Posts Tagged ‘Recep Tayyip Erdogan’

Höchste Zeit für einen Putsch, Ratze!

7. März 2014

TURKEY-EGYPT-POLITICS-UNREST

Falls Ratze Fuhrergan nicht freiwillig abtreten sondern putschen will, wird es höchste Zeit dafür, und es wäre auch in hohem Maße mohammedanistisch. Lesen Sie einen Artikel von Michael Martens, der heute auf „FAZ.net“ veröffentlicht wurde (1).

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Internet-Enthüllungen

Erdogan – ganz ungeschminkt

Immer mehr Tondokumente finden ihren Weg ins Netz, auf denen der türkische Ministerpräsident zu hören sein soll. Die Mitschnitte decken auf, wie wenig sich Erdogan um Gewaltenteilung und andere Grundregeln schert.

Das Gespräch, das Barack Obama und Tayyip Erdogan am 19. Februar dieses Jahres miteinander geführt haben, gehört zu jenen Telefonaten des türkischen Ministerpräsidenten, die noch nicht im Internet nachzuhören sind. Dafür hat Erdogan nun selbst darüber berichtet. Demnach hat er Obama vor Fethullah Gülen gewarnt. Ankara bezichtigt den in den Vereinigten Staaten lebenden türkischen Religionsfürsten, Großunternehmer und einstigen Verbündeten, der Drahtzieher hinter den systematischen Lauschangriffen zu sein, denen sich die Regierung Erdogan ausgesetzt sieht. „Ich habe Obama gesagt, dass die für die Unruhe in der Türkei verantwortliche Person in seinem Land lebt, in Pennsylvania. Ich sagte: „Ich erwarte, was nötig ist“. Sie müssen die nötige Position einnehmen, wenn jemand die Sicherheit meines Landes bedroht.“ Obama habe positiv reagiert und gesagt, er habe die Nachricht verstanden, behauptet Erdogan.

Ob sich Erdogans Darstellung dieser Konversation in den kommenden Tagen im Internet mit ihrem Originalwortlaut vergleichen lassen wird, ist ungewiss, aber überrascht wäre niemand mehr. Fast täglich stellen einstweilen und vielleicht für immer Unbekannte neue Tondokumente ins Netz, auf denen angeblich Erdogan zu hören ist – und wie. Zu hören ist eine Regierung, die korrupt und undemokratisch bis ins Mark ist. In einer entwickelten Demokratie hätte das Material zehnmal einen Rücktritt des gesamten Kabinetts gerechtfertigt. Erdogan hat die Authentizität von drei (vergleichsweise) harmlosen Mitschnitten bereits zugegeben, bezeichnet die verfänglicheren indes als Fälschungen.

Doch selbst die offenbar authentischen Mitschnitte legen bloß, was sich bisher zwar aus guten Gründen vermuten, aber nicht immer stichfest beweisen ließ: Erdogan schert sich weder um Gewaltenteilung noch um andere demokratische Grundregeln. Da seine anonymen Mithörer offenbar reichlich Material haben, ist es gut möglich, dass die skandalösesten Enthüllungen noch zurückgehalten und erst kurz vor der Kommunalwahl am 30. März veröffentlicht werden.

Erdogan in Umfragen weiter stark

Unterdessen haben Erdogan und sein Justizminister Bekir Bozdag angedeutet, die Türkei werde womöglich versuchen, die Auslieferung Gülens aus den Vereinigten Staaten zu erwirken. Noch habe die Regierung einen solchen Schritt „seines Wissens“ nicht unternommen, doch gebe es „einige Einschätzungen“ die dafür sprächen – nämlich „Gesetzeswidrigkeiten, Unsittlichkeiten und einige Handlungen, die laut unseren Gesetzen Verbrechen sind“, sagte Bozdag dazu, ohne die Vergehen und ihre Urheber genauer zu benennen. Das unternimmt sein Regierungschef dafür um so deutlicher. Während sich Erdogan zu Beginn seines offenen Bruchs mit Gülen noch hütete, seinen in bestimmten muslimischen Kreisen der Türkei hoch angesehenen Gegenspieler beim Namen zu nennen, tut er sich inzwischen keinen Zwang mehr an. Zwar halten sich einzelne Politiker, so der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu oder Ankaras Bürgermeister Melih Gökcek, auffällig zurück, doch Erdogan schießt rhetorisch inzwischen aus allen Rohren gegen Gülen. „Die Gülen-Bewegung ist keine religiöse Gruppe, sondern eine politisch motivierte illegale Organisation. Ihre Mission ist es, die Regierung zu übernehmen“, sagte er auf einer Wahlveranstaltung in der Provinz vor Zehntrausenden seiner jubelnden Anhänger. Erdogan versucht, einen Keil zwischen Gülen und islamische Konservative zu treiben. „Die Gülen-Bewegung nutzt eure reinen und aufrichtigen Gefühle aus“, warnt er sie und macht es ganz deutlich: „Diese Leute (die Gülen-Bewegung) sind nicht länger eine religiöse Gemeinschaft, sie sind eine politische Organisation“. Nach der Wahl werde man „alle schmutzigen Beziehungen und alle schmutzigen Taten“ untersuchen und die Täter vor Gericht bringen. Dass an der Optimierung des türkische Justizsystems gearbeitet werde, hatte Justizminister Bozdag seinem Regierungschef in einem Telefonat, dessen Echtheit Erdogan bestätigte, bereits zugesagt. In dem Telefonat versicherte Bozdag, die Regierungspartei AKP habe fast 2000 „Freunde“, die zuvor Anwälte im Privatsektor waren, „in das System versetzt“. Soll heißen: Die Regierung installiert ihre Anhänger im Justizsystem, um die dort postierten Gülen-Adepten zu verdrängen.

Am Freitag verbreitete Umfrageergebnisse der als seriös geltenden Meinungsforschungsagenturen Konda und Metropoll haben unterdessen bestätigt, dass die Korruptionsbezichtigungen Erdogan bisher offenbar kaum geschadet haben. Demnach kann seine AKP bei den Kommunalwahlen mit 46 bis 49 Prozent (Konda) beziehungsweise 36 bis 42 Prozent (Metropoll) der Stimmen rechnen. Damit bliebe die AKP selbst in der für sie schlechtesten Prognose die stärkste Partei. Allerdings könnte sich das Ergebnis eintrüben, wenn es ihr nicht gelingt, die Bürgermeisterämter in Istanbul und Ankara zu halten.

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Time am 7. März 2014

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/internet-enthuellungen-erdogan-ganz-ungeschminkt-12836516.html

Für eine antinazislahmische Regierung

5. März 2014

Krimtataren

Die etwa zehnprozentige Minderheit der Krimtataren verleiht ihrer Ansicht Ausdruck, dass sie allein entscheidende Schritte der Krim – auch gegen den Willen einer 90%igen Mehrheit – bestimmen darf.

Gestern hatte ich Ihnen den Hetzartikel eines „taz“-Dimmies zum Thema „Krim“ vorgelegt (1). Heute brachte die Druckausgabe der FAZ einen Artikel von Michael Martens, der offenbar schon gestern online stand, und der das Verhältnis der Torkei zu ihren tatarischen „Blutsbrüdern“ beleuchtet (2). Gewisse Ungereimtheiten kommen dem Autoren seltsam vor, aber er hat sich offenbar auch noch nicht mit dem Konzept des globalen Jihad auseinandergesetzt.

Ich meine, bei zehn Prozent Orkbevölkerung besteht noch die Hoffnung, die Krim vor dem Bürgerkrieg, Jihad und der Einverleibung in die Orksphäre zu bewahren. Ich wünsche mir dort eine strenge antinazislahmistische, demokratische Regierung, die den Anteil der Mohammedanisten an der Bevölkerung auf Null drückt.

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Die Türkei und die Krimtataren

Hilflose Blutsbrüder

Rund 280.000 Tataren leben auf der nun russisch besetzten Halbinsel Krim. Die Türkei sieht sich als Schutzmacht der Krimtataren. Doch die Krise in der Ukraine zeigt, dass sie nicht in derselben Gewichtsklasse boxt wie Russland.

Aus Syrien hat die Türkei, nach Russland der zweitgrößte Schwarzmeeranrainer, schon mehrere hunderttausend Flüchtlinge aufgenommen. Sollte sich nach dem Blutvergießen dort nun auch die Krise in der Ukraine verschärfen, wäre ein weiterer Staat in der türkischen Nachbarschaft vom Zerfall bedroht. Schon wird gewarnt, bald sei womöglich die Errichtung neuer Flüchtlingslager nötig, diesmal für Krimtataren und andere Fliehende aus dem Norden.

Das erste Gebot Ankaras in dieser Lage lautet: sich nicht provozieren, sich nicht hineinziehen lassen. Fremde Mächte könnten bestrebt sein, „das Krim-Thema erst in eine tatarisch-russische und dann in eine türkisch-russische Krise zu verwandeln. Das werden wir nicht zulassen“, sagte Außenminister Ahmet Davutoglu nach einem Blitzbesuch bei der Kiewer Interimsregierung. Die Krimtataren in der Ukraine – nach Angaben des türkischen Außenministeriums sind es 280.000, von denen die meisten auf der Halbinsel selbst leben – dürften sich nicht in die „Falle“ eines Konflikts (mit Russland) ziehen lassen, sagte Davutoglu. Durch die Präsenz der Tataren und das kulturelle Erbe der Türkei auf der Halbinsel sei die Krim aber von großer Bedeutung für sein Land. „Die Türkei ruft alle Führer von ethnischen und religiösen Gruppen auf der Krim auf, zusammen für die Stabilität und den Frieden zu arbeiten“, sagte Davutoglu weiter.

Gute Beziehungen zu Kiew und Moskau

Das sind Aussagen, die ebenso unangreifbar wie hilflos wirken. Gewiss: Ankara sieht sich den Krimtataren gegenüber in der Pflicht. Es hat einst ihre Rückkehr in die angestammte Heimat unterstützt und setzt die Unterstützung heute fort, etwa durch Wohnungsbauprojekte. Als Brüder, gar „Blutsbrüder“ werden die Krimtataren in türkischen Medien, aber auch in offiziellen Stellungnahmen bezeichnet. Doch die Türkei muss auch ihre Interessen zwischen Kiew und Moskau zum Ausgleich bringen. Zwar ist man mit dem Kreml in syrischen Angelegenheiten über Kreuz, abgesehen davon aber sind die Beziehungen gut, vor allem wirtschaftlich. Weil Kiew kein Vetorecht im UN-Sicherheitsrat hat und auch sonst türkische Ambitionen nicht stört, gilt das für die Beziehungen zur Ukraine allemal.

Selbst die türkische Beteiligung an russischen Gasleitungsprojekten zur Umgehung der Ukraine („South Stream“) konnte den Beziehungen bisher nichts anhaben. Seit Anfang 2011 existiert zwischen der Ukraine und der Türkei ein „strategischer Kooperationsrat“, der eine immer engere Verzahnung der Interessen vorsieht. Als der damalige Präsident Viktor Janukowitsch, mit dem man gut auskam, im Dezember desselben Jahres von Ministerpräsident Tayyip Erdogan in der Türkei empfangen wurde, unterzeichnete man überdies ein Abkommen zur Aufhebung der Visumpflicht. Seit August 2012 ist es in Kraft. Über ein türkisch-ukrainisches Freihandelsabkommen wird verhandelt. Unstimmigkeiten über den Agrarexport verhinderten bisher einen Abschluss, aber zuletzt gaben sich die Delegationen zuversichtlich, dass eine Lösung möglich sei.

Lieber im Brüsseler Orbit

Kiew und Ankara haben sich schon vor Jahren gegenseitig zu „strategischen Partnern“ erklärt – aber wer täte das heutzutage nicht? Es wimmelt vor „strategischen Partnerschaften“, und im Vergleich zur Ukraine ist Russland fraglos der wichtigere strategische Partner für die Türkei, vor allem energie- und handelspolitisch. In der Ukraine hat Ankara daher zum Ausgleich gegen russischen Einfluss stets auf die westorientierten Kräfte gesetzt. Das behaupten türkische Diplomaten zumindest in Hintergrundgesprächen. Die Türkei hatte sich zuletzt zwar durch die von Erdogan und dessen Machtelite betriebene partielle Entdemokratisierung des Landes wieder von der EU entfernt, aber die Ukraine sähe Ankara eindeutig lieber im Brüsseler als im Moskauer Orbit.

Viel tun kann sie dafür allerdings nicht. Wie schon der Krieg in Syrien dokumentiert auch die Krise in der Ukraine, dass Russland und die Türkei nicht in derselben Gewichtsklasse boxen. Ankara kann warnen und mahnen, es könnte im Fall des Falles auch eine humanitäre Katastrophe abfedern, aber mehr nicht. Natürlich habe Russland „gewisse strategische Interessen auf der Krim und in der Ukraine, genau wie in Syrien, aber es ist nicht akzeptabel, dass die interne Balance eines Landes von den strategischen Interessen eines anderen Landes abhängt“, kommentiert Ahmet Davutoglu eine Entwicklung, die er nun schon seit Jahren nicht taten-, aber oft wirkungslos mit ansehen muss.

Ukrainischer Botschafter bat um militärische Hilfe

Die ukrainische Botschaft in Ankara veröffentlichte dieser Tage eine Stellungnahme, in der die Türkei aufgefordert wurde, eine aktive Rolle in dem Konflikt einzunehmen. Schließlich gehörten die Krimtataren, als deren Schutzmacht die Türkei auftritt, zu den „loyalsten Bürgern der Ukraine“. Der ukrainische Botschafter wurde in türkischen Medien gar mit der Aufforderung zitiert, angesichts der „großen Gefahr“ für die Krimtataren müsse die Türkei der Ukraine „politische, wirtschaftliche und wenn nötig militärische Hilfe“ zukommen lassen.

So heiß wird in Ankara jedoch nicht gegessen. Man strebe einen „Dialogprozess“ in der Ukraine an, teilte die türkische Regierung stattdessen mit. Als das türkische Außenministerium alle Beteiligten davor warnte, auf der Krim ein Fait accompli zu schaffen, und gleichzeitig verlangte, „Schritte zu vermeiden, die den Weg dazu bereiten werden, internationale Grenzen in Frage zu stellen“, zeichnete es damit nur das Geschehen nach. Davon, es mitzugestalten, ist die Türkei weit entfernt.

Abstimmung mit absehbarem Ergebnis

Immerhin fiel (bisher) nicht ein Schuss auf der Krim. Damit das so bleibe, dürften sich die Minderheiten auf der Krim nicht in den Konflikt hineinziehen lassen, sagt der krimtatarische Politiker Zafer Karatay: „Wir glauben, dass Russland versuchen wird, ethnische Gruppen in einen Konflikt zu ziehen, um auf der Krim intervenieren zu können. Aber wir Krimtataren werden nicht in diese Falle gehen und uns zurückhalten.“ Als Davutoglu am Montag mehrere Dutzend Abgesandte krimtatarischer Organisationen empfing, mahnte er sie ebenfalls, nicht den Anlass zu (weiteren) Konflikten zu geben. „Unsere krimtatarischen Brüder haben viel gelitten und diese Leiden stets ertragen“, sagte Erdogans Chefdiplomat. Nun gelte es, nicht durch unbesonnenes Handeln neue Leiden heraufzubeschwören, lautete die Schlussfolgerung.

Am 30. März, wenn Krimtataren und die anderen Bewohner des Gebietes in einem von den neuen regionalen Machthabern angesetzten Referendum über die Autonomie der Halbinsel abstimmen sollen, stimmen übrigens auf der anderen Seite des Schwarzen Meeres auch die Türken ab: in Lokalwahlen, wenn auch mit weniger absehbarem Ergebnis als auf der Krim.

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Time am 5. März 2013

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/03/04/taz-geschmeis/
2) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/die-tuerkei-und-die-krimtataren-hilflose-blutsbrueder-12831574.html

Des Schlächters Freunde

23. Dezember 2013

Jubel

Feierten das Ende des Schlächters:
schariafeindliche Bengalen

Immer wieder behaupten die Ork-Lakaien, man dürfe den Mohammedanismus nicht als homogenen Monolithen sehen, da gäbe es verschiedene Richtungen, die Sufis und die europäischen Mohammedanisten, die bis auf die SA-lafisten total moderat seien, und von den SA-lafisten gebe es auch wiederum solche sowie die meisten, die total friedlich seien.

Zum Glück sind die Ork-Kommissare, die so etwas vorgeben, nicht besonders schlau, und sie verraten häufig ihre wahre Gesinnung. Die ist natürlich 110%ig für den gewaltsamen Jihad.

Hier Aiman „eigentlich verfassungstreu“ Mazyek auf „islam.de“ (1):

„Die Weihnachtgeschichte ist auch eine Geschichte von Not, Entbehrung und Abweisung, aber auch von Hoffnung. Die unterdrückten Menschen in Syrien, Muslime und Christen gleichermaßen, leben und praktizieren eine beeindruckende Anteilnahme und Nothilfe für ihre Mitmenschen in ihrer gemeinsamen syrischen Heimat, gerade in diesen Tagen vor Weihnachten. Angesichts des entsetzlichen Krieges, den ein brutales, diktatorisches Regime gegen die Bevölkerung von Syrien führt…“

Inzwischen weiß jeder im Westen, dass die nicht-sunnitischen Minderheiten in Syrien vor allem unter den sunnitischen Mörderbanden leiden (2), die ihnen in Massen die Köpfe abschneiden (3). Die kommen aber bei Mazyek überhaupt gar nicht vor, sondern er macht allein das Assad-Regime verantwortlich. Er möchte, dass es mit deutscher Militärhilfe gestürzt wird, und da das nicht geschieht, spricht er von einem „Scheitern der internationalen Politik“. Während in Syrien seine Freunde die Christen ausrotten, sülzt er uns die Ohren mit der Weihnachtsgeschichte voll und schämt sich nicht, uns als „abrahamitische Geschwister“ anzusprechen, um die sofortige Einbürgerung von viel mehr als 10.000 mohammedanistischen Syrern zu fordern.

Ich hatte Ihnen von der Hinrichtung des Terrorbandenführers Abdul Quader Mollah berichtet (4). Er war u.a. des Mordes an 12 Menschen vor 42 Jahren beschuldigt worden. Seine Gruppe „Jamaat-e-Islami“ hatte angekündigt, das Land im Falle seines Todes mit Mord und Brandstiftung zu überziehen, und 29 Menschen sind inzwischen abgeschlachtet worden (5). Ratze Fuhrergan hatte im Vorfeld heftig gegen das Todesurteil protestiert (6):

„Erdogan kritisierte die Hinrichtung mit scharfen Worten. Erdogan betonte, seine Regierung habe sich um eine Verschiebung bemüht. Aber jene Kreise, die bei sensiblen Angelegenheiten schweigen würden, hätten auch dieses Mal geschwiegen. Kreise, die im eigenen Interesse die Todesstrafe als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnen, hätten, weil es sich um einen Molla handelt, schweigt (bitte streichen „schweigt“, bitte schreiben „schweigend“, T.) die Todesstrafe befürwortet. Die Türkei hingegen habe nicht geschwiegen. Auf die Kritiken gegen seine Außenpolitik betonte Ministerpräsident Erdogan, er werde weiterhin auf der Seite der Unterdrückten stehen.“

Armer, verfolgter Massenmörder. Ratze ist genau die Sorte Freund, die solche Killer brauchen. Kemal Ergün ist auch so einer. Er ist Vorsitzender der nazislahmistischen Organisation Milli Görüsch (IGMG), die in ihrer Eigenschaft als Mitglied des „Islamrats“ wie Mazyeks ZMD Mitglied im „Koordinationsrat der Muslime“ und als solches Ansprechpartner der Bundesregierung ist. Aus Ergüns Presseerklärung (7):

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Wir verurteilen die Hinrichtung Abdulkadir Mollas und sprechen der Bevölkerung Bangladeschs unser Beileid aus

Der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), Kemal Ergün, bewertet die Hinrichtung des stellvertretenden Generalsekretärs der Dschamat Islami Partei in Bangladesch am 12. Dezember als politisch motiviert und juristisch nicht akzeptabel: „Wir verurteilen die Hinrichtung Mollas, welche nur das letzte Glied einer Kette von Menschenrechtsverletzungen des Regimes in Bangladesch darstellt. Der Prozess hat gezeigt, dass es sich nicht um ein rechtstaatliches, sondern um ein politisches Urteil handelt. (…)

Die gänzlich für Propagandazwecke inszenierte Gerichtsverhandlung basierte auf 40 Jahre zurückreichende (bitte „n“ anfügen, T.) Anschuldigungen. Die Beweislage erschöpfte sich in der Aussage eines einzigen Zeugen. (…)

Die Hinrichtung Abdulkadir Mollas ist im Wesentlichen gleichbedeutend mit der Exekution rechtstaatlicher Grundsätze. Es ist eine menschliche Pflicht, gegen die Hinrichtung Abdulkadir Mollas, die jeglicher Rechts- und Beweisgrundlage entbehrt, zu protestieren und dazu aufzurufen, das Regime in Bangladesch zu verurteilen.

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Die bengalische Bevölkerung Bangladeschs soll untröstlich sein ob der Liquidierung eines Terrorbandenchefs, der mit eigenen Händen mindestens 12 Menschen ermordet hat? Die Anklage beruhte auf der Aussage eines einzigen Zeugen und entbehrt „jeglicher Rechts- und Beweisgrundlage“? Hier ein Ausschnitt aus der „taz“ vom 15. Dezember (8):

„Molla war Mitte September wegen Kriegsverbrechen während des Unabhängigkeitskriegs gegen Pakistan 1971 zum Tode verurteilt worden. Er ist der erste Beschuldigte überhaupt, der für seine Rolle im Krieg die Höchststrafe bekam. Der als ,Schlächter von Mirpur’ bekannte Molla wird für mehrere Morde, Massenmorde und Vergewaltigungen in einem Vorort der Hauptstadt Dhaka verantwortlich gemacht.“

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man durch die Aussage eines einzigen Zeugen zu dem Spitznamen „Schlächter von Mirpur“ kommen kann, aber ich kann mir gut vorstellen, dass Mazyek und Ergün auch gerne so einen Titel tragen würden.

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Time am 23. Dezember 2013

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1) http://www.islam.de/23143
2) http://www.barenakedislam.com/2013/12/20/syria-obama-backed-fsa-jihadist-rebels-slaughtering-people-like-sheep/
3) http://www.barenakedislam.com/2013/12/16/syria-obama-backed-fsa-jihadists-are-making-sure-families-of-syrian-army-soldiers-get-a-head-for-christmas-warning-graphic-images/
4) http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/12/15/suhne-nach-42-jahren/
5) http://www.thefrontierpost.com/article/62742/Judicial-murder-of-Mullah-Abdul-Qadir/
6) http://www.trtde.com/trtworld/de/newsdetail.aspx?haberkodu=c0dcc2e6-eb7e-4cda-bb72-9757a43b3593&title=erdogan%20kritisiert%20hinrichtung
7) http://www.igmg.org/nachrichten/artikel/2013/12/13/wir-verurteilen-die-hinrichtung-abdulkadir-mollas-und-sprechen-der-bevoelkerung-bangladeschs-unser-beileid-aus.html
8) http://www.taz.de/!129413/

Wann kommt Kurdistan?

7. Dezember 2013

Kurdistan

Während der Westen die Sezession der jugoslawischen Teilstaaten vorbehaltlos beförderte, sieht er das Recht auf Selbstbestimmung im Fall der Kurden, deren Zahl auf bis zu 30 Millionen geschätzt wird, anders. Thomas von der Osten-Sacken beleuchtet in der „Jungle World“, einer linken aber tendenziell counterjihadischen Zeitung, den aktuellen Status Quo (1).

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Umkämpfte Oasen

Die Partei PYD hat ein autonomes Syrisch-Kurdistan ausgerufen.
Doch nicht alle kurdischen Gruppen begrüßen diesen Schritt.

Eine Szene, die vor zehn Jahren noch undenkbar gewesen wäre: Der türkische Ministerpräsident trifft sich mit dem Präsidenten Irakisch-Kurdistans, und das auch noch symbolisch in Diyarba­kır, der wichtigsten Stadt im kurdischen Teil der Türkei. Genau das geschah Mitte November. Recep Tayyip Erdogan und Massoud Barzani besprachen nicht nur Fragen der politischen und ökonomischen Kooperation, sondern nahmen auch noch medienwirksam an einer Massenhochzeit teil und lauschten danach der Musik des kurdischen Sängers Schivan Perwer, der bis vor kurzem noch eine persona non grata in der Türkei war.

Vieles hat sich verändert im Verhältnis der Türkei zu ihrem irakisch-kurdischen Nachbarn, der inzwischen nicht nur ein wichtiges Absatzgebiet für türkische Waren ist. Bald soll, geht es nach dem Willen Erdoğans und Barzanis, irakisches Öl direkt aus den kurdischen Autonomiegebieten durch eine neue Pipeline in die Türkei fließen.

Das Autonomiegebiet Irakisch-Kurdistan symbolisiert seit Jahren eine der wenigen Erfolgsgeschichten des Nahen Ostens. Als eine „Oase des Friedens und der Prosperität“ und als „anderen Irak“ bewirbt die kurdische Regierung ihre Region. In den Straßen von Arbil und Suleymaniah fällt es schwer sich vorzustellen, dass im West- und Zentralirak fast täglich Menschen Opfer terroris­tischer Anschläge werden und im benachbarten Syrien Bürgerkrieg herrscht. In neuen, teuren Autos fährt im Nordirak eine in den vergangenen Jahren reich gewordene Mittelschicht zur nächsten Shopping Mall oder trinkt überteuerten Cappuccino in Franchise-Coffeeshops.

Haben die Kurdinnen und Kurden also ihre historische Chance genutzt? Sind sie, wie in den vergangenen zwei Jahren gerne kolportiert wurde, die eigentlichen Gewinner des sogenannten arabischen Frühlings? Nur Tage bevor sich Erdoğan mir Barzani traf, rief Salih Muslim, der Vorsitzende der Demokratischen Unionspartei (PYD) in Syrien, das autonome Gebiet Rojava aus. Von nun an, erklärte die der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) nahe stehende PYD, sei Syrisch-Kurdistan nach dem Vorbild des benachbarten kurdischen Nordirak eine autonome Region und in Kürze werde man auch Parlamentswahlen abhalten.

Statt diesen Schritt zu begrüßen und Hilfe für die Verwirklichung kurdischer Selbstverwaltung in Syrien anzubieten, verurteilte Barzani ihn ausgerechnet während seines Türkei-Aufenthaltes und warf der PYD zudem vor, sie unterstütze das syrische Regime. Umgekehrt stieß Barzanis Besuch in der Türkei keineswegs nur auf Zustimmung, im südlich von Diyarbakır gelegen Quami­sh­li, der größten Stadt in Syrisch-Kurdistan, demonstrierten aufgebrachte Anhänger der PYD gegen Barzanis Besuch und warfen ihm vor, die kurdische Sache zu verraten. Auch von Seiten der PKK hagelte es Kritik. Zwar betonte Barzani, wie wichtig der Friedensprozess zwischen Türken und Kurden ihm sei. Dieser allerdings stockt seit Monaten, und immer öfter drohen Vertreter der PKK, den Waffenstillstand aufzukündigen.

Einiges hat sich also geändert in Kurdistan, vieles aber nicht. Wie eh und je untereinander tief zerstritten, konkurrieren die kurdischen Parteien um die Führungsrolle bei der „kurdischen Sache“ und verbünden sich dabei nur zu gerne mit Regierungen der umliegenden Staaten, die alle nicht gerade als Förderer kurdischer Autonomie im eigenen Land gelten. Seit Jahren schwelt vor allem zwischen der Demokratischen Partei Kurdistans (DPK) und der PKK ein Machtkampf, der in der Vergangenheit häufig blutig ausgetragen wurde. Versuche, eine einigermaßen einheitliche kurdische Position zu entwickeln, sind bislang gescheitert. Zuletzt sollte in Arbil, der Hauptstadt Irakisch-Kurdistans, eine pankurdische Konferenz stattfinden, auf der Repräsentanten aller Teile Kurdistans eine Vertretung wählen. Aufgrund der Konflikte wurde die Konferenz mehrmals verschoben und schließlich vorläufig abgesagt.

Während die DPK enge Beziehungen zur Türkei und den Golfstaaten pflegt und, wenn auch eher halbherzig, die Opposition gegen das Regime Bashar al-Assads in Syrien unterstützt, unterhält die PKK weiter beste Kontakte zum Iran. Wenig verwundert es deshalb, dass die iranische Regierung der PYD zur Ausrufung der Selbstverwaltung gratulierte. Auch aus Syrien hörte man keinerlei Kritik an diesem Schritt. Ob dagegen, wie türkische Medien behaupten, das Verhältnis zwischen der PYD und dem Regime Assads so eng ist, dass die Kurden Waffen aus den Beständen der syrischen Armee erhalten, sei dahingestellt.

Da die PYD, anders als andere kurdische Gruppen in Syrien, sich nicht als Teil der „Revolution“ versteht, das heißt sich in der Regel nicht aktiv an Kämpfen gegen Regimetruppen beteiligt, sondern höchstens deren Gegner, islamistische Milizen im Norden des Landes, bekämpft, stellt sie für das Regime Assads derzeit keine Bedrohung dar. Deshalb hat es im Sommer de facto die Verwaltung des Nordostens übergeben. Seitdem befinden sich große Teile Syrisch-Kurdistans unter einer Art Doppelregierung: Neben kurdischen, von der PYD dominierten Komitees sind weiterhin Vertreter des Regimes präsent. Andere kurdische Parteien in Syrien klagen seitdem vermehrt über Repression durch den Sicherheitsdienst der PYD. Entsprechend wenig begeistert zeigten sich die meisten der in der gesamtsyrischen Opposition organisierten kurdischen Parteien über die Autonomieerklärung der PYD.

Die Türkei wiederum verfolgt mit Grauen, wie ein Alliierter beziehungsweise Ableger der PKK nun einen großen Teil der syrisch-türkischen Grenze kontrolliert und dort seine Macht sukzessive ausbaut. Die Türkei hat lange Zeit islamistische Rebellen in Syrien unterstützt und lässt noch immer Jihadisten über ihre Grenzen ins Nachbarland einreisen. Für al-Qaida und Konsorten gelten allerdings nicht nur die PYD, sondern auch die irakischen Kurden als Verräter und Abtrünnige. Vor kurzem hatte die Gruppe Islamischer Staat im Irak und Syrien (ISIS) eine Erklärung veröffentlicht, in der es hieß, erst werde man die PYD vernichten und danach die irakisch-kurdischen Parteien. Daran, dass sich in den Wirren des Bürgerkriegs ein islamistisches Kalifat in Nordsyrien herausbildet, kann allerdings keine kurdische Gruppe ein Interesse haben.

Als wichtige Hegemonialmacht, gestärkt durch das Genfer Atomabkommen und den Rückzug der USA aus der Region, versucht auch der Iran seinen Einfluss auf die kurdische Politik zu verstärken. Kein Wunder, dass die Ausrufung von Rojava deshalb von den irakisch-kurdischen Parteien Patriotische Union Kurdistans (PUK) und Goran begrüßt wurde. Lange war die PUK der größte Konkurrent der DPK, in den vergangenen Jahren regierten beide den Nordirak gemeinsam. Bei den Wahlen am 21. September allerdings wurde sie nur noch drittstärkste Partei hinter der oppositionellen Bewegung Goran, die 2009 von Dissidenten der PUK in Suleymaniah gegründet worden war. Ein harter Schlag für die PUK, deren Vorsitzender und zugleich amtierender irakischer Präsident, Jalal Talabani, sich seit Monaten von einem Herzschlag in einem deutschen Krankenhaus erholt. Fraglich ist, ob er je wieder zurückkehrt. Schon ist die angeschlagene Partei von Nachfolgekämpfen erschüttert, während der Iran seinen Einfluss auf die PUK, die, obwohl alles andere als religiös orientiert, schon immer ein enges strategisches Verhältnis zum Iran hatte, weiter zu vergrößern sucht.

Es scheint, als ob sich die Kurdinnen und Kurden einmal mehr von konkurrierenden Regionalmächten instrumentalisieren lassen und sich damit die Polarisierung in einen protürkischen Block, bestehend aus der DPK und ihren Schwesterorganisationen im Iran und Syrien, und einen proiranischen aus PUK, PKK und PYD verstärken wird.

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Time am 7. Dezember 2013

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1) http://jungle-world.com/artikel/2013/49/48945.html

Die Torkei ist eine feindliche Macht

17. Oktober 2013

Fuhrergan+Kamnie

Friends

Aus einem einzigen Grund – nämlich dem der blinden Hoffnung – glauben einige westliche Politiker immer noch, die Regierung der Torkei sei im Sinne konstruktiver Beziehungen zu nicht-orkischen Staaten irgendwie kalkulierbar. Manche sind so irrsinnig (oder eben schlicht gekaufte Verräter), dass sie für einen Beitritt dieses kryptofaschistischen Staates zur EU plädieren. Innerhalb der Matrix des Jihad jedoch ist das Verhalten von Fuhrergan und seinen Spießgesellen absolut folgerichtig. Grade haben sie z.B. zehn Mossad-Agenten des demokratischen Israel an die Folterknechte und Henker des Naziran ausgeliefert. Hans-Christian Rößler berichtete heute bei „FAZ.net“ (1).

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Geheimdienstverrat

Ein türkischer Schlag gegen den Mossad?

Dass die türkische Regierung israelische Spione an Iran verraten haben soll, wird in Israel nicht offiziell kommentiert. Aber der frühere Mossad-Chef hält solch einen „bösartigen“ Schritt für möglich. Die Beziehung zur Türkei ist schon lange gestört.

Trifft zu, was David Ignatius berichtet, herrscht wieder Eiszeit zwischen der Türkei und Israel. Die türkische Regierung habe Iran die Namen von zehn Iranern genannt, die für den israelischen Geheimdienst arbeiteten, schrieb der gewöhnlich gut unterrichtete Kolumnist, dem auch gute Kontakte in die Türkei nachgesagt werden. Laut seinem Artikel in der „Washington Post“ vom Donnerstag hatten sich die Kontaktmänner des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad mit den Iranern regelmäßig in der Türkei getroffen; die Grenze zwischen den beiden Staaten ist relativ einfach und unauffällig zu überqueren. Nach den ungenannten Quellen, die Ignatius zitiert, haben die Israelis durch den Verrat einen „bedeutenden“ Verlust geheimdienstlicher Quellen erlitten. Die türkische Regierung habe Israel damit einen „Schlag“ versetzen wollen.

Damit spielt Ignatius auf die ausbleibende Versöhnung zwischen der türkischen und der israelischen Regierung an, um die sich im März sogar der amerikanische Präsident Barack Obama bemüht hatte. Noch vom Tel Aviver Flughafen aus hatte Obama kurz vor dem Ende seines ersten Israel-Besuchs Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan angerufen und den Hörer an Benjamin Netanjahu weitergereicht: Der israelische Ministerpräsident bat um Entschuldigung für die neun Toten bei der Erstürmung des türkischen Gaza-Hilfsschiffs „Mavi Marmara“; der Vorfall im Mai 2010 hatte zur schwersten Krise in den Beziehungen beider Staaten geführt, die bis dahin eng zusammenarbeiteten. Erdogan nahm damals die Entschuldigung an.

„Wir waren häufig dort aktiv“

Doch die Entspannung war nur von kurzer Dauer. Schon wenig später kündigte der türkische Regierungschef an, er werde bald den von der Hamas regierten Gazastreifen besuchen. Zudem kommen die Verhandlungen über die Entschädigung der Opfer und ihrer Angehörigen sowie die Einstellung türkischer Gerichtsverfahren gegen israelische Verantwortliche für die Militäraktion nicht voran. Ankara gehe es nicht wirklich um ein Ende des Streits, die Türkei wolle Israel weiter erniedrigen und auf die Knie zwingen, heißt es in Jerusalem.

Offiziell nimmt die israelische Regierung nie Stellung zu Berichten über Aktivitäten ihrer Geheimdienste. Aber in Israel war am Donnerstag immer wieder die Einschätzung zu hören, dass der von der „Washington Post“ berichtete Verrat zu den angespannten Beziehungen passen würde.

So schloss der frühere Mossad-Chef Dani Jatom im Rundfunk nicht aus, dass sich die Türkei mit der jüngsten Aktion ein weiteres Mal an Israel rächen wolle. Wenn stimme, was Ignatius schreibe, seien die iranischen Agenten wohl schon nicht mehr am Leben, und die Türkei sei für ihren Tod verantwortlich. Ein solches Verhalten wäre „bösartig“, denn früher hätten beide Seiten „exzellente“ Kontakte unterhalten. Dazu habe gehört, die türkischen Dienste über israelische Aktivitäten in der Türkei ins Bild zu setzen. „Sie haben mit uns kooperiert, und wir waren häufig dort aktiv, weil die Türkei ein günstiger Ort ist, um Leute aus feindlichen Ländern zu treffen“, sagte Jatom, der dabei auch Iran nannte.

Ein Freund der Iraner?

Die enge Zusammenarbeit mit den türkischen Sicherheitsdiensten habe aber schon vor mehr als einem Jahr abgenommen, weil es Beschwerden darüber gegeben habe, der Chef des türkischen Geheimdienstes MIT sei ein enger Freund der Iraner. David Ignatius schreibt, Geheimdienstchef Hakan Fidan habe die Namen der iranischen Agenten weitergegeben. Das „Wall Street Journal“  berichtete, Fidan, der seit 2010 im Amt ist und als Vertrauter Erdogans gilt, habe auch unter anderen westlichen Verbündeten der Türkei Beunruhigung hervorgerufen, weil er angeblich geheime Informationen an Iran weitergeleitet habe.

Das iranische Interesse an solchen Angaben ist groß: In der Vergangenheit hatte es immer wieder glaubwürdige Hinweise darauf gegeben, dass Israel in Iran im Verborgenen einen Krieg gegen das Atomprogramm führt. Iranische Atomwissenschaftler wurden ermordet, und es gab immer wieder mysteriöse Sabotageakte.

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Time am 17. Oktober 2013

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/geheimdienstverrat-ein-tuerkischer-schlag-gegen-den-mossad-12621934.html

Diagnose: Khalloukismus

1. September 2013

Titel

Mazyeks „islam.de“ lässt Mohammed Khallouk, Gegner des Reformorks und Kloranfälschers Mouhanad Khorchide (1), für die Muschlimmbrüder in die Tasten hauen. Unter der Überschrift „Mubarakismus ist auch ohne Mubarak ein Stabilitätsrisiko“ führt er folgendermaßen in sein Thema ein (2):

„Wenn der sogenannte ,Arabische Frühling’ überhaupt etwas bewirkt hat, so ist dies zweifellos das Bewusstsein westlicher Eliten, dass diktatorische Unterdrückung weder in der Civil Society verankerten ,islamistischen’ Bewegungen noch in restaurative Dikataturen Stabilität im arabischen Raum schafft.“

Was will uns der Doktorand einer deutschen Universität mit diesem grammatikalisch falschen Gefasel sagen? Dass Orks heutzutage den Doktortitel nachgeschmissen kriegen, um recht bald in der Nazislahmisierungsindustrie auftrumpfen zu können? Dass „islamistische“ Bewegungen einerseits in der Zivilgesellschaft verankert sind, dass sie andererseits nur angeblich „islamistische“ Bewegungen und eigentlich „islamische“ Bewegungen, also etwas angeblich viel Moderateres sind, weshalb man sie in Anführungszeichen setzt, was die Bedeutung „angeblich“ hat? Auch „Dikataturen“ (was immer das sein mag) können, so scheint Khallouk jedenfalls zu meinen, nicht durch „Unterdrückung“ stabilisiert werden.

„Die militärische Absetzung des hernach erstmals demokratisch gewählten, allerdings des ,islamistischen’ (…) Lagers entstammenden Präsidenten Muhammad Mursi nach nur einjähriger Amtsführung und mehr noch das aktuell unter demonstrierenden Sympathisanten des gestürzten Staatschefs angerichtete Blutbad belehren jedoch eines Besseren.“

Fuhrergan03

In nur einem Jahr hatte Murksi die ägyptische Wirtschaft ruiniert und jeden zweiten Bürger an den Rand des Hungertodes gebracht, Christen wurden zum Freiwild, und Terroristen hatten auf dem Sinai freie Bahn, in der Tat eine grandiose Bilanz in „nur“ einem Jahr.

„Da ,Islamisten’ generell mit demokratischen Idealen nichts gemein hätten, so die Lesart der Militärführung und ihrer zivilen Unterstützer, seien auch Gewalt und autoritäre Methoden zu ihrer Entfernung von politischer Verantwortung legitim. Mit der Argumentation, ,Islamisten’ behinderten eine politökonomische Fortschrittsentwicklung, rechtfertigte bereits Mubarak seine Inkriminierung und Repression von Mursis Muslimbrüdern (…).“

Sie hatten ein Jahr Zeit und haben alle gegen sie bestehenden Vorurteile mehr als bestätigt. Wie sich Khallouk hier zu ihrer Verteidigung exponiert, macht seine undemokratische Gesinnung sichtbar.

„In der ägyptischen Militärführung und großen Teilen der Ministerialbürokratie bestand jedoch an Demokratisierung von Anfang an geringes Interesse.“

Das ist angesichts der repressiven Regierungsführung durch Murksi eine dreiste Unterstellung und Ablenkung.

Fuhrergan01

Dann wird das Gespenst des Kommunismus aus der Trickkiste gezaubert:

„Griff man bereits mit der gewaltsamen Absetzung eines gewählten Staatschefs erkennbar auf stalinistische Methoden zurück, vermochte man bei der prowestlich gesinnten Elite des Landes in der Tat auf Beifall zu treffen. Auch im euroamerikanischen Ausland wurde eine öffentliche Verurteilung des Vorgehens seiner Zeit vermieden, erachtete man das ägyptische Militär doch bereits während der Ära Mubaraks als ,Garanten von Stabilität’ im Nahen Osten. (…) Das Blutbad der vergangenen Tage, das mit der erneuten Gewalt gegen friedliche Demonstranten nach den Freitagsgebeten einen weiteren Höhepunkt erreicht hat… “

In der Tat: Ohne (Militär-) Diktaturen werden die Orkstaaten instabil, weil jeder Clanchef auf Klo H. Metzel macht und Chef anstelle des Chefs werden will. Wenn Khallouk von „friedlichen Demonstranten nach den Freitagsgebeten“ schreibt, obwohl er weiß, dass es allgemein zu Gewalttätigkeiten kam, zeigt dies seinen unbedingten Willen, für die Muschlimmbrüder Stellung zu beziehen und Propaganda für sie zu betreiben.

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„Wenn der sogenannte ,Arabische Frühling’ überhaupt etwas bewirkt hat, so ist dies zweifellos das Bewusstsein westlicher Eliten, dass diktatorische Unterdrückung der in der Civil Society verankerten ,islamistischen’ Bewegungen weder Stabilität im arabischen Raum schafft noch den ,Islamismus’ dort verringert oder gar beseitigt. Dieser radikalisiert sich lediglich und richtet sich nun erst recht auch gegen den Westen (…).“

Diese altbekannte Drohung der Ork-Demagogie setzt er noch über viele Sätze hinweg fort. Wie immer wird uns die Feindschaft der Orks angedroht, wenn wir sie nicht mit Geld zuschmeißen. Denn das hat der „arabische Frühling“, für den die FAZ den besser passenden Terminus „Arabellion“ erfunden hat, in Wirklichkeit im Bewusstsein westlicher Eliten bewirkt, dass diese nach Afghanistan, Irak und all den anderen mohammedanistischen Dreckslöchern die Hoffnung aufgegeben haben, in der Orksphäre irgendwie helfend tätig werden zu können. Deshalb fällt eine Intervention in Syrien auch erstmal flach. Und die elitäreren der Eliten, die sich unter dem Banner des Counterjihad versammelt haben, die wissen auch, dass es keine irgendwie „gemäßigten“ Mohammedanisten gibt, wohl aber verschiedene Zustände des Jihad. Doch ein Ork ist ein Ork und bleibt ein Ork, wie das provokante Verhalten z.B. von Fuhrergan oder eben Khallouks Text zeigen.

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Demokratie und eine offene Gesellschaft sind mit dem Mohammedanismus völlig inkompatibel, weil dessen Grundlagentexte ganz wesentlich eine diktatorische und sklavistische Gesellschaft als Willen des höchsten Wesens, welches angeblich das gesamte Universum geschaffen habe, fordern. Das kann Khallouk in seiner Eigenschaft als Ork-Kommissar, der den Jihad in Deutschland befördern will, jedoch nicht erkennen. Wohl erkennt er, dass Ägypten (wie wohl jeder Orkstaat) derzeit noch nicht in der „gesellschaftspolitischen Moderne“ angekommen ist, hierfür macht er jedoch das ägyptische Militär verantwortlich:

„Eine kollektive Verurteilung mit der umgehenden Durchsetzung wirkungsvoller Sanktionen gegen die Verantwortlichen für die jüngsten Massaker, die bereits Gegengewalt nach sich ziehen, vermag jedoch auch die tendenziell säkularistisch gesinnten Ägypter davon zu überzeugen, dass weniger die ,Islamisten’ als mehr die permanenten und zuletzt extrem brutalen Interventionen des Militärs in den zivilen staatlichen Alltag für den Eintritt der Arabischen Welt in die gesellschaftspolitische Moderne als Hindernis im Weg stehen.“

Um die „säkularistisch gesinnten Ägypter davon zu überzeugen“, dass das Militär und nicht die Nazislahmisten an der Misere des Landes schuld sind, soll ein Embargo gegen das Land verhängt werden? Aber die „säkularistisch gesinnten Ägypter“ begrüßen doch grade die Entmachtung der Muschlimmbrüder. Warum sollten sie durch die totale Vernichtung der Wirtschaft von der Notwendigkeit überzeugt werden, diese fiesen Typen wieder an die Macht zu bringen?

Khallouk ist nicht nur ein überzeugter Antidemokrat, Jihadist und Ork-Kommissar. Er hat den Wahnsinn des Mohammedanismus bereits so weit in seinen Geist hereingelassen, dass er davon zerfressen wird und nicht mehr logisch denken kann. Der Mann ist krank. Und zweifellos ein „Stabilitätsrisiko“!

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Time am 1. September 2013

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/22/auch-aufgepumpt-geistlos/
2) http://islam.de/22762

Ork bleibt Ork (#4)

5. August 2013

AK PARTI GRUP TOPLANTISI

Der „Spiegel“ berichtet heute über die im Ergenekon-Schauprozess verhängten Haftstrafen, bei dem 275 Gegner Fuhrergans vor Gericht standen (1). Nur 21 Angeklagte wurden freigesprochen. Immerhin gab es anders als unter Stalin keine Todesurteile.

MazyeksHetztruppeInteressant ist ein Hinweis bei Mazyeks „islam.de“ auf den „Spiegel“-Artikel. Im Unterschied zum „Spiegel“-Artikel haben Mazyeks Schreiber die Sprache der anklagenden Handlanger übernommen und texten: „Verschwörung des Militärs gegen die Muslime im Land“.

„DES Militärs“ – „gegen DIE MUSLIME im Land“: so ein Schwachsinn!

Die Mohammedanisten machen in der Torkei 99,8% der Bevölkerung aus, und nicht einmal die Fuhrergan-Kamarilla wirft den angeblichen Verschwörern eine Verschwörung gegen alle Torks und den Mohammedanismus in der Torkei vor sondern vielmehr Putschabsichten. Für Aiman „eigentlich verfassungstreu“ Mazyek ist die Dissidenz zu Ratze aber offenbar gleichbedeutend mit dem Ablehnen dieser Wahnsinnsideologie insgesamt und so, wie sich diese angeblichen Freunde von Demokratie und offener Gesellschaft bedenkenlos und reflexhaft gegen das ägyptische Militär stellten (2), so stehen die deutschen Orkverbände auf der Seite des Torkchefs, der wiederum seine enge Verbundenheit mit Hanija von der terroristisch-faschistischen Hamas wie auch dem Muschlimmbruder Murksi versicherte, weshalb die montane ägyptische Führung ihn jetzt daran hindern will, Gasa zu besuchen (3).

Bleibt noch festzustellen, dass the Fuhrergan natürlich ein „moderater Mohammedanist“ ist.

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Time am 5. August 2013

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1) http://www.spiegel.de/politik/ausland/langjaehrige-haftstrafen-im-ergenekon-prozess-in-der-tuerkei-a-914858.html
2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/07/28/ihre-sympathien-sind-eindeutig/
3) http://www.barenakedislam.com/2013/08/05/egypt-bars-turkish-prime-minister-from-entering-gaza-because-of-his-support-for-egypts-ousted-president-morsi-and-the-muslim-brotherhood/

Grundsätzlich keinen Dialog

3. August 2013

Eggman

Eine Kernthese der mohammedanistischen Propagandamaschine im Westen ist die, es gäbe viele Formen, Auslegungen und Intensitäten des Mohammedanismus, es gäbe SA-lafisten, Sufis, moderate Mohammedanisten, Schiiten, Sunniten usw. usf., und für den Terror, mit dem sie seit 1.400 Jahren die Menschheit überziehen, und mit dem sie ein gigantisches Territorium erobert haben, seien immer nur winzige Splittergruppen verantwortlich, die den Mohammedanismus falsch verständen.

Ich hatte Ihnen am 28. Juli einige Reaktionen deutscher Orkverbände auf den Sturz des ägyptischen Muschlimmbruders Murksi durch das Militär vorgelegt (1), sie waren unisono gegen das Militär gerichtet.

Heute berichtet N-TV, dass sich der alte Eiermann Sawahiri (2) in die Front der Mursi-Unterstützer eingereiht hat (3). Er ist ein bisschen faul geworden und belästigt die Welt nicht mehr täglich sondern nurmehr in Jahresbotschaften mit seinem Gegreine:

„Al-Sawahiri fordert die Muslimbrüder dazu auf, für die Einsetzung der Scharia zu kämpfen. Sie sollten sich von der Demokratie abwenden und eine Regierung auf Grundlage islamischen Rechts etablieren. Was in Ägypten geschehen sei, sei der beste Beweis, dass Demokratie als Weg zur islamischen Herrschaft nicht tauge.“

„Menschenrechtler“ und „Amnesty International“, denen das Schicksal der christlichen Kopten unter der Murksi-Herrschaft völlig schnuppe war, warnen indes vor einem Blutbad durch die Armee und wollen nun Foltervorwürfe der Nazislahmisten untersuchen.

Eine bemerkenswert offene und kritische Betrachtung des Schulterschlusses zwischen den Muschlimmbrüdern und Fuhrergans AKP liefert „Turkish Press“ (4):

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Erdogan und seine AKP unterstützt offen Islamisten in Ägypten

Ankara hat die Entmachtung Mohammed Mursis mehrfach scharf verurteilt. Erdogan und seine Islamistisch geprägte AKP sieht ausländische Kräfte hinter der Entmachtung der Islamisten und zieht ebenfalls parallelen zu den Taksim Protesten im eigenen Land. Hierzu sagt der Sprecher der AKP, Hüseyin Celik:

„Ich verfluche den schmutzigen Coup in Ägypten. Ich hoffe, dass die breiten Massen, die Mursi an die Macht brachten, ihre Stimmen verteidigen werden, was demokratische Ehre bedeutet.“

Das Militär hat in Ägypten offensichtlich kein Interesse, die Demokratie im eigenen Land zu beschädigen. Im Gegenteil, sie hat offensichtlich die Notbremse gezogen um ein Ausufern der Allmachtsansprüche des Islam im Land zu verhindern zum einen und zum anderen den öffentlichen Frieden wieder herzustellen.

Islam und Demokratie

Im Bezug auf die Demokratie meinte Erdogan: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ (5)

Die Macht des Militärs in der Türkei, wurde durch Erdogan und seine Gefolgsleute, die in den Schaltstellen von Justiz und Polizei fest im Sattel sitzen, gebrochen. Die Medien in der Türkei gleichgeschaltet und hunderte Journalisten wegen diverser Meinungsäußerungen ins Gefängnis gebracht, so wie unliebsame türkische Offiziere, ja sogar Generäle sitzen in türkischen Gefängnissen ein. Das Undenkbare ist in der Türkei Realität geworden: Die Islamisten haben in der Türkei derzeit das Sagen. Dies wird immer deutlicher. So ist es auch kein Wunder, dass ein alter Verbündeter der Türkei immer wieder vor den Kopf gestoßen wurde und wird: Israel.

Mursi und sein Hass gegen Israel: „Diese Nachkommen von Affen und Schweinen“

Mursi ist eben kein konservativer, bodenständiger Politiker oder gar Staatsmann, sondern ein ganz gewöhnlicher Islamist. Einen den Erdogan und seine AKP offen unterstützt. In einem Video beschreibt Mohammed Mursi Israel als Blutsauger, und Israelis als die Nachkommen von Schweinen und Affen, und genau diesen Mann unterstützt die AKP. (…)

Erdogan: „Gott sei Dank sind wir Anhänger der Scharia“

In der Zeitung Milliyet sagte Erdogan 1994: „Gott sei Dank sind wir Anhänger der Scharia“ und „Der Islam regelt die weltliche Ordnung. Ich als Moslem glaube daran. In der Türkei gibt es Gesetze, die den Islam unterdrücken, und diese Unterdrückung muss aufgehoben werden“ sowie „unser Ziel ist der islamische Staat“. (6)

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Derweil sinniert der dicke Leo, Allas Lieblingsfußabtreter, über den Unterschied zwischen Mohammedanismuskritikern und Hetzern gegen den Mohammedanismus, denn er kann ja nicht von der Hand weisen, dass gegen den Deutschen Hamad Abdel-Samad vom ägyptischen Klerus eine Todesfatwa ausgesprochen wurde. Er schreibt (7):

„Was unterscheidet den Kritiker vom Hetzer? Der Kritiker kann und will unterscheiden. Der Hetzer will genau das nicht. Für den Kritiker gibt es Unterschiede, die er herausarbeitet, die für Differenzierung in der Debatte sorgen und für die Möglichkeit des Dialogs.“

Leo hat die Aufgabe, die seine Herrchen ihm gestellt haben, recht gut internalisiert. Auf welchem Weg auch immer, die menschenfeindliche und bösartige Ideologie des Mohammedanismus MUSS in unsere freiheitliche und offene Gesellschaft implementiert werden. Irgendein Teil dieses Wahnsinns muss von den Bürgern akzeptiert und angenommen werden. Leo kämpft für seine Herrchen hinter den Linien, aber während seinesgleichen früher das Pestbakterium verbreitete, so trommelt er heute für die Akzeptanz einer mörderischen Lehre.

Wenn er dafür wirbt, „Differenzen“ wahrzunehmen, verleugnet er das Wesen der von ihm propagierten Ideologie: Sie basiert auf der Verehrung eines Kindesvergewaltigers, Sklavenjägers, Räubers, Meuchelmörders und Tierquälers als „bester Mensch aller Zeiten“. Sie empfiehlt ihren Anhängern Bosheit und Rücksichtslosigkeit als Verhaltensmuster.

Das ist absolut nicht in Ordnung und nicht hinnehmbar. Mit Kannibalen, Mördern und Vergewaltigern gibt es grundsätzlich keinen Dialog. Die werden weggesperrt. Sie haben ihre Bürgerrechte m.E. verwirkt. Aber das versteht der prinzipienlose Orklakai Leo, der ja auch schon sein Verständnis für Kannibalismus, wie er häufig von den Orks praktiziert wird, geäußert hat (8), natürlich nicht.

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Time am 3. August 2013

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/07/28/ihre-sympathien-sind-eindeutig/
2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/26/im-the-walrus/
3) http://www.n-tv.de/politik/Al-Kaida-Chef-kritisiert-Mursi-Absetzung-article11108821.html
4) http://www.turkishpress.de/de/news/06072013/erdogan-und-seine-akp-unterstuetzt-islamisten-aegypten/5193
5) http://de.wikiquote.org/wiki/Tayyip_Erdo%C4%9Fan
6) http://www.welt.de/politik/article1042341/Das-System-von-Recep-Tayip-Erdogan.html
7) http://blog.initiativgruppe.de/2013/08/02/abdel-samad-idriz-contra-pi-der-unterschied-zwischen-kritik-und-hetze/
8) http://madrasaoftime.wordpress.com/2013/02/01/manche-menschen-fressen-menschen/

Cui bono „NSU?“ (#4)

10. April 2013

Kölln-Ossendorf

N-TV brachte folgende Bildunterschrift zu obigem Foto (1): „Köln Ossendorf: Hierhin wollte einer der zentralen Köpfe hinter dem Gefängnisnetzwerk vermutlich Post Schicken („schicken“ bitte mit kleinem „s“, T.). In der Haftanstalt saß Zschäpe ein.“

Wenn 72% der deutschen Medientätigen Grüne oder Linke sind (2), sollte man erwarten, dass die in Sachen „Kampf gegen Rechts“ bzw. „Kampf gegen den NSU“ schon etwas Beeindruckendes auf die Beine stellen. Leider sind sie nicht besonders raffiniert, und ihre zu Elefanten aufgeblasenen Mücken sind leicht als solche zu durchschauen.

Da ist ein Gefängnis, indem die satanische Beate Zschäpe mal eingesperrt war, und da gibt es einen Gefangenen mit nationalsozialistischer Gesinnung, der ihr einen Brief schreiben wollte, so wie dies auch der monströse Anders Breivik getan haben soll:

„Dabei stießen sie im Gefängnis Hünfeld in der Zelle eines Neonazis auf einer Liste auf Zschäpes Namen und die Anschrift in der Justizvollzugsanstalt Köln-Ossendorf, in der sie vor ihrer Verlegung nach Bayern einsaß.“

Flugs wird daraus ein „enttarntes Netzwerk“ und N-TV meint ängstlich:

„Aus Bayern, wo Zschäpe nun in der Haftanstalt Stadelheim auf ihren Prozess wartet, hieß es, dass es keine Erkenntnisse darüber gibt, ob sich das Netzwerk womöglich schon auf den Freistaat ausgedehnt hat.“

Wie fuuurchtbar – Deutschland ist durchzogen von nationalsozialistischen Mördernetzwerken, und sie sollen sogar Briefe schreiben!

Die NSU-Hype stimmte auch Herrn Günter Bertram, einen Vorsitzenden Richter am Landgericht i. R., nachdenklich, und er schrieb der FAZ einen Brief, den diese gestern veröffentlichte.

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Gilt in Deutschland noch deutsches Recht?

Der Strafsenat des Oberlandesgerichts München (OLG), der demnächst gegen Beate Zschäpe und andere verhandeln muss, wird mit Ratschlägen, Rügen, selbst mit Verdächtigungen überschüttet. Rein rechtlich sei gegen seine Platzvergabe zwar wenig einzuwenden, sie sei aber „rein formal“, unsensibel und ohne alles politische und menschliche Gespür. Noch weiter geht nun Professor Dr. Ulrich Fastenrath, indem er aus wolkigen Grundsätzen einen Rechtsverstoß des OLG und zugleich seine eigene These ableitet, ausländische Medien und sogar diplomatische Vertreter müssten zum NSU-Prozess zugelassen werden (F.A.Z. vom 5. April). „Der türkische Botschafter sollte allerdings darauf verzichten, persönlich im Gerichtssaal zu erscheinen“, also freundlicherweise aus politischem Takt ein Recht ungenutzt lassen, das Fastenrath für ihn just erfunden hatte.

Die sachlichen Einwände gegen das OLG gehen alle fehl: Über „Öffentlichkeit und Sitzungspolizei“ finden sich in den Paragraphen 169, 176 Gerichtsverfassungsgesetz Regeln, die sich bewährt haben. Ich selbst habe am Hamburger Landgericht jahrelang Strafprozesse geführt – große und kleine – und zu Fragen der Öffentlichkeit dem Prozessgesetz stets taugliche Maßstäbe entnehmen können, und zwar auch in Verfahren mit Auslandsbezug. Im Falle des amerikanischen Neonazis Garry Lauck (1996) saß anfangs auch internationale Presse im Saal, die sich rechtzeitig um ihre Plätze auf der Pressebank gekümmert hatte. Im Übrigen sind außerdeutsche Bezüge – anders als Fastenrath offenbar meint – schon in normalen Strafprozessen längst tägliches Brot der Justiz, was sich in den Kriminalstatistiken leicht nachblättern lässt.

Dass jetzt in München alles ganz anders sein soll, liegt daran, dass der zu verhandelnde Fall von den Medien geradezu ins Kosmische hochgepumpt worden ist: Nun soll er „unter den Augen der Welt“ (ob die nicht ganz andere Sorgen hat?) verhandelt werden, die entscheiden können muss, ob die Justiz „auf dem rechten Auge blind“ ist, denn „wir wollen uns nicht schämen müssen“. Das alles ist moralisierendes Pathos, das die wirkliche Frage verdeckt, die im Schleier einer Prozessformalie verhandelt wird: Gelten in Deutschland deutsches Recht und deutsche Rechtspraxis, oder müssen diese auf türkische Intervention hin beiseitegeschoben und neue Ad-hoc-Regeln eingeführt werden?

In der F.A.Z. vom 5. April findet sich auch die Notiz „Hausbrand in Backnang von Mietern verursacht“ mit der Erinnerung an die ebenso anmaßenden wie falschen Verdächtigungen, die der türkische Staatspräsident Gül seinerzeit gegen Deutschland erhoben hatte. Diesen Stil hatte Erdogan in herausfordernder Attitüde mit seiner Kölner Rede vom 17. Mai 2010 („Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“) vorexerziert, andere hatten ihm nachgeeifert. Allen Interventionen liegt die durchaus realistische Erwartung zugrunde, dass Deutschlands Politiker, wenn man ihnen nur recht herausfordernd gegenübertritt und ihre latenten Gefühle deutscher Schuld auszubeuten weiß, früher oder später in die Knie sinken. Warum sollten deutsche Gerichte anders behandelt werden? Hier – der Substanz nach allein hier – liegt das Problem. Man kann nur hoffen, dass die Münchener Richter sich durch das große Geschrei, in dem sich deutsche, türkische und andere Medien wechselseitig aufschaukeln, nicht beirren lassen. Denn sie brauchen ihre Nerven, ihr Stehvermögen und ihre Beharrlichkeit für Wichtigeres als das Getöse: um zu ergründen und aufzuklären, was von wem im „Fall NSU“, der so viele Ungereimtheiten birgt, wirklich gespielt worden ist.

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Time am 10. April 2013

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1) http://www.n-tv.de/politik/Haeftlinge-buhlten-um-Zschaepe-article10449491.html
2) http://michael-mannheimer.info/2013/04/06/umfrage-bestatigt-drei-viertel-der-deutschen-journalisten-sind-links-oder-grun/

Torklügen über Deutschland

27. Dezember 2012

Turkey's PM Erdogan and Somalia's President Ahmed listen to the national anthems in Mogadishu

Am 27. November hat die Redaktion von „Turkishpress“ einen Hetzartikel veröffentlicht, in welchem die Behauptung aufgestellt wird, dass die Kulturzensur in Deutschland ebenso rigide sei wie die in der Torkei (1):

„Die Zensurbestimmungen in der Türkei sind teilweise rigide. Doch was stellenweise unbekannt ist: Deutschland betrieb und betreibt weiterhin und im selben Maße Zensur.“

Was wissen wir über die Zensur in der Torkei? „Arte“ (2):

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Zensur Türkei

Schauspieler sind in der Türkei Superstars, die von einem Massenpublikum verehrt und geliebt werden. Das macht sie gefährlich. Droht den staatlichen Bühnenarbeitern in der Türkei die Arbeitslosigkeit?

Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan mag keine Kultur, die seine Regierung kritisiert oder seine Wertvorstellungen nicht teilt. „Schauspieler trinken Alkohol und verhalten sich nicht beispielhaft“, verkündete er im Mai.

Anfang Juni verurteilte ein Istanbuler Gericht die erfolgreiche Krimiserie „Behzat C.“ zu einer saftigen Geldstrafe, weil der Kommissar der Serie dort öffentlich Whisky trinkt. Das ist noch viel zu lasch, findet der Präsident des Grünen Halbmondes, Muharrem Balcı. Seine Stiftung mobilisiert gegen Alkohol und Drogenkonsum. „In den Serien müssen Rollenmodelle vorgeschrieben sein“, postuliert er.

Nun soll den staatlichen Theatern der Geldhahn zugedreht werden. „Seine Regierung finanziere keine Theater, die ihre Politik kritisiere“, verkündete Erdogan im Mai. Auslöser der Kritik war das Theaterstück „’Alltäglich, obszöne Geheimnisse“ von Marco Antonio de la Parra, in dem Stück wird der Mangel an Freiheit unter dem chilenischen Diktator Pinochet thematisiert. „Das ist keine Kunst, sondern vulgär“, urteilt auch der einflussreiche islamisch-konservative Autor und Kolumnist Iskender Pala.

Theater solle volksnah und an Familienwerten orientiert sein. Als Reaktion hat der Istanbuler konservative Bürgermeister Topas die inhaltliche Verantwortung der staatlichen Theater seiner Verwaltung übertragen. Die Mitarbeiter der staatlichen Theater in der gesamten Türkei sind empört und gehen auf die Strasse, spielen aus Protest in öffentlichen Parks.

Ein Gesetzesentwurf des Ministerpräsidenten droht den staatlichen Theatern mit einer Schließung in der kommenden Spielsaison.

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„Politically Incorrect“ hatte berichtet (3):

Erdogan regiert ins türkische Fernsehen

Serienfiguren müssen heiraten, Sender, die bestimmte Folgen der US-Comic-Serie Simpsons ausstrahlen, werden abgestraft, und jetzt droht sogar ein komplettes Verbot einer beliebten Serie. Offenbar setzt die türkische Regierung derzeit alles daran, „Das prächtige Jahrhundert“ aus dem TV zu verbannen – und das per Gesetz. Turkish Airlines hat die Filme bereits aus dem Bordprogramm genommen. (…)

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In der Torkei gibt es also eine umfassende politisch-religiöse Zensur im medial-kulturellen Sektor, die vor der Bestrafung einzelner Künstler nicht Halt macht, wenn deren Meinung den mohammedanistischen Machthabern nicht gefällt (4):

„Der türkische Starpianist Fazil Say twittert sich noch in lebenslänglich. Nach der Strafanzeige wegen Beschimpfung von Bekenntnissen, muss sich Say wohl auch wegen Beleidigung des Gerichts verantworten.“

Turkishpress kann die Verurteilung Says offenbar kaum erwarten. Was haben die Torks nun aber an Deutschland zu monieren?

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Filmzensur in Deutschland – Der Held der Türken war inbegriffen

(…)

Nennen sie es Nostalgie, aber rückblickend betrachten viele der 2. Generation diese Filme als ein Bindeglied in die Heimat der Eltern. Für die Migranten gab es damals nicht die Möglichkeit, sich in türkischer Sprache unterhalten zu lassen. Ausser dem “Köln Radyosu”, einem türkischsprachigen Radiosender, gab es nicht viel Abwechslung im Leben eines Migranten während der 70er und 80er Jahre. Auf Dauer war die tägliche Suche nach dem Radiosender eine sysiphusArbeit. Erst mit dem Aufkommen von türkischen Lebensmittelläden, wurden auch Waren aus der Türkei herbei geschafft, darunter die ersten Beta2000 Videofilme, wofür Gastarbeiter bereit waren, mehr als das doppelte ihres Bruttolohnes für Videoabspielgeräte hinzublättern. Deshalb versammelten sich auch Familien zu Videoabenden, man kam ins Gespräch, schaute gemeinsam den neuesten türkischen Film an, den man sich bei einem türkischen Videoverleiher ausgeliehen hatte. (…)

Wussten sie aber, dass manche der Filme in Deutschland zensiert wurden und nie in den Markt gelangen konnten? Hier eine Liste der Filme, die es nie in die türkischen Videotheken in Deutschland schafften:

Dev Kani, Türkei (1984)
Darsteller: Cüneyt Arkin
Vertrieb: Kalkavan Video
Beschlagnahmt: 29.6.1989 durch das LG Düsseldorf
Folgeindizierung: 31.05.2011, (B)

En büyük Yumruk, Türkei (1983)
Darsteller: Cüneyt Arkin
Vertrieb: Kalkavan Video
Beschlagnahmt: 25.09.1989 durch das AG Neuss
Folgeindizierung: 30.11.2010, (B)

Gecenin sonu, Türkei (1983)
Darsteller: Tarik Akan, Cigdem Tunc, Ahmet Mekin
Vertrieb: Destan Video
Bechlagnahmt: 13.07.1988 durch das AG Esslingen
Folgeindizierung: 31.05.2011, (B)

Insan avicisi, Türkei (1975)
Darsteller: Cüneyt Arkin
Vertrieb: Tele Video Star
Beschlagnahmt: 15.03.1988 und am 8.11.1988 durch das AG München
Folgeindizierung: 29.05.2009, (A)

Kartalbey, Türkei (1984)
Darsteller: Cüneyt Arkin, Alev Sayin, Cemal Gencer
Vertrieb: Arsel Film
Beschlagnahmt: 19.07.1993 vom AG Stuttgart-Bad Cannstatt
Folgeindizierung: 28.11.1992, (A)

Kin, Türkei (1974)
Darsteller: Cüneyt Arkin, Ferda Büyükgünes
Vertrieb: Kalkavan Video
Beschlagnahmt: 29.06.1989 durch das LG Düsseldorf
Folgeindizierung: -

Vahsi Kan, Türkei (1983)
Darsteller: Cüneyt Arkin, Emel Tümer
Vertrieb: Kalkavan Video
Beschlagnahmt: 29.06.1989 durch das LG Düsseldorf
Folgeindizierung: -

Zindan, Türkei (1974)
Darsteller: Tamer Yigit, Yildirim Önal, Feri Cansel
Vertrieb: Üzelli Video
Beschlagnahmt: 21.01.1988 und 10.08.1988 durch das AG Frankfurt
Folgeindizierung: -

(…)

(A): Medien die nach Ansicht der Bundesprüfstelle die Voraussetzungen einer Jugendgefährdung (gemäß § 18 Abs. 1 JuSchG) erfüllen.

(B): Medien die nach Ansicht der Bundesprüfstelle als strafrechtlich bedenklich einzustufen sind und dadurch den Verbreitungsverboten nach § 131 des Strafgesetzbuches (StGB) der Beschlagnahme unterliegen (Gewaltdarstellung).

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Wie unschwer zu erkennen ist, erfolgte die Erstindizierung der gelisteten acht Filme teilweise in der 70er-, teilweise in der 80er-Jahren, ist mithin einem Kulturverständnis geschuldet, wie es vor vierzig Jahren vorherrschte. Die Hälfte der Filme wurden in der Folge freigegeben. Begründung für die Beschlagnahmung waren jeweils vorliegende Voraussetzungen für Jugendgefährdung und Propagierung strafrechtlich relevanten Verhaltens, nicht jedoch unliebsame politisch-religiöse Anschauungen. In der Liste beschlagnahmter Filme (5) erhielten die meisten von ihnen das Genre-Prädikat „Trash“ (Schrott, Müll).

Der Artikel in Turkishpress ist daher ein typisch mohammedanistischer Hetzartikel, der lügenhaft die umfassende politisch-religiöse Zensur in der Torkei mit der Indizierung zum Schutz der Jugend in Deutschland gleichsetzt.

Und Ork-Kommentator Ali Ria Ashley setzt – wie gewohnt in fehlerhaftem Deutsch – noch einen drauf:

„Es gibt in Deutschland mittlerweile sehr viele sogenannter Tabuthemen. Themen, über die öffentlich nicht gesprochen oder gesendet werden darf. Wie zum Beispiel über die Tatsache, dass das Jugendamt immer mehr Kinder ‚In Obhut’ nimmt. Letztes Jahr waren es über 32 tausend Kinder. Es werden auch Kinder von Ausländischen Mitbürgern ohne Gerichtsbeschluss ‚In Obhut’ genommen. Die Teilweise Polnischen, türkischen oder Italienischen Kinder oder Kinder aus Mischehen, dürfen mit Ihren Eltern, so Sie Kontakt haben dürfen, nur auf Deutsch miteinander reden. Menschenrechtsorganisationen Sprechen offen über Germanisierung von Kindern ausländischer Herkunft. Eine öffentliche Debatte hierüber findet NICHT statt.“

Der deutsche Staat als Kinderräuber, die nichtdeutschen Muttersprachen unterdrückend. Das Gegenteil ist wahr: Allerorten wird aus linguistisch-pädagogischen Gründen die Wertschätzung der Erstsprache gefordert und gefördert. Aber die Mohammedanisten bauen sich ihre wahnhafte Welt zusammen, in der immer die anderen für die Schrecken verantwortlich sind, die in Wirklichkeit direkt aus dem Kloran kriechen (6):

„Einer Untersuchung der Universität zu Oslo zufolge beeinträchtigt Islamophobie die Gesundheit von Muslimen – unabhängig davon, ob die Muslime persönliche Opfer von Diskriminierung geworden sind.“

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Time am 27. Dezember 2012

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1) http://www.turkishpress.de/news/27112012/filmzensur-deutschland-der-held-der-tuerken-war-inbegriffen/2878
2) http://www.arte.tv/de/zensur-tuerkei/6853324,CmC=6853320.html
3) http://www.pi-news.net/2012/12/erdogan-regiert-ins-turkische-fernsehen/
4) http://www.turkishpress.de/news/07122012/fazil-say-aggressiv-aber-selbst-empfindlich/2942
5) http://www.schnittberichte.com/svds.php?Page=Titel&ID=3550
6) http://www.migazin.de/2012/12/19/islamophobie-beeintraechtigt-gesundheit-von-muslimen/


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