Gustave Doré: Der Prophet Elias tötet die Baalspropheten
Die Verurteilungen der Freudenbekundungen anlässlich der Höllenfahrt A*schl*ch bin Ka*kens („Höllenfahrt?“ fragen Sie erstaunt, „kommt er denn nun doch nicht ins Paradies?“ Oh nein, denn oben ist unten, rechts ist links, Nazislahm ist Frieden und das Orkparadies ist die Nichtorkhölle) werden insbesondere in Deutschland häufig mit dem „Argument“ begleitet, grade die westlichen Demokratien müssten nun in jeder Situation ganz unbedingt ganz besonders demokratisch, rechtsstaatlich, mitfühlend und freundlich agieren, da unser Gesellschaftsmodell ansonsten weiterhin von den Orks abgelehnt werde und für sie unattraktiv sei. Reuters am 4. Mai (1):
„Nach dem Tod des Al-Kaida-Extremisten Osama Bin Ladens hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle vor überzogenen Freudenreaktionen des Westens gewarnt und zu mehr Respekt vor dem Islam aufgerufen. Wir müssen aufpassen, dass wir mit unseren Reaktionen im Westen – bei allem Verständnis über die Erleichterung – nicht Bilder in die Welt senden, die wiederum nur zu einer Aufstachelung oder Heroisierung Al-Kaidas beitragen.“
Ich meine, dass das ein hanebüchener Unsinn ist. Wir müssen nämlich vor allem aufpassen, dass wir den Counterjihad mit möglichst geringen Opfern und Schäden auf unserer Seite gewinnen. Die Mohammedanisten lehnen uns sowieso ab, ihre Ideologie ist eine Sklavenhalter- und Räuberideologie, und das einzige, was die beeindruckt, sind unsere exzellenten Waffen, auf die sie in ihrer 1.400-jährigen Raserei selbst immer wieder gerne zurückgegriffen haben.
Demokratie ist nicht gleichbedeutend mit Selbstaufgabe oder Schlaffheit, wie die exzessive Grausamkeit bzw. Entschlossenheit der griechischen und römischen Demokratien zeigt. Wiki (2):
„Aufgrund von Sullas militärischer Überlegenheit kamen die versammelten Senatoren nicht umhin, ihn in seinem prokonsularischen Amt zu bestätigen. Zugleich wurden alle Beschlüsse Sullas im Osten und alle seine Maßnahmen gegen innenpolitische Gegner gebilligt. Am 3. November wurden auf dem Marsfeld in Rom mehrere Tausend Samniten eingeschlossen und durch Speerwürfe getötet.“
Demokratie und Rechtsstaat sind die Staatsform, in der wir leben wollen, und mir fällt jetzt so auf die Schnelle auch überhaupt keine militärische Auseinandersetzung zwischen zwei modernen Demokratien ein (d.h. „Demokratie ist Frieden“), aber wenn wir uns im Inneren freiheitlich und gleichberechtigt organisieren und unseren Mitbürger prinzipiell als Freund ansehen, dann heißt das noch lange nicht, dass wir nun jeden Menschen als Freund ansehen – und unsere Todfeinde da draußen schon gar nicht (Was orkische Masterminds begriffen haben, weshalb sie uns von innen zerstören wollen)!
Deshalb sollten wir nicht nur schlecht über Hitler, Stalin, Mao, bin Ka*ken und seinen Meister Klo H. Metzel reden (3). Nein, wir sollten die Kämpfer für diese zutiefst bösartigen Ideengeber mit aller uns zu Gebot stehenden Macht und Kraft schlagen. Es geht nicht um Fairness, es geht um Vernichtung: einer satanischen Ideologie und ihrer Hohepriester.
Die Bibel erzählt von König Ahab, der zu Baal konvertierte und den Juden damit die Dürre brachte (1. Kön/16,29ff.). Nach drei Jahren hatte Gott jedoch genug vom Strafen, da es keine Einsicht bewirkte, und er schickte seinen einzig verbliebenen Propheten, Elia, damit der König und Volk wieder auf den rechten Weg brächte. Elia schlug den 450 Priestern Baals ein „Wettzaubern“ vor: Jeder der beiden Götter solle seine Stärke dadurch zeigen, dass er seinen Opferaltar selbst entzünde. Die Baalspriester „riefen laut und ritzten sich mit Messern und Spießen nach ihrer Weise, bis ihr Blut herabfloß (vgl. ‘Ashura’, T.). Als aber der Mittag vergangen war, waren sie in Verzückung bis um die Zeit, zu der man das Speiseopfer darbringt; da war keine Stimme noch Antwort noch einer, der aufmerkte (18,28f.).“ Als Elia an der Reihe war, forderte er dreimal dazu auf, vier Eimer Wasser über den Altar zu gießen, es war soviel Wasser, dass es sich in einem Graben um den Altar sammelte. Dann sprach er: „‘Erhöre mich Herr, erhöre mich, damit dies Volk erkennt, dass du Herr, Gott bist und ihr Herz wieder zu dir kehrst.’ Da fiel das Feuer des Herrn herab und fraß Brandopfer, Holz, Steine und Erde und leckte das Wasser auf im Graben.’“
Was passierte dann?
„Als das alles Volk sah, fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen: Der Herr ist Gott, der Herr ist Gott (Jahwe, T.)! Elia aber sprach zu ihnen: Greift die Propheten Baals (Beachten Sie, dass es hier ‘Propheten’ heißt, T.), dass keiner von ihnen entrinne! Und sie ergriffen sie. Und Elia führte sie hinab an den Bach Kison und tötete sie daselbst.“ (1. Kön. 18/39,40)
Niemand aus dem Volk wurde hier in die Sklaverei geführt, niemand wurde bestraft, aber gegenüber den Religionskommissaren mit ihren von Bosheit durchtränkten Seelen gab es kein Erbarmen.
Bin Ka*ken war der orkische Religionskommissar mit dem größten „Mana“ (4) seinerzeit, er hat die absolut angemessene Behandlung und das höchstmögliche Maß an Fairness erfahren.
Inzwischen hat „al Kaida“ den Tod von bin Ka*ken „offiziell“ bestätigt (5), so unsere hirnrissige Dimmipresse, und wir sind gespannt, wann die Mörderbande wohl in den Menschenrechtsrat der U-NO berufen werden wird.
In der heutigen FAZ stellte Aaron Y. Zelin eine Übersicht über die Reaktionen der Jihadisten in ihren Internetforen vor. Er ist wissenschaftlicher Assistent an der Brandeis University in Boston und, so die FAZ, „ein Kenner der Islamistenszene“ (6). Die Übersetzung lieferte Matthias Fienbork.
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Glückwunsch, Usama, wehe Obama!
Skepsis, Jubel über den “Märtyrer” und Rache. Davon sind die Foren der Islamisten im Internet geprägt. Eine Übersicht in Stichworten.
Seit der amerikanische Präsident Barack Obama die Tötung Usama Bin Ladins bekanntgegeben hat, wird in den globalen Dschihadisten-Foren darüber debattiert, ob Bin Ladin tatsächlich tot ist. Viele Sympathisanten äußern sich skeptisch. Dies entspricht der Reaktion, die von der Gruppe “Tehrik-i-Taliban Pakistan”(TTP) und den afghanischen Taliban zu hören war. Andererseits wird in vielen Foren Bin Ladin gepriesen und sein Tod akzeptiert. Diejenigen, die nicht an seinen Tod glauben, drohen für den Fall, dass er tot ist, Racheaktionen an.
Am Montag war auf BBC-Arabic zunächst eine Videobotschaft von Wali Al-Rehman verbreitet worden, dem Kommandeur der Taliban in Südwasiristan, der zufolge Bin Ladin nicht tot sei. Später wurde indirekt eingeräumt, er lebe womöglich doch nicht mehr. Nun seien der pakistanische Präsident Zardari und die Armee das wichtigste Ziel, Amerika das zweitwichtigste Ziel, sagte der TTP-Sprecher Ihsanullah Ihsan. Bei den afghanischen Taliban heißt es noch anders. Ihr Sprecher Zabihullah Mujahid sagte, es gebe noch keinen Beweis von Bin Ladins Tod.
Die Erklärungen der Taliban werden in Dschihadisten-Foren als Beweis dafür gesehen, dass man den Worten Obamas keinen Glauben schenken dürfe. In Foren wie “Jamia Urdu Forum”, “Ansar al-Mujahidin Arabic Forum”, “Ansar al-Haqq French Forum”, “Islamic Awakening English Forum” sowie in deutschen und indonesischen Foren wird zu Geduld aufgerufen. Man solle Stellungnahmen der offiziellen Mudschahedin abwarten, statt sich auf Informationen der “Kuffar” (Ungläubigen) zu verlassen. In dem einflussreichen “Shmukh al-Islam Arabic Forum” zog der Administrator Abu Turab al-Muhajir die Glaubwürdigkeit Amerikas genauso wie diejenige arabischer Medien in Zweifel.
Auch das Fehlen konkreter Beweise für den Tod Bin Ladins sorgt für Diskussionen. Nach der Tötung von Abu Musab al Zarqawi, dem ehemaligen Kommandeur von Al Qaida im Irak, veröffentlichten die Amerikaner ein Foto der Leiche. Bin Ladins Seebestattung und das fehlende Bild seiner Leiche sorgen für Misstrauen.
Anders als die offiziellen Vertreter der Taliban und im Gegensatz zu vielen Foren haben die prominentesten “Internet-Scheichs” die Nachricht vom Tod Bin Ladins akzeptiert. Hani al-Sibai, ehemaliges Mitglied des ägyptischen “Islamischen Dschihad”, veröffentlichte ein Statement unter der Überschrift “Glückwunsch, Usama, wehe Obama, wehe den pakistanischen Verrätern”. Hamid bin Abdullah al-Ali, ein Kuweiter mit Beziehungen zu Al Qaida, verfasste eine Elegie “An den Löwen Scheich Usama Bin Ladin, möge Gott ihm gnädig sein”, und Akram Hijazi, ein bekannter jordanischer Dschihad-Blogger, postete einen Beitrag mit dem Titel “Lebe wohl, o du ehrenvoller Scheich”.
Nicht wenige preisen Bin Ladins Tod als Märtyrer. Ein Blogger, der in verschiedenen Foren vertreten ist, schreibt, er habe von Bin Ladins Tod schon vor seiner Tötung geträumt. Er habe Bin Ladin in Jerusalem vor der Al-Aqsa-Moschee gesehen, in Begleitung anderer “Märtyrer”. Viele betonen ihre Loyalität gegenüber der Bewegung und erklären, der Dschihad und die Verbreitung des Willens Gottes gingen weiter. “Wir erneuern unseren Treueschwur gegenüber Gott und unseren Führern und unsere Entschlossenheit, unseren Weg bis zu Ende zu gehen”, erklärt ein Forumsmitglied: “Wir machen weiter.”
Es geht auch um Rache. Abu Sulayman ruft im “Shmukh al-Islam Arabic Forum” die “Muslime der Welt auf, vor allem in Amerika und Europa, die geplanten Operationen nun durchzuführen”. Bestätigten die Mudschahedin Bin Ladins Tod, sei dies das Signal, “mit den bewaffneten Operationen zu beginnen”. Ein anderer erklärt: “wir kommen, Amerika, wir kommen, ihr Juden! Wir kommen, ihr Ungläubige, Atheisten und Abweichler! Neue Kämpfer treffen schon ein, und sie bringen die Särge mit den todbringenden Sprengsätzen.” Ein anderer ergänzt: “Ich werde jedem den Kopf abschneiden, der behauptet, dass Scheich Usama tot ist.” Diese Äußerungen sind alarmierend, aber solche Drohungen werden in Internetforen täglich ausgestoßen. Das tatsächliche Gefahrenpotential ist schwer einzuschätzen.
Neben den Foren preisen Dschihad-Sympathisanten Bin Ladin auch bei Facebook. Eine dieser Seiten nennt sich “Kulna Usama” (Wir alle sind Usama). Bei Youtube werden Gedenkvideos veröffentlicht, zusammengebastelt aus Fotos und Videos von Bin Ladin, unterlegt von ehrenden Texten und emotional aufpeitschenden “Anashid” (islamischen Gesängen). So sind bei den Dschihadisten drei Tendenzen zu beobachten: Skepsis, Jubel und Rache. Solange es keine offizielle Stellungnahme von Al Qaida gibt, werden viele Sympathisanten, selbst wenn die amerikanische Regierung doch beschlösse, ein Foto des toten Bin Ladin zu veröffentlichen, von einem Chor des Misstrauens begleitet werden.
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Time am 6. Mai 2011
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1) http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE74300X20110504
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Sulla
3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/05/you-have-the-right-to-die/
4) http://de.wikipedia.org/wiki/Mana_(religiöse_Praxis)
5) http://www.express.de/news/politik-wirtschaft/al-kaida-bestaetigt-osama-bin-ladens-tod/-/2184/8416544/-/index.html
6) http://jihadology.net/

