Posts Tagged ‘Terry Jones’

Prophet des Herrn der Fliegen?

17. Dezember 2012

Faust

Wenn jemand zu Ihnen sagen würde: „Ich verehre Adolf Hitler als den bedeutendsten Klaviervirtuosen des 19. Jahrhunderts,“ würden Sie davon ausgehen, dass Ihr Gegenüber eine Vollmeise hat oder einem Paralleluniversum entsprungen ist. Seltsamerweise liegt der Fall anders, wenn die Mohammedanisten ihre beleidigenden Lügen über Jesus verbreiten. Da gibt es in ihrem Pantheon einen Propheten namens Isa, der von seiner Mutter Meryem geboren wurde. Weder hieß er also Jesus, noch hieß seine Mutter Maria, trotzdem nimmt ihnen ein Großteil der Christen ihre Lüge der Gleichsetzung ab, ebenso wie sie unter Gewaltandrohung wohl auch zustimmen würden, dass eins plus eins drei sei.

Vielleicht ist nur der Name unterschiedlich, die Lehre, das Leben und die Worte aber sind dieselben? Unter der Überschrift „Ein Muslim denkt über den Propheten des Christentums nach – Jesus und ich“ liefert Lügenork Dr. Hesham A. Hassaballa in der „Islamischen Zeitung“ (1) hierzu den klaren Gegenbeweis wie auch den Beweis dafür, dass Mohammedanismus und Denken einander fremd sind:

„(…) Tatsächlich reflektiere ich sehr häufig über ihn – und seine Mutter. Während ich durch die Gänge des Krankenhauses gehe, in dem ich arbeite, sehe ich die verschiedenen, hier ausgestellten Krippenszenen. Mich bringen sie dazu, über ihn zu reflektieren und ich werde daran erinnert, was für ein faszinierender Prophet und Gesandter er war.

Die Geschichte seiner Geburt wird im Qur’an zwei Mal erzählt. Darüber hinaus erfahren wir, wie er im Säuglingsalter sprach, Blinde und Aussätzige heilte sowie die Toten zum Leben erweckte. In der qur’anischen Offenbarung finden wir einen Bericht davon, wie Jesus Vögel aus Ton formte und ihnen – mit Erlaubnis von Allah, dem Allmächtigen – Leben einhauchte.

Im Qur’an beschreibt Allah Seinen Propheten Jesus als ‚geehrt in der Welt und dem Jenseits, einer der Allah Nahestehenden’ und er gehört ‚wahrlich zu den Rechtschaffenden’. Im 171. Vers der Sura An-Nisa findet sich folgende Beschreibung von ihm: ‚Isa, der Sohn Mariams, ist nur Allahs Gesandter und Sein Wort, das Er Mariam entbot, und Geist von Ihm.’ Die klassischen (Qur’an-)Kommentatoren haben diesen ‚Heiligen Geist’ entweder als Göttliche Inspiration oder als den Engel Gabriel (Dschibril) interpretiert.“

Dr. Hassaballa behauptet zu Unrecht, dass Isa laut Kloran lebendige Vögel aus Ton schuf, er schuf vielmehr angeblich einen einzigen (5/110; Recl. S. 127):

„(…) und als du aus Ton etwas wie eine Vogelgestalt mit meiner Erlaubnis schufest und dann hineinbliesest und es mit meiner Erlaubnis zu einem Vogel wurde…“

Über die Predigten Jesu, in denen er seine Theologie häufig in Gleichnissen darstellte,  erfahren wir rein gar kein Wort, und wir erfahren praktisch nichts über sein Leben. Das ist so, als wenn man behauptet, man wäre Stones-Fan, aber man hat noch keinen ihrer Songs gehört und auch nichts von Keiths langjähriger Heroinsucht. Das ist nichts als anmaßendes, dummes und beleidigendes Geschwätz und alles andere als „Reflexion“.

Und es ist definitiv auch eine schwere Beleidigung, wie die Mohammedanisten in ihren dürren und inhaltsleeren Aussagen über ihren Isa diesen auf die Gestalt eines Jahrmarktzauberers reduzieren und gleichermaßen die Personalidentität mit unserem Herrn Jesu behaupten. Erstaunlich und schade finde ich es, dass außer Reverend Terry Jones und meiner Wenigkeit kaum mal ein Christ gegen diese ungeheuerliche Schmähung unserer Religion protestiert.

Konkret wird Dr. Hassaballas Denken, der gnädigerweise zu Weihnachten gut bezahlte Sonderschichten im Krankenhaus schiebt, an einer einzigen Stelle:

„Das einzige Problem ist, dass diese Tage so langweilig sind. Nichts hat auf! Das wird zu einer Herausforderung, wenn man essen will. Im letzten Jahr hatte ich die Nachtschicht während Weihnachten und es gab beinahe kein Restaurant, das geöffnet hatte, um meinen Hunger zu stillen. Selbst die chinesischen Restaurants hatten zu! Gott sei dank gab es noch muslimische Lokale.“

Ist es nicht so, dass Christen massiv von den Orks bedroht werden, wenn sie den Rammeltag nicht mitmachen wollen? Hassaballa aber dankt Gott (gemeint ist sicher Alla) dafür, dass es Orkrestaurants gibt, die sich nicht an die christlichen Regeln der Mehrheit halten und sie solchermaßen schmähen. Über Meryem schreibt er:

„Maria (Mariam) ist die einzige Frau, die namentlich im Qur’an Erwähnung findet. Nach ihr ist die 19. Sure (Abschnitt) der Offenbarung gewidmet.“

Dies ist aber keine Ehrung für Meryem, da ihre Gestalt völlig konturlos und inhaltsleer bleibt, sondern dies ist nur ein Beleg dafür, für wie bedeutungslos Frauen im System des Mohammedanismus erachtet werden. Hassaballa lästert ungerührt und dümmlich-überheblich weiter:

„Wir Muslime erleuchten unsere Häuser nicht mit Adventskränzen, haben keine Weihnachtsbäume in unseren Wohnzimmern, arbeiten am ‚Heiligabend’ – womöglich in der Nachtschicht – und streifen auf der Suche nach einem offenen Restaurant durch die Straßen. Aber das heißt nicht, dass wir Jesus und Maria nicht in unseren Herzen haben, denn die Liebe zu ihnen gehört zu unseren Glaubensüberzeugungen. In vielen Moscheen werden die Verse, in denen Allah über den besonderen Rang von Jesus und seiner Mutter spricht, in den rituellen Gebeten rezitiert. Nur, weil wir kein Weihnachten feiern, bedeutet das nicht, dass uns dieser Prophet nicht am Herzen liegt.“

Jesus war kein Prophet, und er hat auch rein gar nichts mit dem Isa der Orks zu tun. Dies geht ganz offensichtlich aus den mohammedanistischen Schriften hervor, die viele Jahrhunderte nach den christlichen entstanden sind und diese ganz offenbar revidieren sollten (2). Ein großes Blabla um einen Zauberer zu machen, über den kaum eine relevante Aussage getroffen wird, bedeutet nicht, die zentrale Gestalt der größten Religion der Menschheit „im Herzen zu haben“ oder sie zu „lieben“. Auf so eine derartig dahingeschwafelte Lippenbekenntnis-Liebe kann sicher jeder Mensch und wohl erst recht Jesus verzichten. Aber so sind die Orks: Ihre Religion ist eine Scheinreligion, ihr Bekenntnis ist ein Scheinbekenntnis, ihre Spiritualität ist eine Scheinspiritualität, ihre Frömmigkeit ist eine Scheinfrömmigkeit, ihr Glauben ist ein Scheinglauben – die Kinder der Lüge verehren den Vater der Lüge, den manche auch den „Herrn der Fliegen“ (Hu-ba-al-la) nennen.

Bevor die Orks daher nicht mit ihrem beleidigenden Lügen-Geschwafel einhalten, ist ein interreligiöser Dialog vollkommen undenkbar.

Und danach auch.

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Time am 17. Dezember 2012

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1) http://www.islamische-zeitung.de/?id=16342
2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2012/01/12/wir-sind-nicht-wie-sie-2/

Back in Black

25. April 2011

Rev. Terry (1) keeps on rollin’ and so I’ll do!

Hallo allerseits,

ich habe meine Projekte erfolgreich abgeschlossen und werde die Tätigkeit in diesem Blog wieder aufnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

von Time

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Time am 25. April 2011

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1) http://www.pi-news.net/2011/04/us-verfassungsrechtler-terry-jones-hat-recht/

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PS, Soundtrack „Back in Black“ von ACDC unter:
http://www.youtube.com/watch?v=hkkL_aDrIyU 

Live-Performance: 
http://www.youtube.com/watch?v=PdEENKf42Ck

Hier der Text:

Back in Black

Back in black
I hit the sack
I‘ve been too long I‘m glad to be back
Yes I‘m, let loose
From the noose
That‘s kept me hanging about
I keep looking at the sky
‘Cause it‘s gettin‘ me high
Forget the herse ’cause I‘ll never die
I got nine lives
Cat‘s eyes
Usin‘ every one of them and running wild

‘Cause I‘m back
Yes, I‘m back
Well, I‘m back
Yes, I‘m back
Well, I‘m back, back
(Well) I‘m back in black
Yes, I‘m back in black

Back in the back
Of a Cadillac
Number one with a bullet, I‘m a power pack
Yes, I‘m in a bang
With a gang
They‘ve got to catch me if they want me to hang
Cause I‘m back on the track
And I‘m leadin‘ the pack
Nobody‘s gonna get me on another rap
So look at me now
I‘m just makin‘ my play
Don‘t try to push your luck, just get out of my way

‘Cause I‘m back
Yes, I‘m back
Well, I‘m back
Yes, I‘m back
Well, I‘m back, back
(Well) I‘m back in black
Yes, I‘m back in black

Well, I‘m back, Yes I‘m back
Well, I‘m back, Yes I‘m back
Well, I‘m back, back
Well I‘m back in black
Yes I‘m back in black

Back in black
Yes I‘m back in black

Outta sight

Hold on, Terry, hold on!

3. April 2011

Aus der FAZ (1):

„Präsident Barack Obama hat die Koranverbrennung an einer extremistischen Kirche in Florida sowie die dadurch ausgelösten Gewalttaten in Afghanistan scharf verurteilt. In einer Mitteilung des Weißen Hauses vom Samstag in Washington heißt es: ‚Die Schändung eines heiligen Textes, den Koran eingeschlossen, ist ein Akt extremer Intoleranz und Bigotterie’. Es sei aber ebenso schändlich, als Reaktion darauf unschuldige Menschen anzugreifen und zu töten. Dies sei ein Angriff auf die menschliche Würde.

Keine Religion toleriere das Abschlachten und Enthaupten unschuldiger Menschen, sagte Obama. Es gebe keine Rechtfertigung für solch ein schändliches und bedauernswertes Vorgehen. Bei gewalttätigen Protesten gegen die Koranverbrennung kamen am Samstag in Kandahar mindestens neun Menschen ums Leben, mehr als 80 Menschen wurden bei den Zusammenstößen in der südafghanischen Stadt verletzt.“

Keine Religion toleriert das Abschlachten Unschuldiger? Wirklich keine? Nein, keine, denn Ungläubige sind ja nicht unschuldig, sondern, da als Mohammedanisten geboren, Abtrünnige, so die mohammedanischen Politkommissare. Hier ein paar Zitate aus dem Kloran, die beweisen, dass der gewalttätige Jihad das Nonplusultra für jeden Ork ist, und dass Obamas Kloran ein Einzelstück sein muss (2):

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„Vorgeschrieben ist euch der Kampf, doch ist er euch ein Abscheu. Aber vielleicht verabscheut ihr ein Ding, das gut für euch ist; und Allah weiß, ihr aber wisset nicht.“ (2. Sure, Vers 212+213; Recl. S. 52)

„… so ihr im Wege Allahs erschlagen werdet oder sterbet, wahrlich, Verzeihung von Allah und Barmherzigkeit ist besser, als was ihr zusammenscharrt. Und wahrlich, wenn ihr sterbet oder erschlagen werdet, werdet ihr zu Allah versammelt.“ (3. Sure, Vers 151+152; Recl. S. 82/83)

„Und wähnet nicht die in Allahs Weg Gefallenen für tot; nein, lebend bei ihrem Herrn, werden sie versorgt: Freudig über das, was Allah von seiner Huld ihnen gab…“ (3. Sure, Vers 163+164; Recl. S. 84)

„Und so wir ihnen vorgeschrieben hätten: „Tötet euch selber oder verlasset eure Wohnungen“, so hätten es nur wenige von ihnen getan. Hätten aber sie getan, wozu sie aufgefordert wurden, es wäre besser für sie gewesen und bekräftigender für ihren Glauben.“ (4. Sure, Vers 69; Recl. S. 97)

„Und so soll kämpfen in Allahs Weg, wer das irdische Leben verkauft für das Jenseits. Und wer da kämpft in Allahs Weg, falle er oder siege er, wahrlich, dem geben wir gewaltigen Lohn.“ (4. Sure, Vers 76; Recl. S. 98)

„Doch wenn der Kampf vorgeschrieben wird, dann fürchtet ein Teil von ihnen die Menschen, wie sie Allah fürchten, ja noch mehr, und sprechen: ‘Unser Herr, warum schriebst du uns den Kampf vor und verziehst nicht mit uns bis zum nahen Termin?’ Sprich: ‘Der Nießbrauch der Welt ist winzig, und das Jenseits ist besser für die Gottesfürchtigen…’“ (4. Sure, Vers 79; Recl. S. 98/99)

„Ein Gläubiger darf keinen Gläubigen töten, es sei denn aus Versehen.“ (4. Sure, Vers 94; Recl. S. 101)

„… den Eifernden hat er vor den daheim Sitzenden hohen Lohn verheißen.“ (4. Sure, Vers 97; Recl. S. 101)

„Und das irdische Leben ist nur ein Spiel und ein Scherz.“ (6. Sure, Vers 32; Recl. S. 132)

„… und tötet kein Leben, das Allah verwehrt hat, es sei denn mit gerechtem Grund.“ (6. Sure, Vers 152; Recl. S. 147 u.v.m.)

„So rüstet wider sie, was ihr vermögt an Kräften und Rossehaufen, damit in Schrecken zu versetzen Allahs Feind und euern Feind und andere außer ihnen, die ihr nicht kennt, Allah aber kennt.“ (8. Sure, Vers 62; Recl. S. 178)

„Und Allah ist mit den Standhaften.“ (8. Sure, Vers 67; Recl. S. 179 u.v.m.)

„Die Gläubigen aber, welche auswanderten und in Allahs Weg stritten… das sind die Gläubigen in Wahrheit.“ (8. Sure, Vers 75; Recl. S. 180)

„Wollt ihr nicht kämpfen wider ein Volk, das seinen Eid brach, und das plant, den Gesandten zu vertreiben, und die zuerst mit euch den Streit angefangen haben? Fürchtet ihr sie etwa?“ Doch Allah ist würdiger, von euch gefürchtet zu werden… Bekämpfet sie, Allah wird sie strafen durch eure Hände…“ (9. Sure, Vers 13+14; Recl. S. 182)

„So ihr nicht ausziehet, wird er euch strafen mit schmerzlicher Strafe und ein anderes Volk an eure Stelle setzen.“ (9. Sure, Vers 39; Recl. S. 186)

„Ziehet aus, leicht und schwer, und eifert mit Gut und Blut in Allahs Weg. Solches ist besser für euch, so ihr es begreifet.“ (9. Sure, Vers 41; Recl. S. 186)

„Es freuten sich die in ihren Wohnungen Zurückgebliebenen, dem Gesandten Allahs zuwider gehandelt zu haben, und hatten keine Lust, mit Gut und Blut in Allahs Weg zu eifern und sprachen: „Ziehet nicht aus in der Hitze“. Sprich: „Dschehennams Feuer ist heißer.“… Und so mögen sie wenig lachen und viel weinen zum Lohn für ihr Tun.“ (9. Sure, Vers 82+83; Recl. S. 191)

„Und es kamen Ausflüchte machend einige der Steppenaraber, auf daß ihnen Erlaubnis würde, daheim zu bleiben. Und sitzen blieben daheim diejenigen, die Allah und seinen Gesandten belogen hatten. Wahrlich, treffen wird die Ungläubigen unter ihnen schmerzliche Strafe.“ (9. Sure, Vers 91; Recl. S. 192)

„O ihr, die ihr glaubt, kämpfet wider die Ungläubigen an euern Grenzen, und wahrlich, lasset sie Härte in euch verspüren.“ (9. Sure, Vers 124; Recl. S. 196)

„Und wahrlich, wir wollen euch heimsuchen, bis wir die Eifernden im Kampf unter euch erkennen und die Standhaften…“ (47. Sure, Vers 33; Recl. S. 483)

„Werdet daher nicht matt und ladet sie nicht ein zum Frieden, während ihr die Oberhand habt…“ (47. Sure, Vers 37; Recl. S. 483)

„Nicht ist’s ein Verbrechen auf dem Blinden oder dem Lahmen oder dem Kranken, wenn er zuhause bleibt. Wer aber Allah gehorcht und seinem Gesandten, den führt er ein in Gärten, durcheilt von Bächen, und wer den Rücken kehrt, den schmerzt er mit schmerzlicher Strafe.“ (48. Sure, Vers 17; Recl. S. 486)

„Er ist’s, der seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um sie über jeden anderen Glauben siegreich zu machen.“ (48. Sure, Vers 28; Recl. S. 487/488)

„Wir verleugnen euch, und zwischen uns und euch ist Feindschaft und Haß für immerdar entstanden, bis ihr an Allah allein glaubt.“ (60. Sure, Vers 4; Recl. S. 527)

„Allah verbietet euch nur mit denen, die euch in Sachen des Glaubens bekämpft und euch aus euren Wohnungen vertrieben und bei eurer Vertreibung geholfen haben, Freundschaft zu machen.“ (60. Sure, Vers 9; Recl. S. 528)

„O ihr, die ihr glaubt, schließet nicht Freundschaft mit einem Volk, gegen das Allah erzürnt ist.“ (60. Sure, Vers 13; Recl. S. 529)

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Es versteht sich, dass die oben stehenden Zitate nur ein klitzekleiner Auschnitt aus der Blutorgie Kloran darstellen. Der Mohammedanismus toleriert also nicht nur exzessive Gewalt, er fordert sie sogar von seinen Anhängern. Die FAZ:

„Erst die empörten Reaktionen des pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari und des afghanischen Staatschefs Hamid Karzai brachten den Vorfall ans Licht der Öffentlichkeit zerrten. Zardari sprach von einem ‚ernsten Rückschlag’ für die zivilisierte Welt, Karzai verurteilte die Tat am Donnerstag und forderte die Festnahme des Predigers.“

Die „zivilisierte Welt“ putschte sodann einen Jungmännermob auf, der seiner Lieblingsbeschäftigung nachging, Fahnen und Obamapuppen verbrannte und 16 unschuldige Menschen lynchte. Die FAZ:

„Nach seiner im September 2010 zunächst abgesagten und jetzt doch vollzogenen Koranverbrennung sagte Pastor Jones jetzt, er fühle sich ‚nicht verantwortlich’ für die gewalttätigen Proteste. Der Tod der UN-Mitarbeiter werde ‚nichts an dem ändern, was wir tun’, sagte er: ‚Die Zeit ist gekommen, den Islam zur Verantwortung zu ziehen.’“

Die Ork-Lakaien in den Medien (3), die jetzt den mutigen Pastoren Jones für die Morde verantwortlich machen, haben die Thesen verinnerlicht, dass alle Menschen als Mohammedanisten geboren seien, sowie dass bekennende Orks zum gewalttätigen Jihad verpflichtet seien – weshalb dessen Unterbindung einer Verletzung ihrer Religionsfreiheit sei und mithin ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ (Erdogan).

Pastor Jones: „Die Zeit ist gekommen, den Islam zur Verantwortung zu ziehen.“

In der Tat, die Zeit ist gekommen, diesem unmenschlichen Spuk ein Ende zu bereiten!

Weiter so, Terry!

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Time am 3. April 2011

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1) http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EFE3FCFE6017B477BA1184C48AD0F88EF~ATpl~Ecommon~Scontent.html
2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/der-kloran-5-krieg/
3) http://www.tagesspiegel.de/politik/die-opfer-des-pastor-jones/4017074.html

“Counterjihad”, der Jihad ist

21. September 2010

Diese Schlange wähnt sich gut getarnt

Ich möchte Ausführungen zur “Bedeutung des Jihad für den Counterjihad” mit einem Leserbrief von Thomas Dallendörfer aus der heutigen FAZ einleiten, welcher die weltweite Praxis alltäglicher Kloranverbrennung zum Thema hat.

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Buchwerdung

Den Koran zu verbrennen bedeutet, die verwundbarste Stelle des Islam zu treffen, nämlich ihr göttliches Hörbuch, das die Stimme Gottes ins Diesseits holt, eine Ikone (Annemarie Schimmel). Harry A. Wolfson spricht von der Inlibration, der Buchwerdung Gottes. Ich habe die Hochachtung vor diesem Buch über viele Jahre, die ich im Mittleren Osten gelebt habe, gespürt, gelegentlich an unerwarteter Stelle, zum Beispiel beim Einkaufen, als es darum ging, das Gekaufte in eine Zeitung einwickeln zu lassen. Der Verkäufer achtete darauf, dass in dem Zeitungsartikel kein Koranvers abgedruckt ist, um den Koran nicht zu entehren. Allerdings teilen auch arabische Zeitungen das Schicksal aller Zeitungen: sie werden über kurz oder lang weggeworfen, vielleicht auch verbrannt. Es werden also nicht wenige Koranverse in den arabischen Zeitungen, deren Artikel oft den Islam zum Thema haben, vernichtet. Muslime könnten entspannter leben, wenn sie bei dieser Problematik zwischen dem Ur-Koran, der “wohlverwahrten Tafel” (Sure 85,22), und dem gedruckten Exemplar, dem “mushaf”, konsequenter unterscheiden könnten.

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Ja, schön wär’s, indes, es wird nie sein, was daran liegen mag, dass der Mohammedanismus bewusst als Anti-These zu Judentum und Christentum konzipiert worden ist.

In der heutigen FAZ kam Leser Georges Zech in einem Schreiben an die Herausgeber ebenfalls von Terry Jones’ exzellenter Aktion ausgehend auf etliche Themen des Counterjihad zu sprechen.

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Provokation eines Einzelnen?

“Die Welt empört sich über Pastor Jones”. So oder so ähnlich war der Tenor so mancher Berichterstattung der vergangenen Tage. Was als Provokation eines einzelnen Fanatikers begann, wurde schnell zu einer Angelegenheit von Weltrang, so scheint es. In jedem Falle lohnt es sich, einen genaueren Blick auf die Entwicklung dieser Dinge zu werfen. Was ist eigentlich geschehen? Was war so ungeheuerlich, dass es überall in der westlichen Welt Politiker ersten Ranges dazu nötigte, sich mit ungewohnt scharfer Zunge von einem Mann zu distanzieren, von dem sie allesamt noch nie zuvor gehört hatten? Die Antwort hierauf ist augenscheinlich: Jemand tat, was nach unausgesprochenem Konsens in der zivilisierten Welt zu unterbleiben habe. Jemand leistete sich eine ebenso unnötige wie geschmacklose Provokation gegenüber dem Islam. Kein sympathischer Karikaturist, den man für die Presse- und Meinungsfreiheit hätte einspannen können, sondern nur ein Irrer, der ein paar hundert Exemplare des heiligen Buches der muslimischen Welt verbrennen wollte.

Wir alle wissen, was passieren würde, kündigte irgendein Mullah in Somalia an, ein paar hundert Ausgaben des Neuen Testaments zu verbrennen: abgesehen von einer Randnotiz auf den hinteren Seiten und einer Bitte des Papstes um Unterlassung – nichts. Dieser Umstand muss uns verwundern. Egal, ob in der türkischen Stadt Malatya drei Mitarbeiter eines Bibelverlages “fürs Vaterland” massakriert werden, ob im Irak sunnitische Terrorgruppen gezielte Jagd auf Andersgläubige machen, ob in Pakistan Dutzende Christen wegen Verstoßes gegen das “Blasphemiegesetz” in Todeszellen auf ihre Exekution warten, ob in Trabzon am Schwarzen Meer ein katholischer Priester oder in Somalia eine italienische Nonne erschossen wird oder aber ob ein jemenitischer Bauer hingerichtet wird, weil er zum Christentum konvertiert ist – die Reaktion ist beinahe immer die gleiche: Eine Mischung aus Entrüstung, Ignoranz und Bagatellisierung macht sich unter uns breit.

Aber keine Kanzlerin, kein amerikanischer Präsident ist in einem solchen Falle jemals mit der gleichen Empörung, den gleichen Drohgebärden vor eine Kamera getreten, um seine Verachtung kundzutun. Ebenso wenig taten dies die Führer der muslimischen Welt. Auch fällt in der arabischen wie der westlichen Welt der Protest der muslimischen Bevölkerung eher verhalten aus. Weder in Beirut noch in Berlin Massenkundgebungen friedlicher Muslime gegen die Greueltaten islamischer Fundamentalisten. Anders verhält es sich hiermit freilich, sobald ein israelischer Panzer in den Gazastreifen einrollt. Wie sollte hier nicht der Eindruck schweigsamer Duldsamkeit seitens der Mehrzahl der friedlichen Muslime gegenüber ihren radikalen Glaubensbrüdern aufkeimen? Manchmal kann auch Nichtstun sündhaft sein. Vielleicht erklärt ebendies die oft mangelhafte Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus, denn das Bild scheint doch altbekannt: Einerseits Millionen empörter Muslime, die sich binnen weniger Stunden weltweit in Protestmärschen organisieren, sobald sie meinen, ihnen sei Unrecht geschehen. Andererseits die unfassbare Stille, die unheimliche Unbetroffenheit nach grausigen Enthauptungen, nach dem Abschlachten westlicher Helfer und ganzer Familien im Nahen Osten. Und hier schließt sich wieder der Kreis zu Pastor Jones.

Denn bei uns im Westen verhält es sich wundersamerweise offenbar umgekehrt. Wir ignorieren das Unrecht wider Angehörige unserer Kultur seitens islamischer Fundamentalisten, erklären es zu einem unbedeutenden Einzelfall, keiner weiteren Beachtung wert – spucken aber Gift und Galle, wenn einer der Unserigen sich anschickt, einen ähnlichen Akt der Barbarei zu vollziehen. Wie nur ist dies zu erklären? Legen wir bei der Beurteilung von Muslimen einen anderen Maßstab als an uns selber an? Halten wir sie für “edle Wilde”, denen man unsere Grundwerte nicht zumuten könne? Diese Ansicht wäre rassistisch und eine faustgrobe Beleidigung gegenüber allen friedlichen, gut integrierten Muslimen. Da ohnehin nicht jeder im Westen, angefangen von Merkel bis hin zu Obama, ein Rassist sein kann, muss es eine andere Erklärung geben. Fühlen wir uns ihnen gegenüber schuldig oder verpflichtet? Haben wir uns einfach nur zu Sklaven politischer Korrektheit gemacht und diese zum Selbstzweck erhoben? Sind wir tolerant bis zur Heiligkeit oder schwach und dekadent?

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Zunächst möchte ich Herrn Zech für sein offensichtliches Bemühen danken, die Willfährigkeit vieler Mitbürger dem Mohammedanismus gegenüber zu überwinden. Sodann möchte ich etwas mehr Präzision anmahnen. Der angebliche “Akt der Barbarei” bestand bei Pastor Jones in der angekündigten aber nicht vollzogenen Verbrennung einiger Exemplare eines zutiefst gewalttätigen Buches, also einer gewaltlosen Kunstaktion. Er besteht auf orkischer Seite in der Regel aus Morden und Massenmorden. Dies in eins zu setzen, ist falsch und kommt dem Behaupten einer Lüge gleich.

Weiterhin ist m.E. auch die Gleichsetzung der Orks mit “edlen Wilden” unzulässig. Dieser Begriff kennzeichnet den überraschenderweise auch in sehr primitiven Gesellschaften hin und wieder anzutreffenden hohen Standard von konstruktivem, höflichem und sozialem Verhalten. Die Orks aber sind in der Regel zwar wild aber kaum edel. Mit “Rassismus” hat das wiederum nun alles gar nichts zu tun, aber dieser “Schlumpf”-Begriff wird ja derzeit inflationär und völlig beliebig gebraucht, so auch hier.

“Fühlen wir uns ihnen gegenüber schuldig oder verpflichtet? Haben wir uns einfach nur zu Sklaven politischer Korrektheit gemacht und diese zum Selbstzweck erhoben? Sind wir tolerant bis zur Heiligkeit oder schwach und dekadent?” Alle diese Fragen mögen auf die Motivation Einzelner zutreffen, wesentlich jedoch ist eine andere, die mit “Nein” beantwortet werden muss. Sie lautet: Ist in Bezug auf den Mohammedanismus der demokratische Prozess der Mehrheitsfindung abgeschlossen? Die Antwort: Nein, er ist es nicht – was angesichts der Größe und Heterogenität des Gegenstandes eigentlich auch verständlich ist. Aber ebenso, wie meist große Mengen nicht begriffen werden, obwohl dies aber z.B. zum Verständnis der Evolution der Arten unerlässlich ist, wo im besten Fall dann “die Natur” als handelndes Subjekt erscheint (“… ließ den Fischen Beine wachsen”), im schlechtesten aber ein Kreator bemüht werden muss, anstatt dass die quasi unendliche Zahl “gescheiterter” Entwürfe, die unüberliefert blieben, der prinzipiell ermittelbaren der gelungenen bzw. zeitweilig gelungenen gegenüber gestellt wird, ebenso werden die modernen Demokratien nicht in ihrer extremen Komplexität und Vielfalt begriffen.

Die “DDR” definierte sich als “Arbeiter- und Bauernstaat” aber wenig mehr. Auch die faschistischen Modelle zeichnen sich durch beklemmende Schlichtheit der Gesellschaft aus. Oben steht einer Ameisenkönigin ähnlich “der Führer”, dem pyramidenartig verschiedene “Kasten” untergeordnet sind. Wie in allen totalitären Regimen gibt es nur den Willen eines Menschen oder sehr weniger, die durch Terror gleichgeschaltete Masse aber hat diesem widerspruchslos Folge zu leisten. Entscheidungsprozesse sind hier ebenso leicht zu vollenden, wie sie zu fehlerhaften Ergebnissen führen, wie das Beispiel des beratungsresistenten Psychos Hitler anschaulich zeigt.

Anstatt also die Individualität, Gleichberechtigung und Qualifikation der 80 Millionen deutschen Mitbürger in Rechnung zu stellen, anstatt zu berücksichtigen, dass sie alle ein Recht haben, sich über jeden Gegenstand ein Bild zu machen und auch jenes, im Prinzip an jeder Entscheidung mitzuwirken, was natürlich ein langwieriger Prozess ist, werden angesicht der grassierenden Mohammedanismusplage sehr schlichte Erklärungsversuche wie “Schwäche” und “Dekadenz” vorgebracht. Diese jedoch machen nicht nur deutlich, dass der Vortragende nicht nur das Wesen westlicher Demokratie nicht begriffen hat, sie zeigen auch, wohin seine Reise geht. Das sind im allgemeinen einfache, überschaubare Zusammenhänge, “die gute, alte Zeit”. Wie von den nationalrevolutionären Geistern oder besser Gespenstern der 30er Jahre werden die demokratischen Gesellschaften als zu komplex, zu unüberschaubar, zu schnell, zu vielgestaltig, zu frei, zu kalt, zu unsteuerbar, zu abweisend, zu unromantisch, zu unheldisch, zu krämerisch abgewertet. Das eigene Gefühl der Unzulänglichkeit wird auf die Gesellschaft projeziert, und diese erscheint mit oder ohne mohammedanistische Bedrohung aktuell als eine schlechte. Dass die Gesellschaft eine in ständiger Weiterentwicklung ist, dass ihr aktueller Zustand durch das Zusammenwirken aller Bürger bedingt ist, wird nicht gesehen. Vielmehr, man möchte ja nicht allein gegen alle stehen, stilisiert man sich (auch ohne Wahl) zum wahren Vertreter “des Volkes” und tritt zum Kampf gegen “DIE Verräter und Verschwörer”, “DIE korrupten Eliten” oder “DIE Dekadenz” an. Anstatt den mühsamen Weg der Argumentation und Überzeugung zu gehen, erklärt man alle durch die Bank zu Idioten oder Kriminellen, das ist natürlich eine schnelle und einfache Methode. Dass sie indes ebenso wie eine Wirtshausschlägerei zu gar nichts führt außer abgelassenem Dampf und einem erweiterten Feindeskreis, ist m.E. evident.

Nun wollte ich keineswegs Herrn Zech eine derartige Denkweise unterstellen, im Gegenteil, sein Motiv ist Provokation und Mobilisierung. Innerhalb des Counterjihad jedoch gab es von Anfang an eine mehr oder minder große Gruppe, die den Jihad für vergleichsweise harmlos hält gegenüber dem eigentlichen, dem “inneren Feind”. Der Ekel dieser Gruppe vor dem Mohammedanismus ist echt, aber ihre eigentliche und kaum verborgene Agenda ist die fundamentale Umgestaltung der westlichen Zivilisation. Der Status Quo wird in Abrede der Tatsachen als lebensunwert und absteigend verunglimpft, ebenso wie unsere gewählten Vertreter und das parlamentarische System als korrupt und verschwörerisch. Minderheiten- und Freiheitsrechte (s. Homophobie, Counter-Frauenemanzipation) werden als unangemessen oder schädlich hingestellt. Einzelfälle werden als systemimmanent behauptet. Ideale sind das wilhelminische Zeitalter, ohne den 1.WK versteht sich, oder irgendwelche Science-Fiction-Entwürfe. Methode ist der revolutionäre Kampf.

Diese Agenda wäre nur skurril, wenn sie nicht einige m.E. sehr schädliche Wirkungen hätte. Ein Teil unserer Mitbürger wird zu den wahren Urhebern der Misere erklärt, auf dass die Hexenjagd beginnen möge. Dies verschreckt potentielle Bündnispartner und lenkt von dem Problem ab, welches ich als vordringlich empfinde, und das ist der globale Jihad. Dieser wird als Katalysator oder Begleiterscheinung schöngeredet. Die Agenda konzentriert also in unangemessener Weise auf einen politischen Gegner, der in der Tat zwar überzeugt oder überstimmt werden muss, der aber – anders als der Mohammedanismus – Teil unserer Gesellschaft ist. Sie säht Mißtrauen, verbreitet Hoffnungslosigkeit, spaltet die Gesellschaft und schwächt sie dadurch. Weiterhin läßt sie den Counterjihad als sektiererisch und mehrheitsfeindlich aussehen.

Mehr noch, ihre Vertreter nähern sich in Ermangelung eines tieferen Verständnisses von Demokratie und offener Gesellschaft unmerklich dem Mohammedanismus an, ist ihre favorisierte Gesellschaftsform doch ebenfalls eine schlichte, kleine und autoritäre. Man wird sehen, wie lange die Differenzen zum Mohammedanismus, die ohnehin schon weit geringer erscheinen als zu “linken” Mitbürgern (unsere Kanzlerin mitten unter ihnen), überhaupt noch vorhanden sind.

Der intelligente Blogger Manfred, den ich vor gut einem Jahr mit dem Mega-Konvertiten Peter Schütt verglich (1), ist ein gutes Beispiel für diesen Weg. Wie Peter Schütt, der allerdings vom Protestanten zum Katholiken zum Kommunisten zum Schiiten konvertierte, entstammt Manfred nach eigenem Bekunden protestantischen, linken Milieus. Beim Katholizismus ist er auf den Spuren seines Idols Schütt angeblich bereits angelangt. Vor einem Jahr schrieb Manfred zudem:

“Die VERABSOLUTIERUNG von FREIHEIT ist ein junges Gewächs. Sie ist nicht nur dem Islam unbekannt, sondern auch allen anderen Kulturen und Zivilisationen der Weltgeschichte. Vielleicht haben DIE alle etwas RICHTIG gemacht. Die ISLAMISCHE KRITIK an der WESTLICHEN ZIVILISATION, an ihrem Materialismus und ihrer Dekadenz ist SCHLICHT ZUTREFFEND.“

Inzwischen ist er natürlich ein Stück weitergekommen. Das folgende Zitat ist zwei Tage alt (2):

“… die TIEFE Dekadenz und den Nihilismus einer von der Kulturrevolution der Achtundsechziger ihrer geistigen Wurzeln beraubten Gesellschaft … der Islam ist, so gesehen, nicht mehr als ein Katalysator. Die Krise besteht darin, dass das dynamische Gleichgewicht von Freiheit und Bindung, auf dem unsere Zivilisation beruht, einseitig nach der Seite einer hedonistisch-individualistischen Freiheit („Selbstverwirklichung“) gekippt (worden) ist. Die Krise besteht in der radikalen Verdiesseitigung und hemmungslosen Individualisierung. Es handelt sich im Kern um eine moralische Krise; die demographische ist lediglich ein Symptom, allerdings dasjenige, an dem die liberale Gesellschaft – mit oder ohne Islamisierung – zugrunde gehen wird… Deren Diagnose (die der Orks, T.), dass sich die westliche Gesellschaft auf dem absteigenden Ast befindet, ist zutreffend… Entweder wir schaffen es, die liberale Dekadenz abzuschütteln…”

Ich merke schon, SIE fühlen sich angesprochen, haben Sie doch von morgens bis abends nichts als Genuss und Triebbefriedigung im Sinn, Sie dekadenter Liberaler Sie! Anders Mulla Manni, denn am gleichen Tag legte er noch einen drauf (3) und schrieb:

“Die islamkritische Szene hat die Phase längst hinter sich, wo ihr Zorn sich gegen den Islam und die Muslime richtete. Die Erkenntnis hat sich herumgesprochen, dass der Islam nun einmal ist, wie er ist: ein soziales System mit konstanten Eigenschaften, deren hervorstechendste die ist, sich überall dort auszubreiten, wo man ihm die Möglichkeit dazu gibt. Ihm daraus einen Vorwurf zu machen ist so absurd, als würde man denselben Vorwurf an einen Ölteppich richten.”

Die fieslamkritische Szene, so Mulla Manni, richtet sich längst nicht mehr gegen den Fieslahm, ist doch logo! Nicht wahr, der Mohammedanismus, eine Ideologie, die 1,5 Mrd. Menschen in Dummheit, Armut und Gewalt hält, ist eben so wie er ist, quasi eine Naturgewalt. Seit 1.400 Jahren führt er zwar einen Dauerkrieg gegen den Rest der Welt und seinen weiblichen Anteil (mit z.B. z.Z. 20.000 Schandmorden jährlich, 4), aber das liegt eben in seiner Natur, so ist er halt (s.o.), der kleine Schelm, das geht uns eigentlich nichts an, und das ist überhaupt ein viel kleineres Problem als die Berufstätigkeit von Frau Dr. XY, die sie damit erkauft hat, dass sie nur ein Kind bekommen konnte.

“Nicht der Islam ist der Feind, sondern das ihn fördernde Schranzenkartell.” Alles klar, eine sehr interessante Interpretation von “Counterjihad”, die ein Stück weit an “Fieslahm ist Frieden” erinnert. Sie ist wiederum nicht erstaunlich, wenn man festgestellt hat, was noch so alles unter “Counterjihad” firmiert, z.B. auf der u.a. von Manfred betriebenen, testosterongetränkten Seite “Counterjihad”, im redaktionellen Teil (5):

“Ich bin kein Weiberfeind; ich bin nur ein Beobachter mit der Gabe zur Charakterisierung. Eines, das ich an Frauen bemerkt habe, ist daß ihre Hirne chaotische Orte sind, voller Unsicherheiten, Zweifel im Nachhinein, Gefühlsbetontheit, Sensationslust, Launenhaftigkeit, Naivität, Sorgen, innerer Widersprüche und einer ungesunden Voreingenommenheit von unmittelbaren Anliegen. Man füge dem die Menge anderer einzigartig weiblicher Krankheiten hinzu: prämenstruales Syndrom, Münchausen-Stellvertretersyndrom und Depression nach der Entbindung, unter anderem. Jetzt werfe man die Frauen in eine Gesellschaft, die der Inbegriff des Chaos ist, in der Männer weibisch sind, das Familienleben turbulent ist (und Probleme mit dem Vater in neun von zehn Fällen die Ursache weiblicher Selbstschädigung sind), Drogen aller Art leicht erhältlich sind und alle positiven Werte umgedreht wurden. Dadurch erhält man das Potential für rohen, unverfälschten Irrsinn. Dies sind die Zeiten, in denen wir leben, und nachdem sie biologisch so verdrahtet sind, wie es der Fall ist, kann man den Frauen ihr oft unsinniges Verhalten fast nicht zum Vorwurf machen…

Erstens muß man verstehen daß es keine einzelne Erfolgsmethode gibt. Verschiedene Situationen erfordern verschiedene Vorgangsweisen, sei es an einer Bar, in einer Bibliothek oder bei der Arbeit. Game ist nur das erste Prinzip — der „Wille zur Romanze”, wenn man so will – und die Taktiken sind verschiedene Manifestationen davon. Zum Beispiel sollte sich ein Mann niemals alleine einer Gruppe von mehr als zwei Mädchen nähern, um mit einer davon anzubandeln. Zum einen neigen Weiberhorden zu der Vorstellung, daß – wenn sie nicht alle Aufmerksamkeit erhalten – keine von ihnen welche bekommen soll. Zweitens wird der jeweilige Mann ihnen einfach seltsam vorkommen. „Warum ist er ganz allein? Hat er keine Freunde? Sieht er nicht, daß hier eine Mädchenrunde ausgeht?” sind die Gedanken, die ihnen durch die Köpfe gehen werden. Der Film „Big Daddy” trifft es genau, wenn Sonny Julian beibringt, daß „die Einleitung der Konversation der halbe Kampf ist.” Deshalb ist dies der schwierigste Teil des Gaming.”

Uswusf., Frauen herablassende Sprüche und Tipps vom Date-Doctor im Gewand des Counterjihad. Ich meine, Frauen sind wohl per se counterjihadisch, die Seite “Counterjihad” ist es kaum. Das Problem dieser Herren ist es offenbar, dass sie einfach nicht rankommen weil sie nicht begreifen wollen, dass sie ein intelligentes und autarkes Gegenüber haben. Als ihre einzige Hoffnung wird sich sehr wahrscheinlich die Muschi am Freitag erweisen.

Zurück zu Manni-the-Mulla, er hat heute eine Idee geäußert, die von Mammut Gardinenstange stammen könnte, der zu seinen antiisraelischen Kongressen ja gerne debile Juden als “Kronzeugen” lädt. Manni (6): “Hier gilt, was Walter Ulbricht über West-Berlin sagte: Wer auf einer Insel lebt, sollte das Meer nicht ignorieren.” Ja der alte Walter bleibt unvergessen und schmunzelnd zitierfähig. Und dann folgt eine groteske, wahnwitzige Empfehlung: “Würde Israel einen Schutzvertrag mit einem islamischen Herrscher schließen, sagen wir: mit dem König von Jordanien, und dessen Oberhoheit anerkennen, dann wäre der Scharia möglicherweise Genüge getan.”

Counterjihad ist neurdings offenbar, darüber nachzudenken, wann der Scharia Genüge getan ist. Und die Freiheit wird verteidigt, indem man sich in die Obhut eines Diktatoren begibt. Ohohoh, über all dem Nachdenken über die Forderungen der Scharia sollte aber keineswegs der Kampf gegen “die Linken” (aka Merkel und CDU) vergessen werden, den der Ex-Juso al’ Manfred entfachen will.

Indes: “Für Israel wäre nur ein Vertrag akzeptabel, der seine faktische Unabhängigkeit unangetastet lässt, bei dem die muslimische Oberhoheit also rein symbolischer Natur wäre. Die Frage ist, ob ein solches Arrangement mit dem islamischen Recht vereinbar wäre.” Israel wird sich freuen, dass Manni seine Akzeptanz schon festgestellt hat, jetzt müssen nur noch die Orks mitmachen. Wird der Plan mit DEREN Recht vereinbar sein? Die “Counterjihadis” von der Seite “Counterjihad” sind in banger Erwartung… “Nun ja, ich bin nicht die Al-Azhar” bedauert Manni, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

“Grundsätzlich sollte man nicht vergessen, welche Bedeutung die islamische Kultur mit ihren traditionellen Ehrbegriffen auch und gerade der symbolischen Ebene von Politik beimisst. Die Gründung Israels war aus islamischer Sicht eine Beleidigung Allahs, da sie Sein Recht verletzte; sie könnte durch einen symbolischen Akt, durch den Israel diesem Recht Genüge tut und sich als Teil des Dar al-Islam definiert, möglicherweise aus der Welt geschafft werden.”

Grundsätzlich schätzen die Orks Glasperlen auch über alle Maßen (s.o., deshalb führt “Adolf” Obama ja immer mehrere Koffer mit sich). Grundsätzlich sollte auch nicht vergessen werden, welche Bedeutung die islamische Kultur der Frauenverstümmelung beimisst. Möglicherweise aber könnten nicht nur die Juden sondern überhaupt alle Gegner von Gewaltherrschaften sich aus der Welt schaffen, wenn sie sich nur bereitwillig der Scharia unterwerfen würden? Nein, nein, das ist nicht nötig, denn dafür gibt es Dimmitude, und die ist toll, das hat Dimmi Manni begriffen: “Des weiteren gehört zur Dhimmitude die innere Autonomie nichtmuslimischer Gemeinschaften.”

Counterjihad ist hier also der Lobpreis der Dimmitude, Unterwerfung ist wahre Freiheit, die offene Gesellschaft eine dekadente Unterdrückergesellschaft, oben ist unten und Nazislam ist Frieden. Aber man darf sich nun auch nicht etwa selbstbestimmt in die Unterdrückung begeben, zuvor müssen die radikalsten Jihadisten ihr Einverständnis geben: “… könnte man Israel in das Dar al-Islam (pure counterjihad, T.) integrieren, ohne seine Unabhängigkeit zu gefährden. Ob eine solche Konstruktion tatsächlich funktioniert, würde letztlich von der Haltung der islamischen Rechtsgelehrten abhängen, speziell von denen, die der Muslimbruderschaft nahestehen. Falls die ihr Plazet geben, könnte es funktionieren; …”

Solches halte ich nun nicht mehr nur für nationalrevolutionär oder sonstwie verschroben, das ist der Blick aus den Augen unseres Feindes.

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Time am 21. September 2010

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1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/02/das-alte-lied-vom-konvertit/
2) http://korrektheiten.com/2010/09/19/rainer-glagow-allahs-weltordnung/
3) http://korrektheiten.com/2010/09/19/hass-auf-wen/
4) http://www.independent.co.uk/opinion/commentators/fisk/the-crimewave-that-shames-the-world-2072201.html
5) http://fjordman.wordpress.com/2010/09/16/game-leitfaden-fur-weise-nationalisten/
6) http://korrektheiten.com/2010/09/21/friede-fur-den-nahen-osten-ein-gedankenspiel/

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PS: Auch der verlorene Sohn ist ein Sohn (Luk.15/11), grade auf ihm liegt unsere Aufmerksamkeit.

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PS2, während Großmaul Mammut Gardinenstange der Welt verkündet hat, dass es neben den USA nur noch die Weltmacht Iran gäbe, ist offenbar das naziranische Atomprogramm durch den extrem komplexen Computervirus “stuxnet” entscheidend getroffen worden – unbedingt lesenswert unter:
http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~E8A0D43832567452FBDEE07AF579E893C~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Let’s roll!

11. September 2010

Studenten und Angestellte der Pepperdine-Universität von Malibu haben für jedes Opfer des Angriffs vom 11.9. eine Flagge aufgestellt (1).

Heute jährt sich zum neunten Mal die Ausrufung des globalen Jihad durch den 3.000-fachen Massenmord an zufälligen und völlig unschuldigen Opfern in New York. Unmittelbar nach dem grauenhaften Schlachtfest begann der bürgerliche Counterjihad, sich zu formieren. Der erste Schritt und eine Bewusstseinserweiterung ersten Ranges war für viele, vielleicht für die meisten, die erstmalige Lektüre des Klorans, der “heiligen” Schrift der Mohammedanisten.

Wer gedacht hatte, darin irgendeine Form von Poesie, Weisheit, Menschenfreundlichkeit oder vielleicht auch nur einfacher Lebensweisheit zu finden, wurde in schockierender Weise enttäuscht. Ich las mit zwei Stiften in unterschiedlichen Farben und konnte ein paar Nächte kaum schlafen. Was ich erkannte, war für mich ungeheuerlich, erschütternd: Es ist wirklich möglich, dass sich Millionen Menschen über einen Zeitraum von 1.400 Jahren komplett verrennen können, sie können sich irren, sie können in permanter Stampede existieren, sie können einen Haufen Schei*e als Gott verehren. Es ist möglich, dass der Ungeist eines bösen und niedrigen Menschen Jahrtausende fortwirkt und sich in verheerender Weise einer Seuche gleich immer weiter ausbreitet.

Ich meine, dass der Counterjihad in den neun Jahren einiges erreicht hat. Die Mehrheit unserer Mitbürger hat begriffen, dass der Nazislam anders ist als alle anderen Religionen. Sie erkennen, dass der Nazislam nicht gut für die Menschen ist, die an ihn glauben ebenso wie für diejenigen nicht, die nicht an ihn glauben. Kaum einer bei uns kann in ihm eine positive Bedeutung und Wirkung ausmachen. Er wird allgemein als Hindernis oder sogar als Bedrohung erkannt.

Der Counterjihad hat also erreicht, dass das Bewußtsein vom Vorhandensein eines Gegners entstanden ist, und er hat auch erreicht, dass verstanden worden ist, dass der Gegner eine Ideologie ist, die Menschen zu Marionetten macht. Was noch nicht verstanden wurde, ist die Erkenntnis, dass diese Ideologie keine Schattierungen, Häresien, Abweichungen duldet, dass die extremste Form die ursprünglichste und wahrhaftigste Form ist, dass sie keinen Kompromiss kennt, und dass daher der Konflikt naturgemäß ein totaler ist, dass es schließlich um eine Auseinandersetzung geht, die nur mit der totalen Kapitulation oder der vollständigen Vernichtung des Gegners enden kann.

Die geringe Spendenbereitschaft im Fall Pakistan – wo das Leben von Abermillionen durch eine Flutkatastrophe ruiniert oder bedroht ist, man aber offenbar keine größeren Probleme hat, als Puppen eines Pastoren zu verbrennen, der auf der anderen Seite des Globus einen Kloran seinem einzig sinnvollen Zweck zuführen will – zeigt jedoch, dass es immerhin nicht länger als sinnvoll angesehen wird, unseren Feinden auch noch die Waffen zu liefern, mit denen sie uns massakrieren wollen.

Was der Counterjihad auch noch nicht erreicht hat, ist, alle Bürger unter dem Banner des Counterjihad zu einen und gegen ihn auszurichten und sie zu überzeugen, dass uns unsere Feinde auch weitere Opfer abverlangen werden, so wie es den großen Führern des Westens, Roosevelt und Churchill im Kampf gegen den deutschen Nationalsozialismus gelang. Sicher, die Mehrheitsverhältnisse und die Meinung “des Volkes” wurden in der Sarrazin-Affaire kurzzeitig deutlich, aber Sarrazin selbst hatte offenbar nur schwache Bezüge zur Ideologie des Mohammedanismus hergestellt (wofür ihn Broder kritisierte -2). Bei uns sind es anders als damals die Führer, die Eliten, die zur Schlacht getragen werden müssen.

Lesen Sie im Folgenden einen Beitrag von Wolfgang Günter Lerch (der sich m.E. gut entwickelt) aus der heutigen FAZ, welcher (ungewollt) einige der Probleme aufweist, die der Counterjihad m.E. noch zu bearbeiten hat.

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Was Dschihadisten wollen

Jede Form weltlichen Denkens gilt als Teufelswerk

Die Somalen sind zu hundert Prozent Muslime. Als stolze Nomaden waren sie immer auf ihre Unabhängigkeit bedacht und haben für sie gekämpft. Unter religiösen Führern wie etwa Muhammad Ibn Abdallah al Hassan wehrten sie sich gegen Äthiopier, Franzosen, Italiener und Briten; Letztere erklärten Mullah Hassan denn auch zum “Mad Mullah”. Was also wollen die islamistischen Schabaab-Milizen und die mit ihnen verbündete Al Qaida in ihrem Kampf gegen die von Muslimen geführte Übergangsregierung in Mogadischu erreichen?

Der “Krieg gegen den Terror” und das Stichwort vom “Zusammenprall der Kulturen” (Huntington) haben, vor allem nach dem “11. September”, manchmal in den Hintergrund gedrängt, dass die gewalttätigen Auseinandersetzungen in den islamischen Ländern selbst weitaus mehr Opfer gefordert haben und noch immer fordern als im Westen. Der “Zusammenprall” ist dort viel heftiger. In Ägypten, Algerien und Saudi-Arabien ist es gelungen, die militanten islamistischen und dschihadistischen Bewegungen nach Jahren des Terrors einigermaßen in den Griff zu bekommen (besiegt oder vernichtet sind sie nicht), doch in Afghanistan und Pakistan, auch im Irak ist das nicht der Fall. In jüngster Zeit geben vor allem der Jemen und Somalia Anlass zu größter Sorge. Das sind zwei scheiternde, ja gescheiterte Staaten, in denen die Dschihadisten offenkundig leichteres Spiel haben als anderswo.

Doch was wollen sie? Als radikalste aller islamistischen Strömungen möchten sie alle fremden Einflüsse beseitigen; ausgenommen ist nur die moderne Technik, derer sie sich teilweise virtuos bedienen. Diese Einflüsse sind heute, im Zeitalter der Globalisierung, nicht immer nur westliche, doch sind sie von der westlichen, säkularisierten Moderne besonders geprägt. So konnte Hassan al Banna, der Begründer der Muslimbruderschaft, schon 1928 schreiben: “Den Ideologien des Westens muss widerstanden werden”; wenig später gab der indische, später pakistanische Islamist Abul Ala al Maudoodi das Rezept bekannt: Es gelte “nizam-i mustafa” zu verwirklichen, die erhabene Ordnung des Propheten.

Die Dschihadisten empfinden alle Formen des Islams als unerträglich “überfremdet”, die ihrer Vision einer buchstäblichen, bis in das kleinste Detail verwirklichten Scharia widersprechen. Der Mensch hat Gottes Gesetz zu gehorchen, so wie es als ein originales Ur-Wort geschrieben steht; eine Autonomie des Individuums, Freiräume des Willens und des Denkens zu selbständigen Entscheidung zumal in Glaubensdingen, wie traditionelle, erst recht liberale Muslime sie – obzwar in unterschiedlichem Grad – gewähren, gibt es nicht. Jede Form weltlichen Denkens, und sei sie noch so bescheiden, ist Teufelswerk und führt den Menschen weg vom Gehorsam, der Gott und der von ihm verordneten Ordnung geschuldet ist. Am konsequentesten und brutalsten haben die Taliban zwischen 1996 und 2001 unter ihrem “Emir” Mullah Omar in Afghanistan eine solche Ordnung geschaffen. Wo immer Al Qaida an Boden gewann, etwa im Irak unter dem – dann getöteten – Jordanier Zarqawi, setzten sie diese Ordnung durch. Im irakischen Baquba war das eine Schreckensherrschaft.

Zarqawi war es auch, der das zweite Hauptanliegen der Dschihadisten verwirklichen wollte: die Wiedererrichtung eines Kalifats. Den meisten Islamisten und allen Dschihadisten gilt die Liquidierung des Kalifats, das seit den Tagen des ersten Nachfolgers des Propheten Mohammed, Abu Bakr, bestanden hatte, durch den türkischen Reformer Kemal Atatürk als der Sündenfall an sich, zumal in der Türkei auch die meisten religiösen Institutionen abgeschafft wurden. Die Dschihadisten interpretieren die “umma” nicht als Gemeinschaft einer spirituellen, auch kulturellen Zusammengehörigkeit der Muslime, sondern als monolithische Gemeinschaft der Gläubigen, die sich politisch in einem Staatswesen für alle verwirklicht, geführt vom Kalifen und Beherrscher der Gläubigen. Die heute bis in die UN hinein herrschende Ordnung von Nationalstaaten, die für die Moderne kennzeichnend ist, lehnen sie ab. Zarqawi wollte zunächst im Irak ein Kalifat errichten, das dann weiter auf die gesamte Arabische Halbinsel (und darüber hinaus) hätte ausgreifen sollen. Im Unterschied etwa zu den Fundamentalisten im algerischen Mzab, die seit vielen Generationen streng nach dem Religionsgesetz leben, aber niemanden dazu bekehren wollen – schon gar nicht mit der Waffe -, wollen die Dschihadisten kämpfen, bis überall ihre “reine Lehre” verwirklicht ist.

Die Vorstellung, der Islam müsse beständig gegen fremde Elemente verteidigt und gereinigt werden, ist uralt. Sie geht unter anderem auf Abdal Wahhab im 18. Jahrhundert zurück, den geistlichen Inspirator der saudischen Dynastie, letztlich jedoch auf den Gelehrten Ibn Taimija (1263-1328), der nach den verheerenden Eroberungen und Zerstörungen durch die Mongolen, die im Orient weit mehr Unheil anrichteten als die Kreuzfahrer, ein Zurück zur “reinen Lehre” forderte. Ein Mini-Kalifat nach Art der Taliban als Refugium von Terroristen am Horn von Afrika ist eine albtraumhafte Vorstellung.

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“Die Vorstellung, der Islam müsse beständig gegen fremde Elemente verteidigt und gereinigt werden, ist uralt”, meint Lerch und verweist auf das 18. Jahrhundert, so als ob diese Vorstellung nicht eine ganz wesentliche schon des Klorans, aber auch der Hadithe sei. Sie ist typisch für ein nomadisches Reitervolk, und sie ist auch typisch für totalitäre und faschistische Gesellschaften. Es gibt immer wieder diese Versuche, die Dreckigkeit des Mohammedanismus als Entartungen, Aufpfropfungen etc. schönzureden, aber das entspricht nicht den Tatsachen. Es ist der Kloran, der terroristisch ist, es war Klohamett, der ein perverser Massenmörder war. Es ist der gesamte Mohammedanismus, der ein perverser und bösartiger Aberglaube ist, der Jihadisten ebenso wie Momos nach seiner Pfeife tanzen lässt.

Dies alles hat Pastor Terry Jones in geschickter Weise durch seine Kloranverbrennungsaktion, die auf den heutigen Tag angesetzt war, deutlich werden lassen. Es war dann aber auch richtig, dass er sie abgesagt hat, nicht, weil es wohl kaum je einen Menschen gegeben hat, der die Aufmerksamkeit und Ablehnung sämtlicher Politiker der westlichen Zivilisation wie sämtlicher Medien spüren mußte, sondern deshalb, weil er christliche Kompromissbereitschaft, christliches Nachgeben zeigte, und weil er geschickt christliches, konstruktives Denken dem kompromisslosen, mohammedanistischen Herrenmenschendünkel gegenüber stellte, indem er die Kloranverbrennungsfrage mit der Ground-Zero-Triumphmoschee verband. Die heutige FAZ:

“Pastor Jones hatte am Donnerstagabend zunächst erklärt, er habe die Koranverbrennung abgesagt, weil ihm der Imam einer islamischen Gesellschaft in Gainesville, Muhammad Musri, zugesichert habe, das islamische Zentrum nahe der Stelle, an der am 11. September 2001 das ‘World Trade Center’ zerstört wurde, werde nun anderswo gebaut. Musri widersprach dieser Darstellung und sagte, er habe sich lediglich bereit erklärt, ein Treffen zwischen Jones und Imam Rauf in Manhattan zu vermitteln. Imam Rauf versicherte, er werde ‘weder mit unserer Religion noch mit irgendeiner anderen einen Tauschhandel machen’.”

N-TV hatte sich mehr Randale erhofft und titelte enttäuscht: “Viel Lärm um Nichts” (3). NICHTS? Es ist, das haben die Orks durch massenhafte Demonstrationen klargestellt, für sie eine Provokation und eine Kränkung, wenn irgendwo irgendeiner der Millionen Klorane verbrannt wird. Ihr Anspruch gilt in Kandahar, in Fort Laramie und auf dem Mond. Es ist, das ist für die Orks unverständlich, aber für die meisten Amerikaner selbstverständlich, auch eine Provokation und eine Kränkung, eine Triumphmoschee am Ground Zero zu errichten, in Amerika, dem Land der Amerikaner. Wir sehen, wie sich der Präsident der Amerikaner, die deutsche Kanzlerin, all die anderen Hofschranzen und die Medienquallen sich große Mühe geben, eine absurd herbeiargumentierte Kränkung der Orks zu vermeiden, während eine offensichtliche, bösartige und sadistische Kränkung des amerikanischen Volkes sowie der Hinterbliebenen der mohammedanistischen Schlachtopfer des 11. September von ihnen sogar noch unterstützt wird. Dies hat Pastor Terry Jones, den n-tv herablassend “Terry” nennt anstatt Herrn Jones, Jones oder Pastor Jones, aufgezeigt. Und dann trug er auch noch ein Harley-T-Shirt: genial! Danke Terry!

Let’s roll!

T+I+M+E

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1) http://islamizationwatch.blogspot.com/2010/09/remembering-911-3000-flags-representing.html
2) http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/09/09/das-ding-beim-namen-nennen/
3) http://www.n-tv.de/politik/Jones-sagt-Koran-Verbrennung-ab-article1465486.html

exzellenter, unbedingt empfehlenswerter Artikel zum Thema unter: http://lizaswelt.net/2010/09/09/unter-artenschutz/


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