Totale Quarantäne

22. Juli 2017

Einmal mehr wendet Gunnar Heinsohn bei „Achgut“ seine Youth-Bulge-Theorie konkret und lapidar an, diesmal auf den Irak (1).

So lapidar sehe ich das aber nicht, weil schon jetzt die Orks in Massen zu uns hereinströmen.

Sie müssen gezwungen werden, in ihren Territorien, die außer der arabischen Halbinsel ohnehin allesamt von ihnen geraubt wurden, zu bleiben.

Die Welt muss die gesamte Orksphäre unter totale Quarantäne stellen.

Irak: Ein fünfzigjähriger Krieg wäre keine Überraschung

1980 attackiert Irak mit einer Armee von 200.000 Mann die arabisch besiedelten Ölgebiete im iranischen Chuzestan. Sein Kriegsindex erreicht stattliche 4,4, das heißt um die Positionen von 1.000 Männern zwischen 55-59 Jahren ringen 4.400 Jünglinge zwischen 15 und 19. Um sie nicht daheim als Gegner zu haben, entschließt sich Saddam Hussein (1937 – 2006; eins von neun Kindern) für die Reichsbildung durch Annexion von Stammverwandten. Da ähnelt er Friedrich dem Großen (1712-1786; eines von 13 Geschwistern), der 1756 mit 60.000 Mann die protestantischen Landsleute in Sachsen überfällt.

Über 100.000 Iraker sterben bis 1988 im persischen Abwehrfeuer. Doch die Araber um die Petroleumquellen bleiben Teheran treu, weil sie als Schiiten Bagdads sunnitischen Diktator hassen. Gleichwohl hat der beim Friedensschluss 1,5 Millionen Soldaten in Reserve. Seit seinem Machtantritt im Jahre 1979 springt das Land von 13 auf 17 Millionen Einwohner.

Die Welt rechnet auf Bagdads Kriegsmüdigkeit. Doch im August 1990 überfällt Saddam Kuweit und macht es zu 19ten irakischen Provinz. Die Überraschung ist groß. Dass Iraks Kriegsindex nunmehr bei 5,5 steht und Verluste lässig „abgewettert“ werden, gehört nicht zum analytischen Werkzeug der Strategen. Gleichwohl handelt Bush-Vater. Schon 1991 ist Kuweit befreit. Bis zu 35.000 Iraker fallen. 75.000 werden kampfunfähig geschossen. Saddams Luftwaffe darf seitdem nicht mehr fliegen. Das hindert ihn nicht, den rebellischen Schiiten-Süden um 200.000 Menschen zu dezimieren. Den ebenso kinderreichen und nicht minder aufständischen Kurden im Norden nimmt er – teilweise durch Giftgas – rund 150.000 Einwohner.

2003 startet Washington unter Bush-Sohn den nächsten Irak-Feldzug, weil Saddam nach dem 2011er Angriff auf New Yorks World Trade Center als Gegner gilt, der Osama Bin Laden (1957 – 2011) nicht nur Giftgas, sondern auch Atomwaffen liefern könnte. Die lassen sich allerdings nicht belegen, weshalb unter anderen Deutschlands Schröder-Fischer-Regierung die Hilfe verweigert. Gleichwohl erkämpft der Westen zwischen März und Mai 2003 einen schnellen Sieg.

Ein Pyrrhussieg

Doch umgehend und unerwartet beginnt der Widerstand islamistischer Milizen. 2006 steht Washington vor der Wahl zwischen schmählichem Abzug und dem Einsatz frischer Truppen. Weil die Rückschläge gegen die Freischärler unverständlich bleiben, geht unter James Baker, dem Außenminister im Krieg von 1991, die Iraq Study Group an die Arbeit. Vierundvierzig der besten Aufstandsexperten helfen bei der Abfassung des Berichts. Er endet dennoch in Ratlosigkeit: „Der Regierung der Vereinigten Staaten kann die Aufstände und die Rolle der Milizen immer noch nicht richtig verstehen“.

Auf Demografie hatte Baker verzichtet. Vor ihren Auswirkungen kann deshalb niemand warnen. Dabei steht der Irak – trotz weiterer 150.000 Kriegstoten – 2006 bei 28 Millionen Einwohnern – nach gut 5 Millionen im Jahre 1950. Zugleich erreicht sein Kriegsindex mit 6,0 einen nicht mehr übertroffenen Höchstwert. Auch Berlin ist ahnungslos. Als Ausgleich für das Wegducken im Irak marschiert man sogar in Afghanistan ein, obwohl man auch dort – seit 1979 – unter einem Kriegsindex nahe 6,0 blutet.

Mit fünf zusätzlichen Brigaden (20.000 Soldaten) und der Einsatzverlängerung für 150.000 Mann (The Surge von 2007) erringt Amerika den fast wieder verlorenen Sieg von 2003 vier Jahre später ein zweites Mal. Militärisch ist das imponierend. Verständlich bleibt auch, dass die Weltmacht keinen Krieg verlieren will. Weise ist es gleichwohl nicht; denn die Milizen werden lediglich zurückgedrängt, während ihr Rekrutierungspool stetig anwächst. Die von 1980 bis 1985 geborenen Iraker stehen als Zwanzigjährige jetzt im Kampf. Damals liegt die Kinderzahl bei 6,35 beziehungsweise bei drei bis vier Söhnen pro Frau. Das hatte man beim Militär nicht auf der Rechnung.

2008 wird Barack Obama Präsident. Er denkt weder militärisch noch demografisch, sondern in Kategorien nationaler Schuld und will schnellstmöglich raus aus Mesopotamien. Bis 2011 sind seine 170.000 Amerikaner abgezogen. Zur allgemeinen Überraschung aber findet Irak nicht zur Harmonie, sondern wird 2014 bis nahe an die Hauptstadt vom Kalifat überrannt. Obama steht plötzlich nicht als Wiedergutmacher, sondern als Wegbereiter für eine so noch nie kommunizierte Qualität des Mordens in der Kritik. Der Vorwurf ist nicht gänzlich falsch, denn der Präsident übersieht die ungebrochen wuchtige Populationsdynamik. Das tut er auch in Afghanistan, wo er für einen vermeintlich guten Krieg die Truppenzahl sogar erhöht. Doch an Iraks Bevölkerungsanstieg zwischen 2003 und 2014 von 26 auf 35 Millionen, den auch seine Gegner ausblenden, ist der Mann vollkommen unschuldig.

Die Demografie bleibt eine unentschärfte Bombe

Die Befreiung Mossuls gelingt zwischen Oktober 2016 und Juli 2017 nur deshalb, weil wieder 5.000 Amerikaner am Boden dabei sind und die Air Force die entscheidenden Schneisen schlägt. Demografisch bleibt das irrelevant. Den 65.000 Toten seit 2014 stehen rund vier Millionen Neugeborene gegenüber. Aller Zerstörung zum Trotz hat das Land mit nunmehr 38 Millionen mehr Menschen als je zuvor – fast eine Versiebenfachung seit 1950. Auch im siebenunddreißigsten Kriegsjahr kann Irak nach jeder verlustreichen Runde noch mehr Verluste aushalten. Deutschland stände bei entsprechender Vermehrung nicht bei 82, sondern bei knapp 500 Millionen Einwohnern. Das rechtsradikale „Breslau, Danzig und Stettin…“ wäre wohl überall in der Republik zu hören.

Warum sollte es im Irak liebevoller zugehen? Jenseits der Erdölerträge rutscht seine Wirtschaftsleistung während des Kalifats um ein Viertel ab. Und bei einem 2015er Kriegsindex von 5,8 spricht wenig für Kampfesmüdigkeit. Er liegt fast neunmal beziehungsweise achtmal höher als Deutschlands 0,65 beziehungsweise Österreichs 0,75. Erst 2025 wird er – bei einer Gesamtbevölkerung von dann 47 Millionen – mit 3,8 unter Saddams 1980er Antrittswert von 4,4 liegen. Explosiv bleibt auch das.

Ein Aufstieg Iraks durch Einstieg in die Weltmärkte bleibt gegen Ostasiens Musterschüler aussichtslos. Die Konkurrenzfähigkeit seiner Bürger ist schwer zu ermitteln, aber die 230.000 Iraker in Deutschland mögen als Annäherung dienen. Sie bleiben auf den Arbeitsmärkten so unvermittelbar, dass sie sich zu 65 Prozent das Recht auf Versorgung durch die Steuerzahler erwerben.

Bis 2050, wenn Irak 82 Millionen Einwohner versorgen und der Kriegsindex endlich unter 2 liegen soll, könnte es – unter welchen gerechten oder frommen Vorwänden auch immer – Unruhen geben. Der Iran wird versuchen, seinen Schiitenkorridor bis ans Mittelmeer zu festigen, dabei aber mit den sunnitischen Jungscharen genau so heftig aneinandergeraten wie frühere Okkupanten. Dabei können die Opferzahlen absolut noch zunehmen. Der Anteil der Getöteten an der Gesamtbevölkerung jedoch sollte sinken. Am Ende wäre selbst ein fünfzigjähriger Krieg keine Überraschung.

Zwischen Rhein und Oder darf man auf Rufe nach Marshall-Plänen und dem Offenhalten der Grenzen rechnen. Doch schon 2016 fürchten 83 Prozent (nach 35 Prozent 2015) der Bundesbürger die Zuwanderung als größtes Problem der Republik. Und doch wird der Irak 2050 lediglich 0,8 Prozent der Weltbevölkerung beherbergen, bei den Hilfeforderungen an die dann durchschnittlich über 50 Jahre alten Deutschen also am unteren Rand liegen.

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Time am 22. Juli 2017

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1) http://www.achgut.com/artikel/irak_ein_fuenfzigjaehriger_krieg_waere_keine_berraschung

Faces of nazislam (#39)

22. Juli 2017

Dr. Ali Sina (1):

„Es gibt viele Wege zur Spiritualität. Islam bietet keinen einzigen. Alles, was Sie zu einem besseren Menschen macht, ist ein spiritueller Pfad. Je tiefer Sie jedoch in den Islam eintauchen, desto schwärzer wird Ihre Seele. Geboren, das Licht Gottes zu tragen, werden Sie dann böse, wenn Sie beginnen, Muhammad zu folgen. Ihre Gedanken werden dämonisch. Der Abscheu auf Ihre Mitmenschen erfüllt Ihr Herz und lässt keinen Platz mehr für Liebe. Sie werden zu einer Manifestation des Teufels. Sogar die Augen besonders frommer Muslime zeigen diese Bosheit. Erstaunlicherweise werden Menschen hässlich, wenn sie fromme Muslime werden. Ich weiß nicht, wie man das rational erklären kann, aber es ist eine beobachtbare Tatsache. Schauen Sie sich mal die Gesichter der Terroristen an. Das sind die allerfrömmsten Muslime. Oder schauen Sie sich die Gesichter von Führern muslimischer Parteien an. Es gibt etwas zutiefst Böses in ihren Augen. Islam ist ein antispirituelles Bekenntnis. Es macht Sie nicht zu einer besseren Person. Je weiter Sie ihm folgen, desto schlechter werden Sie. Es ist ein Bekenntnis, das aus Engeln Scheusale macht. Wenn ich an Satan glauben würde, würde ich sagen, dass der Islam seine Verschwörung ist, um diese Welt zu zerstören und jeden in die Hölle zu bringen.“

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Lissy Kaufmann berichtet für den „Tagesspiegel“ über die aktuellen Tempelbergkrawalle (2). Drei Tote werden in der Überschrift genannt. Es sind drei tote Palaraber, Nachkommen der arabischen Invasoren, die genauen Tathergänge sind unbekannt.

Gestern abend hat der 19-jährige Omar Al-Abed al-Jalil (s.o.) drei Juden abgeschlachtet, zwei von ihnen waren Kinder (3). Der Tathergang ist sehr genau bekannt. Er ist der Schweinepresse keine Headline und keinen Artikel wert. Der „Tagesspiegel“ kann sich nicht einmal entscheiden, ob es zwei oder drei tote Juden sind. Immerhin erwähnt er, dass es der Pallieführer Abbas war, der zur Gewalt aufgerufen hat.

BNI hat natürlich bereits den Namen und ein Foto des Meuchelmörders (4), der in einem israelischen Gefängnis gesundgepflegt und dann mit Hilfe „israelkritischer“ NGOs freigekauft werden wird, um sein Leben lang als Held gefeiert zu werden.

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Drei Tote bei Tempelberg-Krawallen

Israel schränkt den Zugang zum Heiligtum stark ein. Es kommt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit drei Todesopfern – und Abbas friert die Beziehungen zu Israel ein.

Eine Anspannung wie an diesem Freitag hat Jerusalem schon lange nicht mehr erlebt: Mehr als 3000 israelische Polizisten sind im Einsatz. Und: Männern unter 50 Jahren wurde der Zutritt zum Tempelberg jetzt untersagt. Die erwarteten Krawalle blieben denn auch nicht aus. Muslime schmissen nördlich der Altstadt in Wadi Joz Flaschen und Steine auf Polizisten, die reagierten mit Blendgranaten. Medien berichteten, die Menge habe gerufen, dass sie die AlAksa-Moschee erlösen wolle, die Juden sollten vertrieben werden.

Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurden drei Palästinenser getötet. Einer soll von einem jüdischen Siedler im Ostjerusalemer Stadtteil Ras al Amud getötet worden sein. Ein weiterer Palästinenser kam einem Medienbericht zufolge durch Schüsse ums Leben, zum dritten Fall gibt es bislang keine Details. Rund 400 weitere Palästinenser wurden bei den Auseinandersetzungen in Jerusalem und im Westjordanland verletzt. Mehrere Verletzte schwebten in Lebensgefahr, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Am Freitag hatte ein Angreifer zwei Israelis in einer jüdischen Siedlung im Westjordanland getötet. Der Angreifer sei in ein Haus in der Siedlung Neve Zuf nordwestlich von Ramallah eingedrungen und habe dort drei israelische Zivilisten erstochen, teilte die Armee am Abend mit. Angaben zur Identität des Täters machte die Armee nicht.

Wegen der verschärften Kontrollen fror die Palästinensische Autonomiebehörde die diplomatischen Beziehungen zu Israel am Freitagabend ein. Präsident Mahmud Abbas sagte, die Kontakte würden erst dann wieder aufgenommen, wenn Israel die Sicherheitsmaßnahmen aufhebe.

Die Wut der Muslime richtet sich gegen Metalldetektoren, die Israel nach einer Terrorattacke vergangenen Freitag auf dem Tempelberg vor den Eingängen aufgebaut hatte – aus Sicherheitsgründen. Bei dem Attentat waren zwei Polizisten ums Leben gekommen, drei Angreifer wurden getötet. Daraufhin blieb der Tempelberg bis Sonntag geschlossen. Seither sind nun Metalldetektoren aufgebaut, die die Betenden passieren müssen.

Die Muslime sehen darin allerdings eine Verletzung des Status quo und den Versuch Israels, den Muslimen den Tempelberg wegzunehmen. Schon in den Tagen zuvor weigerten sich Araber, die Detektoren zu passieren, und versammelten sich stattdessen zum Gebet am Löwentor, einem Eingang zur Altstadt. Dabei kam es immer wieder zu kleineren Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Die Metalldetektoren bleiben vorerst

Bis zuletzt war nicht klar, ob die Metalldetektoren stehen bleiben würden an diesem Freitag, dem religiös wichtigsten Wochentag für Muslime, an dem für gewöhnlich Zehntausende zum Gebet auf den Tempelberg kommen. Sogar der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet und die Armee appellierten an Premierminister Benjamin Netanjahu, die Lage nicht weiter eskalieren zu lassen. Präsident Reuven Rivlin telefonierte in der Angelegenheit sogar mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas nahm bereits am späten Donnerstagabend Kontakt mit Trumps Nahostberater und Schwiegersohn Jared Kushner auf und bat ihn, Druck auf Israel auszuüben, die Metalldetektoren wieder verschwinden zu lassen. Die Situation sei ernst, sie könnte außer Kontrolle geraten. Dabei war es Abbas selbst, der den Mittwoch noch zu einem „Tag des Zorns“ ausrief und damit die aufgeheizte Stimmung weiter anschürte.

Die Metalldetektoren bleiben vorerst, so entschied es das israelische Sicherheitskabinett in der Nacht zum Freitag. Und die Muslime blieben dem Tempelberg fern, nur einige hundert kamen laut der Polizei auf das Heiligtum, der Rest breitete die kleinen Gebetsteppiche außerhalb der Altstadt auf und folgte dort dem Aufruf des Muezzins.

Der Tempelberg ist nicht zum ersten Mal Grund für Gewalt und Hass in Jerusalem. Als der damalige israelische Oppositionsführer Ariel Scharon im September 2000 mit Polizeischutz den Berg besuchte, war das der Funke, der die zweite Intifada mitentfachte, den blutigen Aufstand der Palästinenser. Und auch in den Jahren 2014 und 2015 kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, weil radikale jüdische Gruppen immer wieder versuchten, auf den Tempelberg zu gelangen, um dort zu beten.

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Time am 22. Juli 2017

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/28/ali-sina-uber-spiritualitat-3
2) http://www.tagesspiegel.de/politik/jerusalem-drei-tote-bei-tempelberg-krawallen/20092936.html
3) http://www.timesofisrael.com/three-hurt-one-critically-in-suspected-stabbing-attack-in-west-bank/
4) http://www.barenakedislam.com/2017/07/21/sabbath-massacre-in-israel-19-year-old-muslim-terrorist-stabs-three-israelis-to-death-seriously-injures-another/

Who the f*ck is Bagdadi?

21. Juli 2017

Ein nazislahmistisches A*schl*ch mehr oder weniger ist lebendig oder tot.

Das ist nicht das Problem.

Das Problem ist das nazislahmistische Menschheitsvernichtungsprogramm „Kloran“ – von „AllaHundseingesandter“.

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Time am  21. Juli 2017

Die Eskalation bringt IMMER: IHR

21. Juli 2017

Die Existenz Israels ist ein Beweis für die Nichtexistenz AllaHundseingesandter.

Deshalb ist jedes Ork gegen die Existenz Israels.

Ein wenig verdeckter äußert dies die Webseite von Aiman „eigentlich verfassungstreu“ Mazyek (1).

Zwei Polizisten wurden von mohammedanistischen Avantgardisten auf dem Tempelberg ermordet (2). Kein Problem für Mazyek. Sein Problem sind die darauf folgenden Sicherheitsmaßnahmen.

Warum nur verstoßen Metalldetektoren auf dem Tempelberg gegen das „Recht auf ungehinderte Religionsausübung“?

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Provokation und Eskalation statt Frieden?

Koordinationsrat der Muslime (KRM) zur der Schließung der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem

Die im KRM zusammengeschlossenen Religionsgemeinschaften nehmen zu der jüngsten Eskalation in Jerusalem folgend Stellung:

„Eines der wichtigsten Heiligtümer des Islam – die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem – wurde zum ersten Mal seit 1969 für muslimische Betende durch Israelischen Sicherheitskräfte geschlossen. Zudem sehen die neuen israelischen Sicherheitsmaßnahmen Metalldetektoren an den Zugängen zu den Gebetsplätzen der Heiligtümer vor.

Die Schließung verstößt gegen das universelle Menschenrecht der ungehinderten Religionsausübung und gegen internationales Recht, was auch regelt, dass die Muslime für die Verwaltung innerhalb der Heiligen Stätte zuständig sind.

Deshalb verurteilen wir dies und befürchten darin eine weitere Eskalationsstufe, die weder der Sicherheit der Palästinenser und Israelis noch dem Frieden in dieser Region dient. Wir rufen die Weltgemeinschaft, die nationalen Regierungen, allen voran die Bundesregierung auf, so schnell wie möglich alles Erdenkliche zu tun, damit dieser Eskalation Einhalt geboten wird.

Die Schließung der Al-Aqsa-Moschee mit Predigtverbot zum Freitagsgebet am höchsten Feiertag in der Woche der Muslime, trägt nicht zur Lösung des Konfliktes bei. Es muss vor allem alles getan werden, dass der Konflikt nicht weiter religiös aufgeladen wird.

Wir rufen in besonders in diesen Tagen die drei monotheistischen Religionsgemeinschaften auf für den Frieden mit Wort und Tat einzutreten und für ihn zu beten. Menschen jüdischen Glaubens sind nicht die Feinde der Menschen muslimischen Glaubens und umgekehrt. Beide, so wie auch die Christen, entstammen demselben Ursprung, und zwar im Heiligen Land mit einem gemeinsamen Stammvater Abraham.“

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Time am 21. Juli 2017

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1) http://www.islam.de/29024
2) https://www.tagesschau.de/ausland/tempelberg-137.html

FCK SLM

20. Juli 2017

Vor wenigen Tagen hatte die mohammedanistische Hetzseite „IslamiQ“ über einen angeblichen „Anschlag“ auf eine Moschee in Viersen berichtet (1).

Jetzt hat es die Heinrich Heine Universität in Düsseldorf „getroffen“.

Die selbst verübten Fake-„Anschläge“ der Orks sind inzwischen berüchtigt.

Aber wieder können sie zufrieden melden, dass der „Staatsschutz“ (SS), der in Wirklichkeit ein Nazislahmschutz (NS) ist, für sie ermittele (2).

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HHU mit islamfeindlichen Parolen beschmiert

Unbekannte haben den Campus der Heinrich Heine Universität (HHU) in Düsseldorf mit islamfeindlichen Schriftzügen beschmiert. Der Staatsschutz ermittelt.

Am Montag haben Unbekannte den Campus der Heinrich Heine Universität (HHU) auf der Universitätsstraße in Düsseldorf mit islamfeindlichen und politischen Parolen beschmiert. Die bisher Unbekannten Täter haben den gesamten Campus entlang Fassaden und Schilder mit mehreren schwarzen islamfeindlichen Parolen besprüht, unter anderem mit den Wörtern „Germany rise Fuck Islam“, „Destroy Islam“, „Fuck the Islam“, „Islam Kills“ und „Islam will kill You“.

Die Pressestelle der Polizei Düsseldorf teilte IslamiQ auf Anfrage nun mit, dass eine islamfeindliche Tat nicht auszuschließen sei und deshalb der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen habe.

In einer Stellungnahme auf ihren sozialen Netzwerken äußert sich die Muslimische Hochschulgemeinde Düsseldorf (MHG) zu den Ereignissen und fordert jegliche Form von Rassismus gemeinsamen zu bekämpfen.

„Rassismus und Diskriminierung ist ein Problem, das alle Studierende sowie universitäre Beschäftigte gleichermaßen angeht und jeder ist gefragt sich diesem entgegen zu stellen. Wir sehen, dass hier in heimtückischer Manier das friedliche Zusammenleben an der Universität erschwert werden soll und der Zusammenhalt und die Völkerverständigung, die wir an unserem Campus leben torpediert werden sollen“, heißt es in der Stellungnahme.

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Time am 20. Juli 2017

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2017/07/17/der-nazislahmschutz/
2) http://www.islamiq.de/2017/07/18/hhu-mit-islamfeindlichen-parolen-beschmiert/

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https://madrasaoftime.wordpress.com/2016/12/12/fake-of-fools/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2016/04/11/fluechtlinge-und-brandstifter/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2016/09/29/das-fatih-fake/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2016/09/27/schweinepresse-reloaded/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/04/19/wer-standig-lugt/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/09/26/wann-ist-ein-anschlag-ein-anschlag/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/09/04/finger-weg-von-euren-moscheen/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/08/25/anschlage-2/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/02/23/entsetzlicher-anschlag-auf-moschee/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/13/auch-propagandalugen-haben-kurze-beine/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/25/hort-auf-zu-flennen/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/09/08/aus-der-orkischen-propagandamaschine/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/12/10/sie-mussen-sich-entscheiden/

V4 in Israel

20. Juli 2017

Es geht zunächst um eine Wertegemeinschaft und erst in zweiter Linie um eine Wirtschaftsgemeinschaft. Das System, das unseren westlichen Werten diametral entgegen steht, ist der Mohammedanismus.

Boris Kálnoky berichtet für die „Welt“ über das extrem gute Verhältnis zwischen Israel und den V4-Staaten einerseits und zu den USA unter Donald Trump andererseits (1).

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Netanjahu – „Verhalten der EU gegenüber Israel ist verrückt“

Benjamin Netanyahu wurde dabei ertappt, wie er massive Kritik an der EU äußerte. Der israelische Regierungschef war im privaten Gespräch mit Ungarns Ministerpräsident Orbán. Das Mikrofon war dabei offenbar nicht ausgeschaltet.

Manchmal ist es besser, die Sprache der Politiker nicht zu verstehen, über die man berichtet. Vor einer Pressekonferenz des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Budapest mit den Regierungschefs der vier sogenannten Visegrád-Staaten – Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei – schenkten die ungarischen Kollegen und jene Korrespondenten, die die Sprache verstehen, den zur Verfügung gestellten Kopfhörern für die Simultanübersetzung nicht viel Beachtung. Sie würden ja sowieso alles verstehen: Gastgeber Viktor Orbáns Ungarisch und Netanjahu, der wie immer Englisch sprechen würde.

Aber ein Kollege der israelischen Zeitung „Ha’aretz“ probierte die Kopfhörer aus und stellte fest, dass bereits etwas zu hören war, obwohl die Politiker noch gar nicht zur Pressekonferenz erschienen waren. Es war das Gespräch der Regierungschefs hinter geschlossenen Türen, was über ein offenes Mikrofon zu hören war – einige Minuten lang, bevor Techniker das Problem erkannten und die Leitung kappten. Zu spät. Wenig später war es bei „Ha’aretz“ online.

Das Verhalten der EU gegenüber Israel sei verrückt, sagte Netanjahu gerade. „Es ist verrückt. Es ist tatsächlich verrückt“ „Es ist die einzige Vereinigung von Ländern in der Welt, die die Beziehungen zu Israel – welches Technologie in allen Bereichen produziert – an politische Bedingungen knüpft. Sie sind die Einzigen! Niemand macht das!“ Er fuhr fort zu beschreiben, wie viel vernünftiger andere Länder wie China oder Indien seien. „Wir haben eine besondere Beziehung mit China“, sagte er. „Und es ist ihnen egal. Sie kümmern sich nicht um politische Fragen.“

Auch Orbán kritisiert Union

Ungarns Ministerpräsident Orbán setzte noch einen drauf: „Herr Netanjahu, die EU ist sogar noch einzigartiger. Sie erlegt nicht nur Ländern außerhalb der EU Bedingungen auf, auch jenen innerhalb der EU.“ Gemeint war wohl der ewige Streit zwischen Brüssel und Ungarn – sowie Polen – über die Einhaltung der „europäischen Werte“.

Der israelische Premier forderte die Visegráder dann auf, dabei zu helfen, die Haltung der EU gegenüber Israel zu ändern. Damit fingen die Regierungschefs gleich an, als sie im Pressesaal erschienen. Der Visegráder Block, versicherten sie, werde unermüdlich dafür eintreten, dass die EU ihr Verhältnis zu Israel verbessere, denn „wenn die EU nicht mit dem jüdischen Staat kooperiert, bestraft sie sich selbst“. Das sei vor allem auf dem Gebiet der Sicherheitspolitik wahr.

Es war wohl der eigentliche Grund für Netanjahus zweitägigen Besuch in Budapest: Wie schon zuvor US-Präsident Donald Trump bei seinem Besuch in Warschau am 6. Juli war der israelische Premier nach Kräften bemüht, die Kooperation der mitteleuropäischen EU-Länder zu stärken, als Hebel gegen eine West-EU, die weder Trump noch Netanjahu besonders gefallen. Eine regelrechte Allianz schmiedeten die Israelis und die Visegráder: Der nächste V4-Gipfel soll kommendes Jahr auf Einladung Netanjahus in Israel stattfinden.

Wie zuvor Trump, der in Warschau gefragt hatte, ob Europa überhaupt überleben wolle, sagte Netanjahu den Visegrádern hinter geschlossenen Türen (aber zu hören in den Kopfhörern der Journalisten): „Ich glaube, Europa muss entscheiden, ob es leben und gedeihen will oder verschrumpeln und sterben.“

Netanjahu, Trump und die Mitteleuropäer sehen illegale Masseneinwanderung aus muslimischen Ländern als Europas größte Gefahr. Die V4 verabschiedeten dazu eine gemeinsame Erklärung, in der es hieß, Europa müsse seine Grenzen effektiv verteidigen und dürfe niemanden hereinlassen, der kein echter Flüchtling sei. In einer zweiten, gemeinsamen Erklärung mit Netanjahu erklärte dieser sein volles Einverständnis mit dieser Sichtweise. Beide Seiten wollen ihre Zusammenarbeit in der Terrorbekämpfung, aber auch in vielen anderen Bereichen verstärken.

„Moderner Antizionismus“

Es war ein ungemein wertvoller Besuch für Orbán, dessen Land oft antisemitischer Tendenzen bezichtigt wird. Aber würde ein israelischer Premier wirklich ein Land oder eine Regierung beehren, die antisemitisch sind? Außenminister Péter Szijjártó versäumte keine Minute, dies politisch auszuschlachten. Nach Netanjahus Besuch, sagte er, könne fortan niemand mehr Ungarn des Antisemitismus bezichtigen.

Für den israelischen Premier ist Antisemitismus ein geringeres Problem als die scharfe Israel-Kritik in vielen Ländern der EU. Netanjahu hatte das am ersten Tag seines Besuches in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Orbán hervorgehoben: Die ständige Kritik an Israel sei ein „moderner Antizionismus“ und in der EU weit verbreitet. Für Israel sei das ein großes Problem – und er dankte Orbán dafür, dass er diese Sicht auf Israel ablehne und sich oft „in internationalen Foren für Israel eingesetzt“ habe. Auch am Mittwoch rief er in Erinnerung, dass die Visegrád-Länder – anders als die EU – immer auf Israels Seite stünden, wenn der jüdische Staat kritisiert werde.

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Time am 20. Juli 2017

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1) https://www.welt.de/politik/ausland/article166813591/Netanjahu-Verhalten-der-EU-gegenueber-Israel-ist-verrueckt.html

No Mercy

19. Juli 2017

Für einige europäische IS-Touristinnen lief der Trip anders als geplant (1). Kein Grund, Mitleid zu haben, denn dass die Schergen des IS-IS notorische Halsabschneider sind, wusste jede von ihnen.

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Tinder im Kalifat

IS-Bräute berichten von Sexsucht

Saida, eine junge Französin, zog ins Kalifat, um einen starken und gläubigen Ehemann zu finden. Doch die Illusion einer perfekten islamischen Gesellschaft bröckelt schnell. Per Speed-Dating wird sie zur Frau eines Islamisten. Und es kommt noch schlimmer.

Sie verließen ihre Heimat, um in einer vermeintlich idealen islamischen Welt leben zu können – an der Seite eines frommen Ehemannes. Doch die süßen Lockrufe des Islamischen Staats (IS) entpuppten sich als leere Versprechungen. Stattdessen sitzen die zurückgelassenen Ehefrauen und Witwen der Terror-Kämpfer in der syrischen Wüste fest. Im Flüchtlingscamp Ain Issa nördlich von Rakka, der einstigen Hochburg der Islamisten, stehen die Frauen unter ständiger Bewachung.

Eine davon ist Saida, eine gebürtige Französin aus Montpellier. Sie war ins selbsternannte Kalifat gezogen um einen starken und gläubigen Mann zu finden, berichtet der Sender CNN, der die Frauen im Camp besucht hat. Doch Saidas Illusion einer perfekten islamischen Gesellschaft bröckelte schnell. Nicht nur bei ihr. Als sie im Juni vor drei Jahren in Rakka ankam, sei sie mit anderen ausländischen Frauen in ein Wohnheim, ein sogenanntes „Madafa“, gesteckt worden. Dort sollte sie von einem der Dschihadisten als Ehefrau auserwählt werden.

Gleich nach ihrer Ankunft mussten Saida und die anderen Frauen einen kurzen Lebenslauf verfassen. „Du schreibst dein Alter auf, deinen Namen, schreibst über deinen Charakter und welchen Typ Mann du suchst. Die Männer machen dasselbe“, zitiert CNN Saida. Dann treffe man sich, es folge ein Gespräch und dann heißt es entweder Ja oder Nein. „Wenn beide zustimmen, dann wird geheiratet. Es geht ziemlich schnell“, so die Französin. Der Nachrichtensender berichtet von mehreren Runden „Speed-Dating“. Saida beschreibt es als eine „Dschihadisten-Version von Tinder“. Der Mann, zu dem sie schließlich Ja sagte, hieß Yassine.

IS-Kämpfer wollen nur Frauen und Sex

Das Leben der IS-Bräute war alles andere als das, von dem sie geträumt hatten. Heftige Streitereien unter den Frauen seien an der Tagesordnung gewesen, so Saida. Andere Frauen berichten von vielen Hochzeiten und Scheidungen und von IS-Kämpfern, die süchtig nach Sex seien. „Die Frauen waren geschockt, wenn sie nach wenigen Tagen schon wieder geschieden wurden“, zitiert CNN eine syrische Englisch-Lehrerin.

Drei indonesische Schwestern, die nach Rakka kamen, betonen im Gespräch mit CNN, die IS-Kämpfer seien keineswegs jene „reinen Muslime“, für die man sie gehalten habe. „Sie sagen, sie ziehen wegen Allah in den Dschihad. Aber alles, was sie wirklich wollen, sind Frauen und Sex“, sagt Rahma, eine der Schwestern. „Das ist ekelhaft.“

Nun, da das Kalifat in sich zusammenbricht, sind die Witwen der Terror-Kämpfer auf sich allein gestellt. Saida ließ sich für rund 6000 US-Dollar mit ihrem kleinen Sohn aus der umkämpften IS-Hochburg schmuggeln. In einem Vorort von Rakka wurde sie von kurdischen Kämpfern aufgegriffen und ins Flüchtlingslager gebracht. Damals, als Saida auszog, um ins Kalifat zu ziehen, wollte sie einen Mann. Jetzt würde sie gerne wieder zurück zu ihren Eltern nach Frankreich. „Ich liebe das Leben, ich liebe es, zu arbeiten, ich liebe meine Jeans, ich liebe Make-up, ich liebe meine Eltern“, sagt sie CNN.

Wie Saida geht es noch vielen anderen Frauen der Terror-Kämpfer nahe Rakka in Syrien oder nahe Mossul im Irak. Sie blicken in eine unsichere Zukunft – in Syrien will sie niemand, und ob sie jemals wieder in ihre Heimatländer zurück dürfen, ist unklar.

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Time am 19. Juli 2017

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1) http://www.n-tv.de/panorama/IS-Braeute-berichten-von-Sexsucht-article19944480.html

Deutschland: Feind Israels

18. Juli 2017

Ulrich W. Sahm berichtet bei „Audiatur“ über die antijüdische deutsche Medienlandschaft (1).

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Nachrichten aus Nahost: Tausend und eine Falschmeldung

Die Debatte um die zensierte Fassung des Antisemitismusfilms von WDR und Arte ist noch nicht verstummt, da gibt es schon wieder merkwürdige Veröffentlichungen zu Nahost.

Darunter eine kleine, aber typische Notiz bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Unter der irreführenden Headline: “ Israelische Luftwaffe greift wieder syrische Ziele an“ wurde da ein Text rausgehauen, bei dem noch nicht mal das Gegenteil stimmt. So heisst es: „Wiederum seien zuvor fehlgeleitete Geschosse auf israelischem Gebiet niedergegangen, die bei Kämpfen in Syrien abgefeuert worden seien.“ Die vorausgegangenen „syrischen Angriffe“ werden also hier von FAZ via Deutsche Presse-Agentur (dpa) im Konjunktiv vermerkt. Israelische Angriffe auf Syrien sind jedoch bei der FAZ ein Fakt. Aber syrischer Beschuss auf Israel steht im Konjunktiv, als handle es sich um eine unbewiesene und deshalb von den deutschen Reportern angezweifelte Behauptung. Weiter schreibt die FAZ, als stünde ihr Reporter direkt an der Front: „Seit Jahren unterstützt Israel syrische Rebellen“. Diesen „Fakt“ gibt es exklusiv nur in der deutschen Presse. Er wird in britischen und anderen Medien als Spekulation mit vielen Fragen dargestellt und ist von Israel bislang nicht bestätigt worden. Ob man diese völlig ungesicherte Behauptung direkt im deutschen Nachrichten- Hauptquartier in Tel- Aviv als „fake news“ erfunden, oder als syrische Propaganda 1:1 übernommen hat, wird aus dem Text nicht klar.

Harte „Spielregeln“

Bisher hat sich Israel aus dem seit sechs Jahren tobenden Bürgerkrieg in Syrien weitgehend herausgehalten. Die Spekulationen blühen, aber Damaskus wie Jerusalem hüllten sich in Schweigen. Gemäss ausländischen Quellen habe Israel eine Atomfabrik im Norden Syriens zerstört. Hätte die eine oder andere Seite diesen Schlag zugegeben, wäre das eine klassische Kriegserklärung gewesen. Der Staat Syrien hätte militärisch antworten müssen, was sich Präsident Assad wegen der Kämpfe gegen eine Vielzahl Rebellen im eigenen Land gar nicht leisten kann. Mehrfach hat Israel bestätigt, Waffenlieferungen an die Hisbollah im Libanon bombardiert zu haben, ohne dass es zu einer syrischen Reaktion gekommen wäre. Das sind alles „diplomatische Spielregeln“ mit „Roten Linien“ und entsprechender gewaltsamer Reaktion, wenn wieder einmal Syrien als Plattform dient, um die libanesische Miliz mit Raketen zu bewaffnen. Diese Raketenstellungen stellen eine akute Gefahr für Israel dar.

Keiner hat Interesse an einem Krieg

Syrien, einer der schlimmsten „Erzfeinde“ Israels, hat seit 1974 strikt darauf geachtet, entlang der gemeinsamen Grenze auf den Golanhöhen keine Kriegsanlässe zuzulassen. Trotz der tiefen politischen Gegensätze haben beide Länder nicht das geringste Interesse an einem Krieg. Syrien wäre dazu heute kaum mehr fähig, und im demokratischen Israel wäre ein militärischer Feldzug gegen das Assad-Regime nicht zu rechtfertigen. Weder die Massenmorde des Assad-Regimes, der Einsatz von Giftgas gegen die Zivilbevölkerung, noch die Kooperation mit der Hisbollah oder mit Iran lieferten Israel bisher einen Vorwand, aktiv in das Geschehen im Nachbarland militärisch einzugreifen.

Israel greift nie von sich aus an

Um die syrische Regierung an ihre Verantwortung zu erinnern, entlang der Grenze für Ruhe zu sorgen, reagierte Israel auf Querschläger oder eben Granatenbeschuss aus Syrien mit Angriffen auf Stellungen und Panzer der offiziellen syrischen Armee. Aus israelischer Sicht spielt es dabei keine Rolle, ob die Rebellen oder die syrische Armee für den Beschuss israelischen Territoriums verantwortlich waren.

Das alles ist ein delikates und diplomatisch kompliziertes Spiel mit festen Regeln. Deshalb ist es problematisch und sogar kriegsschürend, wenn eine der wichtigsten Zeitungen Deutschlands ungeprüft eine verfälschende dpa-Meldung übernimmt und mit dieser Überschrift veröffentlicht.

Falsche Fakten bleiben deutschlandweit in Stein gemeißelt

Mehrere Anrufe bei der Redaktion der FAZ haben noch keine offizielle Reaktion und „Erklärung“ für diese „Falschmeldung“ ergeben, geschweige denn eine Korrektur. Ein „verantwortlicher“ Redakteur hatte eine Antwort für Freitag versprochen, war dann aber nicht mehr erreichbar. Ein anderer Redakteur bestätigte, dass die Schlagzeile dem Inhalt der Meldung widerspreche und dass es tatsächlich keine handfesten Beweise für eine Eingreifen Israels an der Seite der Rebellen gebe. Er erklärte, dass die dpa doch eine „angesehene“ Agentur sei und dass deren Meldungen ungeprüft übernommen würden. Doch sei er nicht befugt, diese kleine Meldung zur „fake news“ zu deklarieren. Deshalb könne er den Text, obwohl er ihn selbst als falsch erkannt hat, nicht entfernen. Inzwischen steht der Text seit einer Woche online. Und nicht nur bei der FAZ:

Meldungen aus dem Hause dpa werden üblicherweise sofort von Dutzenden Zeitungen aufgegriffen und ungeprüft veröffentlicht. Das Ergebnis des faktischen Meinungsmonopols der Nachrichtenagentur ist dann bundesweit eine verheerende Meinungsmache, die am Ende auch die Regierungen und Entscheidungsträger beeinflusst.

Drohnen-Deal mit Israel von SPD blockiert

Kaum beachtet wurde ein von der SPD im deutschen Bundestag eingelegtes Veto gegen den schon abgesprochenen Deal, mehrere israelische Heron-Drohnen für die Bundeswehr zu leasen.

Einige Abgeordnete hatten den israelischen Stützpunkt besucht, wo Soldaten der Bundeswehr an Simulatoren trainiert werden sollten, die ferngelenkten unbemannten Flugzeuge zu bedienen. Da bemerkten die SPD-Leute, dass die israelischen Geräte auch bewaffnet, also nicht nur mit Kameras zur Aufklärung, eingesetzt werden könnten. Ein kurzer Anruf in Berlin bewirkte die Stornierung des Geschäfts. In seiner letzten regulären Sitzung vor der Sommerpause – und damit vor der Bundestagswahl – hat der Haushaltsausschuss des Bundestages die ersten bewaffnungsfähigen Drohnen für die deutschen Streitkräfte für diese Legislaturperiode endgültig gestoppt.

Dabei ist dieser Entscheid höchst fragwürdig und sogar inkonsequent.

Denn „bewaffnet“ sind nicht nur jeder Panzer und Soldat der Bundeswehr. Jedes Fahrgerät kann bewaffnet werden: Kinderwagen, Fahrräder, Autos und alle Fluggeräte. Offenbar glaubt die „friedliebende“ SPD, mit diesem Veto Wählerstimmen im kommenden September zu sammeln. So gesehen müssten die SPD Abgeordneten aber alles abschaffen und sogar Schuhe verbieten – siehe Schuhbomber – und uns alle barfuss herumlaufen lassen.

Hinzu kommt eine deutsche Ur-Angst vor Drohnen. Ähnlich wie Satelliten oder sehr hoch fliegende Aufklärungsflugzeuge, können Drohnen ohne jede Gefährdung des oft hunderte oder gar tausende Kilometer entfernten Lenkers Ziele des Feindes auskundschaften. Und wenn die Drohnen bewaffnet sind, können sie mit unglaublicher Zielgenauigkeit Panzer, Autos oder Kämpfer ausschalten, ohne die eigenen Soldaten zu gefährden. Die SPD Abgeordneten wollen wohl lieber ihre eigenen Soldaten in die Schlacht schicken. Sie scheinen dabei antiken Vorstellungen anzuhängen, als „echte Männer“ in Kriegen einander mit Schwertern umbrachten, man mit Rammbock und kochendem Pech hantierte und ganze Dörfer und Städte buchstäblich in Flammen aufgingen. Das war natürlich ritterlicher, männlicher und ehrenwerter. Aber diese Zeiten sind längst vorbei. Im Grunde schon seit der Erfindung von Kanonen, die Ziele jenseits des Horizonts zerstören können. Dank der Präzision der Drohnen können heutzutage auch zivile Opfer eher verhindert werden, als bei konventionellen Flächen- Bombardements aus der Luft oder beim Einsatz herkömmlicher Artillerie.

Der Widerstand der SPD gegen die israelischen Drohnen kann deshalb im Vorfeld der Neuwahlen in Deutschland ganz andere Hintergründe haben.

Israel-Bashing haben Spitzenpolitiker der SPD, darunter Außenminister Sigmar Gabriel und der Bundespräsident gerade erst bei ihren letzten Besuchen in Israel vorexerziert. Die USA sind wegen Trump auch nicht populär, aber vielleicht akzeptabler, wenn deren Drohnen angeblich nicht bewaffnet werden können. In jedem Fall wäre das ein Eingriff in ein laufendes Gerichtsverfahren, das der Hersteller der US-Aufklärungsdrohne Triton angestrengt hat, um den Zuschlag zu seinem (unbewaffneten) Fluggerät zu erhalten und die israelische Konkurrenz auszuschalten. Das kann als Versuch der SPD betrachtet werden, mal wieder Israel auch wirtschaftlich zu schaden.

Hinzu kommt, dass die SPD den Drohnen-Deal im Wahlkampf gegen die CDU und gegen die derzeitige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) benutzt. Dabei ginge es dann nur um Wählerstimmen und nicht um die Frage, welche Drohne gut für die Bundeswehr wäre. Die SPD hat schon gezeigt, dass eine anti-israelische Politik bei ihren Wählern populär zu sein scheint.

Nachdem von der Leyen im Januar 2016 dem Jahre zuvor geäusserten dringenden Wunsch der Bundeswehr gefolgt ist, die israelische Drohne zu beschaffen und das mehrfach im Bundestag ausgiebig beraten worden war, hat das telefonische Schnellschussveto der SPD beim Besuch ihrer Vertreter in Israel einen ähnlichen Beigeschmack wie Gabriels Aktion mit Breaking The Silence.

Palästinensische Geschichte – garantiert „fakefrei“

Der Judaistik-Dozent Assaf Voll von der Universität Haifa veröffentlichte eine „Geschichte der Palästinenser seit dem Altertum bis heute“. Bei Amazon erreichte das Buch innerhalb kürzester Zeit den Platz Nr. 1 in der Rubrik nahöstliche Geschichte. Dennoch nahm der Internet-Großbuchhändler nach wenigen Tagen schon das Buch aus dem Programm. Empörte Kunden hätten sich beschwert: Sie sprachen von „Betrug“. Denn neben dem Titelblatt und der üblichen Warnung, keinen Teil des Buches zu kopieren oder elektronisch zu verbreiten, enthielt das Werk in der Hebräischen Ausgabe 120 leere Seiten. Obgleich der Autor laut Vorspann bei Amazon jahrelang in aller Welt in Archiven und Bibliotheken geforscht habe, war es ihm nicht gelungen, das Buch mit Inhalt zu füllen. Denn nirgendwo konnte etwas zum „Beitrag der Palästinenser zur Menschheit“ in der alten Zeit finden. Bis in die Neuzeit seien die „Palästinenser“ nirgendwo erwähnt. Aber: Eine englische Fassung mit 132 Seiten gebe es schon, und eine deutsche Ausgabe sei in Vorbereitung!

Im Internet hat die Rücknahme des Buches durch Amazon widersprüchliche Reaktionen ausgelöst: Verärgerung bei Pro-Palästinensern, die sich bei ihrer eigenen Propaganda und Geschichtsklitterung ertappt fühlten und Hohnlachen bei Pro-Israelis. Ein Leser verlangte Übersetzungshilfe und einer kündigte sogar eine baldige „Lesereise“ des Autors an. Das Buch solle, so hieß es, einen Ehrenplatz im (noch leeren) Museum für palästinensische Geschichte in Bir Zeit bei Ramallah erhalten.

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Time am 18. Juli 2017

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1) http://www.audiatur-online.ch/2017/07/03/nachrichten-aus-nahost-tausend-und-eine-falschmeldung/

Der Nazislahmschutz

17. Juli 2017

Die Mohammedanisten sind mit dem Segen von AllaHundseingesandter notorische Lügner. Das exzellente amerikanische Blog BNI hat schon vor zwei Jahren 39 angebliche antimohammedanistische Anschläge gelistet, die in Wirklichkeit von den Orks zu Propagandazwecken selbst verübt worden waren (1).

Einige Fakes aus dem deutschen Raum sind in der MoT aufgezählt und untersucht worden (s.u.).

Jammerig beklagt einmal mehr die nazislahmische Hetzseite „IslamiQ“, die der torkfaschistischen Mille Görüsch nahesteht, einen angeblichen Anschlag auf eine Moschee in Viersen (2).

Jemand hat „Fuck this“ an die Tür geschrieben. Grund für den Staatsschutz zu ermitteln.

Unten sehen Sie die Fassade der „Herz-Jesu-Kirche“ in Berlin. Sie ist ziemlich verschmiert, aber das interessiert den Staatsschutz nicht.

Er ist offenbar eine Organisation zur Wahrung nazislahmischer Interessen.

Er ist ein Nazislahmschutz.

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Islamfeindliche Schmierereien an Moscheegebäude

In Viersen wurde eine Moschee mit einem islamfeindlichen Schriftzug beschmiert. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

In Viersen wurde das Gebäude einer Moschee mit der Aufschrift „Fuck this“ und einem Zeichen, das einem Hakenkreuz ähnelt, beschmiert. Die islamfeindliche Schmiererei findet sich an einem Garagentor der Moschee. Nach Zeugenaussagen soll die Sachbeschädigung am Samstag 8.7.2017 zwischen 20.00 und 23:00 Uhr passiert sein, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. Die Moschee gehört zur Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG).

Die Pressestelle der Polizei Mönchengladbach teilte IslamiQ auf Anfrage nun mit, dass eine islamfeindliche Tat nicht auszuschließen sei und deshalb der Staatsschutz Mönchengladbach die Ermittlungen aufgenommen habe. Näheres könne erst festgestellt werden, wenn die Täter gefasst würden. Die Polizei startete einen Zeugenaufruf.

– IslamiQ hat alle Moscheeangriffe von 2015 und 2016 zusammengetragen und auf der Deutschlandkarte markiert. Die Karte wird stetig aktualisiert. Falls Ihnen ein Moscheeangriff bekannt ist, der nicht auf der Karte zu sehen ist, dann können Sie die nötigen Informationen (Wo? Was? Wann?) an info@islamiq.de schicken.

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Time am 17. Juli 2017

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1) http://www.barenakedislam.com/2015/04/06/exposed-fake-anti-muslim-hate-crimes-regularly-promoted-by-muslims-and-the-sharia-compliant-leftist-media/
2) http://www.islamiq.de/2017/07/12/islamfeindliche-schmierereien-an-moscheegebaeude/

https://madrasaoftime.wordpress.com/2016/12/12/fake-of-fools/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2016/04/11/fluechtlinge-und-brandstifter/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2016/09/29/das-fatih-fake/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2016/09/27/schweinepresse-reloaded/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/04/19/wer-standig-lugt/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/09/26/wann-ist-ein-anschlag-ein-anschlag/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/09/04/finger-weg-von-euren-moscheen/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/08/25/anschlage-2/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/02/23/entsetzlicher-anschlag-auf-moschee/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/13/auch-propagandalugen-haben-kurze-beine/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/25/hort-auf-zu-flennen/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/09/08/aus-der-orkischen-propagandamaschine/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/12/10/sie-mussen-sich-entscheiden/

Erdogan = Putin = Trump

17. Juli 2017

Eine völlig falsche und daher inakzeptale Gleichung stellten die Werbefutzies von Fritz-Kola auf.

Der in harter Konkurrenz knapp gewählte Führer der mächtigsten Demokratie der Menschheit wird mit dem Autokraten Putin und sogar dem Diktator Erdogan gleichgesetzt.

Was diese falsche Gleichung verdeutlicht, ist die Geringschätzung unserer Demokratie und offenen Gesellschaft durch die medialen Eliten.

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Time am 17. Juli 2017