Sieg des Counterjihad: Luckenwalde

25. August 2016

Luckenwalde

Lesen Sie einen Bericht von „N-TV“ (1).

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CDU kritisiert, AfD applaudiert

Praktikantin wegen Kopftuch gefeuert

Einer Palästinenserin wird das Praktikum im Rathaus von Luckenwalde gekündigt. Die Bürgermeisterin verweist auf das Kopftuch der Praktikantin und erklärt: Sie habe die „gebotene Neutralität verletzt“.

Die Bürgermeisterin der brandenburgischen Stadt Luckenwalde hat einer palästinensischen Praktikantin nach einem Tag gekündigt, weil die 48-Jährige bei der Arbeit ihr Kopftuch nicht abnehmen wollte. Eine Verwaltung habe nach außen hin deutlich erkennbar weltanschaulich neutral aufzutreten, begründete Elisabeth Herzog-von der Heide ihre Entscheidung. „Das islamische Kopftuch ist Ausdrucksmittel einer religiösen Weltanschauung.“ Damit werde die gebotene Neutralität im Rathaus, wo es auch keine Kruzifixe gebe, verletzt, so die SPD-Politikerin. Zuerst hatte die „Märkische Allgemeine“ über den Fall berichtet.

Die Palästinenserin hatte im Rahmen des Projekts „Perspektiven für Flüchtlinge“ ein sechswöchiges Praktikum begonnen. Da sie ihr Kopftuch in Anwesenheit von Männern nicht ablegen wollte, habe ihr kein geeignetes Arbeitsfeld angeboten werden können, so die Bürgermeisterin. Aus ihrer Sicht wäre es besser gewesen, dies schon vor dem Praktikum zu klären. Dies werde künftig auch so gehandhabt.

Der CDU-Landtagsabgeordneten Sven Petke kritisierte die SPD-Politikerin. „Es gibt für diese Entscheidung keine rechtliche Grundlage.“ Das Bundesverfassungsgericht habe geurteilt, dass persönliche Glaubensbekenntnisse etwa mit einer bestimmten Kleidung nicht zu beanstanden seien. „Das ist etwas anderes als ein Kruzifix an der Wand.“ Beifall kam von der AfD. „Wenn das Kreuz in den Räumen des Rathauses nicht zulässig ist, dann darf es auch keine Extrawürste für Muslime geben“, erklärte der AfD-Landtagsabgeordnete Thomas Jung. „Die Bürgermeisterin verdient daher für ihre unbequeme Entscheidung Respekt und keine Schelte.“

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Time am 25. August 2016

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1) http://www.n-tv.de/panorama/Praktikantin-wegen-Kopftuch-gefeuert-article18493861.html

FAZ: Multikulti ist gescheitert

24. August 2016

German Torks

Sich dem Land gegenüber loyal zu verhalten, in dem man lebt und das einen ernährt, ist eine Selbstverständlichkeit. Nicht so für die mohammedanistischen Torks in Deutschland, die sich nur Pille-PAllah gegenüber loyal verhalten, und die deshalb eine Extra-Ermahnung von der Bundeskanzlerin brauchen. Lesen Sie einen Kommentar von Berthold Kohler von „FAZ.NET“ (1).

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Merkels Aufruf

Loyal bis auf den Pass?

Der Multikulturalismus ist gescheitert. Ein Mythos der Ausländer- und Integrationspolitik aber lebt weiter. An ihm will auch die Kanzlerin nicht rühren.

„Von den Türkischstämmigen, die schon lange in Deutschland leben, erwarten wir, dass sie ein hohes Maß an Loyalität zu unserem Land entwickeln“ – ein solcher Satz aus dem Munde einer Bundeskanzlerin hätte noch vor zwei Jahrzehnten zu einem weit größeren Aufschrei geführt, als er jetzt zu hören ist. Selbst die Forderung, Kinder mit ausländischen Wurzeln sollten möglichst schnell und gut Deutsch lernen, galt damals in linken Kreisen als kryptofaschistische Menschenrechtsverletzung. Denn seinerzeit sollte das den Gesellschaftsingenieuren allzu deutsche Wesen noch am Multikulturalismus genesen.

Dessen Scheitern ist inzwischen in allen größeren deutschen Städten zu besichtigen. Viele Irrungen und Wirrungen in der Ausländerpolitik und eine Leitkulturdebatte später scheint sich endlich die Ansicht durchgesetzt zu haben, dass die entstandenen Parallelgesellschaften nicht dadurch am Wachsen und Verfestigen gehindert werden können, dass sich die autochthonen Deutschen an die dort herrschenden Gesetze und Gebräuche anpassen. Die unvermeidlich mit der Einwanderung einer großen Zahl von Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen verbundenen Probleme und Konflikte sind vielmehr nur dann bewältigbar, wenn die Migranten die Grundwerte und Grundregeln des deutschen Gemeinwesens akzeptieren. Wer das nicht will, der hat in Deutschland nichts zu suchen, insbesondere dann nicht, wenn hinter dieser Weigerung eine Verachtung des westlichen Wertegebäudes oder gar seine aktive Bekämpfung stehen.

Die Loyalitätserwartung der Kanzlerin wird, schon weil auch mancher deutsche Politiker eine entsprechende Prüfung fürchten müsste, keine praktischen Folgen haben. Merkels Satz ist aber ein weiteres, richtiges Zeichen dafür, dass dieser Staat von seinen Eingebürgerten mehr verlangt, als nur auf dem Papier Deutsche zu sein. Einem Stück Papier werden in der Integrationspolitik jedoch noch immer magische Kräfte zugesprochen: dem deutschen Pass – aber nur dann, wenn er von einem ausländischen Pendant begleitet wird. Die CSU, die nicht an den Zauber des „Doppelpasses“ glaubt, verlangt seine Abschaffung. Eher aber gehen SPD, Grüne und Linkspartei zusammen durch ein Nadelöhr, als dass sie auch noch vom Glauben an diesen Mythos lassen. Und auch Merkel will es in der Loyalitätsfrage wohl nicht übertreiben, weder in der Koalition noch bei den Türkischstämmigen.

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Time am 24. August 2016

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/merkels-aufruf-loyal-bis-auf-den-pass-14402737.html

Nazislahmische Logik

21. August 2016

Merkel

Durch „BNI“ (1) bin ich auf einen Vorfall im sächsischen Waldenburg aufmerksam geworden (2).

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Asylbewerber in Waldenburg verweigern Beschäftigungsangebot

»Wir sind Gäste von Angela Merkel und Gäste müssen nicht arbeiten«

Um die Integration zu befördern, schuf die sächische Stadt Waldenburg gemeinnützige Jobs für Asylbewerber, doch nach nur einer Woche verweigerten diese die Tätigkeit. Begründet damit, daß sie als Gäste von Angela Merkel hier seien.

Im sächsischen Waldenburg weigerten sich Asylbewerber, gemeinnützige Arbeit zu leisten. Sie begründeten das damit, daß sie Gäste von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) seien. Der Bürgermeister der Stadt, Bernd Pohlers (Freie Wähler), kritisierte das Verhalten jetzt im Amtsblatt.

Die Stadt Waldenburg habe sieben Arbeitsgelegenheiten über Ein-Euro-Jobs geschaffen, damit die Asylsuchenden eine Beschäftigung bekommen, in die Gesellschaft integriert werden und die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöht wird. Die Stellen sollten 20 Wochenstunden bei einem Stundenlohn von 1,05 Euro umfassen und waren bereits vom Landkreis Zwickau bewilligt.

Alle männlichen Asylbewerber sollten ab April an den gemeinnützigen Tätigkeiten im Stadtgebiet teilnehmen. Während in der ersten Woche die Maßnahme gut angelaufen sei, die Asylsuchenden zu ihren Arbeitsplätzen und danach wieder nach Hause gefahren wurde, änderten diese rasch ihre Ansicht.

»Später wurde dann von den genannten Personen argumentiert, daß sie Gäste von Frau Merkel sind und Gäste ja nicht arbeiten müßten«, schreibt Bürgermeister Pohlers im Amsblatt. »Weiterhin wurde die Meinung vertreten, daß es in Deutschland einen Mindestlohn (8,50 Euro) gibt und dieser dann auch von der Stadt Waldenburg zu zahlen ist!«

Die Asylbewerber hätten trotz Vermittlungsversuche sich geweigert die Arbeit wieder aufzunehmen. »In einem extra anberaumten Gesprächstermin mit dem Dolmetscher wurde von Seiten der Verantwortlichen in der Stadt Waldenburg und dem Diakoniewerk alles nochmals erklärt und erläutert. Leider konnte keine Einigung über die Fortführung der Maßnahme erzielt werden«, klagt Pohlers. Die Stadt habe das Vorhaben daher wieder beendet.

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Time am 21. August 2016

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1) http://www.barenakedislam.com/2016/08/21/germany-muslim-asylum-seekers-refusing-to-work-saying-we-are-guests-in-this-country-invited-by-angela-merkel/
2) http://www.freiewelt.net/nachricht/wir-sind-gaeste-von-angela-merkel-und-gaeste-muessen-nicht-arbeiten-10068156/

Burkaverbot jetzt!

20. August 2016

Nazislahmistinnen

Für FAZ.NET hat Michael Hanfeld einen exzellenten Kommentar zum Thema Burkaverbot verfasst (1).

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Streit um Vollverschleierung

Es wird Zeit für den Burko

Die Burka hat nichts mit Religion und Freiheit zu tun. Sie ist Ausdruck von Frauenverachtung und Unterdrückung. Warum sollen wir sie in Deutschland nicht verbieten können?

Als die Terrorbande, die sich „Islamischer Staat“ nennt, aus der Stadt Manbidsch im Norden Syriens vertrieben war, die sie zwei Jahre lang besetzt hatte, liefen die Menschen auf Straßen und Plätze, um ihre Befreiung zu feiern. Die Männer schoren ihre Bärte, die Frauen warfen den Niqab oder die Burka ab, die verhasste Vollverschleierung, unter die sie der IS gezwungen hatte. Im Fernsehen waren die Szenen zu sehen, in denen Frauen – mit Kopftuch – die Zeit unter dem islamistischen Terror in dramatischer Weise beklagten. Die Befreier, kurdische Milizen, wurden umarmt und gepriesen, darunter auch Kämpferinnen. Die ganze Welt nahm das mit Anteilnahme zur Kenntnis, als kleine hoffnungsvolle Etappe in einem erbarmungslosen Krieg.

Als vor der Verabschiedung der „Berliner Erklärung“ der Innenminister der Union die Forderung aufkam, die Burka, den Niqab, die Vollverschleierung von Frauen zu verbieten, war der Ton ein ganz anderer – eine Mischung aus Indifferenz und Herablassung, der sich auch Moderatorinnen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks befleißigen, vom „Morgenmagazin“ bis zu den Spätnachrichten. Der Tenor lautet: Eine solche Forderung sei überflüssig, es gebe höchstens hundert Frauen mit Burka oder Niqab in Deutschland (wo die Zahl herkommt, weiß niemand, ein Gang durch die Innenstädte von München, Garmisch-Partenkirchen und Bad Godesberg dürfte die Zahl der Vollverschleierten schnell erhöhen). Unsinnig sei die Forderung nach einem Burka-Verbot, mit sicherheitspolitischen Erwägungen habe sie nichts zu tun, und sie lasse sich nicht durchsetzen. Warum auch? Sollen sich muslimische Frauen doch verschleiern, wenn sie wollen, es herrsche schließlich Religionsfreiheit.

Allerdings hat diese Verschleierung weder etwas mit Religion noch mit Freiheit zu tun. Sie ist ein in muslimischen Ländern mit brutaler Gewalt durchgesetzter Zwang, eine soziale Norm zum Gefallen der Männer, die Frauen auf diese Weise aus dem öffentlichen Leben ausschließen. Die Frauen sind zwar vorhanden, aber als Personen nicht präsent. Sie werden entwürdigt, entmenschlicht und verlieren ihr Gesicht. Sie können unter der Burka mit niemandem ohne Mühe sprechen, können nicht trinken und nicht essen. Dass eine Frau mit Burka es schwer habe, sich zu integrieren, wie die Bundeskanzlerin sagte, ist eine bittere Untertreibung. Vollverschleierte Frauen sind Insassen eines Textilgefängnisses, in das Männer sie für den Hofgang in der Öffentlichkeit gesteckt haben.

Wer in diesem Zusammenhang von persönlicher Freiheit und von Religionsfreiheit spricht, verkennt die Realitäten und begeht einen Kategorienfehler mit verhängnisvollen Folgen. Denn wenn die Burka vom Staat und vor den Gerichten als Gebot der Religion anerkannt wird, oder zumindest als mögliches Gebot – das nur von wenigen, radikalen muslimischen Gelehrten vertreten wird –, und wenn dieses von der in vielerlei Hinsicht überbetonten Religionsfreiheit erfasst wird, ist dagegen nur mit größten Verrenkungen noch etwas zu machen. Sie dürfe nicht in der Schule, nicht im Straßenverkehr, nicht bei Demonstrationen und nicht auf Meldeämtern getragen werden, lautet die Mindestanforderung, auf welche sich die Innenpolitiker der Union geeinigt haben. Womit auch geklärt wäre, auf welches Terrain sich der Staat beschränkt. Aus dem öffentlichen Raum zieht er sich zurück und gibt ihn zur Vollverschleierung, zur radikalen Ab- und Ausgrenzung und sichtbaren Unterdrückung von Frauen frei.

Wer glaubt, die Burka habe mit Religion zu tun, glaubt vielleicht auch, Frauen würfen sich tatsächlich freiwillig und mit Freuden diesen Sack aus Stoff über den Kopf. Ein paar Gespräche mit Musliminnen, vor allem solchen aus Ländern, in denen der Burka-Zwang mit Säureattentaten auf Frauen, die ihr Gesicht zeigen wollen, durchgesetzt wird, würde für die empirische Basis der Einsicht sorgen, dass es Unsinn ist, zu denken, jemand unterziehe sich freiwillig der Textil-Tortur. Irritierend ist der Blick der westlichen, vermeintlich liberalen Burka-Freunde auf muslimische Frauen ohnehin: als handele es sich bei ihnen um Aliens, welche Sinnen und Trachten, Wünsche und Bedürfnisse und Empfindungen, die allen Menschen gemeinsam sind, nicht teilten.

Deshalb wird in der Debatte schon die Grundfrage falsch gestellt. Es geht nicht darum, ob wir die Burka verbieten können. Wenn wir wollen, können wir. Wir müssen damit beginnen, die Grundfrage anders zu formulieren: Dürfen wir zulassen, dass Frauen ein Sack über den Kopf geworfen wird und sie von ihrer Umwelt abgegrenzt und aus dem menschlichen und gesellschaftlichen Miteinander gerissen werden? An diesem Punkt muss man nicht mit Sicherheitserwägungen kommen, sondern könnte die Fürsorgepflichten des Staates ins Feld führen, beginnend mit Artikel1 des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Die Würde der Frau ist unantastbar. Und für all die Männer, die Frauen partout nicht als Frauen sehen und wahrnehmen wollen, gäbe es eine praktische Lösung: Es wird Zeit für den Burko. Es muss ja keine Ganzkörperverhüllung sein. Eine Augenbinde reicht.

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Time am 20. August 2016

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1) www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-burka-hat-nichts-mit-religion-und-freiheit-zu-tun-14396568.html

Merkel einbestellt

19. August 2016

Ratze

Lesen Sie einen Artikel von „FAZ.NET“ (1).

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Türkei will der EU spätestens in sechs Jahren beitreten

Die Verweigerung eines EU-Beitritts hält die türkische Regierung für „langfristig nicht akzeptabel“. Der EU-Botschafter des Landes fordert zudem eine unverzügliche Reise von Angela Merkel nach Ankara.

Die Türkei will ungeachtet der schweren Krise im Land binnen sechs Jahren Mitglied der Europäischen Union werden. „Die türkische Regierung will der EU vor dem Jahr 2023 beitreten, sagte der türkische EU-Botschafter Selim Yenel der Zeitung „Welt“ vom Freitag. Er verwies darauf, dass die türkische Republik im Jahr 2023 hundert Jahre alt werde. „Es wäre die Krönung für mein Land, dann Mitglied der Europäischen Union zu sein“, sagte der türkische Diplomat.

Sein Land strebe eine „vollwertige Mitgliedschaft“ an, sagte Yenel. „Für uns wäre es langfristig nicht akzeptabel, nicht zur EU zu gehören. Der EU-Beitritt ist sehr wichtig für uns.“ Eine EU-Mitgliedschaft würde nach Angaben Yenels die Standards in der Türkei in allen Bereichen, also in politischen und wirtschaftlichen Fragen, aber auch beim Verbraucher- und Gesundheitsschutz, erhöhen.

EU-Spitzenpolitiker sollen laut Yenel in die Türkei kommen

Yenel forderte nach dem gescheiterten Putschversuch Kanzlerin Angela Merkel und weitere europäische Spitzenpolitiker auf, unverzüglich nach Ankara zu reisen. „Sie würden damit die Demokratie in der Türkei unterstützen und zeigen, dass sie verstanden haben, dass die Demokratie bewahrt wurde“, sagte er.

Mit Blick auf die geplante Visaliberalisierung forderte Yenel Garantien von Seiten der EU: „Wir haben große Zweifel, dass die EU die Visumpflicht für Türken wirklich aufheben wird, wenn wir alle dazu notwendigen 72 Bedingungen erfüllt haben“, sagte er. „Wir müssen sicher sein können, dass alle EU-Institutionen einem visumfreien Reiseverkehr für türkische Bürger am Ende auch zustimmen.“ Eine visumfreie Einreise für Türken ab Oktober sei immer noch möglich, sie müsse aber in jedem Fall noch in diesem Jahr kommen.

Der Visa-Streit hat Auswirkungen auf den Flüchtlingspakt zwischen der EU und der Türkei. Das im März geschlossene Abkommen sieht vor, dass die Türkei alle auf den griechischen Ägäis-Inseln ankommenden Flüchtlinge zurücknimmt, deren Asylantrag in Griechenland abgelehnt worden ist. Im Gegenzug wurde der Türkei eine Aufhebung des Visazwangs in Aussicht gestellt. Die Voraussetzungen dafür sehen viele EU-Politiker wegen der repressiven Reaktion des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan auf den Putschversuch nicht als gegeben. Ankara droht, das Abkommen platzen zu lassen, wenn der Visazwang nicht fällt.

Auch die Aussichten auf Fortschritte in den Beitrittsverhandlungen werden von vielen EU-Politikern als gering eingeschätzt – unter anderem wegen der von der türkischen Regierung erwogenen Wiedereinführung der Todesstrafe.

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Time am 19. August 2016

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/tuerkei/recep-tayyip-erdogan-tuerkei-will-der-eu-spaetestens-in-sechs-jahren-beitreten-14395564.html

Faces of nazislam (#30)

18. August 2016

Kayman

Dr. Ali Sina (1):

„Es gibt viele Wege zur Spiritualität. Mohammedanismus bietet keinen einzigen. Alles, was Sie zu einem besseren Menschen macht, ist ein spiritueller Pfad. Je tiefer Sie jedoch in den Mohammedanismus eintauchen, desto schwärzer wird Ihre Seele. Geboren, das Licht Gottes zu tragen, werden Sie dann böse, wenn Sie beginnen, Muhammad zu folgen. Ihre Gedanken werden dämonisch. Der Abscheu auf Ihre Mitmenschen erfüllt Ihr Herz und lässt keinen Platz mehr für Liebe. Sie werden zu einer Manifestation des Teufels. Sogar die Augen besonders frommer Mohammedanisten zeigen diese Bosheit. Erstaunlicherweise werden Menschen hässlich, wenn sie fromme Mohammedanisten werden. Ich weiß nicht, wie man das rational erklären kann, aber es ist eine beobachtbare Tatsache. Schauen Sie sich mal die Gesichter der Terroristen an. Das sind die allerfrömmsten Mohammedanisten. Oder schauen Sie sich die Gesichter von Führern mohammedanistischer Parteien an. Es gibt etwas zutiefst Böses in ihren Augen. Mohammedanismus ist ein antispirituelles Bekenntnis. Es macht Sie nicht zu einer besseren Person. Je weiter Sie ihm folgen, desto schlechter werden Sie. Es ist ein Bekenntnis, das aus Engeln Scheusale macht. Wenn ich an Satan glauben würde, würde ich sagen, dass der Mohammedanismus seine Verschwörung ist, um diese Welt zu zerstören und jeden in die Hölle zu bringen.“

Thomas Thiel stellte bei FAZ einmal mehr dar (2), dass es nur EINEN Nazislahm gibt. Das wird jedoch wohl erst begriffen werden, wenn der Mohammedanismus die Menschheit komplett unterjocht hat.

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Koordinator des Moscheenverbands diffamiert Kritiker

Murat Kayman ist der Koordinator des türkischen Moscheenverbandes Ditib. In seinem Blog erklärt er einen Kritiker des fundamentalistischen Islam für abtrünnig – mit potentiell tödlichen Konsequenzen.

Der zweite Beitrag aus Murat Kaymans Blog-Trilogie „Trauerspiel in drei Teilen“ ist ein Stück Prosa von ausgesuchter Perfidie. Kayman, Jurist und Koordinator der Ditib-Landesverbände in Deutschland, attackiert darin den Freiburger Islamtheologen Abdel-Hakim Ourghi, der unter anderem in dieser Zeitung und in der „Zeit“ publiziert und sich als Kritiker eines fundamentalistischen Islams einen Namen gemacht hat. Ourghi vertritt einen aufgeklärten Islam, der sich von den gewaltsamen Passagen des Korans der zweiten medinensischen Eroberungsphase distanziert und sich auf den friedlichen Koran der mekkanischen Offenbarungsphase beschränkt. Ourghi ist Muslim deutsch-algerischer Abstammung und gehört der sunnitisch-malikitischen Rechtsschule an.

Kayman schürt in seinem Blog einen anderen Verdacht: Wie kommt es, fragt er suggestiv, dass Ourghi die islamische Religionsgemeinschaft der Ibaditen jahrelang erforscht hat? Ernsthafte Forschung ist im Normalfall keine Sache von Wochen oder Monaten. Doch Kayman hat eine böse Vermutung. Ourghis wissenschaftliches Interesse an der Ibadya sei wohl nur damit zu begründen, dass er entgegen seinem Bekunden selbst ein heimlicher Gefolgsmann der Ibadya sei. Weitere Evidenzen nennt Kayman nicht.

Maulkörbe für Kritiker

Man kann das nur so verstehen: In Kaymans Weltsicht ist jeder Extremismusforscher ein Extremist und jeder Finanzwissenschaftler ein korrupter Banker. Kayman, der Wissenschaft konsequent der nationalen und religiösen Zugehörigkeit unterstellt, hält dem algerischstämmigen Ourghi vor, nicht die Gelegenheit ergriffen zu haben, „sich innerhalb dieser Strukturen“ – er meint die türkischen Ditib-Moscheegemeinden – zu sozialisieren. Warum sollte ein Deutsch-Algerier das tun? Und würde man ihn dort willkommen heißen? Ein wissenschaftliches Urteil über die Ditib ist für Kayman offensichtlich nur aus den eigenen Reihen möglich und steht nur dem zu, der sich den Regeln und Strukturen der Ditib angepasst hat.

Im selben Atemzug erteilt Kayman auch Medien, Politikern und Wissenschaftlern einen Maulkorb, die nicht Mitglieder der Ditib sind. Will heißen: Die Ditib ist sakrosankt und steht außerhalb öffentlicher Kritik. Mit unabhängigen Wissenschaftlern und Politikern, die nicht Mitglied der Ditib sind, spricht man nicht oder nur unter der Unterstellung, dass sie Falsches und Böswilliges sagen. Wie hat man sich die Zusammenarbeit des größten Moscheenverbands, der unter Kuratel der türkischen Religionsbehörde Diyanet steht, mit Experten und Behörden vorzustellen, wenn für sie alle gelten soll, was für Kayman im Fall Ourghi Grund für einen Maulkorb ist: „gemeindefern, ohne konkreten Bezug zu einer der etablierten muslimischen Gemeinschaften“?

Ein infamer Verdacht

Kayman, ein gefragter Talkshow-Gast, der seine Blogbeiträge mit literarischen Anspielungen verziert, beherrscht verschiedene rhetorische Register. Auf den Podien und Fernsehsesseln legt er die samtweichen Wortgewänder aus, die von den Landesministerien in Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen – sie kooperieren mit der Ditib beim islamischen Religionsunterricht – gerne gehört werden. In seinem Blog ist die Vernunft dagegen nur Zaungast. „Ausgehend von seinem Herkunftsland Algerien liegt der Verdacht nahe“, folgert Kayman bar jeder Evidenz, „dass Ourghi selbst der Glaubensgemeinschaft der Ibaditen angehört.“ Die Ibaditen sind eine islamische Gemeinschaft mit weltweit zwei Millionen Anhängern, die sich weder Schia noch Sunna zurechnet. Die meisten Ibaditen leben in Oman, kleinere Gemeinden finden sich in Algerien. Nach der ibaditischen Lehre von Walaya und Bara’a sind Ibaditen nur zur Loyalität gegenüber Glaubensbrüdern verpflichtet. Andere Muslime gelten als „Undankbare“, die es zu meiden gilt.

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ourghi qua algerischer Herkunft ein Ibadit ist, wenn man Kaymans abgefeimte Logik einmal fortspinnt? Nach statistischer Wahrscheinlichkeit liegt sie bei einem halben Prozent, dem Anteil der Ibaditen an der algerischen Bevölkerung. In Kaymans Welt ist je nach Bedarf jeder Katholik ein Pius-Bruder, jeder Deutsche ein Zeuge Jehovas und jeder Amerikaner ein Mormone. Das Schlussfolgern in Abwesenheit von Logik und Fakten wirft Kayman aber nicht sich selbst, sondern Ourghi vor, um zu dem amtlich formulierten Ergebnis zu gelangen: „Somit kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden, dass Ourghis Kritik auch das Resultat einer religiösen Überzeugung ist, wonach alle anderen Muslime nichtibaditischer Prägung abzulehnen und zu kritisieren sind.“

Attacke aus dem Hinterhalt: Murat Kayman streut einen gefährlichen Verdacht.

Der rhetorische Popanz hat nicht nur das Ziel, Ourghi mit der Insinuierung konfessioneller Befangenheit zu desavouieren. Er nimmt auch seine physische Vernichtung in Kauf. Kayman erkläre ihn zum Abtrünnigen, sagt Ourghi im Gespräch mit dieser Zeitung, und spreche damit eine verdeckte Fatwa aus. Die potentiell tödlichen Konsequenzen überlasse er anderen. Ourghis vermeintliche Zugehörigkeit zu den Ibaditen sei „auch gar kein Problem“, schreibt Kayman vermeintlich generös, „und die freie Entscheidung, die jeder Mensch treffen kann“. Kein Problem? Nicht für Kayman, der sich selbst geschickt in Deckung, seinen Gegner aber in Todesgefahr bringt. Kayman wisse, sagt Ourghi, dass es auch in Deutschland radikale Muslime gebe, für die ein Ibadit grundsätzlich den Tod verdiene. Ourghi zitiert einen Spruch aus der arabischen Welt: „Das Blut des Ibaditen ist erlaubt.“ Er zieht daraus die Konsequenz: „Kayman erklärt mich für vogelfrei.“

Der Islamwissenschaftler und Ibadya-Fachmann Ulrich Rebstock hält Kaymans Blogbeitrag für „mehrdeutig, um das Geringste zu sagen“. Er werde von der Mehrheit orthodoxer Muslime sicher nicht als Aufforderung zum Töten verstanden, schließe aber nicht aus, dass ihn eine Minderheit, die Ibaditen nicht zur islamischen Glaubensgemeinschaft der Umma rechnet, als Mordaufruf interpretiere. Für Ourghi ist diese Minderheit Gefahr genug. Unzweifelhaft ist für Rebstock: „Abdel-Hakim Ourghi ist kein Ibadit.“

IS-Zeichen als Deradikalisierungsmaßnahme

Kayman ist mit seiner geistigen Irrfahrt noch nicht am Ende. Als Indiz für Ourghis angebliche Voreingenommenheit führt er das Beispiel der Ditib-Gemeinde Dinslaken-Lohberg an. Dort ließen sich 2015 mehrere Jugendliche gemeinsam mit einem Ditib-Jugendwart in IS-Posen ablichten, bevor sie in den Dschihad zogen. Laut Kayman tat der Jugendwart dies, um die Jugendlichen – man halte sich fest – vom Terror abzuhalten. Auch Bekir Alboga, Ditib-Beauftragter für den interreligiösen Dialog, nahm den Jugendwart in Schutz, dessen wahre Absichten Kayman nach Recherche an Ort und Stelle mit felsenfester Gewissheit kennt: „An der tatsächlichen Natur des Einsatzes, die Jugendlichen von einer radikalen Szene loszueisen, gebe es weder bei den lokalen Behörden noch bei den Sicherheitsbehörden auf Landesebene einen Zweifel.“ Nachfrage bei Eyüp Yildiz, stellvertretender Bürgermeister von Dinslaken: „Diese Aussage ist absurd. Der Gruß ist absolut ein Zeichen der IS. Das ist klipp und klar. Soll man sich das Vertrauen von Neonazis etwa mit Hitlergruß erwerben? Diese Kreise versuchen alles auf absurde Weise zu verdrehen und zu marginalisieren.“ Die Ditib-Gemeinde Lohberg antwortet auf eine entsprechende Nachfrage nicht.

Zum Diskurs auf höchster politischer Ebene steht der Konflikt zwischen Ourghi und Kayman in grellem Kontrast: Alles halb so schlimm, wir sind auf einem guten Weg. Wir haben noch viele Herausforderungen vor uns. Aber wir schaffen das.

Wessen Land?

Ist das Land, von dessen Bürgern die Kanzlerin sich im September 2015 mit monarchischer Geste lossagen wollte, wenn diese sich nicht vor jeder kritischen Äußerung die Zunge verknoten, auch das Land von Abdel-Hakim Ourghi? Ist es das von Achim Greser und Heribert Lenz, deren Ausstellungen wegen Terrorgefahr verschoben werden? Ist es das von Dieter Nuhr, der für harmlose Witze über den Islam mit Morddrohungen überflutet wird? Ist es das von Mouhanad Khorchide, der sich wegen seines Kampfes um die Aussöhnung von Christentum und Islam nur noch mit Polizeischutz auf die Straße wagen kann? Ist es das des marokkanischen Schriftstellers Mimoun Azizi und der Grünen-Politiker Cem Özdemir und Volker Beck, den weiteren Attackierten in Kaymans Blog-Trilogie?

Wessen Land soll es sein, in dem Bürger die Todesgefahr ihrer Mitbürger still zur Kenntnis nehmen sollen, beruhigt mit der statistischen Wahrscheinlichkeit, wohl selbst nicht zu den Opfern des nächsten Anschlags zu gehören? Soll es Abdel-Hakim Ourghi mit der Kanzlerin als „Herausforderung“ begreifen, weiter am Leben zu bleiben, als „Fortschritt“, auch diesen Tag heil überstanden zu haben? Wann findet die Kanzlerin zurück zu einer Sprache, die auch jene Bürger nicht mit Missachtung straft, die für ihren Mut und ihre Kritik in Todesgefahr schweben?

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Time am 18. August 2016

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/28/ali-sina-uber-spiritualitat-3
2) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ditib-koordinator-murat-kayman-diffamiert-kritiker-14389211.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Üüüberaschung!!!

17. August 2016

Zwei Clowns

Die Rolle der Torkei als Refugium und Schule des nazislahmischen Terrors wird heute u.a. im „Tagesspiegel“ (1) und in der „FAZ“ (2) erörtert. Hier die „FAZ“:

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Rolle der Türkei

Ein Viertel der ausgereisten Islamisten türkischstämmig

Ein Bericht über die Türkei als „zentrale Aktionsplattform“ für islamistisch-terroristische Organisationen sorgt für Wirbel. Ist das Flüchtlingsabkommen in Gefahr? Zudem dürften neue Zahlen über türkischstämmige IS-Symphatisanten die Debatte weiter anheizen.

Ein großer Teil der bis Ende 2015 aus Deutschland in Richtung der Kriegsgebiete der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) ausgereisten Islamisten hat einen türkischen Hintergrund. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. „Nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden hatte etwa ein Viertel der 760 deutschen Islamisten bzw. Islamisten aus Deutschland, die bis Ende 2015 in Richtung Syrien/Irak ausreisten, die türkische Staatsbürgerschaft oder war „türkischstämmig““, heißt es in der vom Bundesinnenministerium verfassten Antwort.

In absoluten Zahlen wären das etwa 190 Islamisten gewesen. Auch die Zeitung „Die Welt“ berichtet über die Angaben.

Zahlen steigen weiter an

Im Jahr 2016 sind die Zahlen der aus Deutschland in die IS-Gebiete ausgereisten Islamisten weiter stark angestiegen. Nach Angaben des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) von Mitte Mai waren bis dahin mindestens 820 Islamisten aus Deutschland in Richtung Syrien und Irak gereist. Ende Juni hatte das Bundeskriminalamt (BKA) mitgeteilt, dass ein Drittel dieser etwa 820 Menschen inzwischen wieder in der Bundesrepublik ist. 140 der ausgereisten Islamisten seien in Syrien oder im Irak gestorben.

Am Dienstag hatte der vertrauliche und nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Teil der Antwort der Bundesregierung auf die Linken-Anfrage für erheblichen Wirbel gesorgt. Aus diesem als „Verschlusssache“ eingestuften Teil, der auch der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorliegt, geht hervor, dass die Bundesregierung die Türkei unter Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan als „zentrale Aktionsplattform“ für islamistische und terroristische Organisationen im Nahen Osten sieht. Demnach arbeitet Ankara seit Jahren mit Islamisten zusammen. Eine Reaktion der türkischen Regierung steht noch aus.

Der Bericht könnte das diplomatische Klima zwischen Berlin und Ankara weiter verschlechtern. Die auf einer Bundesnachrichtendienst-Analyse basierende Einschätzung ist auch deswegen heikel, weil die Opposition Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) seit Beginn der Flüchtlingskrise vorwirft, sich mit kritischen Äußerungen über Erdogan zu sehr zurückzuhalten. Die Regierung habe sich mit dem von Merkel initiierten EU-Flüchtlingspakt mit der Türkei von Erdogan abhängig gemacht.

Vertraulicher Teil des Berichts

Die Kernaussagen des vertraulichen Teils des Berichts, der sich auf die Frage bezieht, inwieweit es zutreffe, dass mit der Regierungsübernahme der islamistischen AKP von Erdogan die islamistischen Muslimbrüder an Einfluss gewonnen hätten, lauten:

– „Als Resultat der vor allem seit dem Jahr 2011 schrittweise islamisierten Innen- und Außenpolitik Ankaras hat sich die Türkei zur zentralen Aktionsplattform für islamistische Gruppierungen der Region des Nahen und Mittleren Ostens entwickelt.“ (…)

– „Der türkische Staatspräsident und die AKP haben sich mit Mursi solidarisiert und gewähren den ägyptischen MB Unterstützung. So leben zahlreiche exilierte Anführer der Organisation inzwischen in der Türkei.“ (Ägyptens ehemaliger Präsident Mohammed Mursi war 2013 nach Massenprotesten vom Militär gestürzt worden. Die Türkei hatte in einem engen Bündnis mit der Muslimbruderschaft gestanden, der Mursi angehört. d.Red.)

– „Die ägyptische MB hat in den vergangenen Jahren ihre mediale Infrastruktur in der Türkei u.a. über eine Reihe von Satellitenkanälen ausgebaut und betreibt über sie Propaganda gegen die amtierende ägyptische Regierung.“

– „Die zahlreichen Solidaritätsbekundungen und Unterstützungshandlungen für die ägyptische MB (Muslimbruderschaft), die Hamas und Gruppen der bewaffneten islamistischen Opposition in Syrien durch die Regierungspartei AKP und Staatspräsident Erdogan unterstreichen deren ideologische Affinität zu den Muslimbrüdern.“ (Hervorhebungen in Versalien durch die Bundesregierung, d.Red.)

Folgen für den Türkei-Deal?

Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz sagte der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Mittwoch) zu dem Bericht: „Sollte dies tatsächlich die Einschätzung der Bundesregierung sein, rücken der Türkei-Deal und die Milliarden-Leistungen an Erdogan in ein noch zweifelhafteres Licht.“ Sein Parteikollege Omid Nouripour sagte der „Rheinischen Post“ (Mittwoch): „Eine solch gravierende Kritik muss endlich öffentlich und nicht nur in klassifizierten Unterlagen geäußert werden.“ Der SPD-Außenpolitiker Rolf Mützenich forderte in der „Frankfurter Rundschau“ (Mittwoch), den Bundestag rasch über die Erkenntnisse zu informieren. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter kritisierte in der Zeitung „Handelsblatt“ die Informationspolitik des Innenministeriums: „Bei außenpolitischen Einschätzungen empfiehlt es sich grundsätzlich immer, das Auswärtige Amt einzubeziehen.“

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Time am 17. August 2016

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1) http://www.tagesspiegel.de/politik/brisantes-dokument-bundesregierung-wirft-der-tuerkei-terrorhilfe-vor/14019860.html
2) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/tuerkei/regierung-ein-viertel-der-ausgereisten-islamisten-tuerkischstaemmig-14392012.html

Bravo, Donald! (#3)

16. August 2016

Angie&Schrillary

Lesen Sie einen Artikel von „N-TV“ (1).

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Abschreckendes Beispiel Deutschland?

Trump: „Clinton will Merkel Amerikas werden“

Die deutsche Flüchtlingspolitik wird Thema im US-Präsidentschaftswahlkampf: „Ihnen ist bekannt, welche Katastrophe diese Masseneinwanderung für Deutschland und das deutsche Volk war“, sagt Donald Trump in einer Rede. Dann bekommt Gegnerin Hillary Clinton ihr Fett weg.

Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat bei der Vorstellung seines Sicherheitsprogramms Deutschland als abschreckendes Beispiel für den Umgang mit Flüchtlingen angeführt. „Hillary Clinton will die Angela Merkel Amerikas werden“, warf er seiner demokratischen Rivalin mit Blick auf die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin vor. „Ihnen ist bekannt, welche Katastrophe diese Masseneinwanderung für Deutschland und das deutsche Volk war“, sagte er seinen Anhängern in Youngstown im Bundesstaat Ohio.

Er verwies in diesem Zusammenhang auf die sexuell motivierten Angriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Köln. Für die USA forderte er umgehend eine neue Einwanderungspolitik und kündigte einen Gesinnungstest für Einwanderer sowie einen Einreisestopp für Menschen aus bestimmten Ländern an.

„Unser Land hat genug Probleme“

Die Entwicklung in Deutschland nach dem Zustrom zahlreicher Flüchtlinge sei katastrophal, sagte Trump in seiner Grundsatzrede. In Köln habe es Berichte über „sexuelle Gewalt und Übergriffe“ in nicht gekanntem Ausmaß gegeben. Für die Attacken macht die Polizei insbesondere nordafrikanische Männer verantwortlich.

„Die Kriminalität ist auf ein Niveau gestiegen, von dem niemand gedacht hätte, dass er es jemals sehen würde“, sagte Trump über die Lage in Deutschland. „Unser Land hat genug Probleme. Wir brauchen nicht noch weitere.“

Trump greift auf Vorbild aus Kaltem Krieg zurück

Clinton wolle dagegen den Zustrom syrischer Flüchtlinge deutlich erhöhen, kritisierte Trump. Nötig seien stattdessen eine neue Einwanderungspolitik und strikte Überprüfungen, ob die Immigranten die Werte der USA einhalten oder dem Land Schaden zufügen wollen. Nach dem Vorbild des Vorgehens im Kalten Krieg wolle er im Falle seiner Wahl einen Gesinnungstest einführen.

„Die Zeit ist überreif, einen neuen Test zu entwickeln angesichts der Bedrohungen, vor denen wir heute stehen“, sagte Trump. Zunächst aber würden die USA unter seiner Führung die Einreise von Menschen aus bestimmten Regionen aussetzen. Welche Länder er dabei im Blick hat, sagte Trump nicht.

Für den Fall seiner Wahl kündigte der Republikaner eine drastische Verschärfung des Kampfes gegen den radikalen Islam an. Die USA würden unter anderem militärische, ideologische und finanzielle Kriegsführung gegen entsprechende Gruppen betreiben.

Trump geht neue Wege

Im Kampf gegen die radikal-islamische IS-Miliz würden die USA mit Russland und der Nato zusammenarbeiten, sagte Trump. Damit vollzog er eine Kehrtwende. Noch vor kurzem hatte der Geschäftsmann damit gedroht, dass die USA unter seiner Führung ihre Verpflichtungen gegenüber den Nato-Verbündeten nicht zwangsläufig erfüllen. Dafür hatte Trump scharfe Kritik aus der Nato, aber auch aus der eigenen Partei geerntet.

Die Präsidentenwahl findet Anfang November statt. Umfragen zufolge liegt Clinton vor Trump. Selbst in den eigenen Reihen ist der Geschäftsmann nicht unumstritten. So hat er zuletzt mit zweideutigen Äußerungen, seine Rivalin könne womöglich durch Waffenbesitzer gestoppt werden, für Empörung gesorgt. Am Mittwoch legte er nach und bezeichnete US-Präsident Barack Obama als Gründer und Clinton als Mitbegründerin der IS-Miliz. Später bezeichnete er diesen Kommentar als sarkastisch.

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Time am 16. August 2016

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1) http://www.n-tv.de/politik/Trump-Clinton-will-Merkel-Amerikas-werden-article18425806.html

Nein! Nein! Nein!

15. August 2016

Neinneinnein

Ihr Gott heißt nicht Jahwe, ihr Gott heißt nicht Nanabozo oder Shiva! Sie schlachten nicht im „Namen Gottes“, so, als ob es in der Vorstellung der Menschen nur einen gäbe. Sie morden im Namen IHRES Gottes, der NICHT unserer Gott ist, und IHR Gott heißt AllaHundseingesandter, das ist der arabische Mond-und Blutsäufergott.

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Time am 15. August 2016

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„Gott“ und „Gut“ liegen linguistisch extrem nah zusammen. Für die einen ist Menschenschlachten „gut“ oder „Gott“, für die anderen Leben zu schützen.

Ihr Todfeind bist Du!

14. August 2016

Sperber

Lesen Sie einen Aufsatz von Aron Sperber (1).

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Asyl im Hilton?

Wenn man in Wien im Stadtzentrum unterwegs ist, bekommt man Verschleierungen aller Art zu sehen.

Dabei handelt es sich nicht um arme Flüchtlingsfrauen, sondern um feine Touristinnen, die sich die teuersten Hotels der Stadt leisten können.

Die armen Flüchtlingsfrauen tragen dieselbe Variation an Verschleierungen wie die feinen Damen vom Golf. In Katar, der Heimat von Al-Jazeera und der nächsten Fußball-WM, ist die dezente Verschleierung der Muslimbrüder angesagt. In Saudi-Barbarien kleidet man sich hingegen etwas züchtiger. Für jeden islamischen Geschmack wäre also etwas dabei.

Katars Al-Jazeera, der größte Nachrichtensender der islamischen Welt, wird nicht müde, die islamophobe Hartherzigkeit des Westens gegenüber islamischen Flüchtlingen anzuprangern.

Warum bevorzugen muslimische Flüchtlinge trotzdem den Westen als Asyl-Mekka?

Bei ihren reichen Brüdern am Golf müssten muslimische Flüchtlinge für ihr Brot selbst hart arbeiten. Also lieber nach Europa, wo die Kafir für das leibliche Wohl sorgen. Dafür kümmern sich die Golfstaaten um das geistige Wohl und finanzieren ihren ausgewanderten Brüdern in Europa Moscheen, Dialügzentren und Al-Jazeera, damit sie sich in die Umma und nicht in die Gesellschaften der Kafir integrieren.

Muslimbrüder und Salafisten bekämpfen sich in Syrien zwar auch gegenseitig (und klar freuen wir uns im Westen, wenn einmal die gemäßigtere Seite gewinnt und solche Bilder veröffentlicht werden).

Wenn es gegen den gemeinsamen Feind geht, halten sie jedoch fest zusammen.

Dies ist nicht nur in Syrien beim Kampf gegen Assad der Fall, sondern auch in den westlichen Aufnahmegesellschaften. Dort stellen sich die gemäßigt verschleierten Schwestern stets schützend vor ihre Burka-Kolleginnen.

Frankreich hat nicht deswegen mehr Terror als Deutschland, weil dort die Burka verboten wurde, sondern weil es (im Moment noch) mehr Muslime und damit mehr islamische Ghettos als in Deutschland gibt.

Auch wenn es Augstein anders sieht, ist eine Burkaverbot hilfreich, um das kurz- und mittelfristige Problem des Terrors in den Griff zu bekommen.

Salafisten sind die Szene, aus der der IS seine Terroristen rekrutiert. Terror und Burkas sind jedoch im Westen noch Einzelfälle und das langfristige Problem ein anderes.

Mit dezenter Verschleierung lassen sich die Aufnahmegesellschaften viel besser unterwandern als mit der grotesken Burka. Wäre Merkels Million gleich mit Burka und Salafisten-Bart eingereist, hätten selbst bei den naivsten Willkommens-Menschen die Alarmglocken geläutet.

Wenn es hart auf hart geht, gilt die Loyalität aller Islamisten der Umma, zu der auch die Bürgerschreck-Burka-Salafisten gehören. Und viele der scheinbar gemäßigt eingereisten Muslime verwandeln sich dann auch selbst in kompromisslose Dschihadisten.

Österreichs berühmtester IS-Export wuchs auch als Sohn eines Muslimbruders auf. Gerade unter den Kindern der schon lange in Österreich lebenden Asylanten aus Bosnien und Tschetschenien hat sich die Burka-Kultur besonders stark ausgebreitet.

Um einen Bürgerkrieg mit der islamischen Bevölkerung zu vermeiden, muss auch der gemäßigte Islamismus rechtzeitig bekämpft werden, bevor er in die Dschihad-Phase tritt.

Dazu müsste man Islamisten das Leben in Europa so unattraktiv wie möglich gestalten:

Keine Verschleierung an Schulen, keine islamischen Extra-Würste bei der Arbeit, Verlust von Sozialleistungen für verschleierte Integrationsverweigerer und natürlich ein Stopp von weiterer ungeregelter Zuwanderung über die Asylschiene.

Dies ist die einzige Chance, um einen Bürgerkrieg, der sich dann gegen alle Muslime richten würde, zu vermeiden.

Laut Bassam Tibi wollen höchstens 10 % der deutschen Muslime einen europäischen Islam, der mit unserer Staatsordnung vereinbar wäre.

Um statt der zehn Prozent eine Mehrheit der europäischen Muslime vom Euro-Islam zu überzeugen, müsste man wohl mindestens zehn Prozent der Muslime aus Europa abschieben.

Und zwar nicht nur die extremen Salafisten, sondern auch die scheingemäßigten Muslimbrüder. Allein die türkischen Islamisten kassieren im Jahr über 3 Milliarden Euro an Hartz IV-Leistungen.

Würde man alle Sozialhilfe-Bezieher mit Schleier, aber ohne Staatsbürgerschaft, konsequent abschieben, würde dies den anderen Muslimen eine Chance zum Umdenken bieten.

Nur wenn die Verweigerung eines Euro-Islams auch mit unmittelbaren negativen Konsequenzen verbunden wäre, gäbe es für die Mehrheit der Muslime einen echten Anreiz zur Integration.

Islamisten mit Staatsbürgerschaft würde man wohl trotzdem behalten müssen. Ganz lösen würde man das Problem der islamischen Parallelgesellschaft daher trotzdem nicht. Das Massenphänomen der islamischen Integrationsverweigerung könnte man jedoch mit einer entschlossenen Politik zu einem Randphänomen reduzieren (wie die NPD- Nazis unter der biodeutschen Bevölkerung).

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Time am 14. August 2016

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1) https://aron2201sperber.wordpress.com/2016/08/13/asyl-im-hilton/


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