Mit ‘Israel’ getaggte Artikel

Schleimbaden mit Dimmi-Dave

28. Juli 2010

Uuups, das ging in’s Auge, David!

“Welt-online” (1) berichtete heute über den peinlichen Auftritt des britischen Premiers und Vorsitzenden der “Konservativen Partei” David “Grünschnabel” Cameron (2) in der Türkei:

“Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) wird bei den Gesprächen mit seinem türkischen Amtskollegen Ahmet Davutoglu viel Fingerspitzengefühl zeigen müssen. Denn es würde keinen guten Eindruck machen, wenn Westerwelle als Gegenspieler zum britischen Premier David Cameron auftreten würde, der wenige Stunden vor ihm als ‘Anwalt für den EU-Beitritt der Türkei’ nach Ankara geflogen war. (…) Die deutsche Diplomatie ist über den Alleingang von Cameron als ‘Anwalt’ der Türkei derweil nicht glücklich. Hinter vorgehaltener Hand ist die Rede von einer großen, aber leeren Geste, die Cameron nichts koste.”

“N-TV” (3): „Premierminister David Cameron, der zu Wochenbeginn in Ankara war, hatte sich ‘verärgert‘ über die schleppenden Verhandlungen gezeigt und indirekt auch Berlin und Paris kritisiert.“

Was beide Medien verschweigen, ist die Tatsache, dass sich Cameron in der Frage Israel/Gasa klar auf die Seite Erdogans gestellt hat.

In der gestrigen Washington Post (4) berichtete Jackson Diehl, dass Dimmi-David an der Seite from the Fuhrergan sagte, “der Angriff auf die Gasa-Flottille sei vollkommen inakzeptabel”. In Bezug auf Gasa habe er sodann die typische Taktik der Feinde Israels gewählt, indem er diesem subtil unterstellte, es habe die Methoden der Nazis übernommen, indem er hinzufügte: “Gasa kann und darf kein Gefangenenlager (prison camp, T.) bleiben.“ Als er später darauf angesprochen wurde, habe er behauptet, dass er solches schon einige Wochen vorher in einer Debatte geäußert habe. Dies sei jedoch nicht der Fall gewesen, denn dort hatte er von einem “gigantischen offenen Gefängnis” (was immer DAS sein mag, T.) gesprochen. Diehl: “Neben Cameron stehend verglich Erdogan Israel mit den ‘somalischen Piraten’ und fügte hinzu, dass die Menschen in Gasa ‘unter ständigen Angriffen und Unterdrückung in einem Open-Air-Gefängnis leben’.”

In einer Glosse ging in der heutigen FAZ ging Klaus-Dieter Frankenberger kraftvoll auf Camerons schleimige Reden ein, auch er jedoch, ohne die antiisraelischen Ausfälle zu erwähnen.

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Nicht zu überbrücken

Eine Heldenarie hat der britische Premierminister Cameron jetzt den Türken gesungen: Nehme die EU die Türkei nicht auf, werde sie schwächer, unsicherer, ärmer. Und natürlich komme Europa ohne die Türkei weltpolitisch nicht mehr voran, von wegen Brücke in den Mittleren Osten und so. Bei diesem XXL-Lob fragt man sich, wie die EU es bislang überhaupt geschafft hat, ohne die Türkei halbwegs über die Runden zu kommen. Richtig zornig ist der Premierminister sogar, weil die Aufnahmeverhandlungen mit Ankara, das in der Nato viel für Europas Sicherheit getan habe und sich in Afghanistan engagiere, sabotiert würden. Sind das die Kriterien, dann sollte die EU auch die Kanadier aufnehmen – und wenn schon, denn schon auch die Amerikaner. Die einen wie die anderen verbindet mit Europa so wenig nicht; und geographisch ist die Türkei nur in einer Winzigkeit “europäisch”. Aber im Ernst: Warum glaubt Cameron eigentlich, und zwar mit Begeisterung, die EU gefahrlos überdehnen zu können? Der britische Dissens mit Paris und Berlin ist groß – und im Kern nicht zu überbrücken.

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Wenn schon die innereuropäischen Gegensätze in der Türkeifrage nicht zu überbrücken sind, sind es die zwischen Europa und der Türkei ganz sicher noch weniger.

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Time am 28. Juli 2010

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1) http://www.welt.de/die-welt/politik/article8683514/Westerwelles-schwierige-Mission-in-der-Tuerkei.html
2) http://de.wikipedia.org/wiki/David_Cameron
3) http://www.n-tv.de/politik/Beitritt-ein-offener-Prozess-article1151941.html
4) http://voices.washingtonpost.com/postpartisan/2010/07/david_camerons_pander_to_turke.html

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Sountrack: David (“Diamond-Dave”) Lee Roth
mit “You Got the Blues, not me …” unter

http://www.youtube.com/watch?v=BwpVqh9d7S4

Hier der Text:

You Got The Blues Not Me

Well I’m tired of be’n a fool
And my mind goes hot to cool
And I’m try’n to conform to other’s ideas
And somebody else’s rules

The life I’m livin’ ain’t mine
I’m supposed to feel that’s fine
I didn’t make the world I’m livin’ in
Ah- I ain’t gonna’ tow the line

(PRE-CHORUS)
I’m tired of tryin’ to be someone I know ain’t me
I’m tired of livin’ up to what people expect me to be
You know some people are different, now ain’t that a cryin’ shame
Now wouldn’t it be a real drag if we were all the same?
And I’m not gonna’ try to please
Eyes that just don’t see
If I get myself together

(CHORUS)
Well, you’ll have the blues, not me

Kein Zank, kein Streit…

15. April 2010

Der US-Verteidigungsminister Robert M. Gates
trifft am 18. April 2007 in Tel Aviv ein

Das gespannte Verhältnis zwischen den USA und Israel belastet nicht nur die Juden in aller Welt, sondern auch ihre Freunde, die Freunde Israels und der USA und natürlich den Counterjihad. Mancher mag einen Vorteil darin sehen, z.B. jenen, dass sich die USA der mohammedanistischen Welt gegenüber nun wieder mehr als “ehrlicher Makler” präsentieren können. Das mag dann richtig sein, wenn man, was m.E. nicht völlig unsinnig ist, auf “Zeit spielt”, um den totalen Jihad hinauszuzögern, bis die Orks zu zahlreich und daher zu schwach sein werden, um ihn noch gegen jemanden außer gegen sich selbst zu führen. Dies ist aber m.E. völlig unsinnig, wenn man erwartet, dass die Mohammedanisten den Freiheitsstaaten USA und Israel, die sie den “großen Satan” und den “kleinen Satan” nennen (1), je etwas anderes als tiefsten Hass entgegenbringen würden.

In der heutigen FAZ verleiht der jüdisch-amerikanische Journalist Robert B. Goldmann seiner Hoffnung Ausdruck, dass es recht bald wieder zu einem Zusammenrücken der Regierungen beider Staaten kommen möge.

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Krise unter Freunden

Amerikanische Juden sind besorgt über den Tiefpunkt von Washingtons Beziehungen zu Israel. Sie mögen keine eingeschriebenen Zionisten sein, aber die Mehrheit identifiziert sich mit dem jüdischen Staat, sendet ihre Kinder auf Ferien, oft in einen Kibbuz, und gibt Millionen steuerpflichtiger Dollar aus, um dem seit seinem Entstehen gefährdeten Staat Israel, Hilfe zu bringen.

Diese aus der Erinnerung an den Holocaust genährten Solidaritätsgefühle wurden durch Angriffskriege, Terror und die Feindschaft der Nachbarstaaten Israels gestärkt. Viele Juden finden es unfassbar, dass noch heute, nach jahrtausendelanger Verfolgung, das Existenzrecht eines jüdischen Staates umstritten bleibt, dass es von Amerika und anderen Demokratien des Westens immer wieder bestätigt werden muss.

Seit der Gründung lsraels, für welche die Vereinigten Staaten unter Präsident Harry S. Truman ausschlaggebend waren, ist Amerika der unentbehrliche Verbündete des Landes. Nicht nur alle Präsidenten, die Truman folgten, sondern auch beide große Parteien sind Partner, ohne die der jüdische Staat nicht überlebt hätte. Es gab viele Reibungen in dieser Beziehung, darunter die berüchtigte Bemerkung des ehemaligen republikanischen Außenministers James Baker – um es gesäubert auszudrücken -, die Juden könnten ihm gestohlen bleiben, da sie sowieso nicht republikanisch wählten. Aber die grundsätzliche, selbst auferlegte Verpflichtung, Israels Sicherheit zu gewährleisten, wurde vor wenigen Tagen noch einmal von Außenministerin Hillary Clinton bestätigt.

Für amerikanische Juden klang das allerdings nicht überzeugend, weil Frau Clintons Worte der im März entstandenen Krise in Amerikas Beziehung zu Israel nicht gerecht wurden. Mit ihrer Bekanntgabe neuer Siedlungen in Ost-Jerusalem machte die israelische Regierung zwar einen schwerwiegenden Fehler, den der gerade angereiste Vizepräsident Joseph Biden mit Recht beleidigend fand. Biden wollte mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu über den Friedensprozess sprechen, und das von einem ultrareligiösen Chef geleitete Innenministerium schien ihm zu bedeuten: “Jetzt erst recht nicht.”

Es folgten harte Worte aus Washington. Die Reaktion unter amerikanischen Juden war eine Mischung aus Entsetzen und Zweifel: Entsetzen über einen unglückseligen Schritt der israelischen Regierung und Zweifel an Amerikas Bündnis mit Israel. Manche Juden in Amerika glauben, dass die seit Jahrzehnten im Außenministerium unterdrückten Gefühle über den schwierigen, um nicht zu sagen: lästigen jüdischen Staat jetzt ihren Ausdruck fanden. Werden die Feinde Israels wie Hamas, Hizbullah und vielleicht sogar Syrien diese Krise nicht zu neuen Angriffen nutzen, die dann wieder mit Gegenschlägen aus Israel beantwortet würden?

Netanjahus Weigerung, zum von Präsident Obama einberufenen Atomgipfel nach Washin ton zu reisen, und den stellvertretenden Ministerpräsidenten Meridor zu senden, ist ein weiterer Schritt, der die amerikanisch-israelische Beziehung belastet. Wohl üben israelische Medien an ihrer Regierung auch scharfe Kritik. Aber amerikanische Juden leben in New York oder Los Amgeles und sehen ihre Verpflichtungen gegenüber dem jüdischen Staat anders als Israelis. Warum, fragen sie, können wir nicht nur Amerikaner, sondern auch Juden sein, die, ohne sich “doppelter Loyalität” schuldig zu machen, alles tun, um zwei Generationen nach Auschwitz nicht wieder historische Fehler begehen?

Präsident Obama hielt in Kairo eine seiner besten Reden, um den Muslimen Amerikas Respekt für ihre Religion zu übermitteln und der Gerechtigkeit und dem Frieden zu dienen. Wäre es nicht an der Zeit, dass er nach Israel reist und politische Differenzen in die Perspektive einer hohen Verpflichtung rückt, indem er als mächtigster Regierungschef der Welt jeglichen Zweifel über die Existenz des jüdischen Staates aus dem Weg räumt? Kann er die Juden in aller Welt davon überzeugen, dass das Bündnis Amerikas mit dem jüdischen Staat tatsächlich unerschütterlich ist?

Es ist die quälende Frage, die Juden mit einer Mischung aus Stolz und Unsicherheit beantworten, wenn sie in Synagogen, bei Hochzeiten und anderen feierlichen Gelegenheiten singen, dass “das jüdische Volk lebt”.

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Time am 15. April 2010

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/01/23/im-interview-schimon-peres/

Die Rede des Präsidenten des Staates Israel

28. Januar 2010

Lesen Sie hier die ungekürzte Rede des Präsidenten des Staates Israel, Schimon Peres, die er am 27. Januar im Deutschen Bundestag gehalten hat (1). Das Bild zeigt Peres bei seinem Empfang in Berlin.

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Ich stehe heute vor Ihnen als Präsident des Staates Israel, der Heimstätte des jüdischen Volkes. Und während es mein Herz zerreißt, wenn ich an die Gräueltaten der Vergangenheit denke, blicken meine Augen in die gemeinsame Zukunft einer Welt von jungen Menschen, in der es keinen Platz für Hass gibt. Eine Welt, in der die Worte „Krieg“ und „Antisemitismus“ nicht mehr existieren.

Sehr verehrte Anwesende, in unserer Jahrtausende alten jüdischen Tradition findet sich ein Gebet in der aramäischen Sprache, dass in Erinnerung an die Toten gesagt wird, im Andenken an Väter und Mütter, Söhne und Töchter, Brüder und Schwestern. Dieses weit über tausend Jahre alte jüdische Gebet konnten weder die Mütter sprechen, deren Säuglinge ihrer Armen entrissen wurden, noch die Väter, die ihren Kindern einen letzten Blick zuwarfen, bevor sie in die Gaskammern gepfercht wurden, noch hörten es die Kinder, die im Krematorium in Rauch aufgingen.

Ich möchte, meine Damen und Herren, jetzt und hier die ersten Worte dieses Kaddisch- Gebets im Namen des jüdischen Volkes, und zu Ehren und im Andenken an die sechs Millionen Juden, die zu Asche wurden, zu rezitieren:

„Erhoben und geheiligt werde Sein großer Name in der Welt, die Er nach Seinem Willen erschaffen, und Sein Reich erstehe in eurem Leben und in euren Tagen, und dem Leben des ganzen Hauses Israel, schnell und in naher Zeit. Sprechet: Amen“

Das Gebet endet mit den folgenden Worten, die im Staat Israel zum Symbol geworden sind und zu einem Traum für das jüdische Volk schlechthin wurden:

„Der der Frieden in seinen Himmelshöhen stiftet, stifte Frieden unter uns und ganz Israel. Sprechet: Amen

Meine Freunde, Gesandte des deutschen Volkes und dessen Vertreter,

im Staat Israel und überall auf der Welt weilen immer weniger Überlebende der Shoa unter uns. Ihre Zahl nimmt täglich ab. Und gleichzeitig leben auf deutschem Boden, in Europa und anderswo auf der Welt noch immer Menschen, die damals dieses schrecklichste Ziel verfolgten – den Völkermord. Ich bitte Sie: tun Sie alles, um diesen Verbrechern ihre gerechte Strafe zu erteilen.

In unseren Augen handelt es sich nicht um Rache. Es geht um Erziehung. Es sollte eine Stunde der Gnade für die jüngere Generation sein. Die Jugend muss sich erinnern, darf nicht vergessen und muss wissen, was geschehen ist. Sie darf niemals, wirklich niemals, an etwas anderes glauben, sich andere Ziele setzen als Frieden, Versöhnung und Liebe.

Heute begehen wir den internationalen Gedenktag für die Opfer der Shoa. Genau heute vor 65 Jahren schien nach sechs Jahren Dunkelheit zum ersten Mal die Sonne. Die ersten Sonnenstrahlen legten das Ausmaß der Zerstörung, die mein Volk erlitten hatte, für alle bloß.

An diesem Tag stieg der Rauch noch aus den Krematorien auf, und Blut und Asche bedeckten das Lager Auschwitz-Birkenau. Jetzt war es still auf dem Bahnsteig. Die „Selektionsrampe“ war menschenleer. Im Tal des grauenhaften Mordes breitete sich trügerische Ruhe aus. Das Ohr nahm nur die Stille wahr, doch aus den Tiefen der vereisten Erde wurde ein Schrei hörbar, der das menschliche Herz zerriss und bis zum gleichgültig schweigenden Himmel aufstieg.

Der 27. Januar 1945 kam zu spät. Sechs Millionen Juden waren bereits nicht mehr unter den Lebenden. Dieser Tag symbolisiert nicht nur die Erinnerung an die Ermordeten, nicht nur das Schuldgefühl der Menschheit im Angesicht dieser nicht fassbaren Schreckenstaten, sondern auch die Tragödie des Versäumnisses.

Dies ist unsere Lehre aus einer Zeit, als die in Flammen lodernde Welt derartig abgelenkt war, dass die Mordmaschine tagein-tagaus weiterarbeiten konnte, jahrein-jahraus, ungestört.

Drei Jahre zuvor, am 20. Januar 1942, kam unweit von hier in der „Villa am Wannsee“, am Ufer dieses schönen Sees, eine Gruppe hochrangiger Offiziere und Beamte unter Reinhard Heydrich zusammen, um die „Endlösung der Judenfrage“ zu planen und in die Tat umzusetzen.

Adolf Eichmann arbeitete fleißig an einem Dokument zur Erfassung der Zielbevölkerung, die zur Vertreibung und Ausrottung bestimmt war. Dazu zählte die gesamte Judenheit Europas. Von den drei Millionen polnischen, ukrainischen und sowjetischen Juden, bis zu den 200, die im kleinen Albanien lebten. Elf Millionen Juden wurden zum Tode verurteilt. Die Nazis arbeiteten effizient, und der Weg führte von der „Villa am Wannsee“ direkt in die Gaskammern und Krematorien von Auschwitz.

Ich stehe heute, an diesem Gedenktag, vor Ihnen, verehrte Zuhörer, vor Führungspersönlichkeiten und Vertretern eines anderen, demokratischen Deutschlands – als Vertreter des jüdischen Staates, des Staates der Überlebenden, des Staates Israel. Mir sind die Tragweite und die erschütternde Bedeutung dieser Sitzung bewusst, und ich hoffe und bin sicher, Ihnen geht es ebenso.

Vor meinem geistigen Auge steht die prächtige Gestalt meines von mir so bewunderten Großvaters, Rabbi Zwi Meltzer, ein würdiger und schöner Mann, dessen Lieblingsenkel ich war. Er war mein Lehrer und Erzieher.

Er lehrte mich die Thora. Ich sehe ihn noch vor mir mit seinem weißen Bart und seinen dunklen Augenbrauen, eingehüllt in den Gebetsmantel, inmitten aller Betenden in der Synagoge, in meinem Geburtsstädtchen Wiszniewo in Weißrussland.

Ich hüllte mich damals ebenfalls in den Gebetsmantel meines Großvaters und lauschte aufgeregt seiner schönen klaren Stimme. Noch heute klingt das Echo seiner Stimme in meinem Ohr, das „Kol Nidrei“ Gebet am Versöhnungstag, in den Stunden und Momenten, wo nach dem jüdischen Glauben das Schicksal jedes Einzelnen vom Allerheiligsten festgelegt wird, ob ihn der Tod oder das Leben erwartet.

Ich erinnere mich, wie er am Bahnsteig stand, von wo aus der Zug mich, den elfjährigen Jungen, von unserem Dorf ins Heilige Land Israel bringen sollte. Ich erinnere mich an seine überschwängliche Umarmung. Und ich erinnere mich an seine letzten Worte, die mir befahlen: „Mein Junge, bleib immer ein Jude!“

Die Lokomotive pfiff und die Bahn fuhr los. Ich blickte meinem Großvater durchs Fenster nach, bis seine Gestalt verschwand. Es war das letzte Mal, dass ich ihn sah. Als die Nazis in Wiszniewo einmarschierten, befahlen sie allen Juden, sich in der Synagoge zu versammeln. Mein Großvater ging als erster hinein, eingehüllt in denselben Gebetsmantel, in den ich mich als Kind schon eingewickelt hatte. Seine Familie folgte ihm. Die Türen wurden von draußen verriegelt, und das Holzgebäude wurde angezündet. Von der gesamten Gemeinde blieben nur glühende Asche und Rauch.

Keiner hat überlebt. Meine verehrten Anwesenden, die Shoa wirft schwierige Fragen zur tiefsten Seele des Menschen auf. Wie böse kann der Mensch sein? Wie gelähmt ein ganzes Volk? Ein kulturelles Volk, das auch die Philosophie respektierte? Zu welchen Gräueltaten ist der Mensch fähig? Wie kann er seinen moralischen Kompass abstellen? Die Logik lähmen? Wie kann ein Volk sich als „Herrenrasse“ betrachten, und den Mitmenschen als null und nichtig?

Noch heute stellt sich die Frage, weshalb die Nazis in der Existenz der Juden eine solche Gefahr und Bedrohung sahen. Was brachte sie dazu, in diese Todesindustrie derart viel zu investieren? Wieso setzten die Nazis ihren Plan bis zum bitteren Ende fort, obwohl die Niederlage sich schon längst am Horizont abzeichnete? Waren die Juden eine Bedrohung für das „Tausendjährige Reich“? Konnte ein verfolgtes Volk, von den Stiefeln der Täter zertrampelt, die mörderische Kriegsmaschine der Nazis aufhalten? Wie viele Divisionen standen den Juden Europas zur Verfügung? Wie viele Panzerwagen, Kampfflugzeuge, wie viele Gewehre?

Meine Damen und Herren, der Hass der Nazis lässt sich durch reinen „Antisemitismus“ nicht erklären. Der Antisemitismus ist ein abgedroschener Begriff und keine Erklärung für die mörderische, bestialische Begeisterung, die zwanghafte Entschlossenheit des Nazi-Regimes, die Judenheit auszurotten.

Der eigentliche Zweck des Krieges war doch die Erlangung der Macht über Europa und nicht die Begleichung einer historischen Rechnung mit den Juden.

Und wenn wir Juden in den Augen des Hitler-Regimes eine so bedrohliche Gefahr waren, dann handelte es sich doch bestimmt um keine militärische, sondern eine moralische Bedrohung. Dabei wurde auch der Glaube geleugnet, dass jeder Mensch im Antlitz Gottes erschaffen ist; dass jeder Mensch vor Gott gleich ist, dass alle Menschen ebenbürtig sind. Selbst unbewaffnet wird ein Jude für die Heiligkeit des göttlichen Namens einstehen. Seit Anbeginn seiner Existenz ist das jüdische Volk den Geboten: „Morde nicht!“, „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ und „Suche den Frieden und jage ihm nach!“ verpflichtet. – Unter allen Umständen und überall.

Den gutgläubigen Juden, der an diese Gebote glaubt, sehe ich jetzt vor mir in Gestalt meines gütigen Großvaters, des wertvollsten und ehrlichsten Menschen, den es je gab. Die Nazis wollten ihn entmenschlichen. Sie verbrannten ihn und seine Brüder lebendig. Das Feuer vertilgte ihren Körper, doch nicht ihren Geist.

Die Nazis versuchten, uns Juden in ihren schrecklichen Propagandafilmen und im „Stürmer“ als Parasiten, Höhlenratten und Verbreiter von Krankheiten darzustellen. Sie hatten sich zum Ziel gesetzt, die Werte von Gerechtigkeit und Gnade zu vergessen und sie in Vergessenheit geraten zu lassen. Als Jude trage ich für immer den Stempel des Schmerzes über den Mord an meinen Brüdern und Schwestern. Als Israeli beweine ich die tragische Verzögerung der Entstehung des Staates Israel, weswegen mein Volk ohne Zufluchtsstätte blieb. Als Großvater kann ich den Verlust von 1,5 Millionen Kindern nicht verschmerzen – das ungeheure menschliche Potenzial, ohne dessen Verlust das Schicksal Israels anders ausgesehen hätte. Ich bin stolz darauf, dass wir der Erzfeind der Nazi-Verbrechen sind. Ich bin stolz auf das Erbe unserer Väter – das Gegenteil jeder Rassenlehre. Ich bin stolz auf die Gründung des Staates Israel, die moralische und historische Antwort auf den Versuch, das jüdische Volk von der Erde zu tilgen. Ich danke dem Allerheiligsten für diejenigen Völker, die diesem Wahnsinn, dem Bösen und der Grausamkeit ein Ende setzten. Die Shoa muss dem menschlichen Gewissen stets als ewiges Warnzeichen vor Augen stehen; als Verpflichtung zur Heiligkeit des Lebens, zur Gleichberechtigung aller Menschen, zu Freiheit und Frieden. Die Ermordung der Juden Europas durch Nazi- Deutschland darf nicht als ein astronomisches „schwarzes Loch“ betrachtet werden, als ein Todesstern, der das Licht schluckt und die Vergangenheit gemeinsam mit der Zukunft verschlingt. Die Shoa darf uns aber auch nicht davon abhalten, an das Gute zu glauben. An die Hoffnung, an das Leben.

Heute, am internationalen Gedenktag für die Opfer der Shoa, frage ich mich, wie die Juden Europas in unserem Gedächtnis hätten verbleiben wollen. Nur durch den Rauch der Krematorien? Sollten wir uns nicht auch das Leben vor der Shoa in Erinnerung rufen?

Würden die Millionen Juden Europas über eine kollektive Stimme verfügen, würde diese Stimme uns und Sie alle auffordern, den Blick auf die Zukunft zu richten. Zu verwirklichen, was diese Opfer hätten tun können, wenn ihnen nicht die Gelegenheit dazu genommen worden wäre. Neu zu erschaffen, was wir durch ihren Tod verloren haben.

Nehmen wir als Beispiel den Schöpfungsgeist der deutschen Juden, die sich mit ihrem Heimatland identifizierten, und deren Beitrag zur Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und für Deutschland überhaupt so bedeutungsvoll war, dass er in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Größe der jüdischen Gemeinde stand.

Die Juden Europas haben die Wissenschaft, Technologie, Wirtschaft, Literatur und Kunst dieses Kontinents ungemein bereichert, da sie nach der Vertreibung aus verschiedenen europäischen Ländern zu einem belesenen Nomadenvolk von Handwerkern und mehrsprachigen Kaufleuten wurden. Ein Volk von Ärzten, Schriftstellern, Wissenschaftlern und Künstlern. Ein Volk, das mit Persönlichkeiten gesegnet war, welche die deutsche Kultur, und die Welt im Allgemeinen, bereicherten.

Ich bin überwältigt, wenn ich an die vielen Philosophen und Erfinder denke, die aus den jüdischen Dörfern, den jüdischen Ghettos und dem jüdischen Bürgertum in die Universitäten strömten, sobald ihnen der Zugang gewährt wurde.

Wie durch ein Wunder erschienen Albert Einstein, Sigmund Freud, Martin Buber, Karl Marx, Hermann Cohen, Hannah Arendt, Heinrich Heine und Moses Mendelssohn, Rosa Luxemburg, Walther Rathenau, Stefan Zweig und Walter Benjamin.

Trotz ihrer Verschiedenheit ist allen der nicht zu unterschätzende Beitrag zum menschlichen Gedankengut gemein, sowie ihr außergewöhnlicher Einfluss auf die Moderne. Sie richteten den Blick Deutschlands, Europas, ja, der gesamten Welt auf eine neue Zukunft.

Und nun zur bedeutendsten aller Lehren: „Nie wieder“. Nie wieder eine Rassenlehre. Nie wieder ein Gefühl von Überlegenheit. Nie wieder eine scheinbar gottgegebene Berechtigung zur Hetze, zum Totschlag, zur Erhebung über das Recht. Nie wieder zur Verleugnung Gottes und der Shoa.

Nie wieder dürfen blutrünstige Diktatoren ignoriert werden, die sich hinter demagogischen Masken verbergen und mörderische Parolen von sich geben.

Meine Freunde, Vertreter des deutschen Volkes, die Drohungen, unser Volk und unseren Staat zu zerstören, werden im Schatten von Massenvernichtungswaffen ausgestoßen, die im Besitz irrationaler Menschen sind, die nicht zurechnungsfähig sind und die nicht die Wahrheit sprechen. Um eine zweite Shoa zu verhindern, ist es an uns, unsere Kinder zu lehren, Menschenleben zu achten und Frieden mit anderen Ländern zu wahren. Die junge Generation muss lernen, jede einzelne Kultur, und die universellen Werte zu respektieren. Die Zehn Gebote müssen immer wieder neu gedruckt werden. Lasst uns Licht ins Dunkel bringen; lasst uns Teleskope und Mikroskope auf die Geheimnisse der Wissenschaft richten, die dem menschlichen Körper und Geist Heilung bringen können. Wir benötigen Nahrung für die Hungrigen, Wasser für die Durstigen, Luft zum Atmen und Weisheit für die Menschheit. Mit dem Ende des Britischen Mandats rief David Ben-Gurion, der Wegbereiter der sich erneuernden Nation, den Staat Israel aus. Die Araber wiesen die UNO-Resolution zurück und ihre Armeen griffen Israel an. Und so griffen sieben arabische Heere Israel nur wenige Stunden nach seiner Unabhängigkeitserklärung an, um den noch kaum entstandenen Staat sofort wieder zu zerstören. Wir standen ihnen alleine gegenüber. Wir hatten keine Verbündeten, und waren trotz allem die letzte Hoffnung des jüdischen Volkes auf Sicherheit. Hätten wir den Krieg verloren, wäre dies vielleicht das Ende unseres Volkes gewesen.

Die israelische Armee siegte in diesem aussichtslosen Kampf, in dem historische Gerechtigkeit und menschlicher Mut sich vereinten. In den Reihen der israelischen Streitkräfte kämpften bereits in diesem Krieg Überlebende der Shoa, die erst kurz zuvor die sichere Küste Israels erreicht hatten und sich schon während der Schlachten den anderen Soldaten anschlossen. Einige fielen an der Front.

Während Israel noch die Kriegswunden leckte, begann das kleine Land bereits, als erste Priorität, seine Tore den Überlebenden der Shoa und den vielen jüdischen Flüchtlinge aus arabischen Ländern zu öffnen. Alle anderen Tore blieben für sie verschlossen.

Meine sehr verehrten Anwesenden, wir erinnern uns noch gut, wie uns damals, als unsere Wunden noch bluteten, von unerwarteter Seite Hilfe angeboten wurde – nämlich vom neuen Deutschland.

Zwei historische Persönlichkeiten reichten sich über dem Abgrund die Hand: Kanzler Konrad Adenauer, der Vater der demokratischen Bundesrepublik, und David Ben-Gurion, Gründer und erster Ministerpräsident des Staates Israel.

Am 27. September 1951 hielt Kanzler Adenauer eine Rede im Bundestag. Er sprach von der Verantwortung des deutschen Volkes für die Verbrechen des Dritten Reiches, seine Verantwortung dem jüdischen Volk gegenüber, und über die Bereitschaft seiner Regierung, die Juden für den Raub ihres Besitzes zu entschädigen und dem jungen Staat beim Aufbau unter die Arme zu greifen.

Der Entschluss der israelischen Regierung, mit der deutschen Regierung direkt zu verhandeln, führte zu einer noch nie dagewesenen Protestwelle unter den Juden in der Welt. Überlebende mit eintätowierten Todesnummern der Vernichtungslager bewarfen das israelische Parlament mit Steinen, aber es gab auch solche, die Ben-Gurion unterstützten.

Doch Ben-Gurion bestand auf seinem Entschluss: Es gibt ein anderes Deutschland, mit dem wir über die Zukunft, und nicht nur über die Vergangenheit reden müssen. Schweren Herzens stimmte die Knesset zu. Die Reparationen aus Deutschland halfen Israel aus seiner Notlage und leisteten einen wesentlichen Beitrag zur schnellen Entwicklung des Landes.

Ich hatte damals, als junger Mann, die Ehre, Ben-Gurions Assistent und später im Verteidigungsministerium sein Stellvertreter zu werden. Ich lernte, dass das sich im Aufbau befindende Israel seine Kinder beschützen muss.

Auch in diesem Fall zeigten die Deutschen Verständnis für uns und belieferten uns mit Ausrüstung zu unserer Verteidigung. Zwischen Deutschland und Israel hat sich seither eine einzigartige Freundschaft entwickelt.

Diese Freundschaft führt aber nicht dazu, dass wir die Shoa vergessen, sondern wir sind uns der Finsternis, die im Todestal der Vergangenheit herrschte, bewusst; auch im Angesicht der gemeinsamen, klaren Entscheidung, unseren Blick nach vorne zu richten – zum Horizont der Hoffnung und in eine bessere Welt.

Die Brücke über dem Abgrund wurde mit schmerzenden Händen und Schultern, die dem Gewicht der Erinnerung kaum standhielten, aufgebaut und sie steht auf starken, moralischen Grundfesten.

Unseren ermordeten Brüdern und Schwestern haben wir ein lebendiges Mahnmal errichtet: Mit den Pflügen, die eine Wüste in fruchtbare Plantagen umwandeln. Mit Labors, die neues Leben entdecken. Mit Waffen, die unsere Existenz sichern. Und mit einer kompromisslosen Demokratie.

Wir waren und sind der Überzeugung, dass das neue Deutschland alles in seiner Macht Stehende tun wird, damit der jüdische Staat sich nie mehr alleine einer Gefahr ausgesetzt sehen muss. Mörderische und überhebliche Diktaturen sollen ihr böses Haupt nicht wieder erheben dürfen.

Ich danke Ihnen.

Von Konrad Adenauer, der mit David Ben-Gurion eine gemeinsame Sprache fand, bis zum Kniefall Willy Brandts im Andenken an die Helden des Warschauer Ghettos. Und Sie, Abgeordnete des Bundestages und des Bundesrates, von Helmut Schmidt bis Helmut Kohl, und andere Führungspersönlichkeiten, Sie haben die Grundmauern gefestigt und dem Bau noch weitere Steine der Freundschaft hinzugefügt.

Gesellschaftspolitische Institutionen, Wirtschaftsorganisationen, Kulturzentren, Intellektuelle, Entscheidungsträger und Praktiker – sie alle haben dieses außergewöhnliche Freundschaftsgewebe bereichert.

Danke und nochmals vielen Dank.

Sie, Herr Bundespräsident Horst Köhler, sagten in der Knesset in Jerusalem „Die Verantwortung für die Shoa ist Teil der deutschen Identität“. Wir rechnen Ihnen das hoch an.

Und Sie, Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel, haben die Herzen unseres Volkes mit Ihrer Aufrichtigkeit und Wärme erobert. Sie erklärten vor den beiden Kammern des US- amerikanischen Kongresses: „Ein Angriff auf Israel kommt einem Angriff auf Deutschland gleich“. Diese bewegenden Worte unverbrüchlicher Unterstützung werden wir niemals vergessen.

Meine sehr verehrten Anwesenden, meine Damen und Herren, beinahe 62 Jahre sind seit der Gründung des Staates Israel vergangen. Wir haben die Prüfung von neun Kriegen überstanden. Wir haben Friedensabkommen mit Ägypten und Jordanien geschlossen.

Den Ländern, mit denen wir in Frieden leben, haben wir alle Gebiete, die uns während der Kriege in die Hände fielen, zurückgegeben. Jetzt sind wir ein kleines Land mit wenigen Rohstoffen. Unsere Erde ist sehr störrisch. Und dennoch ist uns die Entwicklung einer Landwirtschaft gelungen, die zu den weltbesten zählt. Statt der Rohstoffe haben wir technologisches und wissenschaftliches Know-how, das uns an die Spitze der wissenschaftlichen Forschung katapultiert hat und die Größe unseres Landes kompensiert.

Unser Volk kam aus allen Ecken der Diaspora. Heute befindet sich die Mehrheit der Juden in Israel. Wir sind zu unserer Sprache zurückgekehrt. Wir sind das einzige Land in unserer Region, dessen Kinder sich in derselben antiken Sprache wie ihre Vorfahren vor über 3000 Jahren unterhalten – in Hebräisch, der Sprache des Alten Testaments.

Die jüdische Geschichte verläuft weiterhin auf zwei parallelen Achsen: Auf der einen Seite die ethische, die bereits in den Zehn Geboten festgehalten ist, diesem Dokument, das vor ungefähr 3500 Jahren niedergeschrieben wurde und seither nicht mehr redigiert werden musste. Es gehört zum Fundament der westlichen Kultur.

Und andererseits die wissenschaftliche Achse, deren Ziel die Ergründung der Geheimnisse ist, die dem menschlichen Auge bisher verborgen blieben, und die unser Leben zu ändern vermögen.

Israel ist ein jüdischer und demokratischer Staat, in dem rund 1,5 Millionen gleichberechtigte arabische Bürger leben. Wir werden es nicht zulassen, dass jemand wegen seiner Nationalität oder Religion diskriminiert wird.

Wir haben die Weltwirtschaftskrise überwunden und befinden uns wieder im Wachstum. Unsere Kultur ist gleichermaßen modern wie traditionell. Die israelische Demokratie ist lebendig. Bei uns gibt es keine Flauten, und selbst in Kriegszeiten bleibt diese Demokratie bestehen.

Unsere Siege haben jedoch den Gefahren kein Ende gesetzt. Es gelüstet uns nicht nach Gebieten, die uns nicht gehören. Und wir hegen auch kein Interesse, ein anderes Volk zu beherrschen, dürfen aber unsere Augen trotz allem nicht verschließen. Unser nationales Begehren ist klar und eindeutig: Frieden mit unseren Nachbarn zu erreichen.

Meine Damen und Herren, Sie wissen, dass Israel dem Grundsatz „zwei Staaten für zwei Völker“ zustimmt. Wir haben im Krieg einen Preis bezahlt, und zögerten nicht, auch für den Frieden einen Preis zu zahlen. Auch jetzt sind wir bereit, auf Gebiete zu verzichten, um mit den Palästinensern Frieden zu schließen. Sie sollen einen eigenen Staat errichten, einen unabhängigen, gedeihenden und friedliebenden Staat.

Ebenso wie unsere Nachbarn identifizieren auch wir uns mit den Millionen Iranern, die gegen die Diktatur und Gewalt rebellieren. Genau wie sie lehnen wir ein fanatisches Regime ab, das die Charta der Vereinten Nationen missachtet. Ein Regime, das mit Zerstörung droht und Atomkraftwerke und Nuklearraketen besitzt, mit denen es sein eigenes Land wie auch andere Länder terrorisiert. Ein solches Regime ist eine Gefahr für die ganze Welt.

Wir möchten von der Europäischen Gemeinschaft lernen. Sie, die den Kontinent von tausend Jahren Krieg und Not befreit und jungen Menschen ermöglicht hat, den Hass ihrer Vorväter gegen Solidarität unter den Jungen einzutauschen. Wir können viel aus Ihrer Erfahrung lernen, und möchten von einem Nahen Osten träumen, in dem alle Länder bereit sind, den Konflikt ihrer Eltern gegen den Frieden für ihre Nachkommen einzutauschen.

Wir möchten eine regionale moderne Wirtschaft aufbauen, um aktuellen Problemen, die uns allen gemeinsam sind, zu begegnen: Hunger, Verwüstung, Krankheit, Terror. Eine Zusammenarbeit bei wissenschaftlichen Projekten würde die Lebensqualität und den Lebensstandard aller verbessern.

Der uns allen gemeinsame Gott ist der Gott des Friedens. Nicht der Gott des Krieges.

Sehr verehrte Anwesende, ich stehe heute vor Ihnen im Glauben, dass es in Ihrer und auch unserer Macht steht, den Lauf der Geschichte zu ändern. Ich glaube daran, dass der Frieden in Reichweite ist. Drohungen gegen Israel werden uns nicht von diesem Weg abbringen.

Ich stehe heute vor Ihnen als Sohn eines Volkes, das bereit ist, alles Menschenmögliche zu tun, um eine bessere Welt zu schaffen, in welcher der Mensch dem Menschen ein Mensch ist.

Der internationale Gedenktag für die Opfer der Shoa ist ein Tag der Andacht und des In-Sich-Gehens. Eine Stunde der Erziehung und der Hoffnung.

Ich habe mit dem Kaddisch-Gebet begonnen, und möchte mit unserer Nationalhymne, der „Hatikwa“ – der Hoffnung – schließen:

Solange ist unsere Hoffnung nicht verloren, die Hoffnung, 2000 Jahre alt, zu sein ein freies Volk in unserem Land, im Lande Zion und Jerusalem!“

Wir wagen den Traum, und ich bin überzeugt, Sie wagen ihn mit uns: Gemeinsam werden wir diesen Traum auch verwirklichen.

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Time am 28. Januar 2010

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1) http://berlin.mfa.gov.il/mfm/Data/171571.pdf

Die Türkei ORIENTiert sich

16. Oktober 2009

In Bezug auf die aktuelle Entwicklung der Türkei scheinen den FAZ-Redakteuren leise Zweifel zu kommen. Denn direkt unter einem Bericht über das Treffen der Präsidenten Armeniens und der Türkei bei einem Pflichtfußballspiel haben sie heute einen von Hans-Christian Rößler über eine neue Hetzserie gegen Israel im türkischen TV platziert, auf die gestern schon PI aufmerksam gemacht hatte (1).

Israel wirft Türkei “Hetze” vor
Erdogan: Manöver wegen Stimmung des Volkes abgesagt

Der Streit zwischen Israel und der Türkei hat an Heftigkeit zugenommen. Der israelische Außenminister Lieberman bezeichnete eine türkische Fernsehserie als “Hetze der schlimmsten Sorte”, die von der Regierung eines Landes unterstützt werde, mit dem Israel diplomatische Beziehungen unterhält. Die türkische Geschäftsträgerin wurde am Donnerstag deshalb ins israelische Außenministerium einbestellt. Die am Dienstagabend zur besten Sendezeit im Sender TRT1 ausgestrahlte Serie “Ayrilik” (“Trennung”) mit dem Untertitel “Palästina in Liebe und Krieg”, zeigt Soldaten, deren Uniformen denen der israelischen Armee ähnlich sind, als brutale Mörder: In Ausschnitten, die auch im Internet stehen, ist zu sehen, wie sie Kinder aus nächster Nähe und Männer in einer Massenexekution erschießen. Der türkische Produzent sagte im israelischen Rundfunk, dass es sich bei den Soldaten NICHT um Israelis handele. Es sei eine GRUPPE, die während der zweiten Intifada in Gaza den Palästinenserjungen Muhammed al Dura getötet habe (2). Der Film beruhe auf “historischen Fakten”; alle Mitwirkenden “LIEBTEN Israel”.

Unterdessen sagte der türkische Ministerpräsident Erdogan dem arabischen Sender “Al Arabija”, dass er sich bei der jüngsten Absage des gemeinsamen Manövers mit Israel an der Stimmung in der Bevölkerung orientiert habe. Seine Regierung habe “als Sprecherin für das Gewissen des Volkes” gehandelt. Die türkische Zeitung “Zaman” zitierte einen ungenannten Regierungsbeamten in Ankara, Grund für die Absage sei die verzögerte Lieferung von Drohnen aus Israel gewesen. Die Türkei erwäge eine Vertragsstrafe in Millionenhöhe.

Dieses feige Getrickse hat Tradition. Lesen Sie jetzt ein Kapitel aus dem Buch des deutschen Pazifisten Heinrich Vierbücher (3), der drei Jahre in der Türkei gelebt hatte, über deren Geschichte:

Aus der türkischen Geschichte

Die Ermordung von mehr als einer Million wehrloser Armenier kann nur für möglich gehalten werden, wenn man sich den Entwicklungsgang des türkischen Reiches vergegenwärtigt. Dieser Teil der Geschichte überbietet an Greueln und Verbrechen jedes andere Kapitel der Weltgeschichte. Es erscheint unfaßbar, in welchem Maße sich die Willkür der Großen des osmanischen Reiches bis in die neueste Zeit hinein mit Dolch, Gift, Erdrosselung und schamlosem Diebstahl austoben konnte. Man bedenke, daß sich die Bluttaten Abdul Hamids zum großen Teil noch in unserem Jahrhundert abspielten. Das hinderte den deutschen Kaiser nicht, der Freund des Meuchelmörders zu sein, so wenig wie die Henkersarbeit des persischen Scheusals Nasreddin die europäischen Souveräne davon abhielt, den blutigen Schah so festlich wie zu unserer Zeit Herrn Amanullah zu feiern.

Gewalt, Gewalt und nochmals Gewalt, das ist das Zeichen der türkischen Geschichte. Kann man dies nicht auch von der Geschichte fast aller Völker sagen? Gewiß, aber in keinem maßgebenden Teile der Welt haben die zerstörenden Kräfte so ausschließlich geherrscht, hat der Säbel die geistigen, aufbauenden Energien so niederhalten dürfen wie in der Türkei.

Von 200 Großwesiren (Reichskanzlern) sind 76 eines unnatürlichen Todes gestorben. Ein Drittel aller Sultane wurde ermordet.

Seitdem der Völkersturm Dschingiskans die kleine Türkenschar Suleimans vor sich hertrieb und in Anatolien zur Ansiedlung zwang, haben die Türken nur vom Ertrag des Säbels gelebt. Sie wurden sofort Kriegsknechte der Seldschuken, deren Reich sie schnell an sich rissen, deren prächtige Bauten sie verfallen ließen. Schon Osman, der Häuptling, von dem die Türkendynastie ihren Namen erhielt, träumte von Weltherrschaft. Es wird ihm besonders nachgerühmt, daß er mit einem Pfeil seinen 90jährigen Onkel erschoß, der ihn hindern wollte, ein Schloß zu erobern. Sein Sohn Orchan (1326-59) war der Schöpfer des Janitscharenkorps, jener Truppe, die durch ihre Taten bald Europa und Asien mit Grauen und Entsetzen erfüllen sollte. Das war eines der merkwürdigsten stehenden Heere, welche die Militärgeschichte kennt. Es ergänzte sich aus Christenknaben, die man in den Feldzügen erbeutete oder aus den griechischen und armenischen Familien Kleinasiens fortschleppte. Schon mit zehn Jahren begann die kriegerische Ausbildung. Die Verpflegung war ganz hervorragend. Ihr wurde eine solche Bedeutung beigelegt, daß der Fleischkessel das Wahrzeichen des Regiments wurde und der Oberst den Titel Tschorbadschi (Suppenkoch) führte. Mit dieser verhätschelten Prätorianergarde von Berufssoldaten waren die ersten Sultane jeder anderen Kriegsmacht ihrer Zeit überlegen.

Durch den Sieg auf dem Amselfeld bei Kossowopolje, wo 1389 die serbische Staatsmacht zerschmettert wurde, machte Murad I. das Türkische Reich zur Weltmacht. Murad fiel in der Schlacht unter dem Dolche eines Serben. Sein Sohn Bajasid I. begann seine Herrschertätigkeit mit der Erdrosselung seines Bruders und führte damit den entsetzlichen Brauch ein, daß fast jede Thronbesteigung von Bruder- und Verwandtenmorden begleitet war. So ließ Mohammed III. (1595-1603) vor seinem viersäuligen Thron die Köpfe seiner siebzehn Brüder zu einer Pyramide auftürmen. Die Thronfolger kamen in den Prinzenkäfig, in dem sie oft ein halbes Leben verbrachten, der Entnervung durch Alkohol und Weiber ausgesetzt, so daß die Häftlinge, zur Macht gelangt, zumeist der Verantwortung nicht gewachsen waren. Den großen osmanischen Eroberern war es nur darauf angekommen, ihrem Reiche ausgedehnte Landesgebiete anzugliedern, Beute zu machen und die Völker auszupressen. Man hat die Türkei oft das “Preußen des Ostens” genannt. Wenn brutale Gewalt ein besonderes Attribut des Preußentums sein soll, dann sind die Türken allerdings schon früher und erfolgreicher Preußen gewesen als die Untertanen der Hohenzollern. Aber beiden ist die Unfähigkeit eigen, moralische Eroberungen zu machen.

Der Sultanshof hätte das Energiezentrum des Riesenreiches sein müssen; er wurde jedoch mehr und mehr zum fressenden Geschwür, das den Organismus hemmte und aussog. Das Eski-Serail, dessen Wirrsal von unzähligen Räumen für den Beschauer von heute mit dem Schauer des Unheimlichen erfüllt ist, war einmal nach dem Wort Solimans des Großen (1520-66) der Mittelpunkt der Welt. Die Beherrscher eines Gebiets von Budapest bis Persien und Tunis hatten hier eine Welt für sich, eine schimmernde Welt, ein Märchen aus Tausend und einer Nacht mit allen Höllen und Himmeln geschaffen. Eine Welt, die zur Zeit des höchsten Glanzes die tausend schönsten Weiber aller Völker und zwanzigtausend Höflinge umfaßte, deren Dienstobliegenheiten in einer Bibliothek von fünfzig Bänden niedergelegt waren. Alle Rasereien der Claudius, Caligula, Nero, Domitian wie der Machtrausch der Alexander und Caesar haben hier ihre Stätte gehabt. Hier konnte das Stirnrunzeln eines Tyrannen den Tod für fiundernausende bedeuten; hier mußten die Gesandten der europäischen Länder sich vor dem Sultan verbeugen, nachdem sie stundenlang demütig gewartet und die Höflinge ihnen die Taschen durchsucht hatten.

Die Türkei schickte in ihrer Glanzzeit keine Gesandten in fremde Länder. Stambul, das Sultansserail, war der Mittelpunkt der Welt. Und da herrschte der Schrecken. Wie im Schloß der sagenhaften Prinzessin Turandot fanden in den Hallen des Palastes Hinrichtungen statt. Aber die Minister, die noch soeben vor ihren Augen einen Angeklagten hatten enthaupten oder erdrosseln lassen, mußten gewärtig sein, bereits beim Betreten einer bestimmten Pforte ergriffen und auf der Stelle hingerichtet zu werden. Denn über allem stand die Laune des Großherrn und über dieser manchmal der Wille der auf Gedeih und Verderb zusammenhaltenden Janitscharen. Da war im ersten Palasthofe die Janitscharenplatane, unter der die Soldateska die Häupter der Großwürdenträger abschlug, die der türkischen Reichswehr mißfielen. Noch sieht man an der Hauptpforte (Bab i Humajun) die Nischen, in denen, an Hakennägeln befestigt, die Köpfe der Enthaupteten dem Volke zur Schau gestellt wurden. Von der Gottähnlichkeit bis zum Sturz in das Nichts war nur ein Schritt, ebenso wie es nur ein Schritt war, daß ein Sklave ohne jede Fähigkeit Großwesir werden konnte, wenn er durch die Gunst eines Augenblicks dem Sultan gefiel.

Die ersten Sultane waren Soldatenkaiser wie die Herrscher Assyriens. Sie waren ihre eigenen Feldherrn; einige von ihnen, wie Murad I., Bajasid I. und Soliman II. starben im Felde. Ihre Handlungen mochten rauh sein, oft von unmenschlicher Barbarei, aber bei allem grenzenlosen Hochmut gab es bei ihnen doch noch einen leisen Schein von Verantwortung und Größe. Es waren Kraftnaturen. Bald aber sollte der Wahnsinn in allen Formen das Haus Osman durchschütteln. Was bei den Habsburgern, Wittelsbachern und Hohenzollern durch die Inzucht verdorben wurde, das mußte sich bei den Suhanen aus zügelloser Ausschweifung ergeben. Jedes Volk hat seinen gekrönten Auswurf. Bei den Osmanen findet man in einer Reihenfolge, auf einem Thron, auf ein Volk losgelassen Narren, Verbrecher und Wüstlinge wie lwan den Schrecklichen, Philipp II., Papst Alexander VI., Ludwig XV., Friedrich Wilhelm I. und II. Da darf es nicht wundernehmen, daß die glänzend organisierten Janitscharen immer mehr einen Staat im Staate bilden und beispiellosen Einfluß ausüben konnten. Sie ließen die Sultane schwelgen und wüten, die Paschas den Staat betrügen, die Statthalter konnten die Provinzen bis aufs Blut peinigen, aber wehe dem Sultan oder Großwesir, der es gewagt hätte, irgendeines der Janitscharenvorrechte zu schmälern! Sein abgeschlagener Kopf hätte am nächsten Morgen eine Nische am Bah i Humajun geziert. So endeten zwei Sultane und zwelundzwanzig Großwesire. Und die Türkei wäre schon vor hundert Jahren an dem Gewaltregiment der Janitscharen zusammengebrochen, wenn es im Jahre 1828 Mahmud II. nicht gelungen wäre, auf dem Pferdemarkt zu Konstantinopel 40.000 dieser widerspenstigen Gesellen durch Hussein Pascha niederkartätschen zu lassen.

Wenn man sich heute staunend fragt, wie es überhaupt möglich wurde, daß die Regierung des mächtigen deutschen Reiches im Weltkriege den Jungtürken gegenüber so willensschwach war, so kann man sich das nicht allein aus der Gleichgültigkeit heraus erklären, die im Kriege allgemein gegenüber den entsetzlichsten Blutorgien bestand. Nein, die Jungtürken waren in jeder Hinsicht die Erben der Alttürken. Diese Emporkömmlinge waren besessen von einem dämonischen Willen zur Macht. Ihnen war jedes Mittel recht um die Türkei wieder zu dem Riesengebilde zu machen, das sie einmal war, um mit den übrigen Mächten so brutal zu verfahren, wie diese es sich jahrhundertelang gefallen ließen. Jeder Deutsche, der während des Krieges in der Türkei lebte, wurde nicht, wie es uns Herr Jäckh erzählen will, “türkophil”, nein, er brauchte nur durch die heuchelnde Maske der Effendis hindurchzusehen, zu horchen, was die Leute sprachen, nur zu beobachten, wie wir auf Schritt und Tritt belogen und bestohlen wurden – dann wußte er, daß wir nur Mittel zum Zweck, ein Faktor in einer Rechnung waren, welche die Herren Talaat und Enver für sich und ihre Clique allein zu machen gedachten.

Der Kaiser Ferdinand sandte 1528 den Ungarn Haberdanacz als Botschafter nach Stambul. Als er im Auftrage des Kaisers die Zurückgabe einiger Donauorte verlangte, wurde er auf neun Monate eingesperrt. Der Russenzar Wassily lwanowitsch sandte dem Sultan Soliman II. zwei Botschafter ins Heerlager nach Belgrad. Beide sind niemals zurückgekehrt. Als ein venezianischer Gesandter nach der türkischen Niederlage in der Seeschlacht von Lepanto 1572 nach Stambul kam, um mit dem Sultan Frieden zu schließen, bekam er eine “türkische” Antwort; es wurde ihm die gegerbte Haut des Verteidigers von Cypern, des Venetianers Bragadino, gezeigt, der bei lebendigem Leibe geschunden worden war! Im Jahre 1632 hatten die Türken ein französisches Schiff ausgeraubt. Der Gesandte ließ durch seinen Dragoman dem Sultan eine Beschwerde überreichen. Was tat der Sultan? Murad IV., der in dem Rufe steht, einer der besten Sultane gewesen zu sein, ließ vor seinen Augen den Unglückchen lebendig aufspießen. Natürlich konnten die türkischen Großen sich seit zweihundert Jahren solche Scheußlichkeiten gegenüber den übrigen Mächten nicht mehr gestatten. Aber wo sich die Gelegenheit bot, haben sie ihrem Blutrausch die Zügel schießen lassen. Vor hundert Jahren noch, im griechischen Befreiungskampf, ließen sie auf Chios und Psara 50.000 Männer, Frauen und Kinder abschlachten und weitere 50.000 in die Sklaverei verkaufen. Delacroix hat es in seinem Gemälde, das der Louvre besitzt, festgehalten. In den letzten Jahrzehnten wurden die Armeniermetzeleien immer häufiger und grauenvoller. Über die Schreckenstaten, die noch zu unserer Zeit unter Abdul Hamid geschehen konnten, ist bereits einiges gesagt worden. Aber allen Greueln der türkischen Geschichte wurde durch den Massenmord von 1915 im Kaukasus die Krone aufgesetzt.

Das türkische Volk ist kein Kulturvolk im großen Sinne des Wortes. Seine Sprache steht auf der Stufe eines Negeridoms, aber es ist die unvergleichliche Sprache für den Rekrutendrill. Von einer Literatur kann kaum die Rede sein; was auf diesem Gebiete geschaffen wurde, sind zum Teil recht fragwürdige Nachbildungen aus dem großen Schatz des persischen und arabischen Schrifttums. Außerdem bedienten sich die türkischen Schriftsteller der sogenannten Gebildetensprache, die in ihrer Geschraubtheit von keinem einfachen Türken verstanden wird. Eine türkische Baukunst hat es nie gegeben. Man hat einfach verfallen lassen, was frühere Zeiten hinterließen. Die gewaltigsten Bauten stammen aus vortürkischer Zeit (Aja Sophia, Omajadenmoschee) oder sind von christlichen Baumeistern in Sultansdiensten erbaut. Die Wissenschaft hatte auf türkischem Boden keine Stätte. Der Türke kann nachahmen und auch das nur in oberflächlichster Weise, jedoch auf keinem geistigen Gebiete wahrhaft schöpferisch tätig sein.

Aber Kriege hat die Türkei geführt, Kriege und wieder Kriege. Sie war der kriegerischste Staat der Erde. Wo die Faust, der Schrecken, die Zerstörungswut und nicht der Geist, nicht die Idee in die Waagschale zu werfen waren, war das Betätigungsfeld der Effendis. Es ist eine Schande für DEUTSCHLAND, daß es der Bundesgenosse einer Bande von EUROPÄISCH FRISIERTEN VERBRECHERN wurde, die nur auf den Augenblick warteten, um den größten RAUBMORD der Weltgeschichte ausführen zu können.

Time am 16. Oktober 2009

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(1) http://www.pi-news.net/2009/10/tuerkische-tv-serie-ueber-kindermoerder-israel

(2) http://www.faz.net/s/Rub510A2EDA82CA4A8482E6C38BC79C4911/Doc~E34A59A3E924D451783BDDAAE96AA7453~ATpl~Ecommon~Scontent.html

(3) Heinrich Vierbücher, „Was die kaiserliche Regierung den deutschen Untertanen verschwiegen hat – Armenien 1915 – Die Abschlachtung eines Kulturvolkes durch die Türken“, Donat-Vlg. Bremen, 2004

http://de.wikipedia.org/wiki/Osmanisches_Reich

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PS, die heutige FAZ meldet übrigens auch: “Türkisch-irakisches Abkommen – Die Türkei und der Irak haben am Donnerstag ein Sicherheitsabkommen geschlossen, in dem es um die Kontrolle der gemeinsamen Grenze und den Kampf gegen die kurdische Terrororganisation PKK im Nordirak geht. Das berichtete die Nachrichtenagentur Aswat al Irak. Zudem seien während eines Besuchs des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan in Bagdad Absichtserklärungen für die Zusammenarbeit in den Bereichen Gesundheit, Transport, Öl, Telekommunikation und Wohnungsbau unterschrieben worden.”

Lesen Sie auch zum Thema: http://www.wadinet.de/blog/?p=2238

Ulrich Sahm: http://www.n-tv.de/politik/dossier/Die-Krise-schwelt-weiter-article545300.html

N-TV zur Hetzserie: http://www.n-tv.de/politik/Israel-empoert-ueber-TV-Serie-article547863.html

SPON (181009): http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,655839,00.html

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Lesenswert ein ausführlicher Reisebericht aus dem heutigen Armenien aus der FAZ von Karen Krüger unter

http://www.faz.net/s/RubB4457BA9094E4B44BD26DF6DCF5A5F00/Doc~E009021B608504B2087E9436DA250538E~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Die Judenverschwörung

18. September 2009

Drei Bücher sind in den mohammedanistischen Staaten – in denen meist nur eine Minderheit lesen und schreiben kann – einschließlich der Türkei besonders beliebt. Es sind dies “Der Kloran” von A. Hitler, “Die Protokolle der Weisen von Zion” von Klo H. Metzel und “Mein Krampf”, eine Fälschung, die auf russische Agenten sowie zahlreiche weitere Mitgestalter zurückgeht (1). Allen Werken ist gemein, dass sie gemein sind, dass sie totalitäre Gesellschaftsformen anstreben oder bewahren wollen, und dass sie für jedes noch so kleine Problem auf der Welt in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ein kleines Völkchen verantwortlich machen, und das ist das Volk der Juden. Sie behaupten eine Verschwörung der Juden gegen das Leben, gegen das Gute und gegen Gott. Sie behaupten oftmals, wie zB. Adi der Schwule, dass die Juden als Verschwörer und Feinde aller anderen Menschen geboren seien, dass sie eine genetische Disposition hierzu hätten.

Die Juden, die vermutlich, so Wiki, vor rund 4.000 Jahren anfingen, sich als solche zu definieren, waren an Zahl mal mehr und mal weniger: “Als eigentlicher Begründer des heutigen Judentums gilt Esra (um 440 v. Chr.). Esra war in der Zeit der Babylonischen Gefangenschaft Hohepriester und durfte mit seinem verschleppten israelischen Volk, das aus vermutlich etwa 20.000 Menschen bestand, auf Erlass des Perserkönigs Artaxerxes zurück nach Jerusalem.” (2+3)

Nicht nur unter der Gewalt der Perser hatten sie zu leiden, auch die Ägypter, die Assyrer, die Babylonier und Griechen verfolgten sie, und die Römer zerstörten schließlich ihren Staat für fast 2.000 Jahre. Wiki: “Der letzte jüdische Aufstand in Israel gegen die römische Herrschaft (Bar-Kochba-Aufstand) wird 135 n. Chr. niedergeschlagen. Die Juden werden über die ganze Welt verstreut (Diaspora). Das Land selbst wird seitdem „Palästina“ genannt. Diesen Namen, der auf das seinerzeit bereits verschwundene Volk der Philister zurückgeht, erhielt das Land aufgrund eines Erlasses von Kaiser Hadrian, um die Erinnerung an die judäischen Bewohner zu tilgen, deren Aufstand er niederschlug.” (4)

Vor allem die strikte Weigerung, jemand anderen denn Gott als Gott anzuerkennen, was dem Polytheismus und Gottkönigtum der Großreiche zuwiderlief, hatte ihnen bis dahin die unversöhnliche Feindschaft der Herrscher eingebracht. Schändlicher Weise widerfuhr ihnen aber auch in den Ländern des christlichen Europas oftmals nichts Gutes. Jedoch blieben sie, solange sie den Glauben an den einen Gott nicht verloren, als das jüdische Volk intakt, egal auf welchem Teil des Globuses und unter welcher Herrschaft sie lebten.

Denn Gott hatte ihnen gesagt, dass sie sein auserwähltes Volk seien und dass durch sie auch alle anderen Menschen gesegnet seien (s. zB. 1. Mose 18,18). Die Juden brachten ihr großes Talent und die Aufmerksamkeit des einen Gottes in das jeweilige Gemeinwesen ein. Wenn sie frei waren, waren sie gut auf jedem Gebiet – wenn sie aber zB. nur auf dem Finanzsektor tätig sein durften, entwickelten und vervollkommneten sie eben diesen. Die Gastgesellschaften waren jedoch häufig abweisend, unfreundlich, ja sogar eliminatorisch. Neid auf die Tüchtigkeit der Juden, auf ihren Zusammenhalt, auf ihren Stolz darauf, dass sie den einen Gott als solchen erkannt hatten und ihm unbedingt treu blieben, lösten bei dem die Juden umgebenden, weit weniger entwickelten Personal zT. entsetzliche Verhaltensweisen aus.

Vor etwa hundert Jahren gewann dann endlich die Idee Gestalt, dass es gut sei, wenn die Juden die Möglichkeit hätten, in ihre von Gott schon seit 4.000 Jahren immer wieder versprochene, immer wieder gegebene und immer wieder verlorene Heimat zurückzukehren. Vespasian, Titus, Hadrian und all die anderen Diktatoren geistern ja nur noch in den Geschichtsbüchern herum. Das einstige Land der Juden lag darnieder, und nur sehr wenige Menschen mochten sich dort aufhalten – es stand unter englischer Sachwalterschaft. Juden kauften sich dort ein, entwickelten das Land, führten ihre Besitzungen zusammen und definierten sich letztendlich als ein neuer Staat, der aber – wie gezeigt – tatsächlich einer der allerältesten der Menschheit ist. Die Hitler-Deutschen hatten unterdessen in nur zwölf Jahren mindestens ein Drittel von ihnen, die unfaßbare Zahl von sechs Millionen Menschen, abgeschlachtet. Die Idee der UNO, das Land unter Juden und Arabern, die dieses vor Jahrhunderten besetzt hatten, aufzuteilen, lehnten die Araber ab. Die Armeen Jordaniens, des Irak, des Libanon, Ägyptens und Syriens eröffneten umgehend den Krieg gegen Israel, sobald die Unabhängigkeitserklärung ausgesprochen war (5).

Jahrhunderte zuvor war nicht nur der Glauben durch das Erscheinen des Messias reformiert worden, was die Entstehung des Christentums und die Verbreitung des Glaubens in den finstersten Winkel der Erde bedeutete. Auch Satan hatte sein Haupt erhoben und den Antichristen Klo H. Metzel gezeugt, ein gieriges kleines heißes Tier, das sich auf alles stürzte, was Juden und Christen, Griechen, Römer, Perser, Inder und alle Menschen bis dahin an Großem hervorgebracht hatten, um es mit seiner Gewalttätigkeit, seiner Übellaunigkeit und seinem schlechtem Atem zu beschmutzen und zu erniedrigen. Zu den bevorzugten Objekten seiner Begierde, die er bezwingen und auswaiden wollte, erkor sich der Antichrist naturgemäß das Judentum und das Christentum (6).

Kein Strauch, kein Baum, an dem der räudige Mohammedanismus nicht zwanghaft das Bein heben mußte, um seinen übelriechenden Strahl abzusondern. Streunende Hunde und Nomaden: Ihr wichtigstes Ziel ist die Kontrolle von möglichst viel Territorium. Und da die reichste, wichtigste und am weitesten entfernte Stadt im ungebildeten aber gierigen Bewußtsein Klo H. Metzels Jerusalem, die Hauptstadt des vorübergehend mal wieder untergegangenen jüdischen Reiches war, ebenso wie sie natürlich Hauptstadt der jüdischen Häresie “Christentum” ist, erhob er Anspruch auf diese Stadt und erklärte sie zur drittheiligsten Stadt (was immer eine heilige Stadt sein mag) des Mohammedanismus.

Und genau hier liegt der Kern des Problems. Den Mohammedanisten ist durch die Staatsmacht Israels seit ein paar Jahrzehnten eine ihrer zentralen Kultstätten abhanden gekommen. Nicht, dass die Orks sich dort nicht in gewohnter Manier in den Dreck werfen können, und ihren Popo zu Alla strecken können, damit der die ganze schwule Bande mal wieder so richtig durchnudelt – rein virtuell natürlich, nein, das können sie nach wie vor. Aber es geht um die Macht, um die Tatsache, dass es Juden sind, die Herren dieses Territoriums sind. Und wenn Alla die drittheiligste Stadt offenbar nicht verteidigen kann, wie steht es dann mit der zweitheiligsten und der allerwertesten? Was kann Ba-al-la denn überhaupt? Die faschistische, nomadische Rotte, die die ganze Welt fressen will, die aber zugrunde geht, wenn sie in der Bewegung innehält, wurde bei Jerusalem von den Juden gestoppt und der Götze schwankt bedrohlich. Die Existenz Israels beweist so den in ihrer Masse animistischen Orks die Nicht-Existenz Allas.

Wichtiger als die Einnahme New Yorks ist den Orks daher die Kontrolle Jerusalems, denn New York kommt in ihren Kochbüchern gar nicht vor, wohl aber Zion (Natürlich ist nach mohammedanistischer Ansicht auch New York ursprünglich eine mohammedanistische Gründung, ebenso wie Moskau, Paris, Rom, Berlin und Peking – so wie wir alle, ob wir das wollen oder nicht, eigentlich geborene Mohammedanisten sind, die entweder beim Kult bleiben oder aber ungläubige Verräter werden (zB. alle Christen und Juden). Ein Kult jedenfalls, der anordnet: “Hütet euch davor, während des Gebets nach rechts auszuspucken, sondern spuckt unter euren linken Fuß! (Buhari IX/5, Recl. S.125)”, und dies zu Aussagen Gottes erklärt, der also zu 99,999% aus obskuren Geboten oder Verboten besteht, nimmt die Frage “seiner” “heiligen” Städte mutmaßlich sehr, sehr ernst.

So verwundert es nicht, dass den ohnehin notorisch unfairen Orks jedes Mittel Recht ist, den Judenstaat zu zerstören, und da es ihnen schon vor längerer Zeit gelungen ist, die UNO zu kapern, setzen sie auch diese zum Kampf gegen Israel ein.

Für diejenigen von ihnen, welche der Propaganda der arabischen Staaten Folge leisteten und 1948 im Rahmen des Krieges der Araber gegen Israel aus dem Land flohen (viele von ihnen blieben und sie stellen heutzutage 20% der Bevölkerung Israels), wurde eine exklusive UNO-Organisation (UNRWA – United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East) geschaffen mit dem Ziel, ihre Eingliederung in arabische Staaten zu verhindern, und so ein Menschenpotenzial zu schaffen, das den Anspruch auf den mohammedanistischen Besitz an Israel aufrecht erhält (7). Aus diesem Grund setzten die Orks in gewohnter Lügenmanier auch eine skurile Maßnahme durch. Sie bestimmten nämlich, dass nicht nur die ca. 750.000 Orks, die damals geflohen waren, Flüchtlinge seien, sondern auch deren Kinder und Kindeskinder. So kommt es, dass die übergroße Mehrheit dieser Menschengruppe, die sich selbst als “Palästinenser” bezeichnet und in einigen Israel umgebenden arabischen Ländern in eigenen, geschlossenen und selbstverwalteten Städten lebt, tatsächlich niemals Flüchtling war. Über ihre Anzahl besteht keine Einigkeit, 4,5 Millionen registrierte sowie 1,5 Millionen “unregistrierte” sind es nach Angaben der UNRWA, Orks und ihre Helfer reden sogar von 7,5 Millionen. Damit sind die Pallies ein interessantes biologisches Phänomen, denn sie sind die einzige Lebensform, die sich trotz des angeblich an ihr begangenen “Völkermordes” stetig in astronomischen Dimensionen vermehrt, eben um das Zehnfache in 50 Jahren.

Der UNRWA, die von der mutmaßlichen Konvertitin Dr. Karen Koning Abuzayd (8) geleitet wird, stehen übrigens gigantische Geldbeträge zu Verfügung. 2009 beträgt ihr reguläres Budget 545 Millionen US-Dollar, dazu kommen sogenannte “projektbezogene” Geldmittel, die in manchen Jahren dieselbe Größenordnung erreichten. Die UNRWA verfügt über ein Personal von fast 30.000 Leuten, die meisten davon sind Pallies, viele von ihnen Mitglieder von Terrorgruppen. Das UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees - 9), hingegen, das weltweit alle anderen, nämlich derzeit über 20 Millionen Flüchtlinge versorgt, hat nur 6.300 Mitarbeiter, und sein jährliches Budget beträgt etwa eine Milliarde US-Dollar. Pro Kopf kümmern sich also zwanzigmal so viele UN-Betreuer um die palästinensischen Flüchtlinge wie um alle anderen, und sie haben dafür – wiederum pro Kopf – mindestens den zweieinhalbfachen Betrag zur Verfügung. Um die Hunderttausende von Juden, die von den Orks aus den mohammedanistischen Ländern vertrieben wurden, kümmert sich übrigens kein UNO-Hilfswerk.

Wie Hans-Christian Rößler in der gestrigen FAZ berichtete, ist vielmehr die Kommission des UN-Menschenrechtsrates, in dem ua. Algerien, Aserbaidschan, Bangladesch, Pakistan, Saudi-Arabien und Tunesien stimmberechtigt sind, und die das israelische Vorgehen gegen die Hamas untersuchen sollte, mal wieder zu dem erwarteten Ergebnis gekommen: “Nur die Hamas war mit dem Bericht zufrieden, auch wenn sie nicht glücklich darüber war, dass auch ihr Kriegsverbrechen vorgehalten wurden. Die auf israelisches Gebiet abgefeuerten Raketen dienten der ‘Selbstverteidigung’ und sollten eigentlich nur militärische Einrichtungen, aber keine Zivilisten treffen, sagte ein Sprecher. Deutlich härtere Worte als für die Hamas fand die Kommission unter der Leitung Goldstones… jedoch für die israelische Militäraktion: Es handele sich um einen ‘absichtlichen und unverhältnismäßigen Angriff, mit dem Ziel, die Zivilbevölkerung zu bestrafen, zu erniedrigen und zu terrorisieren’”. (10)

Wie Sie also sehen, ist das kleine, tapfere Volk der Juden für und mit Gott immer wieder durch die Hölle gegangen. Viele Völker, unter ihnen auch Feinde der Juden wie die Philister, nach denen sich die Pallaraber benennen, sind verschwunden, aber die Juden gibt es immer noch, und jetzt haben sie nach 2.000 Jahren sogar wieder einen eigenen Staat, und sie halten darin für uns alle dem Ansturm der Orks stand. Die größte Nationengemeinschaft der Erde, die Orkländer, wollen Israel wieder vernichten, und viele Westler und unter ihnen sogar solche, die sich Christen nennen, möchten ihnen dabei behilflich sein. Sie benutzen alle Mittel und Wege, und sie setzen auch die UNO für ihr Ziel ein. Ist das etwa keine Verschwörung?

Ja, es gibt eine Judenverschwörung!

Das ist die Verschwörung von ein paar Milliarden Lumpen auf diesem Planeten gegen Israel und die Juden, gegen Gottes auserwähltes Volk.

Time am 18. September 2009

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(1)

http://www.netzeitung.de/politik/ausland/329167.html?Mein_Kampf_Bestseller_in_der_Tuerkei

http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~ED043AD0843BD4E2798E24F7D5EE89AF6~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.pi-news.net/2007/11/antisemitische-hetze-in-der-tuerkei/

http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-1047/i.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Protokolle_der_Weisen_von_Zion

(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Juden

(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Jerusalem

(4) http://de.wikipedia.org/wiki/Israel#Entwicklung_bis_zum_20._Jahrhundert

(5) http://de.wikipedia.org/wiki/Pal%C3%A4stinakrieg

(6) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/der-kloran-4-hass-auf-juden-und-christen/

(7) http://de.wikipedia.org/wiki/UNRWA

(8) http://www.blinkx.com/video/interview-mit-karen-koning-abu-zayd-chefin-des-un-hilfswerkes-f-r-pal-stina-fl-chtlinge-im-nahen-osten-unrwa/zo4FN9eNseYiDnbPjcYmoA

(9) http://de.wikipedia.org/wiki/UNHCR

(10) Hinzufügung am 2. Oktober: Eine lesenswerte Analyse und sehr kritische des Goldstone-Reports gibt es in er NZZ vom 18. September unter
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/beschaedigte_glaubwuerdigkeit_der_uno_1.3591313.html

Zum Thema lesenswert, 021009: http://pajamasmedia.com/blog/the-dirty-little-secret-about-the-palestinians/

081009:

http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/2Steinberg091008.html

Jihad-Basis Bullerbü

22. August 2009

Ich mag Schweden, ein weites Land mit freundlichen und entspannten Bewohnern. Ich war früher oft dort, vor allem in Smaland, und Astrid Lindgren ist immer noch einer meiner Lieblingsautoren – Vater mehrerer Kinder, der ich bin.

Aber seitdem ich mich im Counterjihad befinde, kriege ich doch vieles mit, was mir Schweden immer unsympathischer macht. Mutter Sozialstaat und elend lange Jahre sozialdemokratischer Alleinherrschaft scheinen dort in Verbindung mit exzessiver Einwanderung von Mohammedanisten nunmehr eine neue Dimension des Jihad zu erzeugen. Fjordman hat viel darüber geschrieben, und ich habe Ihnen eine Liste von PI-Links zum Thema zusammengestellt (siehe unten), auch ein von EISVOGEL übersetzter Artikel von Fjordman ist darunter (ganz unten).

Heute berichtet die FAZ Schockierendes über den Jihad made in Sweden.

Die auflagenstärkste Zeitung “Aftonbladet” habe im Kulturteil einen Artikel gebracht, der Aufklärung darüber fordert, ob (also im Subtext BEHAUPTET, dass) “Israel sich am ORGANHANDEL beteilige und DESWEGEN Palästinenser erschieße.” Eine bedeutende europäische Zeitung behauptet ernsthaft, dass Israel aus wirtschaftlichen Gründen massenhaft Pallies schlachtet, ausweidet und ihre Organe verscherbelt! Sehen Sie, Schweden muss man mindestens die Komplizenschaft zu Hitlers Nazideutschland vorwerfen: Die haben fleißig weiter Eisenerz geliefert, obwohl sie wussten, dass die Nazis die Haare und Goldzähne ermordeter Juden weiterverarbeiteten! Was für eine ekelhafte, perfide Ungeheuerlichkeit ist das also! Außenminister Lieberman fand mE. richtige und deutliche Worte. Die FAZ.: “… Lieberman verglich die Haltung der schwedischen Regierung zu dem Zeitungsbericht mit dem Schweigen Schwedens während des Holocausts. Es sei eine Schande, dass das schwedische Außenministerium sich nicht einmische, wenn über die Juden jetzt ähnliche Lügen verbreitet würden wie einst die antisemitischen, dass Juden Kinder von Christen opferten.

Wird nun die Zeitung etwa gerechter und anständiger Weise zur Rechenschaft gezogen? Mitnichten – das Gegenteil tritt ein. Die schwedische Botschafterin in Tel Aviv, Elisabet Borsiin Bonnier, die sich schon am Mittwoch von dem Zeitungsbericht distanziert hatte, “der für Schweden schockierend und fürchterlich zugleich sei”, ist offenbar genötigt worden, den diesbezüglichen Text von der Internetseite der Botschaft zu entfernen. Schwedische Kommentare zu ihren Ausführungen hatten sie kritisiert: Wie denn die Botschaft dazu komme, Zeitungsartikel in Schweden zu verurteilen, es gebe wohl keine Pressefreiheit mehr schnatterschnatter usw. Der Chefredakteur von “Aftonbladet” hatte von Außenminister Bildt eine Maßregelung der Botschafterin gefordert.

Und wie ist eigentlich die Faktenlage? Der freischaffende Schmierfink Donald Bostrom kombinierte die Vorwürfe verschiedener Pallie-Familien, ein (!) junger Pallie, dessen Leiche er 1992 (!) angeblich mit eigenen Augen gesehen habe, sei erschossen und vom Bauch bis zum Kinn (die Juden verscherbeln demnach sogar die Speiseröhre und den Kehlkopf) aufgeschnitten worden, mit der Theorie, amerikanische Juden seien am Organhandel beteiligt. Die FAZ: “Er gestand später ein, keine Ahnung zu haben, ob die Vorwürfe zuträfen.”

Wo so ein derartig primitiver, perverser und bösartiger Judenhass den Hauch einer Chance hat, da beginnt das finstere Reich des Jihad!

Smaland? Abgebrannt!

Time am 22. August 2009

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http://www.pi-news.net/2009/03/davis-cup-malmoeer-wut-gegen-israelisches-team/

http://www.pi-news.net/2009/02/israelisches-taekwondo-team-ausgeladen/

http://www.pi-news.net/2009/02/davis-cup-schweden-will-israelis-nicht-schuetzen/

http://www.pi-news.net/2009/02/schweden-einzug-der-scharia/

http://www.pi-news.net/2009/01/hitler-ist-gross-rufe-in-malmoe-polizei-schaut-zu/

http://www.pi-news.net/2008/12/schwedische-unruhen-greifen-auf-stockholm-ueber/

http://www.pi-news.net/2007/08/schweden-totalitaerstes-land-der-westlichen-welt/

“Neighborhood Bully” von BOB DYLAN

25. Mai 2009

Lyrischer Counterjihad #3, wieder ein Oldie: der famose Onkel Bob. Heute brachte das famose PI einen Artikel über diesen großartigen 68′er, Musiker, Lyriker, Individualisten, Juden, Christen, Westler und Rüstungsaktionär Bob Dylan (1). Mr. Dylan hat 1983 auf “Infidels” seinen Song “Neighborhood Bully” veröffentlicht, “nach dem Einmarsch der Israelis 1982 in den Libanon”, wie PI-Leser Zahal berichtet. Counterjihad, das ist ein Synonym für “Solidarität mit Israel”! Und deshalb ist dieses Lied für Israel unzweifelhaft ein COUNTERJIHAD-Song!

Hier die Musik:
http://www.youtube.com/watch?v=WlHlXHimo_g

Hier der Text:

Neighborhood Bully

Well, the neighborhood bully, he’s just one man,
His enemies say he’s on their land.
They got him outnumbered about a million to one,
He got no place to escape to, no place to run.
He’s the neighborhood bully.

The neighborhood bully just lives to survive,
He’s criticized and condemned for being alive.
He’s not supposed to fight back, he’s supposed to have thick skin,
He’s supposed to lay down and die when his door is kicked in.
He’s the neighborhood bully.

The neighborhood bully been driven out of every land,
He’s wandered the earth an exiled man.
Seen his family scattered, his people hounded and torn,
He’s always on trial for just being born.
He’s the neighborhood bully.

Well, he knocked out a lynch mob, he was criticized,
Old women condemned him, said he should apologize.
Then he destroyed a bomb factory, nobody was glad.
The bombs were meant for him.
He was supposed to feel bad.
He’s the neighborhood bully.

Well, the chances are against it and the odds are slim
That he’ll live by the rules that the world makes for him,
‘Cause there’s a noose at his neck and a gun at his back
And a license to kill him is given out to every maniac.
He’s the neighborhood bully.

He got no allies to really speak of.
What he gets he must pay for, he don’t get it out of love.
He buys obsolete weapons and he won’t be denied
But no one sends flesh and blood to fight by his side.
He’s the neighborhood bully.

Well, he’s surrounded by pacifists who all want peace,
They pray for it nightly that the bloodshed must cease.
Now, they wouldn’t hurt a fly.
To hurt one they would weep.
They lay and they wait for this bully to fall asleep.
He’s the neighborhood bully.

Every empire that’s enslaved him is gone,
Egypt and Rome, even the great Babylon.
He’s made a garden of paradise in the desert sand,
In bed with nobody, under no one’s command.
He’s the neighborhood bully.

Now his holiest books have been trampled upon,
No contract he signed was worth what it was written on.
He took the crumbs of the world and he turned it into wealth,
Took sickness and disease and he turned it into health.
He’s the neighborhood bully.

What’s anybody indebted to him for?
Nothin’, they say.
He just likes to cause war.
Pride and prejudice and superstition indeed,
They wait for this bully like a dog waits to feed.
He’s the neighborhood bully.

What has he done to wear so many scars?
Does he change the course of rivers?
Does he pollute the moon and stars?
Neighborhood bully, standing on the hill,
Running out the clock, time standing still,
Neighborhood bully.

Auszugsweise auf Deutsch von PI-Leser Zahal:

“Ja, der Störenfried der Nachbarschaft, er ist nur einer / Seine Feinde sagen, er ist auf ihrem Land. / Sie sind Millionen, er einer / kein Ort nimmt ihn, nirgends kann er hin. Er ist der Störenfried der Nachbarschaft.

Der Störenfried der Nachbarschaft versucht zu überleben, / dass er lebt, wirft man ihm vor. / Wehren soll er sich nicht, / eine dicke Haut soll er haben, / auf den Boden soll er sich legen und sterben, wenn sie ihm die Tür eintreten. Er ist der Störenfried der Nachbarschaft.

Der Störenfried der Nachbarschaft wurde aus jedem Land vertrieben, / als Exilant wandert er von Ort zu Ort. Vor seinen Augen wurde die Familie verstreut, seine Landsleute verfolgt und zerstört, / und immer wird ihm vorgehalten, dass er überhaupt geboren ist. Er ist der Störenfried der Nachbarschaft.

Und als er eine Mörderbande k. o. schlug, kamen die Kritiker, / alte Frauen verdammten ihn, er solle sich entschuldigen. / Dann vernichtete er eine Bombenfabrik, es freute sich niemand. / Die Bomben galten ihm. / Und er sollte sich schämen. / Er ist der Störenfried der Nachbarschaft.”

Der Störenfried der “ehrenwerten” perversen Nachbarschaft zu sein – das ist doch auch der Traum des Rockers! ISRAEL rocks!

Ich grüße Sie herzlich,

Time

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(1) http://www.pi-news.net/2009/05/der-ehrenvolle-texaner/
(2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/29/israel-muss-gehalten-werden/
(3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/29/muss-jedes-problem-gelost-werden/
(4) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/30/der-anti-jude/
(5) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/30/iraelkritik/
(6) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/30/israelkritik-ist-orkismus/
(7) Unbedingt beachten: http://rightwingbob.com/
(8) Eine interessante Reflektion von RightwingBob-Betreiber Sean Curnyn über eine Begegnung zwischen Dylan, Ratzinger und Johannes Paul II. 1997 in Bologna unter http://tiny.cc/Buoxw

Orkparty im Shishashop

24. Mai 2009

Reden wir aus gegebenem Anlaß mal wieder über Hanky-Tank-Banky (“Schlaf”) Moons Shishashop (UNO).

Wiki über das UNO-Budget (1): “Die größten Finanzierer in den Beitragsjahren 2004–2006 sind die USA mit 22 Prozent, Japan mit 19,5 Prozent, Deutschland mit 8,7 Prozent, Vereinigtes Königreich mit 6,1 Prozent und Frankreich mit 6 Prozent. Alle anderen Länder (Sie wissen schon, welche (2), T.) tragen weniger als 5 Prozent bei, etwa die Hälfte bezahlt nur den Mindestbeitrag von 0,001 Prozent.”

Dieser von uns finanzierte Debattierclub leistet sich den sogenannten “UN-Menschenrechtsrat”, dessen größter Block der der Orkstaaten mit rund einem Drittel der Mitglieder ist. Es folgt die Mitgliederliste. Region Afrika: Ägypten, Angola, Burkina Faso, Dschibuti, Gabun, Ghana, Kamerun, Madagaskar, Mauritius, Niger, Sambia, Senegal, Südafrika. Region Asien: Bahrain, Bangladesch, China, Indien, Indonesien, Japan, Jordanien, Katar, Malaysia, Pakistan, Philippinen, Saudi-Arabien, Südkorea. Region Osteuropa: Aserbaidschan, Bosnien und Herzegowina, Russland, Slowakei, Slowenien, Ukraine. Region Karibik und Lateinamerika: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Kuba, Mexiko, Nicaragua, Uruguay. Region Westeuropa und restliche Staaten: Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Niederlande, Schweiz, Vereinigtes Königreich.

Ganz große Klasse, in der Mehrheit der dem “UN-Menschenrechtsrat” angehörenden Staaten werden die Menschenrechte mit Füßen getreten. Ach so, mit Menschenrechten gemeint sind allein die Rechte, Mohammedanist zu werden sowie nach Herzenslust Israel zu verwünschen.

Wiki (3): “Delegierte jener Staaten, die der Organisation der Islamischen Konferenz angehören… verhindern… regelmäßig (die) Diskussion über Menschenrechtsverletzungen in ihren Staaten. Sie berufen sich dabei darauf, dass das Rechtssystem der Scharia Bestandteil ihrer Religion und somit jeder Kritik enthoben sei. Demgegenüber beschäftigte sich der Rat allein im Jahr 2007 auf Betreiben der islamischen Mitglieder 120 Mal mit dem Nahostkonflikt und verabschiedete zahlreiche israelkritische Resolutionen, während der Antrag westlicher Staaten auf die Einbeziehung und Verurteilung palästinensischer Menschenrechtsverletzungen jeweils abgelehnt wurde. Die USA haben ihren Beobachterstatus im Rat mittlerweile aufgegeben. Die US-Außenministerin Condoleezza Rice sagte dazu, es bringe wenig, sich an einem Gremium zu beteiligen, welches nur Israel angreife. Unter der Regierung von Präsident Obama ließen sich die USA als Kandidat für die Wahlen am 12. Mai 2009 aufstellen und sind in den Rat gewählt worden.” O-O-O-Obama… wohin wird der B. Hussein die (bisher) freie Welt führen?

Wenden wir uns nun einer der 16 Sonderorganisationen (4) der UNO zu, nämlich der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization), der UNO-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (5). Der Posten des Generaldirektors dieser Organisation ist zZ. vakant. Da der Bewerbungsschluß bereits auf den 30. Mai datiert, also Ende nächster Woche, es bisher nur einen Bewerber gibt und sich wohl kein anderer aufgrund der Bewerbung dieses Bewerbers traut, wird es wohl der Ork-Ägypter Faruk Hosni werden. Angesichts der Tatsache, dass die Orks zu den Erziehungswissenschaften bisher nichts beigetragen haben, zu den Wissenschaften kaum mehr als nichts, wenn man von den Leistungen der von ihnen unterdrückten Dimmis absieht, und dass sie unter Kultur vor allem “die Kunst des Ich-Bomben-Attentates” verstehen (6), ist das eine impertinente Frechheit! Das ist mehr als dreist! Die bevorstehende Wahl Faruk Hosnis ist ein ungeheuerlicher Skandal!

Lesen Sie jetzt einen diesbezüglichen Aufruf von von Claude Lanzmann, Bernard-Henri Lévy und Elie Wiesel aus der heutigen FAZ aus dem Französischen übersetzt von Nils Minkmar:

Die Schande der UNESCO

Wer erklärte im April 2001: “Israel hat nie einen Beitrag zur Zivilisation geleistet, zu keiner Epoche; es hat sich immer nur die Güter anderer angeeignet”?

Und wer hat zwei Monate später nachgelegt: “Die israelische Kultur ist eine unmenschliche Kultur, eine aggressive, rassistische, überhebliche Kultur, die auf einem ganz einfachen Prinzip beruht: Zu stehlen, was ihr nicht gehört, um es anschließend als etwas Eigenes auszugeben”?

Wer hat bereits 1997 dargelegt und später überall wiederholt, er sei der “erbitterte Feind” aller Versuche seines Landes, mit Israel normale Beziehungen zu pflegen?

Wer hat erst im vergangenen Jahr einem Abgeordneten des ägyptischen Parlaments, der sich sorgte, es könnten auch israelische Bücher in die Bibliothek von Alexandria aufgenommen werden, geantwortet: “Bring mir diese Bücher, und wenn es sie gibt, werde ich sie vor deinen Augen verbrennen”?

Wer hat 2001 in der Zeitung “Ruz al-Yusuf” behauptet, dass Israel in seinem dunklen Streben von den internationalen Medien unterstützt werde, die von “Juden infiltriert” seien, die dort “Lügen verbreiten”?

Wem also verdanken wir diese unsinnigen Aussagen, diese Blütenlese des Hasses, der Dummheit und der stumpfsinnigsten Verschwörungstheorien?

Faruk Hosni, seit mehr als fünfzehn Jahren ägyptischer Kulturminister und mit Sicherheit der nächste Generaldirektor der UNESCO – jedenfalls wenn vor dem Bewerbungsschluss am 30. Mai nichts unternommen wird, seinen bislang unaufhaltsamen Weg zu einem der für die globale Kultur wichtigsten Ämter zu stoppen.

Schlimmer noch: Die von uns zitierten Sätze geben nur einen kleinen Eindruck davon wieder, was Herr Hosni seit fünfzehn Jahren äußert. Es sind nicht einmal die widerwärtigsten seiner Aussagen. Sie holen ihn nun ein, da er sich auf einen entscheidenden Posten in der internationalen Kultur bewirbt.

Es ist offensichtlich: Herr Faruk Hosni ist nicht würdig, dieses Amt zu bekleiden. Herr Faruk Hosni steht nicht für Frieden, Dialog und Kultur, sondern für das Gegenteil dessen. Herr Faruk Hosni ist ein gefährlicher Mann, ein Brandstifter der Herzen. Es bleibt aber nur noch sehr wenig Zeit, um die Berufung von Herrn Faruk Hosni in dieses exponierte Amt zu verhindern.

Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, diese Wahl, die vom Kandidaten als so gut wie gelaufen dargestellt wird, zu verhindern. Alle Länder, die die Freiheit und die Kultur lieben, sind aufgerufen, diese Bedrohung abzuwenden und die notwendigen Schritte einzuleiten, um der Unesco diese Schande zu ersparen.

Wir laden auch den ägyptischen Präsidenten ein, sich in Gedenken an Nagib Machfus, den Literaturnobelpreisträger seines Landes, der sich im Grabe umdrehen dürfte, von Faruk Hosni zu distanzieren und diese Kandidatur zurückzuziehen.

Die UNESCO hat in der Vergangenheit manchen Fehler begangen, aber dieser wäre so enorm, ekelhaft und unverständlich, wäre eine so manifeste Provokation und den Idealen der Organisation so zuwider, dass sie sich davon nicht erholen dürfte. Wir haben keine Minute zu verlieren. Jeder ist aufgerufen zu verhindern, dass die UNESCO in die Hände eines Mannes gerät, der, wenn er das Wort Kultur hört, mit Bücherverbrennung antwortet.

Time am 24. Mai 2009

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(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinte_Nationen#Budget_und_Finanzierung
(2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/06/eine-unheilige-allianz/
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/UN-Menschenrechtsrat
(4) http://de.wikipedia.org/wiki/UN-Spezialorganisation
(5) http://de.wikipedia.org/wiki/United_Nations_Educational,_Scientific_and_Cultural_Organization

(6) http://www.welt.de/print-welt/article176827/Kunst_des_Maertyrertums.html

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Aktualisierung vom 25. Mai 2009:
Heute nimmt sich LIZASWELT des Skandalons an.
Unter
http://www.lizaswelt.net/2009/05/eine-schande-namens-uno.html
werde ich insofern korrigiert, als dass klar wird, das Hosni durchaus Gegenkandidaten hat. Es sind diese: “… eine Litauerin, eine Bulgarin und ein Kulturfunktionär aus Oman.” Great! Really great! DIG IT!

Aktualisierung vom 26. Mai 2009:
Wie HC. Rößler heute in der FAZ berichtet, hat Israel seinen Widerstand gegen die Personalie Hosni eingestellt:

“Israel gibt offenbar seinen Widerstand gegen die Kandidatur des ägyptischen Kulturministers Faruk Hosni für das Amt des Unesco-Generalsekretärs auf. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu soll nach Presseberichten dem ägyptischen Staatspräsidenten Hosni Mubarak schon während ihres Treffens am 11. Mai in Scharm al Scheich zugesagt haben, die seit mehreren Monaten andauernde Kampagne gegen den Kandidaten aus Kairo zu beenden. Die israelische Zeitung ‘Haaretz’ berichtete am Montag über ein ‘Geheimabkommen’ zwischen beiden Politikern, von dem noch nicht klar sei, was Israel dafür im Gegenzug erhalten werde. Die Regierung in Jerusalem sei nicht mehr gegen eine Kandidatur Hosnis, sagte ein Sprecher des israelischen Außenministeriums am Montag dieser Zeitung. Hosni hatte sich selbst in der Vergangenheit mehrmals als ‘erbitterter Feind’ aller Bemühungen bezeichnet, normale Beziehungen mit Israel zu unterhalten.”

Der Papst und die Juden

8. Mai 2009

Lesen Sie einen Artikel über das Verhältnis des Papstes zu den Juden von Patrick Bahners aus der heutigen FAZ:

Heute bricht Papst Benedikt XVI. zu seiner Reise ins Heilige Land auf. Im Zuge der Williamson-Affäre ist die Behauptung in die Welt gesetzt worden, das Pontifikat des deutschen Papstes entwickele sich zur permanenten Belastungsprobe des Verhältnisses von Katholiken und Juden. Der Neuformulierung der Karfreitagsfürbitte für die Juden im außerordentlichen Ritus wird die Absicht abgelesen, hinter die Aussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils zurückzugehen.

Von den Argumenten, die Robert Spaemann in der F.A.Z. gegen das Papier des deutschen organisierten Laienkatholizismus zum christlich-jüdischen Dialog dargelegt hat, mag sich mancher im Argwohn bestärkt sehen. Vor diesem Hintergrund hat der Bonner Dogmatiker Karl-Heinz Menke im jüngsten Heft der Zeitschrift „Communio“ einen Aufsatz „Zur Theologie des Judentums bei Joseph Ratzinger“ publiziert. Schon 1997 erschien eine Sammlung von Ratzingers kleinen Schriften zu diesem Thema. Menke buchstabiert aus, was Martin Mosebach meinte, als er im „Spiegel“ schrieb, man könne sagen, dass dieser Papst „als erster Papst nach Petrus“ versucht habe, „das ganze Evangelium als Werk des Judentums zu lesen und zu verstehen“.

In einem Kommentar zum Paragraphen des Weltkatechismus über das Fest der Erscheinung des Herrn lässt Ratzinger die „Weisen aus dem Morgenland“ bezeugen, „dass die Heiden nur dann Jesus entdecken und ihn als Sohn Gottes anbeten können, wenn sie sich an die Juden wenden und von ihnen die messianische Weisung empfangen“. Die anderen Religionen könnten bestenfalls mit dem Stern verglichen werden, also nur Hilfsdienste leisten auf dem Weg zu der in Jerusalem geoffenbarten Wahrheit. Dieses Auslegungsdetail deutet an, dass das Thema für Ratzinger in engster Verbindung zu seiner Kritik des Relativismus und Synkretismus steht.

Als Hauptgedanken arbeitet Menke heraus, dass der neue Bund den alten Bund nicht ersetzt. Ratzinger verwirft als Paulus-Exeget die antithetische Deutung des Verhältnisses von Gesetz und Evangelium und spitzt seine Sicht mystisch zu, indem er Christus die „Tora in Person“ nennt. „Jesus hat nicht als Liberaler gehandelt, der eine etwas weitherzigere Gesetzesauslegung empfiehlt und sie selbst vorführt. In der Auseinandersetzung Jesu mit den jüdischen Autoritäten seiner Zeit stehen sich nicht ein Liberaler und eine verknöcherte traditionalistische Hierarchie gegenüber.“ Der Autor dieser Sätze ist an die Spitze seiner Hierarchie getreten. Benedikts Theologie des Judentums ist durchaus geeignet, Anstoß zu erregen – indem sie an den Antijudaismus einer liberalen, ursprünglich protestantischen (knirsch, T.) Theologie erinnert, die das Evangelium vom Jüdischen reinigen wollte.

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Time am 7. Mai 2009

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PS.: Zum Thema Benedikt in Jad Vashem, Papst Pius XII und die Ermordung der Juden durch die Nazis bringt Kewil einen aufschlussreichen Leserbrief aus der FAZ v. 14. Mai unter http://fact-fiction.net/?p=2261

Wir werden niemals kapitulieren!

8. Mai 2009

Auszüge der Rede von GEERT WILDERS,
die er zur Verleihung des Freiheitspreises des
Florida Security Councils am 27. April in Miami gehalten hat

Ich danke Ihnen. Ich danke Ihnen für die Einladung und ich danke der US-Grenzpolizei, dass Sie mich ins Land hat einreisen lassen. Dies sind dramatische Zeiten. Europa könnte sehr gut auf dem Weg seiner Zerstörung sein. Wir sind Zeugen des gewaltigsten Zustroms in der Geschichte der Menschheit. Dies gefährdet unser Erbe, unsere Freiheit, unseren Wohlstand und unseren Frieden.

Ich wünschte, ich wäre an einen Ort, den man den Sonnenscheinstaat nennt, mit besseren Nachrichten gekommen. Aber es wäre unklug zu leugnen, dass die Lage düster ist.

Es könnte eine Weile dauern, Ihnen zu erklären, in welcher Situation wir uns jetzt befinden. Vielleicht denken Sie als Amerikaner, Europa sei immer noch ein Ort mit einer großartigen Kultur und einer tiefgründigen Art, die Dinge zu betrachten. Vielleicht betrachten Sie Immigration als etwas grundsätzlich Gutes für ein Land, da sie die USA so sehr bereichert hat.

Das Europa, das Sie von einer Urlaubsreise kennen oder von einer Geschichte Ihrer Großeltern, steht am Rande eines Kollaps. Wir sind gegenwärtig Zeugen eines tiefgreifenden Umbruchs, der Europas Schicksal für immer verändern und den Kontinent in etwas hineinversetzen wird, das Ronald Reagan einst als “tausend Jahre Finsternis” bezeichnet hatte.

Die Übernahme Europas ist Teil des globalen Kampfes des Islams zur Erlangung der Weltherrschaft. Der Islam ist eine politische Ideologie. Das Herz des Islams liegt im Koran. Der Koran ist ein Buch, das zum Hass, zur Gewalt, zum Morden und zur Unterwerfung aufruft. Der Koran verlangt von Muslimen, Nicht-Muslime zu töten. Der Koran beschreibt Juden als Affen und Schweine. Churchill verglich den Koran mit Adolf Hitlers “Mein Kampf”.

Das Kernproblem mit dem Islam ist zweifältig. Erstens sind die Befehle im Koran nicht auf eine Zeit oder einen Ort begrenzt, sie gelten für alle Zeiten, für alle Muslime. Zweitens ist der Koran das Wort Allahs selbst. Dies lässt keinen Interpretationsspielraum. Deswegen gibt es so etwas wie einen moderaten Islam nicht. So wie der türkische Premierminister Erdogan es einmal ausdrückte: “Es gibt keinen gemäßigten Islam, Islam ist Islam.”

Nebst dem Koran spielt das Leben Mohammeds eine entscheidende Rolle innerhalb der islamischen Ideologie. Mohammed ist ein Vorbild für alle Muslime. Er war ein Eroberer und ein Kriegsherr. Bei der Gründung des Islams predigte er Gewalt und das Abschlachten von Nicht-Muslimen. Er nahm an 78 Schlachten Teil und schlachtete den jüdischen Stamm Banu Qurayza ab. Mohammed sagte: “Ich bin von Allah beauftragt worden, solange gegen die Völker zu kämpfen, bis sie bezeugen, dass es keinen Gott gibt außer Allah und Mohammed sein Prophet ist.” Mohammeds Verhalten inspirierte Irans früheren Ayatollah Khomeini zu der Aussage: “Die reinste Freude im Islam ist zu töten und getötet zu werden für Allah.” Und das Verhalten Mohammeds – sowie der Koran – inspirierte die Dschihadisten, unschuldige Menschen in Washington, New York, Madrid, London und Mumbai abzuschlachten.

Meine Damen und Herren, der Islam hat immer schon versucht, Europa zu erobern. Und er hat es jahrhundertelang geschafft. Die christliche Stadt Konstantinopel fiel im 15. Jahrhundert. Und jetzt im 21. Jahrhundert macht der Islam einen neuen Versuch. Dieses Mal nicht mit Armeen, aber mit der Anwendung von Al-Hijra, der islamischen Migrations-Doktrin. Wie es mein guter Freund Sam Solomon in seinem Buch Al-Hijra so meisterhaft dargelegt hat, beruht diese Lehre auf dem Beispiel Mohammeds, der selbst von Mekka nach Medina auswanderte.

Der libysche Führer Muammar al-Gaddafi sagte: “Wir haben 50 Millionen Muslime in Europa. Es gibt Anzeichen dafür, dass Allah uns den Sieg in Europa gewähren wird – ohne Schwerter, ohne Schusswaffen, ohne Eroberungsfeldzug. Die 50 Millionen Muslime werden Europa in ein paar Jahrzehnten in einen muslimischen Kontinent verwandeln.

Gaddafi hat Recht. Die Al-Hijra-Lehre ist und war früher schon sehr erfolgreich. Das erste Mal in der Weltgeschichte leben Dutzende Millionen Muslime außerhalb der Dar al-Islam, der islamischen Welt. Und dies stellt den Westen vor enorme Probleme. Meine Damen und Herren, Al-Hijra könnte das Ende der westlichen Zivilisation, so wie wir sie kennen, sein.

Die dramatischste Situation ist die in Europa. Mein Land ist gerade dabei, Hollandistan zu werden und Europa zu Eurabien. Nur zwölf Prozent der deutschen Muslime betrachten sich selbst mehr als Deutsche als Muslime. Die Kirchen werden immer leerer, während Moscheen wie Pilze aus dem Boden schießen. Mittelalterliche Phänomene wie Burkas, Ehrenmorde und die genitale Verstümmelung von Frauen werden immer verbreiteter. Scharia-Testamente, Scharia-Hypotheken, Scharia-Schulen, Scharia-Banken, Scharia-Gerichte und sogar Scharia Barbie-Puppen – Europa hat das alles. Und ich habe noch nicht einmal die Tatsache erwähnt, dass über 70 Prozent aller Verbrechen in Kopenhagen von Muslimen begangen werden. Wir haben das trojanische Pferd eingelassen.

Die freie Welt steht nun dem “Einschleich-Dschihad” gegenüber, der islamische Versuch, die Scharia Stück für Stück einzuführen. Erlauben Sie mir, ein paar Beispiele für die Islamisierung in den Vereinigten Staaten zu nennen: Muslimische Taxifahrer am Flughafen in Minneapolis haben über 5.000 Fahrgäste nicht befördert, weil sie Alkohol bei sich hatten; muslimische Studenten verlangen separate Unterkünfte auf dem Campus; Musliminnen verlangen separate Zeiten in Turnhallen und Schwimmbädern; Schulen verbieten Halloween und Weihnachtsfeiern – Schulen nehmen sogar Schweinefleisch aus ihren Menus in der Cafeteria, nur um muslimische Schüler bloß nicht zu beleidigen. Meine Damen und Herren, seien Sie sich bewusst, dass dies erst der Anfang ist. Wenn die Dinge so weiterlaufen wie bisher, werden Sie dieselben Probleme haben, vor denen wir jetzt in Europa stehen.

Wenn wir die Islamisierung nicht aufhalten, werden wir alles verlieren: Unsere Identität, unsere Kultur, unseren demokratischen Rechtsstaat, unsere Freiheit und unsere Zivilisation. In Europa verlieren wir bereits das Recht auf freie Meinungsäußerung, das Recht, den Islam zu kritisieren. Ich denke, es sollte in einer freien Welt immer möglich sein, Religionen un Ideologien zu kritisieren. Die Menschenrechte existieren zum Schutz von Individuen, nicht von Religionen und Ideologien. Ich schlage vor, dass alle Gesetze die Volksverhetzung betreffen, in Europa aufgehoben werden. Europa sollte die Meinungsfreiheit mit mindestes genau so viel Hingabe verteidigen wie die Vereinigten Staaten. Eigentlich sollte Europa sich in dieser Frage an den USA ein Vorbild nehmen. Der Unterschied zwischen den USA und Europa betreffend der Meinungsfreiheit wird in meinem Film “Fitna” aufgezeigt. Vor ein paar Monaten wurde ich von Senator Jon Kyl eingeladen, “Fitna” im US-Senat zu zeigen. Im Gegensatz dazu wurde die Vorführung meines Films im europäischen Parlament zweimal verboten. Lassen Sie uns zusehen, dass die Meinungsfreiheit nicht nur in Washington DC, sondern auch in Brüssel und Straßburg ausgeübt wird. Aus diesem Grund schlage ich einen ersten europäischen Verfassungszusatz vor.

Meine Damen und Herren, es gibt ein westliches Land, das dazu gezwungen wurde, für den Erhalt der eigenen Werte vom ersten Tag seiner Existenz an gegen die Kräfte des Dschihads zu kämpfen: Israel, der Kanarienvogel im Kohlebergwerk. Lassen sie mich ein paar Worte über dieses Land sagen.

Ich hatte das Privileg, einige Jahre in Israel zu leben und habe Israel seither viele, viele Male besucht. Ich liebe Israel. Aber in Europa macht dies einem bereits zur bedrohten Art, pro-Israel zu sein. Israel ist ein Leuchtfeuer des Lichts in einer Gegend – dem Nahen Osten – die überall sonst pechschwarz ist. Israel ist eine westliche Demokratie, während Syrien, Saudi-Arabien, Iran und Ägypten mittelalterliche Diktaturen sind.

Der sogenannte “Nahostkonflikt” dreht sich überhaupt nicht um Land. Es ist ein Konflikt der Ideologien; eine Schlacht zwischen dem Islam und der Freiheit. Es geht nicht um etwas Land in Gaza, Judäa und Samaria. Es geht um Dschihad. Für den Islam ist ganz Israel ein besetztes Gebiet. Sie sehen auch Tel Aviv und Haifa als Siedlungen. Ich bin ein sehr starker Befürworter einer Zweistaatenlösung. Ich meine damit Churchills Zweistaatenlösung von 1921 als Palästina in einen jüdischen und einen arabischen Teil aufgeteilt wurde. Das arabische Palästina heißt heute Jordanien und darum existiert bereits ein palästinensischer Staat. Da achtzig Prozent der Bevölkerung Wurzeln auf der anderen Seite des Jordans haben, gibt es keinen Zweifel daran, dass Jordanien tatsächlich der palästinensische Staat ist. Ich hoffe, die israelische Regierung wird damit anfangen, dies der Welt zu erzählen.

Der Islam zwingt Israel zum Kämpfen und Israel kämpft nicht nur für sich selbst. Israel kämpft für uns alle, für den gesamten Westen. Genauso wie jene mutigen amerikanischen Soldaten, die 1943 in Sizilien gelandet sind und 1944 die Küste der Normandie gestürmt haben, kämpfen junge israelische Männer und Frauen für unsere Freiheit, unsere Zivilisation.

Wie Bosnien, der Kosovo, Nigeria, der Sudan, der Kaukasus, Kaschmir, Süd-Thailand, West-China und der Süden der Philippinen, befindet sich Israel exakt auf der Trennlinie zwischen Dar al-Islam, der islamischen Welt, und Dar al-Harb, der nicht-islamischen Welt. Es ist kein Zufall, dass es genau diese Trennlinie ist, wo in vielen Gebieten Blut fließt und Krieg wütet. Wir müssen uns diesen politisch-korrekten Trugschluss loswerden, es gehe um alles um unterschiedliche Konflikte. Lassen sie uns bitte erlauben, endlich das große Bild zu betrachten, dass alle diese Konflikte etwas mit dem Dschihad zu tun haben; Dschihad im Geiste Mohammeds. Meine Damen und Herren, Europa sollte Israel bis zum Schwertgriff unterstützen in seinem unerbittlichen Kampf gegen jene, die es bedrohen, sei es die Hisbollah, die Hamas oder ein nuklearer Iran. Auch wegen seiner Geschichte ist Europa sicherlich moralisch dazu verpflichtet, um jeden Preis einen weiteren Holocaust gegen das jüdische Volk zu verhindern.

Der Islam ist nicht unser Hauptproblem. Der kulturelle Relativismus ist es. Die verrückte Idee, alle Kulturen seien gleichwertig. Lassen Sie mich Ihnen sagen, dass sie es nicht sind. Unsere Kultur, die sich auf dem Christentum, dem Judentum und dem Humanismus gründet, ist um Vieles besser als die islamische Kultur, und ich bin stolz darauf, das zu sagen. Die Eliten sind vor langer Zeit zu dieser Philosophie konvertiert – Staatschefs, Richter, Kirchen, Gewerkschaften, Universitäten, die Medien – sie alle sind geblendet von der Political Correctness und haben die Seite des Islams gewählt. Sie bedauern die Muslime und bemitleiden sie. Der kulturelle Relativismus schwächt den Westen Tag für Tag. Als Folge des kulturellen Relativismus stirbt jeden Tag ein Bisschen des freien Westens. Viele Politiker scheinen zu glauben, ihr Job sei nicht, die Demokratie zu verteidigen, sondern den Übergang zur Scharia so reibungslos wie möglich zu machen.

Meine Damen und Herren, ich werde oft gefragt, ob ich Lösungen für das Problem hätte und wie diese aussähen. Sicher habe ich ein paar Antworten. Hier nenne ich Ihnen zehn Dinge, die getan werden müssten, um die Islamisierung des Westens aufzuhalten:

1. Stoppen des kulturellen Relativismus.

2. Aufhören vorzugeben, der Islam sei bloß eine Religion. Der Islam ist eine totalitäre Ideologie. Mit anderen Worten, die Religionsfreiheit sollte auf den Islam nicht angewandt werden.

3. Stoppen der Massenimmigration durch Menschen aus muslimischen Staaten. Wir müssen die Al-Hijra beenden.

4. Freiwillige Rückwanderung begünstigen.

5. Kriminelle Ausländer und Kriminelle mit doppelter Nationalität, nachdem ihnen die doppelte Staatsbürgerschaft entzogen wurde, ausweisen und sie in ihre arabischen Länder zurückschicken. Genauso alle ausweisen, die einen “gewaltsamen Dschihad” fordern.

6. Wir brauchen einen ersten europäischen Verfassungszusatz, der die Meinungsfreiheit stärkt.

7. Wir brauchen einen verbindlichen Treueschwur aller westlichen Staaten.

8. Den Neubau von Moscheen stoppen. So lange keine Kirchen und Synagogen in Ländern wie Saudi-Arabien gebaut werden dürfen, werden wir keine neuen Moscheen in unseren westlichen Ländern dulden. Schließung aller Moscheen, in denen zur Gewalt aufgestachelt wird. Schließung aller islamischen Schulen als faschistische Institutionen. Kleine Kinder sollten nicht in einer Ideologie des Hasses und der Gewalt unterrichtet werden.

9. Loswerden der gegenwärtigen schwachen Anführer. Wir haben das Privileg, in einer Demokratie zu leben. Lassen sie uns dieses Privileg ausnutzen und die Feiglinge mit Helden ersetzen. Wir brauchen mehr Churchills und weniger Chamberlains.

Kurz, 10. Wir müssen in die Offensive gehen und zurückschlagen. Wir dürfen es uns nicht länger erlauben, in unseren Armsesseln sitzen zu bleiben. Wenn sie uns mit der Scharia bombardieren, bombardieren wir sie zurück mit Menschenrechten. Wenn sie uns mit Gerichtsverhandlungen bombardieren, werden wir mit Gerichtsverhandlungen zurückschlagen. Wir müssen zurückschlagen und zeigen, dass Millionen von Menschen die Nase voll von dem allen haben und es nicht mehr aushalten. Wir müssen klar machen, dass Millionen von freiheitsliebenden Menschen sagen: “Genug ist genug.”

(…)

Abschließend habe ich, meine Damen und Herren, nicht vergessen, wem wir diese Freiheiten verdanken. Um unsere Freiheiten wurde erbittert gekämpft. Amerikanische Soldaten kämpften, bluteten und starben für die Freiheit Europas. Die amerikanischen Soldaten starben nicht für ein islamisiertes Europa, sie starben für ein freies Europa. Wir schulden diesen mutigen Männern etwas. Ihr Erbe darf nicht verschleudert und weggegeben werden.

Der dritte Präsident und geistige Vater dieser großartigen Nation sagte: “Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit.” Wie so oft hatte Thomas Jefferson Recht. Unsere Freiheit muss gehütet werden. Und wir müssen es selbst tun. Ein Moment der Unachtsamkeit, der Unwachsamkeit nur für einen Augenblick, könnte uns unsere Freiheit kosten. Einfach so. Es geschah schon früher in unserer Geschichte. Lassen wir bitte nicht zu, dass es je wieder geschieht.

Alles, wofür wir stehen, muss mit all unserer Macht verteidigt werden: Unsere Identität, unsere Kultur, unsere demokratische Verfassung, unsere Freiheit und unsere Zivilisation. Wir schulden es unseren Kindern.

Und so, meine Damen und Herren, verlasse ich Sie mit diesem Ausdruck unserer Entschlossenheit:

Wir werden niemals einlenken!

Wir werden niemals aufgeben!!

Wir werden niemals kapitulieren!!!


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Deutsche Übersetzung von PI, Spürnase: Ingo T.

http://www.pi-news.net/2009/05/geert-wilders-wir-werden-niemals-kapitulieren/


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