Mit ‘Christoph Ehrhardt’ getaggte Artikel

To know him is to hate him (#9)

8. Februar 2013

Jebali

Die heutige FAZ brachte ein Portrait des „islamistischen“, also „nicht-ganz-so-moderaten“ Oberorks Hamadi Jebali von Christoph Ehrhardt, seines Zeichens Ministerpräsident Tunesiens, einstmals eines der wenigen nicht-ganz-so-ruinierten Orkländer, dessen Verwesung nun wohl für längere Zeit auch nicht mehr Einhalt geboten werden kann.

Nichts klappt dort mehr, außer dem Kloran und der Scharia, aber die Frage, ob die satanischen Lehren Klo H. Metzels einer friedlichen und freundschaftlichen Entwicklung von Land und Leuten eventuell entgegenstehen, die darf keiner mehr stellen. Denn nun kommt es auf eine friedliche und freundliche Entwicklung von Land und Leuten gar nicht mehr an. Was allein noch zählt, ist der Wahnsinn Klo H. Metzels, der aus einer Vergangenheit von 1.400 Jahren in unsere Zeit hinüberweht.

Hamadi Jebali hat sein Leben lang 5 x täglich seine Stirn in einen stinkenden Teppich gerieben, er hat seine Stirn in Raserei auf den Boden geschlagen, er hat viel Zeit mit diesem Irrsinn verbracht. Er hat die Rituale vollzogen, aber er hat sich um die Entwicklung seines Geistes, seines Wissens und seiner Persönlichkeit nicht geschert. Er hat keine Fragen gestellt.

Er trägt das Zeichen auf der Stirn.

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Erschöpft

Wenn in Tunis schlecht über Hamadi Jebali gesprochen wird, heißt es oft, er lächle immer in den unpassenden Momenten. Ein Volkstribun wie der ermordete Oppositionspolitiker Chokri Belaïd ist der tunesische Ministerpräsident nicht. Dass Jebalis Freundlichkeit bei seinen öffentlichen Auftritten eher unbeholfen als warmherzig wirkt, nehmen seine Kritiker als Indiz dafür, dass der 63 Jahre alte Politiker der islamistischen Partei Ennahda keinen Draht zur Bevölkerung habe. Als der Regierungschef am Mittwochabend im Staatsfernsehen nach einem Tag der Krawalle die Bildung einer neuen überparteilichen Technokratenregierung ankündigte, war sein Mienenspiel auf eine hölzerne Weise versteinert.

Die Tunesier sind angesichts der dürftigen Bilanz von Jebalis Regierung immer unzufriedener mit den neuen islamistischen Machthabern. Jebali selbst werden in der verfassunggebenden Versammlung auch schon länger eine gewisse Rücktrittssehnsucht und große Erschöpfung nachgesagt. Wie viele seiner politischen Weggefährten hat ihn der Weg aus dem politischen Schattendasein und den Foltergefängnissen des Ben-Ali-Regimes direkt in die Regierungsverantwortung geführt.

Jebali hatte sich schon früh der 1981 unter der Führung von Rashid Ghannouchi formierten islamistischen Bewegung „Mouvement de la Tendance Islamique“ angeschlossen, aus der später Ennahda („die Wiedergeburt“) wurde. Jebali gründete die Parteizeitung „El Fajr“ („Die Morgenröte“). Die Verhaftungswellen von 1991 trafen ihn als einen der Ersten. In der Untersuchungshaft wurde er schwer gefoltert, er wurde wegen Hochverrats angeklagt. Von fünfzehn Jahren im Gefängnis verbrachte Jebali zehn in Einzelhaft – „ohne Buch, ohne Zeitung, ohne Koran“, wie er auf seinem ersten Auslandsbesuch sagte, der ihn nach Berlin führte. Seine Familie wurde von der Staatssicherheit schikaniert, und auch nach seiner Freilassung 2006 war Jebali kein freier Mann, sondern stand unter ständiger Beobachtung.

Nachdem Ben Ali geflohen und Ennahda aus der Wahl vom Oktober 2011 als stärkste Kraft hervorgegangen war, wurde der Vater dreier Töchter im Dezember 2011 zum Chef der Übergangsregierung ernannt. Der Regierungschef, der zugleich Ennahda-Generalsekretär ist, wird zum pragmatischen Reformflügel der Partei gerechnet. Immer wieder hat Jebali, ein Spezialist für erneuerbare Energien, der in Reims und Paris ein Ingenieurstudium absolviert hat, sich öffentlich für Meinungsfreiheit eingesetzt und versucht, Befürchtungen zu zerstreuen, seine Partei plane eine Talibanisierung Tunesiens.

Einmal hat der in der Hafenstadt Sousse geborene Sohn eines Schreiners aber selbst Misstrauen geweckt, als er in einer Rede von einem „sechsten Kalifat“ phantasierte. Jebali distanzierte sich von den Äußerungen. Kritiker führen sie aber als Beleg für die Doppelzüngigkeit von Ennahda an, die zu ihren Anhängern anders spreche als etwa zu einem westlichen Publikum. Für seinen Vorstoß zur Auflösung der Regierung wurde Jebali allerdings auch von seinen Kritikern gelobt. Die Zeitung „La Presse“ verkündete: „Endlich, Vernunft!“

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Time am 8. Februar 2013

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PS.: Demokratie, freie Marktwirtschaft, Rechtstaat und Säkularismus sind nicht so kompliziert, als dass sich damit irgend jemand herausreden könnte. Es geht um eine einfache Sache, die einfach zu verstehen ist: Alle Menschen sollen die gleichen Rechte haben – Man is born equal! Es gibt keinen Grund, Typen wie Jebali zuzuhören, die dies verneinen!

U R BORN TO LOSE, ORK!

Ihren Ramadan retten?

13. August 2010

Ohne westliche Hilfe
würden sie den nächsten Ramadan nicht erleben.

Bei uns wird fleißig gesammelt – für die pakistanischen Flutopfer, die uns in großer Zahl für ihre geborenen Sklaven oder Ungeziefer halten. Wir sollen mehr geben, damit die Orks uns besser finden als ihre Taliban, höhöhö. Das kommt selbst Wolfgang Günther Lerch, der sich überhaupt derzeit recht positiv entwickelt, ein bißchen skurril vor:

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Das Gute tun

Wenn Länder unter Naturkatastrophen apokalyptischen Ausmaßes leiden, wie jetzt Pakistan, versteht sich Hilfe um der Menschlichkeit willen von selbst. Die Deutschen sind dafür bekannt, dass sie in solchen Fällen hohe Summen spenden; dies sollte auch jetzt wieder geschehen. Hilfswerke engagieren sich allenthalben, ob bei Erdbeben, Hurrikans oder verheerenden Überschwemmungen. “Es gibt nichts Gutes, außer man tut es”, möchte man mit Erich Kästner sagen. Pakistan gehört zudem zu jenen Ländern, die schon unter normalen Wetterbedingungen schwer zu regieren sind. Auch ist es nicht grundsätzlich verwerflich, durch Hilfeleistungen indirekt auch für das eigene Land ein wenig werben zu wollen. Da gilt ein anderer Spruch: “Tu Gutes und sprich darüber!” Zu warnen ist freilich vor einer allzu großen Politisierung, gerade im Falle Pakistans. So richtig es jetzt ist, massiv Hilfe zu leisten, so aussichtslos ist die Hoffnung, man könne mit ihr die – jetzt ebenfalls als Helfer auftretenden – Fundamentalisten ausstechen. Wohlwollen wurde nur selten wirksam erkauft, wie viele Helfer erfahren haben.

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Wenn uns das aber keine Sympathien einbringt, was dann? Wir können uns natürlich als die Guten fühlen, die wir sind, und in gewisser Weise kann man die Geldvernichtung auch als eine antiinflationäre Steuerungsmethode betrachten.

Die Menschen, die glauben, dass sie für jeden schlechten Witz einen Tag länger in der Hölle schmoren müssen, könnten die Katastrophe als Strafe Gottes oder Allas begreifen. An solchen sentimentalen Geschichten stricken die deutschen Journalisten und verhinderten Poeten – wie z.B. Christoph Ehrhardt in der heutigen FAZ – gerne mit (1):

“Wie durch ein Wunder hat die Dorfmoschee den Fluten standgehalten. Vor der Katastrophe sprach Imam Muhammad Amin dort das Freitagsgebet. ‘Gott (gemeint ist Alla, T.) hat das Haus verschont’, sagt er, davon sei er fest überzeugt.” Verschonte Moscheen werden derzeit zu einem neuen Alltagsmythos (Eine Menge Fotos werden geliefert, auch von verschonten Häusern, aber keines von der Moschee, es sei denn, das ist die Ruine, auf die der Imam zeigt, T.).

Ehrhardt leidet mit dem Imam, der, so wie er aussieht, mehr als einmal erfolgreich zum Israel-Fahnen-Verbrennen aufgerufen hat. “Der Imam sagt, gerade jetzt, da der Fastenmonat Ramadan begonnen habe, würde das Dorf sich über Hilfe freuen, über Trinkwasser und Lebensmittel. Beides ist Mangelware im Camp, wo sich sofort eine große Menschentraube bildet, wenn Reis ausgegeben und eilig in Plastiktüten zur Familie geschafft wird, wo jede Flasche Wasser heftig umkämpft ist. In diesem Jahr wird es wohl kein schweres süßes Gebäck vor Sonnenaufgang geben, keine festliche Mahlzeit zum Fastenbrechen am Abend.” Schade, schade, Fasten ohne süßes Gebäck – das macht wirklich nicht so richtig Spaß. “Das nagt an dem alten Imam” - dank der westlichen Hilfe aber offensichtlich nicht der Hunger, den er nächtens stillen kann.

“Aber der Imam will seine Wut und seine Verzweiflung im Griff behalten. Er ist ein frommer Mann von tiefem und schlichtem Glauben. ‘Das war die Strafe Gottes für unsere Vergehen‘, sagt er (Aber welche meint er? Zu wenig Steinigungen? T.). ‘Wenn wir uns dieser Strafe mit Würde stellen, dann wird Gott und dafür belohnen’. Den Leuten die zu ihm kämen, um ihn um Rat zu fragen, oder um ihrer Wut über die Untätigkeit der staatlichen Stellen Luft zu machen, predige er Geduld und Zurückhaltung. ‘Wir sind doch friedliche Leute’, sagt er. Aber die Wut ist groß unter den Dorfbewohnern.”

Wut, Wut, Wut – ja aber worauf denn? Auf Alla, der die Flut schickte? Auf die Westler, die an Jahwe glauben, der ihnen immer hilft? Darauf, dass Alla nicht nur ein bösartiger Schwächling ist, sondern dass es ihn vielmehr gar nicht gibt? Auf sich selbst? Meinetwegen kann er sich selbst in den A*sch beißen, nur zu! Jaja, so sind sie, Hauptsache wütend, ein Grund dafür ist obsolet. Ah, ich vergaß das süße Gebäck! Ja, dass das von den Fluten weggespült wurde, macht verständlicher Weise so rrrrichtig wütend, zumal man ja weiß, dass die Juden dahinter stecken.

Wenn ich auch meine, dass das Engagement für den Ramadan dort im Sinne des Counterjihad nicht zum Erfolg führen wird, ist es also doch als Symbol für uns selbst, als Argument gegen die Orkversteher unter uns von hohem Wert. Wieder einmal zeigt sich angesichts der erbärmlichen Summen, die aus den fetten mohammedanistischen Ölstaaten usw. eingehen, welche getreu den Geboten Klo H. Metzels (z.B. Kloran, 25/67; Recl. S. 343) lieber nicht zuviel geben (2), dass der Kloran eine mächtige aber scheinheilige Schrift ist.

Der Monat Ramadan, in dem die Orks ihrem Blutsäufergott Alla besonders viele Menschenopfer darbringen, führt auch in Europa zu Kontroversen. Als besonders schleimig hat sich leider ein deutscher Fernsehsender hervorgetan, der nicht begriffen hat, dass es nur auf die Bonbons ankommt, und der so des Imams Zorn nicht mildern kann. Wie Herr Lerch meldet auch Jürg Altwegg Zweifel am Sinn des vorherrschenden Appeasements gegenüber den Mohammedanisten-Hetzern an, die er in Beziehung zu den Nazis setzt.

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Um den Ramadan tobt ein Kulturkampf

Schwein gegen Halal: Brigitte Bardot prangert aufs Neue das islamische Schlachten an, “Libération” wehrt sich gegen aggressive Leser.

Frankreich schaut auf RTL 2: Die Tatsache, dass der deutsche Privatsender während des islamischen Fastenmonats die Zeiten des Sonnenaufgangs und -untergangs einblendet, hat in Paris mehr Reaktionen ausgelöst als in Deutschland selbst. Der Beginn des Ramadans ist das Thema dieser Tage. Fünf Millionen Muslime wollen ihn streng befolgen. Vorzeitig seien viele aus ihren arabischen Heimatländern nach Frankreich zurückgekehrt. Die Zeitungen berichten von Sonderflügen und vollen Schiffen. Schon lange hat der Ramadan nicht mehr im August begonnen. Im Sommer sind die Tage ganz besonders lang. Sechzehn Stunden dürfen Muslime weder essen noch trinken. Auch Rauchen und Sex sind verboten.

Wie die Gläubigen mit diesen Vorschriften umgehen, illustrieren die Medien mit vielen Porträts. Nur schwerlich bekommen die Journalisten Auskünfte von den Arbeitgebern. Das Nachrichtenmagazin “L’Express” fordert seine Leser auf, über ihre Erfahrungen zu berichten: Wie kann ich Allah und dem Arbeitgeber gerecht werden? Das Geschäft mit religionskonformer Nahrung boomt. Erstmals schalten die Supermärkte auch Anzeigen für ihre Halal-Marken. Die Werbung setzt auf französische Symbole wie den gallischen Hahn: stolz, ein Muslim zu sein. Mit Halal-Produkten werden fünf Milliarden umgesetzt, viermal mehr als mit Bio. Am Donnerstag hat Brigitte Bardot im Privatsender Europe 1 einmal mehr gegen die islamischen Schlachtmethoden protestiert. Diese würden sich in den Schlachthäusern generell durchsetzen: Man verzichte auf das Betäuben der Tiere. Das Video wurde umgehend zum Bestseller im Netz.

Nicht nur Tierschützer protestieren gegen die Ausbreitung des Islams. Der berühmteste Polygamist des Landes wurde wegen Vergewaltigung angeklagt und taucht aufs Neue in den Schlagzeilen auf. “Libération” hat eine Serie von Beiträgen mit Informationen ohne Rücksicht auf die politische Korrektheit veröffentlicht. Angesichts der exzessiven Reaktionen musste die Zeitung das Internetforum schließen: Die Artikel können nicht mehr kommentiert werden.

Nur am Rande reflektieren die traditionellen Medien den Kulturkampf, der im Internet tobt. Es trieft vor Hass. Nur auf seiner Internetseite hat der führende Privatsender tf1 berichtet, wie bei den Ausschreitungen in Grenoble ein Polizist beschimpft wurde. Man kann die Angriffe auf die “Gesellschaft des Schweins” und die Propagierung von Halal als Gesetz kaum mehr als Exzesse einer fanatischen Minderheit verharmlosen. Die Muslime haben den “Facebook-Apero” mit “Wurst und Wein” im Pariser Araberviertel “Goutte d’Or” als Kriegserklärung empfunden. Vorausgegangen war die Sperrung einer Straße für das Freitagsgebet.

Der Soziologe El Yamine Soum spricht von einem verbalen Bürgerkrieg: “Ich glaube aber nicht, dass die Menschen, die sich im Internet beschimpfen, auch aufeinander schießen würden.” Wer sich die Rap-Clips im Netz anschaut, kann aber auch ein Zusammenleben für kaum mehr möglich halten: “Hier wo das Schwein König ist / Hass über die Kinder von Jeanne d’Arc / hoch und kurz werden wir sie aufhängen.” Wenn Rechtsradikale ähnlich heftige Töne anschlagen, werden sie verboten.

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Time am 13. August

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1) http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~EEC00A97E8DEA407086CB9B4A5FDC822A~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/kloran-9-ein-kramer-und-strauchdieb/

Immer noch schlimmer

17. August 2009

So, wie die Richter-Skala bekanntlich nach oben hin offen ist, scheint es sich mit der Schlechtigkeit des Mohammedanismus zu verhalten. Grade dachte der Counterjihadi, mit Mammut Gardinenstange sei der ultimative Bösewicht gefunden, da berichtet die heutige FAZ:

“In Iran sollen erstmals seit der islamischen Revolution von 1979 Frauen in Ministerämtern Regierungsverantwortung tragen. Das kündigte Präsident Mahmud Ahmadineschad am Sonntag im staatlichen Fernsehen an. Zumindest das Gesundheitsministerium und das Sozialressort sollen künftig mit Marzieh Vahid-Dastdscherdi und Fatima Ajorlu von Frauen geleitet werden. Ein drittes Ministerium könne ebenfalls an eine Frau gehen, sagte er. Irans letzte Ministerin war unter dem Schah-Regime im Amt und wurde nach der Revolution von 1979 exekutiert… Aus dem von KONSERVATIVEN HARDLINERN dominierten Kabinett war zuletzt SCHARFE KRITIK an Ahmadineschad geäußert worden.”

Eine ähnliche Situation wird aus der Eiterbeule Gaza von Hans-Christian Rößler und Christoph Ehrhardt in der heutigen FAZ gemeldet. Dort hatte die Hamas in der Nacht zum Sonnabend eine von der Gruppe “Armee der Helfer Gottes” (gemeint ist Alla) in Rafah in ihre Gewalt gebrachte Moschee gestürmt. Die lieben kleinen Helferlein sollen “salafistisch” sein, was mir aber nach der Definition von Wiki fragwürdig erscheint (1). Wie dem auch sei, die Hamas legte mindestens 28 in eine Reihe, unter ihnen ein kleines Mädchen.

Mulla Abdul Latif Mussa und seine Anhänger hatten die Hamas-Regierung als “weltlich” beschimpft und ein “Islamisches Emirat” ausgerufen, das sich bald, und das ist mE. wirklich untypisch bescheiden, (nur, T.) auf den gesamten GAZAstreifen erstrecken werde. Die FAZ:

“Damit war er zu weit gegangen, der Ausspruch kostete ihn und 21 seiner Kämpfer das Leben. Am Samstagmorgen soll Mussa seinen Sprengstoffgürtel gezündet haben. Es wurde berichtet, er habe mehrere Sicherheitsleute der Hamas mit in den Tod gerissen, unter ihnen auch einen ranghohen Hamas-Vertreter, Abu Dschibril Schimali. Er soll die Entführung des israelischen Soldaten Gilad Schalit organisiert haben und war als Vermittler zu dem Prediger geschickt worden. Mussa, der nicht nur Prediger, sondern auch Mediziner war, hatte vor etwa zwei Jahren seine Privatklinik in Rafah aufgegeben und seinen Feldzug gegen die ‘liberale’ Hamas begonnen. Er galt als einer der einflussreichsten Prediger im Gazastreifen. Seine Leute würden nicht ruhen, bis aller muslimischer Boden befreit sei und die Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem ‘gereinigt’ sei von der ‘Schändung’ durch die ‘verfluchten Juden’.”

Hier übrigens ein Foto aus einem Alladienst von Mad-Mulla-Mussa. Die zweite Läusematratze mit Wumme von links sieht eigentlich eher aus wie ein Deutscher, finden Sie nicht?

Mussa

Tja, und nun ist Schluß mit Mussies Fiebertraum. Dabei hatte man schon einiges erreicht: “Die Hamas teilte mit, die Gruppe stecke hinter früheren Angriffen auf Cafés, CD-Läden und eine Hochzeitsfeier”, meldet die FAZ – und wir sind angewidert von der abgrundtiefen Feigheit der Meuchelmörder. Jedoch auch “eines spektakulären Angriffs auf einen israelischen Grenzposten im Juni wurde die ‘Armee der Helfer Gottes’ (gemeint ist Alla, T.) bezichtigt. Drei radikale Islamisten waren bei einer Attacke zu Pferd getötet worden. Zu zehnt waren sie losgeritten, die Pferde waren mit Sprengstoff bepackt.” Spektakulär? Psychisch krank, würde ich sagen.

Jedenfalls, so wie es nur einen AllaHundseinenGesandten geben kann, kann auch nur eine Gang Gaza beherrschen. Die FAZ: “Man werde in Gaza niemanden dulden, der sich über das Gesetz stelle, sagte ein Hamas-Sprecher. Die Mitglieder der Gruppe seien ‘psychisch krank’ (Genauuuu, aber solches von einem Hassmass-Funktionär? T.); vor der Polizeiaktion habe man vergeblich versucht, sie zu einem ‘moderaten’ Verständnis des Islams (eben à la Hamas, T.) zu BEKEHREN… Die Hamas ist sich offensichtlich der Gefahr bewusst, die noch radikalere Gruppen für ihre Herrschaft im Gazastreifen bedeuten.”

Und wer ist Schuld daran? Natürlich die Juden! Die FAZ: “Ein Hamas-Offizieller behauptete gegenüber der israelischen Zeitung ‘Jerusalem Post’ gar, die (aus Sicht der Hamas israelgesteuerte, T.) Fatah arbeite mit den radikalen Islamisten zusammen, um die Hamas-Herrschaft in Gaza zu untergraben.”

Und jetzt habe ich das große Vergnügen, Ihnen einen Kommentar von FAZ-Ali1 Wolfgang Günter Lerch zum Thema zu präsentieren, der schreibt:

“Schon lange wird gemunkelt, die über den Gazastreifen herrschende radikalislamische Hamas müsse weniger die konkurrierende Fatah als vielmehr islamische Sektierer fürchten, die mit ihrem Kurs nicht einverstanden seien. Eine solche Gruppe, die sogar der Hamas eine ‘weltliche Haltung’ vorwarf und ein ‘islamisches Emirat’ nach dem Vorbild der Taliban proklamierte, hat nun Gaza ein blutiges Wochenende beschert. Die Hamas schlug die von einer Moschee ausgehende Erhebung nieder; der Anführer richtete sich selbst. Im muslimischen Norden Nigerias, in Teilen Somalias und im Norden des Jemen wirkt das ‘Vorbild’ der Taliban offenbar ebenfalls ansteckend, auch wenn direkte Beziehungen zu ihnen oder gar zu Al Qaida nicht immer nachzuweisen sind.”

Soweit so gut, aber lesen Sie nun Alis Schlußfolgerungen, hier zunächst die erste:

“Die Radikalisierung dieser Gruppen, denen selbst die Muslimbruderschaft zu lau erscheint, hat mit FRUSTRATIONSerlebnissen, mit ARMUT und AUSSICHTSLOSIGKEIT zu tun.”

Arme, arme Terroristen, da sind doch wieder mal die Juden schuld. Mal ehrlich, waren Sie noch nie frustriert? Aber jetzt, jetzt kommt ein fürwahr einzig echter und wahrer Ali1:

“Ähnliche sektiererische und radikale Strömungen hat es in der europäischen Geschichte im Zeitalter der Glaubenskriege des 16. Jahrhunderts gegeben.”

Das ist ja reizend! Im Grunde sind wir doch ALLE Terroristen und Mörder! Und wenn die Rechnung von Ali1 stimmt, ist das Ende des mohammedanistischen Terrorismus ja bereits in Sicht. Wir werden bald Ruhe vor ihm haben… im Jahr 2509!

Time am 17. August 2009

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(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Salafisten


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