
„Adam und Eva“ von Lucas Cranach d. Ä. “Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“ (1. Mose 1/27)
In einem Aufsatz von Dr. Gunnar Heinsohn, den ich gestern brachte (1), schreibt dieser:
„(…) Deshalb kann sich die Armee Ägyptens nicht einfach abseitshalten und darauf hoffen, dass der Prozess unblutig bleibt. Die tunesische Armee hingegen kann nach der Abhalfterung ihres Präsidenten Ben Ali wieder in den Hintergrund treten. In dem Maghrebland liegt das Verhältnis zwischen Sechzigjährigen und Zwanzigjährigen bei rund 1 : 2,3 und nicht bei knapp 1 : 3 wie in Ägypten. Überdies können Tunesiens Fünfzehn- bis Neunundzwanzigjährige entspannter bleiben, weil die nachrückende Konkurrenz der bis zu Vierzehnjährigen nur noch 85 Prozent ihrer eigenen Stärke ausmacht. Hier sorgt die geringe Geburtenrate von nur 1,7 Kindern (gegen 1,4 in der Schweiz oder Deutschland) dafür, dass die Angst vor geringen Renten alsbald stärker ausfällt als die vor zornigen jungen Männern. (…)“
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Heinsohns optimistische Sicht auf Tunesien entspricht der Einschätzung Zettels (2):
„(…) Denn es hat im Augenblick den Anschein, daß die tunesische Revolution zu Ende gegangen ist. Die Regierung hat das gemacht, was In Ägypten Mubarak bisher nur ankündigte: Sie hat beherzt Reformen innerhalb des bestehenden Systems in Angriff genommen.
Vor allem auf der personellen Ebene. Ministerpräsident Mohammed Ghanouchi hat am 27. Januar sein Kabinett gründlich umgebildet. Mit Ausnahme weniger Ressorts (wie Verteidigung) gehören ihm keine Politiker des alten Regimes mehr an, sondern überwiegend Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft.
Eine Schlüsselposition hat der Ökonom Elyès Jouni, der bisher Professor an der Universität Paris-Dauphine war. Er wird als Staatsminister beim Premierminister die wirtschaftlichen und sozialen Reformen koordinieren. Gesundheitsministerin ist jetzt Habiba Zéhi Ben Romdhane, Medizinprofessorin und Mitgründerin der tunesischen Sektion von Amnesty International. Der Minister für Wirtschaft und Technologie, Afif Chelbi, hat in Frankreich studiert und war zuletzt Vorstandsvorsitzender einer großen Bank.
Nicht nur in die Regierung sind glaubwürdige neue Personen eingezogen. Sämtliche Gouverneure wurden ausgetauscht; eine Säuberung der Polizei ist im Gang.“
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Auch in einem Interview von Heike Göbel und Manfred Schäfers mit Robert Zoellick, dem Präsidenten der Weltbank, in der heutigen FAZ, werden u.a. die Unterschiede zwischen Ägypten und Tunesien deutlich.
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“Revolutionen können ungemütlich werden”
Die Welt schaut nach Arabien. Millionen protestieren in Ägypten gegen Präsident Husni Mubarak, den die westliche Welt lange stark unterstützt hat – auch die Weltbank
FRAGE: Herr Zoellick, war die jahrzehntelange Hilfe für autoritär regierte Länder wie Ägypten richtig?
ANTWORT: Diese Länder hatten Fortschritte gemacht: Geringere Kindersterblichkeit, bessere Gesundheit der Mütter, auch die Armut ist gesunken. Aber die jungen Leute, ob ausgebildet oder nicht, haben keine Arbeit gefunden. Ein schlagendes Beispiel ist Südkorea. Es hat halb so viele Einwohner wie Ägypten, exportiert aber an einem Tag so viele Industriegüter wie Ägypten in einem ganzen Jahr. Die Wirtschaft hat also kaum Fortschritte gemacht. Und auch die Korruption hat die Menschen auf die Straße getrieben.
FRAGE: Die Weltbank hat zwar Bekämpfung der Korruption auf ihre Fahne geschrieben, aber die Zustände in Ägypten nicht angeprangert. Was ist schiefgelaufen?
ANTWORT: Wir haben im vergangenen Jahr einen Report über die Region verfasst, der mit Blick auf Korruption und Nepotismus nicht vorteilhaft ausgefallen ist. Doch Korruption ist ein weltweites Problem. Letztlich können wir nur die unterstützen, die sich für größere Transparenz einsetzen. Und natürlich haben wir besondere Verantwortung, unsere eigenen Programme frei von Korruption zu halten. Wir arbeiten aber in einem komplexen Umfeld. Wir können nicht nur dahin gehen, wo nichts dergleichen vorkommen kann.
FRAGE: Wie viel Geld bekommt Ägypten von der Weltbank?
ANTWORT: Knapp 2,2 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr. Das war aber überdurchschnittlich, in den vergangenen fünf Jahren gab es insgesamt knapp 5 Milliarden Dollar.
FRAGE: Hat die Weltbank die Lage in Arabien falsch eingeschätzt?
ANTWORT: Niemand konnte die Entwicklung in Tunesien und Ägypten voraussehen. Ich weiß auch nicht, welches Land als Nächstes kommt. Wir können nur bei der Modernisierung helfen. In Ostasien ist das gut gelungen; Wirtschaftsreformen haben dort eine Mittelschicht geschaffen. Meine Hauptsorge ist nun, dass wir einer neuen reformwilligen Regierung nicht schnell genug helfen können.
FRAGE: Warum nicht?
ANTWORT: Große Organisationen wie die Weltbank stehen in der Kritik, zu langsam zu reagieren. In Tunesien muss die Übergangsregierung schon mit einer Herabstufung der Kredite leben. Sie muss Nahrungsmittel und andere Importe bezahlen. Es wäre eine Tragödie, wenn wir den günstigen Moment verpassten und eine Regierung, die Reformen plant, weggefegt würde, weil sie keinen Zugang zu den notwendigen Finanzen hat. Ich glaube, Tunesien hat bessere Chancen als Ägypten. Dort ist es sehr unsicher.
FRAGE: Wie kann die Weltbank jetzt helfen?
ANTWORT: Wir müssen jedes Land für sich betrachten. In Tunesien sind wir schon in Kontakt mit der Übergangsregierung. Wir versuchen, bei der Rückführung gestohlener Vermögen zu helfen. Wir bemühen uns, die finanzielle Situation zu klären. Die hohen Nahrungsmittelpreise könnten ein Problem werden. In Ägypten bin ich jetzt erst einmal damit beschäftigt, unsere Leute in Sicherheit zu bringen.
FRAGE: Haben die Unruhen in der Region negative Folgen für die Weltwirtschaft?
ANTWORT: Ich schaue lieber auf die positiven Möglichkeiten, aber es gibt klare Risiken. Der Ölpreis steigt, der Suezkanal ist gefährdet. Revolutionen können ungemütlich werden.
FRAGE: Der Ökonom Nouriel Roubini warnt, die arabischen Proteste könnten die Erholung der westlichen Industrieländer gefährden und in den Schwellenländern zur Überhitzung führen. Ist diese Sorge übertrieben?
ANTWORT: Es gibt diese Gefahren, aber sie rühren nicht von den arabischen Straße her, sondern von den grundlegenden Ungleichgewichten der Weltwirtschaft. Das größte Problem vieler Entwicklungsländer sind die Überhitzung, die Inflation, Vermögenspreisblasen und damit das Risiko eines Platzens. Gleichzeitig hat Amerika nur ein geringes Wachstum, das nicht reichen könnte, um die Arbeitslosigkeit abzubauen. Die Regierung muss mit der großen Schuldenwelle fertig werden. Ich gehe aber nicht so weit wie Roubini. Doch wir arbeiten sehr eng mit unseren Partnern in den Entwicklungsländern zusammen, um Überhitzungen zu vermeiden.
FRAGE: Wo setzen Sie an?
ANTWORT: Vor allem die Entwicklung der Nahrungsmittelpreise ist besorgniserregend.
FRAGE: Welche Rolle spielt die Spekulation?
ANTWORT: Das ist sehr schwer zu beurteilen. Es gibt viele Untersuchungen, aber kein klares Ergebnis. Oft hilft Spekulation Bauern, Preisschwankungen auszugleichen. Aber wir beobachten jetzt vor allem einen dauerhaften Anstieg der Nachfrage, nicht zuletzt nach höherwertigen Lebensmitteln. Mehr Fleisch erfordert noch mehr Getreide. Ein Teil des jüngsten Preisanstiegs geht auch auf das Wetter zurück. Anders als 2008 sind die Vorräte größer, allerdings nicht überall. Preisdämpfend wirkt zum Teil der schwache Dollar. Trotzdem: Es gibt natürlich auch wenig Luft. Rund 900 Millionen Menschen haben kaum Möglichkeiten, genug Geld für ihre Ernährung aufzubringen. Deswegen habe ich darauf gedrängt, dass die Gruppe der zwanzig wichtigsten Wirtschaftsnationen die Lebensmittelpreise ganz oben auf die Tagesordnung setzt.
FRAGE: Was können Sie tun?
ANTWORT: Es geht um zwei Dinge: die Preisschwankungen und die Produktionsbedingungen. Um die starken Schwankungen zu verhindern, wäre es hilfreich, wenn wir mehr Information über die Nahrungsvorräte hätten. Wir müssen zudem Exportverbote verhindern. Wir brauchen auch bessere Wettervorhersagen und größere Vorräte in den Ländern, in denen die Wahrscheinlichkeit von Knappheit groß ist. Man kann die Finanzmärkte auch nutzen, um Schocks zu vermeiden.
FRAGE: Das betrifft die Preisschwankungen. Aber wie wollen Sie dafür sorgen, dass mehr produziert wird?
ANTWORT: Wir müssen kleinen Farmern praktisch helfen. Wir betrachten die ganze Wertschöpfungskette: Eigentumsrechte, Bewässerung, Samen, Dünger, Lagerhaltung. Die Hälfte der Produktion geht auf dem Weg zum Markt verloren. Wir brauchen private Investoren, doch sie verlangen, dass wir Anfangsrisiken mittragen.
FRAGE: Warum profitieren die Bauern in vielen Gegenden nicht von höheren Preisen?
ANTWORT: Wir brauchen noch eine Revolution: Wir müssen kleinen Bauern helfen, mit Risiken umzugehen. Wir arbeiten daher an einer Mikroversicherung.
FRAGE: Viele Banken, die Mikrokredite anbieten, stehen gerade mächtig unter Druck.
ANTWORT: Bevor es sie gab, hatten wir Geldverleiher, die 80 bis 90 Prozent Zinsen verlangten. Mikrofinanzierung hat diese Wucherer überflüssig gemacht. Das ist aber nur ein Teil der Lösung. Für die armen Leute auf dem Land ist es genauso wichtig, dass sie ihre Produkte auf den Markt bringen können. Doch daran hapert es viel zu oft; viele sind vom Handel abgeschnitten.
FRAGE: Kann das, was in Ägypten passiert, sich in China wiederholen?
ANTWORT: Chinas Erfolg auch in der Armutsbekämpfung ist so groß, dass das ägyptische Szenario nicht wahrscheinlich ist. China wird Schwierigkeiten bekommen, aber es ist beeindruckend, dass die Chinesen versuchen, Hilfe zu bekommen. Es geht darum, das Gleichgewicht herzustellen und die Binnennachfrage zu stärken. Noch wächst Chinas Wirtschaft um 10 Prozent im Jahr. Das verdeckt viele Probleme. Würde China nur noch 5 Prozent wachsen, was aus europäischer Sicht sehr viel wäre, würden plötzlich viele Dinge nicht mehr so gut aussehen. Es gibt Projektionen, nach denen es in China immer steil nach oben weitergeht. Doch die Erfahrung der letzten fünfzig Jahre lehrt, dass dies nicht sehr wahrscheinlich ist. Zugleich entsteht mit dem Fortschreiten der wirtschaftlichen Entwicklung eine wachsende Mittelschicht, die unabhängig ist von der Regierung. Das öffnet ein Land.
FRAGE: Noch ein kurzer Blick nach Europa. Hat der Euro eine Zukunft?
ANTWORT: Ich habe den Euro immer als politisches Projekt gesehen. Ökonomen haben aber zu Recht gesagt, dass das möglicherweise nicht reicht, wenn die ökonomischen Fundamente nicht stimmen. In den kommenden Wochen wird man die Probleme angehen; Deutschland spielt eine Schlüsselrolle. Die Herausforderung liegt darin, das starke politische Bekenntnis zum Euro auf ein starkes ökonomisches Gerüst zu setzen.
FRAGE: Muss man Griechenland und Irland umschulden?
ANTWORT: Schon vor einem Jahr habe ich gesagt, dass Griechenland Mühe haben wird, auf die Beine zu kommen, wenn es die Schulden nicht restrukturiert. Sie müssen aber auch ihre Wirtschaft wettbewerbsfähig machen.
FRAGE: Was ist wichtiger: Transfers oder ein Pakt für Wettbewerbsfähigkeit?
ANTWORT: Man braucht beides. Finanztransfers verhindern den Zusammenbruch. Auf längere Sicht geht es aber um die Wettbewerbsfähigkeit.
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Wir sehen also einerseits die Hoffnung, dass Tunesien z.B. auf Grund seiner europäisierten Eliten einen unblutigen Übergang in ein moderneres Gesellschaftssystem schaffen könnte, was im Fall Ägyptens jedoch mehr als fraglich scheint. Zoellick sieht die Perspektive des nicht-mohammedanistischen Chinas positiv, Kommentator Anu verweist ebenso auf die mohammedanistischen Malaien Thailands (3), die nichts gebacken kriegen und wohl für die Orks insgesamt (und auch die Tunesier unter ihnen) beispielhaft sind.
Wie auch immer, eine entscheidende Frage in Bezug auf die Auseinandersetzung mit den aktuellen Veränderungen in der mohammedanistischen Welt wird – andererseits – nicht gestellt. Dies ist die Frage, was für die andere Hälfte der mohammedanistischen Menschen – die Frauen – dabei herausspringen könnte.
Es macht nicht den Eindruck, als ob sie auf Erleichterung ihrer Unterdrückung hoffen könnten, im Gegenteil.
Und es ist die Frage, was wir überhaupt mit Apartheidsstaaten zu tun haben sollten, mit Staaten oder Regimewechseln, die ihre weiblichen Bürger grundsätzlich einschränken und entrechten. Und es ist seltsam, dass das Schicksal der „anderen“ Hälfte bei „uns“ kein Thema der diesbezüglichen Debatte ist.
Lesen Sie diesbezüglich einen Aufsatz der geschätzten Kollegin Regine van Cleev (4).
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Die Mauern des Islam sind noch nicht gefallen
Die Muslimbrüder haben gut hoffen auf offene Demokratie und „freie Wahlen, die ihnen ein ungestörtes Operationsfeld bieten
Unter dem Titel Der Mauerfall Arabiens (Focus 5/11 v. 31.1.2011) kommentiert Wolfram Weimer den Einbruch der autokratischen arabische Regime, so als wäre das Ende der Diktaturen gekommen mit der Vertreibung jetziger Machthaber. Aber die Mauer, die fallen müsste, um der Unterdrückung ein Ende zu machen – ach wer glaubt’s denn ausser Reinhard Baumgarten, Udo Steinbach, Daniel Vischer (CH) u.a. Sprachrohre der Islamlobby der Medien, für die nur Israel das Problem in Nahost ist und nicht der Islam… Diese Mauer ist noch nicht gefallen für die Sklavenkaste des Islam, keine Haremsmauer und kein Stoffkäfig ist für die Untermenschen unter der Hauspolizei der männlichen Herrenmenschen gefallen, solange der Islam als Staatsreligion regiert – , diese Mauer ist noch intakt. Denn der Islam ist das Gefängnis, in das die weibliche Bevölkerung eingesperrt ist unter einer Herrenmenschenkaste, die sich jetzt als Freiheitshelden feiern lässt, aber deren Mehrheit keineswegs die mutmassliche Demokraten zu begrüssen sind.
Der israelische Vize-Premier und frühere Geheimdienstler Mosche Jaalon (Focus 5/11) sagt:
„Israel musste miterleben, wie freie Wahlen zur Herrschaft der radikal-islamischen Hamas führten. Islamisten missbrauchen die demokratischen Regeln, um an die Macht zu kommen. Dann installieren sie sofort ihre theokratisch-despotischen Regime.“
Weimer weiss sehr gut, wie diese Regime aussehen und was sie vor allem für die weibliche Bevölkerung bedeuten, ein Apartheidsregime, das die hiesigen politischen Eliten nicht interessiert. In diesem Focus-Artikel beschreibt er es sogar. Aber auch ihn hat es nicht sonderlich interessiert, was ein Ex-Moslem wie der syrische Islamexperte Sami Alrabaa zur Frauenversklavung im arabischen Kernland des Islam zu sagen hatte, auf entsprechende Informationen reagierte Weimer mit der üblichen Ignoranz der intellektuellen Eliten, nämlich gar nicht. Die Medien berauschen sich derweil am Schwärmer Abdel Samad, der auf den youth bulge setzt, die gewaltträchtigste Bevölkerungsgruppe der islamischen Welt.
Es gibt Schätzungen, wonach die Moslembrüder bei „freien“ Wahlen in Ägypten 30% der Stimmen bekommen könnten. Es könnten auch mehr sein, wie in Algerien. Auch dann werden sie ihr Regime gegen die dezimierten Demokraten mit allen Mitteln der religiös befeuerten Gewalt, die durch die autokratischen Herrscher noch etwas in Schach gehalten wurde, durchzwingen. Bestes Beispiel: Iran, wo nach der Revolution und Vertreibung des Schahs der gnadenlose Gottesstaat errichtet wurde. Kein Anlass zu Optimismus. Solange der Islam nicht radikal beschnitten wird, wird sich an der Garantie des Elends, der „Demografie“ nach islamischen Vermehrungsmethoden mit Gewalt, sprich an den Folgen des sexuellen Gewaltregimes der islamischen Frauenversklavung, nichts ändern. Die Verelendungsspirale dreht sich weiter unter dem Islam. Die islamische Vermehrungswut nach „Allahs Willen“ ist keine Folge der autokratischen Herrschaftssysteme, sondern Islam pur.
Bisher hat nur das Militär (siehe Türkei und Algerien) den Gottesstaatsterror mehr schlecht als recht eingedämmt. Wenn die eiserne Faust gelockert wird, kommt nicht etwa die Demokratie zum Vorschein, sondern die Fratze der Scharia. Siehe Iran, siehe Irak, siehe auch Afghanistan nach Abzug der Russen, siehe Türkei unter Erdogan und ihre islamischen Kolonien in Westeuropa, die mehr zur Islamisierung Europas als zur Demokratisierung Anatoliens taugen. Anders gefragt: wo gäbe es denn eine Demokratie in einem islamischen Land, die den Namen verdiente? Lässt sich die Gewaltreligion des Islam überhaupt demokratisch zur Vernunft bringen? Es gibt auch einen moderaten Nationalsozialismus. Die Euphorie eines Abdel Samad ist herzlich naiv. In Israel sieht man die Dinge etwas realistischer.
Linke Politiker flirten mit „moderaten“ Taliban, die sie sich ausgedacht haben. Und Grüne Bonzen wie der Schweizer Altstalinist Vischer jubilieren, dass Gaza nicht mehr von Ägypten „ausgehungert“, sprich die Waffenlieferungen gegen Israel unter den Muslimbrüdern nicht mehr getarnt werden müssen. Dann braucht die Türkei auch kein Schiff mehr mit Munition nach Gaza zu schicken, und Herr Mankell kann dann die Friedensmission ganz legal über Ägypten begleiten, unter dem Schutz der Muslimbrüder.
In den westlichen islamophilen Medien wird der Religionsterror der Muslimbrüder neustens als „konservativ“ verkauft, und der Sexualterror gegen Frauen gilt als moderater Islam, wenn nur die Herrenmenschen nicht gerade mit dem Sprengstoffgürtel herumlaufen, sondern nur die Hälfte der Bevölkerung Frauen friedlich versklaven und zu Untermenschen degradieren. Das ist der „Grundwiderspruch“ der islamischen Gesellschaft, der allen anderen vorangeht. Die Folgen der Vermehrung mit Gewalt nennt man neutral „Demografie“. Es ist die Garantie der Elendsspirale, die sich weiterdreht, solange der Islam dominiert. „Konservativer“ Islam ist der westliche Deckname für die Verbrechen islamischer Herrenmenschen an Frauen und Kindern. Sie leben in islamischen Ländern unter dem Religionsterror einer Herrenkaste.
FOCUS: „Von Kafka stammt die Beobachtung, dass jede Revolution „verdampft“ und den „Schlamm einer neuen Bürokratie“ hinterlässt. Hier könnte der Schlamm aus Fundamentalismus bestehen. Vor allem die Frauen Arabiens hätten den Preis zu zahlen. Schon jetzt werden sie als Untermenschen behandelt wie einst die Schwarzen in Südafrika. Wenn wir die mutigen Frauen in Tunis, Kairo und Teheran demonstrieren sehen, dann sollten wir erkennen: Es gibt eine neue Apartheid. Wieder werden einer Gruppe die Menschenrechte aberkannt. Diesmal macht nicht die Hautfarbe, sondern das Geschlecht den Unterschied. Das Pretoria unserer Tage trägt Schleier. Die neuen Apartheidsopfer dürfen nicht einmal anziehen, was sie wollen. Man steckt sie in dunkle Tücher und stigmatisiert sie bis zur Unkenntlichkeit. Eine Diktatur der Männer unterjocht die Hälfte der Bevölkerung mit einer Selbstverständlichkeit, mit der ein Wind durch die Wüste weht. “
So Wolfram Weimers über die Zustände, die der Islam für die Frauen bereithält. Nur weiss man das schon sehr lange. Auch und gerade die Medienherrschaften, die lieber Abdel Samad als Sami Alrabaa hören wollten, wissen, was es heisst, unter dem Islam zu leben als weiblicher Untermensch unter Frauenschindern und Kinderschändern. Bekommt nun einer jetzt kalte Füsse, weil eine ungebremste islamische Radikalisierung des arabischen Gürtels auch die eigene elitäre Zone treffen könnte?
Weimer: „Was aber tun wir? Gibt es Demonstrationen, Lichterketten, Sitzblockaden? Greenpeace denkt an die Wale, Europa an die Gurkenverordnung, die Frauenbewegung an die Lesben-Ehe, die Urlauber an den Strand in Hurghada. Sich darüber zu empören mag so müßig sein wie die Weltgeschichte der Unterlassungen. Vielleicht gehört Doppelmoral zum Politischen wie die Alge ins Meer. Und doch ist jetzt der Moment gekommen, genau diese Unterlassung zu unterlassen.“
Der Moment ist längst vorüber. Warum sollten die europäischen islamophilen Eliten, die die islamische Frauenversklavung seit Jahrzehnten wohlwollend tolerieren, ausgerechnet jetzt keinen Gefallen mehr an ihr finden? Wolfram Weimer hat etwas vergessen zu erwähnen neben Greenpeace, den Lesben und den Urlaubern: die Medien der Isalmlobby. Was haben die Mainstreammedien denn bisher anderes getan als Islamkritik zu denunzieren, Islamkritiker zu kriminalisieren, Sarrazin zu dämonisieren, Israel obsessiv zu kritisieren und den Islam zu hofieren? Und nun umbuhlen sie folgerichtig die Muslimbrüder und überschlagen sich in Verharmlosungen und Vorauskredit für den Fall ihrer Machtergreifung. Die Frankfurter Rundschau (3.2.11) stellt entwaffnend fest, man habe ja keine bärtigen Hassprediger an den Demonstrationen gesehen. Womit sich einmal mehr erhärten liess, dass die deutschen Dhimmis zu den dümmsten der Welt gehören. (Was auch gestern abend mit „Hart aber fair“ wieder demonstriert wurde, wo die Schönredner des Islam das Übergewicht hatten vom Turkislamverbandsfunktionär Mayzek, den Plasberg als Clou ausgewählt hatte, über eine muntere Expertin für deutsche Nahost-Politik, die dort platziert worden war, um aufkommende Skepsis abzublocken und jeden Gedanken an die Bedrohung Israels zu ersticken, bis zum treuherzigen Gutmenschen Kienzle, der die entsprechende deutsche Moral verkörperte, war man sich einig gegen alle Einwände des ehemalige US-Botschafter Kornblum, der den Versuch, den Islamfrömmlern etwas entgegenzusetzen, bald aufgab. Die Besetzung hätte von der FR erlesen sein können.
Die überaus schlaue Beobachtung der FR, das die Muslimbrüder nicht mit Bärten (und im Nachthemd) an den Demos zu sehen waren, ist zweifellos richtig. Denn die Muslimbrüder sind etwas schlauer als die FR und wissen genau, dass die Demokratie ihnen sehr viel nützlicher sein wird als das Mubarak-Regime. Schliesslich kamen sie schon in Algerien per demokratische Wahlen an die Mehrheit. Sie werden alles Interesse daran habe, diese Wahlen stattfinden zu lassen, ja sie „friedlich“ zu ermöglichen. Selbst wenn sie nicht die Mehrheit hätten, kämen sie mit der Demokratie sehr viel weiter als mit einer autokratischen Regierung, unter der sie nicht ungehindert operieren können. Das erlaubt ihnen erst die „tolerante“ und „Religionsfreiheit“ respektierende Demokratie. Da die soziale Misere durch die Wahlen nicht so schnell behoben wird wenn überhaupt (die Basis der Verelendung, die Massenvermehrung ist intakt und wird auch durch „freie Wahlen“ nicht tangiert – oder welcher Moslem lässt sich seine Herrenrechte über die Frauen nehmen?), können die Muslmbrüder um so freier agieren und gut organisiert operieren und ihre sozialen Netzwerke ausbauen, die ihnen bei fehlenden staatlichen Strukturen Zulauf der Massen bringt. Sie werden also alles daran setzen, sich den freien Wahlen einer unfreien islam-gefangenen Bevölkerung nicht in den Weg zu stellen. Dass man sie an ihren Bärten an den Demos erkennen würde, ist eine so naive Vorstellung der FR, dass sie nur aus deutschem Dhimmireich kommen kann. Oder ist die FR imstande, in dem gut rasierten Tariq Ramadan einen Muslimbruder und Islampropagandisten zu erkennen?
Ein Muslimbruder muss nur sagen, Islam ist Frieden, damit die FR ihm das aufs Wort glaubt. Beat Stauffer würde sagen, wenn Ramadan das sagt, kann es nur ernst gemeint sein. Kurz, der Kindergarten mit Onkel Kienzle, Tante Celil und dem Kaspar Friedman, den Plasberg den deutschen Dhimmis vorsetzte, angereichert durch den Kreidefresser Mayzek, der den wahren Islam verkörperte, ersetzte jede Muppet-Show. So muss es Kornblum vorgekommen sein, der nur noch feststellen konnte in die Runde, sie könne da schön schwätzen.
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Time am 5. Februar 2011
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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/04/zuviele-kinder/
2) http://zettelsraum.blogspot.com/2011/02/aufruhr-in-arabien-7-wie-ist-eigentlich.html
3) http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/04/zuviele-kinder/#comment-1050
4) http://widerworte.wordpress.com/2011/02/03/die-mauern-des-islam-sind-noch-nicht-gefallen/