Die heutige FAZ brachte eine Randnotiz über den Plagiator und Tierquäler aus Leidenschaft (1) Feridun Zaimoglu zum Thema Israel. Wie sein großes Vorbild „Butt“ (engl.: Ars*h) verwechselt er Kunst mit Schaumschlägerei in eigener Sache, und er Schaum schlug sich gegen die einzige Demokratie im Orient auf die Seite Nazirans, was nicht erstaunt, denn er ist Mohammedanist.
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Glückwunsch
Der Schriftsteller Feridun Zaimoglu hat in einem Gespräch mit der Online-Zeitung „Deutsch-türkische Nachrichten“ sein Unverständnis über die breite Kritik an dem Gedicht von Günter Grass geäußert. In Deutschland und in Israel herrsche ein Überbietungswettbewerb im Vorwurf des Antisemitismus. „Ich kann Grass nur beglückwünschen“, sagte der türkischstämmige Zaimoglu, der mit Büchern wie „German Amok“ und „Leyla“ bekannt geworden ist und sich nun Grassens Zentralthese fast wortwörtlich zu eigen macht: „Israel besitzt Atomwaffen und ist eine Bedrohung für viele Staaten, eine Gefahr für den Frieden.“ Bei der Verurteilung von Grass tue man so, als sei „die jetzige israelische Regierung keine rechtskonservative, die mit fast allen Staaten im Streit ist“. Wie er das islamische Regime Irans einschätzt, das Israel mehrmals das Existenzrecht abgesprochen hat, dazu äußerte sich Zaimoglu indes nicht.
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Was mich an der Debatte über die peinlichen Auslassungen Butts („this altekacker“, 2) ziemlich wundert, ist, dass ihm zwar (zu Recht) sein Judenhass vorgeworfen wird, dass aber seine feindschaftliche Haltung zur Demokratie gar kein Gegenstand der Debatte ist.
Der Butt nimmt doch eindeutig eine faschistische Diktatur in Schutz und erklärt die jüdische Demokratie, in der die große Minderheit der Orks volle Bürgerrechte und Freiheiten genießt, zu einer Gefahr für die ganze Welt. Er hat das Projekt Demokratie, welches das wesentliche Projekt der freien Welt ist (und zu dem mittlerweile auch südamerikanische und asiatische Freunde gestoßen sind) also überhaupt nicht verstanden und ist bereit, es verantwortungslos und leichtfertig jederzeit der persönlichen Aufmerksamkeitserheischung zu opfern.
Demokratien sind untereinander Freunde, und sie führen auch keine Kriege gegeneinander. Dies heißt aber nicht, dass sie nicht mit aller Kraft ihre freiheitlichen Verfassungen verteidigen würden und dabei nicht auch eine enorme Gewalt einsetzen würden. Nazideutschland z.B. musste das schmerzhaft erfahren. Hierbei ging es nicht um die Frage, ob es „rechtlich“ o.k. war, z.B. dieses oder jenes Ziel zu bombardieren, es ging um die Zerschlagung des nationalsozialistischen Monsters. In der Beurteilung Israels geht es dementsprechend nicht um die Frage, ob ein paar mehr oder weniger Bauernhöfe besetzt werden, um angeblichen „Landraub“, „Kolonialismus“ oder gar „Rassismus“ (Bulli Brux, 3), es geht um die Frage „Demokratie oder Nicht-Demokratie“.
Die heutige FAZ brachte neben der obigen Notiz auch ein langes Interview von Felicitas von Lovenberg mit dem deutsch-jüdischstämmigen Historiker Fritz Stern (4), der 1938 in die USA emigriert war. Er reiht – ohne den Mohammedanismus überhaupt zu erwähnen – leider nur die sattsam bekannten Plattitüden („authistische Arroganz“, „schwache israelische Regierung“) aneinander und gibt solchermaßen den Quisling, wie er allerdings auch die nazistische Behauptung widerlegt, „die Juden steckten alle unter einer Decke“.
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Frage: Wenn man sich die Lage Israels vor Augen führt, umgeben von feindlich gesinnten Regimen – sehen Sie Chancen für eine politische Lösung?
Antwort: Anders als Günter Grass bin ich zurückhaltend in Fragen der jetzigen Strategie Israels gegenüber Iran. Ich teile die skeptische Meinung von amerikanischen und auch deutschen Experten wie Wolfgang Ischinger, die aus ihrem Fachwissen heraus vor einem solchen Schlag gegen Iran warnen. Besser beurteilen kann ich vielleicht die Gesundheit des Landes und seiner Gesellschaft. Das fanatisch-religiöse Element in Israel hat stark zugenommen. Diese Entwicklung stellt wirklich eine Gefahr für die Demokratie dar. Die Ausdehnung der Besatzung ist zudem erschreckend und schadet Israel als Demokratie außerordentlich. Jedenfalls ist Trotzigkeit nicht Vorbedingung zur möglichen Lösung. Die Lage Israels ist vielleicht einmalig schwer: Es ist ja aus einem unvorstellbaren Trauma geboren – bloß soll man sich nicht verleiten lassen, aus der Schoa einfache Lehrsätze zu ziehen. Albert Einstein, Zionist, der Deutschland als das Land der Massenmörder betrachtete, sagte, die Zionisten müssten sich mit den Arabern arrangieren oder sie würden erneutes grausames Schicksal verdienen. Man kann nicht nur immer das Schlimmste erwarten, defensiv-aggressiv sein. Ich weiß, die andere Seite ist mit Waffen aggressiv, ich verstehe Israels Angst – ich scheue mich, mehr zu sagen.
Frage: Läuft Israel Gefahr, sich selbst um die Solidarität im Ausland zu bringen?
Antwort: Israel hat sehr viel guten Willen im Ausland verspielt. In Amerika durch radikale Methoden der innenpolitischen Einmischung, wie Aipac sie unternimmt. Nochmals: ganz zu schweigen von Besatzung und übler Behandlung. Dann würde ich noch hinzufügen: Man darf die Schoa nicht instrumentalisieren. Wenn man sich erinnert, wie groß die Sympathie für Israel im Sechs-Tage-Krieg 1967 war und auch 1973, als Willy Brandt Israel entscheidend geholfen hat. General Israel Tal, ein großer Panzer-Kommandant, erzählte mir, dass er am Tag des großen Sieges im Jom-Kippur-Krieg gesagt habe: Das müssen wir alles zurückgeben. Was da verpasst wurde! Ich erinnere an Nietzsches Wort von 1871: „Ein großer Sieg ist eine große Gefahr.“ Ich glaube, Rabin hat das verstanden. Seine Ermordung durch einen israelischen Fanatiker hat symbolisch und faktisch entsetzlich viel zerstört. Damals schrieb ich, dass die Palästinenser, die ihre Heimat verloren haben, auch indirekte Opfer von Hitler waren. Das haben manche Leute mir sehr übel genommen. Aber man darf und soll verständnisvoll die Haltung von kritischen Israelis berücksichtigen oder unterstützen.
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Aha, das „fanatisch-religiöse Element“ hat in Israel stark zugenommen und „stellt wirklich eine Gefahr für die Demokratie dar“? Demgegenüber hat das „fanatisch-religiöse Element“ in Nordafrika, Syrien, Saudi-Arabien, Naziran etc. offenbar abgenommen und stellt keine „Gefahr für die Demokratie dar“?
Aha, das nach drei Angriffskriegen der Orks von den Juden eroberte Gebiet muss wieder zurückgegeben werden? Warum? Muss Amerika etwa auch an die Indianer zurückgegeben werden? Müssen die Türken jetzt endlich Zypern und ganz Kleinasien zurückgeben, die Araber ihre afrikanischen und asiatischen Eroberungen?
Niemand instrumentalisiert die Schoa, sie ist Vergangenheit. Es geht jetzt vielmehr um die weltweite Durchsetzung demokratischer Gesellschaftsformen. Israel hat eine.
Demokratische Gesellschaftsformen sind aber unmöglich auf der Grundlage des Gefasels des geisteskranken, perversen und sadistischen Schwerverbrechers und Diktators Klo H. Metzel, wie die real existierenden Orkstaaten zeigen.
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Time am 14. April 2012
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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/10/26/mah-lammchen-mah/
2) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/das-israel-gedicht-von-grass/amerikanische-reaktionen-auf-grass-gedicht-eine-ineffiziente-denunziation-11712035.html
3) http://initiativgruppe.wordpress.com/2011/12/30/prognose-2012/#comment-22566
4) http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Stern

