Förderplattform auf dem Tamar-Feld
Wenn ein Ork im Jumbo über das Mittelmeer fliegt, gehört den Orks von da an natürlich alles, was sein Auge streifte, alles Wasser und alle Fische darin, alle Inseln, die anliegenden Länder von Zypern bis Andalusien, und das, was er nicht sieht, und von dem er nur durch die Tüchtigkeit westlicher Geologen eine vage Ahnung hat, das gehört ihm natürlich auch.
Wenn es dazu kommt, dass die tüchtigen Geologen Juden sind und im Staat Israel wohnen, welchen die Orks allesamt vernichten wollen, dann geht die Klappe runter und ihr Resthirn ertrinkt in Stresshormonen. Mit jedem Menschen kann man vernünftig zusammenleben, mit denen nicht. Lesen Sie einen Artikel von Hans-Christian Rößler aus der heutigen FAZ.
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Hunger nach Energie
Israel und der Libanon streiten über große Erdgasvorkommen
In der Bibel wurde dem Volk Israel auf seinem Weg durch die Wüste ein Land versprochen, “in dem Milch und Honig fließen”. Doch das moderne Israel war bisher vor allem reich an Konflikten, aber arm an Rohstoffen. Deshalb kam es vielen Israelis wie ein Wunder vor, als innerhalb von nur zwei Jahren Fachleute vor der Mittelmeerküste zwei riesige Erdgasvorkommen entdeckten. Schon im Jahr 2009 galt das Gasfeld “Tamar” als der weltweit größte Fund des Jahrzehnts. Dann folgte im Jahr darauf die Entdeckung von “Leviathan”: 450 Milliarden Kubikmeter Erdgas sollen in dem Feld, 130 Kilometer von der Hafenstadt Haifa entfernt, lagern – achtzig Prozent mehr als im Tamar-Vorkommen. Allein Leviathan, benannt nach dem biblisch-mythologischen Seeungeheuer, soll über Gas im Wert von mindestens 45 Milliarden Dollar verfügen.
Israel, das bisher von Rohstoffimporten abhängig ist, könnte damit schon bald zu einem Exporteur werden. Bisher wird nur im Süden vor der Hafenstadt Aschdod ein kleineres Gasfeld ausgebeutet, das in zwei Jahren erschöpft sein wird. Das meiste Erdgas importiert Israel aus Ägypten; den größten Teil seiner Energie produziert es mit aus Südafrika importierter Kohle. Diese Rohstoffabhängigkeit war für Regierungen und Militärs seit der Gründung Israels immer ein Grund zur Sorge.
Über Nacht sah man sich auf einmal in einer Liga mit den Exporteuren am Golf oder Afrika. “Israel – eine Weltmacht” titelte eine Zeitung. Doch die erste Begeisterung ist mittlerweile einem heftigen innenpolitischen Streit gewichen. Die potentiellen Gasproduzenten sprachen von einem “Trauertag” und drohten mit ihrem Rückzug, als am 3. Januar eine von der Regierung eingesetzte Kommission ihren Bericht vorlegte: Sie empfahl, den Staat mit einem Steuersatz zwischen 52 und 62 Prozent an den Gewinnen aus dem geförderten Gas zu beteiligen. Den Energieunternehmen ist das zu hoch, vielen Israelis noch viel zu niedrig. Demonstranten forderten schon einen Staatsanteil von 80 Prozent.
Nun müssen Parlament und Regierung entscheiden, ob sie den Empfehlungen der Kommission folgen, die nicht bindend sind. Die Energieunternehmen, unter ihnen auch die amerikanische Noble Energy, drohten schon damit, ihre Pläne vor der israelischen Küste aufzugeben. Kommentatoren erwarten deshalb, dass die Regierung, welche die zusätzlichen Steuern dringend braucht, den Firmen noch ein Stück entgegenkommen wird. Momentan zahlen sie mit rund 30 Prozent so wenig Steuern, wie fast nirgendwo auf der Welt – in Israel gilt für sie immer noch das antiquierte “Petroleum Law” aus dem Jahr 1952.
Die Energiefirmen wollen zudem so schnell wie möglich Geld verdienen. Das geht am besten durch den Export. In Israel will man dagegen, dass so viel Gas wie möglich im Land bleibt, um in den nächsten Jahrzehnten keine Rohstoffe mehr importieren zu müssen. “Die Funde sind sehr groß für Israel, aber nicht so groß für den Rest der Welt”, mahnt Brenda Shaffer, Energieexpertin von der Universität Haifa. Schon Ägypten besitze viermal so viel Erdgas, Algerien achtmal so viel wie Israel. Anders als beim Erdöl, das relativ einfach mit Tankschiffen überallhin transportiert werden kann, ist der Export von Erdgas schwierig und teuer. Das israelische Erdgas müsste indes gar keine weiten Wege zurücklegen. “Israel ist hungrig auf Energie. Für die Investoren bedeuten die jüngsten Entdeckungen eine Goldmine, denn sie haben einen großen Markt in unmittelbarer Nachbarschaft.” Über viele Jahrzehnte hinweg könnte Israel seinen Energiebedarf zudem auf wesentlich sauberere Weise decken. Momentan macht das Erdgas nur zehn Prozent aus. Den meisten Strom erzeugen bisher altmodische Kohlekraftwerke mit rauchenden Schloten; beim Klima- und Umweltschutz gehört Israel weltweit zu den Schlusslichtern.
Die Erdgasfunde haben nicht nur in Israel Begehrlichkeiten geweckt. Mit Zypern hat sich Israel Ende 2010 geeinigt und ein Abkommen unterzeichnet, das für die Ausbeutung möglicher Gas- und Ölvorkommen eine Trennlinie auf halbem Weg zwischen dem Inselstaat und Israel festlegt. Die Türkei protestierte jedoch sofort dagegen, weil das die Teilung der Insel vertiefe und die nur von Ankara anerkannte Republik Nordzypern in dieser wichtigen Frage übergangen worden sei. Viel brisanter sind die israelischen Gasfunde jedoch für die angespannten Beziehungen zum benachbarten Libanon. Mit dem Staat an seiner Nordgrenze befindet sich Israel formell im Kriegszustand. Die Landgrenze haben zwar die Vereinten Nationen mittlerweile demarkiert, nicht jedoch die Seegrenze.
Mitglieder der libanesischen Regierung warnten Israel schon mit deutlichen Worten davor, die grenznahen Felder auszubeuten, weil es dabei Gas fördern könnte, das eigentlich dem Libanon gehöre. Spätestens im nächsten Jahr will die Regierung Lizenzen für die Suche nach Erdgas vergeben. Die Hizbullah-Miliz, die der libanesischen Regierung angehört, hat Israel schon vorgeworfen, libanesisches Gas zu stehlen. Der Botschafter Irans in Beirut, dessen Regierung die Hizbullah massiv mit Waffen und Geld unterstützt, ist der Ansicht, dass dem Libanon und nicht Israel drei Viertel der jüngsten Erdgasfunde zustehen. Die Hizbullah werde notfalls die eigenen Rohstoffe mit ihren Raketen verteidigen, ließ die Miliz schon wissen. Während des letzten Krieges zwischen der Schiiten-Miliz und Israel im Sommer 2006 hatte die Hizbullah mit ihrem wochenlangen Raketenbeschuss das Leben im Norden Israels fast völlig lahmgelegt. In einem neuen Krieg könnte deshalb die Hizbullah auch die Gasförderanlagen mit Raketen angreifen. In Israel wird deshalb nicht ausgeschlossen, dass auch vor der Küste das neue Raketenabwehrsystem “Iron Dome” zum Einsatz kommt.
Aber es gibt auch zuversichtlichere Szenarien. So kam die amerikanische “Geological Survey” im März vergangenen Jahres zu dem Ergebnis, dass im sogenannten Levante-Becken unter dem östlichen Mittelmeer von der libanesischen Nordgrenze bis vor Ägypten insgesamt 1,7 Milliarden Fass Öl und 3,4 Billionen Kubikmeter Erdgas ruhen. Es könnten deshalb mehr Ressourcen für alle Anrainerstaaten bereitliegen, als sie zunächst ausbeuten können. “Wenn Israel und der Libanon weiter über die Grenze streiten, wird am Ende niemand von diesem Reichtum profitieren”, meint Brenda Shaffer und hofft, dass diese Einsicht beiden Seiten helfen wird, ihre bisherigen Differenzen hinter sich zu lassen.
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O.k., vor der israelischen bzw. südzypriotischen Küste wurden Erdgas und Erdöl entdeckt. Man sollte meinen, dass sich jetzt die Israelis und Südzyprioten freuen können, aber nein, wie der linke und daher orkverehrende Journalist Joachim Guilliard ausführt (1):
„Da das nahe der libanesische Grenze gelegene Haifa nur ca. 148 Seemeilen (275 Km) von Zypern entfernt ist, kann sich Israels Wirtschaftszone auch nur bis zur Hälfte dieser Entfernung, also knapp 140 Km erstrecken. Leviathan liegt genau in diesem Gebiet. Mit Zypern konnte sich Israel jedoch laut AP vor kurzem über eine Aufteilung des Seegebietes einigen. Das Demarkationsabkommen wird von anderen Anrainerstaaten allerdings argwöhnisch beäugt. ÄGYPTEN ist in Sorge, dass seine Ansprüche verletzt werden. Die TÜRKEI sperrt sich, weil es die „türkisch-zypriotischen Rechte“ nicht berücksichtige.“
Die Türkei? Ja, aber natürlich! Die Türkei hat Nordzypern annektiert, liegt am Mittelmeer und ist daher nach Ansicht der Turk-Orks wahrer Eigentümer der Felder, ebenso wie, äh, mhm, tja auch Ägypten. Und Libyen, Tunesien, Algerien und Marokko? Na, das kann ja heiter werden, und vermutlich wird es nur deshalb keinen Krieg geben, weil Israel stärker ist als alle diese Lumpenstaaten zusammen. Guilliard:
„Der Libanon würde – im Gegensatz zu Zypern – direkte Verhandlungen verweigern, entrüstete sich der Sprecher des israelischen Außenministerium Yigal Palmor. Das zeige, dass dessen Ansprüche nicht ehrlich seien. Er übersah geflissentlich, dass sein Land sich offiziell noch im Krieg mit seinem Nachbarn befindet und der Libanon sich aus gutem Grund weigert, Absprachen über Seegrenzen zu treffen, solange die Grenzen auf dem Land nicht geklärt sind.“
Ja, aber warum befindet sich der Libanon überhaupt im Krieg mit Israel? Weil er von irangesteuerten Terroristen dominiert wird, die wie alle Araber die „Juden ins Meer treiben“ wollen und sich weigern, das Existenzrecht dieses Staates anzuerkennen. Die Orks können eben gar nichts anderes außer ihrem ewigen „KriegKriegKrieg“, welches stets und stets zuerst kommt und womit sie uns offenbar zu Tode langweilen wollen. „… meint Brenda Shaffer und hofft, dass diese Einsicht BEIDEN Seiten helfen wird, ihre bisherigen DIFFERENZEN hinter sich zu lassen“, erklärt Rößler und macht damit deutlich, dass Frau Schaffer und er seit der Zeit, wo sie immer „Logo“ im Fernsehen sahen, wenn Mama noch mal schnell was besorgen musste, nichts dazugelernt haben.
Dass man mit Israel eigentlich gut zusammen arbeiten kann, zeigt doch das Beispiel Zypern. Aber die Zyprioten sind eben Christen und keine Orks (und die Nordzyprioten sind Ork-Okkupanten und Landräuber).
Und jetzt bitte ich mal alle Mittelmeerorks die Augen zu schließen!
Brav, brav! Und jetzt legt noch mal Eure Hände davor… gut so.
Und das, was Ihr JETZT seht, DAS gehört Euch – alles klar?
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Time am 10. Januar 2010
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1) http://jghd.twoday.net/stories/erdgas-vor-der-levante-neuer-kriegsgrund/
