter ausführt, braucht man für Uranbomben nicht 20 Prozent Anreicherung von 235-U, sondern 90 Prozent. Das ist richtig, aber es gibt noch einen zweiten Weg zur Bombe. Durch Bestrahlung von abgereichertem Uran kann im Reaktor bombenfähiges Plutonium erzeugt werden. Das abgereicherte Uran ist fast reines 238-U, das bei der Zentrifugentechnik sozusagen als Abfall übrig geblieben ist. Bei Bestrahlung im Reaktor entsteht daraus das Element Plutonium. Dieses braucht nur aus dem Uran chemisch abgetrennt werden, und schon hat man seine (Plutonium-)Bombe.

Dies war der Weg, den wohl Indien und Pakistan gegangen sind, um an Atomwaffen zu gelangen (und eventuell noch ein anderer Staat in dieser Weltgegend). Und diesen Weg scheint jetzt auch der Iran zu Ende zu gehen. Ich war bisher der Meinung, Iran müsse 90 Prozent Anreicherung erreichen. Todenhöfer hat mich (und vermutlich viele andere) aufgeklärt, dass dies nicht nötig ist, da der Iran einen Forschungsreaktor besitzt. Und daher ist die Lage wohl wirklich so ernst, wie es die eine Seite darstellt. Todenhöfers wahre Botschaft ist also „Iran sagt: Yes, we can“.

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Time am 18. Dezember 2012

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1) http://www.facebook.com/notes/jürgen-todenhöfer/frieden-mit-iran-yes-we-can/10151171961705838

Ali Sina über Spiritualität (#3)

28. November 2012

Chinesische Christen

Sehen aus wie Orks, kreischen wie Orks, stinken wie Orks. Sie aber Orks zu nennen ist nicht möglich im Deutschland unserer Tage außerhalb eines anonymen Blogs.

Lesen Sie heute den dritten (1 + 2) und letzten Teil von Dr. Sinas Ausführungen über „Spiritualität“ (3), die sich abschließend auf den Mohammedanismus, den er „Islam“ nennt, konzentrieren.

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Spiritualität im Mohammedanismus

Nachdem ich nunmehr eine kurze Beschreibung der Spiritualität geliefert habe, wird klar, dass Muhammad (Klo H. Metzel, T.) kein Verständnis davon hatte. Er hatte keine Achtung vor dem Leben. Er tötete jeden, der nicht nützlich für ihn war. Wer nicht an ihn glaubte, wer ihm nicht beim Erobern und Plündern halfen, oder wer nicht für ihn als Sklave und Dimmi arbeitete, den brachte er um.

Sein Feiern von Festen erforderte das Verschütten tierischen Blutes. Was für ein Gott ist das, der zu seiner Befriedigung Blut verlangt? Ich respektiere den Hinduismus, weil der Hinduismus Leben respektiert.

Die als „Eid“ bekannten, teuflischen Rituale des Nazislahms. Dies sind die Anlässe, an denen die Mohammedanisten jubeln.

Mohammeds Jenseits ist diesseitig. In seinem Paradies werden die Leute mit fleischlichen Freuden belohnt, mit Fresserei, Ausschweifung und Geschlechtsverkehr. Es gibt keine Büchereien, Museen oder Kunstausstellungen in seinem Paradies. Der arme Mann konnte sich nicht die Freude des Lesens vorstellen und hatte kein Verständnis für die feineren Dinge im Leben. Er kannte nur die Sensationen durch seinen Penis und seinen Wanst. Seine Hölle war ebenfalls ein physischer Ort, an dem seine Kritiker gefoltert und gebraten wurden und Eiter essen mussten. Die Worte „spirituell“ und „Spiritualität“ erscheinen nicht ein einziges Mal im Kloran. Ist das nicht unglaublich? Mohammedanisten suchen nach spiritueller Führung in einem Buch, welches das Wort überhaupt nicht erwähnt. Stellen Sie sich vor, dass Sie Golf lernen wollen und sich ein Buch kaufen, das Golf nirgendwo erwähnt. Ich weiß nicht, wie sehr ihr Mohammedanisten euch selbst zum Narren halten wollt, aber das ist es, was ihr tut. Die Begriffe Liebe, Barmherzigkeit, Toleranz, Vergebung und Verantwortung waren Muhammad genauso fremd. Er konnte nur Gefügigkeit verstehen. Er war in der Tat ein Mensch mit einem sehr unterentwickelten und primitiven Geist.

Für die Sufis stellte dies ein Problem dar. Anstatt die Tatsache zu akzeptieren, dass der Mohammedanismus vollständig der Spiritualität beraubt wurde, behaupteten sie, dass der Kloran zwei gegensätzliche Bedeutungen habe. Eine sei die äußere Bedeutung (die Schale), welche ihre offensichtliche Bedeutung sei, und die andere, welche eine völlig andere sei, sei ihre innere Bedeutung (der Kern), welche nur von denen verstanden werden könne, die spirituell gereinigt seien.

Dies wurde natürlich zu einer anderen Quelle der Macht und Selbstverherrlichung für einige, welche die anderen darüber belehrten, wie die versteckten Bedeutungen des Klorans zu interpretieren seien. Sie gründeten Schulen, erwählten Schüler und nannten sich selbst Heilige und gottgefällige Männer – Männer, die mit Einsichten besonders ausgestattet waren, welche gewöhnliche Menschen nicht besaßen. Tatsächlich waren sie bloß ein Haufen von Scharlatanen, die andere täuschten. Es gibt kein Geheimwissen im Kloran.

Die Sufis wurden von der Mehrheit der Mohammedanisten als Häretiker zurückgewiesen. Sie wurden beschuldigt, die Bedeutung des Klorans zu verdrehen. Die Argumentation der Sufis wird vom Kloran selbst rundweg abgelehnt, welcher wiederholt behauptet, ein „klares Buch“ zu sein (5/15), „leicht zu verstehen“ zu sein (44/58, 54/22, 54/32, 54/40), „im Detail erklärt“ zu sein (6/114), „klar vermittelt“ zu sein (5/16, 10/15) „ohne den geringsten Zweifel in ihm“ (2/1). Der Autor des Kloran wollte, dass er wörtlich gelesen und verstanden würde. Jede Interpretation des Kloran, die nicht mit seiner offensichtlichen Bedeutung übereinstimmt, muss zurückgewiesen werden. Sufismus ist nicht Mohammedanismus. Er ist ein häretischer Glaube und eine Täuschung. Wenn Muhammad noch gelebt hätte, hätte er die Sufis verbrennen lassen, so wie er einiger seiner Anhänger in der Moschee von Dhu Awan (4) verbrennen ließ, weil ihm irgend jemand erzählt hatte, dass sie den Kloran auf ihre eigene Weise interpretierten und den Jihad ablehnten.

Demnach kann Spiritualität eine ganze Reihe von Aspekten aufweisen. Sie kann ein Sinn von Ehrfurcht vor dem Vis-a-vis mit dem Universum sein (Einstein), oder sie kann die Verehrung des Lebens sein (Jainismus, 5), sie kann die Gemeinschaft mit Gott bedeuten (Christentum), und sie kann der Dienst an den Mitlebenden sein (Mutter Therese). Und sie kann die Pflege der Liebe, des Erbarmens, der Freundlichkeit, der Vergebung, der Verantwortung, des Verzichts, und der Fairness sein (Buddhismus und Humanismus). Spirituell zu sein bedeutet, ein erwachsener Mensch zu sein. Es bedeutet, dass man zwischen gut und böse unterscheiden kann, und dass man das Gute dem Bösen vorzieht. Spiritualität zu erreichen, sollte für jede Person das Hauptziel sein. Als eine spirituelle Person überschreitet man bloße Benennung und sieht das Gute, wo immer es erscheinen mag.

Richard Dawkins (6) ist der Ansicht, dass niemand zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt werden sollte, der an Gott glaubt. Er zieht Obama vor, obwohl der behauptet, ein Christ zu sein und an Gott zu glauben, weil er weiß, dass Obamas Glauben ein Schwindel ist so wie seine Geburtsurkunde. Dawkins zieht einen Einseifer, der America ruinieren und Chaos in die Welt bringen wird einem guten Christen (Mitt Romney, T.) vor, obwohl der Christ qualifizierter ist. Qualifikation spielt keine Rolle, sagt Dawkins, es ist der Glaube bzw. der Unglaube, der zählt. Das ist für mich keine Spiritualität. Das ist mohammedanistisches Denken, das ich schon seit langem ablehne und nicht im Gewand des Atheismus akzeptieren werde. Wenn man nicht gerecht ist, ist man nicht spirituell. Wenn man die Göttlichkeit in anderen sehen kann und ihren Wert schätzt unabhängig, von woher sie kommen, welchen Glauben sie haben, welches Geschlecht oder welche Rasse, dann kann man sich spirituell nennen. Einen erwachsenen Menschen.

Es gibt viele Wege zur Spiritualität. Mohammedanismus bietet keinen einzigen. Alles, was Sie zu einem besseren Menschen macht, ist ein spiritueller Pfad. Je tiefer Sie jedoch in den Mohammedanismus eintauchen, desto schwärzer wird Ihre Seele. Geboren, das Licht Gottes zu tragen, werden Sie dann böse, wenn Sie beginnen, Muhammad zu folgen. Ihre Gedanken werden dämonisch. Der Abscheu auf Ihre Mitmenschen erfüllt Ihr Herz und lässt keinen Platz mehr für Liebe. Sie werden zu einer Manifestation des Teufels. Sogar die Augen besonders frommer Mohammedanisten zeigen diese Bosheit. Erstaunlicherweise werden Menschen hässlich, wenn sie fromme Mohammedanisten werden. Ich weiß nicht, wie man das rational erklären kann, aber es ist eine beobachtbare Tatsache. Schauen Sie sich mal die Gesichter der Terroristen an. Das sind die allerfrömmsten Mohammedanisten. Oder schauen Sie sich die Gesichter von Führern mohammedanistischer Parteien an. Es gibt etwas zutiefst Böses in ihren Augen. Mohammedanismus ist ein antispirituelles Bekenntnis. Es macht Sie nicht zu einer besseren Person. Je weiter Sie ihm folgen, desto schlechter werden Sie. Es ist ein Bekenntnis, das aus Engeln Scheusale macht. Wenn ich an Satan glauben würde, würde ich sagen, dass der Mohammedanismus seine Verschwörung ist, um diese Welt zu zerstören und jeden in die Hölle zu bringen.

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Time am 28. November 2012

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/26/ali-sina-uber-spiritualitat-1/
2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/26/ali-sina-uber-spiritualitat-2/
3) http://alisina.org/blog/2012/10/27/what-is-the-meaning-of-spirituality/
4) http://en.wikipedia.org/wiki/Demolition_of_Masjid_al-Dirar
5) http://en.wikipedia.org/wiki/Jainism
6) http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Dawkins

Billiger UND sauberer – für uns

10. Juli 2012

 

Eine der großartigsten Neuerungen westlicher Waffentechnik ist die Vervollkommnung der Kampfdrohne, die von den USA massiv eingesetzt wird, seitdem Obama Präsident ist. Manuela Lenzen stellte in der heutigen FAZ einen Sammelband von Hans-Arthur Marsike („Kriegsmaschinen – Roboter im Militäreinsatz“, Heinz Heise Vlg., Hannover 2012, 1) zum Thema vor.

Erstaunlich ist dabei der vorherrschende pessimistische Ton. „Die extrem beschleunigte Kriegsführung ohne Front und Rückzugsgebiete führe zu mehr statt weniger Opfern“, heißt es, oder: „Kampfroboter machen Kriege nicht sauberer, aber sie machen sie für ihre Besitzer billiger und ungefährlicher.“

Ja und? Wir besitzen sie, wir setzen sie ein, sie sind billiger und ungefährlicher – für uns. Welchen Anspruch kann man sonst an Kriegsgerät stellen? Etwa den, dass es dem Feind nützt? Völlig unglaubwürdig ist folgende Passage:

„In Nordwasiristan brummen die Drohnen permanent durch den Himmel. Die Dorfbewohner geben ihr weniges Geld für Schlafmittel aus, um die Nacht zu überstehen, und für Antidepressiva, um durch den Tag zu kommen, zitiert Weber einen der wenigen aktuellen Berichte aus dem Kriegsgebiet.“

Im Zentrum der globalen Heroinproduktion verarmen die Opiumbauern, weil sie ihr Geld für Schlafmittel und Psychopharmaka ausgeben müssen? Man lese und staune!

Nein, nein, in Bezug auf die Drohnen ist jedes Lamento und Gerede von mangelnder „Verantwortung“ fehl am Platz. Diese Waffen geben uns die Möglichkeit, die sich stetig vermehrenden mohammedanistischen Mörderbanden auf Trab und klein zu halten. Wie schrieb doch Winston Churchill treffend im „River War“ (Erste Ausgabe, Band II, Seite 248-250, Longman’s, Green & Company, 1899, 2), und ich erlaube mir den Hinweis, dass er diesen Unglauben „Mohammedanismus“ („Mohammedanism“) nennt (3):

„Wie furchtbar sind die Flüche, die der Mohammedanismus seinen Verehrern auferlegt. Neben der fanatischen Besessenheit, die für einen Menschen so gefährlich ist wie Wasserscheuheit für einen Hund, ist da diese beängstigend-fatalistische Gleichgültigkeit.

Die Auswirkungen sind in vielen Ländern offensichtlich, leichtsinnige Gewohnheiten, schlampige Ackerbaumethoden, träger Handel und Unsicherheit des Eigentums herrschen überall da, wo die Nachfolger des Propheten regieren oder leben.

Eine abgestumpfte Sinnlichkeit beraubt dieses Leben seiner Würde und Verbesserung, das nächste seiner Ehre und Heiligkeit. Die Tatsache, dass nach mohammedanischem Gesetz jede Frau einem Mann als sein absoluter Besitz gehören muss, sei es als Kind, als Ehefrau oder als Geliebte, schiebt die endgültige Ausrottung der Sklaverei zwingend hinaus, bis der islamische Glaube aufgehört hat, eine wichtige Macht innerhalb der Menschheit zu sein.

Einzelne Muslime mögen großartige Qualitäten aufweisen, aber der Einfluss der Religion lähmt die gesellschaftliche Entwicklung derer, die ihr nachfolgen.

Es gibt keine stärker rückschrittliche Kraft auf der Welt. Weit entfernt davon, dem Tod geweiht zu sein, ist der Mohammedanismus ein militanter und bekehrerischer Glaube. Er hat bereits in Zentralafrika gestreut, zieht bei jedem Schritt furchtlose Krieger heran, und wäre nicht das Christentum in den starken Armen der Wissenschaft geborgen, der Wissenschaft, gegen die er vergeblich gekämpft hat, würde die Zivilisation des modernen Europas vielleicht fallen, so wie die Zivilisation des antiken Roms gefallen ist.

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Drohnen kennen weder Hass noch Rache

Sie machen Kriege nicht sauberer, nur billiger: Ein Sammelband über Roboter als Kriegsmaschinen – und ihre Entwicklung in rechtlichen Grauzonen

Im Jahr 1977 plante die RAF angeblich ein Attentat auf Franz Josef Strauß: Ein Modellflugzeug sollte Sprengstoff in seine Münchener Wohnung transportieren. Der Plan wurde nie ausgeführt. Heute ist die unbemannte Kampfdrohne eine der wichtigsten Waffen des amerikanischen Militärs und der erste Kriegsroboter, der in großem Stil zum Einsatz kommt. Seit 2009 bildet die amerikanische Airforce mehr Piloten für unbemannte Systeme aus als für Kampfjets und Bomber. Fünfundsechzig Länder benutzen Militärroboter oder sind dabei, sich welche zu beschaffen. Dennoch sind die Geräte kaum in der Diskussion. Die Verantwortlichen schweigen, weil man über neues Kriegsgerät nicht redet. Und die zivilen Roboterforscher schweigen, weil sie befürchten, die Robotik könne insgesamt in Verruf geraten.

Ein vielseitiger und spannender Sammelband untersucht nun das Thema mit unterschiedlichen Textgattungen – von Abhandlungen über Interviews bis zu Kurzgeschichten. Zwanzig bis dreißig Jahre, länger wird es nach Schätzung amerikanischer Militärs nicht dauern, bis die Drohnen selbständig Missionen planen, Angriffsziele wählen und Entscheidungen treffen können. Wir sind dabei, die künstliche Intelligenz zu bewaffnen, so Herausgeber Hans-Arthur Marsiske. Doch diese Entscheidung greife zu tief in das Leben aller Menschen ein, als dass sie wenigen Eingeweihten überlassen bleiben dürfe. Denn Roboter kennen nur ihren Auftrag, auf die Welt nehmen sie keine Rücksicht, weil sie für sie nicht existiert, erklärt Rafael Capurro. Die neue Technologie soll die Kriege sauberer machen, präziser. Jutta Weber konstatiert das Gegenteil: Die extrem beschleunigte Kriegsführung ohne Front und Rückzugsgebiete führe zu mehr statt weniger Opfern, obwohl die Piloten, die die Drohnen fernsteuern, das Schlachtfeld besser überschauen können als jemals Soldaten vor ihnen. Offiziell werden die Opfer der 248 Drohnen-Angriffe, die allein in der Regierungszeit Barack Obamas geflogen wurden (Stand Oktober 2011), nicht gezählt. Die unterschiedlichen Quellen, die Weber in ihrem Beitrag zitiert, schätzen sie auf mehr als zweitausend, eine große Zahl davon Zivilisten oder „unwichtige Militante“.

In Nordwasiristan brummen die Drohnen permanent durch den Himmel. Die Dorfbewohner geben ihr weniges Geld für Schlafmittel aus, um die Nacht zu überstehen, und für Antidepressiva, um durch den Tag zu kommen, zitiert Weber einen der wenigen aktuellen Berichte aus dem Kriegsgebiet. Für die Soldaten hingegen wurde eine Vision wahr: Jede Menge Munition, die über den Feinden kreist und jederzeit zur Verfügung steht. Weber konstatiert ein tiefes Desinteresse am Leiden aller Nichtamerikaner.

Der Informatiker Ronald Arkin glaubt, Roboter könnten die besseren Soldaten sein, weil sie weder Hass noch Rache kennen. Er beschreibt ein Waffensystem, das in der Lage sein soll, sich an das Völkerrecht zu halten. Wenn im Funkverkehr etwa von Verwundeten die Rede ist, soll das System den Feuerbefehl verweigern. Kriegsroboter sollten erst zum Einsatz kommen, wenn bewiesen sei, dass sie weniger Fehler machten als Menschen, fordert Arkin. Ein frommer Wunsch, denn tatsächlich werden Militärroboter eingesetzt, kaum dass sie funktionieren, berichtet Lora G. Weiss, die selbst Forschungsprojekte für das amerikanische Verteidigungsministerium geleitet hat, in ihrer faktenreiche Analyse des Forschungsstands. Einprogrammierte moralische Codes täuschen Moral allenfalls vor, die Möglichkeit moralischer Reflexionen bei Robotern ist reine Spekulation, ergänzt Capurro.

Kampfroboter machen Kriege nicht sauberer, aber sie machen sie für ihre Besitzer billiger und ungefährlicher. Die eigenen Soldaten haben von 8 bis 17 Uhr Krieg und fahren dann nach Hause zu ihren Familien. Kriegsroboter sind deshalb gerade für Demokratien, die Rücksicht auf die Stimmung des Volkes nehmen müssen, attraktiv, so Niklas Schörning. Zudem seien Kampfroboter eine Antwort auf eine neue Bedrohung – die wuchernden Riesenstädte der südlichen Halbkugel. In städtischen Umgebungen macht Ortskenntnis überlegene Waffentechnologie wett. Stephen Graham beschreibt in seinem Beitrag beklemmende Szenarien von Schwärmen winziger vernetzter Sensoren, die alle physischen Barrieren durchdringen und autonome Waffensysteme mit Informationen versorgen.

Noch ist diese totale Überwachung erst in Ansätzen möglich, und auch viele Militärs bezweifeln, ob sie jemals realisierbar sein wird, so Lora G. Weiss. Sie berichtet von den massiven technischen Problemen mit der Wahrnehmungsfähigkeit der Roboter und ihrer Vernetzung untereinander. Wie kann ein Roboter entscheiden, ob jemand aus einem Geschäft rennt, weil er dieses gerade ausgeraubt hat oder weil er sich beeilt, um den Bus noch zu erreichen? Doch selbst wenn die Entscheidung über einen Angriff beim Menschen verbleibt, ist er auf die Angaben der Maschine angewiesen. Er handelt korrekt, wenn er den Routinen folgt, die die Maschine vorgibt, seine Verantwortung ist nicht mehr klar auszumachen.

Damit steigt die Verantwortung des Konstrukteurs, so Hans-Dieter Burkhard. Er konstatiert ein Dilemma für die Entwickler friedlicher Robotertechnologie: Denn obwohl vor allem in den Vereinigten Staaten das Militär viel Geld in die Roboterforschung pumpt, ist es für die Militärs inzwischen effizienter, auf die Produkte der zivilen Forschung zurückzugreifen und sie ihren Zwecken anzupassen, also etwa ein autonomes Fahrzeug oder Fluggerät mit einem Waffensystem auszustatten.

Kampfroboter sind eine Gefahr für die bestehenden Kriegswaffenkontrollgesetze, fasst Jürgen Altmann zusammen, sie könnten ein neues Wettrüsten in Gang setzen, dazu führen, dass die Schwelle, einen Krieg zu beginnen, sinkt, und zudem in die Hände von Terroristen fallen. Sie sind geeignet, die weltpolitische Lage insgesamt zu destabilisieren. Und weil lieber keiner darüber spreche, schließe sich das Fenster für Regulierungsbemühungen schnell. Ein wichtiger Band über ein viel zu unbekanntes Thema.

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Time am 10. Juli 2012

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1) http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Daps&field-keywords=Kriegsmaschinen+%26%238211%3B+Roboter+im+Milit%E4reinsatz&x=0&y=0
2) https://akivoegwerner.wordpress.com/2012/03/10/was-churchill-uber-den-islam-sagte/
3) http://www.freerepublic.com/focus/f-news/1592070/posts 

Bibis Geschenk

7. März 2012

In der heutigen FAZ ging Reinhard Bingener auf das Geschenk ein, das der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu dem amerikanischen Noch-Präsidenten Barack Obama überreichte.

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Mehr als ein Gastgeschenk an Obama: Das Buch Ester

Benjamin Netanjahu hat Barack Obama ein hintergründiges Geschenk überreicht: eine Ausgabe des biblischen Esterbuches. Dieser Text erzählt von der Rettung der Juden vor der Vernichtung und ihrer anschließenden Rache. Sie spielt am Hof des Perserkönigs Ahasveros (griechisch: Xerxes I., um 519–465 v. Chr.) und setzt, einem Märchen ähnlich, mit einer Festszene ein. Während der Feier weigert sich Königin Waschti, der Aufforderung nachzukommen, „ihre Schönheit zu zeigen“, woraufhin der König sich eine neue Frau sucht. Seine Wahl fällt auf Ester, die ihm auf Geheiß ihres Pflegevaters Mordechai ihre jüdische Herkunft verschweigt.

In Gefahr geraten die Juden, nachdem der Perserkönig den Höfling Haman über seine Fürsten erhebt und Mordechai sich weigert, vor Haman niederzuknien. Haman schlägt dem König daraufhin ein Pogrom an den Juden vor. Dann allerdings erfährt der Perserkönig, dass mit Hilfe des Juden Mordechai ein Mordkomplotts gegen ihn aufgedeckt worden ist. Die Geschichte erhält so eine neue Richtung: Haman, der für Mordechai bereits einen Galgen aufstellen ließ, wird selbst daran aufgehängt – und Opfer des geplanten Pogroms werden nicht die Juden, sondern deren Feinde. Der König erlaubt den Juden, diese „zu töten und umzubringen samt den Kindern und Frauen“. 75.000 Menschen werden getötet (Esther 9/16, T.).

Dieser Wendung des Schicksals sollen die Juden fortan mit dem Purimfest gedenken, dessen Stiftung am Ende des Buchs Ester ausführlich geschildert wird. Literarische Analysen deuten allerdings darauf hin, dass die Verbindung der Ester-Erzählung mit dem Purimfest erst nachträglich erfolgte. Die Erzählung selbst hatte ursprünglich wohl keine kultbegründende Funktion. Eher dürften deren Autoren das Interesse verfolgt haben, unter Berufung auf die Perserzeit die Rechte der jüdischen Gemeinde in hellenistischer Zeit einzufordern. Denn im Rückblick erschienen den Juden die Perserkönige als weitaus erträglicher als die neuen Herrscher.

Anders als das Buch Ester neigt das heutige Israel nicht zur Verklärung der gegenwärtigen Herrscher Persiens. Netanjahus Geschenk war darum vermutlich nicht nur als Erinnerung an das Purimfest zu verstehen, das an diesem Mittwoch gefeiert wird. Es dürfte sich auch um einen Fingerzeig gehandelt haben, dass sich Israel wieder in höchster Bedrängnis sieht und nicht davor zurückscheuen wird, den Gang der Dinge notfalls mit Gewalt umzukehren.

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Time am 7. März 2012 

Ein Zwölftel für Europa

24. Februar 2012

Unter den Flaggen schon nicht mehr zu entdecken: die Orkei!
Schmeißt sie raus aus der NATO, aber zack!

Immer wieder gerne lese ich die skizzenhaften Einlassungen des deutsch-jüdisch-amerikanischen Journalisten Robert B. Goldstein in der FAZ und so auch gestern zum Thema „Amerika und Europa“.

In den USA kommt es übrigens häufiger als in Deutschland vor, dass ein Regierungschef bereits nach der ersten Amtszeit schon wieder abgewählt wird, das müssen wir noch ein bisschen üben, da sind wir einfach zu loyal – oder fair.

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Amerika – weltabgewandt

Präsident Obamas von der Verfassung geforderte jährliche Rede vor beiden Kammern des Kongresses („State of the Union“) dauerte genau eine Stunde. Davon waren fünf Minuten der Sicherheit Amerikas in der Welt gewidmet, darunter der Satz, dass „unsere ältesten Bündnisse mit Europa und Asien stärker denn je sind“.

Es ist Wahljahr, und deshalb haben die Innenpolitik und die vom Präsidenten präsentierten Resultate seiner Politik Vorrang. Dennoch staunt man darüber, dass der Rest der Welt in einer solchen Rede kaum Platz hat, in einer Zeit, in der Amerika Krieg in Afghanistan führt und die Lage im Nahen Osten und in Iran zunehmend gefährlicher wird. Zwar stimmt es: Amerika ist nicht mehr die Supermacht des vergangenen Jahrhunderts; es hat zu Hause Probleme, und der entscheidende Einfluss, den es während des Kalten Krieges ausübte, ist nicht mehr erforderlich. Doch es bleibt im Interesse Amerikas, die politisch-wirtschaftliche Entwicklung in Europa zu beachten, dessen Rolle in der Welt unentbehrlich ist.

Auch in Paris, Rom, Athen und Madrid kümmert man sich um sich selbst. In Paris erscheint Präsident Sarkozy gerne mit Frau Merkel auf dem Bildschirm; aber er trägt weniger als seine Partnerin zur Stärkung der schwächelnden südlichen Mitgliedsländer der Eurozone bei.

Man sollte Deutschland Erfolg wünschen bei der Aufgabe, das Weiterbestehen der Eurozone zu sichern. In Washington sind sich die Volksvertreter beider großer Parteien mit wenigen Ausnahmen des Ernstes der europäischen Lage und ihrer Konsequenzen für Amerika kaum bewusst. Man fragt sich, ob es eines Kalten Krieges bedarf, um die Lebenswichtigkeit des vereinten Europas wieder ins amerikanische Bewusstsein zu rufen.

Vielleicht hat Brüssel die Erweiterung der Europäischen Union zu schnell vorangetrieben. Man kann sich nur schwer vorstellen, dass die Christlichen Demokraten Schuman, Monnet, Adenauer und de Gasperi sowie der Sozialist Spaak an Griechenland oder Bulgarien dachten, als sie dem neuen Europa zur Entstehung verhalfen. Ihnen ging es um den Fortbestand der Werte, die ihnen gemeinsam waren, und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges um Widerstand gegen die territoriale Gier eines zweiten totalitären Systems.

Am wichtigsten bei der Verteidigung der westlichen Werte war die Allianz mit den Vereinigten Staaten, die sich entscheidend am Kalten Krieg beteiligten und deren Bevölkerung und Regierungen sich darin einig waren. Heute ist Russland wirtschaftlicher Partner des Westens, und wenn auch Präsident Obama allzu optimistisch über einen Neuanfang („reset“) in der Beziehung Amerikas zu Russland war, so ist doch der Kalte Krieg Geschichte.

Im Nahen Osten ist es Amerikas diplomatische Tradition, Israels Existenz als unabhängiges Land zu schützen. Das erscheint bei Russland und einigen westeuropäischen Staaten nicht so sicher. Frankreichs Haltung zu Israel wird von jeher von seinen Beziehungen zu den ehemaligen Kolonien in der Region beeinflusst, was sich gegenüber dem jüdischen Staat in Stimmenthaltung oder Ablehnung in UN-Gremien ausdrückt. Die Gefahr aus Iran wird größer, je mehr sich Teheran der Herstellung einer Atombombe nähert. Unter einem republikanischen Präsidenten könnten Amerika und Europa in dieser Frage verschiedene Wege gehen.

Der Ausgang der „Arabellion“ ist noch unklar, aber schon hat der Fall der Diktatoren in Tunesien, Ägypten und Libyen zu einer Wendung der türkischen Außenpolitik von Europa weg in Richtung Nahost geführt, und die Debatte über den Beitritt der Türkei zur EU ist in den Hintergrund getreten. Die Konsequenzen der neuen türkischen Außenpolitik könnten Europas und Amerikas Einfluss in der Region mindern und zu Interessenkonflikten führen.

Schwächesymptome in Washington und in Europa sind nicht zu übersehen. Die Ausnahme ist Kanzlerin Merkel, die ihre führende Rolle zurückhaltend spielt. Die innenpolitischen Probleme Amerikas, die auf Nahost, Asien und den Pazifischen Ozean ausgerichtete Politik Obamas und die isolationistischen Einflüsse eines Großteils der republikanischen Wähler bieten Anlass, an eine Zeit zurückzudenken, als sich Europa und die gesamte westliche Welt auf Amerika verlassen konnten.

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Time am 24. Februar 2012

Smear Campaign

5. Oktober 2011

Michael Stürzenberger machte heute bei PI auf einen amerikanischen Artikel aufmerksam, der sich mit der derzeitig besonders heftigen Kampagne gegen PI beschäftigt. Er schreibt (1):

„Die Nachrichten über die Kampagne der linksgesteuerten deutschen Presselandschaft gegen PI haben New York erreicht. ‚Hudson New York’ veröffentlichte am 3. Oktober einen bemerkenswerten Artikel mit der vielsagenden Überschrift ‚Deutsche Multikulturalisten erklären Islamkritikern den Krieg’. So empfindet US-Journalist Soeren Kern die Flut der Veröffentlichungen, die keinesfalls sachlich gegen PI argumentieren, sondern nur eines zum Ziel haben: Das aus ihrer Sicht ‚schwarze Schaf’ der Presseherde mundtot zu machen.“

Nun ja, „Krieg“ geht noch etwas anders, aber der Druck, der von den MSM gegen PI aufgebaut wird, ist derzeit schon massiv.

Im Jugendmagazin „fluter“ (2), das von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben wird, beschreibt Andreas Förster z.B., wie alles „ganz harmlos“ mit Demos gegen „Gebetshäuser“ begann. Jedoch: „Die Gotteshäuser wurden trotzdem gebaut, und die Anwohner haben längst ihren Frieden damit geschlossen.“ Eigentlich wäre doch nun eigentlich alles in Ordnung, und alle könnten gemütlich für Alla im Allahaus beten (welches hier fälschlicherweise als Gotteshaus bezeichnet wird), aber da kamen sie, die… ausländischen Rechtspopulisten – und vorneweg Geert Wilders. Andreas Förster:

„Der Erfolg dieser Bewegungen im Ausland hat wohl auch dazu geführt, dass die auf die Zurückdrängung von Immigranten muslimischer Herkunft gerichteten Botschaften zunehmend in Deutschland Gehör finden. Dabei kommen die Argumente der Islamhasser gut getarnt als Bürgerprotest aus der Mitte der Gesellschaft daher.“

Was wollen die „Islamhasser“ außer zu hassen? Förster:

„Man selbst verteidigt bürgerliche und christliche Werte und den Wohlstand, während auf der anderen Seite jene Blauäugigen stehen, die den Multikulturalismus verteidigen, in dem auch der Islam seinen Platz hat. Verbreitet wird diese Ideologie vor allem im Internet. Hier hat sich in den letzten zehn Jahren eine globale Einheitsfront der Islamfeinde gebildet. Bestens vernetzt sind etwa einschlägige Blogs aus Europa wie Gates of Vienna, Document.no, Islam Versus Europe, Brussels Journal und das deutsche Portal PI – Politically Incorrect mit ihren Gesinnungsfreunden in den USA, die Atlas Shrugs, Jihad Watch und andere Blogs betreiben. Sie sehen sich als geistige Vorhut eines sogenannten Counter-Jihad, mit dem man eine Gesellschaft verhindern wolle, ‚in der Burkas und Ehrenmorde sowie Genitalverstümmelung als kulturelle Bereicherung gelten’, wie es in einem PI-Blogeintrag hieß. Diese Szene liefert die ideologische Blaupause für den ‚heiligen Krieg’ gegen Islam und linke Gutmenschen, die die freie Welt durch Multikulturalismus dem Feind opfern.“

Dass Gates of Vienna als europäisches Blog verbucht wird, spricht nicht für die journalistische Kompetenz Herrn Försters, und den Kampf gegen Burkas, Ehrenmorde und FGM möchte er ganz offensichtlich unterbinden, indem er ihn zum „unheiligen Krieg“ umwidmet, so als ob es der Counterjihad wäre, der gewalttätig sei, und zu dem das geisteskranke Monster Anders Breivik ganz sicher nicht auch nur zum kleinsten Teil gehört. Das weiß auch der Demagoge Förster sehr genau, unsere Gewaltlosigkeit ärgert ihn, und so hängt er uns einfach trotzdem den norwegischen Satan an:

„Zur Gewalt rufen die Autoren der islamfeindlichen Blogs dabei nie ausdrücklich auf, auch um möglichen Repressionen durch die Sicherheitsbehörden zu entgehen. Dafür aber nehmen die Kommentatoren auf diesen Seiten kein Blatt vor den Mund. Vom ungebremsten Hass und der verbalen Aggressivität in den Kommentatorenspalten dieser Seiten hat sich offenbar auch der norwegische Attentäter Anders Behring Breivik leiten lassen…“

Alle Betreiber ernsthafter, counterjihadischer Blog rufen nicht nur nie ausdrücklich zur Gewalt auf, sie rufen vielmehr sogar stets ausdrücklich zur Gewaltlosigkeit auf, sie wollen Mehrheiten erringen und demokratische Regeln durchsetzen. Das nützt ihnen nichts, Förster hat ihre Tarnung durchschaut und legt ihr Flaggschiff schonungslos offen:

„Der 46-Jährige betreibt das deutsche Blog PI – Politically Incorrect, die wohl einflussreichste in Deutschland betriebene islamfeindliche Internetseite. Will man Herre glauben, zählt PI mehr als 30.000 Besucher täglich (aha, PI ist einflussreich, wie gruselig, aber die 30.000 Klicks sind eine Erfindung von Herre? T.). Die Seite verspricht ‘News gegen den Mainstream’ – als Mainstream begreift Herre die Islamisierung Europas (Nein, der Mainstream ist die lügenhafte und denkfaule Political Correctness, T.). Man sei proamerikanisch und proisraelisch. Trotz Letzterem finden sich auch schon mal antisemitische Blogeinträge bei PI, zuletzt bei der Diskussion um die Holocaust- Leugnung von Bischof Williamson von der Pius-Bruderschaft (Was soll das beweisen, wenn in den Kommentarspalten abweichende Meinungen auftauchen? Dazu sind die doch da! T.). Schwerpunkt des Blogs aber sind die Warnungen vor einer bevorstehenden Islamisierung Deutschlands und Europas. So kann man auf der betont sachlich und nüchtern gehaltenen Nachrichtenseite (Aha: Sachlich und nüchtern! Eben! T.) etwa von der baden-württembergischen ‘Türkenministerin’ Bilkay Öney (SPD) lesen, die das ‘islamische Multikulti’ fördere, oder von Subventionen für ‘Ekelkunst von Zuwanderern’. Es wird aber auch offen gegen Homosexuelle gehetzt (leider, remember Manni, T.) und Stimmung gegen die ‘rote Gefahr’ von Links gemacht (Die Linke IST eine Gefahr. Das war bis 1989 Konsens in unserem Land. T.).

(…) So tarnt sich die Islamphobie als ganz nachvollziehbarer Protest gegen eine Überfremdung. Dass in den vergangenen Jahren mehr Moslems aus Deutschland weggezogen als gekommen sind, wird dabei geflissentlich ignoriert. Das Konzept scheint aufzugehen. Nutzer und Leser von Poltically Incorrect haben sich inzwischen in Dutzenden Aktionsgruppen zusammengeschlossen und sind politisch in der Öffentlichkeit aktiv. Personelle Verflechtungen gibt es insbesondere zur Bürgerbewegung Pax Europa, die ebenfalls eine populistische Melange aus Antiislamismus und christlich-fundamentalen Grundsätzen pflegt. Sie ist eng vernetzt nicht nur mit dem PI-Blog, sondern auch mit der English Defense League, einer 2009 gegründeten islamfeindlichen Sammelbewegung in Großbritannien, die von Geheimdiensten der extremen Rechten zugeordnet wird und Verbindungen in militante Kreise unterhalten soll (So wird der Counterjihad auf Teufel komm raus mit Gewalt in  Verbindung gebracht, obwohl er gewaltlos gegen die mohammedanistische Gewalt argumentiert, die alltäglich und allgegenwärtig ist. T.)

„Die neue Bewegung gibt sich gesetzestreu und harmlos (in Wirklichkeit ist sie kriminell und brandgefährlich, im Gegensatz zum Jihad, meint Förster). ‘Religionskritik ist kein Rassismus’, steht auf der Internetseite von ‘Die Freiheit’, laut Eigenwerbung eine ‘Bürgerrechtspartei für mehr Freiheit und Demokratie’. Gegründet wurde sie von René Stadtkewitz, der zuvor aus der Berliner CDU-Fraktion ausgeschlossen worden war, weil er den niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen hatte. Wilders wurde durch seinen Kampf gegen eine vermeintliche Überfremdung bekannt – als er einst nach London reisen wollte, verweigerte man ihm die Einreise. Ein Prozess wegen Volksverhetzung endete mit einem Freispruch für ihn. Seine Meinungsäußerungen bewegten sich im Rahmen des Erlaubten, urteilte das Gericht. Auch das ist ein Zeichen der neuen Bewegung. Im Gegensatz zu rechtsextremen Organisationen gibt man sich gesetzestreu, beteuert seine Sympathie mit Israel und tarnt (tarnt! T.) sich als Bürgerprotest hinter unverfänglichen („unverfänglichen“! T.) Namen wie ‘Pro Deutschland’. Diese Partei trat im Herbst bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus mit Plakaten an, die eine durchgestrichene Moschee zeigten. Es ist das Symbol, mit dem die Menschen vor fünf Jahren gegen den Moscheenbau in Köln auf die Straße gingen. Mittlerweile ist es das Logo einer ganzen landesweiten Bewegung.“

„Wehret den Anfängen“ meint dieser Text, der im Auftrag der Bundesregierung verbreitet wird (3).

In der FAZ stieß Lorenz Jäger ins gleiche Horn. Er erklärte seinen Abschied vom Konservatismus, was ich mit Schmunzeln zur Kenntnis nahm, und den er übrigens offenbar rechts von der CDU verortet, doch die Hauptstoßrichtung seines Aufsatzes ging ebenfalls gegen den Counterjihad und PI.

„(…) Mir leuchtet die ganze Richtung nicht mehr ein. Ich verstehe nicht, warum der Konservative, zum Beispiel, den menschengemachten Klimawandel für Panikmache von Gutmenschen und die Umweltauflagen gegenüber der Industrie für eine sozialistische Erfindung halten muss. Warum das Bekenntnis zu Atomkraftwerken den rechten Rechten ausmachen soll. Ich verstehe auch nicht, was an Barack Obamas Reform der Krankenversicherung so übel sein sollte – wenn man den einen wirklich problematischen Punkt der staatlichen Abtreibungsfinanzierung einmal ausnimmt.“

Das sind eigentlich nicht meine Themen, mein Thema ist der Counterjihad, aber ich finde es doch bezeichnend, dass ein ungeheure Hysterie unser Land angesichts Fukushimas ergriff, dass wir eine Spitzentechnologie freiwillig preisgeben, und dass wir nun im Interesse, politisch korrekt zu sein, erhöhte Strompreise für Strom aus französischen Atomkraftwerken zahlen. Aber Herr Jäger kommt auch gleich zur Sache:

„Vor allem will ich nicht verstehen dass ‘lslamkritik‘ in allen Spielarten, bis hinunter zur offenen Demagogie, fast das einzige Prunk- und Ehrenzeichen konservativer Politik geworden ist. Natürlich verstehe ich es doch. Denn es scheint die einzige Chance neuer rechter, populistischer Parteien und Bewegungen in Europa zu sein, mit diesem Thema einen Wahlerfolg zu landen. Das hat nicht funktioniert – die Partei ‚Die Freiheit’ von René Stadtkewitz kam bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus gerade einmal auf ein Prozent. Die ähnlich ausgerichtete Konkurrenz ‚Pro Deutschland’ erreichte 1,2 Prozent. Aber nicht der Nüsserfolg auf FDP-Niveau ist das Entscheidende, sondern die Sache selbst. Diese Sache ist der Pseudokonservativismus, den man auch Neokonservativismus nennen kann. Einerseits ist man superpatriotisch, andererseits weltpolitisch-missionarisch.“

Diese Position der „klassischen“ amerikanischen Neocons ist in der deutschen Counterjihad-Szene m.E. tatsächlich eher selten anzutreffen (Ich stimme hier übrigens mit den Neocons überein).

„Sozialpolitik sei von Übel, der Großindustrie gehört alle Sympathie. Und dass diese Tendenz das Wort ‚konservativ’ erfolgreich für sich monopolisieren konnte, ist eine Schande für die einstmals achtenswerte Gedankenweit eines Edmund Burke. Damit kommt man auf das Ursprungsland dieser Gedanken, die Vereinigten Staaten. Von dort beziehen die europäischen Populisten einen Großteil ihrer Ideologie, etwa aus dem Blog ‚Frontpage’ von David Horowitz (Es heißt „Frontpage Magazine“, T.) , den man mit der deutschen ‚Achse des Guten’ von Henryk M. Broder vergleichen kann.“

Broder, Broder, Broder. Und dann wird natürlich Geert aus der Puppenkiste gezaubert, wie immer blondiert:

„Aus den Niederlanden kommen die praktischen Rezepte des Populismus. Geert Wilders, der Mann mit dem echt blondierten Haar, ist das Idol von Stadtkewitz; so wie dieser glaubte der Berliner triumphieren zu können… Wilders war es, der den Islam – nicht den Islamismus! – mit Faschismus und Kommunismus gleichsetzte, der ein Verbot des Korans forderte, analog zum Verbot von Hitlers ‚Mein Kampf’.“

Ungeheuerlich, Geert setzt den Islam und nicht den Islamismus (der tatsächlich eine pure Propagandaerfindung der Orks und ihrer Dimmie-Agenten ist) mit anderen totalitären Ideologien gleich. Aber der ist doch eine Re-li-gi-on, der ist doch sa-kro-sankt! Und jetzt wird PI aber so was von abgewatscht:

„Am unteren Ende des Niveaus (Beurteilt wird das von dem Herren rechts, T.) stehen die Blogger von ‘Politically Incorrect’, einer hauptsächlich islamkritischen Internetseite. Wenn sie sich schon im Titel ‚proisraelisch’ und ‚proamerikanisch’ nennen, dann bedeutet das nur: Sie klinken sich in Strategien ein, an deren Planung und Formulierung sie keinen Anteil haben. Sie sind so etwas wie eingeborene Hilfstruppen, Askaris, Fremdenlegionäre. Sie beziehen ihre Ideologie aus zweiter Hand – und setzen ihren ganzen Stolz darein. Insofern sind sie wirklich so dumpf und stumpf, wie man es von der Rechten immer behauptet hat. Der eigentliche Witz dabei ist, dass ‚PI’ vorgibt, eine Haltung jenseits des ‚Mainstreams’ einzunehmen (Was das Blog in Wirklichkeit, so Jäger, gar nicht tut, weshalb er es aber trotzdem doof findet. T.) – just in dem Augenblick, da ein ehemaliger Verteidigungsminister der Bundesrepublik beim ‚Center for Strategic and International Studies’ in Washingten anheuert.

(…) Neokonservativ, das ist, diesseits und jenseits des Atlantiks, die eigentliche Kriegspartei. Und es sind die schärfsten Islamkritiker, die meistens auch einer Nebenbeschäftigung als Kriegsverkäufer nachgehen. Wenn es gute konservative Tradition ist, auf Wehrfähigkeit zu halten, so ist es doch vermessen, nach Art solcher Abenteurer die ganze Welt beglücken zu wollen. Abenteurer wie Daniel Pipes etwa, eine Größe der Islamkritik, der im vergangenen Jahr mal eben einen Krieg gegen Iran beginnen wollte. Oder ist es umgekehrt, und die Islamkritik ist nur der intellektuelle Arm solcher Strategen?“

Ja vielleicht, oder auch nicht? Zurück beim Konservatismus, der nach Jägers Ansicht also keinesfalls counterjihadisch orientiert sein darf, erklärt er uns, was wahrer Konservatismus ist:

„Genuin konservativ wäre es, die Vorschläge Barack Obamas zum Friedensprozess im Nahen Osten – Israel in den Grenzen von 1967 – ernster zu nehmen als die expansiven Anliegen der israelischen Siedler.“

Mit diesen Vorstellungen, die die Sicherheit der israelischen Demokratie sehr gefährden, eckt der kleine Pallie-Freund übrigens auch bei counterjihadischen Linken an:

 „… treffen sich die Rechten in diesen außenpolitischen Vorstellungen ganz mit den Linksextremen von ‚Konkret’, der ‚Jungle World’ oder den ‚Bahamas’. Antideutsch und überdeutsch spielen uns einen Streit vor, aber wir sehen sie Arm in Arm. Und plötzlich findet sich der genuine Konservative, der vermeintliche Militarist, in der ungewohnten Rolle des Pazifisten wieder.“

Nein, nicht in der des Pazifisten, in der bekannten Rolle des Judenhassers.

„Genuin konservativ zu sein würde vor allem zweierlei bedeuten: ein Gefühl für das Gewicht der Wirklichkeit zu haben; daraus folgt von selbst eine Mäßigung.“

Etwas mehr Mäßigung bitte bei der Abschaffung der FGM, bei der Propaganda gegen Ehrenmorde und Steinigungen, etwas mehr Mäßigung bei der Verteidigung der israelischen Demokratie, bitte mehr Mäßigung bei der Kritik an Sklavenjägern, Räubern und Kindesmissbrauchern, meint Lorenz al’ Jäger.

„Und – nicht weniger wichtig – jedenfalls die Sehnsucht nach Maßstäben, die von oben kommen, vielleicht von Gott. Aber das ist die Sache von Einzelnen, keine Partei und kein Volkstribun wird’s richten. Das war’s, Kameraden.“

Nein nicht von Gott, Lorenz, den meinen sie doch nicht. Über den wird in „Kirchen“ nachgedacht, nicht in „Gotteshäusern“. In „Gotteshäusern“ wird Alla um den Sieg angefleht, von den „Gotteskriegern“, die einen „heiligen Krieg“ kämpfen. Das ist Ihr neuer Bezugsrahmen, nicht ein „Konservatismus“ oder „Liberalismus“ welcher Art auch immer, und sicher auch nicht Christen- und Judentum. Ihr neuer Bezugsrahmen ist der „Mohammedanismus“, der wie Nationalsozialismus und Bolschewismus grundsätzlich eine totalitäre Gesellschaftsform begründet und daher vollständig DEKONSTRUIERT werden muss.

Rühren!

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Time am 5. Oktober 2011

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1) http://www.pi-news.net/2011/10/multikulturalisten-erklaren-islamkritikern-krieg/
2) http://www.fluter.de/de/protestieren/heft/9755/
3) http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeszentrale_für_politische_Bildung

You have the right… to die!

5. Mai 2011

An der derzeitigen Diskussion bezüglich des Ablebens A*schlo*h bin Ka*kens finde ich u.a. bemerkenswert, dass sich die Frage über den demokratischen und rechtlichen Zustand unserer Zivilisation im allgemeinen und den der USA im besonderen für einen großen Teil der Mitbürger ausgerechnet am allergrößten und erbittertsten Feind von Demokratie und Rechtsstaat entzündet.

Auch finde ich es merkwürdig, dass die ganze Aktion überhaupt kritisiert wird, denn für Orks im Kampf zu sterben, ist doch nach Ansicht der mohammedanistischen Chef-Ideologen und Religions-Kommissare der einzig wirklich von Alla garantierte Weg, ins Paradies zu kommen. „’Bin-Laden-Gruppe kaltblütig erschossen’ – Pakistan erhebt schwere Vorwürfe“, titelt N-TV heute (1). Wie bitte? Die Seals haben Osama einen ewigen Platz im Paradies verschafft und die Pakies fangen an zu zetern? Ja, wollt ihr alla denn gar nicht zu Alle ins Paradies? Das fände ich doch sehr merkwürdig und ein Stück weit unmohammedanistisch!

Aber eigentlich habe mich bei denen inzwischen ja schon dran gewöhnt: oben ist unten, rechts ist links und Nazislahm ist Frieden.

Übrigens hielt sich bin Ka*ken zumindest in Bezug auf seinen Harem nicht an den Kloran, der ihm vier Ehefrauen zugesteht: Auf dem Bild oben sehen Sie seine fünfte.

Wie bewertet man außerhalb Deutschlands den Fall? Hier ein paar „Stimmen der anderen“ aus der heutigen FAZ.

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Über Bin Ladin darf man schlecht reden

Die Warschauer Tageszeitung „Gazeta Wyborcza“ meint zum Tod des früheren Al-Qaida-Führers Usama Bin Ladin:

„Es werden sich nun die Stimmen mehren, dass Bin Ladin und Al Qaida eine Folge des Dramas der arabischen Welt seien. Der reiche Westen und das Schicksal hätten diese Welt zu Armut, Erniedrigung und Demütigung verurteilt. Es ist wahr, dass Fanatismus und Terrorismus soziale und historische Ursachen haben. Auch Faschismus und Bolschewismus hatten sie. Dennoch war der Tod Hitlers, Mussolinis oder Ceausescus ein Ausdruck des Protests der Menschheit gegen das Böse… Man sollte über die Toten nicht schlecht reden, doch über Tote wie Hitler, Mussolini, Ceausescu und Bin Ladin soll man viel und schlecht reden – als Lehre und Warnung.“

Ein Sieg des Westens

Die Tageszeitung „Rzeczpospolita“ (Warschau) sieht in dem Tod der Al-Qaida-Symbolfigur Usama Bin Ladin einen Sieg der westlichen Zivilisation:

„Ohne Usama Bin Ladin ist die Welt nicht unbedingt sicherer, sie ist aber besser geworden. Den großen Verbrecher gibt es nicht mehr. Verschwunden ist das Symbol des Terrors und des Hasses auf die westliche Zivilisation. Der Tod eines Symbols ist bereits ein Symbol. Ein Symbol des Sieges, das die westliche Welt… so dringend braucht (Siege kann man immer brauchen, aber „so dringend“? Den Orks steht die Schei**e bis zum Kinn, nicht uns, T.). Es ist auch ein Symbol der Kontinuität der amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik. Der demokratische Präsident Obama hat die Aufgabe erfüllt, die der… Republikaner George W. Bush gestellt hatte (Nein, die Aufgabe hat uns Klo H. Metzel gestellt, T.).

Neues Prestige für Barack Obama

Die Tageszeitung „Le Monde“ (Paris) beschäftigt sich mit dem Prestigegewinn Präsident Barack Obamas durch Bin Ladins Tod:

„Barack Obama kann diesen Moment zu Recht genießen. Er hat vor acht Monaten die richtige Entscheidung getroffen, als er die Treibjagd auf Usama Bin Ladin in Pakistan noch einmal intensiviert hat. Er hat auch in den letzten Tagen die richtige Entscheidung getroffen, als er den Angriff auf die Villa genehmigte, in welcher der Al-Qaida-Chef lebte. Obama muss diesen Augenblick auskosten, denn er wird nicht von Dauer sein… Innenpolitisch warten auf Obama eine Reihe undankbarer Themen, Arbeitslosigkeit, Wachstum und öffentliche Verschuldung. Doch er wird sie mit einem aufpolierten Image angehen können, dem Prestige eines Mannes, der im richtigen Augenblick richtig entschieden hat.“

Amerikas Kampf geht weiter

Die Tageszeitung „The Times“ (London) bekräftigt die Notwendigkeit des fortgesetzten Kampfs der Vereinigten Staaten gegen islamistische Fanatiker:

„Der Tod Bin Ladins ist ein gewaltiger Schlag gegen die Gotteskrieger (gemeint: „Allakrieger“, T.). Daher dürfte die Politik in Washington sich nun auf den militärischen Rückzug aus Afghanistan konzentrieren. Doch dies sollte nicht mit einem Rückzug des Westens aus der Region verwechselt werden. Al Qaida ist in Pakistan, im Jemen und auch in Afghanistan aktiv… Ein Rückzug des Westens aus der Region würde eine Rückkehr der Islamisten bedeuten. Deshalb müssen die Amerikaner weiterhin Fanatiker in Pakistan und im Jemen in Schach halten.“

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Und die „Titanic“? Hier ihr aktueller Beitrag (2):

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Wie geil sind bitte die Navy-SEALs?

>>Sie bleiben in jeder Situation cool. Im Fall Osama nahmen sie sich sogar die Zeit, dem unbewaffneten Bin Laden noch seine Rechte vorzulesen: „You have the right to – DIE!“
>>Ein Mitglied der Navy-SEALs zu werden ist sehr schwer. Die meisten Anwärter scheiden schon in der „Höllenwoche“ aus, in der sie eine Woche lang nur Trockenpflaumen essen dürfen (Durchfallquote liegt bei 70 bis 80 Prozent).
>>Besonders gefährlich sind die Navy-SEALs im Wasser (Seals = Seehunde, T.). Osama bin Laden hatte noch Glück, daß die Kampftaucher und U-Boote der SEALs nur langsam durch seinen Garten vorankamen und teilweise steckenblieben.
>>Es gibt nur eine Chance, die SEALs zu erledigen: Wenn Sie wehrlos am Boden robben, kräftig mit einem Knüppel draufhauen!

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Time am 5. Mai 2011

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1) http://www.n-tv.de/politik/Pakistan-erhebt-schwere-Vorwuerfe-article3264221.html
2) http://www.titanic-magazin.de/news.html?&tx_ttnews[tt_news]=4250&cHash=67001b3a2885db23614b44fc8631b7ae


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