Herbstgedicht

21. September 2018

Margot Ness ist mit Julia Greber unterwegs (1).

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Ein paar Tage im September 2018

In Schöningen wird ein Seniorenpaar von „Südländern“ bei einem Einbruch brutal misshandelt. Ein 24jähriger arabischer Schwerverbrecher überfällt, fesselt und beraubt mehrere Senioren in Hildesheim. Auf dem Flugplatz Hamm-Heesen ermordet ein Syrer eine Prostituierte. In Prenzlau wird eine Achtjährige von Flüchtlingskindern sexuell genötigt. In Stuttgart prügeln sich Flüchtlinge in einer Unterkunft wegen eines Streits um die Kehrwoche. In einer Flüchtlingsunterkunft in Wittlingen rastet ein 26jähriger Insasse aus und richtet aus Unzufriedenheit über seine Unterbringung Sachschaden von 15.000 Euro an. In der Erstaufnahmeeinrichtung Speyer dringt ein 30jähriger Somali in den Frauen- und Familientrakt ein und prügelt gemeinsam mit 40 Landsleuten auf hinzugerufene Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes ein. In Dresden randaliert ein Georgier und verletzt unbeteiligte Passanten. In Zehdenick schlägt ein „südländischer“ Täter einer 11jährigen auf offener Straße ins Gesicht und kippt ihr eine rote Flüssigkeit über. In Frankfurt vereitelt die Polizei im letzten Moment den Chemiewaffen-Anschlag eines 17jährigen islamistischen Gefährders auf eine Schwulenbar. In Moers umringen sechs Nordafrikaner ein 14jähriges Mädchen und begrabschen sie. In der Dortmunder City wird ein 23jähriger ebenfalls von drei Nordafrikanern ausgeraubt, geschlagen und niedergestochen. In Mainz wird ein 19jähriger von zwei arabischstämmigen Tätern mit Messern angegriffen und ebenfalls ausgeraubt. In Wiesbaden belästigt eine „Männergruppe von Farbigen“ eine 18jährige. In Karlsdorf-Neuthard versucht ein afrikanischer Mann eine 17jährige auf dem Nachhauseweg zu vergewaltigen. In Fulda wird ein 52jähriger von drei „südländischen“ Jugendlichen auf offener Straße zusammengeschlagen. In Köln-Chorweiler überfällt ein „Südländer“ eine Frau und versucht sie zu vergewaltigen. Wiederum ein „Südländer“ überfällt und beraubt in Gütersloh einen 85jährigen Senior in dessen Auto. In Friedberg kommt es zu einer Messerstecherei zwischen 16- und 18jährigen Syrern. In Schwerte attackieren und treten drei mit Messern bewaffnete „Flüchtlinge“ einen 18jährigen Jogger, um sein Handy zu stehlen. In Altenessen attackiert ein 27jähriger Nigerianer bei einer Personenkontrolle mehrere Polizisten und prügelt einen von ihnen dienstunfähig. In Gotha schlagen drei Afghanen einen Jugendlichen zusammen. In Tübingen versucht ein „frustrierter“ 36jähriger Syrer ein Mehrfamilienhaus abzufackeln. In Ravensburg verfolgt ein Schwarzafrikaner eine Frau und versucht sie zu vergewaltigen. In Berlin begraben 2000 Mitglieder von kriminellen libanesischen Clans – eine geschlossene Parallelgesellschaft – einen ermordeten Weggefährten und schwören Rache.

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Time am 21. September 2018

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1) https://www.facebook.com/margot.nesseler/posts/2166216460055159

Islamisierung? Sie träumen! (#32)

20. September 2018

Aus der „FAZ“.

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TIme am 20. September 2018

Zu früh gefreut

19. September 2018

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Time am 19. September 2018

Sieg des Counterjihad: Belgien

19. September 2018

Lesen Sie einen Artikel von „Tachles“ (1).

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Belgien sistiert Unterstützung für palästinensische Schulen

Bruch mit palästinensischem Bildungsministerium.

Belgien hat seine Beziehungen zum palästinensischen Bildungsministerium abgebrochen. Grund für diesen ungewöhnlichen Schritt ist die Ehrung von Terroristen durch das Ministerium. Als Folge wird Belgien nach den Aussagen eines Regierungssprechers den Bau palästinensischer Schulen nicht mehr finanzieren. Es handelt sich um den ersten Schritt dieser Art irgendeines europäischen Staates. «So lange wie die Namen von Schulen zur Glorifizierung des Terrorismus benutzt werden», heisst es dazu in einer Verlautbarung aus Brüssel, «kann Belgien nicht länger mit dem palästinensischen Bildungsministerium kooperieren und wird keine Budgets mehr für den Bau von Schulen zur Verfügung stellen.»

Michael Freilich, Chefredaktor der Zeitung «Joods Actueel», die sich seit langem eingehend mit der Thematik befasst, gratulierte dem belgischen Bildungsminister Alexander De Croo (s.o.) für seinen «mutigen Beschluss». Er hoffe, meinte Freilich, dass andere europäische Regierungen dem Beispiel folgen würden, damit «weniger palästinensische Kinder zum Hass erzogen werden – wenigstens nicht mit europäischem Geld.»

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Time am 19. September 2018

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1) https://www.tachles.ch/artikel/news/belgien-sistiert-unterstuetzung-fuer-palaestinensische-schulen

Sieg des Counterjihad: Naziran

18. September 2018

Lesen Sie einen Bericht von „FAZ.NET“ (1).

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Folge von Amerikas Sanktionen

Iranische Ölexporte brechen um mehr als ein Drittel ein

Donald Trump hat den Druck auf Iran erhöht und anderen Ländern Konsequenzen angedroht, sollten sie mit dem Land Geschäfte machen. Die Folgen zeigen sich.

Amerikas Präsident Donald Trump ist es gelungen, die Ölexporte Irans empfindlich einzuschränken. Seitdem er im April das unter seinem Vorgänger Barack Obama ausgehandelte Atomabkommen aufkündigte, sind die iranischen Ölexporte um 35 Prozent eingebrochen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. In den ersten beiden Septemberwochen hat Iran jeden Tag durchschnittlich noch 1,6 Millionen Barrel (159 Liter) Öl verkauft. Im April waren es demnach noch 2,5 Millionen Barrel jeden Tag.

Der Rückgang ist größer als erwartet. Als Trump gegen den Widerstand Europas, Chinas und Indiens die amerikanischen Sanktionen gegen Iran unilateral wieder ausrief, hatten zahlreiche Analysten ihre Wirksamkeit infrage gestellt. Trump kann den signifikanten Einbruch – auch vor den anstehenden Kongresswahlen – nun als Erfolg seiner aggressiven außenpolitischen Linie verbuchen.

Europäische Raffinerien müssen amerikanischen Sanktionen folgen

Obwohl die EU-Länder gegen Trumps Schritt waren und der Regierung in Teheran seitdem versichern, dass sie das Atomabkommen aufrecht erhalten wollen, haben auch europäische Raffinerien kaum eine andere Wahl, als sich an die Sanktionen zu halten. Washington kann jeden Händler, der Geschäfte mit Iran macht, vom Zugang zum amerikanischen Finanzsystem abschneiden.

Es gibt Anzeichen dafür, dass die europäischen Länder und Japan im nächsten Monat komplett aufhören werden, iranisches Öl zu kaufen. Damit könnten Irans Exporte bis November auf 1,3 Millionen Barrel pro Tag sinken. Jedoch haben die europäischen Regierungen vor kurzem Pläne veröffentlicht, die amerikanischen Sanktionen mit einer eigenen Clearingstelle umgehen zu wollen.

Da Öl nach Zahlen des Internationalen Währungsfonds für fast 80 Prozent des iranischen Steueraufkommens verantwortlich ist, ist die islamische Regierung in Teheran stark von Ölexporten abhängig. Durch den Einbruch hat die iranische Landeswährung Rial auf dem inoffiziellen Markt um 60 Prozent abgewertet. Dadurch stieg die Inflation.

Trump-Erfolg in Wahlen könnte getrübt werden

Ob Trump sein außenpolitischer Erfolg in den Wahlen hilft, dürfte aber auch davon abhängen, wie stark die Öl- und Benzinpreise für die amerikanischen Verbraucher noch anziehen. Denn das iranische Öl fehlt auf dem Weltmarkt: Obwohl Saudi-Arabien und Russland ihre eigene Förderung hochfuhren, steig der Preis von Brent-Öl in der vergangenen Woche auf über 80 Dollar je Barrel. Analysten zweifeln daran, dass sie es schaffen, das fehlende iranische Öl komplett zu ersetzen.

Mit diesem Ölpreis ist Saudi-Arabien jetzt auch zumindest kurzfristig zufrieden. Das berichteten Personen, die mit der Sicht des Königreichs vertraut sind. Bislang hatte der weltgrößte Exporteur des Rohstoffs in diesem Jahr versucht, zu verhindern, dass Rohöl über 80 Dollar gehandelt wird. Dies teilweise, weil Trump im Mai und Juni in mehreren Tweets die Organisation ölexportierender Länder (Opec) aufforderte, den Preisanstieg zu begrenzen, nachdem die Notierungen sich dem Niveau angenähert hatten.

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Time am 18. September 2018

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1) http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/iranische-oelexporte-brechen-um-mehr-als-ein-drittel-ein-15794239.html

Unser Problem

15. September 2018

Die Zivilisation wird vom Kopf her aufgefressen, und demzufolge konstatiert die „FAZ“ (1):

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Aber ist „Der Kommissar“ nicht ein Song, so könnte man einwenden, der den Drogenkonsum als spannendes Spiel darstellt? Dahinter steht die Frage, die Uwe Ebbinghaus vor kurzem in dieser Anthologie aufgeworfen hat: Wie geht man mit den problematischen Anteilen von Rap-Songs um, bilden solche Songs wirklich Realität ab, enthalten sie gar Handlungsanweisungen – oder sind sie viel offener zu hören, finden in einem ästhetischen Freiraum statt? Im Fall des „Kommissars“ kann man vielleicht sagen, dass die Drogenwirklichkeit Wiens das Material für eine musikalisch-sprachliches Spiel bietet, dass eine lustvolle und bedrängende Wirklichkeit (der Kommissar!) damit entwirklicht wird, so…

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Time am 15. September 2018

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1) http://blogs.faz.net/pop-anthologie/2018/09/15/falco-der-kommissar-1499/

Helden des Counterjihad (#6)

13. September 2018

„Quotenqueen“ (1):

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Das Foto zeigt Esra al-Ghamgam.

Sie war aktive Frauenrechtlerin in Saudi-Arabien.

Esra wurde am Montag, den 20. August 2018 wegen ihrer Aktivitäten öffentlich enthauptet.

Wo ist der mediale Aufschrei?

Wo ist das scharfe Verurteilen dieser bestialischen Behandlung von Menschen?

Wo sind die deutschen Menschenrechtsaktivisten, die nachts auf Flughäfen randalieren und rumlungern, um die Abschiebung schwerstkrimineller Illegaler zu verhindern?

WO SEID IHR DENN ALLE?

Angela springt im Senegal rum, um weitere Afrikaner nach Deutschland zu holen, statt den Monstern in Saudi-Arabien zu erklären, wie sehr diese doch den Islam missverstehen!

Ständig werden Länder wie Österreich und Ungarn kritisiert, verurteilt und angeprangert, für ihre angeblich menschenrechtsverletzenden Vorhaben, die Grenzen zu schließen.

Aber wenn schwerreiche Moslems öffentlich Frauen die Köpfe vom Körper abhacken, hört man kein Wort!

Könnte ja der Wirtschaft schaden.

Ihr elenden Heuchler!

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Time am 13. September 2018

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1) https://quotenqueen.wordpress.com/2018/09/13/esra-al-ghamgam-oeffentlich-enthauptet/

Gefahr Katar

12. September 2018

Tamim bin Hamad al Thani und A.M.

Giulio Meotti schrieb für das „Gatestone Institute“ über die Terrorschmiede Katar (1).

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Katar: Frankreichs großzügiger Moscheefinanzierer

Der katarische Aktivismus in Frankreich sollte diejenigen, die sich um die Stabilität der europäischen Demokratien sorgen, sehr beunruhigen. Seit Jahren steht Katar im Mittelpunkt vieler Behauptungen über seinen islamischen Fundamentalismus und seine angebliche Unterstützung der Muslimbruderschaft, des Irans, des ISIS, von Elementen der Al-Qaida, der Hamas, der Taliban und anderer islamischer Extremisten.

Der Emir von Katar, Tamim bin Hamad al Thani, hat kürzlich bewiesen, dass Frankreich ein privilegiertes Projektionsfeld für sein Land ist, das seit mehr als einem Jahr von seinen Nachbarn am Golf boykottiert wird. Ein Treffen im Juli in Paris zwischen dem Emir von Katar und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron war das dritte innerhalb weniger Monate. Verträge im Wert von mehr als 12 Milliarden Euro sind bereits unterzeichnet, womit Katar nach Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten der drittgrößte französische Kunde am Golf ist. Katar wirft jedoch seinen Schatten nicht nur auf die französische Wirtschaft.

Geld aus Katar finanziert viele der „Mega-Moscheen“ in Frankreich. Das sind große Gebäude mit Minaretten – nicht die improvisierten Moscheen, die in Garagen, Schaufenstern und Kulturzentren entstanden sind. Die Große Moschee von Poitiers zum Beispiel befindet sich in der Nähe des Ortes der Schlacht von Tours (auch bekannt als die Schlacht von Poitiers), wo Charles Martel, Herrscher der Franken, im Jahre 732 die vorrückende muslimische Armee von Abdul al-Rahman stoppte.

Der heutige Imam von Poitiers, Boubaker El-Hadj Amor, gab bekannt, dass die Moschee mit einer Gebetshalle für 700 Gläubige und einem Minarett von 22 Metern dank des Geldes der Organisation „Qatar Charity“ ermöglicht wurde. In einem Video gibt der Imam von Poitiers zu, dass er von katarischen Geldern profitiert hat, um den Bau der Moschee fortzusetzen, der für mehrere Jahre unterbrochen war aufgrund eines Mangels an Mitteln von lokalen Gläubigen. „Was wir aufgebaut haben, ist dank Allah und mit Hilfe der ‚Qatar Charity‘ Organisation“, sagte der Imam.

Die Zeitung Libération:

„Wir erleben gerade, wie die historischen Partner des Islam in Frankreich, Marokko und Algerien, relativ mundtot gemacht werden. Obwohl sie nach wie vor üppige Geber sind, enge Beziehungen zu den ersten Generationen von Einwanderern unterhalten und Schlüsselpositionen im französischen Rat des muslimischen Glaubens (CFCM) besetzt haben, sehen diese beiden Länder ihren Einfluss unter der Jüngsten [Generation] nachlassen … Katar betreibt innerhalb der Union der Islamischen Organisationen Frankreichs (UOIF), Frankreichs Vertreter der [Muslim-] Bruderschaft, einen heimtückischen aber einvernehmlichen Einstiegsmodus.“

„Durch die UOIF will Katar die Kontrolle über den Islam in Frankreich übernehmen“, sagt Georges Malbrounot, Reporter bei Le Figaro und Mitautor des Buches „Nos très chers émirs“ („Unsere lieben Emire“) über die Beziehungen zwischen Frankreich und Katar.

Eine Moschee, die größtenteils aus katarischen Mitteln finanziert wird, ist die Assalam-Moschee in Nantes.

Mit ihrem 17 Meter hohen Minarett, der 14 Meter hohen Kuppel und der nächtlichen Außenbeleuchtung „beleuchtet die Assalam-Moschee die Stadt Nantes“. Die Moschee entspricht offenbar einem echten Bedürfnis der Muslime der Stadt. Die Gläubigen beteten in der Arrahma-Moschee und der El-Forqane-Moschee (früher die christliche Kapelle Saint-Christophe, bevor sie in eine islamische Gebetshalle umgewandelt wurde), aber muslimische Gemeindeleiter sagen, sie seien zu klein für die Bedürfnisse der Gemeinschaft.

Das Geld aus Katar fließt auch in die elsässische Stadt Mulhouse, wo Qatar Charity beim Bau des An Nour Centers geholfen hat, zu dem auch eine große Moschee gehört – „eine der beeindruckendsten in Europa“. Die katarischen Medien beschrieben das Projekt wie folgt:

„Das Zentrum liegt strategisch günstig in der Grenzregion von Frankreich, Deutschland und der Schweiz, wo Muslime mehr als 20 Prozent der Gesamtbevölkerung der Stadt mit 256.000 Einwohnern ausmachen. Mehr als 150.000 Menschen aus den drei Ländern werden von dem Projekt profitieren.“

In Marseille finanziert das katarische Geld auch die zukünftige Große Moschee von Marseille, die zwischen 10.000 und 14.000 Gläubige aufnehmen wird – in einer Stadt, die bereits „etwa 70 Moscheen und offizielle Gebetsräume“ beherbergt, laut dem Regionalrat des muslimischen Glaubens. Darüber hinaus hat die Regierung von Katar der Großen Moschee in Paris Millionen von Euro zur Verfügung gestellt.

Unter den Staaten am Persischen Golf scheint Katar heute eine herausragende Rolle bei der Gestaltung der islamischen Geschichte Frankreichs zu spielen. Bernard Godard, der jahrelang für das Innenministerium als Berater für den Islam tätig war, sagte: „Man kann nicht sagen, dass der Islam in Frankreich hauptsächlich von Saudi-Arabien finanziert wird. Es trägt ein wenig, aber viel weniger als Länder wie Katar oder Kuwait bei. Der französische Gelehrte Bérengère Bonte schrieb im vergangenen Jahr ein Buch mit dem Titel „La République française du Qatar“.

Katar soll auch zur Finanzierung des Campus Saint-Denis des Europäischen Instituts für Humanwissenschaften (IESH) beigetragen haben. Diese private „Muslimische Universität“ bietet arabische Sprach- und Theologiekurse für muslimische Postgraduierte an. In fünfzehn Jahren ist die Zahl der Studierenden von 180 auf fast 1.500 gestiegen.

Katar steht auch hinter der ersten staatlich finanzierten muslimischen Glaubensschule Frankreichs, dem Lycée-Collège Averroès. Die Schule befand sich vor einigen Jahren im Zentrum eines Konflikts, als einer ihrer Lehrer zurücktrat, nachdem er geschrieben hatte, die Schule sei „eine Brutstätte des Antisemitismus und würde den Islamismus bei den Schülern fördern“. Die Schule wird durch staatliche Mittel, Studiengebühren und Spenden der muslimischen Gemeinschaft finanziert. Aber als es notwendig wurde, für 2,5 Millionen Euro ein neues Gebäude zu kaufen und zu renovieren, sagte die Saudi-Arabien Development Bank zu, 250.000 Euro zu zahlen, und die NGO Qatar Charity 800.000. Libération:

„Aber als es notwendig wurde, ein neues Gebäude für 2,5 Millionen Euro zu kaufen und zu renovieren, sagte die Saudi Arabia Development Bank zu, 250.000 Euro zu zahlen, und die NGO Qatar Charity 800.000.“

Dann gibt es noch die so genannte „Große Moschee von Saint-Denis“ im Pariser Vorort Saint-Denis, die eine hohe Konzentration muslimischer Einwanderer aufweist. Ahmed Jamaleddine, Schatzmeister des Vereins Amal, der hinter dem Bau der Moschee steht, sagt: „Wir haben Gelder aus dem Ausland… Alles ist transparent: es kommt von den Gläubigen Saudi-Arabiens und Katars.“

In Saint-Denis befindet sich auch eine berühmte Kathedrale, die Basilika Saint-Denis, in der sich die königliche Nekropole befindet, in der viele französische Könige begraben sind, darunter auch Charles Martel, der den Vormarsch der muslimischen Armee im Jahr 732 gestoppt hat.

Der Emir von Katar scheint die französische Geschichte viel besser zu verstehen als viele Franzosen. Katar ist ein Land, bei dem die Demokratien gut daran tun würden, vorsichtig zu sein.

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Time am 12. September 2018

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1) https://de.gatestoneinstitute.org/12972/frankreich-katar-moscheen

Im Interview: Thilo Sarrazin

11. September 2018

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Leere Behauptungen

10. September 2018

Der „FAZ“-Mitarbeiter und Sunnitenfreund Rainer Hermann hat versucht, Thilo Sarrazins neues Buch madig zu machen. Eine Antwort von Sarrazin hat die „FAZ“ nicht abgedruckt. Ich habe sie von „Achgut“ (1).

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Hermann und die Alawiten

Sehr geehrte Damen und Herren,

Rainer Hermann schreibt, mein Buch sei „voller Fehler und Unkenntnis“ der „Faktencheck“ falle „nicht günstig aus“. In seiner Rezension führt er genau zwei Fehler an, die er gefunden hat: Bagdad wurde 1253 und nicht 1258 durch die Mongolen erobert, Assad ist nicht Alevit, sondern Alawit. Beide Fehler haben mit der Substanz meiner Aussagen nichts zu tun.

Dass der Sudan Teil des Maghreb ist, habe ich nirgendwo behauptet. In dem von ihm offenbar gemeinten, aber nicht zitierten, Satz „Entwicklungsmäßig gehört (der Sudan) eher zu Subsahara-Afrika als zum Maghreb“ (S. 107) ist die geographische Zuordnung gar nicht angesprochen.

Auch ansonsten bleiben die von ihm behaupteten Fehler leere Behauptungen. Wo ihm meine Feststellungen nicht passen, verdreht er sie gern, damit werden sie aber nicht falsch.

Was ich zur islamischen Theologie sage, nennt er „haarsträubend“, bleibt aber unkonkret. Dass ihm mein Vorgehen bei der Interpretation des Korans nicht gefällt, macht er deutlich. Aber es gelingt ihm nicht, mir ein falsches Zitat nachzuweisen. Dagegen zitiert Hermann meinen Text wiederholt ungenau bzw. falsch.

So schreibt er: „Es ist Unsinn, wie Sarrazin zu behaupten, ein muslimischer Gläubiger sei durch seinen Glauben von Gott auserwählt´“. Ich schreibe „Die Muslime sind durch ihren Glauben von Gott ausgezeichnet“ und belege das mit zahlreichen Zitaten aus dem Koran (S. 28). An anderer Stelle schreibe ich vom „Auserwähltsein der Gläubigen“ (S. 71). Den „Gegenbeweis“ will Hermann mit dem Koransure 3/110 antreten, die er allerdings nicht zitiert. Sie lautet wörtlich in der Übersetzung von Rudi Paret: „Ihr (Gläubigen) seid die beste Gemeinschaft, die unter den Menschen entstanden ist. Ihr gebietet, was recht ist, verbietet, was verwerflich ist, und glaubt an Gott. Wenn die Leute der Schrift (ebenfalls) glauben würden (wie ihr), wäre es besser für sie. Es gibt (zwar) Gläubige unter ihnen. aber die meisten von ihnen sind Frevler.“ Angesichts des wörtlichen Textes der von ihm zitierten Sure bricht Hermanns „Gegenbeweis“ in sich zusammen. Er ist nämlich ein weiterer Beleg für die Auszeichnung der Gläubigen. Hermann liefert an dieser Stelle seiner Rezension keine fundierte Kritik, sondern Gaukelei.

Der Koran wird wörtlich genommen

Zur Gaukelei gehört auch seine Feststellung: „Völlig daneben ist Sarrazins Behauptung, der Koran kenne keine historisch-kritische Exegese“. Das behaupte ich aber gar nicht. Ich schreibe vielmehr „Gläubige Muslime nehmen in ihrer großen Mehrheit den Text des Korans als Botschaft Gottes wörtlich. So wird es vom Gesandten Gottes, dem Propheten Mohammed, verlangt, und so sehen es auch überwiegend die heute im Islam vertreten Lehrmeinungen. Eine historisch-kritische Interpretation des Textes könnte – ähnlich wie im Fall der Bibel – auch zu einem anderen Ergebnis kommen. Sie gilt aber vielen Autoritäten des Islam als unislamisch.“ (S. 24)

Hermann schreibt: „Gerade die Umstände der Offenbarung stehen im Mittelpunkt der islamischen Theologie“. Das ist zweifellos richtig. Aber die theologische Fragestellung, wann innerhalb des Offenbarungszeitraums von 20 Jahren und unter welchen Umständen Mohammed ein bestimmter Korantext offenbart wurde, ist Welten entfernt von einer historisch-kritischen Interpretation des Textes, wie sie der Bibel zuteil wurde. An dieser Stelle wird besonders deutlich, dass Hermann den Leser der Rezension über den Inhalt meines Buches und seine Kernaussagen tatsächlich in die Irre führt.

Auch meine Zitate zum koranischen Erbrecht werden nicht bestritten. Hermann beklagt vielmehr, dass sie unvollständig seien. Das gilt für alle meine Zitate aus dem Koran. So ausführlich sie sind, können sie doch nicht den ganzen über 400 Seiten langen Text der Übersetzung von Rudi Paret wiedergeben. Dass ihre Zusammenstellung sinnvoll und keineswegs tendenziös ist, konnte auch Rainer Hermann nicht widerlegen.

Reine Geschichtsklitterung ist es, wenn Hermann die „expansive Eroberungskraft“ des Islam bestreitet oder in Abrede stellt. dass es unter islamischer Herrschaft niemals Religionsfreiheit gab und auch heute nicht gibt.

Bei der wichtigen Frage der geistigen Leistungen in der islamische Welt greift Hermann erneut zu falschen Zitaten, wenn er schreibt „Völlig absurd ist Sarrazins Behauptung, der Islam biete ‚keinen Anreiz zu einer Wissbegier‘, die Muslime hätte nie ein Sinn für das Messen von Zeit und Distanzen entwickelt.“

Die Geringschätzung des nicht religiösen Wissens

Korrekt lauten die von ihm offenbar gemeinten Zitate aus meinem Buch: „Der Unterwerfungsgestus des Islam, die im Koran angelegte Feindseligkeit gegenüber selbständigen Denken sowie die Geringschätzung des nicht religiösen Wissens führen zu niedriger Bildungsleistung und geringer geistiger Neugier und erklären so den technisch-zivilisatorischen Rückstand der islamischen Welt.“ (S. 71) Ferner führe ich aus, „dass in der islamischen Welt der Sinn für das Messbare und das Messen lange Zeit wenig ausgeprägt war.“ (S. 141)

Wenn Rainer Hermann das bestreiten will, hält er auch die Einschätzungen des Basler Kulturhistorikers Jacob Burkhardt in seinen „Weltgeschichtlichen Betrachtungen“ und die Forschungen der berühmten Islamwissenschaftler Gustave Edmund von Grunebaum oder Bernard Lewis, die ich neben vielen anderen Quellen zum Beleg meiner Aussagen ausführlich zitiere, für „völlig absurd.“ Das erwähnt Hermann natürlich nicht. Es ist halt einfacher, sich mit Thilo Sarrazin als mit Geistesriesen der historischen Forschung zum Islam anzulegen.

Hermann schreibt weiter: „Sarrazin unterstellt dem Islam eine inhärente Christenverfolgung“. Das steht nirgendwo in meinem Buch. Ich lege vielmehr ausführlich dar, dass gemäß dem Koran und der lange Zeit geltenden islamischen Praxis die Christen und Juden unter den „Ungläubigen“ als „Leute der Schrift“ privilegiert sind. Sie sind zwar abhängig und müssen die Kopfsteuer zahlen, aber sie können ihre Religion ausüben, solange sie nicht für sie werben oder gar versuchen, Muslime zu missionieren. Diese abhängige, beschränkte Stellung im islamischen Machtgefüge ist aber das Gegenteil von wirklicher Religionsfreiheit, und nicht mal diese ist heute gewährleistet, deshalb die Massenflucht der Christen im Nahen Osten aus ihren traditionellen Siedlungsgebieten.

Über Rainer Hermanns Motive, die Inhalte meines Buches in seiner Rezension so schreiend falsch darzustellen, kann ich nur spekulieren. Ich habe seine Artikel und Bücher bislang immer gern gelesen und auch verschiedentlich in meinem Buch zitiert. Für die Zukunft weiß ich, dass ich ihren Wahrheitsgehalt kritisch sehen muss.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thilo Sarrazin

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Time am 10. September 2018

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1) https://www.achgut.com/artikel/hermann_und_die_alawiten