Mit ‘Regine van Cleev’ getaggte Artikel

Cleansed by Fire

7. Februar 2011

Der Nationalsozialismus hatte zwölf Jahre lang Gewalt über Deutschland. Er stürzte die Welt in einen verheerenden Krieg, hinterließ 60 Millionen Tote und ein auf die Hälfte reduziertes Deutschland. Verabscheuenswürdige Gewalttäter und die größten Vaterlandsverräter aller Zeiten sind daher die Nazis, die m.E. nie wieder eine Chance bekommen sollten.

Bis vor 30 Jahren regierte in einem Drittel der Welt das Gespenst des Kommunismus, das 100 Millionen Menschen dahinraffte. Seine geifernden Demagogen im Westen pflegten wir häufig mit den Worten „Geh doch nach drüben“ zu stoppen. Aber kaum einer von ihnen wollte das tun. Ist das nicht seltsam? Da lag das „Paradies“ vor ihrer Haustür, aber leben wollten sie dort nicht – wohl aber unser blühendes Land in eine ebenso graue Wüste verwandeln.

Wenn man sie auf die Missstände im Ostblock aufmerksam machte, verwiesen die weniger demagogischen von ihnen auf den „Imperialismus“, der daran die Schuld trage. Andererseits verbat man sich drüben jede Einmischung. Worin sollte denn die „Einmischung“ bestehen? Darin, die Bolschewisten nicht kostenlos mit den neuesten Mikrochips zu versorgen? Auch heute noch interpretiert das kommunistische Kuba den Boykott durch die USA als aggressiven Akt. Aber kann nicht jeder selbst bestimmen, mit wem er befreundet sein will und mit wem er Handel treiben will?

Wenn der Kommunismus so wahnsinnig toll ist, warum hat er dann niemals einen irgendwie attraktiv gearteten Aspekt zu erkennen gegeben? Warum wollten alle immer nur weg von ihm, aber keiner freiwillig hin zu ihm? Was für eine Geisteshaltung steht dahinter, wenn man auch heute noch etwas propagiert, das ganz eindeutig und offensichtlich nur Unglück für die Menschen gebracht hat? Ist das eine diktatorisch verbrecherische – oder ist das eher eine Geisteskrankheit wie Masochismus oder Demenz?

Noch verwunderlicher ist aber das Verhalten der „normalen“ Mitbürger gegenüber der Gewaltideologie Mohammedanismus. Dass ihn seine gehirngewaschenen Anhänger schönreden, ist zu erwarten. Dass ihn aber auch Leute verteidigen, die mit Sicherheit seine Opfer sein werden, ist in der Tat erstaunlich.

Nationalsozialismus und Kommunismus wurden von der Mehrheit schnell durchschaut und bis zum Ende bekämpft. Beim Mohammedanismus jedoch tut man sich schwer. Warum? Ich vermute zu einem guten Teil unterbewussten Animismus als Ursache. Auch bei scheinbar „aufgeklärten“ Menschen, die z.B. das Christentum ablehnen, wirkt ein magischer Glaube an Zufälle, die Kraft der Zahlen und Sterne, den bösen Blick, die rächende Natur und dergleichen mehr fort. Man lacht über Gott, vorzugsweise den der Juden und Christen, aber ist sich doch nicht ganz sicher und hat daher eine natürliche Scheu vor allem, was im Gewand der Religion daherkommt. Man vermutet eine stärkere und geheimere Zauberkraft insbesondere in fremden und unbekannten Riten. Diese „Tarnkappe“ ist eine der stärksten Waffen der Mohammedanisten.

Derzeit wird darüber spekuliert, ob und wieviel Macht die „Muslimbrüder“ in Ägypten erhalten werden (1). Es wird darüber spekuliert, ob die „Muslimbrüder“ mohammedanistisch oder mohammedanesistisch sind, und unsere Mediendimmies à la Michael Lüders auf Qantara (2) legen sich mächtig für sie ins Zeug:

„Hinzu kommt, dass islamistische Bewegungen, das gilt auch für die Muslimbrüder, keine homogene Bewegung darstellen, keinen monolithischen Block. Pragmatiker sind in ihren Reihen ebenso zu finden wie Ideologen. Wer sich am Ende durchsetzt, ist letztendlich eine Frage der Rahmenbedingungen und des Umfeldes, in der die betreffende Bewegung agiert. Die Hamas im Gazastreifen beispielsweise hat keinen Grund, sich zu mäßigen. Die Muslimbrüder schon… Die westliche Wahrnehmung des Islam ist überwiegend von Angst und Hysterie geprägt.“

Ja, nicht wahr, wir schauen uns um von Marokko über Iran bis nach Indonesien, und überall bringt der Mohammedanismus ausnahmslos Gesellschaftssysteme hervor, die so unattraktiv sind, dass 25% oder mehr der Orks gerne auswandern würden, und zwar in den Westen, aber diese „Wahrnehmung des Islam ist überwiegend von Angst und Hysterie geprägt“, meint Lüders. Moment mal, sind das etwa NICHT allesamt Diktaturen, in denen Minderheiten ausnahmslos blutig verfolgt werden? Nun werden Sie mal bitte nicht hysterisch, es handelt sich hier immerhin um eine RELIGION, und wer weiß, vielleicht ist ja doch was dran…

Wie Regine van Cleev herausstellt, ist die Frage der „Muslimbrüder“ (deren Name bereits ihren Hauptprogrammpunkt der Marginalisierung und Segregation der Frauen herausstellt) im Besonderen angesichts der Wucht und Macht und Geschlossenheit der bösartigen Ideologie des Mohammedanismus im Allgemeinen nicht wesentlich. Frau van Cleev (3):

„Die explosive Grundkonstellation ist die schnell ‚wachsende Bevölkerung’ und deren Grundkonstellation ist der Islam, der die demografische Zeitbombe auf der Basis der Geschlechtsapartheid hervorbringt… Islam selbst ist weiterhin tabu. Lieber rätselt man an den ‚Ursachen’ der Gewalt herum und befindet, sie sei ein Produkt der Armut. Nun ist aber gerade die soziale Misere der  ‚schnell wachsenden Bevölkerungen’ der muslimischen Art durch ihre Grundlage, die Frauenversklavung garantiert.“

Wie kann es sein, dass angesichts der offensichtlichen Schlechtigkeit des gesamten Mohammedanismus überhaupt noch derartig subtile Differenzen wie jenen zwischen den diversen Fieslahmismen erörtert und für wesentlich befunden werden? Mohammedanistisch vs. nicht-ganz-so-mohammedanistisch, das ist so sinnvoll wie bolschewistisch vs. nicht-ganz-so-bolschewistisch oder schwanger vs. nicht-ganz-so-schwanger. „Moslembruder“ Mohammed Massud lässt, wie Kommentator Cajus feststellte (4), die Katze aus dem Sack und fordert: „Kriminalisierung der Islamfeindlichkeit“, womit nur noch „Islamfreundlichkeit“ unbestraft bliebe: Weg und Ziel sind seit 1.400 Jahren unverändert.

Wenn der vergleichsweise säkulare Abdelwahab  Meddeb schreibt (5):

„… Ein Blick auf die Ereignisse lässt im Selbstopferungsakt von Mohamed Bouazizi auf islamischem Boden eine Gegenfigur zum Selbstopfer des Kamikaze erkennen, die fast Züge des christlichen Erlösungsmodells trägt…,

und dadurch ausdrückt, wie wichtig ihm die Identifikation durch den Mohammedanismus und dessen Erhalt ist, wohingegen ihm die Frage der Rolle der Ork-Frauen keine Zeile wert ist, dann zeigt dies m.E., wie weit die gesamte Region tatsächlich von einer wirklich freien und gleichberechtigten Bürgergesellschaft entfernt ist. Eine „Zivilgesellschaft“ sieht Atef Botros entstehen (6)? Wie das, da doch jeder Ork von Geburt an „Soldat Allas“ ist?

Nein, nein, dieses Unwesen muss mit der Wurzel herausgerissen werden in seiner Gesamtheit. Sodann müssen wir den Boden sieben, um noch das kleinste Stückchen zu erwischen, und dann muss alles verbrannt werden.

It’s nazislam, stupid!

_____

Time am 7. Februar 2011

_____

1) http://www.n-tv.de/ticker/Muslimbruderschaft-mit-Gespraechen-nicht-zufrieden-article2544481.html
2) http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-468/_nr-1491/i.html
3) http://widerworte.wordpress.com/2011/02/06/der-islam-ist-die-losung-des-ratsels/
4) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/05/die-ungestellte-frage/#comment-1051
5) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/01/27/rolling-stone-tunesia/
6) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/06/im-interview-atef-botros/

_____

PS, Soundtrack „Cleansed by fire“ von Alice Cooper unter
http://www.youtube.com/watch?v=oZn6am_F5mw

Hier der Text:

Cleansed by fire

I don‘t know but I‘ve been told
The streets of hell are paved with gold
Crazy, crazy
You told me that nothing‘s free
Except my own insanity
Crazy, maybe
Wake me, shake me
Wake me, shake me

You offer me the world and all its wealth
All for myself
You promised me a life eternally
And drink to my health
I may seem only half-glued
But I can see right through you

Burn it up, burn it down
Burn this sucker to the ground
Oh yeah, oh yeah
Going, going, going, gone
There‘s a party going on

Do you think I don‘t know who you are
A fallen star
When I feel my soul scream out at night
I know you‘re not far
You need a better disguise
This one won‘t win any prize

Burn it up, burn it down
Burn this sucker to the ground
Oh yeah, oh yeah
Going, going, going, gone
There‘s a party going on

Cleansed by fire, cleansed by fire
I may seem only half-glued
But I can see right through you

What about dark
What about light
What about wrong
What about right
What about death
What about sin
What about the web you‘re trying to spin

What about truth
What about life
What about glory
What about Christ
What about peace
What about love
What about faith in God above
What about war
What about hell
What if I stumble
What if I fell
What about blood
What about greed
And all of these things you‘re offering me

Yeah, what about me, little me
You lose and I win
You couldn‘t suck me in
It‘s over, you have no power
You‘re lost
And I‘m found
And I‘m Heaven bound
Go back to where you belong
To where you fell
Go to hell

Die ungestellte Frage

5. Februar 2011

„Adam und Eva“ von Lucas Cranach d. Ä. “Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“ (1. Mose 1/27)

In einem Aufsatz von Dr. Gunnar Heinsohn, den ich gestern brachte (1), schreibt dieser:

„(…) Deshalb kann sich die Armee Ägyptens nicht einfach abseitshalten und darauf hoffen, dass der Prozess unblutig bleibt. Die tunesische Armee hingegen kann nach der Abhalfterung ihres Präsidenten Ben Ali wieder in den Hintergrund treten. In dem Maghrebland liegt das Verhältnis zwischen Sechzigjährigen und Zwanzigjährigen bei rund 1 : 2,3 und nicht bei knapp 1 : 3 wie in Ägypten. Überdies können Tunesiens Fünfzehn- bis Neunundzwanzigjährige entspannter bleiben, weil die nachrückende Konkurrenz der bis zu Vierzehnjährigen nur noch 85 Prozent ihrer eigenen Stärke ausmacht. Hier sorgt die geringe Geburtenrate von nur 1,7 Kindern (gegen 1,4 in der Schweiz oder Deutschland) dafür, dass die Angst vor geringen Renten alsbald stärker ausfällt als die vor zornigen jungen Männern. (…)“

_____

Heinsohns optimistische Sicht auf Tunesien entspricht der Einschätzung Zettels (2):

„(…) Denn es hat im Augenblick den Anschein, daß die tunesische Revolution zu Ende gegangen ist. Die Regierung hat das gemacht, was In Ägypten Mubarak bisher nur ankündigte: Sie hat beherzt Reformen innerhalb des bestehenden Systems in Angriff genommen.

Vor allem auf der personellen Ebene. Ministerpräsident Mohammed Ghanouchi hat am 27. Januar sein Kabinett gründlich umgebildet. Mit Ausnahme weniger Ressorts (wie Verteidigung) gehören ihm keine Politiker des alten Regimes mehr an, sondern überwiegend Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Eine Schlüsselposition hat der Ökonom Elyès Jouni, der bisher Professor an der Universität Paris-Dauphine war. Er wird als Staatsminister beim Premierminister die wirtschaftlichen und sozialen Reformen koordinieren. Gesundheitsministerin ist jetzt Habiba Zéhi Ben Romdhane, Medizinprofessorin und Mitgründerin der tunesischen Sektion von Amnesty International. Der Minister für Wirtschaft und Technologie, Afif Chelbi, hat in Frankreich studiert und war zuletzt Vorstandsvorsitzender einer großen Bank.

Nicht nur in die Regierung sind glaubwürdige neue Personen eingezogen. Sämtliche Gouverneure wurden ausgetauscht; eine Säuberung der Polizei ist im Gang.“

_____

Auch in einem Interview von Heike Göbel und Manfred Schäfers mit Robert Zoellick, dem Präsidenten der Weltbank, in der heutigen FAZ, werden u.a. die Unterschiede zwischen Ägypten und Tunesien deutlich.

_____

“Revolutionen können ungemütlich werden”

Die Welt schaut nach Arabien. Millionen protestieren in Ägypten gegen Präsident Husni Mubarak, den die westliche Welt lange stark unterstützt hat – auch die Weltbank

FRAGE: Herr Zoellick, war die jahrzehntelange Hilfe für autoritär regierte Länder wie Ägypten richtig?

ANTWORT: Diese Länder hatten Fortschritte gemacht: Geringere Kindersterblichkeit, bessere Gesundheit der Mütter, auch die Armut ist gesunken. Aber die jungen Leute, ob ausgebildet oder nicht, haben keine Arbeit gefunden. Ein schlagendes Beispiel ist Südkorea. Es hat halb so viele Einwohner wie Ägypten, exportiert aber an einem Tag so viele Industriegüter wie Ägypten in einem ganzen Jahr. Die Wirtschaft hat also kaum Fortschritte gemacht. Und auch die Korruption hat die Menschen auf die Straße getrieben.

FRAGE: Die Weltbank hat zwar Bekämpfung der Korruption auf ihre Fahne geschrieben, aber die Zustände in Ägypten nicht angeprangert. Was ist schiefgelaufen?

ANTWORT: Wir haben im vergangenen Jahr einen Report über die Region verfasst, der mit Blick auf Korruption und Nepotismus nicht vorteilhaft ausgefallen ist. Doch Korruption ist ein weltweites Problem. Letztlich können wir nur die unterstützen, die sich für größere Transparenz einsetzen. Und natürlich haben wir besondere Verantwortung, unsere eigenen Programme frei von Korruption zu halten. Wir arbeiten aber in einem komplexen Umfeld. Wir können nicht nur dahin gehen, wo nichts dergleichen vorkommen kann.

FRAGE: Wie viel Geld bekommt Ägypten von der Weltbank?

ANTWORT: Knapp 2,2 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr. Das war aber überdurchschnittlich, in den vergangenen fünf Jahren gab es insgesamt knapp 5 Milliarden Dollar.

FRAGE: Hat die Weltbank die Lage in Arabien falsch eingeschätzt?

ANTWORT: Niemand konnte die Entwicklung in Tunesien und Ägypten voraussehen. Ich weiß auch nicht, welches Land als Nächstes kommt. Wir können nur bei der Modernisierung helfen. In Ostasien ist das gut gelungen; Wirtschaftsreformen haben dort eine Mittelschicht geschaffen. Meine Hauptsorge ist nun, dass wir einer neuen reformwilligen Regierung nicht schnell genug helfen können.

FRAGE: Warum nicht?

ANTWORT: Große Organisationen wie die Weltbank stehen in der Kritik, zu langsam zu reagieren. In Tunesien muss die Übergangsregierung schon mit einer Herabstufung der Kredite leben. Sie muss Nahrungsmittel und andere Importe bezahlen. Es wäre eine Tragödie, wenn wir den günstigen Moment verpassten und eine Regierung, die Reformen plant, weggefegt würde, weil sie keinen Zugang zu den notwendigen Finanzen hat. Ich glaube, Tunesien hat bessere Chancen als Ägypten. Dort ist es sehr unsicher.

FRAGE: Wie kann die Weltbank jetzt helfen?

ANTWORT: Wir müssen jedes Land für sich betrachten. In Tunesien sind wir schon in Kontakt mit der Übergangsregierung. Wir versuchen, bei der Rückführung gestohlener Vermögen zu helfen. Wir bemühen uns, die finanzielle Situation zu klären. Die hohen Nahrungsmittelpreise könnten ein Problem werden. In Ägypten bin ich jetzt erst einmal damit beschäftigt, unsere Leute in Sicherheit zu bringen.

FRAGE: Haben die Unruhen in der Region negative Folgen für die Weltwirtschaft?

ANTWORT: Ich schaue lieber auf die positiven Möglichkeiten, aber es gibt klare Risiken. Der Ölpreis steigt, der Suezkanal ist gefährdet. Revolutionen können ungemütlich werden.

FRAGE: Der Ökonom Nouriel Roubini warnt, die arabischen Proteste könnten die Erholung der westlichen Industrieländer gefährden und in den Schwellenländern zur Überhitzung führen. Ist diese Sorge übertrieben?

ANTWORT: Es gibt diese Gefahren, aber sie rühren nicht von den arabischen Straße her, sondern von den grundlegenden Ungleichgewichten der Weltwirtschaft. Das größte Problem vieler Entwicklungsländer sind die Überhitzung, die Inflation, Vermögenspreisblasen und damit das Risiko eines Platzens. Gleichzeitig hat Amerika nur ein geringes Wachstum, das nicht reichen könnte, um die Arbeitslosigkeit abzubauen. Die Regierung muss mit der großen Schuldenwelle fertig werden. Ich gehe aber nicht so weit wie Roubini. Doch wir arbeiten sehr eng mit unseren Partnern in den Entwicklungsländern zusammen, um Überhitzungen zu vermeiden.

FRAGE: Wo setzen Sie an?

ANTWORT: Vor allem die Entwicklung der Nahrungsmittelpreise ist besorgniserregend.

FRAGE: Welche Rolle spielt die Spekulation?

ANTWORT: Das ist sehr schwer zu beurteilen. Es gibt viele Untersuchungen, aber kein klares Ergebnis. Oft hilft Spekulation Bauern, Preisschwankungen auszugleichen. Aber wir beobachten jetzt vor allem einen dauerhaften Anstieg der Nachfrage, nicht zuletzt nach höherwertigen Lebensmitteln. Mehr Fleisch erfordert noch mehr Getreide. Ein Teil des jüngsten Preisanstiegs geht auch auf das Wetter zurück. Anders als 2008 sind die Vorräte größer, allerdings nicht überall. Preisdämpfend wirkt zum Teil der schwache Dollar. Trotzdem: Es gibt natürlich auch wenig Luft. Rund 900 Millionen Menschen haben kaum Möglichkeiten, genug Geld für ihre Ernährung aufzubringen. Deswegen habe ich darauf gedrängt, dass die Gruppe der zwanzig wichtigsten Wirtschaftsnationen die Lebensmittelpreise ganz oben auf die Tagesordnung setzt.

FRAGE: Was können Sie tun?

ANTWORT: Es geht um zwei Dinge: die Preisschwankungen und die Produktionsbedingungen. Um die starken Schwankungen zu verhindern, wäre es hilfreich, wenn wir mehr Information über die Nahrungsvorräte hätten. Wir müssen zudem Exportverbote verhindern. Wir brauchen auch bessere Wettervorhersagen und größere Vorräte in den Ländern, in denen die Wahrscheinlichkeit von Knappheit groß ist. Man kann die Finanzmärkte auch nutzen, um Schocks zu vermeiden.

FRAGE: Das betrifft die Preisschwankungen. Aber wie wollen Sie dafür sorgen, dass mehr produziert wird?

ANTWORT: Wir müssen kleinen Farmern praktisch helfen. Wir betrachten die ganze Wertschöpfungskette: Eigentumsrechte, Bewässerung, Samen, Dünger, Lagerhaltung. Die Hälfte der Produktion geht auf dem Weg zum Markt verloren. Wir brauchen private Investoren, doch sie verlangen, dass wir Anfangsrisiken mittragen.

FRAGE: Warum profitieren die Bauern in vielen Gegenden nicht von höheren Preisen?

ANTWORT: Wir brauchen noch eine Revolution: Wir müssen kleinen Bauern helfen, mit Risiken umzugehen. Wir arbeiten daher an einer Mikroversicherung.

FRAGE: Viele Banken, die Mikrokredite anbieten, stehen gerade mächtig unter Druck.

ANTWORT: Bevor es sie gab, hatten wir Geldverleiher, die 80 bis 90 Prozent Zinsen verlangten. Mikrofinanzierung hat diese Wucherer überflüssig gemacht. Das ist aber nur ein Teil der Lösung. Für die armen Leute auf dem Land ist es genauso wichtig, dass sie ihre Produkte auf den Markt bringen können. Doch daran hapert es viel zu oft; viele sind vom Handel abgeschnitten.

FRAGE: Kann das, was in Ägypten passiert, sich in China wiederholen?

ANTWORT: Chinas Erfolg auch in der Armutsbekämpfung ist so groß, dass das ägyptische Szenario nicht wahrscheinlich ist. China wird Schwierigkeiten bekommen, aber es ist beeindruckend, dass die Chinesen versuchen, Hilfe zu bekommen. Es geht darum, das Gleichgewicht herzustellen und die Binnennachfrage zu stärken. Noch wächst Chinas Wirtschaft um 10 Prozent im Jahr. Das verdeckt viele Probleme. Würde China nur noch 5 Prozent wachsen, was aus europäischer Sicht sehr viel wäre, würden plötzlich viele Dinge nicht mehr so gut aussehen. Es gibt Projektionen, nach denen es in China immer steil nach oben weitergeht. Doch die Erfahrung der letzten fünfzig Jahre lehrt, dass dies nicht sehr wahrscheinlich ist. Zugleich entsteht mit dem Fortschreiten der wirtschaftlichen Entwicklung eine wachsende Mittelschicht, die unabhängig ist von der Regierung. Das öffnet ein Land.

FRAGE: Noch ein kurzer Blick nach Europa. Hat der Euro eine Zukunft?

ANTWORT: Ich habe den Euro immer als politisches Projekt gesehen. Ökonomen haben aber zu Recht gesagt, dass das möglicherweise nicht reicht, wenn die ökonomischen Fundamente nicht stimmen. In den kommenden Wochen wird man die Probleme angehen; Deutschland spielt eine Schlüsselrolle. Die Herausforderung liegt darin, das starke politische Bekenntnis zum Euro auf ein starkes ökonomisches Gerüst zu setzen.

FRAGE: Muss man Griechenland und Irland umschulden?

ANTWORT: Schon vor einem Jahr habe ich gesagt, dass Griechenland Mühe haben wird, auf die Beine zu kommen, wenn es die Schulden nicht restrukturiert. Sie müssen aber auch ihre Wirtschaft wettbewerbsfähig machen.

FRAGE: Was ist wichtiger: Transfers oder ein Pakt für Wettbewerbsfähigkeit?

ANTWORT: Man braucht beides. Finanztransfers verhindern den Zusammenbruch. Auf längere Sicht geht es aber um die Wettbewerbsfähigkeit.

_____

Wir sehen also einerseits die Hoffnung, dass Tunesien z.B. auf Grund seiner europäisierten Eliten einen unblutigen Übergang in ein moderneres Gesellschaftssystem schaffen könnte, was im Fall Ägyptens jedoch mehr als fraglich scheint. Zoellick sieht die Perspektive des nicht-mohammedanistischen Chinas positiv, Kommentator Anu verweist ebenso auf die mohammedanistischen Malaien Thailands (3), die nichts gebacken kriegen und wohl für die Orks insgesamt (und auch die Tunesier unter ihnen) beispielhaft sind.

Wie auch immer, eine entscheidende Frage in Bezug auf die Auseinandersetzung mit den aktuellen Veränderungen in der mohammedanistischen Welt wird – andererseits – nicht gestellt. Dies ist die Frage, was für die andere Hälfte der mohammedanistischen Menschen – die Frauen – dabei herausspringen könnte.

Es macht nicht den Eindruck, als ob sie auf Erleichterung ihrer Unterdrückung hoffen könnten, im Gegenteil.

Und es ist die Frage, was wir überhaupt mit Apartheidsstaaten zu tun haben sollten, mit Staaten oder Regimewechseln, die ihre weiblichen Bürger grundsätzlich einschränken und entrechten. Und es ist seltsam, dass das Schicksal der „anderen“ Hälfte bei „uns“ kein Thema der diesbezüglichen Debatte ist.

Lesen Sie diesbezüglich einen Aufsatz der geschätzten Kollegin Regine van Cleev (4).

_____

Die Mauern des Islam sind noch nicht gefallen

Die Muslimbrüder haben gut hoffen auf offene Demokratie und „freie Wahlen, die ihnen ein ungestörtes Operationsfeld bieten

Unter dem Titel Der Mauerfall Arabiens (Focus 5/11 v. 31.1.2011) kommentiert Wolfram Weimer den Einbruch der autokratischen arabische Regime, so als wäre das Ende der Diktaturen gekommen mit der Vertreibung jetziger Machthaber. Aber die Mauer, die fallen müsste, um der Unterdrückung ein Ende zu machen – ach wer glaubt’s denn ausser Reinhard Baumgarten, Udo Steinbach, Daniel Vischer (CH) u.a. Sprachrohre der Islamlobby der Medien, für die nur Israel das Problem in Nahost ist und nicht der Islam… Diese Mauer ist  noch nicht gefallen für die Sklavenkaste des Islam, keine Haremsmauer und kein Stoffkäfig  ist für die Untermenschen unter der Hauspolizei der männlichen Herrenmenschen gefallen,   solange der Islam als Staatsreligion regiert – , diese Mauer ist noch intakt. Denn der Islam ist das Gefängnis, in das die weibliche Bevölkerung  eingesperrt ist  unter einer Herrenmenschenkaste, die sich jetzt als Freiheitshelden feiern lässt, aber deren Mehrheit  keineswegs die mutmassliche Demokraten zu begrüssen sind.

Der israelische Vize-Premier und frühere Geheimdienstler Mosche Jaalon (Focus 5/11)  sagt:

„Israel musste miterleben, wie freie Wahlen zur Herrschaft der radikal-islamischen Hamas führten. Islamisten missbrauchen die demokratischen Regeln, um an die Macht zu kommen. Dann installieren sie sofort ihre theokratisch-despotischen Regime.“

Weimer weiss sehr gut, wie diese Regime aussehen und was sie vor allem für die weibliche Bevölkerung bedeuten, ein Apartheidsregime, das die hiesigen politischen Eliten nicht interessiert. In diesem Focus-Artikel beschreibt er es sogar. Aber auch ihn hat es nicht sonderlich interessiert, was ein Ex-Moslem wie der syrische Islamexperte Sami Alrabaa zur Frauenversklavung im arabischen Kernland des Islam zu sagen hatte, auf entsprechende Informationen reagierte Weimer mit der üblichen Ignoranz der intellektuellen Eliten, nämlich gar nicht. Die Medien berauschen sich derweil am Schwärmer Abdel Samad, der auf den youth bulge setzt, die gewaltträchtigste Bevölkerungsgruppe  der islamischen Welt.

Es gibt Schätzungen, wonach die Moslembrüder bei „freien“ Wahlen in Ägypten 30% der Stimmen bekommen könnten. Es könnten auch mehr sein, wie in Algerien. Auch dann werden sie ihr Regime gegen die dezimierten Demokraten mit allen Mitteln der religiös befeuerten Gewalt,  die durch die autokratischen Herrscher noch etwas in Schach gehalten wurde, durchzwingen. Bestes Beispiel: Iran, wo nach der Revolution und Vertreibung des Schahs der gnadenlose Gottesstaat errichtet wurde. Kein Anlass zu Optimismus. Solange der Islam nicht radikal beschnitten wird, wird sich an der Garantie des Elends, der „Demografie“ nach islamischen Vermehrungsmethoden mit Gewalt, sprich an den Folgen des sexuellen Gewaltregimes der islamischen  Frauenversklavung, nichts ändern. Die Verelendungsspirale dreht sich weiter unter dem Islam. Die islamische Vermehrungswut nach „Allahs Willen“ ist keine Folge der autokratischen Herrschaftssysteme, sondern Islam pur.

Bisher hat nur das Militär (siehe Türkei und Algerien) den Gottesstaatsterror mehr schlecht als  recht eingedämmt. Wenn die eiserne Faust gelockert wird, kommt nicht etwa die Demokratie zum Vorschein, sondern die Fratze der Scharia. Siehe Iran, siehe Irak, siehe auch Afghanistan nach Abzug der Russen, siehe Türkei unter Erdogan und ihre islamischen Kolonien in Westeuropa, die mehr zur Islamisierung Europas als zur  Demokratisierung Anatoliens taugen. Anders gefragt: wo gäbe es denn eine Demokratie in einem islamischen Land, die den Namen verdiente? Lässt sich die Gewaltreligion des Islam überhaupt demokratisch zur Vernunft bringen? Es gibt auch einen moderaten Nationalsozialismus. Die Euphorie eines Abdel Samad ist herzlich naiv. In Israel sieht man die Dinge etwas realistischer.

Linke Politiker flirten mit „moderaten“ Taliban, die sie sich ausgedacht haben. Und Grüne Bonzen wie der Schweizer Altstalinist Vischer jubilieren, dass Gaza nicht mehr von Ägypten „ausgehungert“, sprich die Waffenlieferungen gegen Israel unter den Muslimbrüdern nicht mehr getarnt werden müssen. Dann braucht die Türkei auch kein Schiff mehr mit Munition nach Gaza zu schicken, und Herr Mankell kann dann die Friedensmission ganz legal über Ägypten begleiten, unter dem Schutz der Muslimbrüder.

In den westlichen islamophilen Medien wird der Religionsterror der Muslimbrüder neustens als „konservativ“ verkauft, und der Sexualterror gegen Frauen gilt als moderater Islam, wenn nur die Herrenmenschen nicht gerade mit dem Sprengstoffgürtel herumlaufen, sondern nur die Hälfte der Bevölkerung Frauen friedlich versklaven und zu Untermenschen degradieren. Das ist der „Grundwiderspruch“ der islamischen Gesellschaft, der allen anderen vorangeht. Die Folgen der Vermehrung mit Gewalt nennt man  neutral „Demografie“. Es ist die Garantie der Elendsspirale, die sich weiterdreht, solange der Islam dominiert. „Konservativer“ Islam ist der westliche Deckname für die Verbrechen islamischer Herrenmenschen an Frauen und Kindern.  Sie leben in islamischen Ländern unter dem Religionsterror einer Herrenkaste.

FOCUS: „Von Kafka stammt die Beobachtung, dass jede Revolution „verdampft“ und den „Schlamm einer neuen Bürokratie“ hinterlässt. Hier könnte der Schlamm aus Fundamentalismus bestehen. Vor allem die Frauen Arabiens hätten den Preis zu zahlen. Schon jetzt werden sie als Untermenschen behandelt wie einst die Schwarzen in Südafrika. Wenn wir die mutigen Frauen in Tunis, Kairo und Teheran demonstrieren sehen, dann sollten wir erkennen: Es gibt eine neue Apartheid. Wieder werden einer Gruppe die Menschenrechte aberkannt. Diesmal macht nicht die Hautfarbe, sondern das Geschlecht den Unterschied. Das Pretoria unserer Tage trägt Schleier. Die neuen Apartheidsopfer dürfen nicht einmal anziehen, was sie wollen. Man steckt sie in dunkle Tücher und stigmatisiert sie bis zur Unkenntlichkeit. Eine Diktatur der Männer unterjocht die Hälfte der Bevölkerung mit einer Selbstverständlichkeit, mit der ein Wind durch die Wüste weht. “

So Wolfram Weimers über die Zustände, die der Islam für die Frauen bereithält. Nur weiss man das schon sehr lange. Auch und gerade die Medienherrschaften,  die lieber Abdel Samad als Sami Alrabaa hören wollten, wissen, was es heisst, unter dem Islam zu leben als weiblicher Untermensch unter Frauenschindern und Kinderschändern. Bekommt nun einer  jetzt kalte Füsse, weil eine ungebremste islamische Radikalisierung des arabischen Gürtels auch die eigene elitäre Zone treffen könnte?

Weimer: „Was aber tun wir? Gibt es Demonstrationen, Lichterketten, Sitzblockaden? Greenpeace denkt an die Wale, Europa an die Gurkenverordnung, die Frauenbewegung an die Lesben-Ehe, die Urlauber an den Strand in Hurghada. Sich darüber zu empören mag so müßig sein wie die Weltgeschichte der Unterlassungen. Vielleicht gehört Doppelmoral zum Politischen wie die Alge ins Meer. Und doch ist jetzt der Moment gekommen, genau diese Unterlassung zu unterlassen.“

Der Moment ist längst vorüber.  Warum sollten die europäischen islamophilen Eliten, die die islamische Frauenversklavung seit  Jahrzehnten wohlwollend tolerieren,  ausgerechnet jetzt keinen Gefallen mehr an ihr finden? Wolfram Weimer hat etwas vergessen zu erwähnen neben  Greenpeace, den Lesben und den Urlaubern: die Medien der Isalmlobby. Was haben die Mainstreammedien denn bisher anderes getan als Islamkritik zu denunzieren, Islamkritiker zu  kriminalisieren, Sarrazin zu dämonisieren, Israel obsessiv zu kritisieren und den Islam zu hofieren? Und nun umbuhlen sie folgerichtig die Muslimbrüder und überschlagen sich in Verharmlosungen und Vorauskredit  für den Fall ihrer Machtergreifung. Die Frankfurter Rundschau (3.2.11) stellt entwaffnend fest, man habe ja keine bärtigen Hassprediger an den Demonstrationen gesehen. Womit sich einmal mehr erhärten liess, dass die deutschen Dhimmis zu den dümmsten der Welt gehören. (Was auch gestern abend mit „Hart aber fair“ wieder demonstriert wurde, wo die  Schönredner des Islam das Übergewicht hatten vom Turkislamverbandsfunktionär Mayzek, den Plasberg als Clou ausgewählt hatte, über eine muntere Expertin für deutsche Nahost-Politik, die dort platziert worden war, um aufkommende Skepsis abzublocken und  jeden Gedanken an die Bedrohung Israels zu ersticken, bis zum treuherzigen Gutmenschen Kienzle, der die entsprechende deutsche Moral verkörperte, war man sich einig gegen alle Einwände des ehemalige US-Botschafter Kornblum, der den Versuch, den Islamfrömmlern etwas entgegenzusetzen, bald aufgab. Die Besetzung hätte von der FR erlesen sein können.

Die überaus schlaue Beobachtung der FR, das die Muslimbrüder nicht mit Bärten (und im Nachthemd) an den Demos zu sehen waren, ist zweifellos richtig. Denn die Muslimbrüder sind etwas schlauer als die FR und wissen genau, dass die Demokratie ihnen sehr viel nützlicher sein wird als das Mubarak-Regime. Schliesslich kamen sie schon in Algerien per demokratische Wahlen an die Mehrheit. Sie werden alles Interesse daran habe, diese Wahlen stattfinden zu lassen, ja sie „friedlich“ zu ermöglichen. Selbst wenn sie nicht die Mehrheit hätten, kämen sie mit der Demokratie sehr viel weiter als mit einer autokratischen Regierung, unter der sie nicht ungehindert operieren können. Das erlaubt ihnen erst die „tolerante“ und „Religionsfreiheit“ respektierende Demokratie. Da die soziale Misere durch die Wahlen nicht so schnell behoben wird wenn überhaupt (die Basis der Verelendung, die Massenvermehrung  ist intakt und wird auch durch „freie Wahlen“ nicht tangiert – oder welcher Moslem lässt sich seine Herrenrechte über die Frauen nehmen?), können die Muslmbrüder um so freier agieren und gut organisiert operieren und ihre sozialen Netzwerke ausbauen, die ihnen bei fehlenden staatlichen Strukturen Zulauf der Massen bringt. Sie werden also alles daran setzen, sich den freien Wahlen einer unfreien islam-gefangenen Bevölkerung nicht  in den Weg zu stellen. Dass man sie an ihren Bärten an den Demos erkennen würde, ist eine so naive Vorstellung der FR, dass sie nur aus deutschem Dhimmireich kommen kann. Oder ist die FR imstande, in dem gut rasierten Tariq Ramadan einen Muslimbruder und Islampropagandisten zu erkennen?

Ein Muslimbruder muss nur sagen, Islam ist Frieden, damit die FR ihm das aufs Wort glaubt. Beat Stauffer würde sagen, wenn Ramadan das sagt, kann es nur ernst gemeint sein. Kurz, der Kindergarten mit Onkel Kienzle, Tante Celil und dem Kaspar Friedman, den Plasberg den deutschen Dhimmis vorsetzte, angereichert durch den Kreidefresser Mayzek, der den wahren Islam verkörperte, ersetzte jede Muppet-Show. So muss es Kornblum vorgekommen sein, der nur noch feststellen konnte in die Runde, sie könne da schön schwätzen.

_____

Time am 5. Februar 2011

_____

1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/04/zuviele-kinder/
2) http://zettelsraum.blogspot.com/2011/02/aufruhr-in-arabien-7-wie-ist-eigentlich.html
3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/04/zuviele-kinder/#comment-1050
4) http://widerworte.wordpress.com/2011/02/03/die-mauern-des-islam-sind-noch-nicht-gefallen/

Diagnose: Fieslahm

8. Januar 2010

Am 30. Dezember 2009 hatte ein mohammedanistischer Doppelagent in Afghanistan einen jordanischen Hauptmann und mindestens acht Amerikaner getötet. Unter diesen waren sieben CIA-Agenten, was in einem Artikel von Matthias Rüb auf FAZ.net am 1. Januar (1) mit dem „Verlust eines ganzen Bataillons“ (2), also dem Verlust von 300 bis 1.200 regulären Soldaten gleichgesetzt wird. Bei „Sicherheitspolitik“ gibt es einige interessante Kommentare zum Thema (3), und die heutige FAZ kann auch noch einen draufsetzen.

_____

Balawi verbreitete Fatwa gegen Redeker

Jordanischer Doppelagent war
französischen Geheimdiensten seit 2006 bekannt

Die Spur des jordanischen Doppelagenten, der den Selbstmordanschlag auf einer amerikanischen Geheimdienstbasis in Afghanistan verübte, reicht nach Frankreich zurück. Wie am Donnerstag in Paris bekannt wurde, war es Humam Khalil Abu-Mulal al Balawi gewesen, der 2006 die Fatwa gegen den französisch-deutschen Philosophieprofessor Robert Redeker auf seinem Internetforum Al Hesba verbreitet hatte. Den französischen Geheimdiensten war al Balawi, der bei seinem Selbstmordanschlag am 30. Dezember im Stützpunkt “FOB Chapman” sieben CIA-Mitarbeiter in den Tod riss, seit 2006 wohlbekannt.

Redeker hatte im September 2006 nach der Rede von Papst Benedikt XVI. in Regensburg unter der Überschrift “Wie sich die freie Welt angesichts der islamistischen Einschüchterungen verhalten soll” einen Artikel in der Zeitung “Le Figaro” veröffentlicht. Wenige Tage später tauchten sein Porträtbild, ein genauer Lageplan seines Wohnhauses sowie die Beschreibung des Anfahrtsweges auf der islamistischen Internetseite Al Hesba auf. “Möge Allah uns einen Löwen senden, um diesen Mann zu enthaupten” stand neben dem Konterfei Redekers. Der Philosophieprofessor, der sich mit Unterricht an zwei Mittelschulen bei Toulouse seinen Lebensunterhalt verdiente, musste untertauchen. Intellektuelle und Politiker solidarisierten sich mit dem “französischen Salman Rushdie”. Präsident Sarkozy sprach von einer “skandalösen Fatwa” und sicherte Redeker den Schutz der Republik zu.

Doch das Interesse an ihm schwand rasch wieder. Dabei sind die Morddrohungen gegen Redeker immer wieder erneuert worden. Der 55 Jahre alte Philosoph lebt weiter unter Polizeischutz, hat sein Haus bei Toulouse verkauft und den Lehrbetrieb verlassen. Als sein Vater in Deutschland starb, durfte Redeker aus Sicherheitsgründen nicht das Begräbnis organisieren. Die Zeitungen und Zeitschriften, die Redekers provozierende Beiträge immer gern gedruckt hatten, lehnen es inzwischen ab, ihn zu veröffentlichen. (…)

_____

Nun sollte man meinen, der Skandal um die Todesfatwa sei groß genug gewesen, als dass man ihren Urheber nicht aus den Augen ließe, aber das war auch gar nicht geschehen. Offenbar waren nicht nur die Franzosen im Bilde, denn „dass der Mann eine extremistische Vergangenheit hatte, sei sowohl den Jordaniern als auch den USA BEKANNT gewesen. Die Dienste seien aber davon ausgegangen, dass er als ÜBERLÄUFER eingestuft werden könne. Tatsächlich veröffentlichte Balawi auch während seiner Tätigkeit als Doppelagent unter dem Namen Abu Dudschana el Charassani radikale Texte im Internet“, wusste n-tv vorgestern zu berichten (4).

Ich würde deshalb davon ausgehen, dass die Ursache der Katastrophe die Unklarheit über die Natur des Gegners war. Auch Leute, die beruflich und unter Einsatz ihres Lebens „heißen“ Counterjihad betreiben, zum Teil jahrelang, können die Fehleinschätzung einfach nicht ablegen, dass es sich bei Mohammedanisten im Grunde um Menschen wie du und ich, um vernunftbegabte, berechenbare Wesen handele. Dies führt zu Verhängnissen wie dem oben geschilderten. Ich plädiere daher dafür, jedwede Sentimentalität auszuschließen und den Fieslahm eher als Naturkatastrophe oder besser noch als Krankheit zu betrachten, so wie dies Gastautorin Regine van Cleev unlängst tat, als sie ihn satirisch als „männliche Geschlechtskrankheit“ bezeichnete (5).

Über Alkoholismus heißt es, dass er eine lebenslange Suchtkrankheit sei. Die Kranken bezeichnet man als praktizierende oder „trockene“ Alkies, aber einmal Alkoholiker sei man immer einer. Der trockene zeige ein spezifisches, unruhiges Verhalten, und schon eine Praline oder ein Schluck Kefir könne die unkontrollierte Sucht sofort wieder auslösen. So betrachtet ergibt sich die Konsequenz, selbst hervorragenden Mitstreitern wie Apostat Ali Sina (6) von „FaithFreedom“ stets mit einem Rest Misstrauen zu begegnen (was bei Herrn Sina sicher auch auf Verständnis stoßen würde).

FAZ-Leser Guido Stepken gab am 4. Januar zudem den Hinweis auf die Geisteskrankheit „Borderline“ (7):

„Vermutlich können nur wenige etwas mit dem Begriff anfangen. Borderliner sind in allen Kulturen ein weitgehend unbeachtetes Phänomen. Es sind Menschen, wo in frühester Jugend ein Elternteil (mindestens) gefühlskalt bzw. in sich stark ‚polar’ war, d.h. ‚liebend’ und ‚brutal strafend’ gleichzeitig. Kleinkinder, wo z.B. die Mutter wegen Drogen oder Alkoholismus oder anderen Gründen ‚überfordert’ war, die von Mutter einerseits brutal geschlagen, aber auch geliebt wurden, befinden sich dauer ihres Lebens in einer Art ‚Alarmzustand’ mit stark erhöhtem Adrenalinpegel. Sie sind dauernd auf der Hut, weil sie nicht wissen, ob der Mensch, der gerade ihnen gegenüber steht, gut oder böse zu ihnen ist. Sie entwickeln daher sehr merkwürdiges Sozialverhalten, testen Menschen dauernd, indem sie sie emotional auf die Palme bringen. Dazu kommt, das Mensch bauartbedingt beim Abbau von Adrenalin Endorphine ausschüttet, sich also diese Menschen tendenziell in ‚kribbelige’ Situationen bringen oder auch geistig im Kollektiv hineinsteigern, wobei sie eigentlich nur auf die anschließenden Glückshormone scharf sind. Addiert sich dann noch eine Ideologie hinzu, ein ‚kollektives Feindbild’, so neigen dann diese Menschen zu Terrorismus.“

Decken sich Herrn Stepkens Ausführungen nicht mit vielem, was wir über die Pädagogik der Orks wissen? Diese verprügeln auch in intellektuellen Kreisen ihre Jungen regelmäßig, „damit sie stark werden“. Sie bringen ihnen bei, immer zuerst zuzuschlagen (8). Schon ein Fünfjähriger ist Pascha über seine Mutter, die ihn hart straft, solange sie noch die Kräftigere ist, aber später… Und wird nicht Alla selbst als “stark polar” geschildert, als jemand z.B., der in Versuchung führt um anschließend zu strafen (9)?

Der Kloran, Produkt einer Geisteskrankheit, produziert – in den Stand einer Religionsgrundlage gehoben – fortwährend neue Geisteskranke. Diese leben in dem Wahn, ihrem höchsten Wesen durch die Ermordung seiner Gegner dienen zu müssen. Sie glauben, dass Alla sie mit Sicherheit nur dann in der Ewigkeit belohnt, wenn sie im Kampf für ihn sterben. Das ist eine besonders schwere und gefährliche Geisteskrankheit, sie ist nur eindämmbar aber nicht heilbar, sie kann jederzeit wieder ausbrechen, sie fordert Blut. Die Befallenen sind nicht vernünftig, und man kann nur sehr begrenzt mit ihnen verhandeln.

Der Fieslahm ist nicht besonders ansteckend, aber da er ungehemmte Vermehrungswut hervorruft, und da Kinder besonders leicht und nachhaltig infiziert werden, breitet sich die Krankheit dennoch rasant aus.  Jeder Tag verringert die Chancen, die Pandemie auszumerzen. Kann man impfen? Ja: durch Wissen. Ansonsten hilft nur Quarantäne.

Time am 8. Januar 2010

_____

1) http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E294BCE940B48492B9BEAEB7D3235366A~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews

2) http://weblog-sicherheitspolitik.info/2010/01/02/anschlag-auf-fob-chapman-wie-der-verlust-eines-ganzen-bataillons/

3) http://de.wikipedia.org/wiki/Bataillon

4) http://www.n-tv.de/politik/Jordanien-raeumt-Zusammenarbeit-ein-article668454.html

5) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/17/geschlechtskrankheit-mohammedanismus/

6) http://www.faithfreedom.org/islam/protecting-feelings-muslims

7) http://www.faz.net/s/RubB9EEEB8472F64991AD7DFD4BB9D27302/Doc~ED576CFBD5FAF4BD099019EBFF06A5C1F~ATpl~Ekom~SKom~Arub4kom~E%7BBA2FEF69-D90D-4958-9D58-B10299C8647D%7D~Apge~E2.html

8) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/29/mohammedanismus-gewalt-0/

9) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/der-kloran-2-unterwirf-dich-einem-sadisten/

_____

PS1, anderes Thema: Brüssel ernennt Städte zu “Europäischen Kulturhauptstädten”. Dieses Jahr ist Istanbul dran, das ja zumindest ein ganz kleines bißchen in Europa liegt. Die Stadt wird von der EU mit 170 Mio. Euro gefördert, aber was schief laufen kann, läuft schief. Karen Krüger berichtet unter http://www.faz.net/s/RubBD40B5F27F70432E9C30EABBFBFFE409/Doc~E9BE3A98005BF4A8A9EA301CB83E9E0A7~ATpl~Ecommon~Scontent.html

_____

PS2, Umfrage “Welt” online 17:50 Uhr:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article5781270/CDU-folgt-Westerwelles-Werben-um-die-Tuerkei.html#vote_5762216

_____

PS3: Sehr sehenswerter Film zum Thema von Ridley Scott mit Leonardo DiCaprio:

“Body of lies” von 2008

http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Mann,_der_niemals_lebte

Geschlechtskrankheit Mohammedanismus

17. Dezember 2009

Ich erlaube mir, im Folgenden einen Gastbeitrag von REGINE VAN CLEEV zu veröffentlichen, den diese gestern im Kommentarbereich eingestellt hat. Sie kennzeichnet mit drastischen Worten den Mohammedanismus als von Männern getragene Perversion.

Necla Kelek: “Als Jugendliche fragte ich meine Mutter, wann ich frei sein würde, in dem Sinne, wann ich denn für mich entscheiden könne, was ich tun will. Sie antwortete: ‘Die Freiheit ist nicht für uns gemacht.’ Sie verstand meine Frage im Grunde auch gar nicht. Für sie war ‘frei sein’ gleichbedeutend mit ‘vogelfrei’, das heißt ohne Schutz zu sein. ‘Frei sein’ ist schutzlos, verlassen sein; die Frau ist im Zweifelsfall der Gewalt der Männer ausgeliefert. Die Männer schützen die Frauen vor der Gewalt fremder Männer. Ist der eigene Mann gewalttätig, so ist das Kismet. Männer, das sind in der Lebenswelt der muslimischen Frauen Beschützer und Bewacher. Und Männer sind die Öffentlichkeit, die Frauen deren Privatheit.” (1)

_____

Der Islam ist eine männliche Geschlechtskrankheit einer Killer- und Schlägeraffen-Spezies, die sich in der arabischen Wüste des siebten Jahrhundert zu Raubnomadenhorden entwickelte und auf dieser Entwicklungstufe der Beutemacher stehenblieb. Mit dem Befall vom Islam bilden sich Wucherungen im männlichen Hirn, das zu Grössenwahnideen anschwillt. Der Islam ist auch mit Gewalt auf weibliche Wesen übertragbar, vorwiegend durch frühe Vergewaltigungen im Kindesalter, genannt „Ehe“, sowie Einsperrung in Stoffkäfige und regelmässiges Prügeln im Fall von mangelndem Respekt vor den Prügelprimaten, aber auch bei vorhandenem und bereits eingeprügeltem Respekt.

Im Westen wird dieser Epidemie vor allem durch eine Form der Hirnerweichung unter den intellektuellen Kriminellenfreunden Vorschub geleistet, die die Regression in die Blutrünstigkeit archaischer „Sitten&Bräuche“ als Thrill erleben, der ihnen die Befriedigung ihrer gutmenschlich verschleierten wahren Gelüste, die sie mit Deep Throat nur als Zuschauer ausleben können, live erlaubt. Mit Islam im Land ist das Kehlenaufschlitzen und das Abschlachten von Menschen auf offener Strasse greifbar nahe gerückt, hautnah erlebbar, was die Faszination dieser Gewaltreligion auf ihre westlichen Freunde ausmacht.

Auch stellt der Islam jedem Mann, der es sich leisten kann, sein kleines Privatbordell und Sex-KZ mit unbegrenztem Prügelrecht daheim gratis in Aussicht, inklusive Erfüllung aller pädosexuellen „Bedürfnisse“. (Jedem nach seinen Bedürfnissen, weshalb er auch bei linken Intellektuellen hohes Ansehen geniesst.) Die Folgen der Ausdehnung des Faustrechts im Haus und auf der Strasse sind die Verwüstung ehemals zivilisierter Gegenden und die Produktion einer verwahrlosten Massenpopulation, die wegen des Gewaltappeals, der an die übelsten Eigenschaften der Spezies appelliert und sie erfolgreich aktiviert, allen Reformversuchen standhält. Die Unterwerfung unter Allah fällt den Anhängern der Killerreligion um so leichter, als sie ihnen die Unterwerfung aller erlaubt, die Allah nicht wollen. Und das mit allen Mitteln, die den Prügelprimaten besonders gut gefallen.

Wie Kehlenaufschlitzen, mit dem Messer Abschlachten, Augen Ausstechen, Gesichter mit Säure Verätzen, Steinigen, Berauben und Beute zum sexuellen beliebigen Gebrauch einsperren. Ganz besonders attraktive Perspektiven eröffnen sich für Sadomasos, die sich nicht zu outen wagen, aber dank dem Islam entweder aktiv oder passiv an Auspeitschungen teilnehmen können. Auch die Aussicht auf Overkill wirkt animatorisch auf westliche Friedensmenschen.

Zudem bietet der Islam Ersatzbefriedigung für die Nostalgiker und Liebhaber der nicht mehr ganz aktuellen Gulag- und KZ-Systeme. Er bietet den Komfort der Sklavenbesitzer daheim.

Statt den Methoden des Vergasens verbindet das islamische Recht robustere Formen der körperlichen Ertüchtigung durch das Steinewerfen auf lebende Menschenköpfe mit dem Genuss des Erlebnisses der vorangehenden Gruppenvergewaltigung. Auch führt er den Zuschauern das Opfer in allen Stadien seines Sterbens vor Augen. Auch das eigenhändige Abhacken von Händen und Füssen, oder die vielseitige Aufgabe, rudelweise mit Schlagstöcken (fasces) auf den Strassen alles zur Räson zu bringen, was einem nicht gefällt, ermöglicht es den deutschen Professoren, die von der Islamophilitis befallen sind, eine ganz neue fascinierende Wirklichkeitserfahrung.

Dazu hält der Islam ein Heer von modernen Interpreten in allen Medien in Arbeit und Brot, die den noch Ungläubigen die ganze Schönheit dieser noch von keiner westlichen Dekadenz verdorbenen Religion erläutern und ihnen erklären, dass wer dieselbe nicht mag und hochschätzt, ernsthaft krank ist.

Regine van Cleev am 16. Dezember 2009

_____

(1) http://www.faz.net/s/Rub4521147CD87A4D9390DA8578416FA2EC/Doc~EAC62BF6E610D47E98790BF227E8EB577~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

auch: http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/29/unglucklichsein-externalisieren/
und http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/29/mohammedanismus-gewalt-0/
aktuell (Gewalt gegen Frauen in moh. Ländern): http://www.tw24.info/?p=1757

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.