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Die Heiligkeit des Lebens

9. Juli 2014

Baby

Prof. Dr. Gunnar Heinsohn hat einen bemerkenswerten Text auf der „Achse des Guten“ veröffentlicht (1).

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„Juden müssen zehnfach bestraft werden“

„Was können Sie es wagen, uns mit denen zu vergleichen? Wenn Juden das Gesetz brechen, müssen sie zehnfach bestraft werden. Sie haben die Heiligkeit des Lebens unter die Menschen gebracht. Wie sollen andere Völker sie respektieren, wenn wir unsere Missetaten nicht entschlossen ahnden?“

Eine Jüdin aus Ägypten, die dort 1948 aller Habe beraubt und nur mit den Kleidern auf dem Leib nach Israel gejagt wird, bringt mich Ende 1976 bei einem Gespräch in Jerusalem mit diesen Worten zum Schweigen. 1948 kommt sie in ein Land, dessen 660000 Juden gerade den Ausrottungsversuch durch fünf arabische Armeen überstanden und bei der Gegenoffensive bessere Grenzen für das Überstehen der nächsten Attacke erreicht hatten, wobei es zur Vertreibung der meisten darin lebenden Araber kommt. Jetzt sind wir mehrere Kriege weiter. Die israelische Presse meldet eine unangemessene Behandlung ägyptischer Gefangener aus dem Jom Kippur Krieg von 1973. Ich wage den Hinweis, dass gefangene Israelis zumeist gleich ermordet würden, was doch einen Unterschied ausmache. Diese Relativierung provoziert den Zorn der einstigen Ägypterin.

Diese nahezu selbstmörderische Eigenkritik sogar eingekeilt zwischen Nachbarn, von denen etliche ein höheres politisches Ziel als die Vernichtung des jüdischen Landes nicht kennen, bleibt die eigentliche Verwegenheit Israels. Dass Selbstgerechte überall auf der Welt den Juden in Nahost daraus lächelnd einen Strick drehen – „sie geben es doch selber zu“ – kann sie davon nicht abbringen.

Während die arabischen Nachbarn über die drei im Juni 2014 ermordeten jüdischen Jungen jubilieren, ihre Medien höhnische Karikaturen veröffentlichen und nach mehr verlangen, gibt es auf jüdischer Seite für den aus Rache verbrannten arabischen Jungen Scham und Entsetzen. Selbst der Siedlerminister Bennett geißelt den Mord als allem Jüdischen widersprechende Tat. Der Premierminister Netanyahu verspricht der Familie die eiserne Verfolgung der Täter. Der Präsident Peres will zu einem Kondolenzbesuch, den die Eltern verwehren. Dass arabische Genossen die Mörder der jüdischen Jungen weiterhin verstecken, verzögert keine Sekunde die Jagd auf die israelischen Täter – Halbwüchsige, die schnell gefasst werden.

Dass die Medien der Welt zehnmal mehr auf das Verbrechen von jüdischen Täter fokussieren, hätte die längst verstorbene Freundin für ganz und gar angemessen gehalten. Den Judenhass in eurer Selbstgerechtigkeit verstehe ich allerdings auch, hätte sie hinzugefügt, aber wenn unschuldiges Blut vergossen wird, schlägt nun einmal die Stunde des Du sollst nicht morden aus dem 5. Gebot. An seiner Befolgung, da ist sie sicher, hängt das Heil der Welt.

Wenn unsere Medien ihr Recht auf Israelkritik verteidigen, hätten sie die alte Dame auf ihrer Seite gehabt. Wie ungewollt schelmisch die Ermahnungen jedoch vor Ort meist ankommen, wusste sie natürlich auch. Denn so gut wie alles, was wir empört nach Jerusalem herüberrufen, ist dort bereits von gestern. Schließlich beziehen wir unser Wissen über israelische Missetaten von israelischen Reportern und israelischen Ermittlern. Die Einheimischen hören das alles zuerst. Wenn es dann ein paar Tage später noch einmal aus dem Ausland als „berechtigte Kritik“ hereinschallt, hält man das schon aus. Die ureigene Erstkritik noch einmal als vermeintlich eigenständige Zweitkritik serviert zu bekommen, kann schließlich nicht schaden. Allenfalls verwundert, warum die vielen Milliarden Kritikberechtigten so viel Energie und Geld für Wiederholungen längst bekannter Anklagen gegen Israelis durch andere Israelis aufwenden. Immerhin wären zahllose Länder, in denen Kritik das Leben kostet, über jede Minute Aufmerksamkeit für ihre Zustände zutiefst dankbar. Eine dorthin gerichtete Kritik wäre nicht allein berechtigt, sondern obendrein auch noch neu. Warum beim Fremdkritisieren so wenig Originalität zum Zuge kommt, verwundert deshalb in Israel schon.

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Time am 9. Juli 2014

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1) http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/juden_muessen_zehnfach_bestraft_werden

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PS: Ich halte nichts von „Strafe“.

Mohammedanismus => Umweltkatastrophe

18. November 2012

Israel schützt sich: „Iron Dome“ in Aktion

Der Counterjihad verdankt Prof. Dr. Gunnar Heinsohn pointierte Überlegungen zum Zusammenhang zwischen Demografie, Jungmännerüberschuss und Gewalt. Aus aktuellem Anlass legte er im Blog „Achse des Guten“ seine Theorie unlängst an die maßlose Vermehrung der Palaraber an (1). Er verglich die Entwicklung der palarabischen Gruppe, die nur insofern etwas anderes ist als die gesamtarabische Gruppe, weil sie solches zu sein aus ideologischen Gründen behauptet, mit einer ähnlichen aber fiktiven Entwicklung der Deutschen. Ein ähnliches Verfahren schlägt der schweizerische, linksliberale Journalist Frank A. Meyer (2) vor, nämlich einfach mal die Situation Israels an die Schweiz anzulegen (3). Meyer schreibt:

„Die Hamas praktiziert in Gaza einen Islam schlimmster Ausprägung: totalitär, frauenfeindlich, gnadenlos gegen Andersdenkende und Abweichler. Ein Schreckensregime terrorisiert den einzigen demokratischen Rechtsstaat im Nahen Osten: Israel.“

Dies allein ist Grund genug, die Hamas vollständig und für alle Zeiten zu vernichten. Denn ebenso wie Demokratien untereinander keine Kriege führen, können Diktaturen niemals Freunde von Demokratien sein.

Im Grunde ist also die relativierende, hamasfreundliche Einstellung vieler deutscher Medienvertreter, ist ihre Einstellung, Israel und Hamas seien zwei Seiten derselben Medaille (s. Flaggen-Arrangement oben), ist ihr untätiges Herumlungern an den israelischen Hotelbars, sind die ekelhaften antijüdischen „Mahnwachen“ mit „Friedensflaggen“ in deutschen Stadtzentren wie auch die eindeutig israelfeindlichen Stellungnahmen deutscher Orks und ihrer Dimmis nichts anderes als Verrat an unserem Gesellschaftssystem – und nicht nur Verrat an der Demokratie Israel sondern auch an unserem demokratischen Vaterland.

Aber etwas anderes gerät trotz aller Sympathie der beiden Autoren für Israel ein wenig in den Hintergrund: Die Palaraber sind nicht die einzigen Mohammedanisten, die sich hemmungslos vermehren. Dies ist vielmehr ein inhärentes Attribut des Mohammedanismus, welches durch die entsprechenden Kloranpassagen als allaisches Gebot festgelegt wurde, und innnerhalb der vergangenen 50 Jahre in Form dramatischer Überbevölkerung zu einem grundsätzlichen Problem für die gesamte Menschheit geworden ist. Ist im Vorwort zur Kloran-Ausgabe des Reclam-Verlages von 1960 noch von 350 Millionen Mohammedanisten weltweit die Rede (s.S. 23), so sollen es unserer Tage 1,5 Milliarden sein. Dies bedeutet, dass sich die Orks in 50 Jahren um den Faktor 4,28 vermehrt haben. Für das Jahr 2060 kann man also – einen ungebrochenen Trend vorausgesetzt – von rd. 6,5 Milliarden Mohammedanisten auf dem Globus ausgehen, und in hundert Jahren im Jahr 2110 wären es dann gefräßige 27,5 Milliarden. Ich sehe also langfristig keine Chance für Leben auf der Erde überhaupt, sofern der mohammedanistische Vermehrungstrend nicht gestoppt werden kann. 

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Muße ohne Ende – für das Tunnelgraben, für das Bauen und für das Zünden der Raketen

Wenn sich Deutschland von 1950 bis 2012 vermehrt hätte wie Gaza (200.000 auf 1,6 Millionen), hätte es nicht 82, sondern 550 Millionen Einwohner (1950: 68 Millionen). Darunter wären 80 Millionen junge Männer im besten Kampfalter von 19 bis 29 Jahren. Würden die zehnmal mehr Pazifismus in die Welt tragen als die rund acht Millionen, die man wirklich hat? Oder würde Berlin die Linie Palästinas fahren? Das sieht sich gern als schuldloses Opfer deutscher Politik, obwohl sein Führer, Mufti al-Husseini, ab 1941 direkt aus Hitlers Berlin an der Vernichtung der europäischen Juden mitgewirkt hat.

Die progressive deutsche Jugend, so bekäme die Welt zu hören, dürfe doch nicht für die – unstrittig furchtbaren – Verbrechen der Nazis bestraft werden. Weit über den rechtsextremen Rand hinaus klängen die Choräle „Breslau, Danzig und Stettin sind deutsche Städte wie Berlin“.  Nicht nur 12.000 Raketen wie aus dem kleinen Gaza gegen Israel, sondern viele Millionen Projektile würden nach Straßburg und Eger oder nach Bozen und Marburg an der Drau gefeuert. Ganz Westpolen läge unter Beschuss und dazu die Ostseeküste hoch bis nach Königsberg und Memel. Da die Nachbarn sich handfest wehren würden, müssten sie nicht endende Berliner UNO-Demarchen über ihre „Kriegsverbrechen“ und „Menschenrechtsverletzungen“ hinnehmen. Vor allem aber würden sie mit Grauen auf die stetig wachsenden Mega-Armeen deutscher Jünglinge schauen.

Eine fortschrittliche Partei gäbe es auch. Sie würde die Verbrechen der Nazis verurteilen und zur Belohnung die Sozialistische Internationale als Mitglied zieren.  Niemals wieder wolle man bis zum Ural siedeln und dafür die Slawen austilgen oder ins sibirische Eis treiben – obwohl man die Leute dafür eigentlich hätte. Das seien unverzeihliche genozidale Aktionen gewesen, von denen man sich vor jedem denkbaren Gremium vollen Herzens distanziere.

Man wisse, dass die Vernichtungsmelodien aus Gaza jetzt auch hier gesungen würden. Aber, mit Verlaub, der Refrain ginge immer noch auf Wotan und nicht auf Allah. Das sei einem zwar peinlich, aber am Vertreibungsunrecht leidende Landsleute seien auch sie, weshalb man sie von der linken Friedensflottille nicht ausschließen könne. Auch könne man die rassistische Germanophobie nicht billigen, die allenthalben in der Verteuflung dieser Gottheit zum Ausdruck komme. Gleichwohl wolle man lediglich die verlorenen Gebiete zurück, weil es bei einer halben Milliarde Menschen zwischen Rhein und Oder nun einmal unerträglich eng geworden sei. Da gehe es einem in der Tat ähnlich wie in Gaza. Auf ferne Siedlungsräume von Wolgadeutschen oder Donauschwaben werde man hingegen ganz verzichten, obwohl es unter deren zahllosen Nachfahren Heißsporne gebe, die einen dafür liquidieren könnten. Das Recht auf Rückkehr fordere man nur für die zehn Millionen Flüchtlinge – und natürlich für ihre 100 Millionen Nachkommen. Das könne unblutig verlaufen durch die Abreise der jetzt dort Lebenden in ihre alten Heimatgebiete, wo auf Grund des Geburtenrückgangs doch jede Menge Platz sei.

Die Bundesrepublik ist kein Gaza, sondern lebt auch deshalb in einer nachbarlich entspannenden Vergreisung, weil nach 1945 den Deutschen niemand versprochen hat, dass sie und alle ihre Nachkommen auf unvorhersehbare Zeiten von der Weltgemeinschaft als Flüchtlinge behaust, beschult, ernährt und entlohnt würden. Doch für Gaza wird diese Garantie aus Berlin und Washington oder aus Stockholm und Den Haag regelmäßig erneuert. Das vierte Kind der ersten Frau und auch das dritte der vierten erhält eine menschwürdige Bezahlung aus deutschen und anderen Kassen. Deshalb glänzt seine Jugend unter den Arabern – außer den israelischen – mit der besten Qualifikation. Sie hat Muße ohne Ende – für das Tunnelgraben, für das Bauen und für das Zünden der Raketen. Die Clans habe eigene Abschussrampen. Und ihr westlich gefördertes Familienleben sorgt dafür, dass alle paar Jahre ein mittlerer Krieg ausgehalten und dennoch die Zahl der Rekruten wuchtig erhöht werden kann.

1993 hätten in Oslo zwei Beschlüsse durchgesetzt werden müssen: Israel baut keine Siedlungen mehr und die Palästinenser kommen für ihre Familien ebenso auf wie etwa ihre Nachbarn im Libanon. Dort hat man nicht fünf bis sechs, sondern ein bis zwei Kinder. Die nach 1993 in Gaza geborenen Jungen wären dann die einzigen Söhne ihrer Eltern gewesen und hätten eine Perspektive. Jetzt müssen sie gegen zwei oder drei Brüder konkurrieren und sie würden sich noch heftiger – Fatah gegen Hamas – gegenseitig eliminieren, wenn der Hass nicht nach außen gerichtet werden könnte.  Würde man Gaza den Weg der Selbstversorgung wenigsten ab 2013 eröffnen, könnte es dort bereits 2033 ruhiger zugehen. Beginnt man damit erst 2023, dauert es eben bis 2043.

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Stellen wir uns vor, die Schweiz wäre an der Stelle von Israel.

Stellen wir uns vor, seit Wochen beschießen Terroristen die Bundeshauptstadt mit Raketen.

Stellen wir uns vor, auch Zürich wird unter Beschuss genommen.

Stellen wir uns vor, wie die Schweiz in einem solchen Fall reagieren würde.

Stellen wir uns vor, wie die Bürgerinnen und Bürger des Landes reagieren würden.

Bei uns, für uns ist ein solches Geschehen unvorstellbar.

Ganz anders für die Bürgerinnen und Bürger des Staates Israel: Seit elf Jahren beschiessen Terroristen aus dem Gazastreifen Israel mit Raketen. Bisher schlugen insgesamt 13.000 Geschosse in Israel ein. Auch Jerusalem und Tel Aviv gehören zu den Zielen.

Jetzt schlägt Israel zurück. Seine Luftwaffe flog von Mittwoch bis Freitag 800 Angriffe. Die Palästinenser beklagen 40 Tote und über 200 Verletzte.

Zum Angriffskrieg mit Raketen gesellt sich auch ein Krieg der Bilder: Der ägyptische Ministerpräsident Hischam Kandis, der auf Besuch in Gaza weilte, präsentierte sich den Weltmedien mit einem blutenden Kind im Arm. Er verurteilte Israels Verteidigung als „unverhüllten Angriff auf die Menschlichkeit“. Die islamische PR-Maschine funktioniert perfekt.

Und wie funktionieren wir? Die demokratische Welt? Die Schweiz? Wir leisten uns ein neutrales Schulterzucken. Längst gilt als ausgemacht, dass sich zwei gleichermaßen Unverbesserliche bekämpfen: Bösewicht Israel gegen Bösewicht Hamas. Wobei in Kreisen linker und grüner Dritte-Welt-Sympathisanten die palästinensischen Terroristen Wohlwollen geniessen: David Hamas gegen Goliath Israel, Freiheitskämpfer gegen jüdische Unterdrücker, arme Welt gegen reiche Welt, Kapitalismusfeinde gegen Kapitalisten, Amerikahasser gegen Amerikafreunde.

Die Hamas praktiziert in Gaza einen Islam schlimmster Ausprägung: totalitär, frauenfeindlich, gnadenlos gegen Andersdenkende und Abweichler. Ein Schreckensregime terrorisiert den einzigen demokratischen Rechtsstaat im Nahen Osten: Israel.

Der Schlachtruf der Hamas lautet: «Tod Israel!» In den Hassgesang stimmen mit ein – laut oder summend – weite Teile der arabischen, ja der islamischen Welt.

Stellen wir uns vor: Wir Schweizer beschossen wie die Israelis, bedroht seit Jahrzehnten wie die Israelis, gehasst von unseren Nachbarn wie die Israelis – gehasst von der aggressivsten Religions-Kultur der Welt.

Stellen wir uns dies einfach einmal vor. Nur das. Nicht mehr.

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Time am 18. November 2012

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1) http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/musse_ohne_ende_fuer_das_tunnelgraben_fuer_das_bauen_und_fuer_das_zuenden_d/
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_A._Meyer
3) http://www.blick.ch/news/politik/fam/unvorstellbar-id2109519.html

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PS: Vorbildlich aber leider eine Ausnahme ist Ulrich Sahm,
wie der „Tagesspiegel“ berichtete:

„Der in Jerusalem lebende Publizist und Journalist Ulrich Sahm setzte sich (auf einer proisraelischen Kundgebung in Berlin, T.) mit seiner Ansicht nach verbreiteten Vorurteilen gegenüber den militärischen Reaktionen Israels auseinander. Beispielsweise sei es ‘reine Gehässigkeit’, dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu damit ‘Wahlkampf’ zu unterstellen. In Wahrheit würden dem Politiker tote Soldaten nur schaden. Vielmehr sei das Handeln der Hamas Absicht gewesen. Ihre Angriffe auf israelische Soldaten und gegen die Zivilbevölkerung hätten die Offensive gezielt provoziert. Gleichfalls unsinnig sei jene in der deutschen Presse immer wieder formulierte ‘Sorge’ um die Stabilität im Nahen Osten, sagte Sahm. ‘Wo bitte herrscht in der Region und in Nordafrika Stabilität?’ fragte er und ging namentlich alle Krisenherde durch, allen voran Syrien. Danach stellte er rhetorisch in den Raum: ‘Aber Stabilität ist wohl nur gegeben, wenn sich Juden ohne Gegenwehr terrorisieren und vielleicht abschlachten lassen.’ Zugleich monierte er, dass der Waffengang der Israelis sofort kritisiert worden sei, nicht aber, ‘wenn Raketen aus den Palästinensergebieten fliegen’.“

http://www.tagesspiegel.de/berlin/gaza-konflikt-berliner-demonstrieren-fuer-und-gegen-israel/7406248.html

Immer noch zu müde für Alla

14. Mai 2012

Den Song „God is good“ auf dem Album „Coup de Grace“ haben die „Stranglers“ dem Abschmelzen des algerischen Youth-Bulges mittels Kehledurchschneiden gewidmet. Sie nennen ihn „God“, aber sie meinen natürlich „Alla“, den Mondgötzen der Mohammedanisten, der von dem irren Klo H. Metzel als Popanz behauptet wurde, um seine Räuberbande bei der Stange zu halten. „Alla ist größer“, so sollte es korrekt heißen, aber die CD ist von 1998, und da gab es noch keinen Counterjihad.

Unter der Rubrik „Stimmen der anderen“ veröffentlicht die FAZ täglich Texte aus anderen Zeitungen Deutschlands und Europas, was ich für einen schönen Zug halte. Heute gab es u.a. einen Beitrag aus „Le Monde“:

„Algerien ist offenbar immun – Die Partei des Präsidenten Abdelaziz Bouteflika, die die politische Bühne seit der Unabhängigkeit beherrscht, behält die Kontrolle der Nationalversammlung. Anscheinend ist Algerien immun gegen den Wind des Wandels, der durch die arabischen Länder weht. Die algerischen Machthaber haben eine einfache Erklärung für die stabilen Ergebnisse. Die jüngsten Unruhen in Ägypten, in Libyen und in der Sahel-Zone haben die Algerier vorsichtig werden lassen. Ein weiterer Faktor der Stabilität waren die Einkünfte aus dem Erdöl, die das Regime für eine Reihe willkommener Einkommensverbesserungen genutzt hat, als 2011 in Algerien eine Ansteckung durch den Arabischen Frühling.“

„Der Wind des Wandels, der durch die arabischen Länder weht“, existiert jedoch nur in den Köpfen der Medien-Dimmies, und der Counterjihad und auch meine counterjihadische Wenigkeit haben schon vor einem Jahr den „Wind der Scharia“ prognostiziert (1). Noch immer rätseln Orientalisten und andere Illusionisten, warum sich die algerischen Orks denn nun partout nicht mehr die Hälse durchschneiden wollen.

Die Antwort hatte Prof. Dr. Gunnar „Youth Bulge“ Heinsohn bereits vor sechs Jahren gegeben (2):

„(…) Denn in dem Moment, wo diese Jungmänner-Wellen, auf welche Weise auch immer, abgeklungen sind, dann kann auch wieder Frieden eintreten. Wir haben das gut beobachten können etwa in Algerien, wo sich 150.000 Menschen zwischen 1991 und ungefähr 2004 umgebracht haben. Während das passierte, haben die algerischen Frauen ihre Geburtenzahl auf 1,9 heruntergeschraubt, während ihre Mütter und Großmütter, die die Kämpfer geboren haben, sechs oder sieben Kinder hatten. Also, das heutige Algerien steht alsbald vor einem Rentenproblem.“

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Time am 14. Mai 2012

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/03/04/vielleicht-einfach-zu-mude/
2) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kulturinterview/527963/

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PS, Soundtrack: „God is good“ von den „Stranglers“ unter
http://www.youtube.com/watch?v=y7yWyZpsejU

Hier der Text:

God is good 

God is good – God is good – God is good

God is good and he will always provide
There‘s no place for the infidel to hide

God is good – God is good – God is good

This was my land, now it‘s yours
But when we‘re gone, it will always be gone

God is good – God is good – God is good

Slit the throat of the infidel
Kill the children so they never will tell

God is good – God is good – God is good


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