Hadithe 3: Ain’t no fun (waitin round to be a millionaire)

In „Hadithe 2“ hatte ich ein Hadith vorgestellt, in dem ein Bräutigam als Brautgabe nur seinen halben Lendenschurz zu bieten hatte (Buhari, Reclam, XXIX/8, S. 332). Die damaligen Verhältnisse kann man sich wohl garnicht erbärmlich genug vorstellen…

Über die Muschie, in die der Ork bekanntlich jeden Freitag reingeht, heißt es zB.: „Ein Beduine urinierte in der Moschee. Der Prophet (gemeint ist Klo, T.) ließ ihn gewähren (IV/21, S.69).“ In Klos Gebetshaus, das auch als Hotel diente (VIII/22, S.112), als Gefängnis (VIII/29, S.116) und als Krankenhaus (VIII/30, S.116), war es ganz außerordentlich schmutzig und staubig. In VIII/22, S.112 lesen wir: „(Klo, T.) ging in die Moschee. Dort lag Ali. Sein Obergewand war aufgegangen, ein Teil des Oberkörpers war entblößt und von dem Staub der Moschee bedeckt. (Klo, T.) begann den Schmutz von ihm abzureiben und rief zornig aus: ‚Steh auf, du Schmutzfink, du Vater des Schmutzes.'“ Irgendjemand hatte dann eine Idee, die so gut war, dass sie vermutlich vom Chef selbst stammte: „Ein dunkelhäutiger Mann – oder es kann auch eine Frau gewesen sein – fegte immer die Moschee aus“, heißt es mit der für den Mohammedanismus typischen Präzision in Nr. VIII/28, S.115. Während des Gebets wurde übrigens ORDENTLICH gespuckt: „Wer betet, spricht im Geheimen zu seinem Herrn. Hütet euch davor, während des Gebets nach rechts auszuspucken, sondern spuckt unter euren linken Fuß! … nach links oder unter deinen Fuß!“ ordnete Klo laut IX/5, S.125, an. Nicht erlaubt war jedoch folgendes – was auf Vampirismus hinweist – Klo sagte nämlich: „Wer Knoblauch gegessen hat, soll sich JA nicht unser Moschee nähern (XXXI/14, S.383)!“

Straßen oder Wege waren auch noch nicht erfunden, man watete durch den Sand: „Auf zwei Männer gestützt machte sich (Klo, T.) auf den Weg zur Moschee – mir ist, als sähe ich jetzt noch die tiefen Spuren, die seine Füße auf dem Boden hinterließen“, berichtet Aischa in X/17, S.143 und in einem anderen Zusammenhang in XXXIV/7, S. 399: „Seine Füße hinterließen eine tiefe Linie auf der Erde“. Ebenfalls unbekannt war das Sieb: „Hat (Klo, T.) jemals Brot gegessen, das aus reinem Mehl gebacken war?“ Er erwiderte: „Nein, niemals…“ Ich fragte: „Habt ihr zu Lebzeiten (Klos, T.) Siebe verwendet, um das Getreide zu reinigen?“ – „Nein, das habe ich nie gesehen… Wir haben das Getreide gemahlen und anschließend kräftig in das Mehl geblasen! Die Kleie flog dann weg, und das Mehl bereiteten wir zu“, erfahren wir in XXXI/11, S.381. Auch die Tischsitten waren noch recht archaisch: „Wenn ihr mit dem Essen fertig seid, wischt eure Hände NICHT ab, bevor ihr sie gründlich ABGELECKT habt!“ Dies setzt Klo in XXXI/13, S.383 fest. War die Ursache Geiz oder Armut, wenn in XXIX/27, S.348 berichtet wird: „Das aufwendigste Gastmahl, das (Klo, T.) anläßlich seiner Hochzeiten gab, war das, als er Zainab heiratete. Es bestand aus einem Schaf.“

Die Orks hatten übrigens auch keine Klos, wie aus der Sira („Das Leben des Propheten” von Ibn Ishak, übersetzt von Gernot Rotter, Spohr-Vlg., 1999, S.190) hervorgeht: „Wir waren Araber und hatten nicht diese gewissen Örtchen in unseren Häusern, wie die Fremden sie haben. Wir ekeln uns davor, wir verabscheuen sie. Um ein Bedürfnis zu verrichten, pflegten wir ins Freie, außerhalb der Stadt zu gehen. Die Frauen taten dies stets des Nachts.“

Viele Gefährten Klos hatten offenbar nur einen Schuh, so dass der Boss befahl: „Ihr sollt nicht laufen, wenn ihr nur einen Schuh anhabt. Zieht entweder beide Schuhe an oder lauft barfuß (XXXV/17, S.416)!“ Klos Haus hatte ein Loch (XXXV/27, S.420 – „Ein Mann schaute durch ein Loch in das Haus…). Sein Esel, der häufig zwei Männer tragen mußte (XXVIII/11, S.305), stank so erbärmlich, dass dies sogar einmal eine Massenschlägerei nach sich zog, wie in XXVII/1, S.291 berichtet wird: „… der Gestank deines Esels ist mir zuwider… der Esel des Gesandten (gemeint ist Klo, T.) riecht besser als du… und sie begannen, mit Stöcken, Schuhen und bloßen Händen aufeinander einzuschlagen.“

Kein Wunder, dass Kopf- und Filzläuse für die mit starker Körperbehaarung geschlagenen Araber eine gravierende Plage waren, was die mohammedanistische, männliche Kopfrasur sowie die Schamrasur erklärt. In XXVIII/2, S.299f. machen wir Bekanntschaft mit Frau Umm Haram, der Frau von Ubada Ibn as-Samit, die von Klo regelmäßig aufgesucht wurde: „Sie servierte ihm ein Essen und suchte seinen Kopf nach Läusen ab.“ In XXIX/7, S.331 sagt Klo: „Denn die Frauen sollen noch Zeit finden, sich zu frisieren und die Schamhaare zu rasieren“, und in XXXV/24, S.419 heißt es: „Die menschliche Natur erfordert fünferlei: Die Beschneidung, das Rasieren der Schamhaare, das Stutzen des Schnurrbarts, das Schneiden der Nägel und das Entfernen der Haare unter den Achselhöhlen“. Jedoch: „Das Haar des (Antichristen, Klos, T.) hing bis auf seine Schultern herab (XXXV/26, S.420)“. Und… einmal in der Woche putzte sich Klo die Zähne, jaha, ALLE neune! XI/6, S.159: „Über das Putzen der Zähne am Freitag. Abu Said berichtete, der Prophet (Sie wissen schon, wer gemeint ist, T.) habe sich regelmäßig die Zähne geputzt“.

Und auch kein Wunder, dass diese Armut und Barbarei, die ein helles Licht auf die angeblichen wirtschaftlichen Fähigkeiten seiner ersten Frau werfen, eine zutiefst unmoralische und herrschsüchtige Persönlichkeit wie Klo auf die schiefe Bahn brachten und ihn zum Wüstenräuber werden ließen, der jahrelang ua. die mekkanischen Karawanen ausplünderte. Hierin war er jedoch – zum ersten Mal in seinem Leben – richtig gut, wie die vielen Hadithe zum Thema „Beute“ erkennen lassen. Aischa hatte jedenfalls nach Klos Ableben genug Sklaven, um mal eben 40 von ihnen als Sühne für ein nicht eingehaltenes Gelübde freizulassen, dabei hätten drei Tagen Fasten ausgereicht (XXXVI/23, S.436). Aber auch Leckermäulchen Klo selbst konnte sich endlich die Speisen leisten, die er so sehr mochte, er „aß sehr gern Süßigkeiten und Honig (XXXI/13, S.383).“

Time am 19. Mai 2008

_____

ACDC: Ain’t no fun, waitin round to be a millionaire unter http://www.youtube.com/watch?v=-AfKGBXhMyw

Schlagwörter: , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: