Schicksalsmacht Demografie?

Vor einigen Tagen hatte ich Gelegenheit, Blicke in einen evangelischen Kindergarten zu werfen, als ich einen Freund begleitete, der seine Tochter dort abholen wollte. Auch einige Schleiereulen waren zugegen, ich sah vier (bei 120 Kindern gesamt). Warum bringen die ihre Kinder in einen christlichen Kindergarten, wo der staatliche ganz in der Nähe liegt? In einem zentralen Gang des Gebäudes war ein “Kunstwerk” aus ca. 2 cm starkem Holz angebracht, etwa drei Meter lang und zwei Meter hoch. Es zeigte die Silhuette einer… Moschee (inmitten einer orientalischen Stadt). Am Eingang zum Gruppenraum der Tochter meines Freundes hing eine Eintrageliste zwecks Organisation des Karneval-Buffets. Eindringlich wurde dazu aufgefordert, keinesfalls Schweinefleisch (zB. in Form von Wurst) mitzubringen – bei einem Anteil von 3,3% Orkkindern. Ich sah übrigens eine Reihe Mütter, die ziemlich sicher an die 50 Jahre alt waren, und sich so verhielten, als sei das abgeholte Kind ihr erstes und also einziges.

Das Thema “Demografie” hat ja eine große Bedeutung im Counterjihad, vor allem als Schreckgespenst. In diesem Zusammenhang möchte ich auf Manfreds unbedingt lesenswerte Rezension von Heinsohns “Söhne und Weltmacht” hinweisen (1). Manfreds Privatork und Konvertit Scheisal triumphiert (2): “Schon jetzt ist jeder zwanzigste Einwohner hier Muslim, ganze Innenstadtbereiche sind islamisch und unsere Moscheen wachsen an Zahl und Höhe. Während jedes Jahr viele tausend Europäer vor der christlichen Kirche flüchten, retten sich jedes Jahr viele tausend in den Islam. Unsere Zahl wächst stetig und Ihr steht hoffnungslos auf verlorenem Posten.”

Beeindruckend, für manch Mensch gibt es nichts Schöneres, als zur Heuschrecke zu konvertieren und inmitten eines Milliarden-Schwarms die Erde zu verwüsten. Scheisal liegt jedoch insofern falsch, als dass der zahlenmäßige Zuwachs der Orks nur zu einem ganz kleinen Teil auf Konversionen zurückzuführen ist – und das sind ausschließlich unsere dummen, armen und häßlichen Weiber, die keinen anderen kriegen (außer eben Psychopathen vom Schlage Scheisals) – den größten Teil der Horde machen nämlich die Neugeborenen aus. Und hier gilt (ohne Rücksicht auf Heinsohns Thesen, der deutlich macht, dass der Überschuss an jungen Männern in erster Linie für die sie produzierende Gesellschaft selbst bedrohlich ist, vergl. zB. Afghanistan) für die Orks: Je mehr desto besser, egal wie mies die Qualität ist. Für uns ist es verstörend zu sehen, wie stolz die Orks darauf sind, zB. Teil von Jasser A*schf*cks “demografischer Bombe” sein zu dürfen, zumal wenn wir uns vergegenwärtigen, dass von erfolgreichen Bomben nur rußige Schrottteile bleiben. Angesichts der Attraktion derartiger Metaphern auf Orks wird uns deutlich, dass hier diametral entgegengesetzte Einstellungen vorliegen.

Wo bei uns vielleicht manches Mal zu sehr auf Qualität geachtet wird, indem die ganze Aufmerksamkeit der Eltern nur einem einzigen Kind gilt, wo Unsummen in dessen Qualifikation gesteckt werden (man denke zB. an Englischunterricht für Dreijährige oder die ganzen Nachhilfestunden), da träumen Scheisal & Co. davon, ihr Leben als blutige Fetzen zu beenden. Mehr wollen sie nicht. Doch nochmals stimmt Scheisals Rechnung nicht. Denn wenn er die Opferzahlen “Wir/Sie” zB. im Vietnamkrieg betrachten (1:40) und sie auf die globale Gesamtsumme der Orks übertragen würde, müßte er feststellen, dass mit der Zahl von 37,5 Mio. toten NICHT-Orks zwecks Termination jedes einzelnen ORKS auf Erden (was so wohl nicht nötig sein wird) die übrige Welt ein zwar hohes aber doch nicht ungewöhnlich hohes oder unleistbares Opfer bringen würde.

Zurück vom Counterjihad zur Demografie – in der Broschüre des Statistischen Bundesamtes “Geburten in Deutschland” von 2007 heißt es: “Die höchste Geburtenhäufigkeit wies 2006 in Deutschland die Gruppe der 30- bis 34-jährigen Frauen auf. An zweiter Stelle folgten die 25- bis 29-Jährigen. Noch Anfang der 1970er Jahre hatten die 20- bis 24-jährigen Frauen die meisten Kinder je 1000 Frauen zur Welt gebracht.” Wie man sieht, verlagert sich die Zeit der Empfängnis(-se) in die fortgeschrittenen Semester. Deutschland bzw. speziell die alte BRD ist dabei übrigens das einzige Land der Welt, in dem das niedrige Geburtenniveau bereits seit 30 Jahren zu beobachten ist.

“Im Jahr 2006 hatten 82% der Frauen im Alter von 35 bis 75 Jahren (Jahrgänge 1931 bis 1971) Kinder. In den alten Ländern lag der Anteil der Mütter in dieser Altersgruppe bei 81%, in den neuen Ländern bei 90%. In der Gruppe der älteren Frauen zwischen 50 und 75 Jahren (Jahrgänge 1931 bis 1956), die in der Regel keine eigenen Kinder mehr bekommen werden, hatten in den alten Ländern 85% der Frauen Kinder, in den neuen Ländern 91%. Die 35- bis 49-jährigen Frauen (geboren zwischen 1957 und 1971) haben das Alter, in dem die meisten Kinder geboren werden, bereits überschritten (aktuell liegt es zwischen 27 und 33 Jahren), sie können jedoch noch Kinder bekommen. Von diesen Frauen waren 2006 in den alten Ländern 76% und in den neuen Ländern 89% Mütter. Im Westen Deutschlands gab es damit unter den jüngeren Frauen deutlich weniger Mütter als unter den älteren Frauen. Ein Grund dafür ist, dass immer mehr Frauen ihre Kinder erst im Alter zwischen 35 und 49 Jahren bekommen.”

Offensichtlich ist der Kinderwunsch als solcher also bei der überwältigenden Mehrzahl der Frauen gegeben und wird von den meisten auch verwirklicht. Jedoch: “Je länger eine Frau mit dem ersten Kind wartet, desto mehr verkürzt sich die Lebensphase, in der sie eine Familie mit Kind(ern) gründen kann. Wird das Aufschieben der ersten Geburt auf ein höheres Alter zu einem verbreiteten Phänomen, kann dies (bei einem insgesamt geringen Geburtenniveau) zur Abnahme der Kinderzahl bzw. zu einer höheren Kinderlosigkeit führen.” In meinem Bekanntenkreis kann ich zudem viele Fälle beobachten, in denen die Zeit zwischen den Geburten 4 und mehr Jahre beträgt.

Über den Bildungsstand der Mütter (Eltern?) heißt es: “63% der Frauen mit niedriger formaler Bildung hatten zwei oder mehr Kinder. Nur 57% der Frauen mit mittlerer Bildung und 53% der Frauen mit hoher Bildung hatten mehr als ein Kind.” Wenn man also liest: “… wird die Vereinbarkeit der angestrebten beruflichen Entwicklung mit der Mutterschaft insbesondere für höher gebildete Frauen erschwert, weil für sie das vorübergehende Ausscheiden aus dem Berufsleben sowohl im Hinblick auf die Karriere als auch auf das Einkommen besonders spürbare Einschnitte bedeutet”, wird mE. die Richtung deutlich, in die eine demografische Politik agieren müßte, die die Geburtenzahlen der Nicht-Orks erhöhen will, ohne die Frauen in ihren Rechten und Möglichkeiten einzuschränken und ohne vor allem weder Abstriche an der Qualität von Erziehung und Ausbildung noch an der der familiären Bindungen in Kauf zu nehmen. Ich meine, dass dabei unbedingt ein “entweder-oder” zB. zwischen staatlicher und familiärer Betreuung vermieden werden sollte. Die Wertigkeit von Kindern, Kindererziehung und Bildung müßte mE. vielmehr in allen Bereichen erhöht werden, und ich halte es für offensichtlich, dass ohne massive Investitionen und Subventionen – so sehr ich sonst gegen Subventionen aller Art eingestellt bin – keine Änderung herbeigeführt werden kann. Im Vordergrund muss dabei offenbar vor allem die wirtschaftliche und/oder rechtliche Stärkung der JUNGEN Familie stehen.

Diese könnte zB. ganz banal darin bestehen, dass ein junger Vater oder eine junge Mutter in der Ausbildung nicht um halb sieben zur Schicht antreten muß, sondern erst um halb neun. Oder in der Absetzbarkeit von Kinderartikeln bei der Einkommensbesteuerung. Stop “affirmative action”, Schluß mit Sonderbehandlungen? Ja, schon, jedenfalls für Orks. Aber Kinder, die sind doch auch etwas ganz Besonderes. Und wir wollen sie doch haben. Haben die, die etwas Besonderes leisten, nicht auch besondere Aufmerksamkeit verdient? Ist es da fair, wenn speziell junge Eltern so wenig unterstützt werden, als ob sie mit dem Baby nur ihr “Privatding durchziehen” würden? Wäre es nicht fairer und zielführender, wenn man zB. statt tränenrührender Beratungsgespräche bei Abtreibungen konkrete und MASSIVE wirtschaftliche ua. Hilfen ua. von Seiten des Staates anbieten würde?

Andererseits möchte ich abschließend noch einen ganz anderen Gedanken bringen und beispielhaft auf Finnland verweisen, mit seiner Bevölkerungsdichte von 15,6 Einwohner pro km2 bei 5,3 Mill. auf 338.145 km2. In Deutschland haben wir folgende Werte: 357.104,07 km2 Fläche (nur wenig größer als Finnland), Einwohnerzahl: 82.117.000, Bevölkerungsdichte 229 Einwohner pro km2. Ich war ein paar mal dort oben, ein schönes Land, gutes Essen, nette Leute, alle ziemlich entspannt und eine super RnR-Szene. Also, warum sollte es nicht schön sein für die Deutschen in Deutschland, wenn man sich hier auch etwas weniger auf die Zehen treten würde? Hunderttausende fleißiger deutscher Arbeitskräfte sind arbeitslos oder werden es bald sein, gute Leute, die hier offenbar überflüssig sind. Sind wir also nicht eher zu viele als zu wenige? Die Finnen unterhalten eine der effektivsten (und preisgünstigsten) Armeen in Europa, und sie sind, obwohl ein so kleines Volk in einem so großen Land, durchaus in der Lage, dessen Grenzen zu verteidigen (s. „Winterkrieg“ gegen die Bolschwisten).

Erinnern Sie sich an den 13. Februar dieses Jahres? Eine ferngesteuerte Drohne – american made – befreite die Welt von mindestens 30 Killern in Pakistan. Die überlebenden Orks jedenfalls werden den Tag nicht vergessen (3). Sehen Sie mal hier, wie ein IDF-Roboter Sprengstoffgürtel aus einer Pallie-”Ambulanz” fischt (4). Oder lesen Sie mal hier unter (5), was die Tommies so vorhaben, also, da möchte ich wirklich kein Ork sein… Und ich bin optimistischer als Manfred seinerzeit, als er schrieb (2): “Wir (haben) schlicht zu wenig junge Männer, als dass wir uns verlustreiche Kriege leisten könnten,” insofern, als dass unsere Kriege, wenn wir uns denn dazu aufgerafft haben, endlich alle Orkversteher aus den Stäben zu entfernen, schon sehr verlustreich sein werden, nur eben nicht für uns, sondern allein für die Orks (was Manfred im Folgenden auch andenkt). Wer auf Heuschrecke macht, sollte sich jedenfalls nicht wundern, wenn er auch so behandelt wird.

Manch Ork ahnt das, bläht sich nun auf wie ein Ochsenfrosch, wie ein sog. Ochsenschreck oder ein Scheisal, und hat doch in Panik nur noch die Qual der Wahl zwischen Klo und Kloran. Aber, aber, Scheisal, nicht so hastig, es geht doch so oder so zuende mit Euch Orks (6), Ihr seid obsolet, Ihr seid „Out of TIME!“

Time am 9. März 2009

____

(1) http://www.korrektheiten.com/2008/01/24/gelesen-gunnar-heinsohn-sohne-und-weltmacht/
(2) http://www.korrektheiten.com/uber-mich/
(3) http://derstandard.at/?url=/?id=1234507062138
(4) http://www.youtube.com/watch?v=khqeDKtHXQE
(5) http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,610158,00.html
(6) http://www.youtube.com/watch?v=8ctqTUYY_nM

und natürlich die Stones mit „Out of Time“: http://www.youtube.com/watch?v=HZi_o4-TTvs&feature=related

Ein Beitrag von mir vom 19. Juni 2007 zum Thema „Demografie“ unter: https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/demografie-2/

Und noch ein ganz aktueller von Manfred unter:

http://www.korrektheiten.com/2009/05/01/demographischer-djihad-und-der-selbstmord-des-deutschen-volkes/

_____

Ergänzung, 5. Juli 2009:

Dr. Gustav Kuhn schrieb in der gestrigen FAZ:

„Zu ‚Herr Minister, wir schrumpfen‘ (F.A.Z.-Feuilleton vom 30. Juni): Endlich sagt mal jemand, dass wir in Deutschland in manchen Gebieten vor einem unausweichlichen Schrumpfen der Bevölkerung stehen, gar einem ‚Raum ohne Volk‘. Ich teile alle Ausführungen und möchte nur eine Ergänzung machen:

Ich wurde erinnert an Island, das Land meiner Mutter. Als dort nach dem letzten Weltkrieg im äußersten Nordosten und Nordwesten die ersten Höfe verlassen wurden, ging ein Aufschrei durch das Land. Man fürchtete den Untergang der Nation, wenn es ihr nicht gelänge, das ganze Land bewohnt zu halten. Und mit neuen Straßen, Telefon- und Stromanschluss, Ärzten, Internatsschulen versuchte man, der Landflucht entgegenzuwirken. Natürlich vergebens. Heute sind ganze Landstriche verlassen.

Doch was ist geschehen? Viele alte Hofgebäude sind inzwischen Sommersitze der Enkel des letzten Bauern. Die Wiesen und Bergweiden werden von fernen Höfen aus bewirtschaftet. Wo auch das nicht mehr geht, entsteht im Sommer ein bisher unbekanntes Blumenmeer und an geschützten Stellen wächst Wald. Und das in einem Land, zu dessen Nationalbewusstsein es gehört, dass es dort kaum Wald gibt. Einen Untergang der Nation hat es nicht gegeben. Im Gegenteil, Island hat – immer noch – eines der höchsten Bruttoinlandsprodukte pro Einwohner in der Welt.“

Hier finden Sie den Artikel von Reiner Klingholz, auf den sich Dr. Kuhn bezieht:

http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E55D1E0B2E2DA44B4B76970D11FD47F3B~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Aktualisierung, 19.1.10: Bevölkerungswachstum in der Türkei rückläufig, Ursache höhere Einkommen: http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E159ACA8088304F3B9FA06A5414E612D7~ATpl~Ecommon~Scontent.html


Schlagwörter: , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: