Unser Prinzip ist…

18. Februar 2018

… Rock and Roll (Rock and Roll)!

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Time am 18. Februar 2018

Helden des Counterjihad (#3)

18. Februar 2018

In Berlin ist eine Demonstration für Frauenrechte und gegen die nazislahmische Invasion von Merkels bolschewistischen Handlangern in Zusammenarbeit mit der Polizeiführung gestoppt worden (1).

Angemeldet hatte die Demonstration die AfD-Politikerin Leyla Bilge, die 2016 von Peter Hemmelrath bei „NRW.direkt“ portraitiert wurde (2). Leyla hat inzwischen zu Jesus gefunden.

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Leyla Bilge – Helferin und Kritikerin

Noch vor einem Jahr wurde Leyla Bilge wegen ihres mutigen Engagements für Flüchtlinge von den Zeitungen bejubelt. Nach ihrem Eintritt in die AfD aber fiel sie bei den Medien in Ungnade. Am Montagabend hielt sie einen Vortrag zum Thema „Scharia gleich Unterdrückung der Frau“. Aus Sorge vor linksextremistischen Übergriffen musste der Veranstaltungsort bis zuletzt geheimgehalten werden.

Der EXPRESS bezeichnete sie als „eine der Frauen des Jahres 2014“: die Kurdin Leyla Bilge. Bereits drei Jahre zuvor gründete sie in Krefeld eine Gruppe, die sich bis heute gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern engagiert. 2013 reiste sie in den Osten der Türkei, um in Flüchtlingscamps zu helfen. Ein Jahr später ging sie weiter, dieses Mal direkt in das irakische Kriegsgebiet, um dort den Opfern des IS-Terrors zu helfen. 2015 ging sie ins syrische Kriegsgebiet und brachte den Menschen Medikamente, Kleidung und andere Hilfsgüter mit. Finanziert waren diese auch mit Einnahmen aus von ihr organisierten Benefizkonzerten. Leyla Bilge überwachte vor Ort die Verwendung der Hilfsgüter und gründete in einem von Kurden kontrollierten Gebiet eine Schule für Vollwaisen.

Ein Engagement, das sie mehrfach in die Medien, ihr aber auch Drohungen von Islamisten einbrachte. Bilge wechselte ihre Telefonnummer. Von der Polizei fühlte sie sich nicht ernst genommen. Später ließen die Drohungen nach, die wohlwollende Berichterstattung der Medien jedoch blieb. So etwa, als sie den 16-jährigen Ahmad Hassan bei sich aufnahm. Hassan ist der Cousin des toten Aylan Kurdi – der Junge, dessen Foto die Welt vor einem Jahr bewegte.

Die Medien wenden sich ab

Dann aber engagierte sich Leyla Bilge in der AfD. Und damit war die 35-Jährige nicht mehr nur die mutige und aufopferungsvolle Helferin, sondern auch eine unbequeme Kritikerin, die sich zur Unterdrückung der Frau im Islam, zu Kinderehen und zur deutschen Flüchtlingspolitik äußerte. An dieser kritisiert sie etwa, dass „die Falschen hier sind“. Damit meint Bilge, dass nicht jene Menschen nach Deutschland gekommen seien, die tatsächlich in den Kriegsgebieten unter dem IS-Terror leiden. Sondern junge Männer, die sich längst in sichere Gebiete abgesetzt hatten, um dem Kriegsdienst zu entgehen. Sichtweisen, die bei den Medien aber niemand hören wollte; die wohlwollende Berichterstattung über Leyla Bilge gehörte von einem Moment zum nächsten der Vergangenheit an.

Stattdessen kamen nur noch andere Frauen zu Wort, etwa in Fernseh-Diskussionen. Leyla Bilge kritisiert deren einseitige Gäste-Auswahl: „Die eingeladenen Frauen, die dort verhüllt in Erscheinung treten und sich weigern, anderen die Hand zu geben, sind zumeist hier in Freiheit aufgewachsen und konvertiert. Ich hingegen habe die Unterdrückungsmechanismen in den heutigen Krisen- und Kriegsgebieten selbst erfahren müssen. Warum werden eigentlich keine Frauen wie ich eingeladen, die sich gegen die salafistische Unterdrückung wehren?“

Jetzt kommen die Drohungen von links

Möglicherweise deswegen, weil Bilge bei der Beschreibung solcher Unterdrückungsmechanismen kein Blatt vor den Mund nimmt. So auch am Montagabend, als sie auf Einladung des AfD-Kreisverbandes Viersen einen Vortrag zum Thema „Scharia gleich Unterdrückung der Frau“ hielt. Der Veranstaltungsort musste aus Sorge vor linksextremistischen Übergriffen bis zuletzt geheimgehalten werden. Rund 50 Zuhörer kamen, um Leyla Bilges etwa 45-minütigen Vortrag zu hören.

Und der wurde schnell zum Vortrag über den Koran, der laut Bilge die vollständige Verhüllung der Frau vorschreibe, aber Kinderehen ab neun Jahren, das Züchtigen der Frau sowie vier Ehefrauen für jeden Mann erlaube. Leyla Bilge ging aber auch auf die sogenannte Flüchtlingskrise ein; sie kritisierte die Forderungen, die die zumeist männlichen Flüchtlinge in Deutschland stellen würden. Wie immer bei ihren Vorträgen wurde es erst richtig lebhaft, als ihr die Zuhörer Fragen stellen konnten. Auffällig viele Fragen waren auf Kinderehen im Islam bezogen. Erst nach rund 90 Minuten war die Neugier der Zuhörer befriedigt.

Am 5. Oktober geht es weiter; dann wird Leyla Bilge in Krefeld einen Vortrag zum Thema „Kinderehen in Deutschland?“ halten. Aus Sorge vor linker Gewalt wird der Vortragsort auch dann bis zuletzt geheimgehalten werden müssen. Aber wer die Kriegsgebiete der arabischen Welt erlebt hat, der hat vor der Antifa keine Angst mehr. In den meisten Medien mag Leyla Bilge nicht mehr zu Wort kommen – sich einschüchtern lassen oder gar schweigen wird sie dennoch nicht.

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Time am 18. Februar 2018

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1) http://www.tagesspiegel.de/berlin/protest-in-berlin-kreuzberg-rechter-frauenmarsch-wegen-blockade-abgebrochen/20974772.html
2) http://nrw-direkt.net/leyla-bilge-helferin-und-kritikerin/

Torkei raus aus der NATO (#4)

18. Februar 2018

Einer der ganz raren grünen Bolschewisten, die wenigstens ab und zu mal was Vernünftiges sagen, ist Cem Özdemir.

Auf der Münchener Sicherheitskonferenz braucht er diesmal Polizeischutz, weil die im gleichen Hotel nächtigende Tork-Kamarilla, die den Angriffskrieg gegen die syrischen Kurden zu verantworten hat, ihn als „Terroristen“ bezeichnet.

Die Dreistigkeit der Torks wird nur von der schleimtriefenden Unterwürfigkeit der deutschen Regierung überboten. Zuerst nehmen die Torks Denis Yücel als Geisel, halten ihn ein Jahr in Einzelhaft, verkaufen ihn sodann an Siggi Popp, um gleich anschließend die Mithilfe Deutschlands beim Aufbau einer gigantischen Panzerarmee zu fordern (1).

Mit der derzeitigen Regierung werden die Nazislahmisten ihre Panzer bekommen, und man hat ja auch schon Gedankenspiele veröffentlicht, sie dann gen Berlin zu schicken (2).

Lesen Sie einen Bericht aus München von C. C. Malzahn aus der „Welt“ (3).

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Cem Özdemir, der „Terrorist“ im Münchner Hotel

Der Grünen-Politiker hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz nach einer Begegnung mit der türkischen Delegation Polizeischutz erhalten. Özdemir sagte, man bekomme „einen Eindruck, welche Aggressivität von diesem Unsicherheitspersonal ausgeht“. Die türkische Delegation wohnt im selben Hotel wie Özdemir und beschwerte sich über den „Terroristen“. In der Vergangenheit hatte Özdemir wiederholt scharfe Kritik am türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan geäußert.

Dass ein Teilnehmer der Münchner Sicherheitskonferenz vor anderen Teilnehmern dieser hochkarätig besetzten Veranstaltung in Sicherheit gebracht werden muss, kommt nicht alle Tage vor. Genau das hat der Bundestagsabgeordnete und ehemalige Chef der Grünen-Partei, Cem Özdemir, aber gerade in München erlebt.

Özdemir wollte am Samstagmorgen gerade sein Zimmer im Sofitel verlassen, um kurz zu frühstücken. Auf dem Flur traf er allerdings nicht die Etagendame sondern ein halbes Dutzend Polizisten. Seitdem wird er von mehreren Sicherheitsbeamten auf Schritt und Tritt begleitet. Die Männer sind zu seinem Schutz abgestellt.

Denn wie der Zufall oder eine originelle Konferenzplanung es wollte, ist im Sofitel nicht nur der Erdogan-Kritiker Özdemir untergebracht, sondern auch die komplette türkische Delegation mit dem Ministerpräsidenten Binali Yildirim – samt seiner Bodyguards. Denen war Özdemir bereits am Freitag in der Hotellobby begegnet. „An ihrem Gesichtsausdruck konnte ich ablesen, dass sie nicht erfreut waren, mich zu sehen“, sagte Özdemir dieser Zeitung. Der Grüne wandte sich ab und ging seiner Wege – doch die unverhoffte Begegnung hatte ein Nachspiel.

Wie Beamte der Münchner Polizei Özdemir erklärten, hätten sich die Türken bei ihnen darüber beschwert, dass offensichtlich ein „Terrorist“ im Hotel untergebracht sei. Damit war Özdemir gemeint. Die deutschen Sicherheitsleute hielten es nach massiven Interventionen der türkischen Delegation dann für angebracht, den Bundestagsabgeordneten unter Polizeischutz zu stellen. Auch von einem Frühstück im Hotel rieten sie dem Grünen ab.

Ob er nicht ausnahmsweise auf dem Zimmer Kaffee und Croissant zu sich nehmen könne, fragten sie höflich. Özdemir lehnte ab und fuhr schnurstracks zur Konferenz. Allerdings nicht allein, sondern in Begleitung von drei bayerischen Beamten, in einem Polizeifahrzeug, die ihm bis Samstagabend nicht mehr von der Seite wichen und die auch am Sonntag zu seinem Schutz vor einer Delegation aus einem befreundeten Nato-Land abgestellt worden sind. Ursprünglich waren für Özdemir keine besonderen Sicherheitsmaßnahmen der Polizei geplant gewesen.

Ein Sprecher des Polizeipräsidiums München bestätigte am Samstagabend auf WELT-Anfrage die Schutzmaßnahme für Özdemir. Zu „Hintergrund und Umfang“ könne man allerdings keine Auskunft geben. Der Vorgang, so Özdemir, bestätige seine Einschätzung „über die Natur des Regimes in Ankara“. Man bekomme „einen Eindruck, welche Aggressivität von diesem Unsicherheitspersonal wohl in der Türkei ausgeht, wenn sie sich bei uns schon so aufführen“.

„Kuscheln führt nicht zu Mäßigung“

Dass mit den Leibwächtern türkischer AKP-Politiker nicht zu spaßen ist, zeigte sich bereits im Mai 2017, als am hellichten Tag vor dem Weißen Haus in Washington Sicherheitsleute des türkischen Präsidenten Erdogan kurdische Demonstranten zu Boden traten und angriffen. Mehrere Kurden mussten im Krankenhaus behandelt werden. Ein Teilnehmer hatte die Jagdszenen per Handy-Kamera aufgenommen, die Szenen gingen um die Welt.

Dass die türkische Delegation nun versuchte, Özdemir in die Nähe kurdischen Terrorismus zu rücken, ist allerdings besonders bizarr. Denn in den 90er Jahren wurde der Grüne schon einmal jahrelang rund um die Uhr von Personenschützern des BKA begleitet. Damals kamen die Drohungen gegen Özdemir von türkischen Nationalisten, aber auch von der militanten kurdischen PKK.

„Schlimm genug, dass Erdogans Schergen unter Andersdenkenden Angst und Schrecken verbreiten“, kommentiert Özdemir den Vorgang in München, „aber in Deutschland hat es nichts verloren.“ Und fügt hinzu: „Kuscheln führt nicht zu Mäßigung.“

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Time am 18. Februar 2018

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/nach-yuecels-freilassung-tuerkei-hofft-auf-panzer-kooperation-mit-deutschland-15455123.html
2) http://www.epochtimes.de/politik/europa/koennten-europa-in-drei-tagen-erobern-tuerkische-zeitung-propagiert-invasion-im-westen-a2184264.html
3) https://www.welt.de/politik/article173694204/Muenchner-Sicherheitskonferenz-Darum-steht-Cem-Oezdemir-unter-Polizeischutz.html

We need a Shootout on the Plantation

17. Februar 2018

Lesen Sie einen Aufsatz von Markus Vahlefeld von „Achgut“ (1).

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Wo sitzen die glorreichen Vierundvierzig?

Seit der Bundestagswahl vom 24. September 2017 hat Deutschland keine ordentliche Regierung mehr. Manche mögen das für unverantwortlich halten, während andere darin auch etwas Gutes erblicken. Denn eine nicht voll funktionsfähige Regierung ist allemal besser als eine funktionsfähige Regierung, die im Land einen Schaden anrichtet, wie es spätestens seit 2015 deutlich geworden ist.

Das wirklich Faszinierende, was wir Deutschen seit Merkels Kanzlerschaft 2005 erleben, ist ja der Umstand, dass die Bundeskanzlerin – fast Midas gleich – alles, was sie anfasst, in Gold verwandelt. Zumindest für sich selbst. Für die anderen bleibt dann nur noch der Schrott übrig. Alle, die sich mit Angela Merkel verbinden, werden aus der Bahn geworfen.

Zuerst traf es die SPD, die zu einer twenty-something-Partei degenerierte. Der nächste Koalitionspartner, die FDP, flog bei den folgenden Wahlen gleich ganz aus dem Bundestag. Und 2017 schließlich hat es auch Merkels eigene Partei erwischt. Mit nur noch 33 Prozent holte sich die Union das schlechteste Wahlergebnis der neueren Geschichte ab. Was daran faszinierend ist? Während es alle Partner Merkels in die Bedeutungslosigkeit versenkt, bleibt sie der Midas, der weiterhin alles in den Händen halten will.

Zuerst konnte man noch hoffen, dass nach dem desaströsen Wahlergebnis 2017 die Kanzlerin Verantwortung übernehmen und abdanken würde. Die Hoffnung wurde enttäuscht. Dann konnte man wieder darauf hoffen, dass sie nach den gescheiterten Jamaika-Verhandlungen ihren Hut nehmen würde, und wenn sie selbst dazu nicht in der Lage sein sollte, dann würde zumindest ihre Partei dafür Sorge tragen. Auch diese Hoffnung wurde enttäuscht. Inzwischen ruhen alle Hoffnungen auf den Mitgliedern der SPD, die allein vier weitere Merkeljahre abwenden könnten. Sie würden der eigenen Partei, aber auch der CDU einen großen Dienst erweisen. Der Demokratie in Deutschland sowieso.

Jede Berührung ist toxisch

Wie hoch toxisch jede Berührung mit der Kanzlerin inzwischen geworden ist, konnte man am Schicksal des armen Martin Schulz verfolgen. Die am Wahlabend erfolgte Absage an Angela Merkel und der Gang in die Opposition, brachten ihm einen letzten Vertrauensvorschuss, bevor er dann, als er sich doch zu einer Koalition mit Merkel bereit erklärte, beim Wiedereintritt in die Machtatmosphäre spektakulär verglühte.

Und jetzt? Alle wissen es: mit Angela Merkel wird es keine tragfähige deutsche Regierung geben. Der wirklich historische Fehler, den Angela Merkel zu verantworten hat und der dieses Land nicht nur zerrissen hat, sondern – sollte eine Lösung für den Fehler nicht bald in Angriff genommen werden – dieses Land unregierbar machen wird, muss dringend korrigiert werden.

Horrende Kosten, ein an inzwischen fast allen Stellen versagender Rechtsstaat, faktische Gesetzlosigkeit in Asylfragen, explodierende Kriminalitätszahlen haben zu einem zwischen Union und SPD ausgehandelten Koalitionsvertrag geführt, der das, was den Menschen wirklich unter den Nägeln brennt, unter ferner liefen ab Seite 103 behandelt. Warum das so ist? Weil es eine Aufarbeitung der Fehler und Hinwendung zu Lösungen erst geben wird, wenn die Hauptverantwortliche aus ihrem Amt entfernt wurde.

Die für die Ereignisse 2015 politisch Verantwortlichen sind schlicht nicht mehr tragbar. Die CSU hat das begriffen und Horst Seehofer nach Berlin abgeschoben, wo er trunken vor Stolz erklärt, dass mit ihm als Innenminister ein nochmaliger Kontrollverlust nicht eintreten werde. Ganz abgesehen von der treffenden Umschreibung der Merkelschen Politik, die in jedem halbwegs normalen Land schon lange zur sofortigen Demission geführt hätte, möchte man ihm entgegenhalten: Wann wurde die Kontrolle denn je wieder eingeführt? Wer schützt denn die deutschen Außengrenzen, und wer weist die ins Land Kommenden ab, und wer nimmt konsequent Abschiebungen vor? Und von geeigneten Maßnahmen gegen die explodierende Gewalt und um sich greifende Unsicherheit in der Bevölkerung ganz zu schweigen? Im Koalitionspapier steht es zumindest nicht.

Zur großen Führerin stehen nur noch die Grünen und die Antifa

Der Elefant im Raum, den jeder sieht aber niemand sich auszusprechen traut, hat eine ganz einfache Gestalt: Hätte Angela Merkel am 24. September 2017 ihren Rücktritt verkündet, Deutschland hätte schon seit Monaten wieder eine funktionsfähige Regierung. Vielleicht mit Wolfgang Schäuble als Übergangskanzler, bis die CDU einen Nachfolger mit mehr Zukunft aufgebaut hätte. Und ohne Altmaier, Kauder, Tauber und Konsorten. Stattdessen aber sind die einzigen, die neben den Genannten noch unverbrüchlich zur großen Führerin stehen, die Grünen. Und die Antifa.

Auf das Haus einer Hamburgerin, die sich letzte Woche mit 60 Gleichgesinnten auf den Jungfernstieg gestellt und ein Pappschild hochgehalten hatte, auf dem „Merkel muss weg“ stand, wurde von mutmaßlich Linksautonomen ein Anschlag verübt. Als sie diese Woche wieder auf den Jungfernstieg zurückkam – diesmal mit zweihundert Mitdemonstranten – hatte die vereinigte Linke eine Gegendemonstration organisiert, um „die Nazis“ aufzuhalten.

Und das genau ist der Irrsinn, den die Merkelsche Politik zu verantworten hat: Wer seit 2015 in Deutschland gegen Merkel ist, gilt als rechtsradikal. Man kann das als Merkels größte Leistung der Machterhaltung feiern, man kann sich aber auch vor dem Druck der Repression schlicht fürchten, weil er irgendwann einen Gegendruck erzeugt, der den Deckel zum Abfliegen bringt. Allein, dass nur noch Grüne und Antifa in der Kanzlerin eine Ikone erblicken, sollte den CDUlern doch ein Hinweis sein, wie die nächsten Wahlen ausgehen werden, wenn sie weiterhin an Merkel festhalten.

Derweil rutschen die Umfrageergebnisse für die Parteien, die die Große Koalition, die schon lange keine große mehr ist, bilden wollen, ins Bodenlose. Sollte auch die Hoffnung auf die SPD-Mitglieder, die über einen Eintritt der SPD in ein Merkel-geführtes Kabinett abstimmen wollen, enttäuscht werden, bliebe als letzte Hoffnung nur die fast lächerlich kleine Zahl von 44 Abgeordneten übrig, die aus SPD oder Union bei der Wahl zur Bundeskanzlerin gegen Angela Merkel stimmen müssten. Dann hätte der Spuk hoffentlich ein Ende.

Und die Hoffnung stirbt zuletzt.

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Time am 17. Februar 2018

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1) http://www.achgut.com/artikel/nur_vierundvierzig_haben_es_in_der_hand

Unser Prinzip ist…

17. Februar 2018

… Freundschaft!

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Time am 17. Februar 2018

Completely Out Of Time

16. Februar 2018

The Bogi-Man is history now

Der Wüstensand steht ihnen schon bis zum Kinn, aber trotzdem haben die Orks keine anderen Probleme, als möglichst genau die Weisungen der abartig peinlichen und absurden 400.000 Hadithe (1) zu befolgen (2).

Lesen Sie einen Artikel von Ahmad Pathoni von der „Islamischen Zeitung“ (3).

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Indonesien: Ex-Tätowierer entfernt Muslimen die Tattoos

Acht Jahre lang hat Sandi Widodo Motive in die Haut seiner Kunden gestochen. Dann die Kehrtwende.

Ein indonesischer Tätowierer besinnt sich zurück auf seinen muslimischen Glauben – und entfernt nun Tattoos, statt sie zu stechen. Seine Dienste bietet er auch kostenlos an. Unter einer Bedingung.

Acht Jahre lang hat Sandi Widodo Motive in die Haut seiner Kunden gestochen. Dann die Kehrtwende: Der erfolgreiche Tätowierer aus Indonesien mit dem eigenwilligen Lebensstil besann sich wieder auf seinen islamischen Glauben, wie er sagt. Heute lässt er in seiner Praxis in der Gemeinde Serpong nahe der Hauptstadt Jakarta Tätowierungen von reumütigen Muslime verschwinden –und verlangt dafür wenig oder manchmal sogar kein Geld.

„Ich hatte ein etabliertes Tattoostudio, als ich anfing, mich mit Religion auseinanderzusetzen und feststellte, dass Tätowierungen haram (verboten) sind“, erklärt der 31-Jährige, der selbst kunstvolle Tätowierungen am ganzen Körper trägt, auch auf seiner linken Schläfe und seinem Hals. „Ich habe immer wieder an die Leute gedacht, die ich tätowiert habe“, sagt er. „Also entschied ich mich, sie für diejenigen zu entfernen, die ihren alten Lebensstil aufgegeben haben, bei dem – wie bei mir – oft Drogen und Alkohol mit im Spiel waren.“

2014 verkaufte Widodo seine Tätowierausrüstung und studierte in einem islamischen Internat, bevor er als gläubiger Muslim zu seinen Eltern zurückkehrte. Nachdem er einen Arzt um Rat gefragt hatte, rief er im Juli zu einer Online-Spendenaktion auf. Von dem Geld wollte er Lasermaschinen für Tattoo-Entfernungen kaufen, die umgerechnet etwa 2.500 Euro pro Stück kosten. Die Resonanz war unerwartet stark: In weniger als zwei Wochen kamen umgerechnet knapp 5.600 Euro zusammen. Dann verwandelte er sein Tattoo-Studio am Stadtrand von Jakarta in eine mit drei Laser-Apparaten ausgestattete Praxis.

Mehr als 200 Menschen haben sich bisher bei ihm ihre Tätowierungen entfernen lassen, sagt er. Darunter seien Punk-Rocker, Musiker und Gangmitglieder. „Einige meiner Freunde in der Tattoo-Branche sind meinem Vorbild gefolgt, aber es gibt auch einige, die auf Abstand gegangen sind, weil sie dachten, ich sei seltsam geworden“, sagt er.

Muslimen entfernt er Tattoos sogar kostenlos. Die Bedingung: Sie müssen 50 Koranverse auswendig lernen, die sich auf die Barmherzigkeit und Gnade Gottes beziehen. Viele im Land mit der weltweit größten muslimischen Bevölkerung halten permanente Tätowierungen im Islam für verboten. Sie argumentieren damit, dass sie unnötige Schmerzen verursachen und eine Form der Täuschung seien.

„Die Leute wollen sich ihre Tätowierungen aus vielen Gründen entfernen lassen, zum Beispiel wegen schlechten Designs oder der Unvereinbarkeit mit dem Job, aber wir helfen nur Leuten, die Reue gezeigt haben“, sagt er. Manche, die nicht genug Geld für das sichere Entfernen ihrer Tätowierungen haben, hätten sogar zu einem heißen Bügeleisen gegriffen und sich dabei schwer verletzt, erzählt er.

Laserbehandlungen zur Entfernung von Tätowierungen gelten als sicher, können aber oberflächliche Hautwunden hinterlassen. Widodo konnte sich selbst nicht alle seine Tätowierungen entfernen und hat sich bislang nur zwei Sitzungen unterzogen. „Es dauert etwa zwei Wochen, bis die Bläschen nach der letzten Behandlung verheilt sind.“.

Auf den Armen des ehemaligen Rockband-Sängers Azri Rachman sind zwischen Schädel- und Rosenbildern Porträts seiner Eltern zu sehen. Der 30 Jahre alte Vater von zwei Kindern hat zwei Sitzungen in der Praxis hinter sich. Die Musik hat er aufgegeben. Stattdessen verkauft er nun mit islamischen Botschaften bedruckte Kleidung. Mit Bart, Brille, einem weißen Hemd mit der Aufschrift „I don’t follow trends“ (Ich folge keinen Trends) und einer knöchellangen Hose sieht er eher wie ein Hipster aus.

Ahmad Zaki ist ein Sozialarbeiter, der eine gemeinnützige Gruppe namens Punk Muslim gegründet hat. Sie betreiben eine mobile Praxis, die ebenfalls denjenigen ihre Tätowierungen entfernt, die ihren Weg zurück zur Religion gefunden haben. „Eine Tätowierung ist eine Sünde, die sichtbar ist, bis man stirbt. Es sei denn, man entfernt sie“, sagt Zaki bei einer Veranstaltung zur Entfernung von Tattoos in einer Moschee in Purwakarta, etwa 100 Kilometer östlich von Jakarta. „Man muss es nicht entfernen, wenn es schon da ist, denn Gott verzeiht alles, aber es ist besser, wenn man es macht.“

Andini Erisa gehört zu den neun Frauen, die bei der Veranstaltung in der Moschee in Purwakarta dabei sind. Sie wollte einen Stern auf dem rechten Arm und einen Ring um ihren Fußknöchel loswerden, erzählt die 22-Jährige. „Ich werde nächstes Jahr heiraten“, sagt sie. „Ein dreijähriges Mädchen sagte mir einmal, dass sie ein Tattoo wie meins haben wolle, weil es schön sei. Ich will nicht, dass meine zukünftigen Kinder das tun, was ich getan habe.“

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Time am 16. Februar 2018

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1) http://www.masjidtucson.org/publications/books/sp/2006/jul/page4.html
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/02/22/milieustudien-5-die-asselbande/
3) https://www.islamische-zeitung.de/indonesien-ex-taetowierer-entfernt-muslimen-die-tattoos/

RnR for President

15. Februar 2018

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Time am 15. Februar 2018

Osteuropa koppelt sich ab

15. Februar 2018

Lesen Sie einen Artikel von „FAZ.NET“ (1).

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„Europa nimmt die Verteidigung auf die leichte Schulter“

Polens Regierungschef Morawiecki kritisiert die seiner Meinung nach zu niedrigen Verteidigungsausgaben anderer EU-Staaten. Deutschland wirft er indirekt vor, den Zusammenhalt der Nato zu riskieren.

Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hat Deutschland und anderen EU-Mitgliedern leichtfertigen Umgang in Sicherheitsfragen vorgeworfen. „Bisher nimmt Europa die Verteidigung auf die leichte Schulter und lebt unter dem Schirm der Pax Americana. Aber auch für Europa gilt das Sprichwort: Wenn du den Frieden willst, rüste dich für den Krieg“, sagte Morawiecki der Tageszeitung „Die Welt“ vom Donnerstag.

Der neue polnische Ministerpräsident wird an diesem Freitag von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit militärischen Ehren empfangen.

Morawiecki warf Deutschland, ohne es direkt beim Namen zu nennen, weiterhin vor, den Zusammenhalt der Nato zu riskieren. „Wer gefährdet den Zusammenhalt: Derjenige, der sagt, es müssten alle zwei Prozent für die Verteidigung ausgeben, damit es Solidarität gibt? Oder der Schwarzfahrer, der nur ein Prozent ausgibt, aber unter dem Schutzschirm lebt? Der Schwarzfahrer gefährdet die Einheit des Westens“, sagte Morawiecki.

Der polnische Ministerpräsident bezog sich dabei auf die Forderung von Amerikas Präsident Donald Trump, dass alle Nato-Mitglieder ihre Militärausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöhen. Polen hat im Gegensatz zu Deutschland diesen Wert erreicht.

Morawiecki äußerte völliges Unverständnis, dass heute viele Deutsche Russland unter Präsident Wladimir Putin mehr vertrauten als den Vereinigten Staaten unter Trump: „Da kann ich mir nur an den Kopf fassen und schreien: Rette sich, wer kann! Da wird die Welt auf den Kopf gestellt.“

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Time am 15. Februar 2018

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/polen-kritisiert-eu-verteidigungspolitik-15449733.html

Die Hölle ist nicht der schlechteste Platz

14. Februar 2018

Khaled Abu Toameh berichtete bei „Audiatur“ über das Palli-Lager Jarmuk in Syrien (1).

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Palästinenser: Die Gräueltaten, über die niemand spricht

Ein palästinensisches Flüchtlingslager befindet sich seit über 1.660 Tagen im Belagerungszustand. Hunderte Lagerbewohner wurden getötet, Zehntausende waren gezwungen, aus ihren Häusern zu fliehen. Diejenigen, die im Lager blieben – in erster Linie alte Menschen, Frauen und Kinder – leben unter unbeschreiblichen Hygienebedingungen und sind gezwungen, verunreinigtes Wasser zu trinken.

Über 200 Palästinenser aus dem Lager, das seit 2013 belagert wird, starben aufgrund von Nahrungsmangel oder fehlender medizinischer Versorgung. Die Bedingungen im Flüchtlingslager sind in jeder Hinsicht grauenvoll.

Warum haben die meisten von uns nie etwas von den haarsträubenden „Lebens“-Bedingungen gehört, die in diesem Lager herrschen? Weil es nicht im Westjordanland oder dem Gazastreifen liegt.

Das Lager heißt Jarmuk und es befindet sich rund fünf Meilen entfernt von der syrischen Hauptstadt Damaskus. Mehr als 100.000 Palästinenser lebten 2011, vor Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien, in dem 2,11 Quadratkilometer großen Lager Jarmuk. Ende 2014 war die Zahl der Bewohner des Flüchtlingslagers auf 13.000 gesunken.

Seit 2012 war das Lager Schauplatz intensiver Kämpfe zwischen diversen Parteien: der syrischen Oppositionskräfte, der syrischen Armee und ihren Verbündeten im Generalkommando der Volksfront für die Befreiung Palästinas (Popular Front for the Liberation of Palestine – General Command, PFLP-GC), einer palästinensischen Terrororganisation unter Führung von Ahmed Gibril und dem Islamischen Staat (IS).

2015 gelang es dem IS, trotz der Belagerung durch die syrische Armee und die palästinensische Terrororganisation PFLP-GC, die Kontrolle über grosse Teile des Lagers von Jarmuk zu übernehmen.

Das Leben der palästinensischen Bewohner des Flüchtlingslagers wurde zur reinen Hölle.

Das heißt jedoch nicht, dass die Zustände im Lager vorher gut gewesen wären. Zeitweise bombardierten die syrische Armee und das PFLP-GC Häuser und Schulen mit schwerer Artillerie. Dabei wurden unzählige Bewohner, darunter Frauen und Kinder, getötet.

Die syrische Armee und ihr Erfüllungsgehilfe, die palästinensische Terrororganisation, umgeben das Lager von allen Seiten und verhindern so, dass Nahrungsmittel und Medikamente hinein gelangen können. Innerhalb der Lagergrenzen begeht der IS nahezu täglich Gräueltaten an den Bewohnern.

So schleppten zum Beispiel letzte Woche IS-Terroristen zwei palästinensische Männer auf einen öffentlichen Platz und exekutierten sie vor den Augen der fassungslosen Einwohner. Die beiden Männer wurden identifiziert als Ramez Abdullah und Bashar Said. Abdullah wurde in den Kopf geschossen, während man Said in gewohnter IS-Manier die Kehle aufschlitzte.

Ein „Gericht“ des IS hatte die beiden Männer der Spionage für das PFLP-GC und Aknaf Beit Al-Makdis („Unterstützer Jerusalems“), eine palästinensische Rebellengruppe, die innerhalb des Lagers von Jarmuk gegen den IS kämpft, für schuldig befunden.

Derartige öffentliche Hinrichtungen sind in den Straßen Jarmuks bei weitem nichts Ungewöhnliches.

Im Februar 2107 exekutierte der IS den Lagerbewohner Mohammed Attiyeh. Einen Monat später wurden weitere vier Palästinenser von der Terrororganisation hingerichtet. Im Juli des gleichen Jahres exekutierte der IS den palästinensischen Jugendlichen Mohammed Elayan, nachdem man ihn verurteilt hatte, weil er verletzten Kämpfern einer Anti-IS-Gruppierung geholfen hatte.

Vor wenigen Tagen verhafteten IS-Terroristen eine Frau, weil sie sich an einem Kontrollpunkt geweigert hatte, sich einer Leibesvisitation zu unterziehen. Lagerbewohner sagen, sie fürchten nun um das Leben der Frau, deren Identität nicht näher bezeichnet wurde. Ihr Schicksal wird vermutlich nicht besser sein als das der unzähligen Lagerbewohner, deren Verbleib nach ihrer Verhaftung durch den IS bis heute ungeklärt ist.

Als ob dies nicht genug wäre, berichten Quellen innerhalb des Lagers, dass die IS-Terroristen auch Lebensmittel aus Läden und Privathäusern beschlagnahmen.

Nach Auskunft der Aktionsgruppe für Palästinenser in Syrien hält der IS darüber hinaus auch weiterhin Kranke davon ab, das Lager zur medizinischen Versorgung zu verlassen.

„Die humanitäre Krise im Flüchtlingslager Jarmuk hat einen neuen Höhepunkt erreicht“, berichtete die Organisation. „Der Mangel an Nahrungsmitteln und Medikamenten hat dazu geführt, dass verschiedene Erkrankungen unter den Lagerbewohnern ausgebrochen sind.“

Die Not des Lagers von Jarmuk ist ein Mikrokosmos der Tragödie, die seit Beginn des Bürgerkriegs über die in Syrien lebenden Palästinenser hereingebrochen ist.

Von der Aktionsgruppe für Palästinenser in Syrien veröffentlichte Zahlen belegen, dass seit 2011 3.645 Palästinenser getötet wurden. Unter den Opfern befinden sich 463 Frauen. Weitere 1.656 Palästinenser werden in unterschiedlichen Gefängnissen der syrischen Regierung gefangen gehalten. Unter ihnen befinden sich 105 Frauen.

Im Lager Jarmuk starben 204 Palästinenser als Folge fehlender Nahrung und Medikamente. Seit mehr als 1.237 Tagen gibt es kein fließendes Wasser mehr im Lager Jarmuk. Auch in einem weiteren palästinensischen Flüchtlingslager, Dera‘ah, gibt es seit 1.398 Tagen keine Wasserversorgung mehr.

Insgesamt flohen seit Beginn des Bürgerkriegs mehr als 85.000 Palästinenser aus Syrien nach Europa. Weitere 30.000 fanden Zuflucht im Libanon, während 17.000 Palästinenser nach Jordanien, 6.000 nach Ägypten und 8.000 in die Türkei auswanderten.

Nach einem weiteren Bericht wurden auch im Januar 2018 wieder 11 Palästinenser in Syrien getötet. Zehn von ihnen wurden bei einem Gefecht zwischen den Konfliktparteien erschossen, ein weiterer starb an den Folgen der Folter in einem syrischen Gefängnis.

Warum ist es überhaupt nötig, die Welt an das Leid der Palästinenser in Syrien zu erinnern? Weil die Gräueltaten, die an den in Syrien oder anderen arabischen Staaten lebenden Palästinensern begangen werden, der internationalen Gemeinschaft und den pro-palästinensischen Organisationen rund um den Globus offensichtlich gleichgültig sind, da sie nicht von Israel verübt werden.

Auch die Apathie der Führung der Palästinensischen Autonomiebehörde in Ramallah, deren Vertreter ‚wichtigere Dinge‘ im Kopf haben, ist nach wie vor schwer zu verstehen.

Während sein Volk getötet wird, verhungert, man es vertreibt und ihm medizinische Versorgung in Syrien verwehrt, scheint der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, eher darüber besorgt zu sein, dass US-Präsident Donald Trump vor kurzem Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannte.

Die kleinen Scharmützel mit der US-Regierung haben sich mittlerweile zu einem täglich praktizierten Nationalsport Abbas‘ und seiner führenden Regierungsvertreter in Ramallah entwickelt. Es vergeht kaum ein Tag ohne eine Stellungnahme der Palästinensischen Autonomiebehörde, in der die Palästinenser-Politik Trumps und seiner Regierung aufs Schärfste verurteilt wird. Wenn es jedoch um das Leiden der Palästinenser in Syrien geht, schweigt Ramallah.

Palästinenserführer, die regelmäßig Zusammenkünfte in Ramallah abhalten, ignorieren schlichtweg die Gräueltaten, die ihr Volk in den arabischen Ländern, insbesondere in Syrien, erleiden muss. Stattdessen verbringen diese Führer den Großteil ihrer Zeit damit, Stellungnahmen zu veröffentlichen, in denen sie den israelischen Siedlungsbau und die Trump-Regierung verurteilen – als ob die Palästinenser nicht zu Tausenden in einem arabischen Land getötet würden.

Der 82-jährige Abbas hat inzwischen deutlich gemacht, wo seine Prioritäten liegen. Anstatt nach Möglichkeiten zu suchen, seinem Volk in Syrien und dem Gazastreifen zu helfen, wo sich Krankenhäuser einer tödlichen Kraftstoff- und Medikamentenknappheit gegenüber sehen, gab er 50 Millionen USD für den Kauf eines „Präsidenten-Flugzeugs“ aus.

Das Geld, welches Abbas für das neue Flugzeug ausgab, hätte Tausenden von Palästinensern in Syrien und dem Gazastreifen das Leben retten können.

Das hat Abbas jedoch herzlich wenig interessiert. Seiner Ansicht nach sind die Bedürfnisse seines Volkes etwas, das in der Verantwortung der Welt liegt.

Er will, dass jeder – außer ihm selbst – auch weiterhin finanzielle Hilfen an die Palästinenser leistet. Eine Rede vorm EU-Parlament oder der UN-Generalversammlung zu halten hat für ihn jederzeit Vorrang vor den Palästinensern, die aus Mangel an Medikamenten und Lebensmitteln sterben. Mit Anführern wie diesem brauchen die Palästinenser keine Feinde.

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Time am 14. Februar 2018

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1) http://www.audiatur-online.ch/2018/02/13/palaestinenser-die-graeueltaten-ueber-die-niemand-spricht/

 

Je – desto

13. Februar 2018

Je stärker die USA sind, desto stärker sind die offenen Gesellschaften auf diesem Planeten!

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Time am 13. Februar 2018