Die beleidigte böse Fee

28. Mai 2017

Angela Merkel scheint sich für die Größte zu halten und zu meinen, dass sie alles im Alleingang bestimmen darf. Sie scheint auch der Ansicht zu sein, dass sie fehlerlos sei und beharrt auf ihren katastrophalen Fehlentscheidungen.

Donald Trump ist anderer Ansicht. Er lässt sich nicht durch das hysterische Klima-Gequatsche verunsichern, fordert einen fairen Handel und angemessene Beiträge aller westlichen Verbündeten zur gemeinsamen Verteidigung. Er hält auch die Islamisierung der freien Welt für einen Fehler und will alle westlichen Staaten zur Vernichtung des IS zusammenführen. All dies passt den europäischen (und kanadischen) politisch-medialen Eliten nicht, und Frau Merkel ist merkelich ungehalten.


Wenn sie jetzt Europa zur Einigung (unter merkelscher Führung) und zu Alleingängen gegen die Positionen der amerikanischen Regierung aufruft, ohne auch nur ansatzweise Kompromissbereitschaft bzw. wenigstens den Willen zur Auseinandersetzung mit unliebsamen Anschauungen zu zeigen, erinnert das fatal an den verblendeten Willen der deutschen Hitleristen, Europa und die Welt zu dominieren.

Merkel sagt, dass Amerika kein verlässlicher Partner mehr sei. Offenbar möchten die USA nach B. Hussein O. keine verlässlichen Partner bei der weltweiten Durchsetzung der Scharia mehr sein, aber dadurch werden sie grade für den Counterjihad zum verlässlichsten Partner und zum Partner aller freiheitsliebenden Menschen, der sie vom Beginn an waren.

In meinen Augen sind Merkel und die meisten anderen europäischen Politiker – von den führenden der Visegrad-Staaten abgesehen – korrupte, verräterische und unzuverlässige Kantonisten, bzw. sie sind Lakaien der Orks.

Sie sind nicht nur Lakaien, sie sind auch irrational, unsachlich, ideologisch oder negativ emotional – Beleidigte und Böse.

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Time am 28. Mai 2017

Bravo, Alice!

28. Mai 2017

Lesen Sie einen Artikel von „N-TV“ (1).

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AfD-Kandidatin im Wahlkampfmodus

Weidel fordert generelles Kopftuchverbot

Das Verfassungsgericht hat entschieden, ein generelles Kopftuchverbot im Schulbetrieb verstoße gegen die Religionsfreiheit. AfD-Spitzenkandidatin Weidel fordert nun für den kompletten öffentlichen Raum ein solches Verbot.

Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel fordert neben einem Verbot der Vollverschleierung jetzt auch ein Kopftuchverbot. „Kopftücher gehören aus dem öffentlichen Raum und von der Straße verbannt. Das sollte gesetzlich festgelegt werden“, sagte sie dem „Tagesspiegel“. Mit dem Kopftuch werde die Apartheid von Männern und Frauen zur Schau gestellt. Es sei ein absolut sexistisches Symbol.

„Das Kopftuch gehört nicht zu Deutschland“, erklärte Weidel. Niqab und Burka sollten verboten werden, und zwar „überall“, verlangte die AfD-Politikerin weiter. Verstöße sollten „unter eine empfindliche Geldstrafe gestellt werden“.

Anfang der Woche hatte die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes ebenfalls ein gesetzliches Kopftuchverbot gefordert, allerdings nur für Mädchen in deutschen Kindergärten und Schulen. „Das Recht auf Kindheit muss gewahrt bleiben“, erklärte die Organisation nach ihrer jährlichen Hauptversammlung. Kindergärten, Schulen und andere Ausbildungsstätten müssten „ein gesetzlicher Schutzraum“ sein, wo alle Kinder ein säkulares Gesellschaftsmodell erfahren könnten, sagte Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle – und zwar unabhängig von Geschlecht, kultureller Herkunft und Weltanschauung. Das Verbot müsse in den Schulen für alle Minderjährigen gelten.

Die Verschleierung, wie sie zunehmend bereits in Kindergärten und Schulen zu beobachten sei, stehe diesem Ziel entgegen. Das Kopftuch markiere Mädchen „als Verführerinnen, die ihre Reize vor den Männern zu verbergen haben“. Dieses patriarchalische Rollenbild des weiblichen Kindes diskriminiere auch den Mann als jemanden, der „angeblich triebgesteuert und unbeherrscht“ sei. Im Schulbetrieb sind die Regelungen Ländersache. Einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2015 zufolge ist ein generelles Kopftuchverbot im Schulbetrieb nicht mit der Religionsfreiheit vereinbar, die im Grundgesetz garantiert wird.

In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov hatte sich im Mai 2016 jeder Zweite dafür ausgesprochen, ein Kopftuchverbot für Schülerinnen einzuführen. 30 Prozent wollten, dass das islamische Kopftuch weiterhin erlaubt bleibt. Elf Prozent der Befragten sprachen sich für die Einführung einer Altersgrenze aus, zum Beispiel ab 16 Jahren.

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hatte vor wenigen Tagen bestätigt, dass Rechtsreferendarinnen in Hessen nicht mit einem Kopftuch auf der Richterbank sitzen dürfen. Demnach ist es angehenden Richterinnen islamischen Glaubens verboten, Tätigkeiten mit Kopftuch auszuüben, bei denen sie als Repräsentantin der Justiz oder des Staates wahrgenommen werden. In der Praxis bedeutet das: Sie müssen laut Urteil beispielsweise bei Verhandlungen im Zuschauerraum statt auf der Richterbank sitzen, dürfen keine Beweisaufnahmen machen oder Staatsanwälte in Sitzungen vertreten.

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Time am 28. Mai 2017

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1) http://www.n-tv.de/politik/Weidel-fordert-generelles-Kopftuchverbot-article19862407.html

Und täglich grüßt die Schweinepresse

27. Mai 2017

„N-TV“ berichtete gestern über einen Prozess gegen einen Mann und zwei seiner Söhne, die acht Polizisten in Düren z.T. schwer verletzt hatten (1).

Aus dem Bericht geht die Herkunft der Täter nicht hervor. Recherchiert man aber ein Jahr zurück, erfährt man a.a.O. (2):

„Die Dürener Polizei hat am Mittwochmorgen einen 46 Jahre alten Deutschen mit türkischen Wurzeln und seinen 27 Jahre alten Sohn verhaftet. Nach zwei weiteren Söhnen des 46-Jährigen wird ebenfalls per Haftbefehl gesucht.“

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Prozessauftakt gegen Schläger:
Ein Knöllchen, acht verletzte Polizisten

Was nach einem Routineeinsatz wegen eines Knöllchens klingt, ist am Ende völlig eskaliert: Polizisten werden angegriffen, geschlagen und verletzt. Der Fall wird nun vor Gericht verhandelt – doch die Angeklagten bleiben Antworten schuldig.

Als an dem Samstag im November 2016 bei der Polizei in Düren nicht weit von Aachen der Notruf eingeht, klingt alles nach einem Routineeinsatz: Ein städtischer Mitarbeiter, der unterwegs ist und Knöllchen schreibt, wird bedroht. Wenn er sich noch mal in der Straße blicken lasse, würde er ihn umbringen, soll ihm ein 47 Jahre alter Anwohner gesagt haben. Eine Streife fährt hin, doch vor Ort werden die Polizisten laut Staatsanwaltschaft angegriffen und verprügelt. Acht Beamte werden verletzt, stellt Staatsanwalt Joel Güntert bei Beginn des Prozesses am Landgericht Aachen fest.

Auf der Anklagebank sitzen ein Vater und zwei seiner Söhne. An jenem Samstag schreit der 47-jährige Anwohner den ersten eintreffenden Polizisten an. Der soll entgegnet haben: „Hier gewinnt nicht der, der am lautesten schreit.“ Der 29-jährige Sohn mischt sich laut Anklage ein: „So spricht man nicht mit meinem Vater.“ Aufgrund der aggressiven Situation ruft ein Polizist per Notruftaste im Streifenwagen Verstärkung, die nach und nach ankommt.

Es entwickelt sich ein dynamisches Geschehen, wie aus der Anklage hervorgeht: Der Vater geht zum körperlichen Angriff auf einen Polizisten über, greift zu einem Radmutterschlüssel und wird von einem Kollegen des Polizisten mit Pfefferspray abgewehrt. Der 29-Jahre alte Sohn streckt einen Polizisten mit einem Faustschlag nieder und schlägt ihm mit dem Radmutterschlüssel auf den Kopf und zertrümmert dem damals 37 Jahre alten Mann damit die Augenhöhle. Das Opfer leidet noch immer unter den Folgen, wie sein Anwalt sagt. Ein Spezialeinsatzkommando nahm die Verdächtigen schließlich fest.

Dem 29-Jährigen werden von der Anklage unter anderem gefährliche Körperverletzung und versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Auch der Vater muss sich für den Vorwurf der versuchten gefährlichen Körperverletzung verantworten. Für alle, also auch den zweiten Sohn des 47-Jährigen, gilt außerdem der Vorwurf des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Anwalt Christoph Arnold vertritt fünf angegriffene Polizisten, drei davon sind Nebenkläger in dem Verfahren. Nach und nach seien immer mehr Streifenwagen gekommen. „Jeder der ausgestiegen ist, wurde direkt angegriffen“, sagt er. Das wirke bei den Polizisten nach. Nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat landesweit die Gewalt gegen Polizisten in Nordrhein-Westfalen 2016 um 20 Prozent zugenommen. Fast 17.000 Beamte wurden demnach im Dienst beleidigt, bedroht oder körperlich angegriffen. In dem Verfahren, das bis zum 31. August laufen soll, sind nach Angaben des Gerichts 60 Zeugen geladen.

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Time am 27. Mai 2017

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1) http://www.n-tv.de/panorama/Ein-Knoellchen-acht-verletzte-Polizisten-article19861540.html
2) http://www.aachener-zeitung.de/lokales/region/haftbefehle-nach-gewaltattacke-gegen-polizisten-in-dueren-1.1492230

Morgen beginnt der Rammeltag 2017

26. Mai 2017

Im letzten Jahr war die Zahl der menschlichen Schlachtopfer zu Ehren des Blutsäufergottes AllaHundseingesandter im Rammeltag-Monat signifikant rückläufig (1).

Schau’n wir mal…

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Time am 26. Mai 2017

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2016/07/04/rammeltag-2016-vierte-woche/

Ein böser alter Mann

26. Mai 2017

Mit aller Macht wollen die deutschen politisch-medialen Eliten unser Land und die ganze freie Welt in eine Scharia-Diktatur verwandeln. Keine Lüge ist ihnen dabei zu plump.

In der „Welt“ darf der bösartige Nihilist Wolfgang Schäuble die Mohammedanisten als Vorbilder für die nichtorkischen Deutschen hinstellen (1). Insbesondere seien bei ihnen „Gastfreundschaft und Toleranz sehr stark verwirklicht“.

Diese Lüge ist umso perverser, als dass jeder weiß, dass alle Juden schon seit langem aus den Ländern der Orksphäre vertrieben oder ermordet wurden, und dass mit den letzten Christen dort – wie z.B. just in Ägypten (2) – in unseren Tagen das gleiche geschieht.

Der Artikel löste übrigens 1078 Kommentare aus, die sich offenbar so gut wie ausnahmslos gegen den Verräter aussprechen.

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Schäuble sieht muslimische Zuwanderer
als Chance für Deutschland

Wolfgang Schäuble sieht das Zusammenleben mit Muslimen in Deutschland als Chance. Zu seiner Aussage, der Islam sei ein Teil Deutschlands, steht der Bundesfinanzminister weiterhin.

Wolfgang Schäuble sieht Positives in der steigenden Zahl der Muslime in Deutschland. Alle Deutschen könnten von ihnen lernen. Auch zu seiner Aussage „Der Islam ist ein Teil Deutschlands“ steht der Finanzminister.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht in der steigenden Zahl der Muslime in Deutschland eine Chance. Der Minister sagte am Mittwochabend im Deutschlandfunk, Christen und auch alle anderen Menschen in der Bundesrepublik könnten von ihnen lernen. Im Islam würden viele menschliche Werte wie Gastfreundschaft und Toleranz sehr stark verwirklicht.

Auf die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehöre, sagte der Minister, man müsse die Realitäten anerkennen. Es lebten mittlerweile viele Menschen muslimischen Glaubens und aus der vom Islam geprägten Welt in Deutschland.

Wenn man die Ordnung des Grundgesetzes leben und verwirklichen wolle, müsse man mit diesen Menschen in einen Dialog treten, wie man zusammenlebe. Er stehe zu seinem Satz „Der Islam ist ein Teil Deutschlands“. Das sei eine nüchterne Beschreibung. Wer diese bestreite, der bestreite die Wirklichkeit und sei deswegen kein tauglicher Politiker.

Der CDU-Politiker fügte hinzu, es sei ein Missverständnis von Religion, wenn sie in Fanatismus und Gewalt abgleite. Die Weltreligionen predigten alle die Botschaft, dass man den anderen als Schwester oder Bruder nehmen soll. Religionen könnten Gemeinschaft stiften; er hoffe, dass das Verbindende zwischen den Religionsgemeinschaften dominiere und trage.

Schäuble hatte kürzlich in einem Interview die Haltung der Kirchen zur Politik kritisiert und erklärt, in weltlichen Fragen habe die Kirche kein Wahrheitsmonopol. In der Demokratie könne jeder seine eigene Meinung haben. „Das verstehen diejenigen oft nicht, die sich aus tiefer Glaubensüberzeugung äußern.“

Im Deutschlandfunk-Interview milderte er seine Kritik leicht ab: Es gebe innerhalb der Kirchen einzelne, die in weltlichen Fragen zu sehr mit Glaubenswahrheiten argumentierten. Es gebe aber erstens kein Monopol auf die richtige Interpretation des Evangeliums. Zum zweiten müsse sich Politik immer den Realitäten stellen und die Begrenztheit von Möglichkeiten einberechnen.

Schäuble zitierte in diesem Zusammenhang den früheren Bundespräsidenten Joachim Gauck, der mit Blick auf die Aufnahme von Flüchtlingen erklärt hatte: „Unser Herz ist weit. Aber unsere Möglichkeiten sind endlich.“

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Time am 26. Mai 2017

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1) https://www.welt.de/politik/video164912605/Wir-koennen-von-ihnen-auch-lernen.html
2) http://www.n-tv.de/politik/23-Tote-bei-Bus-Anschlag-in-Agypten-article19861022.html

Faces of Nazislam (#36)

25. Mai 2017

Dr. Ali Sina (1):

„Es gibt viele Wege zur Spiritualität. Islam bietet keinen einzigen. Alles, was Sie zu einem besseren Menschen macht, ist ein spiritueller Pfad. Je tiefer Sie jedoch in den Islam eintauchen, desto schwärzer wird Ihre Seele. Geboren, das Licht Gottes zu tragen, werden Sie dann böse, wenn Sie beginnen, Muhammad zu folgen. Ihre Gedanken werden dämonisch. Der Abscheu auf Ihre Mitmenschen erfüllt Ihr Herz und lässt keinen Platz mehr für Liebe. Sie werden zu einer Manifestation des Teufels. Sogar die Augen besonders frommer Muslime zeigen diese Bosheit. Erstaunlicherweise werden Menschen hässlich, wenn sie fromme Muslime werden. Ich weiß nicht, wie man das rational erklären kann, aber es ist eine beobachtbare Tatsache. Schauen Sie sich mal die Gesichter der Terroristen an. Das sind die allerfrömmsten Muslime. Oder schauen Sie sich die Gesichter von Führern muslimischer Parteien an. Es gibt etwas zutiefst Böses in ihren Augen. Islam ist ein antispirituelles Bekenntnis. Es macht Sie nicht zu einer besseren Person. Je weiter Sie ihm folgen, desto schlechter werden Sie. Es ist ein Bekenntnis, das aus Engeln Scheusale macht. Wenn ich an Satan glauben würde, würde ich sagen, dass der Islam seine Verschwörung ist, um diese Welt zu zerstören und jeden in die Hölle zu bringen.“

In Manchester hat der Ork-Avantgardist Salman Abedi 22 Menschen und sich selbst abgeschlachtet. Einmal mehr wird deutlich, dass harsche Maßnahmen gegen Mohammedanisten aller Art und ein umfassendes Profiling das Gebot der Stunde sind (2).

Lesen Sie einen berührenden Aufsatz von Archi Bechlenberg von „Achgut“ (3).
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Ahnungslosigkeit? Unfähigkeit?
Verantwortungslosigkeit? Weltfremdheit?

Der Abend des 22. Mai war milde, wir haben nach dem Abendessen den Gartenkamin angemacht und bei einem Wein dem Feuer zugesehen, und die Katze legte sich auf mich, und irgendwann bin ich auf der Bank eingeschlafen, und als ich wach wurde, war das Feuer runter gebrannt und es war 23.20 Uhr, und ich bin ins Haus gegangen und die Katze auf ihre nächtliche Tour.

Zu etwa dieser Zeit explodierte die Bombe des islamischen Terroristen in Manchester und tötete, verletzte und zerstörte die Seelen tausender, zumeist junger Menschen im Namen Allahs. Wieder einmal ist das eingetreten, was ich jeden Morgen, wenn ich die Medien einschalte, angstvoll erwarte. Das, was mit absoluter Gewissheit wieder und wieder geschieht und sich nur in seinen Dimensionen sowie dem Ort unterscheidet.

Die Kanzlerin in Berlin fand für das Attentat den Begriff „unbegreiflich“. Kann man seine Ahnungslosigkeit, Unfähigkeit, Verantwortungslosigkeit, Weltfremdheit, kurz, sein völliges politisches, geistiges und moralisches Versagen besser unter Beweis stellen, als durch das Wort „unbegreiflich“? Nicht begreifen kann man eine solche Tat doch nur noch, wenn man nicht die geringste Vorstellung davon hat, was in den Köpfen derjenigen vorgeht, die sich in einem Krieg gegen uns, unsere Kultur, unsere Freiheiten und Werte befinden. Wenn man immer noch glaubt, es seien nur die Taten einiger weniger Verwirrter, die den Islam nicht verstanden hätten. Wenn man immer noch nicht begriffen hat, dass durch fatale politische Fehlentscheidungen diesem Krieg das Schlachtfeld erst verfügbar gemacht wurde. Wenn man immer noch glaubt, der Kampf gegen Gegner und Kritiker dieser Verblendung sei wichtiger als der Schutz des Landes und seiner Bevölkerung.

Ich gestehe, so schrecklich es war, Dienstagmorgen die ersten Nachrichten aus Manchester zu erfahren, ich reagierte zunächst mit betäubtem Fatalismus. Aha, da war es also, das nächste Ereignis, mit dem man ja schon gerechnet hatte. So richtig unter die Haut gingen mir die Meldungen erst, als britische Medien den Todesopfern, darunter ein achtjähriges Mädchen, ihre Gesichter gaben; etwas, das man hierzulande den Opfern vom Breitscheidplatz verweigerte; nicht aus Pietät, sondern weil man in Berlin genau weiß, dass die Mordfahrt des „Flüchtlings“ A. A. dadurch in der Erinnerung der Öffentlichkeit eine viel tiefere Wunde hinterlassen hätte. Stattdessen wird wie immer ranziger Quark breitgetreten: Alles Einzelfälle, die nichts mit dem Islam zu tun haben und wegen derer wir unsere Lebensweise nicht verändern dürfen. Schließlich wird man eher vom Blitz erschlagen als überfahren, erstochen oder in die Luft gesprengt. So was gehört zum normalen Lebensrisiko dazu. „Wir sollten jetzt erst recht auf die Straße gehen, tanzen, in den Cafés sitzen und Fußballspiele nicht absagen“, so Margot Käßmann im vergangenen Jahr.

Generalverdacht beim Abschließen der Haustür

Wenn mir etwas unbegreiflich ist, dann, dass Menschen noch immer so etwas im vollen Ernst verkünden und vertreten. Wenn es unterbelichtete Relativierer ohne jede Funktion sind („Die IRA hat mehr gebombt“, „Das Kind hätte auch bei einem Unfall umkommen können“, „Man muss schon fragen, was machen achtjährige Kinder abends auf einem Konzert?“), die so etwas ablaichen, ist mir das weitgehend egal, auch wenn es nicht gerade schön ist zu wissen, dass man von derartigen Gedanken umgeben ist. Nicht egal ist mir hingegen, dass Personen, die qua Amt und Eid dazu verpflichtet sind, Schaden vom deutschen Volk abzuhalten, erschreckend eindeutig in einem Paralleluniversum unterwegs sind, das mit unserer täglichen Realität kaum noch etwas zu tun hat. Einer alles andere als entspannten Realität, die ja nicht nur aus spektakulären Attentaten besteht, sondern sich im Alltäglichen längst verfestigt hat. Morde, Vergewaltigungen, Körperverletzungen, Sachdelikte – die Kriminalstatistik spricht eine unverständliche Sprache. Zu vermuten, dass diese bei aller Drastik noch geschönt ist, dürfte nicht weit hergeholt sein. Das alles findet im Paralleluniversum zwischen Maas und Merkel aber nicht statt. Unbegreiflich? Vielleicht auch nicht.

Vor einigen Monaten schrieb ich für „Achgut“ einen Text über den so genannten „Generalverdacht“. Die Überschrift damals lautete: „Generalverdacht, warum eigentlich nicht?“ Diese Frage erscheint mir heute naiv und an der täglichen Realität vorbei. Oder, um es mit der Kanzlerin zu sagen: Sie ist mir unbegreiflich. Es geht gar nicht ohne Generalverdacht! Wer sich heute noch ohne Generalverdacht bewegt, ist im höheren Maße gefährdet, als man es ohnehin im Europa des Jahres 2017 ist. Generalverdacht ist unabdingbar, allein schon, weil es daran nichts Schlimmes, Unmoralisches und Rassistisches zu finden gibt. Erst durch die Stigmatisierung und Nazifizierung einer ganz und gar notwendigen Haltung gegenüber möglichen Gefahren wurde etwas zu einem Übel erklärt, ohne das keine Spezies auf der Erde überleben könnte. Das war immer so und ist heute nicht anders und wird von niemandem infrage gestellt, außer, wenn es um Migranten, insbesondere muslimischen Glaubens, geht.

Ansonsten verhält sich jeder Mensch im Alltag gewohnt vorsichtig. Wer seine Haustür abschließt handelt ebenso generalverdächtigend wie derjenige, der sich nur in gepanzerten Fahrzeugen bewegt und nur umgeben von Personenschützern in der Öffentlichkeit bewegt. Mag sein, dass so jemand aufgrund seiner gesellschaftlichen Position gefährdeter ist als andere. Aber auch gefährdeter als Frauen, die sich allein abends oder nachts auf der Straße bewegen, auf dem Heimweg von einer Party oder einem Kneipenbummel? Gefährdeter als Männer, die lieber einen Bogen um eine Gruppe ihnen suspekter Gestalten macht, als ihnen „mit Liebe zu begegnen“? Gefährdeter als die Besucher eines Popkonzerts, also einer Art von Veranstaltung, über die von deutschen Muslimen – die den Koran natürlich „falsch verstanden“ haben – folgendes verbreitet wurde (Schreibfehler und Interpunktion von mir korrigiert): „Salam, Musik ist nach der Sunnah des Propheten Muhammad Saaws haram. Der Imam sagte, Musik ist der Leiter der Unzucht, und wer Musik hört, soll am Tag der Auferstehung heißes Blei in seine Ohrmuschel bekommen.“ Und an anderer Stelle:„Das Haus, in dem Musik gespielt wird, ist nicht sicher vor plötzlichen Katastrophen. Gebete an einem solchen Ort werden nicht beantwortet. Es wird keine Engel an diesem Ort geben.“ Lassen Sie sich diese Worte vor dem Hintergrund der Ereignisse in Manchester einmal etwas länger durch den Kopf gehen.

Hinter schützenden Mauern gegen den Bau von Mauern wettern

Ebenso wie die wirre Theologie einer Käßmann, eines Woelki, eines Bedford-Strohm oder eines Franziskus, der, hinter meterhohen Mauern im Vatikan residierend, das Errichten von Mauern verteufelt. Es ist der Humanismus, die Ersatzreligion der Moderne, der dabei ist, sich selber einschließlich uns allen ans Messer zu liefern, in dem Irrglauben, ein wirtschaftlicher, kultureller und moralischer Fortschritt sei der Tatsache überlegen, dass der Mensch nichts anderes als ein zweibeiniges Säugetier ist. Der Humanismus sieht sich als säkulares Gegenbild zum Gottesglauben. Dabei beruht seine Grundüberzeugung, die Geschichte der Menschheit sei eine Fortschrittsgeschichte, auf nichts als Aberglauben und ist noch weiter von der Wahrheit entfernt als jede Religion.

Der Humanismus selber ist eine Religion, basierend auf der Vorstellung, im Gegensatz zu den Tieren seien wir frei, unser Leben nach unserem Ermessen selbst zu gestalten. Eine Vorstellung, die nicht naturwissenschaftlichen Ursprungs ist, sondern auf die christliche Religion zurückgeht. Also dem Weltbild, das gerade die Humanisten vehement ablehnen. Von eben diesem hat der Humanismus seine Vorstellung übernommen, wir könnten eine Welt errichten, die besser ist als jede, in der Menschen zuvor gelebt haben. Besser im ökologischen wie moralischen Sinn. Anders gesagt: Ziel der Humanisten ist es, die gesamte Menschheit zu emanzipieren. Noch anders gesagt: Generalverdacht war früher, heute sind wir weiterentwickelt.

Dabei ist die Welt eine grandios-erschreckende Freiluftausstellung gescheiterter politischer Utopien. Utopien, die stets aus dem Irrglauben entstanden, wir Menschen besäßen eine Kontrolle über unser Schicksal. Aber Menschen, so erkannte es Charles Darwin, ganz im Widerspruch zu der christlichen Kultur, der auch er entstammte, stehen nun einmal nicht über allen anderen Lebewesen. Selbst wenn unser Wissen und damit unsere Macht über die Erde weiter zunehmen wird, der Mensch bleibt trotzdem das, was er ist: ein fraglos kreatives Lebewesen, das zugleich auch eines der räuberischsten und zerstörerischsten ist. In dieser Natur gibt es keine Belohnung für Fernstenliebe und Humanismus. „Himmel und Erde sind nicht gnädig. Ihnen sind die Menschen wie stroherne Opferhunde.“ (Laotse)

Selbst wenn es in demokratisch geprägten, aufgeklärten Gesellschaften mit einem regen, kontroversen und vernunftgetragenen Weltbild möglich sein sollte, der angestrebten Emanzipation vom Säugetier zum Weltretter in Details näher zu kommen – sobald es zur Begegnung mit anderen Kulturen kommt, denen alle diese Vorstellungen und Ansprüche vollkommen fremd sind, reduziert sich die Basis der Konfrontation wieder auf das ewig gültige Survival of the fittest. Wenn Margot Käßmann auch islamischen Terroristen „mit Beten und Liebe begegnen“ will, zeigt das eindrucksvoll die Verblendung auf, mit der unsere „Vordenker“ und Politiker, ob aus religiöser oder säkularer Überzeugung, auf unbegreifliche Weise Gefahren ignorieren, die inzwischen unmittelbar demokratische Gesellschaften bedrohen. Käßmann kann sich offensichtlich nicht vorstellen, dass es Menschen, Gruppen und Völker gibt, denen es völlig fremd und egal ist, dass „Jesus unvergesslich wurde, weil er am Kreuz starb und nicht zum Schwert griff.“ Wie würde es der frommen Frau wohl ergehen, wenn sie mit derartigen Sprüchen zu einem Theologengespräch nach Raqqa, der Schlangengrube des Islamischen Staats, reist?

Während ich dies schreibe, höre ich die Nachbarkinder im Garten spielen. Eins von ihnen ist ein achtjähriges Mädchen, es ist liebenswürdig, spielt oft und gerne und voller Respekt mit unserer Katze und geht morgen zur Kinderkommunion, auf die es sich von Herzen freut. Auf wen und was mag sich das kleine Mädchen als Nächstes gefreut haben, das vorgestern Abend von der Bombe eines Menschen getötet wurde, dem wir mit all unserem Entgegenkommen, unserem Beten und Lieben nur eins sind: schwach und hilflos und wert, vernichtet zu werden, im Namen und Dienst seiner Religion.

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Time am 25. Mai 2017

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/28/ali-sina-uber-spiritualitat-3
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/04/23/drei-wege-aus-dem-chaos/
3) http://www.achgut.com/artikel/unbegreiflich_nicht_fuer_jeden

Torkei raus aus der NATO

24. Mai 2017

Österreichische Spezialeinheit

Lesen Sie einen Artikel von „FAZ.NET“ (1).

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Österreich soll von Nato-Programmen ausgeschlossen werden

Die neutrale Alpenrepublik könnte auf Druck der Türkei von allen wichtigen Nato-Programm verbannt werden. Hintergrund ist laut einem Bericht die Kritik österreichischer Politiker an Erdogan.

Soldaten aus dem neutralen Österreich sollen einem Medienbericht zufolge nicht mehr mit Truppen aus anderen Nato-Ländern zusammen trainieren können und auf unbestimmte Zeit von allen wichtigen Partnerschaftsprogrammen ausgeschlossen werden. Grund sei ein Veto der Türkei, die damit auf Forderungen aus Wien nach einem Abbruch der Beitrittsgespräche der Türkei zur EU und der Kritik österreichischer Politiker an Präsident Recep Tayyip Erdogan reagiere, berichtet die „Welt“.

„Präsident Erdogan wird sich mit der Isolierung des wichtigen Partnerlandes Österreich innerhalb der Nato am Ende leider durchsetzen“, kritisierte ein Spitzendiplomat des westlichen Verteidigungsbündnisses. Die Entscheidung solle am Dienstag fallen.

Offen ist nach Angaben der Zeitung, was die Entscheidung für die Nato-Präsenz auf dem Balkan bedeutet. Allein beim Nato-Friedenseinsatz im Kosovo sei Österreich mit mehr als 400 Soldaten vertreten und gehöre damit zu den wichtigsten Truppenstellern. Am Donnerstag treffen sich die Staats- und Regierungschefs aller Nato-Länder in Brüssel.

Die Türkei hatte das Vorgehen gegen Österreich bereits im März angekündigt. Die Alpenrepublik ist nicht Teil des Bündnisses. Bei den Programmen geht es um eine engere Kooperation zwischen den 28 Nato-Mitgliedern und 22 Partnerstaaten. Die Partnerländer nehmen an Manövern und Ausbildung der Allianz teil, um die Fähigkeiten ihrer Streitkräfte zu verbessern und die Zusammenarbeit mit Nato-Truppen zu trainieren.

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Time am 24. Mai 2017

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1) http://www.faz.net/aktuell/tuerkei-veto-oesterreich-von-nato-programmen-ausgeschlossen-15029101.html

Wofür steht der Nazislahm?

23. Mai 2017

Donni und die 40 Räuber

Roger Letsch schrieb einen pointierten Aufsatz über Donald Trumps Arabien-Besuch, den ich von „Achgut“ habe (1).

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It’s the Islam, stupid!

Der „Spiegel“ trauert immer noch. Um Obama. Gestern sprach Trump in Saudi-Arabien über den Islam und der „Spiegel“ erinnert voller Wehmut an Obamas friedensheischende Rede 2008 in Kairo. Die Rede Trumps im Jahr 2017 sei fehlerfrei vorgetragen, aber nur Obama habe damals die richtigen Worte gefunden, indem er sagte „Amerika und der Islam schließen einander nicht aus“ – Trump hingegen spreche nur von Extremismus, Terrorismus, Krieg und dem Kampf von Gut gegen Böse.

SPON-Autor Christoph Sydow meint: „Mit dieser Rede hat Trump noch einmal deutlich gemacht, dass er den Islam in erster Linie als Gefahr und Brutstätte für Terror sieht.“ Ich frage mich, als was Christoph Sydow den Islam wohl in erster Linie sieht. Als Partner in der Demokratie? Als Besieger des Welthungers? Als Durchsetzer der Gleichberechtigung? Als Garant der Religionsfreiheit? Als spirituelle Quelle für Homosexuelle? Als Bollwerk gegen den Antisemitismus?

Sydow betreibt lieber Vergangenheits-Meaculpismus und beklagt die Kolonialzeit, Kriege und ein Einreiseverbot, das so wie beabsichtigt nie in Kraft getreten ist. Fordert der „Spiegel“-Autor auch Entschuldigungen von den USA oder Europa, wenn es um China oder Süd-Korea geht, die weit mehr von Kolonialismus, Analphabetismus und Ausbeutung betroffen waren als Arabien es je war? Nein! Und das „Augenmaß“, dass Sie im Kampf gegen den Terror fordern, lieber Herr Sydow, wie sollte das wohl aussehen? Davon sprechen, aber nicht handeln? Handeln, aber nicht kämpfen? Kämpfen, aber nicht schießen? Schießen, aber nicht treffen? Und wenn schon treffen, dann hinterher entschuldigen und entschädigen? Noch absurder wäre es wohl nur, zu fordern, die Polizei solle sich bei der Verfolgung von Bankräubern an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten.

Obama konnte wunderbare Reden halten; so gute, dass das Nobelpreis-Komitee der Meinung war, diese eine in Kairo sei schon mal eine kleine Auszeichnung wert. Die Bürgerkriege in Nordafrika, der Aufstieg des IS, das Chaos auf den Migrationsrouten, islamistische Terroranschläge in ganz Europa… all dies wuchs und gedieh aber unter seiner friedlichen Ägide, die sich schön zu schreiben man in vielen deutschen Redaktionen nicht müde wird.

Obama war der Neville Chamberlain des 21. Jahrhunderts, der Vertreter des Appeasement. Trump mag der schlechteste US-Präsident seit Herbert Hoover sein und selbst seine tiefsten Gedankenpfützen wären sicher kaum geeignet, einem Winston Churchill, dem klar denkenden Nachfolger Chamberlains, die Knöchel nass zu machen – vielleicht sieht er aber genau in diesem einen Punkt, dem islamischen Terrorismus, sehr viel klarer die Gefahren für unsere westliche Gesellschaft als dies ein „Spiegel“-Redakteur tut. Vielleicht wäre eine ehrliche „I have nothing to offer but blood, toil, tears, and sweat…“-Rede genau das, was der Westen zum Aufwachen braucht, auch wenn ich sicher bin, dass Trump sie weder halten könnte noch jemanden fände, der auf ihn hören würde.

Trump hingegen spricht dort, wo er noch Drohpotenzial entfalten kann. Und vielleicht war Riad genau der richtige Ort für seine Rede, weil dort genau jene Männer sitzen, die sich zwischen Zukunft und Untergang entscheiden müssen. Und vielleicht, nur vielleicht, war das Outfit und das offene Haar von Trumps Frau auch ein größerer Dienst am Feminismus als Merkels Gespräch in Riad mit verschleierten Frauen über die Frage, wie man mehr Frauen in Führungspositionen in der saudischen Wirtschaft bekommen kann – ganz so, als sei alles andere vor dieser Frage bereits erreicht und abgehakt.

In seinem Kreuzzug gegen alles, was von Trump gesagt, nicht gesagt, getan oder gelassen wird, schwingt der „Spiegel“ seit Monaten das größte Banner. Dabei schießt man schon gern mal wie in diesem Artikel über das Ziel hinaus. Denn wenn Sydow beklagt: „Ausgerechnet in Saudi-Arabien appellierte er an Toleranz und gegen Extremismus. Also in einem Land, in dem Bibeln und Kreuze verboten sind und kein anderer Glaube als der sunnitische Islam frei gelebt werden kann“, muss man sich schon mal fragen: Ja, wo denn sonst?

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Time am 23. Mai 2017

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1) http://www.achgut.com/artikel/its_the_islam_stupid1

Eine historische Rede.

22. Mai 2017

Ein historisches Foto…

Vereinzelt scheinen sich deutsche Journalisten mit dem Gedanken abzufinden, dass Donald Trump nicht gleich wieder des Amtes enthoben wird sondern US-Präsident ist und bleibt. Simon Riesche von „FAZ.NET“ berichtet über die Rede des Präsidenten in Saudi-Arabien (1).

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Eine historische Rede?

„Der Islam hasst uns“ – das hatte Donald Trump noch im Wahlkampf gesagt. In Saudi-Arabien schlägt der amerikanische Präsident differenziertere Töne an. Sein Auftritt wird gerade in Amerika aufmerksam verfolgt.

Als Donald Trump im fernen Riad ans Rednerpult tritt, sitzen viele Amerikaner gerade am Frühstückstisch. Der große Auftritt ihres Präsidenten war auch in der Heimat mit Spannung erwartet worden. Was für Töne würde er anschlagen, was für eine außenpolitische Vision formulieren?

„Der Islam hasst uns“, hatte Trump noch im Wahlkampf gesagt und sogar ein pauschales Einreiseverbot für Menschen muslimischen Glaubens gefordert. Nun steht er auf der ersten Station seiner ersten Auslandsreise ausgerechnet im strenggläubigen Saudi-Arabien auf der Bühne, wo der Islam Staatsreligion ist. Vor ihm sitzen mehr als fünfzig muslimische Staatschefs.

„Der Weg zum Frieden beginnt hier, auf diesem uralten Boden, in diesem heiligen Land“, sagt der Präsident. Immer wieder macht er in den etwa 35 Minuten seiner Rede klar, dass es an diesem Tag um die ganz großen Themen gehen soll: Krieg und Frieden – und die Rolle, die Religionen dabei spielen. Es gebe „keinen Kampf zwischen verschiedenen Religionen“, sagt Trump etwa, dafür aber „eine Schlacht zwischen barbarischen Kriminellen, die das menschliche Leben auslöschen wollen“ sowie „anständigen Menschen aller Religionen“, die dieses Leben „beschützen wollen“.

Extremismus „ehrlich entgegentreten“

Zum einen fordert der Präsident die muslimische Welt auf, mehr gegen Terroristen zu tun. Alle Staaten und religiösen Anführer müssten islamistischem Extremismus „ehrlich entgegentreten“ und „gemeinsam gegen das Morden unschuldiger Muslime, gegen die Unterdrückung von Frauen, die Verfolgung von Juden und das Niedermetzeln von Christen“ eintreten.

Viel war im Vorfeld gerätselt worden, ob Trump in der Rede auf seine im Wahlkampf so oft genutzte Formulierung „radikaler islamischer Terrorismus“ zurückgreifen würde. Laut vorab veröffentlichtem Manuskript entschied er sich für die vorsichtigere und differenziertere Variante „islamistischer Extremismus“, offenbar aus Rücksicht auf sein Publikum vor Ort. Als er die Rede dann hält, sagt er schließlich doch einige Male „islamisch“ anstatt „islamistisch“. An einer Stelle ist gar vom „islamistischen und islamischen Terror“ die Rede.

Während einige enttäuschte Trump-Wähler, die auf mehr Konfrontation gehofft hatten, ihren Präsidenten in den sozialen Medien als „Feigling“ bezeichnen, fällt das parteiübergreifende Echo in den Vereinigten Staaten durchaus positiv aus. Man müsse konstatieren, sagt etwa der ehemalige republikanische Senator und Präsidentschaftsbewerber Rick Santorum bei CNN, dass Trump „anscheinend doch auf Ratschläge seiner Berater hört“ – zumindest teilweise.

Wer kämpft gegen wen?

„Die Staaten des Mittleren Ostens können nicht darauf warten, dass die Macht Amerikas diesen Feind für sie zermalmt“, sagt Trump mit Blick auf nötige gemeinsame Anstrengungen gegen Terroraktivitäten. Dieses Übel könne nur überwunden werden, wenn die „Kräfte des Guten vereint und stark sind, und wenn jeder in diesem Raum seinen fairen Teil dazu beiträgt“. Die Frage, wer gegen wen kämpft, beantwortet der Präsident mit klaren Worten: Gut gegen Böse.

Die filmreifen Sätze kommen an in Amerika. „Meisterliche Rede unseres Präsidenten“, twittert der republikanische Abgeordnete Pete King. „Eine historische Rede“, schwärmt der einflussreiche konservative Radiokommentator Wayne Dupree. Statt „Spitzfindigkeiten“ à la Obama habe Trump klare Kante gezeigt, freut sich Fox-News-Anchor Eric Bolling. Der Sänger Vinnie James fühlt sich gar an Ronald Reagans „Tear down this wall“-Rede in Berlin erinnert.

„Wir sind nicht hier, um Sie zu belehren“, fasst Trump in Riad die zweite große Botschaft seiner Rede zusammen. „Wir sind nicht hier, um anderen Menschen vorzuschreiben, wie sie leben, was sie tun, wer sie sein oder wie sie glauben sollen.“ Stattdessen sei man gekommen, um „eine Partnerschaft anzubieten“, basierend auf „gemeinsamen Interessen und Werten“.

Trump umschmeichelt seine Gastgeber

In anderen Worten: Solange man gemeinsam gegen Terroristen kämpfe, werde sich Amerika aus dem Innenleben der jeweiligen Staaten heraushalten – so zumindest interpretieren zahlreiche Kommentatoren Trumps Worte. Und in der Tat: Während dessen Vorgänger Barack Obama und George W. Bush an ähnlicher Stelle immer wieder auch auch die Bedeutung von Demokratie und Menschenrechten betonten, ist bei Trump davon an diesem Tag wenig zu hören. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass seine Rede nicht an die Menschen der muslimischen Welt adressiert ist, sondern an die vor ihm sitzenden Machthaber. Kritik an deren teils repressiven Regimen gibt es, wenn überhaupt, nur indirekt. „Wann immer möglich, werden wir graduelle Reformen unterstützen, jedoch keine plötzlichen Interventionen.“

„Andere Schwerpunkte“ wären gut gewesen, kritisiert deswegen der republikanische Senator Marco Rubio. Die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen in vielen Staaten, vor allem in Saudi-Arabien, hätte Trump seiner Meinung nach stärker hervorheben sollen.

Abdel Fattah al-Sisi, König Salman, Melania und Donald Trump
eröffnen das „Globale Zentrum für den
Kampf gegen extremistische Ideologie“ in Riad

Stattdessen umschmeichelt Trump die Gastgeber des eigens für ihn einberufenen Gipfeltreffens geradezu. Während er den Iran immer wieder scharf kritisiert, lässt er unerwähnt, dass gerade das wahhabitische Saudi-Arabien in der ganzen Welt einen besonders fundamentalistischen Islam unterstützt. Der Präsident hätte durchaus deutlich machen können, dass „Terrorismus nicht einfach so vom Himmel fällt“, findet Elliot Abrams vom einflussreichen „Council on Foreign Relations“.

Wird seine Reise zum politischen Befreiungsschlag?

Bereits vor seiner Rede hatten sich viele Amerikaner über das unkritische Verhalten Trumps gegenüber den Saudis beschwert. Weil er sich vor König Salman verbeugt habe, als dieser ihm eine Medaille umhängte, warfen manche ihrem Präsidenten Scheinheiligkeit vor – schließlich hatte Trump vor einigen Jahren Obama für eine ähnliche Geste noch scharf kritisiert. „Da muss ich kotzen“, kommentiert sogar Trumps langjähriger Berater Roger Stone die Szene der Ordensverleihung auf Twitter. Nachdem Stone wegen angeblicher Wahlkampf-Absprachen mit Russland immer stärker unter Druck geraten war, hatte sich der Präsident zuletzt von seinem einstigen Weggefährten distanziert. Ist Stones ätzende Kritik dafür nun eine Retourkutsche? Vielleicht.

„Es war keine schlechte Rede“, sagt dagegen der Trump-Kritiker und frühere Berater des amerikanischen Außenministeriums, Shahed Amanullah. Allerdings müsse man auch darauf hinweisen, dass der Präsident mit seinen heutigen Worten „dem Rest seiner Agenda völlig widersprochen“ habe.

Einig sind sich die meisten politischen Beobachter in den Vereinigten Staaten an diesem Sonntag in einem Fazit: Trumps Auftritt in Riad ist trotz aller internationaler Implikationen vor allem ein Signal in die Heimat. Wird sein Trip gar zum politischen Befreiungsschlag? Das werden erst die nächsten Tagen und Stationen seiner Reise zeigen.

Endlich mal ein Staatsmann

Fest steht: Während in Washington weiter über die skandalösen Enthüllungen der letzten Tage in Bezug auf Trumps mögliche Moskau-Connection diskutiert wird, kann sich der Präsident im Ausland endlich einmal als Staatsmann präsentieren, der versichert, die Interessen seines Landes im Blick zu haben. Dass er während seines Auftritts in Saudi-Arabien immer wieder auf von ihm geschaffene Jobs zuhause und andere innenpolitische Erfolgsgeschichten verweist, kommt wenig überraschend.

„Gott schütze die Vereinigten Staaten von Amerika“ – gerade diese Schlussworte in Riad zeigen, welches Publikum der Präsident und sein Redenschreiber Stephen Miller bei der Konzeption des Auftritts vor Augen gehabt haben dürften: Amerikaner am Frühstückstisch.

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Time am 22. Mai 2017

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/us-reaktionen-auf-rede-von-donald-trump-in-saudi-arabien-15027159.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Keine Verneigung vor Terroristen

21. Mai 2017

Listen, Mr. Trump: nazislam = terrorism (1).

And please don’t listen to the german schweinepresse.

Ulrich W. Sahm schreibt bei „Audiatur“ über Trumps bevorstehenden Besuch in Israel (2).

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Trump will Steinmeiers Fehler vermeiden

Am 22. Mai tritt der neue amerikanische Präsident Donald Trump einen zweitägigen Besuch in Israel und in den palästinensischen Autonomiegebieten an. Trump wird mit seiner Air Force One direkt von Saudi-Arabien zum Ben-Gurion-Flughafen bei Tel Aviv fliegen. Zuvor trifft er den Papst im Vatikan.

In Israel fällt der Besuch mit den Feierlichkeiten zur Wiedervereinigung Jerusalems vor genau 50 Jahren während des 6-Tage-Krieges von 1967 zusammen.

Keine Verneigung vor Arafat

Es hat sich inzwischen eingebürgert, dass Staatsbesucher in Israel immer auch einen Abstecher nach Ramallah machen um dort den palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas zu treffen. Nach Angaben der israelischen Zeitung Israel Hayom sollte Trump in der Mukata, dem Hauptquartier von Abbas, zu Fuss zur Empfangszeremonie mit rotem Teppich und Ehrengarde laufen.

Dem Vorbereitungsteam des US-Präsidenten fiel auf, dass Trump so hätte abgelichtet werden können, wie er am Mausoleum Arafats am Eingang der Mukata vorbeiläuft. Für die Palästinenser wäre das nach eigenen Angaben eine Chance gewesen, daraus eine Ehrerweisung für die Ikone des „palästinensischen Widerstands“ zu machen. Diese Planung der Ankunft Trumps sei kein „Zufall“ gewesen, bestätigten Berater von Abbas gegenüber der israelischen Zeitung. Doch die amerikanischen Beamten des Vorbereitungsteams durchschauten das palästinensische Manöver und machten dem einen Strich durch die Rechnung. Es hätte dem Präsidenten in den USA eine „unangenehme Zumutung“ eingebracht und zudem eine „diplomatische Krise mit Israel“ ausgelöst. Die Geheimdienstleute und der Sicherheitsdienst von Trump wurden beauftragt, eine „alternative Route“ zu finden.

Diese amerikanischen Rücksichtsnahmen sind umso erstaunlicher, als doch erst vor wenigen Tagen erstmals ein deutscher Bundespräsident ohne Rücksicht auf israelische und vielleicht sogar deutsche Empfindlichkeiten das Grabmal Jassir Arafats besucht hat, sich dort verbeugt und einen Kranz niedergelegt hat.

Olympia 1972 in München: Folter und Mord auf Befehl Arafats

2015 erhielten die Witwen der 1972 bei den olympischen Spielen bestialisch ermordeten israelischen Sportler erstmals Einsicht in 43 Jahre lang von den deutschen Behörden zurückgehaltene Akten von dem Terrorüberfall des von Jassir Arafat befehligten Kommandos „Schwarzer September“. Dabei erfuhren die Frauen, dass ihren Männern die Knochen gebrochen und dass Ilan Romano gar bei lebendigem Leibe die Genitalien abgeschnitten worden waren, ehe sie ermordet worden waren.

Man darf davon ausgehen, dass auch der damalige Außenminister Frank Walter Steinmeier vor zwei Jahren die entsprechenden Artikel beim Spiegel und anderswo gelesen hat. Dennoch pilgerte das Staatsoberhaupt Deutschlands jetzt zum Grab Arafats und neigte sein Haupt.

So eine Geste könne sich der amerikanische Präsident nicht erlauben, ohne daheim einen Proteststurm auszulösen.

Wie die Jerusalem Post berichtete, wird Trump mit dem Helikopter vom Flughafen nach Jerusalem fliegen. Er will die Altstadt Jerusalems besuchen, wobei angeblich unsicher ist, ob er dabei auch zur Klagemauer gehen wird. Palästinenser meldeten schon Proteste an und behaupteten: „Die gehört euch nicht“. Eine heftige diplomatische Kontroverse brach aus, als Beamte des pro-palästinensischen amerikanischen Konsulats erklärten, dass Trump die Klagemauer im Rahmen einer „privaten“ Visite besuchen werde. Ein Angebot des israelischen Premierministers, Trump zu der Heiligsten Stätte des Judentums zu begleiten, wurde von den Amerikanern ausgeschlagen, weil die Klagemauer nach deren Ansicht „zur Westbank“ gehöre, und nicht zu Israel. Das Premierministeramt wollte diese Erklärung nicht akzeptieren und versagte augenblicklich den Amerikanern jegliche Unterstützung bei den Vorbereitungen zum Besuch an der Klagemauer. Ebenso funkte Jerusalem Anfragen an die amerikanische Regierung, ob das nun die offizielle Position des Präsidenten sei.

Kurz zuvor begab sich der frisch akkreditierte neue US-Botschafter David Friedman zur Klagemauer, wo er ein Gebet für seine Familie und für den Präsidenten (Trump) sprach und die verwitterten Steine küsste. Friedman ist in den USA als Freund und Unterstützer von israelischen Siedlungen umstritten.

US-Präsident Trump plant auch Abstecher nach Bethlehem und zur Festung Massada am Toten Meer. 10.000 israelische Sicherheitsleute, darunter Polizei, Geheimdienst, Anti-Terroreinheiten und weitere Sicherheitskräfte werden Trump in Absprache mit dem israelischen und dem amerikanischen Geheimdienst beschützen.

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Time am 21. Mai 2017

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/trump-rede-in-riad-vertreibt-die-terroristen-aus-euren-laendern-15026690.html
2) http://www.audiatur-online.ch/2017/05/16/trump-will-steinmeiers-fehler-vermeiden/