Aus der Hauptstadt (#17)

1. September 2015

Makkabi

Der Mohammedanismus ist eine totalitäre Ideologie, und deshalb müssen seine inhärenten Bestandteile Jihad und Scharia auch stets und für alle Zeiten zu 100% von den Anhängern umgesetzt werden.

Jihad bedeutet, wie die lügnerischen Ork-Kommissare nicht müde werden zu betonen, vor allem Kampf gegen die eigene Faulheit, gegen die Faulheit, den bewaffneten Kampf gegen Nicht-Orks zu führen, wie die Kommissare des IS-IS klarstellen, den Kampf im Klassenzimmer, in der Familie, auf dem Schlachtfeld ebenso wie auf dem Fußballplatz. Und wenn kein Ungläubiger zur Hand ist, dem man den Kopf abschneiden kann, dann erklärt eine Rotte Orks eine andere Orkrotte zu Ungläubigen, und schon geht’s an’s muntere Halal-Schlachten im Namen von AllaHundseingesandter.

Das hohe Kulturgut umfassender und exzessiver Gewalttätigkeit wird sich nun mit einem gewaltigen Schub von mohammedanistischen Invasoren allgemein in deutschen Städten etablieren, wie an einem unlängst abgebrochenen Fußballspiel zwischen dem jüdischen Club Makkabi und dem Tork-Club Meteor in der Hauptstadt zu erahnen war (1).

Bodo Straub und Frank Bachner vom „Tagesspiegel“ berichten übrigens, dass es allein in Berlin „im letzten Jahr im Jugend- und Amateurbereich 79 Spielabbrüche“ gab, und Sie können mich Teim nennen, wenn da nicht stets Orkvereine beteiligt waren.

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Spielabbruch in Kreisliga C in Berlin

Fair-Play-Aktion wohl Auslöser für Massenschlägerei

Beim Kreisligaspiel Makkabi III gegen Meteor III in Westend flogen die Fäuste und offenbar auch antiarabische und judenfeindliche Beleidigungen. Die Darstellungen der Vereine widersprechen sich.

Spielabbruch in der Kreisliga C: Beim Spiel der dritten Mannschaft des TuS Makkabi gegen die dritte Mannschaft des Weddinger BFC Meteor auf dem Platz in der Harbigstraße in Westend kam es zu einer Massenschlägerei. Wie die Polizei mitteilte, waren gegen 15 Uhr zunächst ein 21 Jahre alter Spieler und ein 25-jähriger Zuschauer aneinandergeraten. In die folgenden Handgreiflichkeiten mischten sich Spieler beider Mannschaften ein, zwei Menschen wurden nach Polizeiangaben leicht verletzt. Es wurden anscheinend sowohl antisemitische als auch antiarabische Beleidigungen ausgetauscht.

Polizeibeamte griffen ein, stellten insgesamt die Identitäten von 21 Personen fest und leiteten vier Strafermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Landfriedensbruchs ein. Wie es zu der Prügelei kam, ist noch nicht klar, die Vereine geben sich gegenseitig die Schuld. Offenbar war aber die Fair-Play-Aktion eines Spielers der Auslöser.

Leonard Kaminski stand als linker Verteidiger im Team von Makkabi auf dem Platz. Für ihn ist am Sonntag eine ursprünglich normale Spielsituation völlig aus dem Ruder gelaufen und eskaliert. Allerdings habe dieser Streit ursprünglich keinen religiösen oder ethnischen Hintergrund gehabt. „Das war kein Duell zwischen Juden und Arabern, die aus religiösen oder ethnischen Gründen aneinander geraten sind“, sagt er dem Tagesspiegel. Erst im Verlauf des Streits sei dieser Faktor aufgetaucht, allerdings nur auf Seiten von Meteor: „Wir wurden von Meteor antisemitisch beschimpft. Wir selber haben keine antiarabischen Sprüche gerufen. Ich habe auf jeden Fall keine gehört. Das würde auch nicht zu unserem Team passen.“

Peter Dähn dagegen, der Vorsitzende von Meteor 06, schiebt die Schuld an der Eskalation auf Makkabi. Dähn war nicht vor Ort, hat sich aber im Nachhinein bei Spielern und Trainern einen ersten Überblick verschafft. „Unsere Spieler wurden von zwei Zuschauern als ,Kanake‘ und als ,Drecksmuslim‘ beschimpft. Die ganze Aggression ging von Makkabi aus“, sagt Dähn.

Nach Darstellung von Kaminski begann die Auseinandersetzung mit einer Banalität: Ein Spieler von Meteor habe am Boden gelegen, als Makkabi im Angriff gewesen sei. Ein Makkabi-Spieler habe den Ball freiwillig ins Aus gespielt. Meteor habe dann, wie es üblich ist, den Ball zu Makkabi zurückgespielt. Allerdings nicht zum Torwart, sondern knapp neben die Eckfahne ins Aus. Ein Makkabi-Fan habe daraufhin gesagt: „Fair war das aber nicht.“ Daraufhin sei ein Spieler von Meteor auf diesen Zuschauer los gesprintet und hätte ihn wüst antisemitisch beschimpft.

Die Folge sei eine Spielertraube gewesen mit Beleidigungen auf beiden Seiten. Allerdings habe es von Meteor-Seite aus antisemitische Beschimpfungen gegeben, während Makkabi lediglich Schimpfworte wie „Arschloch“ verwendet habe. „Unsere Spieler sind sicherlich nicht lammfromm“, sagt Kaminski, „aber wir haben gegnerische Spieler bestimmt nicht anti-arabisch beschimpft.“ Das sei auch ziemlich unsinnig gewesen, weil bei Meteor fast nur türkische oder türkisch-stämmige Spieler mitgewirkt hätten.

Drei bis vier Spieler von Meteor hätten bei den Krawallen mitgewirkt, drei hätten deeskaliert, der Rest habe zugeschaut, sagt Kaminski. Als sich die Situation gerade beruhigt hatte, sei jener Spieler, der den Zuschauer getreten habe, mit einer Eckfahne aufgetaucht. „Er hatte versucht, den Zuschauer zu schlagen, aber ich stand im Weg, deshalb hätte er mich getroffen“, sagt Kaminski. Allerdings hätten mehrere Spieler und Zuschauer von Makkabi einen Schlag verhindert. Auch ein zweiter Schlag-Versuch sei unterbunden worden. Fabian Weissbarth, rechter Mittelfeldspieler von Makkabi, der ebenfalls auf dem Platz gestanden hatte, bestätigte gegenüber dem Tagesspiegel diese Version.

Schon während des Spiels, sagt Kaminski, hätten Meteor-Spieler Akteure von Makkabi mit „Judenschwein“ und „Drecksjude“ beschimpft.

Beim Stand von 1:0 für Makkabi brach der Schiedsrichter dann in der 60. Minute das Spiel ab. Nach Kaminskis Darstellung tauchte kurz darauf die Polizei auf. Makkabi habe sich dann 55 Minuten lang in der Kabine aufgehalten, bevor das Team den Platz verlassen habe.

Meteor-Betreuer Ole Braatz, der auch auf dem Platz war, schildert den Ablauf völlig anders: Schon in der ersten Halbzeit hätten zwei Zuschauer von Makkabi Meteor-Spieler als „Drecksmuslime“ beschimpft und Kraftausdrücke gebrüllt. Daraufhin sei Meteor-Trainer Thomas Poganitz in der Pause zu diesen Zuschauern und habe sie um Zurückhaltung gebeten, allerdings erfolglos. In der zweiten Halbzeit habe ein Zuschauer nach der Rückgabe ins Aus tatsächlich gesagt: „Das war keine faire Aktion.“ Aber, fügt Braatz hinzu: „Diesem Satz ging ein anderer Satz voraus. Nämlich eine wüste rassistische Beschimpfung.“

Daraufhin erst sei der Meteorspieler zu dem Zuschauer gerannt und habe ihn getreten. „Wo er ihn getroffen hat, kann ich nicht sagen“, erklärt Braatz. In dem anschließenden Tumult habe der getroffene Zuschauer versucht, den Meteorspieler zu schlagen. Meteor-Trainer Poganitz habe versucht, seinen Spieler zu beschützen und habe sich vor ihn gestellt. Der Faust des Zuschauers habe er gerade noch ausweichen können. Stattdessen habe der Schlag den Spieler getroffen. Der habe daraufhin die Eckfahne ergriffen.

Braatz hatte den Beginn der Eskalation nicht selber gesehen, er hatte in diesem Moment gerade Wasser geholt. Ein Teil seiner Schilderung beruht auf Aussagen, die er von seinen Spielern gehört hat, das meiste aber habe er selber erlebt. „Ich habe auch selber gehört, dass unsere Spieler in der ersten Halbzeit mit „Drecksmoslem“ oder „doofer Moslem“ beschimpft worden sind.”

Ein Punkt ist für ihn ein Rätsel: „Es gab ja angeblich zwei Verletzte. Aber ich habe keine gesehen. Es war ja nicht mal ein Krankenwagen da.“ Dafür aber die Polizei. Die, sagte Braatz, rückte mit Schlagstöcken und Pfefferspray in den Kabinentrakt.

Gerd Liesegang, Vizepräsident des Berliner Fußballverbands, sagte dem Tagesspiegel: “Ich befürchte nicht, dass dies der Auftakt zu einer gewalttätigen Saison war. Leider passieren solche Vorfälle immer wieder. Zu dem Spiel selber kann ich noch nichts sagen, wir müssen den Bericht des Schiedsrichters abwarten. Sollten sich alle Spieler einer Mannschaft an den Ausschreitungen beteiligt haben, kann die Mannschaft vom Spielbetrieb ausgeschlossen werden. Das muss aber der Bericht des Schiedsrichters ergeben. Sollten nur einzelne Spieler aufgefallen sein, werden sie persönlich bestraft.”

TuS Makkabi ist ein jüdischer Verein aus dem Berliner Südwesten. Die Spieler sind häufiger Ziel von antisemitischen Anfeindungen, wie der sportliche Leiter Claudio Offenberg im Tagesspiegel-Interview berichtet. Liesegang sagt: “Bisher ist Meteor als Verein nicht besonders durch gewalttätige Vorfälle aufgefallen. Auch TuS Makkabi nicht, das ist kein Verein, um den man sich bei diesem Thema Sorgen machen muss.”

Unabhängig davon ist Gewalt schon seit längerer Zeit ein Thema im Berliner Amateurfußball. Im letzten Jahr gab es im Jugend- und Amateurbereich 79 Spielabbrüche.

Übrigens soll schon am kommenden Samstag, 5. September, ein Solidaritätsfußballturnier in Berlin stattfinden: Flüchtlinge, Pfarrer und Imame spielen gemeinsam Fußball. Den Schiedsrichter stellt TuS Makkabi.

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Time am 1. September 2015

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1) http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/spielabbruch-in-kreisliga-c-in-berlin-fair-play-aktion-wohl-ausloeser-fuer-massenschlaegerei/12255214.html

Quantität statt Qualität

1. September 2015

Matrix-Batterien

Wir sollen ganz viele sein, das ist für unsere politisch-medialen und ökonomischen Eliten die Hauptsache.

Wissen und Bildung? Egal! Mitbestimmung? Egal! Rechtssicherheit? Egal! Komfort? Egal! Würde? Egal! Ästhetik? Egal! Zukunft? Egal! Moral? Auch egal!

Millionen Staats- und Systemfeinde werden in unserer freien und offenen Gesellschaft etabliert, zusammengepfercht und übereinandergeschichtet. Der Lebensstandard, die Welterkenntnis und das Selbstbewusstsein der meisten Bürger werden drastisch sinken. Die Orks werden den aufgeklärten bürgerlichen Mittelstand durch ihre grenzenlosen Bedürfnisse, Forderungen und ihre Gewalttätigkeit zerreiben. Eine winzige Elite wird sich das Universum weiter aneignen können, aber die große Masse wird zu einem Dasein als stoffwechselnder Biologismus verdammt sein. Literarische Vorlagen: „Hundert Milliarden glückliche Menschen“ von James Blish und Norman Knight, „Matrix“ von den Geschwistern Wachowski, „Wenn der Krebsbaum blüht“ von Reinmar Cunis oder „Scharze Explosion“ von Christopher Priest (1).

Das alles ist keine „fremdenfeindliche Demagogie“, sondern mathematisch erfassbar, wie Prof. Dr. Gunnar Heinsohn unlängst auf der „Achse des Guten“ einmal mehr darlegte (2).

Freunde

Afrikanerpolitik: Wie wäre es
mit ein paar nüchternen Zahlen und Fakten?

Von 1977 bis 1995 ist Jacques Chirac Bürgermeister von Paris und regiert dann bis 2007 Frankreich. Schon im Juni 1991 beklagt er das Schicksal seiner Nation, die – wie Nicolas Sarkozy 2007 ergänzt – die Immigration wie eine Invasion „erleide“ und deshalb auf eine „selektive Einwanderung“ (immigration choisie ) umschalten müsse:

„Nicht Ausländer sind unser Problem, sondern ihre Überdosierung. […] Es macht einfach weniger Probleme, Arbeiter aus Spanien, Polen und Portugal bei uns zu haben, als Muslime und Schwarze. […] Ein französischer Arbeiter mit seiner erwerbstätigen Frau hat 15.000 Franc […] und sieht im Treppenhaus […] eine Familie mit Vater, drei bis vier Frauen und zwanzig Sprösslingen, die zusammen 50.000 Francs als Sozialhilfe beziehen. Wenn man dann noch den Lärm und den Geruch hinzunimmt, muss der französische Arbeiter einfach ausrasten. […] Es ist keineswegs Rassismus, das anzusprechen. Wir haben einfach nicht mehr die Mittel, um die Familienzusammenführungen zu bezahlen“ .

Europaweit empören diese Sätze, und Frankreich zahlt weiter. Allerdings springen von 1991 bis 2015 auch die Staatschulden von 35% auf 95% des Bruttoinlandsprodukts, und viele der Sprösslinge von damals leben von Hilfe oder kämpfen gar für das Kalifat. Am 9. August 2015 liefert Großbritanniens Außenminister Philip Hammond aus Singapur ein Interview, das im Duktus eigenständig ist, in der Sache aber eng bei Chiracs Drehbuch bleibt:

„So lange zu allem entschlossene Migranten dort [in Calais] marodieren, ist der Tunnel bedroht. […] Diese Situation halten wir nicht durch. Europa kann sich nicht schützen. Es kann seinen Lebensstandard und seine sozialen Errungenschaften nicht bewahren, wenn es Millionen afrikanische Migranten absorbieren muss“ .

Vor einem Vierteljahrhundert, als der Konservative Chirac spricht, treibt Margareth Thatcher die britische Staatsverschuldung auf 32 Prozent herunter. Heute wird Frankreich sozialistisch geführt und ist moralisch zutiefst erschüttert über das einmal mehr konservativ regierte London, wo Premier David Cameron Migranten sogar mit dem Skandalwort „Schwarm“ belegt. Der schlage in Form von Meteoriten doch von oben zu und reise – wie Kommentatoren spotten – nicht aus dem Untergrund an. Als Heuschreckenwolke, die alles Lebenswichtige rastlos verzehre, sei das Wort noch widerwärtiger und ebenfalls unzutreffend, weil man doch immer noch in Saus und Braus lebe. Doch ächzt bei allem Groll zwischen den Hauptstädten jetzt auch London unter einer Staatsverschuldung von 93 Prozent.

Als schändlich gelten Camerons Sorgen auch in Deutschland, wo man allein 2015 eine halbe Million Flüchtlinge erwartet. Was seien dagegen die 24.000 Asylanten, die 2014 England erreichen? In Calais strebten lediglich 3.000 Mann in den Kanaltunnel, während man zwischen Rhein und Oder alle sieben Tage 10.000 Fremde zusätzlich aufnehme. Leicht reden habe Berlin, mögen die Verbündeten denken. Schließlich steigt die bundesdeutsche Staatsverschuldung zwischen 1990 und 2015 „nur“ von 536 Milliarden auf 2,2 Billionen €uro (48% auf 71 % BIP).

Sind die ehemaligen Kolonialherren womöglich besser informiert über den Schwarzen Kontinent als Berlin? Schnellt auch im gefürchteten Afrika etwas nach oben, während die Schulden der 500 Millionen EU-Europäer explodieren? Durchaus! So klettert die Bevölkerung von gut 600 Millionen seit Chiracs Einlassungen auf knapp 1,17 Milliarden bis zu Hammonds Interview. 2050 sollen es 2,4 Milliarden sein. Möchten heute aus dem afrikanisch-arabischen Raum rund 540 Millionen Menschen auswandern, wollen dann 950 Millionen weg, falls die für 2009 erhobenen Wanderungswünsche (Subsahara 38%; arabischer Bogen 23% ) nicht weiter ansteigen. Wahrscheinlich ist das bei Kriegsindex-Werten zwischen 3 und 7 nicht. Auf 100 Alte (55-59 Jahre) folgen dabei nicht 70 oder 80 Pazifisten (15-19 Jahre) wie in Deutschland oder Österreich, sondern 300 bis 700 wütende Jünglinge. Sowie die zur Gewalt greifen, transformieren sich ihre Mitbürger aus potentiellen Wirtschaftsflüchtlingen zu völkerrechtlich geschützten Asylberechtigten aus Kriegsgebieten.

Aufschlussreicher für die Prognose zukünftiger Wanderungen ist die Jugend unter 18 Jahren, die den Lebenskampf noch vor sich hat. Allein im Subsahara-Raum umfasst sie heute 540 Millionen (24% Weltanteil), während für 2050 eine Milliarde erwartet wird (37%). Bei den Kindern unter 5 Jahren sollen 2050 bereits zwei Fünftel der Menschheit afrikanisch sein . Das liegt nicht allein an Geburtenraten von (2015) immer noch 4,7 pro Frauenleben (D:1,4), sondern auch an der fallenden Kindersterblichkeit. Die stetig verbesserte medizinische Versorgung soll das Durchschnittsalter von 45 Jahren (1970) über 60 (heute) auf 70 gegen 2050 heben.

2007 – Sub-Sahara-Afrika hat 790 Millionen Einwohner – will Sarkozy die Europäische Union auf einen gemeinsamen Kurs zur Abschottung ihrer Außengrenzen einschwören. Er scheitert. 2015 steht Sub-Sahara-Afrika bei 910 Millionen Einwohnern. Das sind seit 2007 sieben Niederlande zusätzlich. Die Subsahara-Staaten exportieren – zumeist mit Fremdhilfe abgebaute Rohstoffe – im Preis von 350 Milliarden Dollar (2014) und schaffen damit nur gut die Hälfte der 17 Millionen Niederländer (670 Mrd. Dollar). London ahnt, dass niemals weniger, sondern immer nur mehr Afrikaner von Europa träumen und Cameron kappt die Zugänge auf die Britischen Inseln. Er will nicht scheitern, weil er die 2016er Volksabstimmung über ein Verbleiben seines Landes in der EU gewinnen möchte.

England kann aufgrund seiner Insellage Illegale durch Einsatz der Staatsgewalt zurückhalten und zugleich Gegendruck ins Leere laufen lassen. Das dürfte vor allem osteuropäische EU-Mitglieder weiter ermutigen, sich ebenfalls gegen die ihnen zugedachten Aufnahmequoten zu wehren. Für die verbleibenden Westeuropäer müssen die Quoten entsprechend hochgefahren werden. Ob dann in Angriff genommen wird, was man Sarkozy vor acht Jahren verwehrt?

Wer auf ein Einknicken Londons hofft, übersieht den dort heiß im Nacken verspürten Atem aus Übersee. Denn kein westeuropäisches Land verliert mehr Kompetenz als Großbritannien mit seinen 64 Millionen Einwohnern. Dabei geht es nicht um die gut 600.000 Pensionisten in Südeuropa. Schmerzhafter wirken die 2,3 Millionen in den ehemaligen Kronkolonien Australien, Kanada und Neuseeland. Diese Kompetenzfestungen (Grenzen offen nur für Könner und militärisch gesichert) suchen bis 2050 rund 25 Millionen Neubürger und lassen nicht nur aus Europa, sondern auch aus Afrika nur Leute herein, die mit ihrer “Kreativität, Energie und Produktivität das Wirtschaftswachstum” vorantreiben können. Aus seiner Pigmentierung soll niemand Vorteile ziehen dürfen. Am kühnsten träumt Australien, das– bei einer ungenügenden Geburtenrate von 1,77 (2014) – von 24 auf 35 Millionen zulegen will. Kanada (1,59 Kinder pro Frauenleben) – strebt von 36 auf 50, Neuseeland (2,05) von 4,5 auf 5 Millionen.

Kann das alte Mutterland seinen Lebensstandard und den Frieden seiner Städte nicht bewahren, braucht es lediglich einen etwas längeren Umzug für das Erreichen sicherer Häfen. Hoffen können darauf allerdings nur Qualifizierte, vor deren Abwanderung London mit allem Recht zittert. Eben deshalb will es jetzt selbst Kompetenzfestung werden. Falls die Inseln ihre Attraktivität für die eigenen Leistungsträger zurückgewinnen, werden sie auch für Suchende auf dem Kontinent interessant. Dort dürfte das Auseinanderdriften der Unbeweglichen und der Zukunftsverteidiger erst richtig Fahrt aufnehmen.

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Time am 1. September 2015

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/02/09/eine-sich-verdunkelnde-insel/
2) http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/afrikanerpolitik_wie_waere_es_mit_ein_paar_nuechternen_zahlen_und_fakten

Räffju? Tschüß!

31. August 2015

NTV

Eine neue Mode hat Deutschland erfasst: die „Flüchtlinge“. Sie werden uns von den MSM rechts und links um die Ohren gehauen.

Da ist ein CDU-Abgeordneter, der zwei Afrikaner bei sich zuhause aufnimmt, da ist der Inhaber einer Friseurkette, der sie massenhaft einstellt, da ist eine Bolschewistin, die mit Hilfe einer syrischen Menschenrechtsorganisation Frauen unter den Invasoren ausfindig gemacht haben will, da ist die FAZ, die ein Dutzend gaaanz toller Eindringlinge im Portrait präsentiert, die alle vielviel toller sind als irgend jemand von uns hier Geborenen.

Die Regierung, die Medien und die Unternehmerverbände sind sich einig: Wir brauchen die massenhafte Einwanderung von Orientalen und Afrikanern in Deutschland.

Ich habe jetzt auch zwei Flüchtlinge bei mir in der Gartenlaube. Waaas, Sie etwa nicht? Da sind Sie wohl Nazipack!

Matthias Heine von der „Welt“ ist der Ansicht, dass in der Sprache der Linken das Wort „Flüchtlinge“ vermieden werde (1), um die Assoziation mit den Flüchtlingen aus dem Osten zu vermeiden, aber ich denke, man spricht von „Refugees“, weil man sich in den Strom der anglo-amerikanisch geprägten Massen- und Popkultur einklinken möchte. Refugees klingt wie eine Rockband, und die Invasoren werden von ihren willfährigen Lakaien ja auch wie Stars umschmeichelt. Flüchtlinge sind doof, aber Refugees sind sowas von mega-cool!

Die MSM aber bleiben einstweilen noch beim Begriff „Flüchtling“, denn ihr Publikum hat ja mit den „DDR“- und sonstigen Dissidenten des Bolschewismus keinen Konflikt, hier soll „Flüchtling“ positive Gefühle und Solidarität wecken.

Wer bei der neuen Mode nicht mitmacht, ist nicht nur ein Nazi, und nicht nur „Pack“, sondern Vertreter einer „dunklen“ Macht, einer Macht, die unser Deutschland in tiefste und ewige Finsternis stoßen möchte. Dies zu verhindern sind alle aufgefordert, die Räffjus aus Libyen, Somalia, Sudan, Eritrea und Syrien, von wo aus sie das Licht der Zivilisation zu uns tragen, auf das Wärmste willkommen zu heißen.

Dies hat der höchste Repräsentant unseres Staates, der ehemalige evangelische Pfarrer Joachim Gauck, der polygamistisch korrekt in wilder Ehe mit seiner Zweitfrau lebt, festgestellt.

Lügazin

Seltsamerweise benennen nicht einmal die Kritiker der Invasion den besonderen Charakter der Invasion. Es geht nicht um ein „Flüchtlingsproblem“, um „Asylanten“, es geht um das Problem einer mohammedanistischen Invasion. Es handelt sich nämlich um eine mohammedanistische Invasion, wie es sie in alle Himmelsrichtungen ununterbrochen gibt, seitdem es den Mohammedanismus gibt. Viele der Orkführer sagen das auch ganz klar. Es geht den Mohammedanisten darum, den Mohammedanismus mit allen Mitteln zur totalen Weltherrschaft zu führen und alle anderen Menschen auszurotten oder zu konvertieren. Gaddafi hat das klar gesagt, und Erdogan sagt es immer wieder klar (2).

In der modernen Welt bleibt für einen alles regelnden animistischen Popanz wie AllaHundseingesandter keinen Platz mehr, die Ideologie ist gar zu primitiv. Dem Mohammedanismus geht die Zeit aus. Die Ork-Kommissare wissen das nur zu gut, aber die von ihnen gelenkten Volksscharen haben einen Durschnitts-IQ von 70, und dann glaubt man alles, was ein gewiefter Demagoge mit einem IQ von 100 erzählt. Dann glaubt man auch, dass man auf ewig bestraft wird, wenn man beim Gebet unter den linken statt den rechten Fuß gerotzt hat.

Es geht also nicht um Refugees, die sind cool oder auch nicht, es geht um eine Invasion von Mohammedanisten. Auch Ork-Kommissar Mazyek sieht das klar, sagt das klar und reibt sich freudestrunken die Hände (3).

Aber warum freuen sich unsere politisch-medialen-ökonomischen Eliten? Glauben sie wirklich, die eindringenden Mohammedanisten würden bei uns etwas anderes anstreben als die totale Herrschaft des Mohammedanismus samt Scharia? Was sollen die zu uns bringen? Den realen Mohammedanismus syrischer Prägung? Den realen Mohammedanismus libyscher Prägung? Den realen Mohammedanismus saudischer Prägung? Was sollen die anderes zu uns bringen als irgendeinen der real existierenden Mohammedanismen, die allesamt primitiv, grausam und unmenschlich sind?

Eine Bekannte fortgeschrittenen Alters erzählte mir, dass sie Besuch hatte von ehemaligen Kolleginnen. Mit dabei eine junge FSJlerin torkischer Herkunft. Die Gastgeberin reichte Schnitten. Sogleich wurde sie von der Torka belehrt, dass es aber nicht ginge, wenn die Käsebrötchen auf den Geflügelwurstbrötchen lägen, da die Hühner evtl. nicht halal geschlachtet seien.

Was für eine ungeheuerliche Unhöflichkeit der Gastgeberin gegenüber. Wie anmaßend von einem jungen Ding, die alte Dame dermaßen in eigener Sache zu belehren. Warum bringt sie nicht ihr eigenes Spezialessen mit? Dabei soll sie als Kollegin gut sein. Sie merkt aber nicht einmal, wie ihr mohammedanistischer Wahn sie dazu bringt, gedankenlos auf den Gefühlen der gastgebenden Nicht-Orkas herumzutrampeln. Alle müssen sich um ihre persönlichen Angelegenheiten kümmern. Sie glaubt vielleicht, dass es um ihre Höllenqualen geht, die alle mithelfen müssen zu vermeiden. Was für einen bösartigen, kleingeistigen Gott sie verehrt. Und die gehört zu uns? Die gibt die Richtung vor, in der die Gesellschaft jetzt läuft? Alle in ihrem Team nehmen schon peinlich Rücksicht auf sie, und so herrscht sie.

Ich beobachtete eine Restaurant-Szene. Ein junges Ork-Paar fütterte sich gegenseitig mit Teelöffeln. Das sollte wohl Zuneigung ausdrücken, aber auf mich wirkte es extrem widerwärtig und sklavistisch. Darf ein erwachsener Mensch nicht selbst bestimmen, was er zum Munde führt? Worin besteht die Freude, einem anderen vorzuschreiben, was er hinunterschlucken muss? Nebenbei telefonierte das Ork, während es gedankenlos den Löffel zum Mund seiner Orka führte. Für die ist das, was für mich ein Zeichen von Herrschaftsdenken ist, vielleicht ein Zeichen der Liebe? Eine derartige Liebe ist für mich eine perverse Liebe.

Unsere Welten, unsere moralischen Vorstellungen liegen Lichtjahre auseinander. Sie sind wie Aliens. Toll, toll, toll! Es gibt Leben im All außer uns! Sie sind bei uns gelandet und wollen bei uns leben!

Uuups, plötzlich merken wir, sie wollen bei uns leben – aber nicht mit uns! Unser Land finden sie gut, aber wir stören sie.

Hiiilfe! Die Aliens sind ja gar nicht wie E.T.! Die sind ja gar nicht lieb! Die sind in Syrien nicht lieb, die sind im Libanon nicht lieb und in der Torkei auch nicht! Und in Deutschland? Da sind sie… auch nicht lieb!

Zu spät!

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Time am 31. August 2015

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1) http://www.welt.de/kultur/article145550890/Warum-Fluechtlinge-jetzt-oft-Refugees-heissen.html
2) http://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Erdogan-startet-einen-grossen-Krieg-article15789036.html
3) http://www.pi-news.net/2015/08/mazyek-bestaetigt-muslimische-masseninvasion/

Zuhause

30. August 2015

Spitzweg_Besuch

Carl Spitzweg um 1855 („Besuch“)

Liebe Kommentatorinnen und Kommentatoren,
liebe Leserinnen und Leser,

ich bin aus dem Urlaub zurück, habe mich erholt, bin inspiriert und werde mich alsbald wieder an diesem Blog zu schaffen machen.

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Ihr Time am 30. August 2015

Bye, bye…

13. August 2015

Urlaub

… ich werde mich für einige Tage zurückziehen.

Ich wünsche Ihnen, liebe Kommentatorinnen und Kommentatoren, und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, alles Gute, und ich würde mich freuen, wenn Sie nach meiner Auszeit wieder zu mir stoßen würden.

Herzlichst,

Ihr

T+I+M+E

am 13. August 2015

F*ck off!

12. August 2015

Schleimscheisse

Ein widerwärtiges Propagandastück leistet sich einmal mehr Aiman Mazyeks „islam.de“ mit einem fiktiven Abschiedsbrief eines ertrunkenen mohammedanistischen Invasoren an seine Mutter (1).

Wie immer kommt das völlig verdreht und schleimig daher, indem sich der Ertrunkene scheinbar für seinen Tod entschuldigt, obwohl er in Wirklichkeit den Westen anklagt, weil ihn dieser nicht als Kalifen inthronisiert hat.

Und wie immer lügen die Orks so dermaßen schlecht, dass alle ihre zwanghaften Lügen sogleich durchschauen.

Will der „Flüchtling“ ein mohammedanistisches Land erreichen? Nein, er will Zentraleuropa erreichen. Warum? Weil er frei sein will! Es heißt:

„… meine Zähne haben jetzt durch die Algen im Meer eine grüne Farbe bekommen, aber trotzdem sind sie immer noch schöner als die Zähne des Diktators.“

Er schätzt die Situation also so ein, dass es nur in westlichen Ländern keine Diktatoren gibt. Es heißt weiterhin:

„Es tut mir sehr Leid, dass ich dir das Holzhaus (ein „Holz“-Haus? T.), das ich in meiner Fantasie hatte, nicht bauen konnte. Das Haus sollte weit weg sein, wo Gerüchte von den Nachbarn verbreitet und keine Bomben oder Raketen auf uns geworfen werden. Es soll dort sein, wo keine religiösen oder rassistischen Vorurteile existieren.“

Im christlich-jüdischen Westen gibt es nicht nur keine Diktatoren, es herrscht auch Frieden, und es gibt auch keine (dominierenden) „religiösen und rassistischen Vorurteile“.

Einmal mehr bestätigt ein Ork-Kommissar somit wesentliche Thesen des Counterjihad, der Mohammedanismus und eine offene, freie und demokratische Gesellschaft für unvereinbar hält. Der den Mohammedanismus mit unausweichlicher Armut und Unwissenheit identifiziert. Der den Mohammedanismus für intolerant und rassistisch hält.

Der darum keine Jihadisten-Männchen-Massen im Westen aufnehmen will, weil diese unsere blühenden Landschaften in Mondlandschaften verwandeln werden, so wie sie es im Orient seit 1.400 Jahren betreiben.

Der darum zu ihnen sagt: „F*ck off!

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“Es tut mir Leid… “

Abschiedsbrief eines ertrunkenen Flüchtlings
an seine Mutter

Liebe Mutter,

es tut mir Leid, dass das Schiff gesunken ist. Ich konnte mein Ziel nicht erreichen, damit ich dir das Geld schicken kann, dass du mir für meine Reise geliehen hast. Bitte sei nicht traurig, dass mein Leichnam nicht gefunden wird. Es ist gut so. Ansonsten wird es dir noch zusätzliche Kosten für Transport und Beerdigung verursachen.

Liebe Mutter, bitte entschuldige mich, dass ich diesen Schritt tun musste, da ich wegen des Krieges keine andere Wahl hatte. Meine Träume waren nicht so groß wie die Träume der Anderen. Sie waren so groß wie eine Medikamentenpackung gegen deine Schmerzen und die Behandlungskosten für deine Zähne. Im Übrigen, meine Zähne haben jetzt durch die Algen im Meer eine grüne Farbe bekommen, aber trotzdem sind sie immer noch schöner als die Zähne des Diktators.

Es tut mir sehr Leid, dass ich dir das Holzhaus, das ich in meiner Fantasie hatte, nicht bauen konnte. Das Haus sollte weit weg sein, wo Gerüchte von den Nachbarn verbreitet und keine Bomben oder Raketen auf uns geworfen werden. Es soll dort sein, wo keine religiösen oder rassistischen Vorurteile existieren. Das Haus sollte so schön sein wie die Häuser, die wir im Kino sahen.

Bitte entschuldige mich bei meinem Bruder, dem ich jeden Monat fünfzig Euro schicken wollte, damit er sein Studium fortsetzen kann. Auch bei meiner Schwester möchte ich mich entschuldigen, weil ich ihr kein modernes Telefon schicken konnte, das „Wi-Fi“ hat, damit sie vor ihrer reichen Freundin angeben kann.

Ich möchte mich bei allen Tauchern und allen Menschen, die nach mir suchen werden, entschuldigen, weil ich nicht weiß, wie das Meer heißt, in dem ich ertrinken werde.

Das Amt für Asylangelegenheit möchte ich beruhigen, dass ich ihm nicht zur Last fallen werde.

Ich danke dir, liebes Meer, dass du mich ohne Pass und ohne Visum angenommen hast!

Vielen Dank liebe Fische! Ihr werdet mich verspeisen, ohne mich nach meiner Herkunft, Religion oder politischen Überzeugung zu fragen!

Mein Dank gilt allen Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehkanälen, die meine Todesnachricht für einen Tag lang jede Stunde senden werden!

Es tut mir sehr Leid, dass ihr wegen meines Todes traurig sein werdet.

Es tut mir Leid, dass ich ertrunken bin.

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Time am 12. August 2015

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1.) http://www.islam.de/26674

„Auch“ Kos

11. August 2015

Adolf Schneider

Die „Gefahr eines Blutvergießens“ von Mohammedanisten an griechischen Polizisten „ist real“, wie „faz.net“ meldet (1). Ein Polizist musste bereits suspendiert werden, weil er einen Ork daran hindern wollte, in eine Polizeiwache einzudringen, was bekanntermaßen ein angestammtes Recht jedes Orks ist.

Da gibt es nur eine Lösung: Der Forderung der Orks nach schrankenloser Einwanderung in jedes Land Europas muss umgehend stattgegeben werden. Diese Ansicht vertritt auch der Volks- und Landesverräter Adolf Schneider von der Schariapartei Deutschlands (SPD), der zudem die Jizia erhöht wissen will (2).

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Griechische Insel überfordert

Zusammenstöße zwischen Polizei und Flüchtlingen auf Kos

Die griechische Insel Kos ist mit dem Andrang von Flüchtlingen überfordert. Die Polizei setzt Schlagstöcke und Löschschaum ein. Der Bürgermeister warnt: „Die Gefahr eines Blutvergießens ist real.“

Auf der griechischen Insel Kos ist es zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Flüchtlingen gekommen. Mehrere Polizisten traktierten die Migranten mit Schlagstöcken, während andere Beamte die Menge mit einem Feuerlöscher („die MENGE mit EINEM Feuerlöscher“? T.) am Verlassen eines Fußballstadions zu hindern suchten, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Demnach hatte die Polizei hunderte vorwiegend syrische und afghanische Flüchtlinge in das Stadion gebracht. Die Migranten hatten nach ihrer Überfahrt aus der Türkei teils mehrere Wochen an den Stränden und auf den Straßen der Insel übernachtet.

Aus Polizeikreisen hieß es, zu den „Spannungen“ sei es gekommen, als die Flüchtlinge in eine Polizeiwache einzudringen versuchten, um sich dort registrieren zu lassen. Die Polizei wollte hingegen, dass die Registrierung im Stadion geschah. Die Behörden auch dieser kleinen Ägäis-Insel nahe der türkischen Küste sind mit der hohen Zahl der Flüchtlinge überfordert. Erst am Montag war ein Polizist vom Dienst suspendiert worden, weil er einen Flüchtling ohrfeigte, der näher als erwünscht an die Polizeiwache herangekommen war. Der Vorfall war auf einem Video dokumentiert worden.

Der Bürgermeister von Kos, Giorgos Kyritsis, schrieb am Dienstag an die Regierung in Athen, auf der Insel könne es zu einem Blutvergießen kommen, wenn nicht sofort Maßnahmen zur Wiederherstellung der Ordnung getroffen würden. Auf der 30.000-Einwohner-Insel Kos seien mehr als 7.000 Migranten angekommen. Man könne mit dem Problem nicht mehr fertig werden. „Ich warne davor, die Gefahr eines Blutvergießens ist real“, schrieb der Bürgermeister. Der Brief wurde am Dienstag in der griechischen Presse veröffentlicht.

Die meisten Flüchtlinge wollen weiter nach Athen, bevor sie versuchen, andere EU-Staaten zu erreichen. Wie Reporter am Ort berichteten, blockierten Migranten am Dienstagmorgen die Küstenpromenade des Hauptortes der Insel. Sie forderten lautstark Papiere, um die Insel zu verlassen und weiter nach Mitteleuropa zu reisen.

Ministerpräsident Alexis Tsipras hatte vergangene Woche die EU zu Hilfe gerufen, da sein Land überfordert sei. Nach UN-Angaben trafen seit Jahresbeginn knapp 124.000 Flüchtlinge in Griechenland ein.

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Time am 11. August 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/griechenland-zusammenstoesse-zwischen-polizei-fluechtlingen-auf-kos-13744974.html
2) http://www.migazin.de/2015/08/11/wir-duerfen-nicht-unterscheiden-zwischen-guter-und-schlechter-einwanderung/

Ratze rast

11. August 2015

Ratze

Ratze Fuhrergan intensiviert seine Bemühungen um die Schaffung eines islamischen Staates unter seiner Führung. Er bombardiert weiter die einzig ernstzunehmenden Gegner der Nazislahmisten des IS-IS, die Kurden (1).

Im Inneren werden Kritiker verfolgt und eingekerkert. Drei Staatsanwälte auf seiner Liste aber hat er nicht erwischen können, wie der „Tagesspiegel“ heute berichtet (2).

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Drei Staatsanwälte flüchten –
sie hatten gegen Minister ermittelt

Angesichts ihrer drohenden Festnahme sind in der Türkei drei Staatsanwälte außer Landes geflohen. Die Staatsanwaltschaft in Istanbul habe am Montag die Festnahme von Zekeriya Oz, Celal Kara und Mehmet Yuzgec wegen „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ und „Versuch zum gewaltsamen Sturz der Regierung“ angeordnet, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstag. Die Polizei habe aber festgestellt, dass Oz und Kara am Morgen nach Georgien geflohen seien. Die drei Juristen hatten gegen mehrere Mitglieder der Regierung wegen Korruption ermittelt.

Laut Anadolu erfuhren die drei Juristen kurz vor Bekanntgabe der Haftbefehle von ihrer drohenden Festnahme und flohen daher außer Landes.

Die Zeitung „Hürriyet“ berichtete, die türkische Justiz habe die Auslieferung von Oz und Kara von Georgien beantragt. Der Gouverneur der türkischen Provinz Artvin, Kemal Girit, sagte jedoch, die beiden Männer seien von Georgien direkt weiter nach Armenien gereist, dessen Beziehungen zu Ankara stark angespannt sind. Ihr Kollege Yuzgec war laut „Hürriyet“ weiter auf der Flucht.

Die drei Staatsanwälte hatten im Dezember 2014 Korruptionsermittlungen gegen das Umfeld des damaligen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan eingeleitet. Die Ermittlungen betrafen vier Minister sowie weitere Vertraute Erdogans aus Politik und Wirtschaft. Erdogan, der im vergangenen Sommer ins Amt des Präsidenten aufrückte, bezeichnete die Ermittlungen als versuchten Staatsstreich und ließ hunderte Polizisten, Staatsanwälte und Richter ihrer Posten entheben. Oz, Kara und Yuzgec wurden im Mai unter dem Vorwurf des Amtsmissbrauchs suspendiert.

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Time am 11. August 2015

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1) http://www.tagesschau.de/ausland/gewalt-istanbul-105.html
2) http://www.tagesspiegel.de/politik/tuerkei-drei-staatsanwaelte-fluechten-sie-hatten-gegen-minister-ermittelt/12174384.html

Unerschöpfliche Quelle der Wurzelstrukturen

10. August 2015

Affe

Jeder Nicht-Araber empfindet den Klang des Arabischen als äußerst widerwärtig. Diese böse Karikatur einer Sprache kommt mit seinen Kehl- und Knurrlauten daher wie das Gekläffe wütender Straßenköter. Wie angenehm und elegant ist demgegenüber z.B. das Torkische.

Wenn nun ein Herr Hamuza Yusuf von der „islamischen Zeitung“ in blumigstem pseudowissenschaftlichen Geschwafel im Stil eines reisenden Quacksalbers über das „über das linguistische Wunder“ des Kloran fabuliert (1), und das Arabische als Konstruktion des Wesens, welches das gesamte Universum und mehr noch geschaffen habe, bezeichnet, handelt es sich dabei nicht nur um die gedankenlose und peinliche Protzerei eines Menschen, der sich als Übermensch wähnt:

„Im Qur’an gibt es kein Wort, dessen Inhalt unbekannt ist. (…) Die Natur von Wissenschaft ist Genauigkeit der Definition. Das Arabisch des Qur’an gilt selbst seinen westlichen Studenten als eine exakte Sprache. Gelegentlich wird es als ,algebraisch’ in seinem Wesen bezeichnet. In seiner Präzision findet sich nichtsdestotrotz sehr viel Spielraum. Die Morphologie ist faszinierend. In der Linguistik wird Arabisch als ,fusionale Sprache’ bezeichnet. Das ist die höchstentwickelte aller Möglichkeiten. Hier fließt eine unerschöpfliche Quelle der Wurzelstrukturen. Aus ihnen werden semantische Bedeutungsfelder geschaffen.“

Das ebenso schrankenlose wie peinliche Lob für eine offensichtlich sehr hässliche und beschränkte Sprache ist vor allem als ein Herrschaftsinstrument im Sinn der „evidenten Lüge“ (2) zu sehen. Wer der offensichtlich falschen These nicht zustimmt, kann umgehend als Feind identifiziert werden.

Für jeden Counterjihadi indes ist die Tatsache erstaunlich, dass sich widerwärtige Inhalte (wie die mohammedanistischen Lehren) eine widerwärtige Form (wie das Arabische) suchen.

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Allah bewahrt Seine Offenbarung. Hamza Yusuf über das linguistische Wunder des Qur’an

Die Sprache der Araber

Allah, der Erhabene, sagt im Qur’an, dass er die „Erinnerung“ herabgesandt hat und sie beschützen wird. Das ist eine Abkehr von früheren Offenbarungen, bei denen die Aufgabe des Erhalts bei den jeweiligen Völkern lag. Sie mussten dafür sorgen, dass das Buch authentisch blieb. Diese Situation führte in der menschlichen Geschichte zu einer Verfälschung älterer Texte. Die Menschen änderten wegen ihrer Natur Passagen, nahmen Einiges heraus und fügten Weiteres hinzu. Dadurch veränderten sie das göttliche Wort.

Der Qur’an ist die letztgültige Offenbarung. Danach kommen keine weiteren Propheten, um sie zu reinigen oder eventuell richtigzustellen. Allahs Versprechen, die „Erinnerung“ [das heißt, den Qur’an] zu bewahren, gehört zu den Segnungen der Gemeinschaft des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben. Allah ist der Bewahrer, Al-Hafiz. mit diesem göttlichen Namen übernahm Er die Verantwortung, Sein Buch zu erhalten.

Das bedeutet, dass nicht nur die Offenbarung beschützt ist. Das Gleiche gilt für alle Wissenschaften, die nötig sind, um den Qur’an zu verstehen. Das betrifft auch die Sunna des Gesandten, denn ohne sie ist Allahs Buch nicht vollkommen verständlich. Sein Leben ist ein Beispiel für die alltägliche Anwendung des Qur’an. Allah verkörperte die Majestät Seiner Offenbarung in der Größe Seines Propheten, Friede und Heil auf ihm.

Allah bringt zwei Arten von Menschen hervor. Diejenigen des Qur’an, die At-Tammimi, in der Kategorie „der Leute der Sunna und der Gemeinschaft“ verortet. Neben jenen, die den Qur’an bewahren, gibt es solche, die sich um die Sunna des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, bemühen. Darunter fällt das Verständnis darüber, wie die Offenbarung im menschlichen Leben angewandt wird. Dieses Wissen wird Fiqh genannt. Es wird durch seine Praktiker, die Fuqaha, bewahrt.

Qur’an und Sunna können nicht ohne Arabisch verstanden werden. Mit anderen Worten, das Fiqh für beide Vehikel der Erleuchtung und des Bewusstseins wird mithilfe des Verstehens angetrieben. Jenes Verständnis besteht nur durch die arabische Sprache. Allah sagt, dass Er „dieses Buch“ als einen arabischen Qur’an offenbarte. Der Qur’an ist seinem Wesen nach arabisch. Die Sprache kann nicht von Offenbarung getrennt werden, denn Allah verbindet das Attribut ­“arabisch“ mit der Offenbarung. Beide sind nicht zu trennen. Genauso wenig ließe sich die Eigenschaft der Barmherzigkeit von Allah trennen. Aischa sagte, dass ­dasjenige, was sich zwischen den beiden (Buch-)Deckeln befindet, das „Wort Allahs“ ist.

Wenn Allah sagt, dass Er das „Buch“ bewahren wird, spricht Er nicht nur von der Offenbarung, sondern des Weiteren von Sprache. Wir wissen von allen anderen Schriften, die einen göttlichen Ursprung beanspruchen, dass keine von ihnen einen Schutz hat, über welchen der Qur’an verfügt. Hier blieben Struktur und Aussprache bewahrt. Es gibt immer noch Gelehrte, die bei einer minimalen Abweichung den falschen Klang erkennen. Beim Alten Testament, auf Griechisch, weiß niemand mehr, wie es ausgesprochen wurde. Auch im Fall des Neuen Testaments ist unklar, wie sich Konsonanten und Vokale anhörten. Das Gleiche gilt für viele Bedeutungen). Beim Qur’an wissen wir ganz genau, was ein Wort bedeutete und wie es klang, als es offenbart wurde. Die einzige Tradition, die dem nahekommt, ist die chinesische. Im Qur’an gibt es kein Wort, dessen Inhalt unbekannt ist. Das „Buch“ wurde in seinen Bedeutungen und Buchstaben bewahrt.

Es gibt einige Dinge, die man über das Arabische erkennen muss. Die Natur von Wissenschaft ist Genauigkeit der Definition. Das Arabisch des Qur’an gilt selbst seinen westlichen Studenten als eine exakte Sprache. Gelegentlich wird es als „algebraisch“ in seinem Wesen bezeichnet. In seiner Präzision findet sich nichtsdestotrotz sehr viel Spielraum. Die Morphologie ist faszinierend.

In der Linguistik wird Arabisch als „fusionale Sprache“ bezeichnet. Das ist die höchstentwickelte aller Möglichkeiten. Hier fließt eine unerschöpfliche Quelle der Wurzelstrukturen. Aus ihnen werden semantische Bedeutungsfelder geschaffen. Dort lernen wir die Ursprungsinhalte der Ausdrücke. Schauen wir auf den Begriff „nafs“, der wichtig ist, weil er den Typus der humanen Seele behandelt. Seine Wurzeln sind „nafusa“ und „nafisa“ – es gibt zwei Formen. Eine Bedeutung davon ist „wertvoll sein“, die andere „knauserig sein“ oder „etwas zurückhalten“. Genau am Ausgangspunkt des Wortes erfahren wir Wesentliches über die menschliche Natur. Sie ist kostbar, aber auch geizig. Eine zweite Ableitung ist „nafasa“, was „Befreiung“ oder „etwas Schwieriges leicht machen“ bedeutet. Die Idee ist, dass der Mensch dem Mitgeschöpf Erleichterung verschafft. Die dritte Variation „naafaasa“ lässt als „miteifern“ oder „konkurrieren“ übertragen werden.

Blicken wir auf diese semantischen Felder, erfassen wir schließlich, dass es eine konstruierte Sprache ist. Sie macht den Anschein, als hätte sie jemand entworfen. Beim Arabischen wird deutlich, dass ein schöpferischer Geist hinter der Sprache steht. Einige meinen, die verbale Kommunikation begann mit der Nachahmung von Geräuschen. Es gibt Beispiele, bei denen Klang und Bedeutung eine lautmalerische Einheit bilden. Die Theorie ist aber in ihrer Gänze unsinnig, weil die meisten Worte nicht diese Eigenschaft haben. Die Gelehrten stimmen überein, dass das Arabische nicht willkürlich entstand.

Es braucht Jahre der Beschäftigung, um Wissen aus dem Qur’an ziehen zu können. Und auch dann ist es nur eine kleine Menge. Wie beim sternenübersäten Nachthimmel gibt es eine scheinbar unbegrenzte Möglichkeit an Bedeutungen. Im Grunde findet sich darin sogar mehr, denn der Nachthimmel ist tatsächlich endlich. Der Qur’an kommt von der Rede Allahs, die grenzenlos ist. Seine Inhalte übersteigen die Lebenszeit eines Menschen beziehungsweise der gesamten muslimischen Gemeinschaft.

Er ist ein bedeutungsvolles Buch, und das Arabische ist es ebenso. Es ist das Mittel, mit dem Allah Sein Buch offenbarte. Die Sprache hat eine Profundität, die jedem, der sich ernsthaft mit ihr beschäftigt, mehr Tiefe und Verständnis verleiht. Die Araber sind aber genauso von ihrer Sprache abgeschnitten, wie die Muslime insgesamt von ihrem Din. Die meisten reden, und kennen die Bedeutung der benutzten Worte nicht. Sie verstehen die Ordnung der Wurzeln nicht und sehen keine Verbindungen zwischen den Begriffen. Das liegt unter anderem daran, dass sie westliche Lehrmethoden zur Sprachvermittlung übernahmen.

Eine der linguistischen Wissenschaften ist das Fiqh der Sprache, bei der die profunden Bedeutungen von Worten studiert werden. Das war eines der hochspezifischen Studiengebiete, das an muslimischen Universitäten unterrichtet wurde.

Die Sprache ist unerschöpflich und endet nicht. Ein Teil ihres Studiums besteht in der Erkenntnis, dass sie ein Mittel und kein Ziel ist. Meine Lehrer in Mauretanien lehrten mich, mein Studium mit ‘Aqida zu beginnen, um dann Fiqh zu studieren, was für die richtige Anbetung Allahs benötigt wird. Als Drittes kam Tasawwuf für die nötige Aufrichtigkeit. Die Voraussetzung für alle drei ist die Beherrschung des Werkzeugs: das Arabische. Es ist Vehikel, durch das wir Zugang zu den Bedeutungen des Dins bekommen.

Das heißt in keinem Fall, dass man nicht Muslim sei, wenn man nicht Arabisch spricht. Es gibt viele Muslime ohne Kenntnis dieser Sprache, die besser als die Araber waren und sind. Die Kenntnis ist aber nötig, um die Bedeutungen des Qur’an zu verstehen. Der beste Weg des Lernens für den Adschami [den Nichtaraber] ist das Studium von Grammatik (Nahw) und Struktur. Den Anfang machte Saijiduna ‘Ali, möge Allah mit ihm zufrieden sein. Weitergeführt und ausgebreitet wurde diese Aufgabe durch die persischen Gelehrten, die sich ebenfalls des Arabischen bemächtigen mussten.

Wichtig ist auch die Kenntnis der Bedeutung von Worten im Augenblick der Offenbarung. Im zeitgenössischen Arabisch wurden Begriffe aus dem Qur’an entwertet beziehungsweise umgedeutet. Das ist auf eine sehr dumme Weise geschehen. Ich hörte Leute Dinge sagen, die nichts mit der Natur der klassischen Sprache zu tun haben. So wie jüngst eine Lehrerin für arabische Geschichte, die meinte, „Adam“ sei nicht der Name einer Person, sondern ein Wort für „menschliche Wesen“. Es wird heute kein traditionelles Wissen vermittelt. Längst kann sich jeder, der auf zwei Beinen laufen kann, anmaßen Arabisch zu unterrichten. Dadurch verbreiten sich viele falsche ­Informationen über den Islam

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Time am 10. August 2015

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1) http://www.islamische-zeitung.de/?id=19380
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/01/08/evidentes-lugen/

Wir fernsteuern

9. August 2015

Bots

Sir Winston Churchill hat die Bedeutung der Wissenschaft für das Überleben der zivilisierten Welt gegenüber dem Mohammedanismus in besonderem Maße herausgehoben (1):

„Einzelne Muslime mögen großartige Qualitäten aufweisen, aber der Einfluss der Religion lähmt die gesellschaftliche Entwicklung derer, die ihr nachfolgen. Es gibt keine stärker rückschrittliche Kraft auf der Welt. Weit entfernt davon, dem Tod geweiht zu sein, ist der Mohammedanismus ein militanter und bekehrerischer Glaube. Er hat bereits in Zentralafrika gestreut, zieht bei jedem Schritt furchtlose Krieger heran, und wäre nicht das Christentum in den starken Armen der Wissenschaft geborgen, der Wissenschaft, gegen die er (der Islam) vergeblich gekämpft hat, würde die Zivilisation des modernen Europas vielleicht fallen, so wie die Zivilisation des alten Roms gefallen ist.“

Bei der bolschewistischen Wochenzeitung „Freitag“ agitiert man gegen den Einsatz von Drohnen und Kriegsrobotern (2). Das ist nicht erstaunlich, denn die Auftraggeber dieser Verräter an Humanismus und Zivilisation sind es, die diese Technologien weder entwickeln noch beherrschen können.

Ihre Hauptwaffe nämlich ist die totale Unterordnung der Frau unter das Ziel, zahllosen männlichen Nachwuchs für die Kriegerproduktion zu gebären, um die Schlachten gegen uns durch überlegene Masse entscheiden zu können.

Lesen Sie einen Aufsatz von Michael Schulze von Glaßer.

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Tötungsmaschinen, selbstgesteuert

Künstliche Intelligenz, in Kurzform KI, wird zu einem Rüstungsthema. „Die Kernfrage der Menschheit lautet heute, ob ein weltweites KI-Wettrüsten gestartet oder verhindert werden soll“, heißt es in einem offenen Brief, den – als die Prominentesten – Stephen Hawking, Noam Chomsky und der Hightech-Unternehmer Elon Musk unterschrieben haben. „Sobald eine größere Militärmacht die Entwicklung von KI-Waffen vorantreibt, wird ein weltweites Wettrüsten kaum noch zu verhindern sein“, warnen die über 17.500 Unterstützer des Briefes. Die Technik der Künstlichen Intelligenz habe einen Punkt erreicht, an dem es nur noch wenige Jahre dauere, bis es möglich sei, vollkommen autonome Waffen zu erschaffen. Solche Waffensysteme gelten nach der Erfindung des Schießpulvers und der Atomwaffen als dritte Revolution der Kriegsführung.

Diese Waffen gelten als „Kalaschnikows der Zukunft“. Sie könnten preiswert Menschen töten, Nationen destabilisieren und ganze Bevölkerungsgruppen auslöschen, heißt es in dem Brief. „Es gibt viele Möglichkeiten, wie KI dabei helfen kann, Schlachtfelder für Menschen und vor allem Zivilisten sicherer zu machen, ohne neue Werkzeuge für das Töten von Personen zu schaffen.“ Zu den Unterzeichnern gehören auch deutsche Wissenschaftler – etwa vom Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt und den Universitäten in Freiburg, Bremen, Leipzig, Chemnitz und Bochum.

Auge in Auge mit dem Gegner

Militärs und Politiker sehen in den Waffen den Vorteil, ihre eigenen Soldaten durch die Unerreichbarkeit für den Feind zu schützen. Zudem seien die Waffen preiswert. Die Gegner hingegen sprechen von einer Pervertierung des Krieges – weil die Kampfhandlungen der Konfliktparteien immer mehr entpersonifiziert werden. Mussten sich die Soldaten im Ersten Weltkrieg noch in die Augen schauen, wenn sie sich mit ihren Bajonetten erstachen, waren sie im Zweiten Weltkrieg schon durch die dicken Stahlplatten ihrer Panzer getrennt. Der Ausbau der Luftstreitkräfte führte später schon zu kilometerweiter Distanz zwischen dem, der die Bombe auslöste, und dem, der von ihr getötet wurde. Durch den Einsatz ferngesteuerter Kampfdrohnen wuchs die Entfernung auf tausende Kilometer an.

Automatisierte Waffensysteme bringen nun eine ganz neue Größe ins Spiel: Zeit. Die Militärs schicken eine automatisierte Waffe auf den Weg – wann sie tötet, wissen sie nicht genau. Schon die heutigen Einsätze gesteuerter Drohnen zeigen, wie die Sicherheit der eigenen Soldaten zu einem leichtfertigen Einsatz führt.

Das Londoner Bureau of Investigative Journalism hat im Drohnenkrieg der USA in Pakistan seit dem Jahr 2004 mindestens 2.500 getötete Personen gezählt – darunter wohl 400 Zivilisten und knapp 200 Kinder. Mit vollkommen selbstständigen Waffensystemen könnte die Hemmschwelle, vermeintliche Feinde ohne Gerichtsurteil zu exekutieren, weiter herabgesetzt werden. Kollateralschäden werden schon heute in Kauf genommen.

Die Diskussion um automatisierte Waffensysteme ist nicht neu. Bereits 2012 veröffentlichte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch eine Studie dazu unter dem Titel Losing Humanity: The Case Against Killer Robots. Darin warnte die Organisation vor der Aushöhlung internationalen Rechts durch den Einsatz selbstständig agierender Drohnen: „Sie wären nicht in der Lage, grundlegende Prinzipien des internationalen Völkerrechts einzuhalten, sie würden Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung untergraben und wären ein Hindernis, jemanden für etwaige Opfer zur Rechenschaft zu ziehen.“

Der rechtliche Status gehört zu den noch vielen offenen Fragen rund um den Einsatz autonomer Waffensysteme. Human Rights Watch fordert in seiner Studie von den Staaten Vorsorgemaßnahmen: „Verbieten Sie die Entwicklung, die Produktion und den Einsatz von vollständig autonomen Waffen mithilfe eines international rechtsverbindlichen Instruments.“ Auch an die Wissenschaftler wird appelliert, sich nicht an der Erforschung autonomer Rüstungsgüter zu beteiligen – der aktuelle Aufruf ist eine Folge des Appells von Human Rights Watch. Ob dieser etwas nützt ist fraglich.

„Ächtungsprozesse dauern auf der einen Seite sehr lang, zum anderen steckt der Teufel immer im Detail“, meint Thomas Mickan von der Informationsstelle Militarisierung. Er beschäftigt sich bei der Organisation mit autonomen Waffensystemen und hofft vor allem auf die Eigenverantwortung der Wissenschaftler – auch in Deutschland: „Grundlagenforschung für autonome Waffen wird auch an deutschen Universitäten geleistet.“

Ein Beispiel für diese Entwicklung ist der Technologiedemonstrator „Sagitta“. Dabei handelt es sich um eine Nurflüglerdrohne des deutschen Rüstungsunternehmens Cassidian, das heute Teil von „Airbus Defence and Space“ ist. „Sagitta soll nicht zur Produktreife geführt werden, sondern fungiert als Trägersystem, um sich auf den Weg zu autonomen Waffensystemen zu bewegen“, erklärt Thomas Mickan.

Besonders die Zusammensetzung der Forschenden hält Mickan für interessant. „Sowohl staatliche Universitäten, Rüstungsfirmen und über die Universität der Bundeswehr auch das Militär sind an der Forschung beteiligt“, sagt der Politikwissenschaftler. Auf der Webseite der Technischen Universität Chemnitz etwa wird Sagitta als „Machbarkeitsstudie einer Nurflügel-Flugzeug-Konfiguration“ beschrieben. Dazu gehört ein „Mehrzweck-Schacht“ für verschiedene Waffen, mit dem auch „neueste Technologien für geringe Entdeckbarkeit und autonome Flugsysteme“ erforscht werden sollen.

Erneut ein Zeichen setzen

Vertreter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt aus Braunschweig schreiben zur Aufgabe von Sagitta: „Bei den angestrebten Forschungsarbeiten an unbemannten Luftfahrzeugen ist das spätere Einsatzszenario des Systems durch die Bundeswehr zu berücksichtigen, welches sich insbesondere durch Aufklärungsmissionen (Leichtbau) und Bekämpfung von Bodenzielen in stark geschützten und überwachten Gefechtsräumen (Tarnung) auszeichnet.“ Auch die Technische Universität in München und die Hochschule Ingolstadt sind an der Sagitta-Entwicklung beteiligt. Thomas Mickan von der Informationsstelle Militarisierung glaubt, „dass sich die Forschung an der autonomen Drohne in einen globalen Forschungs- und Rüstungswettlauf einfügt“.

So richtet sich der aktuelle Appell gegen die Entwicklung vollautomatisierter Waffensysteme auch an Forscher und Politiker in Deutschland. Es wäre an der Bundesregierung, ein Zeichen zu setzen und sich – wie bei Landminen schon geschehen – für eine internationale Ächtung auszusprechen. Stattdessen sucht das Verteidigungsministerium aktuell nach Kampfdrohnen zum Kauf. Der Schritt hin zu vollautomatisierten Drohnen ist dann nicht mehr weit.

Und auch die Universitäten und Forschungseinrichtungen reagieren kaum. Zu den Unterzeichnern des internationalen Appells gehören nur wenige Wissenschaftler aus Deutschland – manche sind sogar an Einrichtungen aktiv, die an Sagitta forschen. Zu einer größeren Diskussion über die Verantwortung von Wissenschaft und die Möglichkeit, militärische Forschung etwa durch Zivilklauseln zu unterbinden, kommt es aber nicht.

Das heißt, auch Deutschland ist an der weiteren Pervertierung des Krieges beteiligt. Die automatisierte Kriegsführung stellt eine ganz neue Dimension der Unmenschlichkeit dar – sie braucht nicht mal mehr Menschen zum Töten.

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Time am 9. August 2015

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1) http://www.pi-news.net/2008/04/sir-winston-churchill-ueber-den-islam/
2) https://www.freitag.de/autoren/michael-schulze-von-glasser/toetungsmaschinen-selbstgesteuert


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