Ein globaler Konflikt muss abgewendet werden

6. März 2015

Natanjahu

Beim „Gatestone Institute“ habe ich einen Aufsatz gefunden, der Parallelen zwischen dem Amerikabesuch Winston Churchills 1941 und dem jetzigen Benjamin Netanjahus zieht (1).

Autor ist Oberst Richard Kemp, der 30 Jahre in der britischen Armee gedient hat. 2003 war er Kommandant der britischen Streitkräfte in Afghanistan. Von 2002 bis 2006 leitete er das internationale Terrorismusbekämpfungsteam des Joint Intelligence Committee im Büro des britischen Ministerpräsidenten.

Die Übersetzung stammt von Stefan Frank.

_____

Netanjahu, Churchill und die Zukunft Europas

Die Gemeinsamkeiten zwischen dem Ziel der Rede, die Churchill vor 75 Jahren hielt, und der Rede Netanjahus am Dienstag stechen ins Auge; beide hatten kein geringeres Anliegen, als einen globalen Flächenbrand abzuwenden. Und wie Churchill in den 1930er Jahren ist Netanjahu heute eine einsame Stimme unter den Führern der Welt.

Es gibt keinen Zweifel an den Absichten des Iran. Nukleares Auschwitz wurden sie genannt. Israel ist nicht das einzige Ziel der iranischen Gewalt. Seit geraumer Zeit hält der Iran sein Versprechen, die islamischen Kräfte gegen die USA zu mobilisieren, ebenso wie gegen Großbritannien und andere amerikanische Verbündete. Schätzungsweise 1.100 amerikanische Soldaten sind in den letzten Jahren Angriffen zum Opfer gefallen, die vom Iran gelenkt und unterstützt wurden. Bei den Anschlägen vom Elften September leistete der Iran direkte Unterstützung für Al-Qaeda.

Mindestens drei große Terroranschläge wurden zwischen 2010 und 2013 auf iranischem Boden geplant (alle drei wurden glücklicherweise vereitelt); der Iran hat dies entweder geduldet oder sogar den Auftrag dazu gegeben.

Irans ballistisches Raketenprogramm, das unerklärlicherweise kein Thema der derzeitigen P5+1-Verhandlungen ist, rückt Europa in Irans Reichweite, und zukünftige Entwicklungen werden den Radius auf die USA ausdehnen.

Noch lässt sich verhindern, dass der Iran in den Besitz von Atomwaffen gelangt. In der Rede, die Churchill 1941 vor dem Kongress hielt, erinnerte er die amerikanische Bevölkerung daran, dass es fünf oder sechs Jahre zuvor leicht gewesen wäre, Deutschland ohne Blutvergießen an einer Wiederbewaffnung zu hindern – aber zu diesem Zeitpunkt war es zu spät.

Diesem rachsüchtigen und unsteten Regime darf unter keinen Umständen erlaubt werden, die Fähigkeit zur Herstellung von Atomwaffen zu erlangen, welche kurzfristigen wirtschaftlichen, politischen oder strategischen Vorteile auch immer sich die P5+1-Staaten von einem Abkommen mit dem Iran erhoffen mögen.

Am Dienstag wird der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zum dritten Mal vor dem US-Kongress reden. Der einzige andere ausländische Staatsmann, dem dieses Privileg zufiel, war Winston Churchill. Wie Churchill, als er im Dezember 1941 zum ersten Mal zum Kongress sprach, nimmt Netanjahu ein Risiko auf sich.

Churchill riskierte sein Leben – er musste an Bord des Schlachtschiffs HMS Duke of York eine waghalsige Reise über den Atlantik machen, durch stürmisches, U-Boot-verseuchtes Gewässer. Für Netanjahu ist das Risiko eines für das eigene politische Überleben und für die Beziehungen seines Landes mit den Vereinigten Staaten – denn beim US-Präsidenten stößt seine Rede auf erbitterten Widerstand.

Aber wie Churchill ist Netanjahu ein Kämpfer und zäher politischer Führer, der keine Angst davor hat, solche Risiken zu schultern, wenn so viel auf dem Spiel steht. Und in beiden Fällen könnte der Einsatz nicht höher sein: Es geht um mehr als das Leben eines Einzelnen, mehr als um politische Geschicke oder Rivalitäten, und es betrifft nicht bloß eine Nation, sondern die ganze Welt.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht vor einer gemeinsamen Sitzung beider Kammern des US-Kongresses, 24. Mai 2011. (Foto: Screenshot von PBS)

Die Gemeinsamkeiten zwischen dem Ziel, das Churchill mit seiner Rede vor 75 Jahren verfolgte, und dem der jetzigen Rede Netanjahus stechen ins Auge; beide hatten kein geringeres Anliegen, als einen globalen Flächenbrand abzuwenden.

Churchill fasste in seiner Rede – nur wenige Tage nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor – den Verlauf des Krieges zusammen, um dann mit einem dramatischen Appell an das amerikanische Volk zu schließen: einem zur anglo-amerikanischen Einheit, die Konflikte in der Zukunft verhindern möge. Er erinnerte daran, dass “zweimal in einer einzigen Generation die Katastrophe des Krieges über uns gekommen ist”.

“Schulden wir es nicht uns selbst, unseren Kindern und der Menschheit”, fragte er, “sicherzustellen, dass diese Katastrophe nicht ein drittes Mal über uns hereinbricht?”

Netanjahus Appell zur amerikanisch-israelischen Einheit wird nicht weniger stark und weitreichend sein, im Angesicht der heutigen Bedrohung. Einer Bedrohung, die vielleicht noch größer ist als diejenige, die Churchill 1941 in der vor-atomaren Ära vor Augen hatte. Wo Churchill vor einer zukünftigen, noch unbekannten Gefahr warnte, wird Netanjahu sich auf die deutliche und gegenwärtige Bedrohung des Weltfriedens konzentrieren, die entstünde, wenn es dem Iran erlaubt würde, Atomwaffen zu produzieren.

Und wie Churchill in den 1930er Jahren ist Netanjahu heute eine einsame Stimme unter den Führern der Welt.

Angesichts eines Iran, der beide Wege zum Bau der Bombe beschreitet – den über angereichertes Uran und den über Plutonium – und gleichzeitig ballistische Langstreckenraketen entwickelt, gibt es keinerlei Zweifel an dessen Absichten. Manche sprechen von einem nuklearen Auschwitz.

Es ist Netanjahus Pflicht, angesichts dieser Aussicht die Alarmglocke zu läuten. Nicht weniger als das Überleben Israels steht auf dem Spiel. Es ist Israel, das militärisch wird intervenieren müssen, wenn die USA es nicht tun. Und es sind Israelis, die in dem dann folgenden regionalen Flächenbrand sterben werden.

Aber es handelt sich nicht nur um eine existenzielle Gefahr für Israel – die Bedrohung richtet sich auch gegen andere Staaten des Nahen Ostens und gegen uns alle. Weil sie Zweifel an der Entschlossenheit des Westens hegen, prüfen Saudi-Arabien, Ägypten und die Türkei bereits die Entwicklung eigener nuklearer Arsenale.

Eine Vereinbarung, die dem Iran die Fähigkeit belässt, den nuklearen Breakout zu schaffen, wird der Startschuss zu einem Wettrüsten im Nahen Osten sein, welches die Gefahr eines Atomkriegs exponentiell erhöht, ein Risiko, das noch vervielfacht wird durch die Verwundbarkeit der Regierungen der Region, die jederzeit von Extremisten gestürzt werden können.

Irans ballistisches Raketenprogramm, das unerklärlicherweise kein Thema der derzeitigen P5+1-Verhandlungen ist, bringt Europa in Irans Reichweite, und zukünftige Weiterentwicklungen werden den Radius der Raketen auf die USA ausdehnen. Das Ayatollah-Regime ist der weltgrößte Mäzen des Terrorismus und hätte keine Skrupel, seine Terrorgehilfen auch mit Atomwaffen auszustatten.

Das ist die größte Bedrohung, der die Welt heute ausgesetzt ist. Gleichwohl deuten alle Zeichen daraufhin, dass die P5+1-Gruppe, getrieben von Präsident Obamas verzweifeltem Wunsch nach einer Entspannung mit Teheran, sich bereits auf dem Weg zu einem Appeasement nach dem Muster der Dreißiger Jahre befindet, an dessen Ende ein Iran mit Atomwaffen stehen wird.

Die Ansicht, dass Eindämmung und gegenseitige Abschreckung wie einst im Kalten Krieg dieses apokalyptische, fanatische Regime daran hindern könnten, seine Atomwaffen einzusetzen, ist naiv. Aber die westlichen Führer, die drauf und dran sind, ein solches Abkommen zu unterzeichnen, sind es nicht. Da ihnen die moralische Stärke fehlt, den Iran in die Schranken zu weisen, betrachten sie Selbsttäuschung und Appeasement als den einzigen Ausweg aus ihrem Dilemma.

Um die Absichten des Iran einzuschätzen, müssen wir uns nicht allein auf die häufigen iranischen Drohungen verlassen, wie etwa die von General Hossein Salami, der kürzlich, noch während der Verhandlungen, sagte: “Solange die USA die islamische Welt als Bühne ihrer Politik benutzen, werden zweifellos alle Kräfte der islamischen Welt gegen sie mobilisiert werden.” Im selben Interview drohte er auch Israel: “Die Existenz der zionistischen Entität – deren Zusammenbruch – ist von höchster Wichtigkeit.”

Irans Entschlossenheit, den gewaltsamen Zusammenbruch der “zionistischen Entität” herbeizuführen, offenbart sich ständig in den bewaffneten Angriffen, die er seine Handlanger wie die Hisbollah, die Hamas und den Palästinensischen Islamischen Dschihad gegen israelische Soldaten und Zivilisten in Israel und im Ausland ausführen lässt, die er lenkt und finanziert. Der Gazakonflikt vom letzten Sommer etwa war zu einem großen Teil Geld und Waffen aus dem Iran geschuldet.

Erst vor ein paar Wochen wurde bekannt, dass Mohammad Ali Allahdadi, ein General der Islamischen Revolutionsgarden, zusammen mit hochrangigen Kommandanten der Hisbollah auf der syrischen Seite der Golanhöhen operierte, um dort eine neue Front für Angriffe auf Israel zu errichten. Er wurde bei einem israelischen Luftangriff getötet, als er gerade das geplante Operationsgebiet inspizierte.

Nicht nur Israel ist im Visier der iranischen Gewalt. Seit geraumer Zeit hält der Iran sein Versprechen, die islamischen Kräfte gegen die USA zu mobilisieren, ebenso wie gegen Großbritannien und andere amerikanische Verbündete. Schätzungsweise 1.100 amerikanische Soldaten sind in den letzten Jahren Angriffen zum Opfer gefallen, die vom Iran gelenkt und unterstützt wurden. Bei Anschlägen in Afghanistan wurden Soldaten der USA, Großbritanniens und anderer Länder der Koalition getötet.

Der Iran leistete Al-Qaeda direkte Unterstützung bei den Anschlägen vom Elften September und beherbergt weiterhin Al-Qaeda-Terroristen. Mindestens drei große Terroranschläge wurden zwischen 2010 und 2013 auf iranischem Boden geplant (alle drei wurden glücklicherweise vereitelt); der Iran hat dies entweder geduldet oder sogar den Auftrag dazu gegeben. Bis zum heutigen Tag begünstigt, dirigiert und unterstützt er sowohl schiitische als auch sunnitische Terrorgruppen bei der Planung von Angriffen gegen die USA und ihre Verbündeten.

Diesem rachsüchtigen und unsteten Regime darf unter keinen Umständen erlaubt werden, die Fähigkeit zur Herstellung von Atomwaffen zu erlangen, welche kurzfristigen wirtschaftlichen, politischen oder strategischen Vorteile auch immer sich die P5+1-Staaten von einem Abkommen mit dem Iran erhoffen mögen.

Noch bevor die Welt im August 1945 zum ersten Mal die Erfahrung einer Atombombenzündung machte, begriffen Churchill und Roosevelt die Gefahren, die daraus erwüchsen, würde es ihren Feinden und möglichen Feinden erlaubt, in den Besitz dieser Waffen zu gelangen. Nachdem die alliierten Geheimdienste im brandenburgischen Oranienburg eine Anlage der Nazis zur Uranproduktion identifiziert hatten, wurde diese von 612 Bombern in einer einzigen Angriffswelle im März 1945 mit 1.506 Tonnen Sprengstoff und 178 Tonnen Brandbomben zerstört, um zu verhindern, dass sie den vorrückenden russischen Truppen in die Hände fällt.

Nur wenn der Westen stark bleibt und jedes Abkommen ablehnt, das die Entwicklung von Atomwaffen zulässt, ist sichergestellt, dass eine solche Operation nicht auch eines Tages gegen den Iran notwendig werden wird. In der Rede, die Churchill 1941 vor dem Kongress hielt, erinnerte er die amerikanische Bevölkerung daran, dass es noch fünf oder sechs Jahre früher leicht gewesen wäre, Deutschland ohne Blutvergießen an einer Wiederbewaffnung zu hindern. Aber zu diesem Zeitpunkt war es zu spät, und beispiellose Gewalt brach über die Welt herein.

Heute ist es noch nicht zu spät, den Iran daran zu hindern, in den Besitz von Atomwaffen zu gelangen. Das amerikanische Volk, seine Regierung und der gesamte Westen müssen sich Netanjahus deutliche Warnung zu Herzen nehmen und dürfen keinem Deal zustimmen, der dem verlogenen und böswilligen iranischen Regime dies erlaubt. Vielmehr müssen Sanktionen beibehalten – und wenn nötig, erweitert – werden, die geeignet sind, Teheran dazu zu bringen, von seinen die Welt bedrohenden Ambitionen abzulassen.

_____

Time am 6. März 2015

_____

1) http://de.gatestoneinstitute.org/5307/netanjahu-rede-churchill

Faces of nazislam (#19)

6. März 2015

Suad Awad

Dr. Ali Sina (1):

„Es gibt viele Wege zur Spiritualität. Mohammedanismus bietet keinen einzigen. Alles, was Sie zu einem besseren Menschen macht, ist ein spiritueller Pfad. Je tiefer Sie jedoch in den Mohammedanismus eintauchen, desto schwärzer wird Ihre Seele. Geboren, das Licht Gottes zu tragen, werden Sie dann böse, wenn Sie beginnen, Muhammad zu folgen. Ihre Gedanken werden dämonisch. Der Abscheu auf Ihre Mitmenschen erfüllt Ihr Herz und lässt keinen Platz mehr für Liebe. Sie werden zu einer Manifestation des Teufels. Sogar die Augen besonders frommer Mohammedanisten zeigen diese Bosheit. Erstaunlicherweise werden Menschen hässlich, wenn sie fromme Mohammedanisten werden. Ich weiß nicht, wie man das rational erklären kann, aber es ist eine beobachtbare Tatsache. Schauen Sie sich mal die Gesichter der Terroristen an. Das sind die allerfrömmsten Mohammedanisten. Oder schauen Sie sich die Gesichter von Führern mohammedanistischer Parteien an. Es gibt etwas zutiefst Böses in ihren Augen. Mohammedanismus ist ein antispirituelles Bekenntnis. Es macht Sie nicht zu einer besseren Person. Je weiter Sie ihm folgen, desto schlechter werden Sie. Es ist ein Bekenntnis, das aus Engeln Scheusale macht. Wenn ich an Satan glauben würde, würde ich sagen, dass der Mohammedanismus seine Verschwörung ist, um diese Welt zu zerstören und jeden in die Hölle zu bringen.“

Auf dem Foto oben sehen Sie die 41-jährige Suad Awad (2). Sie ist Mutter von zwei Kindern und stammt aus Somalia. Mutmaßlich weil sie ihre entfernte Verwandte Amina Essa verdächtigte, kritische Bemerkungen über ihren Ehemann gemacht zu haben, fiel Frau Awad vor der Moschee von Shepherd’s Bush in London über Frau Essa her und riss ihr mit den Zähnen ein Stück Fleisch über dem linken Auge vom Schädel. Sie spuckte es auf den Fußboden und wollte in Frau Essas Nase beißen. Als sie von der blutenden Frau Essa weggestoßen wurde, erwischte Frau Awad den rechten Mittelfinger von Frau Essa und biss mehrmals hinein.

Vor Gericht wurde Frau Awad wegen schwerer Körperverletzung angeklagt und schuldig gesprochen. Richter Andrew McDowall verpasste ihr zwei Jahre Gefängnis, setzte die Strafe jedoch zur Bewährung aus. Begründung: Frau Awad habe familiäre Verpflichtungen, die Strafe würde ihre Kinder unangemessen stark treffen, und außerdem habe sie „einen guten Charakter“.

Tja, das ist schon erstaunlich, welches Benehmen heutzutage als Zeichen „guten Charakters“ gilt, solange es nur das Benehmen von Mohammedanisten ist.

Übrigens: Frau Awad und ihre Kinder werden auf Staatskosten unterhalten.

_____

Time am 6. März 2015

_____

1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/28/ali-sina-uber-spiritualitat-3
2) http://www.barenakedislam.com/2015/03/05/uk-somali-muslim-cannibal-chomps-down-on-a-fellow-worshipper-at-their-mosque-but-will-not-do-any-jail-time/

Lügen macht krank

5. März 2015

Lügen

Einen bemerkenswerten Aufsatz lieferte der „Islamwissenschaftler“ Stefan Weidner im „Lügazin“ ab (1). Ungeachtet der Tatsache, dass am Montag 10.000 in Dresden auf die Straße gingen, diagnostiziert der Dimmi das Ende der PEGIDA-Bewegung. Unter dem Titel „Wie wollen wir in Zukunft mit dem Islam umgehen“ schreibt er:

„Pegida ist Geschichte, der Geist lebt weiter – vielfach. Diese Saat wurde lange vor Pegida gesät, von Schreibtischtätern, von den wirklich Gefährlichen.“

Die „bücherschreibenden Islamkritiker“ sind ihm erheblich unsympathischer als jene, die auf der Straße Sprüche skandieren, denn sie verstecken sich „hinter der Maske des Bildungsbürgertums“. Dass sie vielleicht dem Bildungsbürgertum angehören und dies offen zu erkennen geben, scheint er nicht in Betracht zu ziehen. Für ihn sind diese Leute die eigentlichen Drahtzieher von etwas wirklich sehr Schlimmem. Weidner:

„Wenn man sich wirklich gegen Pegida abgrenzen will, muss man sich auch gegen ihre Vordenker abgrenzen. Und zwar nicht nur gegen sie als Personen, sondern vor allem gegen die Ideen, die sie propagieren, gegen die Art und Weise, wie von oben herab und voller Vorurteile über Muslime und andere Fremde gesprochen wird.“

Herr Weidner lehnt mich und meinesgleichen also nicht nur wegen der Gedanken ab, die wir äußern, sondern er lehnt uns auch als Personen ab. Dies ist die Grundvoraussetzung für einen Abbruch der Kommunikation und die physische Vernichtung des Andersdenkenden. Nicht dies ist für Herrn Weidner faschistoid, die Faschisten sind vielmehr wir, die wir vor einem neuen Totalitarismus warnen:

„Um einen harten, aber nötigen Vergleich zu bringen: Nicht die Nazis haben den Judenhass der dreißiger und vierziger Jahre erfunden, sondern es waren die Vordenker des Antisemitismus in den zwanziger Jahren, ja schon vor dem Ersten Weltkrieg. Hitler und die Nazis brauchten gar nicht selber zu denken. Sie mussten die Ideen der Antisemiten nur noch auf die Straße tragen.“

Bürgerliche Islamkritiker als Wegbereiter eines neuen Totalitarismus und als Vordenker eines millionenfachen Massenmordes? Das ist das Gekläffe, das Leo „Bulldog“ Brux regelmäßig anschlägt. Hmm, da hat es bei Weidner geklingelt. Ganz so einfach geht es nur in den Ländern der Orksphäre. Da wird kurzerhand umgebracht, wer was gegen die Mullas sagt. In Deutschland muss ein Dimmi-Lakai noch so tun, als ob er für die offene Gesellschaft und die Redefreiheit sei:

„Aber ist Islamkritik gleich Rassismus? Darf man denn den Islam nicht kritisieren? Natürlich darf man. Man soll sogar! Aber die Wahrheit ist doch: Der Islam steht ständig und von allen Seiten in der Kritik, nicht zuletzt von Muslimen selbst. Man sieht es schon daran, dass sie sich in vielen arabischen Ländern selbst bekämpfen.“

Zerrissen zwischen den Widersprüchen freier Westen und despotischer Nazislam werden Weidners Ausführungen absurd. Er fragt: „… ist Islamkritik gleich Rassismus? Darf man denn den Islam nicht kritisieren?“ Frage eins beantwortet er nicht, sondern er bejaht gleich Frage zwei.

Was nun, ist Islamkritik Rassismus? Natürlich nicht, Rassismus ist eine Schande, aber eine Ideologie ist keine Rasse. Dieses ständige Vermischen von Worten und Bedeutungen, das die Orks so lieben, ist ein Angriff auf die Kommunikationsstrukturen unserer Gesellschaft, die gestört werden sollen, um den Jihad zu erleichtern.

Frage zwei beantwortet Weidner klar: „Natürlich darf man“ den Mohammedanismus kritisieren, „man soll sogar“. Ja aber warum dann das ganze Text-Geschwurbel? Aha, man muss den Mohammedanismus RICHTIG kritisieren. Weidner:

„Der Islam steht ständig und von allen Seiten in der Kritik, nicht zuletzt von Muslimen selbst. Man sieht es schon daran, dass sie sich in vielen arabischen Ländern selbst bekämpfen.“

Mohammedanismuskritik ist dann ok, wenn sie abläuft wie in den Ländern der Orksphäre? Ich glaube, dass Herr Weidner an dieser Stelle dem Delirium bereits recht nahe war. Mohammedanismuskritik birgt in den Ländern der Orksphäre ein extrem hohes Risiko, ermordet zu werden, und sie ist dementsprechend selten dort anzutreffen. Die innermohammedanistischen Kämpfe wiederum werden auf extrem gewalttätige Weise geführt, und kein zivilisierter Mensch sollte so etwas als vorbildlich darstellen. Weidner stellt aber immerhin korrekt fest:

„Dass die islamische Welt in einer Krise ist, weiß jeder, der die Nachrichten anschaltet. Darauf hinzuweisen ist so banal wie einem, der offensichtlich unter einer Krankheit leidet, zu sagen: Hey, schäm dich, du bist ja krank!“

Nichts anderes kommunizieren die Mohammedanismuskritiker. Sie sagen, die mohammedanistische Sphäre ist krank. Leider können weder die mohammedanistische Sphäre noch ihre bolschewistischen und sonstigen Helfer im Westen das erkennen. Sie sind vielmehr der Ansicht, dass die nichtmohammedanistische Welt krank ist. Sie beschuldigen die diagnostizierenden Mohammedanismuskritiker krank zu sein. Da sie nicht erkennen wollen, dass sie krank sind, nehmen sie auch keine Medikamente oder Therapien an. Sie wollen lieber dafür sorgen, dass die gesamte Welt angesteckt wird. Weidner:

„Das ist es, was mich an der Islamkritik stört: Sie rechnet dem Kranken seine Krankheit vor, sagt ihm, er sei doch selbst daran Schuld, und bietet ihm dann als Allheilmittel an: ,Lieber Muslim, du musst nur Deiner Religion abschwören, dann wird alles gut!’. Bei alledem kommt sie sich auch noch überlegen und ‚aufgeklärt‘ vor.“

Das alles macht die Mohammedanismuskritik aber gar nicht. Anders als Weidner kann sie sehr wohl zwischen Individuen und Ideologien unterscheiden. Die Mohammedanismuskritik analysiert die Grundlagentexte des Nazislahm und untersucht, inwieweit sie in Vergangenheit und Gegenwart Gestaltungsmacht hatten bzw. haben. Sie versucht zu ergründen, inwiefern sie das Verhalten von Menschen beeinflussen. Sie fragt, wie die Lebensrealität dieser Menschen ist, wie ihre Perspektiven und Hoffnungen sind. Sie fragt auch nach den Grundlagen unserer eigenen offenen Gesellschaft und danach, welche Rolle Menschen in ihr spielen können, die sie stärker ablehnen als den eigenen Tod.

Letztlich bleibt festzustellen, dass Dimmi Weidner sehr wohl die Argumente des Counterjihad in sachlicher Hinsicht teilt. Er ist aber dem Nazislahm in blinder Liebe und bedingungslosem Gehorsam verbunden. Und da kommt dann so ein widersprüchliches Gefasel heraus, dass er die Mohammedanismuskritiker einerseits mit Vorbereitern eines Völkermordes gleichsetzt, obwohl er andererseits ihren Argumenten ohne Ausnahme zustimmt.

_____

Time am 5. März

_____

1) http://www.migazin.de/2015/03/03/nach-pegida-wie-zukunft-islam/

Den Extremen den Rücken freihalten

4. März 2015

Habibzada

Gestern hatten wir so einen Fall in der MoT, eine sogenannte „moderate Mohammedanistin“, bei der sich herausstellte, dass sie zwar nicht jede Vorschrift des Nazislahm befolgt, dass sie aber jenen, die es tun, mit Eifer den Rücken freihält (1).

Das kann man doch nur als Zeichen dafür werten, dass die „moderaten“ Orks mit fliehenden Fahnen zur Scharia wechseln würden, wenn ihre Einführung ernsthaft zur Debatte stände.

IZ01

In Bremen lag eine akute Bedrohung durch einen Jihadisten vor, und deshalb musste seine Moschee, die wie alle Moscheen weniger ein sakraler Raum als vielmehr ein Gemeindezentrum ist, von der Polizei durchsucht werden. Die „FAZ“ (2):

„Den Bremer Behörden freilich gilt das Kulturzentrum tatsächlich als ein Ort, der mit dem Terrorismus in Verbindung gebracht wird. Am Samstag hatten schwerbewaffnete Polizisten das Zentrum gestürmt. Es war das vierte Mal in den zurückliegenden Jahren, dass die Polizei das Gebäude durchsuchte. Diesmal vermutete sie Maschinenpistolen in den Räumen. Aus Sicht der Bremer Innenbehörde war Gefahr im Verzug. Deshalb das rasche und massive Handeln.“

IZ02

Anstatt zu fragen, warum ausgerechnet diese Orkgemeinde ständig in Konflikt mit der Polizei kommt und anstatt dafür dankbar zu sein, dass unsere Beamten ihre Arbeit so engagiert und gekonnt verrichten, um uns vor Terror und Mord zu schützen, rasten die Orks aus.

Die Aktion sei „demütigend“ gewesen, „respektlos“ und „unangemessen“, darin sind sich die „Islamische Zeitung“, die umgehend zwei Protestartikel veröffentlichte, Mohammad Omar Habibzada vom Vorstand der Moschee (s.o) und die Orkverbände Schura und DITIB einig. Terroristische Orks sind ihnen allemal lieber als Nichtorks, und es wird natürlich mal wieder das Blaue vom Himmel gelogen.

Sperrt sie alle in einen Sack und schlagt mit dem Knüppel drauf – ihr werdet keinen Unschuldigen treffen!

_____

Time am 4. März 2015

_____

1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/03/03/identitatsstiftung-durch-911/
2) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bremen-kritik-an-anti-terror-einsatz-der-polizei-in-moschee-13461889.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Aus meinem Giftschrank (#38)

3. März 2015

Tagesspiegel020315

Oben ein Screenshot vom Berliner „Tagesspiegel“. Es heißt: „Videos, die Sie auch interessieren könnten.“

Wir haben die Wahl zwischen einem Modeschöpfer, einem Sportler, einer Sängerin und einem Monster, das mehreren Menschen die Köpfe im Namen des Mohammedanismus abgeschnitten hat. Was fehlt, ist ein Video von einer Vergasung in Auschwitz.

Leute, habt ihr euer Gehirn in Mekka verkauft?

So eine Reihung geht nicht!

Ein Massenmörder darf nicht in einem feuilletonistischen Angebot erscheinen!

Diese fortgesetzte Verharmlosung ist eine Methode des intellektuellen Jihad. Sie ist zutiefst unmoralisch und unästhetisch! Sie soll die Scharia einführen!

Es wird aber keine Rüge vom Presserat geben, denn an dem hat Katar einen Anteil von 110%.

_____

Time am 3. März 2015

Identitätsstiftung durch 9/11

3. März 2015

Chrismon

Gleich zwei schleimige Dimmi-Artikel präsentiert der aktuelle „Chrismon“, das Monats-Magazin für den dienstfertigen Chrislam. Der erste ist ein Interview mit der torkischen Psychoanalytikerin Aydan Özdaglar sowie dem ehemaligen CDU-Generalsekretär und Mitglied der bolschewistischen Aktivistengruppe „attac“, Heiner Geißler (1).

Wir erfahren, dass Frau Özdaglar sich am liebsten mit sich selbst und ihresgleichen beschäftigt: „Ihr besonderes Interesse gilt der Migration und der kulturellen Identität.“

Seit dem Massenmord von NYC fühlt sie sich endlich als richtige Mohammedanistin:

„Vor 20 Jahren hätte ich mich gewundert, wenn Sie mich als Muslimin eingeladen hätten. Das Muslimisch-Sein hat mit 9/11 begonnen. Ab da sind die Türken Muslime geworden, sie wurden gezwungen, sich damit auseinanderzusetzen. In der Auseinandersetzung mit dem Islam habe ich vieles von mir wieder­gefunden. Der Islam ist sozusagen ein Way of Life, Teil der Kultur.“

Zwar hat der Massenmord nichts mit dem Mohammedanismus zu tun, dennoch hat sich Frau Özdaglar vorher nicht als Mohammedanistin gefühlt. In etwa gleicht ihre Aussage der folgenden: „Erst seit Auschwitz fühle ich mich als Deutscher und der deutschen Kultur verbunden“. Kein vernünftiger und anständiger Mensch würde so etwas sagen, aber bei Torks geht das einfach durch.

Heiner Geißler betont die Universalität der Liebe Jesu, woraufhin Frau Özdaglar den frauenverachtenden Klo H. Metzel als engagierten Kämpfer für die Gleichberechtigung der Frau darstellt:

„Wenn der Koran richtig gelesen wird und die Suren nicht nur stückweise zitiert werden, wie es die Pegida-Anhänger tun, steht nichts anderes drin. Der Prophet hat auch für die Frauen gesprochen und sie hochgehalten. Und Gesetze erlassen, die sie geschützt haben.“

Geißler assistiert: „Teils, teils. Sie waren aber schon damals weiter als die christlichen Kirchen. Sie kannten das Scheidungsrecht.“

Darauf Özdaglar: „…und den Unterhalt!“

Aber auch Polygamie, Wehrlosigkeit gegen Vergewaltigung, Benachteiligung und Diskriminierung vor Gericht, institutionalisierte Sexsklaverei und Kindesvergewaltigung. Hier ein paar Zitate aus dem Kloran, klar wie immer, weil es darin nicht um Spiritualität geht:

„Erlaubt ist euch, zur Nacht des Fastens eure Weiber heimzusuchen.“ (2. Sure, Vers 183; Recl. S. 48)

„… suchet sie heim, wie Allah es euch geboten hat.“ (2. Sure, Vers 222; Recl. S. 54)

„Eure Weiber sind euch ein Acker. Gehet zu euerm Acker, von wannen ihr wollt.“ (2. Sure, Vers 223; Recl. S. 54)

„Und so ihr fürchtet, nicht Gerechtigkeit gegen die Waisen zu üben, so nehmt euch zu Weibern, die euch gut dünken, nur zwei oder drei oder vier;…“ (4. Sure, Vers 3; Recl. S. 88)

„Allah schreibt euch vor hinsichtlich eurer Kinder, dem Knaben zweier Mädchen Anteil zu geben.“ (4. Sure, Vers 12; Recl. S. 89)

„Und so ihr eine Gattin gegen eine andere eintauschen wollt…“ (4. Sure, Vers 24; Recl. S. 91)

„Und verwehrt sind euch verheiratete Frauen außer Sklavinnen.“ (4. Sure, Vers 28; Recl. S. 92)

„Die Männer sind den Weibern überlegen, wegen dessen, was Allah den einen vor den anderen gegeben hat, und weil sie von ihrem Geld für die Weiber auslegen. Die rechtschaffenden Frauen sind gehorsam… Diejenigen aber, für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet – warnet sie, verbannet sie in die Schlafgemächer und schlagt sie.“ (4. Sure, Vers 38; Recl. S. 93)

„… soll der Mann den Anteil von zwei Frauen haben.“ (4. Sure, Vers 175; Recl. S. 111)

„Wohl ergeht es den Gläubigen… die sich der Weiber enthalten – es sei denn ihrer Gattinnen oder der Gattinnen ihrer Sklaven.“ (23. Sure, Vers 1 bis 6; Recl. S. 321)

„O Prophet, wir erlauben dir deine Gattinnen… und die Sklavinnen, die deine Rechte besitzt von dem, was Dir Allah an Beute gab, und die Töchter deines Oheims und deiner Tanten väterlicherseits sowie die Töchter deines Oheims und deiner Tanten mütterlicherseits… und jedes gläubige Weib, wenn es sich dem Propheten schenkt, so der Prophet sie zu heiraten begehrt: ein besonderes Previleg für dich vor den Gläubigen.“ (33. Sure, Vers 49; Recl. S. 398/399)

„Du kannst, wen du willst von ihnen, abweisen, und zu dir nehmen, wen du willst und nach wem du Verlangen trägst von jenen, die du verstießest; es soll keine Sünde auf dir sein.“ (33. Sure, Vers 51; Recl. S. 399)

„Dir sind hinfort keine (weiteren, T.) Weiber mehr erlaubt noch darfst du für sie (die vorhandenen Gattinnen, T.) andre Gattinnen eintauschen, wenn dir auch ihre Schönheit gefällt, es sei denn für die Sklavinnen.“ (33. Sure, Vers 52; Recl. S. 399)

„Und es geziemt euch nicht, dem Gesandten Allahs Verdruß zu bereiten noch nach ihm je seine Gattinnen zu heiraten. Siehe, solches wäre bei Allah ein gewaltig Ding.“ (33. Sure, Vers 53; Recl. S. 399)

„O Prophet, sprich zu deinen Gattinnen und deinen Töchtern und den Weibern der Gläubigen, daß sie sich in ihren Überwurf verhüllen.“ (33. Sure, Vers 59; Recl. S. 400)

„… und sie machen die Engel… weiblich. Waren sie etwa Zeugen der Schöpfung? Ihr Zeugnis wird niedergeschrieben, und sie werden zur Rede gestellt werden.“ (43. Sure, Vers 18; Recl. S. 463)

„O ihr, die ihr glaubt, an euern Gattinnen und Kindern habt ihr einen Feind; so hütet euch vor ihnen… Euer Gut und eure Kinder sind nur eine Versuchung, und Allah, bei ihm ist großer Lohn.“ (64. Sure, Vers 14+15; Recl. S. 535)

„Vielleicht gibt ihm (Klo, T.) sein Herr, wenn er sich von euch scheidet, bessere Gattinnen als euch zum Tausch, muslimische, gläubige, demütige, reuhevolle, anbetende, fastende, nicht mehr jungfräuliche und Jungfrauen. O ihr, die ihr glaubt, rettet euch und eure Familien vom Feuer, dessen Brennstoff Menschen sind.“ (66. Sure, Vers 5+6; Recl. S. 538/539)

Alles mal wieder aus dem Zusammenhang gerissen? Aber dennoch eindeutig, oder?

Özdaglar verwahrt sich mit einem äußerst zynischen Beispiel dagegen, die täglich global im Namen des Mohammedanismus ausgeführten Verbrechen mit der Ideologie insgesamt zu identifizieren:

„Warum hat jemand in Deutschland Angst vor dieser Steinigung? Wenn in Afrika Kinder verhungern, hat man auch nicht Angst, dass in Deutschland jemand verhungert.“

Nur in Deutschland und den anderen Ländern des Westens, in denen die Orks unter zehn Prozent der Bevölkerung stellen, kann der Nazislahm offenbar sein „friedliches“ Gesicht zeigen. Als Geißler vorschlägt: „Warum verhängen die geistigen Führer des Islams nicht die Fatwa gegen die Verbrecher, die den Namen Gottes missbrauchen? Das wäre ein überzeugendes Signal“, entgegnet Özdaglar:

„Ich kenne mich in den Regeln der islamischen Theologie viel zu wenig aus, um beurteilen zu können, ob das möglich wäre.“

Immerhin kennt sie sie so gut, um sich explizit nach einem Massenmord hinter sie zu stellen. Und sie ist auch in Kleinigkeiten schariakonform. Zum Burkaverbot meint Heiner Geißler:

„Ja. Allein schon weil die Burka aus Kunststoff besteht. Da muss man das Gesundheitsamt einschalten. Ich habe erlebt, wie ein Saudi leicht bekleidet tänzelnd bei großer Hitze über die Straße lief, und dahinter schleppte sich die Frau, vollverschleiert mit drei Kindern im Gefolge. Ich dachte, die fällt gleich um.“ Özdaglar hingegen:

„Ein Verbot würde heute zu sehr polarisieren, es käme 30 Jahre zu spät. Sie würden heute in Deutschland einen Aufstand erleben, er würde sich schließlich auch zu Gewalt steigern.“

Schon droht sie („wegen eines Stückchen Stoffs“) mit blutigen Aufständen.

Geißler: „Das glaube ich nicht. Die Burka ist eindeutig ein Instrument der sexuellen Diskriminierung.“

Da kommt ihm die Özdaglar mit „Demokratie“: Jeder ist in einer Demokratie frei, herumzulaufen, wie er will. (…) Wenn trotz aller Anpassung an die westliche Gesellschaft das Weiterkommen verweigert wird, ist es leichter, ein nach außen sichtbares Zeichen des Unterschieds zu setzen, um sich abzugrenzen. Das ist aber kein Zeichen der Islamisierung.“

Nein, nein, nein, kein Zeichen der „Islamisierung“. Nur ein klitzekleines Zeichen gegen angeblich „verweigerte Teilhabe“ und „institutionalisierte rassistische Benachteiligung“. Es ist bezeichnend, dass die sogenannten „moderaten Mohammedanisten“ fast immer die Positionen und Interessen der reaktionärsten Mitglieder der Glaubensgemeinschaft vertreten. Anstatt zu sagen, „Ja, ich bin als Muslima für ein Burkaverbot weil xy-hier-und-da-im Kloran…“ halten sie den SA-lafisten den Rücken frei. Das wirkt so, als ob sie die, die sie als extreme Ränder bezeichnen, in Wirklichkeit für die eigentlichen und authentischen Vertreter, für das Herz, das Zentrum, das Wesen der Religion halten. Eben dies kommuniziert der Counterjihad.

Geißler: „In jeder Gesellschaft haben Sie einen Bodensatz von Leuten, die rechtsradikal sind in dem Sinne, dass sie gegen Europa sind, gegen die Ausländer, gegen die Frauen, für die Prügelstrafe, dafür dass der Mann das Oberhaupt der Familie ist.“ Darauf Özdaglar:

„Gar nicht so weit weg von manchen Islamisten. Pegida hätte rufen müssen: ,Wir sind auch das Volk.’ … Über Jahrzehnte wurde von Rechtsradikalen als Einzeltätern gesprochen. Aber nun rotten sie sich zusammen, man sollte diesen Prozess sehr aufmerksam verfolgen.“

Und Kritik am Mohammedanismus in jeder Form verbieten, oder?

_____

Time am 3. März 2015

_____

1) http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2015/das-wir-und-das-ihr-30930?page=all

Ein Beispiel, das Schule machen sollte

2. März 2015

Matthew VanDyke

Lesen Sie den Bericht von Jonathan Krohn von „N-TV“ über ein privates Engagement von Christen für Christen gegen den IS-IS (1).

_____

Kampf gegen Dschihadisten

US-Unternehmer bildet Christen gegen IS aus

Seitdem der IS im Irak und in Syrien wütet, fühlen sich auch immer mehr Personen aus dem Westen zum Kampf gegen die Terrormiliz berufen. Einer von ihnen ist Matthew VanDyke. Der selbsternannte Revolutionär betreibt eine nicht unumstrittene Ausbildungsmission.

Nach Kämpfen an der Seite von Rebellen in Libyen und Syrien hat Matthew VanDyke seinen Kampfanzug gegen einen Dreiteiler getauscht. Der 35-jährige US-Bürger, der schon als Regisseur, Journalist und Guerillero in Erscheinung getreten ist, hat mit seinem neuen privaten Militärunternehmen gerade den ersten Auftrag absolviert: christliche Freiwillige im Kampf gegen die Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat (IS) ausbilden.

Gesponsert von christlichen Gruppen im Ausland, vor allem in den USA, soll die sogenannte Einheit zum Schutz der Ninive-Ebene (NPU) den Kampf gegen den IS aufnehmen. Dutzende Christen machen bereits mit. In dem immer komplexer werdenden Geflecht aus ausländischen Kämpfern, Organisationen und Sponsoren, die sich in einen privaten Krieg mit den Dschihadisten im Irak und in Syrien stürzen, ist VanDyke eine der bekanntesten – wenn auch umstrittensten – Figuren.

“Das ist eine Ausweitung meiner Arbeit als Revolutionär”, sagt der 35-Jährige bei einem Cappuccino in einem Café in der irakischen Kurdenstadt Erbil. “Was gibt jemandem das Recht, zu Hause zu sitzen und nichts zu tun?”, fragt VanDyke, dessen Film “Point and Shoot” beim Tribeca Filmfestival in New York vergangenes Jahr zur besten Dokumentation gekürt wurde. Der Film erzählt VanDykes dreimonatige Odyssee per Motorrad nach Libyen, die er selbst als “Crashkurs in Männlichkeit” beschreibt.

VanDykes Unternehmen hat nun einige hundert NPU-Freiwillige ausgebildet. Bei Ninive handelt es sich um eine Region im Nordirak, die die dortigen assyrischen Christen und andere Minderheiten als ihre angestammte Heimat ansehen. In Syrien verschleppte der IS zuletzt mehr als 220 assyrische Christen.

Finanziell unterstützt wird die NPU beispielsweise von der Amerikanischen Mesopotamischen Organisation (AMO), einer von assyrischen US-Bürgern gegründeten Gruppe in Kalifornien. Seit Dezember seien durch die Initiative Restore Ninive Now mehr als 250.000 Dollar (223.000 Euro) zusammengekommen, heißt es. In den aktiven Kampf ist die NPU bislang allerdings nicht eingetreten.

Viele Spenden kommen von Mitgliedern der assyrischen US-Gemeinde, wie Joseph Baba, einem in Kalifornien lebenden Autoverkäufer aus Teheran. “Ich bin der festen Überzeugung, dass der Nahe Osten diese Ur-Bevölkerung braucht”, sagt Baba, der knapp 10.000 Dollar spendete. Besorgt war er allerdings, ob es legal sei, eine Miliz zu unterstützen. Die NPU selbst lehnt diesen Begriff ab.

Tatsächlich ist die Ausbildung einer privaten Truppe auf ausländischem Boden hoch umstritten, und auch VanDykes Rolle sorgt für Diskussionen. Kürzlich teilte Restore Ninive Now mit, dass VanDyke in die Ausbildungsmission involviert gewesen sei, jedoch sein Vertrag gekündigt worden sei. Ihm wurde vorgeworfen, versucht zu haben, die NPU zur Selbstvermarktung zu missbrauchen.

VanDyke selbst gibt zu, dass sein Unternehmen im Nordirak “in einer Grauzone” agiert. “Wir sind rechtlich als Unternehmen registriert”, sagt er. “Momentan sind wir als nichts anderes registriert.” Nach Angaben des US-Außenministeriums wird für Verteidigungsdienste, darunter militärisches Training, eine Genehmigung benötigt. Solche Einwände schlägt VanDyke in den Wind: “Die Haltung der USA ist im Allgemeinen, dass ihnen alles egal ist, solange man in die richtige Richtung schießt.”

______

Time am 2. März 2015

______

1) http://www.n-tv.de/politik/US-Unternehmer-bildet-Christen-gegen-IS-aus-article14612191.html

Faces of nazislam (#18)

2. März 2015

Krekar01

Dr. Ali Sina (1):

„Es gibt viele Wege zur Spiritualität. Mohammedanismus bietet keinen einzigen. Alles, was Sie zu einem besseren Menschen macht, ist ein spiritueller Pfad. Je tiefer Sie jedoch in den Mohammedanismus eintauchen, desto schwärzer wird Ihre Seele. Geboren, das Licht Gottes zu tragen, werden Sie dann böse, wenn Sie beginnen, Muhammad zu folgen. Ihre Gedanken werden dämonisch. Der Abscheu auf Ihre Mitmenschen erfüllt Ihr Herz und lässt keinen Platz mehr für Liebe. Sie werden zu einer Manifestation des Teufels. Sogar die Augen besonders frommer Mohammedanisten zeigen diese Bosheit. Erstaunlicherweise werden Menschen hässlich, wenn sie fromme Mohammedanisten werden. Ich weiß nicht, wie man das rational erklären kann, aber es ist eine beobachtbare Tatsache. Schauen Sie sich mal die Gesichter der Terroristen an. Das sind die allerfrömmsten Mohammedanisten. Oder schauen Sie sich die Gesichter von Führern mohammedanistischer Parteien an. Es gibt etwas zutiefst Böses in ihren Augen. Mohammedanismus ist ein antispirituelles Bekenntnis. Es macht Sie nicht zu einer besseren Person. Je weiter Sie ihm folgen, desto schlechter werden Sie. Es ist ein Bekenntnis, das aus Engeln Scheusale macht. Wenn ich an Satan glauben würde, würde ich sagen, dass der Mohammedanismus seine Verschwörung ist, um diese Welt zu zerstören und jeden in die Hölle zu bringen.“

Norwegen hat zum wiederholten Mal den kurdischen Hassprediger Najmaddin Faraj Ahmad aka „Mulla Krekar“ inhaftiert. In einem aktuellen Interview hatte er seine Freude an der Ermordung der französischen Karikaturisten zum Ausdruck gebracht (2). Krekar sagte außerdem (3):

„Wir haben das Recht, jeden zu töten, der Muslime nicht respektiert.“

Er sagte auch:

„Wir werden unsere Religion mit unserem Blut verteidigen,“

Seltsamer Spruch, da die Orks doch am liebsten das Blut der Nicht-Orks vergießen. Krekar fuhr fort:

„Der Cartoonist ist zu einem kriegführenden Ungläubigen geworden, und daher ist es zulässig, ihn zu töten.“

Und:

„Weil er auf unserer Würde, unseren Grundsätzen und unserem Glauben herumgetrampelt ist, musste er sterben. Jeder, der die 30% der (mohammedanistischen, T.) Weltbevölkerung nicht respektiert, hat kein Recht zu leben.“

Töten, töten, töten und lügen, lügen, lügen – das tun die Mohammedanisten ohne mit der Wimper zu zucken gewohnheitsmäßig.

30% der Weltbevölkerung sind 2,16 Milliarden Menschen. Seriöse Schätzungen gehen hingegen von einem Orkanteil in Höhe von 23% (4) bzw. 1,4 bis 1,6 Milliarden aus, was genau 1,4 bis 1,6 Milliarden zu viele sind.

_____

Time am 2. März 2015

_____

1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/28/ali-sina-uber-spiritualitat-3
2) http://rudaw.net/english/kurdistan/270220153
3) http://www.barenakedislam.com/2015/03/01/norway-mullah-tells-tv-interviewer-we-have-the-right-to-kill-anyone-who-does-not-respect-muslims/
4) http://www.katholisches.info/2012/12/20/32-prozent-der-weltbevolkerung-sind-christen-84-prozent-gehoren-einer-weltreligion-an/

Sie kaufen uns weg (#4)

1. März 2015

Porta Nuova

Wie der österreichische „Standart“ berichtet, hat Terrorismusförderer Katar ein komplettes Geschäftsviertel in Mailand gekauft (1). Bald gehört ganz Italien dem Islam.

_____

Mailand: Katar gönnt sich Geschäftsviertel

Das Geschäftsviertel Porta Nuova befindet sich künftig komplett im Besitz Katars, der Staatsfonds bezahlt die übrigen Anteilseigner aus.

Das Mailänder Geschäftsviertel Porta Nuova befindet sich künftig komplett im Besitz Katars. Der Staatsfonds Qatar Investment Authority, der seit 2013 mit 40 Prozent an dem Viertel beteiligt war, habe die übrigen Anteilseigner ausbezahlt, teilte die italienische Immobilienfirma Hines Italia am Freitag in der norditalienischen Metropole mit.

Wie viel Geld der katarische Fonds dafür in die Hand nahm, blieb unklar. Es handelte sich aber „um eine bedeutende Summe“ und um „eine der größten Transaktionen auf europäischer Ebene“, sagte der Chef von Hines Italia, Manfredi Catella.

Der Wert des Viertels Porta Nuova, zu dem 25 Gebäude gehören, übersteige zwei Milliarden Euro, erklärte Hines Italia stellvertretend für das hinter dem Projekt stehende Investorenkonsortium. Der Bezirk ist benannt nach einem alten Stadttor und steht für eines der ambitioniertesten Projekte zur Modernisierung eines historischen Stadtzentrums in einer europäischen Großstadt. Dort stehen unter anderem die Zentrale der italienischen Bank Unicredit und der „Bosco Verticale“, ein Hochhauskomplex voller Bäume und Pflanzen.

_____

Time am 1. März 2015

_____

1) http://derstandard.at/2000012268759/Katar-goennt-sich-Mailaender-Geschaeftsviertel

SIE sind nicht manieriert sondern KONKRET

28. Februar 2015

Jihadbaby

Im bolschewistischen Marginalorgan „Konkret“ hat Leo Fischer eine Glosse platzieren können, die den Manierismus linken Denkens angesichts des grassierenden Nazislahms auf die Schippe nimmt (1).

_____

Fatwahn

Der Islamische Staat (IS) hat in den letzten Wochen nicht nur im Diesseits an Boden verloren – auch in Sachen Hermeneutik gibt es Gegenwind, gehen sich Schriftgelehrte gegenseitig an die Bärte. Der Grund: die Verbrennung des jordanischen Kampfpiloten Muaz al Kasaesbeh. Vom Propheten selbst nämlich stammt der Ausspruch: „Niemand darf mit dem Feuer bestrafen außer Gott.“ Eindeutiger geht’s nicht, und um so peinlicher das PR-Malheur für den IS, der sonst dezidiert für eine wörtliche Interpretation des Koran eintritt. Schon wenige Stunden nach Veröffentlichung des Videos, nach zahllosen Protesten auch anderer salafistischer Gruppierungen, sah er sich gezwungen, die Verbrennung zu legitimieren.

Das IS-eigene „Ministerium für Rechtsgutachten und Forschung“ veröffentlichte dazu eine Fatwa, wie „Spiegel Online“ berichtet (2): „Der Ausspruch des Propheten sei nicht wörtlich als ein Verbot der Verbrennung gemeint, sondern ,Ausdruck menschlicher Demut’, heißt es in dem Schreiben. Soll heißen: Weil das Höllenfeuer unter Gottes Kontrolle steht, ist der Einsatz des Feuers gegen Feinde auf Erden noch lange nicht verboten.“ Auch eine andere Überlieferung wird herangezogen: „Die Mitglieder eines arabischen Stammes sollen zu Lebzeiten des Propheten zum Islam übergetreten sein, wandten sich aber später von der jungen Glaubensgemeinschaft ab. Daraufhin habe Mohammed angeordnet, die Abtrünnigen zu verfolgen, ihnen glühende Eisen in die Augen zu stechen und sie so lange zu verstümmeln, bis sie sterben.“ Doch steckt auch hier der Scheitan im Detail: Sind glühende Eisen schon „Feuer“? Meint „Feuer“ nur „Höllenfeuer“ oder auch einen handelsüblichen Haushaltsbrand? Was erlaubt der Terminus „bestrafen“ – eine Tötung oder nur eine Verstümmelung mit Todesfolge? Und was heißt das Wörtchen „wörtlich“ in dem schwammigen Begriff „wörtliche Interpretation“?

Innerhalb kürzester Zeit ist eine Vielzahl literaturanalytischer Schulen im IS entstanden. Eine diskursanalytische Strömung sieht den „Körper“ eines Gefangenen lediglich als linguistisches Konstrukt, den man erst dekonstruktiv aufzudröseln habe, bevor man dies mit Messern tun dürfe. Theoretiker eines „AK Kritischer Salafismus“ weisen hingegen auf die kulturindustrielle Komponente von Verbrennungsvideos hin und setzen sich darüber hinaus dafür ein, Muezzins in Zwölftonkomposition zu schulen.

In der „Ökumenischen Akademie des Islamischen Staats“ formiert sich überdies das Projekt „Strafen in gerechter Sprache“, das historischen Anachronismen in künftigen Fatwas vorbeugen möchte: So soll fortan die Bezeichnung „Ungläubix“ verhindern, dass sich Kriegsgefangene vor ihrer Verurteilung sexuell diskriminiert fühlen. Das Ministerium für Rechtsgutachten ließ sich nicht lumpen – und verurteilte alle diese Gruppen schon vor der Gründung präventiv zum Tode. Die Exekution lässt aber auf sich warten: Die Henker sind sich nicht sicher, ob diese Fatwa nicht etwa nur metaphorisch gemeint war oder mit Hans Blumenberg nur ihre eigene Unlesbarkeit thematisiert hat.

_____

Time am 28. Februar 2015

_____

1) http://www.konkret-magazin.de/hefte/heftarchiv/id-2015/heft-32015/articles/fatwahn.html
2) http://www.spiegel.de/politik/ausland/is-islamischer-staat-muslime-protestieren-gegen-verbrennung-von-pilot-a-1016693.html


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 26 Followern an