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Das Muster erkennen

29. Dezember 2012

Kasan-Kathedrale

Ab jetzt ohne Tanne: Kathedrale in Kasan/Russland

In der FAZ-Redaktion scheint sich die Erkenntnis weiter zu verbreiten, dass die weltweite Entwicklung in Bezug auf den Mohammedanismus für den Westen und seine Anhänger alles andere als günstig verläuft. Noch sieht man vor allem einzelne Regionen und verweigert sich der Erkenntnis des Gesamtmusters, welches das Muster des 1.400jährigen, gefräßigen Jihad ist, der sich selbst „Islam“ nennt. Dass der „arabische Frühling“ in Wirklichkeit ein „jihadistischer Frühling“ ist, wird jetzt vielen vor allem aufgrund der massiven Verfolgung der Christen (Juden gibt es dort schon nicht mehr) in den betreffenden Staaten deutlich. 

Richard Wagner ging in seinem Leitartikel am 27. Dezember nun soweit, „kraftvolle politische Unterstützung“ für die verfolgten Christen zu fordern, die über „lasche Aufrufe“ hinausgehen müsse, „nicht in Ländern Urlaub machen, in denen (Christen) unterdrückt würden.“

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In Bedrängnis

Es steht der katholischen Kirche gut zu Gesicht, wenn sie in ihre Fürbitten nicht nur die Notleidenden in jedem noch so entlegenen Winkel der Erde einschließt, sondern auch für ihre eigenen Mitglieder an einem herausgehobenen Tag wie dem zweiten Weihnachtstag betet. Wie zur traurigen Vergegenwärtigung der Dringlichkeit dieses Tuns wurden, wenige Stunden nachdem Papst Benedikt XVI. in seiner Weihnachtsansprache die Anschläge auf Christen in Nigeria beklagt hatte, von mutmaßlich islamistischen Terroristen wieder tödliche Anschläge auf Kirchen im Norden des Landes verübt. Solche mörderischen Vorfälle sind der Kamm einer Welle wachsender Bedrängungen und Bedrohungen, denen sich Christen auf der ganzen Welt ausgesetzt sehen – vor allem in islamisch geprägten Ländern.

Es lässt sich trefflich darüber streiten, ob man, wie es der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, getan hat, das Christentum als die „meistverfolgte Religion in der ganzen Welt“ bezeichnen kann; denn nicht in jedem einzelnen Fall werden Christen systematisch gesellschaftlich oder staatlich benachteiligt oder gar existentiell bedroht. Es zeugt aber von Mut, sich einem gerade hierzulande weitverbreiteten Affekt entgegenzustellen, der bereit zu sein scheint, alles unter seine Fittiche zu nehmen, solange es nur weit genug von allem Christlichen entfernt ist. Auch Bundeskanzlerin Merkel bekam diesen Affekt kürzlich zu spüren, als sie auf der EKD-Synode auf das Los der Christen hinwies und sich dann von politisch korrekten Menschenrechtsorganisationen und Grünen-Politikern anhören musste, man müsse alle bedrohten Minderheiten gleichermaßen schützen und dürfe Religionsgemeinschaften nicht gegeneinander ausspielen – das war nie die Absicht der Kanzlerin gewesen.

Das Eintreten des Papstes und der deutschen Bischöfe für Christen in aller Welt, verbunden mit unverstellter Kritik an den unguten Entwicklungen in den Ländern des sogenannten arabischen Frühlings, allen voran Ägypten, hin zu wachsender religiöser Intoleranz, bleibt aber vergeblich, wenn es keine kraftvolle politische Unterstützung erfährt. Ohne diese bliebe am Ende nur der etwas lasche Aufruf Zollitschs, Christen sollten nicht in Ländern Urlaub machen, in denen ihre Glaubensbrüder und -schwestern unterdrückt würden.

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Auch Günther Nonnenmacher gab sich in seinem Leitartikel in der heutigen FAZ sehr pessimistisch. Er hat erkannt, dass in Syrien nicht der alte Gegensatz Amerika-Russland stellvertretend ausgefochten wird, sondern dass es hier um den Überlebenskampf einer orkischen, nicht-sunnitischen Minderheit geht. So treffend seine Analyse im Einzelnen ist, unternimmt es doch nicht, seinen Blick über die ganze Welt schweifen zu lassen, um das Muster des Jihad zu erkennen. Wenn er dies täte, würde er erkennen, dass die Entwicklung in Syrien durchaus eine sein kann, die uns in Europa in ein paar Jahrzehnten bevorsteht, wenn wir unsere Anstrengungen zur Dekonstruktion des Nazislahm nicht vehement verstärken.

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Syrien-Konflikt

Assad ist nicht ein Diktator von Moskauer Gnaden, sondern Führer einer religiösen Minderheit, der Alawiten, die um ihr Überleben kämpft. Deshalb ist zu befürchten, dass Syrien auch ohne Assad noch lange kein befriedetes Land sein wird.

Die Entwicklung in Syrien ist in den vergangenen Monaten über alle internationalen Friedensinitiativen und -pläne hinweggegangen. In einem Kampf, der immer unbarmherziger geführt wird und der inzwischen alle Anzeichen eines Religionskrieges angenommen hat, gibt es letztlich immer weniger zu vermitteln. Spätestens seit der Diktator Assad die syrischen Städte ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung von seiner Luftwaffe beschießen und bombardieren lässt, ist sein Anspruch verfallen, bei Verhandlungen über die Zukunft des Landes noch irgendeine Rolle zu spielen.

Unübersichtlich ist das Feld der bewaffneten Opposition, deren Spannweite von säkularen Kräften bis zu Dschihadisten reicht. Inwieweit die unbewaffnete Opposition in Syrien oder diejenige im Exil auf diese Gruppen überhaupt noch Einfluss hat, ist nicht klar. Die Dynamik dieses Konfliktes, auch im Verhältnis zu den Nachbarstaaten, wirkt immer schwerer beherrschbar.

Das ist der Hauptgrund dafür, dass nun auch Washington und Moskau sich intensiver um eine Beendigung des Massakers kümmern. Weder Amerika noch Russland haben ein Interesse daran, dass der gesamte Nahe Osten destabilisiert wird. Für Washington geht es unter anderem um seinen Einfluss in der arabischen Welt; dazu kommt die prekärer werdende Lage Israels in einem immer stärker vom politischen Islam geprägten Umfeld. Für Moskau ist – neben geostrategischen Überlegungen – die größte Sorge, dass die religiöse Dynamik islamistische Strömungen im eigenen Land befeuert oder seine muslimischen Nachbarrepubliken ergreift und in Brand setzt.

Allerdings hätten Amerikaner und Russen, selbst wenn sie sich auf eine Linie einigen könnten, die Kräfte noch lange nicht gezähmt, die in dem syrischen Bürgerkrieg seit mehr als einem Jahr eskaliert sind. Die Ereignisse und Entwicklungen in anderen Ländern der Arabellion zeigen, dass es zuverlässige „Klienten“ äußerer Mächte, die sich von Washington oder Moskau dirigieren ließen, nicht mehr gibt. Die nationalen Revolutionen haben jeweils eine Eigendynamik gewonnen, die von außen schwer zu beeinflussen ist. Assad ist nicht ein Diktator von Moskauer Gnaden, sondern Führer einer religiösen Minderheit, der Alawiten, die um ihr Überleben kämpft. Deshalb ist zu befürchten, dass Syrien auch ohne Assad noch lange kein befriedetes Land sein wird.

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Dass bald Schluss sein wird mit Zehntausenden von Alawiten und Christen und mit Assad, scheint eine ausgemachte Sache zu sein. Dabei hatte sich der Diktator wie ehedem Saddam mit aller Kraft an die Sunna-Orks angebiedert und sogar dem palarabischen Kindermörder Kuntar die höchste Auszeichnung des Landes verliehen (2)

In Russland ist man syrischen Verhältnissen näher als in Europa, was kein Wunder ist, da man endlose Grenzen mit Orkstaaten und ganze Orkvölker im Inneren hat. Lesen Sie einen diesbezüglichen Artikel aus der FAZ vom 27. Dezember von Michael Ludwig, der mit der Formulierung schließt: „In welche Richtung sich Tatarstan entwickelt, ist offen.“ Damit meint er wohl, dass offen ist, ob Tatarstan im Kreis der Zivilisationen verbleibt oder ob es völlig in die Orksphäre abrutscht. Ich meine, es kommt vor allem auf die Kraft an, die der Counterjihad entwickeln kann, damit dies nicht geschieht.

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Die tatarische Tannenbaumdebatte

Im Kreml von Kasan an der Wolga gibt es dieses Jahr zu Neujahr keinen festlich beleuchteten Baum mehr. Das ist ein Teil eines langen Streits über russische und muslimische Symbole.

Über dem Kreml von Kasan ragen vier Minarette hoch in den Himmel. Seit einigen Jahren überragen sie die russische orthodoxe Kathedrale in der Festung aus dem 16. Jahrhundert. Nur an einigen wenigen Tagen im Jahr hatten die Minarette der Kul-Scharif-Moschee zuletzt noch Konkurrenz: wenn zu Neujahr vor der Kremlmauer eine möglichst hohe Festtanne aufgestellt und festlich beleuchtet wurde. Aber die zentrale Tanne hat ihren Platz vor dem Sitz der Regierung der Republik Tatarstan bis auf weiteres verloren.

Vielen Muslimen in der Region an der Wolga gelten die Tanne und die Feiern zum Neujahrsfest als Symbole einer fremden Kultur, als unislamisches, verwerfliches und gar gefährliches russisches Brauchtum. Vergangenes Jahr hatten islamische Fundamentalisten Flugblätter an Häuserwände geklebt, auf denen Muslime dazu aufgerufen wurden, sich vor den Neujahrsfeiern zu hüten: Es sei eine große Sünde, Tannen zu schmücken und Kindern zu erlauben, sich an den Händen zu fassen und – Jungen und Mädchen – gemeinsam einen Reigen um die Festbäume in der Stadt oder um die Tanne zu Hause zu tanzen. Wer Väterchen Frost und das Schneemädchen Snjegurotschka verehre, die in Russland den Kindern zu Neujahr Geschenke bringen, der begehe Vielgötterei. Hinzu komme moralische Verwerflichkeit, zumal auch Muslime von der russischen Gewohnheit in Versuchung geführt werden könnten, die Feiern in ein mehrtägiges Besäufnis ausarten zu lassen. Dieses Jahr gab es zwar keine Flugblätter, aber auf islamistischen Internetseiten wurden die Warnungen wiederholt.

Antichristlich ist die islamische Neujahrskritik nicht unbedingt, denn die Tanne spielt in der Russischen Orthodoxen Kirche kaum eine Rolle – sie ist Teil des Neujahrsfestes, das seit den dreißiger Jahren in der Sowjetunion ein Ersatz für das Weihnachtsfest sein sollte, das in Russland am 6. Januar gefeiert wird. Ganz verzichtet wurde auf öffentliche Tannen in Kasan auch dieses Jahr nicht – 162 sind es, über das ganze Stadtgebiet verteilt: Fast die Hälfte der Bevölkerung der Stadt sind noch immer Russen. Sie werden auch dieses Jahr mit ihren ganzen Familien auf die Neujahrsmärkte strömen, um die Tannen herumtanzen, Kinder werden Väterchen Frost, einen Mann mit weißem Rauschebart und Weihnachtsmannmütze, und das Mädchen Snjegurotschka bewundern.

Aber die Russen sind auf dem Rückzug – auch demographisch. Nach der jüngsten Volkszählung bilden die muslimischen Tataren in der Republik Tatarstan wieder die Mehrheit, während die Russen dort zur größten Minderheit wurden. Die Moschee im Kreml von Kasan, eine der größten in Europa, die von 1996 bis 2005 gebaut wurde, ist das sichtbarste Symbol für den Anspruch der Tataren, in der nach ihnen benannten Teilrepublik auch zu bestimmen. Rafael Hakim, der Anfang der neunziger Jahre der Ideologe einer Bewegung für die Souveränität Tatarstans war und als Berater Minitimer Schajimijews, des ersten Präsidenten Tatarstans nach dem Ende der Sowjetunion, die Politik gegenüber Moskau prägte, bekennt offen, dass die Entscheidung zum Bau der Moschee im Kreml politische Gründe gehabt habe. Es sei darum gegangen, in diesem Zentrum der Macht Flagge zu zeigen und mit baulichen Mitteln die „historische Gerechtigkeit“ wiederherzustellen, nach Jahrhunderten russischer Herrschaft, Zwangstaufen, Vertreibungen der muslimischen Bevölkerung aus angestammten Siedlungsgebieten und nach siebzig Jahren atheistischer Sowjetherrschaft. Es habe zu viele Kirchen und „zu wenig Halbmonde“ im Land gegeben.

In Tatarstan wird gerne daran erinnert, dass der Islam in dieser Region Russlands ältere Wurzeln hat als das Christentum. Im Jahr 922 kam eine arabische Gesandtschaft ins Reich der turkstämmigen Wolgabulgaren, und diese nahmen in ihrer Hauptstadt Bolgar den Islam an. Etwa drei Jahrhunderte später wurde Bolgar von den mongolischen Tataren erobert und Teil des Herrschaftsgebietes der Goldenen Horde. Beide Ethnien mischten sich. Zu Russland kam Tatarstan erst ein halbes Jahrtausend später, als Zar Iwan der Schreckliche das Khanat von Kasan eroberte.

Von der großen Moschee und deren Minaretten in Bolgar waren nur die Fundamente übrig geblieben. Wie in Kasan wird auch dort baulich demonstriert, dass sich die Zeiten geändert haben. Neben der Kirche, mit der das Russische Reich einst demonstriert hatte, dass das orthodoxe Christentum in Tatarstan den Islam als herrschende Religion abgelöst hatte, wurde nun auf den Fundamenten der alten Moschee eine neue gebaut. Wichtig scheint bei dieser „Rekonstruktion“ nicht nur gewesen zu sein, dass der Halbmond sich neben dem Kreuz über die Ebene an der Wolga erhebt, sondern auch, dass dieses Minarett die Kirche eindrucksvoll überragt. Wer vom Fluss landeinwärts schaut, erblickt am Horizont, dort, wo vielleicht einmal die Grenzen der großen mittelalterlichen Stadt Bolgar verliefen, die „Weiße Moschee“.

Auch der Name der Moschee im Kreml von Kasan knüpft an diese Geschichte an: Sie ist nach dem Imam Kul Scharif benannt, der im 16. Jahrhundert die Verteidigung Kasans gegen die Truppen des Moskauer Zaren Iwan organisierte und im Kampf sein Leben verlor. Dass die Eroberung Kasans durch Zar Iwan ein weltgeschichtlich bedeutsames Ereignis war, weil es ihm gelang, den nördlichsten Stützpunkt des Islams auf Jahrhunderte unter christliche Herrschaft zu zwingen und Moskaus Anspruch zu untermauern, nach Rom, das zerstört war, und nach Byzanz, das unter osmanische Herrschaft geraten war, als „drittes Rom“ die Belange der gesamten Christenheit zu vertreten, ist verblasst. Für die Tataren von heute ist es jedenfalls ohne Belang.

Religion und tatarischer Nationalismus gehen dabei Hand in Hand – dabei gibt es unter den Tataren höchst unterschiedliche Vorstellungen davon, wie der Islam auszusehen habe. Danis Safargali, tatarischer Nationalist von der „Patriotischen Front Altyn Orda“ (Goldene Horde), bevorzugt den sogenannten traditionellen russländischen Islam und hält die Trennung von Staat und Islam für unverzichtbar. Rustam Safin, Imam der schäbig wirkenden kleinen Kasaner Moschee Al Ichlas, hängt dagegen offenbar einer Richtung an, die auf fundamentalistische Einflüsse aus Arabien schließen lässt – auch wenn er beteuert, nicht in einem arabischen Land, sondern in Tatarstan den Islam studiert zu haben. In der offiziellen Geistlichkeit sieht Safin Marionetten der Regierenden, in dem lockeren „traditionellen Islam“ die Fortführung des sowjetischen Bestrebens, Muslime mit Wodka zu demoralisieren. Den Bau der Kul-Scharif-Moschee hält er für überflüssig, die teure Spezialanfertigung des weltgrößten Exemplars des Korans ebenfalls. Das Geld hätte man lieber im Interesse der Menschen ausgeben sollen, sagt er. Ihnen in ihren materiellen Nöten zu helfen und sie zum Gehorsam gegen Allah zu führen sei viel wichtiger als solche Symbole. So halte er es in seiner Moschee, sagt Rustam Safin – sie hat ihren Platz im einstigen Kesselhaus der Heizungsanlage einer Wohnsiedlung gefunden. Und wenn die Gläubigen es einst wünschten, sei es auch nicht ausgeschlossen, dass in Tatarstan ein Kalifat, ein Gottesstaat, entstehe.

In Tatarstan suchen gerade junge Menschen Halt – und bei dieser Suche hat der Islam, wie er in der Al-Ichlas-Moschee gelehrt wird, mit seinen einfachen Regeln Vorteile. Das Verbot von Alkohol, dessen zerstörerische Rolle viele kennen, spielt dabei eine wichtige Rolle. Eine junge Frau, die sich für den Islam entschieden hat, spürt zwar ein gewisses Unbehagen an der Stellung der Frau in ihrer Religion – aber wenn ein künftiger Ehemann es wünsche, werde sie auch den Hidschab tragen, sagt sie.

In einem wichtigen Punkt stimmen die beiden Antipoden, der Nationalist Safargali und der Fundamentalist Safin, überein: Die Ermordung des stellvertretenden Muftis von Tatarstan und der Sprengstoffanschlag auf den Mufti im Juli sowie die darauf folgenden Aktionen des Inlandsgeheimdienstes FSB gegen angebliche Islamisten in Tatarstan seien russische Provokationen gewesen. Es sei nur darum gegangen, sich eine Handhabe zur Vernichtung der politischen und wirtschaftlichen Autonomie zu verschaffen, die Tatarstan einst dank Präsident Schajmijew – und dessen Berater Hakim, der übrigens einen Reformislam anstrebt – errungen habe und über die die Republik in gewissem Ausmaß noch immer verfüge. Safargali ist zudem überzeugt, dass die Russen noch immer versuchten, die Tataren durch Druck zu assimilieren. „Für uns hat die russische Kultur, von der Putin spricht und die aus Sauna, Zieharmonika, Wodka und Balalaika besteht, aber keinerlei Anziehungskraft“, sagt der ehemalige Offizier voller Spott.

Safargalis Organisation verbreitet unter den Tataren ihre Sicht der tatarischen Geschichte, propagiert Sprache und Kultur und verbreitet die Grundsätze des Islams im Volk. Er selbst glaubt, dass die föderalen Verfassungsgrundsätze Russlands unter Putin ausgehebelt worden seien. Dagegen gebe es nur ein Mittel: aus der Föderation eine Konföderation zu machen. Dadurch würde auch sichergestellt, dass die Einkünfte der nach russischen Maßstäben relativ reichen Republik Tatarstan im Lande blieben und nicht ab einer bestimmten, von Moskau festgelegten Obergrenze an die Zentrale abgeführt werden müssten.

Auch von Vertretern des offiziellen Islams werden Forderungen vorgebracht, die in Moskau nicht gut ankommen. Der Leiter der zentralen geistlichen Verwaltung der Muslime Russlands, Mufti Talgat Tadschuddin, fordert, im Staatswappen der Russischen Föderation, das auf das Zarenwappen zurückgeht, Veränderungen vorzunehmen, damit auch die Muslime darin angemessen abgebildet seien. Zum gekrönten Doppeladler und der Zarenkrone, die Kreuze zieren, müsse ein Halbmond ins Wappen aufgenommen werden. Tadschuddin wird in seiner tatarischen Heimat von den Muslimen nicht sonderlich geschätzt. Daher hat das Verlangen, den Halbmond ins Staatswappen aufzunehmen, noch keinen offiziellen Fürsprecher gefunden.

Ganz in den leeren Raum ist Tadschuddins Forderung indes nicht gefallen. Auch der Nationalist Danis Safargali fordert, das Staatswappen Russlands neutral zu gestalten. Muslime dürften, bildlich gesprochen, nicht gezwungen werden, sich unter das christliche Kreuz der orthodoxen Russen zu beugen. Im gleichen Atemzug kritisiert er, dass die Kirche sich mit Förderung des Kremls immer mehr als Staatskirche im gemischtkonfessionellen Russland gebärde. Putins Gerede von der Notwendigkeit eines neuen russländischen Patriotismus oder davon, dass die Russen den Kern der Föderation bildeten und die russische Kultur das Fundament der russländischen Nation sei oder die russische Sprache der verbindende Faktor für die Einheit aller Völker, sei nur Vernebelungstaktik, die den russischen Chauvinismus verdecken solle.

Einiges von dem, was Safargali sagt, findet – anders formuliert – auch Eingang in die offizielle Politik der kremltreuen Führung Tatarstans. Der frühere Präsident Minitimer Schajmijew, der als „Staatsrat“ noch immer wichtige politische Fäden zieht, hatte im November öffentlich die „imperiale Nostalgie“ Moskaus gegeißelt und vor Versuchen gewarnt, durch Neuziehung der territorialen Grenzen zwischen den Föderationssubjekten die nationalen Republiken zu überwinden. Jüngst verlangte Schajmijew, dass den nationalen Republiken besondere Vertreter in der Duma zugestanden werden müssten, damit der Gesetzgeber nicht gegen deren Interessen handele.

Beim russischen Gegenpol in Tatarstan herrscht eine andere Sicht. Michail Schtscheglow vom russischen Kulturverein zum Beispiel nimmt Putins Forderung vom alles und alle verbindenden (christlichen) Russentum sehr ernst. Moskau müsse nun Taten folgen lassen und sowohl politisch als auch finanziell, mehr für die Selbstbehauptung der Russen in Tatarstan unternehmen. Bis zu 1000 Russen seien bereits zum Islam übergetreten, sagt er. Die russische Sprache drohe ins Abseits gestellt zu werden. Er wolle nicht irgendwann aus Tatarstan als „Ungläubiger“ vertrieben werden wie die Russen aus dem Nordkaukasus. Tataren dürften Aussagen wie die Schtscheglows dagegen als Beweis für die Existenz einer russischen „Fünften Kolonne“ zur Schwächung der erreichten Selbständigkeit an der mittleren Wolga bewerten.

In den Disputen in Tatarstan deuten sich möglicherweise bereits die Konturen möglicher Konflikte zwischen Moskau und den muslimisch geprägten Teilrepubliken Russlands an, die in Zukunft an Bedeutung gewinnen könnten. Es ist gut möglich, dass die tatarische Tannenbaumdebatte in nicht allzu ferner Zukunft wie ein harmloses Vorgeplänkel aussieht. Die Zahl der orthodoxen Christen hat sich in Russland in den vergangenen drei Jahren um drei Prozent verringert, die der Muslime ist um sechs Prozent gewachsen – und diese Tendenz wird sich nach Ansicht von Demographen fortsetzen. Präsident Putin hat bislang außer der Ankündigung, dass ethnische Gebiete mit eigenem Recht und eklatanten Abweichungen von der russisch geprägten „Leitkultur“ nicht geduldet würden, wenig konkrete Schritte benannt – außer dem Vorschlag, wieder Schuluniformen einzuführen, um den Hidschab an Lehranstalten zu verhindern. Gibt er sich als Befürworter einer größeren Rolle der orthodoxen Kirche als Klammer für das Russentum, handelt er sich von Muslimen den Vorwurf ein, er wolle offenbar den christlichen Gottesstaat. In Dagestan oder Tschetschenien im Nordkaukasus dagegen sind die Exklaven, vor denen er warnt, schon Wirklichkeit. In welche Richtung sich Tatarstan entwickelt, ist offen.

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Time am 29. Dezember 2012

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/syrien-konflikt-unkontrollierbar-12008356.html
2) http://www.haaretz.com/news/assad-awards-convicted-murderer-kuntar-syria-s-highest-medal-1.258115

Ein Blick in Deutschlands Zukunft

27. April 2012

Wird der (russische) Bär
die (mohammedanistische) Schlange fressen?
Keltische Münze aus Gallien.

In der heutigen FAZ berichtet Michael Ludwig von einem bekannten russischen, orkischen „Rechts“-Anwalt, der „Moskau in Blut ertränken“ will, wenn nicht umgehend die Scharia eingeführt wird. Er wird dafür nicht etwa inhaftiert, sondern kann solches im staatlichen russischen Fernsehen kund tun.

Und nun kommen die Leos dieser Welt und erklären uns, dass die russisch-tschetschenischen Mohammedanisten ganz andere Mohammedanisten sind als die in Deutschland, die Özoguze, Mazyeks, Zaimoglus und Idrisse, gaaanz andere, tolerante, feinsinnige, bescheidene. Eben so bescheiden wie Mazyek, Zaimoglu, Idriss und Özoguz. Aber selbst die Vorzeige Liberal-Orka Kaddor will nicht von der Scharia lassen (1).

Nein, was wir in Russland beobachten, das ist die Zukunft Deutschlands, wenn wir keine geeigneten Gegenmaßnahmen ergreifen. Es werden immer die blutrünstigen Radikal-Orks sein, die die Interpretationshoheit über die „Ideologie des Mohammedanismus“ (Dr. Yavuz Özoguz, 2haben, aus dem einfachen Grund, weil der Kloran – das angebliche Wort des Wesens, welches angeblich das gesamte Universum geschaffen hat – selbst ein blutrünstiges und radikales Machwerk ist.

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Ankündigung eines Blutbades

Ein bekannter Anwalt fordert in Moskau Schariagerichte

Dagir Chasarow ist nicht irgendwer: Er ist ein bekannter Rechtsanwalt und offizieller Berater des Vorsitzenden des Sozialausschusses im Föderationsrat, dem Oberhaus des russischen Parlaments. Am Dienstagabend forderte er im Fernsehsender Ren-TV mit ruhiger Stimme die Einführung von Schariagerichten in Russland: Muslimen, die sich nicht in die weltliche Kultur Russlands einfügen wollten, müsse das Recht zugestanden werden, selbst zu entscheiden, an welches Gericht sie sich wenden. Wer diese Neuordnung der Dinge aufhalten wolle, den erwarte ein wenig beneidenswertes Los: „Wir werden Moskau – hier leben Millionen Muslime – in Blut ertränken. Moskau wird ein zweites Totes Meer.“

Chasarow, der aus Tschetschenien stammt, hielt den Russen entgegen: „Ihr glaubt, wir seien Zugewanderte, fremd in Russland. Ihr irrt, wir waren schon immer hier. Vielleicht seid ihr ja die Fremden. Ob ihr wollt oder nicht, werden wir unsere eigenen Regeln aufstellen und durchsetzen.“ Der Frage, ob die Schariagerichte auch die Beziehungen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen regeln sollten, wich Chasarow aus. Tags darauf schlugen die Wellen der Empörung hoch. Im Internet brodelte es, die demokratische Jabloko-Partei forderte die Staatsanwaltschaft auf, gegen Chasarow zu ermitteln, und der Vorsitzende des Menschenrechtsrates beim Präsidenten, Michail Fedotow, wies darauf hin, dass Parallelstrukturen im Gerichtswesen gegen die Verfassung der Föderation verstoßen würden.

Bezeichnend ist indes, dass Chasarow, der für einen Politiker der Kreml-Partei Einiges Russland arbeitet, ein naheliegendes Argument nicht verwendete: den schlimmen Zustand der weltlichen Gerichtsbarkeit. Sie ist korrupt, dem Staat und dessen Führung hörig und dient den Mächtigen häufig bloß als Instrument zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen oder der Verfolgung Andersdenkender. Entsprechend niedrig ist ihr Ansehen in der Bevölkerung.

Der Oppositionspolitiker Aleksej Nawalnyj kommentierte sarkastisch, Chasarow sei kein Extremist, sondern ein ganz normaler Vertreter des nordkaukasischen Establishments und daher im staatlich kontrollierten russischen Fernsehen – im Gegensatz zu russischen Oppositionellen – auch ein gern gesehener Gast. Nawalnyj erinnerte an Sprüche des von Putin eingesetzten tschetschenischen Republikführers Ramsan Kadyrow, der Gewalt gegen Frauen rechtfertigt, die sich in seinem Herrschaftsbereich nicht der muslimischen Kleiderordnung fügen. Dahinter steht die Wut vieler Russen, sowohl im liberalen Lager als auch bei den russischen Nationalisten, die Putin nicht durchgehen lassen wollen, dass im Nordkaukasus, in Tschetschenien zumal, die Gesetze der Föderation nicht mehr gelten, die Russen dort immer weniger werden, bisweilen auch vertrieben werden und die Region zum Staat im Staate Russland geworden ist. Im Grunde zahle Russland mit seinen Geldüberweisungen Tribut, wird kritisiert, damit die lokalen Herrscher im Nordkaukasus Moskau gegenüber wenigstens politische Loyalität erwiesen.

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Time am 27. April 2012

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1) http://www.migazin.de/2012/04/20/und-ewig-schreckt-die-scharia/
2) http://www.muslim-markt-forum.de/t73f2-Syriens-Situation-hilft-der-Entwicklung-zur-Wahrheit.html

Die Iwans verlieren die Geduld

19. November 2011

Provokative territoriale Besetzung oder spiritueller Akt?

Über das rigorose Vorgehen von Teilen der russischen Führung gegen Tadschiken berichtete Michael Ludwig in der FAZ vom 16. November 2011. Obwohl besonders Russland extrem unter den Mohammedanisten leidet und eine Terrorkampagne auf die andere folgt, ist das Motiv für die anti-tadschikischen Aktionen nicht counterjihadisch begründet. Insgesamt ist aber eine wachsende Intoleranz gegenüber Orks zu verzeichnen, was kaum erstaunen kann. Dennoch sollten die Iwans Regel 1 des Counterjihad beachten, die da lautet: “Der Counterjihad engagiert sich gegen eine totalitäre Ideologie – nicht gegen die Menschen, die ihr anhängen.”

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Eine offizielle Hetzjagd

Warum die russische Führung gegen Tadschiken in Moskau vorgeht

In Moskau wird seit einigen Tagen wieder Jagd auf Zentralasiaten gemacht. Diesmal sind vor allem Tadschiken an der Reihe, von denen viele als Gastarbeiter in der russischen Hauptstadt leben. Die Behörden machen mit, auch die Jugendorganisation der regierenden Partei „Einiges Russland“ sowie Aktivisten von „Helles Russland“, einer nationalistischen Gruppe. Mehrere hundert Tadschiken wurden dieser Tage in Metrostationen gejagt, auf Baustellen aufgegriffen, auf Polizeiwachen gebracht, viele warten in Haft auf die Abschiebung in die Heimat. Es war wie vor fünf Jahren, als zur Hatz auf Georgier geblasen worden war, weil der georgische Präsident Micheil Saakaschwili angebliche russische Spione hatte aufspüren und ausweisen lassen. Wie damals war es ein Fest für jene Russen, welche die „Schwarzen“, die Gastarbeiter aus dem Kaukasus oder Zentralasien, nicht mögen – und zwar eines mit allerhöchstem Segen.

Denn Präsident Dmitrij Medwedjew hatte zuvor gefordert, dass ausländische Bürger sich nur in Übereinstimmung mit dem Gesetz in Russland aufhalten dürften. Dann folgte der Auftritt des Leiters der Verbraucherbehörde, Gennadij Onnischtschenko; er erscheint immer dann als Hüter sanitärer und medizinischer Standards zum Wohle der russischen Volksgesundheit, wenn ein Land aus politischen Gründen mit Importverboten bestraft oder, wie im georgischen und nun im tadschikischen Fall, seine Bürger mit Ausweisungen bestraft werden sollen. Nun wollte Onnischtschenko herausgefunden haben, dass unter tadschikischen Gastarbeitern einige Dutzend Fälle von Tuberkulose und HIV-Infektionen aufgedeckt worden seien – das sei Grund genug, allen Tadschiken die Einreise nach Russland zu verweigern.

Um Tuberkuloseeindämmung oder die Einhaltung von Regeln für Gastarbeiter ging es bei der konzertierten Aktion in Moskau dann gar nicht. Aufgegriffen und abgeschoben wurden auch jene Tadschiken, deren Papiere in Ordnung waren; andere, womöglich illegale Wanderarbeiter aus Usbekistan oder Kirgistan, blieben diesmal unbehelligt. Über medizinische Untersuchungen von Tadschiken wurde nichts berichtet. Letztlich ging es der Führung im Kreml darum, Emomali Rachmon, den tadschikischen Despoten, Moskauer Verbündeten und künftigen Partner in der Zollunion sowie in der geplanten Eurasischen Union, in die Schranken zu weisen. Wie schon im Falle Georgiens bevorzugte Moskau die kollektive politische Geiselnahme fremder Staatsbürger als Druckmittel. Die anderthalb Millionen tadschikischen Gastarbeiter in Russland, von denen mehrere hunderttausend allein in Moskau arbeiten, sind mit ihren Geldüberweisungen in die Heimat ein Faktor, ohne den die Wirtschaft Tadschikistans zusammenbrechen würde. Die Jugend von „Einiges Russland“ zeigte vor der tadschikischen Botschaft Plakate: „Beißt nicht in die Hand, die euch füttert!“ oder „Wer uns nicht liebt, dem muss verboten werden, Geld nach Hause zu schicken!“

Anlass der russischen Wut war das Urteil eines Gerichts im Süden Tadschikistans. Das hatte kürzlich gegen die Piloten von zwei Antonow-72-Flugzeugen einer russischen Fluggesellschaft, die im März auf dem Flug von Afghanistan nach Russland in Tadschikistan zwischengelandet waren, jeweils Freiheitsstrafen von achteinhalb Jahren verhängt. Die Piloten, ein Russe und ein Este, waren beschuldigt worden, ohne Genehmigung in den Luftraum über Tadschikistan eingeflogen, dann trotz Verbots der Behörden gelandet zu sein und sich, da an Bord eines der beiden Flugzeuge ein Flugzeugmotor transportiert wurde, des Schmuggels schuldig gemacht zu haben. Die Piloten behaupteten, im Besitz einer mündlichen Zusage für Zwischenlandung und Auftanken der Flugzeuge gewesen zu sein und dass für eine Rückkehr nach Afghanistan der Treibstoff nicht mehr ausgereicht habe. Der Flugzeugmotor sei ein Ersatzmotor und nicht für den Verkauf in Tadschikistan bestimmt gewesen. Beide Piloten hatten dem Vernehmen nach zuvor einen Versorgungsflug für die Nato in Afghanistan absolviert. Die tadschikischen Behörden behaupteten, die Flugzeuge seien in Afghanistan für illegale Operationen mit wirtschaftlichem Hintergrund benutzt worden.

Über die Motive des Gerichts, das ohne Billigung Rachmons nach russischer Auffassung sicherlich nichts unternommen hätte, wird in Moskau eifrig spekuliert. Manche meinen, der Präsident versuche, mit der Verurteilung der Piloten die Russen dazu zu bewegen, seinen Schwiegersohn freizulassen. Dieser war im vorigen Jahr in Russland wegen Verstrickung in den Drogenhandel zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Eine der wichtigsten Routen für den Drogenschmuggel aus Afghanistan nach Russland verläuft über Tadschikistan.

Bürgerrechtler und zumindest ein Teil der liberalen politischen Szene warfen der Führung im Kreml vor, den Streit mit Rachmon, um den sich lange Monate niemand gekümmert habe, vor der Parlamentswahl Anfang Dezember zum Stimmenfang zu nutzen und damit der Fremdenfeindlichkeit und einer neuen Welle der Gewalt gegen die „Schwarzen“ aus Zentralasien Vorschub zu leisten. Freilich ist die liberale Szene längst selbst nationalistisch „infiziert“. Der Vorkämpfer gegen die Korruption im Lager um Ministerpräsident Wladimir Putin, Russlands bekanntester Blogger Aleksej Nawalnyj, hatte unlängst am „russischen Marsch“ teilgenommen, bei dem jedes Jahr besonders extreme russische Nationalisten zur „Befreiung“ von allem Fremden aufrufen. Und Julija Latynina, eine der bekanntesten Journalistinnen Russlands, die sich durch das Eintreten für Freiheit einen Namen gemacht hatte, sagte vor kurzem im Radiosender „Echo Moskwy“, die Tadschiken sollten aus Moskau deportiert werden, um sie vor schlechten Arbeitsbedingungen zu schützen und um zu verhindern, dass sie sich eines Tages mit Gewalt dagegen wehrten.

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Time am 19. November 2011

Beim Schwarm bleiben

30. Dezember 2010

Den erschütternden Bericht der libanesischen Christin Brigitte Gabriel über ihre Kindheit im Libanon (1) kommentierte „Bloody Mary“ heute morgen wie folgt: „So wird es den europäischen Völkern ergehen!

Dass sie mit ihrer Prognose nicht so falsch liegen könnte, zeigt ein Blick in andere Weltgegenden, z.B. nach Nordindien 2008, wo eingewanderte  Orks aus Bangladesch einen Bürgerkrieg hervorriefen (2), nach Burma 2009, das ebenfalls mit einer guten Million Orks aus Bangladesch vom Volk der Rohingyas zu kämpfen hatte (3) und diese zurück vertreiben wollte, was diese aber nicht wollten (denn was ist schlimmer als in einem mohammedanistischen Land zu leben), weshalb viele von ihnen nach Thailand zu entkommen suchten, welches aber schon genug Probleme mit Ich-Bomben und Jihad-Affen hat und sie seinerseits loszuwerden suchte. In Europa mag das Beispiel des Kosovo, einst Kernland des christlichen, serbischen Volkes, jetzt mohammedanistische Mafiabasis, warnend wirken. Kybeline lenkte gestern aktuell den Blick auf die Elfenbeinküste (4), die in den letzten 20-30 Jahren zunehmend durch Mohammedanisten infiltriert und destabilisiert wurde, welche jetzt offenbar mit dem Argument einer angeblich (der Norden wird von bewaffneten Banden dominiert) demokratischen Wahl  die Macht ergreifen wollen (unterstützt von westlichen Eliten).

Ein besonders gravierendes Problem mit dieser mohammedanistischen Taktik  der Infiltration und demografischen Waffe hat Russland. In der heutigen FAZ gibt es einen längeren Bericht von Michael Ludwig (5), dem zu entnehmen ist, dass sich daher unter den Iwans die Auffassung verbreitet, die mohammedanistischen Unverschämtheiten und Dominanzgebärden nicht länger hinzunehmen.

Um es klar zu sagen, ich bin strikt gegen individuelle Gewaltaktionen, ich möchte, dass alles kontrolliert und konstruktiv abläuft, aber am striktesten bin ich gegen den Mohammedanismus. Es kann nicht angehen, dass die Länder der Orks (deren sog. Territorien in Wirklichkeit zu 100% erraubt wurden) in den letzten Jahrzehnten systematisch von allen Nichtorks gesäubert wurden, die Orks aber bei uns alle Entfaltungsmöglichkeiten und Förderprogramme erhalten, von denen Angehörige hier seit vielen hundert oder gar vielen tausend Jahren ansässiger Familien (6) nur träumen können.

Hier ein starker Abschnitt aus dem Aufsatz von Herrn Ludwig:

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(…) Auf diesen Gefühlen der Landsleute lasse sich aufbauen, meinen die ultrarechten russischen „Ethnonationalisten“, etwa die von der Bewegung gegen illegale Immigration (DPNI). Einer der führenden Köpfe der Bewegung, Aleksandr Below, macht aus seinen politischen Vorstellungen im Gespräch in einer verrauchten Moskauer Kneipe nicht den geringsten Hehl. Die Arbeitsmigranten aus der GUS seien eine furchtbare Belastung. Den Russen würden sie die Arbeit wegnehmen und seien zudem oft noch kriminell. Alle Illegalen müssten abgeschoben und Helfer, die den Aufenthalt ermöglichten, müssten bestraft werden. Andernfalls werde Russland unter dem Ansturm der zur Kriminalität neigenden Habenichtse.

Below weiß, dass dann auch viele Russen zur Verantwortung gezogen werden müssten – kriminelle russische Polizisten oder korrupte Vertreter der Melde- und Ausländerbehörde. Aber was sein muss, muss sein. Etwa die Einführung der Visumpflicht mit Blick auf die ehemaligen Sowjetrepubliken und eng begrenzte Quoten für legale Gastarbeiter. Zugleich fordert die DPNI mehr Geld für sozial schwache russische Familien, damit sehr viel mehr kleine Russen geboren werden. „Um unser Volk zu erhalten“, sagt Below. Er fordert unerbittliches Vorgehen gegen die Nordkaukasier, russische Staatsbürger mithin, „die unsere Städte unsicher machen und Russen töten und unterdrücken“. Die vielen Toten unter den „Schwarzen“, die russische Rechtsradikale auf dem Gewissen haben, kommen in seiner Rechnung nicht vor.

Am Ende des Gesprächs legt Below die Axt ganz offen an die Wurzeln des gegenwärtigen Staates und fordert, eine russische Republik innerhalb Russlands zu gründen. Denn die ethnischen Russen seien das einzige Volk ohne ein eigenes „nationales Territorium“. Ausgerechnet den Russen, die diesen Staat gebildet hätten und tragen würden, werde verwehrt, was den Völkern im Nordkaukasus oder den Tataren an der mittleren Wolga zugestanden worden sei. „Entweder nationale Territorien für alle oder Abschaffung derselben“, fordert er. Und wenn sie abgeschafft würden, dann werde Tacheles geredet und die Rechte der Russen – sprich: deren Herrschaftsanspruch überall im Lande – durchgesetzt. Es könne doch nicht sein, dass die sogenannten „Titularnationen“ in Tschetschenien, Dagestan oder Tatarstan keine ethnischen Russen auf führenden Posten zuließen, die Wirtschaft unter sich aufteilten und dass in einigen Gebieten die Scharia mehr gelte als russische Gesetze. (…)

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Ja, die Russen sind teilweise etwas grob. Ja, sie haben keine echte Demokratie, auch nicht in ihren Köpfen. Ja, ich bin lieber Deutscher als Russe. Ja, der russische Counterjihad (s. Titelfoto) hat überwiegend das Gesicht des Hooliganismus (Manche nennen diese Erscheinung „Schwarm“).

Aber sieht Herr Below nicht auf seine Art sehr, sehr klar?

Genau das ist es doch, was in ein paar Tagen im Sudan (7) und hoffentlich auch bald in Nigeria (8), in der Elfenbeinküste und überall auf der Welt ansteht: die Trennung der Menschen von den Orks!

„Im Kreml wird derweil noch nach einer übergeordneten Idee gesucht, einem Leitmotiv für Russland als Ganzes. Das hatte schon Präsident Jelzin versucht. Gefunden wurde die Idee noch nicht.“

Es wird kein Leitmotiv für die Erde als Ganzes geben vor der vollständigen Vernichtung des Mohammedanismus!

Byebyebye…

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Time am 30. Dezember 2010

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/eine-augenzeugin/
2) http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc~E5492860ACEE941B9B9CB5B542CF90323~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell
3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/30/rohingyas/
4) http://www.kybeline.com/2010/12/29/die-unruhen-von-der-elfenbeinkuste-ein-afrikanisches-beispiel-fur-migrationsprobleme-bei-islamischer-einwanderung/
5) http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E5AF85459685E4A5483BCEF3FC7288E41~ATpl~Ecommon~Scontent.html
6) http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtensteinhöhle
7) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/12/22/sudsudan-sieg-des-counterjihad/
8- http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/12/27/die-antwort-muss-verstandlich-sein/

Wer den Schaden hat

31. März 2010

… braucht sich um „gute“ Ratschläge nicht zu sorgen.

Satellitenaufnahme der Kaukasusländer: längs der Mitte Großer Kaukasus, darunter (südlich) Kleiner Kaukasus. Links Schwarzmeer-Küste und schmales Pontus-Gebirges, rechts Kaspisches Meer, zu dem die (hier braun erscheinende) Transkaukasische Senke entwässert. Südlich des Großen Kaukasus liegen Georgien und Aserbaidschan, zum unteren Bildrand hin Armenien und der Vansee.

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MaggieTh schreibt über das Bild des Jihad in den MSM (1):

„Zumindest die GEZ-Presse nährt unablässig die Meinung jener, die sich weigern, die Kriegserklärung der mohammedanischen Welt anzunehmen. Während die twin towers brannten, gingen Kinder durch syrische und ägyptische Städte und verteilten an Wildfremde Süßigkeiten. Sind nun die Missversteher des Mohammedanismus so viele oder sind es die Mohammedaner selber?“

Die amerikanische Regierung unter George W. Bush hingegen hatte den Jihad umgehend als solchen verstanden, angenommen und wenig später die Taliban in Afghanistan ausgeräuchert. Sodann wurde die Diktatur im Irak zerschlagen. Der grausame Despot Saddam und seine perversen Söhne wurden bestraft. Den „heissen“ Counterjihad kämpfen die Amerikaner in beiden Ländern noch heute.

Immer wieder kommen dabei leider auch Unschuldige ums Leben oder zu Schaden, aber das ist zuallerletzt vom Westen beabsichtigt. Die Amis wenden ebenso wie die Israelis und alle anderen westlichen Streitkräfte große Mühen dazu auf, Kollateralschäden zu vermeiden, während es die Orks, wie ihre Strategie gegen die israelische “Cast Lead“-Operation (2) gezeigt hat, im Gegensatz dazu genau darauf anlegen.

Während sich die MSM mit Kritik am westlichen Vorgehen im „heissen“ Counterjihad aber eher Zurückhaltung auferlegen, dürfen sie diesbezüglich gegenüber Russland die Zügel schiessen lassen. Man kann schon froh sein, wenn in den Ergüssen Vokabeln wie „Islamismus“ vorkommen. Eigentlich scheint der jüngste Massenmord von Moskau eher als Protestaktion gegen die mangelnde Integration der Region in das russische Reich gewertet zu werden. Ein Zusammenhang mit dem globalen Jihad wird nicht gesehen, Putin ist schuld – und dementsprechend sind die Lösungsvorschläge. Anders als dies der Westen in Afghanistan/Irak praktiziert, wird ausgerechnet den Russen, die überhaupt keine Erfahrungen mit Demokratie, Bürgergesellschaft, gewaltloser Erziehung usw. haben, empfohlen, im Kaukasus auf Kooperation, Gewaltlosigkeit, Vermehrung des Wohlstandes und dergleichen mehr zu setzen. Dies zeigt m.E. das heutige Potpourri aus anderen Zeitungen zum Thema in der heutigen FAZ. Die Pariser Tageszeitung “La Croix” macht dabei einen gutmenschlichen aber immerhin balancierten Anfang:

“Präsident Medwedjew und Premier Putin haben ihre Entschlossenheit geäußert, die Verantwortlichen der Anschläge zu bestrafen. Doch der Terrorismus lässt sich nicht ausschließlich mit Waffengewalt bekämpfen, weder in Afghanistan noch im russischen Kaukasus. Ebenso wichtig ist es, den dort lebenden Bevölkerungen eine Zukunft zu bieten, damit die Terroristen ihre Machtbasis bei den Armen und den Enttäuschten verlieren. Medwedjew hat zu diesem Zweck eine Persönlichkeit ernannt, die die Wirtschaftsentwicklung in der Region ankurbeln soll. Dieses Ziel sollte man jetzt nicht aus den Augen verlieren, auch nicht unter dem Vorwand, die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen und die Autorität des Staates demonstrieren zu müssen.”

Die Straßburger Tageszeitung “Les Dernières Nouvelles d’Alsace” stellt das Versagen Moskaus fest:

“Alle Spuren vermischen sich, doch alle führen in den Nordkaukasus. Zuerst nach Tschetschenien, auch nach Inguschetien und Dagestan, zu diesen selbstverwalteten Republiken, die Dutzende von Völkern vereinen, mit verschiedenen Sprachen und Überzeugungen, die alle den Gesetzen ihrer jeweiligen Gruppierungen gehorchen… Russland zögerte stets zwischen Kompromissen, Allianzen und Verrat und ermutigte dabei lokale Marionettenmachthaber wie Kadyrow in Grosnyj. Moskau hat immer wieder versagt bei dem Versuch, seine Kaukasus-Provinzen zu integrieren.”

Die „Salzburger Nachrichten“ tun so, als ob die Haltung Moskaus dem Kaukasus gegenüber stets ausschließlich und einseitig von Gewalt geprägt gewesen sei und als ob es z.B. die tschetschenischen Überfälle auf Dagestan ab 1996 nicht gegeben hätte (3).

“Ganz offenbar reichen Geheimdienste, Polizei und Militär in der Auseinandersetzung mit dem kaukasischen Separatismus nicht aus. Wo sich ethnischer Hass mit religiösem Fanatismus und terroristischem Know-how vereint, braucht es vermutlich neben der staatlichen Gewalt auch ein politisches Konzept, um des Terrors Herr zu werden. Ein politischer Ansatz zur Lösung der Probleme im Nordkaukasus, ein Ansatz zur Gestaltung der Zukunft – das hat Moskau bisher noch nicht versucht. Ein solches Konzept müsste auf Kooperation mit der Bevölkerung beruhen, nicht auf deren Unterdrückung. Ein solches Konzept könnte vielleicht dem Extremismus den Nährboden entziehen.”

Die Budapester Tageszeitung “Nepszava” bezichtigt die Führer der Russen, ein „finsteres Spiel“ zu spielen:

“Die Moskauer Bluttat zeigt, in welchem Maße Russland mit dem Kaukasus nichts anzufangen weiß. In Tschetschenien hat man eine Art Ordnung hergestellt, mit militärischer Gewalt und mit dem Einkaufen lokaler Kleindespoten und Kriegsherren, wofür man einen hohen Preis zahlt. Dieser Friede ist ein nur scheinbarer. Denn sobald die Interessen dieser örtlichen Anführer es erfordern, werden diese sich gegen Moskau wenden. Die tschetschenischen Separatisten wiederum setzen den Kampf mit den ihnen eigenen terroristischen Mitteln fort. Doch ihre Rache trifft unschuldige Menschen und nicht deren Führer, die ein finsteres Spiel um eine verfluchte Region spielen.”

Die Warschauer Tageszeitung “Gazeta Wyborcza” prognostiziert eine zunehmende antidemokratische Entwicklung Russlands:

“Egal, wer hinter den Terroranschlägen in Moskau steht – Terroristen aus dem Kaukasus, radikale Nationalisten oder gar der russische Geheimdienst -, das ist ein Schlag gegen die Politik des Präsidenten Medwedjew. Er versucht seit einigen Monaten in Russland eine neue Perestrojka einzuleiten. Doch nach den Anschlägen wird Russland den Kampf gegen den Terrorismus wieder verstärken. Wie immer wird es dabei viel Übertreibung geben. Die Machtstrukturen und Geheimdienste werden die Situation nutzen und ihre Stellung stärken. Der Entwurf eines demokratischen und weltoffenen Russlands wird in den Hintergrund treten. Schade.”

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Für die ARD schreibt Christina Nagel zu dem den willfährigen Dimmi verratenden Titel „Unter Generalverdacht“ (4):

„’Ohne Gnade’ will Russlands Präsident Medwedjew die Drahtzieher der Anschläge von Moskau jagen. ‚Bestien’ nennt der Präsident sie und macht überdeutlich, woher diese Bestien seiner Meinung nach kommen: aus dem Kaukasus. Das schürt einmal mehr den Hass der Russen auf Menschen mit kaukasischem Aussehen.“ Was aber ist „kaukasisches Aussehen“?

Nagel: „Seit Montag sind die Blicke noch abschätziger geworden. Jeder, der anders aussieht, eine TASCHE oder ein HANDY in der Hand hält, gilt als verdächtig. BÄRTE verwandeln Männer in potenzielle Täter, KOPFTÜCHER Frauen in Schwarze Witwen.“

Die einen leiden, weil sie verbrannt und zerfetzt wurden, die anderen leiden unter „abschätzigen“ Blicken, aber stolz und unbeirrbar müssen sie weiterhin öffentlich ihren Glauben an den Blutsäufergott Alla Hubal demonstrieren, ohne den Schmiss zu haben, dann auch mal einen nachdenklichen oder ablehnenden Blick eines Bürgers ertragen zu können.

„In den vergangenen Jahren machten russische Nationalisten geradezu Jagd auf Kaukasier. Sie prügelten und töteten sie“, behauptet Nagel und macht bedauerliche und abscheuliche Einzeltaten zur Regel, den massenhaften mohammedanistischen Terrorismus jedoch zum Einzelfall.

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Dankenswerterweise brachte die FAZ heute einen ausführlichen Artikel von Michael Ludwig, der aus meiner Sicht mal ungewohnt objektiv die Probleme darstellt, mit denen Russland (und mit ihm im Grunde die gesamte nichtmohammedanistische Welt) konfrontiert wird (5). Hier ein paar Auszüge:

„(…) Es spricht vielmehr vieles dafür, dass ihre Politik im Nordkaukasus in den vergangenen zehn Jahren von der Furcht vor einem Horrorszenario bestimmt wurde: Der Kreml sah und sieht wohl noch immer die Gefahr, dass er das Gebiet nördlich des Kaukasuskamms zwischen dem Schwarzem Meer und Kaspischem Meer ohne den massenhaften Einsatz russischer Soldaten VERLIEREN könnte.

Aus Moskauer Sicht besteht die Gefahr, dass sich Russlands Zugang zu dem an Öl und Gas reichen sowie geostrategisch wichtigen Kaspischen Becken irgendwann auf einen schmalen Landstreifen reduzieren könnte, wenn es seine muslimischen Teilrepubliken im Nordkaukasus nicht zur Räson zwingt. Ein von Russland losgelöster Nordkaukasus unter muslimischen, WOMÖGLICH islamistischen Einfluss, KÖNNTE zudem einen Dominoeffekt zur Folge haben, dem muslimische Aserbaidschan im Südkaukasus, das an Dagestan grenzt, zum Opfer fallen könnte. Ein „zweites Afghanistan“ unmittelbar vor Russlands Haustür WÄRE nach einem solchen Szenario nicht mehr auszuschließen.

Auch aus diesem Grund hat der frühere amerikanische Präsident George W. Bush Russlands grausamen Kampf gegen den Terror im Nordkaukasus nicht so hart gerügt wie andere Menschenrechtsverletzungen, sondern als Teil des Kampfes gegen den internationalen Terrorismus eher akzeptiert. (…)

In den Jahren zwischen dem Friedensschluss unter Jelzin und dem Beginn des zweiten Tschetschenienkriegs hatten sich unter dem in freien und fairen Wahlen gewählten Präsident Aslan Maschadow Islamisten und verbrecherische Politiker jedweder Couleur in Tschetschenien breit machen können, die mit Menschen, Waffen und Rauschgift handelten (Kidnapping wurde zum größten „Wirtschaftszweig“, T.). Maschadow schaute weg oder war zu schwach, etwas dagegen zu unternehmen. Dieses Tschetschenien, ein Räubernest, das von niemandem kontrolliert wurde, wurde in Moskau zunehmend als Gefahr für Russland und dessen Stellung in der Region betrachtet. Putin sagte Jahre später und sicherlich nicht zu Unrecht, die Tschetschen hätten die Chance der „Quasi-Unabhängigkeit“ am Rande der Föderation nicht genutzt. Maschadow wurde 2005 von russischen Sicherheitskräften getötet, Bassajew, der sich selbst bezichtigte, viele Terroranschläge organisiert zu haben, bis hin zur Geiselnahme von Beslan, 2006. (…)

Umarow sagte sich vor drei Jahren öffentlich vom tschetschenischen Separatismus los und ernannte sich zum „Emir des Kaukasus“, gab mithin die alten tschetschenische Ziel, einen Nationalstaat zu bilden, auf. Die Errichtung eines ISLAMISCHEN GOTTESstaates (ein Widerspruch in sich, T.) im gesamten Nordkaukasus und der Kampf gegen Russen sowie den moralisch verderbten Westen sind die Parolen, mit denen Umarows Anhänger im Internet werben, während tschetschenische Exilpolitiker im Westen am Separatismus festhalten. Es scheint jedoch, dass ein beträchtlicher Teil des Untergrunds im Nordkaukasus Umarow folgt.

Die Russen haben immer wieder versucht, die Weltöffentlichkeit für sich einzunehmen, indem sie den Kampf im Nordkaukasus als Teil des Kampfes gegen den internationalen Terrorismus hinstellten. Zugleich geißelten sie, meist ohne dabei Namen zu nennen, ausländische Mächte und Geheimdienste oder fremde Länder, die Terroristen im Nordkaukasus zu unterstützen würden. (…)

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Was Russland tatsächlich blüht, wenn es nicht mit aller Kraft gegen den mohammedanistischen Terror vorgeht, zeigen Beispiele aus der ganzen Welt von Pakistan bis zum Kosovo. Das ist immer die gleiche Taktik: Zuerst Unruhe schüren, dann Autonomie verlangen, dann die Region abtrennen, dann die Minderheiten massakrieren. Und niemand sollte glauben, dass der mohammedanistische Moloch (6) jemals satt werden könnte.

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Time am 31. März 2010

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1) http://eurabianfarm.wordpress.com/2010/03/30/der-neue-kolonialismus/
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Gegossenes_Blei
3) http://de.wikipedia.org/wiki/Dagestan#Dagestan_in_der_Russischen_F.C3.B6deration
4) http://www.tagesschau.de/ausland/kaukasus176.html
5) http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E84E64915406A440F85144B5EC8CB8205~ATpl~Ecommon~Scontent.html
6) http://de.wikipedia.org/wiki/Moloch_%28Religion%29

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Ergänzung 170410, ein Leserbrief aus der heutigen FAZ von Klaus Decker:

Zu “Machtlos” (F.A.Z. vom 30. März): Ich möchte Sie herzlich bitten, von dem gedankenlosen Sprachgebrauch Abstand zu nehmen, sogenannte “Selbstmordattentäter” würden Menschen mit in den Tod reißen. Nein, sie ermorden grausam und heimtückisch Menschen – unter skrupellosem Einsatz des eigenen Lebens. Die von Michael Ludwig gewählte Formulierung, die Moskauer Terroristen hätten den Tod von Zivilisten “in Kauf genommen”, ist daher nicht nur völlig unangemessen, sondern ein Fehlgriff, der erkennen lässt, dass man in Sachen Terrorismus die Maßstäbe entweder verloren oder noch gar nicht gewonnen hat. Es ist höchste Zeit, die Sachverhalte nicht mehr zu “vernebeln”, sondern Menschenverachtung Menschenverachtung und Mord Mord zu nennen.

Ihr Feind ist unser Feind

14. Januar 2010

Ein Artikel, den zwei hochrangige russische Politiker für die “New York Times” vom 12. Januar zum Thema Afghanistan verfasst haben, war Gegenstand eines Berichtes von Michael Ludwig in der gestrigen FAZ:

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Russland fordert Nato zum Durchhalten in Afghanistan auf

Russlands Botschafter bei der Nato, Dmitrij Rogosin, und der Gouverneur des Gebiets Moskau, Boris Gromow, haben die Nato aufgefordert, die Isaf-Truppen nicht übereilt aus Afghanistan abzuziehen. Die Aufrufe “friedliebender Europäer”, die Truppen des Bündnisses so schnell wie möglich zurückzuführen, seien “pazifistisch und unverantwortlich zugleich”, schrieben die beiden russischen Politiker in einem Beitrag für die Zeitung “New York Times”, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Gromow hatte zwischen 1979 und 1989 über Jahre hinweg die 40. Armee der Sowjetstreitkräfte befehligt, die die militärische Hauptlast der Intervention Moskaus in Afghanistan trug, und schließlich auch den Rückzug der Streitmacht organisiert.

In ihrem Zeitungsbeitrag beklagen Gromow und Rogosin, dass die Sowjetunion wegen des Kriegs in Afghanistan seinerzeit von Amerika, der Nato, Iran und Pakistan, “ja sogar China” kritisiert worden sei. Dabei sei es damals schon um die “Verteidigung der westlichen Kultur gegen fanatische Muslime” gegangen, und der Krieg der Sowjets in Afghanistan habe den Ansturm des islamischen Fundamentalismus immerhin für ein Jahrzehnt aufgehalten. Beide schreiben weiter, die Nato müsse einsehen, dass nun die Stunde der Wahrheit geschlagen habe. Wenn die Nato ihre Aufgabe in Afghanistan nicht erledige, werde dies den Zusammenhalt der Allianz beschädigen und das Bündnis seine Existenzberechtigung einbüßen. Offiziellen in Brüssel und Washington, die über eine Strategie für den schnellen Truppenabzug aus Afghanistan nachdächten, müsse deshalb klar sein, dass sie an einem Plan für den Selbstmord arbeiteten. Ein Rückzug ohne Sieg könne zum Zusammenbruch der westlichen Sicherheitsstrukturen führen.

Aus russischer Sicht sei das Mindeste, was der Nato abverlangt werden müsse, die Etablierung einer stabilen afghanischen Regierung und Verhinderung einer “Talibanisierung der gesamten Region”. Bis diese Ziele erreicht seien, müssten die Nato-Truppen unbedingt in Afghanistan bleiben. Kapitulationsstimmung, die sich im Nato-Hauptquartier breitmache und sich hinter humanitären oder pragmatischen Erwägungen verberge, errege in Russland größtes Missfallen. Russland werde zwar keine Truppen nach Afghanistan schicken, sei aber bereit, der Nato auf andere Art zu helfen, das vom Sicherheitsrat der UN erteilte Mandat zu erfüllen.

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Ich stimme den beiden Iwans in vielem zu. Ich bin der Ansicht, dass alle  slawischen Staaten „europäische“ Staaten sind und zu uns gehören. Ich bin auch der Ansicht, der Kommunismus wäre besiegt worden, ohne dass man Klomeni die Rückkehr nach Iran erlaubt hätte und ohne dass man den afghanischen Teufelskriegern mehr als 2.000 Stinger-Raketen geschenkt hätte, die damit 250 russische Hubschrauber und Flugzeuge herunterholen konnten (1).

Ich habe auch große Zweifel an der Strategie, den Kommunismus nach dem Motto „Ihr Feind ist unser Freund“ aus Europa zu vertreiben um den Preis nunmehr drei mohammedanistischer Staaten in unserer Mitte. Die in Hinblick auf die Beseitigung einer innerwestlichen „Krankheit“ notwendigen Interventionen gegen den Bolschewismus sind unbedachterweise mit einer enormen Stärkung des Mohammedanismus weltweit einhergegangen. Es war der Westen, der die Flasche für den bösen Geist geöffnet hat. Egal, ob das irgendwann eine andere Macht getan oder er sich selbst befreit hätte: Nunmehr liegt m.E. in der Tat die Verpflichtung für den Westen vor, das Problem endgültig zum Wohl der ganzen Menschheit aus der Welt zu schaffen. Für nicht unbedingt notwendig halte ich entgegen der russischen Ansicht mittelfristig gesehen eine stabile afghanische Regierung: Ein Netz von Forts reicht da m.E. aus, aber das ist ein anderes Thema.

Unser aller Feind ist jedenfalls der Fieslahm, und deshalb sollten wir aufhören, unseren natürlichen Verbündeten à la Beslan (2) oder Xinjiang (3) in den Arm zu fallen, und stattdessen das großzügige russische Angebot zum gemeinsamen Counterjihad, den jeder der Beteiligten auf seine eigene Weise führen dürfen sollte, annehmen.

Dr. Sami Alrabaa machte gestern bei „FaithFreedom“ auf den Umstand aufmerksam, dass sich eigentlich niemand für die kürzliche Ermordung von sechs Christen in Ägypten interessiere, wohingegen die gesamte politische Klasse der westlichen Welt untertänigst zum Tod der Spielplatz-Jihadistin von Dresden, al-Sharbini, kondoliert hatte (4). Dr. Alrabaa lenkt den Blick auf den britischen Mohammedanisten und offensichtlichen Verbrecher Akmail Shaik:

„The British prime minister, Gordon Brown had all the time and enthusiasm to supplicate the Chinese government not to execute Akmail Shaikh, a British Muslim, for smuggling 4 kilograms of heroin into China. Brown bought the concocted allegation by Shaikh’s family: Shaikh was ‚mentally ill.’ Was Shaikh really mentally ill? People of common sense would not believe this version of the story. A 57-year-old man travels all the way the China, carrying 4 kilograms of heroin, and did not know what he was doing?“

Meines Erachtens ging es bei dieser Angelegenheit nicht nur um die Bevorzugung mohammedanistischen Lebens gegenüber dem Leben nicht-orkischer Mitbürger, wie Dr. Alrabaa herausarbeitet, sondern auch darum, die Kinesen mal wieder vorzuführen. Das sollte m.E. aufhören, zumindest dann, wenn die Nutznießer Mohammedanisten sind, denn: Ihr Feind ist unser Feind!

Time am 14. Januar 2009

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/FIM-92_Stinger

2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/09/03/jihad-ist-morden-oder-lugen/

3) http://de.wikipedia.org/wiki/Uiguren

4) http://www.faithfreedom.org/islam/muslim-blood-more-precious-christian-blood-hypocrisy-western-politicians

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210110: Bericht über Jihadlager in Bosnien unter
http://www.jihadwatch.org/2010/01/report-jihadist-training-camp-established-in-northeast-bosnia.html

Die Türken fressen Kreide

13. Oktober 2009

WARUM? FÜR DEN JIHAD, KLOTZKOPF!

“Armenien und die Türkei haben nach langer Feindschaft ENTSCHEIDENDE Schritte zu einer Annäherung unternommen”,

fantasiert die gestrige FAZ auf dem Titel. Michael Ludwig führte im Innenteil aus:

“Als der Südkaukasus vor einem Jahr vom KRIEG zwischen Georgien und Russland erschüttert wurde, hatte eine andere ENTWICKLUNG schon begonnen, die am Wochenende in Zürich einen vorläufigen HÖHEPUNKT erreicht hat – die ANNÄHERUNG Armeniens und der Türkei. Nach monatelangen Geheimverhandlungen unter Vermittlung der Schweiz haben die Außenminister beider Länder am Samstag zwei Protokolle unterzeichnet, die den Weg zu gutnachbarschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern ebnen sollen. Diplomatische Beziehungen hatten sie wegen des STREITS über die Massaker an etwa 1,5 Millionen Armeniern im Osmanischen Reich 1915 erst gar nicht aufgenommen, nachdem die Türkei 1991 als einer der ersten Staaten das unabhängige Armenien anerkannt hatte; wegen des armenisch-aserbaidschanischen Kriegs um die von Armeniern bewohnte Exklave Nagornyj Karabach in Aserbaidschan hatte die Türkei zudem 1993 die gemeinsame GRENZE GESCHLOSSEN.

Bis zur letzten Minute blieb es am Samstag ungewiss, ob es zu der angekündigten Unterzeichnung der Anfang September veröffentlichten Protokolle kommen würde, zu der die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton EIGENS nach Zürich gereist war. Dem Vernehmen nach wollten die Türken versuchen, den in den Protokollen nicht erwähnten Streit über Nagornyj Karabach und die armenische Besetzung von sieben aserbaidschanischen Bezirken in der Umgebung der Exklave in einer Schlussbemerkung ansprechen. Türkei hat Aserbaidschan in diesem Konflikt bisher stets unterstützt. Die Türkei stärkte mit der Blockadepolitik gegenüber Armenien Aserbaidschan den Rücken, während das von Handelsbarrieren umgebene Armenien, auf die Schutzmacht Russland angewiesen blieb. Alle wichtigen Verkehrs- und Infrastrukturprojekte im Südkaukasus umgingen bisher Armenien. Im Zuge einer Neuorientierung der türkischen Außenpolitik in der Region in den vergangenen Jahren, kehrte Ankara von seinem früheren pantürkischen Ansatz für seine Politik im postsowjetischen Raum ab. Bestimmend sollte fortan die Anbahnung problemfreier Beziehungen zu allen Nachbarn werden. Wegen der türkisch-armenischen Annäherung war es in den Beziehungen zwischen Ankara und Baku zu ernsthaften Verstimmungen gekommen. Die von der Türkei ursprünglich genannte Vorbedingung, dass es vor der Unterzeichnung der Protokolle zumindest zu Fortschritten bei der Lösung des Karabach-Konflikts kommen müsse, wurde sehr zum Unmut der aserbaidschanischen Führung bald wieder fallen gelassen. Aserbaidschan drohte mit dem Abzug aserbaidschanischer Investitionen in der Türkei oder der Umorientierung seiner Öl- und Gasaußenpolitik zum Nachteil Ankaras.

Als sich die Öffnungspolitik der Türkei und Armeniens, die mit einem gemeinsamen Besuch des Fußball-WM-Qualifikationsspiels Türkei-Armenien in Eriwan durch die beiden Präsidenten vor einem Jahr begonnen hatte, im Frühjahr konkretisierte, versuchte der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan die Aseris bei einem Besuch in Baku noch mit der Versicherung zu beruhigen gesucht, dass die Grenze erst dann geöffnet werde, wenn Armenien die Besetzung der aserbaidschanischen Gebiete aufgegeben habe. Das bekräftigte er auch am Sonntag nochmals, doch der aserbaidschanische Führung reicht diese Zusicherung nicht.

Nachdem es am Donnerstag und Freitag – jedenfalls nach aserbaidschanischer Darstellung – den Präsidenten von Aserbaidschan, Ilham Allijew, und von Armenien, Sersch Sarkisjan, nicht gelungen war, Fortschritte bei der Lösung des Karabach-Konflikts zu erzielen, schlug für die türkische Seite am Samstag die Stunde der Wahrheit mit Blick auf die Beziehungen zu Aserbaidschan. Nach Andeutungen des russischen Außenministers Sergej Lawrow und Äußerungen aus Armenien, wollte der türkische Außenminister Davutoglu das Karabach-Problem in einer Abschlusserklärung ansprechen. Armenien war dagegen, weshalb die Unterzeichnung wohl gescheitert wäre, wenn sich aufgrund der Vermittlung der amerikanische Außenministerin Hillary Clinton nicht beide Seiten geeinigt hätten, ganz auf jede Erklärung zu verzichten. Armenien galt den Beobachtern danach als diplomatischer Sieger.

Die innenpolitischen Gegner Erdogans in der Türkei und Sarkisjans in Armenien werden allerdings sicherlich dafür sorgen, dass die Protokolle nicht schnell ratifiziert werden. (…) Die umstrittene Grenzöffnung wird auch deshalb so schnell nicht kommen, weil türkische Oppositionsparteien die Ratifizierung der Protokolle wenigstens hinauszuzögern versuchen werden. Sie haben einen harten politischen Kampf angekündigt. (…)”

Horst Bacia vertiefte das Thema:

Tastende Annäherung

Armenien und die Türkei bemühen sich, aus dem Schatten der Vergangenheit zu treten

Der Streit um ein schwerwiegendes Wort hat lange verhindert, dass sich zwischen Armenien und der Türkei gutnachbarschaftliche Beziehungen entwickeln konnten. Nun aber sind die Regierungen beider Länder bemüht, gemeinsam aus dem Schatten der Vergangenheit zu treten. Der Vorwurf, die Armenier im Osmanischen Reich seien einem GENOZID zum Opfer gefallen, soll den Weg zu einer Normalisierung des Verhältnisses nicht länger als unüberwindliches Hindernis verbauen.

Ergebnis monatelanger Geheimverhanndlungen sind zwei Protokolle über den Austausch von Botschaftern, die Öffnung der 350 Kilometer langen Grenze und die Einsetzung einer historischen Kommission. Durch die “unparteiische wissenschaftliche Prüfung der historischen Akten und der Archive” soll sie zu einem Dialog über die Vergangenheit beitragen, der Vertrauen bilden kann. Dennoch fällt es auf beiden Seiten offenbar schwer, auch nur den ersten kleinen Schritt zu einer Versöhnung zu tun und dabei die eigene Bevölkerung mitzunehmen.

Das zeigt schon das gemeinsame Vorgehen, das eher einem Herantasten ähnelt: Seit April sind die Protokolle (mit schweizerischer Vermittlung und wohlwollender Unterstützung der Vereinigten Staaten) fertig ausgehandelt; aber erst Ende August hat man sie veröffentlicht, um eine Debatte zu ermöglichen; am Wochenende schließlich sind sie in der Schweiz in Anwesenheit des EU-Außenbeauftragten Solana sowie der Außenminister Russlands und Frankreichs unterzeichnet worden. Jetzt müssen noch die Parlamente in Ankara und Eriwan zustimmen, damit der vereinbarte Zeitplan für die Annäherung in Kraft treten kann. Dennoch bleibt das armenisch-türkische Verhältnis verknotet. Noch ist keineswegs sicher, dass die Normalisierungsbestrebungen nun endlich vorankommen. Ermunterung und Unterstützung von außen sind jedenfalls angebracht.

Fast ein Jahrhundert liegen die furchtbaren Volkstumskämpfe zurück, die eine Todfeindschaft begründeten. Niemand kann ernsthaft bestreiten, dass den Armeniern, einer lange Zeit loyalen und geachteten christlichen Minderheit im Reich der Osmanen, damals Ungeheuerliches angetan wurde. Im April 1915 ließ das Regime der Jungtürken die führenden Köpfe der armenischen Gemeinde in Istanbul verhaften und hinrichten. Dannach wurden die in Ostanatolien lebenden Armenier aus ihren Dörfern vertrieben und in die syrische Wüste deportiert. Hundertausende – armenische Veröffentlichungen sprechen von 1,5 Millionen Menschen – kamen ums Leben: erschossen oder erschlagen, von Banditen überfallen, verhungert oder aus Erschöpfung gestorben.

Armenier in aller Welt bestehen darauf, dass dieses erbarmungslose Vorgehen gegen ihr Volk der “erste Genozid des 20. Jahrhunderts” gewesen sei. Die Türkei, die zur osmanischen Geschichte ein eher distanziertes Verhältnis hat, will diesen Vorwurf aber nicht akzeptieren. Sie verweist auf besondere Umstände während des Weltkriegs, die Bedrohung des Staates durch innere und äußere Feinde. Die Verteidigung dieser Position kostet viel Kraft. Im Innern etwa spaltet sie die Gesellschaft durch den Prozess gegen den Literaturnobelpreisträger Pamuk, der das Tabu brach; außenpolitisch verkämpft sich die Regierung immer wieder bei der Abwehr von Versuchen der armenischen Diaspora, Parlamentsbeschlüsse zur Verurteilung des Genozids durchzusetzen.

Allein die Entschärfung solcher Streitfälle rechtfertigt aus türkischer Sicht schon die Entspannungsbemühungen. Das Engagement beruht ABER schon durchzusetzen begann, als er noch die graue Eminenz im Hintergrund war. Es stellt die Interessen als Regionalmacht in den Mittelpunkt; durch eine Lösung der Konflikte mit ihren Nachbarn soll die Türkei “STRATEGISCHE TIEFE” gewinnen.

Die Auseinandersetzung zwischen Armenien und Aserbaidschan um Berg-Karabach ist ein solcher Konflikt. Und weil die Türkei 1993 aus Solidarität mit Aserbaidschan die Grenze zu Armenien geschlossen hat, ist sie in ihm auch Partei. An diesem Sonderverhältnis könnte die Annäherung sogar noch scheitern; dann nämlich, wenn sich Ankara von Baku erpressen ließe. MERKWÜRDIG ist jedenfalls, dass Ministerpräsident Erdogan GLEICH nach Bekanntgabe der türkisch-armenischen Vereinbarung im Frühjahr nach Baku eilte, um dort zu VERSICHERN, die Grenze würde erst nach der “BEFREIUNG” aserbaidschanischen Gebiets von armenischer Besetzung geöffnet. Die nationalistische Opposition in der Türkei lehnt die Protokolle als angebliches Zugeständnis ab. (…)

Soso, da hat man nun in monatelangen “Geheimverhandlungen” blumige Absichtserklärungen formulieren können, die sogleich global zu hochfahrenden Friedensvisionen Anlaß geben. Angesichts der furchtbaren Schändung des ersten christlichen, des armenischen Volkes durch die mohammedanistischen Türken ist es in der Tat erstaunlich, und es zeugt von höchster Würde und innigstem Glauben, dass überhaupt noch ein Armenier einen Raum betreten mag, in dem ein Türke sitzt.

Die Idee einer Neuausrichtung der türkischen Außenpolitik soll einen entscheidenden Anteil an diesem sagenhaften Tet-a-Tet haben. Das glaube ich gerne, nur frißt der Wolf die Kreide nicht, um den deutschen Export zu stabilisieren, er frißt sie, weil sie ihm die Tür zu all den leckeren kleinen Zicklein öffnet. Neuausrichtung, o.k., aber wohin?

Hans-Christian Rößler in der heutigen FAZ:

Israels Angst um einen Verbündeten

Das beliebteste Reiseziel für israelische Touristen war während der jüdischen Feiertage wieder die Türkei. Vergessen schien die heftige türkische Kritik an der Militäroffensive in Gaza zu sein, die zu Jahresbeginn noch Tausende von Israelis umbuchen ließ. Aber dann wurde am Sonntag die Absage aus Ankara bekannt: Die israelische Luftwaffe sei zum Manöver “Anatolischer Adler” nicht willkommen, an dem auch Flugzeuge aus Amerika und anderer Nato-Mitglieder teilnehmen sollten. Im israelischen Außenministerium traf man sich sofort zu einer Krisensitzung, am Montag folgte eine Kabinettsdebatte. Groß ist die Sorge in Jerusalem, dass Israel seinen strategisch wichtigsten Partner in der islamischen Welt verlieren könnte.

“Wir stehen an einem Scheideweg. Zum ersten Mal blieb es nicht bei Kritik, sondern die türkische Regierung handelte”, sagt Professor Efraim Inbar, der an der Bar-Ilan-Universität das Begin-Sadat-Zentrum für Strategische Studien leitet. Der türkische Außenminister Davutoglu hatte zuvor in einem Interview mit dem Sender CNN-Turk, die Lage im Gazastreifen als eine Begründung für die Absage des Manövers genannt, das in der Vergangenheit schon mehrmals gemeinsam stattgefunden hatte: Seine Regierung hoffe, dass man dort wieder “auf diplomatische Bahnen” komme, was eine “neue Atmosphäre” in den Beziehungen schaffen könne. Professor Inbar stellt jedoch die Absage in einen größeren Zusammenhang: “Das ist nicht nur eine Reaktion auf Gaza, sondern gehört zu einer NEUAUSRICHTUNG der türkischen Außenpolitik, zum Beispiel auf Länder wie Syrien und Iran.” So lud die Regierung in Ankara den iranischen Staatspräsidenten Ahmadineschad ein und ist dagegen, die Sanktionen gegen Teheran zu verschärfen.

Vor rund zehn Monaten waren die Beziehungen zwischen beiden Staaten noch gut: Erdogan versuchte, zwischen Israel und Syrien zu vermitteln und auch bei der Freilassung des von der Hamas verschleppten Soldaten Schalit zu helfen. Vor allem die Militärs, die in der Türkei politisch großen Einfluss haben, unterhalten traditionell enge Kontakte. Israelische Kampfflugzeuge durften zudem im türkischen Luftraum Langstreckenflüge üben, die mit Blick auf einen möglichen Angriff auf iranische Atomanlagen an Bedeutung gewonnen haben. Zudem macht die israelische Militärindustrie gute Geschäfte mit der Türkei. Auf fast drei Milliarden Dollar belief sich zuletzt der gesamte Wert des gemeinsamen Handels.

Die Verschlechterung der Beziehungen setzte mit dem 27. Dezember 2008 ein, als der Gaza-Krieg begann. Erdogan fühlte sich von dem damaligen israelischen Ministerpräsidenten Olmert übergangen. Er habe ihn, Erdogan, über die israelischen Gaza-Pläne im Dunkeln gelassen, als er kurz zuvor zu Gast in Ankara war. Ende Januar kam es dann zum Eklat, als der türkische Regierungschef auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos unter Protest eine Podiumsdiskussion verließ. Dort hatte der israelische Staatspräsident Peres die Militäroffensive im Gazastreifen gerechtfertigt. Später verärgerte die Türkei, dass Israel dem türkischen Außenminister Davutoglu keine Erlaubnis für den Grenzübertritt in den Gazastreifen erteilte. Davutoglu sagte daraufhin seinen Israel-Besuch ab.

Am Montag war man in JERUSALEM um versöhnliche Töne bemüht. Die Türkei bleibe eine “zentrale” Kraft in der Region und niemand sollte sich zu übereilter Kritik hinreißen lassen, mahnte Verteidigungsminister Barak. EUROPÄER UND AMERIKANER werden nun ebenfalls NICHT an dem Manöver teilnehmen. Es sei aber nur “verschoben”, nicht abgesagt, wurde eine Sprecherin der amerikanischen Botschaft in Ankara zitiert.

Hier wird publikumswirksam ein “Protokoll” mit Überlebenden eines Völkermordes unterzeichnet – uups, was ist denn das, es flattert davon im Wind – dort wird die Front gegen den Judenstaat mit Kräften geschlossen, deren erklärtes Ziel es ist, diesen Staat auszuradieren. Die Türken fressen Kreide, sie lenken uns mit minimalen Zugeständnissen in der armenischen Frage von ihrer entscheidenden Neuausrichtung ab, spielen die Kooperativen, aber sie richten sich im Kern an den Scharia-Staaten aus. Es gibt mE. überhaupt keinen Grund, ein etwaiges Ende des Pan-Turkismus zu bejubeln, denn die evidente Alternative und derzeitige Entwicklung ist die, dass die Türkei sich erneut in die Liga der Jihad-Staaten einreiht. Die Türken möchten in der MOHAMMEDANISTISCHEN Welt als diejenigen gelten, die EUROPA schließlich eroberten. Sie interessieren sich brennend für Europa, für uns – aber mitnichten anders als der Schlachter für das Schaf.

So möge sich trennen, was nicht zusammengehört! Aber, by the way, mein Kopf gehört zu mir!

Time am 13. Oktober 2009

 

Jihad ist Morden oder Lügen

3. September 2009

Am 1. September 2004 hatten mohammedanistische Aktivisten in einer russischen Schule in Beslan (Nord-Ossetien, 1) am ersten Schultag 1.127 Menschen in ihre Gewalt gebracht. Die Orks inszenierten für sich und ihre Geiseln drei Tage lang das Thema “mohammedanistisches Paradies” für Mohammedanisten, d.h. “Dschehenna” für alle anderen. Es gab nichts zu essen und zu trinken, Erwachsene wurden vor den Augen der Kinder erschossen. Schließlich kam es zur Eskalation, und 331 Geiseln wurden getötet – unter ihnen 186 Kinder. PI berichtete knapp aber treffend darüber (2).

Ebenso ausschweifend wie ausweichend setzt sich in der heutigen FAZ Gastautor Michael Ludwig mit dem Thema auseinander (3). Es wird offenbar, dass sich im Bewußtsein der MSM in den letzten fünf Jahren rein gar nichts geändert hat, sondern dass man bezüglich der Sicht auf Russland im kalten Krieg verharrt. Ludwig schafft es, eine dreiviertel Seite mit Worten zu füllen, ohne die zum Verständnis entscheidenden preiszugeben.

Wir lesen von einer “Gruppe tschetschenischer und inguschetischer Terroristen”, von “Geiselnehmern” und “Separatisten”. Ihre Forderungen seien: “Abzug der russischen Truppen aus Tschetschenien” und (aber ganz sicher nur vorerst) “Unabhängigkeit DIESER russischen Teilrepublik”. Jedermann weiß es genau, aber niemand darf es sagen: Bei den Terroristen handelte es sich um MOHAMMEDANISTISCHE GLÄUBIGE, die das taten, was Alla ihnen in ihrer “heiligen” Schrift geboten hat, nämlich durch schrankenlose Gewalt die Friedhofsruhe im “Haus des Friedens = Islam” wiederherzustellen, koste es, was es wolle. “Staatliche Unabhängigkeit”, das bedeutet stets die Gewaltherrschaft einer Handvoll Kriegsherren und Mullas über den Rest der Menschen und natürlich die Versklavung der Frauen.

Sehr viel genauer als die Mörderbande betrachtet Dimmi Ludwig die russische Seite. Schon von Anfang an macht er klar, dass es den russischen Sicherheitskräften ausschließlich darum gegangen sei, die Mörder zu fassen, egal wie hoch der Preis an zivilen Opfern sein würde:

“Draußen bangten die Menschen um ihre Familien in der Schule. Sie wussten, dass DER STAAT (nicht etwa die Orks, T.) eher das LEBEN von GEISELN RISKIEREN würde, als den politischen Forderungen (U.a. der bescheidenen Forderung, ihnen ein Territorium der dreifachen Größe des Saarlandes als Schariastaat zu überlassen, T.) der Terroristen nachzugeben. Das hatte sich 2002 zuvor in Moskau erwiesen, als Sicherheitskräfte das ‘Musicaltheater an der Dubrowka’ stürmten, wo Terroristen Geiseln genommen hatten, die Geiselnehmer erschossen, aber als Folge der Kämpfe auch mehr als 100 Geiseln UMKAMEN (aber nicht etwa von den Mohammedanisten erschossen oder als Schilde benutzt wurden, T.).”

Warum man dann nicht gleich die Schule aus der Luft bombardiert und dem Erdboden gleichgemacht hat? Das war sicher ein Trick der durchtriebenen Iwans! Also, der Michael Ludwig, der würde der Sauerlandgruppe zB. wohl am liebsten noch nachträglich das Sauerland überlassen. Anders, als er es im Folgenden umfassend aus Russland berichtet, würden dort aber sicher keine Rehabilitationszentren, Gedenkplätze, Expertenteams, Bürgerinitiativen und Selbsthilfegruppen entstehen, sondern Moscheen – also Terrorcamps und Waffenlager. Oder will er uns das selbstlose Verhalten der Männer des jüdischen Stammes der Banu Quraiza anempfehlen, die in aussichtsloser Lage das Leben ihrer Frauen und Kinder retten wollten, indem sie diese dem blutdurstigen Klo H. Metzel als Sklaven hingaben, sich selbst aber allesamt die Kehlen durchschneiden ließen, wie die “Sira” berichtet (4)?

Ganz ehrlich, ich kann auch den Topos “DER Staat” nicht mehr hören: Den meisten ist der Staat zu schwach (“Da müßte einer mal…”), aber wenn man für seine Stärke mal was zahlen muß, dann besteht er (“DIE da oben…” ) aus “seelenlosen Strippenziehern” (Ludwig). Seelenlos sind in diesem Zusammenhang mE. einzig die zum großen Teil rauschgiftsüchtigen mohammedanistischen Mörder. Anders sehen das – wohl aus verständlichem Schmerz über den Verlust des geliebten Kindes – “Sussana Djudijewa, die die Organisation ‘Mütter von Beslan’ leitet”, oder Ella Kessajewa, die “Klage vor dem Straßburger Menschenrechtsgerichtshof” eingereicht hat, und natürlich – wohl aus verständlichem Schmerz über den Verlust der deutschen Ostgebiete – Michael Ludwig. Für sie alle ist klar, dass, obwohl die Kinder grade erst anfingen, ein bißchen zu verdursten, und nur grade erst dieser oder jener Mensch von den Killern erschossen und vor die Schule geworfen worden war, es die RUSSISCHEN Sicherheitskräfte waren, die die ESKALATION herbeiführten, indem sie mit einer “thermobarischen” Waffe (Uiuiui, 5, offenbar besonders geeignet bei Geiselnahmen, da von allem nur ein Häufchen Asche übrigbleibt) in den Dachstuhl schossen, was unglücklicher Weise “eine (!) Sprengladung der Terroristen AUSLÖSTE“, welche diese dort rein zufällig liegen gelassen hatten.

Den Attacken gegen die russischen Sicherheitskräfte läßt Ludwig umfangreiche Ausführungen über ein geplantes Denkmal folgen, welches er “Mahnmal” nennt. Denn weniger will er wohl die armen Opfer beweint sehen, als dass er seine persönliche politische Position zu Russland, die eher eine unterbewußte emotionale Aversion zu sein scheint, als eine für alle verbindliche anmahnen will. “Wichtig sei, dass Beslan nicht vergessen werden dürfe, damit sich eine solche Tragödie NIEMALS WIEDERHOLE.” Geht es also um mehr Schutz vor dem Jihad, um Profiling, um den Counterjihad? Weit gefehlt, es geht um den Schutz vor der EIGENTLICHEN Bedrohung, und das sind die staatlichen Sicherheitskräfte:

“Zumindest einige der Betroffenen haben indes ebenfalls nicht vergessen, dass die Raketen, die Grosnyj im zweiten Tschetschenienkrieg zerstörten und viele Einwohner der Stadt töteten, ganz in der Nähe der nordossetischen Landeshauptstadt Wladikawkas, also nicht weit von Beslan entfernt, abgeschossen wurden. Sie erinnern sich, dass die 58. russische Armee vor einem Jahr das Arsenal für die Entfaltung einer militärischen FEUERWALZE in Südossetien JUST auf jener Straße gen Süden transportierte, die NUR EINIGE hundert Meter an dem REHABILITATIONSZENTRUM für die Kinder von Beslan vorbei führt.” Damit es richtig überzeugend wird, gibt Ludwig noch einen Schuss Schamanismus hinzu, brav, brav…

… ist zwar eigentlich alles ganz einfach – wir treten alle zum Fieslahm über, schütten Sanddünen in unseren Vorgärten auf, nähen unseren Frauen die M*schies zu und lassen uns in der Moschee von den Mullas durchv*geln (Dann wäre das mit dem 11. September in New York auch nicht passiert) – ABER…

… “weil die Politiker zu tragfähigen Lösungen für die vielfältigen Probleme im KAUKASUS (Im Irak, in Afghanistan, in Indonesien, in Thailand, in China, in Indien… überall können die Menschen bekanntlich in Eintracht mit den Mohammedanisten zusammenleben, nur in Rußland nicht, T.) offenbar nicht in der Lage sind, EREIGNET es sich (Beslan, T.) in kleinerem Maßstab bereits jetzt immer wieder und es ist keineswegs ausgeschlossen, dass SICH auch eine solche TRAGÖDIE solchen Ausmaßes wie vor fünf Jahren wiederholt (Nein, das war keine unausweichliche Tragödie, die sich unausweichlich wiederholt, das war einer von unzähligen Alladiensten – das Blutopfer ist ein Kernritual des Orkismus, T.). Ella Kessajewa ist sich dessen bewusst und verlangt deshalb ein russisches GESETZ, das den Status von Terroropfern regelt.”

Was soll das Gesetz festlegen, vielleicht die Quadratkilometerzahl, die pro Geisel vom Staat an die Mörderbanden übergeben werden muß? Der Jihad währt seit der Gründung des Mohammedanismus, dieser IST ein Menschenopferkult, er wird nicht durch noch so zahlreiche besänftigt sondern vielmehr beflügelt, und sein Leichenberg ist jetzt geschätzte 270 Millionen Körper hoch (6). Irgendein Schlaukopf wirft ein: “Das sind doch Opfer der Sklaverei!” In der Tat, das ist so sicher, wie “Moslem” “Sklave Allas” bedeutet, und Sklaverei ebenso die gesellschaftliche URFORM der Mohammedanisten war, wie sie als solche auch heute noch GEGENWART und UTOPIE des mohammedanistischen Staates ist.

Eben dies ist übrigens, nebenbei bemerkt, ein wesentlicher Aspekt des Mohammedanismus, dass er nicht allein extrem konservativ ist, sondern alles Bestehende in fatalistischer Weise verwirft, und am liebsten in der Zeit zurückwandern würde. Nie war es für den Ork wunderbarer als zu Zeiten Klos, und alle anderen Menschen nach ihm entfernen sich seither immer weiter von Alla, so die orkische Sicht. In Buhari XXVI/5, Recl. S.279f. heißt es zB., dass Klo gesagt habe: “Die besten Menschen sind die, die meiner Generation angehören. Und die zweitbesten sind die aus der Generation unserer Kinder, gefolgt von der Generation unserer Kindeskinder… Nach euch werden Menschen leben, die treulos handeln und in keinster Weise vertrauenswürdig sind. Sie werden Zeugenaussagen machen, ohne dazu BERUFEN zu sein (d.h. ohne Genehmigung der Obrigkeit, T.), sie werden Schwüre leisten, ohne sie zu erfüllen, und die Feistheit wird weit verbreitet sein.” Kein Wunder, dass der ebenso gläubige wie verängstigte aber nach 1.400 Jahren nun leider inzwischen völlig chancenlose Ork die EINZIG SICHERE Möglichkeit wählt, ins himmlische Bordell zu kommen (7), und das ist der Tod im Kampf für den jeweils grade als Alla firmierenden Chef (8).

Das Kammergericht Berlin allerdings kam in Bezug auf Jihad und Gewalt – wie die heutige FAZ berichtet – zu einer anderen Ansicht, als ich sie hier darlege. Vermutlich hatte es Tarik Rammeltag (9) um Rat gebeten, und der tat, was Meister seiner Klasse immer zu tun pflegen: Er hat mal wieder gelogen, da ist auf ihn wirklich Verlaß, auf olle Takija-Tarik!

Jedenfalls bekam der “aus Ägypten stammende und längst in Deutschland eingebürgerte 49 Jahre alte REDA SEYAM, der als Aktivist der deutschen Islamisten-Szene gilt und verdächtigt wird, zu den Hintermännern der Anschläge in Bali im Jahr 2002 zu gehören”, das Recht, seinen Sohn “Djehad” zu nennen. “Djehad”, “Skihat”, oder was es sonst an Tarnformen geben mag (s. auch 10), meine zwar JIHAD, das Kindeswohl sei aber, so das Gericht, nicht gefährdet, da das Kind – ÜBERRRSETZUNGSFEHLER!!! – nur zu einem klitzeklitzekleinen Prozentsatz HEILIGER-KRIEG SEYAM heiße, sein Name aber vielmehr überwiegend DIE-VERPFLICHTUNG-DER-MUSLIME-ZUM-EINSATZ-FÜR-DIE-VERBREITUNG-DES-GLAUBENS SEYAM laute. Das Gericht: “Damit dem Kind wegen des Namens nicht MÖGLICHERWEISE Ablehnung entgegenschlägt (aber warum denn DAS, wo wir doch jetzt WISSEN, das “Heiliger KRIEG” nur eine Fehlübersetzung ist, T.) sei es ‘Aufgabe der PÄDAGOGEN, in der SCHULE einer ,BRANDMARKUNG’ durch einseitig verkürzende Deutung des Namens Djehad entgegenzuwirken’.”

Brauchen wir neuerdings RICHTER, um im GERICHT Scherbenhaufen anzuRICHTEN, damit die Lehrer in der SCHULE was zu tun haben? Das ist dreist und widerwärtig, wie sehr diese Lumpen um das Wohl eines zukünftigen Terroristen bemüht sind, denn es ist doch sonnenklar, dass die mörderische Karriere des kleinen Djehad nicht durch Interventionen gutmenschlicher Pädagogen auf andere Gleise gebracht werden kann, wenn sogar diese Richter-Schlampen derartig zahnlos (oder aber bestechlich?) agieren!

Ist der Name Jihad nicht übrigens auch für Mädchen zulässig? Warum sollten deren Mädchen nicht auch DIE-VERPFLICHTUNG-DER-MUSLIME-ZUM EINSATZ-FÜR-DIE-VERBREITUNG-DES-GLAUBENS XYZ heißen? Sind sie denn nicht alle MU-SLIME, alle Orks und Orkas miteinander, und also zur Verbreitung des Fieslahm verpflichtet, bis es nur noch Mohammedanisten auf der Erde gibt, und wir ALLE die in unser Getränk gefallenen Fliegen VOLLSTÄNDIG eintunken, wie uns dies der Unheilstifter für alle Zeiten zu tun befahl, da im einen Flügel eine Krankheit sei, im anderen aber ein Heilmittel (Buhari XXXIV/22, Recl. S.408 – 11)?

Mich täuschen die Orks und ihre Dimmis nicht: Fieslahm ist Jihad, und Jihad ist Morden oder aber Lügen… VOR dem MORDEN!

Time am 3. September 2009

_____

(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Nordossetien-Alanien

(2) http://www.pi-news.net/2009/09/beslan-5-jahre-danach/

(3) http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E5E681CAB7C13430BBAD636F6045C6779~ATpl~Ecommon~Scontent.html

(4) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/22/sira-1-einfuhrung-und-massenmord/

(5) http://de.wikipedia.org/wiki/Thermobarisch#Thermobare_Waffen (s.u.)

(6) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/mohammedanismus-und-sklaverei/

(7) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/kloran-9-ein-kramer-und-strauchdieb/

(8) http://www.frontpagemag.com/readArticle.aspx?ARTID=36229

(9) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/08/26/federn-teer-tarik/

(10) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/08/07/die-lieben-kleinen-raptoren/

(11) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/22/hadithe-5-wissenschaft/


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