Mit ‘Piraten’ getaggte Artikel

Dran bleiben: Ein Beispiel

16. Juni 2009

Alte und neue Nazis faseln von “wahrer” Demokratie, ihr Geschnatter wird von dem der Kommunisten fast übertönt: ALLE wollen DEMOKRATEN sein, so wie alle Affen gerne Menschen wären, und in den Besitz des FEUERS kommen möchten (1). Aber hier triumphiert der Wille von Übermensch wie Oberaffe mal wieder (wie so oft) nicht. Ein Schimpy ist ein Schimpy, egal wieviel Orden er an seine Brust heftet oder Dr.-Titel. Und ein Demokrat ist nur dann ein Demokrat, wenn er die Auffassung vertritt, dass mindestens zwei Parteien um die Regierungsgewalt FRIEDLICH konkurrieren sollen und die Entscheidung OHNE BLUTVERGIESSEN durch FREIE, FAIRE und GEHEIME Wahlen ALLER BÜRGER getroffen wird. Demokratie ist nicht tollkühner Heldenmut des Kriegers, Demokratie ist die Geduld liebender Eltern.

Lesen Sie jetzt einen schwungvollen Leserbrief von Bürger Konteradmiral Dr. Sigurd Hess aus der heutigen FAZ zur Lösung des Piratenjihads vor der ostafrikanischen Küste, und glauben Sie mir, ICH persönlich zB. bin GEDULDIG und NACHHALTIG, und ich kämpfe für den SIEG!

Mit Geduld und Nachhaltigkeit gegen die Piraten

Zum wiederholten Mal wird in Leserbriefen und Kommentaren (zuletzt F.A.Z. vom 11. Mai) darauf aufmerksam gemacht, wie Pompeius im Seeräuberkrieg 63 v. Chr. die Piraten bekämpfte. Warum halten wir uns bei der Suche nach Lösungen nicht an moderne Beispiele erfolgreicher Piratenbekämpfung?

Mitte 2005 hatte das “Joint War Committee” der Versicherung Lloyd’s in London die Malakkastraße in Südostasien zum “High war risk (HWR)”-Gebiet erklärt. Piraterie und Seeräuberei hatten Ausmaße angenommen, die nicht nur die internationale Schifffahrt, sondern die Stabilität und wirtschaftliche Prosperität der Anrainerstaaten Malaysia, Indonesien und Singapur gefährdeten.

Mit internationaler Hilfe – besonders die UN-Organisation IMO (2) und die Vereinigten Staaten, Japan, China und Australien engagierten sich – gelang es den Anrainerstaaten, den “Kooperativen Mechanismus” zu gründen. Maßnahmen zur Bekämpfung von Piraterie, Seeräuberei, Schmuggel von Waffen, Menschen und Drogen wurden nicht nur diskutiert, sondern auch beschlossen und ausgeführt.

Mit dem ISC in Singapur (Zentrum zum Inforrnationsaustausch), MALSINDO (Seeraumüberwachung und Pirateriebekämpfung mit Schiffen), und “Eyes in the Sky” (Seeraumüberwachung mit Flugzeugen), wurden “regionale Kooperationsabkommen zur Bekämpfung von Seeräuberei und Piraterie (ReCAAP)” geschaffen. Diese Maßnahmen waren so erfolgreich, dass Lloyd’s die Erklärung der Malakkastraße zum EIVvR-Gebiet Mitte 2006 aufhob. Wie aus der Statistik des IMB-PRC in Kuala Lumpur (Zentrum für Pirateriemeldungen des Internationalen Maritimen Büros) abgelesen werden kann, haben im ersten Quartal 2009 in der Straße von Malakka keine Schiffskaperungen mehr stattgefunden.

Diese Erfolgsgeschichte internationaler und regionaler Zusammenarbeit sollte sich die Politik für den Golf von Aden und den westlichen Indischen Ozean als Beispiel nehmen. Die See- und Luftraumüberwachung hat mit den Operationen ATALANTA der EU, Allied Provider der Nato und mit der von Amerika geführten Task Force 151 seit Ende 2008 begonnen. Die Operationen laufen erst seit etwas mehr als einem Vierteljahr. Die Erfolge auf hoher See werden sich insbesondere dann einstellen, wenn mit Geduld und Nachhaltigkeit die Bekämpfung der Piraten verstärkt wird, statt nur Schiffe zu eskortieren. Noch fehlt jedoch die internationale Initiative, um einen “Kooperativen Mechanismus am Horn von Afrika” mit den hnrainerstaaten Jemen, Djibouti und Somalia als Kern sowie anderen Staaten der Region zu gründen und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Jemen und Djibouti “wollen, aber sie können nicht”.

Die Kommission der EU hat hierfür im Rahmen ihres Stabilitätsprogramms “Kritische Schifffahrtsstraßen” umfangreiche Finanzmittel für 2010 bis 2013 eingeplant. Die Zustimmung der EU-Mitgliedstaaten und des Parlaments zu diesem Programm und den darin vorgeschlagenen Projekten zur Verbesserung der Seesicherheit am Horn von Afrika stehen noch aus. Die Bekämpfung von Piraterie und Seeräuberei ist eine lösbare Aufgabe. Deutschland sollte eine führende Rolle übernehmen, denn seine wirtschaftlichen und maritimen Interessen sind in besonderem Maße betroffen. Statt sich zwischen den Parteien zu streiten, sollte gegen die Piraten gestritten werden. Ja – wir können das!

Time am 16. Juni 2009
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(1) http://www.youtube.com/watch?v=H-jqpXzCNb
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Seeschifffahrts-Organisation

They Laid Down The Law

30. April 2009

Was wäre der Counterjihad ohne den irrlichternden Pop-Ork Aff-Affie? N-TV berichtet (1):

“Gaddafi verteidigt Piraten – Der libysche Präsident und neue Vorsitzende der Afrikanischen Union (AU), Muammar al-Gaddafi, hat die vor der somalischen Küste grassierende Seeräuberei verteidigt. Die kenianische Zeitung ‘Daily Nation’ berichtete, Gaddafi habe die Piraten bei seinem Antrittsbesuch im AU-Hauptquartier in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba in Schutz genommen. Die Piraterie sei eine Art der Verteidigung gegen ‘gierige Nationen des Westens’, sagte er dem Bericht zufolge. ‘Es ist keine Piraterie, sondern SELBSTVERTEIDIGUNG. Es ist eine Verteidigung des Essens der somalischen KINDER’, erklärte Gaddafi zu dem Millionengeschäft mit der Erpressung von Lösegeld für gekaperte Schiffe.”

Hier zeigt sich m.E., daß die Islamkritiker falsch liegen, wenn sie den Mohammedanismus als “mittelalterlich” bezeichnen. Sie lägen auch falsch, wenn sie ihn als “antik” bezeichnen würden und auch dann noch, wenn sie ihn mit den allerersten alten Reichen verglichen. Denn mit ganz vorne am Anfang stand bei diesen das im Inneren Sicherheit schaffende “Gesetz”, also “eine Sammlung von ALLGEMEIN VERBINDLICHEN Rechtsnormen, die in einem förmlichen Verfahren von dem dazu ermächtigten staatlichen Organ – dem Gesetzgeber – erlassen worden ist. (Wiki)” Dabei ist es mE. bemerkenswert, dass schon eine der ältesten irdischen Gesetzessammlungen – der “Codex Hammurapi” des babylonischen Königs Hammurapi (*1810 v. Chr./†1750 v. Chr.) – auch den Gesetzgeber selbst an das Gesetz bindet: “Im Epilog wurde auf die Gerechtigkeit des Königs hingewiesen, und er empfahl darin seinen Nachfolgern, diese Gesetze im Sinne Hammurapis zu befolgen. Sollte ein Herrscher diesen Hinweis ignorieren, solle er VERFLUCHT sein. (Wiki)”

Zwar könnte man nun meinen, das Leben der Orks sei – grade weil es ja zu allem und jedem Millionen Hadithe und Zillionen Fatwas gibt – ein besonders sicheres Leben. Aber natürlich ist kein Mensch in der Lage, diese ungeheure Übermaß an Regeln zu memorieren und zu befolgen. Deshalb macht der Ork im Grunde ständig einen Fehler nach dem anderen, und deshalb wirken nur ganz wenige Gesetze TATSÄCHLICH auf ihn. Bei diesen denke ich weniger an schriftlich niedergelegte Rituale wie das 5-malige tägliche Hinwerfen oder die Am-Tag-Fasten-Aber-In-Der-Nacht-Fressen-Zeit usw., sondern eher die aus den Orkschriften resultierenden oder vielmehr durch sie hindurch wirksamen “Meta-Gesetze”: Dass man auf bloßen Verdacht hin präventiv zuschlägt zB., dass man solange Recht hat, bis mann erwischt wird und dass MANN den Schwächeren gnadenlos unten hält (2). Ich meine, daß das Ork-Recht nicht mehr als das durch eine Galaxie von skurilen Scheingesetzen verborgene uralte FAUSTRECHT ist, das – subjektive, relative, instabile, unkonkrete – Recht des Stärkeren. Wenn ein kleines Mädchen von 5 Männern vergewaltigt wird, wird es zum Tod verurteilt und vor 1000 Schaulustigen gesteinigt, und es ist ebenso mohammedanistisches RECHT – also FAUSTRECHT, also im Kern prähistorisches Recht – wenn mohammedanistische Seeratten westliche Schiffe kapern dürfen sollen.

Ich kann mich übrigens nicht erinnern, daß – bei aller Niedrigkeit und Feindschaft – so etwas Ungeheuerliches wie Aff-Affies Spruch seinerzeit je von einem hochrangigen kommunistischen Politiker, etwa Großmaul Castro, geäußert worden wäre. Hier zeigt sich mE. wieder mal der einzigartig gigantische Graben, der zwischen IHNEN und UNS liegt, und den die legendären “B52′s” in ihrem Song “Mesopotamia” sogar mit 6.000-8.000 Jahren vermessen (4.000 sind es aber sicher).

Hier der Text:

Turn your watch, turn your watch back,
about a hundred thousand years.
A hundred thousand years.

I’ll meet you by the third pyramid
I’ll meet you by the third pyramid
Ah come on, that’s what I want, we’ll meet
in Mesopotamia. oh oh oh

(We’re goin’ down to meet) I ain’t no student,
(Feel those vibrations) of ancient culture
(I know a neat excavation) Before I talk
I should read a book.
But there’s one thing I do know,
There’s a lot of ruins in Mesopotamia.

Six or eight thousand years ago
They laid down the law. Ah ha ha ha haa
Six or eight thousand years ago
They laid down the law. Ah ha ha ha haa

I’ll meet you by the third pyramid
I’ll meet you by the third pyramid
Ah come on, that’s what I want, we’ll meet
in Mesopotamia. oh oh oh

(We’re goin’ down to meet) Now I ain’t no student,
(Feel those vibrations) of ancient culture
(I know a neat excavation) Before I talk
I should read a book.
(Mesopotamia, that’s where I wanna go)
But there’s one thing that I do know,
(Mesopotamia, that’s where I wanna go)
There’s a lot of ruins in Mesopotamia.

Six or eight thousand years ago
They laid down the law. Ah ha ha ha ha ha ha ha haa
Six or eight thousand years ago
They laid down the law. Ah ha ha ha ha ha ha ha haa
In Mesopotamia. Ah ha ha ha ha ha ha ha haa
They laid down the law. Ah ha ha ha ha ha ha ha haa
In Mesopotamia. Ah ha ha ha ha ha ha ha haa

Und hier eine Performance von 1982: (3)
26 Jahre später sind WIR immer noch fitter als die “heutige Jugend” je war, ist und sein wird, hähähä: (4)

Time am 6. Februar 2009

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(1) http://www.n-tv.de/1098458.html

(2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/29/mohammedanismus-gewalt-0/

(3) http://www.youtube.com/watch?v=XLfbu7NzBWI&feature=related

(4) http://www.youtube.com/watch?v=EIItDsuzFY4

PS, apropos “Piraten”, Caesar löste das Piraten-Problem übrigens auf seine sehr spezielle Art: “Auf dem Weg nach Rhodos geriet Caesar bei der Insel Pharmakussa in die Gefangenschaft von Piraten. Angeblich habe er sie aufgefordert, ein höheres Lösegeld für ihn zu fordern, da er weitaus mehr wert sei als der eigentlich schon geforderte Preis. Nach seiner Freilassung organisierte er aber eine private Seestreitmacht, fing die Piraten und ließ sie kreuzigen, wie er es ihnen angekündigt hatte, als er noch ihr Gefangener war .” http://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Cäsar


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