Wird der (russische) Bär
die (mohammedanistische) Schlange fressen?
Keltische Münze aus Gallien.
In der heutigen FAZ berichtet Michael Ludwig von einem bekannten russischen, orkischen „Rechts“-Anwalt, der „Moskau in Blut ertränken“ will, wenn nicht umgehend die Scharia eingeführt wird. Er wird dafür nicht etwa inhaftiert, sondern kann solches im staatlichen russischen Fernsehen kund tun.
Und nun kommen die Leos dieser Welt und erklären uns, dass die russisch-tschetschenischen Mohammedanisten ganz andere Mohammedanisten sind als die in Deutschland, die Özoguze, Mazyeks, Zaimoglus und Idrisse, gaaanz andere, tolerante, feinsinnige, bescheidene. Eben so bescheiden wie Mazyek, Zaimoglu, Idriss und Özoguz. Aber selbst die Vorzeige Liberal-Orka Kaddor will nicht von der Scharia lassen (1).
Nein, was wir in Russland beobachten, das ist die Zukunft Deutschlands, wenn wir keine geeigneten Gegenmaßnahmen ergreifen. Es werden immer die blutrünstigen Radikal-Orks sein, die die Interpretationshoheit über die „Ideologie des Mohammedanismus“ (Dr. Yavuz Özoguz, 2) haben, aus dem einfachen Grund, weil der Kloran – das angebliche Wort des Wesens, welches angeblich das gesamte Universum geschaffen hat – selbst ein blutrünstiges und radikales Machwerk ist.
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Ankündigung eines Blutbades
Ein bekannter Anwalt fordert in Moskau Schariagerichte
Dagir Chasarow ist nicht irgendwer: Er ist ein bekannter Rechtsanwalt und offizieller Berater des Vorsitzenden des Sozialausschusses im Föderationsrat, dem Oberhaus des russischen Parlaments. Am Dienstagabend forderte er im Fernsehsender Ren-TV mit ruhiger Stimme die Einführung von Schariagerichten in Russland: Muslimen, die sich nicht in die weltliche Kultur Russlands einfügen wollten, müsse das Recht zugestanden werden, selbst zu entscheiden, an welches Gericht sie sich wenden. Wer diese Neuordnung der Dinge aufhalten wolle, den erwarte ein wenig beneidenswertes Los: „Wir werden Moskau – hier leben Millionen Muslime – in Blut ertränken. Moskau wird ein zweites Totes Meer.“
Chasarow, der aus Tschetschenien stammt, hielt den Russen entgegen: „Ihr glaubt, wir seien Zugewanderte, fremd in Russland. Ihr irrt, wir waren schon immer hier. Vielleicht seid ihr ja die Fremden. Ob ihr wollt oder nicht, werden wir unsere eigenen Regeln aufstellen und durchsetzen.“ Der Frage, ob die Schariagerichte auch die Beziehungen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen regeln sollten, wich Chasarow aus. Tags darauf schlugen die Wellen der Empörung hoch. Im Internet brodelte es, die demokratische Jabloko-Partei forderte die Staatsanwaltschaft auf, gegen Chasarow zu ermitteln, und der Vorsitzende des Menschenrechtsrates beim Präsidenten, Michail Fedotow, wies darauf hin, dass Parallelstrukturen im Gerichtswesen gegen die Verfassung der Föderation verstoßen würden.
Bezeichnend ist indes, dass Chasarow, der für einen Politiker der Kreml-Partei Einiges Russland arbeitet, ein naheliegendes Argument nicht verwendete: den schlimmen Zustand der weltlichen Gerichtsbarkeit. Sie ist korrupt, dem Staat und dessen Führung hörig und dient den Mächtigen häufig bloß als Instrument zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen oder der Verfolgung Andersdenkender. Entsprechend niedrig ist ihr Ansehen in der Bevölkerung.
Der Oppositionspolitiker Aleksej Nawalnyj kommentierte sarkastisch, Chasarow sei kein Extremist, sondern ein ganz normaler Vertreter des nordkaukasischen Establishments und daher im staatlich kontrollierten russischen Fernsehen – im Gegensatz zu russischen Oppositionellen – auch ein gern gesehener Gast. Nawalnyj erinnerte an Sprüche des von Putin eingesetzten tschetschenischen Republikführers Ramsan Kadyrow, der Gewalt gegen Frauen rechtfertigt, die sich in seinem Herrschaftsbereich nicht der muslimischen Kleiderordnung fügen. Dahinter steht die Wut vieler Russen, sowohl im liberalen Lager als auch bei den russischen Nationalisten, die Putin nicht durchgehen lassen wollen, dass im Nordkaukasus, in Tschetschenien zumal, die Gesetze der Föderation nicht mehr gelten, die Russen dort immer weniger werden, bisweilen auch vertrieben werden und die Region zum Staat im Staate Russland geworden ist. Im Grunde zahle Russland mit seinen Geldüberweisungen Tribut, wird kritisiert, damit die lokalen Herrscher im Nordkaukasus Moskau gegenüber wenigstens politische Loyalität erwiesen.
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Time am 27. April 2012
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1)
http://www.migazin.de/2012/04/20/und-ewig-schreckt-die-scharia/
2)
http://www.muslim-markt-forum.de/t73f2-Syriens-Situation-hilft-der-Entwicklung-zur-Wahrheit.html
